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Die 20 neuesten Rechtschreibbeiträge ...


Gestörte Quantenphilosophie

Das Nachlesen läßt mich, besonders bei Wikipedia, immer wieder über die alberne reformierte Kleinschreibung der Eigennamenadjektive stolpern:
Die De-Broglie-Bohm-Theorie oder auch bohmsche Mechanik ist – je nach Definition der Begriffe – eine Interpretation oder ein alternativer Formalismus der Quantenmechanik. Sie reproduziert alle Vorhersagen der (nichtrelativistischen) Quantenmechanik ...
Wie bei den meisten Interpretationen der Quantenmechanik besteht keine Möglichkeit, experimentell zwischen der bohmschen Mechanik und der üblichen Quantenmechanik zu unterscheiden ...
Wie angenehm ist dagegen die englische Großschreibung, die auch von seriösen deutschen Veröffentlichungen meistens noch beibehalten wird:
The de Broglie–Bohm theory, also known as the pilot wave theory, Bohmian mechanics, Bohm's interpretation, and the causal interpretation, is an interpretation of quantum mechanics. In addition to a wavefunction on the space of all possible configurations, it also postulates an actual configuration that exists even when unobserved.
Anmerkung: Die Bohmsche Führungswelle ist nichtlokal, ähnlich einer Verschränkung. Im Grundzustand des Wasserstoffatoms schwebt darin das einzelne Elektron unbewegt im Raum. Bei Feynman nimmt es gleichzeitig alle möglichen Wege. – Vielleicht tritt das Elektron aber erst an Kristallisationspunkten in die Existenz. Der „Kollaps der Wellenfunktion“ verliert damit seine Schrecken.


Sigmar Salzburg

30.09.2020 03:33   Beispielsammlung über Sinn und Unsinn   >   GKS 5   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Der unreformierte Max Erdinger

Das Wirken des Journalisten Max Erdinger von „Jouwatch“ ist mir lange entgangen. Dabei hätten die Haßgesänge der Linken auf ihn aufmerksam machen müssen:
Das rechte Online-Portal „Journalistenwatch“
Eine neue Studie, die die Social-Media-Analysefirma Alto in Kooperation mit NDR- und WDR-Journalisten durchgeführt hat, belegt: „Jouwatch“ ist eines der populärsten deutschen Portale; es wird deutlich öfter geteilt als FAZ oder Tagesschau.
Populäre Hetze: Das rechte Online-Portal „Journalistenwatch“.
antifainfoblatt.de 27.09.2019
Peter Bartels, BILD-Chef zusammen mit Hans-Hermann Tiedje in der Wendezeit 89/91, unverbildeter Gegner der Mauerschützen-Kommunisten, schätzt Erdinger offensichtlich sehr:
Max Erdinger, Bayer, wie von Ludwig Thoma geschnitzt, haut auf den Lukas:
Und was stellen wir fest: Erdinger weigert sich immer noch, der von den Affenarschzirkeln aus Kultuspolitikern, Medienmafiosi und Deutschlandabschaffern erpreßten Reformschreibung zu folgen, außer (versehentlich?) beim „Geschassten“:
Medienfreiheit in Gefahr? – Scheinheiliger Jammer im Tagesspiegel
27. September 2020

von Max Erdinger

... Die vierte Säule der Demokratie bricht nicht weg. Sie ist längst weggebrochen. Wäre es anders, hätte Maaßen nicht aus den Gründen, derentwegen er als Verfassungsschutz-Chef geschasst wurde, geschasst werden können, der Beauftragte der Bundesregierung für die neuen Bundesländer, Christian Hirte, wäre noch im Amt, Thüringen hätte heute einen Ministerpräsidenten von der FDP, Merkel-Spezi Harbarth wäre nicht Vorsitzender des Bundesverfassungsgerichts, MAD-Chef Christof Gramm wäre noch im Amt – und last not least: Christine Strobl, Tochter von Bundestagspräsident Schäuble (CDU) und Ehefrau des baden-württembergischen Innenministers Thomas Strobl, würde nicht Programmdirektorin der ARD werden können. Daß die vormalige Bundesrepublik zu Angelas Bananenbude verkommen konnte, liegt wesentlich am Versagen der vierten Gewalt.

Der als Entlastung gedachte Verweis auf gelegentliche Beiträge von Cora Stephan beim NDR, auf „Welt“-Herausgeber Stefan Aust oder die Kolumnen von Jan Fleischhauer beim „Focus“ entkräftet diese Behauptung nicht. Das sind lediglich Indizien dafür, daß die Schamlosigkeit noch nicht groß genug ist, um auch auf die letzten Feigenblätter noch zu verzichten. Alles in allem wird der Medienkonsument mit Regierungspropaganda zugetextet. Die Servilität der vormaligen vierten Gewalt ist dermaßen abstoßend geworden, daß meinereiner den Ausschalt-Knopf auf seiner TV-Fernbedienung inzwischen als Haßbutton bezeichnet...

Die tonangebende Linke, die sich inzwischen in sämtlichen Redaktionen bereits in der zweiten und der dritten Generation seit dem „Marsch an den Institutionen vorbei“ breitgemacht hat, gefällt sich im Etikettenkleben, weniger im Debattieren.

Islamophober, Homophober, Xenophober, Frauenfeind, Rechter, Rechtspopulist, Ewiggestriger oder „Umstrittener“: Das sind die Etiketten, mit denen der Medien-Mainstream jeden Dissidenten beklebt, um als nächstes unter Verweis auf dessen Etikettierung scheinzubegründen, weshalb man auf die Debattenbeiträge „solcher Leute“ angeblich nichts zu geben braucht. Wer mitdebattieren darf und wer nicht, das entscheidet der politkorrekte Medien-Mainstream überaus selbstherrlich ganz alleine. Jeder Redakteur zugleich ein Richter. Bar jeglicher Fähigkeit zur Selbstreflexion fällt ihm noch nicht einmal mehr auf, daß er selbst seine potentiellen Zuschauer- und Leserschaft unterteilt in die lieben „die Menschen“ einerseits und die oben genannten „Unmenschen“ andererseits. Der Leser und Fernsehzuschauer als Mündel seiner Erziehungsberechtigten in den Redaktionen, sozusagen.

Für die als noch existent unterstellte Demokratie kann es gar nichts besseres geben, als daß diese impertinente Volkspädagogenclique Monat für Monat immer mehr an Quote und Auflage verliert. Den „Scheiß“ braucht tatsächlich kein Mensch mehr. Geht einfach sterben! ...

journalistenwatch.com 27.9.2020


Sigmar Salzburg

29.09.2020 18:39   Bücher   >   Bewährt verfaßte Texte   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Ungereimtes im morgendlichen Sammelsurium

Bei Markus Lanz spricht Hamed Abdel Samad über sein neues Buch. Er beschreibt, wie er Wahldeutscher wurde und die deutschen Probleme sieht. Erfreulich deutlich distanziert er sich von dem durch Wulff und Merkel eingeführten Schlagwort: „Der Islam gehört zu Deutschland“.

Zu Lanz kommentiert mein Gehirn „Fazke“. Die deutschen Wörterbücher kennen das Wort anscheinend nicht. Nur aus Österreich wird mitgeteilt, daß es „arroganter Schönling“ heiße, aber noch nicht in das Wörterbuch aufgenommen sei. Einige Reimportale melden mir ungefragt, daß es keinen Reim dazu gebe. Dazu fällt mir eine Ulkgeschichte ein, in der sich ein Dichter rühmt, ein Reimwort zu „Silber“ gefunden zu haben – „Bilber“, ein vielseitig einsetzbares Universalwort. Zu „Silber“ weiß das Deutsche Wörterbuch nur die Vermutung, daß es nicht-indoeuropäischer Herkunft sei und aus Kleinasien stammen könnte. Dagegen seien die Ableitungen vom lateinischen „argentum“ auf das altindische „arjunah“ (licht, weiß) zurückzuführen.

Warum hat der Endreim überhaupt eine so große Bedeutung in der europäischen Dichtung erlangt? Die antiken Dichter kannten keinen Endreim. Er muß durch eine Sprache inspiriert sein, die ursprünglich schlichte Reime analog zu unserem „-ung“ bevorzugte, vielleicht das Spätlateinische oder Altfranzösische. Edler ist es natürlich, wenn der Wortstamm in den Reim einbezogen ist. Das Wort „Reim“ selbst kommt aus dem Altfranzösischen, das wiederum wohl vom Altfränkischen „rimen“ (reihen) abstammt.

Gereimt wurde schon im Altchinesischen vor 2700 Jahren, aber das Verfahren erscheint hier sinnvoller, weil in der ursprünglich einsilbigen chinesischen Sprache Funktions-Endungen unbekannt sind. Chinesische Reimbücher können einiges über die Aussprache des Altchinesischen vermitteln. Das fiel mir schon an alten Gedichten auf, die nach der heutigen Aussprache der Schriftzeichen keinen Reim bilden wollten. Ein Blick auf die Rekonstruktionen der alten Aussprache bringt meistens Klarheit.


Sigmar Salzburg

29.09.2020 06:37   Gedichtetes   >   Neuschrieb so nett   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Nachsicht wegen Corona – nun wird man die Belästiger nicht mehr los:

Muezzin-Lautsprecherbelästigung zulässig ...

Beatrix von Storch: Gericht erlaubt Islamisierung Deutschlands über Ditib-Moscheen


Beatrix von Storch kritisiert: »Die Islamisierung Deutschlands geht weiter – mit der Unterstützung von Gerichten wie im Falle des OVG Münster.« Profitieren werde davon die Islamisierungspolitik Erdogans.

Der Muezzin an einer Ditib-Moschee in Oer-Erkenschwick darf nach einem Gerichtsentscheid freitags weiter öffentlich per Lautsprecher zum Gebet rufen. Das OVG Münster wies gestern die Klage eines Ehepaars ab und hob damit ein Urteil des Verwaltungsgerichts Gelsenkirchen auf.

Die von den Klägern angeführte sogenannte negative Religionsfreiheit wird laut OVG-Urteil nicht verletzt. Das Ehepaar, das in rund einem Kilometer Entfernung von der Ditib-Moschee wohnt, hatte gegen die von der Stadt erteilte immissionsschutzrechtliche Genehmigung geklagt.

Allerdings störte es sich weniger an der Lautstärke als am Inhalt des Gebetsrufs mit der Argumentation: Die Ansage des Muezzins stelle Allah über den christlichen Gott.

Mittlerweile ist der lautsprecherverstärkte Gebetsruf laut Medienberichten an mindestens 30 Moscheen bundesweit eingeführt. Da während der Corona-Pandemie Moscheen geschlossen bleiben mussten, wurde in zahlreichen Orten der Muezzinruf per Mikrofon für diese spezielle Zeit von zahlreichen weiteren Städten und Kommunen erlaubt.
[...]

freiewelt.net 26.9.2020
Art. 4 GG
(1) Die Freiheit des Glaubens, des Gewissens und die Freiheit des religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisses sind unverletzlich.
(2) Die ungestörte Religionsausübung wird gewährleistet.
(3) Niemand darf gegen sein Gewissen zum Kriegsdienst mit der Waffe gezwungen werden. Das Nähere regelt ein Bundesgesetz.

Keiner hatte 1949 an einen Absatz (4) gedacht:
(4) Niemand darf gegen sein Gewissen zum Anhören einer religiösen Wortverkündigung gezwungen werden.
Dies geht zwar auch aus dem Geist des Grundgesetzes hervor, die rot-grün-islamisch vorindoktrinierten Richter sind aber offensichtlich nicht mehr in der Lage, zwischen Freiheit des religiösen Bekenntnisses und der zu garantierenden Freiheit von religiöser Indoktrination zu unterscheiden.

Sie wären aber sicher schnell bereit, eine neben der Moschee von Atheisten aufgestellte Lautsprecheranlage zu verbieten, die dem Muezzinruf jedesmal kontert:


Habt keine Angst, Gott und Allah sind nur Hirngespenster!


Sigmar Salzburg

28.09.2020 03:10   Rechtschreibforum   >   Kirchen und Religion   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Passend zum „Tag der deutschen Rechtschreibung“

Alexander Wendt bringt in seinem ausgezeichneten Magazin
„Publico“ einen Bericht zur angelaufenen Rechtsprech„reform“.
Hier ein Einstieg zur Anregung:


Wo sind all die woken* Leute?

Jedenfalls nicht dort, wo sie sein sollten. Es gibt die Tugendeiferer, die Medien, Politiker, Firmen und Werbeagenturen umschwärmen – nur offenbar viel seltener, als ihre Verehrer glauben


Von Alexander Wendt
posted on 27. September, 2020 In Politik & Gesellschaft 0 16

Der Vorsitzende des Vereins Deutsche Sprache Walter Krämer schrieb kürzlich einen Brief an die Rundfunkräte des WDR, dessen Intendant gerade den ARD-Vorsitz innehat, und an den Rat des ZDF, um die Gremienmitglieder zu bitten, über die Praxis des Genderns in Nachrichten und Moderationen zu diskutieren.

Krämer kritisierte die gesprochene Gender-Lücke wie bei “Ärzt-innen”, “Journalist-innen” oder „Steuerzahler-innenbund“ (AnneWill). Die Sprechpause wird dabei durch einen sogenannten Glottischlag erzeugt, eine laut Lexikon „plötzliche, stimmlose Lösung eines Verschlusses der Stimmlippen“, was sich wie ein Knacklaut anhört.

Anne Will praktiziert den Glotti[s]schlag schon durchgehend, die Mitarbeiter des Jugendangebots „funk” auch, Claus Kleber versucht es ab und zu. Sprache, kritisiert Krämer, müsse flüssig und verständlich vorlesbar sein. Das sei die Knacklautsprache eben nicht.
Über seinen Brief und die Gegenreaktion des Vereins „Genderleicht“ berichtete das „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (RND), und ließ dessen Vertreterin Christine Olderdissen ausführlich zu Wort kommen:
„Beim Projekt ‚Genderleicht’ hält man Krämers Argumentation für wenig überzeugend. Die Initiative des Journalistinnenbundes setzt sich für eine geschlechtergerechte Sprache in deutschen Medien ein. ‚Der Verein für Deutsche Sprache kann den Sprachwandel nicht aufhalten’, sagt Christine Olderdissen. ‚Er kommt aus der Mitte der Gesellschaft und wird insbesondere von jungen Menschen vorangetrieben. Wir im Journalismus gehören zu denen, die sich der Schönheit der Sprache verpflichtet fühlen und die Regeln der Rechtschreibung einhalten. Diese sind jedoch dehnbar und passen sich dem Sprachwandel an. In den Redaktionen bemerkt der Journalistinnenbund vor allem durch jüngere Kolleginnen und Kollegen Veränderungen. ‚Es ist der journalistische Nachwuchs, der geschlechtergerechte Sprache im Praktikum und Volontariat und als junge Redakteurinnen und Redakteure in die Medienhäuser trägt’, so Olderdissen.“
In den RND-Text hatte die Redaktion eine Abstimmungsfunktion eingebettet. Leser konnten dort votieren, ob sie so wie Olderdissen glauben, dass sich die Gendersprache gesellschaftlich durchsetzt. Nach mehr als 800 angegebenen Leserstimmen stand das Meinungsbarometer bei 91 Prozent, die das nicht glauben. Und später am Tag nach 1400 Stimmen immer noch bei 91 Prozent...

Weiterlesen in Alexander Wendts Magazin „Publico“ unter
publicomag.com 27.9.2020


Sigmar Salzburg

27.09.2020 14:21   Rechtschreibforum   >   Andere Foren   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Er sollte ein gesetzlicher Demokratie-Gedenktag werden:

„Tag der deutschen Rechtschreibung“
27. September
Erinnerung an den Volksentscheid 1998
– stellvertretend für ganz Deutschland


Wieder wird in Deutschland dieses Ereignisses gedacht.
In Kiel, Flensburg und Husum soll es Vorträge dazu geben (VDS).


Das Volk von Schleswig-Holstein hatte am 27. September 1998 in einer Volksabstimmung die bewährte traditionelle Rechtschreibung zur Pflichtschreibung an den Schulen bestimmt.

Dieses Gesetz des Volkes wurde heimtückischerweise erst 85 Tage nach dem Volksentscheid am 21.12.1998 in das Schulgesetz eingefügt – weil die SPD-Kultusministerin Gisela Böhrk weitermachen wollte wie zuvor. Das erzwang ihren Rücktritt.

Dennoch versuchte die SPD-Regierung durch allerlei Tricks, das Gesetz zu Fall zu bringen. Dies gelang erst, als der landesfremde CDU-Ministerpräsidenten-Kandidat Volker Rühe seine Partei auf „Reform“-Kurs umlenkte.

Am 15. September 1999, dem später durch die UNO zum „Tag der Demokratie“ bestimmten Datum, „rechtfertigten“ die Abgeordneten aller Parteien des Landtages die antidemokratische Annullierung des Volksentscheids.

Damit gaben sie auch dem Erpresserdruck jener Bundesländer nach, die deutlich höhere Hürden für Volksentsscheide hatten. Deren Regierungen wollten aus Ideologie nicht wahrhaben, daß das Volk auch dort die Rechtschreib„reform“ mehrheitlich ablehnte.

Damit wurde erstmals dokumentiert, daß die Bundesrepublik keine wirkliche Demokratie, sondern eine Parteien-„Demokratur“ ist – obwohl die Parteien lt. Grundgesetz nur an der Willensbildung des Volkes „mitwirken“ dürfen.

Das Gesetz des Volkes wurde nach nur neunmonatiger rechtlicher Gültigkeit (274 Tage) am 21. September, schon 4 Tage nach dem Annullierungsbeschluß durch eine Allparteien-Koalition im Landtag aus SPD, CDU, F.D.P., Grüne und Dänen (SSW), am 17. September 1999 ersatzlos gestrichen.

Weiteres siehe hier und da.

Sigmar Salzburg

27.09.2020 05:28   Rechtschreibforum   >   Gedenktage   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Noch eine Gegnerin des Merkel-Maulkorbs

https://m.youtube.com/watch?feature=youtu.be&v=R5FjKIpkvIE

Dr. Griesz-Brisson, ist Expertin für Neurologie, Neuroplastizität und Schmerzbehandlung. Ihre Arbeit konzentriert sich auf Primärprävention und personalisierte Medizin auf der Basis von qEEG (quantitative ElektroenzephaloGraphie).
[...]
Dr. Griesz Brisson ist Mitglied der Europäischen Föderation der Neurologischen Gesellschaften, der Amerikanischen Akademie für Neurologie, der Europäischen Akademie für Umweltmedizin und vieler anderer. Sie ist auch immer wieder als medizinische Rechtsexpertin in Grossbritannien, Deutschland und den Vereinigten Staaten tätig.“ (2)
Verweise

(1) https://m.youtube.com/watch?feature=youtu.be&v=R5FjKIpkvIE
(2) https://www.linkedin.com/in/dr-margareta-griesz-brisson-57294ba6
https://www.doctify.com/uk/specialist/dr_margareta_griesz_brisson_md_phd

Nach: Roman Lasota

Ich sehe gerade, daß das Video wegzensiert wurde – gegen Art. 5 GG.
Hier war es eben noch greifbar:


https://www.bitchute.com/video/w2c0zaGyfp2a/
und
https://www.youtube.com/watch?v=f1lSFiy-tPg

Sigmar Salzburg

27.09.2020 05:13   Rechtschreibforum   >   Verantwortungslose Politiker   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Nach Sexismus-Vorwurf gegen „Tichys Einblick“

Roland Tichy gibt Vorsitz von Ludwig-Erhard-Stiftung ab

Der Publizist Roland Tichy wird den Vorsitz der Ludwig-Erhard-Stiftung abgeben. Zuvor hatte es massive Kritik gegeben, ausgelöst durch einen Artikel in seinem Magazin „Tichys Einblick“, der als sexistisch eingestuft wurde. Mehrere Politiker distanzierten sich von der Stiftung, darunter auch Gesundheitsminister Spahn, Unionsfraktionsvize Linnemann und Staatsministerin Bär. [...] Bär hatte gegenüber dem Handelsblatt ihre Entscheidung so begründet: „Grund ist eine Publikation in dem Magazin ‚Tichys Einblick‘, die frauenverachtende und in höchstem Ausmaß sexistische Äußerungen gegenüber meiner Kollegin Sawsan Chebli enthält.“ In dem umstrittenen Text heißt es über Chebli: „Was spricht für Sawsan? (...) Befreundete Journalistinnen haben bislang nur den G-Punkt als Pluspunkt feststellen können in der Spezialdemokratischen Partei der alten Männer.“ [...]

Diese Nachricht wurde am 26.09.2020 im Programm Deutschlandfunk gesendet.

deutschlandfunk.de 26.9.2020 [rd. 800 Wörter]

Was für ein Zwerginnen- und Zwergenaufstand wegen eines sicher nicht unberechtigten Spotts: Früher war man weniger zimperlich: Ex-NRW-Minister Friedhelm Fahrtmann (SPD) zog in den 90ern über „Piepsmäuse“ her, die ihre Position nur erreicht hätten, „weil sie zwischen den Beinen anders aussehen als ich!“
Wiki: In dieser Zeit prägte er als strikter Gegner der Frauenquote den Begriff des „Tittensozialismus“, mit dem er die am Geschlecht, nicht an der persönlichen Eignung orientierte Zusammensetzung von Parteigremien sowie die krampfhaften Bemühungen um eine geschlechterneutrale Sprache kritisierte. Außerdem machte er sich wiederholt dafür stark, kriminelle Ausländer beschleunigt abzuschieben.
Ein echter alter Sozialdemokrat! Der Ex-VS-Chef Maaßen (CDU/Werteunion) kritisiert das maßlose Ungleichgewicht in der Bewertung politischer Äußerungen:
Hans-Georg Maaßen@HGMaassen· 26. Sept. 2020
Ein Redakteur bei Tichys Einblick verfasste einen als sexistisch kritisierten Beitrag in einem satirischen Monatsrückblick und H. Tichy wird dafür an den Pranger gestellt. 1/2 ... 2/2 ... Das jetzt entrüstete Establishment schwieg zB bei „Oma ist eine Umweltsau“ (WDR), Polizisten seien Müll (Taz). Keine Rüge, kein Rücktritt und kein Rausschmiss von Chefredakteur und Intendant; das nennt man doppelte Standards.


Sigmar Salzburg

26.09.2020 07:58   Beispielsammlung über Sinn und Unsinn   >   Politisch korrekte Sprache   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Der GENDER - Zwang frißt sich durch die Institutionen ...

Nach der Rechtschreib„reform“ die Rechtsprech„reform“

Aus einer E-Mail an den Elternverein S-H

Betreff: Re: [G9-SH] GENDER - Zwang frißt sich durch die Institutionen... wann wirkt er sich auf Noten aus...? - Schule, Hochschule, Verwaltungen, Bundeswehr, Medien, Kultur, Kirche...
Datum: Thu, 24 Sep 2020 20:06:57 +0200
Von: ...
Antwort an: Initiative G9-jetzt!
An: sh-liste@g9jetzt.de

Hallo an alle,
mein Sohn geht in die 12. Klasse eines Gymnasiums in der Nähe von Lübeck. Mehrere Lehrer mir unbekannten Geschlechts haben angekündigt, dass es in Klausuren Punktabzug geben soll, wenn man keine genderverhunzte Sprache verwendet. Ich halte das für eine Frechheit (mein Sohn auch) und kann mir nicht vorstellen, dass es dafür eine juristische Grundlage gibt. - Irgendwelche Juristen da?

Ich habe meinen Sohn gefragt, ob es nicht noch mehr Schüler gibt, die sich darüber aufregen. Antwort: Vielleicht noch zwei oder so in der ganzen Stufe, die anderen sind alle wie Schafe. Er will sich diesem Diktat nicht unterwerfen, er will den Punktabzug in Kauf nehmen.

Es grüßt
[...]

Am 24.09.20 um 19:39 schrieb Astrid Schulz: GENDER - Zwang frißt sich durch die Institutionen... wann wirkt er sich auf Noten aus...?


Kevin Kraus

25.09.2020 15:40   Veranstaltungen   >   Schleswig-Holsteinischer Elternverein e.V.   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Cocooning, Home-Learning, Action, Spa ...



Näheres dazu beim Verein Deutsche Sprache e.V.

21. September 2020


Sigmar Salzburg

24.09.2020 05:21   Beispielsammlung über Sinn und Unsinn   >   Englisch, Anglisch und Njudeutsch   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Astrid Schulz an Eltern im SHEV

[SHEV] DIGITALISIERUNG / FERNUNTERRICHT / INKLUSION - Wie Digitalisierung per Videotelefonie gering literalisierten Erwachsenen hilft.

Uwe Ebbinghaus: Im Kern hat sich für mich im Lockdown aber klar erwiesen, dass digitaler Unterricht dem analogen unterlegen ist...
Und ich glaube, der Lehrermangel wird noch zunehmen, wenn das Lehrerbild sich dahingehend verändert, dass es auf den Lehrer im Unterricht kaum noch ankommt, weil er nur noch der Begleiter von KI-Programmen ist. Ich bezweifle, dass das Berufsbild eines Lernbegleiters viele junge Menschen dazu animiert, Lehrer zu werden – sie sind’s als Lernbegleiter ja auch nicht mehr.

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Digitale Hürden für Analphabeten - Probleme werden in Coronakrise verschärft

In der Corona-Pandemie wird das Alltagsleben auch in Deutschland digitaler: Sei es, dass sich Freundinnen und Freunde online treffen, Geschäftstreffen ins Internet verlegt werden oder im Webshop eingekauft wird. Für Menschen mit Lese- und Rechtschreibschwächen könnte das noch höhere Hürden aufbauen: Darauf weisen bisher nicht publizierte Zahlen aus der „Leo-Studie“ hin, die das Bundesbildungsministerium an diesem Dienstag anlässlich des Weltalphabetisierungstag veröffentlichen will und die dem Tagesspiegel vorab vorliegen.

6,2 Millionen Erwachsene in Deutschland können nicht richtig lesen und schreiben, das sind 12,1 Prozent der Bevölkerung. Das war eine Kernaussage der Ergebnisse der Studie „Leo 2018 - Leben mit geringer Literalität“ , die bereits im vergangenen Jahr vorgestellt wurden. Das Follow-up warnt nun vor einer „grundsätzlichen Vulnerabilität gering literalisierter Erwachsener“, wenn es um Digitalisierungsprozesse gehe, die grundsätzlich als „Verheißung von von Kommunikation und Komfort“ beschrieben würden. So schließe die digitale Suche nach Informationen und Tipps zu verschiedenen Themen tendenziell Erwachsene aus, die Schwierigkeiten beim Lesen und Schreiben haben. Es bestehe ein „deutlicher Unterschied zwischen der Selbsteinschätzung gering und höher literalisierter Personen“ in Bezug auf digitale Alltagskompetenzen, die in der Studie „funktional-pragmatischen Kompetenzen“ genannt werden.

Ein Beispiel: Wohnungssuche. Von den gering literalisierten Erwachsenen trauen sich 58,9 Prozent den Umgang mit der Online-Wohnungssuche zu, während es in der Vergleichsgruppe der höher Literarisierten 83,8 Prozent sind. Ähnlich sehen die Werte zum Umgang mit Online-Stellenbörsen (56,6 Prozent versus 86,2 Prozent) und Online-Partnerschaftsportalen aus (44,4 Prozent versus 72,4 Prozent).

Dasselbe Bild bei der „Urteilskompetenz“ zum Umgang mit digitalen Formaten. Von den Erwachsenen mit Schwierigkeiten beim Lesen und Schreiben sehen es 52,1 Prozent als (eher) einfach an, die Glaubwürdigkeit von Informationen im Internet zu beurteilen - unter den Erwachsenen mit hohen Lese- und Schreibkompetenzen sind es 79,8 Prozent. Noch größer sind die Unterschiede bei der Frage, ob man bei Texten im Internet zwischen Information und Werbung unterscheiden könne: Das halten von den gering literalisierten Erwachsenen 45,2 Prozent für (eher) einfach, bei der Vergleichsgruppe sind es 75,1 Prozent.

Sogar nur 34,5 Prozent der gering Literalisierten fällt es leicht zu beurteilen, warum kostenlose Onlinedienste an den Daten der Nutzenden interessiert sind. Hier fällt auch der Wert in der Vergleichsgruppe mit 57,5 Prozent eher niedrig aus - was für die Autorinnen der Studie in einem „deutlichen Kontrast zu der offenkundigen Bereitschaft vieler Personen“ steht, ihre Daten freimütig an digitale Tools weiterzugeben.

Die Leo-Studie zeigt allerdings auch, dass es durchaus Bereiche gibt, in denen die Digitalisierung gering literalisierten Erwachsenen hilft. So nutzen sie zum Beispiel Videotelefonie und Sprachnachrichte deutlich häufiger: „Insgesamt bieten sich also durch nicht schriftbezogene Technologien Alternativen zum schriftlichen Umgang mit digitaler Technologie für diejenigen Personen, die Schwierigkeiten beim Lesen und Schreiben haben“, heißt es in der Studie.

Eine neue Webseite des Bildungsministeriums soll Menschen helfen, die schwer lesen und schreiben können. Unter http://www.mein-schlüssel-zur-welt.de finden sie in einfacher Sprache regionale Lernangebote. Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft mahnt Bund und Länder unterdessen an, gemeinsam eine Strategie gegen Bildungsarmut und die hohe Zahl sogenannter funktionaler Analphabeten zu entwickeln.
Tilmann Warnecke

Dienstag, 08.09.2020, Tagesspiegel / Wissen Forschen

https://www.tagesspiegel.de/wissen/diskussion-ueber-bildungsideale-der-oecd-erst-kommt-die-pflicht-dann-die-kuer/26196812.html


Kevin Kraus

23.09.2020 09:44   Veranstaltungen   >   Schleswig-Holsteinischer Elternverein e.V.   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Bibel falsch abgeschrieben?

„Homophobe Haltung“
Bibelverse an der Wand:
Ermittlungen gegen Restaurantbetreiberin


Die Berliner Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen wegen des Verdachts auf Volksverhetzung gegen die Betreiberin eines koreanischen Restaurants eingeleitet. Grund dafür seien Bibelverse, die die Frau an den Wänden ihres Lokals aufgehängt hatte...

jungefreiheit.de 16.9.2020

Auf dem Bild sieht man, daß die Koreanerin an einer Stelle ihr wisst, daß ...geschrieben hatte.

Nach 1. Ep. Joh. 5:13 müßte es heißen:

„Solches habe ich euch geschrieben, damit ihr wißt, daß ihr das ewige Leben habt.“

... oder dasselbe ganz mit neumodischen „ss“.
Das kann doch aber wohl nicht der Grund für die Staatsaktion sein.



Sigmar Salzburg

18.09.2020 08:34   Rechtschreibforum   >   Ein Volk zu Schreibstümpern gemacht   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Bundestag: Abmahnanwälte haben es künftig schwerer

Der Bundestag hat ein neues Gesetz verabschiedet, mit dem der Missbrauch von Abmahnungen durch Anwälte als Geschäftsmodell verhindert werden soll. Die Abgeordneten stimmten mehrheitlich einem Gesetzesentwurf des Bundesjustizministeriums zu...

Künftig sollen Anwälte keine Kostenerstattung mehr für Abmahnungen wegen Verstößen gegen Informations- und Kennzeichnungspflichten im Internet bekommen...

Abmahner können sich zudem nicht länger aussuchen, vor welchem Gericht sie wegen vermeintlicher Rechtsverletzungen klagen. Betroffene können so künftig leichter juristisch wehren und bekommen einen Gegenanspruch auf Ersatz der Kosten für die erforderliche Rechtsverteidigung.

Der entsprechende Gesetzesentwurf war bereits im Mai 2019 von der Bundesregierung beschlossen worden. Die Diskussion kam auf, weil sich die Deutsche Umwelthilfe seit dem Dieselskandal gegen den Vorwurf wehren musste, mit Abmahnungen Geld verdienen zu wollen. Denn auf dem Klageweg hatte sie in zahlreichen Kommunen Fahrverbote für Dieselfahrzeuge erzielt.

Nach eigenen Angaben mahnte die Deutsche Umwelthilfe jede Woche wegen etwa 30 Verstößen ab. Infolgedessen führt sie etwa 400 Gerichtsverfahren pro Jahr.

zeit.de 10.9.2020

Steinhoefel@Steinhoefel · 15. Sep. 2020
Bundesgesundheitsminister Spahn und sein Mann haben sich ein Haus gekauft. Wie ein Besessener, dem jedes Urteilsvermögen abhanden gekommen ist, attackiert Spahn jetzt mit Abmahnungen und einstweiligen Verfügungen Medienberichte (soweit der Kaufpreis genannt wurde).

Vielleicht wird man demnächst auch juristisch verfolgt oder abgemahnt, wenn man »„Flüchtlinge“« oder »Spahns „Ehemann“« schreibt.


Sigmar Salzburg

18.09.2020 03:33   Körperschaften   >   Ungenießbare deutsche Gerichte   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Die „Verbesserungen” der Reform infizieren auch Reformgegner

Das antirassistische Kitschtheater

... Wer in diesem Stück die Rolle der Knallcharge übernimmt, dürfte allgemein bekannt sein. Horst Seehofer ist so etwas wie der kleine, tollpatschige Handlanger, der zur Gaudi des Publikums gezüchtigt wird. Von der gütigen, weisen Frau...

jungefreiheit.de 16.9.2020


Sigmar Salzburg

17.09.2020 08:25   Rechtschreibforum   >   Ein Volk zu Schreibstümpern gemacht   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


2,5 Millionen seit 2015 reichen nicht

Das staatliche Zwangsgebührenfernsehen bearbeitet die Deutschen einseitig und ohne Gegenrede mit der Moralkeule, doch die „Flüchtlinge“ von Moria/Lesbos zu übernehmen. Sie kommen zu 70 Prozent aus Afghanistan, wo auch die bekannten Mädchenmörder herkamen und wo die Bundeswehr „uns“ noch am Hindukusch verteidigt. Gottfried Curio kommentiert die Anne-Will-Sendung:

https://youtu.be/_JOiGlMrZ_c


Sigmar Salzburg

17.09.2020 05:42   Veranstaltungen   >   Rundfunkzwangsbeitrag   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Astrid Schulz an Eltern im SHEV

[SHEV] GANZTAG: DDR 2.0 - Schule als Elternersatz - "Lufthoheit über den Kinderbetten"

Die SPD kann es nicht lassen... und verfolgt ihr eigentliches Ziel "verbindliche" Ganztagsschulen nach wie vor hartnäckig... Diese Forderung ist auch deshalb kurios, weil viele Eltern wegen Corona mittlerweile im Homeoffice tätig und damit zu Hause sind - wegen Corona aber auch nicht ausgeschlossen ist, daß der Unterricht abwechselnd in der Schule und eben zu Hause stattfinden wird. Hinzu kommt, daß der Lehrermangel groß ist - ganz zu schweigen vom Mangel an Fachpersonal wie Sonderpädagogen, Sozialpädagogen, Schulpsychologen, Schulkrankenschwestern etc. Ob unter diesen Bedingungen ein verpflichtender Aufenthalt in den Schulen für die Kinder - insbesondere Grundschulkinder - wirklich von Vorteil ist? Oder sollen die Kinder sich gegenseitig unterrichten?

ASE

Zur Erinnerung:

"Die Regierung will mit dem Ausbau der Ganztagsbetreuung eine 'kulturelle Revolution' erreichen. Wir wollen die Lufthoheit über unseren Kinderbetten erobern!" - in einem Interview mit dem Deutschlandfunk am 3.11.2002, zitiert u.a in Welt am Sonntag

Olaf Scholz
(* 14. Juni 1958 in Osnabrück) ist ein deutscher Politiker der SPD und seit 2011 Erster Bürgermeister von Hamburg. Von 2007 bis 2009 war Scholz Bundesminister für Arbeit und Soziales. Seit 2009 ist er Landesvorsitzender der SPD Hamburg und stellvertretender Bundesvorsitzender.

https://de.wikiquote.org/wiki/Olaf_Scholz

https://de.wikipedia.org/wiki/Olaf_Scholz
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Grundschulen: SPD fordert massiven Ausbau zu Ganztagsschulen – WELT

Stand: 14.09.2020

Martin Habersaat (SPD) spricht im Landtag von Schleswig-Holstein. Foto: Christian Charisius/dpa

Grundschüler unabhängig vom Elternhaus besser fördern: Um dies zu ermöglichen, sollten nach den Vorstellungen der SPD die Grundschulen in Schleswig-Holstein verstärkt zu Ganztagsschulen ausgebaut werden. Die SPD plant einen entsprechenden Vorstoß im Landtag.

Kiel (dpa/lno) - Die SPD fordert einen forcierten Ausbau der Grundschulen in Schleswig-Holstein zu Ganztagsschulen. Einen entsprechenden Antrag werde die SPD in der September-Sitzung des Landtags (23.-25.9) einbringen, kündigte SPD-Bildungsexperte Martin Habersaat an. «Der Bund wird den Ländern in den nächsten Jahren sehr erhebliche Finanzhilfen für die Investition in die Ganztagsbetreuung für Grundschüler zur Verfügung stellen.» Das Land erhalte allein in diesem und dem nächsten Jahr 25,5 Millionen Euro und leiste knapp 11 Millionen Euro Kofinanzierung. Die Mittel sollten vorrangig für den Ausbau von Ganztagsschulangeboten und für verbindliche Ganztagsschulen genutzt werden, sagte Habersaat.

Die sozialen Ungerechtigkeiten des Schulsystems hingen maßgeblich damit zusammen, dass die Lern- und Arbeitsbedingungen der Schüler zu Hause sehr unterschiedlich seien. «Wir wollen deshalb, dass auch die 30 Prozent unserer Grundschulen, die bisher noch keine Ganztagsschulangebote haben, so schnell wie möglich welche einrichten.» Mittelfristig müssten auch die weiterführenden Schulen schrittweise zu Ganztagsschulen werden. Für eine Übergangszeit sollte es möglich sein, dass Ganztagsschulen auch nur an drei Tagen in der Woche Nachmittagsangebote haben oder manche Züge halbtägig und andere Züge ganztägig führen.

Pädagogisch sollte nach den Vorstellungen der SPD die heute noch vorherrschende Zweiteilung des Tages mit Unterricht am Vormittag und Hausaufgabenhilfe sowie Freizeitangeboten am Nachmittag überwunden werden. «Mittelfristiges Ziel soll es sein, den Unterricht zu entzerren und über den Vormittag und Nachmittag verteilt zu organisieren, unterbrochen durch Phasen der selbständigen Vor- und Nachbereitung des Lernstoffes und der Erholung», heißt es in dem Antrag. Hierfür müsse auch die erforderliche Infrastruktur wie Mittagsverpflegung geschaffen werden.

https://www.welt.de/regionales/hamburg/article215671676/Grundschulen-SPD-fordert-massiven-Ausbau-zu-Ganztagsschulen.html

https://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/SPD-will-flaechendeckende-Ganztagsschulen,ganztagsschule132.html

https://www.boyens-medien.de/artikel/schleswig-holstein/grundschulen-spd-fordert-massiven-ausbau-zu-ganztagsschulen-351328.html

https://www.fehmarn24.de/schleswig-holstein/spd-fordert-ausbau-der-grundschulen-90043928.html

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Astrid Schulz-Evers
Vorsitzende des Schleswig-Holsteinischen Elternvereins e.V.
Bürgermeister-Kinder-Str.9
24306 Plön am See




Kevin Kraus

16.09.2020 19:16   Veranstaltungen   >   Schleswig-Holsteinischer Elternverein e.V.   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Überfall und Rechtschreibung in Celle

Die beiden gescheiterten Räuber gingen dabei besonders abgefeimt vor. Einer von ihnen saß in einem Rollstuhl, der aber nur als Staffage gedacht war. Denn als beide im Laden angekommen waren, wurde der Rollstuhl mit hoher Geschwindigkeit in Richtung Ladentheke geschoben, hinter der sich die 72-jährige Ladeninhaberin sich befand. Am Tresen angekommen, sprang der bisher im Rollstuhl sitzende Mann behende über den Tisch und der älteren Dame direkt an den Hals. Er würgte sie, bis sie kaum noch Luft bekam und um ihr Leben bettelte...

Die Medien und die Polizei berichten über die beiden Täter nur sehr zurückhaltend. Es habe sich um zwei »Männer« gehandelt, einer von ihnen sei 35 Jahre alt gewesen. Mehr über den Hintergrund der verhinderten Räuber ist bisher nicht bekannt.

freiewelt.net 19.9.2020

Bitte, es geht doch! Man muß sich nicht an die von den abgefeimten Zirkeln aus Reformisten, Politikern und Medienmafiosi 1996-2006 erpreßte Rechtschreibung halten – wie im Duden verewigt:

behend
...Bedeutung
frühere Schreibung für behänd


Sigmar Salzburg

16.09.2020 16:45   Beispielsammlung über Sinn und Unsinn   >   behände   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Tierrechte

Bundesgericht entscheidet:
Kantonale Volksinitiative «Grundrechte für Primaten» ist zulässig


Das Bundesgericht hat die baselstädtische Volksinitiative «Grundrechte für Primaten» für gültig erklärt. Diese fordert in der Verfassung festgeschriebene Rechte für "nichtmenschliche Primaten» wie den Gorilla auf dem Bild. (Symbolbild)

Am Mittwochvormittag hat das Schweizerische Bundesgericht die 2016 in Basel-Stadt lancierte Initiative «Grundrechte für Primaten» für rechtlich zulässig befunden.

In einer Medienmitteilung zeigt sich Sentience Politics erleichtert über diesen Entscheid: «Wir sind dankbar für diesen Entscheid des Bundesgerichts», sagt Meret Schneider, Co-Geschäftsleiterin von Sentience Politics, Grüne Nationalrätin und Mitinitiantin des Anliegens.

«Primaten sind erwiesenermassen hochintelligent, leidens- und empathiefähig. Diese Komplexität macht das Leid umso schlimmer, das ihnen beispielsweise in Tierversuchen widerfährt. Es wird Zeit, dass sie Grundrechte erhalten», so Schneider weiter.

Die Entscheidung des Bundesgerichts ist mit viel Spannung erwartet worden, da die Basler Regierung und das Parlament die Initiative 2018 für ungültig erklärt hatten. Die Begründung damals: Kantonale Verfassungsgarantien sollen nicht auf Tiere ausgedehnt werden dürfen. Die Initianten hatten daraufhin Beschwerde eingereicht, woraufhin der Fall ans Basler Appellationsgericht ging. Nach einem Erfolg der Initianten, wurde der Fall dann ans Bundesgericht weitergezogen, welches am Mittwoch zugunsten der Initianten entschieden hat.

bzbasel.ch 15.9.2020 [Schweizer Schreibung ß-los]

Rechte sind Verträge, die nur unter Menschen geschlossen werden können. Dennoch muß es möglich sein, für Menschen erdachte Rechte auch auf Tiere auszudehnen, selbst wenn sie sie nicht selber einklagen können.


Sigmar Salzburg

16.09.2020 15:52   Rechtschreibforum   >   Es gehört nicht hierher, aber dennoch ... 2   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Gestern gehört:

„Bill Gates sagt, daß im Frühjahr 2021 ein Impfstoff gegen Corona bereitstehen könnte.“

„Ach was, für die nötigen Tests braucht es mindestens fünf Jahre!“

„Putin hat schon einen Impfstoff. Seine Tochter wurde bereits geimpft.“

„Unsinn! Er hat den Stoff an Nawalny ausprobieren lassen – noch zu viele Nebenwirkungen!“


Sigmar Salzburg

16.09.2020 08:22   Rechtschreibforum   >   Schwarzer Humor, Satire   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Wolfgang Hübner

Wolfgang Hübner·12. September 2020

Claudia Roth und die ehrlose Partei

Bei allem Verständnis für die wütenden Reaktionen aufrechter Zeitgenossen auf die provokative Geste der würdelosesten Vorsitzenden des Bundestages seit 1949: Glaubt jemand tatsächlich, dass sich Claudia Roth diese Unverschämtheit während der Rede von Innenminister Seehofer geleistet hätte, wenn sie nicht ganz sicher gewesen wäre, keinerlei ernsthafte negative Reaktion seitens CDU/CSU befürchten zu müssen?

Diese unsägliche Figur eines verwahrlosten Parlamentarismus war doch vielmehr sehr sicher, vor sich einen von Merkel und Söder vielfach gebrochenen Mann zu haben, ...



Anm.: In einer Bundestagsnachtsitzung ließ sie 90 Abgeordnete für 355 gelten und weigerte sich, die satzungsmäßige Beschlußunfähigkeit festzustellen. Als dummdreiste „fette Qualle“ darf man sie dennoch nicht bezeichnen: Das kann 1350 Euro Geldstrafe kosten!


Sigmar Salzburg

15.09.2020 15:28   Rechtschreibforum   >   Andere Foren   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln