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Die 20 neuesten Rechtschreibbeiträge ...


Am besten erfreut man sich am Besten.

Imad Karim 15. Nov. 2018
"..nicht der friedliche Islam, den ich kenne". Also ich muss sagen, dass, was diese "Yasmin" sagt, ist nicht das, was ich kenne!
[...]
Man unterstellte mir, ich würde "Hass" verbreiten und somit Islamophobie fördern. Dabei bin ich als Moslem geboren und kenne meine eigene Sozialisierung am Besten. Uns Muslimen hat man in der Schule, in der Moschee und auch in der Familie beigebracht, dass wir Christen und Juden aber auch alle Nichtmuslime zu verachten und zu bekämpfen haben. Aber das will mir keiner glauben.
[...]
PS: Es geht anscheinend um eine ZDF-Sendung am 14.11.2018 um 22:45.

Sigmar Salzburg

15.11.2018 14:49   Beispielsammlung über Sinn und Unsinn   >   GKS 5   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Genderneutrale Wortwahl?

Gestern abend:

Andrea Nahles kommt nicht voran - sie steht noch im Stau. "A7, kennen wir ja alle", entschuldigt der Mann auf der Bühne. Lautes Gelächter unter den Genossen. [spiegel.de]

Fernbus rast in Stauende [t-online]


Sigmar Salzburg

15.11.2018 12:14   Menschen   >   Der GenderInnenwahnsinn   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Astrid Schulz an Eltern im SHEV

Rechtschreib-Rat brütet

Lehrer*in, Lehrer_in oder Lehr_er_in? Experten beraten über korrekte Gendersprache

Dienstag, 13.11.2018, 14:55

Wie soll künftig geschrieben werden, um Männer, Frauen und weitere Geschlechter gleichermaßen zu berücksichtigen? Mit dieser Frage hat sich der Rat für deutsche Rechtschreibung befasst. Am Freitag will er Ergebnisse vorlegen.

Ein Sternchen als Zeichen für Gleichberechtigung – wie kann im Schriftdeutsch neben dem männlichen und dem weiblichen auch das dritte Geschlecht sichtbar gemacht werden? Diese Frage beschäftigt den Rat für deutsche Rechtschreibung.

Asterisk oder Unterstrich?

Seit dem Urteil des Bundesverfassungsgerichtes im vergangenen Jahr, nach dem im Geburtenregister neben „männlich“ und „weiblich“ eine dritte Option geschaffen werden soll, hat sich die Debatte verschärft. Am Freitag werden die Rechtschreibexperten bei einer Tagung in Passau voraussichtlich Empfehlungen zum geschlechtergerechten Schreiben geben.

Möglich sind Varianten wie die mit dem Sternchen – Asterisk – im Wort wie bei „Lehrer*in“ oder mit dem Tiefstrich - Gendergap - wie bei „Lehrer_in“ oder „Lehr_er_in“. Bei seiner Sitzung im Juni in Wien war der Rat übereingekommen, dass geschlechtergerechte Sprache verständlich, lesbar, vorlesbar, grammatisch korrekt sowie eindeutig und rechtssicher sein soll. Eine klare Tendenz, wie durch Orthografie die Schreibung geschlechtergerecht gestaltet werden könne, hatten die Experten noch nicht ausmachen können.

Oder einfach „Lehrperson“?

Man dürfe nicht darüber hinwegsehen, dass sich die deutsche Sprache historisch entwickelt habe und weiter entwickeln werde, sagt Josef Lange, Vorsitzender des Rates für deutsche Rechtschreibung mit Sitz in Mannheim. Eine Variante, die verstärkt praktiziert werde, sei die Verwendung geschlechtsneutraler Begriffe wie „Studierende“ statt „Studenten und Studentinnen“ oder „Lehrperson“ statt „Lehrer“.

Es sei auch zu unterscheiden, um welche Art Text es sich jeweils handele, sagt Lange. Bei einem Gesetzes- oder Verwaltungstext gebe es andere Maßstäbe als bei einem journalistischen oder literarischen Text.

Elektriker (m,w,d)

Henning Lobin, neuer Direktor des Instituts für Deutsche Sprache und jetzt auch Ratsmitglied, erklärt, dass bestimmte Gruppen von Menschen auch in sprachlicher Hinsicht deutlicher erkennbar werden wollen. Sprache werde als ein wichtiger Bestandteil des Ausdrucks gesellschaftlicher Prozesse und Strukturen gesehen. „Insofern hat die Frage nach der geschlechtergerechten Personenbezeichnung eine Art Symbolcharakter erhalten, die etwas überhöht diskutiert wird“ , räumt Lobin ein.

Die Debatte sei jedoch nicht nur eine Marotte einer Gruppe, sondern durch das Urteil des Bundesverfassungsgerichts für öffentliche Einrichtungen hochrelevant geworden. „Die Binarität des Geschlechtes besteht rechtlich nicht mehr.“

Im Alltag zeige sich das beispielsweise in Stellenausschreibungen, wenn etwa nach einem „Elektriker (m, w, d)“ gesucht werde. Lobin betont, dass es dem Rat nicht darum gehe, den Sprachgebrauch regulieren zu wollen, sondern den staatlichen Stellen der beteiligten Länder lediglich Empfehlungen zu Rechtschreibung und Zeichensetzung zu geben.

Auch „Lehrer*in“ ist eigentlich nicht gerecht

Ein scharfer Kritiker von Schreibweisen mit Sternchen oder Tiefstrich ist der Sprachwissenschaftler Peter Eisenberg. Seiner Ansicht nach ist der Asterisk ein sprachfremdes Element. Er fürchtet, dessen Einführung in der Behördensprache sei nur ein erster Schritt. „Jetzt wird er toleriert, in zwei bis drei Jahren akzeptiert und dann heißt es: 'Warum kommt er nicht auch in Schulbücher?'“ Er spricht von einer bedrohlichen Entwicklung, die von geschlossenen Zirkeln gewaltig vorangetrieben werde.

Die Schreibweise „Lehrer*in“ sei genau genommen auch nicht gerecht, fügt Eisenberg an. Nicht nur, weil die männliche vor der weiblichen Form stehe, sondern weil sich sämtliche andere Geschlechtsidentitäten „hinter dem Sternchen verstecken“ müssten.

„Das Deutsche kann alles, was man von ihm verlangt“

„Ich habe immer für die Gleichberechtigung der Frau gearbeitet“, sagt Eisenberg. Eingriffe in die deutsche Sprache seien dafür jedoch nicht notwendig. „Das Deutsche kann alles, was man von ihm verlangt.“ Er verweist darauf, dass der Begriff „Richter“ im Sinne des generischen Maskulinums für die Berufsgattung stehe und nicht für die männliche Form. Als Beispielsatz sagt er: „In Berlin sind 60 Prozent der Richter Frauen“ - und eben nicht „60 Prozent der Richterinnen“.

Für Eisenberg ist jedenfalls klar: Niemand dürfe zu Gendersprache gezwungen werden. „Das wäre das Ende des freien Sprachgebrauchs.“

https://www.focus.de/familie/schule/rechtschreib-rat-bruetet-lehrer-in-lehrer-in-oder-lehr-er-in-experten-beraten-ueber-korrekte-gendersprache_id_9902494.html

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Astrid Schulz-Evers
Vorsitzende des Schleswig-Holsteinischen Elternvereins e.V.
Bürgermeister-Kinder-Str.9
24306 Plön am See



Kevin Kraus

15.11.2018 10:08   Veranstaltungen   >   Schleswig-Holsteinischer Elternverein e.V.   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Uwe Tellkamp schreibt bewährt

Die Dresdener Buchhändlerin Susanne Dagen wurde wegen ihres unzensierten Buchangebotes und angeblicher Pegidanähe boykottiert. Sie veröffentlichte darauf ihre „Charta 2017“ für die Freiheit der Meinung und des Buchhandels, die u.a. auch Vera Lengsfeld, Uwe Tellkamp und Henryk M. Broder unterzeichneten.

Uwe Tellkamp geriet daraufhin ebenfalls in die Schußlinie von Gesinnungwächtern und Mainstreampresse. Jetzt hat er auf einen Offenen Brief von Hans-Peter Lühr und Paul Kaiser an Susanne Dagen im Elbhang-Kurier 11/18 reagiert.

Uns interessiert vor allem, daß Tellkamp den Kotau vor der staatlich erpreßten Schreib„reform“ verweigert. Hier nur zwei Textschnipsel – zu den bei uns schon erwähnten Nachrichtenchefs von ARD und ZDF und den üblen Spiegel- und Bento-Denunzianten:
Aus dem Offenen Brief Uwe Tellkamps an Hans-Peter Lühr und Paul Kaiser
[...]
Betrachte ich den öffentlichen Diskurs, fällt mir bei bestimmten Themen immer wieder auf, daß Ursache und Wirkung vertauscht werden, erst neulich bei der Dresdner Debatte der Chefredakteure von ARD und ZDF mit Vertretern der AfD. Beide Chefredakteure beklagten sich, daß Journalisten aggressiv begegnet werde und unterstellten, daß diejenigen, die aggressiv gegen Journalisten aufträten, die Demokratie und die freie Presse abschaffen wollten.

Nicht erwähnt wurden die vielen journalistischen Fehlleistungen, die vor den Protesten gegen Presse, Funk und Fernsehen lagen und erst zu Wut und Aggressivität geführt haben. Sachsen sind nicht qua Erbanlage presse- und demokratiefeindlich. Genau das wird aber implizite unterstellt, wenn man sich so manches Presse- oder Sendeerzeugnis ansieht. [...]

Ist der, der deutsche Kultur liebt und sich für ihre Bewahrung einsetzt, tatsächlich schon rechts, ein Nazi gar, wie nicht nur Publikationen wie „Bento“, Jugendableger des „Spiegel“, allzuoft nahelegen? Ist Weltoffenheit wirklich immer nur gut? Und der, der das Eigene nicht verachtet, verachtenswert? War nicht der Zweifel, die Ungewißheit, die Suche nach Wahrheit in der unauslotbaren Ambivalenz der Erscheinungen einmal das Kennzeichen der Intellektuellen? [...]

sezession.de 13.11.2018


Sigmar Salzburg

14.11.2018 18:39   Bücher   >   Bewährt verfaßte Texte   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Astrid Schulz an Eltern im SHEV

[SHEV] NEUTRALITÄT? - Josef Kraus, Ehrenpräsident des Deutschen Lehrerverbandes:

Anti-Aufklärung
Der Bundespräsident freut sich über „Gesinnungstage“ an Schulen
tichyseinblick.de/kolumnen/josef-kraus-lernen-und-bildung/der-bundespraesident-freut-sich-ueber-gesinnungstage-an-schulen/

November 12, 2018
Von Josef Kraus

Mo, 12. November 2018

Manchmal zeigt ein einziges ausgesprochenes Wort, wes Geistes Kind einer ist. Mit Verlaub: Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ist so einer. Wenn es noch eines oder eines weiteren Beweises bedurfte, so hat er ihn soeben geliefert. Vor wenigen Tagen, am 1. November, hat er eine Schulklasse bei deren Besuch im Dresdner Hygienemuseum begleitet. Es gibt dort eine Ausstellung zum Thema Rassismus. Dort auch fiel das Wort „Gesinnungstag“. Steinmeier lobte die 12. Klasse des katholischen Peter-Breuer-Gymnasiums Zwickau dafür, dass sie den Allerheiligentag in der Ausstellung verbringe, weil ein solcher „Gesinnungstag“ der ganzen Gesellschaft guttue.

So weit, so gut. So weit, so schlecht? Damit kein falscher Zungenschlag aufkommt: Ich bin derjenige, der seit Jahr und Tag einen um sich greifenden historischen Analphabetismus anprangert. Schlimm genug, dass immer weniger junge – und ältere – Bürger mit Daten wie dem 9. November 1918/1938/1989, dem 1. September 1939, dem 8. Mai 1945, dem 17. Juni 1953, dem 13. August 1961 etwas anzufangen wissen. Von den Jahren 1789 oder 1848 ganz zu schweigen.

Aber es geht um wissensbasiertes Urteilen, denn wer nichts weiß, muss alles glauben. Gesinnung ist etwas anderes; Gesinnung kommt ohne rationales Urteilen aus, sie kommt aus dem Bauch, sie kommt im besten Fall aus einem wohligen Fühlen.

Steinmeier sollte mal ein großartiges Buch eines großartigen zeitgenössischen Philosophen lesen, den ich übrigens soeben bei einem Seminar an Adenauers früherem Urlaubsort Cadenabbia erleben durfte. Es ist Hermann Lübbe. Der heute 91-Jährige, nach wie vor höchst vigilant sowie messerscharf denkend und formulierend, hatte 1989 ein Buch mit einem bezeichnenden Titel und einem noch markanteren Untertitel geschrieben: „Politischer Moralismus – Der Triumph der Gesinnung über die Urteilskraft“. Der Untertitel bringt es auf den Punkt: Gesinnung ist Anti-Aufklärung, ist Unterwerfung unter Vormünder im Sinne Immanuel Kants, der 1784 gemahnt hatte: „Faulheit und Feigheit sind die Ursachen, warum ein so großer Teil der Menschen gerne zeitlebens unmündig bleibt; und warum es andern so leichtfällt, sich zu deren Vormündern aufzuwerfen. Es ist so bequem, unmündig zu sein.“

Wir haben noch eine zweite Lektüreempfehlung an den Bundespräsidenten: George Orwells „1984“ . Dort bastelt der Sprachwissenschaftler Syme an einem Wörterbuch der Neusprache“. Er sagt zur Hauptfigur des Romans, zu Winston Smith: „Wir geben der Neusprache ihren letzten Schliff … Wir merzen jeden Tag Worte aus … Siehst du denn nicht, dass die Neusprache kein anderes Ziel hat, als die Reichweite der Gedanken zu verkürzen? … Es ist lediglich eine Frage der Wirklichkeitskontrolle. … Die Revolution ist vollzogen, wenn die Sprache geschaffen ist …“ Und dann die verräterische Passage: „Es wird überhaupt kein Denken mehr geben … Strenggläubigkeit bedeutet: nicht mehr denken – nicht mehr zu denken brauchen. Strenggläubigkeit ist Unkenntnis.“ An anderer Stelle wird Winston Smith, in der Nähe des allgegenwärtigen „big-brother-Televisors“ stehend, beschrieben: „Er hatte die ruhige optimistische Miene aufgesetzt, die zur Schau zu tragen ratsam war.“ Demonstration von Gesinnung eben!

Wir nehmen nicht an, dass Steinmeier so etwas will. Dann sollte er aber auch aufpassen mit seiner Wortwahl oder zumindest Max Webers Unterscheidung von Gesinnungsethik und Verantwortungsethik zu Kenntnis nehmen. Siehe Webers Vortrag „Politik als Beruf“ (1919): Weber hält dem Gesinnungsethiker dort vor, dass er sich nur zuständig für den Erhalt der Flamme der reinen Gesinnung fühle. Angefügt sei: Nichts gegen eine solche Flamme, wenn sie denn faktengesättigt ist und eine rationale Basis hat!

Ist Steinmeiers empfohlenes Konzert auch ein Gesinnungstag?

Aber ist Steinmeiers aktuelle Wortwahl nur ein kleiner Ausrutscher? Wohl kaum, wenn man sich etwa Steinmeiers instinktloses Werben für die Auftritte unter anderem der sogenannten Musik-Bands „K.I.Z.“ und „Feine Fahne Fischfilet“ Anfang September 2018 in Chemnitz anschaut. Dort gab es „Texte“ wie die folgenden: „Ich ramm die Messerklinge in die Journalisten-Fresse“. Oder über die Ex-„Tagesschau“-Sprecherin Eva Herman: „Eva Herman sieht mich, denkt sich: ‚Was‘n Deutscher!‘/Und ich gebe ihr von hinten wie ein Staffelläufer/Ich fick sie grün und blau, wie mein kunterbuntes Haus/Nich alles was man oben reinsteckt, kommt unten wieder raus.“

Gehören solche „Konzerte“ auch zu dem, was der Bundespräsident mit „Gesinnungstag“ meint? Übrigens: Ich weiß von zahlreichen Bürgern, die Steinmeier in höflichen (!) Briefen dazu aufgefordert haben, sich wenigstens im Nachhinein von diesen Texten zu distanzieren. Ergebnis: Es folgte weder eine Distanzierung, noch bekamen die Verfasser der Briefe eine Antwort. Wahrscheinlich haben diese besorgten Bürger eine „falsche“ Gesinnung.

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Astrid Schulz-Evers
Vorsitzende des Schleswig-Holsteinischen Elternvereins e.V.
Bürgermeister-Kinder-Str.9
24306 Plön am See



Kevin Kraus

14.11.2018 15:08   Veranstaltungen   >   Schleswig-Holsteinischer Elternverein e.V.   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Naturkatastrophen

Die Waldbrände in Kalifornien haben Tausende Häuser zerstört – auch die Villa von Thomas Gottschalk.

Was konnte Ihre Frau aus dem Haus retten?

Gottschalk: Wie das in solchen Momenten so ist: Da gehst du nicht zum Safe und holst die Geburtsurkunde raus. Dann nimmst du nicht den Rilke von der Wand. Sie hat sich die Katzen geschnappt, Katzenfutter und die Katzenklos. Die Katzenklos sind gerettet und mein Rilke ist verbrannt.

br.de 12.11.2018
Der Panther
Im Jardin des Plantes, Paris

Sein Blick ist vom Vorübergehn der Stäbe
so müd geworden, daß er nichts mehr hält.
Ihm ist, als ob es tausend Stäbe gäbe
und hinter tausend Stäben keine Welt...
Naja, die Brandrodung mit der Rechtschreib„reform“ hat sogar Millionen von Büchern vernichtet – wegen unerwünschter „ß“. Daneben versteifte man sich zur „Erleichterung“ auf Unisex-Klos. Die „Reformen“ waren eben auch eine Art Naturkatastrophe:
Ein nationales Unglück!
Marcel Reich-Ranicki


Sigmar Salzburg

14.11.2018 07:17   Rechtschreibforum   >   Schwarzer Humor, Satire   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Sinngemäß ist schon falsch zitiert!

Erfolg für Renate Künast
Steinbach wegen Twitter-Fake belangt

Erika Steinbach darf ein falsches Zitat von Grünen-Politikerin Künast nicht länger verbreiten. Die Vorsitzende einer AfD-nahen Stiftung musste eine entsprechende Erklärung abgeben.


Von Karolin Schwarz für ARD-faktenfinder

In einer Talkshow hatte sie 2010 auf Thilo Sarrazin reagiert, der wiederholt den Namen der CDU-Politikerin Aygül Özkan falsch ausgesprochen hatte.

Künast sagte damals: "Integration fängt damit an, dass Sie als Deutscher sich ihren Namen mal merken." In den sozialen Netzwerken wiederum wird ein anderes Zitat verbreitet, nachdem Künast angeblich gesagt hätte: "Integration fängt damit an, dass Sie als Deutscher mal türkisch (sic!) lernen!" ...

Steinbach ist Wiederholungstäterin

faktenfinder.tagesschau.de 13.11.2018

Völlig falsch ist die leichte Verballhornung des Künast-Zitats ja nicht: Es ist gewiß leichter, einen Namen „Mondrose Echtblut“ zu behalten, als Türkisch zu lernen, den Namen „Aygül Özkan“ zu verstehen, zu behalten und richtig auszusprechen.

Die ehemalige CDU-Vertriebenenfunktionärin Steinbach ist Vertreterin einer unerwünschten Erinnerungskultur und damit als „Revanchistin“ das Rote Tuch für alle Linken und Überfremdungsfreunde.



Sigmar Salzburg

13.11.2018 21:42   Rechtschreibforum   >   Andere Sprachen   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Nicht „Tot zu kriegende“ Trennschreibung

Fleisch fressende Pflanze arbeitet mit Gasradikalen

Insekten fangen mit Ozon? Wenn es blitzschnell gehen soll, nutzen Fleisch fressende Pflanzen reaktive Gasatome als Signalgeber...

Die insektenfressende Venusfliegenfalle schnappt sich unvorsichtige Insekten mit spezialisierten Fangblättern: ... Als Alarmreiz, so dachten Generationen von Botanikern, sollte dabei eine leichte Berührung der Borstensensoren ausreichend sein...

spektrum.de 13.11.2018

„Reform“-Analyse: 454 Wörter – 3 nichtsnutzige „dass ”; 3 nichts erleichternde, aber BRD-weit 20 Mrd. Euro kostende Reform-ss: 1 lässt, 2 muss; 2 idiotische Wortspaltungen: Fleisch fressend, alberne „ä“: aufwändig; traditionell: insektenfressend.


Sigmar Salzburg

13.11.2018 12:24   Beispielsammlung über Sinn und Unsinn   >   GZS 3   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Sprechblasen

Junge Leute von 1989 sprechen „reformiert“ wie um 1998:
Brandanschläge auf Berliner Mauer "Was für ein Scheißland!"
Mit Bolzenschneidern und Molotowcocktails attackierten vier frühere DDR-Bürger 1989 die Berliner Mauer. Hier berichtet Raik Adam, wie es zu den gefährlichen Aktionen kam, die er nun als packenden Comic erzählt...


In West-Berlin feierten sie - und planten militante Aktionen gegen die verhasste Mauer. Die "Stiftung Berliner Mauer" hat diese ungewöhnliche Geschichte jetzt als Graphic Novel veröffentlicht, gezeichnet und geschrieben von den Aktivisten selbst.
In den Sprechblasen heißt es:
Eine Woche später, 16. Juni „Das wird ein Spektakel, wie die es noch nicht erlebt haben. Das muss richtig krachen! Wir müssen maximalen Schaden anrichten!“ „Das gibt einen heißen Tanz heute Nacht.“

spiegel.de/einestages 12.11.2018
Wie verblüffend wäre es, wenn die Worte der Jugendlichen so aufgezeichnet würden, wie damals üblich. Anscheinend hat sich die deutsche, ehemals gemeinsame Schriftsprache soweit gewandelt, daß man sie der Jugend von heute nicht mehr zumuten kann.


Sigmar Salzburg

12.11.2018 11:20   Dokumente   >   Unwichtige Geschichtsfälschungen   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Neuer Glaube

„Gehirn-Supercomputer“ mit einer Million Prozessorkernen jetzt erstmals eingeschaltet

Nach 20 Jahren Konzeption und fast zwölf Jahren Konstruktion ist am Wochenende der weltgrößte neuromorphe Supercomputer erstmals eingeschaltet worden. Die Spinnaker (Spiking Neural Network Architecture) genannte Maschine verfügt über eine Million Prozessorkerne und kann mehr als 200 Millionen Aktionen pro Sekunde ausführen, wie die University of Manchester in einem entsprechenden Artikel schreibt...

Geplant ist langfristig, dass der neue Supercomputer eine Milliarde biologische Neuronen in Echtzeit simulieren kann. Diesem Ziel wähnen sich die Forscher jetzt einen Schritt näher. Allerdings entsprechen eine Milliarde Neuronen gerade einmal einem Prozent der Größe des menschlichen Gehirns. Dieses besteht laut den Forschern aus 100 Milliarden Neuronen, die über eine Billiarde Synapsen verbunden sind.

t3n.de 6.11.2018

Da die Beweisführung der Superrechner nicht mehr nachvollzogen werden kann, werden sie uns eines Tages „beweisen“, was wir glauben müssen.


Sigmar Salzburg

12.11.2018 06:13   Rechtschreibforum   >   Aus der Wissenschaft   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Mahl des Handwerks

Es wird aufgetischt und ausgeteilt

Landkreis Diepholz. Deftiges von der Schlachteplatte wird traditionell beim Mahl des Handwerks serviert. Deftige Sprüche wiederum gab es bei der 27. Auflage am Donnerstagabend im Hotel Zur Post in Neubruchhausen quasi als Vorspeise. Diese hatten Kreishandwerksmeister Matthias Wendland und der Ehrengast des Abends, der ehemalige Präsident des Deutschen Lehrerverbandes Josef Kraus, für die gut 150 von der Kreishandwerkerschaft Diepholz/Nienburg geladenen Vertreter aus Wirtschaft, Verwaltung und Politik vorbereitet.

Letztgenannte Gruppe bekam zuerst vor dem durchaus fettigen Essen ihr Fett weg. [...]

Es waren aber erstmalig auch Leiter von allgemeinbildenden Schulen zum Handwerkermahl eingeladen. Und die bekamen dann einiges zu hören von Josef Kraus, Bildungskritiker, selbst lange Gymnasialleiter und 30 Jahre Deutschlands oberster Lehrer. Er machte keinen Hehl daraus, in Sachen Schule auf Neu-Deutsch ziemlich „Old School“ zu sein. So sah er Bücher im Vorteil gegenüber digitalen Medien und unterstrich noch einmal – wie schon in diversen Talkshows – seine ablehnende Haltung gegenüber der Pisa-Studie und der Rechtschreibreform.
[...]
weser-kurier.de 11.11.2018


Sigmar Salzburg

11.11.2018 18:48   Zeitungen, Rundfunk, Fernsehen   >   Weserkurier   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Rauhes Klima in der Vorzeige-Moschee

rbb-exklusiv: Zusammenarbeit mit Ditib geplatzt
Deradikalisierungsprojekt in Sehitlik-Moschee gescheitert


Eine Mitarbeiterin eines Deradikalisierungsprojektes für muslimische Jugendliche wird in der Berliner Sehitlik-Moschee bedrängt und anschließend hinausgeworfen. Es ist das Ende des bundesweit letzten Projekts in diesem Bereich, an dem Ditib beteiligt war...
Das Klima in der einstigen Vorzeige-Moschee wurde immer rauer, der Einfluss des aus der Türkei gesteuerten Moschee-Dachverbandes Ditib immer stärker.

rbb24.de 8.11.2018


Sigmar Salzburg

11.11.2018 18:31   Rechtschreibforum   >   Kirchen und Religion   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Das Schwesigsche „aufgebauschte Problem“ ist wieder aktiv:

Antifa-SA gegen die neuen AfD-„Juden“:

Angriff auf Veranstaltungort des AfD Kreisparteitags
von: anonym am: 09.11.2018 - 09:11
Themen: Antifa – Regionen: Leipzig

In der Nacht zum 09. November haben wir im Hotel "Zur Ratte" in der Erikenstraße 10 in Leipzig die Scheiben eingeschlagen und Farbe im Innenraum verteilt.
Das Hotel ist Gastgeber des Kreisparteitags der AfD am kommenden Wochenende, auf dem auch die KandidatInnen für die kommenden Landtagswahlen gewählt werden sollen.
Doch auch abseits davon ist "Zur Ratte" ein Laden, der knietief im rechten Sumpf steht. Mindestens seit 2016 finden dort öffentliche und nicht-öffentliche politische Veranstaltungen der AfD Leipzig statt.
[...]
Der Anschlag ist ein kleiner kämpferischer Beitrag für ein aktives Gedenken an die Verbrechen des Faschismus.
[...]
https://de.indymedia.org/node/25797 – [... waren die nicht verboten?]

Im Zeitungsbericht: lvz.de 10.11.2018

Mich erinnert das an den 9. November 1938, als mein Großonkel in Pforzheim von einer SA-Horde zum Spott auf einen Karren gesetzt und als „Jude“ johlend durch die Straße gezogen wurde. Dabei war er gar kein Jude, sondern nur Personalchef eines jüdisch geführten Kaufhauses. Dort kam er auch im Keller beim Bombenangriff am 23. Februar 1945 zusammen mit seiner Tochter ums Leben. Sein Sohn hat mir 94jährig nochmals alles bestätigt.


Sigmar Salzburg

11.11.2018 09:23   Rechtschreibforum   >   Verantwortungslose Politiker   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Nochmals „Global Compact“

Die Bundeskanzlerin raunte nach ihrem Versagen in der „Flüchtlings“politik von ihrem Plan, „aus Illegalität Legalität zu machen“. Jetzt kennen wir ihn: Es ist der „Global Compact“! Nicolaus Fest legt die entscheidende Urheberschaft offen.

https://youtu.be/E-64P9Kghpohttps://youtu.be/ThVj2jlSCO8

Der Pakt stellt die „Migration“ als Normalfall dar – ganz unverbindlich, aber 45mal (?) mit der Einleitung „Wir verpflichten uns“. Ich vermute, damit sollen die aufnahme-unwillligen Staaten Europas durch allmählich sich verfestigendes Gewohnheitsrecht zur Aufnahme gezwungen werden – was Merkel seit 2016 mit ihrer Überzeugungskraft nicht gelang. Um dem Vorhaben Gewicht zu verleihen, wurden Unmengen von Halb-Diktatoren und Negerfürsten von „failes states“ zum Mitmachen animiert, die jetzt mit besserem Gewissen ihren Geburtenüberschuß und lästige Völkchen loswerden können.

Europa droht durch diesen Pakt die weitere „Umvolkung“ – und der Urheberin winkt der Friedensnobelpreis. Wir in unserem Kampf gegen die Rechtschreib„reform“ werden Deutsch nur noch in Spuren vorfinden.



Sigmar Salzburg

11.11.2018 04:29   Rechtschreibforum   >   Verantwortungslose Politiker   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Re: Netzwerkdurchsetzungsgesetz

Zitat:
Ursprünglich eingetragen von Sigmar Salzburg
Wikipedia, sonst bemüht um exakte Zitate ... Hass ... / ... Haß und Hetze ...

Danke für den Hinweis, ich habe jenes Zitat in der Wikipedia berichtigt.

Detlef Lindenthal

10.11.2018 15:38   Dokumente   >   Unwichtige Geschichtsfälschungen   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Global Compact for Safe, Orderly and Regular Migration

Ziel 17: Beseitigung aller Formen der Diskriminierung und Förderung eines auf nachweisbaren Fakten beruhenden öffentlichen Diskurses zur Gestaltung der Wahrnehmung von Migration

Um diese Verpflichtung zu verwirklichen, werden wir aus den folgenden Maßnahmen schöpfen.
Wir werden

a) Rechtsvorschriften erlassen, umsetzen oder aufrechterhalten, die Hassstraftaten und schwerere Hassstraftaten, die sich gegen Migranten richten, unter Strafe stellen, und Strafverfolgungs- und andere Beamte darin schulen, solche Straftaten und andere Gewalttaten, die sich gegen Migranten richten, zu erkennen, zu verhindern und darauf zu reagieren sowie den Opfern medizinische, rechtliche und psychosoziale Hilfe zu leisten;

b) Migranten und Gemeinschaften befähigen, jede Aufstachelung zu Gewalt gegen Migranten anzuzeigen, indem sie über vorhandene Rechtsbehelfsmechanismen informiert werden, und sicherstellen, dass diejenigen, die sich aktiv an der Begehung einer Hassstraftat gegen Migranten beteiligen, im Einklang mit den innerstaatlichen Rechtsvorschriften zur Rechenschaft gezogen werden, wobei die internationalen Menschenrechtsnormen, insbesondere das Recht auf freie Meinungsäußerung, zu wahren sind;

http://www.un.org/depts/german/migration/A.CONF.231.3.pdf
„Hassstraftat“ wurde der Liste der sss-Greuel hinzugefügt.

Da Deutschland die „unverbindlichen“ Regelungen des Migrationspaktes schon übererfüllt, wäre es überflüssig, diesen auch noch zu unterzeichnen. Unsere religiotischen Altparteien wetteifern ja sogar noch darum, Schülern den grundgesetzwidrigen Koran nahezubringen, natürlich nur weichgespült. Das ist so, als stünde Hitlers „Mein Kampf“ mit ausgewählt harmlosen Stellen als Pflichtlektüre im Lehrplan.

Sigmar Salzburg

10.11.2018 14:29   Rechtschreibforum   >   Verantwortungslose Politiker   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Netzwerkdurchsetzungsgesetz

Wikipedia, sonst bemüht um exakte Zitate, verfälscht Burkhard Müller-Ullrich:
Harald Martenstein von der Zeitung Der Tagesspiegel bezeichnete ihn als „Erdoganismus in Reinkultur“... und erklärte, der Gesetzesentwurf lese sich so, als „stamme er aus dem Roman 1984“, er sei ein „Angriff auf das Prinzip der Gewaltenteilung“. Burkhard Müller-Ullrich schrieb: „Minister Maas geht es ganz offensichtlich nicht um Hass und Hetze allgemein, sondern um das Mundtotmachen seiner politischen Gegner.“
Tatsächlich hatte Müller-Ullrich geschrieben:
Minister Maas geht es ganz offensichtlich nicht um Haß und Hetze allgemein, sondern um das Mundtotmachen seiner politischen Gegner.

achgut.com 15.06.2017
Offensichtlich ist es einigen Wikipedianern ein Ärgernis, daß nicht alle die von den Kultusministern erpreßte Reformschreibung übernommen haben, und „verschönern“ nach ihrem Geschmack die Wirklichkeit.


Sigmar Salzburg

10.11.2018 11:54   Dokumente   >   Unwichtige Geschichtsfälschungen   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Im Jahr 22 nach der erleichternden Rechtschreib„reform“

Lehrer klagen über Defizite bei der Rechtschreibung

MAINZ – Der Philologenverband bemängelt, dass bei vielen Schülern Defizite in der Rechtschreibung ausgebügelt werden müssen.

Lehrer an den Gymnasien in Rheinland-Pfalz sehen sich nach Darstellung ihres Verbands zunehmend mit Versäumnissen konfrontiert, die sie auf das Schreibenlernen in der Grundschule zurückführen. «Wir müssen Defizite aufarbeiten», sagt die Vorsitzende des Philologenverbands Rheinland-Pfalz, Cornelia Schwartz. Dies zeige sich etwa darin, dass es inzwischen an der Mehrzahl der Gymnasien eine Rechtschreib-Arbeitsgruppe gebe. Damit bleibe Lehrern wie Schülern weniger Raum für andere AG.

«Die Kinder lernen nicht mehr, die Buchstaben zu schreiben, sondern zu malen», kritisierte Schwartz in einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur und zeigt als Beispiel eine Schüler-Handschrift mit etlichen Rechtschreibfehlern. «Dass Substantive klein geschrieben werden, hatten wir früher nicht. Das hat sich in den letzten Jahren drastisch gewandelt.»

Großteil der Schulen arbeiten mit Fibeln

Der Philologenverband plädiert dafür, Buchstaben wie in der «Fibel-Methode» vorgesehen Schritt für Schritt einzuführen und zunächst einfache Wörter einzuüben...

... weiter bei lessentiel.lu 8.11.2018


Sigmar Salzburg

09.11.2018 09:35   Schule   >   Schule   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Global Compact for Safe, Orderly and Regular Migration

Michael Klonovsky schrieb am 26. Oktober 2018 über seine Begegnung mit den Nachrichtenchefs von ARD und ZDF bei der AfD:
Dem gestrigen Podiumsgespräch mit den Journalisten Peter Frey und Kai Gniffke [...] entnehme ich als entscheidende Information, dass sowohl der Chefredakteur des ZDF als auch der Chefredakteur von Tagesschau und Tagesthemen den "Global Compact for Safe, Orderly and Regular Migration" nicht kennen, der am 11. Dezember in Marrakesch unterzeichnet werden soll. Sofern die beiden nicht geflunkert haben, ist das erstaunlich. Dieser UNO-Weltmigrationspakt könnte einer der einschneidendsten politischen Beschlüsse in der Geschichte der Menschheit oder zumindest in der Geschichte Europas werden...
acta diurna 26.10.2018
Eine solche Unkenntnis ist bei den Fernseh-Nachrichtenchefs kaum vorstellbar, wo doch schon berichtet wurde, daß das Abkommen ganz unverbindlich sei und nur bescheidene, selbstverständliche menschliche Standards enthalte.

Gniffke wimmelte eine Zuschauerin ab, die das Schweigen der Medien beanstandete, und meinte unter höhnischem Gelächter, daß am 11.12. schon darüber berichtet werde. Die Tatsache, daß dieser Pakt englisch verklausuliert bereits vor einem Jahr ins Wahlprogramm der CDU gemogelt wurde...
„Wir wollen ... unseren humanitären Verpflichtungen durch Resettlement und Relocation nachkommen.“
... zeigt, daß die Sache nur vor der Bevölkerung verborgen werden sollte. Die böse Absicht wurde kürzlich wieder dadurch deutlich, daß eine Petition vom Petitionsausschuß des Bundestages nicht veröffentlicht wurde – weil das „den interkulturellen Dialog belasten“ könnte.

Wir kennen solch unverbindlichen Vereinbarungen: Die Rechtschreib„reform“ wurde auch nur durch die Wiener Absichtserklärung*) von 1996 vereinbart. Von allen Seiten tönten die Schalmeien: Das ist ganz unverbindlich, allenfalls die Schüler lernen ein paar Wörter anders, niemand sonst braucht sich daran zu halten. 1997 hieß schon in Kiel:
„Das Bildungsministerium ist an die Wiener Absichtserklärung gebunden … Gerburg Böhrs“.
Zwei Jahre später stellte die Presse um, und bald folgte der öffentliche Schriftverkehr. 20 Jahre nach dem Reform-Urknall der Kultusminister muß sich der späte hessische Kultusminister Lorz noch von BILD anpöbeln lassen, weil er privat einige alte ß verwendet.

Die Österreicher haben übrigens die Unterzeichnung des Migrations-Pakts wegen 17 Punkten abgelehnt:
kleinezeitung.at.

Mir fiel u.a. der Punkt auf:
Verhinderung von Täterprofilerstellungen aufgrund der Rasse, Ethnie oder Religion“.
Das heißt, von migrantischen Verbrechern darf zu ihrer Ergreifung auch kein Phantombild erstellt werden, und DNA-Analysen zur Herkunft sind verboten.

PS: Die Hinterhältigkeit dieses Paktes erklärt Tichy:

https://youtu.be/jW9IJA2Azw0

*) Absichtserklärung“ hat NRW-Minister Stamp auch den Migrationspakt genannt – eben um 10:56 im Bundestag.
https://youtu.be/ymJpqxbc1Qs - 8.11.18 > Rede Alexander Gauland 10:33


Zur Bundestagsdebatte wieder: Klonovsky, der Umvölkische Beobachter.


Sigmar Salzburg

07.11.2018 13:15   Rechtschreibforum   >   Verantwortungslose Politiker   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Humanistischer Pressedienst hpd

Die „Politikwissenschaft“ ist ein Fachgebiet zwischen Soziologie, Ideologie und Theologie. Es ist kaum ohne vorgefaßten Glauben zu betreiben. Beim eher linken „Humanistischen Pressedienst“ war zuletzt eine leichte Zurückhaltung in politischen Fragen erkennbar.

Armin Pfahl-Traughber, ehemals Verfassungsschutzmitarbeiter, seit 2004 Prof., hatte sich zum möglichen NPD-Verbot noch maßvoll geäußert. Jetzt meinte er wohl, etwas für die dahinsiechenden Altparteien tun zu müssen und schoß eine volle Schrotladung gegen die AfD ab, munitioniert mit polemischen Nichtigkeiten der letzten Jahre, um zu beweisen:

Die AfD ist eine rechtsextremistische Partei“.

Die darin vertretene tendenziöse Darstellung stieß auf mein Unverständnis, so daß mich genötigt fühlte, ein besonders eklatantes Beispiel herauszugreifen:


Sigmar Salzburg am 4. November 2018 - 10:48 Permanenter Link

Herr Pfahl-Traughber faßt eine Fülle ausgesuchter Einzelpolemiken, wie sie im täglichen Kampf gegen bekannte Mißstände normal sind, zu einer „Nazigesinnnung“ zusammen [...]

Gegen Björn Höcke wird angeführt, er habe eine „…eine erinnerungspolitische Wende um 180 Grad“ gefordert. Wörtlich wird der Eindruck erweckt, er wolle damit „ein eher positives Bild“ der Nazizeit bewirken. Dazu wird das vorausgehend Gesagte unterschlagen:

„... anstatt die nachwachsende Generation mit den großen Wohltätern, den bekannten weltbewegenden Philosophen, den Musikern, den genialen Entdeckern und Erfindern in Berührung zu bringen, von denen wir ja so viele haben ...wird ... die deutsche Geschichte mies und lächerlich gemacht.“ (Tagesspiegel 19.1.2017).

„Geschichte“ meint hier gewiß nicht die ein Prozent Nazizeit.


Sigmar Salzburg

07.11.2018 11:54   Rechtschreibforum   >   Andere Foren   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln