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Linke Vielfalt
Aus der Homepage von Luc Jochimsen:
Zu meiner Person
18.01.2006
Willkommen auf meinen Internetseiten!
Ich bin Lukrezia Jochimsen, kulturpolitische Sprecherin der Linksfraktion.
Ich arbeite im Ausschuß für Kultur und Medien, im Unterausschuß Auswärtige Kulturpolitik sowie im Kunstbeirat des Deutschen Bundestages. In allen diesen Gremien bin ich die Sprecherin bzw. Obfrau der Fraktion DIE LINKE. Zudem bin ich Mitglied und Obfrau in der Deutsch-Französischen Arbeitsgruppe für kulturelle Vielfalt. Weiterhin bin ich die Vorsitzende der Deutsch-Irischen Parlamentariergruppe und die stellvertretende Vorsitzende der Deutsch-Britischen und Deutsch-Italienischen Parlamentariergruppe.
Auf diesen Seiten erhalten Sie Informationen über meine Tätigkeit als Bundestagsabgeordnete, aus dem Thüringer Wahlkreis und über Medien- und Kulturpolitik.
lukrezia-jochimsen.de
Sigmar Salzburg
20.11.2008 08:29 Rechtschreibforum >
Unsere Politiker und die RSR
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FAZ
Übernahme eines Beitrags von „Kratzbaum“ bei FDS am 18.11.08 (da ich die FAZ nicht mehr lese):
Notstand
"Mehr Regulierung tut Not" (FAZ von heute zweimal im Wirtschaftsteil)
So schreibt heutzutage eine Zeitung, die einmal zu den besten gehörte. Jetzt ist sie frisch und buntbebildert, nur Deutsch kann sie nicht mehr.
Sigmar Salzburg
19.11.2008 07:20 Beispielsammlung über Sinn und Unsinn >
GKS 2
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Reformsprech
Deutsche Comedy
VADUZ - Die derzeit äusserst erfolgreichen hessischen Kabarettisten Dietrich Faber und Martin Guth, alias FaberhaftGuth, nahmen am Samstag im Schlösslekeller den Alltag der Väter und sonstiger Menschen aufs Korn. Ein Kabarettprogramm zwischen intelligentem Witz und Klamauk. […] Noch bevor der «diplomierte Ökonompädagoge» den Eltern von der Betreuungsgruppe «Purzelplumps» mit neuen Ideen auf die Sprünge hilft (die Kinder sollen arbeiten), ergehen sich die beiden in einem Dialog über die angeblich amtlich beschlossene «Rechtsprechreform», die nach der Art der Rechtschreibreform vorschreibt, künftig jedes Wort besonders bescheuert auszusprechen - falsche Betonungen, Diphthong statt Monophthong und umgekehrt. Leider gar nicht so blöd und an der Wahrheit vorbei: Wird doch z. B. «aufwendig» tatsächlich von vielen Leuten anders ausgesprochen, seit «aufwändig» geschrieben wird. […]
Volksblatt, Liechtenstein 16.11.08
Sigmar Salzburg
17.11.2008 16:44 Beispielsammlung über Sinn und Unsinn >
Sprachveränderung
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Schreibfriede in weiter Ferne
Ärger über das amtliche Rechtschreiben
16. November 2008 | 17:42 | | ANTON THUSWALDNER (SN).
Neues Buch „Ixbeliebige Wahr-Zeichen?“ von Ludwig Laher – Franzobel ist ein „Ph-Verfechter“
Nach der Reform der Reform der Rechtschreibung ist die Gesellschaft gespalten: Ein Teil – etwa viele Schriftsteller – hält an der alten Rechtschreibung fest. Die anderen versuchen, sich so gut wie möglich an die neuen Regeln zu halten. Zumeist ist eine Mischvariante zu beobachten: Geschrieben wird so, wie es dem jeweils Schreibenden einleuchtend erscheint. Genügt das als Grund für eine Empörung?
Für Ludwig Laher schon. Der Autor, bekannt für einen scharfen Blick für verdrängte und verschwiegene österreichische Zustände, macht sich ein ganzes Buch lang Luft über Versäumnisse und Ungereimtheiten der Rechtschreibreform. „Ixbeliebige Wahr-Zeichen?“ ist soeben im Innsbrucker Studienverlag erschienen.
Welch großes Anliegen ihm das rechte Schreiben und dessen Veränderlichkeit ist, sieht man an seiner Formulierwut. Ludwig Laher, der logisch zu argumentieren versteht, reagiert immer wieder emotional, so heftig setzt ihm diese Sache offenbar zu. Er rügt die „verblüffende Inkonsequenz“ der Reform, prangert „mutwillig verordnete überflüssige Eingriffe“ an und hält zahlreiche Änderungen für „haarsträubend“.
Bibliotheken gesäubert
Gewiss, es gibt Anlass, aufzubegehren. Wie eine Sprache gehandhabt wird, spiegelt den Zustand einer Gesellschaft. Selbstverständlich brauchen wir Regeln, an die wir uns beim Schreiben halten, sonst missverstehen wir uns pausenlos. Und befremdlich ist, wenn über die Schreibregeln nach dem Befehlen-Gehorchen-Prinzip befunden wird. Das zeigt das Beispiel der Säuberung von Schulbibliotheken, aus denen jene Bücher entsorgt werden, die nicht den Maßstäben der aktuellen Rechtschreibung entsprechen.
Als im Jahr 2004 das Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur dieser Bücherverbannung Einhalt gebot, tat es dies mit folgender Begründung: „Das Kennenlernen von literarischen Texten und die aktive Auseinandersetzung mit ihnen sollen nicht geringer bewertet werden als die verwendete Schreibweise.“ Heißt das also, dass die Qualität eines literarischen Textes nur so viel wert wie die Normschreibung?
Ludwig Laher meldet sich als Schriftsteller zu Wort. Diese Berufsgruppe lebt zu einem guten Teil davon, Regeln, also auch Sprech- und Schreibregeln, zu brechen. Laher befasst sich in diesem Buch etwa mit Elfriede Jelinek, Kathrin Röggla, Raoul Schrott oder Peter Waterhouse. Auch Goethe, Stifter, Kafka oder Uwe Johnson kommen zur Sprache.
Elfriede Jelinek, eine eifrige Verfechterin kalkulierter, nicht zufälliger Regelverstöße, wehrt sich in ihrer Einleitung zu diesem Buch gegen die Zurufe von außen, die Literaten auf eine Einheitsorthografie einzuschwören: „. . . jeder, der ein Buch liest, begibt sich in ein eigenes Universum eines Autors hinein und wird gerade das Nichtgenormte eines Autors, an einer Autorin interessant finden.“ Zudem stellt sie fest: „Ich halte jede Reglementierung eines lebenden Organismus, wie es Sprache ist, für unangebracht und schädlich.“ Franzobel formuliert seine Vorstellungen so: „Ich bin ein Ph-Verfechter, was soweit geht, dass ich neben Photo und Phantasie am liebsten auch Elephant schriebe, was mir die Korrektoren aber nie durchgehen lassen.“
© SN/SW
Salzburger Nachrichten 16.11.2008
Sigmar Salzburg
17.11.2008 06:56 Zeitungen, Rundfunk, Fernsehen >
SN Salzburger Nachrichten
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Bücherverluste durch die „Reform“
Bücherei in neuem Glanz und Sortiment
Münster-Gelmer. Seit rund zwei Jahren war die katholisch-öffentliche Bücherei in der Mehrzweckhalle geschlossen. Doch nun erstrahlt sie in neuem Glanz. Aber nicht nur der Raum wurde neu gestrichen, auch das Sortiment wurde von Marion Knüvener, die die Hauptleitung der Bücherei übernommen hat, überarbeitet.[…] Für die Zukunft haben sich die Organisatoren noch einiges vorgenommen: „Wir wollen das Angebot noch weiter ausbauen“, informiert Marion Knüvener. Dabei bittet sie jedoch, von Bücherspenden abzusehen. „Durch die Rechtschreibreform können wir ältere Bücher einfach nicht verwerten.“ Die Bücherei ist an jedem Sonntag nach dem Gottesdienst von 11.15 Uhr und 12.15 Uhr geöffnet.
VON CLAUS RÖTTIG
Ibbenbürener Volkszeitung - 11. Nov. 2008
Sigmar Salzburg
13.11.2008 11:02 Rechtschreibforum >
Büchervernichtung
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Vicco von Bülow
[12.11.2008 um 10:45]
Am 12. November 1923 erblickte Loriot, Bernhard Victor Christoph-Carl von Bülow das Licht der Welt. Dass ist für uns heute ein Grund, ihn mit einem Spezial zu ehren….
Loriot gehört dem im August 2004 in München aus Protest gegen die Rechtschreibreform gegründeten “Rat für deutsche Rechtschreibung e. V.” als Ehrenmitglied an. Nicht das wir für die Neue oder überhaupt eine Rechtschreibung sind [, oder –] aber das sieht Loriot mal wieder ähnlich.
Videoregister 12.11.2008
http://www.videoregister.de/2008/11/12/vicco-von-bulow.html
Nicht zu verwechseln mit dem aktiveren Konkurrenzunternehmen “Rat für deutsche Rechtschreibung“ von Gnaden der Kultusminister.
Sigmar Salzburg
12.11.2008 13:38 Rechtschreibforum >
Nein, zu Heyse!!
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Nein!
Heute in FAZ.net:
Er lehnte es ab, beim Thema Wortbruch ihrem beleidigten Verweis auf Verfehlungen anderer Parteien zu folgen, hielt ihr das Zitat eines Genossen entgegen, der die vier Widerspänstigen als „schmutzige Parasiten“ bezeichnet hatte (Sie bat um Verständnis für die hochgekochten Emotionen, hätten die vier doch „Schicksal gespielt“)
Christoph Kukulies
12.11.2008 08:42 Rechtschreibforum >
Nein!
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Ein besitzender Senior muß kaum etwas von seinen Einkünften abgeben
Steuerregeln für Immobilien
Fast alles bleibt beim Alten
Immobilieneigentümer sind von der Abgeltungsteuer nicht betroffen.
Focus.de 11.11.08
Die traditionelle Differenzierung „beim alten [Brauch]“ und „beim Alten“ der Menschengesellschaft wurde in der „Reform“ eingeebnet.
Sigmar Salzburg
11.11.2008 18:37 Beispielsammlung über Sinn und Unsinn >
GKS 2
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Die tollen Tage beginnen ...
Die Mars-Sonde ist auf dem Roten Planeten erfroren. Wissenschaftler werden die Mission als Erfolg - auch wenn der erhoffte Fund von organischen Verbindungen oder gar Lebensspuren ausblieb.
Spiegel Online 11.11.08
Sigmar Salzburg
11.11.2008 11:26 Beispielsammlung über Sinn und Unsinn >
Unser tägliches Doofdeutsch
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So wird der Spruch des Bundesverfassungsgerichtes zur Farce
Google News:
Ein Arbeitszeugnis mit Fehlern muss korrigiert werden
Deutsche Wirtschaft AG - vor 1 Stunde gefunden
[…]
Und der zugehörige Text:
Ein Arbeitszeugnis mit Fehlern muss korrigiert werden
Experte: Petra Pflanz …
Ein Arbeitszeugnis, das Schreibfehler (Orthografie [Tippfehler], Grammatik oder Interpunktion) enthält, muss der Arbeitgeber gegebenenfalls korrigieren und neu ausstellen. Arbeitnehmer haben grundsätzlich einen Anspruch auf ein absolut fehlerfreies Arbeitszeugnis.
Ein Arbeitszeugnis mit Fehlern
Es ist wichtig, ein Arbeitszeugnis fehlerfrei auszustellen. Unkorrekte Grammatik, Rechtschreibung [Tippfehler] oder fehlende Satzzeichen sind nicht schön und können sinnentstellend wirken. Sie lassen erkennen, dass das Arbeitszeugnis nicht mit gebührender Sorgfalt ausgestellt wurde.
[…]
Ein fehlerhaftes Arbeitszeugnis kann nicht nur für den Arbeitnehmer problematisch sein, weil ihm unterstellt wird, dass er auf seine Arbeitspapiere nicht genügend Wert legt. Es dient ihm schließlich als Visitenkarte für seine weitere berufliche Karriere. Fehler dienen auch dem ausstellenden Arbeitgeber nicht zur Imagepflege.
[…]
Beachtung sollte auch die Schreibweise aufgrund der Rechtschreibreform finden, die seit August 2006 bindend ist. Arbeitszeugnisse müssen nach der neuen Form der Rechtschreibung geschrieben werden, weil sie sonst vom Arbeitnehmer als falsch bemängelt werden könnten und ein Umschreiben erforderlich würde.
[…]
V.N.R Visionen Nutzen Rat
http://www.vnr.de/b2b/personal/arbeitszeugnis/Arbeitszeugnis+mit+Fehlern.html
[Über uns]Unsere Experten sind nicht irgendwer, sondern ausgesuchte Fachleute, die etwas zu einem Thema zu sagen haben und Ihnen als Leser verlässliche und relevante Informationen liefern.
„Soweit dieser Regelung rechtliche Verbindlichkeit zukommt, ist diese auf den Bereich der Schulen beschränkt. Personen außerhalb dieses Bereichs sind rechtlich nicht gehalten, die neuen Rechtschreibregeln zu beachten und die reformierte Schreibung zu verwenden. Sie sind vielmehr frei, wie bisher zu schreiben.” BVerG 14.7.1998
Sigmar Salzburg
10.11.2008 19:46 Wirtschaft >
WBS TRAINING AG
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BACKS-TAGE
Backstage in der Sieger- Suite
Barack Obama beim Fernsehen, im Kreis seiner Familie, Hand in Hand mit der Schwiegermutter: Der künftige US-Präsident hat persönliche Aufnahmen der historischen Wahlnacht ins Internet gestellt. …
40 Jahre Klarsfeld-Skandal: Klatsche für den Kanzler
Mit einem Schlag weltberühmt: Vor 40 Jahren ohrfeigte Beate Klarsfeld Bundeskanzler Kurt Georg Kiesinger wegen dessen NS-Vergangenheit. Jetzt aufgetauchte Dokumente beweisen: Aus Angst vor der Kritikerin bat Bonn damals das FBI, Klarsfeld beim Kanzlerbesuch in Washington in Schutzhaft zu nehmen. Von Axel Frohn mehr...
Aus der Eingangsseite bei
http://www.spiegel.de/
am 8.11.2008
Sigmar Salzburg
08.11.2008 07:21 Beispielsammlung über Sinn und Unsinn >
Englisch, Anglisch und Njudeutsch
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Prost Malzeit!
- irgendwann muss man Fahrradfahren einfach mal lernen. … Wenn sich die Erfindung von Yasuhito Tanaka und Toshiyuki Murakami durchsetzen sollte, könnten Stützräder aber vielleicht bald ein für alle Mal ausgedient haben. … Die beiden Wissenschaftler wollen … vor allem älteren Leuten das radeln erleichtern.
Spiegel.de 6.11.08
Was traditionell „ein für allemal” hieß, wird „reformiert“ durch eine zusätzliche Ausnahmeregel belastet: „allemal, aber: ein für alle Mal“. – „radfahren“ ist verboten,„das Radfahren“ aber vorgeschrieben, obwohl man nun „das Rad Fahren“ erwarten dürfte; „radfahrend“ neben neuem „Rad fahrend“ ist wieder erlaubt. Das jetzt häufigere Ausweichen auf „radeln“ gelingt aber nicht immer, s.o. .
Sigmar Salzburg
06.11.2008 21:38 Beispielsammlung über Sinn und Unsinn >
GZS 2
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… lang nicht angewandt
Fauxpas
Berlusconi lobt Obamas Teint
Der italienische Regierungschef Berlusconi hat Barack Obama auf unkonventionelle Art gelobt. Er bescheinigte dem ersten schwarzen US-Präsidenten unter anderem, sonnengebräunt zu sein. …. Berlusconi ist auf dem diplomatischen Parkett schon mehrmals durch unkonventionelle Äußerungen aufgefallen. So deutete er 2005 an, der finnischen Präsidentin Tarja Halonen den Hof gemacht zu haben, damit sie Italien in der EU in einer bestimmten Frage unterstütze. „Ich musste all meine Playboytricks nutzen, obwohl ich sie eine Zeit lang nicht mehr angewendet habe.“
Focus.de 6.11.08
Neben der Volksverblödungsschreibung „Zeit lang“ ist aber das Wort „Zeitlang“ gnädigst wieder gestattet worden, wenn auch ohne Dumm-Duden-Empfehlung.
Sigmar Salzburg
06.11.2008 20:57 Beispielsammlung über Sinn und Unsinn >
GZS 2
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Übereifrige Süddeutsche-Quentchen-Hirne
James-Bond-Dreharbeiten in Bregenz
Für ein Quäntchen Glück
007 am Bodensee: Seit Mittwoch wird in Bregenz für den neuen James-Bond-Film gedreht - …
"Quantum of Solace" ("Ein Quäntchen Trost") heißt der neue James-Bond-Film, und er wird seit Mittwochabend auf der Bregenzer Seebühne und im Festspielhaus gedreht. Agenten-Action am Rande der "Tosca"-Aufführung. …
sueddeutsche.de 1.5.08
Nun hat der deutsche Filmverleih doch nicht die sprachlich und sachlich falsche Titelübersetzung übernommen – ein bemerkenswertes Fäktchen.
Sigmar Salzburg
06.11.2008 18:57 Beispielsammlung über Sinn und Unsinn >
ä
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Aber zur Kultusministerin hätte es noch gereicht …
Intellektuell wirkt sie bisweilen unbeholfen, und auch sonst weist Sarah Palin, bis gestern Vizepräsidentschaftskandidatin von John McCain, manche Wissenslücke auf. Wie wenig sie wirklich über die Welt weiß, wurde erst jetzt bekannt. …
Palin selbst zeigte am Wahlabend ein wenig Reue. "Falls ich John McCain Stimmen gekostet haben sollte, dann tut es mir Leid. Ich glaube John McCain ist ein amerikanischer Held."
Stern 6.11.08
Gottvoll – wie die deutschen KultusministerInnen, die zehn Jahre lang die Schüler zum falschen großen „Leid“ zwangsmissioniert haben. Wie man sieht, spukt der Unsinn immer noch in manchen „fortschrittlichen“ Köpfen.
Sigmar Salzburg
06.11.2008 18:19 Beispielsammlung über Sinn und Unsinn >
GKS 2
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Dunkle Machenschaften
So lässt sich die mysteriöse Dunkle Materie finden
Von Christoph Seidler
Forscher haben einen erfolgversprechenden Plan vorgestellt, wie Dunkle Materie nachgewiesen werden kann. Jetzt muss er nur noch umgesetzt werden.
Spiegel online 6.11.08
Die „Reform“ verblaßt, dennoch ist allein der ss-Anschlag auf unsere Schreibtradition schon schlimm genug. Schlimmeres enhüllt aber der Duden: Die reformierte Schreibverrenkung „Erfolg versprechend“ wird uns immer noch als empfohlene (gelb unterlegte) Schreibung angedient – eine unnötige Unterwerfungsgeste gegenüber den nichtsnutzigen Kultusministern.
Sigmar Salzburg
06.11.2008 14:30 Beispielsammlung über Sinn und Unsinn >
GZS 2
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Erfreuliche Rechtschreibung ... die Inhalte mag jeder für sich beurteilen
"Konfus und hymnisch und schwer zu begreifen"
In Erich Wolfgang Skwaras "Entwurf einer Wüste" wird viel geredet, aber nur wenig gesagt
Von Jens Zwernemann
[…] Apropos "Sprache sprechen" oder eher "schreiben": All jene, die sich mit den diversen Versionen der mittlerweile schon inflationär 'nachgebesserten' Orthografiereform nie recht anfreunden konnten und die sich anlässlich der jüngsten Gedanken Herrn Zehetmaiers zur (horribile dictu!) "Eindeutschung" von Fremdwörtern fragen mögen, in wessen Hände eigentlich das orthografische Schicksal einer Sprache gelegt wurde, die doch wenigsten ehedem die von Dichtern und Denkern war, werden sich darüber freuen, dass Skwara ein Anhänger der präreformatorischen Rechtschreibung ist - die Qualität seiner langatmigen, befremdlich artifiziellen und letztlich völlig anämischen Erzählung vermag dies allerdings leider auch nicht zu steigern. […]
Erich Wolfgang Skwara: Entwurf einer Wüste.
Mitterverlag, Wels 2008.
84 Seiten, 15,40 EUR.
ISBN-13: 9783950227727
Sigmar Salzburg
05.11.2008 12:57 Bücher >
Ordentlich gedruckte Bücher
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Barack Obama wird neuer US-Präsident
Unter allen Visionen, die er unter anderem für eine neue unterschichtsnahe Bildungspolitik vorgebracht hat, fehlte eine:
Die Reform der amerikanischen Rechtschreibung.
Dank des Wirkens unserer Kultusminister an unseren zwanzigfach einfacheren Schreibweisen kommen nun im Deutschen orthographische Ungereimtheiten wie in Obamas Schlußrede nicht mehr vor:
It's the answer spoken by young and old, [usw.] rich and poor, Democrat and Republican, black, white, Hispanic, Asian, Native American, gay, straight, disabled and not disabled.
Auch in der Political Correctness sind wir Deutschen den Amerikanern voraus:
Das Wort „gay“ mußte der Simultanübersetzer heute morgen mit „Schwulen und Lesben“ verdeutschen.
Sigmar Salzburg
05.11.2008 09:28 Gästebücher >
Spott, Ironie...
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Verlorenes Gefühl für richtig oder falsch
Sex- TV soll für mehr Schwangerschaften sorgen
Ist das Fernsehen Schuld, wenn in den USA schon 13-Jährige Eltern werden? ...
Ist mangelnde Aufklärung Schuld...?
Spiegel onlein 4.11.08
Aber zur Versöhnung an anderer Stelle:
George W. Bush verblüffte sein Wahlvolk stets mit immer neuen Tolpatschigkeiten...
Und:
Deshalb werden bei den jungen Grünen Binnen-I und Gleichberechtigung groß geschrieben. Übrigens liegt der Frauenanteil beim Bundeskongress bei 43 Prozent – ganz ohne Quote.
Jetzt ist aber erstmal Schluß, Nils und Sonja nehmen Schlafsack und Isomatte und gehen schlafen – in eine Turnhalle.
Schulspiegel
Die ss- und Tollpatsch-Schreibung sind noch kein Allgemeingut!
Sigmar Salzburg
04.11.2008 15:42 Beispielsammlung über Sinn und Unsinn >
GKS 2
Beitrag im Faden
Beitrag einzeln
Vor dem Buche wird gewarnt!
Haider, Hans: Schreibfrieden. Erste Hilfe zur neuen Rechtschreibung.
Wien: Steinbauer 2006
Gottfried Fischer, Herausgeber der Wiener Sprachblätter, bespricht das fehlerhafte Büchlein, das offensichtlich die Zwangsbefriedung des schreibenden Volkes unterstützen soll.
Die Besprechung ist jetzt bei Sprachforschung.org veröffentlicht worden. Der Rezensent kommt nicht umhin anzumerken:
Hans Haider ist, man höre und staune, Mitglied im „Rat für deutsche Rechtschreibung", der Einrichtung, die die deutsche Rechtschreibung festlegt, und das Buch „entstand mit großzügiger Unterstützung durch: Das Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur" … Wer jetzt sagt, es sei zum Verzweifeln, daß solche Menschen über die Schreibweise von 100 Millionen Menschen entscheiden dürfen – wer könnte ihm widersprechen?
Sigmar Salzburg
03.11.2008 07:09 Bücher >
Neuerscheinungen
Beitrag im Faden
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