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Die 20 neuesten Rechtschreibbeiträge ...


Zucker und Zimt, perfekt getimt

Nein, dichten sollte ich doch nun mit Nichten¹! Michael Klonovsky schrieb am ...
20. Juni 2017

Was ist der Unterschied zwischen Frauke Petry und Angela Merkel? Bei Frauke Petry wird jetzt die parlamentarische Immunität aufgehoben, um den ihr vorgeworfenen Rechtsbruch aufzuklären.

(Perfekt getimt übrigens; der Immunitätsausschuss des Landtages wird noch in dieser Woche das weitere Vorgehen beraten, aber frühestens Ende August eine Entscheidung bekannt geben, denn im September wird ja gewählt.)
Könnte man nicht etwas originaler „getimed“ schreiben? Zu „gelikt“ und „getimt“ hatte sich der verstorbene Dudenchef Scholze-Stubenrecht geäußert. Erwähnt werden die Fälle auch in Th. Icklers akribischer zweiteiliger Dokumentation von Wahrig 2003: Fehlerfreies und gutes Deutsch - 1 und 2 – einem Werk, das nach der erneuten „Reform“ von 2006 wohl stark schrotthaltig geworden ist.

¹) „Reform“: Großschreibung bei Verdacht auf Substantiv: „ein Wenig“, „im Übrigen“.


Sigmar Salzburg

25.06.2017 07:00   Beispielsammlung über Sinn und Unsinn   >   Englisch, Anglisch und Njudeutsch   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Humanistische Bildung

Eben erzählt mir meine Frau, der Kieler Prof. Wolfgang Kehn, in dessen Seminar über Schillers Gedichte sie mitmacht, habe geäußert, die Universitäten hätten vor zwanzig Jahren das Humboldtsche Bildungsideal aufgegeben. Sie seien praktisch zu reinen Berufsschulen herabgesunken. Er habe an den entscheidenden Konferenzen teilgenommen und sei entsetzt gewesen, daß dort das Schlagwort vom „Humankapital“ im Vordergrund gestanden habe.

Nun, inzwischen bekommen wir „Humankapital“ ja sogar geschenkt, und das Trojanische Pferd der Danaer hat in umgekehrter Richtung die Gestalt von Schlepper-Schlauchbooten und Leyen-Marineschiffen angenommen. Es kostet uns lt. Minister Müller (CSU) in diesem Jahr 30 Milliarden Euro.(s.a. JF)

(Ich erinnere mich an eine Zeit, in der der gesamte Bundeshaushalt 60 Mrd. DM betrug.)



Sigmar Salzburg

24.06.2017 09:39   Rechtschreibforum   >   Bildungsstandards   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Quanten- und Quäntchenforschung

Die Chinesen mit ihrer Zeichenschrift, tausendfach schwieriger als die deutsche Rechtschreibung, stoßen in die Spitze der Wissenschaft vor und veröffentlichen die Ergebnisse in der zwanzigfach konfuseren englischen Orthographie:
Quantenteleportation: Verschränkte Photonen aus dem All
Chinesische Forscher stellen per Satellit einen Quantenlink zwischen 1200 Kilometer voneinander entfernten Bodenstationen her. Ein Meilenstein - der ganz nebenbei fundamentale Tests der Quantenphysik ermöglichen könnte...

Das chinesische Experiment war im Vorfeld mit großer Spannung erwartet worden. Es gilt als wichtiger Test in der Disziplin der Quantenkommunikation, die den Austausch abhörsicherer Nachrichten in Aussicht stellt. Mittels Quantenlink könnten zwei Parteien so_genannte Quantenschlüssel austauschen... Bislang funktionierte derartige Quantenkommunikation aber selbst bei optimalen Bedingungen nur über Strecken von gut 100 Kilometern. Denn sowohl in den besten verfügbaren Glasfaserkabeln als auch in Luft stoßen zur Übermittlung eingesetzte Lichtteilchen auf Atome, wodurch die Verschränkung früher oder später verloren_geht.
spektrum.de 16.6.2017... 本周Science 2017年6月16日
Während der letzten zwanzigjährigen Aufstiegsphase der chinesischen Wissenschaft schufen die deutschen Quäntchen-Forscher und -Politiker den Rat für Rechtschreibung, um „Quentchen“ und „daß“ endgültig auszurotten und die Getrenntschreibung wieder einmal neu zu regeln.

Aber zum Inhalt der Meldung: Wichtiger als die Kryptographie ist die philosophische Erkenntnis, daß „Raum und Zeit Illusionen“ sind, wie Einstein es einmal ähnlich formulierte. Gerade er, der Entdecker der Lichtgeschwindigkeit als fundamentale Konstante der Wirkungsfortpflanzung, wollte nicht glauben, daß es auch den Raum mißachtende zeitlose Zusammenhänge geben könne. Der irreführend „Quantenteleportation“ genannte Effekt zeigt, daß die Natur manche Erhaltungsgesetze strenger einhält, als die Unschärferegelungen der Quantenphysik glauben machen wollen.

Der Drehimpuls muß erhalten bleiben. Wenn von einem Photonpaar eins gezwungen wird, mit einem Drehimpuls in einer bestimmten Richtung in Erscheinung zu treten, so kann das andere nur gegensätzlich gefunden werden, unabhängig von der Entfernung. Eine einsehbare, wenn auch irre Lösung bietet bisher nur die Viele-Welten-Theorie von Everett, die etwa besagt, daß alle paarweisen Ergebnisse bereits vorbestimmt sind und wir beim Messen nur in die betreffende Dimension eintauchen.



Sigmar Salzburg

23.06.2017 10:33   Zeitungen, Rundfunk, Fernsehen   >   Spektrum der Wissenschaft   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Joachim Kahl zu Luther

Dragan Pavlovic berichtet im „Humanistischen Pressedienst“ in leicht defekter traditioneller Orthographie über ein Seminar von Joachim Kahl zu Luther.
Der marburger Philosoph Dr. Dr. Joachim Kahl ist bekannt für seine humanistisch orientierte Religionskritik – aufgeregtem Anti-Theismus erteilt er eine Absage. Der Autor des Best- und Longsellers "Das Elend des Christentums" nimmt trotz aller Rücksicht kein Blatt vor den Mund und wußte durch eine ausgewogene Einordnung und Kritik der Bedeutung Martin Luthers zu überzeugen...

Luthers Verdienst läge in der Subjektivierung des Gottesbegriffes - zu finden im großen Katechismus, einer von ihm verfaßten Lehrschrift, in seiner Erläuterung zum ersten Gebot: "Gott ist dass, woran Du Dein Herz hängst”. Diese radikale Subjektivierung des Gottesglaubens trüge den Keim der Säkularisierung in sich. Das Gott so ins Innere gezogen werde, erlaubte z.B. Ludwig Feuerbach in seiner Hauptschrift seinen Atheismus auf Martin Luther zu gründen.
Meine Beobachtung ist, daß viele linke Pastoren in Wahrheit Atheisten sind, die „den Herrn“ nicht „Gott“, sondern einem sozialistischen Revolutionär gleichsetzen.
Wenn jeder sein eigener Priester sein kann kommt man vielleicht früher oder später auf die Frage - brauche ich überhaupt Gott? ... Durch diese Haltung entsteht eine Steigerung des Selbstwertgefühls durch eine Art "Gottesgeburt im Inneren" bis hin zur Unbeugsamkeit mit Fanatismus und Starrsinn. Das zeige sich auch im Erwählungs- und Wahrheitsbewußtsein Luthers.
Kahl vermeidet die bei hpd verbreitete Neigung, Luther als Ur-Nazi und Antisemiten darzustellen – schließlich führte der Reformator als ehemaliger Augustiner-Mönch nur die theologische Verdammung des „heiligen“ Augustinus fort:
Zu recht wird Luthers Antijudaismus kritisiert, allerdings ist dieser Antijudaismus im Christentum fest verankert, also nichts genuin lutherisches. Martin Luther stellt hier nur den Gipfel einer schrecklichen Tradition dar.
So kann Luther auch nicht als Vorbild für die Reformierung des Islam empfohlen werden, wie z.B. mein Arabischlehrer meinte.
Was bleibt heute von Luther? Im Rahmen der Feiern zum Lutherjahr findet man bei der Evangelischen Kirche Deutschlands eine Selbstbanalisierung durch den Verkauf von Luthersocken, Luther-Playmobil-Figuren und - für kurze Zeit - von Lutherkondomen. Anders als die Evangelische Kirche Deutschlands hält Kahl die durch Luther angestossene Reformation nicht für ein "Tor zur Neuzeit", dies sei eine grobe Überschätzung. Die Reformation war allenfalls ein Geburtshelfer. Luther sei eine Figur des Übergangs, der Protestantismus nur eine Etappe in der Religionsgeschichte.

hpd.de 21.6.2017
Die „Käßmannisierung“ des Protestantismus dürfte nun seine Überlebensfähigkeit gegenüber den Islam auch stark vermindern.

Sigmar Salzburg

22.06.2017 06:52   Rechtschreibforum   >   Kirchen und Religion   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Astrid Schulz an Eltern im SHEV

SCHLESWIG-HOLSTEINISCHE
LANDESZEITUNG


Kreis Rendsburg-Eckernförde : Flüchtling mit Tuberkulose: Weitere Kinder betroffen

vom 21. Juni 2017
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Ein an Tuberkulose erkrankter Flüchtling hatte Kontakt zu rund 50 Jungen und Mädchen. Gesundheitsamt stellt Ansteckungsgefahr fest.

Bünsdorf | Die Tuberkulose-Gefahr im Bünsdorfer Kindergarten ist offenbar größer als bislang angenommen. Denn nun ist klar: Bei der Lungenkrankheit, an der ein jemenitischer Flüchtling leidet, handelt es sich um eine ansteckende Form. Das hat das Kreis-Gesundheitsamt während einer Informationsveranstaltung der Kirchengemeinde mitgeteilt. Außerdem wurde bekannt, dass viel mehr als die 18 Kita-Kinder betroffen sein könnten. Wann und wo sich der Mann aus dem Staat im Süden der arabischen Halbinsel infiziert haben könnte, kann sich auch das Landesamt für Ausländerangelegenheiten nicht erklären. Bei der Untersuchung des Flüchtlings sei keine Krankheit festgestellt worden, teilte es auf Nachfrage von shz.de mit.

Die Kirchengemeinde hatte dem Mann aus dem Jemen von Ende Januar bis Ende Mai Kirchenasyl im Gemeindehaus gewährt. Währenddessen war er häufig zu Besuch in der evangelischen Kindertagesstätte nebenan. Als Anfang Juni klar wurde, dass er an der meldepflichtigen Krankheit leidet, ordnete die Kreisverwaltung Untersuchungen der Kinder und Kita-Mitarbeiter an. Tuberkulose entsteht durch Bakterien und ist äußerst selten. Seit 2012 gab es im Kreis Rendsburg-Eckernförde lediglich 20 Fälle.

Dass die Erkrankung des Jemeniten „relevant ansteckend“ ist, wisse man seit Montag, berichtete Christin Hettich vom Gesundheitsamt den 18 Zuhörern, die zum Informationsabend gekommen waren. Kontakt zu dem Flüchtling hatten nicht nur die 18 Jungen und Mädchen des evangelischen Kindergartens, wie zunächst vom Kirchenkreis angegeben. Es kommen noch etwa 25 „Kirchenmäuse“ und zehn Kinder der „Jungschar“ sowie deren Betreuer hinzu.

Was mögliche Betroffene tun sollten ...

[Redaktionell gekürzt]

Autor: Tilmann Post/Horst Becker

https://www.shz.de/lokales/landeszeitung/fluechtling-mit-tuberkulose-weitere-kinder-betroffen-id17106596.html

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Astrid Schulz-Evers
Vorsitzende des Schleswig-Holsteinischen Elternvereins e.V.
Bürgermeister-Kinder-Str.9
24306 Plön am See


Kevin Kraus

22.06.2017 04:01   Veranstaltungen   >   Schleswig-Holsteinischer Elternverein e.V.   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln




Lieber Peter, vielen Dank für Deinen freundlichen Zuspruch. So etwas erfahre ich selten – zuletzt im letzten Jahr von unerwarteter Seite. Am Abend des 27. September 1998, nachdem wir den Volksentscheid in Schleswig-Holstein gewonnen hatten, glaubte ich noch an die Demokratie in Deutschland und daß ich mich nie wieder mit der Rechtschreib„reform“ befassen müßte. Tausend bessere und interessantere Dinge hatte ich mir für meine letzte Lebenszeit vorgenommen. Wer hätte damals gedacht, daß Politik und Medienmafia zwanzig Jahre später das Volk soweit verblödet haben könnten, daß es sogar seiner eigenen Abschaffung teilnahmslos bis freudig entgegensieht.

Sigmar Salzburg

21.06.2017 19:17   Zeitungen, Rundfunk, Fernsehen   >   faz.net Frankfurter Allgemeine Zeitung   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln




Seit vielen Jahren lese ich Sigmar Salzburgs Zeilen in diesem Forum mit großem Gewinn. Daß ich ihn für mindestens zehnmal klüger halte als mich selbst, dürfte zu einem Teil an meiner geringen Schulbildung liegen, dessen auffallendste Auswirkung war, daß ich die deutsche Sprache eher schlecht als recht erlernte; zum andern Teil daran, daß ich ein sprachlich Unbegabter bin.

Mir ist heute vollkommen klar, daß die Reform der deutschen Schrift eine politische Volksverblödungsmaßnahme war. Und beim Politischen sollten wir in diesem Forum bleiben!

Wenn Sigmar Salzburg die Führer der AfD politisch verteidigt, dann entgegne ich ihm als Schweizer und Befürworter sowohl der direkten Demokratie als auch der Neutralität, daß auch ich das Programm der AfD befürworte: Denn in ihm steht geschrieben: „Als freie Bürger treten wir ein für direkte Demokratie, Gewaltenteilung und Rechtsstaatlichkeit, soziale Marktwirtschaft, Subsidiarität, Föderalismus, Familie und die gelebte Tradition der deutschen Kultur.“

Ich erlaube mir nun selbst zwei Anmerkungen kundzutun, die mit den oben zitierten Zeilen sinngemäß eng zusammenhängen.


Nun gut: Mein Humor ist nicht jedermanns Sache! – Deshalb schlage ich zur Ablenkung und Auflockerung der politischen Gesinnung das Hören der folgenden Tonfolge an: Klick!

Gruß von Peter Lüber


Peter Lüber

21.06.2017 01:19   Zeitungen, Rundfunk, Fernsehen   >   faz.net Frankfurter Allgemeine Zeitung   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Der moralische Abstieg der FAZ

Die FAZ war einmal eine konservative Zeitung, hinter der „immer ein kluger Kopf“ steckte. Seit dem Ausstieg aus der bewährten Rechtschreibung 2007 mehren sich die Zeichen, daß das Blatt auch den zerstörerischen Kurs des Merkel-Regimes unterstützt und an der perfiden Kampagne gegen die einzige Opposition mitwirkt. Schon im erstmalig nach zehn Jahren gekauften Exemplar vom 10. Juni fiel mir auf, daß die FAZ das Thema „Höcke und die NPD“ künstlich am Laufen hält. Jetzt übertrifft die FAZ noch die Denunziation des linksextremen „Soziologen“ Kemper „Wieviel NPD höckt in der AfD?“ mit dem fünfseitigen Artikel eines prominenten Geschwätzwissenschaftlers aus der Sparte Politik:
Wie_viel NSDAP steckt in der AfD?
19.06.2017, von Jürgen W. Falter
Der eifrige Prof. aus Mainz hätte auch die Piraten-Partei hernehmen können: „Unser Aufstieg verläuft so rasant wie bei der NSDAP“ (Pirat Delius), aber die AfD ist mit ihren echten Alternativen eben die größere Gefahr für den alternativlosen Hosenanzug. Deswegen rückt der seltsame Falter fünf Seiten lang – mit scheinheiliger Distanzierung – die AfD an die Seite der NSDAP:
Obwohl die AfD sicherlich nicht mit den Nationalsozialisten gleichgesetzt werden kann und sie zumindest anfänglich eine demokratisch orientierte, fest auf dem Boden des Grundgesetzes stehende Partei war, können Vergleiche der Wählerschaft beider Parteien doch unter verschiedenen Gesichtspunkten erkenntnisfördernd sein.
Statt die scheinbar blauäugigen Zusammenrückungen aufwendig zu diskutieren, erlaube ich mir, nur einige kritische Lesermeinungen gekürzt anzuführen:
Richtig Herr Falter. Auch ich stelle fest, dass bei uns in der AfD
Lotte Herzog - 19.06.2017 18:43
...die Überläufer aus der CDU, aber auch aus anderen Parteien, alle vorbelastet sind u.U. gar NAZIs sind. Da die Partei nur "zumindest anfänglich eine demokratisch orientierte, fest auf dem Boden des Grundgesetzes stehende Partei war" (Zitatende) wie Sie schreiben, muß dringend der Verfassungsschutz eingreifen. Offenbar habe Sie gute Beweise für das Gegenteil.

Unsägliche NS-Vergleiche!
Albrecht Hager - 19.06.2017 18:14
NS-Vergleiche sind in aller Regel problematisch. Es ist zwar richtig, dass vergleichen nicht gleichsetzen bedeutet. Dennoch ist es höchst problematisch eine völlig demokratische und verfassungskonforme Partei wie die AfD (Hans-Georg Maaßen, Präsident des Bundesamts für Verfassungsschutz) mit einer Partei zu vergleichen, die für schlimmste Verbrechen verantwortlich ist... Warum kommt dieser unsägliche Vergleich direkt vor der Bundestagswahl? ...

Sie haben völlig Recht
Heinrich Ludger Keizer - 19.06.2017 18:35
... Wenn man die Nazi-Keule schwingt, muß man sich nicht mit Fakten auseinander_ setzen.

Geschmäckle
Hans-Martin Fischer 1 - 19.06.2017 18:02
Egal wie man zur AfD steht. Dieser Artikel zu diesem Zeitpunkt hat ein Geschmäckle. Wie angesprochen könnte man auch fragen, wie_viel Stalin in der Linken steckt... Diese Art der Auseinandersetzung ist niveaulos, egal wen sie trifft...

Gewalt gegen die AfD: Nur ein Kavaliersdelikt der "Zivilgesellschaft"
Tom Weber - 19.06.2017 17:25
Sieben Seiten um am Ende zu sagen: "Na ja, ähnlich sind sich die Wähler aber schon". Das glaubt kein Mensch mehr, einfach nur lächerlich, Man zähle nur einmal die massiven gewalttätigen Angriffe auf die AfD und halte dann jene entgegen, die von der Partei ausgehen. Das reicht, um klarzumachen, woher der extremistische und antidemokratischen Wind weht...

Wie_viel .......
Gerhard Zachmann - 19.06.2017 17:04
Wie_viel "Der Stürmer" steckt in der FAZ? Auch das könnte man mal titeln. Was dann das Ergebnis des Artikels ist, wäre egal; Hauptsache, man hat die Namen der beiden Zeitungen schon mal in einen Zusammenhang gebracht. Genau so verhält sich die FAZ hinsichtlich der AfD. Übelster Kampagnenjournalismus.

faz.net 19.6.2017
Nein, ich werde mir die FAZ auch künftig nicht mehr kaufen.


Sigmar Salzburg

20.06.2017 06:44   Zeitungen, Rundfunk, Fernsehen   >   faz.net Frankfurter Allgemeine Zeitung   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Willy Wimmer

Nach einigen Irritationen Anfang des Jahres ist Willy Wimmers Kolumne wieder in einwandfreier, bewährter Rechtschreibung gehalten. Die einstige bewährte Politik kommt auch wieder in die Erinnerung:

Mit Wehmut

Deutschland hat in einem kurzen Abstand Helmut Schmidt und nun Helmut Kohl verloren. Was bleibt unserem Vaterland? Ein Nachruf auf Helmut Kohl.

von Willy Wimmer

2006 unterschied sich als Jahr nicht von dem, was ich zuvor gesehen hatte... Zu jener Zeit trieb uns wieder einmal die Sorge um einen weiteren Krieg um, ein Krieg gegen den Iran. Mit Helmut Kohl als deutschem Bundeskanzler hätte es schon nicht den völkerrechtswidrigen Krieg gegen die Bundesrepublik Jugoslawien gegeben... Ich sagte ihm, daß nach meiner Einschätzung die Nation in der Stunde der Not - und das würde dieser Krieg bedeuten - zwei Persönlichkeiten vertrauen würde: Helmut Schmidt (mit dem er nicht redete) und er. Beide müßten sich in dieser Lage an die Nation wenden, und ich regte dazu an, daß ich das Gespräch mit seinem Amtsvorgänger suchen wolle, um das zu bewerkstelligen. Ohne jedes Zögern sagte er nur:" Mach".

... zwei Sätze, die Bundeskanzler Helmut Schmidt mir zum Schluß unseres ersten Gespräches mit auf den Weg gab, haben sich bei mir eingebrannt. Auch deshalb, weil ich das viele Jahre andauernde Schweigen zwischen beiden Persönlichkeiten kannte. "Sagen Sie bitte Ihrem Herrn Bundeskanzler, daß ich für Gespräche zur Verfügung stehe. Und sagen Sie ihm weiter, daß er bei der Wiedervereinigung alles richtig gemacht hat"...

Willy Wimmer, Staatssekretär a.D., 16. 6. 2017

freiewelt.net 18.6.2017


Sigmar Salzburg

19.06.2017 09:27   Zeitungen, Rundfunk, Fernsehen   >   Freie Welt, FreieWelt.net   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Mehmed II., der „Einweiher Konstantinopels“?

Imad Karim, der libanesischstämmige Humanist, Journalist und Verteidiger Deutschlands gegen die Islamisierung, hat mich mit einer angeblich üblichen Bedeutungsvariante des Wortes „etw. öffnen, erobern فَتَّحَ “ irritiert:
Die militärischen Erfolge von Einst wurden in den islamischen Quellen mystifiziert und als Erfüllung göttlicher Befehle gepriesen, bis heute.

Schauen Wir mal, wie die meisten Moscheen in Deutschland und in gesamten Westen heißen. Sie beginnen meistens mit Fateh الفتح oder Fateeh فاتح . Und das bedeutet auf Arabisch „Einweihung und der Einweiher“. Als Kinder lernten wir in der Schule, in der Moschee, in der Familie und überhaupt in der Gesellschaft, dass wenn andere Völker oder Mächte uns besetzen, wir diese ISTAMAR استعمار also Kolonisation nennen sollen. Aber wenn wir Muslime andere Länder besetzen und über ihre Völker bestimmen, dann heißt es in unserer Sprache Fateh, was auf Deutsch „Einweihung“ bedeutet. Das heißt, in dem Augenblick, wo es uns gelingt ein fremdes Land zu erobern, weihen wir dieses Land ein und führen es in Allahs Reich zurück.

Haben wir die Kontrolle über ein Land, stellen wir Ihre Bewohner, wenn sie Christen oder Juden sind vor der Alternative,
- den Islam anzunehmen
- sich als Menschen zweiter Klasse mit Verpflichtung zur Kopfsteuer-Zahlung abzufinden
- oder getötet zu werden.

Gehören die Bewohner einer anderen Religion wie dem Hinduismus, dem Buddhismus oder irgendeiner Naturreligion an, so müssen diese den Islam annehmen oder getötet werden...

Imad Karim 16. Juni 2017
Ich habe nun die Frage an ihn gerichtet:
Sie schreiben: „wenn wir Muslime andere Länder besetzen und über ihre Völker bestimmen, dann heißt es in unserer Sprache Fateh, was auf Deutsch „Einweihung“ bedeutet.“
Ich habe mal gelernt, daß etw. öffnen, erobern فَتَّحَ heißt und Eroberer فاتِح .

Sollte Mehmed II. eigentlich der „Einweiher Konstantinopels“ übersetzt werden, anders als Wikipedia es schreibt?: „genannt ابو الفتح / Ebū ʾl-Fetḥ / ‚Vater der Eroberung' und später فاتح / Fātiḥ / ‚der Eroberer', war der siebte Sultan des Osmanischen Reiches.“
Vielleicht findet er ja Zeit, diese Bedeutungsvarianz zu erklären.

Nachtrag: Karim besteht darauf, daß für Moslems die „öffnende Eroberung“ keinen negativen Beiklang hat (11:19):
Öffnung im Sinne Einweihung!
Beste Grüße

Sigmar Salzburg

19.06.2017 05:21   Rechtschreibforum   >   Andere Sprachen   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Ein Staat – nicht willens, das Recht durchzusetzen

Der Tagesspiegel berichtet gewohnt tendenziös:
Mehrere hundert Mitglieder der "Identitären Bewegung" zogen am Samstag durch Mitte - begleitet von 1400 Gegendemonstranten. Eine Blockade hinderte die Identitären am Weiterziehen...

Schon in der Brunnenstraße wurden die Identitären jedoch mit einer Sitzblockade am Weiterkommen gehindert, so dass sie nach gut drei Stunden die Demonstration für beendet erklärten...

Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) hatte den Aufmarsch am 64. Jahrestag des Arbeiteraufstands in der DDR scharf verurteilt. "Die Identitären sind keine ,Bewegung‘, sie sind eine extrem radikale und rassistische Minderheit" ... Am 17. Juni 1953 seien die Menschen in der DDR gegen echte gesellschaftliche Missstände auf die Straße gegangen.

tagesspiegel.de 17.6.2017
Unter der Obhut des Justizministers wird also das Grundgesetz gebrochen, das freie Demonstrationen garantiert. Zur Erinnerung: Jurist Prof. Jürgen Schwabe: »Auch „friedliche“ Blockaden sind rechtswidrig!«
Der Ex-Präsident des Bundesverfassungsgerichts und Durchwinker der Rechtschreib„reform“, Hans-Jürgen
»Papier äußert massive Bedenken am Umgang mit der Flüchtlingskrise: „Noch nie sei in der rechtsstaatlichen Ordnung der Bundesrepublik die Kluft zwischen Recht und Wirklichkeit so tief wie derzeit.“« (Welt).
Und das soll kein Mißstand sein?

PS. Die Polizei hatte wohl Weisung, die Blockierer durch stundenlanges Zureden zur Aufgabe zu bewegen, während die Lückenpresse eine blockierende Apo-Omi bejubelt, ohne auf ihr rechtswidriges Verhalten hinzuweisen.

Sigmar Salzburg

18.06.2017 07:52   Rechtschreibforum   >   Verantwortungslose Politiker   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Astrid Schulz an Eltern im SHEV

Kolumne | Barazon
Rot und Grün - die perverse Lobby der Privatschulen
"Gesamtschule" ist ein Codewort für "Vernichtung des Gymnasiums". Ein weltfremdes Anliegen von Ideologen.
Von Ronald Barazon / 16.06.2017 -

Rote und grüne Ideologen, unterstützt von einigen schwarzen Mitläufern, haben sich die Vernichtung des Gymnasiums zum Ziel gesetzt. Das ist an und für sich schon erstaunlich, da zahlreiche Eltern, vermutlich die Mehrheit, ihre Sprösslinge am liebsten im Gymnasium sehen. Aber Ideologen interessieren sich nie für die Wünsche der Menschen, sondern stets nur für ihre Ideologien.

Aber so weit sind auch Ideologen schon in der Realität angekommen, dass man mit dem Schlachtruf "Vernichtet die Gymnasien" nicht öffentlich auftreten kann. Also verschleiern sie ihre wahre Absicht mit einer Bezeichnung, die niemand so genau versteht - mit dem Schlagwort "Gesamtschule".

Mit diesem Codewort ist die gemeinsame Schule der 10- bis 14-Jährigen gemeint, womit die Unterstufe des Gymnasiums beseitigt wird. Alle Kinder dieser Altersstufen sitzen in einer Klasse. Begabte und nicht begabte, fleißige und faule, interessierte und indolente, disziplinierte und störende. Dass diese Mischung nicht funktioniert, ist naheliegend: Alles muss sich nach den Schwächsten richten und die Lehrer sind damit beschäftigt, die Rabauken zu beruhigen.

Rot und Grün sind Sozialromantiker und meinen, dass, wenn alle in einer Klasse sitzen, alle profitieren. Das Gegenteil ist der Fall und so werden die Eltern sich auf die Suche nach Alternativen begeben, wo sie das geschätzte Gymnasium noch vorfinden. Diese Alternativen bieten die Privatschulen.


Also werden die Familien, die jetzt ihre Kinder ohne Kosten in den öffentlichen Gymnasien einschreiben, zu den Privatschulen pilgern und dort sehr viel Geld zahlen, um dem Nachwuchs die gewünschte Schule zu bieten.

Welch ein Triumph der Sozialpolitik! Viele Familien werden große Opfer bringen, um die Privatschule bezahlen zu können. Viele werden es sich nicht leisten können. Und die Reichen zahlen die Gebühren, ohne nachzudenken. Rot und Grün treiben die Schule in ein Zwei-Klassen-System.


Bei den Privatschulen sind Unterschiede zu beachten. Katholische, evangelische, islamische und andere konfessionelle Schulen werden vom Staat großzügig subventioniert und sind daher eher leistbar als rein privat finanzierte Einrichtungen. Somit wird sich der Tross der Eltern auf der Suche nach den verlorenen Gymnasien in diese Richtung bewegen.

Somit führt der Kampf der Roten und Grünen um die Abschaffung des Gymnasiums nicht nur zu einem die gesamte Gesellschaft belastenden Zwei-Klassen-System, sondern auch zur Förderung der Religionen. Das in einer Zeit, in der die in der Verfassung richtigerweise verankerte Trennung von Kirche und Staat von vielen infrage gestellt wird.

http://www.salzburg.com/nachrichten/meinung/kolumne/barazon/sn/artikel/rot-und-gruen-die-perverse-lobby-der-privatschulen-252173/

--
Astrid Schulz-Evers
Vorsitzende des Schleswig-Holsteinischen Elternvereins e.V.
Bürgermeister-Kinder-Str.9
24306 Plön am See



Kevin Kraus

17.06.2017 19:28   Veranstaltungen   >   Schleswig-Holsteinischer Elternverein e.V.   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Gedenktag

17. Juni – Tag der deutschen Einheit
1953 Aufstand gegen die Separat-Diktatur der DDR-Kommunisten.
Inzwischen durch ein Datum der Parlamentsbürokraten ersetzt.


18.1.1871 Einheit Deutschlands (kleindeutsch durch Bismarck)
17.6.1901 Einheit der deutschen Rechtschreibung (durch Konrad Duden):

Fortfall entbehrlicher Zeichen:
h nach t: Thür >Tür

1949 Teilung Deutschlands (durch die Kommunisten)
1996 Teilung der deutschen Rechtschreibung (durch die Kultusminister)
… in die klassische Kulturschreibung – und die neu erpreßte Stussschreibung:

Vermehrung überflüssiger Zeichen:
ss-Reformsignal: As > Ass ( = am.- engl. „Arsch“)
Dreifachbuchstaben: Schwimmeister > Schwimmmeister
… auch kombiniert: Flußschiffahrt > Flussschifffahrt
Stammpedanterie: Roheit > Rohheit
Ratlosigkeit: Zierat > Zierrat
„Volksetümologie“: Tolpatsch > Tollpatsch
Punktuelle Sinnfälschung: Quentchen > Quäntchen
Bindestrichfimmel: der 14jährige > der 14-Jährige
Notlösungs-Bindestrich: Brennessel > Brenn-Nessel
Lückentick: die Leidtragenden > die Leid Tragenden
Kommakrampf: „Kommst du?“ fragte er > „Kommst du?“, fragte er
„Kackofonie“ : selbständig > selbstständig

Außerdem:
Stammschreibwahn: behende Schlange > behände Schlange
Zweideutigkeiten: greulicher Hut > gräulicher Hut
Sprachverfälschung: rauher Wind > rauer Wind
Spaltungsirresein: sogenannte Reform > so genannte Reform
usw. usw.


1999 – Der Volksaufstand gegen die Rechtschreibreform vom 27.9.1998
wurde am 17. September 1999 durch das Kieler Parlament niedergeschlagen.


Millionen Bücher wurden ... „Ausgemistet, aussortiert, exiliert
Milliarden-Kosten wurden sinnlos verursacht.
Ein ganzes Volk wurde zu Rechtschreibstümpern gemacht.


Einen Tag vor dem heutigen 17. Juni verstarb Helmut Kohl. Er ergriff 1990 die Chance zur deutschen Einheit, aber ließ schon 1996 einen Staatsekretär das Wiener Spaltungsabkommen zur Rechtschreib„reform“ unterzeichnen. Seine richtigen Gedanken von 1982 wurden von seiner Nachfolgerin ins genaue Gegenteil verkehrt.


Sigmar Salzburg

17.06.2017 06:21   Zeitungen, Rundfunk, Fernsehen   >   Die Deutschen müssen einem Leid tun   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Wenn Profis auf Korrekturautomaten verzichten ...

Der nichtsnutzige „Rat für deutsche Rechtschreibung“, gegründet zum Einfangen der Reformaussteiger FAZ und BILD/WELT, betreibt „Reformdurchsetzungsforschung“ und beobachtet die Effektivität der Korrekturautomaten der Medien.

Wir beobachten die tatsächlichen Folgen der Rechtschreib„reform“ bei Autoren, die einmal richtig schreiben konnten – wie zum Beispiel bei dem ehemaligen BILD-Chefredakteur Peter Bartels, der nun ohne Netz und doppelten Boden bei PI-NEWS gegen die weitere Abschaffung Deutschlands kämpft:


1.6.2017 /guten-morgen-deutschland/
791 Wörter: 5 dass; 16jährige

2.6.2017 /hurra-die-welt-geht-unter/
843 Wörter: bißchen, wußte, schloß; liessen, grösser

2.6.2017 /afd-oder-spd-wer-ist-eigentlich-doofer/
372 Wörter: mußte, Realschulabschluss

4.6.2017 /allah-hat-es-so-gewollt/
440 Wörter: 1 dass, vergeßt, 2 mußte,

6.6.17 /die-naechste-bundeswehr-luege-frau-ministerin/
510 Wörter: 5 dass, 3 Ausschuss, Haselnuss, 4 wußte, läßt, mußte, grossen

7.6.2017 /wuff-bosbach-soll-merkel-retten/
735 Wörter: 3 läßt, mußte, muß; Pass, lässt, vergesslich; weissen

10.6.2017 /ministerin-blondhelm-zeigt-offizier-an-weil-er-einen-witz-machte/
579 Wörter: Dass, muß, Anschißlein, bißchen, anzuscheissen, Pandorra

11.6.2017 /omma-und-oppa-die-welt-lacht-ueber-germoney/
704 Wörter: 2 muß, 1 paßt, 2 dass, weisse, 2 weiße.

12.6.2017 /sind-alle-deutschen-maenner-weicheier/
629 Wörter: neu 3 dass, 1 Kompromiss, 23-Jährige, runter reissen, verscheissern; traditionell “des öfteren”; Lehrer/Innen, Gender-Professor/Innen

16.6.2017 /von-arte-bis-bild-wenn-die-versteher-mal-wieder-nix-verstehen-wollen/
926 Wörter: 7 neue ss, davon 6 dass; reissen, ausser; 3 paßt, gewußt, mußten

16.6.2017 /die-wahrheit-ueber-merkel-maiziere-und-die-migranten/
794 Wörter: 7 neue ss, davon 3 dass; traditionell: „des öfteren

Für den Zugriff auf die Originalartikel muß vor die Überschriften http://www.pi-news.net gesetzt werden.

Heute sind die meisten Profischreiber ohne Korrekturautomaten hilflos.

Sigmar Salzburg

16.06.2017 13:32   Rechtschreibforum   >   Ein Volk zu Schreibstümpern gemacht   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


„Rechtschreibfehler sind etwas ganz Gefährliches!“

Schreibfehler haben Terroralarm bei "Rock am Ring" ausgelöst

Aktualisiert am 14. Juni 2017, 16:31 Uhr

Mainz (dpa) - Der Terroralarm beim Musikfestival "Rock am Ring" ist durch Schreibfehler bei den Namen zweier Aufbauhelfer und mutmaßliche Bezüge zur islamistischen Szene ausgelöst worden.

Der Präsident des rheinland-pfälzischen Landeskriminalamts, Johannes Kunz, sagte der Mainzer "Allgemeinen Zeitung": "Die Namen der Verdächtigen waren falsch geschrieben, wiesen aber eine phonetische (klangliche) Ähnlichkeit mit den realen Schreibweisen auf."

Die beiden aus Syrien stammenden Aufbauhelfer waren vor Beginn von "Rock am Ring" in eine Polizeikontrolle geraten. Die Namen ihrer Pässe stimmten nicht mit ihren Namen auf der Liste des Veranstalters überein. Das Landeskriminalamt teilte mit: "Erst bei der Überprüfung der realen Personalien wurde ein islamistischer Bezug festgestellt, welcher zur Evakuierung des Festival-Geländes führte." Erst das sei der eigentliche Auslöser für die Unterbrechung des Musikspektakels Anfang Juni in der Eifel bis zum Folgetag gewesen. Währenddessen fand die Polizei nichts Verdächtiges an der Rennstrecke Nürburgring. Die Ermittlungsverfahren gegen beide Aufbauhelfer dauern an...

web.de 14.6.2017

Unsere Schreib„reform“ hat bekanntlich völlig nutzlos das klassische „daß“ in ein „dass“ umgewandelt, jedoch nicht die konfuse Transkription der orientalischen Wörter beendet. Munter durcheinander werden philologische, orientgesellschaftliche, französische und englische Umschreibungen verwendet – ob Ghaddafi قذافي oder Maghreb مغرب von غرب/ ġaraba / untergehen (Sonne), خرطوم Khartoum, Chartum. Die Schmachthagensche Falschschreibung „Magreb“ würde von Berlinern richtiger wiedergegeben werden als mit undefinierter gh-Schreibung.

Siehe auch dies und vor allem das.


Sigmar Salzburg

15.06.2017 07:45   Rechtschreibforum   >   Andere Sprachen   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


FNP mit kleinen Fehlern

Diktatwettbewerb
Mit diesen drei Tipps werden Sie zum Rechtschreibprofi

14.06.2017 Er ist der Meister der Rechtschreibung: Theo Herterich gewinnt zu[m] zweiten Mal den Diktatwettbewerb an der Goethe-Uni. Uns verrät er exclusiv, wie auch Sie zum Rechtschreibkönig werden können.

Frankfurt. Wenn es um Rechtschreibung geht, macht niemand Theo Herterich etwas vor. Der Lehramtsstudent in den Fächern Physik, Deutsch und Informatik, war schon immer an einer ordnungsgemäßen Orthografie interessiert. Kurios dabei: Der 38-Jährige schreibt privat noch nach alter Rechtschreibung. Dank seiner Arbeit in einer Nachrichtenagentur beherrscht er allerdings auch die neue Rechtschreibung. Und wie! Zum zweitem Mal gewann er nun den Diktatwettbewerb an der Goethe-Uni.

Er nennt uns seine drei Tipps, mit denen jeder zum Rechtschreibprofi werden kann:
1. Viel lesen! Nichts sorgt so sehr für eine gute Rechtschreibung wie häufiges und intensives Lesen – egal ob Literatur oder die Tageszeitung.
2. Immer auf korrekte Rechtschreibung achten – auch auf Whats-App und Facebook. Abkürzungen und Slang sind tabu.
3. Wenn man nicht weiß, wie man ein Wort schreibt, nicht ein anderes Wort dafür verwenden, sondern das gesuchte Wort nachschlagen und merken.

(rin)
fnp.de 14.6.2017


Sigmar Salzburg

15.06.2017 06:39   Zeitungen, Rundfunk, Fernsehen   >   Frankfurter Neue Presse Rhein-Main.net   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Peter Schmachthagens Deutschstunde

Fast hätte ich ihn vergessen, den „Reform“-Fan der ersten Stunde. Er meint:
„Nur derjenige, der in seinen Kenntnissen den Duden überholt hat, darf sich abfällig über den Duden und andere Wörterbücher äußern. Wer nach der zehnten Klavierstunde gerade den "Fröhlichen Landmann" klimpern kann, blamiert sich, wenn er nun gleich die Hammerschlag-Sonate verbessern will.“
Im Haus meiner Großtante in Blankenese habe ich 1948 ein Hammerklavier gesehen, auf dem meine Mutter in ihrer Kindheit noch gespielt hatte und das einen recht dünnen Klang gehabt haben soll. Meint er vielleicht so etwas? – Schmachthagen will es nun dem Frankfurter Duden-Spelling-Bee-Fake gleichtun und präsentiert einen Text mit 25 Fehlern, den der Leser verbessern soll.
25 Rechtschreibfehler hätten Sie finden müssen. Berichtigung: … ist gut leben; Moin und Tschüs sagen; die Straßen; Syrien und Libyen; Liechtenstein; die neu erbaute Elbphilharmonie; bis zum Gehtnichtmehr; zum x-ten Mal; der Fluss; schlaksig; sein fahriges Gebaren; Kaffee¬becher; übersät; eine äußerst gänsehauterregende Atmosphäre; piekfein; Beletage(n); rhythmisch; Grieß; Schlämmkreide; Halskatarrh; Hämorrhoiden; die Maghreb -Staaten (Tunesien, Algerien, Marokko).
abendblatt.de 6.6.2017
Der „Fluß“, der 600 Jahre lang so geschrieben wurde und wird, soll „falsch“ sein, nur weil 1996 und 2006 eine Gruppe von 2x32 banausischen, dafür nicht gewählten Arschlöcher*innen dazu die meineidlichen Hände gehoben hat? Das kann nur des Teufels Großmutter behaupten.


Sigmar Salzburg

14.06.2017 05:38   Zeitungen, Rundfunk, Fernsehen   >   Hamburger Abendblatt   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Ein Fall geahndet, 1000 andere bleiben folgenlos

WeltN24 muss falsche Behauptung über Höcke zurücknehmen

13. Juni 2017

Der Vorsitzende der AfD-Fraktion im Thüringer Landtag, Björn Höcke, hat das Medienunternehmen WeltN24 erfolgreich auf Unterlassung verklagt. WeltN24 ist es in Zukunft untersagt, zu behaupten, Björn Höcke hätte in seiner Rede „Türken raus!“ gesagt. Das Gericht verpflichtete WeltN24, eine vollumfängliche Richtigstellung zu veröffentlichen.

Am 14.08.2016 hatte WeltN24 auf welt.de einen Beitrag mit der Überschrift veröffentlicht: „Björn Höcke hetzt: ‚Türken raus!‘ – und kommt an“. Im Text heißt es zudem: „Björn Höcke aus Thüringen ist dabei, hetzt ‚Türken raus!‘, Parolen, die ankommen“. Gegenstand des Artikels war eine Wahlkampfrede in Neubrandenburg am 12.08.2016. [...]

journalistenwatch.com 13.6.2017

Es dauert also mindestens 10 Monate, bis eine Klage durchkommt. Ein unangreifbarer Fall wegen seiner Immunität ist der Fraktionsvorsitzende der SPD im Bundestag (und ehem. Richter!) Thomas Oppermann mit seiner „Nazi“-Denunziation.

Sigmar Salzburg

13.06.2017 17:11   Zeitungen, Rundfunk, Fernsehen   >   Lügen- und Lückenpresse   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Wer hätte das gedacht?

Ein anerkannter Historiker, Rolf Peter Sieferle, Professor in St. Gallen, beendet sein Leben, wohl auch unter dem Eindruck der endgültigen Demontage Deutschlands durch Merkel. Die Süddeutsche widmet ihm am 9. Oktober noch einen freundlichen Nachruf. Dann unternimmt es ein kleiner Verlag, seine letzten Worte zu veröffentlichen. Kulturredakeure im Umfeld von SZ und NDR setzen das Büchlein auf den vorletzten Platz ihrer Liste von zehn empfohlenen Büchern des Monats Juni. Plötzlich der Warnschrei im Rattennest: Ein Artgenosse mit fremdem Geruch ist eingedrungen und muß zerbissen werden. Man wälzt sich im Staub vor politisch korrekter Scham, wie das passieren konnte, es sei ein „rechtsradikaler“ Verlag. Und plötzlich sind auch die Letzten Worte ein „Pamphlet“ und der Autor ein nach „rechts“ Ge- oder Verrückter. Man fahndet nach dem, der ihn hereingelassen hat.
Kein Mitglied der Jury hat sich bisher öffentlich zum Votum für Sieferles Buch bekannt
Andreas Wang (NDR), Mitglied der Jury und ihr verantwortlicher Redakteur, erklärte der SZ: "Die Jury der Sachbuchbestenliste ist ganz und gar nicht glücklich über die Platzierung des Buches von Sieferle auf unserer Liste... In diesem Fall fühlen wir uns verpflichtet, den Juror oder die Jurorin, von dem die Platzierung stammt, zum Rücktritt aufzufordern beziehungsweise ihm seine weitere Mitarbeit zu versagen. Im Übrigen werden wir das Verfahren der listenmäßigen Platzierung derart erneuern, dass keine Platzierung eines einzelnen Mitglieds der Jury möglich ist."
Süddeutsche.de 11.6.2017
Karlheinz Weißmann in der Jungen Freiheit (unreformiert erscheinend) weiß, wer es war:
Bei der Empfehlung der Sachbücher für den Monat Juni hatte ein Juror – verblüffender Weise der Spiegel-Redakteur Johannes Saltzwedel – es gewagt, sein Stimmrecht in der Jury der Sachbuchbestenliste zu nutzen und das zu tun, was doch angeblich ganz im Sinn der Heutigen ist: Er hat Aufklärung getrieben und sich ohne Anleitung seines Verstandes bedient und deshalb gefordert, ein Buch zu lesen, in dem die meisten heiligen Kühe geschlachtet werden, die heute herumlaufen.
Er habe, erklärte Saltzwedel jetzt, „bewußt ein sehr provokantes Buch der Geschichts- und Gegenwartsdeutung zur Diskussion bringen wollen. Sieferles Aufzeichnungen sind die eines final Erbitterten, gewollt riskant formuliert in aphoristischer Zuspitzung. Man möchte über jeden Satz mit dem Autor diskutieren, so dicht und wütend schreibt er.“
jungefreiheit.de 12.6.2017
Johannes Saltzwedel war es also. Uns ist er in Erinnerung, weil er, zusammen mit Christoph Schmitz, im Jahre 2004 so herrlich lässig die hühnerhaft Rechtschreib„reform“ durchsetzende Kultusministerin Doris Ahnen (SPD), damals auch Präsidentin der Kultusministerkonferenz, in all ihrem blinden Eifer vorgeführt hat.

PS: Saltzwedel wurde nun genötigt, sozialistische Selbstkritik zu üben und aus der Jury auszutreten.

PS 2: Auch Gustav Seibt hat seinen Kotau gemacht. Michael Klonovsky schreibt am 15.6.2017:
»Was mag Seibt widerfahren sein, dass aus dem "unerschrockenen Denker" Sieferle ein "erschreckender", aus dem "großen Autor" ein "nicht völlig unbedeutender", also quasi ein Ranggenosse Seibts werden konnte? Haben ihm die Häscher der Reichsschrifttumskammer die Instrumente gezeigt?...«



Sigmar Salzburg

13.06.2017 07:01   Zeitungen, Rundfunk, Fernsehen   >   Junge Freiheit   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Die schönste Formel der Welt

Der Astronom Florian Freistetter schreibt in seiner mathematischen Kolumne in „Spektrum der Wissenschaft“, pflichtgemäß reformiert und gegendert:
Ich möchte mich mit einer Formel beschäftigen, die, wenn man Mathematikerinnen und Mathematiker nach der "schönsten Formel" fragt, immer wieder auf Platz 1 landet. Und zwar völlig zu Recht. Es ist auch meine absolute Lieblingsformel:
e = - 1

Das ist die berühmte "eulersche Identität". Sie vereint drei der wichtigsten Konstanten in Mathematik und Physik: Die Kreiszahl π, die imaginäre Einheit i und die Basis des natürlichen Logarithmus, die eulersche Zahl e. Manchmal findet man die Formel auch in der Form e + 1 = 0, um auch noch die beiden Konstanten 0 und 1 miteinzubeziehen.
spektrum.de 4.6.2017
Wenn man die veröffentlichte Literatur durchsieht, stellt man fest, daß die Schreibung „Eulersche Formel“ u.ä. immer noch bevorzugt wird und die einzig angemessene ist gegenüber der mühsam erschwitzten Darstellung „eulersche“ oder „Euler’sche“ der „Reform“. Sollte nicht anfänglich „goethesch“ bedeuten „in der Art von Goethe“? „In der Art von Euler“ wäre Quatsch. Es ist Eulers Formel.

Im übrigen bedeutet die geheimnisvolle Zahl „i“ nichts anderes als die nötige Erweiterung der reellen Zahlenreihe ins Zweidimensionale, da Erkennbarkeit in jedem Punkt unseres physikalischen Raumes nur bei Berücksichtigung des ständigen zyklischen Wandels in andere Daseinsformen möglich ist. Unter einem anderen Aspekt ist „i“ eine ganz gewöhnliche Zahl, nämlich 1.



Sigmar Salzburg

12.06.2017 04:17   Zeitungen, Rundfunk, Fernsehen   >   Spektrum der Wissenschaft   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln