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Die 20 neuesten Rechtschreibbeiträge ...


Das Zwiegespräch von Fisch und Vogel

Der berühmte sumerische Text beginnt (kursiv ergänzt):
ud ul re-ta nam dug3 tarraba ...
Wie erwähnt, kamen mir vor Jahren viele Silben tibetisch vor. Ein alter Tibeter hätte verstehen können: འད་ od (Tag), ཉམ nyam (Gedanken) oder སྣང་ s.naĝ (Dinge), འདུག ‘dug (bleiben) und ཐར་བ་ tharba (Freiheit, ewiges Glück). Natürlich ist der Sinn etwas anders:
„In jenen Tagen, als die guten Dinge (von den Göttern) beschlossen wurden...“
„tar“ soll sum. neben „befreien“ und „ausbreiten“ noch die Bedeutung „beschließen“ haben. Am heikelsten ist „dug“, das sumerisch u.a. „gut“ und „Gefäß“, tibetisch jedoch vor allem „Gift“ bedeutet. Aber „pot“ kennt die Hippiegemeinde schließlich auch als Rauschgift.

Auf die Spur der Sprachverwandtschaft kam ich durch die sumerische Wurzel „šum“, die „geben“, „Zwiebel“ und „schlachten“ bedeuten kann, was sich im Tibetischen als ཚོང tshong „Handel“, ཙོང་ tsong „Zwiebel“ und བཤའ་བ་ bsha‘-ba „schlachten“ wiederholt und auch im Chinesischen wiederzufinden ist: 商 shāng „Geschäft“, 蔥 cōng „Zwiebel“ und 殺 shā „schlachten“. Daß schließlich der sumerische König „lugal“, wenn auch nicht ganz stammecht, im Tibetischen als རྒྱལ་པོ r.gyal-po auftauchte, war befriedigend. Noch überzeugender war, daß „gud“ neben „Bulle“ vor allem „Held“ bedeutete und im Tibetischen bei Jäschke und Coblin als གྱད་ gyad „Kämpfer, starker Mann, Athlet, hfg.“ und „hero“ verzeichnet wurde, wobei ersterem sumerische Wörter sicher unbekannt waren. MS Bing will ihn aber nicht kennen, und leider konnte ich auch bei Coblin das chinesische Pendant „*gjät“ als Zeichen weder entschlüsseln noch in meinen acht Lexika wiederfinden.


Sigmar Salzburg

26.09.2022 14:58   Rechtschreibforum   >   Andere Sprachen   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Roger Köppels Lob der Direkten Demokratie:

Die ersten 12 Minuten:

https://youtu.be/hn_i0vhdZZs

Köppel blieb in Erinnerung durch seine treffende Entgegnung auf einen pöbelnden Links-„Demokraten“, der die Schweizer nach ihrer Abstimmung gegen eine Massenzuwanderung als Spinner bezeichnet hatte:

Demokratie heißt: Das Volk ist der Chef, Herr Stegner.
Und nicht ein bezahlter Politiker wie Sie.



Sigmar Salzburg

26.09.2022 09:31   Rechtschreibforum   >   Andere Foren   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Nie gewählt von den EU-Bürgern:

Von der Leyen als „die Tyrannin aus der Vorstadt“

Veröffentlicht am 24. September 2022 von Wolfgang Prabel

Matteo Salvini, der Vorsitzende der Italienischen Lega, kündigte am letzten Tag des Wahlkampfs, am späten Freitagnachmittag, eine Protestaktion vor der Vertretung der Europäischen Kommission in Rom an, aufgrund der Äußerungen von Ursula von der Leyen, die nach den Wahlen in Italien eine Intervention der Europäischen Union angedroht hatte. Lega-Demonstranten hielten Schilder mit der Aufschrift „Schande!“ und „Ursula raus“ hoch. Matteo Salvini traf zu Fuß ein und hielt eine spontane Rede, in der er erklärte: „Die mächtigen Kräfte Europas wollen sich herausnehmen, das italienische Wahlergebnis zu ändern.“ Er fügte hinzu, daß Brüssel zwei Tage vor den Wahlen „alle Mittel einsetzt“. Er betonte, daß er Ursula von der Leyens Worte nicht als Lega-Chef, sondern als Italiener als „Drohung und Erpressung“ empfinde...

prabelsblog.de 24.9.2022

Ein lesenswerter Artikel (traditionelle Orthographie) von Dr. Wolfgang Prabel über das Wirken der EU-„Demokratur“ und ihrer heimtückischen Präsidentin.


Sigmar Salzburg

25.09.2022 10:55   Demokratiefrage   >   Demokratie?   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Geschlechtliche Verirrungen

Manfred Riemer (sprachforschung.org) hat im ZDF am 22.9. gehört:
"Und das machen wir in der Bundesregierung, so wie es andere Partnerinnen- und Partnerstaaten auch machen."
(Omid Nouripour, Grüne, gestern im Bundestag, nachzuhören z. B. im ZDF, "heute journal")
Daß „Staatinnen und Staaten“ wie der Sudan und die Schweiz neben dem zufälligen grammatischen auch noch ein biologisches Geschlecht haben dürfte neu sein. Steht sicher auch nicht in der von Nouripour befürworteten „grundgesetzverträglichen“ Scharia.


Sigmar Salzburg

25.09.2022 05:26   Beispielsammlung über Sinn und Unsinn   >   Das Gegender der Sprachschänder   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


„Toleranz“ – bis zum Tod des Deutschen

ZDF-Chefredakteur Peter Frey kehrte lt. WELT seine „Toleranz“ gegenüber dem Schendern der deutschen Sprache heraus:
„Dass der Genderstern das Ende der Diskussion ist, glaube ich allerdings nicht. Ich fühle mich damit auch nicht wohl. Aber sollte ich das verbieten? Nein. Sprache ist etwas, was sich verändert, was lebt. Ich glaube, dass wir am Ende Formen finden, mit denen sich alle repräsentiert fühlen.“
msn.com/de 22.9.2022
Hatte man zur Zeit staatlichen Schreibreform-Erpressung auch solche Toleranz geübt? Nein! Allein der damalige SWR-Intendant Peter Voß wagte öffentlichen Widerstand, der aber schnell durch staatliche und mediale Intrigen weggespült wurde. Frey will also die Narretei des Gender-Gestotter- und Verdoppelungsunwesens bis zur allgemeinen Durchsetzung aufrechterhalten – und das mit den Zwangsgebühren der übertölpelten Bürger.


Sigmar Salzburg

25.09.2022 04:43   Veranstaltungen   >   Rundfunkzwangsbeitrag   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Volkserziehung war der wichtigste Anlaß

CDU-Chef Friedrich Merz sagte auf dem Parteitag, an die verbliebenen Konservativen gerichtet:
„Universitäten, meine Damen und Herren, und öffentlich-rechtlicher Rundfunk sind keine Volkserziehungsanstalten.“ Zudem forderte er die Sender auf, sich an gewisse Regeln zu halten, auch im Hinblick der „Verwendung der deutschen Sprache.“

ZDF-Chefredakteur Peter Frey will diese Aussage nicht auf sich sitzen lassen und widerspricht Merz. „Was uns unterstellt wird, nämlich dass wir in erzieherischer Absicht auf das Publikum einwirken, entspricht überhaupt nicht der Wirklichkeit“, wird Frey in der WELT zitiert.

msn.com/de 22.9.2022
Merz und Frey lügen. Die durch die schrumpfende Gebührenzahlergemeinde gefährdeten „erzieherischen Absichten“ waren doch der wichtigste Grund für die Einrichtung des Zwangsgebühren-Funks.


Sigmar Salzburg

24.09.2022 05:20   Veranstaltungen   >   Rundfunkzwangsbeitrag   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Unsere Demokratie-Schwätzer

+++ Krieg in Osteuropa +++
Scholz will »Scheinreferenden« in der Ukraine nicht akzeptieren

Der Bundeskanzler weist die geplanten Referenden in der Ukraine als inakzeptabel zurück.

17.07 Uhr: Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat die von den prorussischen Behörden in vier ukrainischen Regionen angekündigten Referenden über eine Annexion durch Russland als inakzeptabel zurückgewiesen. Es sei »ganz klar, dass diese Scheinreferenden nicht akzeptiert werden können«, sagte Scholz vor Journalisten in New York City. Sie seien nicht gedeckt »vom Völkerrecht und von den Verständigungen, die die Weltgemeinschaft gefunden hat«.

spiegel.de 20.9.2022

Die Demokratie-Schwätzer der SPD und übrigen Altparteien erkennen ja noch nicht einmal lupenreine Referenden an – wie sie mit ihrer Annullierung des Volksentscheids gegen die Rechtschreibreform am 17. September 1999 in Schleswig-Holstein bewiesen haben.


Sigmar Salzburg

21.09.2022 09:40   Volksentscheid   >   »Demokratur« und Verantwortungslosigkeit der Politiker   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


„NS-Tuende“?

Wie schon früher erwähnt, klärte mich 1946 ein Spielkamerad auf: „Hitler hat die Juden zu Seife verarbeiten lassen.“ – So „ungegendert“ dürfte er heute, wenn er Journalist wäre, diesen Satz nicht mehr von sich geben. Also formuliert die Wissenschaftsjounalistin Nadja Podbregar „geschlechtssensibel“:
Der gebürtige Österreicher [Franz Stangl] war unter anderem Kommandant der NS-Vernichtungslager Treblinka und Sobibor im besetzten Polen. Hier beteiligte er sich im Zuge der „Aktion Reinhardt“ am systematischen Mord von fast zwei Millionen jüdischen Menschen, Romnja und Roma.
wissenschaft.de 20.9.2022
Die „Menschen“ anstelle von „Jüdinnen und Juden“ oder gar „Jüd:innen“ sind aber generisches Maskulinum, Plural von „der Mensch“, also eigentlich verboten. Sie wirken jetzt wie eine Vorausnahme zu „Romnja und Roma“, bei denen dieser Trick nicht funktioniert.

In „vorsensibler“ Zeit hätte man einfach „zwei Millionen Juden und Zigeuner“ geschrieben. Wer kennt schon den femininen Plural von „Rom“! Außerdem pochen noch die „Sinti“ auf ihre Doppelnennungsansprüche – Gendersprech, schweres Sprech.

Dafür nennt Frau P. , anders als die meisten ihrer Geschlechtsgenossinnen, freimütig „NS-Täterinnen und -Täter“, aber auch wohl, weil es – im Gegensatz zu den nun überall herumgeisternden „Forschenden“ – „NS-Tuende“ sprachlich nicht gibt. Aber das kann ja noch kommen.


Sigmar Salzburg

21.09.2022 04:50   Zeitungen, Rundfunk, Fernsehen   >   Genderwahn-Deutsch - Beispiele   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Grüne Einfalt ...

... und Biologische Vielfalt:
Schmetterlinge verschwanden in zwei Wellen
Schon um 1900 begannen manche Arten zu verschwinden, zeigt eine Studie aus Österreich. Die zweite Welle begann um 1960 – und ist bis heute nicht zu Ende. Verantwortlich ist vor allem die Zerstörung der Lebensräume... von Lars Fischer
spektrum.de 13.9.2022
Vor dreizehn Jahren umflatterten noch Scharen von Pfauenaugen, Admiralen und Distelfaltern das Fallobst im Garten. In diesem Jahr habe ich nur ein verfrühtes, zerschundenes Pfauenauge und einige mickrige Kohlweißlinge gesehen. Unsere einfältigste Grüne versprach noch vor fünf Jahren:
„Wir wollen, dass in den nächsten vier Jahren jede Biene und jeder Schmetterling und jeder Vogel in diesem Land weiß: Wir werden uns weiter für sie einsetzen!“
Katrin Göring-Eckardt
Jetzt sorgen die ehemals „Friedensbewegten“ für Waffen in Kriegsgebieten und ethnisch-explosive Vielfalt in Deutschland.


Sigmar Salzburg

20.09.2022 06:02   Zeitungen, Rundfunk, Fernsehen   >   Spektrum der Wissenschaft   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Stephan Harbarth

Erst vor drei Jahren tauchte der heutige Verfassungsgerichtspräsident in unseren Notizen auf. Damals bejubelte er als CDU-Abgeordneter den heimtückischen „Compact for Migration“. Heute dürfte er als Verfassungsrichter darüber entscheiden, wenn sich jemand noch eine Klage dagegen traute. Mit „Muttis“ Hilfe hatte er den Professorentitel und dann seinen jetzigen Posten erlangt. Vor 24 Jahren waren es Jutta Limbach (SPD) und Hans-Jürgen Papier (CSU), die die neue Schreibdiktatur absegneten. Der knorrige Rechte Wolfgang Hübner schreibt zu den neuen Verhältnissen:

Der deutsche Machtblock delegitimiert sich selbst

„Der wehrhafte Verfassungsstaat muss sich den Feinden von Recht und Rechtsstaatlichkeit konsequent entgegenstellen", sagte der Präsident des Bundesverfassungsgerichts, Prof. Dr. Stephan Harbarth, vor dem Übersee-Club in Hamburg.

Von WOLFGANG HÜBNER | Ein besonders übles Erbe der Merkel-Ära ist die Person des Präsidenten des Bundesverfassungsgerichts, Stephan Harbarth (CDU). Vor einigen Tagen hat er im exklusiven Hamburger Übersee-Club eine programmatische Rede gehalten, in der er die These entwickelte, der Gebrauch der Freiheitsrechte durch Bürger könnte dazu missbraucht werden, die Verfassungsordnung zu „delegitimieren“. Wem letzterer Begriff aus den Äußerungen eines anderen üblen Merkel-Erbes, nämlich des Verfassungsschutzpräsidenten Thomas Haldenwang (CDU), bekannt vorkommt, liegt völlig richtig: „Delegitimierung“ des Staates festzustellen und zu verfolgen ist ja neuerdings die zusätzliche Aufgabe einer Behörde, die nicht mehr die Verfassung, sondern das gegenwärtige Machtsystem schützt.

Es ist allerdings ein Unterschied, ob ein Mann fürs Grobe wie Haldenwang oder ein Mann fürs Feine, immerhin oberster Jurist des Staates, von „Delegitimierung“ spricht. Denn Haldenwang und seine Schnüfflertruppe können nur dann erfolgreich gegen Demokraten vorgehen, wenn das von höchster Stelle abgesichert ist und bleibt...

pi-news.net 18.9.2022 ( ... vom VS „beobachtet“.)


Sigmar Salzburg

20.09.2022 04:14   Dokumente   >   Bundesverfassungsrichter   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Sonniges

Der Orientalist Friedrich Delitzsch (1840-1922) weigerte sich jahrelang, das seltsame Silbengestammel in Keilschrift als eigene Sprache anzuerkennen, konnte dann aber 1914 das erste sumerische Glossar herausgeben. C. J. Ball und Karl Bouda stellten 1918 und 1938 Ähnlichkeiten zum Tibetischen fest. Daß dies recht folgenlos blieb, liegt vielleicht auch an der Standard-Vergleichsliste des Sprachwissenschaftlers Morris Swadesh (1909-1967), die bei sehr alten Sprachen instabile Kurzwörter überbewertet.

Auffällig ist dies bei Himmelserscheinungen, die sich seit dem Auftreten des homo sapiens nicht verändert haben. Hier irritiert die sprachliche Überlieferung. Die „Sonne“ hieß bei den Sumerern 𒌓 ud. Sie hat nichts vom tibetischen ཉི་མ་ nyi-ma und chinesischen 日 , altchin. njit, „Sonne, Tag“. Ob man njit mit ud verbinden darf weiß ich nicht, aber im Tibetischen hat schon Ball das Wort འོད òd für „Licht, Glanz“ gefunden, das zweifellos ein Nachfahre des sumerischen ud ist.

(... lästige Autokorrektur, wandelt „ud“ ständig in „du“!)


Sigmar Salzburg

18.09.2022 10:32   Rechtschreibforum   >   Andere Sprachen   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Gaslighting

Der hintersinnige englische Begriff ist mir erst in den letzten Jahren untergekommen, ohne daß ich mir Gedanken über seine Bedeutung gemacht habe. Wikipedia:
Der Begriff stammt vom Titel des Theaterstücks Gas Light von 1938. Der britische Dramatiker Patrick Hamilton beschrieb darin erstmals diese Praxis ... Die 1944 gedrehte Verfilmung Das Haus der Lady Alquist machte den Begriff weltbekannt.

Der Begriff wird seit den 1960er Jahren auch umgangssprachlich und als psychologischer Fachbegriff verwendet, um Bemühungen zu beschreiben, jemandes Wahrnehmung der Realität zu manipulieren. Die Täter werden auch als Gaslighter [dt. „Gasleiter“?] bezeichnet. Auch im Bereich der Psychologischen Kriegsführung ist das Gaslighting eine Methode der Meinungsmanipulation und Propaganda.

Gaslighting ist nach dem Theaterstück Gas Light des britischen Autors Patrick Hamilton benannt ... In dem Stück manipuliert der Protagonist seine Ehefrau über einen langen Zeitraum, indem er behauptet, Dinge nicht zu sehen, die sie wahrnimmt, unter anderem das Licht einer flackernden Gaslaterne. Schließlich zweifelt die Frau an ihrer eigenen Wahrnehmung und wird beinahe wahnsinnig ...

Ähnliche Methoden können z. B. in totalitären Regimen und Sekten als potentes Mittel im Rahmen von Gehirnwäsche, „Zersetzung“ (Stasi), Manipulation und Indoktrination Anwendung finden und beim Opfer u. a. zu tiefgreifender und nachhaltiger, teilweise existenzieller Verunsicherung und Verwirrung, zu Schwächung und Schädigung von Selbstbewusstsein, Persönlichkeit und Widerstandskraft, zur Herbeiführung von Angst- und Panik zuständen bis hin zu Wahn vorstellungen und psychotischen Zuständen führen.
Eben wurde der AfD-Abgeordnete Petr Bystron mit Glück vom Vorwurf eines angeblichen Hitlergrußes freigesprochen, den ein serviler bayrischer Staatsanwalt oder seine denunziantischen Zuträger gesehen haben wollten. Der dressierte Normalbürger soll nämlich in jeder Geste und Wortwahl eines kritischen Politikers einen „Nazi“ sehen, der wie der halluzinierte Hahn in Charly Chaplins „Goldrausch“ zum Wohl der Altparteien abgeschlachtet werden darf.

Die bis vor kurzem regierende talentlose DDR-Physikerin mit intriganter Begabung wollte damit verhindern, daß geflüchtete CDU-Mitglieder eine erfolgreiche Alternative aufbauen. Die linken „demokratischen“ Parteien und ihre Antifa sprangen mit Begeisterung auf diesen Zug auf und denunzierten die AfD als Nazi-Partei, obwohl doch die richtigen Nazis schon vor Jahrzehnten von der NPD abgefischt worden waren.

Jetzt hat die linke Schreckschraube Faeser selber Nazi-Halluzinationen, auch wenn die Denunzierten nichts Demokratischeres wollen, als ein Ende des Verschenkens von Deutschland an irgendwelche angeblich bedürftigen Zugelaufenen.



Sigmar Salzburg

17.09.2022 21:55   Beispielsammlung über Sinn und Unsinn   >   Englisch, Anglisch und Njudeutsch   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Mehr vom Volks-Umerziehungsfunk:

„Achtung, Reichelt!“:
So vertuschen Faeser und ARD-Chef Gniffke Gewalt von Islamisten


[Reichelt:] Nancy Faeser und ihre geistigen Mitstreiter bei unseren öffentlich-rechtlichen Medien wie der neue ARD-Chef Kai Gniffke haben den Islamismus mit einem viel sanfteren Mittel überwunden: Sie reden einfach nicht mehr drüber, sie vertuschen es.
https://youtu.be/Cp9dQj4qSe0

Hier erfährt man, daß auch der Verfassungs„schutz“ am schmutzigen Geschäft der Volksverdummung mitwirkt: Die Tat eines Impfgegners, der sich und seine Familie umgebracht hat, nachdem er durch seine Impfpaßfälschung vor dem Nichts stand, wird als „antisemitisch“ registriert, weil in seinen Notizen das Wort „Weltregierung“ vorkam. Näheres bei Reichelt.

Bemerkenswert ist vor all die Einschätzung von Hamed Abdel Samad zur Islam-Politik von Merkel und jetzt Rot-Grün – ab Minute 17: Merkel ging es nur um den Machterhalt und die Auschaltung der AfD-Konkurrenz. Faeser und Links-Rot-Grün verfolgen dagegen eine (in meinen Worten) „Befreiungsideologie“, die letztlich auch in einer antinationalen Weltregierung unter Einschluß des politischen Islams enden soll.



Sigmar Salzburg

17.09.2022 10:12   Veranstaltungen   >   Rundfunkzwangsbeitrag   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Der Reichserziehungsfunk erzieht seine Zwangsgebührenzahler

BILD berichtet:

Der Instagram-Kanal „Wir sind Mainz“, der von der Sendung „Das Ding“ betrieben wird (gehört zur ARD-Rundfunkanstalt SWR), hat den 21-jährigen Stadtwald-Ranger Fabian aus Mainz interviewt. Thema des Gesprächs: sein Job als einer der jüngsten Ranger Deutschlands.

Also erzählte Fabian: „Als Stadtwald-Ranger bin ich draußen im Wald unterwegs als Ansprechpartner für die Leute.“ Und: „Da kommt's auch mit Radfahrern, Spaziergängern, Joggern und Reitern öfter mal zu Konflikten.“

Ganz normale Aussagen in ganz normalem Deutsch. Und genau das fand die Mainzer „Das Ding“-Redaktion offenbar hochproblematisch.

▶︎ Denn: In den Untertiteln veränderte der gebührenfinanzierte Instagram-Kanal die Aussagen des Försters. Aus „Leute“ wurde „Waldbesucher*innen“ gemacht. Ein weiterer Satz wurde komplett umgegendert: „Es kommt zum Beispiel mit Radfahrer*innen, Spaziergänger*innen, Jogger*innen und Reiter*innen öfter mal zu Konflikten.“

bild.de 15.09.2022


Sigmar Salzburg

16.09.2022 07:03   Beispielsammlung über Sinn und Unsinn   >   Das Gegender der Sprachschänder   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Der SPIEGEL lügt

In der aus russischer Gewalt befreiten ukrainischen Stadt Isjum soll ein Massengrab entdeckt worden sein. Präsident Selenskyj sagte in einer Videobotschaft, Russland müsse zur Verantwortung gezogen werden.

spiegel.de 15.9.2022

Vor dem Ukraine-Krieg konnte man im Internet ein einstündiges Video eines unabhängigen Journalisten aus der Zeit um 2014 finden, in dem geschildert wurde, wie die dortige russische Bevölkerung von der ukrainischen Regierung (wohl unter Poroschenko) mit Artillerie- und Bombenangriffen terrorisiert wurde. Daß die Bevölkerung sich nun „befreit“ fühlen soll, dürfte eine Erfindung der westlichen Propaganda sein. Im übrigen warte ich darauf, daß man vielleicht doch noch die Gebeine meines Vaters findet, die dort unerkannt seit 80 Jahren ruhen.


Sigmar Salzburg

16.09.2022 05:52   Zeitungen, Rundfunk, Fernsehen   >   Lügen- und Lückenpresse   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


15. September 1999

Alle Staatsgewalt geht von den Parteien aus, ...

... die sich gerne dreist als die „demokratischen“ bezeichnen – in Abgrenzung zu solchen, die eine Demokratie nach Schweizer Vorbild wollen.

... Am 15. September 1999 stand spätnachmittags im Kieler Parlament die „Aussprache“ über die Annullierung des Gesetzes des Volkes auf der Tagesordnung. Sie verzögerte sich, weil die Vertreter erst der Gegenseite ans Schienbein treten wollten – die CDU, weil Heide Simonis ihren Kandidaten einen „Kotzbrocken“ genannt haben sollte, die SPD, weil Rühe eine Frau ohne Kinder (Simonis) nicht kompetent für Schulen und Kindergärten fand und weil Wolfgang Kubicki (F.D.P.) die Ministerpräsidentin habe „hängen sehen“ wollen – wie er aber sagte, nur in Öl in der Bildergalerie.

Die Parteivertreter lasen dann in aller Eile, ohne Aussprache und mit dem Gedanken an das Abendessen ihre gekürzten, vor Selbstmitleid triefenden Texte ab, die die Unausweichlichkeit des Beschlusses gegen den Volkswillen begründen sollten. Selbstgefällig hob dabei der Innenminister Wienholtz seine Mitwirkung an dieser Wende hervor. Zwei Tage später kam diese gegen den Geist der Demokratie gerichtete Farce um den Jahrhundertunfug „Rechtschreibreform“ durch einfaches Handaufheben aller Parteienvertreter zu ihrem vorläufigen Abschluß. Die „taz“ titelte: „Euer Wille ist uns sch...egal“.

So annullierten einige Dutzend Abgeordnete („Volksvertreter“) des Kieler Landtags nach nur neun Monaten rechtlicher Gültigkeit das Gesetz über die Beibehaltung der traditionellen Rechtschreibung an den Schulen, das durch das Volk, d.h. von 885511 Bürgerinnen und Bürgern Schleswig-Holsteins, am 27. September 1998 beschlossen worden war. Der Artikel 20 des Grundgesetzes „Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus“ wurde damit nach Belieben der Parteien außer Kraft gesetzt und die erste erfolgreiche Abstimmung nach dem schleswig-holsteinischen Plebiszitär-Gesetz zur Farce. Das Volk war im Kampf um den Fortbestand der Einheit seiner Rechtschreibung entmachtet.

Auszug aus der Gesamtdarstellung des größten Kulturschurkenstücks der Bundesrepublik.


Sigmar Salzburg

15.09.2022 09:17   Volksentscheid   >   Schleswig-Holstein: Forum zum Volksentscheid   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Staatspropaganda bezahlen macht frei !

Georg Thiel
10. September 2022 um 21:22

Ich habe vor paar Monaten den Block B visualisiert. Das ist das Gebäude wo ich 6 Monate wegen nicht bezahlten Rundfunkbeiträgen/Verweigerung der Vermögensauskunft gesessen habe. Welcome in JVA Münster, Gerrmany


Sigmar Salzburg

13.09.2022 19:42   Veranstaltungen   >   Rundfunkzwangsbeitrag   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Mehr Sprachwissenschaft

Gegen die Dummheit der Schreib- und Gender„reformen“ kämpfen selbst Götter vergebens. Deshalb werde ich meine verbliebene Arbeitskraft vermehrt auf Themen verlegen, die mir weit interessanter erscheinen. Dazu gehören schon immer die Fragen zu den Grundlagen der Materie und der menschlichen Kultur. Vor vierzig Jahren stieß ich auf die mögliche Verwandtschaft des Sumerischen mit den sinotibetischen Sprachen. Einige Notizen dazu hatte ich schon gelegentlich angebracht. Hier noch einige Ergänzungen:

Das Sumerische gehört wie das urtümliche Tibetisch zu den Ergativ-Sprachen, das heißt, das handelnde Subjekt steht im Ergativ (sum. Endung -e), der Akkusativ bleibt unbezeichnet. Die übrigen nachgestellten Kasuspartikel zeigen in beiden Sprachen eine bemerkenswerte Ähnlichkeit: Genitiv sum. -e, -k, -ak (tib. -i, -gi, -kyi), Lokativ -a, -ni- (tib. -na), Dativ -ra, -na- (tib. -la, -nas) usw.

Wie schon Karl Bouda 1938 feststellte, läßt sich an zweilautigen Wörtern kaum eine Entsprechung beweisen. Ich habe mich daher auf die Wörter des Typs CVC (Konsonant-Vokal-Konsonant) beschränkt. Sie können aus 15 möglichen Anlauten, 11 Auslauten und den Vokalen a, e, i und u gebildet werden. Von den 660 möglichen Verbindungen wurden aber nur etwa 165 ausgenutzt, viele allerdings mit mehrfachen Bedeutungen belegt. Für die fettgedruckten Silben habe ich bisher mindestens eine ähnliche, phonetisch auch ableitbare Bedeutung im Tibetischen gefunden:
bad, bal, ban, bar, bil, bir, biz, bul, bur, dab, dag, dah, dal, dam, dar, dib, dig, dim, dub, dug, duh, dul, dur, gag, gaĝ, gal, ĝal, gam, gaz, ĝen, gib, gid, gig, giĝ, gin, ĝir, gub, gud, gug, gul, gun, gur, hab, hal, har, haz, hub, hul, hum, hur, huš, kag, kal, kam, kan, kar, keš, kib, kid, kin, kir, kiš, kud, kug, kul, kum, kun, kur, kuš, lag, lah, lal, lam, lil, lug, luh, lul, mah, man, mar, maš, maz, min, mir, mud, mug, mul, mun, mur, muš, nab, naĝ, nam, nar, nen, nig, niĝ, nim, nin, nir, nud, nug, pab, pad, pag, pah, peš, pil, rag, rah, rig, rin, rum, šab, sag, saĝ, šag, sah, sal, sar, šar, sed, šed, šeĝ, šeš, šid, sig, sil, sub, šub, sud, sug, suh, sum, šum, sun, sur, šur, šuš, tab, tag, tal, tam, tar, teĝ, ten, teš, til, tug, tul, tum, tun, tuš, zag, zah, zal, zid, zig, zil, zir, ziz, zuh, zur.
Als Beispiel mag das schon erwähnte Wort „sug“ genügen. Ob es noch feinere Unterschiede in der Lautung gab, läßt sich aus den keilschriftlichen Wortbildern und Symbolen nicht ableiten. Die Tibeter unterscheiden beispielsweise im Muster „bal“ bei gleichem l-Auslaut fünf Vokale a, e, i, o, u und die Anlaut-Konsonanten p, p‘, b, deren Erweiterung py, p’y, by; pr, p’r, br sowie etliche Konsonanten-Präskripte, die wohl von irgendwelchen Vorsilben herrühren. Das einsatzlose tibetische (à-), auch zur Bezeichnung des Präsens verwendet, könnte vom sumerischen i- abstammen: ĝae i-kur-en „ich trat ein“. Insgesamt findet man im tibetischen Lexikon etwa 32 Wörter der Variation BAL, aber nur wenige kommen der sumerischen Bedeutung näher. Das ist durchaus beachtlich, wenn man den letzten Sprecher der gemeinsamen Proto-Sprache in die Zeit vor zehntausend Jahren verlegt.


Sigmar Salzburg

13.09.2022 17:33   Rechtschreibforum   >   Andere Sprachen   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


„Forschenden”-freies Wochenende

Für das abgelaufene Wochende zeigte mein Reform- und Genderdetektor keine „Forschenden“ an, dafür aber 16 „Kipppunkte“ und „nur“ 12 Reform-„dass“. scinexx.de 9.9.2022.

Gestern wurde aber wieder die erfolglose Suche nach Alternativen zur Allgemeinen Relativitätstheorie ohne Dunkle Energie mit zwei alternativlosen „Forschenden“ garniert, um den Vorrang von politischer gegenüber sprachlicher Korrektheit sichtbar zu machen. Da bleibt kaum Zeit, über mein erwähntes „Auslaufmodell“ zu nachzudenken, das sich auf Entropie gründet.

Schreib„reform“ und Gendern wurden oder werden von der Bevölkerungsmehrheit abgelehnt, aber trotzdem läuft die Umerziehung seit einem Vierteljahrhundert. Einen besseren Beweis, daß die Bundesrepublik keine Demokratie ist, kann es kaum geben.


Sigmar Salzburg

13.09.2022 07:24   Rechtschreibforum   >   Aus der Wissenschaft   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


FAZ über das Schendern klassischer Literatur

Identitätspolitik : Das Verlangen nach totaler Aufmerksamkeit

• Von Jürgen Kaube
• -Aktualisiert am 10.09.2022-11:14

Überall Diskussionen über richtiges Reden, Zitieren, Lesen. Die Öffentlichkeit befindet sich in einem Umbruch. Die Übertreibung wird zum Standard.

Erregter Streit über Karl May. Darf man ihn noch lesen, wird er noch gesendet, ist er eine schöne Kindheitserinnerung oder ein furchtbarer Kolonialist, der schon den Kleinsten verwerfliche Bilder und Konzepte von fremden Völkern einflößt? Der Mitteldeutsche Rundfunk, wird gemeldet, führt das betreute Sehen ein und will alte Winnetou-Filme mit Hinweisen darauf versehen, dass es sich um alte Filme handelt.

Weiter zu den endlosen Debatten über das Gendern. Sieht so die gerechte, die höfliche oder die „sichtbarmachende“ Sprache aus, oder ist es ein lächerliches Moralisieren? Dürfen die öffentlich-rechtlichen Sender ihr ganzes Programm in diese Sprachform bringen? Zwischendurch hat eine Juristin sogar behauptet, der Staat müsse gendern, weil er andernfalls gegen die Gleichberechtigung verstoße. Merkwürdig nur, dass das Grundgesetz, auf das sie sich beruft, selbst nicht gendert...

faz.net 10.9.2022

Karl May hat die Verehrung des „Führers“ überlebt und auch die Rechtschreib„reform“. Den Gender- und Correctness-Fimmel wird er vielleicht nicht überstehen – die höhere europäische Literatur wird es wohl auch nicht schaffen.

PS: Ergänzend dazu Hubertus Knabe:


Winnetou oder die stille Wiederkehr der DDR
11. September 2022

https://hubertus-knabe.de/winnetou-oder-die-stille-wiederkehr-der-ddr/



Sioux-Indianer ehren Karl May an seiner letzten Ruhestätte in Radebeul im Januar 1928



Sigmar Salzburg

11.09.2022 06:21   Zeitungen, Rundfunk, Fernsehen   >   faz.net Frankfurter Allgemeine Zeitung   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln