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Die 20 neuesten Rechtschreibbeiträge ...


70 Jahre Kultusministerkonferenz ...

... und ihre größte „Leistung“, ihr herostratisches Demokratie- und Kulturverbrechen, hundert Millionen Deutschschreibenden die gut funktionierende, bewährte Rechtschreibung durch eine Rechtschreib„reform“ abzudressieren und sie der Tradition durch ein praktisch nie dagewesenes ss/ß-System nebst nichtigem Nonsense zu entfremden, wird mit keinem Wort erwähnt – jedenfalls nicht in den Artikeln, die ich von verschiedenen Seiten zugesandt erhielt:

Die Ständige Konferenz der Kultusminister der Länder in der Bundesrepublik Deutschland, so der offizielle Name, wurde 1948 gegründet, also noch vor der Bundesrepublik selbst. Die Feiern zum 70-jährigen Jubiläum beginnen am kommenden Montag in Berlin.
zeit.de

Thomas Kerstan
Feier ohne Glanz
Was macht eigentlich die Kultusministerkonferenz?
Sie wird 70 – höchste Zeit, endlich ein paar Wünsche an sie zu formulieren

Am Montag begeht die so ehrwürdige wie umstrittene Kultusministerkonferenz (KMK) in Berlin ihren 70. Geburtstag...

[hier hätte man die dauerhaftesten Vertreter der „Reform“ zu benennen können, aber es kommt nur Selbstbeweihräucherung:]

Schneiden die deutschen Schüler oder die des jeweiligen Bundeslandes gut ab, gibt es ein flüchtiges Lob, andernfalls werden die Kultusminister mit Kritik überzogen.
Dieser mutige Schritt, die Selbstreflexion der KMK zu verstetigen, wäre nicht möglich gewesen, wenn nicht schon damals eine Runde von Minister-Lehrlingen getagt hätte. Entscheidend war, dass solch erfahrene Politiker wie Hans Zehetmair (CSU) oder Jürgen Zöllner (SPD) sich zusammenrauften und an einem Strang zogen – man kannte und schätzte sich schon lange. Zehetmair war seit 1986 bayerischer Kultusminister, Zöllner seit 1991 Bildungsminister von Rheinland-Pfalz. Sie wirkten noch bis in die 2000er in die Kultusministerkonferenz. »Wir wussten aufgrund langjähriger Erfahrung, dass wir um der Sache willen einander vertrauen konnten«, erinnert sich Jürgen Zöllner. »Nur so konnten wir die Erwartung der großen allgemeinen Politik abwehren, Unterschiede deutlich zu machen.« ...

Insgesamt arbeiten für das KMK-Sekretariat 300 Mitarbeiter.

Das Präsidium rotiert; alle zwölf Monate übernimmt ein neues Bundesland. Die Spitze der KMK bereitet die Plenarsitzungen vor und repräsentiert die Konferenz nach außen. Mit dem thüringischen Bildungsminister Helmut Holter wird in diesem Jahr erstmals ein Politiker der Partei Die Linke die Ministerkonferenz anführen.
Die Zeit, Nr. 3-2018, S. 63

Google News: Es wurden keine Ergebnisse zu Ihrer Suchanfrage "kultusministerkonferenz rechtschreibreform" gefunden


Sigmar Salzburg

17.01.2018 10:01   Rechtschreibforum   >   KMK   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


St. Martin – mit dem kaputten Heiligenschein

GroKo: Soli-Aus und schärfere Ausländerpolitik
... Die Zuwanderungszahlen werden auf jährlich 180 000 bis 220 000 begrenzt... Von einer akzeptierten Obergrenze wollte SPD-Chef Martin Schulz freilich nichts wissen. Im ZDF sagte er am Freitagabend: „Wenn 260 000 Flüchtlinge kommen, dann kommen eben 260 000.“
Oberbayerisches Volksblatt 13.1.2018

Bei 250000 „Zuwanderungen” pro Jahr und (bisher kleingeredetem) „Familiennachzug“ von nur drei Personen wären das faktisch eine Million pro Jahr und 20 Millionen in zwanzig Jahren – blauäugig gerechnet. So wollen es die Jusos:
Die Meinung der Passauer Jusos hingegen ist eindeutig. ... "Mit dem Ergebnis können wir eigentlich nicht zufrieden sein.", sagt Johannes Just. "Der schlimmste Punkt war Integration und Migration für uns. So die Obergrenze der CSU, die es irgendwie ins Papier geschafft hat. Auch die Begrenzung des Nachzugs für Familien kritisieren wir sehr.“
br.de 13.1.2018
Vielleicht war der Mann, der Martin Schulz auf seiner Pressekonferenz „Volksverräter“ zugerufen hat, ein Juso oder ein sonstiger Besorgter. Für Schulz sind aber alles „Nazis“:
https://youtu.be/5uEgdKXH0Gw

„Ich kann nur nochmal wiederholen, daß ich hoffe, daß die Sozialdemokratische Partei Deutschlands ihren Beitrag leistet, daß Nazis dieser Art ... daß Leute, die unser Land, unser Volk mit einem nationalistischen Geschrei über andere stellen wollen, daß die in diesem Platz kein Land, ... äh in diesem Land keinen Platz haben.“
Er hat „Volk“ gesagt! Ihm fiel nichts Besseres ein. – Nationalisten mögen sich ja über andere stellen, aber genau darum geht es hier nicht! Schulz will dem hergelaufenen Volk alles hergeben, in der Hoffnung, daß daraus die SPD-Wähler kommen, die seine Ohne-World-Vision verwirklichen – als Endziel seines „Ich will die Vereinigten Staaten von Europa bis 2025!“– Visions-Imperialismus.


Sigmar Salzburg

17.01.2018 08:15   Rechtschreibforum   >   Verantwortungslose Politiker   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Neues von Theo Grunden

Unser alter Freund Theo Grunden hat in seinem Hamminkelner Lokalkompaß wieder etwas zur Rechtschreibung verfaßt – in bewährter Form, freundlich, unaufdringlich und unter Vermeidung der Reform-ss:


Euch und Ihnen Allen ein Friedvolles, Gesundes und Frohes Neues Jahr!

Hoppla, da stimmt doch etwas nicht! Oder sogar etwas mehr als nur etwas? Da hat es jemand offensichtlich mit der Großschreibung zu großzügig gehandhabt.
Das „Jahr“ (als Substantiv) und das „Ihnen“ (als Höflichkeitsanrede) schreibt man ohne Zweifel groß, aber Adjektive schrieb und schreibt man doch schon immer klein, ebenfalls das Pronomen „alle“ in all seinen Formen. Richtig wäre der im Titel ausgedrückte (und von mir inhaltlich ehrlich und herzlich) gemeinte Wunsch also so zu schreiben:

„Euch und Ihnen allen ein friedvolles, gesundes und frohes neues Jahr!“

Und das so schon seit Konrad Duden, der just heute vor 189 Jahren, am 3. Januar 1829, in Lackhausen (jetzt Wesel) geboren wurde.

Allerdings gibt es ja – nach der „Ent(bevoll)mächtigung“ des sich mit dem Namen des Vorgenannten schmückenden Verlags im Rahmen der Rechtschreibreform – inzwischen längst diesen nun bestimmenden Rat für deutsche Rechtschreibung. Und der hatte offenbar ein Einsehen mit all denjenigen Deutschschreibenden, die sich Jahr für Jahr ein frohes Neues Jahr wünschten, also für das Adjektiv neues die fehlerhafte Großschreibung bevorzugten. Aufgrund einer von ihm im letzten Jahr beschlossenen Neuregelung gilt das in diesen Tagen oft verschriftlichte Neue Jahr nun nicht mehr als Fehler, sondern ist als zweite richtige Möglichkeit neben dem weiterhin richtigen neuen Jahr gestattet. Wer's genau lesen möchte, kann das in § 63 (3) E4 der amtlichen Regelung tun, zum Beispiel hier.

Damit ist das neue/Neue Jahr (und mit ihm u.a. die mittlere/Mittlere Reife, das große/Große Latinum, die goldene/Goldene Hochzeit, das autogene/Autogene Training, der gelbe/Gelbe Sack) in die illustre Schar jener Adjektiv-Substantiv-Gebilde aufgenommen worden, die den Schreibenden schon seit längerem zwei Möglichkeiten zur freien Auswahl geben: rote/Rote Karte, gelbes/Gelbes Trikot, erste/Erste Hilfe, letzter/Letzter Wille, schwarzes/Schwarzes Brett.

Aber Vorsicht, diese Auswahlmöglichkeit ist nicht immer auf (vermeintlich) ähnliche Fälle übertragbar! Wenn Sie über das kommende, das bevorstehende, das laufende, das alte, das vergangene, das erfolgreiche, das beste Jahr schreiben, dann bleibt's beim kleinen Adjektiv. Und weiterhin auch bei der heiligen Messe, dem olympischen Feuer und der freiwilligen Feuerwehr. Wer weiß, wie lange noch („Kommt Zeit, kommt Rat“).

Was würde wohl das heutige Geburtstagskind dazu sagen?

Beitrag eingestellt von Theo Grunden aus Hamminkeln
am 03.01.2018

Franziskus Firla aus Mülheim an der Ruhr | 03.01.2018 | 16:25
Danke für die hilfreiche Information und ein frohes Neues!

Theo Grunden aus Hamminkeln | 03.01.2018 | 20:55
Franz, was Du da aufgezeigt hast, könnte auch einer der Gründe sein, die zur Großschreibung verleitet haben. Wenn das eigentliche Substantiv nämlich wegfällt, dann wird das Adjektiv davor substantiviert und damit richtiger- und berechtigterweise groß geschrieben. Vergleichbar etwa mit dem "kühlen Hellen" oder dem "kleinen Schwarzen".

Zur Weihnachtszeit amüsiert mich jedes Jahr dieses "O du Fröhliche"; da das dazugehörende Substantiv (Weihnachtszeit) erst weit dahinter auftaucht (je langsamer man singt, desto weiter) und beim Nennen des Titels auch nie "drankommt", wird die Fröhliche halt vorsichtshalber substantiviert – und man stellt sich ein gutgelauntes weibliches Wesen vor.

Franziskus Firla aus Mülheim an der Ruhr | 03.01.2018 | 22:55
Genau, und die Zusammenziehung mit "Stille Nacht" heißt dann: "Oh, stille mich, du Fröhliche!"

Theo Grunden aus Hamminkeln | 04.01.2018 | 09:31
Und wenn wir schon bei kontraktionsgenerierten Weihnachtsliedtitelvariationen sind: In den nächsten Tagen wird sicherlich aus den Liedern "Leise rieselt der Schnee" und "O Tannenbaum" die naheliegende Version "Leise rieselt der Tannenbaum" hervorgehen.

Stefan Hoffmann aus Düsseldorf | 10.01.2018 | 15:13
Zur Erklärung, für diejenigen, die mit der deutschen Sprache eigentlich auskommen, aber das Fremdwortwissen noch ergänzen wollen :

Pronomen :
Pronomen (Plural Pronomina oder Pronomen; deutsch Fürwort) ist in der Grammatik die Bezeichnung für verschiedene Arten von Wörtern, die an der Stelle eines Nomens eintreten, beispielsweise er, mein oder welcher. Pronomen weisen die grammatischen Merkmale von Nomina auf (also Genus (Geschlecht), Numerus (Anzahl) und Kasus (Fall)), sie sind aber im Gegensatz zu normalen Nomina keine Inhaltswörter.

Substantiv :
Substantiv, in gleicher Bedeutung teilweise auch als Nomen, deutsch auch als Hauptwort, Dingwort, Gegenstandwort oder Namenwort bezeichnet, ist in der Grammatik eine Wortart, die zusammen mit dem Verb die fundamentalste Unterscheidung im Bereich der Wortarten ergibt.

Adjektiv:
Das Adjektiv (lateinisch [nomen] adiectivum, ad-iectivum nach altgriechisch epí-theton „das Hinzugefügte“[1]), Eigenschafts- oder Beiwort, in der Grundschule auch Wiewort (wie ist etwas?) genannt, ist in der Sprachwissenschaft die Wortart, welche die Beschaffenheit oder eine Beziehung eines (konkreten) Dinges, einer (abstrakten) Sache, eines Vorganges oder Zustandes usw. beschreibt.

lokalkompass.de 4.-10.1.2018

PS: Eigentlich suchte ich „70 Jahre Kultusministerkonferenz“ und „Rechtschreibreform“, fand aber dazu kein Sterbenswörtchen in der Presse und in den Selbstbelobigungen der Ministerien.


Sigmar Salzburg

17.01.2018 06:48   Beispielsammlung über Sinn und Unsinn   >   GKS 4   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Versuch, den Ruf der KMK aufzupolieren

[NDR] Stand: 15.01.2018 16:42 Uhr - Lesezeit: ca.6 Min.

"Kultusministerkonferenz ist besser als ihr Ruf"

Ist die Kultusministerkonferenz - kurz: KMK - ein überholtes Relikt aus vergangener Zeit oder ein Erfolgsmodell, das jeden Wandel meistert? Seit mittlerweile 70 Jahren existiert der freiwillige Zusammenschluss der für Bildung, Forschung, Erziehung, Kultur zuständigen Länderminister. Anlass genug für einen Festakt in Berlin - und Anlass für Fragen an die CDU-Politikerin Karin Prien.

Frau Prien, der verstorbene Altbundeskanzler Kohl erklärte einmal, diese Konferenz sei "die reaktionärste Einrichtung der Bundesrepublik". Brauchen wir die KMK trotzdem?

[Bild]
Karin Prien ist Ministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur in Schleswig-Holstein.

Karin Prien: Jedenfalls ist die Kultusministerkonferenz besser als ihr Ruf, und sie hat auch nach 70 Jahren nichts von ihrem Anspruch verloren. Der erste Vorsitzende, Herr Bäuerle, sprach ja einmal davon, dass es die Aufgabe sei, die gemeinsamen Grundlagen für den damals Neuaufbau unseres Schul- und Bildungswesens zu schaffen. Und auch heute noch ist die KMK ein unbedingt notwendiges Instrument, um zwischen der Gestaltungsfreiheit der Länder auf der einen Seite und dem Willen nach mehr Vergleichbarkeit und Einheitlichkeit im Bildungswesen auf der anderen Seite zu vermitteln.

Nun hat es immer wieder die Kritik an der KMK gegeben: Dass Bildungs- und Kulturpolitik ein Schauplatz von Rangeleien und eine Bühne für persönliche Profilierung sein kann, hat sie nicht verhindern können. Der Altbundeskanzler Schröder meinte nach dem PISA-Schock, es gehe jetzt darum, die deutsche Schule zu retten, nicht die Kultusminister. Ist die KMK nicht tatsächlich zu träge, zu behäbig, zumal, wenn einstimmige Beschlüsse gefordert sind?

Prien:
Es gibt zwei Aspekte: Zum einen ist die KMK sicherlich über eine gewisse Zeit auch der Ort gewesen, in dem eher ideologische schulpolitische Auseinandersetzungen geführt worden sind. Das war dem Ruf der KMK sicherlich nicht zuträglich, aber aus meiner Sicht ist diese Zeit längst vorbei. Zum anderen ist die KMK immer noch nur so stark, wie die Ministerpräsidenten es zulassen.

Im einen Land, Bremen, werden 80 Prozent der besonders förderbedürftigen Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit den anderen beschult, in einem anderen, Hessen, sind es nur rund 25 Prozent. Wäre hier nicht eine KMK gefordert, solche absurden Diskrepanzen auszugleichen, und ist da nicht doch noch Ideologie ganz schön stark wirksam?

Prien:
Ja, ich glaube, die KMK ist gefordert, auch in solchen Fragen zu mehr Vergleichbarkeit und Angleichung zu kommen. Der Unmut in der Bevölkerung, aber auch in der Wirtschaft ist durchaus groß, und die KMK wird darauf reagieren müssen. Es geht darum, sowohl was Schulqualität angeht, als auch die Vergleichbarkeit von Abschlüssen, aber auch den Wildwuchs bei den Schulformen, zu stärkerer Vereinheitlichung zu kommen. Ich glaube aber nicht, dass mehr Zentralisierung, etwa beim Bund, diesem Anliegen zuträglich wäre, sondern es braucht eine vertiefte und eine verbindlichere Kooperation zwischen den Ländern.

Wenn Sie nicht an mehr Zentralisierung glauben mögen, was sagen Sie zu den Sondierungsergebnissen in Berlin? Die würden ja zur Folge haben können, dass das Kooperationsverbot mindestens infrage gestellt, wenn nicht gar aus der Welt geschafft wird.

Prien:
Das, was da vereinbart ist, ist eher eine Lockerung des Kooperationsverbotes, und dafür habe ich große Sympathien. Allerdings wäre es dann auch wichtig, dass von Seiten des Bundes signifikant mehr Mittel zur Verfügung gestellt werden. Wenn ich sehe, dass etwa der Digitalpakt in dem Sondierungspakt gar nicht mehr vorkommt, dann ist das im Ergebnis noch nicht das, was wir uns an der Stelle vorstellen. Der Nationale Bildungsrat kann ein interessantes Instrument werden - Voraussetzung ist allerdings, dass dann auch die empirische Bildungsforschung dort eine wichtige Rolle spielt.

Unterm Strich denke ich aber, dass wir eine gestärkte Kultusministerkonferenz brauchen, und da sind dann auch die Länderministerpräsidenten gefragt, die dort zu mehr Verbindlichkeit ihre Hand reichen müssen.

Drei ehemalige KMK-Mitglieder haben kürzlich ebenfalls sehr scharfe Kritik formuliert. Sie beklagen per Brief an die Ministerpräsidenten die "fehlende Vergleichbarkeit"; oft entscheide nicht Leistung, sondern regionale Herkunft, ob Abiturienten einen Studienplatz erhielten. Es müsse ein Zentralabitur her. Das könnte Ihnen doch in die Karten spielen, wo Sie verstärkt auf schulische Leistung schon im Grundschulbereich setzen.

Prien:
Ja. Ich finde auch, dass das ein wirklich gutes Papier ist und in die richtige Richtung geht. Das Papier ist insofern gespannt, weil gerade nicht eine Abschaffung des Bildungsföderalismus oder eine Zentralisierung beim Bund gefordert wird - und zwar deshalb nicht, weil die drei Herren zurecht anmerken, dass das zu Lasten der Qualität im Bildungswesen gehen würde -, aber auf eine neue Form der Kooperation abhebt. Ich bin der festen Überzeugung, dass wir bei der Vergleichbarkeit von Abschlüssen, dem Abitur, aber auch den mittleren Bildungsabschlüssen, zu mehr Gemeinsamkeit und Verbindlichkeit kommen müssen. Insofern kann ich den drei Herren nur ausdrücklich zustimmen.

Der turnusgemäß neue Präsident der Kultusministerkonferenz, der thüringische Bildungsminister Helmut Holter von den Linken, hat zur Amtsübernahme einen publikumswirksamen Vorschlag gemacht: Mehr Demokratiebildung bitte - und dafür Schüleraustausch zwischen Ost- und Westdeutschland, so Holter auf NDR Info. Den Austausch zwischen Stuttgart und Leipzig hält er offenbar für ebenso wichtig wie Austausch mit Frankreich und Polen. Ist das das richtige Arbeitsprogramm für die KMK?

Prien:
Mehr Demokratiebildung ist sicherlich ein wichtiges Arbeitsprogramm für die KMK. Das ist in den Zeiten um sich greifenden Populismus, Antisemitismus, aber auch Extremismus aus religiöser Richtung, ein wichtiges Thema. Ob das zwangsläufig zu einem Schüleraustausch zwischen Ost und West führen muss, da bin ich eher skeptisch. Ich selber habe auch drei Jahre in Leipzig gelebt und habe das als sehr bereichernd empfunden. Insofern können mehr Kontakte zwischen Ost und West sicherlich nicht schaden.

Was wünschen Sie sich von der KMK, wenn es jetzt auf manchen Feldern doch ein bisschen besser zugehen soll als bisher?

Prien:
Ein bisschen mehr Zielstrebigkeit im Hinblick auf Angleichung und Vergleichbarkeit. Wir sollten uns als Kultusminister auf das Gemeinsame konzentrieren und uns nicht das Heft aus der Hand nehmen lassen.

Wer wäre denn das, der Ihnen das Heft aus der Hand nähme?

Prien:
Man muss schauen, wie dieser Nationale Bildungsrat ausgestaltet sein wird. Aber ich glaube nicht, dass es zu mehr Effizienz führt, wenn wir neben der KMK auch noch einen Nationalen Bildungsrat haben und damit Entscheidungen dann noch länger dauern. Wir müssen jetzt handeln, und dafür brauchen wir effiziente Strukturen.

Das Interview führte Ulrich Kühn.

ndr.de 15.1.2018
Twitter:
Karin Prien‏ @PrienKarin
Die KMK ist besser als ihr Ruf. Aber jetzt brauchen wir mehr Vergleichbarkeit und Verbindlichkeit.

1 Antwort [ehem. Vorsitzender des SH-Elternvereins]

Ulrich Kliegis‏ @UKliegis 15:43 15. Jan. 2018
Antwort an @PrienKarin

... und Transparenz und eine einer demokratischen Institution angemessene Öffentlichkeit. Dazu gehört die Öffnung der Debatten ebenso wie die Publikation von Protokollen und Abstimmungsergebnissen. Ans Werk! Dranbleiben! Das haben alle Folgenträger verdient.
Hier tut es not, an die einzige durchschlagende „Leistung“ der KMK zu erinnern:
„Dem Ruf der Kultusministerkonferenz war sicher auch abträglich,
dass wir uns ohne Not die Rechtschreibreform
ans Bein gebunden haben.“
(DIE ZEIT, 7.2.2008) *)

Jürgen Zöllner
1991 - 2006 Bildungsminister Rheinland-Pfalz,
2006 - 2011 Senator für Bildung Berlin
Aber die Kultusminister können beruhigt sein: Die unsinnige Zwangsbekehrung der Deutschen zur Reformschreibung, ein Kulturschurkenstück, das in der Geschichte seinesgleichen sucht, wird mit der Hilfe der Medienmafia bald vollendet sein. Das Aussterben der Altschreiber und deren kulturfremder Ersatz sind in vollem Gange.


Sigmar Salzburg

16.01.2018 09:12   Rechtschreibforum   >   KMK   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Deutsch kann der GEZ-Sender auch nicht mehr

(„Diaa“ hatte die Seite des Islamisten Pierre Vogel „gelikt“)

hr-fernsehen‏ @hrfernsehen
Antwort an @pip_news
Er hat die Seite geliked, um an einem Gewinnspiel teilzunehmen. In Kenntnis dem sonstigen Inhalt der Seite distanziert er sich von der Seite.
07:15 - 13. Jan. 2018


Sigmar Salzburg

16.01.2018 07:19   Veranstaltungen   >   Rundfunkzwangsbeitrag   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Nachtrag zum „KIKAGate“

Beatrix von Storch hat an den Zwangsgebührensender eine Anfrage bezüglich des Hauptdarstellers der Kindersendung gerichtet:
Beatrix von Storch‏@Beatrix_vStorch 12:44 – 12. Jan. 2018
Ich habe soeben einen vereidigten Übersetzer und Dolmetscher gefragt, was unser #KIKAGate - Star Diaa da so bei Facebook gepostet hat: „Bei Allah, ich werde es so bewerkstelligen, daß die Deutschen konvertieren.“ Können Sie dazu bitte Stellung nehmen @hrfernsehen?
Imad Karim soll den Text so übersetzt haben:
„Ich werde mit Allahs Hilfe bewirken, dass ich die Deutschen islamisiere.“

أي وألله بدي أخلي ألشعب الماني يأسلم
Die automatische Altersschätzung sagt:
https://pbs.twimg.com/media/DTkL_QxX4AAjFkr.jpg
PS: Reformfeindlicher Übersetzer? Verdächtig!

Sigmar Salzburg

15.01.2018 16:29   Veranstaltungen   >   Rundfunkzwangsbeitrag   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Rechtschreibfehler ...

... sind ganz gefährlich, vor allem, wenn sie benutzt werden, um unangepaßte Politiker zu denunzieren. Das Wall Street Journal flippte aus vor Eifer, als es meinte, Trump wieder egomanische Blödheit anhängen zu können:
Donald J. Trump@realDonaldTrump 14. Jan. 2018
The Wall Street Journal stated falsely that I said to them “I have a good relationship with Kim Jong Un” (of N. Korea). Obviously I didn’t say that. I said “I’d have a good relationship with Kim Jong Un,” a big difference. Fortunately we now record conversations with reporters...
Die Journalisten reden sich jetzt mit dem angeblich auf den Tonaufnahmen nicht hörbaren „‘d“ heraus.

Mag sein. Die sind eben nicht durch die Ahnen-Schule der „Kontext“-Interpretation gegangen.

Zweifelsfrei nachweisbarer sind die journalistischen Verdrehungen, die von unseren Altparteivertretern wider besseres Wissen gegen die AfD wiederholt werden: Petry und von Storch wollten auf Frauen und Kinder schießen lassen, obwohl sie nur auf die bestehende rechtlich und ethisch einwandfreie Gesetzeslage hingewiesen hatten.
Am 06.02.2017 veröffentlicht, Kontroverse Baumann (AfD) gegen Stegner, Brok und Co.:
https://youtu.be/6yTW49D8TkA ... bei 18:00 Stegner (SPD): „ ... daß man auf Flüchtlinge schießen lassen will“
Als besondere Heimtücke muß man werten, daß auch noch ein halbes Jahr später nach vielfältiger Diskussion und Klarstellung die geschäftsführende Verteidigungsministerin diese Denunziation wieder aufwärmte:
Am 24.09.2017 veröffentlicht: Das Thema diskutieren Ursula von der Leyen, Manuela Schwesig, Alexander Gauland, Wolfgang Kubicki, Cem Özdemir und Hans-Ulrich Jörges.
https://youtu.be/c2ZoGqJf3cc bei 23:50 von der Leyen (CDU): „ ... mit dem Schießen an der Grenze auf Frauen und Kinder“.
Besonders unsinnig ist diese Haltet-den-Dieb-Rhetorik, weil die AfD auch in Jahren nicht über das Grenzregime bestimmen wird, während die Feigheit, Augenblickseingebung und Gesetzesmißachtung Merkels hierzu uns eine Billion Euro und den Bestand Deutschlands, wie wir es kennen, kosten wird.

Und wieder droht uns eine „gräuliche“ große Koalition dieser Versagerparteien!



Sigmar Salzburg

15.01.2018 11:49   Zeitungen, Rundfunk, Fernsehen   >   Lügen- und Lückenpresse   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Nicolaus Fest über ein Phänomen

Zu den rätselhaftesten Leistungen Angela Merkels gehört ihr Erfolg im intellektuellen Milieu. Hier erfährt die Kanzlerin ein Maß an Zuneigung, das zuvor nur Willy Brand[t] auf sich ziehen konnte. Gerhard Schröder hatte für Künstler wenig übrig, vermutlich hielt er auch ihre Arbeit für ‚Gedöns’. Helmut Kohl wurde, obwohl historisch wie architekturhistorisch belesen, als ‚Birne’ geschmäht und verachtet. Ganz anders die Kanzlerin: Ob Sänger oder Schriftsteller, Schauspieler oder Regisseure, fast alle preisen sie. Kritik kommt aus dieser Ecke nicht.

Das ist erstaunlich, denn tatsächlich war wohl nie ein deutscher Regierungschef so wenig intellektuell, der Kunst so fern wie Frau Merkel. Nicht einmal hat sie auf irgendein Werk verwiesen, auf einen Roman, ein Gedicht, ein Bild, ein Bauwerk, das irgendeinen tieferen Eindruck auf sie gemacht hätte. Zitate kommen in ihren Reden nicht vor, so gut wie nie beruft sie sich auf eine Figur oder Tradition des europäischen Geistes. Auch von ihren Besuchen in Bayreuth ist nicht ein einziger Satz bekannt, der irgendein tieferes Verhältnis zu Wagners Werk andeuten würde; ob sie je etwas von Schubert, Beethoven oder Mozart gehört hat, ist nicht mit Sicherheit zu bejahen. Und die einzige Bemerkung zu einem Buch war zu einem, das sie nicht gelesen haben will: Thilo Sarrazins ‚Deutschland schafft sich ab’ fand sie „nicht hilfreich“. Über andere Werke, ob Sachbuch oder Literatur, hat sie nie gesprochen. Vermutlich liest sie nur SMS.

In all dem zeigt sich: Existentiell notwendig ist Kunst für die Kanzlerin nicht; nicht einmal ist sie es als Anregung oder Schmuck. Ausdruck interessiert sie nicht, auch zur Sprache hat sie ein rein funktionales Verhältnis: Subjekt – Prädikat – Objekt, rüber mit der Botschaft, das reicht. Eben deshalb sind auch ihre Sprache und Gedankenführung so schmucklos und schlicht. Dass ihre Äußerungen nicht selten wie ‚Deutsch in leichter Sprache’ klingen, so als spreche sie mit Behinderten oder Ausländern, hat hier seinen Grund.

Dabei geht es um weit mehr als um syntaktische oder grammatikalische Unbeholfenheiten. Die berühmte Frage in ‚Anton Reiser’, ob ohne oder jenseits der Worte überhaupt gedacht werden könne, ist auch politisch zu stellen. Denn ohne Sinn für Kunst und Geschichte und die sich darin zeigende Kultur gibt es auch politisch keinen Halt, fehlen die in Traditionen und Anschauungen verankerten Begriffe. Vermutlich kommt daher Merkels so leichtfertige Öffnung der Grenzen für all die Barbaren im buchstäblichen Sinne, aber auch ihr Schweigen zu frauenfeindlichen Übergriffen, zur weltweiten Christenverfolgung, zur Unterdrückung der Meinungsfreiheit.

Die Frau, die sich so oft auf Europa beruft, hat von dem, was Europa ausmacht, keinen Schimmer; und sie will es auch gar nicht haben. Europas Werte und Erbe sind ihr egal, ebenso seine Architektur, seine Landschaften, seine Kunst. All das sagt ihr nichts, ist für ihr Leben und ihre Selbstverortung ohne Bedeutung; deshalb steht sie auch für nichts ein. Wer bedroht wird, dem empfiehlt sie Blockflötenspiel oder Kirchgang. Dass es jenseits der Macht etwas geben könnte, das sich zu verteidigen lohnt, nicht zuletzt die Freiheit von Kunst und Ausdruck, ist für sie nicht begreifbar.

Doch auch jene, die diese Freiheit verteidigen sollten, klatschen dazu.

nicolaus-fest.de 13.1.2018


Sigmar Salzburg

14.01.2018 07:09   Rechtschreibforum   >   Andere Foren   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Mozart in „klassischem“ Latein?

Dem Komponisten und Musikologen Moritz Eggert ist möglicherweise eine bedeutsame musikwissenschaftliche Entdeckung gelungen. Das erste Wort in Mozarts Ulk-Kanon „Difficile lectu mihi Mars“ sollte in heutiger philologischer, vermeintlich klassischer k-Lautung des lateinischen „c“ ausgesprochen werden. Dann ergäbe sich eine weitere Frivolität – auf bairisch:
„di fick i, le-leck du mi im oarsch (und) aiern, di fick i ...“
(frei nach nmz.de 8.9.15).
Ob Mozart das schon bekannt war, ist nicht bekannt. Die deutsche Wikipedia bringt darüber nichts, die englische aber einen ausführlichen Artikel (hier bei uns erwähnt), jedoch noch nicht auf diesem letzten Stand. Aber es werden die Umstände geschildert, denen das kleine Werk geschuldet ist:
A tale concerning how the canon was composed and first sung was offered by Gottfried Weber, a musicologist and editor of the early 19th century. In an 1824 issue of Caecilia, the journal he edited, Weber published a facsimile of the original manuscript of the canon (see figure above). In his commentary, Weber included the following.

"Die Geschichte aber ist folgende. Der sonst treffliche Peierl hatte einige wunderliche Eigenheiten der Wortausprache, über welche Mozart in freundlichem Umgange mit ihm und anderen Freunden, oft scherzte. Am einem Abende solchen fröhlichen Beisammenseins kam Mozarten der Einfall, ein Paar lateinische Wörter "Difficile lectu mihi" u.s.w. bei deren Absingen Peierls Aussprache in komischem Lichte hervortreten musste, zu einem Canon zu verarbeiten; und, in der Erwartung, dass dieser die Absicht nicht merken und in die Falle gehen werde, schrieb er gleich auf der Rückseite desselben Blattes den Spottkanon: O! du eselhafter Peierl! . Der Scherz gelang, und kaum waren jene wunderlichen lateinischen Worte aus Peierls Munde in der erwarteten komischen Weise zu allgemeinen Behagen gehört worden, so drehete Mozart das Blatt um, und liess nun die Gesellschaft, statt Applaus, den kanonischen Triumph- und Spottgesang anstimmen: O! du eselhafter Peierl!
Anm.: Peierl, Johann Nepomuk, bayr. Bariton/Tenor, 1761 – 1800.

Der Kanon selbst: https://youtu.be/sTRlabuB64s

Sigmar Salzburg

13.01.2018 10:49   Zeitungen, Rundfunk, Fernsehen   >   Kulturerbe   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


BILD zum Skandal des Zwangsgebührensenders KIKA

12.01.2018 - 22:18 Uhr
Neue Entwicklungen im Fall der umstrittenen Flüchtlings-Doku des Kinderkanals KiKA.
In der öffentlich-rechtlichen Doku wird über die Beziehung der hessischen Schülerin Malvina (16) und ihrem Freund aus Syrien berichtet. Zuerst musste der Sender nach Zuschauer-Protesten eingestehen, dass Mohammed älter ist, als er und der Sender angegegeben hatten.

Jetzt kommt heraus: Auf Facebook hat der Mann die offizielle Fan-Seite des deutschen Salafisten-Führers und Hass-Predigers Pierre Vogel „geliked“. Dort schreibt Vogel unter anderem, dass die meisten Höllen-Bewohner Frauen seien.

bild.de 12.01.2018

Mein Kommentar: Machen wir uns doch nichts vor: Viele der „Minderjährigen unbegleiteten Flüchtlingsjungen“ (Mufl) sind betrügerische ausgewachsene Männer, angezogen von dem in ganz Afrika und Vorderasien bekannten deutschen Paradies mit seiner Rundumversorgung und seinen „leicht fickbaren“ Frauen. Und die Umvolkungsideologen der Zwangsgebührensender setzen alles daran, um schwärmerische minderjährige Mädchen schon im Kinderkanal dafür bereit zu machen. Natürlich im Kampf gegen „Rassismus“, der in Wirklichkeit eine verdrehte Form des Rassismus ist, wie die Ex-Stasi Anetta Kahane in ihrem Furor gegen „zu weiße“ Landesteile erkennen ließ. Unterdessen hüten die fremden Landnehmer ihre Töchter wie ihren Augapfel und stechen sie notfalls auch ab. Dazu fühlen sich anscheinend auch die islamischen Jungmänner gegenüber ihrem vermeintlichen deutschen Besitz berechtigt, wie zunehmend offenbar wird. Und der neue GroKo-Deal von SPD und CDU will jährlich zusätzlich 200000 aus diesem „Kultur“kreis nach Deutschland hereinholen. Wir werden von Irren regiert!

Sigmar Salzburg

13.01.2018 08:04   Veranstaltungen   >   Rundfunkzwangsbeitrag   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Schon auf Grund gelaufen?

Auf dem Staatsschiff „Deutschland“ diskutiert man die Fahrtrichtung:
02:51 Uhr 12. Januar 2018 Lisa Caspari
17 Stunden Verhandlungen und noch gibt es kein Ergebnis. ... Nach wie vor gebe es die gleichen Streitpunkte, ist zu hören. Und das sind die "großen Brocken" Finanz- und Flüchtlingspolitik, sowie die Finanzierung sozialpolitischer Ideen... zeit.de 12.1.2018
Auf einem „Spiegel“-Bild ist nebelhaft auch Ralf Stegner als Verhandlungsführer zu sehen. Bei Abbruch twittert er vielleicht wie im Sommer:
Ralf Stegner 18. August 2017 ·
Guten Morgen.
Wieder ein furchtbarer Terroranschlag. Mein Mitgefühl gilt den Opfern und ihren Familien und Freunden.
Die Demokratie darf vor dem Terrorismus niemals zurückweichen!
Für mich geht es nun in die Schlußkurve von den Shetlandinseln über das norwegische Bergen zurück nach Schleswig-Holstein.
Mein Musiktipp für Euch da draußen im digitalen Orbit ist von
Dougie MacLean - "Caledonia"
Schönen Freitag ;-)
https://youtu.be/wP8A9rtg0iI
Diesmal wäre sein Musiktip(p) „Narrenschiff“ von Reinhard Mey passender:
Soll die „Klabauterfrau“ die Fahrtrichtung der „Deutschland“ weiter bestimmen – oder lieber der 100-Prozent-Klabautermann? Oder noch schlimmer: beide?

8:52 „Durchbruch“? Gut für die AfD, schlimm für Deutschland!

Sigmar Salzburg

12.01.2018 05:02   Rechtschreibforum   >   Schwarzer Humor, Satire   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Astrid Schulz an Eltern im SHEV

[SHEV] INTEGRATION? - Kriminalitätsstudie: Islamistische Tendenzen im Klassenzimmer // Derzeit kommen Kinder aus IS-Gebieten ... Heute 16:23 Uhr

Kriminalitätsstudie: Islamistische Tendenzen im Klassenzimmer

Von Marcel Leubecher, Ricarda Breyton | Stand: 10.01.2018 07:52 Uhr

Bei einer Kriminalitätsstudie zeigt sich: Von rund 300 befragten muslimischen Schülern der neunten Klasse in Niedersachsen kann sich jeder Dritte von ihnen gut vorstellen, selbst für den Islam zu kämpfen und sein Leben zu riskieren.

Quelle: WELT/Christin Brauer
Bei einer Befragung in Niedersachsen befürworten acht Prozent der muslimischen Schüler die gewaltsame Ausbreitung der Terrormiliz Islamischer Staat. Einige zeigen sogar Sympathie für Terroranschläge.

Die brisante Erkenntnis versteckt sich in Kapitel 4, Unterpunkt 1. „Extremismus und fundamentalistischer Islamismus“ lautet die Zwischenüberschrift des wenige Seiten umfassenden Absatzes. Er ist Teil der in der vergangenen Woche veröffentlichten Studie zu Ursachen von Zuwanderkriminalität, die der Kriminalwissenschaftler Christian Pfeiffer leitete.

Pfeiffer, der im Auftrag des Bundesfamilienministeriums forschte, untersucht in seiner Arbeit vor allem den Zusammenhang von Gewalttaten und Zuwanderung. Darin berichten die Autoren unter anderem auch über bislang nicht öffentlich präsentierte Ergebnisse einer 2015 repräsentativ durchgeführten Schülerbefragung. Sie weist auf einen beachtlichen Anteil muslimischer Schülern hin, die islamisch motivierte Gewalt und Terror begrüßen.

Seit 1998 befragt das Kriminologische Forschungsinstitut Niedersachsen (KFN) regelmäßig niedersächsische Schüler zu Kriminalität – 2015 wurden erstmals auch Daten zu islamistischen Einstellungen erhoben. Befragt wurden 10.638 Jugendliche der neunten Jahrgangsstufe, 500 von ihnen gaben an, muslimischen Glaubens zu sein. Dabei nahmen nicht alle Muslime zu allen ihnen präsentierten Aussagen Stellung – rund 280 von ihnen gingen jeweils auf sie ein. Die Autoren verweisen darauf, dass die Gruppe vergleichsweise gering sei, dennoch halten sie die Ergebnisse für berichtenswert.

Jeder Dritte würde für den Islam kämpfen

Die Auswertung ergab: Jeder Dritte (29,9 Prozent) der muslimischen Schüler, die Angaben machten, kann sich „gut vorstellen, selbst für den Islam zu kämpfen und mein Leben zu riskieren“. Der Aussage „Die islamischen Gesetze der Scharia, nach denen zum Beispiel Ehebruch oder Homosexualität hart bestraft werden, sind viel besser als die deutschen Gesetze“ stimmten 27,4 Prozent zu.

Auffallend ist, dass in relevanter Größenordnung sogar die sunnitische Miliz Islamischer Staat (IS) und Terroranschläge begrüßt werden. So finden es 8,0 Prozent der antwortenden jungen Muslime richtig, dass ihre Glaubensbrüder im Nahen Osten versuchen, durch Krieg einen Islamischen Staat zu gründen; 3,8 Prozent bejahten gar den Satz: „Muslimen ist es erlaubt, ihre Ziele notfalls auch mit terroristischen Anschlägen zu erreichen.“ In der Zeit, zu der die Schüler befragt wurde, erlebte der IS gerade eine Hochphase.

Ein knappes Fünftel stimmte der Aussage zu: „Muslime werden auf der ganzen Welt unterdrückt; dagegen müssen sie sich mit Gewalt zur Wehr setzen“ (19,8 Prozent). Fast ebenso viele bejahten den Satz „Es ist die Pflicht jedes Muslims, Ungläubige zu bekämpfen und den Islam auf der ganzen Welt zu verbreiten“ (18,6 Prozent). Ein knappes Fünftel fand auch, dass „gegen die Feinde des Islams“ mit aller Härte vorgegangen werden müsse (17,7 Prozent). Tendenziell war die Zustimmung bei den männlichen Schülern etwas höher als bei den weiblichen – die Unterschiede waren aber nicht signifikant.

Nun können extremistische Einstellungen nicht direkt gemessen werden – Sozialforscher können lediglich Aussagen über Einstellungen möglichst repräsentativ erheben. So ist zum Beispiel denkbar, dass Schüler, die Gewalt begrüßen, dies in einer Befragung lieber für sich behalten. Es ist aber auch denkbar, dass Schüler in einem solchen Fragebogen besonders provokant wirken möchten und entgegen ihrer Intention radikale Ansichten ankreuzen.

Thomas Bliesener, Direktor des KFN, sagte dazu der WELT, in der Vergangenheit sei „in ähnlichen Schülerbefragungen eher ein Hang zur Übertreibung feststellbar“ gewesen. Laut dem Kriminologen dürfe man die Ergebnisse der Befragung also „nicht überbewerten, aber auch nicht herunterspielen“.

Auf die Frage der WELT, ob die Befragungsergebnisse aus dem Jahr 2015 den Sicherheits- und Kultusbehörden übermittelt wurden, oder ob diese auch erst in der vergangenen Woche durch die Veröffentlichung der Gewaltstudie davon erfahren habe, sagte Bliesener: „Die Befunde wurden schon verschiedentlich bei Seminaren diskutiert, auch im Beisein von Mitarbeitern der Sicherheitsbehörden.“

Niedersachsen setzt auf Prävention

Das Kultusministerium teilte auf Anfrage mit, die Studie derzeit „intensiv“ auszuwerten. „Die Präventionsarbeit genießt in Niedersachsen einen hohen Stellenwert“, sagte ein Sprecher. Man arbeite im schulischen Bereich „auf allen Ebenen“ daran, „Radikalisierungen im Vorfeld zu begegnen.“ Die von der KFN für die Studie befragten 500 Muslime stammten hauptsächlich vom Balkan, aus dem Libanon, Syrien, dem Iran, dem Irak und Pakistan. Die meisten, 289, waren türkischer Herkunft.

Für Türkeistämmige aller Altersgruppen gibt es auch eine repräsentative Studie. Das Exzellenzcluster „Religion und Politik“ der Universität Münster ließ für sie 2016 eine der bisher umfassendsten Befragungen türkischstämmiger Einwanderer über Integration und Religiosität durchführen.

Damals zeigte ein nicht geringer Anteil der Befragten Sympathie für islamistische Aussagen. Dem Satz „Muslime sollten die Rückkehr zu einer Gesellschaftsordnung wie zu Zeiten des Propheten Mohammeds anstreben“ stimmten in der von Emnid erhobenen Umfrage 32 Prozent „stark“ oder „eher“ zu. Ein beachtlicher Anteil, nämlich jeder Fünfte, teilte die Auffassung: „Die Bedrohung des Islam durch die westliche Welt rechtfertigt, dass Muslime sich mit Gewalt verteidigen.“


https://www.welt.de/politik/deutschland/article172327527/Kriminalitaetsstudie-Islamistische-Tendenzen-im-Klassenzimmer.html

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Astrid Schulz-Evers
Vorsitzende des Schleswig-Holsteinischen Elternvereins e.V.
Bürgermeister-Kinder-Str.9
24306 Plön am See




Kevin Kraus

11.01.2018 11:19   Veranstaltungen   >   Schleswig-Holsteinischer Elternverein e.V.   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Lukrez

Kurz vor dem Ablauf des Jubiläumsjahres 2017 erinnerte die Neue Zürcher Zeitung an die Entdeckung des berühmten materialistischen Lehrgedichts des Lukrez (ca. 99-53 v. J.) – pikanterweise am zweiten Feiertag des christlichen Weihnachtsmärchens.
Die Wiedergeburt eines Atheisten
Sonne, Mond, die Erde: Alles ist zufällig entstanden, aus kleinsten Teilchen. Vor 600 Jahren wurde das bahnbrechende Gedicht «De rerum natura» von Lukrez wiederentdeckt – und gehörte schon bald zu den verbotenen Büchern.
Christoph Lüthy 26.12.2017, 14:26 Uhr

Lukrez zeigt auf die Atome, die im Sonnenlicht tanzen. Abbildung aus der Ausgabe von «De rerum natura» von Thomas Creech (Oxford, 1683). (Bild: PD)

Vor 600 Jahren, im Jahr 1417, entdeckte der Humanist und Manuskriptjäger Poggio Bracciolini in einem nicht namentlich bekannten Kloster in der weiteren Umgebung der damaligen Konzilstadt Konstanz ein ganz besonderes Manuskript. Seine Entdeckung war das verloren geglaubte Lehrgedicht «De rerum natura» («Von der Natur der Dinge») des römischen Dichters Titus Lucretius Carus. Bracciolini liess sich eine Abschrift anfertigen, die nach seiner Rückkehr nach Italien wiederum kopiert wurde. So verbreitete sich dieser antike Text zuerst in der Toskana und in Norditalien, bevor er erstmals in Brescia 1473 und danach mit zunehmender Häufigkeit auch anderswo gedruckt wurde.

Die Philologen reagierten auf den neuen Text zunächst mit Bewunderung, die Humanisten mit Neugierde, die Theologen mit Abscheu. Denn als Anhänger der Schule des griechischen Philosophen Epikur war es Lukrez daran gelegen, dem Leser Gemütsruhe zu schenken und die Furcht vor dem Tod zu nehmen. Diesen Gemütszustand versuchte er zu erzeugen, indem er die Existenz einer unsterblichen Seele wie auch einer strafenden Götterwelt bestritt. Diese doppelte Verneinung führte dazu, dass das Werk des Lukrez vor genau 500 Jahren, im Reformationsjahr 1517, durch die Synode von Florenz als Schullektüre verboten wurde. Die noch ungefestigte Schülerseele durfte diesem Text auf keinen Fall ausgesetzt werden...
nzz.ch 26.12.2018
Heute können wir beurteilen, wie weit die Atom-Hypothese des Demokrit (460-371 v. J.), der Lukrez folgte, dem Wissen der Zeit vorauseilte, nämlich 2200 Jahre. Um 1800 fand John Dalton den mathematisch-physikalischen Hinweis auf die tatsächliche atomare Struktur der Materie in der Proportionalität der Gewichte sich verbindender chemischer Elemente. Lukrez aber vermied den Begriff des „atomon“, des Unteilbaren, sondern sprach nur von „Samen“ – in Anbetracht der Entdeckungen seit 1900 eine weise Vorsicht. Insgesamt ist es erstaunlich, welche Phantasie Lukrez aufwendet, um aus geringen Vermutungen und faktischem Nichtwissen ein großes Lehrgedicht entstehen zu lassen. Den Zusammenhalt der Atome erklärt er, wie Demokrit, aus der Form der Teilchen. Man hätte damals schon auf elektrische Kräfte kommen können, die als Anziehung des geriebenen Bernsteins bekannt waren. So dichtet Lukrez (II/469, in Hexametern):
Scilicet esse globosa tamen, cum svalida constent,
provolvi simul ut possint et laeder sensus.
et quo mixta putes, magis aspera levibus esse
principiis, unde est Neptuni corpusacerbum.
est ratio secernendi seorsumque videndi,
umor dulcis ubi per terras crebrius idem
percolatur, ut foveam fluat ac mansuescat;
linquit enim superataetri primordia viri,
aspera quom magis in terris haerescere possint.
In der Übersetzung von Karl Büchner (Reclam 1973) nach der verbesserten Ausgabe Zürich 1956 liest sich das so:
Kugelig sind sie natürlich, obgleich sie struppig beschaffen,
so daß sie zugleich zu rollen imstand und die Sinne zu reizen.
Und damit du glaubst um so mehr, daß rauhe vermischt sind
glatten Atomen, woraus ist der bittere Körper des Meeres,
so gibt es Mittel und Weg es zu trennen und sehen gesondert,
wenn nämlich öfter durch Erde das süße Wasser geseiht wird,
gleiches, damit in die Grube es fließt und dort wird gefügig;
läßt es zurück oben die Körper abscheulicher Lauge,
während die rauhen mehr zu hängen vermögen im Boden.
Wir sehen, Lukrez versucht, seine Beobachtungen aus Schlammfang und Salzgewinnung mit seiner Atomtheorie in Einklang zu bringen. Leider hat der Bodensatz unserer Kultur, die kulturbanausischen Kultusminister, vierzig Jahre später ätzend eingewirkt, um dem „Rauhen“ sprachgeschichtswidrig und völlig nichtsnutzig sein „h“ zu nehmen – und Google unterkringelt „Rauhes“ volkserzieherisch schon dem, der es nicht ohne „h“ sucht.

Sigmar Salzburg

10.01.2018 08:42   Zeitungen, Rundfunk, Fernsehen   >   Kulturerbe   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Vom Verfassungsgericht ist kaum etwas zu erwarten

Georg (66) hört nur Radio
GEZ-Rebell zieht vor höchstes Gericht


GEZ-Verweigerer Georg Bode (66) hat nur ein altes Transistor-Radio. Er klagt durch alle Instanzen gegen den SWR Foto: Michael Hahn

Artikel von: HAGEN STEGMÜLLER veröffentlicht am 07.01.2018 - 11:54 Uhr

Stuttgart – Er lässt nicht locker. GEZ-Rebell Georg Bode (66) aus Berglen (b. Waiblingen) ist vors Verfassungsgericht gezogen. Dort klagt er gegen die Rundfunkgebühr von ARD und ZDF.

Bode zu BILD: "Ich mache diese Willkür nicht mit. Warum soll ich für etwas bezahlen, das ich nicht nutze?"

Jetzt muss sich das Verfassungsgericht in Karlsruhe mit der Klage von GEZ-Rebell Bode beschäftigenFoto: Sina Schuldt / dpa

► In drei Instanzen hat der Fernseh- und Gebührenverweiger gegen den SWR geklagt und verloren, zuletzt vor dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig.

Bode: "Eine reine Show-Veranstaltung. Ich wusste von Beginn an, dass der gesunde Menschenverstand dort nichts zählt."

Beim SWR ist der schwäbische GEZ-Rebell mit 700 Euro im RückstandFoto: picture alliance / dpa

Seine Hoffnung ruht jetzt auf den Richtern in Karlsruhe, wo er Verfassungsbeschwerde eingereicht hat.

► Bode zahlt seit 2013 nur die frühere Radio-Gebühr (5,76 Euro), ist inzwischen mit 700 Euro Zwangsbeitrag im Rückstand. Bode: "Das Geld will der SWR jetzt bei mir eintreiben. Er hat mir schon mit dem Gerichtsvollzieher gedroht."

Der umstrittene Rundfunkbeitrag kostet zurzeit 17,50 Euro im Monat Foto: Arno Burgi / dpa

Dessen Besuch muss der schwäbische GEZ-Rebell vorerst nicht fürchten. Er hat beim Verwaltungsgericht Stuttgart eine neue Klage gegen die Vollstreckung eingereicht.

Der SWR sieht sich im Recht, stützt sich auf ein Grundsatzurteil des Bundesverwaltungsgerichts vom März 2016.

Die Richter damals: Mit dem Rundfunkbeitrag werde die Programmfreiheit des Rundfunks und die Vielfalt des Programms gewährleistet.

bild.de 7.1.2018

Daß vom Bundesverfassungsgericht, dessen Zusammensetzung von den vorherrschenden Parteien ausgekungelt wird, nicht allzuviel zu erwarten ist, haben wir hier ausgiebig anhand der Rechtschreib„reform“ dokumentiert. Sogar autoritäre Amtshandlungen aus der Kaiserzeit wurden zur Rechtfertigung des Eingriffsrechtes der nichtnutzigen Kultusminister herangezogen.

Diesmal war der Verfertiger des Gutachtens, das den Raubzug des Staates auf Kosten vor allem der geringverdienenden Nichtfernseher befürwortete, selbst einmal Verfassungsrichter. Die Fernsehverweigerer, die meist auch indoktrinationsresistent sind, sollen für den Erhalt der gigantischen Volksbeeinflussungsmaschinerie eben wenigstens zahlen, wenn sie sich schon nicht unterwerfen lassen. Die Vielfaltspropaganda scheint auch immer unerträglicher zu werden – hier und hier.



Sigmar Salzburg

09.01.2018 20:18   Veranstaltungen   >   Rundfunkzwangsbeitrag   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Aus „FREIE WELT“: Gastkommentar von Prof. Ulrich Kutschera

Frankfurter Geschlechter-Allerlei und natürliche Männlichkeit

Noch vor wenigen Jahren galt die »Frankfurter Allgemeine Zeitung« (FAZ) als konservatives Print- und Online-Medium, die u. a. von Ärzten, Professoren, Rechtsanwälten und anderen akademisch Gebildeten bevorzugt gelesen wurde. Zum Jahreswechsel 2017/18 ist aber ein weiterer Feuilleton-Artikel erschienen, der, falls dieser ernst gemeint war, erhebliche Zweifel an der Seriosität der FAZ aufkommen lässt. Auch »Der Spiegel« verbreitete am 5. Januar 2018 ähnliche Thesen.

Unter der Überschrift „Männer in der Krise: Die Abschaffung der Geschlechter“ (http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/maenner-in-der-krise-die-abschaffung-der-geschlechter-15365000.html) vertritt der Journalist und FAZ-Redakteur Harald Staun „erstaunliche“ Thesen. In der Zusammenfassung lesen wir „Die Geschlechterverhältnisse sind erschüttert, der Dualismus wankt. Das ist eine Chance, die üblichen Zuschreibungen durcheinander_zu_ bringen. Am Ende ist die ganze Männlichkeit nur ein ironischer Spleen.“ Da es sich hierbei um evolutionsbiologisch/physiologische Sachverhalte handelt, die von Herrn Staun infrage gestellt bzw. angegriffen werden, soll nachfolgend auf diese Behauptungen eingegangen werden.

Sexual-Dimorphismus und Inter-Personen

In aktuellen Fachbüchern, z. B. Das Gender-Paradoxon (Kutschera 2016) (http://www.spektrum.de/rezension/buchkritik-zu-das-gender-paradoxon/1414502), oder auch Adams Apfel und Evas Erbe (Meyer 2015) (http://blogs.faz.net/lesesaal/2015/09/25/axel-meyer-adams-apfel-und-evas-erbe-149/), wird unter Verweis auf die neueste Spezial-Literatur der Sexual-Dimorphismus des Menschen, d. h. die Tatsache, dass etwa 99 % aller Vertreter unserer Spezies eindeutig männlich bzw. weiblich sind, für Laien verständlich dargelegt. Wie kürzlich auf kath.net im Detail erörtert, gibt es zumindest bei Säugetieren seit Jahrmillionen nur zwei Geschlechter, die als Spermien-Produzenten (Männchen) bzw. Eizellen-Bereitstellerinnen mit Gebärfunktion (Weibchen) definiert sind – ein „drittes Geschlecht“ hat die Evolution im Verlaufe der letzten 542 Millionen Jahre (Beginn des Kambrium) nicht hervorgebracht (http://www.kath.net/news/61646). An dieser Schlussfolgerung ändert auch die Tatsache nichts, dass es in der Bevölkerung vereinzelt Menschen gibt, die aufgrund von Chromosomen-Anomalien (und weiterer vorgeburtlicher Entwicklungsprozesse, die nicht standardgemäß abgelaufen sind) „anders“ erscheinen. Diese als „Intersexuelle“ bezeichneten Personen, welche in der Regel steril sind und keineswegs in irgendeine Außenseiter-Ecke gedrängt (bzw. diskriminiert) werden dürfen, widerlegen keinesfalls die biologische Grundregel der nahezu perfekt evolutionär herausgebildeten Zweigeschlechtlichkeit der Biospezies Homo sapiens im Verwandtschaftskreis der Tetrapoda (d. h. Land-Wirbeltiere).

Das Butler’sche Hebammen-Gleichnis

Die Geschlechterverhältnisse sind in keiner Weise erschüttert, und der „Dualismus“ (d. h. die stammesgeschichtlich herausgebildete Mann-Frau-Dichotomie) ist auch nicht im Wanken. Eine Chance, „die üblichen Zuschreibungen“ zu vermengen, ist ebenfalls nirgendwo erkennbar. Wie u. a. im Gender-Paradoxon dargelegt, hat die US-Feministin Judith Butler (geb. 1956) mit ihrem widersinnigen „Hebammen-Gleichnis“ offensichtlich bis in die FAZ-Redaktion hinein gewirkt. Nach dieser Spielart der „Frau-gleich-Mann-Irrlehre“ (d. h. Gender-Dogmatik) basiert die Zweigeschlechtlichkeit auf „Zuschreibungen“, u. a. verdeutlicht nach dem folgenden Muster. Nachdem ein (vermeintlich geschlechtsneutral) geborenes Baby zur Welt gekommen ist, sagt die Hebamme bzw. der Arzt: „Es ist ein Mädchen bzw. Junge.“ Über diesen Butler’schen „Sprechakt“ soll dann, gemäß der Irrlehre des Gender-Urvaters John Money (1921–2006), nachgeburtlich die Zweigeschlechtlichkeit herausgebildet werden. Es ist bedauerlich, dass in der FAZ derart unsinnige, dem Kreationismus geistesverwandte Thesen, in verschlüsselter Form, beworben werden.

Auch die (angeblich) biologisch legitimierte „Männlichkeit“ wird in den oben zitierten Zeilen infrage gestellt. Empirische Fakten, wie z. B. die Tatsache, dass nahezu 90 % aller Gewaltdelikte weltweit von Männern verübt werden, die bekannter Weise einen mindestens 10fach höheren Level an Aggressions-Hormon (Testosteron) mit sich führen, werden ignoriert. Man könnte dieses „erstaunliche“ Pamphlet ignorieren, wäre es in einem weniger bedeutsamen Journal erschienen.

Gender-sensible Bettvorleger und gewaltbereite Übergriffler

Im Haupttext kommt der Autor dann indirekt auf die in Schweden eingeführte „Kopulations-Vereinbarung“ zu sprechen. Eheleute müssen in diesem feministischen Gender-Paradies ab 1. Juli 2018 vor jeder erotischen Handlung, die zu einer inneren Befruchtung (d. h. Sex-Akt) führen kann, einen Vertrag (ja/ja) abschließen. Interessanter Weise werden diese „Kopula-Genehmigungen“ (http://www.augsburger-allgemeine.de/panorama/Schweden-Partner-muessen-Sex-Genehmigung-einholen-id43589536.html) aber fast nur von Männern eingefordert, während Frauen einen staatlichen Erotik-Freibrief ausgestellt bekommen. Wo ist da die Geschlechter-Gleichheit? Einen Abschnitt weiter lesen wir mit Erstaunen von „Gewalt, die sich in sexuellen Übergriffen (gegen Frauen) entlädt.“ Der FAZ-Redakteur meint hier offensichtlich die im Wesentlichen von Männern aus afrikanisch-arabischen Ländern verübten aggressiven Angriffe auf deutsche Frauen, zusammengefasst in einer „Studie zur Gewalt durch Zuwanderer“ (https://www.welt.de/politik/deutschland/article172153774/Gewalt-durch-Zuwanderer-Polizeigewerkschaften-fordern-Konsequenzen.html). Diese Problematik wird derzeit unter der Rubrik „Getroffene Hunde bellen“ (http://www.freiewelt.net/nachricht/getroffene-hunde-bellen-10073165/) kontrovers diskutiert (Gender-Ideologen mögen die Frage beantworten: Wo sind die kriminellen Frauengruppen, die auf Männer-Jagd gehen?).

Aus evolutionsbiologischer Sicht entspricht weder das Gender-sensible (schwedische) „Bettvorleger-Verhalten“, noch der in der Regel religiös motivierte (afrikanische) „Krieg gegen deutsche Frauen“ der evolvierten Natur des Mannes. Wären unsere maskulinen Urahnen feminisierte Waschlappen bzw. gewalttätige Frauen-Jäger gewesen, hätte unsere Biospezies nicht die letzten 2 Millionen Jahre in unzähligen Generationen-Abfolgen überlebt – weder mit Unterwerfungs-Gebärden, noch Gewaltexzessen, kann „Mann“ einer Partnerin imponieren. Was „typische Frauen“ wollen, verbirgt sich hinter dem Schlagwort „Hypergamie-Prinzip“ (Details, s. Das Gender-Paradoxon, Kutschera 2016).

Frankfurter Geschlechter-Verwirrungen und die Folgen

Fazit: Die FAZ sollte nach diesem Exkurs in die feministische Gender-Welt wieder zu ihrer soliden naturwissenschaftlich fundierten Linie zurückkehren und ihre Leser über empirische Fakten (und belegte Theorien) informieren. Mit Esoterik, Moneyistischem Gender-Wirrwarr, und anderen sozialkonstruktivistischen Mutmaßungen wird die auf Naturwissenschaft und Technologie basierende deutsche Gesellschaft ihren weltweit anerkannten hohen Stellenwert nicht halten können. Ähnliches gilt auch für den Artikel im Spiegel (05.01.2018), wo geschrieben steht „Die alte, bipolare Welt, in der Männer noch Männer waren und Frauen nur Frauen, ist vorbei“ (https://magazin.spiegel.de/SP/2018/2/155098067/index.html?utm_source=spon&utm_campaign=centerpage). Artikel zur vermeintlichen „Abschaffung der Geschlechter“ und verwandter Themen stiften unter biowissenschaftlichen Laien Verwirrung und Unsicherheit; sie sind daher kontraproduktiv und schaden auf Dauer nicht nur dem Ansehen der FAZ (sowie dem Spiegel), sondern torpedieren auch den gesunden Menschenverstand.

Prof. Ulrich Kutschera ist ein in Deutschland und den USA tätiger Physiologe und Evolutionsbiologe (Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Ulrich_Kutschera).

YouTube-Kanal mit Videos zum Thema Evolution/Sex/Gender: http://www.youtube.com/user/evolutionsbiologenDE

Buchtipp
Das Gender-Paradoxon
Mann und Frau als evolvierte Menschentypen
Von Ulrich Kutschera
Taschenbuch, 440 Seiten
2016 Lit Verlag
ISBN 978-3-643-13297-0
Preis 25.60 EUR (Österreich)

freiewelt.net 9.1.2018


Sigmar Salzburg

09.01.2018 15:30   Zeitungen, Rundfunk, Fernsehen   >   Freie Welt, FreieWelt.net   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Das Heerlager der Scheinheiligen

DPA / T-Online melden, daß die „Opposition“ heftigen Widerspruch gegen das „Netzwerkdurchsetzungsgesetz“ erhebt (das mit einer kriminellen Unterbesetzung des alten Parlaments beschlossen wurde). Gemeint ist aber nicht die echte AfD-Opposition, deren stellvertretende Bundesvorsitzende von Storch als erste damit geschurigelt wurde, sondern gemeint sind Linke, Grüne und FDP.
Linke-Fraktionschefin Sahra Wagenknecht monierte in den Zeitungen der Funke-Mediengruppe: "Das Gesetz schlägt allen rechtsstaatlichen Grundsätzen ins Gesicht." ... Die Kritik entzündet sich unter anderem an der Sperre, die Twitter am Dienstag über das Satire-Magazin "Titanic" verhängt hatte. In dem Account war ein rassistischer Tweet der AfD-Politikerin Beatrix von Storch parodiert worden. Twitter hatte diesen gelöscht und eine temporäre Kontosperre veranlasst.
Es geht denen also nicht um die Rede- und Meinungsfreiheit im Netz, sondern darum, daß die linken „Aktivisten“ nicht gleichermaßen behindert werden sollen.
Auch Grünen-Chefin Simone Peter glaubt, in der Überreaktion der Plattform offenbare sich die Schwächen des mit viel zu heißer Nadel gestrickten Gesetzes... Ihre Partei sehe deutlichen Nachsteuerungsbedarf im Kampf gegen Hass und Hetze im Netz, wie sie gerade auch von AfD-Politikern massiv betrieben werde.
t-online.de 7.1.2018
„Hass und Hetze“ betreibt danach also, wer sich gegen die laufende gesetzeswidrige Masseninvasion und deren Folgen wendet. Zulässige (linke) Meinungsäußerung wäre dann die Benennung ehrbarer Politiker als „Nazi“ mit der unausgesprochenen Unterstellung, wieder Ausgrenzung und Massenmord anzustreben. Björn Höcke war schon im letzten Jahr von solchen Anwürfen gegen seine Dresdener Rede von der Staatsanwaltschaft entlastet worden. Jetzt ist auch ein Parteischiedsgericht dieser Auffassung gefolgt. Höcke schreibt (in traditioneller Rechtschreibung) gegen die „Opposition“:
Allerdings reicht es nicht, das Gesetz »nachzubessern«, wie Grüne und FDP es nun fordern. Zensurgesetze haben in einer freiheitlichen Demokratie — wo die Meinungsfreiheit das zentrale Grundrecht ist – nichts zu suchen. Denn ohne Meinungsfreiheit und das Recht, diese auch äußern zu dürfen, ist Demokratie gar nicht denkbar. So steht es in unserem Grundgesetz und so muß es auch bleiben. Durch sein aggressives Vorantreiben der Zensurmaßnahmen entlarvt sich vielmehr Heiko Maas als echter Verfassungsfeind.


Sigmar Salzburg

09.01.2018 12:51   Rechtschreibforum   >   Verantwortungslose Politiker   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Astrid Schulz an Eltern im SHEV

Altersfrage bei Flüchtlingen : Kinder mit Bärten

• Von Lydia Rosenfelder

• -Aktualisiert am 07.01.2018-14:59

Umstritten: In den vergangenen Tagen wurde heftig über die Altersprüfung von Flüchtlingen debattiert. Bild: Andreas Mueller

Ein 19 Jahre alter Junge gibt an, zwölf zu sein. Er geht zur Schule, dealt mit Drogen, verprügelt Mitschüler. Solche Extremfälle lassen sich jedoch verhindern.

Er hatte Bartwuchs, trug Anzüge und Parfum. Er war zwar nicht sehr groß, aber doch ein ausgewachsener Mann. In der Schule war allen klar, dass er nicht zwölf Jahre alt ist. Aber seine Familie hatte es im Asylverfahren so angegeben. Geburtsdatum 1. 12. 2004. Wahrscheinlicher war, dass er schon volljährig war. Am Nikolaustag im Jahr 2016 kam er zum ersten Mal zum Unterricht. Die Oberschule im Süden Berlins war seine sechste Station. Warum er so oft die Schule gewechselt habe, wurde er gefragt. Er sei oft umgezogen.

Schon am ersten Tag stürmte er mitten im Unterricht aus dem Klassenzimmer. Er war aggressiv, aber auch sehr manipulativ. Er berichtete von seinem „Schultrauma“: Bomben hätten seine Schule im irakischen Mossul getroffen. Er kam nur unregelmäßig zum Unterricht und nutzte die Schule, um Drogen zu verkaufen. Immer warteten Leute auf ihn, immer tauschte er etwas aus und ließ sich von den Lehrern nicht erwischen. Er war oft zugekokst, hatte Mädchen und drei Rechtsanwälte.

Das ging so weiter, bis der Krankenwagen vor der Schule stand.

Schlägerei.
Drei Schüler waren bereit, gegen Abbas R. auszusagen. Welche Waffen er stets mit in die Schule brachte zum Beispiel: Schlagring, Schlagstock, Elektroschockgerät, Messer und Pfefferspray. Wie er andere Schüler angegriffen hat. Die Zeugen waren auch Flüchtlinge, zwei afghanische Jungs und ein ägyptisches Mädchen. Abbas war nach der Schlägerei selbst verletzt und lag im Krankenhaus. Er saß mit dem Handy im Bett und drohte seinen Mitschülern, wollte sie von ihrer Zeugenaussage abbringen. Die gesamte Flüchtlingsklasse war wochenlang völlig aufgelöst, an Unterricht nicht zu denken.

Fast 100 Einträge in der Polizeiakte


Die Polizei kannte Abbas. Er hatte fast hundert Einträge. Darunter gewerblichen Drogenhandel und Körperverletzung. Polizisten kamen auch an die Schule. Ob er wirklich zwölf Jahre alt sei? Die Lehrer: Natürlich nicht. Aber wie alt war er? War er strafmündig, also mindestens vierzehn? Als er im Krankenhaus war, hätte man eine medizinische Altersbestimmung machen können. Hätte. Das Jugendamt, so heißt es, war nur dann hilfreich, wenn es um Schulmaterialien ging.

Abbas war dann nicht mehr an der Schule. Er machte ein Praktikum in einem Steakhouse. Dort wurde er im Mai 2017 gemeinsam mit seinem Vater festgenommen. Der Generalbundesanwalt teilte mit: Ihnen wird vorgeworfen, als Mitglieder des „Islamischen Staats“ im Irak Kriegsverbrechen begangen zu haben. Das wahre Alter von Abbas wurde medizinisch ermittelt. Er war volljährig.

Die extreme Geschichte von Abbas zeigt, wie in der Asylpolitik in Deutschland geltendes Recht außer Kraft gesetzt wird. Die Familie behauptete bei der Einreise einfach, Abbas sei 2004 geboren. Und das wurde so akzeptiert.
Das war im Jahr 2015 ... .

[... weiter bei faz.net:]

http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/altersfrage-bei-fluechtlingen-kinder-mit-baerten-15377977.html?printPagedArticle=true#pageIndex_0




Kevin Kraus

08.01.2018 15:10   Veranstaltungen   >   Schleswig-Holsteinischer Elternverein e.V.   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Dr. Ulrich Kliegis an SHEV

Re: [SHEV] [G9-SH] Das liebe Geld.... Heute 11:55 Uhr
Von:
Ulrich G. Kliegis
An: Initiative G9-jetzt!
Kopie: eltern_in_sh@elternverein-sh.de


Moin,
rechnen wir mal weiter: Mit so vielen (und hoffentlich guten und mit sinnvollen
Aufgaben betreute) Lehrern werden unsere Kinder um einen Faktor X besser
ausgebildet, erzeugen so ein wesentlich (n^X) höheres Bruttosozialprodukt, woraus
über Steuern die Fehler der Vergangenheit, das immense Staatsdefizit, besser
getilgt werden kann, und es wird immer noch was übrigbleiben.

Was lernt uns das? (sic!)

Wir brauchen viel mehr BER. Oder denk ich da in die falsche Richtung? ;)

Man muß immer mit dem besten rechnen - mit unserem Steuergeld.

Gruß, schönen Sonntag!

UK


Von: "Robert. Chr. Klein" <...>
An: "Initiative G9-jetzt!"
Datum: Sun, 7 Jan 2018 01:30:21 +0100
Betreff: [G9-SH] Das liebe Geld....
Antwort an: "Initiative G9-jetzt!"

>
> Ich höre gerade in den Nachrichten: "Der Flughafen BER
> benötigt für seine Fertigstellung eine weitere Milliarde
> Euro." Rechnen wir mal grob: Mit dem Geld könnte man weit
> mehr als 2000 Lehrer für 10 Jahre bezahlen! Und wenn
> man noch weiter berechnet, dass diese rund ein Drittel des
> Gehalts als Steuern gleich wieder abgeben, wären
> davon noch einmal 666 zu finanzieren, von deren Steuern wieder
> 222 usw. Grob gerechnet bedeutet das3000
> Lehrerstellen für 10 Jahre oder1 BER-Baustelle für
> endlos. Diese Info nur für den Fall, dass noch jemand glaubt,
> Lehrermangel wäre eine Finanzierungsfrage. Viele GrüßeRobert
> Klein, Plön



Kevin Kraus

07.01.2018 19:59   Veranstaltungen   >   Schleswig-Holsteinischer Elternverein e.V.   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Unbescheiden ist Trump

Er „stellt sein Licht nicht unter einen Eimer“ (neuere Bibelübersetzung):
Donald J. Trump @realDonaldTrump 04:27 - 6. Jan. 2018
....Actually, throughout my life, my two greatest assets have been mental stability and being, like, really smart. Crooked Hillary Clinton also played these cards very hard and, as everyone knows, went down in flames. I went from VERY successful businessman, to top T.V. Star.....

Donald J. Trump @realDonaldTrump 04:30 - 6. Jan. 2018
....to President of the United States (on my first try). I think that would qualify as not smart, but genius....and a very stable genius at that!
Th. Ickler bemerkt dazu:
Ganz richtig, nur die Lumpe sind bescheiden.
Dabei fallen einem aber noch ganz andere Lumpen ein.

PS: SPON übersetzt „smart“ mit „schlau“; „clever“ wäre doch neudeutsch richtiger!


Sigmar Salzburg

07.01.2018 05:54   Rechtschreibforum   >   Es gehört nicht hierher, aber dennoch ... 2   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


FOCUS & CO

Die CSU lud erneut den umstrittenen ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orban ein

Dazu ein vorgeimpfter Leser:
05.01.2018 | Tony Epler |
Der Spruch des Tages!
"Victor Orban steht zweifelsfrei auf rechtstaatlichen Boden". Ich wusste garnicht daß Herr Seehofer so ein talentierter Komiker ist.
focus.de 5.1.18

„Umstritten“ – Signalwort, um das Denken in die „richtigen“ Gleise zu lenken:

Google:

"umstrittene Rechtschreibreform"
Ungefähr 1.090 Ergebnisse (0,23 Sekunden) [für 25 Jahre!]

Ungefähr 56.600 Ergebnisse (0,67 Sekunden)
Ergebnisse für umstrittene Politiker Orban (ohne Anführungszeichen)...



Sigmar Salzburg

06.01.2018 19:24   Zeitungen, Rundfunk, Fernsehen   >   Lügen- und Lückenpresse   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln