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Die 20 neuesten Rechtschreibbeiträge ...


NDR für Gewöhnungsterror?

In meiner Bundeswehrzeit gab es „Gewöhnungssprengen“, bei dem die Rekruten an Explosionen gewöhnt werden sollten. Ich erlitt dabei einen Gehörschaden. Will der „Terrorexperte“ des nichtsnutzigen Zwangsgebührensenders nun ein andauerndes „Gewöhnungsmorden“ empfehlen?
Jörg Nobis Dienstag, 23. Mai 2017 um 10:06 ·
Gerade #NDR2 gehört. O-Ton eines vermeintlichen "Terrorismus-Experten": "Es ist vielleicht gar nicht so schlecht, dass wir uns an den Terror gewöhnen; er ist immerhin Teil unseres Alltags geworden." ...
Quelle: NDR2; 23.05.2017; 09:43 MESZ
Karlheinz Weißmann bemerkt in der „Jungen Freiheit“ (unreformiert):
Niemals haben Aktionen der RAF, der Roten Brigaden, der Action Directe, der ETA den Tod so vieler Unbeteiligter nach sich gezogen wie dieses eine Attentat von Manchester. Trotzdem waren die Reaktionen ungleich heftiger, und sie waren kollektive... Ein Mord an irgendeinem Politiker, Beamten, Wirtschaftsführer, Polizisten, von irgendeinem Kommando begangen, wurde grundsätzlich als Angriff auf das Ganze betrachtet.



Sigmar Salzburg

23.05.2017 15:20   Veranstaltungen   >   Rundfunkzwangsbeitrag   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Richtiges Deutsch können auch die nicht mehr:

AfD-Facebook-Plakat

Manchester
Wir gedenken den Opfern


Dr.Frauke.Petry

Selbst der Dummform-Duden kennt nichts anderes als „gedenken mit Genitiv“, also „der Opfer“.

16:00: Ich sehe, daß man es korrigiert hat.



Sigmar Salzburg

23.05.2017 08:18   Beispielsammlung über Sinn und Unsinn   >   Unser tägliches Doofdeutsch 2   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


„ß“ nach Diphthong

Mit Schlagstöcken und Reizgas gegen Björn Höcke und die AfD

Der umstrittene AfD-Politiker Björn Höcke sprach am Freitagabend bei einer Wahlkampfveranstaltung seiner Partei in Tuttlingen...

18:10 Uhr: ... Offenkunding sind viele der Gegendemonstranten aus Villingen-Schwenningen vom dortigen antifaschichstischen Zentrum angereist... Nach Angaben eines Polizeisprechers reist der Hauptredner der Veranstaltung, Björn Höcke, per Auto in Möhringen an. Zuletzt hatte es geheißen, er käme mit dem Zug. Seine Wahl für die Anreiße per Auto war vermutlich keine gute Idee ...

suedkurier.de 20.5.2017

Nebenbei: Der AfD-feindliche Headliner phantasierte sich eine wunschgemäße Überschrift zusammen. Schlagstöcke und Reizgas wurden jedoch allenfalls gegen die Demonstranten vorgehalten, aber nach dem Bericht gar nicht eingesetzt.


Sigmar Salzburg

23.05.2017 06:53   Rechtschreibforum   >   Nein zu Heyse 3   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Zwangsgebühren-ARD – Weltspitze an Einseitigkeit!

Donald Trump
Wunschdenken deutscher Journalisten

von Thorsten Brückner

Die Ergebnisse einer Studie des Shorenstein-Zentrums der Harvard-Universität waren eindeutig. Die große Mehrheit der amerikanischen und internationalen Medien berichtet mehrheitlich negativ über die Trump-Administration. Aber während sich CNN im Wahlkampf wegen seiner teils agitatorischen Anti-Trump-Berichterstattung schon als „Clinton-News Network“ verhöhnen lassen mußte und New York Times sowie Washington Post vergangene Woche für ein Amtsenthebungsverfahren gegen den Präsidenten die Trommel rührten, toppt ein Sender sie alle.

98 Prozent der ARD-Berichterstattung über Trump ist der Untersuchung zufolge negativ. Ein absoluter Spitzenplatz – vor CNN (93 Prozent). Die New York Times (87 Prozent) und die Washington Post (83 Prozent) wirken gegen die Hamburger Staatsfunker fast schon wie Garanten eines ausgewogenen Journalismus.

Bei Trump laufen Deutschlands Journalisten Amok

Aber der Hase liegt nicht nur bei der ARD im Pfeffer. Von Spiegel über Welt, von Bild bis zum Tagesspiegel: Wenn es um Donald Trump geht, laufen die Damen und Herren in deutschen Redaktionsstuben regelmäßig Amok und verwechseln Fakten mit Fiktion...

... weiter bei jungefreiheit.de 22.5.2017 in reformloser Rechtschreibung!


Sigmar Salzburg

22.05.2017 15:50   Veranstaltungen   >   Rundfunkzwangsbeitrag   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Astrid Schulz an Eltern im SHEV

[SHEV] Hannover kein Einzelfall - man denke an die Vorfälle an Schulen in Neumünster - auch dort gab es Protokolle...
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Eltern führen Schock-Protokoll über Gewalt an Grundschule - „Unterricht ist nicht mehr möglich!“

Die Grundschule Mühlenberg. Viele Eltern und Lehrer fühlen sich überfordert, sorgen sich um die Zukunft der Kinder

Artikel von: CORINNA PERREVOORT und HENNING SCHEFFEN veröffentlicht am
20.05.2017 - 00:03 Uhr

Mühlenberg – Offene Drohungen gegen Lehrer. „Bandenkriege“ auf dem Pausenhof. Wer nicht spurt: Tritte, Schläge, Beleidigungen. Und das alles bei den Allerkleinsten…

Aufruhr am Mühlenberg: Hier steht Hannovers schlimmste Grundschule!

Nadine (37): „Das Gebäude ist marode, da muss auch was gemacht werden“

Viele Eltern sind in Sorge: „Unsere Kinder haben Angst, zur Schule zu gehen!“ Sie protestieren gegen unhaltbare Zustände in dem sozial problematischen Viertel.

In BILD berichten aufgebrachte Mütter und Väter von Vorfällen, die u. a. in einem Schock-Protokoll zusammengefasst wurden:

► „Ich sprech’ mit dir nicht, ich stech’ dich ab“, drohte ein Vater einer Lehrerin.

► „Ein Zweitklässler wurde zu Boden geworfen, mehrfach auf den Kopf getreten.“

► „Auf eine Lehrerin warteten 15 Angehörige eines Schülers vorm Klassenzimmer, beschimpften sie.“

„Die Kinder bewegen sich durch die Klasse, sitzen mit den Füßen auf dem Tisch, es wird gebrüllt, gegessen und getrunken“, beklagt Vater Mohmamed (42).

Mutter Nadine (37, Servicekraft): „Ich helfe freiwillig in der Essensausgabe. Oft kommen kleine Geschwister und Eltern mit, essen hier. Das fehlt den anderen.“

„Gute Schüler werden nicht gefordert. Meiner Tochter bringe ich alles selbst bei“, sagt Anja (46, Buchhalterin).

Eine andere Frau: „Meine 9-jährige Tochter kam weinend nach Hause, weil ein Mitschüler sagte: ,Ich bringe deine Mutter um…‘“

Die Schule ist jetzt tagsüber verriegelt: Eltern kommen nur noch mit telefonischer Anmeldung herein.

Fördervereins-Vorsitzender Christian Schön: „Der pädagogische Zustand ist katastrophal. Sinnvoller Unterricht ist nicht mehr möglich. Die Lehrer geben sich solche Mühe – aber sie sind am Ende der Kräfte. Nicht selten wird der Unterricht abgebrochen, laufen Lehrerinnen weinend aus dem Klassenzimmer…“


Immer wieder gibt es Polizei-Einsätze an der Schule, auch zur Kontrolle. Mutter Martina (43): „Gut, dass die Beamten hier sind“

90 Prozent der 410 Schüler sind Migranten aus 30 Nationen, vor allem Bulgaren, Rumänen. Die meisten Schüler sprechen kaum Deutsch.

Eine Sprecherin der Stadt: „Wir prüfen, wie wir die personelle Ausstattung an Grundschulen mit besonderen pädagogischen Herausforderungen verändern und verbessern können.“

Buchhalterin Anja (46): „Meine Tochter wird nicht gefordert – weil viel zu viele Problemkinder in den Klassen sind“

Schulleiterin Stefanie Ramberg bestätigt: „Wir sind in positiven Verhandlungen.“

Schön: „WIR BRAUCHEN HILFE! SOFORT! MEHR PERSONAL UND GELDER!“

http://www.bild.de/regional/hannover/unterricht/unterricht-ist-nicht-mehr-moeglich-51821092.bild.html
[siehe auch:]
http://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Stadt/Uebersicht/Eltern-beklagen-Verrohung-und-Gewalt-an-der-Grundschule-Muehlenberg


Kevin Kraus

22.05.2017 11:37   Veranstaltungen   >   Schleswig-Holsteinischer Elternverein e.V.   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Ein Spiegel-Denunziant

Der SPIEGEL-Schreiberling Severin Weiland hat sein Denunziantenhandwerk bei der „taz“ gelernt. Daher interessiert ihn im skurrilen Fall des „Franco A.“ (siehe fest.de) nicht die Arbeit der BaMF-Versager, die einem nicht arabischsprechenden, tiefstapelnden Bundeswehroffizier Asyl als „verfolgtem Syrer“ gewährten, sondern wie man damit der AfD schaden kann. Anruf genügt:
Ein deutscher Soldat, der sich als Flüchtling ausgibt, der eine Waffe versteckt, der Munition hortet und mutmaßlich damit einen Anschlag vorhatte - wenn der und seine Leute eine Verbindung zur AfD haben, dann hätte die Partei ein Problem. Ein größeres Problem noch, als sie es mit ihrem Rechtsaußen Björn Höcke sowieso schon hat. Also wurde die Mitgliederkartei durchforstet: "Die drei sind und waren nicht Mitglieder der AfD, das kann ich ausschließen", bestätigte Christian Lüth, der Pressesprecher der Bundespartei, dem SPIEGEL auf Anfrage.
Schon hat Weiland Verdacht gegen eine ganze Partei verbreitet. Herr Lüth tippt sicher nur die genannten Namen in seinen Rechner ein, aber Weiland schreibt, er habe „die Mitgliederkartei durchforstet“.
Dass man bei der AfD überhaupt auf die Idee gekommen ist, die Mitgliedschaft der Terrorverdächtigen zu überprüfen, zeigt: Für völlig abwegig gehalten hat man es dort nicht, dass sie doch Parteifreunde sein könnten.
Es war doch Weilands Idee. Man beachte die hinterfotzige, aber nach dieser Auskunft unnötige Einführung des Wortes „Parteifreunde“.

Seltsamerweise ist Weiland auch mit der Magisterarbeit von A. versorgt worden, was mit markanten Frühwerken Merkels auffällig nicht gelang.
Teile seiner Ideen hat der 28-jährige in seiner Masterarbeit aufgeblättert. Ihr Titel: "Politischer Wandel und Subversionstrategie". Die Arbeit liegt dem SPIEGEL ebenso vor wie das Gutachten, das im Januar 2014 für die Bundeswehr erstellt wurde. Der Gutachter kam damals zu einem eindeutigen Befund: Bei diesem Text handele es sich um einen "radikalnationalistischen, rassistischen Appell", den der Verfasser "mit einigem Aufwand auf eine pseudowissenschaftliche Art zu unterfüttern versucht".
Dazu wüßte man gern den Gutachter und beweiskräftige Beispiele. Es könnte sein, daß schon jegliche Kritik an der gegenwärtigen „Zuwanderung“ als Rassismus ausgelegt wird.
Franco A.s Arbeit wirkt auf den ersten Blick wie ein extremer Einzelfall. Doch in Zeiten, in denen vor allem im Internet rechtsradikale und völkische Ideen weit verbreitet werden, erscheint die Ideenwelt des Bundeswehroffiziers, so abwegig sie auch ist, nicht mehr wie die eines verblendeten Einzelnen. Manches von dem, was er formuliert hat, klingt auch an in Schriften der "Identitären Bewegung", die als rechte, hippe Jugendbewegung daherkommt und ihre Theorie vom "Großen Austausch" der Bevölkerungen propagiert, in der liberale Politiker planmäßig die Grenzen öffnen, um Muslime ins Land zu lassen und so Europa zu verändern. Die Ermittler gehen derzeit solchen Verbindungen nach.
Ermittelt wird anscheinend nicht gegen die Planer und Beförderer der Islamisierung, sondern gegen ihre Gegner.
Bei genauerem Hinsehen eröffnet sich aber sehr wohl ein rechter Kosmos, in dem sich nicht nur Franco A. bewegt, sondern der mittlerweile durch die Erfolge der AfD seine Vertreter auch Parlamenten hat. Denn auch in Teilen der rechtspopulistischen AfD wird die These eines "Bevölkerungsaustauschs" - wie sie Franco A. in ähnlicher Form vertritt - geteilt. Das AfD-Vorstandsmitglied Beatrix von Storch etwa benutzte auf Twitter den Hashtag "Bevölkerungsaustausch".
spiegel.de 20.5.2017
Hier erweist sich Severin Weiland als der kleine SPIEGEL-Demagoge, der die Realität und Wahrheit verleugnet, um mit Hilfe von Political Correctness und Denunziation das linke Ideal der kultur- und klassenlosen Gesellschaft durchzusetzen und dafür den Pakt mit dem Islam in Kauf zu nehmen. Da die Linken im Mainstream erfolgreich die Spaßfickerei an die Stelle der Nachwuchszeugung gesetzt haben, leidet Deutschland an Geburtenmangel. Da der Kapitalismus Konsumenten braucht, wird der Ersatz durch massenweisen Bevölkerungssimport auch von dieser Seite gefördert. Wenn man feststellen muß, daß in den Ballungsgebieten inzwischen oft 85 Prozent der Grundschüler moslemisch sind, dann beweist das, daß der „Bevölkerungsaustausch“ in vollem Gange ist. Die nächste Generation wird in dieser Gegend zu 85 Prozent durch den kulturfremden und geistversklavenden Islam geprägt sein. „So abwegig,“ wie Herr Weiland es darstellt, sind solche Beobachtungen also nicht.


Sigmar Salzburg

21.05.2017 05:31   Zeitungen, Rundfunk, Fernsehen   >   Lügen- und Lückenpresse   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Britischer Autor warnt:

"Europa bringt sich um"
Masseneinwanderung


... "Daily Mail" formuliert. "Europa begeht Selbstmord. Oder zumindest haben seine Führer beschlossen, Selbstmord zu begehen", schreibt er in der Einleitung seines neuen Buches "The Strange Death Of Europe" ("Der seltsame Tod Europas") und sorgt damit für Diskussionen.

Das werde dazu führen, dass am des Lebens der meisten momentan lebenden Menschen Europa nicht mehr Europa ist und die Völker Europas den einzigen Platz auf der Welt, den sie Heimat genannt haben, verlieren werden, so der 37- jährige Murray in seinem Anfang Mai veröffentlichten Buch...

krone.at 20.5.2017

Mir fiel schließlich „am Ende des Lebens“ ein. Das englische Original konnte dabei auch nicht helfen, aber anderes deutlich machen:

As a result of their deluded utopianism, Murray thinks, Europe is ceasing to be Europe. Indeed, he believes that European culture as generations have understood it — the culture of Michelangelo and Mozart, Shakespeare and Goethe, Dickens and Wagner — is doomed.

‘Instead of remaining a home for the European peoples,’ he writes, ‘we have decided to become a “utopia” only in the original Greek sense of the word: to become “no place”.’

dailymail.co.uk 20.5.2017


Sigmar Salzburg

20.05.2017 14:41   Beispielsammlung über Sinn und Unsinn   >   Unser tägliches Doofdeutsch 2   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Özoğuz: Es gibt keine spezifisch deutsche Kultur

Das berichtet unter anderen die Wochenzeitschrift „Junge Freiheit“ (in deutscher Kultur-Rechtschreibung).
BERLIN. Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Aydan Özoğuz (SPD), hat die Existenz einer deutschen Kultur bestritten. Eine spezifisch deutsche Kultur sei jenseits der Sprache „schlicht nicht identifizierbar“, schrieb Özoğuz in einem Gastbeitrag für den Tagesspiegel . „Schon historisch haben eher regionale Kulturen, haben Einwanderung und Vielfalt unsere Geschichte geprägt. Globalisierung und Pluralisierung von Lebenswelten führen zu einer weiteren Vervielfältigung von Vielfalt.“
jungefreiheit.de 16.5.2017
Die Islamisierungsbeauftragte entnimmt ihre Vorstellung von deutscher Kultur wohl den „Musiktips“ (seit 15.3.2012 „Musiktipps“) Ralf Stegners (SPD): Dort stammen tatsächlich 95 Prozent der „Songs“ aus nichtdeutscher Quelle. Wenn man allerdings die Kultur der letzten 300 Jahre nimmt, dann ist die klassische Musik zu 80 Prozent deutsch. Überragend sind in diesem Zeitraum auch die Leistungen der deutschen Kultur in der Wissenschaft, Technik, bildenden Kunst, Literatur und Philosophie. Manche bezeichnen das 19. Jahrhundert sogar als das „deutsche Jahrhundert“ – und das, obwohl es bis 1871 keinen deutschen Einheitsstaat gab und erst 1901 eine einheitliche Rechtschreibung vereinbart wurde, die dann 1996 von wildgewordenen Kultusministern wieder zerstört wurde.

Die Angriffe auf das deutsche Selbstbewußtsein gehen aber auch an die Wurzeln. In „Bild der Wissenschaft“ wurde kürzlich eine von interessierter US-amerikanischer Seite verfaßte Studie adaptiert:
Warum es "die deutschen Wurzeln" nicht gibt
Gerade wir Deutschen sehen uns gerne als typische Mitteleuropäer – als ein Volk mit lange zurückreichenden kulturellen, aber auch genetischen Wurzeln. Unter anderem deshalb gelten die Flüchtlinge aus dem Nahen und Mittleren Osten vielen als "fremd". Doch in Wirklichkeit sind wir den Migranten weitaus näher als wir glauben, wie ein Artikel im Fachmagazin "Science" unterstreicht. Denn auch wir gehen auf eine lange Reihe von Migranten zurück – und die meisten davon stammten aus der Heimat der heutigen Flüchtlinge...
Da kann man nur sagen „Nachtigall ick hör die trapsen“! Wir sollen die Ein- und Unterwanderung aus dem Nahen Osten als lebenrettende Blutzufuhr für das aussterbende deutsche Volk mit Glücksgefühlen begrüßen. Dabei lebten vor 9000 Jahren in Anatolien ganz andere Völker als die heutigen Türken. Außerdem könnte man dann auch fordern – eingedenk des Ursprungs der Menschheit in Afrika – man müsse die eine Milliarde nach Europa drängenden Afrikaner bei uns willkommen heißen.
Vor rund 9.000 Jahren begann dann mit dem Übergang zur Jungsteinzeit die Einwanderung der ersten Bauern aus dem Nordwesten Anatoliens. Sie vermischten sich mit den Bewohnern des damaligen Europa und hinterließen damit auch genetisch ihr Erbe in nahezu jedem heutigen Europäer, wie Forscher herausfanden...
Tatsächlich ist es so, daß die Genetiker bei jedem Menschen mit ein bis zwei Genmutationen pro Lebensjahr rechnen. Bei einem Völkchen von 10.000 Seelen macht das für jedes Mitglied nach 1000 Jahren 30.000 Mutationen. Nun beträgt die Vorfahrenzahl für jeden einzelnen theoretisch 1 Million. Wenn aber praktisch die Volksmasse auf 10.000 begrenzt ist, dann muß der sogenannte „Ahnensschwund“ (man könnte auch Inzucht sagen) 99 Prozent betragen und eine allmähliche Angleichung der Gene des Volkes bewirken. Es ist klar, daß sich nützliche Gene dabei bevorzugt durchsetzen. Ein gleich gestartetes ähnliches Volk würde sich nach tausend Jahren nicht mehr als verwandt empfinden, nach 50.000 Jahren könnte man vielleicht von einer eigenen Rasse sprechen.
Vor rund 5.000 Jahren strömten die Jamnaja, ein halbnomadisches Volk von Steppenreitern, nach Südosteuropa ein. Erst vor Kurzem enthüllten DNA-Vergleiche, dass vor allem die Männer der Jamnaja ihre Spuren im Erbgut der heutigen Europäer hinterlassen haben.
wissenschaft.de 18.5.2017
Hier wird die zu verdummende Bevölkerung versteckt darauf eingestimmt, wie vorteilhaft und nützlich Vergewaltigungsorgien neu eindringender Jungmänner sein können.

Sigmar Salzburg

20.05.2017 08:25   Beispielsammlung über Sinn und Unsinn   >   Politisch korrekte Sprache   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Astrid Schulz an Eltern im SHEV

Philologen-Chef Heinz-Peter Meidinger löst nach 30 Jahren Josef Kraus als Präsidenten des Deutschen Lehrerverbandes ab – was das bedeutet

news4teachers.de/2017/05/philologen-chef-heinz-peter-meidinger-loest-nach-30-jahren-josef-kraus-als-praesidenten-des-deutschen-lehrerverbandes-ab-was-das-bedeutet/

BERLIN. Der Vorsitzende des Deutschen Philologenverbands, Heinz-Peter Meidinger, ist mit großer Mehrheit in Berlin zum neuen Präsidenten des Deutschen Lehrerverbandes (DL) gewählt worden. Er erhielt 81,5 Prozent der gültigen Stimmen. Damit wird Meidinger, der bei der nächsten Philologen-Vertreterversammlung im Herbst sein Amt als Vorsitzender abgeben wird, ab dem 1. Juli dem langjährigen DL-Präsidenten Josef Kraus nachfolgen.

Zwei bildungspolitische Schwergewichte: Heinz-Peter Meidinger (l.), Vorsitzender des Philologenverbands, und Josef Kraus, Präsident des Deutschen Lehrerverbands. Fotos: Deutscher Philologenverband / Deutscher Lehrerverband

Meidinger versprach, seine ganze Kraft dafür einzusetzen, dass es mit dem DL auch weiterhin eine starke Stimme für ein differenziertes Schulwesen in Deutschland geben werde, „um die Zukunftschancen unserer Kinder und Jugendlichen durch Qualität und Leistung zu sichern“. Nicht zuletzt die Abwahl von Rot-Grün in Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen habe gezeigt, dass die Bürger leistungsfähige, gut ausgestattete Schulen wollten und die Nase voll hätten von einer ideologiebestimmten Schulpolitik, die alles verspreche, aber nichts einlöse. Kraus, der seit 1987 an der Spitze des Deutschen Lehrerverbandes stand, wurde einstimmig zum Ehrenpräsidenten gewählt.

Der Deutsche Lehrerverband ist nach eigenen Angaben nach der GEW der größte Zusammenschluss von Lehrkräften aller Schularten und organisiert derzeit rund 160.000 Mitglieder. Ihm gehören folgende Lehrerverbände an: Verband Deutscher Realschullehrer (VDR), Bundesverband der Lehrerinnen und Lehrer an berufsbildenden Schulen (BLBS), Bundesverband der Lehrerinnen und Lehrer an Wirtschaftsschulen (VLW), Katholische Erziehergemeinschaft Deutschlands (KEG), Deutscher Philologenverband (DPhV).

Kommentar: Zwei bildungspolitische Schwergewichte

Ein Kommentar von News4teachers-Herausgeber Andrej Priboschek

Kritiker sagen, der Deutsche Lehrerverband (DL) sei ja gar kein richtiger Lehrerverband, weil er die berufsständischen Interessen der Pädagogen nicht vertritt. Richtig daran ist: Der DL hat mit Tarifverhandlungen nichts zu tun. Es handelt sich vielmehr um einen Dachverband von fünf mehr oder weniger starken Lehrerverbänden, aus denen der Philologenverband als größter herausragt. Folgerichtig wird der bisherige Philologen-Chef Heinz-Peter Meidinger der neue Vorsitzende, und auch der bisherige Vorsitzende (und künftige Ehrenvorsitzende) Josef Kraus begann seine Verbandskarriere vor Urzeiten im bayerischen Philologenverband.

So viel zum Formalen. Viel größer als die berufsständische ist die gesellschaftliche und bildungspolitische Bedeutung des DL – die ist nämlich kaum zu unterschätzen. Und das hängt mit Josef Kraus zusammen, der 30 Jahre lang (sic!) an der Spitze des Verbands stand. Wenn eine Fernseh-Talkshow in Deutschland sich des Themas Schule annahm, konnte der Zuschauer sicher sein, den Leiter eines Gymnasiums bei Landshut (als solcher bis vergangenes Jahr aktiv) unter den Gästen ausmachen zu können.

Schon seine Stimme sticht heraus: Mit seinem markanten oberbayerischen Idiom versteht er es, auch provokante Thesen immer ein bisschen weicher wirken zu lassen, als sie eigentlich gemeint sind. Denn holzen kann er schon, der Kraus-Josef – ob gegen „Helikopter-Eltern“ (so der Titel eines von ihm geschriebenen Bestsellers), gegen den „PISA-Schwindel“ (noch ein Buch von ihm) oder, wie in seinem neuesten Werk, gegen die Schulpolitik insbesondere von Rot-Grün. Titel: „Wie man eine Bildungsnation an die Wand fährt“.

Klar, Kraus ist ein Konservativer, wie er im Buch steht. Einer allerdings, der vielen Menschen aus der Seele spricht und dem selbst Kritiker aus dem gegnerischen politischen Lager attestieren, immer auch zumindest ein bisschen Recht zu haben. Denn bei aller politischen Streitlust, die Kraus auszeichnet, wird bei ihm doch immer deutlich: Er ist ein Mann der Praxis. Ihn treibt eine ernste Sorge um die Schüler um.

Mit Meidinger folgt ihm nun ein weiteres bildungspolitisches Schwergewicht an der Verbandsspitze. Weil Kraus, das darf unterstellt werden, sich als künftiger Ehrenpräsident des DL nicht aufs stumme Repräsentieren beschränken wird, hat der Deutsche Lehrerverband bald zwei markante Köpfe, die er in die Talkshows dieser Republik entsenden kann. Seiner gesellschaftlichen Bedeutung wird das sicher nicht schaden.


„Reformen über Reformen werden in den Sand gesetzt“: Josef Kraus‘ Generalabrechnung mit der Schulpolitik
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Astrid Schulz-Evers
Vorsitzende des Schleswig-Holsteinischen Elternvereins e.V.
Bürgermeister-Kinder-Str.9
24306 Plön am See


Kevin Kraus

20.05.2017 04:37   Veranstaltungen   >   Schleswig-Holsteinischer Elternverein e.V.   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Schwindel-Studien – Lügen-Presse

Studie zu Fremdenfeindlichkeit
Weshalb Ostdeutschland so anfällig ist

18.05.2017, 09:04 Uhr | AFP, cwe
Sind Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit ein rein ostdeutsches Problem? Nein, allerdings zeigt eine neue Studie, dass derartiges Gedankengut dort eher auf fruchtbaren Boden fällt. Die Wurzeln dafür liegen in der Vergangenheit.

Die von der Ostbeauftragten der Bundesregierung, Iris Gleicke (SPD), in Auftrag gegebene Studie komme zu dem Schluss, dass Rechtsextremismus zwar "nicht ausschließlich" ein ostdeutsches Problem sei - dass er aber befördert werde durch "spezifische regionale Faktoren, die in Ostdeutschland stärker ausgeprägt sind", wie "Bild" und "Berliner Zeitung" berichten.

Zu solchen regionalen Faktoren etwa in Sachsen zähle "die Überhöhung des Eigenen, Sächsischen, Ostdeutschen, Deutschen in Bezug auf die krisenhaft wahrgenommene Aufnahme von Flüchtenden, aber auch auf Migrantinnen im Allgemeinen", heißt es demnach in der Studie, die am Donnerstag vorgestellt werden soll.
t-online.de 18.5.2017

Es soll wohl heißen „MigrantInnen“ oder „Migrant_innen“ oder „Migrant*innen“.

die Überhöhung des Eigenen, Sächsischen, Ostdeutschen, Deutschen in Bezug auf die krisenhaft wahrgenommene Aufnahme von Flüchtenden ...

... (die ja wohl nicht mehr „flüchten“) wird verständlich, wenn die Leipziger angehalten werden, das missionierende Allahugetröte des Muezzins dem Weihnachtsoratorium Johann Sebastian Bachs gleichzustellen.


NB 20.5.17: achgut.com berichtet, daß für die „Studie” nur 40 ausgewählte Personen, vielleicht sogar nichtexistierende, „befragt“ wurden.

NB 23.5.17: Auch einprozent.de entlarvt das Unseriöse der Göttinger „Demokratieforschung“, die schon die Grünen-Pädophilie mildtätig „erforschen“ sollte.



Sigmar Salzburg

18.05.2017 11:37   Zeitungen, Rundfunk, Fernsehen   >   Lügen- und Lückenpresse   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Frau Lengsfeld, ...

... einst Gegnerin der Rechtschreib„reform“, läßt jetzt ihren Korrekturautomaten mitlaufen. Der kennt aber nur die blöde Als-Erstes-Großschreibung:

Armin Laschet kann nach kurzer Zitterpartie Ministerpräsident werden, ohne tricksen zu müssen, weil er seinen Wahlkreis knapp gewonnen hat. Wie gering die Substanz ist, die der Mann sich offenbar selbst zuschreibt, konnte man daran sehen, dass er als Erstes Angela Merkel untertänigst für ihren Wahleinsatz gedankt hat... Damit ist klar, dass die Kanzlerin weiter die Große Koalition, die schlechteste aller Koalitionen präferiert und nicht im mindesten an einen Kurswechsel denkt. NRW wird in Zukunft nicht von Laschet, sondern von der Kanzlerin regiert... Als stabil kann man die gegenwärtigen Zustände nur bezeichnen, wenn man sich den orwellschen Begriffsschöpfungen ergeben hat. Wer eine solche „Stabilität“ wählt, wählt die weitere Demontage unseres Landes.
vera-lengsfeld.de 16.5.2017

Noch eine Anmerkung zu den letzten Wahlkämpfen: Ich durfte bisher etwa 60 Wahlen miterleben, Kommunal-, Landtags-, Bundestags- und Europawahlen: Noch nie wurde in dieser Zeit gegen eine einzelne demokratische Partei solch eine irre Hetze betrieben wie jetzt gegen die AfD. Man hat offensichtlich Angst, die Abschaffung Deutschlands könnte doch nicht gelingen.


Sigmar Salzburg

18.05.2017 05:40   Beispielsammlung über Sinn und Unsinn   >   GKS 4   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Gericht verharmlost Nazi-Verbrechen

Unterlassungserklärung wegen "Nazi-Schlampe"
Weidel erleidet Niederlage vor Gericht gegen "extra 3"

Die AfD-Spitzenkandidatin Alice Weidel wollte vom NDR eine Unterlassungserklärung. Die Satiresendung "extra 3" hatte sie als "Nazi-Schlampe" bezeichnet. Das Landgericht Hamburg lehnte ihre Forderung in allen Punkten ab...


spiegel.de 17.5.2017

„Nazi“ zählt zu den übelsten Beleidigungen überhaupt. Die Bezeichnung unterstellt, daß der Beleidigte die bekannten Naziverbrechen rechtfertigt und bei Gelegenheit ihre Wiederholung befürwortet.

„Arschloch“ dagegen ist eine derbe Bezeichnung für jemanden, der andere aus einer Machtposition heraus herabwürdigt oder schädigt, ohne daß man sich dagegen wehren kann – ein harmloser, aber treffender Kraftausdruck – inzwischen sogar wissenschaftlich anerkannt.

2015 bezeichnete der inzwischen abgehalfterte NRW-Justizminister Jäger Demonstranten als „Nazis in Nadelstreifen“. Ein pensionierter Lehrer keilte zurück: „Arschloch“ und wurde zu 13320 Euro Geldstrafe verurteilt, obwohl „Nazi“ mindestens 6 millionenmal niederträchtiger war.

2017 bezeichnete ein NDR-Humorbeauftragter die AfD-Sprecherin Weigel als „Nazi-Schlampe“ – unter dem Vorwand, die von ihr geforderte Abschaffung der politischen Korrektheit zu erfüllen. In Wirklichkeit war es eine wohlkalkulierte Unterstellung, um sie als parteiische Wahlkampfmunition millionenfach mit den Zwangsgebühren-Medien zu verbreiten. Ob Frau Weigel bei einer arschgerechten Erwiderung auch zu 13.000 Euro Strafe verurteilt worden wäre?



Sigmar Salzburg

17.05.2017 17:07   Körperschaften   >   Ungenießbare deutsche Gerichte   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Schmachthagens Deutschstunde

Wenn morgens das Geschlecht ausgewürfelt wird
Von Peter Schmachthagen
[...]
abendblatt.de 16.5.2017

Schmachthagen schreibt über das Genus von „Nutella“, und merkt an, daß vom Duden auch „der Nutella“ zugelassen wird. In meinem „Reform“-Duden steht es noch nicht und ich bin auch nicht darauf angewiesen. Die Frage taucht eher beim Modewort „Hype“ auf, das ich nicht in meinen Wortschatz aufnehmen und nur im Spott als „die Hüpe“ gebrauchen werde.

Schmachthagen hätte nun darauf verweisen können, daß die drei indogermanischen Geschlechter ursprünglich gar kein biologisches Geschlecht bedeuteten. Aber er hält sich lieber beim Kinderkleister auf. –

„Schiefgehen“ haben wir abgehakt und schreiben es nach Laune und Anfangsbetonung eher zusammen; wenn wir das Gehen adjektivisch beschreiben, eher auseinander. Die längst wieder eingemottete Trennprobe der „Reform“ brauchen wir nicht. –

Unvermittelt springt Schmachthagen zur reformierten Trennung nach Sprechsilben he-rüber, die eigentlich infantil ist, weil die falsche Trennung auch ein falsches Bild verfestigt, wie in meiner Gegend bei „Der-sau“ im Kreis Plön, oder bei der „Leven-sau“ nahe Kiel.

Letzteres hatte ein Gastwirt wörtlich genommen und verwendete als Wirtshausschild das Bild eines lachenden Schweins, dem die Gabeln schon im Rücken stecken und das sich wahnsinnig freut, daß es demnächst verpeist wird. Ob es dort noch hängt? Ich bin da schon lange nicht mehr vorbeigekommen.



Sigmar Salzburg

16.05.2017 17:51   Zeitungen, Rundfunk, Fernsehen   >   Hamburger Abendblatt   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Alles erlaubt für Gender- und Gutmenschenpropaganda ...

... auch der Mißbrauch von Verkehrssicherungsanlagen:
Flensburger Signal
Ampel-Koalition für schwule Pärchen


Diese Ampel-Koalition gibt es nur in Flensburg. Als erste Stadt in Schleswig-Holstein hat Flensburg zwei gleichgeschlechtliche Ampelpärchen installiert, um zum internationalen Tag gegen Homophobie am Mittwoch ein Signal zu setzen.

Mit den schwulen Ampelmännchen, die es im Norden bislang nur in Hamburg gab, stelle Flensburg unter Beweis „wie bunt es tickt“, heißt es in einer Mitteilung der Stadt.

Für die beiden Ampeln hatte die Stadt extra eine Ausnahmegenehmigung des Landesverkehrsministeriums eingeholt. Oberbürgermeisterin Simone Lange nahm die Anlagen am Fußgängerübergang Holm und Große Straße am Montag persönlich in Betrieb.

kn-online.de 15.5.2015
Jede Irritation kann Leben kosten...
Neustadt-Eilvese: Zug kracht auf Bahnübergang auf Lkw - Fahrer tot

Hannover . Der Lkw ist vollkommen zerfetzt, etliche Scheiben des Zugs sind zerborsten: Beim Zusammenstoß eines Lastwagens mit einem Regionalexpress an einer nicht geschlossenen Bahnschranke in Neustadt bei Hannover ist ein Mensch ums Leben gekommen.

rp-online.de 16.5.2017
... deswegen haben nicht einmal die rotchinesischen Kommunisten dem Wunsch der Roten Garden nachgegeben, daß Rot an der Verkehrsampel nicht „Stopp“, sondern „freie Fahrt, Fortschritt“ signalisieren sollte.


Sigmar Salzburg

16.05.2017 14:36   Menschen   >   Der GenderInnenwahnsinn   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Joachim Steinhöfel gegen die schleichende Zensurgesetzgebung

Das Facebook-Gesetz:

Justizminister Maas' Anschlag auf die Meinungsfreiheit

von Joachim Steinhoefel


https://youtu.be/-b1qhsXXm9E

Mit nebulösem Neusprech wie „Hatespeech“ und „Fakenews“:

„Wird stehen vor einer Privatisierung der grundgesetzlich verbotenen Zensur, die durch gigantische Bußgelder erpreßt wird.“


Sigmar Salzburg

16.05.2017 14:01   Demokratiefrage   >   Demokratie?   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Unverständlich, weil fehlerhaft

Ich behaupte, es gibt neue Fehler, die erst nach der bejubelten Rechtschreibreform herausgelockt werden:

Spiegel Online Dienstag, 16.05.2017 04:02 Uhr

Bei dem Treffen "wurde eine breite Palette von Themen angesprochen, darunter gemeinsame Bemühungen und Bedrohungen im Bereich Terrorbekämpfung", hieß es in einem Statement Tillersons, dass das Weiße Haus - nicht das Außenministerium - veröffentlichte: "Während dieser Gespräche wurde Näheres über spezifische Bedrohungen diskutiert, es wurden aber keine Quellen, Methoden oder militärischen Operationen diskutiert."

Manchmal schüttele ich den Kopf über Tippfehler bei Profis.

Norbert Lindenthal

16.05.2017 06:48   Zeitungen, Rundfunk, Fernsehen   >   Unverständlich, weil fehlerhaft   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


In den USA: Ein Hallimasch ¹ – größtes Lebewesen aller Zeiten

Alter ca. 2400 Jahre, Größe 9 qkm

... Oberirdisch macht er sich einzig anhand einiger Ständerpilze mit gelben Hüten bemerkbar, die an Stämmen und Stümpfen wachsen... Auf seinem Weg durch das Erdreich dringt der Pilz mit Hilfe von Enzymen in die Wurzeln und Stämme der Bäume ein und saugt diese von Innen heraus leer, indem er ihnen sowohl Wasser als auch lebenswichtige Nährstoffe entzieht.
huffingtonpost.de 15.5.2017

¹) Etymologie lt. Wiki: ... wegen seiner angeblich kurativen Wirkung bei Hämorrhoiden von „Heil im Arsch“ ... Duden. 7. Auflage. 1963. Seite 245. [Sicher eine unzulässige postnazistische Deutung.]


Sigmar Salzburg

15.05.2017 15:28   Beispielsammlung über Sinn und Unsinn   >   GKS 4   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


450. Geburtstag

Claudio Monteverdi

Am 15. Mai 1567 wurde Claudio Monteverdi in Cremona getauft. Er kam bald in die Lehre des dortigen Dommusikers Marc'Antonio Ingenieri und veröffentlichte bereits mit 15 Jahren sein erstes Madrigalbuch. 1590 wechselte er an den Hof der Gonzaga in Mantua. Dort führte er 1607 die erste vollgültige Oper auf, die zugleich den urmusikalischsten Mythos, Orpheus, zum Inhalt hatte. Seine Musik verwendete die neuartige Monodie, nichtregelhafte Dissonanzen, und er schuf den »stilo concitato«, der die Affekte der Texte in Musik umzusetzten suchte.

300 Jahre lang war Monteverdis Musik im Konzertleben nicht präsent und schließlich nur bruchstückhaft in spätromantischer Wiedergabe. Wikipedia unterschlägt, daß Paul Hindemith 1954 einer der ersten war, die eine Wiedergabe im Originalklang anstrebten. Das war mir Vorbild, obwohl ich seitdem noch einiges mehr über die alten Instrumente erkundet habe.

Wenn heute soviel davon die Rede ist, daß Europa ohne die EU in nationalistische Kleinstaaterei zerfallen würde, dann muß daran erinnert werden, daß die Kultur auch vor vierhundert Jahren schon lange gesamteuropäisch war. Michael Praetorius hatte in Wolfenbüttel bis 1619 die damaligen Partituren Monteverdis studiert und schrieb, daß »Sonderlich jetziger zeit / da die Music ſo hoch gestiegen / das faſt nicht zu gleuben / dieſelbe nunmehr höher werde kommen können ... « und daß »ſonderlich in Italia / auß derma­ſſen viel
Musikaliſche Compoſitiones vnnd Geſänge / ſo gar vff ein andere Art / Manier vnd Weiſe / alß vor der zeit / auffgeſetzet / vnd mit jhren applicationibus an Tag kommen vnd zum Truck verfertiget ſein vnd noch werden ...«

Auf einer Italienreise 1981 mit meiner späteren Ehefrau ließ ich im Auto eine Kassette mit einem Sammelsurium alter Musik laufen. Gänzlich vergessen hatte ich, daß ich am Schluß einige Stücke aus dem „Orfeo" aufgenommen hatte, um den Chitarrone-Part für die nächste Aufführung zu üben. Als wir uns den Toren Mantuas näherten, setzte überraschend die Eingangsfanfare der Gonzaga aus dem „Orfeo" ein. Es kam mir vor wie ein Fingerzeig der alten griechischen Götter.




Siehe auch »Zefiro torna

Sigmar Salzburg

14.05.2017 07:48   Zeitungen, Rundfunk, Fernsehen   >   Kulturerbe   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Reklame-Wettbewerb für „Reform“ und Duden

Der Bericht in der Frankfurter Neuen Presse über den Wettbewerb im Frankfurter Goethe-Gymnasium beginnt mit einer faustdicken Lüge:
Autorin Nele Neuhaus erarbeitet Text für Wettbewerb
Mit Duden am Diktat gedoktert


12.05.2017 Der gute, alte Duden war Schriftstellerin Nele Neuhaus beim Verfassen des Diktats für den Wettbewerb, der gestern in der Aula des Goethe-Gymnasiums über die Bühne ging, eine große Hilfe.
Mitnichten war der „gute, alte Duden“, d.h. die seit 1901 bis zur 20. Auflage fortgeschriebene Darstellung unserer traditionellen Rechtschreibung die Grundlage des Prüfungsdiktats, sondern das vielfach geänderte Machwerk, das eine obskure Rechtschreibkommission und die unfähige Kultusminister-Ansammlung in vielfachen Irrläufen von 1995 bis 2006 zusammengeschustert haben.
Sie hatte den Text zwar selbst in stundenlanger Arbeit ausgearbeitet, aber gestern unterliefen der Krimi-Bestsellerautorin Nele Neuhaus beim überregionalen Finale des großen Diktatwettbewerbs dann doch fünf Fehler. „In Deutsch war ich in der Schule sehr gut, weil wir von Haus aus immer schon viel gelesen und geschrieben hatten“... Sie war nicht die Einzige, die beim Wettbewerb im Goethe-Gymnasium ins Schwitzen geriet bei der Kurzgeschichte mit dem Titel „Im Taunus ist gut morden“. Auch Monika Grütters , Bundesministerin für Kultur und Medien, fand das Diktat „ganz schön fies“. Das soll sie der Schriftstellerin zugeflüstert haben ...
fnp.de 12.5.2017
In der Frankfurter Allgemeinen wird auf das Probediktat noch genauer eingegangen. Dabei fällt auf, daß die Errungenschaften und die Erleichterungen der Rechtschreib„reform“ kaum zur Geltung gebracht werden, sondern daß man darauf abstellt, die Verhunzungen, die von den Reformern ins Volk und vor allem in die Schülerschaft gepreßt worden waren, die aber 2006 wieder zurückgenommen werden mußten und nun verboten sind, als Falle für die Delinquenten einzubauen:
Großer Diktatwettbewerb in Frankfurt
Veröffentlicht: 12.05.2017, 12:02 Uhr
Kärrnerarbeit in der orthographischen Beletage

... Wie schon in früheren Runden des Wettbewerbs erweisen sich die Zweifelsfälle der Groß- und Kleinschreibung sowie der Zusammen- und Getrenntschreibung als besonders knifflig. Als Beispiel wird die Leiterin der Dudenredaktion und Juryvorsitzende Kathrin Kunkel-Razum bei der anschließenden Korrektur den Satz „Sie konnte das Löcher-in-den-Bauch-Fragen bis zum Gehtnichtmehr fortsetzen“ anführen.

Die vorgeschaltete Steigerung schweißt zusammen

...Etwas für Kenner der Zusammen- und Getrenntschreibung ist die „äußerst gänsehauterregende Atmosphäre“, bei der es auf das Wörtchen „äußerst“ ankommt. Ohne es könnte man auch „Gänsehaut erregende“ schreiben, doch die vorgeschaltete Steigerung bezieht sich auf die gesamte Verbindung, die damit sozusagen zusammengeschweißt wird. Ähnlich liegt der Fall beim etwas früher vorkommenden „sehr verdachterregend“ – getrennt wird dagegen, wie Kunkel-Razum zur Verwunderung der meisten Teilnehmer erläutert, die Wendung „in Null Komma nichts“ geschrieben. Und als ob das nicht schwer genug zu verstehen wäre: In der Dativform mit einem „im“ am Anfang wird die Aneinanderreihung dann wieder zu einem einzigen Nomen zusammengezogen.

Keiner behält eine makellose Weste

... Eine makellose Weste behält in der Aula des Goethe-Gymnasiums keiner, aber einige sind nahe dran. Den drei Siegern unterlaufen nur je zwei Fehler, und auch die beiden Erstplazierten [verbotene FAZ-Schreibung] der Schülerkategorie schlagen sich mit sieben Fehlern wacker...

Das Diktat im Original

Im Taunus ist gut morden

Kommissarin Sander wandte sich vom Leichnam ab. Er musste schon tagelang mausetot daliegen. Der Anblick war der schlaksigen Spürnase zuwider. „Ich frage geradeheraus: Kennen Sie den Toten?“ Sie hakte zum x-ten Mal nach und würde nicht lockerlassen. Sie konnte das Löcher-in-den-Bauch-Fragen bis zum Gehtnichtmehr fortsetzen. „Nö“ war aber alles, was der bärbeißige Kraftmeier erwiderte. Er war derjenige, der die Leiche samstagmorgens auf der Terrasse entdeckt hatte. Die kryptischen Tätowierungen, der Fünftagebart und sein fahriges Gebaren verliehen ihm etwas Zwielichtiges.

Alles in allem war er sehr verdachterregend. Sander war sich todsicher, dass er nicht alles preisgab. Währenddessen war Professor Kirchhoff damit zugange, alle DNA-Spuren sicherzustellen. Er war der Beste der Besten in der forensischen Anthropologie. Hauptkommissar von Bodenstein, ein weltgewandter Mittfünfziger in einem dreiviertellangen Trenchcoat, hatte sich wiederum darangesetzt, die piekfeine Beletage des Dahingeschiedenen zu inspizieren. Eine echte Kärrnerarbeit! Ein Juchhuruf ließ die zwei auf einmal herumfahren. „Wir haben etwas von Interesse!“

Infolgedessen hasteten beide hinein, ohne zurückzublicken. Sogleich war die äußerst gänsehauterregende Atmosphäre spürbar. Auf dem Sekretär lag ein blutbefleckter DIN-A4-Umschlag, der mit Fingerabdrücken übersät war. Kirchhoff griff verdrießlich mit der behandschuhten Rechten nach dem Beweisstück. „Fast enttäuschend, dass es dieserart Dilettanten gibt“, mokierte sich Bodenstein mit einem Anflug von Melancholie. „Damit ist der Täter in null Komma nichts dingfest gemacht.“

faz.net 12.5.2017
Die möglichen Fallen, die infolge der versaubeutelten „Reform “ auch jetzt noch häufig falsch geschrieben werden, sind blau gekennzeichnet. „Erleichterungen“ sind weithin nicht zu erkennen.


Sigmar Salzburg

13.05.2017 15:32   Zeitungen, Rundfunk, Fernsehen   >   Zeitungs- und Online-Meldungen   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


NWZ-Leserbriefe

Wer blickt bei Rechtschreibung durch?

NWZonline

Betrifft: „Das Deppen-Leerzeichen greift um sich“, Panorama, 5. Mai

„Das Deppen-Leerzeichen greift um sich“ und schlimmer...

So empfinde ich es.

Johann Zimmermann
Hude

Den Begriff des „Deppen-Leerzeichens“ kannte ich bisher nicht – welch ein Fauxpas! Aber dass ausgerechnet eine Behörde damit „auffällig“ wird, ist schon arg schlimm. Aber es verwundert mich auch nicht. Was soll die Verwendung dieses Zeichens denn überhaupt bewirken? In der Werbung könnte man es sich als „Hingucker“ (oder neudeutsch „eyecatcher“) denken, ansonsten ist es im „Denglischen“ wohl sehr verbreitet, was suggeriert, dass alles innovativer wird, aber vielfach eben nur alter Wein in neuen Schläuchen ist und Augenwischerei bedeutet. Und dann kommt hinsichtlich der Fähigkeiten des Schreibens und des schriftlichen Ausdruckes das unselige Smartphone dazu, bei dem weder auf groß oder klein, getrennt oder zusammen, mit oder ohne Komma und andere Satzzeichen unter Vermengung irgendwelcher Zahlen oder Zeichen (Smileys) geachtet wird. Alle Symptome kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen: Eine Reifeprüfung (Abitur) rettet nicht vor zwanzig (!) Fehlern auf drei (!) Seiten, so dass sich der Eindruck aufdrängt, dass das Fach Deutsch spätestens in der fünften Klasse abgewählt worden sei. Aber es ist eben nicht verwunderlich, dass in Zeiten sich verflachender Bildungsabschlüsse – politisch gewollt nach dem Motto: Jedem sein Abitur und auf Teufel komm heraus Inklusion mit möglichst wenig Pädagogen! – auch schon bei einer harmlosen Wahlbenachrichtigung Diskussionen entstehen.

Und gerade im öffentlichen Bereich wird sich ein Bürger, der einen mit solchen Fehlern behafteten Bescheid erhält, sich sicherlich fragen: Und was kann die Person sonst noch nicht? Was ist denn mit dem Inhalt? Für mich bleibt ungeachtet des Zeitgeistes trotzdem nur eines: Ich mache keine Abstriche bei der Rechtschreibung und Zeichensetzung!

Gerhard D. Klockgether
Rastede

Der in der Überschrift Ihres interessanten Artikels gewählte Begriff „Deppen-Leerzeichen“ ist eher nicht zutreffend. Es handelt sich hierbei ja nicht um ein Zeichen, sondern – siehe DIN 5008, entwickelt für Geschäftskorrespondenz, indes auch für private Schreiben empfehlenswert – um einen sogenannten Leerschritt. Die obige Norm kann für unsere unnötig komplizierte Schriftsprache als vorbildlich gelten. Ihr können im übrigen weitere sinnvolle Lesehilfen, so etwa die Schreibung von Zahlen ab dem Tausenderbereich, entnommen werden: Für Währungsbeträge gilt der Punkt (12.450€), für alle anderen Zahlen der oft vergessene, hier aber zum flüssigen Lesen hilfreiche Leerschritt: 104 000 km.

Das ganze Elend, verschlimmert durch die seit 2006 verbindliche Rechtschreibreform, hätte zumindest begrenzt werden können; zum einen durch die Verwendung des Bindestrichs bei Dreifachkonsonanten (Sauerstoffflasche).

In anderen Fällen belässt es der Duden nicht selten beim schwammigen „Kann“, wird aber hin und wieder sogar verbindlich: „Mund-zu-Mund-Beatmung“. Wer blickt da noch durch?

Reinhold Janßen
Norden

nwzonline.de 13.5.2017

Es typisch: Über das „Deppenleerzeichen” darf noch ein wenig diskutiert werden, über das „dass“ statt „daß“, den sichtbarsten und sinnlosesten Eingriff in das geschriebene Deutsch, überhaupt nicht mehr. Wenn auch manche Reformpolitiker gutmenschlich geglaubt haben mögen, „Verbesserungen“ an der Rechtschreibung bewirkt zu haben, so zeigt sich nun, daß sie in Wirklichkeit kleine Rädchen im Probelauf der Abschaffung von gewohntem Deutsch waren, dem nun die Abschaffung der Deutschen selbst folgen wird.


Sigmar Salzburg

13.05.2017 07:24   Zeitungen, Rundfunk, Fernsehen   >   NWZ Nordwest-Zeitung   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln