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Die 20 neuesten Rechtschreibbeiträge ...


Neuzugang „woke“

Deutsche Firmen gehen vor politischer Korrektheit in die Knie
FOCUS-Kolumnist Jan Fleischhauer

... Wir haben eine neue Stufe des Kapitalismus erreicht. Nach dem Raubtierkapitalismus und dem Turbokapitalismus kommt nun der woke Kapitalismus. Für alle, die nicht mit den neuesten Trends vertraut sind: Der Begriff „woke“ kommt aus der amerikanischen Studentenbewegung und bedeutet so viel wie „wach“, „achtsam“.

focus.de 15.8.2020


Sigmar Salzburg

15.08.2020 10:41   Beispielsammlung über Sinn und Unsinn   >   Englisch, Anglisch und Njudeutsch   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Nochmals der neue Duden

In der Frankfurter Rundschau äußert sich ein kompetenter Professor zum Neuen Duden – hier Auszüge daraus. Wichtige Wörter und Aussagen habe ich gefettet:
Neue Zeiten brauchen neue Wörter

von Roland Kaehlbrandt

Die deutsche Sprachgemeinschaft ist ungemein erfindungsreich - also wurden in die 28. Ausgabe des Dudens allein 3000 neue Wörter aufgenommen.

Nur drei Jahre ist es her, dass die 27. Ausgabe des Rechtschreib-Dudens mit damals 145 000 Wörtern erschien, und schon liegt die 28. Ausgabe mit immerhin 3000 neu aufgenommenen Wörtern vor. Hat die deutsche Sprachgemeinschaft tatsächlich so viele neue Wörter in so kurzer Zeit erfunden? In Wahrheit sind es wesentlich mehr. Das Deutsche lädt nämlich zur Bildung neuer Wörter förmlich ein.

[...] Wörter können im Deutschen spielend ihre Kategorie wechseln: Vom aus peinlichem Anlass neu aufgenommenen Wildpinkler zum abgeleiteten Verb wildpinkeln wäre es nur ein kleiner Schritt. Und schließlich kann das Deutsche Importe aus anderen Sprachen leicht eingemeinden wie das Verb gendern oder das zusammengesetzte Substantiv Shishabar. [...]

Erleben wir nicht aufregende Zeiten? Und Zeiten brauchen Wörter. Zuletzt wurde gerade die öffentliche Gesundheit zum Wortlieferanten für das Rechtschreibwörterbuch: Schmiereninfektion, Herdenimmunität, Ansteckungskette, Atemschutzmaske lauten neue, häufig und breit gebrauchte Wortzusammensetzungen. Auch das social distancing fehlt nicht, obwohl es ja im Deutschen das allgemeinverständliche und viel leichter auszusprechende Abstandhalten gibt, so dass man sich fragen kann, warum überhaupt ein schwerverständlicher und übrigens auch missverständlicher Anglizismus es wieder einmal in den deutschen Sprachgebrauch geschafft hat; missverständlich, weil social distancing an das Distanzieren denken lässt, das im Deutschen auch eine Art Ablehnung bezeichnet, was aber im vorliegenden Fall gar nicht gesagt werden soll. Aber über eine derartige Sprachverwendung entscheidet letztlich die Sprachgemeinschaft ¹) – und der Zustand ihres Sprachbewusstseins. Social distancing scheint übrigens so verbreitet zu sein, dass Abstandhalten nicht in substantivierter und verschweißter Form aufgenommen worden ist – aber immerhin das so häufig missachtete Abstandsgebot. Als Alternative zum Homeschooling hat es dann aber doch der Hausunterricht als neues Wort in den Duden geschafft. Nun muss dieses den deutschen Wortbildungsregeln so trefflich folgende und glasklar verständliche Wort nur noch vom Sprachgebrauch in Politik und Medien übernommen werden. [...]

Einer anderen Zeit entstammen auch Begriffe, die der neue Duden nicht mehr aufführt, darunter das Adverb dahier, schade eigentlich! Auch einige geschlechtsspezifische Berufsbezeichnungen aus alter Zeit wurde gestrichen, darunter der Kammerjunker und die Kammerjungfer. Dazu passt, dass der neue Duden erstmals „Optionen“ zum „geschlechtergerechten Sprachgebrauch“ nennt. Der für das regelgerechte Schreiben zuständige Rat für deutsche Rechtschreibung hatte sich im November 2018 nicht abschließend zu den verschiedenen möglichen Varianten geäußert und dies mit einer „Erprobungsphase“ begründet. Der Duden räumt denn auch ein, dass es bislang zu dem Themenkomplex noch keine Norm gibt.

Deutlich ist jedoch die Position des Duden, das generische Maskulinum als geschlechtlich unmarkierte Form im Sinne von Oberbegriffen abzulehnen. An erster Stelle der genannten Optionen steht im Duden die Paarbenennung (also beispielsweise Schülerinnen und Schüler, Apothekerinnen und Apotheker, Hessinnen und Hessen). Zum heiß diskutierten Genderstern – beispielsweise Apotheker*innen – wird angemerkt, dieser setze sich immer mehr durch. Den Kriterien des Rats für deutsche Rechtschreibung entspricht diese Form allerdings nicht, denn sie ist nicht vorlesbar. Als Option werden auch geschlechtsneutrale Begriffe der Mensch oder die Person genannt – wobei diese geradezu als Beispiel für das generische, also nichtbiologische grammatische Geschlecht dienen können, und zwar sowohl im Maskulinum als auch im Femininum.

Aber wahrscheinlich werden gesellschaftspolitische Positionen in dieser Frage letztlich den Ausschlag geben. Interessant und auch erfreulich ist jedenfalls, dass ein strittiges Thema der deutschen Sprache überhaupt wieder in der Öffentlichkeit eine Rolle spielt. Das kann dem öffentlichen Sprachbewusstsein nur nützen. ²)

Der Sprachwandel vollzieht sich langfristig in einem Spannungsverhältnis von Sprachökonomie und Verständlichkeit, von Effizienz und Explizitheit. Es bleibt spannend zu beobachten, wohin dieses Kräfteverhältnis die deutsche Sprache in ihrem Gebrauch führen wird. Eines ist sicher: Der nächste Duden kommt bestimmt. ³)

Roland Kaehlbrandt ist Professor für Sprache und Gesellschaft an der Alanus-Hochschule für Kunst und Gesellschaft und Ko-Autor des soeben neu erschienenen „Lexikons der schönen Wörter“ (Piper Verlag).

fr.de 12.8.2020
¹) Eher die politischen und journalistischen Wichtigtuer!

²) Dies ist eine milde Version der Kritik während der Rechtschreib„reform“, daß ein Museumswärter freudig die Zerstörung eines wertvollen Bildes durch einen Wahnsinnigen begrüßt, weil es nun mehr ins öffentliche Bewußtsein dringt.

³) Das erinnert doch sehr an die Blob-Filmflut: Der nächste „Blob“ kommt bestimmt.



Sigmar Salzburg

15.08.2020 04:23   Verlage   >   Duden   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


13. August 1961

Hans-Georg Maaßen@HGMaassen· 13. August 2020

Heute vor 59 Jahren errichteten Antifaschisten den „Antifaschistischen Schutzwall“, der mehrere 100 Todesopfer forderte und der es ermöglichte, die Bevölkerung im Ostteil Deutschlands zu unterdrücken, wegzusperren und sie einer sozialistischen Gehirnwäsche zu unterziehen.#Antifa

Meine Erinnerung: Ich befand mich damals mit Freundin auf einer Radtour durch Nordjütland und rätselte über den dänischen Zeitungen, was in Berlin vorgefallen sein mochte. Nie hielt ich es seither für möglich, daß 59 Jahre später eine „Zonen“-Politikerin wieder Kommunisten in Regierungsämter befördern könnte.


Sigmar Salzburg

13.08.2020 21:20   Rechtschreibforum   >   Gedenktage   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Wieder ein neuer Duden

In den Anfängen verzeichnete der Duden selbstverständliche Wortbildungen nicht. Nach 1933 nahm er aber gerne aktuelle Erfindungen der Nazisprache auf.

Seit 1996 „beobachtet“ der Dudenverlag die Rechtschreibentwicklung nicht mehr, sondern betreibt mit dem von der Rechtschreibkommission der Kultusminister ausgeheckten Heyse-ss-System und begleitenden Kinkerlitzchen die Umerziehung des Volkes gegen seinen 20 Jahre lang dokumentierten Willen.

Selbst solche Lächerlichkeiten wie die vorher kaum dagewesene Schreibung „Stängel“ statt „Stengel“ darf der Duden in der neuen Rechtschreibdiktatur nicht wieder eigenmächtig fallenlassen.

Daher kümmert sich der Dudenverlag hauptsächlich um Anglizismen und modische Neologismen, die nicht unter der Fuchtel des Rechtschreibrates stehen, um den Anschein von Aktualität zu erzeugen. Die „Deutsche Welle“ berichtet:
Deutsche Sprache

Neue Wörter im Duden sorgen für Sprach-Kontroverse


"Lockdown" und "Gendersternchen" stehen nun im Duden. Das Standardwerk für deutsche Rechtschreibung fasst 3000 neue Wörter - und eine Menge Sprengstoff...

Duden als Spiegel der deutschen Gesellschaft

Jetzt ist die 28. Ausgabe des Duden mit 148.000 Stichwörtern zum Nachschlagen erschienen. 300 aus Sicht der Redaktion veraltete Begriffe wurden entfernt - so zum Beispiel der "Bäckerjunge" und der "Jägersmann". 3000 Wörter sind neu dabei - so beispielsweise "bienenfreundlich", "Flugscham", "Hatespeech", "Geisterspiel", "Lockdown", "Herdenimmunität", "Cisgender"¹) und "Gendersternchen". Die neuen Begriffe im Duden sind ein auch ein Spiegel der aktuellen gesellschaftlichen Debatten um Klimawandel, Corona-Pandemie, soziale Medien, Rassismus und Gleichstellung in Deutschland.

Unter den neuen Einträgen finden sich zahlreiche Anglizismen und auch Ausdrücke aus der Genderforschung, die für Sprachpuristen Reizwörter darstellen. Der Verein Deutsche Sprache (VDS), der sich unter anderem gegen den aus ihrer Sicht übermäßigen Gebrauch von Anglizismen und den Einzug von gendergerechter Sprache mit der Petition "Schluss mit dem Gender-Unfug!" einsetzt, greift den Duden für seine aktuelle Ausgabe scharf an.

Sprachbewahrer gegen Erneuerer

Der VDS-Vorsitzende Walter Krämer sagte am Dienstag, es müsse "endlich Schluss sein, dass Einzelne von oben herab entscheiden wollen, wie sich Sprache zu entwickeln hat". Und er ergänzte: "Viele Menschen nehmen das, was im Duden steht, für bare Münze und werden glauben, dass Gendersternchen und ähnliche Konstrukte echte Bestandteile der deutschen Sprache seien". Die Angriffe des VDS gegen die Duden-Redaktion haben fast schon Tradition. So hatte der VDS den Duden 2013 zum "Sprachpanscher des Jahres" gekürt, angeblich enthielt schon die damalige Ausgabe zu viele Anglizismen.

Es wundert nicht, dass die rechtspopulistische Partei "Alternative für Deutschland" reflexhaft ihre Gewehre in Anschlag bringt und aus allen Rohren auf die Redaktion der Duden-Neuauflage schießt, wenn sie ihr vorwirft, ein manipulatives Organ im Interesse der linksliberalen Gesellschaft zu sein. Begriffe wie "Alltagsrassismus", "rechtsterroristisch" oder "Klimanotstand" seien "ideologisch", so der Vorwurf.

Wer hat das Sagen?

Unsere Gesellschaft hat sich in den letzten Jahren und Jahrzehnten verändert. Die Globalisierung, das Internet, soziale Medien und der Populismus sorgen für immer feinere Aufsplitterungen in der täglichen Kommunikation. Was gestern landläufig noch als "der richtige Ton" galt, kann heute völlig anders interpretiert und gewertet werden. Das fängt nicht erst bei so pejorativen und ideologisch besetzten Begriffen wie dem N-Wort an.

Durch wen oder was sollte sich Sprache verändern? Die große Mehrheit der Sprachwissenschaftler jedenfalls ist sich schon seit Jahrzehnten darin einig, dass eine Sprache lebt und sich dynamisch weiterentwickelt. Aktualität ist für den Duden deshalb kein "Nice-to-have", sondern eine Notwendigkeit. Dieser Anglizismus steht übrigens nicht im Duden - noch nicht.

dw.com 12.8.2020
Die Sprache entwickelt „sich“ aber nicht nur, sie wird auch von besonderen Interessentengruppen „entwickelt“. Vor wenigen Jahren hieß es noch: „Deutschland ist kein Einwanderungsland!“ Heute gibt es das Wort „Einwanderer“ praktisch nicht mehr. Es ist bewußt durch das nichtssagende Wort „Migrant“ ersetzt worden – auf deutsch eigentlich „Wandernder“. Es entbehrt jeder Klarheit und Schärfe des Ausdrucks – genau das, was die Deutschlandabschaffer brauchen.

¹) Mit ebensoviel Recht könnte man auch Fachwörter der Scientology-„Church“ im Duden unterbringen!



Sigmar Salzburg

13.08.2020 05:20   Verlage   >   Duden   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Sklaverei hat es immer gegeben

Michael Klonovsky empfiehlt die eben neu erschienene Ausgabe von „Tichys Einblick“, in der der emeritierte Rostocker Althistoriker Egon Flaig die Ansprüche der Afrikaner an die weiße Bevölkerung wegen der einstigen Sklaverei zurückweist. In erster Linie hätten die afrikanischen Stämme den Menschenfang bei ihren Nachbarn betrieben, später verstärkt durch den Islam( der das heute noch heimlich gemäß Koran praktiziert). Die Sklaverei sei seit Jahrtausenden üblich gewesen, die westlichen Staaten hätten sie vielmehr als erste abgeschafft.

Ein Blick in den 4000 Jahre alten Codex Hammurapi bestätigt das: Die letzten fünf Gesetze regeln Einzelheiten der Sklavenhaltung, zum Beispiel:


§ 279 Šumma awilum wardam_amtam išamma baqri irtaši nadinanšu baqri ippal.
Wenn jemand einen Sklaven oder eine Sklavin kauft und jemand anders Besitzansprüche erhebt, dann ist der Verkäufer (für die Rechtmäßigkeit) haftbar.

§ 282 Šumma wardum ana belišu ul beli atta iqtabi kima waradšu ukanšuma belišu uzunšu inakkis.
Wenn ein Sklave zu seinem Herrn sagt: Du bist nicht mein Herr, aber dieser das (Gegenteil) nachweist, soll sein Herr ihm sein Ohr abschneiden.

(Die akkadische Lesung der sumerischen Zeichen für Sklave+Sklavin n. Deimel 1950.)


Sigmar Salzburg

11.08.2020 17:33   Rechtschreibforum   >   Andere Foren   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Wo Richard Löwenherz 1191 Saladin besiegte

Auf dem Schlachtfeld der „Reform“ hätte man noch eine „Hand voll Artefakte“ finden können, aber das zeugt inzwischen von mangelnder Bildung:
„Wir haben nur eine Handvoll Artefakte gefunden, was angesichts des schlechten Erhaltungszustands dieses Schlachtfelds kaum verwunderlich ist“, sagt Lewis.... (Apollonia-Arsuf: Final Report of the Excavations, Kapitel 23) Quelle: Final Report, Haaretz – scinexx.de 11.8.2020
Anders die nach 200 Jahren vernünftigen Gebrauchs eingeführte „reformierte“ Spaltung „so_genannt“, die seither in vielen Schreibprogrammen fest implementiert ist.


Sigmar Salzburg

11.08.2020 05:02   Beispielsammlung über Sinn und Unsinn   >   Wie sähe das reformiert aus?   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Akif Pirinçci schreibt unter dem Titel:

LIEBER ABSCHAUM

... über die deutsche Sprache und den Genderwahn – dazu auch einige Zeilen über die Rechtschreib„reform“, die er aus Überzeugung mißachtet; hier der entsprechende Auszug:

... wie jeder lebendige Organismus wird auch eine Sprache krank und deformiert sich, wenn sie par ordre du mufti und schlagartig eine Veränderung in ihr erfährt. Dieser anbefohlene Wechsel bleibt darin fremd wie ein Krebsgeschwür, entstellt und verwuchert das Gesunde und zerstört es am Ende. Darin gleicht er dem Islam in der westlichen Welt.

Mit aller Wucht passierte dies mit der deutschen Schriftsprache zum ersten Mal 1996 mit der Einführung der sogenannten Neuen Rechtschreibung. Weil sie so scheiße und völlig sinnlos war, wurde sie seitdem wieder teilweise zurückgenommen und bzw. aktualisiert bzw. verschlimmbessert (auch so ein sagenhaftes deutsches Wort, das in keiner anderen Sprache existiert).

Die ursprüngliche Idee dahinter war, die Komplexität der Rechtschreibung und Grammatik zurückzufahren und eher dem intuitiven Sprachverständnis den Vorzug zu geben (“Delfin” statt “Delphin”, dass statt daß), damit auch der letzte Depp einigermaßen fehlerfrei schreiben kann.

Genau der gegenteilige Effekt trat jedoch daraufhin ein! Seit der Einführung der Neuen Rechtschreibung hat sich die Fehlerquote im Geschriebenen verdoppelt. Die Leute schreiben jetzt weder nach der alten noch nach der neuen Rechtschreibung bzw. Grammatik richtig, sondern mehrheitlich ohne Rücksicht auf die Regeln. Das hängt natürlich unter anderem mit der Überfremdung Deutschlands zusammen, denn die deutsche Sprache, erst recht die deutsche Schriftsprache ist für Menschen mit einem Durchschnitts-IQ von um die 100 “erfunden” worden. Ihre Komplexität ist schlichteren Geistern nicht zuzumuten.

Die Herren Professoren, die damals die Neue Rechtschreibung initiiert und durch die Politik haben absegnen lassen, sind heute entweder längst tot oder pflegen ihre Senilität in irgendwelchen Altersheimen. Niemand hat sie dafür zur Rechenschaft gezogen, daß ihre pompöse Reform ein Schwachsinn gewesen war und das Schriftdeutsch nur entartet hat. Auch deren Kritiker von einst sind inzwischen verstummt. Offiziell tut man so, als wäre nix passiert und die deutsche Schriftsprache sei immer schon ein einziger Murks gewesen.

Viel zerstörerischer wirkte und wirkt sich ein anderer Anschlag auf die deutsche Sprache aus....

Der Niedergang Deutschlands, in dem in zwanzig, dreißig Jahren Deutsch ohnehin eine Fremdsprache sein wird, läßt sich kaum beeindruckender verbalisieren als mit dem Gender-Sprech. Ich hoffe dennoch, daß das treffende deutsche Wort Abschaum für diesen Abschaum auch in dieser dunklen Zukunft noch virulent ist. Denn schließlich bleibt Abschaum immer Abschaum.

der-kleine-akif.de 7.8.2020

NB: In der Sache der Verantwortlichkeit irrt der „kleine Akif“: Die lag bei den meist linken Politikern, die die Unsicherheit der Wendezeit ausnutzten, um mit „progressiven“ Germanisten die ersehnte „Reform“ durchzusetzen. Deren versäumte Pflicht wäre gewesen, die Politiker von diesem Unsinn abzuhalten: "Als die Kleinschreibung vom Tisch war, ... wollten viele von uns aufgeben", erinnert sich Augst. (Spiegel 30/2005). Aber da hatten auch noch die Bertelsmann-Kapitalisten und ihre parlamentarischen Lobbyisten ihre Finger drin.



Sigmar Salzburg

10.08.2020 17:05   Rechtschreibforum   >   Andere Foren   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Das N-Wort-Tabu

Der ehemalige Verfassungsschutzchef Hans-Georg Maaßen ist ein Beispiel dafür, wie das Urteilsvermögen durch Sozialisation getrübt werden kann. Das heute durch eine Pandemie der Tabuisierung aussprechlich gewordene Wort „Neger“ hatte im Deutschen 1965 noch keinen bösartigen Beiklang – anders als Maaßen jetzt meint, aus einem damaligen „Spiegel“-Artikel herauslesen zu dürfen.
Hans-Georg Maaßen@HGMaassen
7. Aug. 2020

Wer mit dem Spiegel aufwuchs, hätte Rassist werden können. „Negerführer und Friedensnobelpreisträger Martin Luther King.“ „Harlem, dem größten Neger-Kral der Welt.“ „Negerkinder und ausgewachsener Neger.“
Gewiß verband man mit dem N-Wort nicht die Vorstellung eines überintelligenten Menschenschlages und war froh, die US-Probleme nicht auch noch in Deutschland zu haben, aber die Tabuisierung der Bezeichnung setzte erst ein, als Maaßen ins Studentenalter kam. Der „Spiegel“ wagte die Überschrift „Der häßliche Neger“, aber die enthielt immer noch etwas Sozialkritik. „Der häßliche Jude“ war wohl damals schon unmöglich. Nur „den häßlichen Deutschen“ darf es bis heute geben.

Oder meint HGM gar nicht das „rassistische“ N-Wort, sondern eher den heute ungewohnt wahrheitsnahen Bericht im „Spiegel“ von 1965?



Sigmar Salzburg

09.08.2020 09:45   Beispielsammlung über Sinn und Unsinn   >   Politisch korrekte Sprache   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Das Voynich-Manuskript

Vor zwei Jahren hatten wir über den Entzifferungsversuch des englischen Romanisten Gerard Cheshire am berühmten Voynich-Manuskript aus der Zeit um 1500 berichtet. Überzeugende Erfolge sind ihm wohl versagt geblieben. Jetzt schreibt die taz, neuerdings im Lübecker Lokal-Gender-Dialekt, daß Professor Rainer Hannig, „der zu den bedeutendsten Ägyptolog:innen und Expert:innen zählt“, eine Lösung gefunden habe:
Dekodierung des Voynich-Manuskriptes:
„Nachher ist es ein Kochbuch“


... Seit Jahrzehnten schon stellt das Voynich-Manuskript Linguist:innen und Historiker:innen vor ein Rätsel – weil bisher niemand wusste, was auf diesen sechs Jahrhunderte alten Seiten eigentlich steht. Rainer Hannig, Forscher am Roemer- und Pelizaeus-Museum in Hildesheim, will das Problem nun gelöst haben. ...

Der Professor zählt gegenwärtig zu den weltweit bedeutendsten Ägyptolog:innen und Expert:innen im Bereich der Hieroglyphen. Er spricht mehrere Sprachen, darunter Altägyptisch und Chinesisch, und arbeitet als wissenschaftlicher Berater am Roemer- und Pelizaeus-Museum in Hildesheim. ...

Seit Jahrzehnten versuchen Forscher:innen, das Rätsel zu lösen, und folgen dabei verschiedensten Ansätzen: die Dechiffrierung des angeblich ursprünglich lateinischen Textes, die Entzifferung mittels eines Algorithmus oder gar das Absprechen des Voynich von jeglichem Inhalt, die sogenannte Schabernack-Hypothese.

Vermutlich aus dem südosteuropäischen Raum

Doch noch keine dieser Herangehensweisen führte zum Ziel. Jetzt, mehr als hundert Jahre nachdem das Manuskript wieder aufgetaucht ist, will Rainer Hannig den „Weg zur Entzifferung“, so heißt sein aktuelles Forschungspapier, entdeckt haben...

Die Sprache, auf der Hannigs Entschlüsselung basiert, ist Hebräisch. Das erkennbare Sprach- und Schriftmuster des Voynich entspreche demnach dem der afro-asiatischen Sprachen und im Speziellen der Untergruppe der semitischen Sprachen. ... Das Manuskript, mutmaßt die Historikerin, könne eine Art „Insider-Schrift“ beinhalten, die das Wissen der Minderheit schützen sollte.

Um welche Formen des Wissens es sich handelt, kann nicht zuletzt anhand der konsequenten Bebilderung der Texte interpretiert werden: botanische Zeichnungen, Sternenhimmel, Organe, Tiere. „Zu den Pflanzen gibt es schon viele Deutungen, erklärt Daniela Rutica. Ein Erfolgserlebnis ihres Mannes sei gewesen, als er eine Passage mit „roter Stiel“ übersetzte und auf der Seite eine Pflanze mit einem roten Stengel zu sehen war...

In einer von Hannigs interpretativen Übersetzungen ist die Rede von einem kranken Bauern, der eine Suppe isst und dann zum Arzt geht. Um aber genauer zu verstehen, was es mit dieser Passage auf sich hat, bedarf es nun der weiteren Forschung durch Hebraist:innen. „Jetzt brauchen wir die Spezialisten“ [Spezialist:innen?], erklärt Schulz.

„Ein Wort zu übersetzen, heißt, den kulturellen Hintergrund zu verstehen“, sagt Daniela Rutica. Ihre Kollegin Angela Kaiser lacht: „Nachher ist es ein Kochbuch.“ Ob mittelalterliche Apothekenumschau oder 246-Seiten-Rezeptkatalog: Das Team um Rainer Hannig wolle möglichst bald ein Kolloquium einberufen, bei dem sich Forscher:innen verschiedener Fachbereiche dem Voynich und der Frage, worum genau es denn jetzt geht, widmen können.
...
taz.de 2.8.2020

802 Wörter: 3 dass , 2 sonst. ss -„ Reformerleichterungen ”, umso , auf Hebräisch „Genderwahn“: 8mal …:innen ; traditionell: sogenannte, Stengel.
Der erwähnte rote Stengel findet sich auf dem herunterladbaren PDF Dokument
kᶟwˁn-ᶟ ᶟp:er wˁm et:ˁr ad:ˁm Kerḥᶟ
„Aschfarbene Flockenblume mit rotem, kahlem Stengel“.

... et:ˁr חֹּטֶר ḥoter „Stengel“.
Das ḥ am Wortanfang wird nicht geschrieben und gesprochen. Aussprache: *eter.

...ad:ˁm אָדֹּ ם ᶟadom „rot“. Aussprache: *adom.

Man vergleiche die rote Bemalung des Stengels in der Zeichnung!
Hebräisch ist mir leider nicht zugänglich, die lexikalischen Notizen zu den verwandten Sprachen Akkadisch und Ugaritisch schon eher. Es ist zu hoffen, daß der Inhalt des Manuskripts bald systematisch erfaßt werden kann.


Sigmar Salzburg

07.08.2020 21:52   Zeitungen, Rundfunk, Fernsehen   >   Kulturerbe   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Meinungsfreiheit und Kinderrechte gelten nichts vor Gericht

Der Evolutionsbiologe Professor Ulrich Kutschera ist wegen angeblicher „Volksverhetzung“ und „Beleidigung“ durch zwei schwule Männer vor Gericht gezerrt worden. Vom ersten Vorwurf ist er am 3. August 2020 freigesprochen, im zweiten aber zu 6000 Euro Geldstrafe verurteilt worden. Unter dem Titel „Maulkorb für Professorenschaft“ schreibt er in „Freie Welt“:
Während der Gerichtsverhandlung — ein politischer Schauprozess — wurden alle von mir vorgetragenen biologischen Fakten ignoriert — weder das Generalthema "John Money und die Gender-Ideologie", noch die genetische Verwandtschaft zwischen Eltern und leiblichen; Kindern, die Inzucht-Hemmung bei fehlendem genetischen Band, der negative Stiefelterneffekt, die übersteigerte Elternliebe (Pädophilie nach J.M.), und schon gar nicht das Kindeswohl wurden ernst genommen. Einzig und alleine die verletzten Gefühle von zwei schwulen Männern, als Zeugen geladen, deren Vorträge gewürdigt wurden, zählten. Gemeinsam mit 2 Asta-Funktionären argumentierten sie gegen mich.

Meine 6 Zeugen — fünf Professoren und ein Kinderarzt — wurden nicht eingeladen, deren eingereichte Schriften zur Unterstützung meiner Aussagen verworfen — das diene nicht der Wahrheitsfindung, wurde argumentiert.

Obwohl ich in Revision gehen werde und die Sache vor dem Landgericht neu bewerten lassen möchte ist der Schaden dieser nicht rechtskräftigen Verurteilung immens — Meine 5 Professorenkollegen, allesamt ausgewiesene Experten, wurden als "unwichtig" entsorgt. Dafür durften sich 2 Asta-Studenten auslassen — meine Sachargumente wurden hingegen ignoriert — und zugunsten der linksgrünen Gender-Ideologie, die als neue Staatsreligion unangreifbar geworden ist, eingetauscht...

freiewelt.net 5.8.2020
Die Staatsgefälligkeit von Gerichtsentscheidungen haben wir selbst schon erleben müssen. Hier ist zweifellos grundgesetzwidrig eine Meinung verurteilt worden, nämlich die nicht unbegründete Meinung, daß durch die Freigabe des Adoptionsrechts für schwule Männerpaare der strafbaren Pädophilie weitere Wege eröffnet werden. Drei Wochen vorher war gerade ein solcher Fall in Berlin bekannt geworden, offensichtlich ohne daß das Gericht sich damit auseinandergesetzt hat.

Dafür erschien bei „Spiegel online“ offensichtlich zielgerichtet ein rührseliger Artikel über das Glück eines schwulen Männerpaares, unter Umgehung der deutschen Gesetze ein Kind für sich in den USA erzeugen zu lassen. Die widernatürlichen Begleitumstände und das Recht des Kindes auf natürliche Abstammung und Eltern wurden dabei ausgeblendet, konnten jedoch nicht ganz verborgen bleiben (nach Spiegel):
Die Tränen, sagt Tobias Devooght, liefen in dem Moment, als ihre Tochter zum ersten Mal schrie... Tobias und sein Mann Dennis Devooght weinten vor Freude und Erleichterung. Der 40-Jährige wuchs in einer Zeit auf, in der sich schwule Männer unter 18 Jahren noch strafbar machten, wenn sie miteinander Sex hatten...
Das hat nun mit der widergesetzlichen künstlichen Erzeugung von Kindern nichts zu tun. Aber unauffällig wird eine weitere Unmenschlichkeit erwähnt:
... Dann lernte er Tobias kennen. Der ehemalige Hochleistungstänzer, 31, kannte diese Hemmungen nicht. Er begann, sich zu informieren, und im Herbst 2016 stand für beide fest: Sie wollten in Kalifornien eine Eizellspenderin und eine Leihmutter suchen. Beides wird dort separat gehalten, damit sich die Leihmutter leichter von dem Säugling trennen kann.
Eine weitere Widernatürlichkeit hat der Bundesgerichtshof gegen die bestehenden Gesetze ermöglicht, nämlich, daß auch ein Mann als Mutter des Kindes gelten darf:
Eine Leihmutterschaft ist zwar hierzulande weiterhin verboten. Doch 2014 entschied der Bundesgerichtshof, zwei schwule Männer als rechtliche Eltern ihres von einer US-Leihmutter geborenen Kindes anzuerkennen... Weil Summer seine [Dennis] leibliche Tochter und er somit eindeutig der Vater ist, hat das Amt Dennis auf der Geburtsurkunde als Vater - und Tobias als "Mutter" - eingetragen.
Natürlich hat man für Bedenken schon eine Huren-Wissenschaft herangezogen, die das erwünschte Ergebnis liefert:
Aber kann die väterliche Liebe und Fürsorge reichen? ... "Ob ein Kind eine sichere Bindung aufbauen kann, hängt allein davon ab, wie feinfühlig die Eltern auf seine Bedürfnisse eingehen", sagt Fabienne Becker-Stoll, Direktorin des Bayerischen Staatsinstituts für Frühpädagogik, die zu dem Thema forscht. "Wissenschaftler sind sich weltweit einig, dass das Geschlecht der Bezugsperson dafür keinerlei Rolle spiele..."
Für den Erhalt des Geschäftsmodells sind schon Vorräte angelegt worden:
In einer Kinderwunschklinik in Kalifornien liegt - befruchtet und eingefroren - noch ein knappes Dutzend weiterer Eizellen der Spenderin, mit deren Auswahl sie sich vor drei Jahren so schwertaten. Wenn alles klappt, soll die neue Leihmutter noch dieses Jahr mit dem zweiten Kind schwanger werden. Diesmal wird Tobias der leibliche Vater sein.

spiegel.de 12.7.2020
Das ist also die „Schöne Neue Welt“, die Professor Kutschera selbstverständlich ablehnt. Verurteilt worden ist er aber nun deswegen, weil er die Meinung vertritt, daß es unter diesen schwulen Paaren einige geben könnte, die die Kinder nur zum Zwecke des möglichen Mißbrauchs erzeugen oder adoptieren. Diese Meinung ist erst kürzlich in Berlin mit hoher Wahrscheinlichkeit bestätigt worden:
Dennis S. (38) ließ sich in Zypern ein Kind austragen, bezahlte dafür 60 000 Euro, holte es dann nach Deutschland – und missbrauchte es! ...

Aus der Urteilsverkündung: Es gebe „keinen Beweis, zu welchem Zweck er das Kind zeugte“, meint Richter Martin Mrosk: „Eine Variante ist, um das Kind sexuell zu missbrauchen.“ Der Vater selbst behauptet, „um Zweisamkeit mit einem Kind zu leben“. Sechs seiner Videos dokumentieren den sexuellen Missbrauch am Kind bis zur Körperverletzung. Auf zehn Videos gibt der Vater dem Kind sexuelle Anweisungen.

bz-berlin.de 6.7.2020.
Naturgemäß ist die kriminelle Absicht kaum nachzuweisen, aber sie liegt hier so nahe, daß sie fast schon als Tatsache gelten darf.


Sigmar Salzburg

07.08.2020 07:58   Menschen   >   Der GenderInnenwahnsinn   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Das „Drei Mohren Hotel“ in Augsburg wird umbenannt, ...

... die Affenarschzirkel der Correctness haben wieder erfolgreich genötigt – n. „Südddeutsche“:
Es wird, da ist sich der Hoteldirektor Theodor Gandenheimer sicher, kein leichter Weg werden. Um einen Hotelnamen zu wechseln, müssen schließlich nicht nur die Briefköpfe ausgetauscht, sondern vor allem auch die Gäste daran gewöhnt werden. Es sei nun aber, da ist sich Gandenheimer ebenfalls sicher, an der Zeit: Das "Drei Mohren Hotel", Augsburgs erste Adresse, wird künftig "Maximilian's Hotel" heißen. "Wir haben entschieden, dass wir mit einem neuen Namen dem gesellschaftlichen Wandel Genüge tun", stellt der Hotelchef fest...

Die Diskussion um den Begriff des "Mohren" in Namen von Hotels, Apotheken, Kneipen ist erst kürzlich wieder entflammt. Rassistisch ist schon allein das Wort, sagen die einen. Historisch ist das alles einwandfrei, entgegnen andere...

Der Name "Drei Mohren Hotel" geht auf drei abessinische Mönche zurück, die im Augsburg des 15. Jahrhunderts in der damaligen Herberge Zuflucht gefunden haben sollen.

Hoteldirektor Gandenheimer sagt, dass der Entscheidung zur Umbenennung ein längerer Prozess mit vielen Gesprächen mit den internationalen Gästen des Hauses und den Mitarbeitern aus 22 Nationen vorangegangen sei. Das Feedback habe schließlich zum Umdenken bewegt, auch die Black-Lives-Matter-Bewegung habe eine Rolle gespielt bei den Überlegungen...

sueddeutsche.de 5.8.2020
Etymologie nach DWDS:
Mohr ... ahd. mōr (8. Jh.), mhd. mōr(e) ‘Bewohner Mauretaniens (Marokkos), Äthiopiens’, dann auch ‘Mensch mit dunkler Hautfarbe’ (vgl. mhd. swarzer mōr), entlehnt aus lat. Maurus ‘Bewohner der nordafrikanischen Provinz Mauretanien’, griech. Má͞uros (Μαῦρος). Erst vom 16. Jh. an gilt Mohr ausschließlich für ‘Schwarzafrikaner’. ... https://retro.dwds.de/wb/Mohr


Sigmar Salzburg

06.08.2020 07:13   Beispielsammlung über Sinn und Unsinn   >   Politisch korrekte Sprache   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Gegen die babylonische Sprachverwirrung

Meine Großmutter mußte in der Schule hundertmal schreiben: „Der Ehrenpreis hat sieben Staubgefäße.“ Das kann man als Strafarbeit bezeichnen, aber sie wußte es nun bis zu ihrem 84. Lebensjahr.

Jetzt regen sich türkische Eltern darüber auf, daß ihre Tochter einen kleinen Besinnungsaufsatz von einer halben Seite Länge schreiben sollte, warum es wohl eine Vereinbarung gibt, auf dem Schulhof mit den anderen Kindern deutsch zu sprechen: der Übung halber und weil andere aus der inzwischen gewollt bunten Schülerschaft („Schüler-Innenschaft“) außer ihrem Heimatidiom meist nur Deutsch können und nicht ausgegrenzt werden sollen.

Das Gegenteil wurde mir vor Jahren aus Kiel berichtet: Dort standen die deutschsprachigen Schülerinnen zusammen und ihnen gegenüber quackelten zwölf türkische Mädchen über Schulprobleme, was der zufällige Mithörer nur an einzelnen deutschen Wortfetzen erkannte. Das türkische Mädchen in Baden-Württemberg hat ohnehin schon Probleme mit der deutschen Sprache, wie man an den bei „Spiegel online“ veröffentlichten Texten erkennt – vor allem auch mit der durch die Rechtschreib„reform“ verhunzten Groß-und Kleinschreibung:
Deutschpflicht an Grundschule in Baden-Württemberg
Eltern wehren sich gegen Strafarbeit für Drittklässlerin


Eine Grundschülerin in Baden-Württemberg sprach auf dem Schulhof Türkisch - und musste deshalb eine Strafarbeit schreiben. Zwischen der Schule und den Eltern ist nun ein Streit entbrannt.

Von Swantje Unterberg
04.08.2020, 15.24 Uhr

"Warum wir in der Schule Deutsch sprechen!": Strafarbeit für Neunjährige

privat

Nach sieben Zeilen gehen der Drittklässlerin die Argumente aus: "Ich weis nur sofil", schreibt sie ans Ende ihrer Strafarbeit. Auf einer halben Seite sollte die Neunjährige begründen: "Warum wir in der Schule Deutsch sprechen!" So hat es ihr ihre Lehrerin ins Aufgabenheft geschrieben [ und dummerweise als „Strafarbeit“ bezeichnet ].
Die Strafarbeit ist bereits knapp vier Wochen alt, aber beschäftigt bis heute die Schule, die Eltern, einen Anwalt und die Schulaufsichtsbehörde beim Regierungspräsidium in Freiburg.

Am Anfang ging es nur um die Frage, ob man einem deutsch-türkischen Mädchen verbieten kann, sich auf dem Schulgelände in seiner Muttersprache zu unterhalten, und ihm dafür eine Strafarbeit aufbrummen. Mittlerweile steht auch die Option einer Dienstaufsichtsbeschwerde und einer Klage nach dem Antidiskriminierungsgesetz im Raum...

Alles begann am 8. Juli, als die besagte Neunjährige sich auf einem Klettergerüst einer Grundschule im baden-württembergischen Blumberg, an dem es laut Schulaufsichtsbehörde in der Woche wiederholt Streit gegeben haben soll, mit einer Freundin angeblich wiederholt auf Türkisch unterhielt. Beteiligte Schülerinnen und Schüler hätten sich daraufhin bei der Lehrerin beschwert. Denn das Verhalten widerspreche den Klassenregeln, wonach in der Schule Deutsch zu sprechen sei.

Kinder und Lehrkräfte sollen eine Sprache sprechen
Hintergrund sei, dass der Migrationshintergrund an dieser Grundschule bei 43 Prozent liege, teilte die Behörde weiter mit. "Die Kinder kommen aus 16 Nationen. Unter dieser Voraussetzung ist es für die Verständigung untereinander und für die Umsetzung des Bildungs- und Erziehungsauftrags der Schule wichtig, dass die Kinder und Lehrkräfte eine Sprache sprechen."

spiegel.de 4.8.2020
Auch Erwachsene können sich ausgegrenzt fühlen – es muß ja nicht gleich in solch ein Anspruchsdenken ausarten, wie es mir ein Studienkollege erzählte: Er war mit einer Schwedin verheiratet und unterhielt sich mit ihr auf schwedisch. Sogleich beschwerte sich sein Balkonnachbar, nur durch eine dünne Plastikwand getrennt, er könne nichts verstehen. Ob sie etwas zu verbergen hätten.


Sigmar Salzburg

05.08.2020 05:04   Schule   >   Schule   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Ohne Zweifel: Die staatsgefälligen Medien haben ein Motiv fürs Kleinrechnen!

Aus „Tichys Einblick“: Medienbild und Wirklichkeit

Großdemo Berlin: Wieviele Teilnehmer? Faire Medien?

Von Peter Hahne

So, 2. August 2020

... Die „Straße des 17. Juni“ war von der Siegessäule bis zum Brandenburger Tor gefüllt von Demonstranten. Und zwar so dicht, dass das ja der angebliche Grund des Abbruchs war. Dazu Tausende in den Nebenstraßen oder dem angrenzenden Tiergarten. Das gleiche Foto, allein vom „17. Juni“ , wurde in den letzten Jahren so beziffert: als Fußball-Fanmeile waren es 250.000 (11. Juli 2010), beim Christopher-Street-Day (CSD 2019) über eine Million, bei Obama am 24. Juli 2008 rund 215.000 — und jetzt bei denen, die schon im Vorhinein von Medien als Rechtsextreme abgestempelt wurden, oh Wunder: 17.000 bis 20.000! ...

... Ein bewegendes Zeugnis eines Mannes, der an vorderster Front die Berliner Massendemonstrationen gegen das SED-Regime im Oktober/November 1989 miterlebt hat (Name ist der Redaktion bekannt):
Lieber Peter Hahne!

Einige Eindrücke zu später Stunde:
Unvergessliches Erlebnis – das Volk war auf der Straße – so habe ich es zuletzt November 1989 erlebt! Damals war ich angehender Pfarrer, heute 31 Jahre später bin ich mit meinen Kindern und einem Freund, einem Mönch dabei gewesen und bin zu tiefst dankbar dafür!

Damals – 1989 – sollen 400.000 auf dem Alex gewesen sein, heute waren es weit mehr als doppelt soviel! Ich habe noch nie soviele Menschen auf einmal gesehen! Unvergesslich!

Durchweg waren die Demonstranten friedlich, gut gesonnen, konstruktiv.
Hochachtung vor den Organisatoren: Exquisit, verantwortungsvoll, immer wieder zur Besonnenheit aufgerufen! Immer wieder riefen die Organisatoren auf, sich an die Regeln zu halten. Dies war schwer, denn teilweise wurden die Demonstranten durch die Polizisten in enge Räume „gedrängt“, ....

Für mich tief ergreifend, berührend und hoffnungsvoll, als in der angespannten Atmosphäre Herr Dr. med. Schiffmann (bekannt aus seinen Internet-Analysen zu Corona) das Vaterunser betete!!!!

Liebe Grüße und Gott befohlen! – Ihr K. ...
tichyseinblick.de 2.8.2020



Sigmar Salzburg

04.08.2020 21:26   Zeitungen, Rundfunk, Fernsehen   >   Lügen- und Lückenpresse   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Der Gottesbeweis

Helge Lindh@helgelindh·
31. Juli 2020

Es gibt einen Gott.;) Zu Beginn des #Opferfest fliegt Thilo #Sarrazin aus der @spdde. Endlich. 2010 hatte ich auf der LaKo der @nrwjusos 25 min lang "Deutschland schafft sich ab" zerrissen. Es hat sich verspätet gelohnt. Rassismus und Islamhass haben in der #SPD nichts zu suchen.


Sigmar Salzburg

04.08.2020 11:05   Rechtschreibforum   >   Kirchen und Religion   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Wir sind noch weit von 2017/18 entfernt:

Damals hat das kein Schwein interessiert:
Die außergewöhnlich starke Grippewelle 2017/2018 hat nach Schätzungen rund 25.100 Menschen in Deutschland das Leben gekostet. Das sei die höchste Zahl an Todesfällen in den vergangenen 30 Jahren, wie der Präsident des Robert Koch-Instituts (RKI), Lothar Wieler, kürzlich mit Blick auf eine eigene aktuelle Auswertung erklärte...
Deutsches Ärzteblatt 41/2019

Heute:
Coronavirus in Deutschland
Infektionen 212.328
Davon Genesene 194.008
Todesfälle 9.161
Quelle: Johns-Hopkins-Universität, RKI | Stand: 04.08.2020 10:34 Uhr
https://www.t-online.de/?top#


Sigmar Salzburg

04.08.2020 10:17   Zeitungen, Rundfunk, Fernsehen   >   Zeitungs- und Online-Meldungen   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Kinderrechte spielen wieder keine Rolle

Die „Junge Freiheit“ berichtet (in unreformierter Rechtschreibung):
Von Vorwurf der Volksverhetzung freigesprochen
Beleidigung: Evolutionsbiologe wegen Äußerungen über Homosexuelle verurteilt

KASSEL. Der Evolutionsbiologe Ulrich Kutschera ist vom Kasseler Amtsgericht wegen Beleidigung zu einer Geldstrafe verurteilt worden. Der Richter sah es als erwiesen an, daß der Forscher in einem Interview 2017 Homosexuelle herabgewürdigt habe, berichtet die „Hessenschau“. Die Strafe beträgt 60 Tagessätze á 100 Euro. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Kutschera hatte 2017 in einem Interview über das Adoptionsrecht gleichgeschlechtlicher Paare gesagt: „Sollte das Adoptionsrecht für Mann-Mann- bzw. Frau-Frau-Erotikvereinigungen kommen, sehe ich staatlich geförderte Pädophilie und schwersten Kindesmißbrauch auf uns zukommen.“ ...

Der Richter erklärte laut „Hessenschau“, Kutschera habe mit seinen Äußerungen Werturteile gefällt. Als Beispiel nannte der Jurist Begriffe wie „Falschpolung“ oder die Aussage, bei Adoptionen sei ein „erhöhter Kindesmißbrauch“ wahrscheinlich. Auch angebliche Fakten zu präsentieren, helfe da nicht, da auch die Auswahl von Fakten eine Wertung darstelle...

jungefreiheit.de 4.8.2020
Die „Falsifizierung“ des Richterspruchs erfolgte bereits am 6. Juli mit der Verurteilung eines Kinderschänders, der die Befürchtung Kutscheras schon in die Tat umgesetzt hatte. Aber darum geht es gar nicht: Ein Kinderrecht ist, daß ein Waisenkind ein Recht auf die natürliche Paarung der Ersatzeltern haben muß. Und das sind Vater und Mutter. – Die Meinungsfreiheit, dieses Naturrecht auf drastische Weise einzufordern, darf der Richter nicht außer Kraft setzen, um den Homosexuellen zeitgeistunterwürfig gefällig zu sein.


Sigmar Salzburg

04.08.2020 09:35   Menschen   >   Der GenderInnenwahnsinn   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Stauende am Stauende

In der neuen gender„gerechten“ Sprache will man nicht mehr die (meist) das Maskulinum anzeigende Endung „-er“ („Lehrer“) verwenden, sondern trickst mit dem Partizip Präsenz, um im Plural unbestimmt bleiben zu dürfen („die Lehrenden“). Im Singular muß wieder der Offenbarungseid geleistet werden („der oder die Lehrende“).

Artikellosigkeit macht die Sprache nicht mit; eine verfassungsrichterliche Neutralisierung („das Lehrende“) auch nicht. Letzteres dürfte auch „Lehr-Ende“ gelesen werden – meist aber wird diese Hilfskonstruktion für den im ABC fehlenden Buchstaben des Zäpfchenlautes weggelassen: „das Tauende“.

Im Hafen arbeitet „der Stauer“. Im Gender-Konstrukt heißt der Plural jetzt „die Stauer*innen“, gesprochen: „die Stauer-Innen“ oder eben „die Stauenden“. Stauenden sei gesagt: es gibt auch „Stau-Enden“ – im Autoverkehr.

Über solche, manchmal sogar listig absichtliche Irrtümer geht man meist lächelnd hinweg – wenn sie nicht von Leuten begangen werden, die heute fast schon als Ersatz-Juden wie in der Nazizeit angreifbar gemacht worden sind – AfD-Anhänger. Jeder kleinste Fehler wird zu einem „Mega-Fauxpas“ aufgeblasen (Merkur 30.7.20):
Da hat er sich wohl vertan

Mega-Fauxpas: AfD-Politiker beklagt „Gendergaga“ - und tritt ganz tief ins Fettnäpfchen


Von Franziska Schwarz

Im Streit um den Erhalt der Schönheit der deutschen Sprache hat ein AfD-Politiker jetzt den Duden hervorgeholt. Das ging nach hinten los.

• Gunnar Lindemann, AfD-Politiker im Berliner Abgeordnetenhaus, hält vom Gendern der Sprache nicht viel.
• Nun kritisierte er in dem Zusammenhang die Ausdrucksweise einer lokalen Hauptstadtzeitung.
• Er unterlag dabei aber offenbar einem Irrtum - streitet aber dennoch weiter.

Berlin - Sprache hat Macht. Über das Binnen-I oder die Abwandlung von etwa „Studenten“ (nur männlich) zu „Studierenden“ (schließt nicht nur den weiblichen Teil der Bevölkerung, sondern auch LGBT ein), wird sicherlich auch deshalb erbittert gestritten. Für die Kritiker bedeuten sie eine lästige Umstellung (ganz unabhängig davon, dass sie einen Versuch darstellen, weite Teile der Gesellschaft zumindest sprachlich zu integrieren). Zu ihnen gehört Gunnar Lindemann , der sich nun in der Debatte aber zum Gespött gemacht hat.

AfD-Politiker wütet über „täglichen Genderwahnsinn“ : „Links-grüne Ideologien“

Ein Tweet des Berliner AfD-Politikers hat nämlich ordentlich Schaum vorm Mund:
Der tägliche Genderwahnsinn: Jetzt werden sogar Fahrspuren gegendert. Wie wäre es mal mit der guten alten Duden-Rechtschreibung anstatt mit diesem links-grünen Ideologien liebe @bzberlin ? Dann verstehen Euch vielleicht auch die Leser wieder.< href=https://twitter.com/hashtag/zib2?src=hash&ref_src=twsrc%5Etfw>#zib2 #Gender #Gendergaga #twitch pic.twitter.com/4K6qJyBFrm

— Gunnar Lindemann MdA (@AfDLindemann) July 27, 2020
Lindemann erregte sich dabei über eine Schlagzeile der Berliner Zeitung (B.Z.) , die geschrieben hatte „Frau übersieht Fahrspurende und fährt in Baustelle“ . Sein selbst-kreierter Hashtag zu dem Thema: #Gendergaga . Der Gedankengang Lindemanns war beim Lesen vermutlich etwa so: „Warum schreiben die nicht einfach ‚Fahrspuren‘? Erst nehmen sie das Wort ‚Studenten‘ auseinander, und jetzt das. Die Linken und Grünen haben sie ja nicht alle...“

Allerdings meinte die B.Z. tatsächlich die „Fahrspur“ - und ihr Ende. Fahrspurende. Keine Gender-freundliche Form von Fahrspur.

„Genderwahnsinn“-AfD-Politiker holt den Duden hervor - „Gendergaga" steht nicht in dem Sprach-Werk

Gut einen Tag später unterhalten sich auf Twitter schon mehr als 2800 Menschen über die Anekdote, über die die Tagesschau zuerst berichtete. Sie sorgt für massive Erheiterung - obwohl gegenderte Sprache für andere Politiker schon ernsthafte Konsequenzen hatte, wie es in dem Bericht heißt. Etwa für die Grünen-Politikerin Katrin Göring-Eckardt oder einen ÖVP-Politiker, die vermeintlich von „Kinderinnen“ sprachen - und deshalb einen Shitstorm über sich ergehen lassen mussten.

Hat Lindemann derweil eingesehen, dass er sich im Eifer des Gender-Gefechts verlesen hat? Scheint nicht so. Er retweetete inzwischen einen Post der AfD Berlin , der so lautet:...
Die #Gendergaga-Sprache muss weg.

Gebärende, Studierende, Zufußgehende, #Stauende, kein normaler Menschen spricht so.

Schluss mit der Verstümmelung unserer schönen Sprache. pic.twitter.com/M9Yqw936gV

— AfD Berlin (@AfDBerlin) July 28, 2020
„Stauende“ meint, ähnlich wie „Fahrspurende“, ein Stau-Ende, ist also nicht gegendert. Vielleicht würde es der AfD Berlin helfen, wenn mehr deutsche Wörter gekoppelt würden.

„Gendergaga“-Shitstorm: AfD-Politiker legt nach - „Wem das nicht gefällt, der suche sich ein anderes Land“ [...]

merkur.de 30.07-2020
Die Erregung der Frau Schwarz über die Erregung des Herrn Lindemann hält noch weiter an. Der Fettdruck wurde aus dem Original übernommen.


Sigmar Salzburg

03.08.2020 06:10   Menschen   >   Der GenderInnenwahnsinn   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Die Lügen von Linkspresse und Zwangsgebührenfunk

Die ehemalige DDR-Staatszeitung „Neues Deutschland“ schreibt zur großen Demonstration in Berlin am 1. August 2020:
Corona-Leugner in Berlin
Loveparade der Menschenfeinde
Zehntausend Corona-Leugner demonstrieren in Berlin / Veranstaltung vorzeitig aufgelöst


Die Organisatoren selbst fantasieren auf der Abschlusskundgebung auf der Straße des 17. Juni von 1,3 Millionen Teilnehmer*innen. Die Polizei geht von 17 000 aus...
Andere Medien greifen den Hinweis auf die „Love Parade“ auf und bringen einen bildlichen Vergleich mit der gleichnamigen Veranstaltung vor genau 20 Jahren in der gleichen „Straße des 17. Juni“:

Über 1 Million Teilnehmer laut ARD/ZDF

Nun phantasiert das „Neue Deutschland“ munter drauflos:
Es ist tatsächlich eine absurde Situation, die sich am Samstagmittag in Berlin-Mitte abspielt. Zum »Tag der Freiheit« hatten die Organisator*innen der verschwörungsideologischen Hygiene-Demos zusammen mit der Gruppe »Querdenken 711« aus Stuttgart aufgerufen. Die gesamte Szene wurde mobilisiert. Ein buntes Sammelsurium ist gekommen. Neben Neonazis, die Reichskriegsfahnen mitgebracht haben und den Nationalsozialismus relativieren, sieht man auch eine Vielzahl von Impfgegner*innen und bürgerliche Familien mit Kindern. Gemeinsamer Nenner ist allein der Verschwörungsglaube, dass der [das] Corona-Virus nicht existiert. Oder, dass er [es] nicht gefährlich ist.
neues-deutschland.de 1.8.2020
Verläßlicher ist die Einschätzung von Dr. Wolfgang Prabel (in traditioneller Rechtschreibung):
Die Resultate der Freiheitsdemo
Veröffentlicht am 2. August 2020 von Wolfgang Prabel

Auf den ersten Blick hat Dr. Merkels Nationale Front 2.0 mit dem Abbruch der gestrigen Veranstaltung über die anarchischen Freiheitsfreunde gesiegt. Auf den zweiten ist für die Regierung alles grottenschlecht gelaufen.

Die Demonstranten haben einen triumphalen Marsch durch Berlin hinter sich. Daß es nur 17.000 gewesen sein sollen – vergessen wir diese gefakte Zahl einfach. Die Abschlußkundgebung wurde vom Berliner Senat gesprengt. [...]

Bis gestern war Renitenz für Dr. Merkels tiefen Staat vorrangig ein sächsisches und ostdeutsches Problem. Man sprach von Dunkeldeutschland. Nun haben wir es mit einer Wessivariante von Abweichlertum zu tun. Individualistisch, anarchisch, renitent, wütend und selbstdarstellerisch. Das kommt für Dr. Merkels verkrustete Nationale Front aus CDU, SPD, Linken, Grünen und FDP sehr ungelegen.

Wähnte man den Westen doch bisher als feste Burg des gleichgeschalteten Konformismus, der botmäßigen Kriecherei und Speichelleckerei. Ich denke der tiefe Staat macht jetzt einen Fehler, wenn er die Demonstranten nazifiziert. Es sind aufsässige und anstrengende Kritikaster, aber keine gestandenen Nationalsozialisten.

In der von extremistischen Schreiberlingen beherrschten WELT liest sich das gedankliche Einrahmen der Demonstranten von einem geifernden Ex-taz und Ex-Spiegelredakteur so:
„Es werden viele Fahnen geschwenkt, schwarz-rot-goldene, aber auch schwarz-weiß-rote, was darauf hindeutet, dass sich die Fahnenhalter vermutlich in jene deutsche Epoche zurückversetzen möchten, die etwa 80 Jahre zurückliegt.“
Ich habe zwei Stunden Lifestreams angesehen, zahlreiche sehr bunte Fahnen (die ich nicht deuten kann, weil ich kein Vexillologe bin) wurden mitgeführt und eine einzige Reichskriegsflagge. Daran haben sich die Medien hochgegeilt. Die Reichskriegsflagge im Zehn-Meter-Abstand zu einer Regenbogenfahne. Wurde das Abstandsgebot eingehalten oder wächst nune zusammen, was zusammengehört? [...]

Grüße an den V-Schutz. Mich beobachtet ihr im Unterschied zu Querdenken wenigstens, ich fühle mich sehr geehrt.

prabelsblog.de 2.8.2020
Wieder einmal erweist sich Dr. Parabel als nüchterner Analyst – im Gegensatz zur linken SED-Propaganda, wie sie inzwischen auch von WELT und Zwangsgebührenfunk verbreitet wird.

Hierzu empfohlen von ...
Hans-Georg Maaßen@HGMaassen>· 2. Aug. 2020
Interessanter Beitrag von @Reitschuster zur gestrigen Demo in Berlin. Man vergleiche seinen Bericht mit dem der ARD-Tagesthemen.

https://youtu.be/SlsFsNYgEb8
PS.: Vorgestern mahnte mich der Zwangsgebühren-„Service“ wieder, dem der Lüge überführten Institut meine „Demokratieabgabe“ zu leisten.



Sigmar Salzburg

02.08.2020 12:14   Zeitungen, Rundfunk, Fernsehen   >   Lügen- und Lückenpresse   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Heikos Freundinnen ...

Heiko Maas@HeikoMaas
31. Juli 2020
In Zeiten von Corona wird auch das #Opferfest anders gefeiert als üblich. Ein Fest, zu dem man normalerweise mit vielen Freunden und Verwandten zusammenkommt. Ich wünsche unseren muslimischen Freundinnen und Freunden in aller Welt dennoch ein gesegnetes
#EidAlAdha ! #EidMubarak !
Twitter Web App

Deswegen mußte Sarrazin weg:

Ralf Stegner@Ralf_Stegner
1. Aug. 2020
Gestern war ein guter Tag für die Sozialdemokratie. Nach langem Hin und Her wurde endlich die Parteimitgliedschaft von Thilo Sarrazin beendet. Das Signal ist klar: Für Rassismus und Intoleranz ist kein Platz in der SPD. Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität! Das ist die SPD!

Opferfest!


Sigmar Salzburg

01.08.2020 11:04   Rechtschreibforum   >   Kirchen und Religion   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Astrid Schulz an Eltern im SHEV

[SHEV] DISKRIMINIERUNG / RASSISMUS - Josef Kraus, Ehrenpräsident des Deutschen Lehrerverbandes

reitschuster.de

Grüne fordern Zwangs-Antirassismus-Schulungen

20.7.20

Ein Gastbeitrag von Josef Kraus

Lassen wir sie einfach selbst zu Wort kommen, die lieben Grün:*_/Innen. In ihrem aktuellen „10-PUNKTE-PLAN ANTIRASSISMUS“ fordern sie unter anderem: „Um einer pluralen Demokratie gerecht zu werden, sollten sich die vielfältigen und unterschiedlichen Perspektiven auf deutsche Geschichte und Gegenwart sowie die noch heute fortbestehenden neokolonialen Abhängigkeiten zwischen Ländern und Regionen sowie Solidarität in der migrationspolitischen und entwicklungspolitischen Zusammenarbeit auch in den Lehrplänen widerspiegeln. Aber nicht nur die Lehrpläne, auch die Schulen selbst sollen durch den Ausbau des Netzwerks ‚Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage‘ ermutigt und unterstützt werden, ihre Schule rassismuskritisch zu gestalten. Darüber hinaus sollten Lehrer*innen und Führungskräfte in regelmäßigen Abständen Antirassismusschulungen besuchen.“

Irgendwie kommt uns dies bekannt vor. Schweifen wir mal nur in die jüngste deutsche Geschichte ab. In der DDR gab es ideologiegesättigte Indoktrination in allen Bildungseinrichtungen: in den Schulen die Pflichtfächer „Staatsbürgerkunde!“ und „Wehrkunde“, an den Hochschulen ein Pflichtstudium in „Marxismus-Leninismus“. Krasser trieben es die Nationalsozialisten. Dort war ab Januar 1935 auf Anordnung von Bernhard Rust, Reichsminister für Erziehung und Volksbildung, Rassenkunde für die Schulen angesagt – mit Schwerpunkt im Fach Biologie.


Nicht zum Zwecke der Relativierung, sondern der historischen Wahrheit wegen erwähnen wir, dass es bei Stalin, dem „weisen Lehrer aller Völker“, Zwangsbeschulungen und Umerziehungslager gab – so man denn zu Beginn einer solchen Maßnahme überhaupt noch lebte. Auch das kommunistische China gehörte in Sachen Umerziehung nie zu den Waisenkindern. Heute noch müssen dort Journalisten eine Zwangsbeschulung im Fach „Marxismus“ absolvieren, und die Zahl der Uiguren, die in Umerziehungslagern interniert sind, geht in die Hunderttausende.

Nein, all das wollen wir den Grünen nicht unterstellen. Sie meinen es ja nur gut. Deshalb wollen wir uns konstruktiv einbringen. Wir hätten ein paar Vorschläge für das Anti-Rassismus-Curriculum. Wie wäre es zum Beispiel damit,
• dass in unseren Schulen auch einmal ganz objektiv auf die Geschichte der Sklaverei eingegangen wird? Natürlich auch auf die millionenfache Sklaverei, die von Arabern und Muslimen ausging?

• dass auf den Antiisraelismus und Antisemitismus der Muslime und des Islam eingegangen wird?

• dass auf den Rassismus gegen Weiße eingegangen wird, zum Beispiel auch auf den aggressiven Rassismus von BLM-Aktivisten (m und w) gegen Weiße?

• dass die Anwerbung von Fachkräften gerade aus Afrika einem Kolonialismus 2.0 gleichkommt?

• Dass China den derzeit offensivsten Kolonialismus in Afrika wegen Bodenschätzen betreibt?
Teilnehmer solcher „Schulungen“ sollen nach den Vorstellungen der Grünen „in regelmäßigen Abständen“ Lehrer sein – und Führungskräfte. Hoffentlich sind die „grünen“ Eliten namens Baerbock, Habeck, Roth, Göring-Eckhardt, Hofreiter, Özdemir und Co. auch dabei. Nicht als Referenten, sondern als aufmerksame und lernbereite Teilnehmer. Zudem gäbe es bei 750.000 Lehrern in Deutschland ein reiches, selbstredend staatlich alimentiertes Betätigungsfeld für die „grüne“ Heinrich-Böll-Stiftung und für diverse „grüne“ NGOs.

Oder aber die Zielsetzung solcher „Antirassismusschulungen“ ist vielleicht eine andere? Ein Schelm, der Schlechtes dabei denkt! Die Zielsetzung könnte nämlich auch eine sein, wie sie der in der DDR drangsalierte und 1977 ausgereiste, große Lyriker Reiner Kunze in einem kurzen Gedicht mit dem Titel „Dialektik“ skizzierte: „Unwissende damit ihr / unwissend bleibt / werden wir euch / schulen.“

Josef Kraus (*1949), Oberstudiendirektor a.D., Dipl.-Psychologe, 1987 bis 2017 ehrenamtlicher Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, 1991 bis 2013 Mitglied im Beirat für Fragen der Inneren Führung beim Bundesminister der Verteidigung; Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande (2009), Träger des Deutschen Sprachpreises 2018; Buchautor, Publizist; Buchtitel u.a. "Helikoptereltern" (2013, auf der Spiegel-Bestsellerliste), "Wie man eine Bildungsnation an die Wand fährt" (2017), "Sternstunden deutscher Sprache" (2018; herausgegeben zusammen mit Walter Krämer), "50 Jahre Umerziehung - Die 68 und ihre Hinterlassenschaften" (2018), "Nicht einmal bedingt abwehrbereit - Die Bundeswehr zwischen Elitetruppe und Reformruine" (2019, zusammen mit Richard Drexl)

https://www.reitschuster.de/post/gr%C3%BCne-fordern-zwangs-antirassismus-schulungen
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Astrid Schulz-Evers
Vorsitzende des Schleswig-Holsteinischen Elternvereins e.V.
Bürgermeister-Kinder-Str.9
24306 Plön am See



Kevin Kraus

30.07.2020 09:08   Veranstaltungen   >   Schleswig-Holsteinischer Elternverein e.V.   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln