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Die 20 neuesten Rechtschreibbeiträge ...


Reformen – Verwirren, Verformen, Verirren

Wegen der Perserin Laleh Hadjimohamadvali ein kurzer Abstecher zu David Berger. Er verwendet im Interview mit ihr das erwartbare Dass-Deutsch.

Weiter unten das Interview „Gefährlich antidemokratisch“ zur Nichtwahl von Mariana Harder-Kühnel (AfD) zur Bundestagsvizepräsidentin mit Dr. Bastian Behrens. – Nanu, der Herr spricht traditionelle ß! Seine Antworten kamen wohl schriftlich. Ein Blick zu Twitter: Er stellt sich mit Bild vor als Segler und ...
»Pressesprecher @Junge_Freiheit / Hoch im Norden weht ein rauer Wind!«
Die „Reform“ bringt eben Kultur und Banauserie zusammen – obwohl die fotografierten Wellen einen rauhen Wind geradezu fühlen lassen.

Sigmar Salzburg

09.12.2018 19:45   Beispielsammlung über Sinn und Unsinn   >   rauh__rau   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Mithilfe seiner Mithilfe

Die Tochter des Emirs von Dubai will endlich frei sein. Sie flieht mithilfe eines Abenteurers aus dem Palast, der für sie wie ein goldener Käfig ist.
spiegel.de 7.12.2018

Die „Reform“ entpersonalisiert und instrumentalisiert:
„mithilfe einer Eisensäge“ wäre genauso gut.



Sigmar Salzburg

09.12.2018 17:40   Beispielsammlung über Sinn und Unsinn   >   GZS 3   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Der letzte persische Großkönig Yazdegerd III.

Im Jahre 651 endete das Leben des letzten persischen Großkönigs Yazdegerd III., letzter der Sassaniden, etwa 30jährig, durch Mord, nachdem die islamischen Invasoren des zweiten Kalifen Omar Persien mit seiner mehrtausendjährigen Kultur erobert hatten.

Nach der Schlacht Ghadesiyeh soll Yazdegerd die dreiste Forderung des Kalifen, den Islam anzunehmen, in einem großartigen Brief beantwortet haben. Das Original befindet sich im Britischen Museum, soll aber aus Rücksicht auf die Opec-Staaten unter Verschluß sein. Die englische Wikipedia erwähnt ihn nicht; deren deutsche Abschreiber ergänzen einen Hinweis, um ihn ohne Belege als Fälschung abtun zu können.

Ich wurde durch Imad Karim auf den Brief aufmerksam, als er ihn zum Trost an die Perserin Laleh Hadjimohamadvali sandte, die einem Gerichtsverfahren (wegen „Hetze“ gegen den Islam?) entgegensieht.
Imad Karim 07.12.2018

Ich schenke Dir und den Lesern ein Zeitdokument, um dich zu beruhigen, dass diese kranken an Selbstüberhöhung leidenden Islamversteher in naher Zukunft besiegt werden und zwar durch ihre eigenen Schützlinge...

Es ist die Antwort des persischen Grosskönigs Yazdegerd III. an den islamischen zweiten Kalifen Omer vom Jahre 651. Einige Wochen später wurde der Grosskönig von den Muslimen ermordet und seine Töchter zu Sexsklavinnen gemacht.
Ich denke, jeder soll diesen Brief lesen und mit den Verhältnissen von heute vergleichen.

Zum Brief:
"Im Namen von Ahuramazda, dem Schöpfer des Lebens und der Weisheit.
Vom Shah der Shahs (König der Könige), Shah von Persien und darüber hinaus, Shah über viele Königreiche , Shah der Arier und Nichtarier, Shah der Perser und vieler anderer Rassen sowie der Araber, Shahanshah (Grosskönig) des Persischen Reiches Yazdegerd III. Sassanid an Omar Ibn al-Chattab. Kalifat von Tazi (Tazi: So nannten die Perser die arabischen Invasoren)

Ihr schreibt in eurem Brief, dass ihr uns zu eurem Gott „Allah u Akbar“ bekehren wollt. Und aufgrund eurer Barbarei und Ignoranz wisst ihr nicht, wer wir sind und wen wir anbeten. Ihr verlangt, dass wir eurem Gott folgen und Verehrer (Anhänger, Anbeter) von „Allah u Akbar“ werden sollen. Wie seltsam, dass ihr den Sitz des arabischen Kalifen innehabt, wo ihr doch so ignorant seid wie irgendein in der Wüste herumstreunender Araber! Ihr ermahnt mich zum monotheistischen Glauben. Ignoranter Mann, seit tausenden von Jahren sind wir Arier in diesem Land der Kultur und Kunst schon monotheistisch gewesen und beten fünfmal am Tag zum Thron des einen Gottes.

Während wir die Fundamente für Nächstenliebe, Rechtschaffenheit und Güte in dieser Welt legten und Werte wie „gute Gedanken“, „gute Worte“ und „gute Taten“ hoch hielten, seid ihr und eure Vorfahren Wüstenwanderer gewesen, die Schlangen und Eidechsen gegessen haben und ihre unschuldigen Töchter lebendig begraben haben. (Schon damals also hatten sie den Ruf von Leuten, die ihre Frauen schlecht behandeln!!!).

Ihr Araber habt keine Wertschätzung für Gottes Kreaturen! Ihr enthauptet Gottes Kinder, sogar Kriegsgefangene, vergewaltigt Frauen, vergrabt eure Frauen bei lebendigem Leib, überfallt Karawanen, begeht Massenmorde, entführt die Frauen anderer Leute und raubt ihnen ihr Eigentum! Eure Herzen sind hart wie Stein (aus Stein gemacht). Wir verachten all dies Böse, welches ihr tut. Wie könnt ihr uns Gottes Weg lehren, wo ihr doch solche Taten begeht?
[...]
Bleibt in eurer Wüste mit eurem „Allah u Akbar“ und nähert euch nicht unseren Städten. Zu abscheulich ist euer Glaube und zu tierisch ist euer Verhalten.

Gezeichnet
Yazdegerds III.Sassanid."

Auf einer nationalpersischen Webseite wird der Text (leider unleserlich) gezeigt und von einer jungen Iranerin zitiert. Es müßte altertümliches Persisch sein, – nicht die heutige persisch-arabisch-türkische Mischsprache.

https://youtu.be/Q5pNldySzuA


Sigmar Salzburg

09.12.2018 10:00   Rechtschreibforum   >   Andere Sprachen   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Nach dem blamablen Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur Rechtschreib„reform“...

... erschien in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ die vernichtende Kritik von Prof. Theodor Ickler „Der Staat schreibt vor“ (FAZ 24. Juli 1998) mit dem den ganzen Reformirrsinn treffenden Satz:
Welch wohligen Schauer muß es dem unterwerfungssüchtigen deutschen Mitläufer bereiten, wenn er zum erstenmal dass schreibt oder so genannt spaltet und sich damit demonstrativ auf die richtige Seite, die Seite der Staatsmacht schlägt!
Heute, zwanzig Jahre später, ist das kaum denkbare Wirklichkeit geworden: Fast 80 Millionen Deutsche sind zu einem Heer von freiwilligen, gezwungenen, genötigten, stümperigen oder dressierten Mitläufern der „Reform“ umerzogen worden. Aber fast nur bei „Spektrum der Wissenschaft“ (und Wiki) hat sich die extreme Spaltungs-Barbarei erhalten, wie Friedrich Engels einmal in anderem Zusammenhang schrieb: „wie das Eichelfressen in Norwegen und den Hochalpen“.

Jetzt gab es im Internetauftritt von „Spektrum“ zwei interessante Interviews:

Am 3.12.2018 berichtete der Astrophysiker Hans-Thomas Janka über den Stand der Erforschung der Supernovae mit Hilfe von Simulationen an Superrechnern:
»Wir bewegen uns am absoluten Limit«.

Kurz vorher, am 19.11.2018, hatte der Physiktheoretiker Gerardus t’Hooft erklärt, warum er mit den bisherigen Grundlegungen und Deutungen der Quantenphysik nicht zufrieden ist: »Deutung der Quantenmechanik: Das Universum als zellulärer Automat«.
Die orthographische Analyse des Janka-Interviews ergibt:
1520 Wörter: 11 nichtsnutzige dass; 18 andere Reform-ss; so_genannter Weißer Zwerg, so_genannte »Paarinstabilitäts-Supernovae«, so_genannte Chandrasekhar-Massegrenze, 3 aufwändig; die allgemeine Relativitätstheorie: reformwidrig: als einzige,

Die orthographische Analyse des t’Hooft-Interviews zeigt:
1306 Wörter: 23 nichtsnutzige dass; 3 andere Reform-ss; das so_genannte anthropische Prinzip, die bohmsche Mechanik
Für das gesamte Dezember-Heft 2018 ergibt sich folgendes „so genannten“-Aufkommen:
so genannte kausale Modelle, so genannte Wellenfunktion, so genannte schwache Messungen, so genannte Immun-Checkpoint-Inhibitoren, so genannte Selbsttoleranz, so genannte Kristallite, so genannte Dentintubuli, so genannte starke Wechselwirkungen, so genannte Schalen 2, so genannter Massendefekt, so genannter Betazerfall, so genannte Ionisierungsernergie, so genanntes generatives Netz, so genanntes Wikingerzeitalter, so genannte Adoptivkaiser, so genannte Inflation.
Um neben der albernen „Reform“ auch noch vernünftigen Gedanken Raum zu geben, sei aus den Interviews zitiert:
Physiker Gerardus t’Hooft:
In der Stringtheorie nehmen die Forscher an, dass die Grundbausteine der Materie nicht punkt- sondern linienförmig sind. Doch wie gesagt, bisher ließ sich nichts davon bestätigen... Ehrlich gesagt denke ich, dass die Stringtheorie einer Beschreibung unseres Universums nicht einmal nahe ist.

Astrophysiker Hans-Thomas Janka:
Mit unseren Computersimulationen hinken wir den Beobachtungen hinterher, denn die Programme sind extrem aufwändig. Erst seit rund fünf Jahren gibt es Supercomputer mit vielen zehntausend parallel arbeitenden Prozessoren, die solche enorm aufwändigen Rechnungen überhaupt ausführen können...

Wenn man vom Beginn des Kollapses bis zum Einsetzen der Explosion simulieren will – das ist gerade mal die erste Sekunde der Supernova –, müssen wir unser Programm ein halbes bis dreiviertel Jahr rechnen lassen, und zwar auf einem Supercomputer mit 16 000 Prozessorkernen.


Sigmar Salzburg

08.12.2018 10:50   Zeitungen, Rundfunk, Fernsehen   >   Spektrum der Wissenschaft   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Auf in den Krampf – mit Krampf-Karrierenbauer!

Man wundert sich über nichts mehr:
Noch vor neun Monaten fanden die Verfassungsschützer keinen Anlaß, die AfD zu „beobachten“. Ist der verdiente Niedergang der Altparteien jetzt ein Grund?
Nachdem der nunmehr ehemalige Verfassungsschutzchef Hans-Georg Maaßen im „Hype“ um ein 19-Sekunden-Video keine massenhaften Menschenjagden, sondern linke Propaganda vermuten wollte, genügte ihnen dieser minimalistische Anlaß, den bewährten Geheimdienstmann entwürdigend davonzujagen:
Neuer Verfassungsschutz-Präsident Haldenwang will AfD beobachten lassen
Der neue Präsident des Bundesamts für Verfassungsschutz, Thomas Haldenwang, 58, will nach einem Bericht des Nachrichtenmagazins FOCUS den Einsatz seiner Behörde gegen rechtsextremistische Gruppierungen in Deutschland verstärken – auch gegen die AfD...

Bei der Auswahl der beiden Vizepräsidenten entschied sich Innen-Staatssekretär Hans-Georg Engelke in Abstimmung mit Bundesinnenminister Horst Seehofer für Sinan Selen und Michael Niemeier.

Der türkischstämmige Selen hat in der Vergangenheit im Bundeskriminalamt und bei der Bundespolizei mehrere Ermittlungsreferate geleitet... Michael Niemeier führte im Bundeskriminalamt die Abteilung für Kontakte zu internationalen Polizeibehörden und ist derzeit Referatsleiter im Bundesinnenministerium.
focus.de 7.12.2018
Das war also das Ziel des rechtsfresserischen Merkel&Nahles-GroKoDeals:
Den um unparteiische Amtsführung bemühten Hans-Georg Maaßen an einer herbeigesuchten Nichtigkeit straucheln zu lassen, um einen AfD-Verfolger zu küren!
Und mit einem gebürtigen Türken zu verstärken, um alle Gegner der islamischen Masseneinwanderung zu entmutigen.
Vielleicht soll er auch als Kämpfer gegen den islamischen Terror auftreten, um den übrigen Islam erträglicher erscheinen zu lassen.

Die linksextreme „junge Welt“ sieht dies in einem gänzlich anderen Blickwinkel:
Für alle Linken türkisch-kurdischer Herkunft dürfte die Personalie Selen eine Hiobsbotschaft sein. Der Berliner Tagesspiegel jubelte dagegen am Samstag, es sei ein »starkes Signal« , dass »ein Mann mit Migrationshintergrund« den Posten erhalte. Aus demselben Grund sind die Grünen begeistert. Für AfD und Co. geht das Abendland jedoch wieder mal unter, weil Selen Muslim ist. Weder hier noch dort begreift man, dass den Herrschenden Abstammung und Religion wurst sind, solange man ihnen zu Diensten ist.
jungewelt.de 19.11.2018
Selbstverständlich war Maaßen auch bei der extremen Linken nicht wohlgelitten:
Ziel der exakten Maaßenarbeit ist der »Nachweis, dass für eine restriktivere Flüchtlingspolitik erhebliche noch unausgeschöpfte Spielräume bestehen«, stellt die sachkundige Rezensentin fest und rügte: »Argumentative Gründlichkeit und Sorgfalt in der Präsentation und Auswertung von Quellen und Literatur investiert der Verfasser des öfteren recht selektiv.«
jungewelt.de 6.10.18
Hier fällt übrigens auf, daß die linke „junge Welt“ zur Tarnung das ss/ß-Stusssytem der Kultusminister verwendet, ansonsten aber ausnahmslos den übrigen Reform-Stuß meidet.

Wie man hört, ist gerade Mini-Merkel Annegret Krampf-Karrenbauer zur neuen CDU-Vorsitzenden gewählt worden:

„AfD an der Grenze zur Verfassungsfeindlichkeit“,
Kramp-Karrenbauer (CDU) lt. Welt v. 1.5.14 – (das schon, als dort noch Urkonservative wie Hans-Olaf Henkel, Bernd Lucke und Konrad Adam das Sagen hatten!)

„Angela, der Krampf geht weiter!“



Sigmar Salzburg

07.12.2018 17:52   Rechtschreibforum   >   Verantwortungslose Politiker   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Stephan Harbarth

1998 erwies sich das Bundesverfassungsgericht als regierungsparteiengefällig, als es unter Jutta Limbach und Hans-Jürgen Papier 1998 den Kultusministern der Länder den Freibrief ausstellte, gemäß der „unverbindlichen Absichterklärung“ in Wien 1996 die Rechtschreibung nach Belieben zu ändern – gegen den mehrheitlichen Willen der Bevölkerung, gegen den Willen der Eltern und unter Zulassung der Geiselnahme der Schüler. Obwohl der frühere Verfassungsrichter Prof. Mahrenholz vor allem vor der Änderung der ss/ß- Regel gewarnt hatte. Wären die entscheidenden Richter zum gleichen Schluß gekommen, dann wäre die „Reform“ zusammengebrochen.

Jetzt ist wieder ein regierungsgefälliger Nachfolger für den derzeitigen Präsidenten des Bundesverfassungsgerichts benannt worden, der stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende:
Stephan Harbarth wird Nachfolger von Andreas Voßkuhle. Darauf haben sich die Fraktionsführungen von Union, SPD, Grünen und FDP nach Informationen der F.A.Z. geeinigt.“ faz.de 9.11.18
Seine gutonduliert vorgetragene Fürsprache für den „unverbindlichen Global Compact“ und gegen die AfD („Angstmache“, „Unrichtigkeiten“) im Bundestag war seine parteiliche Bewerbungsrede für diesen Posten – natürlich ohne jeden Willen zur Kritik an diesem Machwerk. Glaubt er tatsächlich, daß die unterzeichnenden Chaosstaaten ihre Fürsorge für migrationswillige gescheiterte Existenzen auf bundesdeutsches Niveau heben werden, damit sie nicht nach Deutschland „flüchten“?

Die Belastung und Belästigung bleibt wieder am Volk hängen – weit stärker als durch die Papiersche Schreibreform-Entscheidung. Es war peinlich, wie Harbarth in professoraler Überhebung Beatrix von Storch mangelnde Ausbildung in Völkerrecht unterstellte und ihre vollkommen richtigen Einwendungen abgekanzelt hat – unter dem Gefeixe der Volksver(t)räter. Solche Leute dürfen also später als Verfassungsrichter über ihre eigenen Schandtaten urteilen.


https://youtu.be/e3ecQTQjvaE

Dazu Frank Hannig, Rechtsanwalt:
https://www.facebook.com/169041869781888/videos/324131291520387/


Sigmar Salzburg

07.12.2018 03:25   Dokumente   >   Bundesverfassungsrichter   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Astrid Schulz an Eltern im SHEV

Am 06.12.2018 um 17:52 schrieb Heidger Brandt:

Hallo Frau Schulz-Ewers,
anbei mein Leserbrief zum Thema Digitalisierung der Bildung, wie er in der Frankfurter Rundschau abgedruckt wurde.
Dieser macht in der Variante deutlich, dass es beim Digitalpakt gar nicht um Bildung, sondern im ersten Schritt um ein weiteres, auf Dauer angelegtes gigantisches Subventions- bzw. Umverteilungsprogramm für Konzerne und die dahinter stehenden Profiteure geht.
Vielleicht ist diese Blickrichtung auf die politischen Entscheidungen, die ja u.a. auch bei der Klima-Energiepolitik - ebenfalls unter Ausblendung der Folgen - maßgeblich ist, für den einen oder anderen hilfreich.
Viele Grüße,
Heidger Brandt


Subvention der IT-Konzerne

Zu: "Digitalpakt vor dem Aus", FR-Politik vom 4. Dezember

Wer sich intensiver mit der Digitalisierung von Unterricht bzw. dem "Digitalpakt" beschäftigt, muss über den Eifer erschrecken, mit dem Bundesregierung und Bundestag die Grundgesetzänderung durchdrücken wollen. Ohne die Öffentlichkeit detailliert über die Inhalte und die nachfolgenden horrenden Kosten zu informieren, soll übers Knie gebrochen werden, was wo anders schon lange gescheitert ist: Bereits 2007 wurde über den „Laptop-Bann“ an US-Schulen berichtet: Schulen, die ihren Unterricht auf Laptops und Lernsoftwareprogramme umgestellt und von der IT-Branche und der Politik mit Preisen überschüttet wurden, schlossen die Computer wieder weg und kehrten zu den alten, lehrergeführten Unterrichtsmethoden mit Kreidetafel, Büchern und Stiften zurück, weil das Gegenteil von dem eintrat, was die Konzerne, u.a. Bertelsmann, versprochen hatten.

Im letzten Jahr wurden auch in Australien die für 2,4 Milliarden Dollar angeschafften Laptops wieder eingesammelt, weil die Schüler/innen alles mögliche damit gemacht haben – nur nicht gelernt. Andreas Schleicher, Direktor des Direktorats für Bildung der OECD, räumte in einem Interview ein: „Wir müssen es als Realität betrachten, dass Technologie in unseren Schulen mehr schadet als nützt“.

Mittlerweile belegen zahlreiche Studien nicht nur den fehlenden Nutzen von Computern im Unterricht, sondern auch, dass die Bildungserfolge durch den Ersatz des Lehrers durch Lernsoftwareprogramme deutlich geringer ausfallen. Besonderes Aufsehen erzeugte jüngst eine deutsche Studie, die belegt, dass per Computer unterrichtete Grundschulkinder in Mathematik und Naturwissenschaften „statistisch signifikant niedrigere Kompetenzen aufwiesen als jene Grundschulkinder, die seltener als einmal pro Woche Computer im Unterricht nutzten“. Dennoch forderten die Auftraggeber der Studie, die Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw) und der von ihr eingerichtete „Aktionsrat Bildung“, Schulen müssen digitaler werden. Begründet wurde dies mit eben dieser Studie, deren zentrale Aussage ins Gegenteil verkehrt wurde. Auch nach der Aufdeckung des "Irrtums" beharrten sie auf der Notwendigkeit der Digitalisierung.

Tatsächlich geht es um ein Milliarden schweres Subventionsprogramm für die IT-Konzerne durch die Steuerzahler und auf Kosten der Zukunftschancen derjenigen, denen vorgeblich zu einer besseren Bildung verholfen werden soll. In der Realität erweist sich der „Digitalpakt“ als Teufelspakt. An die gewählten „Volksvertreter“ stellt sich einmal mehr die Frage, wessen Interessen hier eigentlich verfolgt werden?

Heidger Brandt, Emkendorf


--
Astrid Schulz-Evers
Vorsitzende des Schleswig-Holsteinischen Elternvereins e.V.
Bürgermeister-Kinder-Str.9
24306 Plön am See


Kevin Kraus

06.12.2018 17:29   Veranstaltungen   >   Schleswig-Holsteinischer Elternverein e.V.   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Schmachthagens 500ste Deutschstunde

Eine Sammlung von Brief-Stilblüten zitierte einmal das Schreiben einer japanischen Firma an eine deutsche Kugellagerfabrik: „Wir jetzt Deutsch schreiben, weil wir haben einen Deutschmeister ...“ Der „Deutschmeister“ des Hamburger Abendblattes, Peter Schmachthagen, hat nun seine 500. „Deutschstunde“ als Interview veröffentlicht. Hier nur ein kleiner Auszug:
Wie ist die Resonanz in der Leserschaft?

Schmachthagen: Nach den Eingängen in meinem privaten Postfach zu urteilen ist das Echo überwältigend positiv, sodass ich schon ein wenig beschämt bin. In der letzten Woche schrieb allerdings ein Zeitgenosse an die „sehr geehrten Damen und Herren der Redaktion“, meine Kolumne sei humorlos, unverständlich, werde nur von einer Handvoll Germanisten aufgerufen und bedeute also eine reine Platzverschwendung in der Zeitung.

Haben Sie ihm geantwortet?

Schmachthagen: Ja, das habe ich. Ich habe ihm geschrieben, ein Sprachkolumnist sei kein Comedian, und der Humorfaktor bei der Erklärung der Kasustreue in einer Apposition sei schon vom Thema her recht begrenzt. Andererseits handele es sich um einen häufigen Fehler, wie auch seine Mail wieder zeige, der irgendwie angesprochen werden dürfe. Der Herr hat sich entschuldigt, sich als Ostfriese geoutet mit friesisch herbem Sprachverständnis, versprach aber, nun an jedem Dienstag die „Deutschstunde“ als Erstes zu lesen. [...]

Schmachthagen: .... Die schönsten Fehler habe ich aber früher als Chef vom Dienst erlebt, wenn ich gezwungen war, nachts um drei Uhr die Rotation in Ahrensburg stoppen zu lassen, weil ein Kollege den Auftritt von Roger Whittaker im CCH folgendermaßen bejubelt hatte: „Das Publikum geriet bei seinem Hit ,Abschied ist ein schwarzes Pferd‘ aus dem Häuschen.“ Der Abschied war selbstverständlich ein scharfes Schwert. Auch die Überschrift „Der Tod des M. P. Dokles“ sollte für den Rest der Druckauflage so nicht stehen bleiben. Gemeint war Hölderlins „Der Tod des Empedokles“. [...]

Schmachthagen: Seit gefühlten 500 Folgen scheint es unmöglich zu sein, den Begriff „Zeitläufte“ mit „t“, „andere Saiten aufziehen“ mit „a“ oder „Litfaßsäule“ mit Eszett zu vermitteln. Ich habe einmal derartige Schreibweisen zu einem Diktattext zusammengefasst und die Leser aufgefordert, mir die Zahl der gefundenen Fehler zu mailen. In meinem Postfach ging es zu wie bei einer Ebay-Versteigerung. Eine Leserin meldete 27 angebliche Fehler. Die Auflösung lautete jedoch null Fehler. Diesen Gag mit Aha-Effekt scheinen mir einige Leute bis heute übelzunehmen.

Haben Sie einmal ein Beispiel?

Schmachthagen: Wer dienstags Vormittags die „Deutschstunde“ liest, erfährt Manches über die Sprache. Die Anderen, die auf diese morgentliche Lektüre verzichten, können sich im Alltag wahrscheinlich fehlerfrei auf deutsch verständigen, obwohl Einige gerade Englisch sprechen, denn die vielen Anglizismen sind ein Wermuthstropfen im Antlitz unserer Muttersprache, der die Globalisierung auch im November diesen Jahres wiederspiegelt.

abendblatt.de 27.11.2018
Manches ist oder scheint nach der „Reform“ möglich. Schmachthagen gilt als Fan der rauhbautzigen 1996er-Reform-Orthographie. Aber seine Finger wollten wohl nicht mit der „Hand voll“ in die Tasten. Eben habe ich das Dezember-Heft von SPEKTRUM durchgesehen. Dort gibt es sie noch, die „raue“ „Hand voll Männer“, die aber trotz „viel versprechender“ Prinzipien nichts „zu Stande“ brachte und bald „den Kürzeren“ zog. Er müßte seine helle Freude daran haben.


Sigmar Salzburg

05.12.2018 16:52   Zeitungen, Rundfunk, Fernsehen   >   Hamburger Abendblatt   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Astrid Schulz an Eltern im SHEV

3.12.18 faz.net
Kommentar zum Digitalpakt: Die Länder sind keine Erfüllungsgehilfen
Frankfurter Allgemeine Zeitung GmbH, Dr. Heike Schmoll
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Stimmten die Länder einer Grundgesetzänderung für den Digitalpakt zu, könnte der Bund künftig die Schwerpunkte der Schulpolitik bestimmen. An der aktuellen Situation sind die Länder dabei nicht unschuldig.
Die Ministerpräsidenten aus Hessen, Baden-Württemberg, Bayern, Nordrhein-Westfalen, Schleswig-Holstein und Sachsen haben recht, sich der Zustimmung zur Verfassungsänderung zu verweigern. Stimmen sie zu, kann der Bund künftig die Schwerpunkte der Schulpolitik bestimmen, weil er die Steuerung der Investitionen in der Hand hat. Den Ländern bliebe nur noch, die Schwerpunkte des Bundes hälftig gegenzufinanzieren. Damit wären die Kultusministerien der Länder nichts anderes als die Erfüllungsgehilfen eines keineswegs kompetenteren Bundesbildungsministeriums.

Allerdings haben die Länder auch einiges dafür getan, das Misstrauen des Bundes zu schüren. Hätten sie die Bafög-Mittel tatsächlich in die Hochschulen investiert, sähen sich die wütenden Haushalter des Bundes nicht genötigt, die Verwendung der Bundesmittel besser zu sichern. Wenn die Länder derartige Eingriffe von Bundesseite verhindern wollen, können sie nicht nur auf die Mehrwertsteuerpunkte mit einem Freibrief für deren Verwendung dringen, sondern müssen zügig Staatsverträge vereinbaren.

https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/hoch-schule/kommentar-zum-digitalpakt-laender-sind-keine-erfuellungsgehilfen-15921267.html

--
Astrid Schulz-Evers
Vorsitzende des Schleswig-Holsteinischen Elternvereins e.V.
Bürgermeister-Kinder-Str.9
24306 Plön am See



Kevin Kraus

05.12.2018 13:13   Veranstaltungen   >   Schleswig-Holsteinischer Elternverein e.V.   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Reform-Falle: Das Undefinierbare wird definierbar

heute m/Morgen – morgen

T-Online
Liebe Leserinnen und Leser,
*die Kommentarfunktion ist aktuell geschlossen. Wir moderieren unsere Kommentarbereiche. Sie sind immer dann geöffnet, wenn unser Moderationsteam vor Ort ist und die Debatten begleiten kann. Wir sind Morgen ab 09:00 wieder für Sie da.

Sigmar Salzburg

05.12.2018 07:28   Beispielsammlung über Sinn und Unsinn   >   GKS 5   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Islamkonferenz – schöne neudeutsche Welt

Im Vordergrund drei Migrationshintergründige – gejagt von wem?(BILD):

Gleich in den ersten Reihen saßen gestern drei Islam-Kritiker, die rund um die Uhr Polizeischutz brauchen und um ihr Leben fürchten müssen:

Rechtsanwältin und Moschee-Gründerin Seyran Ates (55, zwei Leibwächter im direkten Umfeld), der deutsch-israelische Extremismus-Experte Ahmad Mansour (42, zwei Leibwächter direkt neben sich) und der deutsch-ägyptische Politologe Hamed Abel-Samad (46, auch zwei Leibwächter neben sich).

Weitere Personenschützer sichern den Raum, die Türen. Selbst auf dem Weg zur Toilette werden die Islam-Kritiker begleitet.

Ates wendet sich an Seehofer, spricht für alle drei: „Wir sind nur hier, weil uns 15 LKA-Beamte beschützen.“

bild.de 28.11.2018


Sigmar Salzburg

04.12.2018 18:48   Rechtschreibforum   >   Kirchen und Religion   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


In der Bundesrepublik haben Narrenfreiheit vor allem ...

... Wichtigtuer, die eine gut funktioniernde Rechtschreibung zerstören – wenn sie sich „Reformer“ nennen und dazu dem Götzen „Lernerleichterung“ opfern.

.... Sekten, die Andersdenkende mit dem Tod bedrohen – wenn sie sich „Religion“ nennen und einem nicht nachweisbaren „Phantom“ zu folgen vorgeben.

... „Aktivisten“, die Andersdenkende denunzieren, – wenn sie sich „Künstler“ nennen und einer selbstdefinierten „Humanität“ dienen:
Vor Reichstag in Berlin
Zentrum für Politische Schönheit: Neonazis beim Chef denunzieren


Das "Zentrum für Politische Schönheit" hat eine neue Aktion in Berlin gestartet. Und die dürfte neue Debatten darüber auslösen, was Kunst darf und was nicht. Denn jetzt betreibt die Aktivistengruppe ganz offen Denunziation und bildet Teilnehmer von rechten Demonstrationen ab. ...
[...]
Tausende Arbeitnehmer oder Staatsdiener hätten Ausländer durch Chemnitz gejagt [eine erwiesene Lüge], die Presse attackiert und Hitler gegrüßt, heißt es auf der Internetseite. Deshalb habe die selbsternannte Soko drei Millionen Bilder von 7.000 Verdächtigen ausgewertet. Das Ziel sei es, „den Rechtsextremismus 2018 systematisch erfassen, identifizieren und unschädlich machen.“ Schließlich folgt der Aufruf: „Denunzieren Sie noch heute Ihren Arbeitskollegen, Nachbarn oder Bekannten und kassieren Sie Sofort-Bargeld. Helfen Sie uns, die entsprechenden Problemdeutschen aus der Wirtschaft und dem öffentlichen Dienst zu entfernen.“ Für sachdienliche Hinweise wird auch eine Telefonnummer angeben – die der Polizei in Chemnitz.
[...]
tagesspiegel.de 3.12.2018
Der Ruch des Denunzianten wird den demagogischen Ober-Aktivisten kaum stören, weil er selbst „Ruch“ heißt und sich mit den nichtgeschützten Berufsbezeichnungen „Philosoph“ und „Künstler“ schmücken läßt. Uns geht es aber eher um die Beifallsklatscher der Linkslügenpresse und da um den taz-Absolventen Arno Frank bei Spiegel Online:
Künstler outen Rechtsextreme
Gezielte Eskalation

Ein Kommentar von Arno Frank
Aktivisten wollen über eine Onlineplattform Rechtsextreme identifizieren. Die Macher halten das nicht für Denunziantentum. Sondern für Kunst. Richtig so ...
In den Sonntagsreden der politischen Feuilletons jedenfalls wird das Hin- und eben nicht Weggucken, die Identifikation und Unterscheidung von Rädelsführern und Mitläufern stets als zivilgesellschaftliche Tugend gelobt. Hier ist sie zugespitzt und auf die Spitze getrieben. Gesicht zeigen? Gerne doch!

Aktionen, mit denen Menschen kreativ auf eine Veränderung der Verhältnisse hinwirken, hat Joseph Beuys einst selbst als Kunstform bezeichnet, als Soziale Plastik. So ermöglicht das ZPS mit seiner kreativen Intervention zugleich eine neue Interpretation seiner erklärten Gegenspieler im öffentlichen Raum. Was sich da auf der Straße zeigt und umstürzen will, das ist der Mob als Nationalsoziale Plastik.
spiegel.de/kultur 3.12.2018
Es bleibt festzuhalten: Eine Invasion von Goldgräbern und Glücksrittern, untermischt von wenigen wirklichen Flüchtlingen, sucht Deutschland und Europa heim. Jeder Staat und jedes Volk darf sich dagegen wehren. Linksmafia und One-World-Phantasten aber brauchen die Zerstörung der Staaten. Dafür kämpfen und denunzieren die in Kunstbetrieb und Redaktionen eingesickerten Anarchisten – so auch der linksextremistische Schreiberling Arno Frank bei Spiegel Online.


Sigmar Salzburg

04.12.2018 10:02   Zeitungen, Rundfunk, Fernsehen   >   Lügen- und Lückenpresse   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Pompeji

Im Rahmen der Lesereihe der Kieler Antikenfreunde hatten wir den Genuß, den seit einem Jahr amtierenden Custos der Antikensammlung der Kunsthalle Kiel, Dr. Manuel Flecker, über die Stadtentwicklung Pompejis und seine eigenen Forschungen am Ort hören zu dürfen. Besonders informativ wurde dies durch die Projektion zahlloser Stadt- und Hausgrundrisse und Ansichten des gegenwärtigen Zustandes mit zugehörigen Rekonstruktionszeichnungen. Es ging vor allem um die Entwicklung des pompejanischen Hauses und der Badanlagen.

Pompeji entstand seit dem 6. vorchristlichen Jahrhundert aus Ansiedlungen der umliegenden oskisch-umbrischen Bevölkerung, wohl auch unter etruskischem Einfluß. Bis 80 v. Chr, wurde die Selbständigkeit durch eine Stadtmauer gesichert. Dann wurde die Stadt unter Sulla gewaltsam dem römischen Staat eingegliedert und Tausende Veteranen zusätzlich angesiedelt. Die Oberschicht überbaute die Stadtmauer teilweise mit ihren Villen. Es gab aber auch „insulae“, Mietshäuser mit Obergeschoß („Geschooß“ lt. Flecker), für deren Vermietung in den Grafitti sogar noch zwei Anzeigen überliefert sind.

Die Entwicklung des Stadthauses und der privaten und der drei bis vier öffentlichen Bäder wurde ausführlich dargestellt. Ein Wasserleitungssystem aus Bleirohren mit Ventilen wurde vorgeführt, ebenso die allgemeine Wasserversorgung, die an öffentlichen Plätzen jedem den Zugang zu Frischwasser aus den an die Stadt herangeführten Aquaeducten ermöglichte.

Dr. Flecker erläuterte auch die Entwicklung der Stile der Wandfresken von der Mauerwerksimitation bis zur monumentalen Alexanderschlacht aus Millionen von Mosaiksteinen nach griechischer Vorlage. Auch erotische Darstellungen in privaten Gemächern gab es, deren Funktion aber unklar blieb.

Aufschlußreich war auch die Dokumentation früherer Wanddurchbrüche zur Antikengewinnung seit 200 Jahren, deren eine in Herculaneum durch einen Bergingenieur sogar die Lage der Fundstücke aufzeichnete, eine Ausnahme in früher Zeit. Insgesamt zeigt sich schon am Beispiel einer römischen Kleinstadt, daß die Kunst und technische Zivilisation auch 1400 Jahre später kaum wieder einen Gleichstand erreichte.



Sigmar Salzburg

04.12.2018 07:31   Zeitungen, Rundfunk, Fernsehen   >   Kulturerbe   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Walser: „Rauh ohne h werde ich nie ...“

Spiegels Kulturfeuilletonist Werner Theurich (oder sein Korrekturautomat) beginnt seine Phono-Kritik sogleich mit der kultusministeriellen Kulturbanauserierauh ohne h“.
Der Wind weht rau! Franziska Pietsch behandelt die Solosonate Sz 117 von Béla Bartók (1881-1945) ganz unfolkloristisch karg und klar, wie es sich der ungarische Musik-Innovator wohl vorgestellt hat. ... Als es Béla Bartók im amerikanischen Exil nicht sehr glücklich erging, er weitgehend ignoriert und seine Kunst missverstanden wurde, hielten Künstlerfreunde zu ihm. So "bestellte" Yehudi Menuhin für sich ein Virtuosenstück - und bekam die herausfordernde, vielschichtige Sonate...
In der Besprechung von Bartóks zweitem Violinkonzert vergißt Theurich aber die reformistische Spaltung von „wieviel“ – sicher nicht aus Widerstandsgeist:
Bartók selbst konnte das Werk nicht mehr auf der Konzertbühne erleben, es wurde erste 13 Jahre nach seinem Tod uraufgeführt. Ein ergreifendes Stück bis heute. Vielleicht hätte Bartók gestaunt, wieviel Hingabe und frische Gestaltung Vilde Frang in ihre Interpretation legen konnte...

[Bild] Der ungarische Komponist Belá Bartók (1881-1945) schöpfte Inspiration aus der Volksmusik seiner ungarischen Heimat ...

spiegel.de 2.12.2018
Heimat“ – mit diesem Köder will der böse Präsident Orbán nun die „Reifung“ seiner Landsleute zu einer „offenen Gesellschaft“ verhindern. Nicht zuletzt dank Theurich blieb uns und SPON aber mindestens der (unbe)schreibliche Fortschritt erhalten – während Bundespräsident Steinmeier inzwischen sogar unsere moralische Aufrüstung mit Fischfilet-Heimatmusik gelingt.

Sigmar Salzburg

02.12.2018 13:57   Beispielsammlung über Sinn und Unsinn   >   rauh__rau   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Putin klatscht mit Mohammed bin Salman ab

Freundlicher Empfang für Saudi-Arabiens Thronfolger Mohammed bin Salman: Knapp zwei Monate nach dem gewaltsamen Tod des saudiarabischen Journalisten Jamal Khashoggi haben die Staats- und Regierungschefs den Kronprinzen in Buenos Aires auf der internationalen Bühne begrüßt. Und Mohammed bin Salman wirkte alles andere als isoliert. Fast schon überschwänglich fiel die Begrüßung zwischen dem Prinzen und Putin aus, die sich kumpelhaft in die Hände klatschten.
welt.de 30.11.2018 9:17

Putin gibt sich sportlich – geschlagen im Wettbewerb um den schönsten Meuchelmord. Religiöse Inbrunst bringt eben Spitzenleistungen. Und „überschwänglich“ statt „überschwenglich“ verringert die unkorrekte Assoziation von Politik mit Swingerclubs.

Geä. 2.12.18

Sigmar Salzburg

01.12.2018 19:47   Deutsch   >   ä, ö, ü und ie   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


80. Geburtstag von Prof. Christian Andree

Medizingeschichte und Virchow-Forschung
Symposium

am Freitag, dem 30. November 2018
zum 80. Geburtstag von
Prof. Dr. phil. et med. habil. Christian Andree


Das ganztägige Programm sah zwölf Vorträge vor, eingerahmt durch die Eröffnung und das „Schlußwort“ von Prof. Andree, und unterbrochen vom Grußwort des Dekans der Kieler Fakultät, Prof. Ulrich Stephani und von der Gratulation durch Prof. Gundolf Keil (Würzburg).

Hier können nur Stichworte zu einzelnen Vorträgen folgen. Rudolf Virchow (1921-1902) war einer der umfassendst gebildeten Mediziner des deutschen 19. Jahrhunderts und hat nicht nur der Medizin, sondern auch der Sprache und Politik wichtige Anstöße gegeben.

Prof. Dr. med. Stefan Koch (Saarow) spach über die Themen
Die Illustrationen in den Sektionsprotokollen des Virchow’schen Instituts in BerlinundVirchows Beiträge zu einer medizinischen Fachsprache in Deutschland“. Bei der Vorstellung des Werdegangs des Vortragenden übte Prof. Andree auch deutliche Kritik an der Tilgung von „Ernst-Moritz Arndt“ im Namen der Universität Greifswald.

Virchow beherrschte neben Deutsch, Latein, Griechisch, Hebräisch auch Englisch, Französisch, Italienisch und Niederländisch. Er schuf u.a. die Fachwörter „Thrombose“ und „Embolie“. Er legte großen Wert auf Orthographie und Interpunktion. Er trat für die klarere Lateinschrift anstelle der üblichen Kurrentschrift ein. Gegen die reformerische Änderung der fremdsprachlichen „c“ zu „k“ oder „z“ hatte er aber erhebliche Einwände, vor allem wohl, weil sie die Ordnung seiner Register durcheinanderbrachte.

Die im Vergleich zu den alten Herren jugendliche Oberkirchenrätin Dr. jur. Annette Rieck (Kiel) beleuchtete
Die Einführung der Zivilehe – Rudolf Virchows Rolle und Beiträge in den Gesetzgebungsberatungen des Preußischen Abgeordnetenhauses 1873/74“. Dabei schimmerte ihre Genugtuung durch, daß der seither geltende Vorrang der Zivilehe gegenüber der Kirchenehe 2008 fast unbemerkt wieder abgeschafft wurde.

Berührend war der Vortrag von Prof. Dr. phil. Klaus Bartels (Zürich), der wegen seiner Reiseunfähigkeit verlesen werden mußte. Er übergab der Medizinischen Fakultät ein großformatiges Porträt seines Urgroßonkels Karl Heinrich Christian Bartels (1822-1878), der seit 1859 Professor für Pathologie und Direktor der Medizinischen Klinik Kiel gewesen war.

Als Philologe brachte Prof. Bartels mit
Vier Wörter, durchleuchtetdie Etymologie von „Arzt“, „Medizin“, „Symptom“ und „Syndrom“ als Geburtstagsgeschenk auf den Seziertisch.

Eindrucksvoll waren auch die in freier Rede improvisierte „Gratulation“ des 84jährigen Germanisten und Medizinhistorikers Prof. Dr. med. Dr. phil. Dr. hc. Gundolf Keil, und seine Anmerkungen zum Stand der Medizingeschichtsforschung, die eine Gesamtausgabe der Werke des Paracelsus vollbrachte, aber nun als Folge der Frauenquote Krankenschwestern mit Soziologiestudium in entscheidende Stellungen hievt.

Wie die Kieler Nachrichten am 29.3.16 erwähnten, verkaufte Prof. Andree, um seine Virchow-Ausgabe zu finanzieren,
„seine private Sammlung von Originalschriften des Dichters [Theodor Fontane] 1997 an das Land Brandenburg für damals 2,4 Millionen Mark. Ein Großteil des Erlöses floss direkt in den Druck der Virchow-Bände, von denen einer bis zu 500 Euro kostet.“

Am Rande des Symposiums wurden wir (meine Frau und ich) daran erinnert, daß Prof. Keil jahrelang Schwierigkeiten hatte, weil er zur Finanzierung seiner Forschungen Spenden für Dissertationen entgegengenommen haben soll. Die Wege der Geldbeschaffung für höhere Zwecke sind oft wundersam.


Sigmar Salzburg

01.12.2018 10:14   Veranstaltungen   >   Vorträge   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Alexander Demandt

Marc Aurel
Der Kaiser und seine Welt

C.H. Beck Verlag, München 2018
ISBN 9783406718748
Gebunden, 592 Seiten, 32,00 EUR

Verlagswerbung

Keinen römischen Kaiser kennen wir so genau wie Marc Aurel – und nur wenige Historiker sind so vertraut mit den außergewöhnlich reichen Quellen zu seinem Leben wie Alexander Demandt. In seinem jüngsten Werk stellt er uns den berühmten Philosophenkaiser und dessen krisengeschüttelte Epoche meisterhaft vor Augen und zieht noch einmal alle Register seines Könnens. Alexander Demandt erklärt die Grundlagen des römischen Staatswesens, beschreibt die Kämpfe mit den Parthern und den Donaugermanen, den Vorboten der Völkerwanderung, sowie die Christenprozesse – trotz der Humanisierung des Rechts. Schließlich führt er uns ein in die Gedankenwelt des Kaisers, die uns nicht zuletzt dank dessen weltberühmten Selbstbetrachtungen, den „Wegen zu sich selbst“, bekannt ist. Auf diese Weise entsteht das Portrait eines Mannes, der sich wie kein anderer um Weisheit, Gerechtigkeit und Menschlichkeit mühte und mit stoischer Standhaftigkeit seine Herrscherpflichten erfüllte. Nicht von ungefähr war dieser Kaiser die Lieblingsgestalt des Altbundeskanzlers Helmut Schmidt. [... dem das Buch gewidmet ist.]

Leseprobe

Hadrian warb im zivilisierten Spanien vergebens, und Marc Aurel mußte Aushebungen vornehmen. Es breitete sich ein Widerwillen gegen den Wehrdienst aus; schon seit Augustus mehren sich die Belege für die Abneigung in Italien, im Heer zu dienen. Seneca klagt: Die Kinder der Parther lernen, den Bogen zu spannen. Die Knaben der Germanen schleudern kleine Speere. Zur Zeit unserer Vorfahren lernte man reiten und den Feind im Nahkampf zu töten. Aber das war einmal.

Die Rekrutierungsräume verlagerten sich mit der Urbanisierung in wachsender Entfernung von Rom in die weniger entwickelten Länder am Rand des Reiches. Dieser Verschiebung entspricht die Verbreitung des Bürgerrechts, die Herkunft der Senatoren und das sich weitende Ursprungsgebiet der Kaiser. Die julisch-claudischen Herrscher von Caesar bis Nero waren stadtrömische Patrizier. Mit den Flaviern kamen Italiker senatorischen Standes an die Macht. Nerva (96 bis 98) und Antoninus Pius sodann stammten aus dem früh romanisierten Südgallien. Trajan und Hadrian wurden in Spanien geboren. Von dort kam auch Marc Aurels Familie, die gens Annia.

Sigmar Salzburg

30.11.2018 21:29   Bücher   >   Ordentlich gedruckte Bücher   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Eine Zensur findet nicht statt

Joachim Nikolaus Steinhöfel ist mit Hamed Abdel-Samad unterwegs. 28.11.2018

Dies ist der Text, für den Hamed Abdel-Samad gesperrt wurde. Postet ihn überall.

"Ihr Feiglinge! Viele junge Muslime/Muslimas leben im Westen und genießen die Vorzüge der Freiheit, setzen sie sich aber für diese Freiheit kaum ein. Viele sind gut gebildet und haben einen guten Job, bleiben aber in den Zwängen der Religion und der eigenen Community verhaftet. Ihre Bildung und Engagement stellen sie selten im Dienste der Aufklärung und des Gemeinwesens, sondern eher im Dienste des Islam oder der Parallelgesellschaft.

Sie kritisieren die rechte Ideologie, solange sie von Bio-Deutschen kommt, aber wir hören von Ihnen kaum Kritik gegen die reaktionären Islamverbände, die nationalistischen Grauen Wölfe oder die patriarchalischen Strukturen in den eigenen Familien. Im Gegenteil, viele von Ihnen sind Krawatten-Islamisten, die Erdogan, die grauen Wölfe und die Muslimbruderschaft unterstützen und das Patriarchat verteidigen. Sie zitieren Kant und Adorno, um die Aufklärung zu relativieren und den Islamismus zu verniedlichen. Sie verlangen Sonderrechte für Muslime in Deutschland, lehnen aber die Minderheitenrechte für Kurden in der Türkei oder für Christen in der arabischen Welt. Selbst viele muslimische Intellektuelle und Journalisten sind in diesen Sippen verhaftet und werben ständig um Verständnis für den Islam und die Parallelgesellschaft statt ihre Leute mit Kritik herauszufordern. Selbst wenn diese Kritik manchmal kommt, ist sie oft leise und relativiert sich nach zwei Sätzen, indem die Debatte in Richtung Kampf gegen Islamophobie driftet.

Migrantenkinder der zweiten und dritten Generationen wissen ganz genau was schief läuft in der Erziehung und in den Communities, und haben selbst oft darunter gelitten, nehmen aber ihre Leute sippenhaft in Schutz wenn Kritik von außen kommt. Statt Selbstkritik zu üben, geben sie den anderen die Schuld für die Misere. Die Frauenhäuser sind voll von entrechteten muslimischen Frauen, aber viele gebildete Muslimas machen eher Kampagnen für das Kopftuch und Burkini. Statt sich vom Joch der patriarchalischen Tradition zu emanzipieren, starten sie Initiativen und Projekte, um einen Propheten, der Frauen als Kriegsbeute nahm und ein sechs-jähriges Mädchen heiratete, als Vorbild für den modernen Menschen zu rehabilitieren!

Ich sage euch, ihr seid Feiglinge und Heuchler! Ihr seid keine freie mündige Bürger, sondern Untertanen eurer Religion und eurer Community! Und wenn ihr genauso vehement gegen die Missstände in eueren eigenen Reihen vorgehen würdet wie gegen Islamkritik, wäre diese Kritik überflüssig! Wenn ihr mehr Mut zeigen würdet statt Opferhaltung, wäre die Gesellschaft reicher. Wenn ihr euch für die Freiheit aller einsetzen würdet, statt nur Sonderbehandlung für euch zu verlangen, wäre viel gewonnen!"


Sigmar Salzburg

29.11.2018 13:34   Beispielsammlung über Sinn und Unsinn   >   Politisch korrekte Sprache   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Korrekte und unkorrekte Schicksalsgemeinschaft

Die Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) hatte mit ihrem Spruch „Wir kümmern uns um die Kümmerer“ großen Beifall in meiner Familie gefunden, die gerade um die Verbesserung der Heimunterbringung unserer behinderten Tochter kämpft.

Jetzt wird öffentlich, daß die Ministerin sich noch um andere Kümmerer kümmert, nämlich solche, die sich um die politisch korrekte Ausrichtung unserer Kinder kümmern. Es ist unfaßbar, daß die ehemalige Stasi-Spitzelin Anetta Kahane und ihre „Amadeu-Antonio-Stiftung“ durch die Bundesregierung offiziell eingesetzt werden zur Beobachtung und Indoktrination von Kindertagesstätten. Zu einer vom Bundesministerium finanzierten Broschüre hat Frau Giffey das Grußwort beigetragen:
... Deshalb unterstütze ich die Broschüre »Ungleichwertigkeit und Frühkindliche Pädagogik« der Amadeu Antonio Stiftung. Sie führt die unterschiedlichen fachlichen Perspektiven der frühkindlichen Bildung und Elternarbeit einerseits und der Demokratiepädagogik und rassismuskritischen Perspektiven andererseits zusammen. Besonders begrüße ich die Handlungshinweise und Hilfsangebote. Wir lassen die Praxis mit den neuen Herausforderungen nicht im Stich. Fachkräfte kümmern sich um die Kinder, und wir kümmern uns um die Kümmerer...
Die Broschüre der „Fachkraft“ Kahane zeigt ungebrochen ihren rassistischen Antirassismuseifer, die „weißen“ Flecken in Deutschland zu beseitigen. Wie in der DDR die Kinder ausgefragt wurden, ob die Uhren der Fernsehnachrichten Punkte oder Striche hatten, also ob Ost- oder verbotener Westfunk gesehen wurde, so sollen jetzt die Kindertagesstätten argwöhnisch beobachten, ob Kinder brav erzogen sind:
Fall I.3: »Kinder aus völkischen Elternhäusern«
In einer Kita fallen zwei Geschwister auf, die besonders zurückhaltend sind und wenig von zu Hause, z.B. vom Wochenende, erzählen. So verhalten sie sich im Morgenkreis zum Wochenbeginn schweigsam und passiv. Gleichzeitig gibt es keine sogenannten Disziplinprobleme, diese Kinder scheinen besonders ‚gut zu spuren‘. Außerdem sind traditionelle Geschlechterrollen in den Erziehungsstilen erkennbar: Das Mädchen trägt Kleider und Zöpfe, es wird zu Hause zu Haus- und Handarbeiten angeleitet, der Junge wird stark körperlich gefordert und gedrillt. Beide kommen häufig am Morgen in die Einrichtung, nachdem sie bereits einen 1,5-km-Lauf absolviert haben...
Der letzte Satz wirkt auffällig erlogen ¹). Ansonsten ist es ein Elternrecht, die Kinder so zu erziehen, wie sie es für richtig halten. Es ist allein Sache der Eltern und der später erwachsenen Kinder, wieweit sie den jeweiligen Staatsdoktrinen folgen wollen.
»Völkische Familien«
Die Vorstellung einer ethnisch homogenen, über Jahrhunderte bestehenden »Schicksalsgemeinschaft« eint die rechte Szene.
Nun, auch intelligentere Leute haben sich einer Schicksalsgemeinschaft zugehörig gefühlt:
Albert Einstein schrieb 1932 an Edward M. Freed: „Wie weit die Juden eine Rassengemeinschaft sind, ist ohne Interesse. Sicher ist, dass sie eine Schicksalsgemeinschaft sind und dass sie der gegenseitigen Hilfeleistung dringend bedürfen.“
Wer soll nun alles zu unserer Schicksalsgemeinschaft gehören? Die Mu'ezzins, die Clans?

¹) PS 5.12.18: Ein Fund der JF beweist das Lügenkonstrukt.

Sigmar Salzburg

29.11.2018 10:03   Beispielsammlung über Sinn und Unsinn   >   Politisch korrekte Sprache   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Banausen-Rau der „Reformer“ nicht beachtet:

Vergewaltigungsdrama in der ARD
Von Arno Frank

"Sieben Stunden" erzählt davon, wie eine Beziehung unter solchen Bedingungen zu zerbrechen droht. Beglau spielt so intensiv, dass es weh tut. Sei es, wenn sie von gespenstischen Flashbacks im Auto oder im Schwimmbad geplagt wird. Sei es, wenn sie mit rauher Stimme ihrem Mann erklärt, "nicht mehr die Beine breit" machen zu wollen für ihn.
spiegel.de 28.11.2018

Ein Pluss-Punkt für Schreiber-Ass Arno Frank!
„Weh tun“ darf, „leid tun“ darf nicht getrennt geschrieben werden,
oder ist dieser Reformfolge-Schwachsinn vom „Rat“ schon beseitigt worden.



Sigmar Salzburg

28.11.2018 16:23   Beispielsammlung über Sinn und Unsinn   >   rauh__rau   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln