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Die 20 neuesten Rechtschreibbeiträge (mit Technik) ...


Auch der „moralische“ Genderzwang erreicht sein Ziel:

Vor allem mit der Drohung, ihren streng muslimischen Eltern zu erzählen, dass sie keine Jungfrau mehr sei, soll ein afghanisches Paar eine 27-jährige Landsfrau zur Prostitution gezwungen haben.
spiegel.de 23.4.2019

Google:
Landsmännin: Ungefähr 83.800 Ergebnisse
Landsfrau: Ungefähr 136.000 Ergebnisse

Deutsches Wörterbuch (Grimm):
landsmännin, f. eingeborene des gleichen landes: kamen den nechsten tag zum Brigar bad, do fand si ein lantzmennin. Th. Platter 62 [1599]; ob er (der Chinese) gleich das dreifache kinn und den wanst seiner landsmännin reizender finden würde. Wieland 1, 152 (179); mit erlaubnis unsrer schönen landsmänninnen. 11, 273; meine schwester übertraf alle ihre landsmänninnen. Göthe 38, 62; ...

„Landsfrau“: Keine passenden Stichwörter gefunden!

Siehe auch dies.


Sigmar Salzburg

24.04.2019 04:17   Menschen   >   Der GenderInnenwahnsinn   Beitrag einzeln


Prabels Blog

Dr. Wolfgang Prabel beschreibt (in traditioneller Rechtschreibung) eine Sprachregelung, die auch mir seit der „Wende“ immer wieder unangenehm aufstößt:
Die Erfindung der Ostdeutschen
Veröffentlicht am 23. April 2019 von Wolfgang Prabel

Vor dem Ende der DDR wäre kaum jemand auf die Idee gekommen, daß es den „Ostdeutschen“ gibt. Und wenn, dann vielleicht den Ostpreußen.

In der Regel fühlte man sich als Sachse, Thüringer, Franke, Mecklenburger oder Berliner. Ich erinnere mich, daß im Studium beispielsweise die Franken fast nur unter Franken verkehrten. Das hatte schon sprachliche Gründe. Die Berliner sagten „Ich fahre in die DDR“, wenn sie die Stadtgrenze von Ostberlin überschritten. Die Sachsen konnten Berlin nicht leiden und umgekehrt.

Ein zeitgenössisches Gedicht lautete so:

Unsre Hauptstadt sei gepriesen!
alle wollen wir sie grießen,
alles wollen wir ihr geben,
wolln sie hüten, wolln sie pflegen,
wolln für sie Paläste baun,
Selbst gern in die Röhre schaun
[...]
Man wirft das Geld zum Fenster raus,
den Hinterwäldlern ists ein Graus.
Wie schön fürs Land – kaum zu ermessen,
hätt man die Gründung einst vergessen.
Dann würd auch unsre Heimat blühn,
nichts gäbs dann mehr für das Berlin!

Das Gedicht bezog sich auf den 4. Juli 1987, als sich ein Zug mit 300 bunten Bildern zu 44 Themen mit 924 Fahrzeugen, 375 Orchestern und 1000 Pferdefuhrwerken anläßlich des Stadtgründungsjubiläums durch die Karl-Marx-Allee quälte.

Den „Ostdeutschen“ haben Gysi und seine Erfüllungsgehilfen von den Westmedien nach 1990 erfunden. Zuerst als „Jammerossi“, später In Lichtenhagen, Tröglitz und Sebnitz als „Abgehängten“ oder frei erfundenen „Nazi“. Und mittlerweile gibt es den Ostdeutschen tatsächlich, wie folgendes Video beweist.

[url]https://youtu.be/M31jeUEJvmg[/url]

Wie der Homunkulus ist der „Ossi“ als Projektionsfigur für die Westmedien zum Leben erweckt worden. Und nun führt er sein erratisches Eigenleben, die von Kleber und Slomka bediente Fernsteuerung versagt. Er ist nicht wie erhofft rot oder grün, sondern blau. Nicht angepaßt, kriecherisch und devot, sondern selbstbewußt.

Hinsichtlich der Asylanten sagte die Kanzlerin „Nun sind sie halt da“. Mit den Ostdeutschen findet sie sich nicht so einfach ab. Sie werden mit dem Messer bekämpft.

Ob sich die Medienonkels und -tanten das 1990 so vorgestellt haben? Nach jüngsten Berichten der Lügenpresse soll die AfD im Osten inzwischen stärkste Partei sein.

prabelsblog.de 23.4.2019
Dr. Prabel sieht es mit den Augen des ehemaligen DDR-Bürgers. Im Westen spürte man das Bestreben der linken Kreise bis in die CDU hinein, nicht mit „Mitteldeutschland“ den Anschein von „Revanchismus“ zu erwecken. Außerdem hätten die historisch und geographisch minderbemittelten Amerikaner das nicht begreifen können.

Der „Mitteldeutsche“ wäre fast schon ein Witz gewesen. Die Mecklenburger müßte man auch eher als „Norddeutsche“ bezeichnen, schon wegen ihrer Zugehörigkeit zum niederdeutschen Sprachraum.

Der „Mitteldeutsche Zwangsgebühren-Rundfunk“ hat gerade noch vor dem allgemeinen Links-Correctness-Kotau seinen Namen behalten dürfen. Dafür ist die Intendantin Karola Wille ein ehemaliges SED-Mitglied, das auf den „Revanchismus in der BRD“
ihre besondere Aufmerksamkeit gerichtet hatte.


Sigmar Salzburg

23.04.2019 16:28   Rechtschreibforum   >   Andere Foren   Beitrag einzeln


Achse des Guten

Henryk M. Broder / 22.04.2019 / 12:00

Christen, hört auf, Moscheen und Synagogen anzuzünden!

Bis jetzt 290 Tote und Hunderte von Verletzten bei einer Anschlagserie an acht verschiedenen Orten in Sri Lanka - wie es sich für ein mutmaßliches Klatsch- und Tratschmagazin gehört, schreibt DER SPIEGEL über "mutmaßliche Anschläge" in Sri Lanka – und der Tanz der Vampire geht wieder los.
[...]
Auch Katrin Göring-Eckart hat die Ostereiersuche unterbrochen und weilt in „Gedanken bei den Angehörigen“; den Toten und Verletzten der mutmaßlichen Anschläge gibt sie eine Botschaft mit auf den letzten Weg. „Terror&religiöser Hass-egal gegen oder von wem-hat in dieser Welt nichts zu suchen!" So isses, Katrin. Die Christen sollen endlich aufhören, Moscheen und Synagogen anzuzünden!
[...]
Last but not least, Aiman Mazyek. Auch er ist „in Gedanken bei den Opfern und deren Familie“ und betet „für die Verletzten“. Und stellt sich voll hinter Gott: „Wer die Hand gegen Gläubige, Kirchen und Stätten, in den Gott angerufen wird, erhebt, hat sich gegen Gott selbst vergangen und wird im Diesseits und im Jenseits keinen Frieden finden.“ Was man auch so verstehen kann, dass einer, der seine Hand gegen Ungläubige erhebt, nichts befürchten muss, weder im Diesseits noch im Jenseits. Nicht einmal einen Rüffel von Aiman, dem Gerechten.

achgut.com 22.4.2019


Sigmar Salzburg

23.04.2019 03:40   Rechtschreibforum   >   Andere Foren   Beitrag einzeln


Eduard Engel und sein Plagiator Ludwig Reiners

Die heute üblichen Verspätungen der Deutschen Bahn ließen mir Zeit, erstmals seit Jahren wieder am Bahnhofsbuchladen den „Spiegel“ zu kaufen. Grund war ein Artikel über den letzten Stand der Kontroverse zwischen dem Schweizer Philologen Stefan Stirnemann und dem Sohn des Engel-Plagiators Ludwig Reiners.

Stirnemann, der sich als Gegner der Rechtschreib„reform“ u.a. auch hier zu Wort meldete, hatte in der „Welt“ vom 29.8.2016 die Vorwürfe gegen Reiners präzisiert. Zuvor hatte der Kulturedakteur Matthias Heine schon am 16.07.17 darüber geschrieben. Der neue Spiegel-Artikel von Martin Doerry ist nur für Registrierte zugänglich:
Plagiate
Wie Sprachkritiker Ludwig Reiners das Werk eines jüdischen Autors plünderte


Ludwig Reiners hat für seinen Bestseller "Stilkunst" Hunderte Beispiele aus dem Werk eines jüdischen Autors abgekupfert. Der Oberlehrer des deutschen Bildungsbürgertums war zudem Mitglied der NSDAP. Von Martin Doerry

Dass Söhne das Ansehen ihrer verblichenen Väter zu bewahren versuchen, dürfte üblich und nachvollziehbar sein. Doch der Zorn, mit dem Andreas Reiners auf Kritik an seinem Vater, dem Sprachkundler und Bestsellerautor Ludwig Reiners (1896 bis 1957), reagiert, ist dann doch ungewöhnlich.

Vor gut zwei Jahren bereits drohte der Münchner Rechtsanwalt dem Schweizer Gymnasiallehrer Stefan Stirnemann per Einschreiben mit juristischen Schritten, sollte der Pädagoge weiterhin den Vater mit "bösartigen Unterstellungen und Verbalinjurien" überziehen. Stirnemanns öffentliche Äußerungen, so schrieb Reiners, heute 83, seien "ehrverletzend", "töricht" und voller "sachlicher Fehler".

Insbesondere dessen wiederholt vorgetragene Behauptung, der Schriftsteller sei "nationalsozialistisch gesinnt gewesen" und habe aus dieser Gesinnung heraus das Werk eines "jüdischen Autors gestohlen", wollte der Sohn nicht länger hinnehmen. Das Hauptwerk seines Vaters, die "Deutsche Stilkunst", sei definitiv kein "Plagiat"...

spiegel.de 19.4.2019
Engels „Deutsche Stilkunst“ erschien von 1911 bis 1931. 60000 Exemplare sollen in dieser Zeit verkauft worden sein. Die „Deutsche Stilkunst“ von Reiners erschien 1944 und wurde vom Verlag C.H.Beck 140000mal verkauft, daneben eine Kurzfassung „Der sichere Weg zum guten Deutsch. Eine Stilfibel“ wohl millionenmal.

1956 brachte der „Spiegel“ über Reiners sogar eine Titelgeschichte, ohne die fast komplette Übernahme von Engels Werk und von anderen Autoren zu bemerken. Vergleichende Beispiele zeigen, daß Reiners eine meist schlichtere Nacherzählung daraus machte – unter Beibehaltung der Originaltexte der zitierten Geistesgrößen, lt. Spiegel:
Der Beschuldigte war allerdings klug genug, das Originalwerk nicht wörtlich abzuschreiben. Die Germanistin Heidi Reuschel spricht ihn in ihrer Bamberger Dissertation (»Tradition oder Plagiat?“ 2014) vom Vorwurf der direkten Kopie im Stile von Guttenberg oder Schavan zunächst frei... Reuschel bezeichnet das Reiners-Buch allerdings als »Struktur-« und »Ideenplagiat“, weil der Autor nicht nur Titel und Konzeption, sondern auch »in großer Zahl« Beispiele und Literaturzitate dem Original entnommen habe.
Freuen wir uns, daß es in der Anderen Bibliothek seit 2016 wieder das Original gibt:
Eduard Engel
Deutsche Stilkunst
Zwei Bände im Schuber, mit einem Vorwort von Stefan Stirnemann

• Seitenanzahl: 976
• Originalausgaben
• Bandnummer: 379
• 2 Bände im Schuber (Bandnummer 379/380). Originalausgabe, limitiert und nummeriert. Band 1: 528 Seiten, Band 2: 448 Seiten. Buchgestaltung: Daniel Sauthoff. Besonders raffinierte Typografie im Buch, metallic schimmerndes Bezugsmaterial, mit einem farbigen Leitsystem bedruckter Schuber, Fadenheftung, Lesebändchen
• ISBN: 9783847703792
• 78,00 EUR
[url]https://www.die-andere-bibliothek.de/Originalausgaben/Deutsche-Stilkunst::706.html[/url]
Siehe auch:
Mathias Deinert [url]http://www.potzdam.de/pdf/2004_oktober.pdf[/url]
Heidi Reuschel Plagiat oder Tradition 2015


Sigmar Salzburg

22.04.2019 12:27   Bücher   >   Ordentlich gedruckte Bücher   Beitrag einzeln


Re: Re: Leonardo da Vinci war beidhändig

[QUOTE][i]Ursprünglich eingetragen von Detlef Lindenthal [/i]
[B][QUOTE][i]Ursprünglich eingetragen von Sigmar Salzburg [/i]
[B]Frühe Umerziehung zur Rechtshändigkeit machte den Linkshänder beidseitig geschickt
[/B][/QUOTE]Als Kind war ich selbst ausgeprägter Rechtshänder. Als ich dann Klavier lernte, wurde auch von der linken Hand Geschicklichkeit verlangt. Und beim Gitarrespiel braucht die Linke einiges mehr an Geschicklichkeit als die Rechte...[/B][/QUOTE]Viele alte Lautenintavolierungen verlangen der linken Hand wegen der Polyphonie mehr ab als die meisten Gitarrenstücke, so daß sogar Hochschul-Gitarredozenten daran scheiterten, z.B. bei „Seven Tears“ 1604 von Dowland. Obwohl ich das also lange praktiziert habe, bin ich mit links immer Schreibstümper geblieben. Auch Klavierspielen hat das nicht verändert. In Familie und Bekanntenkreis habe ich die Entwicklung der Links- oder Rechtshändigkeit bei Kindern beobachten können, wie angedeutet. Im Tierreich ist ähnliches bekannt.
„Bei den meisten Menschen wird Sprache vorwiegend in der linken Gehirnhälfte verarbeitet.“ Bei gerade mal einem Prozent der Bevölkerung liegen die Hauptzentren der Sprachverarbeitung rechts – ein Phänomen, das fast ausschließlich bei Linkshändern auftritt. (Max-Planck-Gesellschaft).
… ein Hinweis, daß beidem organische Entwicklungen zugrundeliegen.

Schöne Ostern allerseits!



Sigmar Salzburg

20.04.2019 05:17   Zeitungen, Rundfunk, Fernsehen   >   Kulturerbe   Beitrag einzeln


Re: Leonardo da Vinci war beidhändig

[QUOTE][i]Ursprünglich eingetragen von Sigmar Salzburg [/i]
[B]Frühe Umerziehung zur Rechtshändigkeit machte den Linkshänder beidseitig geschickt
[/B][/QUOTE]Als Kind war ich selbst ausgeprägter Rechtshänder. Als ich dann Klavier lernte, wurde auch von der linken Hand Geschicklichkeit verlangt. Und beim Gitarrespiel braucht die Linke einiges mehr an Geschicklichkeit als die Rechte. Ich habe das gelernt. Aus Spaß habe ich auch mit links schreiben gelernt – ist da was bei? Ich finde nicht.
Den Kult um Linkshändigkeit und Rechtshändigkeit verstehe ich immer weniger.
Wenn er berechtigt wäre, müßte man die armen Kinder ja einteilen in diejenigen, die wegen Links- oder Rechtshändigkeit keinesfalls Gitarre oder Klavier lernen dürfen, auf daß ihr Seelenheil nicht leide.

Kann jemand mir das bestätigen oder mir widersprechen?

Detlef Lindenthal

19.04.2019 18:03   Zeitungen, Rundfunk, Fernsehen   >   Kulturerbe   Beitrag einzeln


Ganz große Verschwörungstheorien

Nicolaus Fest zu SPIEGEL und Struktur der Lüge:
„Zwei Jahre lang erklärte uns der Spiegel, Trumps Wahlkampf sei von Putin finanziert worden. Dann verkündete der Sonderermittler Mueller: Für diese These gibt es keinen einzigen Beleg...“

[url]https://youtu.be/UHEMJJ3Opmk[/url]
Dennoch beharren die linksnärrischen Spiegel-Leute darauf: Es gibt sie! Sie ist nur noch nicht enttarnt worden:
Die ganz große Verschwörung wird durch den Bericht von Sonderermittler Robert Mueller nicht enttarnt. Dennoch stellt er dem Präsidenten ein verheerendes Zeugnis aus. Ein Kommentar von Roland Nelles mehr...
Vielleicht haben die Journalisten mit taz-Diplom nur im falschen Land gesucht: Putin-Agenten haben Ralf Stegner undercover ermutigt, als Unterstützer für Hillary Clinton in den US-Wahlkampf einzusteigen. So konnten sie mit dem abschreckendsten Apparatschik-Gesicht Deutschlands viele ihrer Wähler in die Flucht schlagen.

Sigmar Salzburg

19.04.2019 15:15   Rechtschreibforum   >   Schwarzer Humor, Satire   Beitrag einzeln


Michael Klonovskys Acta diurna

"Wissen Sie, was der Unterschied ist in der Öffentlichkeit zwischen Gewalttaten von links und Gewalttaten von rechts? Bei rechter Gewalt ruft man dem Täter zu: 'Nazis raus!' Bei linker Gewalt ruft man dem Opfer zu: 'Nazis raus!'"

Also sprach der Staatsrechtler Prof. em. Dietrich Murswiek, zitiert und gepriesen sei er.

michael-klonovsky.de 16.4.2019


Aus der Sicht eines wirklich neutralen Beobachters gibt es zwischen den Aktionen von Greenpeace und denen der Identitären Bewegung keinen Unterschied.

* * *


Aus der Sicht eines nicht unbedingt neutralen, aber halbwegs unvoreingenommenen Betrachters gibt es denn doch einen: Eine Zeitgeist-Baumschule und Tendenzvollstreckungs-Combo wie Greenpeace hat mit hoher Sicherheit keinen so integren, couragierten, innerlich geraden Mann in ihren Reihen wie Martin Sellner.

michael-klonovsky.de 18.4.2019

Siehe auch hier.


Sigmar Salzburg

19.04.2019 08:25   Rechtschreibforum   >   Andere Foren   Beitrag einzeln


Max Erdinger [ unreformiert ]

Rote Socken: Die taz will ihren ollen Adolf loswerden

Schnappatmung bei der „taz“. Sven Felix Kellerhoff hatte es gewagt, in der „Welt“ den ollen Hitler einen Linken zu nennen, obwohl das überflüssig gewesen ist. Schließlich weiß jeder, der sich in der Geschichte auskennt, daß der Braunauer eine braun eingefärbte Rotsocke gewesen ist. Daß getroffene Hunde bellen, weiß auch jeder. Das medienkritische Leckerli zur Beruhigung...

journalistenwatch.com 17.4.2019


Sigmar Salzburg

19.04.2019 08:18   Rechtschreibforum   >   Andere Foren   Beitrag einzeln


Ein unbestechlicher deutscher Staatsbürger!

Kein Wunder, daß Imad Karim bei Facebook des öfteren gesperrt wird! Zwei gekürzte Kostproben:
Imad Karim·18.04.19, 13:45
[...] Deutschland will "unschuldige" deutsche ISIS-("Haus")-Frauen nach Hause holen. Ich möchte Euch dieses Video zeigen, in dem eine syrische Kollegin diese "harmlosen" ("Haus")-Frauen fragt, wie es mit den Ungläubigen" im islamischen Staat verfahren wurde.

Hier die Übersetzung:
_________________________________
Journalistin:
Warum habt Ihr andere Menschen getötet?

ISIS-Frau 1:
(libanesischer Dialekt)
enthauptet haben wir sie, so wie es steht: „So schlagt ihnen auf die Nacken“ (Sure 8.12)*. Wir haben sie geschlachtet, so wie es unser Prophet uns befahl.

Journalistin:
Ihr seid selbst Mütter von kleinen Kindern, habt Ihr keinen Skrupel gehabt?

ISIS-Frau 2:
(marokkanischer Dialekt)
Egal! Es geschah alles mit Allahs Willen. Uns geschieht nur das, was Allah für uns bereits vorgesehen hat.

ISIS-Frau 3:
(tunesischer Dialekt)
Es ist egal, ob wir Kinder haben oder nicht und ob unsere Männer im Krieg verletzt oder nicht. Das (Ungläubige zu töten) ist unsere (heilige) Pflicht.

Journalistin:
Aber wir reden von Menschen. Es sind Menschen wir Ihr und ich!

ISIS-Frau 3 :
Es sind Ungläubige gewesen. Wir schlachteten und töteten diese Ungläubigen in Rakka (Syrien) mit Allahs Hilfe. Einige haben wir sogar (gnädig) mit einem einzigen Kopfschuss getötet. Allah half uns dabei.
Es sind Ungläubige gewesen und sie werden in der Hölle schmoren. Diese Ungläubigen kommen in die Hölle und wir werden ihnen nie wieder begegnen.
Es fehlt nur noch „deutscher Dialekt“! Ein zweites Video zeigt einen alten weißen Mann, Papst Bergoglio ganz in weiß, wie er schwarzen Warlords die Füße küßt:
Imad Karim· 17.04.19, 11:33

... Ich sage Euch, es ist die letzte Chance, diese Sektierer zum richtigen von den Völkern Europa gewählten Teufel zu jagen, demokratisch und unbedingt friedlich versteht sich!
Dieser Mann ist ein Bruder, aber nicht meiner, sondern Bruder des Ischias-Junkers, der Wir-Schaffen-Das-Merkel und des smarten Falschspielers Macron. [...]

Dieser "Mann in weiß", der gerade die Füsse der südsudanischen Warlords und Kriegsverbrecher Salva Kiir und Riek Machar küsst, besitzt zusammen mit seinen mit ihm konkurrierenden evangelischen "Glaubensbrüdern" über 480 Milliarden Euro. Beide Kirchen horten das viele Geld und sie nehmen zeitgleich den Ärmsten dieses Kontinents die letzten Cents weg, um die Welt zu "retten". Dieser Papst ist ein gefährlicher, lächerlicher und feiger Schmierenkomödiant. [...]

Ich sage Euch, es ist die letzte Chance, diese Sektierer zum richtigen von den Völkern Europa gewählten Teufel zu jagen, demokratisch und unbedingt friedlich versteht sich!


Sigmar Salzburg

18.04.2019 17:39   Rechtschreibforum   >   Kirchen und Religion   Beitrag einzeln


Schizophrenie oder Instrumentalisierung?

Islam-Förderer Ruprecht Polenz (CDU) in einem Boot mit den linksextremistischen Jusos:

Die gedankliche Verknüpfung ursächlich nicht zusammenhängender Ereignisse ist ...
... in der Medizin: Schizophrenie oder Psychose
... in der Politik: Instrumentalisierung oder Demagogie


Jusos Rosenheim Land‏ @JusosRosenheim 15. Apr.
Eine kirche ist materiell, das man wieder aufbauen kann. Menschen vom Meeresboden aufsammeln und Wieder zum Leben bringen funktioniert nicht. Natürlich ist #NotreDame eine traurige Tragödie!

Ruprecht Polenz‏ @polenz_r 16. Apr.
Wir sind erschüttert, weil mit #NotreDame unser europäisches #Kulturerbe brennt. Wenn #Flüchtlinge im Mittelmeer ertrinken, gehen unsere europäischen Werte mit ihnen unter. Auch daran erinnert #NotreDame.


Sigmar Salzburg

18.04.2019 06:59   Rechtschreibforum   >   Verantwortungslose Politiker   Beitrag einzeln


Leonardo da Vinci war beidhändig

Frühe Umerziehung zur Rechtshändigkeit machte den Linkshänder beidseitig geschickt

... über den Menschen da Vinci ist noch längst nicht alles bekannt. Eine Eigenheit des großen Künstlers könnten nun Forscher um Cecilia Frosinini vom Kunstmuseum der Uffizien in Florenz aufgedeckt haben. Sie stießen darauf, als sie eine der frühesten Landschaftszeichnungen da Vincis mithilfe moderner Analysemethoden näher untersuchten. Dieses nach seiner Inventarnummer als „8P“ bekannte Bild trägt zwei Inschriften.

Eine Inschrift ist von Leonardo da Vinci in Spiegelschrift geschrieben und gibt Namen und Datum des Bildes an. Auf der Rückseite existiert eine zweite handschriftliche Notiz in normaler Richtung. Die Analyse der Handschriften und der Vergleich mit anderen Schriften da Vincis ergab, dass beide höchstwahrscheinlich vom Künstler selbst geschrieben wurden.
scinexx.de 17.4.2019

Die zweite abgedruckte Zeichnung zeigt wohl die seitenverkehrte Jahreszahl 1473. Leonardo schrieb keine „Geheimschrift“, wie oft kolportiert, sondern folgte nur seiner Natur – in Spiegelschrift. Viele außerordentliche Künstler waren Linkshänder. Über die Erziehung zur Beidhändigkeit gibt es unterschiedliche Meinungen. Ein Kollege berichtete von einem Architekturprofessor, der seine Zeichnungen mit beiden Händen gleichzeitig an die Tafel brachte. Die eine Zeitlang verbissen betriebene Rudolf Steinersche Umerziehungs-Ideologie dagegen trieb etliche Waldorf-Schüler zur Verzweiflung. Manche in ihrer Händigkeit unentschlossene Kinder profitieren heute vom Tastaturschreiben – zulasten ihres handschriftlichen Geschicks.


Sigmar Salzburg

17.04.2019 17:23   Zeitungen, Rundfunk, Fernsehen   >   Kulturerbe   Beitrag einzeln


Gedenktage

Auf der Facebookseite von Dr. Ludwig Flocken vom 16. Juni 2018 fand ich folgende Aufzählung von Gedenktagen. Den unsere Seiten betreffenden Tag habe ich nachgetragen und hoffe, daß wir ihn auch in genau zwei Monaten nicht vergessen:·

Der 17. Juni - Tag der Patrioten und Tag der Freiheit:

Am 17. Juni 1789 erklärten sich in Frankreich die Abgeordneten der Generalstände zur Nationalversammlung.

Am 17. Juni 1885 kam die Freiheitsstatue aus Frankreich im Hafen von New York an.

Am 17. Juni 1901 wurde die deutsche Einheits-Rechtschreibung beschlossen.

Am 17. Juni 1944 wurde die Republik Island, Lýðveldið Ísland, gegründet.

Am 17. Juni 1953 Volksaufstand gegen die sozialistische Gewaltherrschaft in der "DDR".


Sigmar Salzburg

17.04.2019 10:37   Volksentscheid   >   Schleswig-Holstein: Forum zum Volksentscheid   Beitrag einzeln


Pariser Kathedrale Notre Dame

Während die deutschen Politiker Binsenweisheiten „twittern“ und Europa-Kandidat Weber das Gendern nicht vergißt [„les Françaises et les Français“]...
Vizekanzler Olaf Scholz teilte auf Twitter mit, er hoffe, dass es der Feuerwehr rasch gelingt, den Brand einzudämmen und das Wahrzeichen zu retten. Der CSU-Europapolitiker Manfred Weber sprach auf Twitter auf Französisch von einer "tiefen Traurigkeit" angesichts der "furchtbaren Bilder" aus Paris: "Aus ganzem Herzen mit den Französinnen und den Franzosen."
spiegel.de 15.4.2019
… denkt Donald Trump realistischer, …
Donald J. Trump@realDonaldTrump 10:39 – 15.Apr. 2019
So horrible to watch the massive fire at Notre Dame Cathedral in Paris. Perhaps flying water tankers could be used to put it out. Must act quickly!
... wird aber sogleich von Focus als lächliche Figur hingestellt:
Trump twittert Tipp, um Notre-Dame zu retten - Feuerwehr hält davon nichts
Eigentlich hat Donald Trump alle Hände voll zu tun mit den Regierungs-Angelegenheiten: Dauerstreit mit den Demokraten, Kämpfe um die Migrationspolitik, dazu jede Menge außenpolitische Baustellen. Dennoch scheint der US-Präsident noch offene Kapazitäten zu haben, um anderen Leuten Ratschläge zu geben. »
focus.de 15.04.2019, 23:22
Jede Wohnung muß heute Rauchmelder haben, größere Anlagen Sprinkler. In alten Kirchendachstühlen fiel mir nicht selten auf, daß es traditionell an Sicherheitsmaßnahmen mangelt; siehe auch Anna-Amalia-Bibliothek. Die historischen Teile des Dachstuhls nachzubauen dürfte schwierig sein, und sie haben dann auch wenig dokumentarischen Wert.

[PS:] Der Direktor des Gotteshauses sieht keine Sicherheitsmängel beim Brandschutz. Es gebe etwa Brandaufseher, die dreimal täglich den Dachstuhl prüften, sagte Patrick Chauvet dem Sender France Inter.- spiegel.de 16.4.19 – Wie wir jetzt wissen, haben 23 Minuten Wegsehen gereicht.

Nach vielwöchiger Facebook-Sperre: Imad Karim·16.04.19, 7:18
... Notre-Dame brennt und die französische Polizei wusste bereits, ohne den Brand zu untersuchen und bevor Feuer-Forensiker ihre Arbeit aufnehmen, es handele sich keinesfalls um eine Brandstiftung oder einen Terroranschlag auf Notre-Dame. Diese Woodoo-Methoden und die telepathischen Fähigkeiten der französischen Polizei sind wirklich faszinierend, nicht wahr? ...



Sigmar Salzburg

16.04.2019 06:25   Beispielsammlung über Sinn und Unsinn   >   Politisch korrekte Sprache   Beitrag einzeln


Verkehrte Welt

Welt 7.9.18, – Leser Andreas P: Ich habe es vor einigen Tagen erlebt. Im Zug von Hamburg nach Kiel. Ein junger Afrikaner wird kontrolliert, hat keine Fahrkarte und als einzige Konsequenz folgt, daß er in Elmshorn aussteigen muss... Kein Wunder, dass allmählich die Wut wächst, denn jeder andere müsste mit weit drastischeren Folgen rechnen. Warum wird mit zweierlei Mass gemessen?
welt.de 7.9.2018

München – 2 Minuten zu früh eingestiegen – 60 Euro Strafe
Pavlina T. (78) stieg vergangenen Freitag am S-Bahnhof Laim in die S3. Die Rentnerin hat ein ÖPNV-Jahresticket. Das gilt jeden Tag ab 9 Uhr. ... die Seniorin, die ihre 720-Euro-Rente mit einem Mini-Job als Hausmeisterin aufbessert, stieg um 8.58 Uhr ins Abteil ein ... – erwischt als Schwarzfahrerin! ... Folge: 60 Euro sogenannte Fahrpreisnacherhebung...
bild.de 10.4.2019

Aber daneben: Seit 2015 etwa 1 Million „Schutz Suchende“ ohne Pässe eingereist = lebenslange Versorgung. Kosten für Deutschland: mindestens soviel wie die Rechtschreib„reform“.


Sigmar Salzburg

15.04.2019 16:49   Rechtschreibforum   >   Kosten, Kosten, Kosten   Beitrag einzeln


Taliban und Reform-Taliban


Am 12. März 2001 sprengten Taliban-Milizen auf Anordnung von Mullah Mohammed Omar die Buddha-Statuen von Bamiyan, weil sie dem Islam widersprächen. (Wiki)

Von 1996 bis 2006 sprengten die Kultusminister auf Empfehlung obskurer „Reformer“ dem schönen Wörtchen „rauh“ sein „h“ weg – „rau[·]“, weil es ihrer banausischen Vereinfachungs- und Erleichterungsideologie widersprach.


Die Begründung war, daß es das einzige Wort wäre, das auf „-auh“ endet. Die Rechtschreib-Taliban ließen sich nicht von der Tatsache abhalten, daß das „h“ in deutlicher Sprache, wenn ein Vokal folgt, noch zu hören ist und daß es von Rudolf von Raumer in der orthographischen Konferenz von 1876 als unverzichtbarer Stammkonsonant anerkannt wurde.Tatsächlich wird es auch in vielen deutschen Dialekten gesprochen, teilweise als verschärftes „h“, oft auch in seiner germanischen Ursprungslautung „g“.

Die Heimtücke des Angriffs der „Reformer“ auf das schutzlose Wort „rauh“ zeigt sich darin, daß sie dem Phonem „-eih“, das ebenfalls auf ein älteres „-eig“ zurückgeht, wegen seiner Häufigkeit das „h“ nicht amputierten, obwohl es baugleich einen Diphthong enthält. Sie wagten es nicht, weil sie angetreten waren, das Volk zur „Reform“ zu übertölpeln. (Etymologie nach dwds.de):


Das Rauhe [ˈʀaʊ̯ə] (näheres siehe hier)

Die Reihe [ˈʀaɪ̯ə]
Reihe f. ‘mehrere Personen oder Sachen in geregeltem Neben- oder Hintereinander, geordnete räumliche oder zeitliche Folge, Serie’, auch ‘unbestimmte größere Anzahl’, mhd. rīhe ‘Reihe, Linie, schmaler Gang, Rinne’, mnl. rīe ‘Reihe, Linie, Latte, Planke, Meßlatte’, nl. rij ‘Reihe, Folge, Meßlatte’; daneben stehen mit grammatischem Wechsel und zum Teil mit Ablaut ahd. rīga ‘Linie, Kreisbogen’ (um 1000), mhd. rige ‘Linie, Reihe, Wassergraben, gefältelter Kleidersaum’, mnd. rēge, rīge ‘Reihe, geordnete Folge, Zeile, Häuserreihe’, mnl. rīghe, nl. (bis ins 18. Jh.) rijg(e) ‘Reihe, Zeile, Planke, Latte’ (s. ↗Riege),

Reiher, pl. Reiher. [ˈʀaɪ̯ɐ]
seit dem 9./10. Jahrhundert bezeugt; neben Reiger (bis 19. Jh.), mittelhochdeutsch reier, reiger, althochdeutsch reigaro, urgermanisch *xraigrō, Erweiterung von indogermanisch *kreik- ‚schreien‘, Reiher m. Für den Namen des Stelzvogels mit langen Beinen, langem Schnabel, schlanker Gestalt und rauher, krächzender Stimme ahd. (h)reigar, (h)reigaro m. (9./10. Jh.)...

Weih · Weihe · [ˈvaɪ̯ə]
Weih m. heute meist Weihe¹ f. (im 17. Jh. entwickelt aus den schwachen Pluralformen des Maskulinums), Name eines in mehreren Arten auftretenden Greifvogels, ahd. wīo m. (8. Jh.), mhd. wīe, wīge, wīhe, wīwe m., mnd. wīe, wīge m. f. ...

Geweih, Geweihe [ɡəˈvaɪ̯], [ɡəˈvaɪ̯ə]
Geweih n. ‘Gehörn des Rot-, Dam-, Elch- und Rehwildes’. Voraus geht spätmhd. gewīge, eine Verkürzung aus mhd. hirʒgewīge, vgl. hirʒgewīh (13. Jh.), hirschgewīge (14. Jh.). ...

weihen [ˈvaɪ̯ən]
weihen Vb. ‘durch eine religiöse Handlung heiligen, seiner religiösen Bestimmung übergeben, jmdm. (durch die Priesterweihe) ein geistliches Amt übertragen, jmdm. etw. widmen, stiften’, reflexiv ‘sich einer Sache verschreiben’, ahd. wīhen (8. Jh.), mhd. wīhen, wīen, wīchen, asächs. wīhian, mnd. wīen, wīgen, (mit dentalem Gleitlaut) mnl. wīden (aus älterem wīen), nl. wijden, afries. wīa, got. weihan und (mit grammatischem Wechsel) anord. vīgja, schwed. viga (germ. *wīhijan) ...


Sigmar Salzburg

14.04.2019 05:56   Beispielsammlung über Sinn und Unsinn   >   rauh__rau   Beitrag einzeln


Doku über Christo-Projekt Erlösung auf Pontons

Wie Jesus über das Wasser laufen - das ermöglichte im Sommer 2016 die Mega-Installation Floating Piers. Die Doku "Christo - Walking On Water" zeigt den Ausnahmekünstler bei seiner kompromisslosen Arbeit...
Christo, einer der berühmtesten Künstler seiner Generation, kann sich wie ein Kind freuen, wenn seine aufwändigen Projekte voranschreiten.
spiegel.de 13.4.2019

Einfallsreich, wie der Witz, den ich in Cheltenham hörte: Ein Schiff stranded. Beim Versuch, an Land zu schwimmen, ertrinken einige Seeleute. Nur die Juden gehen wie Jesus auf dem Wasser. Ein Schiffbrüchiger bedrängt sie, ihm ihre Glaubenskraft zu erklären. Da sagt ein Jude zum anderen: „David, tell him where the stepping stones are!“

Es müßte doch „aufwässrige“ Projekte heißen.



Sigmar Salzburg

13.04.2019 11:46   Beispielsammlung über Sinn und Unsinn   >   Bei „aufwändig“ könnte ich die Wand hochgehen   Beitrag einzeln


Merkel hängt Nolde-Bilder ab

Eine Ausstellung in Berlin demaskiert den deutschen Künstler Emil Nolde als überzeugten Nationalsozialisten, Bundeskanzlerin Angela Merkel hängt Nolde-Bilder im Büro ab. Das sei „Tugendhysterie“, sagte der [jüdische] Historiker Michael Wolffsohn im Dlf. Große Persönlichkeiten hätten nicht immer eine weiße Weste...

„Hier zählt die Kunst. Zur Kunst zählt die Tatsache, dass die Kunst von Menschen gemacht wird. Kein Mensch entspricht dem Idealbild vom perfekten Menschen“, so Wolffsohn. „Bilder von Emil Nolde sind großartig.“

Dass die Kanzlerin die Nolde-Bilder im Kanzleramt habe abhängen lassen, sei ein bisschen viel Tugendhysterie.

deutschlandfunk.de 12.4.2019

Anders als Merkel: Kieler Ministerin hängt Nolde-Bild auf

Die CDU-Politikerin [Karin Prien, mit zwei jüdischen Großvätern] hängte am Donnerstag das Gemälde «Durchbrechendes Licht» des Expressionisten (1867-1956) in ihrem Amtszimmer auf. Sie begründete dies mit dem hohen Rang, den die Freiheit der Kunst für sie habe. «Kunst und Künstler müssen immer in den Kontext gestellt, müssen eingeordnet werden. Ja - es gibt großartige Kunst von furchtbaren Menschen», sagte Prien der Deutschen Presse-Agentur. Man müsse Kunst auch jenseits einer notwendigen politischen Einordnung betrachten können.

welt.de 11.4.2019

Das Ziel der Kampagne gegen Nolde zum jetzigen Zeitpunkt ist wohl weniger die Vergangenheitsbewältigung, sondern vielmehr die Ausrottung des letzten deutschen Selbstbewußtseins. Verdrängt man alle Kunst, die von Leuten geschaffen wurde, die den Juden nicht wohlgesonnen waren, bleibt von der europäischen Kunst nicht mehr viel übrig.


Sigmar Salzburg

12.04.2019 17:20   Zeitungen, Rundfunk, Fernsehen   >   Kulturerbe   Beitrag einzeln


Sprachen wandeln sich immer – aber nie in Richtung Unfug

Josef Bayer, emeritierter Professor für allgemeine und germanistische Linguistik an der Universität Konstanz, hat in der Neuen Zürcher Zeitung einen längeren Artikel gegen die Genderei geschrieben. Drei kurze Auszüge daraus:
[...]
Auf der Website der Uni Konstanz findet sich unter anderem der folgende Vorschlag: Anstatt das maskuline Partizip Präsens im Singular zu gebrauchen wie in «Jeder Studierende, der sich bis 1. 1. anmeldet, bekommt Rabatt», sollte man bitte ausweichen auf «Wer sich bis 1. 1. anmeldet, bekommt Rabatt». Dieser Schuss geht in die falsche Richtung.

Das Fragepronomen «wer» ist nämlich irreversibel maskulin Singular. Erschwerend kommt hinzu, dass man mit diesem Pronomen trotz seiner Form immer auch Frauen und Gruppen von Menschen mit erfasst. Das ist eine linguistische Tatsache, an der nichts und niemand vorbeikommt. «Wer hat im Bad seinen Lippenstift vergessen?» fragt mit hoher Wahrscheinlichkeit nach jemandem aus einer Gruppe von Frauen. «Wer hat im Bad ihren Lippenstift vergessen?» bedeutet etwas völlig anderes, nämlich dass der Lippenstift einer explizit anderen Person gehört als derjenigen, nach der gefragt wird.

Das Beispiel des Fragepronomens «wer» verweist schlaglichtartig auf ein gravierendes Missverständnis, das die gesamte Idee einer gendergerechten Sprache für das Deutsche durchzieht. [...]

«Student» und «Studenten» bedeuten keine Festlegung auf das natürliche Geschlecht und somit auf männliche Wesen. Diese Substantive sind «unmarkierte» Formen, die den Bezug auf weibliche Wesen, die studieren, automatisch mit einschliessen. Erst wenn man betonen will, dass man sich ausschliesslich auf die weibliche Spezies beziehen möchte, kommen «Studentin» und «Studentinnen» zum Einsatz. Es gibt demnach, folgt man der unbestrittenen linguistischen Argumentation von Roman Jakobson, keinen Grund, das gute alte Studentenwerk in ein Studierendenwerk umzutaufen...

Dass im Deutschen das Verb im Nebensatz am Satzende, aber im Hauptsatz an der zweiten Stelle steht, ist von niemandem «erfunden» worden. Das Pronominalsystem einer Sprache, in dem man drei Geschlechter unterscheidet, obwohl man nachweislich auch ohne Geschlechterunterscheidung gut auskommt, kann ebenfalls von niemandem erfunden worden sein. Wir können also sicher sein, dass unsere Sprache nicht menschengemacht, sondern ein Teil der Evolution ist und damit für Eingriffe von unserer Seite gar nicht zur Verfügung steht.[...]

Man weiss, dass Umbenennungen noch nie etwas an den wirklichen Sachverhalten bewirkt haben. Ein Altenheim, das in Seniorenstift umbenannt worden ist, bleibt für die Insassen weiterhin ein reichlich tristes Ambiente. Und da die gendergerechte Sprache nichts anderes ist als eine fehlmotivierte Umbenennung von bestimmten Bezeichnungen, wird sie ausser einer Menge stilistischer und ästhetischer Entgleisungen nichts Positives und schon gar nichts Fortschrittliches hervorbringen.

nzz.ch 10.4.2019


Sigmar Salzburg

11.04.2019 18:24   Menschen   >   Der GenderInnenwahnsinn   Beitrag einzeln


Femokratur und Genderwahn an der ETH

Jahrelang hat eine renommierte Professorin für Astrophysik an der ETH Zürich ihre Studenten gedemütigt. Die Elitehochschule will sie entlassen - doch eine Kommission rät davon ab.

Die Eidgenössische Technische Hochschule (ETH) Zürich ist an diesem Mittwoch einen ungewöhnlichen Weg gegangen: Die Elitehochschule hat einen vertraulichen Bericht einer Administrativkommission veröffentlicht. Darin stehen pikante Details zum Verhalten einer renommierten Professorin [Marcella Carollo] für Astrophysik.

Die Wissenschaftlerin hatte ihre Doktoranden über Jahre hinweg übertrieben kontrolliert, herablassend behandelt und Übermenschliches von ihnen erwartet. ... In der Untersuchung heißt es: Das Verhalten der Professorin wiege schwer. Ihr werden unter anderem "Führungsschwäche, ein respektloser Umgang mit Mitarbeitenden, ein stark ausgeprägtes Kontrollbedürfnis, (zu) hohe Leistungsansprüche, die (durchgehende) Erwartung, dass Mitarbeitende auch an freien Tagen erreichbar sein müssen, fehlende Diskussionsbereitschaft und -fähigkeit sowie anderes mehr vorgeworfen"...

Sie habe "signifikante Defizite in der Sozialkompetenz". Es sei zudem zu erkennen, dass die Professorin, "eine sehr ausgeprägte 'Nähebeziehung' zu gewissen ihrer Doktorierenden unterhielt, welche dann mitunter in eine gegenseitige starke Ablehnung umschlug. Das Gefühl für eine angemessene Distanz zwischen Lehrperson und Doktorierenden schien nicht immer vorhanden zu sein."...

Dennoch spricht sich die Kommission dafür aus, die Professorin nicht zu entlassen. In dem Bericht heißt es: es gebe keine "belastbare rechtliche Möglichkeit zur Entlassung". Sie solle allerdings keine Doktoranden mehr allein betreuen, an einem Coaching teilnehmen, und sie müsse eine Probezeit von zwei Jahren absolvieren. Die Empfehlung der Kommission ist allerdings nicht bindend...

spiegel.de 10.4.2019 ... [Kursivierung der ETH-Texte und farbige Hervorhebungen durch RS.com]

Werden Laboranten bald zu „Laborierenden“?


Sigmar Salzburg

11.04.2019 15:15   Menschen   >   Der GenderInnenwahnsinn   Beitrag einzeln