Willkommen Forum neueste Beiträge (ohne Technik)

Die 20 neuesten Rechtschreibbeiträge (mit Technik) ...


Theodor Ickler liest wieder die FAS ...

... und schreibt zum dortigen Kramp-Karrenbauer-Artikel:
Als Beispiel chinesischer Homophonie wird wieder ma angeführt. Und: "Das Zeichen für Mutter sieht völlig anders aus als das Zeichen für Pferd." Eben gerade nicht; das Pferd ist als Lauter im Zeichen für Mutter enthalten.
Dazu: Das alte Wort für Mutter ist 母 mǔ (Urzeichen: zwei Brüste, kniender Leib fadenartig angedeutet), später sprachlich verdeutlicht zu mǔqin 母親 („Reform“ 母亲) für blutsverwandt. 馬 mǎ heißt altchin. nur Pferd. Durch die Erweiterung 女 nǚ (Frau) wird das Zeichen zu 媽 mā Dienerin, Pflegerin, Mutter, Stute; Verdoppelung māma 媽媽 vielleicht auch unter westlichem Einfluß („Reform“ 妈妈).

Sigmar Salzburg

25.02.2018 16:25   Rechtschreibforum   >   Andere Sprachen   Beitrag einzeln


Kramp-Karrenbauer auf chinesisch

Die Frankfurter Allgemeine hat Chinesen den Namen der CDU-Politikerin Annegret Kramp-Karrenbauer in chinesischer Silbenschrift, wie er wohl in den fernöstlichen Zeitungen dargestellt wird, und in deutscher Schreibung vorgehalten und um sprachliche Wiedergabe gebeten. Dazu muß gesagt werden, daß jede Silbe im Chinesischen auch eine ganz andere Eigenbedeutung hat. Das hatte ich hier schon einmal erwähnt. Manche versuchen, den Namen auch im richtigen chinesischen Ton wiederzugeben, andere mühen sich, das „a“ auf englisch oder das deutsche „r“ mit „l“ darzustellen (wie ich beim Bäcker gehört habe: „Dlei tleine Blödchen“):
24.02.2018
Ein Klangexperiment
Kramp-Karrenbauer auf Chinesisch

Wir haben in der Frankfurter Innenstadt mit der freundlichen Unterstützung chinesisch sprechender Passanten ein Klangexperimernt gestartet.

[url]https://youtu.be/dbOB4sgzVNY[/url]
Im übrigen bleibt die als Merkel-Nachfolgerin angedachte derzeitige saarländische Ministerpräsidentin zweifellos eine skrupellose Denunziantin:

„AfD an der Grenze zur Verfassungsfeindlichkeit“ (Welt 1.5.14)


Sigmar Salzburg

25.02.2018 07:35   Rechtschreibforum   >   Andere Sprachen   Beitrag einzeln


Wörter und Definitionen

Heimat

Adelung - Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart

Das Heim

Das Heim, [1075-1076] des -es, plur. die -e, oder die Heime, plur. die -n, ein, wenigstens im Hochdeutschen, völlig veraltetes Hauptwort, welches nur um der folgenden Wörter willen zu merken ist. Es bedeutete, 1) einen Zaun ... 2) Ein umzäunter oder eingehägter Bezirk, ein in seinen Gränzen eingeschlossenes Gebieth, eine Flur, eine Mark, ... 3) Ein Gezelt, eine Hütte, ein Wohnhaus mit seinem Zubehör; eine im Deutschen und allen verwandten Sprachen überaus alte Bedeutung. Schon im Salischen Gesetze kommt Cham in verschiedenen Zusammensetzungen, die ich im folgenden anführen werde, vor. ... 4) Eine Sammlung mehrerer Häuser, ein Dorf, ein Flecken. Bey dem Ulphilas sind Bourgs und Haimos Städte und Flecken ... 5) In engerer Bedeutung, der Ort, wo jemand zu Hause ist, woher er gebürtig ist, und in weiterer Bedeutung, ein solches Land, das Vaterland; eine gleichfalls sehr alte Bedeutung, in welches dieses Wort in dem Salischen Gesetze Cham, bey dem Ottfried Heime, Heiminge. im Nieders. Heime, bey den Schwäbischen Dichtern das Heim, lautet...

Die Heimath
Die Heimath, [1077-1078] plur. die -en, der Ort, das Land, wo jemand daheim ist, d. i. sein Geburtsort, sein Vaterland.

Gott, der mich von meiner Heimath genommen hat, 1 Mos. 24, 7.
Sie ruderten gemach der Heimath wieder zu,. Kleist.
Anm. Bey dem Notker Heimod und Heimuod, bey dem Tschudi Heimen, bey dem Pictorius Heimand, im Holländ. Heymet, im Nieders. nur Heime, und im Dän. Hiem...

Das Wortauskunftssystem zur deutschen Sprache DWDS

Heimat · heimatlich
Heimat f. ‘Ort, Land, wo man geboren, wo man zu Hause ist, Vaterland’. Die nur auf das dt. Sprachgebiet beschränkten Formen ahd. heimōti n. (11. Jh.), mhd. heimuot(e), heimōt(e), heimōde f. n., mnd. hēmōde f. n. sind Bildungen zu dem unter ↗Heim (s. d.) behandelten Substantiv mit dem Suffix westgerm. -ōðja-, ahd. -ōti (s. ↗Einöde sowie ↗Armut, ↗Kleinod, ↗Zierat). Heimat (mit Wandel von ō zu ā) begegnet seit dem 15. Jh. und wird vom 16. Jh. an vorherrschend. Neutrales Genus ist bis ins 17. Jh. gebräuchlich, danach nur noch in Mundarten. heimatlich Adj. ‘in der Heimat vorhanden, die Heimat betreffend, zu ihr gehörend’ (18. Jh.).

[url]https://www.dwds.de/wb/Heimat[/url]

P.S. Folgt man dem Link des richtig eingeordneten „Zierat“, dann wird offenbar, daß man auch beim DWDS dem affenärschlichen Nachfolgesignal der Schreibreformer und Kultusminister hinterherhechelt, nach dem aus infantilem Erleichterungsfanatismus „Zierat“ wie „Unrat“ behandelt wird, wonach also „Zierrat“ zu schreiben wäre.

Sigmar Salzburg

24.02.2018 15:35   Deutsch   >   Wörter und Definitionen   Beitrag einzeln


Kubicki, Özdemir und die Yücel-Hüpe

Spiegel-Online geht mit keinem Wort auf den Tadelsantrag der AfD gegen Deniz Yücel ein, trompetet aber die Gegenreden von Kubicki und Özdemir ins Internet:
Kubicki weist AfD zurecht: “Intellektuell erbärmlich”
Bundestag: Cem Ozdemir knöpft sich die AfD vor
Da wirft also der kleine Winkeladvokat Wolfgang Kubicki (FDP) dem Begründer des AfD-Antrags, Dr. Gottfried Curio, als Elementarteilchenphysiker ihm um Zehnerpotenzen geistig überlegen, intellektuelle Erbärmlichkeit vor. Das muß gerade einer sagen, der vor Jahren im Kieler Parlament für die Annullierung des Volksentscheids gegen die Rechtschreib„reform“ gestimmt hat und eineinviertel Jahr später als Gastredner bei der CDU (!) bramarbasierte, „die Rechtschreibreform gehört abgeschafft“. (Kieler Nachrichten „Polit-Show bei der CDU“ 13.01.2001)

Der grüne Bonusmeilenmeister Cem Özdemir erwähnte die antideutschen Haßschreibereien Yücels nicht, suchte dafür aber die AfD als Neonazis und Pendent zu Erdogans Partei zu denunzieren.
„Wie kann jemand, der Deutschland, der unsere gemeinsame Heimat, so verachtet wie Sie es tun, darüber bestimmen, wer Deutscher ist und wer nicht Deutscher ist.“...
Verachten Alexander Gauland (40 Jahre CDU) oder Gottfried Curio wirklich Deutschland mehr als Deniz Yücel? Özdemir selbst war doch gar nicht angesprochen. Vielmehr fordern Normaldeutsche, daß Leute wie diese nicht die unwiderrufliche deutsche Staatsbürgerschaft erhalten:
Parallelgesellschaften ...
Reiner Burger FAZ

Es gibt bereits seit vielen Jahren Parallelgesellschaften in Deutschland. Die gefährlichsten von ihnen sind kurdische, libanesische und arabische Familienclans vor allem in Bremen, Niedersachsen, Berlin und Nordrhein-Westfalen.

Mitglieder dieser zum Teil hochkriminellen, international vernetzten Familien fühlen sich nichts und niemandem verpflichtet – außer dem eigenen Clan. Es handelt sich um Gemeinschaften, die von archaischen Ehrvorstellungen durchdrungen sind, die einerseits den Sozialstaat gezielt ausnehmen, andererseits Millionen mit Raub, Erpressung, Prostitution und Drogenhandel verdienen. Sie investierten in Immobilien, weil diese nicht nur ideale Geldwaschanlagen, sondern auch ein Werkzeug sind, um den Staat noch mehr auszunehmen, wenn man Flüchtlinge oder angeblich auf Hartz IV angewiesene Clan-Mitglieder unterbringt. [...]

Längst ist nicht ausgemacht, ob der Staat den Kampf gegen kriminelle Clans noch gewinnen kann.

faz.net 20.2.2018
Ehrenmorde“ hat Burger vorsichtigerweise nicht erwähnt, denn die umfassen einen noch größeren Personenkreis.

Sigmar Salzburg

24.02.2018 09:50   Rechtschreibforum   >   Verantwortungslose Politiker   Beitrag einzeln


„Demokratie-Abgabe“ für den Demokratie-Entzug

Wolfgang Hübner (pi-news) beobachtet den Staatsfunk:

ARD SPERRT BUNDESTAG WEGEN AFD AUS
Lückenmedien pur:
Kein Debattenbericht in „Tagesschau“

23. Februar 2018

Die spannende Bundestagsdebatte am 22.2. war der Tagesschau keine Erwähnung wert, wohl aber die Pressemitteilung von Amnesty.

Von WOLFGANG HÜBNER | Donnerstag, 22. Februar im Jahr 13 nach Merkel. In der ARD von 20 bis 20.15 die „Tagesschau“. Was sehen und hören wir? Diesel-Urteil vertagt, Syrien-Horror in Islamisten-Hochburg, Waffen-Trump, Jahrestag Weiße Rose, Olympia, Wetter.
Doch was sehen und hören wir nicht? Kein einziges Bild, kein einziger Ton von der ganztägigen Bundestagsdebatte...

Stattdessen kostenlose Propagandaminuten für Greenpeace, Amnesty International, US-Waffengegner, syrische Kopfabschneider. Wer da noch von „Qualitätsjournalismus“ zu sprechen wagt, lebt entweder selbst gut vom Manipulationsgeschäft oder ist unheilbar qualitätsdement.

Selbstverständlich ist diese riesengroße Lücke in der „Tagesschau“-Berichterstattung keiner Nachlässigkeit geschuldet, sondern hat einen ganz konkreten Grund: Weil die brillanten AfD-Redeauftritte von Gauland, Weidel, Brandner und dem überragenden Curio nicht ganz zu vermeiden gewesen wären, kam die „Qualitätsredaktion“ in Hamburg auf die geniale Idee, wegen der AfD-Gefahr gleich die ganze Bundestagsdebatte auszugrenzen...

Mit solchen Methoden wird allerdings der Übergang von den Lückenmedien zu den Lügenmedien nachweisbar dokumentiert. Im Jahr 13 nach Merkel befindet sich Deutschland auf direktem Weg in eine Demokratur mit dem bösartigsten Feminat aller Zeiten an den Spitzen von Regierung und Regierungsparteien...

pi-news.net 23.2.2018 (fett redaktionell)


Sigmar Salzburg

23.02.2018 18:03   Veranstaltungen   >   Rundfunkzwangsbeitrag   Beitrag einzeln


BundesVerfGer: Niemand außerhalb der Schulen muß fff, sss, nnn ...

18.02.2018 12:15 Uhr - Lesezeit: ca.2 Min.
NS-Raubkunst?
Schifffahrtsmuseum untersucht Sammlung

Handelt es sich bei einigen Ausstellungsstücken des "Deutschen Schiffahrtsmuseums" in Bremerhaven um sogenannte Raubkunst aus dem Dritten Reich? Die Provenienzforscherin Kathrin Kleibl untersucht derzeit die Herkunft von 600 Objekten des Hauses ...

19.02.2018 08:34 Uhr
Hinweis der Redaktion: Das "Deutsche Schiffahrtsmuseum" schreibt sich selber nach der alten Rechtschreibung mit nur zwei "f". Wenn wir den Eigennamen des Museums schreiben, halten wir uns an diese Eigenschreibweise. Ansonsten richten wir uns nach der neuen Rechtschreibung und schreiben Schifffahrtsmuseum mit drei "f".

ndr.de 18.02.2018

Auch in den staatlichen und halbstaatlichen Institutionen gab und gibt es Leute, die den fff-Zirkus der Kultusministertrottel nicht mitgemacht haben.


Sigmar Salzburg

23.02.2018 16:29   Rechtschreibforum   >   Schiff/fffahrt   Beitrag einzeln


Tichys Einblick

Josef Kraus, der Ehrenpräsident des deutschen Lehrerverbands und langjährige Leiter eines Gymnasiums schreibt bei Tichy :

Auch die Deutschen haben eine Muttersprache

Wie sie mit ihrer Sprache umgehen (sollten)

Im Jahr 2000 führte die UNESCO den „Tag der Muttersprache“ ein. Sie will damit jeweils am 21. Februar auf Sprachen hinweisen, die aussterben könnten. Wenn die Deutschen so weitermachen, dürfte sie bald dabei sein. Sie scheinen ihre Muttersprache zu vergessen.

„Die Grenzen meiner Sprache bedeuten die Grenzen meiner Welt.“ Dieses bekannte Wort stammt von Ludwig Wittgenstein (1889 – 1951). Mehr noch: Wo aber Sprache verödet, da verödet das Denken. Denn Welt ist nur über Sprache erreichbar und erfassbar, daher sind Wahrnehmung und Denken Weltinterpretation untrennbar mit Sprache verbunden.

Sprache ist Medium für die Entfaltung von Innerlichkeit. Nur wenn man Bedrängendes verbal zum Ausdruck bringen kann, kann man sich davon entlasten. Sprache ist das einzige humane Instrument der Konfliktlösung; wo Sprache versagt, da regiert die Faust. Erst mit Sprache ist die Teilhabe an der politischen Öffentlichkeit möglich. Wer Sprache beherrscht, durchschaut leichter Reklame und Propaganda. Sprachliches Unvermögen dagegen hemmt die Welterschließung, das Verstehen des anderen und erschwert es, sich verständlich zu machen. Sprache ist das wichtigste Werkzeug des Menschen, um Kultur zu schaffen und diese kommenden Generationen zugänglich zu machen.

Dass diese Grenzen immer enger werden in diesem unserem Lande, daran wird an allen Ecken und Enden eifrig gearbeitet. Hier gibt es ein langes Sündenregister. [...]

2. Die sog. Rechtschreibreform war ein Flop.

Weil die Rechtschreibung den 68ern als Herrschaftsinstrument galt, wollte man ihr den Garaus machen. Dabei hätte es eine Alternative gegeben: die Rechtschreibung wieder ernst zu nehmen und konsequenter zu üben, anstatt sie zu diskreditieren. In den 1990er Jahren wollte man uns eintrichtern: Die Schüler würden mit der neuen Schreibung zwischen 40 und 70 Prozent weniger Fehler machen. Falsch, sie machen fast doppelt so viele. Zudem ist der größte Kollateralschaden der Rechtschreibreform ein Gefühl der Beliebigkeit: Immer mehr Junge und Alte glauben, man könne so schreiben, wie man will. Die Erleichterungspädagogik, derzufolge die phonetische Schreibweise zulässig ist, tut ein übriges. Vor allem hat durch die Rechtschreibreform, speziell durch die Liberalisierung der Kommasetzung, die Lesbarkeit von Texten gelitten.

3. Unsere Sprache wird von einem seltsamen „Denglisch“ verbogen.

Der globalisierte Deutsche spricht BSE – bad simple English – oder Denglisch. Wohin man guckt: Meeting Point, Ticket Office, Job Center, City Call, Headquarter, Bratwurst-Point, kein Kaufhaus ohne riesige Sale-Schilder. Sprachfunde dieser Art haben wir noch und noch. Die aggressivste Sprachbarbarei geschieht in der Psychologie: Boiled-Frog-Effekt, Brain up, Councelling, Feedback, Human Ressources, Win-Win-/Lose-Lose-Situations. Die Beispiele ergeben ein stattliches Wörterbuch: Siehe den „Anglizismen-Index“ des IFB-Verlags Paderborn. Dort sind samt Übersetzungsvorschlägen 7.500 Anglizismen aufgelistet.

Wer meint, wenigstens der Bildungssektor würde sich dieser Anglomanie entziehen, wird enttäuscht sein. Nein, die Sprache der „Bildung“ gibt sich besonders „trendy“. „Kultus“-Ministerien übertreffen sich gegenseitig mit: Educ@tion, Learntec, knowledge-machines, Soft Skills, Download-Wissen, Just-in-time-Knowledge usw. Und jetzt: die „Kiss-and- Go“-Zonen vor den Schulen.

Mit Provinzialität hat die Kritik an der Denglisch-Manie nichts zu tun. Andere Sprachnationen sind im Umgang mit Anglizismen selbstbewusster: Im Jahr 1994 verabschiedete die französische Nationalversammlung ein Gesetz, das die Verwendung von 3.500 gängigen Wortimporten verbot – Werbetextern, Journalisten, Amtspersonen. Die Londoner „Times“ jedenfalls nennt die Anglomanie der Deutschen gar „linguistic submissiveness“.
[...]
tichyseinblick.de 21.2.2018

Rotmarkierung redaktionell. Siehe auch „Fehlervermeidung war ein Ziel“ – ein Heerzug der Narren!


Sigmar Salzburg

22.02.2018 08:24   Rechtschreibforum   >   Andere Foren   Beitrag einzeln


Arschlöcher

Der Astronom Florian Freistetter veröffentlichte kürzlich ein Buch über den größten Naturwissenschaftler des 17. Jahrhunderts:
Newton - Wie ein Arschloch das Universum neu erfand


Jetzt fehlt uns nur noch das Buch:
Wie Sigmar Gabriel ein Arschloch als deutschen Patrioten neu erfand:
Yücel: Super, Deutschland schafft sich ab ... Der baldige Abgang der Deutschen aber ist Völkersterben von seiner schönsten Seite.(taz 4.8.2011)

Yücel: Ein Stinkstiefel namens Gauck (taz 20.2.2012 bearb.)

Yücel: "Buchautor Thilo S., den man, und das nur in Klammern, auch dann eine lispelnde, stotternde, zuckende Menschenkarikatur nennen darf, wenn man weiß, dass dieser infolge eines Schlaganfalls derart verunstaltet wurde und dem man nur wünschen kann, der nächste Schlaganfall möge sein Werk gründlicher verrichten." (taz 6.11.2012)
(20000 € Strafe)
Die Arsch-Äologie ist ein weites Forschungsfeld.

PS.: Yücels Ergüsse werden jetzt zu „Satire“ verniedlicht, obwohl sie seine unverhohlene Verachtung seines Zufallsgeburtslandes und der angestammten Bevölkerung widerspiegeln.


Sigmar Salzburg

21.02.2018 11:15   Rechtschreibforum   >   Verantwortungslose Politiker   Beitrag einzeln


SPON zurück zur vernünftigen Kleinschreibung?

Müller, vierter Parlamentarischer Geschäftsführer in der AfD-Bundestagsfraktion, war jüngst beim Holocaust-Gedenken im Bundestag aufgefallen, weil er während der Rede des Bundestagspräsidenten Wolfgang Schäuble nicht geklatscht hatte...
Und im übrigen, beeilte sich Baumann [AfD] zu beteuern, mit den Opfern des Holocausts "würden wir das [Bombenopfer und Vertreibungen] niemals auf eine Stufe" stellen.
spiegel.de 20.2.2018

Im übrigen: Spiegels Sonder-IM Severin Weiland beobachtet die AfD – wie die spanische Inquisition seit dem 15. Jahrhundert die zum Christentum konvertierten Juden: Ob sie heimlich Schweinefleisch verschmähen. Die AfD soll auch klatschen, wenn der Partei wohlversteckt Nazi-Nähe unterstellt wird.


Sigmar Salzburg

21.02.2018 07:19   Beispielsammlung über Sinn und Unsinn   >   GKS 4   Beitrag einzeln


Drittes Geschlecht?

Daniel Scholten („Deutsch für Dichter und Denker“), hat anläßlich des Urteils zur Geschlechtsbestimmung („Drittes Geschlecht“) ein Video produziert, in dem er einiges klarstellt und dem Bundesverfassungsgericht Schlampigkeit vorwirft. Er hat seinen Beitrag „Gattaca“ genannt, nach dem gleichnamigen dystopischen Film von 1997, der die Genmanipulation zum Thema macht. Scholten beschreibt – in bewährter Rechtschreibung und Prof. Ulrich Kutschera möglicherweise präzisierend – für Laien die genetischen Tatsachen und räumt mit der 60fachen „Geschlechtervielfalt“ der einschlägigen Ideologien und ihrer Verfechter auf:
SPRACHE Das Bundesverfassungsgericht hat den Gesetzgeber dazu verurteilt, das Personenstandsgesetz so abzuändern, daß für die Geschlechtsbestimmung jedes Neugeborenen künftig ein Gentest nötig wird. Wenn ein Kind nicht den euploiden Gonosomensatz XX-46 oder XY-46 aufweist, ist der Arzt verpflichtet, statt Mädchen oder Junge ein drittes Geschlecht einzutragen. Dabei sind fast alle nicht-euploiden Menschen im Genotyp und im Phänotyp eindeutig Frauen oder Männer. Dem Gericht ist entgangen, daß der Kläger gar nicht zu diesen Menschen, sondern zu einer winzigen Minderheit mit X0-XY-Mosaik gehört.
Dauer: 53 Minuten. Video herunterladen
Eine fachlich spezifische Darstellung aus dem Jahre 2004 findet sich hier.

Sigmar Salzburg

20.02.2018 11:28   Menschen   >   Der GenderInnenwahnsinn   Beitrag einzeln


Rudolstadt

Matthias Biskupeks Rentnerlehrling

Vortrag bei der Goethe-Gesellschaft
17. Februar 2018 / 01:01 Uhr
Matthias Biskupek.

Rudolstadt. 2004 wurde die deutsche Sprach-Welt von der Rechtschreibreform bewegt. Deshalb schrieb Matthias Biskupek damals ganz zeitgemäß eine Mail an Goethe: „Eure Ausgabe Letzter Hand haben wir bis dato stets von einem allerletzten Händchen redigieren lassen, damit den Normen der gültigen deutschen Rechtschreibung entsprochen wurde, denn ein Tor, aber kein Donnergott Thor ist, wer heute Thür und Thor schreibt“, so der Schriftsteller aus Rudolstadt, der am Mittwoch auf Einladung der Goethe-Gesellschaft Einblick in sein Leben als Rentnerlehrling gibt.

Bei der neuen deutschen Reform aber tun sich Probleme auf, von denen Goethe nichts ahnen konnte. Darüber und über das Leben hat Biskupek seine „66 Lebensgeschichten“ verfasst, von denen er einige bei der Goethe-Gesellschaft zum Besten gibt.

Mittwoch, 21. Februar, 16 Uhr, Stadtbibliothek Rudolstadt

OTZ / 17.02.18




Sigmar Salzburg

19.02.2018 13:21   Zeitungen, Rundfunk, Fernsehen   >   OTZ Ostthüriger Zeitung   Beitrag einzeln


„Kameltreibergesellschaft“

Der AfD-Vorsitzende Prof. Jörg Meuthen hat eine intelligente und angriffslustige Aschermittwochsrede gehalten. Die Presse entrüstet sich aber lieber über den „Kameltreiber“-Anwurf André Poggenburgs (AfD) gegen einen Deutschtürken in einer gleichen Rede.

Der Grund dieses Ausfalls wird kaum genannt: Die Einmischung in deutsche Belange, nämlich ob die Regierung ein „Heimatministerium“ einrichten darf. Ein Zwergenaufstand folgte, Rassismusvorwürfe, Volksverhetzungsanzeigen, Seine Graue Eminenz Steinmeier geißelte, die AfD-Spitze rügte – während die Deutschen die „Köterrasse“ eines anderen Beutegermanen klaglos hinzunehmen hatten.

Ich erinnere mich, daß wir im ersten Semester 1961 an der TH Hannover einen kleinen Syrer hatten mit der ständigen Rede „was kann ich dafür, daß mein Vater Millionär ist“. Deswegen studierte er in Deutschland, obwohl er mit dem Lineal keine zwei Punkte durch eine Linie verbinden konnte. Bei uns hieß er immer „der kleine Kameltreiber“, ohne daß es allzu böse gemeint war.¹)

Nun gibt es im türkischen Teil des ehemaligen osmanischen Reichs keine Kameltreiber mehr. Gemeint ist da wohl eher die seit 1961 mitimportierte aufdringliche religiöse Ideologie:
2001 ... entschied das nordrheinwestfälische Oberverwaltungsgericht, eine muslimische Schülerin der zehnten Klasse dürfe einer Klassenfahrt fernbleiben... Die Einschätzung war grundsätzlich verheerend, weil sie die Regeln - tatsächlich - einer Kameltreibergesellschaft in der Moderne akzeptierte. Denn wenige Jahre zuvor hatte ein islamisches Rechtsgutachten als "Kamel-Fatwa" Eingang in die Fachliteratur gefunden. Erstellt hat es der damalige Vorsitzende der Islamischen Religionsgemeinschaft Hessen, Amir Zaidan. Der befand, eine Muslimin dürfe sich ohne einen männlichen Blutsverwandten nur maximal 81 Kilometer von der ehelichen oder elterlichen Wohnung entfernen. Das nämlich ist die Entfernung, die eine Kamelkarawane zu Zeiten des Propheten Mohammed innerhalb von 24 Stunden zurücklegen konnte.
spiegel.de 23.3.2007
... aus der Spiegel-Ausgabe „Die stille Islamisierung“ – eine Offenheit, die heute im unterwürfig-korrekten Deutschland nicht mehr möglich ist. Die „genuin dummeT-Online-Kolumnistin Kaddor freut es, wenn jetzt sogar Feindlichkeitsverbote in die Koalitionsvereinbarungen geschrieben werden, nachdem der penetrante Böhmermann weit Schlimmeres im Staatsfunk von sich geben durfte – unter dem Namen Satire.

¹) Sein Familienname war auch noch بَدَوِيّ - badawi „Beduine, Nomade".



Sigmar Salzburg

17.02.2018 05:46   Beispielsammlung über Sinn und Unsinn   >   Politisch korrekte Sprache   Beitrag einzeln


Gender und der Triumph der Medizin

Im Stillen erhofft, ist er nun im Stillen erfolgreicher als „sie“.
Spiegels Twenteenie-Magazin „bento“:

Nach Hormontherapie: Transfrau kann erstmals ihr Baby stillen
Es ist ein Meilenstein für Mütter, die als Männer geboren wurden.


Nun ist es Ärzten erstmals gelungen, einer jungen Transfrau [XY] den Wunsch zu erfüllen, ihr Kind stillen zu können.

Mit einer Hormontherapie konnte die Ärztin Tamar Reisman bei ihrer 30-jährigen Patientin [XY] die Milchbildung einleiten. Ihren Erfolg hat sie nun im Magazin "Transgender Health" veröffentlicht. Es ist der erste dokumentiere Fall über eine geglückte Still-Therapie für Transmenschen.

Reisman arbeitet am Mt. Sinai Center for Transgender Medicine and Surgery in New York. Die Klinik ist auf Geschlechtsangleichungen spezialisiert.

In "Transgender Health" verrät Reisman den Namen ihrer Patientin nicht. Nur so_viel: Das Baby hatte die Partnerin [XX] der 30-Jährigen [XY] zur Welt gebracht, sie wollte aber nicht stillen, die Transfrau hingegen schon. Tatsächlich konnte sie, nach der Therapie, dem Baby sechs Wochen lang die Brust geben...

Warum ist das wichtig?
Die Behandlung von Transgendern ist noch ein sehr junges Feld in der Medizin und wenig erforscht. "Medizinische Fragen, die Transmenschen betreffen, werden oft ignoriert", sagt die Forscherin Madeleine Bair. (Romper)

• Dass eine Frau mit den biologischen Geschlechtsmerkmalen eines Mannes nun stillen kann, ist also ein großer Schritt in der Transgender-Medizin.
bento.de 16.2.2018

Also eine gleichgeschlechtliche Partnerschaft mit Hetero-Hintergrund. Bento verschweigt, daß „sie“ gar nicht die genetische „Mutter“ des Kindes sein kann, sondern, falls die Spermien von „ihm“ vor seiner freiwilligen Entmannung stammen, höchstens der Vater. Auch bei einer Uterus-Transplantation wäre das nicht anders. Aber Verwirrung ist das Ziel von Gender, obwohl die Launen der Natur schon verwirrend genug sind.

Meinem Schulkameraden G.R. wurde im Medizinstudium alljährlich ein Irrer vorgeführt, der sich für Napoleon hielt. Für den Auftritt bereitete er ein Jahr lang einen strategischen Vortrag vor, der ganz vernünftig gewesen sein soll. Vielleicht hätten „einbildungsangleichende“ Operationen ihm zu noch mehr Glück verhelfen können. Der Medizin ist bald nichts mehr unmöglich. Wahrscheinlich warten auch schon etliche „Führer“ auf ähnliche medizinische Großtaten.



Sigmar Salzburg

16.02.2018 16:51   Menschen   >   Der GenderInnenwahnsinn   Beitrag einzeln


Irrationalisierung, Islamisierung und Religiotifizierung der Schulen

WELT 13.2.2018:

Kaum ein Lehrer will freiwillig eine Brennpunkt-Grundschule leiten. Dabei gibt es nichts Erfüllenderes, sagt Christiane Hartmann. In ihrer Schule wird das Opferfest gefeiert – und Kurdisch steht auf dem Stundenplan...
Hartmann ist Rektorin der James-Krüss-Grundschule in Köln-Ostheim. Mitten in einem sogenannten Brennpunktviertel mit vielen Arbeitslosen, Bildungsfernen, Migranten und frisch Eingewanderten...

WELT: Wie sorgen Sie für Harmonie zwischen diesen vielen Kulturen?

Hartmann: Etwa durch unsere Feiern. Seit Kurzem begehen wir das kurdisch-iranische Neujahrsfest zum Frühlingsbeginn. Auch das islamische Opferfest feiern wir. Dabei betet unser Islamkunde-Lehrer die Eröffnungssure des Koran und die Kinder präsentieren ein Rollenspiel, in dem sie die koranische Geschichte von Abraham und Ismael nachspielen. Danach wird in den Klassen gefeiert, also vor allem orientalisch gegessen.

WELT: Und umgekehrt ...

Hartmann: ... wird auch an den Sankt Martin mit Laternen und Martinsfeuer erinnert. Im Advent gibt es Feiern mit Weihnachtsliedern und Gebäck. Und bei Einschulung und Abschiedsfeier werden das Vaterunser und die Eröffnungssure gebetet. Dabei fordere ich stets dazu auf, dem jeweils anderen Gebet Respekt zu zollen. Jedes Kind, das die Schule verlässt, soll einen Schatz an Erinnerungen vom gelungenen Miteinander der Kulturen mitnehmen...

welt.de 13.2.2018

Für die steigende Zahl der Religionsfernen, Glaubenslosen und Vernunftbetonten gibt es an den Schulen keine Fürsorge. Sie bleiben eine ausgegrenzte Minderheit, obwohl ihr im Westen ein Drittel und im Osten schon zwei Drittel angehören. Die islamisierungsdevoten Staatskirchen freut es, aber die Zukunft sieht eher düster aus – vielleicht so wie im Libanon. – Siehe auch hpd 16.2.2018 zu den Angriffen auf die Neutralität der (dort Berliner) Schulen.


Sigmar Salzburg

16.02.2018 10:08   Veranstaltungen   >   Diskussion Bekenntnisschulen   Beitrag einzeln


Fehler

Maler Max Liebermann zum berühmten Chirurgen: „Sauerbruch, wenn Sie ’nen Fehler machen, dann deckt ihn der jriene Rasen. Een Fehler von mir hängt noch nach hundert Jahren an der Wand!“

Die Fehler der Tollpatsch-Augst-„Reform“ belästigen oder verblöden noch nach Jahrzehnten ein Millionen-Lesepublikum:
Fast könnte Nathalie Scheil einem Leid tun: Die 25-Jährige wurde von ihrem milliardenschweren Verlobten Hans Georg Näher (56) [Prothesen-Milliardär] via Überwachungskamera, die er in der teuren Berliner Wohnung installiert hatte, überführt, während einer seiner Geschäftsreisen Herrenbesuch gehabt zu haben ... Er löste die Verlobung und sagte die Hochzeit zu Pfingsten ab. In der "Bild"-Zeitung rieb er ihr jetzt auch noch unter die Nase, was ihr entgangen ist ...
krone.at 15.2.2018


Sigmar Salzburg

15.02.2018 19:54   Rechtschreibforum   >   Ein Volk zu Schreibstümpern gemacht   Beitrag einzeln


Academia.edu

Die Extension .edu deutet auf Urheber aus dem universitären Bereich. So hatte ich mir vor längerem bei academia.edu eine Veröffentlichung über die Interpretation der Passage in (korrupter) punischer Sprache in der Komödie „Poenulus“ von Plautus bestellt. Danach bekam ich laufend Angebote für Hebraisten. Dann schrieb man mir, mein Name sei in 158 ihrer Veröffentlichungen zitiert worden. Das nachzuprüfen war allerdings nur zahlenden Mitgliedern möglich. Es folgten nun ähnliche Aufforderungen für Einzelfälle, z.B. gestern 20:11:
Academia.edu

Dear Sigmar,

A highly cited paper published in Parasitology mentions the name "Sigmar Salzburg".

View your Mentions
Ich kann mich nicht erinnern, über Parasitologie veröffentlicht zu haben, außer vielleicht hier.
»Offenbar versucht Academia.edu mit aggressiven Methoden seinen Nutzerbestand zu erhöhen.« (wiki).

Sigmar Salzburg

14.02.2018 09:54   Rechtschreibforum   >   Es gehört nicht hierher, aber dennoch ... 2   Beitrag einzeln


„Stützen der Gesellschaft“

Der FAZ-Blogger „Don Alphonso“, alias Rainer Meyer, der inzwischen auch leibhaftig in Erscheinung tritt, schreibt in Schweizer traditioneller Rechtschreibung, diesmal über seine Lektüre:
Her mit den leicht bekleideten Romanen
10. Februar 2018 von Don Alphonso | 587 Lesermeinungen

Sie schaut her, und ich schau hin – Schwupps! – Heidi, nun bin ich drin!
Demetrius Schrutz


Ich bin – eigentlich – der ideale Kunde für Verlage. Und wenn mein wohlgesonnenes Auge auf dem stetig wachsenden Bücherstapel am Sofa ruht, verzeichnen mich die deutschen Verlage sicher auf der Seite der wirklich guten Kunden. Immer noch. Der Buchmarkt lebt, ähnlich wie Konzertveranstalter, von Menschen wie mir. Von einem kleinen Teil der Bevölkerung, der Zeit und Geld hat und wirklich gern liest. Von denen, die wirklich noch in kleine Buchgeschäfte gehen...
Wissen Sie, früher wurden Buchgeschäfte gleichermaßen von Männern und Frauen besucht, heute stelle ich oft fest, dass auf einen Kunden drei, vier Kundinnen kommen. Vielleicht bin ich nicht der einzige, der nicht schon wieder Bücher über Ekzeme und SS-Opas lesen will...
blogs.faz.net 10.2.2018
Es gibt also 587 Lesetips und Lesermeinungen, viele davon in bewährter Rechtschreibung:
Periskop sagt:
11.Februar 2018 um 10:39 Uhr
Auch ein Buchhändler
Ich habe unter anderem Buchhändler gelernt, mit Abschluß auf der Buchhändlerlehranstalt in Leipzig. Deswegen kann ich Ihnen sagen: Amado gab es in der DDR. Es gab erstaunlich viele Titel im Verlagsangebot. Die Auflagen waren nur so gering, daß die Bücher eben dann zur Bückware für privilegiertes Stammpublikum wurden...

Zuagroaster sagt:
11.Februar 2018 um 23:50 Uhr
Chandler geht immer
„Eine Blondine, für die ein Bischof ein Kirchenfenster eingetreten hätte”, oder „Augenbrauen, für die sich ein Bürstenfabrikant interessiert hätte”.
Alleine dafür rentiert sich das Lesen, abgesehen davon daß er und Hammett die Meister des Hard Boiled Detective Genres waren.

Otto Moser sagt:
11.Februar 2018 um 17:51 Uhr
Danke für Ihre Tips , Simple Reader !
Life on the Mississippi war das bisher einzige Buch, das ich komplett im Internet gelesen habe.
Und es ist faszinierend !
Twain war ein ganz Großer, und wäre der verblödete US-Bürgerkrieg nicht gewesen, hätte er vielleicht nie geschrieben, sondern wäre „pilot“, also eigentlich Steuermann oder Rudergänger, auf dem Fluß geblieben.

GanzEinSchlimmer sagt:
11.Februar 2018 um 11:07 Uhr
Reformschrieb
Seit der von Bertelsmann angezettelten Rechtschreibreform kann ich weder Literatur noch Sachbücher mehr lesen. Für derartiges auch noch Geld auszugeben bringe ich nicht übers Herz. Ein Wort wie Missstände bereitet mir Augenkrebs. Die Verlage haben den Quark allzu bereitwillig mitgemacht.


Sigmar Salzburg

14.02.2018 07:56   Zeitungen, Rundfunk, Fernsehen   >   Frankfurter Allgemeine Zeitung, F.A.Z., FAZ, faz.de, faz.net, faznet.de und die Rechtschreibung   Beitrag einzeln


Bombenhagel auf Dresden im Februar 1945

Im Bombenhagel am 13. und 14. Februar 1945 wurde Dresden in Schutt und Asche gelegt. Britische und amerikanische Bomber verwandelten die Altstadt in ein Trümmerfeld...
dnn.de 13.2.2018

Es darf in dem Bericht nicht fehlen, daß Dresden angeblich eine Hochburg der Nazis gewesen sei, ein strategisch wichtiger Verkehrsknotenpunkt und Standort von Rüstungsbetrieben. – Galt das aber auch für den kulturhistorisch überragenden barocken Stadtkern? Es ging wohl eher um das „Moral Bombing“, der sinnlosen Verbreitung von Schrecken. Ansonsten siehe meinen Beitrag von vor sechs Jahren.

Sigmar Salzburg

13.02.2018 19:06   Beispielsammlung über Sinn und Unsinn   >   Politisch korrekte Sprache   Beitrag einzeln


Das kommt uns doch bekannt vor!

Der US-amerikanische Milliardär mit ungarischen Wurzeln George Soros stellte am Sonntag klar, er sei stolz darauf, 400.000 Britische Pfund für eine Anti-Brexit-Kampagne zur Verfügung gestellt zu haben. Nach Kritik dafür, kündigte er am Montag an, weitere 100.000 Pfund zu spenden. Es ist nicht das erste Mal, daß sich Soros in politische Debatten einmischt. Und der 87jährige ist noch lange nicht müde. mehr » JF

1998 unterstützte der Verband der Schulbuchverleger die Kieler SPD-Regierung mit Propaganda im Werte von 500000 DM zur Verhinderung eines unerwünschten Volksentscheids zur Rechtschreibreform: Kampagne „Der beste Grund für die Rechtschreibreform ist sechs und heißt Jan“. Da sich die Wähler aber nicht übertölpeln ließen, wurde das vom Volk beschlossene Gesetz durch die antidemokratischen Kieler Alt-Parteien im Jahr darauf ohne Gegenstimme (!) annulliert. – Nun, heute ist die Mißachtung des Volkswohles und -willens schon Standard.

Sigmar Salzburg

13.02.2018 10:23   Volksentscheid   >   »Demokratur« und Verantwortungslosigkeit der Politiker   Beitrag einzeln


Typischer Bürgerfehler ohne Korrekturautomat

... Merkel und ihre Seilschaft haben bereits unabsehbaren, nachhaltigen Schaden für Deutschland und für Europa angerichtet. Wenn das nicht ihre Absicht gewesen wäre, müßten sie die Auswirkungen ihrer Fehler nun endlich sehen und effektiv gegensteuern. Man könnte es Merkel dann sogar positiv anrechnen, dass sie den Souverän um weitere vier Jahre bittet, um die eigenen Fehler zu beheben. Doch Merkel sieht ihre Fehler nicht im Ansatz ...
pi-news.net 12.2.2018


Sigmar Salzburg

13.02.2018 08:57   Rechtschreibforum   >   Ein Volk zu Schreibstümpern gemacht   Beitrag einzeln