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Die 20 neuesten Rechtschreibbeiträge (mit Technik) ...


Uwe Tellkamp

Das Atelier
Erschienen in der Edition Buchhaus Loschwitz
112 Seiten, 17 Euro
ISBN: 978-3-9820131-8-3

Aus dem Klappentext:
Bilder mit Worten malen – man könnte meinen, dies geschehe, liest man Tellkamps Texte. »Das Atelier« gewährt faszinierende Einblicke in die Bilder und Welt der sächsischen Kunstszene, insbesondere in Dresden. Dies geschieht hier freilich nicht in der Form eines Reports oder schieren Abbilds, sondern als Dichtung und Wahrheit: auf irisierende Weise stets auch das Ganze bedenkend. Im trunken wuchernden Gespräch entsteht eine ganze Welt vor unseren Augen, in der sächsischer Wein eine wichtige Rolle spielt, eine Luftpistole in einer pittoresken Nebenrolle zu sehen ist, eine Welt voller lebendiger Leute, in der Bücher ebenso großer Bedeutung sind wie die Bilder und Skulpturen. Freilich führt uns Tellkamp erlebnisreicher Essay am Ende auch die Bedrohung der Kunst vor Augen, wenn sie unter Künstler in die Mühlen der Politik und der Ideologen geraten...
Textprobe:
Der Maschinist Rahe dient in einer ehrwürdigen, was das Vergewissern betrifft, früchtetragenden, jedoch inzwischen verdrängten und verrufenen Apparatur. Farbmüller, könnte er heißen. Lichtmüller. Tür- und Fensterweber. Die Farben sind rauch, das alte Wort für rauh, das sich in Rauchwaren erhalten hat. Rahes Farben könnten die Dinge bezeichnen, wie es sonst Umrisse tun, die Farbe gebiert die Dinge, nicht umgekehrt. Ding wird Findling in den Prozessen der Farbe. Sie verläßt ihren Stellvertreterdienst, ihre Fremdbestimmung, kommt zu sich selbst; wenn Farbe Sprache ist, spricht Rahe hier als Lyriker; dem Prosaschreiber wird Sprache zur Magd darstellerische Absichten, er muß sie in den Zweck mißbrauchen, um sie zu gebrauchen: der Maler schneidet den Klotz der bloßen Nützlichkeit ab, und siehe da, die Farbe hat eigene Abenteuer.
Auch der MDR zitiert (ss-verfälscht) aus dem Buch und wittert pflichtgemäß rechtes Gedankengut:
"Ohne Soldatentum gäbe es im übrigen auch keine der von ihr als so wichtig erachteten künstlerischen Leistungen, oder glaube sie, dass Werke wie die Recherche,* die Sixtinische Kapelle, die Bachsche und Mozartsche Musik ohne ein gewisses Soldatentum, vulgo: Disziplin, hätten geschaffen werden können?"
Der Kritiker versucht auch, die auftretenden Personen zu entschlüsseln:
Gespräche mit Neo Rauch
Uwe Tellkamp betreibt Bildbetrachtung. Das war einmal Schulstoff. Doch so verschwurbelt wie hier in seinem gut 100 Seiten schmalen Buch "Das Atelier" gab's die wohl noch nie. Als Ich-Erzähler namens Fabian besucht er Künstler wie Martin Rahe und Nina Schmücke, philosophiert mit Thomas Vogelstrom – allesamt unschwer erkennbar als Neo Rauch, dessen Frau Rosa Loy sowie Johannes Heisig – und lässt die Dresdner Romantik aufleben. Die Namen verstorbener Maler werden im Klartext genannt: Otto Dix etwa, Osmar Schindler, auch Hermann Glöckner und sowieso Caspar David Friedrich und Johann Christian Clausen Dahl. Zudem trifft Tellkamp den einen weißen Maserati fahrenden Carl Bunke, einen "Hansdampf in allen Kunstgassen", womit der Galerist Gerd Harry Lübke [richtig: Lybke], genannt Judy, gemeint sein dürfte. Der schießt per Luftdruckpistole gemeinsam mit seinem teuren Lieblingsmaler auf Zielscheiben mit den Gesichtern von dessen Lieblingsfeinden...
mdr.de 19.5.2020
Vera Lengsfeld schätzt die Wirkung des Büchleins am 28.06.2020 ein:
Sonntagslektüre: Uwe Tellkamps „Das Atelier“
Kaum ein Büchlein hat eine solche Eruption an Kritikerstimmen ausgelöst wie der schmale Band des Dresdener Schriftstellers Uwe Tellkamp. So gesehen, war es ein überaus erfolgreicher Start der Edition „Exil“ aus Susanne Dagens Buchhaus Loschwitz, laut „Freitag“ die „gute Stube des rechtsintellektuellen Pegida-Umfelds“. Die intellektuelle Strahlkraft dieses Umfelds macht die Linke offensichtlich hochnervös. Es ist amüsant zu lesen, wie die Herren Kritiker sich mit ihren schrillen Stimmen bei der Dekonstruktion des Textes gegenseitig zu übertreffen suchen. Von der „Zeit“ bis zum „Freitag“ sind alle einschlägig Verdächtigen am Start, um sich über die „antimoderne, neurechte und raunende Männerclique“ zu echauffieren. Selbst Sonntags-Krimi-Spezialisten, die lieber bei ihren Leisten geblieben wären, fühlen sich berufen, sich zum Literatur-und Kunstkritiker aufzuschwingen. Der Brei, um den alle herumreden, ist so heiß, dass sogar die notorische Amadeu Antonio Stiftung mit ihrem „Belltower“ mitmischt, die bisher weniger als Kunstkritiker denn als Gesinnungswächter aufgefallen ist. Tellkamp muss sie tief und präzise getroffen haben, wenn der Aufschrei so groß ist...
Gleicher Text auch auf der „Achse des Guten“.

* im Original: „die Recherche,“ als Druckfehler zu streichen?


Sigmar Salzburg

01.07.2020 04:10   Bücher   >   Ordentlich gedruckte Bücher   Beitrag einzeln


Preußische Allgemeine Zeitung

Deutsch als Fremdsprache
Ausländer lieben Deutschland

Weltweit wird die deutsche Sprache derzeit gern gelernt. Bei den Muttersprachlern hingegen ist Deutsch auf dem Rückzug


Bodo Bost
19.06.2020

Die weltweite Zahl der Deutschschüler steigt wieder. Während im Ausland das Ansehen von Deutsch steigt – inzwischen wird in 144 Ländern die deutsche Sprache an staatlichen Schulen oder Hochschulen gelehrt – sinkt es allerdings an deutschen Hochschulen.

Weltweit lernen somit 15,4 Millionen Schüler Deutsch als Fremdsprache. Dies geht aus einer Erhebung des Auswärtigen Amts in Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut, der Deutschen Welle, dem Deutschen Akademischen Austauschdienst und der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen hervor. Die Zahl der Deutschschüler weltweit ist damit seit 2015 relativ stabil geblieben. Damals wurden etwa 15,5 Millionen Ausländer registriert, die Deutsch lernten.

[...]

Hunsrückisch in Brasilien

Nach einem massiven Rückgang der Popularität erlebt die deutsche Sprache nun ein regelrechtes Comeback. Noch nie seit dem Ersten Weltkrieg galt das Deutsche im Ausland als eine so nützliche Sprache wie heute. Deutsch wird heutzutage mit blühender Wirtschaft und Erfolg in Verbindung gebracht. Wer Deutsch lernt, eröffnet sich dadurch neue Chancen.

[...]

Aktuell gibt es etwa 104 Millionen Muttersprachler, weiterhin fast noch einmal genauso viele Sprecher und weitere fast 16 Millionen Menschen lernen die deutsche Sprache momentan. 225 Millionen Menschen haben derzeit auf der Erde in irgendeiner Art und Form Deutsch gelernt. In neun Staaten ist das Deutsche regionale oder nationale Amtssprache.

Nicht zu vergessen sind die deutschen Sprachminderheiten außerhalb deutschsprachiger Staaten: 7,5 Millionen sind es weltweit. Alleine in Brasilien sprechen mehr als eine Million Menschen deutsche Dialekte zum Teil noch als Muttersprache, in neun Gemeinden sind Hunsrückisch oder Pommerisch Amtshilfssprachen, in Russland ist Deutsch Hilfssprache in zwei Landkreisen in Sibirien. Identifizierbare deutschsprachige Minderheiten gibt es in 42 Staaten, in ebenso vielen Staaten noch gibt es deutsche Schulen.

Englisch auf deutschen Unis

Während im Ausland das Ansehen des Deutschen steigt, sinkt es in Deutschland, dem es seinen Namen gegeben hat. An immer mehr deutschen Hochschulen werden ganze Studiengänge nur noch auf Englisch angeboten. Chinesische Studenten kommen oft mit besseren deutschen Sprachkenntnissen in Deutschland an, als wie sie das Land wieder verlassen. Damit beteiligt sich Deutschland direkt an der Verbreitung der englischen Sprache zulasten der internationalen Stellung der eigenen Sprache.

Einst weitverbreitet in der Wissenschaft hat das Deutsche längst seinen Status als Wissenschaftssprache verloren. Es ist nicht ausgeschlossen, dass die derzeitige Tendenz eines Tages zum weitgehenden Verzicht in nicht-geisteswissenschaftlichen Fächern auf Deutsch als Sprache der höheren Schulbildung und der Hochschullehre hinführt.

Der Verein für „Deutsche Kulturbeziehungen im Ausland" (VDA), einst Aushängeschild für die deutsche Kultur weltweit und Zentralorgan der deutschsprachigen Minderheiten in aller Welt, der zwischen 1990 und 2000 noch half, die Rückkehr von 2,5 Millionen Russlanddeutschen nach Deutschland abzuwickeln, hat im letzten Jahr, nach fast 140 Jahren seine Arbeit eingestellt, weil er von der öffentlichen Hand nicht mehr unterstützt wurde.

paz.de 19.6.2020


Sigmar Salzburg

30.06.2020 03:28   Rechtschreibforum   >   Deutsch   Beitrag einzeln


Über die Machtergreifung der Parteien



• Einband: Kartoniert / Broschiert
• Sprache: Deutsch
• ISBN-13: 9783837223552
• Erscheinungstermin: 22.5.2020
EUR 19,80

Klappentext
Die parlamentarische Demokratie in der Bundesrepublik Deutschland ist gescheitert. An die Stelle der Fürsten sind die Parteien getreten. Sie haben die Staatsgewalt okkupiert. Artikel 20 Abs. 2 Satz 1 Grundgesetz - "Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus" - ist eine Täuschung.

Alle Staatsgewalt geht nicht vom Volke oder dem vom Volk gewählten Bundestag aus, sondern von den etablierten Parteien und deren Führungsriege. Die Parteien haben sich die Entscheidungsbefugnis über die zentralen Bereiche des Staates - Parlament, Regierung, Justiz, Verwaltung - ohne Widerspruchsmöglichkeit durch das Volk angeeignet.

"Das Entscheidende ist, das dieser ganze Menschenapparat [...] oder vielmehr diejenigen, die ihn leiten, den Parlamentariern Schach bieten und ihnen ihren Willen ziemlich weitgehend aufzuzwingen in der Lage sind. [...] Das Versagen des Parlamentariers wird zum Schicksal von Staat und Volk."

(Max Weber, Politik als Beruf)

"Die Frage ist erstens, welche Wirkung überhaupt vom Volke ausgeht. Sie ist ungemein gering. Selbst die Wahlen sind keine eigentlichen Wahlen, sondern Akklamation zur Parteienoligarchie."

(Karl Jaspers, Wohin treibt die Bundesrepublik?)

Mein Kommentar: Anfang der fünfziger Jahre lehnte der sowjetische Außenminister Molotow die Forderung ab, in der gerade geschaffenen DDR die parlamentarische Demokratie nach westlichem Vorbild einzuführen, mit den Worten, das habe 1933 Adolf Hitler an die Macht gebracht. „Wir haben doch hier ein System, das das verhindert.“ (Ulbricht: „Es muß demokratisch aussehen, aber wir müssen alles in der Hand haben!“) Ähnliches galt dann auch für die überwältigten sogenannten Volks„demokratien“.

Im Grundgesetz der Bundesrepublik stand und steht: „Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus.“ Aber die CDU weigert sich bis heute, den Passus, daß dies in „Wahlen und Abstimmungen“ zu geschehen habe, durch gesetzliche Regelungen mit Leben zu erfüllen. Beispielsweise ...
... Für die CDU „ließ Kanzlerin Angela Merkel mitteilen, sie halte Volksentscheide auf Bundesebene nicht für nötig. Das System der repräsentativen parlamentarischen Demokratie habe sich bewährt.“
BZ. 10.02.14
Das läßt sich leicht widerlegen: 20 Jahre lang haben alle Umfragen ergeben, daß die Bevölkerung die nichtsnutzige Rechtschreibreform ablehnt. Durch schmutzige Tricks, Kumpanei von Medienmagnaten und Politik und durch die Annullierung eines Volksentscheids wurde der mehrheitliche Wille des Volkes mißachtet und ausgeschaltet.


Sigmar Salzburg

29.06.2020 04:14   Beispielsammlung über Sinn und Unsinn   >   Bücher   Beitrag einzeln


Die Würde des Volksvertreters ist unantastbar

Imad Karim · 25. Juni 2020

Ich lernte, Meinungsfreiheit ist die Freiheit, seine Meinung friedlich ausdrucken zu dürfen, aber anscheinend war ich ein schlechter Schüler und habe die Meinungsfreiheit falsch verstanden.

Egal wie man zum ehemaligen AfD-Abgeordneten Heinrich Fiechtner steht, muss man sich fragen, ob solche Maßnahmen von der grünen Landtagspräsidentin Muhterem Aras, wie ihn aus der Sitzung auszuschließen, korrekt und verfassungskonform sind.
Ich meine nein! ...



Dabei ist er doch einer der Guten! Vor vier Jahren gegen Antisemitismus aufgetreten und dann aus der AfD ausgetreten, siehe Wikipedia.


Sigmar Salzburg

28.06.2020 17:44   Rechtschreibforum   >   Verantwortungslose Politiker   Beitrag einzeln


Verfassungsfeindliche Instrumentierung des Verfassungsschutzes

Eben lese ich in einem längeren Text von Imad Karim:
Imad Karim
28. Juni 2020 um 07:23

Heute weiß ich leider, dass die AfD durch den instrumentalisierten VS komplett demontiert wird und dass wir heute keine demokratische Mitte mehr haben.
Ich befürchte eine dunkele Zukunft, die ich mit allen demokratischen Mitteln zu verhindern versuchte und dabei gescheitert bin.

Mein Film in diesem Jahr über HG Maaßen war für mich auch eine Art Abschied nehmen von der politischen Arbeit. Dass auch kein Sender bereit war, ihn zu senden, zeigte mir wieder, in welchen undemokratischen Zeiten wir leben

[url]https://youtu.be/vCzEQy-u4CA[/url]

Maaßen erzählte mir übrigens nicht vor der Kamera viele brisante Dinge, die mich noch pessimistischer machten, was dieses Land und die Freiheit betrifft.

Die herrschenden Altparteien lassen keinen Zweifel daran, daß sie den Sturmangriff auf die AfD planen und das Würgeeisen immer enger zuziehen wollen. (lt. Spiegel):

Die AfD und der Verfassungsschutz
Unter Beobachtung

Der AfD-"Flügel" ist im Visier des Verfassungsschutzes, in Brandenburg und Thüringen gelten gar die ganzen Landesverbände als rechtsextreme Verdachtsfälle. Wird bald die gesamte AfD bundesweit beobachtet?

Die Innenminister der Länder sind sich über die Bedrohungslage einig. Der "gewaltbereite Rechtsextremismus und -terrorismus sowie sämtliche Strömungen und Subkulturen von Rechtsradikalismus" werden als "derzeit größte Herausforderung für Verfassungsschutz, Staatsschutz und Justiz im Inland" angesehen - so steht es im einstimmigen Beschluss zu Tagesordnungspunkt 8 der Innenministerkonferenz vergangene Woche in Erfurt.

Die Rede ist darin von einem "Höhepunkt in der Verrohung demokratischer Diskurs- und Anstandskultur" - gemeint ist damit auch eine Partei, ohne dass sie beim Namen genannt wird: die AfD...
spiegel.de 28.6.2020

Wie der Verfassungs„schutz“ in rabulistischer Weise scharfe Kritik als durch die Meinungsfreiheit gedeckt zugesteht, aber ihre notwendige Wiederholung und Bekräftigung dann als verfassungsfeindlich darstellt, hatte ich hier schon angeprangert.


Sigmar Salzburg

28.06.2020 14:49   Rechtschreibforum   >   Verantwortungslose Politiker   Beitrag einzeln


Astrid Schulz an Eltern im SHEV

tichyseinblick.de

Gendern: Schöne neue Sprache
24.6.20

Das Gendern der deutschen Sprache mit * und Partizip-Präsenz-Konstruktionen wie "Radfahrende" führt zu immer absurderen Lächerlichkeiten. Von Bettina Hagen.

Das erste Mal stolperte ich am 7. Juni 2001 über folgenden Ausspruch von Gregor Gysi, den er in der Talkshow „Berlin Mitte“ zum Besten gab: „Ich würde es gut finden, wenn die Berlinerinnen und Berliner ihren Bürgermeister oder Bürgermeisterin direkt wählen würden.“ Ich dachte, ich spinne, als ich das hörte. Aber nein.

Herr Gysi war schon damals Musterschüler und Meister der Anpassung zu einer Zeit, als die neue Diktatur der politischen Korrektheit erst so richtig in Rollen kam. Unendlich viele Beispiele der verquasten neuen Gendersprache kamen im Lauf der Zeit allein aus seinem Mund. Seitdem verfolge ich die zunehmende Vergewaltigung der Sprache durch sogenanntes Gendern.

Immer wieder frage ich mich, was das für Leute sind, die es sich zum Ziel gesetzt haben, unsere Sprache im Namen der sogenannten Gendergerechtigkeit zu verändern. Wer treibt die Entwicklung einer falsch verstandenen Emanzipation mit derartigen Sprach-Verrenkungen so gnadenlos voran? Und warum?

Sind es komplexbeladene Frauen, die alles bekämpfen, was nach „männlich“ riecht? Oder sind es Männer, die so schwach sind, sich ein Schuldgefühl für eine vermeintlich vermännlichte Sprache einreden zu lassen?

Wie sonst kann man auf die Wahnsinnsidee kommen, künstlich jeden, aber auch jeden allgemeinen, grammatikalisch (nicht sexuell) maskulinen Begriff wie Bürger, Arzt, Mitarbeiter, Autofahrer, Minister, Einwohner, Freund usw. mit einem „femininen“ Zusatz zu versehen? Oder gleich ganz durch die feminine Form zu ersetzen? Wenn man (frau?) das * umgehen will, sind im Reigen der Genderkreationen auch so schöne Partizip-Präsenz-Begriffe wie „Radfahrende“, „Studierende“, „Touristenführende“ usw. entstanden.

Halt! Da fallen mir beim Aufzählen der Begriffe glatt noch einige ein, die ich noch nie als gegendert wahrgenommen habe: Z.B. „Gäste“. Da vermisse ich schmerzlich die „Gäst*Innen“, genauso die „Zuwanderer*Innen“, „Lokführer*Innen“. Bis vor kurzem hatte ich auch noch nie von Nationalsozialist*Innen gelesen. Aber das hat sich geändert. Zum Beispiel hier. Nun werden also auch tote weibliche Nazis nicht mehr diskriminiert. Demnächst wird es vielleicht auch Naz*Innen geben oder Nazierende.

Und eigentlich ist es auch eine Frechheit, dass „DIE GRÜNEN“ ihre Partei noch immer nicht in „Die Grün*Innen“ umbenannt haben. Eine schreiende Ungerechtigkeit und zutiefst frauenfeindlich, die weiblichen Mitglieder einfach bei der Namensgebung zu vernachlässigen. Nur bei den „Deutschen“ ist das Ändern wohl kein Problem, denn von denen soll man ja ohnehin nicht mehr sprechen.

Ziemlich einseitig und ungegendert bleibt es allerdings auch bei Allgemeinbegriffen wie: Mörder, Täter, Terroristen, Vergewaltiger, Diebe, Einbrecher, Perverse, Randalierer, Chaoten etc. Aber eigentlich auch logisch aus Gendersicht, denn das Böse und die Bösen sind doch gern ausschließlich männlich besetzt. Oder? Auch die Rassisten, Verschwörungstheoretiker und Rechtsradikalen. Oder hat schon mal jemand von „Verschwörungstheoretisierenden“ gehört?

Frauen sind besser als wer?

Auch ein anderes Problem, liebe Genderist*Innen, ist überhaupt noch nicht geklärt. Wie bekommt man im Sinne einer neuen Gerechtigkeit das männliche Element in grammatikalisch so rein feminine Begriffe wie: die Gesellschaft, die Gemeinde, die Bürgerschaft, die Partei oder die Menge. Und dann gibt es ja noch: die Person, die Koryphäe, die Kapazität. In eurer Logik müsste es doch eigentlich heißen: die Person*Er usw. Denn die Männer sollen doch auch gerecht behandelt werden. Oder haben das diese Machos und Unterdrücker nicht verdient? Und was ist mit neutralen Ausdrücken wie „das Mitglied“? Schreiben wir in Zukunft der/die/das Mitglied? Klärt das bitte!

Im Ernst: Das, was ihr da hervorbringt, ist Deutsch von seiner unangenehmsten Seite: wichtigtuerisch, besserwisserisch und regulierungssüchtig. Und unlogisch bis dort hinaus.

Wenn ihr Genderisten euch anstrengt, bekommt ihr die Sprache noch so zerhackstückt, dass sich bald jeder vernünftige Mensch an den Kopf fasst und die Bürger hoffentlich anfangen, sich dagegen zu wehren. Das sprachliche Wirrwarr samt gruseliger Rattenschwanzsätze sollte sich die Mehrheitsgesellschaft nicht mehr gefallen lassen.

Hoffentlich gewinnen auch die Studenten den gesunden Menschenverstand schnellstens zurück und kapieren endlich, dass mit solch lächerlich gegenderten Begriffen wie „Studierende“ und „Studierendenwerk“ keine vermeintliche Geschlechtergleichheit entsteht. Denn so blöd wie die Genderisten glauben, sind sie nicht!

[url]https://www.tichyseinblick.de/meinungen/schoene-neue-sprache/[/url]
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Astrid Schulz-Evers
Vorsitzende des Schleswig-Holsteinischen Elternvereins e.V.
Bürgermeister-Kinder-Str.9
24306 Plön am See



Kevin Kraus

27.06.2020 16:15   Veranstaltungen   >   Schleswig-Holsteinischer Elternverein e.V.   Beitrag einzeln


Astrid Schulz an Eltern im SHEV

Freitag, 5. Juni 2020 Lokales Kiel
Stadt mit Sternchen
Kiel führt ab 1. Juli die geschlechtergerechte Amtssprache ein – Zierau bittet um Gelassenheit
Von Michael Kluth

Kiel. „Liebe Kieler*innen, liebe Lesende“: Nach der Hansestadt Lübeck führt auch die Landeshauptstadt Kiel die geschlechtergerechte Sprache in ihrer Verwaltung ein. Während Lübeck den Geschlechter-Doppelpunkt („Lübecker:innen“) anwendet, setzt Kiel auf das vielerorts übliche Gender-Sternchen („Kieler*innen“) und vor allem auf die Neutralisierung von Geschlechtern („Studierende“, „Amtsleitung“). Der Stern stehe „mit seinen weit verzweigten Strahlen für alle Geschlechter“, heißt es in der Mitteilung der Stadtverwaltung, „sowohl Männer und Frauen als auch Geschlechter jenseits binärer Mann-Frau-Kategorien“.

Das Konzept der Agentur Fairlanguage aus Quarnbek (Kreis Rendsburg-Eckernförde) ist jetzt fertig. Zur Vorbereitung hat die Agentur mit Beschäftigten der Stadt 2019 insgesamt fünf Workshops veranstaltet, „mit großer Beteiligung der Verwaltung“, heißt es. Die Stadt zahlt der Agentur für ihre Arbeit 50 000 Euro.

Die städtischen Ämter, Behörden und Betriebe sollen das Konzept vom 1. Juli 2020 an umsetzen. Der Kieler Personaldezernent Christian Zierau hat die Konzeption in dieser Woche im Innen- und im Hauptausschuss der Ratsversammlung vorgestellt.

Er finde eine gendergerechte Kommunikation „für eine Großstadt relativ selbstverständlich“, sagte der Stadtrat im Hauptausschuss. Es gehe darum, „modern zu kommunizieren“ und „alle Menschen in der Stadt gleichermaßen anzusprechen und nicht auszugrenzen“, schreibt Zierau im Vorwort zum Konzept. „Mir persönlich ist wichtig, dass Gespräche menschlich klingen und keinen Menschen ausschließen. Auch die Verständlichkeit von Behördensprache sollte konsequent mitgedacht werden.“ Das sei „gelebte Vielfalt und Anspruch gleichermaßen“. Zierau ermunterte im Hauptausschuss alle dazu, die gendergerechte Kommunikation „gelassen, pragmatisch und ungezwungen“ einzuführen.

Für die Grünen begrüßte Ratsfrau Anke Oetken die Vorlage der Verwaltung ausdrücklich. „Sprache verändert sich“, sagte sie. Das Konzept sei „großartig“. SPD-Fraktionschefin Gesa Langfeldt lobte das Konzept als schönes Beispiel dafür, dass die Sprache mit Geschlechtergerechtigkeit eben nicht verhunzt werde. „Die Vorlage ist sehr gut lesbar“, sagte sie. Im Innenausschuss regte der Vorsitzende Falk Stadelmann (SPD) eine begleitende wissenschaftliche Studie zur Akzeptanz in der Bevölkerung an. Zierau sagte, er stehe dem Vorschlag aufgeschlossen gegenüber, im Vordergrund stehe jetzt aber die praktische Umsetzung. Kritiker des Gender-Sternchens meldeten sich in keinem der Ausschüsse zu Wort.

Die Agentur Fairlanguage stellt ihrem Konzept Grundsätze voran: „Wir haben den Anspruch, in der Landeshauptstadt Kiel gendergerecht zu kommunizieren“, heißt es darin. „Dies tun wir, indem wir in allen Textarten, sowohl mündlich wie schriftlich (Beispiele: Online-Artikel, Grußworte, Ausschreibungen, Mitteilungen, E-Mails, Bescheide, Satzungen) und im Umgang mit Menschen

 Sätze umformulieren und Wörter neutralisieren („Teilnehmende, Leitung“), so dass Geschlecht keine Rolle spielt, das Gendersternchen verwenden („die Bürger*innen“, „die*den Kolleg*in“, „ein*e Antragsteller*in“), sodass Vielfalt sichtbar wird, auf eine geschlechtsspezifische Anrede verzichten („Guten Tag, Vorname Nachname“, „Moin, Vorname Nachname“) oder Menschen mit einer selbstgewählten Anrede ansprechen und dabei die Verständlichkeit mitdenken.

In der mündlichen Anwendung soll das Gender-Sternchen „mit einer kurzen Pause gelesen bzw. gesprochen“ werden, heißt es in der Anleitung. „So wird Raum für alle Geschlechter geschaffen und Vielfalt hörbar.“

Es gehe bei gendergerechter Kommunikation nicht darum, die Grammatik zu verändern, versichern die Fachleute, sondern vielmehr darum, „die Sprache an die gesellschaftliche Situation und die Vielfalt anzupassen und so eine inklusive Welt für alle Menschen zu schaffen“. Sachwörter ohne Personenbezug wie der Stuhl und die Lampe würden nicht verändert. „Außerdem geht es nicht darum, jede Personenbezeichnung zu neutralisieren oder gender-inklusiv darzustellen.“ So könne „eine Person, die ein Amt leitet und weiblich angesprochen werden möchte, auch weiterhin als Amtsleiterin bezeichnet werden“.

Die Stadt will die gendergerechte Kommunikation in vier Phasen bis zum 31. Mai 2022 einführen. Vom 1. Juni 2022 an soll sie in den Regelbetrieb übergehen.
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Kieler Nachrichten, E-Paper, Leserbriefe

Das verhunzt die deutsche Sprache

Gendergerechte Sprache

In Kiel verwechselt die Stadtverwaltung Genus mit Sexus und fügt der Sprache Schaden zu. Die Gendersprache verhunzt vielfach die deutsche Sprache und ist oft auch sachlich unrichtig. So ist es etwa falsch, Studenten in Studierende umzubenennen, weil sie Studierende nur sind, solange sie aktiv studieren, in der übrigen Zeit wären sie Essende, Busfahrende, Einkaufende usw. Eine solche Sprachmodernisierung kann auch zu Missverständnissen führen, etwa wenn Personen, die bisher als Zeuge und Zeugin vor Gericht geladen werden, demnächst womöglich als Zeugende einbestellt werden oder wenn Rechnungsrat und Rechnungsrätin zu Rechnungsratenden mutieren. Unklar ist auch, wie das Stadtoberhaupt zukünftig bezeichnet werden soll, eventuell als Oberbürger*innenmeister*in? Der wortzerreißende Stern verhilft nicht zu mehr Geschlechtergerechtigkeit, sondern ist die Anbiederung an einen sich verstärkenden sozialen Druck, eine bestimmte Geschlechterideologie hinzunehmen.
Helmut Schmidt , Passade

Quellenangabe: Ostholsteiner Zeitung vom 16.06.2020, Seite 20
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Dienstag, 9. Juni 2020 Leserbriefe
Männliches Geschlecht verschwindet

Stadt mit Sternchen

Wenn man Worte mit Sternchen (zum Beispiel laut) liest, verschwindet das männliche Geschlecht. Das ist die feministische, männerfeindliche Propaganda, die von den Kieler Stadtvätern und -müttern als gendergerecht verstanden wird, ein Begriff, der seinerseits feministische Propaganda ist. Mochte der Rat der Stadt sich nicht an seriösen Zeitungen und Buchverlagen orientieren? Dort gibt es Sprachkundige, aber deshalb keine Sternchen. Auch die Kieler Universität wäre wohl eine gute Ratgeberin gewesen. Die deutsche Sprache braucht jedenfalls keine Sternchen.

Prof. Hubert Speidel , Kiel

[ Weitere Artikel mit zum Teil heftigen Kritiken. ]
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Astrid Schulz-Evers
Vorsitzende des Schleswig-Holsteinischen Elternvereins e.V.
Bürgermeister-Kinder-Str.9
24306 Plön am See



Kevin Kraus

27.06.2020 05:00   Veranstaltungen   >   Schleswig-Holsteinischer Elternverein e.V.   Beitrag einzeln


JF über das Zwangsgebührenfernsehen

Öffentlich-Rechtliche und die Wahrheit
Zweites Deutsches Manipulationsfernsehen

• Michael Paulwitz

Mit dem Zweiten wird man dreister manipuliert. „White Lives Matter Burnley“ – „Weiße Leben zählen“ stand auf einem Transparent, das Fans der Gastmannschaft FC Burnley von einem Flugzeug über das Manchester-City-Stadion ziehen ließen, während die Mannschaften auf dem Feld gerade den rituellen Kniefall vor der linksradikalen „Black Lives Matter“-Bewegung vollzogen. Eine „rassistisch motivierte Aktion“, die für „Entsetzen“ gesorgt habe, berichtete die ZDF-„Nachrichten“-Sendung „heute“. Damit auch wirklich jeder ihre einseitige Interpretation schluckt, schoben die Verantwortlichen der Sendung noch eine plumpe Falschübersetzung hinterher: „Nur weiße Leben zählen“, bedeute die Botschaft.

Nach massivem Zuschauerprotest stellte das ZDF immerhin seinen leicht durchschaubaren Manipulationsversuch auf einer Korrekturseite nachträglich richtig. Ein Ausrutscher war das trotzdem nicht. Gerade die ZDF-„heute“-Macher machen als ideologische Gouvernanten aus ihrer Zuschauerverachtung keinen Hehl. Wer in Anspielung auf den überwiegend migrantischen „Allahu akbar“-Mob, der am vergangenen Wochenende die Stuttgarter Innenstadt verwüstete, nach den schlechten Deutschkenntnissen der Randalierer fragt, bekommt schon mal die spöttische Auskunft, die deutsche Sprache sei nun mal „bekannt für ihre reichhaltigen Regionaldialekte“.

Mit Journalismus hat das wenig zu tun

Der „heute journal“-Moderator Claus Kleber trägt seit neuestem seine stets herablassenden Belehrungen mit Gendersternchen-Schluckauf vor. Mit Jan Böhmermann leistet sich das ZDF einen nur dürftig als Fernsehclown getarnten Agitator, der mit dem Holzhammer gegen alles hetzt, was nicht linksradikal ist. Und auf den Seiten des Kinder-Indoktrinationsprogramms „logo“ bekommen schon die Kleinsten Sprachvorschriften serviert, was man noch sagen darf und was „nicht ok“ ist – „of Color“ gut, „farbig“ geht gar nicht, und kriegen erzählt, warum der Onkel Habeck den bösen Begriff „Rasse“ streichen lassen will.

Kann man natürlich alles machen, wenn man sich nicht darum kümmern muß, ob die Leute das auch kaufen, weil die Milliarden der Zwangsgebührenzahler ja sowieso fließen. Nur mit Journalismus hat das dann halt allenfalls nur noch am Rande zu tun, wenn man sich so ungeniert als Manipulationssender inszeniert.

jungefreiheit.de 26.6.2020 (in der bewährten Rechtschreibung!)


Sigmar Salzburg

27.06.2020 00:48   Veranstaltungen   >   Rundfunkzwangsbeitrag   Beitrag einzeln


Marx in der „Reform“schreibung von 1996

Marx & Engels intim:
Erstaunliches aus dem unzensierten Briefwechsel von Karl Marx und Friedrich Engels

Kindle Ausgabe
von Björn Akstinat (Autor, Herausgeber),

Kindle 7,99 € Lesen Sie mit unserer kostenfreien App

Leseprobe

Papa Marx hatte seine liebe Not mit seinem Sohn Karl. So schrieb Heinrich Marx am 18. November 1832 einen kummervollen Brief:
„Lieber Karl! Über drei Wochen sind verflossen, dass Du weg bist, und keine Spur von Dir! Du kennst Deine Mutter und ihre Ängstlichkeit, und dennoch diese grenzenlose Nachlässigkeit! Das bestätigt mir nur zu sehr die Meinung, welche ich trotz Deiner mancher guten Eigenschaft hege, dass der Egoismus in Deinem Herzen vorherrschend ist“
Zwei Jahre später scheint der Sohnemann immer noch nicht geläutert. Am 9. Dezember 1837 schrieb der besorgte Vater:
„Als wären wir Goldmännchen, verfügt der Herr Sohn in einem Jahre für beinahe 700 Taler gegen alle Abrede, gegen alle Gebräuche, während die Reichsten keine 500 ausgeben.“
Zwei Monate später hat Karlchen es geschafft: Der Vater gibt sich selbst die Schuld am missratenen Sohn und schreibt am 10. Februar 1838 an seinen Karl:
„Ich leugne nicht, dass ich mir zuweilen Vorwürfe mache, als zu schwach Dir den Zügel gelassen zu haben. So sind wir jetzt im vierten Monat des Justizjahres, und schon hast Du 280 Taler gezogen. So viel habe ich diesen Winter noch nicht verdient … Ich bin erschöpft, lieber Karl, und muss schließen .“
Und so schloss Heinrich Marx nicht nur sein Geschäft, sondern auch mit dem Leben ab und starb noch im selben Jahr. Da der Vater Angst hatte, dass Karl Marx seinen Erbteil verprasst, hat er in seinem Testament bestimmt, dass ein Vermögensverwalter kontrolliert, wie Karl Marx seinen Erbteil ausgezahlt bekommen und ausgeben darf. In dieser prekären Situation lassen wir den armen Karl selbst zu Wort kommen. So schreibt er am 25. Januar 1843 an einen Bekannten:
„Ich bin, wie ich Ihnen schon einmal geschrieben habe, mit meiner Familie zerfallen und habe, solange meine Mutter lebt, kein Recht auf mein Vermögen.“
Das war also der Grund, warum Marx ständig knapp bei Kasse war.

Hadmut Danisch hat am 1.12.2019 in seinem Blog „Ansichten eines Informatikers“ weitere Zitate aus diesem Buch gebracht – natürlich auch in der gefälschten Rechtschreibung:

Engels an Marx 1862:
„Falls wir nicht die Kunst erfinden, Gold zu scheißen , wird schwerlich etwas anderes übrigbleiben, als dass Du auf die eine oder andre Weise etwas aus Deinen Verwandten herausschlägst.”
Danisch schreibt zum Schluß:
Zitate entnommen aus Björn Akstinat und Simon Akstinat, Marx & Engels intim ; irgendwo stand mal, die Bolschewisten hätten ihren eigenen Marx-Engels-Historiker umgelegt, nachdem er das alles herausgefunden hatte, weil sie verhindern wollten, dass jemand bemerkt, was für ein Gesindel sie als Propheten vergötterten.
Siehe auch dies. Weitere Originaltexte von Karl Marx mit der Suchfunktion.


Sigmar Salzburg

26.06.2020 04:52   Dokumente   >   Unwichtige Geschichtsfälschungen   Beitrag einzeln


Stefan Zweig „behutsam“ verstümmelt

Als Zehnjähriger las ich in einem Schachbuch von der Strategie eines russischen Schachgroßmeisters, mikroskopisch kleine Vorteile in der Figurenstellung stetig zu vergrößern.

Wenn man die heutige politische Entwicklung betrachtet, könnte man meinen, daß die linken Kräfte nach dem Zusammenbruch der kommunistischen Gewaltregime aus solcher Strategie ihre neuen Inspirationen bezogen haben. Nicht mehr die gewaltsame „Weltrevolution“ wird in die Welt getragen, sondern überall werden kleinste Veränderungen, Ausgrenzungen, Umbenennungen, „Reformen“, „Gender“ und vor allem Diffamierungen vorangetrieben und eine Einheitsfront mit nützlichen Idioten geschmiedet.

Und ehe der Normalbürger wach wird, hat Thüringen 25 Jahre nach dem Zusammenbruch des SED Regimes wieder eine kommunistische Regierung – mit Beihilfe von SPD und CDU.

Nein, diese Strategie wurde nicht in der „Schachnovelle“ von Stefan Zweig beschrieben, die wir damals auch im Bücherschrank hatten. Aber die Erinnerung regte nun an, den heutigen Zustand dieses kleinen Meisterwerks als Schullektüre zu betrachten (Reclam):
Der Text dieser Ausgabe ist seiten- und zeilengleich mit der Ausgabe
der Universal-Bibliothek Nr. 18933. – Er wurde auf Grundlage der
gültigen amtlichen Rechtschreibregeln orthographisch behutsam modernisiert.

Zu Zweigs Schachnovelle gibt es bei Reclam
– einen Lektüreschlüssel für Schülerinnen und Schüler (Nr. 15365)
– eine Interpretation in: Erzählungen des 20. Jahrhunderts in der Reihe
»Interpretationen« (Nr. 9462)

[url]https://www.reclam.de/data/media/978-3-15-015490-8.pdf
[/url]
33 nichtsnutzige dass statt daß, 26 andere Reform-ss,
Wenn er rechnen sollte,
musste er noch mit vierzehn Jahren jedes Mal die Finger zur
Hilfe nehmen ... 6
Wenn er rechnen sollte, mußte er noch mit
vierzehn Jahren jedesmal die Finger zur Hilfe nehmen ...
Der Pfarrer, besser als irgendjemand
befähigt, die sonstige Rückständigkeit seines Zöglings zu
beurteilen ... 8
Der Pfarrer, besser als irgend jemand befähigt, die sonstige Rückständigkeit seines Zöglings zu beurteilen
Der junge Czentovic wurde auf
Kosten der Schachecke im Hotel einquartiert und sah an
diesem Abend zum ersten Mal ein Wasserklosett.
Der junge Czentovic wurde auf Kosten der Schachecke im
Hotel einquartiert und sah an diesem Abend zum erstenmal ein Wasserklosett.
Und nun war ein solches Phänomen, ein solches sonderbares
Genie oder ein solcher rätselhafter Narr mir räumlich
zum ersten Mal ganz nahe, sechs Kabinen weit auf demselben
Schiff ... 17
Und nun war ein solches Phänomen, ein solches sonderbares Genie oder ein solcher rätselhafter Narr mir räumlich zum erstenmal ganz nahe, sechs Kabinen weit auf demselben Schiff,
Er warf jedes Mal nur einen scheinbar flüchtigen Blick auf das Brett, sah an uns so lässig vorbei, als ob wir selbst tote Holzfiguren wären ... 23
Er warf jedesmal nur einen scheinbar flüchtigen Blick auf das Brett, sah an uns so lässig vorbei, als ob wir selbst tote Holzfiguren wären ...

Soweit die bei Reclam veröffentlichte erste Hälfte der Novelle. Die Veränderungen sind nicht harmlos, sie verändern den Sprachduktus.


Sigmar Salzburg

25.06.2020 05:16   Beispielsammlung über Sinn und Unsinn   >   Schulbücher   Beitrag einzeln


ZDF - deutsche Regionaldialekte



Sigmar Salzburg

23.06.2020 11:26   Veranstaltungen   >   Rundfunkzwangsbeitrag   Beitrag einzeln


Michael Klonovsky

Weil die deutschen Redaktionen im Regelfall "so weiß sind wie der Ku-Klux-Klan" (Alexander Wendt), halten sich Spiegel, Zeit, taz etc. ihre Quotenbunten. Der Spiegel etwa Hasnain Kazim, die Zeit den erwähnten Alpträumer [Mohamed Amjahid], die Welt Herrn Yüzel, die taz Hengameh Yaghoobifarah, die in ihrer Kolumne geschrieben hat, die 300 000 Polizeibeamten in Deutschland besäßen ein "Fascho-Mindset" und dürften nach der von ihr ersehnten Polizeiauflösung "strenggenommen noch nicht einmal in die Nähe von Tieren" gelassen werden, weshalb es für sie nur einen angemessenen Aufenthaltsort gebe: "die Mülldeponie. Nicht als Müllmenschen mit Schlüsseln zu Häusern, sondern auf der Halde, wo sie wirklich nur von Abfall umgeben sind. Unter ihresgleichen fühlen sie sich bestimmt auch selber am wohlsten."

Auf der Webseite der Tagesschau erfährt der Demokratieabgabezahler, dass dergleichen Einlassungen "polizeikritisch" zu verstehen seien:


[...] Mit der Müll-Assoziation ist die taz-Dreckschleuder halbbewusst vor einen Spiegel getreten: Diese tristen Figuren kennen nur Hass und Hetze, so etwas wie Kultur ist bei ihnen weder dies- noch jenseits der Sprache erkennbar. Wären sie Bio-Deutsche, würden sie nach Maßgabe ihrer Talente Spargel stechen oder Regale einräumen müssen. Ihr Geschäftsmodell verkörpert am besten Genosse Kaznin: Er schreibt oder twittert irgendeine summarische Niederträchtigkeit gegen Land und Leute, sammelt unter den Repliken das Zehntel derer, die spiegelverkehrt stumpfsinnig und bösartig sind wie er selber, und macht Bücher daraus. Das heißt, er lässt sein Publikum für sich schreiben, was eigentlich ziemlich schlau ist für einen, der selber nicht schreiben kann.

[url]https://www.michael-klonovsky.de/acta-diurna/item/1389-spaeterer-22-juni-2020[/url]


Sigmar Salzburg

23.06.2020 06:10   Rechtschreibforum   >   Andere Foren   Beitrag einzeln


Astrid Schulz an Eltern im SHEV

[SHEV] GENDER / RECHTSCHREIBUNG / GESCHICHTE - Prof. Dr. Konrad Paul Liessmann: Proteste und Sturz von Statuen...

nzz.ch
Proteste und Sturz von Statuen: Monumentale Missverständnisse
Konrad Paul Liessmann
16.6.20

Wer immer in den Verdacht gerät, am Kolonialismus partizipiert und rassistisch gedacht zu haben, muss hinab: ins Museum, ins Meer, in den Müll. Doch ist das der richtige Umgang mit Vergangenheit?

Es gebe, schrieb Friedrich Nietzsche einmal, ein Übermass an historischem Sinn, bei dem das Lebendige zu Schaden komme. Nicht ohne Grund hatte sich der Philosoph damit vor allem gegen eine monumentalische Geschichtsschreibung gewandt, die glaubte, den vermeintlichen Heroen der Vergangenheit Denkmäler setzen zu müssen und im andächtigen Starren darauf zu verharren. Zumindest einige dieser Standbilder werden nun gestürzt; wer immer in den Verdacht gerät, am Kolonialismus partizipiert und rassistisch gedacht zu haben, muss hinab: ins Museum, ins Meer, in den Müll. Am besten aber wäre es – die Aktivisten lassen daran keinen Zweifel –, unsere Gegenwart restlos von solchen inkriminierten Monumenten zu befreien.

Man kann diesen Aktionen einiges abgewinnen. Die Demolierung von Denkmälern gehört zum politischen Geschäft, nach jeder Revolution, nach jedem Umsturz wurden die steinernen Repräsentanten des alten Regimes geschleift. Auffallend ist, dass sich solche Eruptionen des Hasses gegen Statuen, Gemälde, Bücher und Filme zunehmend inmitten der Kontinuität von Demokratien entladen, ausgelöst durch einen erschreckenden Anlass, befeuert von den sozialen Netzwerken. Die Tradition aller toten Geschlechter, so Karl Marx, ein Zeitgenosse Nietzsches, lastet wie ein Alp auf den Gehirnen der Lebenden – verständlich, sich davon befreien zu wollen. Marx könnte übrigens der Nächste sein, der wegen seiner rassistischen Bemerkungen vom Sockel gestossen werden wird.

Ganz froh will man ob dieses Furors nicht werden. Der Bildersturm, aus welchen religiösen oder ideologischen Motiven er auch entfesselt wird, ist Ausdruck eines Ressentiments, einer ohnmächtigen Wut, die sich einmal in den Rausch der Macht verwandeln will. Hinter dieser Symbolpolitik steckt ein paranoid gebannter Blick auf die Vergangenheit, bereit, alles wieder und immer wieder zu durchleuchten, stets auf der Suche nach Ideen, Taten und Werken, die dem heutigen Wissensstand und aktuellen ethischen Standards nicht genügen, um dann die Toten mit einer triumphalen Geste der moralischen Überlegenheit noch einmal zu töten. Der Glaube, dass es für die Vergangenheit nur ein einziges Kriterium gebe, an dem sie gemessen werden darf, führt zu einer fatalen Geschichtsblindheit und bleibt ex negativo jener verklärenden Haltung verhaftet, über die sich Nietzsche mokierte.

Der Hochmut, der sich in der Annahme zeigt, dass alle Geschlechter vor uns irrten, ist ein monumentales Missverständnis. Nicht zuletzt wir selbst sind das Resultat dieser Irrtümer. Wir werden weder zu besseren Menschen, noch schaffen wir eine bessere Welt, wenn wir diese von allen Dokumenten reinigen, die uns daran erinnern könnten, dass die Geschichte keine moralische Anstalt ist. Eine minimale Bildung, die in der digitalen Informationsgesellschaft rarer denn je geworden ist, genügte, um all die verwitterten steinernen oder bronzenen Könige, Fürsten, Feldherren, Condottieri, Eroberer, Entdecker, Händler, Dichter und Denker dort zu belassen, wo sie nun einmal stehen.

Doch keine Weltgeschichte ohne Ironie. Warum nur Denkmäler stürzen, warum nicht auch welche errichten? Erst vor kurzem erhielt eine linksextreme Splittergruppe die Erlaubnis, in einer deutschen Stadt eine originale Lenin-Statue aus den dreissiger Jahren aufzustellen. Der Revolutionär hat ein blutiges Terrorregime errichtet und die Fundamente für eine der grausamsten Diktaturen des 20. Jahrhunderts gelegt – in diesem Fall spricht das offenbar nicht gegen ein monumentales Gedenken, der mediale Sturm der Entrüstung zumindest blieb aus. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Das Coronavirus hat die Aufstellung vorerst verhindert. So gnädig wird die Natur mit uns nicht immer verfahren.

[url]https://www.nzz.ch/meinung/kolumnen/monumentale-missverstaendnisse-ld.1561364[/url]
________________________________________

siehe dazu:
sueddeutsche.de

[url]https://www.sueddeutsche.de/politik/extremismus-gelsenkirchen-linksextremistische-mlpd-will-lenin-statue-enthuellen-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-200615-99-433148[/url]
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Astrid Schulz-Evers
Vorsitzende des Schleswig-Holsteinischen Elternvereins e.V.
Bürgermeister-Kinder-Str.9
24306 Plön am See



Kevin Kraus

22.06.2020 04:38   Veranstaltungen   >   Schleswig-Holsteinischer Elternverein e.V.   Beitrag einzeln


Himmel, Arsch und Kopftuch!

Aussprache englisch [æs] oder deutsch [ʔas] ?

Bis zum Untergang bleibt „Bento“ seiner Thematik treu:

Der 🛒Nexus Buttplug erinnert mit seiner Form an ein Pik Ass. Der ist vor allem für Paare geeignet, da die Vibration per Fernbedienung gesteuert werden kann. "Viele Pärchen finden es spannend, dem anderen die Macht der Stimulation in die Hand zu geben, auch im öffentlichen Raum, wie zum Beispiel im Restaurant", ...

bento.de 13.4.2020

Die „amtliche“ Schreibweise „Pikass“ ist verwirrend.


Sigmar Salzburg

21.06.2020 05:30  
Beispielsammlung über Sinn und Unsinn   >   Englisch, Anglisch und Njudeutsch   Beitrag einzeln


Der alte BILD-Kämpe Peter Bartels, ...

... BILD-Chefredakteur um 1990, „vergißt“ immer wieder die „neue“ ss-Schreibung. In einem Pamphlet, das gegen den derzeitigen Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier gerichtet ist, schreibt er zunächst:
Silberne Klotzköpfe, wie Bundespräsident Steinmeier, kujunieren das „Volk“ auf adäquate Weise: Das SPD-Kerlchen ohne Lippen hatte es neulich fertig gebracht, eine taz-Schrulle mit „Wurzeln“ zur Matinee „100 Jahre Frauen-Wahlrecht in Deutschland“ einzuladen. Die Dame bedankte sich kurz darauf mit einem Hass-Pamphlet: Die deutsche Polizei gehört auf den Müll, da findet sie alles, was zu ihr passt.
Hätte sich der BILD-Gründer Axel Springer vorstellen können, daß fünf Jahre nach seinem Tod sein Sehnsuchtsziel, die deutsche Wiedervereinigung, erreicht sein könnte? – Und daß 30 Jahre danach die Rückabwicklung Deutschlands durch einen linken Bundespräsidenten und eine DDR-sozialisierte Bundeskanzlerin in vollem Gange sein würde? Steinmeier um 1990:
„Es führt keine demokratische Brücke von der Verfassung der BRD zur Verfassung des neuen Deutschland.“ Zu bedauern wäre, bekäme die DDR „nicht einmal die Chance, ihre Geschichte, ihre Besonderheit, ihre Utopien, vielleicht ihre Identität in den Einigungsprozeß einzubringen“. (FAZ 25.9.2008)
Die Zerschlagung Deutschlands am 8. Mai 1945 ist für Steinmeier nach kommunistischer Lesart „Befreiung“. Zugleich hofiert er die dreisten Aktivisten der „neuen Deutschen“, die, ebenso links indoktriniert, sich vom Kadaver Deutschlands eine ordentliche Scheibe abschneiden wollen und dabei angebliche Diskriminierung beklagen – bis nach Hollywood. Nun schreibt Bartels:
Und Hollywood belegte „Vom Winde verweht“, den erfolgreichsten Film aller Zeiten – zehn Oscars, 3,5 Milliarden (!!) Dollar Einnahmen, über eine Milliarde Zuschauer – mit dem Bannfluch. Weil die erste afro-amerikanische Schauspielerin eine selbstbewußte, aber zu nette Sklavin spielte. Wofür sie zwar einen „Oscar“ (den ersten „schwarzen“) bekam, [t]rotzdem rassistisch!!
Die jugendlastigen Bürgerkriegs- und Nötigungsorganisationen wie Antifa und Fridays for Future vergleicht Bartels mit der Bewegung des Savonarola im Florenz des Quattrocento. Dazu bringt er das Bild „Geburt der Venus“, das Botticellis Selbstbezichtigungs- und Zerstörungsaktion entgangen ist. Ich hatte seinen „Frühling“ schon einmal zur Illustration des wunderbaren Zwiegesangs „Zefiro torna“ von Monteverdi verwendet. Dagegen betreibt Steinmeiers Vergewaltigungskapelle Feine Sahne Fischfilet & Co die Rücknahme von 600 Jahren Musikkultur.
Sie müßten schreien vor Schmerzen
Ohne Gelaber: Was Journalisten in diesen Tagen berichten und befeuern, ist Flagellantentum, Selbstkasteiung; offenbar sind die knapp anderthalb Pfund schweren Grauen Zellen wirklich schmerzfrei. Andernfalls müssten die Herr/Innen der sterbenden Journaille Tag und Nacht schreien...
pi-news.net 19.6.2020
In Bartels „Deutschland-Kurier“ scheint sein Text noch nicht veröffentlicht zu sein.

Dagegen beschreibt Akif Pirinçci (in bewährter deutscher Rechtschreibung), was es mit der „taz-Schrulle“ auf sich hat und wie die politisch korrekte Medienmafia unter Beihilfe der vermerkelten Justiz einen Hebel zu seiner Existenzvernichtung gefunden hat. Gleichsinnig urteilte die beflissene Justiz auch gegen Pegida-Gründer Bachmann, während das selbsternannte diversgeschlechtliche Wesen mit dem unaussprechlichen Namen wohl straffrei bleibt – weil es Hetze gegen Deutsche und vor allem gegen ihre Polizei nach linker Definition nicht geben kann.


Sigmar Salzburg

20.06.2020 08:02   Rechtschreibforum   >   Andere Foren   Beitrag einzeln


Es gibt noch einige weniger „angepasste“ Kirchenobere

Kardinal Müllers „Corona-Verschwörungstheorie“ im Kreuzverhör
2. Juni 2020 aus einem Interview mit Prof. Ulrich Kutschera

kath.net: Die Kardinäle und Mitunterzeichner thematisieren den „offensichtlichen Widerspruch jener, die einerseits eine Politik der drastischen Bevölkerungsreduzierung verfolgen und sich gleichzeitig als Retter der Menschheit präsentieren“ – was sagen Sie vor dem Hintergrund Ihres aktuellen Buchs dazu?

Kutschera:
Wie eingangs erwähnt, habe ich in meinem 480 Seiten umfassenden Werk das Thema „Massenzuwanderung aus arabisch-afrikanischen Gesellschaften“ bei gleichzeitiger „Schrumpf-Vergreisung“ der deutschen Bevölkerung ausführlich vorgestellt. Diese Thematik wird auch unter dem Schlagwort „Replacement Migration“ diskutiert. Am 1. Dezember 2018 hat Weihbischof Andreas Laun auf kath.net in einem Kommentar mit dem Titel „Der UNO-Migrationspakt ist eine Mogelpackung“ postuliert, hinter der Zuwanderung würde der Plan stehen, die europäischen Völker auszutauschen. Damals wurden die Laun’schen Thesen als verwerfliche „Verschwörungstheorie“ diskreditiert. In den Kapiteln 1 bis 3 des „Klimawandel Notstands-Buchs“ habe ich, unter Verweis auf wissenschaftliche Fachliteratur dargelegt, dass dieses Konzept in der Tat wahrscheinlich hinter dem „Migrationspakt“ steht. Da in referierten Zeitschriften keine pseudowissenschaftlichen „Verschwörungstheorien“ publiziert werden, war der Laun’sche kath.net-Beitrag 2018 offensichtlich zutreffend. Da derzeit über 200.000 Leistungsträger (Ärzte, Ingenieure usw.) pro Jahr aus Deutschland abwandern, andererseits aber ein ungesteuerter Zustrom in die Sozialsysteme stattfindet, ergibt sich hier ein offensichtliches Problem...

kath.net: Was sagen Sie, als bekannter Atheist, zur Aussage, „die aktuellen Fakten sollten im Einklang mit der Lehre des Evangeliums“ bewertet werden? Ist es angemessen, zu argumentieren, „unter dem Vorwand eines Virus soll ... eine verabscheuungswürdige technokratische Tyrannei“ errichtet werden? Das klingt schon sehr nach „Verschwörungstheorie“!

Kutschera:
Da ich eine naturalistische (Gott-lose) Weltsicht vertrete, und damit sehr gut leben kann, sind mir die Lehren des Evangeliums fremd. Ich erkenne allerdings die christlichen Werte als „Kit“ des Zusammenlebens im westlichen Kulturkreis an, ohne biblische Dogmen zu akzeptieren. Die Schlussfolgerung, die Wuhan-Viren würden als Vorwand dienen, um eine Diktatur bzw. Techno-Tyrannei zu errichten, halte ich für überzogen. Dennoch muss es in einer demokratischen Gesellschaft möglich sein, derartige Thesen – als subjektive Interpretation gesellschaftspolitischer Verhältnisse – ungestraft publizieren zu dürfen. Die Tatsache, dass unsere Mainstream-Medien, angefangen bei der „Tagesschau“ bis zur „Bild“-Zeitung, den klug formulierten, gut gemeinten Aufruf der Katholiken mit dem lächerlichen, populistischen Schlagwort „Verschwörungstheorie“ diskreditieren, ist unakzeptabel. Es handelt sich hierbei um durchaus begründete Hypothesen, die als Basis weiterführender, konstruktiver Diskussionen bewertet werden sollten. Daher stimme ich grundsätzlich mit den Argumenten von Kardinal Gerhard Müller überein, der, wie eingangs erwähnt, zu seinen Aussagen steht.

[url]https://www.kath.net/news/71837[/url]


Sigmar Salzburg

18.06.2020 04:54   Rechtschreibforum   >   Kirchen und Religion   Beitrag einzeln


Deutscher Gedenktag

17. Juni – Tag der deutschen Einheit
1953 Aufstand gegen die Separatdiktatur der Kommunisten.
(Inzwischen durch das Anschlußdatum der DDR bewußt verdrängt.)


18.1.1871 Einheit Deutschlands (kleindeutsch durch Bismarck)
17.6.1901 Einheit der deutschen Rechtschreibung (durch Konrad Duden):

1949 Teilung Deutschlands (durch die Kommunisten)
1996 Teilung der deutschen Rechtschreibung (durch die Kultusminister)
… in die klassische Kulturschreibung – und die neu erpreßte Stussschreibung:
1999 – Der Volksaufstand gegen die Rechtschreibreform vom 27.9.1998
wurde am 17. September 1999 durch das Kieler Parlament niedergeschlagen.


Millionen Bücher wurden ... „Ausgemistet, aussortiert, exiliert
Milliarden-Kosten wurden sinnlos verursacht.
Ein ganzes Volk wurde zu Rechtschreibstümpern gemacht.


Weitere patriotische Gedenktage zum 17. Juni wurden auf der Facebookseite von Dr. Ludwig Flocken vom 16. Juni 2018 aufgezählt. (Rechtschreibtag nachgetragen).

17. Juni - Tag der Patrioten und Tag der Freiheit:

Am 17. Juni 1789 erklärten sich in Frankreich die Abgeordneten der Generalstände zur Nationalversammlung.

Am 17. Juni 1885 kam die Freiheitsstatue aus Frankreich im Hafen von New York an.

Am 17. Juni 1901 wurde die deutsche Einheits-Rechtschreibung beschlossen.

Am 17. Juni 1944 wurde die Republik Island, Lýðveldið Ísland, gegründet.

Am 17. Juni 1953 Volksaufstand gegen die sozialistische Gewaltherrschaft in der DDR.

Einen Tag vor dem 17. Juni 2017 verstarb Helmut Kohl. Er ergriff 1990 die Chance zur deutschen Einheit, ließ aber leider schon 1996 einen Staatssekretär das Wiener Spaltungsabkommen zur Rechtschreib„reform“ unterzeichnen.
Seine richtigen Gedanken von 1982 wurden von seiner Nachfolgerin ins genaue Gegenteil verkehrt.



Sigmar Salzburg

16.06.2020 20:01   Rechtschreibforum   >   Gedenktage   Beitrag einzeln


Hände weg vom Grundgesetz!

Schon vor elf Jahren wurde die Debatte um den Begriff „Rasse“ im deutschen Grundgesetz von den linken Parteien künstlich hochgekocht. „Rasse“ ist eigentlich ein alter wertefreier Begriff, der verschiedenes Aussehen und andere Herkunft kurz und bündig und zugleich diskriminierungsfrei andeutet. Man kann es der alten Anthropologie nicht vorwerfen, daß sie in den Anfängen in Unkenntnis der genetischen Vielfalt die Menschheit zunächst nach Hautfarben eingeteilt hat. Der Mißbrauch begann, als unterschiedliche Fertigkeiten ermöglichten, Macht über andere auszuüben, schließlich über andere Völker. Hinzu kamen Ideologien und Religionen, die durchgesetzt werden sollten. In der Urzeit hat man Menschen, die im Wege waren, einfach totgeschlagen (Jamnaja). Heute führt die Bevölkerungsexplosion zu neuartigen Verteilungskämpfen. Völker, die sich vernünftig verhalten, geraten ins Hintertreffen.

Jetzt wittern die Gleichmacher-Ideologen wieder Machtzuwachs. Nachdem sie in zahllosen blutigen „Weltrevolutionen“ gescheitert sind, versuchen sie nun, in kleinen Schritten ihre Vorstellung vom Einheitsmenschen durchzusetzen. Trotz der erpreßten „Buntigkeit“ sollen alle farbenblind werden, bis die ersehnte Gräulichkeit hergestellt ist. Es wird das natürliche Bedürfnis der Menschen mißachtet, unter ihresgleichen zu sein. Das ist etwas ganz anderes, als das Recht eines Staatsbürgers, vom Staat gegenüber niemandem bevorzugt oder benachteiligt zu sein.

Geradezu grotesk ist, wenn jetzt ein widerwärtiger Vorfall in den USA, wo ein einzelner schlecht ausgebildeter Polizist, vielleicht auch haßerfüllt, einen nicht eben edleren Schwarzen eher versehentlich zu Tode gewürgt hat, und das nun Auswirkungen auf das deutsche Grundgesetz haben soll. Dort geht es um Jahrhunderte der Sklaverei, die nun Donald Trump angelastet werden sollen, um ihn loszuwerden. Hier geht es darum, den Rest des mühsam in Jahrhunderten Errungenen zu erhalten und nicht an die Hergelaufenen aus aller Welt zu verscherbeln. Das soll nun „Rassismus“ sein. Dazu einige der Gedanken seit 2010:

Grundgesetz, Rassen, Araber, Tibeter, Neandertaler, Gen- und Sprachverwandtschaften


Sigmar Salzburg

15.06.2020 09:05   Rechtschreibforum   >   Verantwortungslose Politiker   Beitrag einzeln


Uneinigkeit beim ß

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Sigmar Salzburg

14.06.2020 04:08   ß   >   ß   Beitrag einzeln


DIE ZEIT

Boris Reitschuster@reitschuster·
12:51 nachm. · 13. Juni 2020·

Donald Trump spricht sich öffentlich gegen den Würgegriff der Polizei aus. Englischsprachige Medien geben das korrekt wieder. In vielen deutschen bekommt der Leser dagegen haargenau das Gegenteil vermittelt
Etwa die #ZEIT: "Trump verteidigt Würgegriff."


Sigmar Salzburg

13.06.2020 12:47   Zeitungen, Rundfunk, Fernsehen   >   Lügen- und Lückenpresse   Beitrag einzeln