Willkommen Forum neueste Beiträge (ohne Technik)

Die 20 neuesten Rechtschreibbeiträge (mit Technik) ...


Willy Wimmer

... hat im „Blog“ von „Freie Welt“ kurz nacheinander zwei interessante Artikel veröffentlicht, beide in einwandfreier traditioneller Rechtschreibung:

Warum noch wählen? Bundestagswahl als Plebiszit über staatszerstörerische Migrationspolitik?

freiewelt.net 24.5.2017

Schlag nach bei Shakespeare-Trump und Obama on tour

freiewelt.net 22.5.2017

Nur einmal ist ihm die hypertrophe Großschreibung der „Reform“ unterlaufen:

William Shakespeare, dem wir das berühmte Lied aus dem Musical "Kiss me Kate" mit dem Refrain "Schlag nach bei Shakespeare" verdanken können, weil er der literarische Meister aller menschlichen Abgründe genannt werden muß. Er kannte das heutige politische Washington nicht, aber scheint noch im Nachhinein das einzige Wesen zu sein, das die Dimension der Abläufe in Washington zu begreifen in der Lage sein dürfte.

[url]https://de.wikipedia.org/wiki/Willy_Wimmer[/url]


Sigmar Salzburg

27.05.2017 11:20   Rechtschreibforum   >   Andere Foren   Beitrag einzeln


Politisch korrekte Klassifizierungen

Anschlag auf Leipziger AfD-Bürgerbüro
Auf das Bürgerbüro des Sächsischen AfD-Generalsekretärs Uwe Wurlitzer wurde in der Nacht zu Freitag ein Anschlag verübt... eine Scheibe aus Sicherheitsglas [wurde] ebenso zerstört wie eine Büroinnentür... Die Kripo vor Ort habe das Vorkommnis als Sprengstoffanschlag klassifiziert, so Wurlitzer. Der Leipziger Polizei-Pressesprecher Uwe Voigt möchte das Wort "Sprengstoff" jedoch nicht in den Mund nehmen. "Es handelte sich um einen Anschlag mit pyrotechnischen Erzeugnissen", sagte Voigt TAG24.
tag24.de 26.5.2017

Nach Sprengstoffanschlägen auf Moschee
Merkel trifft Dresdner Imam

...
Steffen Seibert‏@RegSprecher
Kanzlerin #Merkel sprach in Dresden mit Familie des Imams, auf dessen Moschee letzte Woche ein Sprengstoffanschlag verübt worden war.
14:30 - 3 Oct 2016
...
bild.de 3.10.2015

[Thomas Spahn] … jener „Anschlag“ auf die Wohnungstür eines Dresdner Imams, der entsprechend Ansichtnahme außer den heftigen Schmauchspuren eines „Polen-Böllers“ keinerlei relevante Folgen hinterlassen hatte.
tichyseinblick.de 20.2.2017

Wann trifft sich Merkel mit Wurlitzer?


Sigmar Salzburg

27.05.2017 10:06   Beispielsammlung über Sinn und Unsinn   >   Politisch korrekte Sprache   Beitrag einzeln


Lügen-Sprachspiele im Lügen-Spiegel

Machtprobe Petry will scharfen AfD-Rechtsausleger aus Partei ausschließen

Er pries die NPD und soll sogar für Massenmörder Anders Breivik Verständnis haben: Jens Maier ist AfD-Mann vom rechten Parteirand. Frauke Petry will ihn aus der Partei werfen - ein riskanter Schritt.

spiegel.de 18.5.2017

Die Psyche eines Menschen „zu verstehen“ bedeutet etwas anderes als für ihn „Verständnis haben“. Letzteres heißt im allgemeinen Sprachgebrauch „mit ihm zu sympathisieren“. Dies ist nur ein Beispiel für das hinterfotzige Denunziantentum der „Spiegelschreiber*innen“.


Sigmar Salzburg

27.05.2017 07:17   Zeitungen, Rundfunk, Fernsehen   >   Lügen- und Lückenpresse   Beitrag einzeln


Großprojekt Groß-ß

Austausch mit Josef Lange

Achammer trifft neuen Vorsitzenden des Rates für Rechtschreibung


Donnerstag, 25. Mai 2017 | 14:20 Uhr

lpa/Dietmar Pattis

Bozen – Der Rat für deutsche Rechtschreibung ist als zwischenstaatliches Gremium mit der Aufgabe betraut, die einheitliche Rechtschreibung im deutschen Sprachraum zu gewährleisten und gilt somit als maßgebliche Instanz in Fragen der deutschen Rechtschreibung. Dem Rat gehören 18 Vertreter aus Deutschland, jeweils 9 aus Österreich und der Schweiz und jeweils einer aus Südtirol, der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens und Liechtenstein an; Luxemburg ist mit einem Beobachter ohne Stimmrecht vertreten. Zuletzt stand etwa die Einführung des Großbuchstabens für “Eszett” (ß) auf der Agenda, welche das Land Südtirol bereits gutgeheißen hat.

Der neue Vorsitzende des Rates, Josef Lange, kam gestern nach Bozen und stattete Bildungs- und Kulturlandesrat Philipp Achammer einen Besuch ab. Am Treffen nahm auch der Direktor des Bereichs Innovation und Beratung, Rudolf Meraner, teil, der Südtirol im Rat für Rechtschreibung vertritt.

“Gerade für uns als sprachliche Minderheit ist es wesentlich, die regelmäßigen Kontakte und den ständigen Austausch mit dem großen deutschen Sprachraum aufrecht und lebendig zu erhalten”, erklärt Landesrat Achammer, “Sprachförderung und Sprachpflege sind für uns von zentraler Bedeutung. Daher ist es auch wichtig, dass wir in die Festlegung der gemeinsamen Rechtschreibung, die im gesamten deutschen Sprachraum Gültigkeit hat, mit eingebunden sind.”

Josef Lange ist seit Januar 2017 Vorsitzender des Rats für deutsche Rechtschreibung. Er studierte Katholische Theologie und promovierte in Geschichte und Politische Wissenschaften. Unter anderem war er Generalsekretär der Hochschulrektorenkonferenz sowie Staatssekretär für Wissenschaft und Forschung in Berlin, Leiter der Abteilung Ressortkoordinierung in der Thüringer Staatskanzlei und Staatssekretär im Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur sowie Mitglied verschiedener akademischer Gremien.

suedtirolnews.it 25.5.2017

Ich habe bisher noch kein ansprechend gestaltetes Groß-ß gesehen. Man sieht allen die Notlösung an. Der Bedarf entstand bei der unnötigen Großschreibung von Eigennamen in amtlichen Dokumenten und wurde durch die „Reform“ vestärkt.


Sigmar Salzburg

27.05.2017 06:31   Rechtschreibforum   >   Rat für deutsche Rechtschreibung   Beitrag einzeln


Intelligenz:

Der Geist steckt nicht im Gen

40 neue Intelligenzgene listet eine Studie auf. Doch das Ergebnis dürfte Erbgut-Enthusiasten vor allem ernüchtern.


von Lars Fischer

Die Zahlen klingen eindrucksvoll: 40 neue Intelligenzgene und 336 Mutationen, die mit Intelligenz zusammenhängen, kamen bei einer aktuellen Studie an über 78 000 Individuen zum Vorschein. Doch was nach einem echten Durchbruch bei der Erklärung der menschlichen Geisteskräfte klingt, zerschlägt bis auf Weiteres alle Hoffnungen, mit genetischen Methoden Intelligenz zu verbessern oder auch nur vorherzusagen.

Bei näherer Betrachtung nämlich ist die Ausbeute der jetzt in "Nature Genetics" veröffentlichten Studie mäßig: Knapp ein Zwanzigstel des Intelligenzunterschiedes zwischen zwei Individuen, so das Autorenteam um Danielle Posthuma von der Freien Universität Amsterdam, lasse sich nun auf bekannte Gene zurückführen. Immerhin doppelt so_viel wie zuvor, aber nach wie vor ein Resultat ohne klinische oder gesellschaftliche Relevanz...

… weiter bei: spektrum.de 22.5.2017

Die Intelligenz des Menschen reicht nicht aus, das vielfältige Zusammenwirken von Genen und Umwelt zu sicheren Voraussagen über die zu erwartende Intelligenz zu verrechnen. Intelligenztests können auch nur ganz grobe Werte ermitteln. Andere gesellschaftliche Verhältnisse begünstigen auch andere Formen der Intelligenz. Im heutigen chaotischen Mitteleuropa ist wissenschaftliche Intelligenz weniger gefragt als anpasserische Intelligenz.


Sigmar Salzburg

26.05.2017 10:32   Zeitungen, Rundfunk, Fernsehen   >   Spektrum der Wissenschaft   Beitrag einzeln


Merkels Kirchentag

Schlachter-Bibel-Werbung auf Facebook:
Leben ohne Gott – Sinnlos
Wir folgen unseren Herrn und Gott Jesus Christus!

Roland Tichy:
Zu viele deutsche Medien sind zu rot-grünen Umerziehungslagern verkommen. ... Obama ist Gott, und wer gegen die Frauenquote ist, schändet auch Migranten am Arbeitsplatz...
zeit.de 2012/48

... Hat „Gott“ jetzt zu Merkel gefunden oder umgekehrt?


Sigmar Salzburg

26.05.2017 09:07   Rechtschreibforum   >   Kirchen und Religion   Beitrag einzeln


Hirnforschung

Wie Lesen unser Gehirn verändert

Das Lesenlernen ist eine der größten und wichtigsten Herausforderungen für Schulkinder – und erfordert Monate, manchmal Jahre des Übens. Welche überraschend tiefgreifenden Veränderungen dieser Lernprozess in unserem Gehirn bewirkt, haben Forscher jetzt in einer Studie mit indischen Analphabeten herausgefunden. Das Lesenlernen veränderte bei ihnen nicht nur Areale in der Großhirnrinde, sondern auch evolutionär alte Hirnstrukturen wie den Thalamus und den Hirnstamm.

Lesen ist eine unserer wichtigsten Fähigkeiten – und gleichzeitig eine evolutionär sehr junge Kulturtechnik: Von der Erfindung der ersten Schriften bis heute sind gerade einmal wenige tausend Jahre vergangen. Deshalb hat unser Gehirn noch kein eigenes Lesezentrum entwickelt, sondern funktioniert andere Areale für diese geistige Leistung um. Im Zuge des Lesenlernens muss es daher zu funktionellen Umstrukturierung im Gehirn kommen. Forscher gehen unter anderem davon aus, dass dabei Hirnareale, die eigentlich für die Erkennung komplexer Objekte wie Gesichtern konzipiert waren, nun dafür genutzt werden, Buchstaben zu erkennen und in Sprache zu übertragen. Dadurch entwickeln sich einige Regionen unseres visuellen Systems zu Schnittstellen zwischen unserem Seh- und Sprachsystem. "Bisher ging man davon aus, dass sich diese Veränderungen lediglich auf die äußere Großhirnrinde beschränken", berichtet Studienleiter Falk Huettig vom Max-Planck-Institut für Psycholinguistik in Nijmegen. Doch ob sich die Umstrukturierungen beim Lesenlernen tatsächlich nur auf diesen evolutionär sehr neuen Teil des Gehirns beschränken, blieb bloße Spekulation.

Blick ins lernende Gehirn

Um mehr Einblick in die neuronalen Grundlagen des Lesenlernens zu erhalten, führten Huettig, sein Kollege Michael Skeide vom Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften und weitere Forscher eine Studie mit indischen Analphabetinnen durch...

Sechs Monate lang erhielten die Teilnehmerinnen regelmäßig Unterricht im Lesen und Schreiben...

Um herauszufinden, was sich durch das Lesenlernen im Gehirn der Probandinnen veränderte, untersuchten die Forscher ihre Hirnaktivität im Laufe der Studienzeit mehrfach mit Hilfe der funktionellen Magnetresonanz-Tomografie (fMRT). Dabei wurden die Teilnehmerinnen sowohl in Ruhe als auch beim Lesen im Hirnscanner beobachtet.

Änderungen selbst am Hirnstamm

Dabei zeigte sich Erstaunliches: Das Lesenlernen verändert keineswegs nur Areale und Funktion der Großhirnrinde wie bisher angenommen. Stattdessen werden durch diesen Lernprozess Umstrukturierungen in Gang gesetzt, die bis in den Thalamus und den Hirnstamm hineinreichen – und damit in evolutionär sehr alte Hirnteile. Wie die Forscher beobachteten, passen bestimmte Areale im Hirnstamm und im Thalamus ihre Aktivitätsmuster im Laufe der Zeit enger an die Feuerrate der Sehzentren in der Großhirnrinde an. Sie übernehmen damit offenbar Assistenzaufgaben beim Entziffern der Schrift. "Die Thalamus- und Hirnstammkerne helfen unserer Sehrinde dabei, wichtige Informationen aus der Flut von visuellen Reizen herauszufiltern noch bevor wir überhaupt bewusst etwas wahrnehmen", erklärt Skeide. Er vermutet, dass die Areale am Hirnstamm zudem die Augenbewegungen koordinieren helfen, mit denen wir die Buchstaben fixieren. "Auf diese Weise können geübte Leser vermutlich effizienter durch Texte navigieren", so Skeide.

Die neuen Erkenntnisse demonstrieren zweierlei: Zum einen ist unser Gehirn auch im Erwachsenenalter noch zu massiven funktionellen Umstrukturierungen fähig. Analphabeten können demnach noch genauso gut lesen lernen wie Kinder. Zum anderen aber führt eine so anspruchsvolle Kulturtechnik wie das Lesen zu weitaus tiefgreifenderen Veränderungen in unserem Gehirn, als man es bisher für möglich gehalten hätte. Selbst Hirnteile, die wir mit den Reptilien teilen, sind an diesem Umbau beteiligt...

Vollständig in wissenschaft.de 24.05.2017

Die Forschung läßt ahnen, welch ein Größenwahn unsere Politiker getrieben hat, auf Zuruf einer kleinen Reformersekte Änderungen an unserer bewährten Rechtschreibung vorzunehmen, und damit einen Umbau von 80 Millionen Gehirnen bis in den Thalamus und Hirnstamm (Reptiliengehirn) hinein zu erzwingen.

Die gelungene Überwältigung ermutigte die Kleinhirne unserer Politiker leider auch, nun einen Massenimport unbekannt präparierter Gehirne zuzulassen, ohne daß die schon länger hier befindlichen, reformierten Althirne allzuviel Widerstand leisten konnten.





Sigmar Salzburg

25.05.2017 04:56   Rechtschreibforum   >   Aus der Wissenschaft   Beitrag einzeln


Astrid Schulz an Eltern im SHEV

DEUTSCHER LEHRERVERBAND (DL) - PRESSEERKLÄRUNG
Berlin, 24.05.2017
Lehrerverband stellt klar:
Falschmeldung über den Nutzen des Computers in der Grundschule hat nicht dpa zu verantworten, sondern der "Aktionsrat Bildung" selbst


Nach erneuten Recherchen und nach Rücksprache mit der Deutschen Presseagentur (dpa) stellt der Deutsche Lehrerverband klar: Die am 10. Mai veröffentlichte Falschmeldung, dass „schon Grundschüler, die einmal pro Woche am Computer arbeiten, deutlich bessere Kompetenzen im Bereich Mathematik und Naturwissenschaften“ hätten, hat nicht dpa zu verantworten. Vielmehr ist diese falsche Aussage realiter in der ursprünglichen Fassung des Gutachtens enthalten. Darauf hatte sich dpa bezogen.

Nunmehr heißt es auf Seite 78 der aktuellen Fassung des Gutachtens, „dass Grundschülerinnen und Grundschüler in Deutschland, in deren Unterricht mindestens einmal wöchentlich Computer eingesetzt werden, in den Domänen Mathematik und Naturwissenschaften statistisch signifikant niedrigere Kompetenzen aufweisen als jene Grundschulkinder, die seltener als einmal pro Woche Computer am Unterricht nutzten.

Josef Kraus, Präsident des Deutschen Lehrerverband (DL), forderte den „Aktionsrat“ auf, dies öffentlich klarzustellen. Andernfalls müsse man den Eindruck haben, dass bei der ursprünglichen Fassung des Gutachtens der Wunsch der Vater des Gedankens gewesen sei.
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Unterstreichungen durch den DL.
Die aktuelle Fassung (vom 16.05.2017) des Gutachtens des „Aktionsrats Bildung“ kann unter
[url]http://www.aktionsrat-bildung.de/fileadmin/Dokumente/ARB_Gutachten_gesamt_16.05.2017.pdf[/url] heruntergeladen werden.
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Für Stellungnahmen erreichen Sie DL-Präsident Josef Kraus unter 0171 52 45 945.
Geschäftsstelle Deutscher Lehrerverband – Anne Schirrmacher




Kevin Kraus

24.05.2017 18:55   Veranstaltungen   >   Schleswig-Holsteinischer Elternverein e.V.   Beitrag einzeln


Norbert C. Kaser

mein haßgeliebtes bruneck:
Ein Stadtporträt in Texten und Bildern

Herausgegeben von Joachim Gatterer.
Haymon-Verlag, Innsbruck 2017.
216 S. 18,60 Euro

Vorwort von Klaus Gasperi („reformiert“)
Originaltexte mit viel Kleinschreibung,
verfaßt auf einer umlautlosen Olivetti,
jedoch mit kultiviertem ß-Gebrauch.

Privater Brief an die Mutter:


liebe mamma Du weißt wie ich Dich & vater gern habe & Ihr moegt mich auch: ich will nicht mehr zurueck seit ich aus der familie geflogen bin & sehe daß es besser ist wenn ich nur ab & zu zu Euch komme wenn wir uns so gut leiden koennen wie bisher ohne uns vorwuerfe zu machen wie frueher...

Leseprobe

Die Süddeutsche schrieb u.a.:

Lyrik aus Südtirol "Vox populi - Vox rindvieh"

Hass und Liebe in Bruneck: Eine Anthologie erinnert an den Dichter Norbert C. Kaser, der 1978 starb...
Zu Lebzeiten konnte der früh, mit nur 31 Jahren verstorbene Dichter kein Buch veröffentlichen. Gleichwohl hat er mit einem einzigen Donnerschlag der Literatur im dreisprachigen Südtirol auf die Sprünge verholfen. Seine "Brixner Rede" von 1969 brach mit allem, was nationalistischen Trachtlern und Sprachkriegern heilig war. Den "Tiroler Adler" nahm er dabei nicht aus. Er empfahl, ihn "wie einen Gigger zu rupfen und ihn schön langsam über dem Feuer zu drehen". Brunecks Spießbürger bedachten ihn dafür mit Hass und Rauswürfen. Dagegen berief sich Kaser in betont minimalistischer Orthografie auf "meine freiheitsliebe, meine oft spleenigen vorstellungen & eine seltsame form von unbeugsamkeit". Um keine saftige Sprachvolte verlegen, reimte er: "Vox populi - Vox rindvieh."

Kasers Gedichte unterminierten die Demarkationslinie zwischen den Sprachen Südtirols, dem Deutschen und Italienischen: "alto adige / alto fragile / reiseland / durchgangsland / niemandsland / (...) ha-ha-hai / heimatland." Mal weinselig vergnügt, mal traurig betrübt, mal erotisch und bukolisch, mal elegisch, aber niemals heroisch reiben sich die Laute aneinander, mit präzisem, rebellischen Biss: "... mein spott / schmerzt mich selbst mehr als die / andern". Seine Gedichte tippte dieser Solitär mit bis zu acht Durchschlägen in seine Olivetti und verteilte sie als selbstgefertigte, eigenhändig gebundene und illustrierte Konvolute unter Freunden.

sueddeutsche.de 14.5.2017



Sigmar Salzburg

24.05.2017 07:53   Bücher   >   Ordentlich gedruckte Bücher   Beitrag einzeln


Zerstörungsfreie Zerstörung des Leseflusses durch die „Reform“

Allein die Erwartung von „Reform“ zerstört den Lesefluß (hier aus SPON):

In britischen Zeitungen wird außerdem berichtet, dass Abedi den Geheimdiensten wohl bekannt gewesen sei, er aber nicht unter Beobachtung stand. Wie er sich radikalisiert hat, ist noch unklar.
spiegel.de 24.5.2017

Der 23. Duden (leicht entschärfte Urreform) hat keinen Eintrag „wohlbekannt“ und behauptet in einem Sonderkasten, es werde getrennt geschrieben, weil es steigerungsfähig sei:„wohl bekannt“, „besser bekannt“, „am besten bekannt“ aber „bestbekannt“.

Der 24. Duden (verwirrende Reform der Reform) hat das gestrichen und läßt nun unterschiedslos beides zu:


wohl bekannt, wohlbekannt

Der reformverwirrte Leser errät meist als erstes, Abedi sei den Geheimdiensten „wohlbekannt“ gewesen, muß aber im weiteren Text feststellen, daß doch wohl im herkömmlichen Sinn „vermutlich bekannt“ gemeint war. So belästigt die „Reform“ immer noch Alt- und Neuschreiber.


Sigmar Salzburg

24.05.2017 06:19   Beispielsammlung über Sinn und Unsinn   >   GZS 3   Beitrag einzeln


NDR für Gewöhnungsterror?

In meiner Bundeswehrzeit gab es „Gewöhnungssprengen“, bei dem die Rekruten an Explosionen gewöhnt werden sollten. Ich erlitt dabei einen Gehörschaden. Will der „Terrorexperte“ des nichtsnutzigen Zwangsgebührensenders nun ein andauerndes „Gewöhnungsmorden“ empfehlen?
Jörg Nobis Dienstag, 23. Mai 2017 um 10:06 ·
Gerade #NDR2 gehört. O-Ton eines vermeintlichen "Terrorismus-Experten": "Es ist vielleicht gar nicht so schlecht, dass wir uns an den Terror gewöhnen; er ist immerhin Teil unseres Alltags geworden." ...
Quelle: NDR2; 23.05.2017; 09:43 MESZ
Karlheinz Weißmann bemerkt in der „Jungen Freiheit“ (unreformiert):
Niemals haben Aktionen der RAF, der Roten Brigaden, der Action Directe, der ETA den Tod so vieler Unbeteiligter nach sich gezogen wie dieses eine Attentat von Manchester. Trotzdem waren die Reaktionen ungleich heftiger, und sie waren kollektive... Ein Mord an irgendeinem Politiker, Beamten, Wirtschaftsführer, Polizisten, von irgendeinem Kommando begangen, wurde grundsätzlich als Angriff auf das Ganze betrachtet.



Sigmar Salzburg

23.05.2017 15:20   Veranstaltungen   >   Rundfunkzwangsbeitrag   Beitrag einzeln


Richtiges Deutsch können auch die nicht mehr:

AfD-Facebook-Plakat

Manchester
Wir gedenken den Opfern


Dr.Frauke.Petry

Selbst der Dummform-Duden kennt nichts anderes als „gedenken mit Genitiv“, also „der Opfer“.

16:00: Ich sehe, daß man es korrigiert hat.



Sigmar Salzburg

23.05.2017 08:18   Beispielsammlung über Sinn und Unsinn   >   Unser tägliches Doofdeutsch 2   Beitrag einzeln


„ß“ nach Diphthong

Mit Schlagstöcken und Reizgas gegen Björn Höcke und die AfD

Der umstrittene AfD-Politiker Björn Höcke sprach am Freitagabend bei einer Wahlkampfveranstaltung seiner Partei in Tuttlingen...

18:10 Uhr: ... Offenkunding sind viele der Gegendemonstranten aus Villingen-Schwenningen vom dortigen antifaschichstischen Zentrum angereist... Nach Angaben eines Polizeisprechers reist der Hauptredner der Veranstaltung, Björn Höcke, per Auto in Möhringen an. Zuletzt hatte es geheißen, er käme mit dem Zug. Seine Wahl für die Anreiße per Auto war vermutlich keine gute Idee ...

suedkurier.de 20.5.2017

Nebenbei: Der AfD-feindliche Headliner phantasierte sich eine wunschgemäße Überschrift zusammen. Schlagstöcke und Reizgas wurden jedoch allenfalls gegen die Demonstranten vorgehalten, aber nach dem Bericht gar nicht eingesetzt.


Sigmar Salzburg

23.05.2017 06:53   Rechtschreibforum   >   Nein zu Heyse 3   Beitrag einzeln


Zwangsgebühren-ARD – Weltspitze an Einseitigkeit!

Donald Trump
Wunschdenken deutscher Journalisten

von Thorsten Brückner

Die Ergebnisse einer Studie des Shorenstein-Zentrums der Harvard-Universität waren eindeutig. Die große Mehrheit der amerikanischen und internationalen Medien berichtet mehrheitlich negativ über die Trump-Administration. Aber während sich CNN im Wahlkampf wegen seiner teils agitatorischen Anti-Trump-Berichterstattung schon als „Clinton-News Network“ verhöhnen lassen mußte und New York Times sowie Washington Post vergangene Woche für ein Amtsenthebungsverfahren gegen den Präsidenten die Trommel rührten, toppt ein Sender sie alle.

98 Prozent der ARD-Berichterstattung über Trump ist der Untersuchung zufolge negativ. Ein absoluter Spitzenplatz – vor CNN (93 Prozent). Die New York Times (87 Prozent) und die Washington Post (83 Prozent) wirken gegen die Hamburger Staatsfunker fast schon wie Garanten eines ausgewogenen Journalismus.

Bei Trump laufen Deutschlands Journalisten Amok

Aber der Hase liegt nicht nur bei der ARD im Pfeffer. Von Spiegel über Welt, von Bild bis zum Tagesspiegel: Wenn es um Donald Trump geht, laufen die Damen und Herren in deutschen Redaktionsstuben regelmäßig Amok und verwechseln Fakten mit Fiktion...

... weiter bei jungefreiheit.de 22.5.2017 in reformloser Rechtschreibung!


Sigmar Salzburg

22.05.2017 15:50   Veranstaltungen   >   Rundfunkzwangsbeitrag   Beitrag einzeln


Astrid Schulz an Eltern im SHEV

[SHEV] Hannover kein Einzelfall - man denke an die Vorfälle an Schulen in Neumünster - auch dort gab es Protokolle...
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Eltern führen Schock-Protokoll über Gewalt an Grundschule - „Unterricht ist nicht mehr möglich!“

Die Grundschule Mühlenberg. Viele Eltern und Lehrer fühlen sich überfordert, sorgen sich um die Zukunft der Kinder

Artikel von: CORINNA PERREVOORT und HENNING SCHEFFEN veröffentlicht am
20.05.2017 - 00:03 Uhr

Mühlenberg – Offene Drohungen gegen Lehrer. „Bandenkriege“ auf dem Pausenhof. Wer nicht spurt: Tritte, Schläge, Beleidigungen. Und das alles bei den Allerkleinsten…

Aufruhr am Mühlenberg: Hier steht Hannovers schlimmste Grundschule!

Nadine (37): „Das Gebäude ist marode, da muss auch was gemacht werden“

Viele Eltern sind in Sorge: „Unsere Kinder haben Angst, zur Schule zu gehen!“ Sie protestieren gegen unhaltbare Zustände in dem sozial problematischen Viertel.

In BILD berichten aufgebrachte Mütter und Väter von Vorfällen, die u. a. in einem Schock-Protokoll zusammengefasst wurden:

► „Ich sprech’ mit dir nicht, ich stech’ dich ab“, drohte ein Vater einer Lehrerin.

► „Ein Zweitklässler wurde zu Boden geworfen, mehrfach auf den Kopf getreten.“

► „Auf eine Lehrerin warteten 15 Angehörige eines Schülers vorm Klassenzimmer, beschimpften sie.“

„Die Kinder bewegen sich durch die Klasse, sitzen mit den Füßen auf dem Tisch, es wird gebrüllt, gegessen und getrunken“, beklagt Vater Mohmamed (42).

Mutter Nadine (37, Servicekraft): „Ich helfe freiwillig in der Essensausgabe. Oft kommen kleine Geschwister und Eltern mit, essen hier. Das fehlt den anderen.“

„Gute Schüler werden nicht gefordert. Meiner Tochter bringe ich alles selbst bei“, sagt Anja (46, Buchhalterin).

Eine andere Frau: „Meine 9-jährige Tochter kam weinend nach Hause, weil ein Mitschüler sagte: ,Ich bringe deine Mutter um…‘“

Die Schule ist jetzt tagsüber verriegelt: Eltern kommen nur noch mit telefonischer Anmeldung herein.

Fördervereins-Vorsitzender Christian Schön: „Der pädagogische Zustand ist katastrophal. Sinnvoller Unterricht ist nicht mehr möglich. Die Lehrer geben sich solche Mühe – aber sie sind am Ende der Kräfte. Nicht selten wird der Unterricht abgebrochen, laufen Lehrerinnen weinend aus dem Klassenzimmer…“


Immer wieder gibt es Polizei-Einsätze an der Schule, auch zur Kontrolle. Mutter Martina (43): „Gut, dass die Beamten hier sind“

90 Prozent der 410 Schüler sind Migranten aus 30 Nationen, vor allem Bulgaren, Rumänen. Die meisten Schüler sprechen kaum Deutsch.

Eine Sprecherin der Stadt: „Wir prüfen, wie wir die personelle Ausstattung an Grundschulen mit besonderen pädagogischen Herausforderungen verändern und verbessern können.“

Buchhalterin Anja (46): „Meine Tochter wird nicht gefordert – weil viel zu viele Problemkinder in den Klassen sind“

Schulleiterin Stefanie Ramberg bestätigt: „Wir sind in positiven Verhandlungen.“

Schön: „WIR BRAUCHEN HILFE! SOFORT! MEHR PERSONAL UND GELDER!“

[url]http://www.bild.de/regional/hannover/unterricht/unterricht-ist-nicht-mehr-moeglich-51821092.bild.html[/url]
[siehe auch:]
[url]http://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Stadt/Uebersicht/Eltern-beklagen-Verrohung-und-Gewalt-an-der-Grundschule-Muehlenberg[/url]


Kevin Kraus

22.05.2017 11:37   Veranstaltungen   >   Schleswig-Holsteinischer Elternverein e.V.   Beitrag einzeln


Ein Spiegel-Denunziant

Der SPIEGEL-Schreiberling Severin Weiland hat sein Denunziantenhandwerk bei der „taz“ gelernt. Daher interessiert ihn im skurrilen Fall des „Franco A.“ (siehe fest.de) nicht die Arbeit der BaMF-Versager, die einem nicht arabischsprechenden, tiefstapelnden Bundeswehroffizier Asyl als „verfolgtem Syrer“ gewährten, sondern wie man damit der AfD schaden kann. Anruf genügt:
Ein deutscher Soldat, der sich als Flüchtling ausgibt, der eine Waffe versteckt, der Munition hortet und mutmaßlich damit einen Anschlag vorhatte - wenn der und seine Leute eine Verbindung zur AfD haben, dann hätte die Partei ein Problem. Ein größeres Problem noch, als sie es mit ihrem Rechtsaußen Björn Höcke sowieso schon hat. Also wurde die Mitgliederkartei durchforstet: "Die drei sind und waren nicht Mitglieder der AfD, das kann ich ausschließen", bestätigte Christian Lüth, der Pressesprecher der Bundespartei, dem SPIEGEL auf Anfrage.
Schon hat Weiland Verdacht gegen eine ganze Partei verbreitet. Herr Lüth tippt sicher nur die genannten Namen in seinen Rechner ein, aber Weiland schreibt, er habe „die Mitgliederkartei durchforstet“.
Dass man bei der AfD überhaupt auf die Idee gekommen ist, die Mitgliedschaft der Terrorverdächtigen zu überprüfen, zeigt: Für völlig abwegig gehalten hat man es dort nicht, dass sie doch Parteifreunde sein könnten.
Es war doch Weilands Idee. Man beachte die hinterfotzige, aber nach dieser Auskunft unnötige Einführung des Wortes „Parteifreunde“.

Seltsamerweise ist Weiland auch mit der Magisterarbeit von A. versorgt worden, was mit markanten Frühwerken Merkels auffällig nicht gelang.
Teile seiner Ideen hat der 28-jährige in seiner Masterarbeit aufgeblättert. Ihr Titel: "Politischer Wandel und Subversionstrategie". Die Arbeit liegt dem SPIEGEL ebenso vor wie das Gutachten, das im Januar 2014 für die Bundeswehr erstellt wurde. Der Gutachter kam damals zu einem eindeutigen Befund: Bei diesem Text handele es sich um einen "radikalnationalistischen, rassistischen Appell", den der Verfasser "mit einigem Aufwand auf eine pseudowissenschaftliche Art zu unterfüttern versucht".
Dazu wüßte man gern den Gutachter und beweiskräftige Beispiele. Es könnte sein, daß schon jegliche Kritik an der gegenwärtigen „Zuwanderung“ als Rassismus ausgelegt wird.
Franco A.s Arbeit wirkt auf den ersten Blick wie ein extremer Einzelfall. Doch in Zeiten, in denen vor allem im Internet rechtsradikale und völkische Ideen weit verbreitet werden, erscheint die Ideenwelt des Bundeswehroffiziers, so abwegig sie auch ist, nicht mehr wie die eines verblendeten Einzelnen. Manches von dem, was er formuliert hat, klingt auch an in Schriften der "Identitären Bewegung", die als rechte, hippe Jugendbewegung daherkommt und ihre Theorie vom "Großen Austausch" der Bevölkerungen propagiert, in der liberale Politiker planmäßig die Grenzen öffnen, um Muslime ins Land zu lassen und so Europa zu verändern. Die Ermittler gehen derzeit solchen Verbindungen nach.
Ermittelt wird anscheinend nicht gegen die Planer und Beförderer der Islamisierung, sondern gegen ihre Gegner.
Bei genauerem Hinsehen eröffnet sich aber sehr wohl ein rechter Kosmos, in dem sich nicht nur Franco A. bewegt, sondern der mittlerweile durch die Erfolge der AfD seine Vertreter auch Parlamenten hat. Denn auch in Teilen der rechtspopulistischen AfD wird die These eines "Bevölkerungsaustauschs" - wie sie Franco A. in ähnlicher Form vertritt - geteilt. Das AfD-Vorstandsmitglied Beatrix von Storch etwa benutzte auf Twitter den Hashtag "Bevölkerungsaustausch".
spiegel.de 20.5.2017
Hier erweist sich Severin Weiland als der kleine SPIEGEL-Demagoge, der die Realität und Wahrheit verleugnet, um mit Hilfe von Political Correctness und Denunziation das linke Ideal der kultur- und klassenlosen Gesellschaft durchzusetzen und dafür den Pakt mit dem Islam in Kauf zu nehmen. Da die Linken im Mainstream erfolgreich die Spaßfickerei an die Stelle der Nachwuchszeugung gesetzt haben, leidet Deutschland an Geburtenmangel. Da der Kapitalismus Konsumenten braucht, wird der Ersatz durch massenweisen Bevölkerungssimport auch von dieser Seite gefördert. Wenn man feststellen muß, daß in den Ballungsgebieten inzwischen oft 85 Prozent der Grundschüler moslemisch sind, dann beweist das, daß der „Bevölkerungsaustausch“ in vollem Gange ist. Die nächste Generation wird in dieser Gegend zu 85 Prozent durch den kulturfremden und geistversklavenden Islam geprägt sein. „So abwegig,“ wie Herr Weiland es darstellt, sind solche Beobachtungen also nicht.


Sigmar Salzburg

21.05.2017 05:31   Zeitungen, Rundfunk, Fernsehen   >   Lügen- und Lückenpresse   Beitrag einzeln


Britischer Autor warnt:

"Europa bringt sich um"
Masseneinwanderung


... "Daily Mail" formuliert. "Europa begeht Selbstmord. Oder zumindest haben seine Führer beschlossen, Selbstmord zu begehen", schreibt er in der Einleitung seines neuen Buches "The Strange Death Of Europe" ("Der seltsame Tod Europas") und sorgt damit für Diskussionen.

Das werde dazu führen, dass am des Lebens der meisten momentan lebenden Menschen Europa nicht mehr Europa ist und die Völker Europas den einzigen Platz auf der Welt, den sie Heimat genannt haben, verlieren werden, so der 37- jährige Murray in seinem Anfang Mai veröffentlichten Buch...

krone.at 20.5.2017

Mir fiel schließlich „am Ende des Lebens“ ein. Das englische Original konnte dabei auch nicht helfen, aber anderes deutlich machen:

As a result of their deluded utopianism, Murray thinks, Europe is ceasing to be Europe. Indeed, he believes that European culture as generations have understood it — the culture of Michelangelo and Mozart, Shakespeare and Goethe, Dickens and Wagner — is doomed.

‘Instead of remaining a home for the European peoples,’ he writes, ‘we have decided to become a “utopia” only in the original Greek sense of the word: to become “no place”.’

dailymail.co.uk 20.5.2017


Sigmar Salzburg

20.05.2017 14:41   Beispielsammlung über Sinn und Unsinn   >   Unser tägliches Doofdeutsch 2   Beitrag einzeln


Özoğuz: Es gibt keine spezifisch deutsche Kultur

Das berichtet unter anderen die Wochenzeitschrift „Junge Freiheit“ (in deutscher Kultur-Rechtschreibung).
BERLIN. Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Aydan Özoğuz (SPD), hat die Existenz einer deutschen Kultur bestritten. Eine spezifisch deutsche Kultur sei jenseits der Sprache „schlicht nicht identifizierbar“, schrieb Özoğuz in einem Gastbeitrag für den Tagesspiegel . „Schon historisch haben eher regionale Kulturen, haben Einwanderung und Vielfalt unsere Geschichte geprägt. Globalisierung und Pluralisierung von Lebenswelten führen zu einer weiteren Vervielfältigung von Vielfalt.“
jungefreiheit.de 16.5.2017
Die Islamisierungsbeauftragte entnimmt ihre Vorstellung von deutscher Kultur wohl den „Musiktips“ (seit 15.3.2012 „Musiktipps“) Ralf Stegners (SPD): Dort stammen tatsächlich 95 Prozent der „Songs“ aus nichtdeutscher Quelle. Wenn man allerdings die Kultur der letzten 300 Jahre nimmt, dann ist die klassische Musik zu 80 Prozent deutsch. Überragend sind in diesem Zeitraum auch die Leistungen der deutschen Kultur in der Wissenschaft, Technik, bildenden Kunst, Literatur und Philosophie. Manche bezeichnen das 19. Jahrhundert sogar als das „deutsche Jahrhundert“ – und das, obwohl es bis 1871 keinen deutschen Einheitsstaat gab und erst 1901 eine einheitliche Rechtschreibung vereinbart wurde, die dann 1996 von wildgewordenen Kultusministern wieder zerstört wurde.

Die Angriffe auf das deutsche Selbstbewußtsein gehen aber auch an die Wurzeln. In „Bild der Wissenschaft“ wurde kürzlich eine von interessierter US-amerikanischer Seite verfaßte Studie adaptiert:
Warum es "die deutschen Wurzeln" nicht gibt
Gerade wir Deutschen sehen uns gerne als typische Mitteleuropäer – als ein Volk mit lange zurückreichenden kulturellen, aber auch genetischen Wurzeln. Unter anderem deshalb gelten die Flüchtlinge aus dem Nahen und Mittleren Osten vielen als "fremd". Doch in Wirklichkeit sind wir den Migranten weitaus näher als wir glauben, wie ein Artikel im Fachmagazin "Science" unterstreicht. Denn auch wir gehen auf eine lange Reihe von Migranten zurück – und die meisten davon stammten aus der Heimat der heutigen Flüchtlinge...
Da kann man nur sagen „Nachtigall ick hör die trapsen“! Wir sollen die Ein- und Unterwanderung aus dem Nahen Osten als lebenrettende Blutzufuhr für das aussterbende deutsche Volk mit Glücksgefühlen begrüßen. Dabei lebten vor 9000 Jahren in Anatolien ganz andere Völker als die heutigen Türken. Außerdem könnte man dann auch fordern – eingedenk des Ursprungs der Menschheit in Afrika – man müsse die eine Milliarde nach Europa drängenden Afrikaner bei uns willkommen heißen.
Vor rund 9.000 Jahren begann dann mit dem Übergang zur Jungsteinzeit die Einwanderung der ersten Bauern aus dem Nordwesten Anatoliens. Sie vermischten sich mit den Bewohnern des damaligen Europa und hinterließen damit auch genetisch ihr Erbe in nahezu jedem heutigen Europäer, wie Forscher herausfanden...
Tatsächlich ist es so, daß die Genetiker bei jedem Menschen mit ein bis zwei Genmutationen pro Lebensjahr rechnen. Bei einem Völkchen von 10.000 Seelen macht das für jedes Mitglied nach 1000 Jahren 30.000 Mutationen. Nun beträgt die Vorfahrenzahl für jeden einzelnen theoretisch 1 Million. Wenn aber praktisch die Volksmasse auf 10.000 begrenzt ist, dann muß der sogenannte „Ahnensschwund“ (man könnte auch Inzucht sagen) 99 Prozent betragen und eine allmähliche Angleichung der Gene des Volkes bewirken. Es ist klar, daß sich nützliche Gene dabei bevorzugt durchsetzen. Ein gleich gestartetes ähnliches Volk würde sich nach tausend Jahren nicht mehr als verwandt empfinden, nach 50.000 Jahren könnte man vielleicht von einer eigenen Rasse sprechen.
Vor rund 5.000 Jahren strömten die Jamnaja, ein halbnomadisches Volk von Steppenreitern, nach Südosteuropa ein. Erst vor Kurzem enthüllten DNA-Vergleiche, dass vor allem die Männer der Jamnaja ihre Spuren im Erbgut der heutigen Europäer hinterlassen haben.
wissenschaft.de 18.5.2017
Hier wird die zu verdummende Bevölkerung versteckt darauf eingestimmt, wie vorteilhaft und nützlich Vergewaltigungsorgien neu eindringender Jungmänner sein können.

Sigmar Salzburg

20.05.2017 08:25   Beispielsammlung über Sinn und Unsinn   >   Politisch korrekte Sprache   Beitrag einzeln


Astrid Schulz an Eltern im SHEV

Philologen-Chef Heinz-Peter Meidinger löst nach 30 Jahren Josef Kraus als Präsidenten des Deutschen Lehrerverbandes ab – was das bedeutet

news4teachers.de/2017/05/philologen-chef-heinz-peter-meidinger-loest-nach-30-jahren-josef-kraus-als-praesidenten-des-deutschen-lehrerverbandes-ab-was-das-bedeutet/

BERLIN. Der Vorsitzende des Deutschen Philologenverbands, Heinz-Peter Meidinger, ist mit großer Mehrheit in Berlin zum neuen Präsidenten des Deutschen Lehrerverbandes (DL) gewählt worden. Er erhielt 81,5 Prozent der gültigen Stimmen. Damit wird Meidinger, der bei der nächsten Philologen-Vertreterversammlung im Herbst sein Amt als Vorsitzender abgeben wird, ab dem 1. Juli dem langjährigen DL-Präsidenten Josef Kraus nachfolgen.

Zwei bildungspolitische Schwergewichte: Heinz-Peter Meidinger (l.), Vorsitzender des Philologenverbands, und Josef Kraus, Präsident des Deutschen Lehrerverbands. Fotos: Deutscher Philologenverband / Deutscher Lehrerverband

Meidinger versprach, seine ganze Kraft dafür einzusetzen, dass es mit dem DL auch weiterhin eine starke Stimme für ein differenziertes Schulwesen in Deutschland geben werde, „um die Zukunftschancen unserer Kinder und Jugendlichen durch Qualität und Leistung zu sichern“. Nicht zuletzt die Abwahl von Rot-Grün in Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen habe gezeigt, dass die Bürger leistungsfähige, gut ausgestattete Schulen wollten und die Nase voll hätten von einer ideologiebestimmten Schulpolitik, die alles verspreche, aber nichts einlöse. Kraus, der seit 1987 an der Spitze des Deutschen Lehrerverbandes stand, wurde einstimmig zum Ehrenpräsidenten gewählt.

Der Deutsche Lehrerverband ist nach eigenen Angaben nach der GEW der größte Zusammenschluss von Lehrkräften aller Schularten und organisiert derzeit rund 160.000 Mitglieder. Ihm gehören folgende Lehrerverbände an: Verband Deutscher Realschullehrer (VDR), Bundesverband der Lehrerinnen und Lehrer an berufsbildenden Schulen (BLBS), Bundesverband der Lehrerinnen und Lehrer an Wirtschaftsschulen (VLW), Katholische Erziehergemeinschaft Deutschlands (KEG), Deutscher Philologenverband (DPhV).

Kommentar: Zwei bildungspolitische Schwergewichte

Ein Kommentar von News4teachers-Herausgeber Andrej Priboschek

Kritiker sagen, der Deutsche Lehrerverband (DL) sei ja gar kein richtiger Lehrerverband, weil er die berufsständischen Interessen der Pädagogen nicht vertritt. Richtig daran ist: Der DL hat mit Tarifverhandlungen nichts zu tun. Es handelt sich vielmehr um einen Dachverband von fünf mehr oder weniger starken Lehrerverbänden, aus denen der Philologenverband als größter herausragt. Folgerichtig wird der bisherige Philologen-Chef Heinz-Peter Meidinger der neue Vorsitzende, und auch der bisherige Vorsitzende (und künftige Ehrenvorsitzende) Josef Kraus begann seine Verbandskarriere vor Urzeiten im bayerischen Philologenverband.

So viel zum Formalen. Viel größer als die berufsständische ist die gesellschaftliche und bildungspolitische Bedeutung des DL – die ist nämlich kaum zu unterschätzen. Und das hängt mit Josef Kraus zusammen, der 30 Jahre lang (sic!) an der Spitze des Verbands stand. Wenn eine Fernseh-Talkshow in Deutschland sich des Themas Schule annahm, konnte der Zuschauer sicher sein, den Leiter eines Gymnasiums bei Landshut (als solcher bis vergangenes Jahr aktiv) unter den Gästen ausmachen zu können.

Schon seine Stimme sticht heraus: Mit seinem markanten oberbayerischen Idiom versteht er es, auch provokante Thesen immer ein bisschen weicher wirken zu lassen, als sie eigentlich gemeint sind. Denn holzen kann er schon, der Kraus-Josef – ob gegen „Helikopter-Eltern“ (so der Titel eines von ihm geschriebenen Bestsellers), gegen den „PISA-Schwindel“ (noch ein Buch von ihm) oder, wie in seinem neuesten Werk, gegen die Schulpolitik insbesondere von Rot-Grün. Titel: „Wie man eine Bildungsnation an die Wand fährt“.

Klar, Kraus ist ein Konservativer, wie er im Buch steht. Einer allerdings, der vielen Menschen aus der Seele spricht und dem selbst Kritiker aus dem gegnerischen politischen Lager attestieren, immer auch zumindest ein bisschen Recht zu haben. Denn bei aller politischen Streitlust, die Kraus auszeichnet, wird bei ihm doch immer deutlich: Er ist ein Mann der Praxis. Ihn treibt eine ernste Sorge um die Schüler um.

Mit Meidinger folgt ihm nun ein weiteres bildungspolitisches Schwergewicht an der Verbandsspitze. Weil Kraus, das darf unterstellt werden, sich als künftiger Ehrenpräsident des DL nicht aufs stumme Repräsentieren beschränken wird, hat der Deutsche Lehrerverband bald zwei markante Köpfe, die er in die Talkshows dieser Republik entsenden kann. Seiner gesellschaftlichen Bedeutung wird das sicher nicht schaden.


„Reformen über Reformen werden in den Sand gesetzt“: Josef Kraus‘ Generalabrechnung mit der Schulpolitik
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Astrid Schulz-Evers
Vorsitzende des Schleswig-Holsteinischen Elternvereins e.V.
Bürgermeister-Kinder-Str.9
24306 Plön am See


Kevin Kraus

20.05.2017 04:37   Veranstaltungen   >   Schleswig-Holsteinischer Elternverein e.V.   Beitrag einzeln


Schwindel-Studien – Lügen-Presse

Studie zu Fremdenfeindlichkeit
Weshalb Ostdeutschland so anfällig ist

18.05.2017, 09:04 Uhr | AFP, cwe
Sind Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit ein rein ostdeutsches Problem? Nein, allerdings zeigt eine neue Studie, dass derartiges Gedankengut dort eher auf fruchtbaren Boden fällt. Die Wurzeln dafür liegen in der Vergangenheit.

Die von der Ostbeauftragten der Bundesregierung, Iris Gleicke (SPD), in Auftrag gegebene Studie komme zu dem Schluss, dass Rechtsextremismus zwar "nicht ausschließlich" ein ostdeutsches Problem sei - dass er aber befördert werde durch "spezifische regionale Faktoren, die in Ostdeutschland stärker ausgeprägt sind", wie "Bild" und "Berliner Zeitung" berichten.

Zu solchen regionalen Faktoren etwa in Sachsen zähle "die Überhöhung des Eigenen, Sächsischen, Ostdeutschen, Deutschen in Bezug auf die krisenhaft wahrgenommene Aufnahme von Flüchtenden, aber auch auf Migrantinnen im Allgemeinen", heißt es demnach in der Studie, die am Donnerstag vorgestellt werden soll.
t-online.de 18.5.2017

Es soll wohl heißen „MigrantInnen“ oder „Migrant_innen“ oder „Migrant*innen“.

die Überhöhung des Eigenen, Sächsischen, Ostdeutschen, Deutschen in Bezug auf die krisenhaft wahrgenommene Aufnahme von Flüchtenden ...

... (die ja wohl nicht mehr „flüchten“) wird verständlich, wenn die Leipziger angehalten werden, das missionierende Allahugetröte des Muezzins dem Weihnachtsoratorium Johann Sebastian Bachs gleichzustellen.


NB 20.5.17: achgut.com berichtet, daß für die „Studie” nur 40 ausgewählte Personen, vielleicht sogar nichtexistierende, „befragt“ wurden.

NB 23.5.17: Auch einprozent.de entlarvt das Unseriöse der Göttinger „Demokratieforschung“, die schon die Grünen-Pädophilie mildtätig „erforschen“ sollte.

NB 24.5.17:
Nicolaus Fest 24.5. 2017: Vor 5 Tagen schrieb BILD aufgrund dieser Studie: "Warum Deutschland ein Nazi-Problem hat!" Das wird nun verschämt verschwiegen...



Sigmar Salzburg

18.05.2017 11:37   Zeitungen, Rundfunk, Fernsehen   >   Lügen- und Lückenpresse   Beitrag einzeln