Willkommen Forum neueste Beiträge (ohne Technik)

Die 20 neuesten Rechtschreibbeiträge (mit Technik) ...


Arschkarte für die „Reform“

Die Kultusminister und ihre „Reformer“ waren vor den neuen „ss“ gewarnt. Sie beharrten jedoch darauf, das altromanische „As“ dem amerikanischen „Ass“ (Arsch) anzugleichen („Pluss“ war „chancenlos“).

Seither meiden alle Journalisten die Benennung von Sportlern z.B. als „French-Open-Ass“. Die Grenze zwischen Englisch und Deutsch verschwimmt jedoch zusehends, besonders wo man deftiges Deutsch scheut.

Neulich signalisierte mir Google für das Wort „culone“:

Italienisch erkannt –„culone“ ... Deutsch „fat ass“
Im anklickbaren Hörbeispiel hört man jedoch akzentfrei das neudeutsche „fett Ass“ – für unbedarfte Reformschüler eine veredelnde Aufwertung.

Eigentlich suchte ich ein Ersatzwort für Helmut Kohls einst berüchtigtes Aussitzen von Problemen, das nun von seiner Nachfolgerin noch breitärschiger fortgeführt wird. Der unfeine Herr Berlusconi hat leider auch das Italienische unmöglich gemacht.


Sigmar Salzburg

18.06.2018 18:12   Beispielsammlung über Sinn und Unsinn   >   Englisch, Anglisch und Njudeutsch   Beitrag einzeln


Unter Adenauer und Erhard wäre so etwas nicht passiert!

Um etwa 1964 hatte ich eine Übertragung der Debatte im Bonner Bundestag zum Bundeshaushalt verfolgt. Er betrug damals etwa 60 Milliarden Deutsche Mark, davon ein Drittel für die Verteidigung.

100 Euro (oder 195,58 DM) heute hatten 1965 eine Kaufkraft von 47,43 DM (24.25 Euro). Das heißt, die 78 Milliarden Euro, die der Finanzminister kürzlich für die „Flüchtlinge“ lockergemacht hat
[ [url]https://youtu.be/t_M5J2xmj8g[/url] ], hätten 1965 sage und schreibe 62 Prozent des Bundeshaushalts ausgemacht, oder 37 Milliarden DM – auf vier Jahre verteilt immer noch 15 Prozent.

Der damalige Verteidigunghaushalt belief sich auf etwa 20 Milliarden. Fast soviel hätte auch die Rechtschreib„reform“ an Schäden in der Volkswirtschaft angerichtet, wenn man die vom Bund der Steuerzahler am 16. Mai 1999 auf 50 Milliarden DM geschätzte Maßnahme schon 1965 durchgeführt hätte.


Sigmar Salzburg

18.06.2018 15:25   Rechtschreibforum   >   Kosten, Kosten, Kosten   Beitrag einzeln


Astrid Schulz an Eltern im SHEV

[SHEV] MATHEMATIK: Wenn Noten schlechter werden, ist "einfacher" machen die richtige Lösung?

Lutz Glaeßner, Schulleiter an der Holstentor Gemeinschaftsschule in Lübeck, sagte NDR 1 Welle Nord: Ein Problem sei, dass Lehrer kaum noch Zeit für den einzelnen Schüler hätten.


Das Bildungsministerium will die Gründe für die schlechteren Mathenoten jetzt gemeinsam mit den Schulen analysieren.
Viele Jungen und Mädchen, die sich für Mathematik begeisterten und das Fach später studierten, entschieden sich nicht für den Lehrerberuf.


________________________________________


Abinoten: Mathe muss einfacher werden
13.06.18
Glosse von Matthias Popien

Weil Schleswig-Holsteins Schüler bei ihren Abschlussprüfungen schlechte Mathematiknoten bekommen haben, will Wirtschaftsminister Bernd Buchholz (FDP) den Unterricht nun „unterhaltsamer“ machen. Lieber Herr Buchholz, wir verstehen Ihren Ansatz. Und ja, es ist Ihnen mit Ihrem Ratespiel „Wann wird die A 20 fertig?“ sehr schön gelungen, die Menschen für Straßenbau und all seine unterhaltsamen Widrigkeiten zu begeistern. Wer einmal das Glück hatte, die Ereigniskarte „Zwergschwäne“ zu ziehen und damit die Planungen um eine vollkommen unzwergenhafte Jahreszahl zurückzuwerfen, der versteht, warum dieses Spiel Suchtpotenzial hat.

Aber, lieber Herr Buchholz, bei Mathematik kommen wir so nicht weiter. Mathe muss nicht unterhaltsamer, Mathe muss einfacher werden. Es ist schlicht nicht einsehbar, warum 1 x 1 wiederum 1 ist, 1 + 1 aber 2. Das ist nicht unterhaltsam, das ist nicht attraktiv, das ist einfach nur verwirrend. Und immer diese Textaufgaben! Sie sollten schon allein deshalb abgeschafft werden, weil man da ja auch noch lesen und schreiben können muss, um sie zu lösen. Mathematik darf nicht überfrachtet werden. Dreisatz bitte nur noch im Deutsch-unterricht, da lassen sich aus drei Sätzen schöne Geschichten machen!

Wie eine grundlegende Vereinfachung der Mathematik aussehen könnten, hat uns die Rechtschreibreform vorgemacht. Lieber Herr Buchholz, seitdem darf man „Tschüs“ und „Tschüss“ schreiben. Beides richtig! Mathematik muss dem ideologischen Irrweg der zwanghaften Ergebnisfixierung abschwören. Mathematik braucht endlich neue Lösungen.


[url]https://www.abendblatt.de/nachrichten/article214565361/Mathe-muss-einfacher-werden.html[/url]

[...]
--
Astrid Schulz-Evers
Vorsitzende des Schleswig-Holsteinischen Elternvereins e.V.
Bürgermeister-Kinder-Str.9
24306 Plön am See
Telefon 04522/503853




Kevin Kraus

18.06.2018 09:48   Veranstaltungen   >   Schleswig-Holsteinischer Elternverein e.V.   Beitrag einzeln


Kölns Bombenbauer

15.06.2018 18:16
Sief Allah H. (29) heiratete sich nach Deutschland
Nachdem am Freitag die enorme Menge an Gift [Rizin] bekannt wurde, die Sief Allah H. [ سيف الله „Schwert Gottes“?] in Köln hergestellt hat, gibt es nun auch neue Details zu seiner Person: Der 29-jährige Tunesier kam 2016 nach Deutschland, indem er eine deutsche Islam-Konvertitin heiratete und zu ihr zog, und ist Anhänger des Islamischen Staats.
krone.at 15.6.2018

Am 7. September 1978, dem Geburtstag des bulgarischen Kommunisten und Staatschefs Todor Schiwkow, wurde in London dem einst mit ihm befreundeten Schriftsteller Georgi Markow mit 0,2 Gramm Rizin aus einem als Regenschirm getarnten Schußapparat ein langsamer, unausweichlicher Tod bereitet.

Sigmar Salzburg

18.06.2018 04:27   Rechtschreibforum   >   Andere Sprachen   Beitrag einzeln


Gedenktag

17. Juni – Tag der deutschen Einheit
1953 Aufstand gegen die Separat-Diktatur der DDR-Kommunisten.
Inzwischen durch ein Datum der Parlamentsbürokraten ersetzt.


18.1.1871 Einheit Deutschlands (kleindeutsch durch Bismarck)
17.6.1901 Einheit der deutschen Rechtschreibung (durch Konrad Duden):

Fortfall entbehrlicher Zeichen:
h nach t: Thür >Tür

1949 Teilung Deutschlands (durch die Kommunisten)
1996 Teilung der deutschen Rechtschreibung (durch die Kultusminister)
… in die klassische Kulturschreibung – und die neu erpreßte Stussschreibung:

Vermehrung überflüssiger Zeichen:
ss-Reformsignal: As > Ass ( = am.- engl. „Arsch“)
Dreifachbuchstaben: Schwimmeister > Schwimmmeister
… auch kombiniert: Flußschiffahrt > Flussschifffahrt
Stammpedanterie: Roheit > Rohheit
Ratlosigkeit: Zierat > Zierrat
„Volksetümologie“: Tolpatsch > Tollpatsch
Punktuelle Sinnfälschung: Quentchen > Quäntchen
Bindestrichfimmel: der 14jährige > der 14-Jährige
Notlösungs-Bindestrich: Brennessel > Brenn-Nessel
Lückentick: die Leidtragenden > die Leid Tragenden
Kommakrampf: „Kommst du?“ fragte er > „Kommst du?“, fragte er
„Kackofonie“ : selbständig > selbstständig

Außerdem:
Stammschreibtick: behende Schlange > behände Schlange
Zweideutigkeiten: greulicher Hut > gräulicher Hut
Sprachverfälschung: rauher Wind > rauer Wind
Spaltungsirresein: sogenannte Reform > so genannte Reform
Größenwahn: seit Langem
usw. usw.


1999 – Der Volksaufstand gegen die Rechtschreibreform vom 27.9.1998
wurde am 17. September 1999 durch das Kieler Parlament niedergeschlagen.


Millionen Bücher wurden ... „Ausgemistet, aussortiert, exiliert
Milliarden-Kosten wurden sinnlos verursacht.
Ein ganzes Volk wurde zu Rechtschreibstümpern gemacht.


Einen Tag vor dem 17. Juni 2017 verstarb Helmut Kohl. Er ergriff 1990 die Chance zur deutschen Einheit, aber ließ schon 1996 einen Staatssekretär das Wiener Spaltungsabkommen zur Rechtschreib„reform“ unterzeichnen. Seine richtigen Gedanken von 1982 wurden von seiner Nachfolgerin ins genaue Gegenteil verkehrt.


Sigmar Salzburg

16.06.2018 17:16   Zeitungen, Rundfunk, Fernsehen   >   Die Deutschen müssen einem Leid tun   Beitrag einzeln


Bartels Rache an BILD und Merkels Bevölkerungsreform?

Der Ex-BLD-Chef um 1990, Peter Bartels, könnte Symbolfigur für das durch die Rechtschreib„reform“ angerichtete ss-Chaos sein, wenn man nicht den Verdacht haben müßte, daß es nicht Unfähigkeit, sondern Rache ist, die ihn die nutzlose Beliebigkeit des „Herzstücks der Reform“ vorführen läßt:
SCHWARZER TAG IM REICHSTAG
Deutschland starb an einem Freitag …


16. Juni 2018
Von PETER BARTELS | So also hört es sich an, wenn einem Staat die Stunde schlägt. Es wird gelogen und betrogen – geheuchelt und gemeuchelt. Bis zuletzt. Die einen haben nichts gewußt, die anderen wollten nie was wissen. Und alle haben es nur gut gemein. Schuld? Immer die anderen …
“Die Letzten Tage von Rom”, bevor das Weltreich unterging, müssen ähnlich gewesen sein, wie die letzten Tage im Reichstag...

pi-news.net 16.6.2018

Analyse: 1004 Wörter – 1 dass, Fresssack, wässrig, falsch-ss: Füssen, ausserhalb, fleissig, traditionell: gewußt, mußte, müßten, läßt, bißchen
Das Bild hunderter anderer Bartels-Artikel, die wir analysiert haben, ist ähnlich. Nur das nichtsnutzig reformierte „dass“ ist nie „falsch“ geschrieben. „Bartels Breitseite“ im neuen Deutschland-Kurier ist aber wohl immer durch den „Korrektur“-Automaten gelaufen. Vielleicht hat er es deswegen dort auch nicht lange durchgehalten.


Sigmar Salzburg

16.06.2018 17:13   Rechtschreibforum   >   Ein Volk zu Schreibstümpern gemacht   Beitrag einzeln


Der Großschreibreformer Gallmann

Interview zur Rechtschreibung: [Auszug]
Beim Gendern geht es auch um Selbstdarstellung


Von Uwe Ebbinghaus

Mehr als 20 Jahre nach der Rechtschreibreform – Sie waren einer der Reformer – wird plötzlich an vielen Stellen der Eindruck vermittelt, die Rechtschreibung lasse immer mehr nach. Ist das auch ihr Eindruck?

Peter Gallmann: Ich glaube, das Problem besteht darin, dass wir im Alltag heute mit immer mehr geschriebener Sprache konfrontiert werden, zugleich werden die Leute durch vielerlei Tätigkeiten immer mehr abgelenkt, sodass die Gefahr, einen Text nicht bis zum Ende optimieren zu können, groß ist. Was das mit der Rechtschreibreform zu tun hat, ist mir aber nicht ganz klar. Ich glaube, da besteht kein Zusammenhang.

[Kommentar: Glaube macht selig. Bis 1996 war die sinnvoll differenzierte Groß- und Kleinschreibung allgemein anerkannt und konnte von Lernenden und Lesenden fast mit der Muttermilch aufgenommen werden. Heute hat z.B. die von Gallmann gegen die Radikalkleinschreiber durchgesetzte hypertrophe Großschreibung eine chaotische Hervorhebung des Unwichtigen bewirkt, so daß sinnvolle Regeln kaum noch erkennbar werden.]

Es gibt in der öffentlichen Debatte auch eine große Emotionalität, wenn es um das Pochen auf die Einhaltung von Rechtschreibregeln geht – sicher auch von vielen, die früher selbst Schwierigkeiten hatten.

Das ist ja in gewisser Weise auch richtig so. Aber das ist kein Spezifikum des deutschen Sprachraums. Schauen Sie mal in den angelsächsischen Sprachraum, wie sich dort über Rechtschreibfragen – wie its vs. it’s, to vs. too – ereifert wird, und dort hat sich die Rechtschreibung seit hundert Jahren nicht verändert. Dasselbe in Frankreich, wo man außer an einigen völlig tertiären Accents ebenfalls an der Rechtschreibung nichts geändert hat. Wie man sich dort echauffieren kann! Diese Fragen kommen also auf, unabhängig davon, ob man an der Rechtschreibung herumschraubt oder nicht.

[Nur die doofen Deutschen mit ihrer viel logischeren Orthographie mußten sich daran von Reformbesessenen „herumschrauben“ lassen!]

Was steckt dahinter?

Das ist eine psycholinguistische Frage, da kann ich nur Vermutungen anstellen. Der Zusammenhang von „Zu früh vermittelt, mental nicht richtig verarbeitet, nur eingedrillt“ erinnert mich manchmal an gewisse Varianten des Religionsunterrichts, in dem ewige Wahrheiten eingehämmert, aber nicht mental verarbeitet werden. Manche Menschen lösen sich auch als Erwachsene nicht davon. Sie haben immer noch das Gefühl, dass jemand von oben böse zuguckt, wenn man an einem Freitag Fleisch isst.

Bei der Diskussion um die Rechtschreibreform ging es viel auch um die Ablehnung einer befürchteten traditionsvergessenen Bevormundung. Thron ohne „H“ etwa wäre für viele ein Graus.

Ja, dieses Phänomen kannten wir aber vorher. Uns war klar, dass in Deutschland „Kaiser“, „Thron“ oder auch „Hoheit“, das auch keiner logischen Schreibung entspricht, nicht reformiert werden dürfen. Es gibt Hochwertwörter in unseren Sprachen, etwa im Bildungswortschatz wie „Philosophie“. Es gibt Tabubereiche.

Welche Tabubereiche gibt es noch im Deutschen?

Italienische Fremdwörter mit anlautendem „Gh“ sind interessant, wie „Ghetto“ oder „Ghirlande“, die im Deutschen heute nur mit einfachem „G“ geschrieben werden. Es gibt aber auch Wörter, bei denen diese Vereinfachung nicht klappen will. Diese Wörter gehören bestimmten Nischen an, unter anderem dem Bereich der Lebensmittel. Spaghetti nur mit „g“ hat zum Beispiel keine Chance. Dazu gibt es eine interessante Korpusuntersuchung, die ein kurioses Phänomen zeigt. Denn es gibt nicht nur Spaghetti zum Essen, sondern auch die „Spaghetti-Träger“. Jetzt raten Sie mal: Wie ist die Rechtschreibung hier?

Ohne „H“?

Ja genau, und zwar gar nicht so selten. Plötzlich geht die Schreibung in Ordnung, offenbar, weil man diese Spaghetti nicht isst. Aus irgendeinem Grund will jeder beweisen, dass er sich mit fremden Lebensmitteln auskennt, und wenn er sich auskennt, weiß er selbstverständlich auch, wie man sie schreibt. Das kann man den Leuten nicht nehmen, eine Änderung hätte keine Chance.

Was heißt „keine Chance“? Wie kommt man zu dieser Einschätzung?

Zuerst muss man entsprechende Korpora, Textsammlungen, untersuchen, ob man in ihnen schon spontane Andersschreibungen findet. Dann muss man auch ein bisschen rumfragen. Die Rechtschreibkommission arbeitet eng mit dem Institut für Deutsche Sprache in Mannheim zusammen, das über eine der größten Sammlungen von Textkorpora weltweit verfügt. Da kann man in strittigen grammatischen, orthographischen, syntaktischen Fragen umfangreiche Korpusuntersuchungen anstellen. So findet man heraus, was gerade der Fall ist. Man darf aber nicht nur auf zum Beispiel Pressetexte schauen, denn hinter denen stehen berufene Redakteure und ein Korrektorat, die Texte so optimieren, wie sie schon immer waren. Man muss also auch Texte untersuchen, bei denen die Leute etwas mehr als üblich frisch von der Leber weg geschrieben haben. Das heißt aber noch lange nicht, dass man deren Schreibung gleich übernimmt. Man weiß erst einmal nur, was der Fall ist.

[Jetzt kommt’s raus: Die „Reformer“ haben da gesucht und geändert, wo sie eine „Chance“ gesehen haben, den Fuß in die Tür zu kriegen oder das Einbruchswerkzeug am Fenster anzusetzen – von der singulären Bequemlichkeitsschreibung „Fotograf“ anstelle von „Photograph“ gewaltsam zu „Geograf“, „Pornograf“ und (nicht ganz durchgesetzt) „Foton“. Letzteres hinkt, weil Englisch inzwischen die Wissenschaftssprache ist und man dort das „ph“ liebt; „fat“ wird sogar zum gleichklingenden „phat“ im Jugendjargon. Die Dass-Schreibung dagegen ist ohne „Korpusuntersuchungen“ diktatorisch festgelegt worden, wie Stefan Stirnemann mit seinem Einbrecherbild treffend beschrieben hat.]

Wie geht es mit dem Gender-Stern weiter, über dessen Verwendung der Rat für Rechtschreibung kürzlich zum ersten Mal gesprochen hat?

Zunächst ist zu klären, wofür der Rat überhaupt zuständig ist: nur für die Rechtschreibung. Ob überhaupt „gegendert“ werden soll und gegebenenfalls nach welchen Kriterien, ist eine grammatische und zugleich eine gesellschaftspolitische Frage, aber noch keine der Rechtschreibung. Entsprechend sollte sich der Rat bei diesen grundsätzlichen Fragen auch nicht einmischen. Wenn hingegen eine Entscheidung zugunsten einer bestimmten Formulierungsweise gefallen ist, dann kann der Rat bei der orthographischen Umsetzung mithelfen. Zu solchen Entscheidungen ist es aber bisher noch nicht gekommen.

Welche Kriterien werden hier angelegt? So ist es ja ein großer Unterschied, ob man auf einen Gender-Stern in einem behördlichen Schreiben oder in einem Zeitungsartikel stößt, für den der Lesefluss von besonderer Bedeutung ist.

Ich vermute, dass sich strikte Versionen des „Genderns“ nur in ganz bestimmten Bereichen verbreiten werden. [...] Dabei geht es nicht nur um sachliche Eindeutigkeit, sondern auch um die Selbstdarstellung der Schreibenden und ihren Bezug zu den Lesenden.

[...]

Peter Gallmann

war Mitglied der inzwischen aufgelösten Zwischenstaatlichen Kommission für deutsche Rechtschreibung. Heute ist er für die Schweiz Mitglied im Nachfolgegremium Rat für deutsche Rechtschreibung . Er war zuletzt Inhaber des Lehrstuhls für Deutsche Sprache der Gegenwart (Grammatik) an der Friedrich-Schiller-Universität Jena, seit einigen Monaten ist er dort Seniorprofessor.

faz.net 15.6.2018

Sigmar Salzburg

16.06.2018 09:44   Zeitungen, Rundfunk, Fernsehen   >   faz.net Frankfurter Allgemeine Zeitung   Beitrag einzeln


Zeit und Mühe aufwenden zu müssen ....

... wird heute oft als „aufwändig“ beschrieben, wenn die Leute meinen demonstrieren zu müssen, daß sie die nichtsnutzigste „Reform“ aller Zeiten verstanden haben:
Doch so gut das Sieb des Eratosthenes in kleineren Zahlenräumen funktioniert, so aufwändig wird es bei sehr viel größeren Zahlen. Die Identifizierung extrem großer Primzahlen ist heute selbst für leistungsstarke Computer eine echte Herausforderung…

Zwar lassen sich große Zahlen durch Primzahlmultiplikation leicht erzeugen, sie aber in ihre Primzahlfaktoren zu zerlegen, ist enorm rechenaufwändig.

scinexx.de 15.6.2018
Als Schüler hatte ich das „Sieb“ übrigens selbständig graphisch entdeckt.

Sigmar Salzburg

16.06.2018 05:20   Beispielsammlung über Sinn und Unsinn   >   Bei „aufwändig“ könnte ich die Wand hochgehen   Beitrag einzeln


Michael Klonovsky

Starkdeutsch oder Taste verwechselt?

Damals wie heute golt und galt der Kampf dem wieder drohenden "Faschismus", dem einzig wirklich fruchtbar gebliebenen deutschen Schoß, und damals wie heute bekam jeder dieses Stigma verpasst, der sich gegen die Politik des Regimes aussprach.

In einem der letzten regierungstreuen Kommentare des Neuen Deutschland schrieb im Oktober 1989 irgendeine Funktionärin, egal was passieren werde, die Kommunisten hätten stets recht und ihre Gegner stets unrecht gehabt, heute liest man diesen Satz in unzähligen Variationen täglich von taz bis Zeit. Buhr heißt heute Habermas und ist sogar intelligenter geworden (kann aber schlechter schreiben), Karl-Eduard nennt sich Heribert und einmal in der Woche Jakob...

michael-klonovsky.de 14.6.2018


Sigmar Salzburg

15.06.2018 18:51   Rechtschreibforum   >   Andere Foren   Beitrag einzeln


Öko-Sprengstoff

Grüner bomben: Neuer Sprengstoff könnte TNT ersetzen
Neuer Sprengstoff könnte TNT ersetzen

Seit einem Jahrhundert ist TNT der Goldstandard der Sprengstoffe. Doch TNT ist giftig, Krebs erregend und seine Herstellung erzeugt viel Abfall. Nun ist ein Ersatz in Sicht.
von Lars Fischer
spektrum.de 11.6.2018

Jede unnötige Erregung des Krebses in seinem Habitāt sollte vermieden werden!

Sigmar Salzburg

15.06.2018 17:58   Beispielsammlung über Sinn und Unsinn   >   GZS 3   Beitrag einzeln


Dieter Wellershoff

Im Dickicht des Lebens.
Ausgewählte Erzählungen


Mit einem Vorwort von Peter Henning
Verlag Kiepenheuer & Witsch, Köln 2015
333 Seiten, 19,99 Euro.

Heute ist Dieter Wellershoff im Alter von 92 Jahren verstorben. Eine ältere Rezension weist auf sein Werk hin:
Von Katrin Hillgruber

Dieter Wellershoffs reiches belletristisches und essayistisches Œuvre umfasst auch Hör- und Fernsehspiele und insgesamt drei Bände mit Erzählungen: "Doppelt belichtetes Seestück", "Der Körper und die Träume" von 1986 und den 2009 publizierten Band "Das normale Leben". Aus diesen Büchern hat der Kölner Autor Peter Henning zwölf Erzählungen unterschiedlichster Länge und die Novelle "Zikadengeschrei" zu einem Auswahlband zusammengestellt, der sich erfreulicherweise noch an die alte Rechtschreibung hält. So lässt sich der Erzähler Dieter Wellershoff anlässlich seines 90. Geburtstags in all seiner sachlichen Ironie und luziden Beobachtungsschärfe neu entdecken. Ein Leben ohne Religion nötige den Menschen zum Realismus, sagte der erklärte Atheist einmal. Auch der Herausgeber Henning sieht ihn in seinem Vorwort als "illusionslosen Realisten" und Existentialisten, der im Grunde nur an die Macht des Zufalls glaube...

deutschlandfunk.de 1.11.2015


Sigmar Salzburg

15.06.2018 16:57   Bücher   >   Ordentlich gedruckte Bücher   Beitrag einzeln


Die saudumme Großschreibung sogar bei Rückbezug ...

... auf ein vorangegangenes Wort nimmt überhand:
Wenn es später mal heißt: Welcher AfD-Politiker hat mit seinen Reden im Bundestag maßgeblichen Anteil daran, dass Angela Merkel im Zuge ihrer desaströsen Flüchtlingspolitik zurücktreten musste, dann wird sein Name wohl als Erster [Name] genannt – Dr. Gottfried Curio. pi 15.6.18
Aber es gibt eben Wichtigeres zu verteidigen als die gute deutsche Rechtschreibung. So sitzen wir zwischen allen Stühlen.

Sigmar Salzburg

15.06.2018 16:49   Beispielsammlung über Sinn und Unsinn   >   GKS 4   Beitrag einzeln


sss-Greuel

Die Henning-Kaufmann-Stiftung zur Pflege der Reinheit der deutschen Sprache wurde 1978 als Nachlassstiftung des Gymnasiallehrers und Namenforschers Dr. phil. Henning Kaufmann als gemeinnützige treuhänderische Stiftung begründet.

[url]http://www.henning-kaufmann-stiftung.de/[/url]

Das Wort wurde in die entsprechende Liste aufgenommen.


Sigmar Salzburg

15.06.2018 06:09   Rechtschreibforum   >   Nein zu Heyse 3   Beitrag einzeln


Astrid Schulz an Eltern im SHEV

[SHEV] Josef Kraus erhält den Deutschen Sprachpreis 2018

14.06.2018 10:03
Josef Kraus erhält den Deutschen Sprachpreis 2018

Anke Meis DSZ - Deutsches Stiftungszentrum

Stifterverband

Josef Kraus, langjähriger Präsident des Deutschen Lehrerverbandes und Oberstudiendirektor a.D., ist Preisträger des diesjährigen Deutschen Sprachpreises. Die Auszeichnung der Henning-Kaufmann-Stiftung zur Pflege der Reinheit der deutschen Sprache im Stifterverband wird am 28. September 2018 in Weimar verliehen.

Josef Kraus (*1949) hat in zahlreichen Reden, Fernseh- und Rundfunkauftritten, Zeitungs- und Zeitschriftenbeiträgen und in seinen äußerst erfolgreichen Büchern die deutsche Bildungspolitik der letzten Jahrzehnte mit ihren großen Traditionsbrüchen und -verlusten mit umfassender Sachkenntnis schonungslos analysiert. Er wurde so zum vielbeachteten, oft gefürchteten Kritiker der für diese Politik Verantwortlichen. Dabei lag sein Hauptaugenmerk immer auf dem Medium aller Bildung, der Sprache. So kritisierte er bereits 1993 überzeugend die Rechtschreibreform, forderte immer wieder eine Ausweitung des Deutschunterrichts zur Stärkung der sprachlichen und literarischen Bildung, gründete 2005 mit Walter Krämer (dem Träger des Deutschen Sprachpreises 1999) und dem Journalisten Wolf Schneider die „Aktion Lebendiges Deutsch“, die sich gegen die zunehmende Anglisierung des Deutschen richtete. Er wandte sich mit guten Gründen gegen den Bedeutungsverlust der deutschen Sprache in den Wissenschaften, gegen die sog. „Gendersprache“ und die „Einfache Sprache“ und übte bissig-humorvolle Sprachkritik an der „lingua paedagogica correcta der Gutpädagogen“. In Josef Kraus ehrt die Henning-Kaufmann-Stiftung ganz im Sinne ihres Gründers einen großen Lehrer, Pfleger und Förderer der deutschen Sprache.

Josef Kraus war ab 1980 Gymnasiallehrer für Deutsch und Sport in Landshut, gleichzeitig Schulpsychologe und Ausbilder von Schulpsychologen für den Regierungsbezirk Niederbayern. Von 1995 bis 2015 leitete er als Oberstudiendirektor das Maximilian-von-Montgelas-Gymnasium Vilsbiburg (Landkreis Landshut), von 1987 bis 2017 war er Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, der Dachorganisation der Verbände der Lehrer an Gymnasien, Realschulen, beruflichen Schulen und Wirtschaftsschulen. 1991 bis 2013 gehörte er dem Beirat für Fragen der Inneren Führung beim Bundesminister der Verteidigung an.

Der Preisträger schrieb u. a. die Bücher: Spaßpädagogik. Sackgassen deutscher Schulpolitik, 2. erg. Aufl. 1998; Der Pisa-Schwindel, 2005; Helikopter-Eltern. Schluss mit Förderwahn und Verwöhnung, 2013; Wie man eine Bildungsnation an die Wand fährt. Und was Eltern jetzt wissen müssen, 2017; Sternstunden – Große Texte deutscher Sprache, 2018 (hrsg. zusammen mit Walter Krämer); 50 Jahre Umerziehung – die 68er und ihre Hinterlassenschaften, 2018.

Die feierliche Preisverleihung wird am 28. September 2018 in Weimar stattfinden. Die Laudatio wird Hellmut Seemann, Präsident der Klassik-Stiftung Weimar, übernehmen.

Der Vorstand der Henning-Kaufmann-Stiftung: Prof. Dr. Dr. h.c. Helmut Glück (Bamberg, Sprecher des Vorstands), Patricia Conring (Weimar), Dr. Michael Knoche (Weimar), Dominik Petermann (Essen), Prof. Dr. Heinz-Günter Schmitz (Kiel), Dr. Heike Schmoll (Berlin).
________________________________________
Weitere Informationen:
[url]http://www.henning-kaufmann-stiftung.de[/url] - Website der Henning-Kaufmann-Stiftung zur Pflege der Reinheit der deutschen Sprache
______________________________________

[url]https://idw-online.de/de/news697524[/url]

--
Astrid Schulz-Evers
Vorsitzende des Schleswig-Holsteinischen Elternvereins e.V.
Bürgermeister-Kinder-Str.9
24306 Plön am See



Kevin Kraus

14.06.2018 16:06   Veranstaltungen   >   Schleswig-Holsteinischer Elternverein e.V.   Beitrag einzeln


Als einer der wenigen Politiker von Rang ...

... verwendet Björn Höcke die bewährte deutsche Rechtschreibung. Das gibt auch seinen folgenden Worten den ernsthaften Rahmen, den sie verdienen:
Björn Höcke 13. Juni 2018·

Was muß die Familie Feldmann alles ertragen!
Susanna wurde vermißt, doch die Behörden haben der Vermißtenanzeige nicht von Anfang an die nötige Bedeutung beigemessen. So wurde die quälende Zeit der Ungewißheit unnötig verlängert. In ihrer Verzweiflung schrieb die Mutter einen offenen Brief an die Bundeskanzlerin. Der Hilferuf blieb unbeantwortet.

Als sich die schlimmsten Ängste bewahrheiteten, mußte die Familie Feldmann eine bittere Erfahrung machen: Die Art, wie unsere Gesellschaft mit den Hinterbliebenen von Opfern umgeht, hängt stark davon ab, welche Herkunft die Täter haben. In diesem Fall paßte das Verbrechen einfach nicht in das Konzept des Establishments, denn wie in einem Brennglas verdichteten sich hier die ganzen Versäumnisse in der Asylpolitik. Denn bei dem Täter Ali Bashar Ahmad Z. handelte es sich um einen mehrfach straffällig gewordenen abgelehnten irakischen Asylbewerber, der eigentlich gar nicht mehr im Land sein durfte.

Der AfD-Abgeordnete Thomas Seitz verzichtete im Bundestag auf seine Redezeit, um in einer Schweigeminute der ermordeten Susanna zu gedenken. Sitzungspräsidentin Claudia Roth war so pietätlos und versuchte dieses Gedenken zu stören. In der Hausordnung des Deutschen Bundestages ist von der »Würde des hohen Hauses« die Rede, die es zu achten gelte. Doch das Geklatsche und Gejohle der anderen Abgeordneten verwandelte das Parlament während dieser Gedenkminute in einen Affenzirkus.

Diese unwürdige Szene haben auch die Eltern der ermordeten Susanna gesehen. Es empörte sie so sehr, daß sie die Videoaufzeichnung, die sie auf der Bundesseite der AfD fanden, teilten. Das wiederum rief die Internet-Trolle von Böhmermanns »Reconquista Internet« auf den Plan, die dazu aufriefen, die öffentlichen Profile [der] Eltern vollzumüllen.

Nicht genug damit, daß sie den Verlust ihrer Tochter zu beklagen haben und dabei keinerlei Unterstützung vom Staat erhalten. Jetzt werden sie auch noch zum Ziel von Haß, Spott und Häme.
Auch die übrigen Texte der vergangenen sechs Wochen hat Höcke ausnahmslos in der bewährten Rechtschreibung verfaßt:
2. Mai 2018 · 7. Mai 2018 · 7. Mai 2018
7. Mai 2018 · 18. Mai 2018 · 26. Mai 2018
28. Mai 2018 · 31. Mai 2018 · 6 Juni 2018
Wie komme ich dazu, den Mann als vorbildhaft herauszustellen, obwohl er doch schon vom SPD-Politiker Thomas Oppermann zum „Nazi“ erklärt worden ist? Weil das Lügengebäude der ass-holistisch agierenden Polit- und Medien-Mafia zum Einsturz gebracht werden muß. Auch der Abbruch der Schreibtraditionen ist ein heimtückisches Werk der Fortschrittsideologen und Deutschlandabschaffer.

PS: Manche Links müssen neuerdings kopiert und in die Adreßzeile eingesetzt werden.


Sigmar Salzburg

14.06.2018 05:18   Rechtschreibforum   >   Unsere Politiker und die RSR   Beitrag einzeln


Astrid Schulz an Eltern im SHEV

[SHEV] RECHTSCHREIBUNG - Gendersternchen - Dichter Reiner Kunze: "Sprachgenderismus ist eine aggressive Ideologie"


09.06.2018

Dichter Reiner Kunze: "Sprachgenderismus ist eine aggressive Ideologie"

Wer als Freidenker im totalitären Staat der DDR so lange der Indoktrination ausgesetzt war wie Dichter Reiner Kunze, der 1977 mit seiner Ehefrau Elisabeth in den Westen übersiedelte und in Erlau im Landkreis Passau lebt, der hegt eine tiefe Skepsis gegen verordnete Gebote des Denkens und Redens. Zum Thema Gendersprache, das der Deutsche Rechtschreibrat am Freitag (erfolglos) in Wien debattiert hat, nimmt der 84-jährige Sprachkünstler, der am 23. Juni mit aufrüttelnder Lyrik die Festspiele Europäische Wochen Passau eröffnet, eine klare Haltung ein, in welcher der Widerwille gegen Ideologien und die Liebe zu Reichtum und Freiheit der Sprache gleichermaßen zum Ausdruck kommen. Mit Reiner Kunzes freundlicher Genehmigung veröffentlichen wir seine Gedanken zum Sprachfeminismus hier im Wortlaut:

"Es gibt ein grammatisches Geschlecht (Genus) und ein natürliches Geschlecht (Sexus). Genus ist das Geschlecht des Wortes (Maskulinum [der], Femininum [die], Neutrum [das], Sexus ist das Geschlecht von Lebewesen.

Das Geschlecht des Wortes (männlich, weiblich oder sächlich) stimmt nicht immer mit dem Geschlecht des Lebewesens überein, das durch das Wort bezeichnet wird. Es gibt maskuline Wörter, die nicht nur männliche Personen bezeichnen, zum Beispiel Gast, Säugling oder Filmstar, feminine Wörter, die nicht nur weibliche Personen bezeichnen, zum Beispiel Waise, Majestät oder Geisel, und Neutra, die männliche und weibliche Personen oder nur eine einzige Person natürlichen Geschlechts bezeichnen, zum Beispiel Mitglied, Staatsoberhaupt, Weib oder Kind. Diese Wörter sind in ihrer Bedeutung geschlechtsübergreifend.

Wer diese Ausdrucksmöglichkeiten für sein natürliches Geschlecht als diskriminierend empfindet und ihren Gebrauch bekämpft, bekämpft die Sprache, indem er ihre Verarmung befördert. Er beraubt die Menschen der Möglichkeiten, in allgemeinen, geschlechtsübergreifenden Begriffen zu sprechen, was zum Verschwinden ungezählter Wortbedeutungen führt. Der Wähler ist dann stets ein Mann, die Wählerin eine Frau, das geschlechtsneutrale Wort für eine Person, die wählen geht, ist jedoch verschwunden.

Redewendungen wie "Übung macht den Meister" oder "Der Klügere gibt nach" dürften nicht mehr gebraucht werden, weil die geschlechtsübergreifende Bedeutung nicht mehr gedacht werden darf.

Sätze wie "Frauen sind eben doch die besseren Zuhörer" könnten überhaupt nicht mehr formuliert werden, da die sprachfeministisch korrekten Versionen "Frauen sind eben doch die besseren Zuhörerinnen" oder "Frauen sind eben doch die besseren Zuhörerinnen und Zuhörer" ad absurdum führen würden.

Wo es möglich ist, ersetzt man die Doppelform durch Partizipien wie "Studierende, Lehrende oder Lernende" oder neue Begriffe wie "Lehrperson", was ein abstraktes und entfremdendes Deutsch und einen papierenen Stil ergibt.

In einem österreichischen Universitätsmagazin heißt es: "Besorgniserregend ist die Entscheidung des Bildungsministeriums, nur mehr gendergerechte Schulbücher zu approbieren. So liest man in einem Unterstufen[!]-Deutschbuch folgende Aufforderung: ,Eine/r ist Zuhörer/in, der/die andere ist die Vorleser/in. Eine/r liest den Abschnitt vor, der/die Zuhörer/in fasst das Gehörte zusammen.‘" Man schreibe nie, was man nicht sprechen kann, oder was zu einer Verkrüppelung der gesprochenen Sprache führt (Professx, Stud_entin, Trans*autoren, Akteure/innen [gendergerechte Schreibweisen nach Prof. Dr. phil Lann Hornscheidt, geb. Antje Hornscheidt, Humboldt-Universität Berlin]). In dem österreichischen Schulbuch hat man für Kinder gedruckt,was sich nicht einmal fließend lesen läßt.

Die Sexualisierung der Sprache durch die Diskreditierung geschlechtsübergreifender Wortbedeutungen hat eine eklatante Verarmung und Bürokratisierung der Sprache, die Denunzierung aller Sprechenden, die sich dagegen verwahren, und eine Einschränkung der Freiheit des Denkens zur Folge. Der Sprachgenderismus ist eine aggressive Ideologie, die sich gegen die deutsche Sprachkultur und das weltliterarische Erbe richtet, das aus dieser Kultur hervorgegangen ist.
" −

URL: [url]http://www.pnp.de/lokales/stadt_und_landkreis_passau/passau_land/2971049_Dichter-Reiner-Kunze-Sprachgenderismus-ist-eine-aggressive-Ideologie.html[/url]


--
Astrid Schulz-Evers
Vorsitzende des Schleswig-Holsteinischen Elternvereins e.V.
Bürgermeister-Kinder-Str.9
24306 Plön am See



Kevin Kraus

13.06.2018 07:29   Veranstaltungen   >   Schleswig-Holsteinischer Elternverein e.V.   Beitrag einzeln


„Die SPD will die Volksorgie“ ...

... ist die Meldung eines Satireblatts der 70er mit einem wahren Kern: Nachdem nun über die sexuelle Auflärung die sexuelle Befreiung und schließlich die sexualtechnische Ausbildung der Bevölkerung von der Kita an durchgesetzt ist, will die absterbende SPD jetzt als vorletzte gesellschaftspolitische Großtat den Wildwuchs in der Pornographie in politisch korrekte Bahnen zu lenken:
„Vielfalt der Gesellschaft“
Berliner SPD will feministische Pornos fördern
BERLIN. Die Berliner SPD hat sich darauf geeinigt, eine Filmförderung für feministische Pornos einzurichten... Es gebe ... feministische Pornos, in denen die Produzenten die „Vielfalt der Gesellschaft“ abbildeten und auch die „Vielfalt an Körperformen, Geschlechtern, ethnischer Herkunft, Sexualität und Sexualpraktiken“ zeigten. Auch werde die „Lust aller Beteiligter“ realistisch dargestellt...

jungefreiheit.de 5.6.2018 (mit echten ß)
Ein wichtiges Ziel von Filmförderung ist auch der Kampf gegen Rechts und Rassismus. Die volkspädagogisch und politisch korrekte Wirkung von Pornos hat der Ex-Neonazi Christian Weißgerber im Interview bezeugt:
Wirst du noch wütend, wenn du eine weiße Frau mit einem schwarzen Mann siehst?
„... Rational hat jemand zum Beispiel verstanden, dass Rassismus bescheuert ist, aber dann klickt er mal auf den falschen Porno, in denen Menschen verschiedener Herkunft Sex haben, und merkt, dass ihn das doch noch stört. Mir passiert das nicht mehr – und ich hab das auch aktiv mit Pornoschauen bekämpft.

vice.com 23.5.2018
Es ist eben ein weiter Weg von den impressionistisch gemalten Bildern in römischen Lupanarien über die vom Papst verbotenen, in Kupfer gestochenen erotischen Paarungen eines Giulio Romano um 1520 bis zur politisch korrekten Volksorgie der SPD, die nun endlich in HD-Qualität auch für die Bedürftigsten und die LSBTTIQ-Community in die ärmste Hütte projiziert werden soll.

Sigmar Salzburg

12.06.2018 14:58   Menschen   >   Der GenderInnenwahnsinn   Beitrag einzeln


Wenn importiertes Mittelalter auf westliche Moderne trifft

Herner Gymnasium schafft Burkinis für Schwimmunterricht an

Herne. Ein Gymnasium in Herne hat für muslimische Mädchen Burkinis für den Schwimmunterricht besorgt. Der Integrationsrat befürwortet diesen Schritt.

Das Pestalozzi-Gymnasium in Herne hat 20 Burkinis für den Schwimmunterricht mit muslimischen Schülern angeschafft. „Damit hat keiner mehr eine Ausrede, nicht am Unterricht teilzunehmen“, sagt Schulleiter Volker Gößling (55) auf Nachfrage dieser Redaktion. 15 Schülerinnen hätten das kostenlose Angebot bereits genutzt. Ohne den figurumhüllenden Burkini wären sie wohl nicht mit den männlichen Mitschülern ins Becken gestiegen, heißt es.

Schwimmunterricht gibt es an dem Gymnasium in Herne-Mitte in der sechsten und der achten Klasse. Spätestens in der Mittelstufe sei das Schwimmen für viele junge muslimische Frauen ein Problem. Mit der Zuwanderung von Flüchtlingen habe sich das noch einmal verschärft. „Das Schulschwimmen war für uns schwierig“, sagt Volker Gößling. Klar ist, der Unterricht im Becken ist regulärer Bestandteil des Sportunterrichts – und damit Pflicht. Trotzdem hätten viele muslimische Jugendliche den Unterricht aus Glaubensgründen verweigert, heißt es aus Kreisen der Schule.

waz.de 12.6.2018

Sigmar Salzburg

12.06.2018 12:38   Rechtschreibforum   >   Kirchen und Religion   Beitrag einzeln


Technik an der Technischen Universität Berlin

Die Religiotifizierung und Islamisierung der deutschen Bildungseinrichtungen schreitet weiter voran (nach hpd):
Kopftuchbinden an der Technischen Universität: Kein Witz!

Berlin: das ist Kultur, das ist Wissenschaft. In der Langen Nacht der Museen zeigt sich Nofretete als die wahre Königin der Nacht. Da will auch die Technische Universität Berlin zeigen, was sie kann und welche Kapazitäten in ihr stecken.


Was erwartet ein Normalsterblicher von einer solch löblichen Langen Nacht der Wissenschaft? Etwa neue Modelle zum Klimawandel oder Neues zum deutschen Astronauten im Weltall? Oder die Rede eines rühmlich ergrauten Nobelpreisträgers? Weit gefehlt. Herr Prof. Dienel weiß viel genauer als andere, um was es wirklich im Leben geht. Er veranstaltet am 9. Juni 2018 in seiner Fakultät ein Fastenbrechen. Anwesend, wie inzwischen Berlin-üblich, das islamistische Gesamtkunstwerk Frau Ludin mit Gefolge. Mit an Bord auch die evangelische Pastorin der Kirchengemeinde – Käßmann light muss eben sein...
Carlottenburg, Schöneberg
24| Haus des Lernens der TUB| Technische Universität Berlin
Marchstraße 23, 10587 Berlin

Kopftuchverbot für Lehrkräfte an allgemeinbildenden Schulen Berlins?
von 20.30 bis 22.00 Uhr; Podiumsdikussion ...
Technik des Kopftuchbindens erlernen
von 22.00 bis 23.00 Uhr; Workshop
Nach der Podiumsdikussion kann die Technik des Kopftuchbindens erlernt werden
Workshop, Mensch und Gesellschaft
hpd.de 8.6.2018
Die Zukunft des Hochtechnologiestandorts Deutschland wird immer sicherer!


Sigmar Salzburg

12.06.2018 11:59   Rechtschreibforum   >   Kirchen und Religion   Beitrag einzeln


Trump-Trumpf: Erweiterte, nicht perfekte ss-Probleme

Josh Groeneveld‏@Josh_Groeneveld
Jetzt beginnt das Arbeitsessen mit den erweiterten Delegationen. Trump ruft den Reportern zu: "Habt ihr ein gutes Foto von mir, dass mich gut und hübsch und dünn und perfekt aussehen lässt?" #TrumpKimSummit
21:06 - 11. Juni 2018

Josh Groeneveld‏@Josh_Groeneveld 12. Juni 2018
Korrektur, Trump sagte wohl: “Habt ihr ein gutes Foto von uns, das uns gut und hübsch und dünn aussehen lässt? Perfekt.”

[Original im Guardian?:„you get a beautiful photo that makes me look nice and handsome and ...“]

Auch Englisch-„Reform“?

Josh Groeneveld‏ @Josh_Groeneveld 12. Juni 2018
Noch so ein ikonisches Bild, das von diesem historischen Morgen bleiben wird: Trump mit dem Thumps-Up für #KimJongUn. #TrumpKimSummit



Sigmar Salzburg

12.06.2018 06:59   Rechtschreibforum   >   dass-Fehler   Beitrag einzeln