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Die 20 neuesten Rechtschreibbeiträge (mit Technik) ...


Religionsprivileg

Terror-Verdacht nach tödlichem Messerangriff in Frankreich

Bei einem mutmaßlichen Terrorangriff im Südosten Frankreichs hat ein Mann zwei Menschen getötet und fünf weitere verletzt. Die Anti-Terror-Staatsanwaltschaft teilte am Samstag mit, sie ermittele wegen „Mordes in Zusammenhang mit einer Terrortat“ gegen den festgenommenen Tatverdächtigen. Auch Frankreichs Innenminister Christophe Castaner sprach von einem „terroristischen“ Angriff. Präsident Emmanuel Macron verurteilte die „schreckliche Tat“.

Der Angriff ereignete sich am Samstagvormittag in der Kleinstadt Romans-sur-Isère südlich von Lyon. Der 33-jährige Angreifer, der sich als sudanesischer Flüchtling ausgab, attackierte die Menschen im Zentrum der 35.000-Einwohner-Stadt in mehreren Geschäften und auf der Straße. Zeugen zufolge soll er dabei „Allahu akbar“ (Gott ist groß) gerufen haben...

Bei einer Durchsuchung seiner Wohnung seien handschriftliche Dokumente gefunden worden, in denen sich der Mann darüber beschwere, „in einem Land von Ungläubigen zu leben“...

AFP/AP/dpa/gub

welt.de 4.4.2020

Wichtig ist, daß die Dokumente „handschriftlich“ sind. Wären sie gedruckt, etwa im Koran, dann wäre das „Religion“ und bei uns grundgesetzlich als Belastungsmaterial ausgeschlossen. Auch bei uns haben sich 95 Prozent „unserer“ Flüchtlinge nur als solche ausgegeben, als Reisende über sichere Drittstaaten, oder sie haben deshalb zu 65 Prozent ihre Ausweise weggeworfen. Solange diese „Flüchtlinge“ ihre Messer nicht zweckentfremdet einsetzen, darf man auch nicht von „Messer-Einwanderung“ sprechen – und sie bei uns noch nicht einmal in Anführungszeichen setzen, wenn man Leserbriefe schreibt.


Sigmar Salzburg

05.04.2020 17:19   Beispielsammlung über Sinn und Unsinn   >   Politisch korrekte Sprache   Beitrag einzeln


WikiMANNia jugendgefährdend!

Bei der Suche nach einer weniger bekannten Persönlichkeit wurde mir als erstes ein Ergebnis von WikiMANNia präsentiert, einem lexikalischen Portal, das Wikipedia imitiert, aber vor allem in kritischer, sarkastischer, aber auch humoristischer Weise den inzwischen allgegenwärtigen Gender- und Feminismuswahn bekämpft und für „Männerrechte“ eintritt. Nach eigenen Angaben hatte es bereits elf Jahre lang bestanden, bevor es jetzt als angeblich „jugendgefährdend“ erkannt und eingestuft wurde.
Die WikiMANNia-Redaktion hat zum 31. Dezember 2019 die Arbeit eingestellt. – Das 11. Jubiläum war vor 74 Tagen.

Google musste auf Druck des deutschen Staates WikiMANNia aus ihrem Index werfen. "Jugendschutz" dient als Vorwand für die Zensur.

Die Indizierung WikiMANNias vom 9. Januar 2020 als "jugendgefährdend" war illegal und ist damit ungültig. – Weitere Informationen dazu
Antragsteller bei der „Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien“ war die Kommission für Jugendmedienschutz (KJM), überraschenderweise eine Kommission der halbstaatlichen Zwangsgebühren-Sender, die die Konkurrenz nicht nur in der Überwachung der Moral und Sittlichkeit, sondern jetzt offensichtlich auch in der Kritik an den neuartigen Feminismus- und Gender-Ideologien unterdrücken soll:
WIKI: Die Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) ist ein Organ der Landesmedienanstalten in Deutschland, das für die inhaltliche Kontrolle im Bereich des länderübergreifenden privaten Rundfunks und im Internet (Telemedien) zuständig ist (s. § 13 JMStV). Die KJM beurteilt, ob Angebote die Menschenwürde oder sonstige durch das Strafgesetzbuch geschützte Rechtsgüter verletzen oder gegen den Jugendschutz verstoßen und kann gegen sie vorgehen. Rechtsgrundlage ist der Jugendmedienschutz-Staatsvertrag.
WikiMANNia sieht zu Recht darin eine von der Verfassung verbotene Zensur, die eine kritische Diskussion der von den herrschenden Parteien protegierten und zwangseingeführten Ideologien unmöglich machen soll:
Die Indizierung WikiMANNias als getarnter Akt der Zensur

4. März 2020
In einem Akt staatlicher Zensur unter dem Deckmantel des „Jugendschutzes“ wurde „de.wikimannia.org“ am 9. Januar 2020 von der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien als „jugendgefährdend“ indiziert.

Der Jugendschutz ist nur eine schwache Tarnung für diese staatlichen Zensur. In dem Antrag auf Indizierung ist auch kaum von jugendgefährdenden Inhalten die Rede, dafür wird umso mehr moralische Entrüstung zum Ausdruck gebracht. Der gesellschaftskritische Inhalt von WikiMANNia wird zur Diskrimination umgedeutet:

1. Feminismuskritik wird zur Diskrimination von Frauen umgedeuted. (ca. 20%)
2. Kritik an der Homo-Lobby wird zur Diskrimination von Schwulen umgedeuted. (ca. 40%)
3. Kritik an der Schlepper- und Migrationsindustrie wird zur Herabsetzung von Flüchtlingen umgedeuted (ca. 40%)

Nach den Vorgaben der „Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien“ müssten Jugendliche zu unkritischen Ja-Sagern erzogen werden. Vor kritischen Meinungen seien sie zu schützen. Das ist allerdings kein Jugendschutz, sondern ernsthaft jugendgefährdend.

Jugendliche sollten im Gegenteil zu kritischen Staatsbürgern erzogen werden, damit sie nicht dem nächsten Rattenfänger auf den Leim gehen. Um de.wikimannia.org zensieren zu können, wird berechtigte Kritik von der „Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien“ zum moralischen Begriff der Diskriminierung umgedeuted. [...]

Im Kern geht es um unerwünschte Kritik am Staatsfeminismus, der Flüchtlingshelfer und der Homo-Lobby, die um ihre Deutungshoheit fürchten. In der Sache geht es überhaupt nicht um Jugendschutz, wie in der inhaltlichen Widerlegung ausführlich aufgezeigt wird.

Deutlich mehr als 1000 Morde im abendlichen „Unterhaltungsfernsehen“ gelten hier nicht als jugendgefährdend, wohl aber die Kritik am Feminismus.

Nur der Vollständigkeit sei noch erwähnt, dass ein jeder Anbieter jugendgefährdende Angebote ab 22 Uhr unbeschränkt auf jeden Fernsehkanal verbreiten darf, während jegliche Hinweise auf „de.wikimannia.org“ von Google auf Zuruf einer „Vaginabesitzerinnenstelle“ aus „Germany“ vierundzwanzig Stunden rund um die Uhr aus dem Index entfernt sind.

Siehe:
Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien – Entscheidung Nr. 6300 vom 09.01.2020

blog.wikimannia.org
Vermutlich handelt es sich auch hier um einen Nebenzweig des Kampfes gegen „rechts“, denn die „Verhausschweinung“ (Konrad Lorenz) des europäischen Mannes ist darin ein wichtiger Teil, um Europa für die Besiedlung aus anderen Kontinenten sturmreif zu machen.


Sigmar Salzburg

04.04.2020 11:11   Veranstaltungen   >   Rundfunkzwangsbeitrag   Beitrag einzeln


Ex-Verfassungsrichter Hans-Jürgen Papier

Wieder einmal meldet sich der frühere Verfassungsrichter Hans-Jürgen Papier zu Wort, um die Politik zu warnen:
Früherer Verfassungsrichter :
Papier warnt vor „Erosion des Rechtsstaats“


Es bestehe Gefahr für die liberale Demoratie, sollten die Eingriffe in die Grundrechte wegen Corona sich noch lange hinziehen. Die Regierung müsse immer wieder prüfen, ob Maßnahmen aufgehoben werden könnten. Er halte die derzeitigen Einschränkungen der Bewegungsfreiheit zwar für rechtmäßig, sagte Papier der „Süddeutschen Zeitung“. Doch sehe er die Gefahr einer „Erosion des Rechtsstaats“, sollten sich die „extremen Eingriffe in die Freiheit aller“ noch lange hinziehen...
Wenn aber die Einschränkungen schleichend kommen, wie 1998 bei der Rechtschreib„Reform“, und nur der schwächste Teil der Bevölkerung zunächst angegriffen wird, wollte er die Einschränkung nicht sehen – damals allerdings unter der Fuchtel der Verfassungsgerichtspräsidentin Jutta Limbach und in Solidarität mit dem CSU-Parteikollegen Hans Zehetmair.
Wenn sich die Restriktionen über längere Zeit erstreckten, „dann hat der liberale Rechtsstaat abgedankt“.

Der Professor für Staatsrecht warnte auch davor, auf überfüllten Intensivstationen jüngere und gesündere Patienten zu bevorzugen: „Leben darf nicht gegen Leben abgewogen werden.“ Papier kritisierte zudem jüngste Empfehlungen der medizinischen Fachgesellschaften. Darin werde abgestuft, wer vorrangig behandelt werde, falls ein Mangel an Intensivbetten entstehe.

Die Empfehlungen seien rechtlich problematisch, „weil sie die Menschenwürde und den Grundsatz der Gleichheit des Menschenwürdeschutzes in Frage stellen“, führte Papier aus. Nach der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts sei aber jedes Leben gleichrangig und gleich wertvoll...

faz.net 2.4.2020
260 Wörter: 1 nichtnutziges dass, 2 müssten; 1 Tippfehler
1998 fanden er und wohl vor allem seine Präsidentin es nicht unter der Würde, 80 Millionen Deutsche vorwiegend gegen ihren Willen durch Geiselnahme der Schüler zum neuen, traditionssfeindlichen ss-System zu erpressen. Geflissentlich übersehen wurde dabei die üble Rolle der Presse, die sich schon anschickte, in Kumpanei mit den Politikern das Werk der flächendeckenden Zwangsmissionierung der Bevölkerung zu vollenden. Milliarden Bücher wurden der indoktrinierten Generation entfremdet, Millionen Bücher wurden „entsorgt“.

Papier hat kürzlich ein Büchlein mit dem Titel „Die Warnung“ veröffentlicht, indem er über das Versagen der Bundesregierung in der „Flüchtlings“-Krise schreibt. Anscheinend hat er sich nicht die vom Verfassungsgericht seinerzeit propagierte Freiheit herausgenommen, wie am 19. Juli 1998 versprochen, es in der traditionellen Rechtschreibung zu veröffentlichen. Seit Monaten steht es bei mir im Regal, aber mir fehlt jeder Anreiz, es zu lesen.


Sigmar Salzburg

04.04.2020 06:33   Dokumente   >   Bundesverfassungsrichter   Beitrag einzeln


300 Jahre „Wiener Zeitung“

Pandemie vor 300 Jahren – die Ur-Tageszeitung berichtet

Von Pandemie bis Monarchie – über was die älteste noch heute existierende Tageszeitung der Welt vor rund 300 Jahren berichtete, kann nun jeder digital nachlesen: Österreichische Wissenschaftler haben zahlreiche historische Ausgaben des Wien[n]erischen Diariums im Volltext online zugänglich gemacht. Heute ist das Blatt unter dem Namen „Wiener Zeitung“ bekannt.


Seit der Erfindung des Buchdrucks hatten sich die Formate der frühen Printmedien stetig weiterentwickelt – im Jahr 1703 führte diese Entwicklung dann zu einem Druckwerk der besonderen Art: Am 8. August erschien die erste Ausgabe einer Tageszeitung, die von da an bis heute kontinuierlich berichtete – das Wien[n]erische Diarium. 1780 bekam das Blatt schließlich den Namen Wiener Zeitung, den es bis heute trägt.

Digitales Blättern in Zeitdokumenten

Dass sich seit seiner Gründung sämtliche Ausgaben erhalten haben, macht die Wiener Zeitung zu einer historischen Quelle von besonderem Wert. Viele geschichtliche Ereignisse und Personen werden erwähnt und auch die Veränderungen der Sprache sowie die Entwicklung des Journalismus spiegeln sich in den historischen Ausgaben wider. Die Dokumentensammlung ist dadurch eine wichtige Informationsquelle für zahlreiche geisteswissenschaftliche Fragestellungen.
Aus diesem Grund haben sich Forscher der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) zum Ziel gesetzt, die Texte leichter lesbar und für die breite Öffentlichkeit zugänglich zu machen...

Beispiele mit Bezug zur Corona-Krise

Beim digitalen Blättern durch das Diarium kann man feststellen, dass die Bandbreite der Themen durchaus mit der heutiger Zeitungen vergleichbar war. Aus aktuellem Anlass der Corona-Krise hebt das ÖAW die Berichterstattung über Pandemien hervor. In einer Ausgabe aus dem frühen 18. Jahrhundert heißt es beispielsweise: Es wird verlautbart, dass „wegen der in Frankreich grassirenden Pest / weder Personen / Vieh / noch Waaren / von dorten“ einreisen dürften. An einer anderen Stelle heißt es, dass „allda niemand Frembder / ohne sichern Paß / wegen der anderwerts im Schwung gehenden bösen Seuche / eingelassen werde“.
Diese Maßnahmen kommen uns heute in gespenstischer Weise vertraut vor. [...]

Abschließend berichtet das ÖAW – erneut mit Blick auf die Corona-Krise – von einer ermutigenden Meldung aus dem Diarium bezüglich des Endes einer Pandemie im Jahr 1722. So war am 11. November zu lesen: „daß die Seuche an allen Orten von Provence und Languedoc völlig aufgehört / und […] daß jene Stadt / in welcher dieselbe so sehr gewütet / nunmehro davon befreyet seye.“

Quelle: Österreichische Akademie der Wissenschaften
DIGITARIUM – die digitale Ausgabe der historischen Zeitung Wien[n]erisches Diarium


wissenschaft.de 2.4.2020

An den Texten kann man sehen, daß die Rezensenten die Zitate möglichst hinter dem Komma und den neuen „dass“ haben anfangen lassen, damit die Leser nicht an die gute alte Rechtschreibung erinnert werden.

Der alte Text wäre uns ohne die Umerziehung, trotz sonstiger origineller kleiner Abweichungen, viel näher und vertrauter gewesen – eine echte kulturelle Tradition. Nur beim letzten Zitat klappte der Ersatz nicht, weil das „daß“ im Satz noch einmal vorkommt.

Die nichtsnutzige Dass-Reform ist nichts anderes als eine gewaltsame Kulturschurkerei, die von seltsamen Zirkeln gegen den Willen der meisten Leser ausgeheckt worden ist.




Sigmar Salzburg

02.04.2020 19:16   Dokumente   >   Historische Trouvaillen   Beitrag einzeln


Irdisches Klima-Paradies vor 90 Millionen Jahren

Spektakulärer Fund: Vor rund 90 Millionen Jahren wuchs im Westen der Antarktis ein artenreicher Regenwald, wie Fossilfunde in einem Bohrkern enthüllen. Baumwurzeln, Pollen und andere Pflanzenreste belegen, dass damals selbst in Südpolnähe ein mildes, feuchtwarmes Klima herrschte – trotz vier Monate langer Polarnacht. Das könnte bedeuten, dass die CO2-Werte in der Kreidezeit sogar noch höher lagen als bisher gedacht, wie die Forscher im Fachmagazin „Nature“ berichten.

Heute ist die Antarktis ein kalter, lebensfeindlicher Kontinent – doch das war nicht immer so. Fossilfunde belegen, dass dort vor 250 Millionen Jahren schon frühe Urzeitechsen lebten, vor rund 90 Millionen Jahren stapften sogar gewaltige Titanosaurier auf dem Südkontinent umher. Am Ende der Kreidezeit flatterten dort zudem Vorfahren der heutigen Enten durch die Lüfte. Möglich war dies, weil das Klima in der Kreidezeit deutlich wärmer war als heute...

„Bis zu unserer Studie ging man davon aus, dass die globale Kohlendioxidkonzentration im Zeitalter der Kreide bei etwa 1000 parts per million (ppm) lag. In unseren Modellversuchen aber waren Werte von 1120 bis 1680 ppm notwendig, um die damaligen Temperaturen in der Antarktis zu erreichen“ erläutert Klages Kollege Gerrit Lohmann [heute gut 400 ppm]. Nur dann wäre der Treibhauseffekt stark genug gewesen, um das Klima selbst während einer vier Monate langen Polarnacht mild zu halten.

scinexx.de 2.4.2020

Das irdische Endzeit-Glück kann nur deswegen nicht vollkommen werden, weil die Erde heute Mensch, Latif, Greta und Corona hat. Aber vielleicht wird das noch.


Sigmar Salzburg

02.04.2020 07:11   Rechtschreibforum   >   Aus der Wissenschaft   Beitrag einzeln


Der Erste des Reichs einigte als Erster das Reich

Erst nach langer Rivalität bis hin zu Kriegen kamen die beiden Landeshälften etwa um 3000 v. Chr. zusammen - ein Ereignis, das seither von den Ägyptern symbolisch gefeiert wurde. Offiziell lautete die Erzählung: Der oberägyptische König Menes habe Unterägypten besiegt und damit als Erster das Reich geeinigt. Freilich zweifeln viele Experten, ob Menes je existierte...
spiegel.de 2.4.2020

Erst der Pharao Djoser wurde wohl der eigentliche Reichsgründer und schuf für sich durch übereinanderschichten der Mastaba (مصطبة , Steinbank) genannten Steingräber die Urform der Pyramide. Er (oder seine Replik) sitzt noch heute dort und blickt in die Weite der Wüste.


Sigmar Salzburg

02.04.2020 06:12   Beispielsammlung über Sinn und Unsinn   >   GKS 5   Beitrag einzeln


Willy Wimmer in bewährter Rechtschreibung:

Was soll aus uns werden?

von Willy Wimmer

Ein Blick auf die angebliche »Weltgesundheitsorganisation« (WHO) macht blitzartig klar, was man über Jahrzehnte sich anbahnen sah, aber kaum verständlich machen konnte. Die Welt besteht aus Staaten und aus Finanzgruppen, die sich der Staaten solange als Agenturen für ihre Interessen bedienen, solange es dieser Staaten noch bedarf.

Die WHO ist ein Prototyp dieser Entwicklung, die — siehe Migration zur Beseitigung der Staaten — nicht alleine auf die WHO beschränkt ist. Public-Private-Partnership ist auch in Zeiten von Covid 19 das WHO-Schlüsselwort. Es macht praktisch deutlich, daß die Globalmilliardäre längst das Gesetz des Handelns in der Hand halten und die Staaten nach ihrer Pfeife tanzen. Damit werden im Maßstab der Weltbevölkerung jene Strategien fortgesetzt, die über Jahrzehnte zur Anhäufung gigantischer Vermögen geführt haben. Das Modell ist bestechend schön. Die Anteile an den Unternehmen mit global-strategischer Ausrichtung im Sinne des amerikanischen Staates gingen zum Großteil nicht in den Börsenhandel und wurden nicht versteuert, um anschließend in steuerfreie Stiftungen gebunkert zu werden.

Es handelt sich um eine globale Plünderungs-Strategie, wie sie Francis Drake nicht besser erfunden haben könnte. Das, was man bei der Plünderung erzielt und nie versteuert hat, dient über die Stiftungen dazu, sich die Welt gefügig zu machen, bis hin zu den Testverfahren in dem einen oder anderen Staat, mit dem angeblichen Drang, die Weltherrschaft anzustreben.

Willy Wimmer, 1. April 2020

freiewelt.net + [url]https://politik.der-privatinvestor.de/start[/url]

Da und dort auch etwas mehr über „Stiftungen“.
Vor allem die Pharma-Industrie ist in der WHO stark vertreten.



Sigmar Salzburg

02.04.2020 05:36   Zeitungen, Rundfunk, Fernsehen   >   Freie Welt, FreieWelt.net   Beitrag einzeln


Influencer-Challenge

[Wiki] Als Influencer (von englisch to influence ‚beeinflussen') werden Personen bezeichnet, die aufgrund ihrer starken Präsenz und ihres hohen Ansehens in sozialen Netzwerken als Träger für Werbung und Vermarktung in Frage kommen (sogenanntes Influencer-Marketing).

[NoWiki] Challenge bedeutet wörtlich übersetzt „ Herausforderung“: Jemand macht eine ungewöhnliche Aktion und animiert andere, das gleiche zu tun – eine Art Wette. Manchmal werden Challenges mit Spendenaktionen verbunden... Auch Promis nehmen oft an solchen Wetten teil ...

Krone-Zeitung
Leckte Klositz ab
Influencer nach Coronavirus-Challenge im Spital


Viele Challenges, die in sozialen Medien ausgerufen werden, sind äußerst fragwürdig. Doch die Coronavirus-Challenge, die auf der Videoplattform TikTok ihren Ausgang nahm, ist an Dummheit und Ekelhaftigkeit wohl kaum zu überbieten:

Selbst_ernannte Influencer leckten beispielsweise Toilettensitze oder -muscheln ab, um sich über die Maßnahmen, die gegen die Coronavirus-Epidemie gesetzt wurden, lustig zu machen. Die Strafe folgte für einen jungen US-Amerikaner auf dem Fuß...

Er machte ebenfalls bei der Coronavirus-Challenge mit, dessen Teilnehmer Flächen im öffentlichen Raum - wie Türschnallen, Haltegriffe oder sogar Toilettenmuscheln - ablecken und Videos oder Bilder davon dann in sozialen Medien teilen. Der User Gayshawnmendes machte ebenfalls bei diesem gefährlichen Trend mit - er wird nun gegen die neue Lungenkrankheit im Krankenhaus behandelt.

krone.at 25.3.2020

Sigmar Salzburg

02.04.2020 04:52   Beispielsammlung über Sinn und Unsinn   >   Englisch, Anglisch und Njudeutsch   Beitrag einzeln


Haldenwang, linksblinder Rechtsbeißer oder rechtsblinder Linksbeißer?

Spiegel:

Fake News
Verfassungsschutz warnt vor Instrumentalisierung der Coronakrise durch Rechtsextreme


... Die Pandemie werde zum Anlass genommen, das Vertrauen in die Bundesregierung zu untergraben, Verschwörungstheorien zu verbreiten und Migranten als Überträger des Virus zu brandmarken.

Mehr zum Thema
Faktencheck: Die gefährlichen Falschinformationen des Wolfgang Wodarg Von Julia Merlot
"Gleichzeitig werden Untergangsszenarien entworfen, um Zustimmung zu radikalen und extremistischen Positionen zu erzeugen", sagte Haldenwang. Die Verfassungsschutzbehörden hätten derartige Aktivitäten darum "genau im Blick"...

spiegel.de 1.4.2020

Haldenwang tut, wozu er in sein Amt gehievt wurde. Der „Spiegel“ setzt (aus Versehen?) mitten in den Text, wer auch noch das „Vertrauen“ in die Bundesregierung untergräbt, ohne daß der „Muttischützer“ warnt. Die schwedischen Sozialdemokraten wagen gerade das darauf basierende Menschenexperiment.


Sigmar Salzburg

01.04.2020 12:37   Volksentscheid   >   »Demokratur« und Verantwortungslosigkeit der Politiker   Beitrag einzeln


Die Doppelmoral der Links-Medien

Viktor Orbán
Orbáns Ermächtigungsgesetz sieht die Verschärfung der Strafen für Verstöße gegen Quarantänebestimmungen - bis zu acht Jahre Gefängnis - sowie für die Verbreitung von Falschnachrichten vor - bis zu fünf Jahre Gefängnis. Besonders dieser Straftatbestand ist schwammig formuliert, sodass unabhängige Journalisten befürchten, wegen kritischer Berichterstattung zu Freiheitsstrafen verurteilt werden zu können.
spiegel.de 31.3.2020

Boris Reitschuster@reitschuster· 30. März 2020
Was für eine Doppelmoral! Als der Bundestag letzte Woche im Eilverfahren massive Einschnitte in Demokratie und Grundrechte beschloss, kaum eine Reaktion. Dafür sind heute die Einschnitte in Ungarn die wichtigsten twitter-Trends. Immer schön ablenken mit den bösen bösen Nachbarn!


Sigmar Salzburg

31.03.2020 10:23   Zeitungen, Rundfunk, Fernsehen   >   Lügen- und Lückenpresse   Beitrag einzeln


Peymanis Liberale Warte

Der Irre aus Hanau: Das BKA lässt die polit-mediale Propaganda auffliegen

Ramin Peymani

Eine Ewigkeit scheint es her zu sein, dass ein irrer Massenmörder die Schlagzeilen bestimmte. Und doch liegt die Hanauer Gewalttat gerade einmal etwas mehr als einen Monat zurück. Seither hält uns die Berichterstattung über das Coronavirus in Atem. Und vieles geht darin unter. So auch der nun vorgelegte Abschlussbericht des Bundeskriminalamtes. In diesem kommen die Ermittler zu der Erkenntnis, dass der Täter – anders als von der polit-medialen Kaste seinerzeit propagiert – nicht in erster Linie von einer rechtsextremen Gesinnung getrieben wurde...

Mit aller Gewalt wurde das Narrativ durch die Republik getrieben, die größte Gefahr für die Menschheit gehe von den vielen versteckten Nazi-Zellen aus

Auf sämtlichen Kanälen gab es ein tagelanges Trommelfeuer „gegen rechts“, wobei von politischer und medialer Seite schon lange nicht mehr zwischen rechts und rechtsextrem unterschieden wird. Mit aller Gewalt wurde das Narrativ durch die Republik getrieben, dass die größte Gefahr für die Menschheit von den vielen versteckten Nazi-Zellen ausgehe, die man nun aufspüren und ausheben müsse...

Erst die Corona-Krise hat für einen Themenwechsel gesorgt, und seither haben es Linksextreme und Linke schwer, ihre Fata Morgana erscheinen zu lassen. Auf eine großformatige Richtigstellung der seinerzeit verbreiteten Fake News wartet man daher nun auch vergeblich. Den Redaktionen, die mit viel Getöse zum „Kampf gegen rechts“ aufgerufen hatten, ist der BKA-Bericht lediglich eine dürre Randnotiz wert. Wo berichtet wird, nutzt man dies vor allem dazu, die eigene Falschspekulation zu rechtfertigen. Trotzig versucht sich etwa der Spiegel in Schadensbegrenzung: „Es zählt die Tat, nicht das Motiv“, heißt es nun bockig aus Hamburg.

Ein Wort der Entschuldigung für die Verunglimpfung und Beschimpfung der Zweifler an der damaligen Darstellung des Tatmotivs sucht man vergeblich

Die Kanzlerin, der es nach der Tat von Hanau so furchtbar wichtig gewesen war, die Morde in einen Zusammenhang mit der NSU-Terrorzelle, der Ermordung des Regierungspräsidenten Walter Lübcke und dem antisemitischen Anschlag von Halle zu stellen, bleibt stumm...

Daran ändert auch der Befund des BKA nichts. Es ist ohnehin Praxis, politische Straftaten, die nicht dem linksextremen oder radikalislamischen Spektrum zuzuordnen sind, als rechtsextreme Taten zu erfassen. Hanau hat seinen Zweck erfüllt. ...

peymani.de 30.03.2020

Schon damals hatten wir gegen die maßlose Hetze der Links-Medien und Parteien Stellung bezogen – gegen den Mißbrauch des Halle-Mords in der
Thüringen-Wahl, gegen die perfide Denunziation im Bundestag in einer extra anberaumten Sitzung gegen „Rechtsterrorismus“, dessen Anstiftung man der AfD unterschieben wollte und gegen den Politologen Armin Pfahl-Traughber, der als Staatsbediensteter das Offensichtliche nicht zugeben wollte – die völlige Haltlosigkeit der Beschuldigungen gegen die AfD.

PS: Der zitierte Spiegel-Spruch „Es zählt die Tat, nicht das Motiv“ stammt von Ferda Ataman, Nachkommin radebrechender „Gastarbeiter“, die nun wortgewandt die Abschaffung Deutschlands als „Deutsche“ betreibt. Akif Pirinçci hat das schon vor eineinhalb Jahren
treffend beschrieben (in traditioneller Rechtschreibung).


Sigmar Salzburg

31.03.2020 07:01   Rechtschreibforum   >   Andere Foren   Beitrag einzeln


Polizeiliche Fahndung und Warnung mit Symbolbildern?

Vor sechs Jahren hatte ich hier geschrieben:
Eine zunehmende Unart: das Symbolbild
Jede noch so nichtige oder abwegige Meldung muß heutzutage mit Bildbeweis glaubhaft gemacht werden:


Polizei findet Spuren von vermisster Frau in Fleischwolf
focus.de 24.4.2015
Jetzt (seit wann?) hat anscheinend auch die Bundespolizei (Bayern) die warnende und fahndungsfördende Wirkung von Symbolbildern erkannt, (Pi-News):
Bundespolizei Bayern macht aus sexuell belästigendem Afrikaner einen Weißen

[Symbolbild] Beim Symbolbild der Polizei wird aus dem schwarzen Täter ein Weißer und aus dem 15-jährigen Opfer eine erwachsene Frau.
Die sarkastischen Kommentare auf der Polizeiseite sind lesenswert.

Auch die Berliner Polizei hatte vor einiger Zeit Warnungen vor Taschendieben mit Original-Videos ersetzt durch solche, in denen die Taten durch blonde Polizisten nachgespielt wurden – nach Protesten der Correctness-Mafia.



Sigmar Salzburg

30.03.2020 12:30   Beispielsammlung über Sinn und Unsinn   >   Politisch korrekte Sprache   Beitrag einzeln


Seltsamerweise auch von „rechts“ kaum beachtet:

Köln Zehn Jahre Haft für islamistischen Rizin-Bombenbauer

Das Düsseldorfer Oberlandesgericht hat einen 31-jährigen Islamisten zu zehn Jahren Haft verurteilt. Das Gericht sprach ihn der Herstellung einer biologischen Waffe und Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Straftat schuldig. Der Tunesier soll an einer Bombe mit dem biologischen Kampfstoff Rizin gearbeitet haben...

Die Bundesanwaltschaft hatte zehn Jahre Haft für den 31-Jährigen gefordert, die Verteidiger eine Strafe von maximal acht Jahren. In Tunesien hatte der Angeklagte ohne Schulabschluss als Briefträger gearbeitet, bevor er 2016 nach Deutschland kam.

Gift an einem Hamster ausprobiert

"Zum ersten Mal standen Angeklagte in Deutschland vor Gericht, die einen Anschlag mit einem biologischen Kampfstoff vorbereitet haben", sagte die Vertreterin der Bundesanwaltschaft. Der 31-Jährige habe im dicht besiedelten Köln-Chorweiler und in der Nähe seiner eigenen Kinder einen Anschlag mit einer biologischen Waffe vorbereitet...

Der Tunesier hatte die Bombenbau-Aktivitäten zugegeben, aber bestritten, einen Anschlag in Deutschland geplant zu haben. Er habe sich lediglich Fertigkeiten für seine geplante Zeit beim IS aneignen wollen. Inzwischen lehne er alle terroristischen Gruppen ab, sagte der 31-Jährige, bemerkte aber zugleich: "Der Dschihad ist nicht barbarisch, er ist im Islam eine Pflicht." ...

Das Ehepaar hatte der Anklage zufolge den islamistischen Anschlag gemeinsam geplant und arbeitsteilig an der Bombe gebaut. "Wenn du mal groß bist, wirst du auch Attentäter und kannst dich in die Luft sprengen", habe die 44-Jährige zu ihrem Sohn gesagt, und: "Wenn Allah sagt, wir sollen töten, dann töten wir."

spiegel.de 26.3.2020

Ein Name wird diesmal nicht angedeutet – siehe aber Schwert Gottes. Für echte Moslems ist der Zweifel an „Gottes“ Mordbefehlen Gotteslästerung.


Sigmar Salzburg

30.03.2020 06:16   Rechtschreibforum   >   Kirchen und Religion   Beitrag einzeln


Noch einmal Prof. Dr. med. Sucharit Bhakdi

Corona-Krise:
Offener Brief an die Bundeskanzlerin von Prof. Sucharit Bhakdi

29.03.2020

Prof. Dr. med. Sucharit Bhakdi, Facharzt für Mikrobiologie und Infektionsepidemiolgie, leitete 22 Jahre das Institut für Medizinische Mikrobiologie und Hygiene der Universität Mainz. Er hat einen offenen Brief an die Bundeskanzlerin geschrieben mit 5 Fragen, die nach sofortigen Antworten verlangen, um festzustellen, wie begründet die derzeitigen massiven Einschränkungen unserer Grundrechte sind. Das Video erläutert die Fragen und deren Hintergrund. Aus Platzgründen hier nur das Anschreiben. Der ganze Brief im Wortlaut mit den Fragen und Hintergünden kann unter anderem hier eingesehen werden:

https://swprs.org/offener-brief-von-p...

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin, Als Emeritus der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz und langjähriger Leiter des dortigen Instituts für Medizinische Mikrobiologie und Hygiene fühle ich mich verpflichtet, die weitreichenden Einschränkungen des öffentlichen Lebens, die wir derzeit auf uns nehmen, um die Ausbreitung des COVID-19 Virus zu reduzieren, kritisch zu hinterfragen. Es ist ausdrücklich nicht mein Anliegen, die Gefahren der Viruserkrankung herunterzuspielen oder eine politische Botschaft zu kolportieren. Jedoch empfinde ich es als meine Pflicht, einen wissenschaftlichen Beitrag dazu zu leisten, die derzeitige Datenlage richtig einzuordnen, die Fakten, die wir bislang kennen, in Perspektive zu setzen – und darüberhinaus auch Fragen zu stellen, die in der hitzigen Diskussion unterzugehen drohen. Der Grund meiner Besorgnis liegt vor allem in den wirklich unabsehbaren sozio-ökonomischen Folgen der drastischen Eindämmungsmaßnahmen, die derzeit in weiten Teilen Europas Anwendungen finden und auch in Deutschland bereits in großem Maße praktiziert werden. Mein Wunsch ist es, kritisch – und mit der gebotenen Weitsicht – über die Vor- und Nachteile einer Einschränkung des öffentlichen Lebens und die daraus resultierenden Langzeiteffekte zu diskutieren. Dazu stellen sich mir fünf Fragen, die bislang nur unzureichend beantwortet wurden, aber für eine ausgewogene Analyse unentbehrlich sind. Ich bitte Sie hiermit um rasche Stellungnahme und appelliere gleichsam an die Bundesregierung, Strategien zu erarbeiten, die Risikogruppen effektiv schützen, ohne das öffentliche Leben flächendeckend zu beschneiden und die Saat für eine noch intensivere Polarisierung der Gesellschaft säen, als sie ohnehin schon stattfindet. Mit vorzüglicher Hochachtung, Prof. em. Dr. med. Sucharit Bhakdi

[url]https://youtu.be/LsExPrHCHbw[/url]

Im sozialdemokratisch regierten Schweden wird derzeit eine ähnliche Taktik betrieben, die aber vielleicht mehr den Vorstellungen des SPD-Arztes Dr. Wodarg entspricht.

PS: „Laut dpa setze Bhakdi den Anteil der schwer an COVID-19 Erkrankten deutlich zu niedrig an, zudem missachte er das exponentielle Wachstum bei den Neuinfektionen.“(Wiki) – Wie man im Vortrag hören kann, geht Bhakdi durchaus davon aus, aber unterscheidet Neuinfektionen und den tatsächlichen Ausbruch der Krankheit.



Sigmar Salzburg

29.03.2020 18:57   Rechtschreibforum   >   Andere Foren   Beitrag einzeln


Auch Dr. Curio schreibt bewährt, ...

... also nicht nur der „Flügel“:

Gottfried Curio@GottfriedCurio.AfD
28. März 2020

Entgegen anders lautender Pressemeldungen der vergangenen Woche sind die Grenzen weiterhin für Asylbewerber offen. Während also EU-Bürger an der Grenze zurückgewiesen werden und die Deutschen sich in ihren Wohnungen verschanzen dürfen, spazieren Illegale immer noch nach Deutschland oder reisen mit dem Flugzeug ein. Ungeachtet der Gefahr, daß sie – teilweise aus Corona-Risikogebieten kommend – das Virus in sich tragen, das sie dann in den Massen-Asylunterkünften verbreiten können....

Bisher hatte ich nur „amtliche“ Texte von ihm gesehen.


Sigmar Salzburg

28.03.2020 17:27   Bücher   >   Bewährt verfaßte Texte   Beitrag einzeln


Enttarnung von Wikipedia-Autoren

Markus Fiedler ist Biologielehrer und Filmemacher. Bekannt wurde er durch seine Auseinandersetzung mit dem Inner Circle der deutschen Wikipedia, 200 Autoren, die auf ihrem Recht auf Anonymität pochen und aus dem Hinterhalt als Heckenschützen ihr Denunziationswerk vor allem im politischen Teil der Wikipedia betreiben. Bislang konnten die meist linken Beiträger nicht deanonymisiert werden, Rufmord nicht geahndet und Richtigstellungen nicht durchgesetzt werden. Das ist jetzt durch das Oberlandesgericht Hamburg stark eingeschränkt worden. Fiedler berichtet im Interview:
Das juristische Hick Hack hat zumindest in Hamburg jetzt ein Ende genommen. Für die Gegenpartei (die Wikipedia und Herrn Jörg Egerer bzw. Jörg Matthias Claudius Grünewald, bekannt als Wikipedia-Autor „Feliks“) ein unerfreuliches, für die Demokratie und die freie Berichterstattung ein umso erfreulicheres. Wir berichten über die mündliche Verhandlung vom 18.02.2020 am Oberlandesgericht Hamburg und über den ein oder anderen bemerkenswerten Kommentar während der Verhandlung. In Kurzform: Wir dürfen über die Wikipedia berichten und dort Autoren unter bestimmten Voraussetzungen enttarnen. Diese Voraussetzungen sind bei allen Autoren gegeben, die wir zur Junta oder zu den „üblichen Verdächtigen“ zählen.

[url]https://wikihausen.de/2020/03/01/hier-gelten-keine-wikipediaregeln-der-prozess-am-olg-hamburg-36-wikihausen/[/url]
Auch bei uns gab es Auseinandersetzungen mit Wikipedia. Leider ist nicht mehr viel davon zu finden.


Sigmar Salzburg

28.03.2020 12:11   Rechtschreibreform und Gruppendynamik   >   Wikipedia   Beitrag einzeln


Ein (fast) vollständiger Rundumschlag aus dem KOPP-Verlag

Neue Publikation mit Sprengkraft:
Das Wörterbuch der Lügenpresse


Es ist eine Premiere: Mit Das Wörterbuch der Lügenpresse veröffentlicht Thor Kunkel sein erstes Buch im KOPP Verlag. Kunkel ist nicht irgendwer. Er hat sich als Verfasser zahlreicher Romane, Kurzgeschichten und Essays, die zum Teil mit prominenter Besetzung verfilmt wurden, einen Namen gemacht. Kunkel ist Träger renommierter Preise, die er als Autor sowie als Art-Direktor international tätiger Werbeagenturen erhalten hat, darunter den Ernst-Willner-Preis und den Cannes Lion. Die Presse feierte Kunkel schon früh als einen der besten deutschen Schriftsteller der jüngeren Generation.


Doch Kunkel eckte an, zuerst mit seiner 2004 erschienenen Novelle Endstufe, die in der Nazi-Zeit spielt und kontroverse Debatten in deutschen Feuilletons provozierte. Zum Karrierebruch kam es, als Kunkel im Jahre 2017 kurzzeitig als PR-Berater für die AfD tätig war und deshalb von Spiegel-Reporterin Melanie Amann in einem Artikel des Hamburger Nachrichtenmagazins als »NPD-Mann auf Speed« diffamiert wurde. Diese Verleumdungskampagne habe sein berufliches und privates Umfeld völlig zerstört, so Kunkel.

Jedoch ist der in Frankfurt am Main geborene Autor nicht der Mann, der sich von Anfeindungen der linken »Haltungspresse« ins Bockshorn jagen lässt. Mit Das Wörterbuch der Lügenpresse schlägt Kunkel jetzt publizistisch zurück und liefert eine gnadenlose Abrechnung mit der politischen Korrektheit, dem Gesinnungsdiktat von Politik und Medien durch die »Disziplinierung der Sprache«. [...]
»Deutschland muss nicht erwachen, sondern endlich erwachsen werden. Die Gängelei durch die Medien ist erwachsener Menschen einfach unwürdig.«

Thor Kunkel, Bestsellerautor und freiberuflicher PR-Berater
Festgemacht an zahlreichen konkreten Beispielen dokumentiert Kunkel die Zerstörung der präzisen deutschen Sprache durch Trivialisierung, Genderisierung und die Umformung von Begriffen. So solle der geistige Horizont der Bürger eingeschränkt und deren Denken normiert werden. Eine wertvolle Hilfestellung für den Leser, diesen »Sprachgulasch« zu durchschauen, liefert Thor Kunkel mit seinem »Verzeichnis der Begriffsumdeutungen und Argumentationsattrappen«, das auf ein mehrjähriges Medienmonitoring des Autors zurückgeht. Diese Umschreibungen seien Teil einer gezielten Desinformation des Publikums, mit deren Hilfe unbequeme Sachverhalte vernebelt werden sollen. Gleichzeitig wolle man solche Wörter aus der Debatte verbannen, die der linksgrünen Deutungshoheit im Wege stehen. Dazu gehöre es auch, kritische Stimmen durch die inflationäre Verwendung von Holzhammervokabeln wie rassistisch, sexistisch und islamophob zu »nazifizieren« und schlussendlich mundtot zu machen, um so einen offenen Diskurs zu unterbinden. Flankiert werde diese Strategie durch immer neue repressive Gesetze wie das Netzwerkdurchsetzungsgesetz (NetzDG).
Kunkel stellt klar:
»Das gegenwärtige System ist allein über die veränderte Sprache entstanden und treibt die Phantomisierung der Realität entschieden voran.«
Wichtigste Akteure der Meinungsuniformierung zur Lenkung der Massen mit Hilfe von Sprachmanipulation seien die staatstragenden Mainstream-Medien. [...]

Beispielhaft führt der Autor die von der ARD ausgestrahlte Agitprop-Dystopie »Aufbruch ins Ungewisse« an...

Weiter bei kopp-report.de...

Thor Kunkel wurde wegen eines kleinen Reformproblems in seiner „Endstufe“ bei uns hier schon einmal erwähnt. Es ist anzunehmen, daß die Rechtschreib„reform“, die 100 Millionen Deutschsprachige mit dem ss-Geßlerhut und begleitenden Albernheiten unter die Knute der Bildungspolitiker und einer kleinen Reformersekte zwang, nicht oder kaum zur Sprache kommt – weil es „Wichtigeres“ gibt, gerade für den KOPP-Verlag.



Sigmar Salzburg

27.03.2020 14:11   Zeitungen, Rundfunk, Fernsehen   >   Lügen- und Lückenpresse   Beitrag einzeln


Wo nimmt der Klonovsky bloß die Zeit her, ...

... um solchen skurrilen Kleinkram zusammenzusuchen:



Hat die AfD ab 27. Februar morgens zurückgehustet?



Sigmar Salzburg

27.03.2020 10:14   Rechtschreibforum   >   Schwarzer Humor, Satire   Beitrag einzeln


Nicht alle grüßen den ss-Geßler-Hut!

Auch Stephan Brander (AfD) bedient sich, zumindest privat, der traditionellen Rechtschreibung. Wo findet man das im linken Spektrum? Obwohl einstige Reformbetreiber*innen, wie Heide Simonis, tönten, sie würden weiter wie gewohnt schreiben:
Stephan Brandner, MdB ist mit Wiebke Muhsal unterwegs.·
23. März um 21:44
War es Zufall, daß unmittelbar vor der absoluten #Coronakrise noch flott die größte (&faktisch einzige) #Oppositionspartei durch den #Inlandsgeheimdienst politisch plattgemacht werden sollte - & jetzt überall hektisch und massiv Freiheitsrechte & Demokratie eingeschränkt werden?
Brandner ist, wie er sagt, auch Mitglied im Verein Deutsche Sprache (VDS), dessen Chef allerdings keine Abgrenzung zum Neuschrieb will.


Sigmar Salzburg

27.03.2020 09:47   Bücher   >   Bewährt verfaßte Texte   Beitrag einzeln


Eine Buchempfehlung – in bewährter Rechtschreibung

Björn Höcke 25. März 2020
[...]
Erst 2018 hatte Emeritus Günter Scholdt in »Anatomie einer Denunzianten-Republik« mit spitzer Feder und in spöttisch-bissiger Diktion das stickige Meinungsklima in der real existierenden Bundesrepublik seziert. Jetzt nimmt er sich auf knapp hundert Seiten den Begriff vor, mit dem die führenden Vertreter der bürgerlichen Opposition wohl immer noch am häufigsten traktiert werden, obwohl »Faschist« und »Nazi« selbigem schon hart auf den Fersen sind – den »Populismus«.
[...]
Günter Scholdt, mein Lieblingsprofessor im Unruhestand, resümiert zum Schluß seines neues Buches: »Der politische Infantilismus ist endgültig in unsere 'demokratische' Arena eingezogen, mit Helau und Halali gegen Rechts sowie jegliche Kritiker einer zunehmend unglaubwürdigen politischen Klasse. Wir erleben eine fortwährende Narrenschau als Tagespolitik, eine gigantische Verschwendung von Volksgut, eine Vernutzung von Bildung, Wissen und Tradition, die Torpedierung einer geordneten Zukunft. Hiergegen aufzustehen, ist das Gebot der Stunde. Dagegen verbleibt nur noch echter Populismus als letzte Chance, in praxi zu ermitteln, ob wir überhaupt noch in einer Demokratie leben. Und das ist eine verdammt ernste Frage.« (S. 92)

»Populismus« von Professor Günther Scholdt ist im Basilisken-Presse-Verlag erschienen und kann für 13,50 Euro erworben werden.

Es ist zu hoffen, daß das Buch auch in der traditionellen Orthographie gedruckt ist.
Seltsam – manchen ist es gar nicht recht, wenn Rechte die rechte Rechtschreibung verwenden.



Sigmar Salzburg

26.03.2020 10:30   Bücher   >   Bewährt verfaßte Texte   Beitrag einzeln