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Sigmar Salzburg
19.03.2013 10.47
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Unterstellungen und Tendenzpropaganda im Spiegel

Populisten-Partei „Alternative für Deutschland“
Politik für Männer ab 50
Eine Kolumne von Jakob Augstein

Wir haben eine neue Partei: Mit der „Alternative für Deutschland“ ist der Rechtspopulismus in der deutschen Politik angekommen. Bisher geht es nur gegen den Euro. Wetten, dass das erst der Anfang ist?
… Als nächstes geht es gegen den Islam, die Klima-Forschung, den Feminismus und die Schwulen – das ganze Programm der modernen Rechtspopulisten.
spiegel.de 19.3.2013

Jakob Augsteins Spiegel-Neuronen arbeiten erwartungsgemäß. Anders als er meint ist es aber selbstverständlich angemessen, wenn auch wenig erfolgversprechend, sich mit Parteigründungen gegen das von der herrschenden Mehrparteiendiktatur gegen das Volk durchgesetzte Euroregime, die Rechtschreibdiktatur oder das politische Meinungsdiktat zur Wehr zu setzen.

Man vergleiche aber Augsteins Unterstellungen mit seinem jubelnden Blankoscheck für die abgehalfterte Partei der Piraten, von denen bis heute niemand weiß, was sie wollen, außer ‚im Internet alles umsonst‘:


Die guten Populisten
Eine Kolumne von Jakob Augstein
Die Piraten sind Deutschlands Antwort auf den Vormarsch des Populismus in Europa. Aber diesmal haben wir Glück gehabt: Die deutschen Populisten machen keine Angst, sondern Hoffnung.
spiegel.de 30.4.2012

Direkt neben seiner Anti-Alternativen-Kolumne macht Jakob Augstein Werbung für sein Blättchen „der Freitag“ – immer noch mit dem wichtigen Thema: „Politik soll glücklich machen. Jakob Augstein im Gespräch mit [der gänzlich unwichtigen Piratin] Marina Weisband.

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Sigmar Salzburg
20.02.2013 11.56
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Kinderbuchautor Preußler ist tot

Er wurde berühmt mit Kinderbuchklassikern wie „Die kleine Hexe“ und „Räuber Hotzenplotz“ – nun ist der Autor Otfried Preußler im Alter von 89 Jahren gestorben, wie sein Verlag mitteilte ...
spiegel.de 20.2.2013

… und kurz vor seinem Ende hatte man ihn noch zur alleinseligmachenden Correctness „bekehrt“ und zur albernen Negerkorrektur seiner Bücher genötigt.

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Sigmar Salzburg
30.01.2013 14.32
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Geht’s noch schlimmer?

Warteschleife: Fahrkarten kaufen – ein Kinderspiel
Von Tom König
Kritiker halten das Tarifsystem der Deutschen Bahn für schlimmer als Steuersystem und Rechtschreibreform zusammen. Dabei ist Bahnfahrkarten kaufen kinderleicht. Man darf nur kein Kind sein. [… oder dabeihaben.]
spiegel.de 28.1.2013

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Sigmar Salzburg
29.01.2013 07.35
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Sie lesen New Scientist Deutschland.

Dies ist die Website des neuen wöchentlichen Wissensmagazins der SPIEGEL-Gruppe.
Hier finden Sie spannende Neuigkeiten aus Wissenschaft und Technik …

[Ein zeitgeistliches Halbgebildeten-Imitat von Scientific American?:]

Verhütung
Die neue Wundertüte

... Derzeit befinden sich drei von Resnics Silikon-Erfindungen im Praxistest: Ein Kondom für Frauen, eines für Männer und eines speziell für Analsex. Aus Sicherheitsgründen sind die Probanden jedoch fürs erste auf sich allein gestellt und müssen selbst Hand anlegen…

newscientist.de

Immerhin ist hier, anders als in der Erotikbranche, der Zusammenhang zwischen Zeugung und Geburt noch bekannt:

Highlights auf New Scientist
Erbguttest: Neue Diagnose vor der Geburt

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Sigmar Salzburg
07.12.2012 08.30
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Der Spiegel treibt wieder die Antisemitismus-Sau …

… durch das bundesrepublikanische Dorf und beruft sich dabei auf die „SPD-nahe“ Friedrich-Ebert-Stiftung, der auch der abgehalfterte Schreibreformdurchsetzer Wernstedt dienlich ist:

15 bis 20 Prozent der Deutschen haben latent antisemitische Haltungen“, 8 bis 10 Prozent der Deutschen äußern sich in Umfragen offen antisemitisch

spiegel.de 5.12.2012

Vielleicht habe ich ja nicht den richtigen Umgang, aber mir ist seit Jahrzehnten kein echter Antisemit mehr begegnet. Vor 23 Jahren fuhr mich nachts die Chefin eines Taxiunternehmens persönlich nach Hause, und auf den zehn Kilometern vom Bahnhof ins heimatliche Dorf agitierte sie als rechte Nazisse: „Was wir jetzt bräuchten, das wäre mal so ein kleiner Hitler – ja wirklich! … Da wollen doch Leute, daß der Ignatz Bubis Bundespräsident wird; ßtellen Sie sich vor – ein Schude!“

Wie fragt nun die Friedrich-Ebert-Stiftung den Antisemitismus in Leute hinein, die sich im täglichen Leben nicht dafür interessieren und meist noch nicht einmal Juden persönlich kennen?


„Noch heute ist der Einfluss der Juden zu groß.“

Wer zustimmt, gehört angeblich zu den zwanzig Prozent „latenter Antisemiten“. Aber liegt ein unpolitischer Mensch damit so völlig falsch, wenn er, vielleicht unbewußt, die Gewichtung der täglichen medialen Belaberung zur Entscheidungsfindung heranzieht?

In Deutschland gibt es heute vierzigmal soviele Muslime wie bekennende Juden.

Nach Google News wird aber gegenwärtig der „Zentralrat der Juden“ 22,5mal häufiger genannt als der „Zentralrat der Muslime“ (1170 gegen 52 Nennungen am 6.12.12).

Das ist, gemessen an der Größe der Gemeinschaften, eine gänzlich unverhältnismäßige Aufmerksamkeit, die sich natürlich auch auf die entsprechende Beflissenheit der Politiker auswirkt. Nur so ist es zu erklären, daß die Bundeskanzlerin penetrant die nach Helmut Schmidt „törichte“ Versicherung abgibt, die Sicherheit eines fernen Staates sei deutsche Staatsräson.

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Sigmar Salzburg
18.11.2012 12.14
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Goethe – ein deutschsprachiger Jude?

10.000 Briefe, 25.000 Fotos, 80.000 Bücher: Das Leo-Baeck-Institut birgt einen unschätzbaren Nachlass deutschsprachiger Juden. In der New Yorker Zentrale lagern Dokumente aus mehr als 500 Jahren – auch von Goethe, Mendelssohn und Einstein. Jetzt wurde die einmalige Sammlung digitalisiert.
spiegel.de 18.11.2012

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Sigmar Salzburg
30.09.2012 15.25
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Neues Grass-Gedicht

Günter Grass preist das Aufdecken von Militärgeheimnissen, bringt Israel und seine Lobby gegen sich auf, und der ss-hörige Spiegel druckt „Rußland“ – was er dem Althistoriker Christian Meier verweigerte:

„Drum: Wer ein Vorbild sucht, versuche ihm zu gleichen, entkleide, werde mündig, spreche aus, was anderswo in Texas, Kiel, China, im Iran und Rußlands Weite erklügelt wird und uns verborgen bleibt.“

spiegel.de 29.9.2012

Es geht um den israelischen Nukleartechniker Vanunu, der 1986 nur bestätigte, was alle Welt wußte – daß Israel jede Menge Atomwaffen besitzt – und dafür vom Mossad aus Italien entführt und zu achtzehn Jahren Gefängnis verurteilt wurde, und der noch heute unter Hausarrest gehalten wird.

Verwirrte Deutsche werden wieder gegen Grass giften, trotz der fragwürdigen Entstehungsgeschichte Israels, um diesmal auf der „richtigen“ Seite zu stehen. Aber das tun nicht einmal echte orthodoxe Juden, wie man im Israelit v. 2.4.2012 nachlesen kann (dort damals noch in Reform-Deutsch).

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Sigmar Salzburg
14.09.2012 08.55
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… und ‚Reform‘-Deutschland fördert den Verfall seiner Grammatik

Bewerbungen

Schlechte Grammatik – kein Job!


Wer die Regeln seiner Muttersprache nicht beherrscht, ist für jede Aufgabe zu schludrig – selbst wenn er gar nicht schreiben muss. Davon ist der US-Unternehmer Kyle Wiens überzeugt. Im Gastbeitrag erklärt der bekennende Pedant, warum er Bewerber per Grammatiktest aussiebt.

Wenn Sie glauben, dass ein Apostroph einer der zwölf Jünger Jesu war, werden Sie nie im Leben für mich arbeiten. Wenn Sie meinen, dass ein Semikolon ein Doppelpunkt mit einer Identitätskrise ist, werde ich Sie unter keinen Umständen einstellen. Wenn Sie Kommata über den Satz verteilen mit der Präzision einer Schrotflinte, schaffen Sie es vielleicht ins Foyer, bevor wir Sie höflich aus dem Gebäude begleiten…

Grammatik ist für alle Unternehmen wichtig. Natürlich verändert sich Sprache andauernd. Doch diese Tatsache ändert nichts an der großen Bedeutung von Grammatik. Gute Grammatik ist Glaubwürdigkeit, und das gilt insbesondere im Internet. In Blogs, auf Facebook, in E-Mails oder auf Unternehmenswebseiten haben Sie nichts außer Ihren Worten. Ihre Sprache ist eine Projektion von Ihnen. Wenn Ihre Texte voller Fehler sind, werden Menschen ihre Schlüsse daraus ziehen…

Wenn jemand mehr als 20 Jahre braucht, um einfachste grammatikalische Regeln zu verstehen, dann ist das keine Lernkurve, mit der ich leben kann. Auch im harten Wettbewerb um die besten Köpfe würde ich deshalb einen großartigen Programmierer nicht einstellen, der Probleme mit dem Schreiben hat.

Grammatik zeugt von mehr als der Fähigkeit einer Person, sich an den Schulstoff zu erinnern. Ich habe festgestellt: Menschen, denen weniger Fehler im Grammatiktest unterlaufen, machen auch weniger Fehler, wenn sie etwas ganz anderes tun als Schreiben – etwa Waren einräumen oder Bauteile mit Etiketten versehen…

Wie bei gutem Schreiben und guter Grammatik liegt auch beim Programmieren der Teufel im Detail. Tatsächlich geht es bei unserem Geschäftsmodell ausschließlich um Details.
Ich stelle Leute ein, denen diese Details wichtig sind. … Schludrig ist der, der Schludriges tut.

Das ist der Grund, warum ich unseren Bewerbern einen Grammatik-Test vorlege. Grammatik ist mein Lackmus-Test. So gut wie alle Bewerber behaupten, detail-orientiert zu sein – ich bringe sie dazu, es zu beweisen.

Hat der Autor Recht? Auf der Webseite des „Harvard Business Manager“ wird die Frage kontrovers diskutiert…

spiegel.de 14.9.2012

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Sigmar Salzburg
10.09.2012 16.39
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Nicht alles glauben, was im Spiegel steht!

Hamburger Staatsoper
Stardirigent Nagano wird Generalmusikdirektor


Nagano wurde 1951 in Morro Bay im US-Bundesstaat Kalifornien geboren. Seine Mutter unterrichtete ihn zunächst in Bratsche, Klarinette und an der lautenähnlichen japanischen Koto.
kha/dpa/dapd

spiegel.de 10.9.2012

Das Instrument hat keine Ähnlichkeit mit einer Laute, weder einer japanischen (Shamisen) noch einer chinesischen (Pipa), sondern es folgt dem Prinzip einer Zither.


Wikipedia

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Sigmar Salzburg
05.09.2012 06.19
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Hü und Hott im ‚Spiegel‘

Ernährung Bio-Lebensmittel kaum gesünder als normale Produkte
Weniger Pestizide, weniger Antibiotika – aber nicht gesünder: Forscher haben Hunderte Studien über Bio-Lebensmittel analysiert. Doch auch danach lässt sich die Hoffnung vieler Verbraucher, mit Bioprodukten ihrer Gesundheit etwas Gutes zu tun, wissenschaftlich kaum erhärten.

spiegel.de 3.9.2012

Gab es Proteste der Bio-Lobby?

Biolebensmittel: Nicht gesünder, nur besser
Viele essen Biolebensmittel, um ihrem Körper etwas Gutes zu tun. Tatsächlich sind die Produkte jedoch kaum gesünder als andere Lebensmittel, wie eine aktuelle Studie zeigt. Vier Gründe, warum sich der Gang in den Bioladen trotzdem lohnt.

spiegel.de 4.9.12

Wenn weniger Pestizide und Antibiotika in den Bio-Lebensmitteln sind, dann sind sie gesünder.

Heute muß man immer fragen, ob hinter „Forschungsergebnissen“ nicht Interessen-Gruppen stecken. Jahrelang galt Kaffee als schädlich. Dann zeigten angeblich Forschungsergebnisse, daß es geradezu lebensnotwendig sei, täglich Kaffee zu trinken. Man müsse „die Jugend an den Kaffee heranführen“, sagte der Kaffeeröster Darboven vor Jahren in einer Fernsehquasselsendung. Am auffälligsten waren damals „Forschungsergebnisse“, nach denen Bananen gut für die Magenschleimhaut seien , aber sie müßten unreif gegessen werden. United Fruit, ick hör dir trapsen!

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Sigmar Salzburg
28.08.2012 19.00
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Manchmal 'unangepasst'

Was dem Althistoriker Christian Meier verweigert wurde, gewährt der „Spiegel“ den Blödel-Infantilisten von „Titanic“ freiwillig: Die Wiedergabe in bewährter Rechtschreibung – teilweise.

„Titanic“ und der Papst
Halleluja, jetzt auch noch ein Prozess!


Klamauk vor Gericht: … „Wir werden als Redaktion gesammelt anreisen, um an dem Prozess als Beobachter teilzunehmen“, kündigte der Chefredakteur des Satiremagazins, Leo Fischer, am Dienstag an. Außerdem werde die Redaktion bei dem Verfahren am Freitag das Gespräch mit Kirchenvertretern und Journalisten suchen und sich einen Tag vor dem Prozess symbolisch an den Michel ketten.

Die Zeitschrift ziehe optimistisch in das Verfahren, erklärte der Chefredakteur: „Der Prozeß gegen Pussy Riot hat die Welt für Einschränkungen der Meinungsfreiheit durch entfesselte Autokraten sensibilisiert. Wir haben Vertrauen in die westliche Justiz und glauben fest daran, daß wir nicht in Plexiglaskäfigen ausgestellt werden.“ …

Bei dem Prozess prallen Welten aufeinander: auf der einen Seite Papst Benedikt XVI., der persönlich gegen das Cover vorging und auf der anderen Seite die Satirezeitschrift, die kaum Tabus kennt und immer wieder auch die Missstände in der katholischen Kirche anprangert…

Die Redaktion kämpfe aber auch für die Satire- und Meinungsfreiheit, beteuerte er. „Wäre es uns nur um den wirtschaftliche[n] Erfolg gegangen, hätten wir es auf dem Verbot beruhen lassen können. Aber wir wollen, dass die Menschen den Titel wieder kaufen und lesen können.“ …

spiegel.de 28.8.2012

Warum aber redet Fischer mal reformiert und mal traditionell?

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Sigmar Salzburg
23.08.2012 10.06
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Eine Katastrophe nach der anderen

Waldsterben
Artensterben
Vogelsterben
Fischsterben
Höfesterben
Ladensterben
Berufesterben
Gebührensterben


Schavan stemmt sich gegen das Gebühren-Sterben

Nur noch zwei Bundesländer kassieren 500 Euro pro Semester – und auch dort sind die Studiengebühren umstritten.


spiegel.de 22.8.2012

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Sigmar Salzburg
21.08.2012 20.07
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Im Wartezimmer gelesen

Spiegel 13.8.2012, Hohlspiegel
Aus der ,Allgemeinen Zeitung Mainz‘: „Es gebe keine Gefahr durch Sprachprobleme im OP, weil neu eingestellte Schwestern kein Deutsch sprächen, so die Klinikleitung.“

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Sigmar Salzburg
17.08.2012 11.10
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Kulturkampf um Zwickel und Heyse-ss

Zwickel im Schritt

Kampf den Nackedeis: Vor 80 Jahren versuchte der Berliner Beamte Franz Bracht, die Freizügigkeit an den Stränden Preußens per Gesetz zu verbieten. Sein „Zwickelerlass“ wurde zum peinlichen Beleg für die Regulierungswut der Politiker, Bracht selbst aber ging gnadenlos baden …

Da taumelte die Weimarer Republik am Rande des Abgrundes, schwer gebeutelt von der Wirtschaftskrise – und was tat die preußische Regierung? Erfand den Zwickel! Verschwendete ihren juristischen Hirnschmalz an die ordnungsgemäße Verhüllung der primären Geschlechtsmerkmale badender Bürger! Die Sommerloch-Polit-Posse des Jahres 1932 war geboren – und Bracht wurde zum Gespött einer ganzen Nation...

[Die Posse wiederholte sich 63 Jahre später, nur nicht ganz so lustig: Während Deutschland einer Wirtschaftskrise entgegentaumelte und die Wiedervereinigung kostspieliger als erwartet wurde, war die größte Sorge der Politiker und Verfassungsjuristen die Durchsetzung der ss-Zwickel in deutschen Texten:

Simonis läßt nicht locker
... Die Kieler Regierungschefin übernimmt während der Lübecker Ministerpräsidentenkonferenz vom 25. bis zum 27. Oktober den Vorsitz des Ländergremiums. Während ihrer einjährigen Amtzeit will sie sich für eine Lösung der Konzentration im privaten Rundfunk einsetzen. Als weitere Probleme sieht sie die verschobene Rechtschreibreform und den wachsenden Schuldenberg im Bundeshaushalt. (Welt 23.10.1995)

Zwar wurden auch die Kultusminister Zöllner, Wernstedt, Zehetmair und Schavan zum Gespött der Nation, aber aus „Staatsräson“ wurde die „Rechtschreibreform“ weiter durchgesetzt. 1932 konnte die SPD allerdings noch zwischen Sinn und Unsinn unterscheiden:]


Im preußischen Landtag … tobte infolge des sogenannten Zwickelerlasses von 1932 … ein regelrechter Kulturkampf … Berühmt wurde die Rede des sozialdemokratischen Abgeordneten Alex Möller, später Finanzminister in der Bundesrepublik:

„Naive Leute haben im Sommer dieses Jahres geglaubt, Reichsregierung und Reichskommissare würden sich den Kopf darüber zerbrechen, wie in diesem Winter sieben Millionen Arbeitslose ernährt und bekleidet werden sollen. Die Herren Reichskommissare aber haben sich den Kopf darüber zerbrochen, wie im Sommer die Badenden ausreichend bekleidet werden könnten.“

… Zwar war ihnen zweifelsohne auch die zu Beginn des Jahrhunderts immer freizügigere Bademode ein Dorn im Auge. Doch pochten die reaktionären Vertreter des Preußischen Landtages vor allem auf Paragraph eins des Zwickelerlasses, der das Nacktbaden rigoros unter Strafe stellte: jenes Phänomen, das während der Weimarer Republik zum populären Freizeitvergnügen geworden war.

… Und auf Hiddensee machten bereits im Sommer 1932 Polizisten Jagd auf Badegäste – ein besonders übereifriger Beamter zwang einen Badenden gar zum Handstand, um nachzuschauen, ob der Zwickel an Ort und Stelle saß…

einestages.spiegel.de 17.8.2012

In der Zeit fuhr auch meine Mutter mit der Familie ihres Arbeitgebers regelmäßig zum Baden ins FKK-Gelände, und sie erzählte folgende Begebenheit: Eines Tages tauchte ein uniformierter Polizist auf, verhaftete die vorschriftswidrig Unbekleideten und wollte sie abführen. Unterdessen war aber der Bach, den er überquert hatte, so angeschwollen, daß er entweder Hose und Stiefel hätte ausziehen müssen oder nur unwürdig durchnäßt seine Amtshandlungen hätte fortsetzen können. Also befahl er den Nackten, ihn durch das Wasser zu tragen, was sie mit einem gewissen Triumph dann auch taten.

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Sigmar Salzburg
01.08.2012 06.01
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Weiche, Knochenmann!

Ärger mit dem Schulskelett


Fast jeder kennt aus der Schule einen Herbert – ein Skelett, das in der Ecke steht. Herbert aus Sachsen ist was Besonderes: Seine Knochen sind echt. Das finden manche Schüler grässlich.

Organhandel ist in Deutschland schließlich verboten und auch Knochen sind Organe. Und daraus besteht Herbert, denn er ist ein echtes Menschenskelett und stand bis vor kurzem in einer Schule.

Als Herbert bei ihm in der Verwaltung landete, wusste Koffinke zunächst nicht, was er mit ihm anfangen sollte. Er erwog den Verkauf, doch dagegen steht Paragraf 18 des Transplantationsgesetzes, der wohl auch im Fall von Herbert greifen könnte, dachte Koffinke…

Als die „Sächsische Zeitung“ Ende Juli von Herbert und seiner drohenden Beerdigung hörte, druckte sie erst einen, dann noch einen Bericht. „Was wird aus Herbert?“, fragte sie. Danach griff eine Nachrichtenagentur das Thema auf, andere Medien berichteten, inzwischen verliert Koffinke vor Angeboten fast den Überblick.

Dienstag'morgen habe er kurz in sein Postfach geschaut, sagt er. Etwa 30 E-Mails von Interessenten habe er gezählt, potentielle Abnehmer gibt es genug. Koffinkes Sorge allerdings war offenbar unbegründet. Laut Strafrechtsprofessor Andreas Hoyer von der Uni Kiel gilt das Organhandelsverbot nämlich nicht für menschliches Unterrichtsmaterial. In Paragraf 17 des Transplantationsgesetzes steht, ein Handelsverbot gelte nur für Organe, die zur Heilbehandlung weitergegeben werden. Da Herbert nur zum Anschauen ist, wäre der Verkauf also kein Problem.

Koffinke allerdings hat sich schon anders entschieden. Aus Angst vor strafrechtlichen Konsequenzen will er Herbert lieber verschenken als verkaufen. Wer sich Herbert würdig erweist, wird Koffinke sich noch gut überlegen.

spiegel.de 31.7.2012

Über unser Schulskelett habe ich meinen Abituraufsatz geschrieben: „In unserer Biologiesammlung hängt ein echtes Menschenskelett. Die Schüler nennen es vertraulich mit einem Spitznamen. Welche Gedanken bewegen Sie beim Anblick dieses Skeletts?“ Ich war wohl der einzige, der dieses skurrile Thema gewählt hatte. Da unser Deutsch-As Heidi ihr Thema verfehlte, kam ich damit an die Spitze.

Wenn mir damals jemand gesagt hätte, daß vierzig Jahre später sechzehn oberste Kulturaffen unsere schönen deutschen „ß“ dezimieren würden – ich hätte ihn für verrückt erklärt.

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