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Kirchen und Religion
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Sigmar Salzburg
09.06.2022 14.41
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Wir sind nur Gäst*innen auf dieser Welt!

Deshalb vor der „Ehe für alle“, Efa,
in Hamburg „Religionsunterricht für alle“, RUfa:

Nach Humanistischer Pressedienst:

Ab der Klasse 7 haben die religionsmündigen Schüler*innen das Recht, anstelle eines RUfa auch den alternativen Philosophie-Unterricht zu wählen, und das seit Jahrzehnten. So machen es seit Jahren laut Auskunft der Bildungsbehörde circa die Hälfte aller Schüler*innen. Sie ziehen Philosophie dem Religionsunterricht vor, der ja nach Artikel 7 (3) GG immer ein Bekenntnisunterricht ist („in Übereinstimmung mit den Grundsätzen der Religionsgemeinschaften“) ...
Anders bei Kinder*innen bis Klasse 6:
Vom Konzept vergleichbar – altersgemäß auf die Jahrgänge 1 bis 6 zugeschnitten – wird aber eine ganz andere Zielgruppe angesprochen. Die Elternschaft einer Grundschul- beziehungsweise Beobachtungsstufenklasse erhält kein Alternativangebot. Hier sollen alle Kinder gemeinsam in den RUfa gehen... Begründet wird dies pädagogisch raffiniert mit dem Argument, dass Kinder ja die Vielfalt der Religionen und Weltdeutungen kennen_lernen sollten. Und dies gehe eben am besten gemeinsam. ... Von Freiwilligkeit der Teilnahme: Kein Wort. Da findet sich das negative, manipulative Gesicht dieses RUfa.

hpd.de 3.6.2022
Brüder*innen und Schwester*innen, des laßt uns fröhlich sein, gesotten und gebraten, sie müssen all hinein – Verzeihung, falsche Spur! Das alte Mönchslied meint doch Ganter*innen!

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Sigmar Salzburg
22.05.2022 04.52
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Das Woolworth zum Sonntag

Das Markus-Evangelium beginnt nach meiner griechischen Ausgabe von Nestle-Aland 1979:

ΚΑΤΑ ΜΑΡΚΟΝ
Ἀρχὴ τοῦ εὐαγγελίου Ἰησοῦ Χριστοῦ [υἱοῦ θεοῦ].
Der Zusatz in eckigen Klammern „Sohn Gottes“ soll also nicht in allen herangezogenen Quellen vorhanden sein. Wäre es möglich, daß der älteste Evangelist diese nach jüdischen Vorstellungen gotteslästerliche Behauptung in der Überschrift bewußt gemieden hat? Mir fiel auf, daß das auch in der koptischen Ausgabe des Textes der Fall ist – unklar, nach welchen Urtexten:
ⲧⲁⲣⲭⲏ ⲙⲡⲉⲩⲁⲅⲅⲉⲗⲓⲟⲛ ⲛⲓⲏⲥⲟⲩⲥ ⲡⲉⲭⲣⲓⲥⲧⲟⲥ [ⲡϣⲏⲣⲉ ⲙⲡⲛⲟⲩⲧⲉ].
Die koptische (spätägyptische) Sprache konnte seit Alexanders Eroberung des Landes mit griechischen Buchstaben geschrieben werden und war seit dem Sieg des Christentums durchsetzt von griechisch-christlichen Fachbegriffen, verfremdet durch die koptischen Präfixe und Artikel. Nur ϣⲏⲣⲉ (schere, Sohn) und ⲛⲟⲩⲧⲉ (nute, Gott) repräsentieren in der ersten Zeile noch die autochthone Sprache. Auch zu dieser, schon römischen Zeit wurde noch in demotisch-ägyptischen Zeichen geschrieben, die aber von den Christen als heidnisch abgelehnt wurden.

Mit der islamischen Eroberung Ägyptens ab 640 begann die Verdrängung des Koptischen durch die arabische Sprache. Meine koptische Arabischlehrerin meinte, zu ihrer Zeit habe es eine einzige Familie in Südägypten gegeben, die noch die koptische Sprache in ununterbrochener Tradition überliefert habe. Damit endet die 4000jährige lebendige Überlieferung einer einst bedeutenden Kultursprache. Die koptische Kirche liest seit langem die Evangelien auf griechisch, aber immer mal wieder wird einer ihrer Geistlichen ermordet.

Siehe auch dies!

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Sigmar Salzburg
10.05.2022 09.26
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Nach der „Ehe für alle“ die „Religion für alle“ !

Eine synkretistische Religions»reform« an Hamburger Schulen

Nachdem die deutschen Kirchen gemäß der Rechtschreib- und Sprech»reform« untertänigst ihre heiligen Schriften „angepasst“ haben („greuliche Götzen“ wurden „gräuliche Götzen“, „Gott“ wurde teilweise schon „Gott*“), konnte nun der Hamburger Kultusminister (Schulsenator) Ties Rabe (SPD) eine weitere „Reform“ durchsetzen: Für Religionen mit ein bis drei Göttern wird ein verpflichtender einheitlicher Religionsunterricht an den Hamburger Schulen eingeführt. Der „Humanistische“ Pressedienst berichtet:

„Der Beitritt des katholischen Erzbistums zum 'Religionsunterricht für alle' kann einen Impuls für ganz Deutschland setzen“, freut sich Hamburgs Schulsenator Ties Rabe (SPD) und sieht in dem von ihm verwirklichten Modell sogar einen möglichen Entwurf für ganz Deutschland. Tatsächlich ist es in Hamburg gelungen, alle großen Religionsgemeinschaften an einen Tisch zu bekommen. So hat das Modellprojekt, das ursprünglich von der Evangelischen Nordkirche, mehreren muslimischen Religionsgemeinschaften sowie der alevitischen und der jüdischen Gemeinde unterstützt worden war, nun auch seine Beitrittszusage vom katholischen Bistum in Hamburg erhalten.
hpd.de 9.5.2022
Wie man allerdings die gegensätzlichen Lehren – etwa das koranische Gebot, Störenfrieden Arm und Bein kreuzweise abzuschneiden, das jüdische Gottesgebot, Schwule und Zauberinnen zu töten und die katholische Behauptung, daß sich Brot und Wein durch die Consecration in Fleisch und Blut des Gottessohnes verwandeln – unter einen Hut bringen kann, bleibt ungelöst. Multideistische Hindus und Nullgott-Buddhisten bleiben systemgemäß ausgesperrt.

Vor allem wurden die 50 Prozent gott- oder konfessionslosen Hamburger bei diesem religiösen Kotau natürlich nicht berücksichtigt, da nach Meinung der parteilichen Anschleimer eine „richtige“ Ethik nur mit Hilfe eines wissenschaftlich nicht nachweisbaren höheren Wesens begründet werden darf.

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Sigmar Salzburg
30.04.2022 12.46
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Imad Karim hat einen neuen Film produziert:

Wenn Islamkritik provoziert, dann erst recht!

https://youtu.be/4A_SqpYye5I

Ich spreche mit Kian Kermanshahi, einem Ex-Moslem und Rebell, darüber, warum Islamkritik und überhaupt Religionskritik wichtig ist. Gerade die jüngsten Krawalle im Zusammenhang mit der Koranverbrennung in Schweden haben uns gezeigt, dass leider nicht wenige Gläubige den Wert der Meinungsfreiheit in dieser Gesellschaft nicht verinnerlicht haben. “Wenn Islamkritik provoziert, dann erst recht!”, heißt meine erste Produktion in diesem Jahr... Kian, der als ehemaliger Moslem sehr viel Wissen über den Islam verfügt, hat vor kurzem mit seinem eigenen YouTube-Kanal begonnen, kurze Aufklärungsclips (eher Ernüchterungsclips) zum Islam zu produzieren.

Imad Karim 24. April 2022

Die Eröffnungssure sei hier noch einmal verbessert zitiert (n. Wiki):

1. Im Namen des barmherzigen und gnädigen Gottes
« بِسْمِ اللَّهِ الرَّحْمَٰنِ الرَّحِيمِ »
2. Lob sei Gott, dem Herrn der Welten,
« الْحَمْدُ لِلَّهِ رَبِّ الْعَٰلَمِينَ »
3. dem Barmherzigen und Gnädigen,
« الرَّحْمَٰنِ الرَّحِيمِ »
4. der am Tag des Gerichts regiert!
« مَٰلِكِ يَوْمِ الدِّينِ »
5. Dir dienen wir, und Dich bitten wir um Hilfe.
« إِيَّاكَ نَعْبُدُ وَإِيَّاكَ نَسْتَعِينُ »
6. Führe uns den geraden Weg,
« اهْدِنَا الصِّرَٰطَ الْمُسْتَقِيمَ »
7. den Weg derer, denen Du Gnade erwiesen hast, nicht (den Weg) derer, die D(ein)em Zorn verfallen sind und irregehen!
« صِرَٰطَ الَّذِينَ أَنْعَمْتَ عَلَيْهِمْ غَيْرِ الْمَغْضُوبِ عَلَيْهِمْ وَلَا الضَّآلِّينَ »
Wie erläutert, sind die „Gottes Zorn Verfallenen“ die Juden und die „Irregehenden“ die Christen – täglich bis zu siebzehnmal in die Hirne einzuhämmern.

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Sigmar Salzburg
26.04.2022 11.59
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Späte Ostergedanken

Der Spiegel berichtete am 26.1.1960, noch fern jeder Reformschreibung, über einen Buchfund in Äypten:

Beim Bau von Bewässerungskanälen waren ägyptische Bauern kurz nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs in der Nähe des Dorfes Nag Hammadi, etwa hundert Kilometer nördlich der Stadt Luxor, auf eine in Kalkstein gehauene Grabhöhle gestoßen, in der sie einen Tonkrug fanden. Zu ihrer Enttäuschung enthielt der Krug keinerlei Münzen oder Schmuck, sondern nur einige Papyrus-Bände. Sie ließen sich immerhin zum Feuermachen verwenden, und dazu wurden sie denn auch benutzt...

Für die Auswertung der Funde brachte der Direktor des Koptischen Museums, der in Berlin wissenschaftlich geschulte Religionsforscher Pahor Labib ... eine siebenköpfige internationale Expertengruppe zusammen, die alsbald herausfand, daß sich unter den Dokumenten, deren Alter auf 1500 Jahre geschätzt wird, mindestens eines von fast sensationeller Bedeutung befand: das sogenannte Thomas-Evangelium.

Dieses in gut lesbarer, koptischer Schrift gehaltene Dokument beginnt mit dem Satz: »Das sind die geheimen Worte, die der lebendige Jesus sprach, und es schrieb sie Didymos Judas Thomas auf und sagte: Wer je diese Worte versteht, der wird den Tod nicht schmecken.«
Auf koptisch liest sich das so:
ⲛⲁⲉⲓ ⲛⲉ ⲛ̅ϣⲁϫⲉ ⲉⲑⲏⲡ ⲉⲛⲧⲁ ⲓ̅ⲥ̅ ⲉⲧⲟⲛϩ ϫⲟⲟⲩ ⲁⲩⲱ ⲁϥⲥϩⲁⲓ̈ⲥⲟⲩ ⲛ̅ϭⲓ ⲇⲓⲇⲩⲙⲟⲥ ⲓ̈ⲟⲩⲇⲁⲥ ⲑⲱⲙⲁⲥ ⲁⲩⲱ ⲡⲉϫⲁϥ
ϫⲉ ⲡⲉ ⲧⲁϩⲉ ⲉⲑⲉⲣⲙⲏⲛⲉⲓⲁ ⲛ̅ⲛⲉⲉⲓϣⲁϫⲉ ϥⲛⲁ ϫⲓ ϯⲡⲉ ⲁⲛ ⲙ̅ⲡⲙⲟⲩ
Die Schrift ist griechisch mit hieroglyphischen Sonderzeichen für š=ϣ, dš=ϫ, f=ϥ, ĥ=ϩ, ti=ϯ: hellenistische Aussprache für ⲟⲩ=u, ⲉⲓ=i. – ⲓ̅ⲥ̅ ist das Kürzel für Jesus, gefolgt von ⲉⲧⲟⲛϩ, das die bekannte Wurzel ⲟⲛϩ (anch) für „Leben“ enthält. (Lettern ϥ und ϩ zu groß)

Es ist gut zu wissen, daß alle 114 Sprüche Jesu, die zum Teil mit den Evangelien übereinstimmen, ohne umrahmende Handlung zitiert werden. Auch von den Heilserwartungen durch die Geburt oder den Tod Jesu findet sich keine Spur. Er wird erst als „Sohn“ Gottes durch die Taufe adoptiert, wie es auch anderen Getauften möglich ist und wie es in Markus 1:11 nahegelegt wird:
καὶ φωνὴ ἐγένετο ἐκ τῶν οὐρανῶν· σὺ εἶ ὁ υἱός μου ὁ ἀγαπητός, ἐν σοὶ εὐδόκησα.
(Luther: Vnd da geschach eine stimme vom Himel / DU BIST MEIN LIEBER SON / AN DEM ICH WOLGEFALLEN HABE.)
Bekanntlich hatte sich Paulus, der Jesus nie begegnet ist, in Jerusalem mit Petrus und Jakobus, Jesu Bruder, zerstritten und durfte nur ferne unter den Heiden gegen eine Lizenzgebühr (für die „Armen“ in Jerusalem) seine Version der „Frohen Botschaft“ missionieren. Nach der Zerstörung Jerusalems gab es eine judenchristliche Gemeinde im Ostjordanland, die Ebionim (die Armen), für die der Kreuzestod Jesu kein gottgewolltes Heilswerk bedeutete und die Paulus als Verräter ansahen. Es ist gut denkbar, daß Jesu Sprüche von dort nach Süden getragen wurden und unter den gnostisch veranlagten Ägyptern dankbare Aufnahme fanden.

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Sigmar Salzburg
16.04.2022 08.02
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Reliquien

Der Kollege Stephan Fleischhauer (Sprachforschung.org) erwähnt eine Tass-Meldung, nach der die gesunkene „Moskwa“ eine Kreuzesreliquie an Bord gehabt haben könnte:

Christian relic, a True Cross piece, to be kept at Russia’s Black Sea fleet flagship
The relic is a wood chip only several millimeters long embedded into a 19th century metal cross…
The archpriest also disclosed that the relic had already been handed over to Vice Admiral Igor Osipov, the commander of the Black Sea fleet, and is currently at the fleet headquarters. It will be delivered to the Moskva cruiser shortly.
tass.com 26.2.2020
Schützt eine Reliquie nur, wenn man daran glaubt? War ich beschützt, weil ich seit 65 Jahren zwei Nägel besitze? Vierkantig, 125 und 118 mm lang, gesichert römischer Herkunft – vom Kreuz Christi? Was sagte doch der Atomphysiker Niels Bohr vom Hufeisen über seinem Hauseingang: „Ich habe gehört, daß es hilft, auch wenn man nicht daran glaubt.“

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Sigmar Salzburg
07.04.2022 06.11
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Alter Ladenhüter mit neuem Namen ?

Die Jugendverband Katholische junge Gemeinde (KjG) schreibt Gott künftig mit einem nachfolgenden Pluszeichen. „Die KjG hat sich auf die Suche nach Gottes+bezeichnungen gemacht, die mehr umfassen, als die männlich weiße Vorstellung von Gott+", heißt es in einer Pressemitteilung des Verbands vom Montag.
katholisch.de 4.4.2022

Gegen trockene Augenlider helfen die Tropfen „Hylovision plus“. Macht „Gott plus“ den Glauben auch gleitfähiger? Der letztjährige „Gott*“ wurde wohl vom Markt genommen.

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Sigmar Salzburg
12.03.2022 13.19
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Nach zehn Jahren:

Saudischer Blogger Badawi aus Haft entlassen

Seine Verurteilung hatte international für heftige Proteste gesorgt. Jetzt ist der saudische Blogger und Sacharow-Preisträger Raif Badawi wieder auf freiem Fuß – nach zehn Jahren Haft und etlichen [von 1000] Peitschenhieben wegen „Beleidigung des Islam“.

Bayrischer Rundfunk 12.3.2022

[n. Wikipedia] Auf der Website Die Saudischen Liberalen „forderte er, den Islam mit anderen Religionen gleichzusetzen“. Zudem „plädiert[e] [er] für einen liberalen Staat und damit für das Recht eines jeden, seine Religion frei zu wählen“.
Das ist natürlich für die von Mohammed zurechtgeschusterte mosaische Religion eine einzige Beleidigung, so daß deren alleinige Richtigkeit durch 125 Gewalt- und Tötungsaufrufe im Koran bewiesen werden muß – und eben durch Haft und Auspeitschung.
PS: Ohne Ausreise ist Badawi weiterhin gefährdet wg. „Apostasie“:
Es war die größte Massenhinrichtung seit Langem: Saudi-Arabien hat 81 Todesurteile [an einem Tag] vollstreckt. (spiegel.de 12.3.2022)
Es ist aber nicht zu vergessen, daß auch heute noch das bayrische Landesgesetz die Erziehung der Jugend zur „Ehrfurcht vor Gott“ gebietet – einem wissenschaftlich nicht nachweisbaren „höheren Wesen“.

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Sigmar Salzburg
28.02.2022 21.29
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Putins Kirche

Das Atheistenportal „hpd“ bringt einen persönlichen Bericht aus der Ukraine. Daraus sei hier nur hervorgehoben, wie sich Putin nach der kommunistischen Verfolgung auch die russisch-orthodoxe Kirche wieder dienstbar gemacht hat – wofür er zeitweise Zustimmung sogar vom katholischen Papst erhielt.

Der Autor des Artikels, Daniel M. Porcedda, lebt seit mehr als 20 Jahren in der Ukraine. Für den Humanistischen Pressedienst hat er aus Kiew bereits über die Orange Revolution berichtet. Und nun über den Krieg in der Ukraine...

Religionskrieg

Der Patriarch der russisch-orthodoxen Kirche, Kyrill, hatte zu Kriegsbeginn die russische Armee gesegnet, zum Schutze Russlands. Die Unterstützung der Kirche für den Krieg gegen ihren erklärten Feind endet jedoch nicht bloß bei Segen und Gebet.

Der Antonow-Flughafen in Kiew wurde angegriffen. Dies ist der Flughafen des Flugzeugbauers Antonow, aber auch ein kleiner Militärflughafen. Am 24. Februar wurde der Flughafen von ca. 40 russischen Hubschraubern angegriffen. Koordiniert wurde der Angriff von einer Person am Boden. Das ukrainische Militär konnte den Mann festsetzen. Es wurde gemeldet, dass es sich hierbei um einen hohen Geistlichen des berühmten Kiewer Höhlenklosters Lawra handeln sollte. Das Kloster wird jedes Jahr von tausenden Touristen besucht und gilt als eines der Wahrzeichen der ukrainischen Hauptstadt. Das Kloster ist russisch-orthodox und führt eine große Fehde gegen die ukrainisch-orthodoxe Kirche, die es sich erlaubte, sich vom Moskauer Patriarchat abzuspalten.

Bereits 2014 bei der Annexion der Krim war die russisch-orthodoxe Kirche Kriegstreiber.

hpd.de 28.2.2022
Eine linksübliche Denunziation kann sich Herr Porcedda aber nicht verkneifen:
Putin will die Ukraine entnazifizieren... Diesbezüglich sieht es in einigen EU-Ländern bedeutend „nazistischer“ aus. In Deutschland sitzt die AfD im Bundestag, mit 10,3 Prozent der Wählerstimmen. In Frankreich wählt jede(r) Dritte rechts.
Offensichtlich ist der linke Kirchengegner nicht willens oder imstande, konservative Islam- und Multikulti-Gegner im nötigen Maße zu verstehen.

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Sigmar Salzburg
20.02.2022 15.36
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Nur für schwule Arbeiter im Weinberg der Herrin

Boris Kaiser in „Junge Freiheit“:

... In Rheinland-Pfalz sollen jetzt „QueerWeine“ gefördert werden. Katharina Binz, grüne Familienministerin des Landes, hat dazu einen entsprechenden Wettbewerb ausgerufen. Die Initiative richtet sich an lesbische, schwule, bisexuelle, intergeschlechtliche Winzer aus dem Bundesland. Mitmachen können Weingüter, bei denen Nicht-Heterosexuelle „in verantwortungsvoller Position tätig sind“. Diesen stellt das Ministerium die Abnahme von 500 Flaschen (zu maximal zehn Euro pro Flasche) in Aussicht, um diese künftig an Gäste im Land zu verschenken... Wozu die Aktion zugunsten „schwuler Weine“ genau dienen soll – abgesehen davon, die Vorurteile einiger eingefleischter Biertrinker zu bestätigen, erschließt sich vielen nicht...

jungefreiheit.de 19.2.2022

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Sigmar Salzburg
04.02.2022 08.02
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„Manche wären besser verheiratet“ :

Kardinal Marx spricht sich für Abschaffung des Pflichtzölibats aus

rp-online.de 2.2.2021

Mein Kommentar:

Im Zuge der Mißbrauchsskandale in der katholischen Kirche hat Kardinal Marx eine Lockerung des Zölibats für Priester angeregt. Diese Regelung, die offiziell erst seit 1139 besteht und gegen ein Wort des Paulus („Ein Bischof sei untadelig, Mann einer einzigen Frau, nüchtern, besonnen, würdig ...“) eingeführt wurde, um das Kirchenvermögen zusammenzuhalten, betrifft aber gar nicht den Hauptteil der Skandale:

Homosexuelle Pädophile haben den leichten Zugang der Priester zu Minderjährigen genutzt, um ihrer Neigung nachzugehen. Selbst die Zulassung der Schwulenehe für Priester, die ja wohl nicht zu erwarten ist, würde das Problem also nicht lösen.

Ermutigung kam von den 68ern und den „Grünen“ in den ersten Jahrzehnten ihrer Gründungsphase. Inzwischen beschränken die sich aber lieber darauf, den Kindern Masturbation, Analverkehr und freie Wahl des Geschlechts in den Schulen und Kindergärten nahebringen zu wollen.


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Sigmar Salzburg

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Sigmar Salzburg
21.01.2022 18.42
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Kirchenbeben

Was hat man denn gegen Benedikt?

Er hat doch mit Jesus arglos gemeint (Joh. 8,11):

„ ... geh hin und sündige hinfort nicht mehr.“

... und nur Mt. 26,41 übersehen:
„Der Geist ist willig, aber das Fleisch ist schwach.“

PS: Damals lockte noch keine „Künstliche Intelligenz“, die übersetzte:
„Die Spirituosen sind billig, und das Fleisch ist zart.“

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Sigmar Salzburg
24.12.2021 10.30
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Die unendliche Weihnachtsgeschichte

Zum Tag der Geburt Jesu wurde erst im Jahr 353 der 25. Dezember, Geburt des Gottes Mithras, „umfunktioniert“, um diesen aus dem Volksgedächtnis zu verdrängen. Der Evangelienerzähler Lukas entpuppt sich bei näherem Hinsehen als Wiederaufarbeiter antiker Legenden. Karheinz Deschner zitiert C. Schneider, Geistesgeschichte des antiken Christentums 1954, hier verkürzt:

1. Die reisende Mutter, die keinen Platz findet – die Mutter Apolls nach griechischen Dichtern.

2. Das Zeuskind bei Kallimachos in Windeln gewickelt, das Dionysoskind in einer Getreideschwinge.

3. Die Hirten bei der Geburt des Kyros und des Romulus, auch des Mithras.

4. Lichterscheinungen bei den Mysterien und im Isiskult.

5. Mysterien: „Heute ist euch der Heiland geboren“: Eleusis: „Einen heiligen Knaben gebar die Herrin!“ Aionfeier: „In dieser Stunde, heute, gebar die Jungfrau den Aion...“

6. Herrscherkult: „große Freude verkündigen“, „Heiland“, „allem Volk“

7. Jubel bei der Geburt von Buddha und Zarathustra; in Hellenismus u. 4. Ekloge Vergils.

8. Heerscharen alttestamentarisch, aber auch Kureten und Korybanten um die Wiege des Zeus oder den jungen Dionysos.
Der Evangelienerzähler Matthäus kennt die Geschichte des Lukas offensichtlich nicht, sondern überträgt die damals allbekannte Ehrung des Nero durch orientalische Astrologen auf Jesus (Wiki):
„Der Partherkönig Trdat I. ... reiste 66 n. Chr. mit solchen magoi nach Rom, um Nero mit Gaben zu dessen Thronbesteigung zu ehren.“
Die evangelischen magoi folgten also ihrem Stern, der nun über Bethlehem scheinen mußte, weil von dort der Messias kommen sollte – wie auch später um das Jahr 133 der Freiheitskämpfer Bar Kochba den Namen „Sternensohn“ bekam.

Aus alledem geht hervor, daß für den Ablauf der Geburtsgeschichten Jesu nur die wissenschaftliche Wahrscheinlichkeit 0 vergeben werden kann. Dennoch läßt Frau Nadja Podregbar in Scinexx in ihrer siebten Wiederholung der Untersuchung des angeblichen Sternenereignisses wieder mit der unbestimmten Schlußfolgerung ausklingen:
„Oder hat er [Lukas] sich die ganze Geschichte mitsamt Stern komplett ausgedacht? Eine eindeutige Antwort darauf gibt es bis heute nicht. Das Rätsel des Sterns von Bethlehem bleibt ungelöst.“

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Sigmar Salzburg
24.12.2021 07.22
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Vor 15 Jahren wurde der Genderwahn biblisch

Weihnachten mit den „Hirtinnen“
Von Edgar S. Hasse

Zwei neue Bibelübersetzungen sorgen für Debatten in der Nordelbischen Kirche: die „Volxbibel“ im Kiez-Jargon und die „Bibel in gerechter Sprache“. Das feministische Werk, in der Gott „Die Ewige“ heißt und nur der Teufel noch ein Mann ist, dürfte die besinnliche Adventszeit erheblich stören...

Vorbild für das biblische Opus sind neue Übersetzungen in den USA nach dem sogenannten Gerechtigkeitsprinzip, also einer nicht ausschließenden Redeweise („inclusive language“). „Geschlechtergerecht“ nennen das die Initiatoren, zu denen federführend die evangelische Kirche in Hessen und Nassau gehörte.

Gott als der „Herr“ wird in der Feministinnen-Bibel abgeschafft. Statt dessen heißt er hebräisch „Adonai“. Und bei der Weihnachtsgeschichte aus dem Lukas-Evangelium, die in wenigen Wochen wieder in vollen Gotteshäusern vor den Altären verlesen wird, ist von „Hirten und Hirtinnen“ die Rede, obwohl das gar nicht im Urtext steht.

welt.de 3.12.2006

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Sigmar Salzburg
09.12.2021 21.16
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PRO - Das christliche Medienmagazin ...

... dokumentiert mit Bild und Uhrzeit, welche Mitglieder der neuen Regierung den Amtseid nur mit Hilfe eines nicht nachweisbaren höheren Wesens erfüllen wollen und welche meinen, es auch ohne zu können:

„So wahr mir Gott helfe“ – so legten die Ampelminister den Amtseid ab

Olaf Scholz hat bei seinem Amtseid auf den Gotteszusatz verzichtet. Sieben Minister taten es ihm gleich. PRO gibt einen Überblick.
Am gottgefälligsten glänzte der neue Verkehrsminister:
Verkehrsminister Volker Wissing (FDP) sagte den Gotteszusatz. Der 51-Jährige ist evangelisch. In seiner Freizeit lernt er Hebräisch. Außerdem kann er Orgel spielen.

pro-medienmagazin.de
Da kann er glattweg mit Otto Waalkes im tollsten Verkehrstrubel des höchsten Beistandes sicher sein:

»Ich selbst hab' immer eine geweihte Christophorus-Plakette an meiner Orgel und bin seitdem noch nie mit einer anderen Orgel zusammengestoßen.«

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