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Forum > Beispielsammlung über Sinn und Unsinn
Politisch korrekte Sprache
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Sigmar Salzburg
08.05.2021 06.34
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Quoten-Beleidigungen

Friedhelm Farthmann (*1930, SPD), 10 Jahre Arbeitsminister NRW, wetterte als Gegner von Quotenregelungen gegen „Piepsmäuse“, die ihren Posten nur haben, weil „sie zwischen den Beinen anders aussehen als ich!“ und prägte dafür das Wort „Tittensozialismus“. Das Wort „Quotenfrauen“ war damals keine Beleidigung, auch wenn es nahelegte, daß die Erwählten möglicherweise ihrem Amt nicht gewachsen waren.

Auch „Quotenneger“ ist in diesem Sinne keine Beleidigung. Allerdings ist es der verschworenen Correctness-Mafia seit etwa 1990 gelungen, dem Wort „Neger“ eine grundsätzlich verächtliche Absicht zu unterstellen.

So wurde der frühere Staatsanwalt und heutige AfD-Abgeordnete Thomas Seitz aus dem Beamtenverhältnis entfernt und seiner Beamtenpension beraubt, weil er in Wahlkämpfen 2015 bis 2017 im Internet Begriffe wie „Quotenneger“ und „Gesinnungsjustiz“ gepostet hatte. Das Verfahren läuft immer noch.

Nun ist der Aufsichtsrat des Fußballvereins Hertha BSC, Jens Lehmann, entlassen worden, weil er den Verdacht geäußert hatte, der halbschwarze Ex-Spieler und TV-Experte Dennis Aogo sei als „Quotenneger“ eingestellt worden (wie die JF wagte er nur „Quotenschwarzer“). Das ist unfreundlich – aber nur beleidigend, wenn das unbegründete „Neger“-Tabu gelten soll.

Das wird von Dennis Aogo aber selbst nicht beachtet, denn er habe der Freundin einer Ex-Freundin einmal auf Mallorca seinen „dicken Negerschwanz“ angeboten, wie diese boshaft (unverifiziert) berichtet.

Der Grüne Palmer zitierte letzteres und kommt nun in Teufels Küche:

Annalena Baerbock@ABaerbock· 8. Mai 2021
Boris Palmer hat deshalb unsere politische Unterstützung verloren. Nach dem erneuten Vorfall beraten unsere Landes- und Bundesgremien über die entsprechenden Konsequenzen, inklusive Ausschlussverfahren. 2/2
Baerbock als Merkel-Klon... Wir verfolgen das schmuddelige Spiel nicht weiter...

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Sigmar Salzburg
20.04.2021 19.26
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„Tolerante Humanisten“

Richard Dawkins

Atheismus-Vordenker verliert Humanisten-Preis nach Transgender-Kritik


WASHINGTON. D.C. Die American Humanist Association (AHA) hat dem Vordenker der Atheismus-Bewegung, Richard Dawkins, den „Humanist des Jahres“-Preis aberkannt, nachdem er Kritik an der Trans-Ideologie geäußert hatte. „Bedauerlicherweise hat Richard Dawkins in den vergangenen Jahren eine Reihe von Äußerungen getätigt, die den Deckmantel des wissenschaftlichen Diskurses nutzen, um Randgruppen zu erniedrigen – ein Ansatz, der im Widerspruch zu humanistischen Werten steht“, teilte die AHA mit.

Zuvor hatte der Zoologe Dawkins via Twitter an den Fall Rachel Dolezal erinnert. Sie hatte 2015 einen Sturm der Empörung ausgelöst, da sich die Tochter weißer Eltern als Schwarze ausgegeben hatte. Er verglich das mit Transgender-Personen – also Frauen, die sich als Männer identifizieren und Männern, die sich als Frauen identifizieren.

Später betonte Dawkins, es sei nicht seine Absicht gewesen, Trans-Personen zu beleidigen. Er distanzierte sich auch von Beifall aus dem Lager der US-Republikaner zu seiner angeblichen Trans-Kritik.

Den Preis hatte Dawkins 1996 erhalten. Er wird von der AHA seit 1953 verliehen...

jungefreiheit.de 20.4.2021 (traditionelle Rechtschreibung)

Den fanatischen Gleichstellern ins Stammbuch: Trans-Sportler„innen“ mit männlichen Muskeln in einer Frauenriege sind und bleiben Betrug!

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Sigmar Salzburg
13.04.2021 06.58
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Streit über Heinos „deutschen“ Liederabend

Sänger Heino (82) und die Düsseldorfer Tonhalle streiten sich um einen »deutschen Liederabend«. Das Konzerthaus kritisierte den Namen der Veranstaltung und wollte die Werbeplakate des Musikers nicht aufhängen. »Wir stören uns an dem etwas tümelnden Untertitel«, sagte eine Sprecherin des Konzerthauses am Montag auf Anfrage...

Am Abend widersprach der Düsseldorfer Oberbürgermeister Stephan Keller (CDU): »Ich sehe in dem Plakat von Heino keinerlei nationalistische oder ähnliche Tendenzen und teile die Kritik daran nicht.« ... »Welches absurde Gedankengut muss man haben, um sich am Wort ›deutsch‹ zu stören?«, so [Manager] Werner. Der Sänger habe sich in einem Interview 2019 sogar für ein Verbot der AfD ausgesprochen...

spiegel.de 13.4.2021

Wenn man allerdings den Maßstab der „Bundesanstalt für politische Bildung“ an erwünschtes deutsches Liedgut anlegt, dann ist Heinos Programm schon rechtsextrem.

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Sigmar Salzburg
23.02.2021 09.43
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Segler der „Ungläubigen“? „Negersegler“?

Die Schweden wollen den „Kaffernsegler“ korrektifizieren – nach einer Meldung auf Sprachforschung.org. Die Absicht las man schon vor sechs Jahren. Wikipedia lügt seit 23.9.2019:

Weißbürzelsegler (Apus caffer), früher Kaffernsegler genannt ...“
Google:
Kaffernsegler 2.560 Ergebnisse
Weißbürzelsegler 783 Ergebnisse

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Sigmar Salzburg
22.02.2021 11.22
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„Korrektheit“ schlägt Können

Kemal Cem Yilmaz@KemalCemYilmaz1

Leute fragen mich: „Kemal, Du bist MiHigru und Arbeiterkind, hast es geschafft Klaviervirtuose und Komponist zu werden, hast kluge Ideen. Warum kennt man dich nicht? Warum stellt niemand deine Arbeit vor?“ Antwort: „Weil ich sage, dass Deutschland das Land der Deutschen ist.“
9:28 vorm. · 17. Feb. 2021·Twitter for Android Foto Twitter

https://youtu.be/QgMwtCEeaqw
Zeynep Ayaydinli, bassoon • Kemal Cem Yilmaz, piano
Live @ Boğaziçi Üniversitesi, Istanbul, 2010.
Kemal Cem Yilmaz hat in Hannover Klavier studiert,
Hindemith in Ankara gelehrt. Siehe auch hier.

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Sigmar Salzburg
14.01.2021 08.25
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„Unwort“ und „Wahres Unwort“ des Jahres 2020

Die Zwangsgebühren-Tagesschau berichtet:

"Corona-Diktatur" und "Rückführungspatenschaften" sind die Unwörter des Jahres 2020. Erstmals kürt die Jury gleich zwei Begriffe, um darauf aufmerksam zu machen, dass auch abseits von Corona unangemessene Wörter geprägt wurden...

Der Begriff „Rückführungspatenschaften“, ist ein Begriff der EU-Kommission in der Migrationspolitik. Er bezeichnet die Option für jene Länder, die keine Flüchtlinge aufnehmen wollen, stattdessen bei Abschiebungen jener zu helfen. Die Juroren kritisierten, dass das Wort zynisch und beschönigend sei. Mit Rückführung sei nichts anderes gemeint als Abschiebung und die Patenschaft sei ein eigentlich positiv besetzter Begriff.

tagesschau.de 12.1.2021
Der Begriff ist ähnlich zynisch wie „Beitragservice“, der die Schutzgelderpressung für ungebetene Funk- und Fernseh-Indoktrination beschönigt.

Eine totgeschwiegene spöttische Konkurrenzveranstaltung
von „Freie Welt“ war „Das wahre Unwort“:
Covidioten“ ist das „Wahre Unwort des Jahres 2020“!

Jury der Vorauswahl: Thomas Böhm, Matthias Matussek, Chaim Noll, Naomi Seibt, Sven von Storch, Michael Stürzenberger

Da es auf besonders perfide Weise alle Kritiker der Corona-Maßnahmen ... zu Trotteln abkanzelt, haben 519 von 2587 Lesern (20,2 Prozent) das Wort „Covidioten“ zum „Wahren Unwort des Jahres 2020“ gekürt. Platz zwei ging an die Bezeichnung „Bevölkerungsschutzgesetz“ (13,7 Prozent), knapp gefolgt von „Menschen mit Gebärmutter“ (12,2 Prozent) und „Corona Leugner“ (11,5 Prozent) – ausführlich in freiewelt.net 11.01.2021:

Im März tauchte auf Twitter der Hashtag #Covidioten auf... Am 1.8. verwendete die SPD-Vorsitzende Saskia Esken auf Twitter den Hashtag #Covidioten, um Demonstrationsteilnehmer zu verunglimpfen...

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Sigmar Salzburg
13.01.2021 04.58
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Die häßliche Fratze des Monopolkapitalismus …

… zeigt sich im Verhalten der marktbeherrschenden „sozialen“ Medien gegenüber dem scheidenden US-Präsidenten Donald Trump. Sie zeigen, wer die wahre Macht im Staat hat und schneiden nicht nur die Hälfte der Amerikaner, die ihn gewählt haben, von seinen Verlautbarungen ab, sondern auch diejenigen, die sich nur eine Meinung über ihn bilden wollen – und das ohne jegliche belastbar rechtliche Begründung.

In jedem zivilisierten Land gibt es Kartellbehörden, die den Zusammenschluß zu marktbeherrschenden Unternehmen verhindern. Das hat man bei Twitter & Co. offensichtlich versäumt. Donald Trump hatte das erkannt, aber den Mißstand zu zögernd angegriffen. Jetzt ist er selbst sein Opfer geworden. Die Rache des Silicon Valley ist maßlos.

Der Vergleich mit einem privatwirtschaftlichen Verlag, der beispielsweise die weitere Zusammenarbeit mit Monika Maron verweigerte, geht völlig fehl, denn die Schriftstellerin hat ganz schnell einen anderen Verlag finden können.

In den genannten Medien wird aber das Vertrauen, das die Kunden in diese Unternehmen gesetzt haben und wodurch die ihre monopolistische Stellung erlangt haben, auf übelste Weise mißbraucht, ohne daß Normalbürger die Möglichkeit haben, anderswohin auszuweichen. Es sind schon ganze Lebenswerke mit einem Knopfdruck ausgeknipst worden, ohne daß der Betroffene eine rechtliche Einspruchsmöglichkeit hatte.

Selbst Angela Merkel wurde die Angelegenheit zu mulmig, und sie hat kritisiert, daß durch die Aussperrung des amerikanischen Präsidenten die Meinungsfreiheit eingeschränkt würde. Dabei hatte sie selbst noch Facebook-Zuckerberg gedrängt, die Zensur in seinen Unternehmen zu verschärfen, so daß jetzt sogar die ehemalige Stasi-Denunziantin Anetta Kahane in das Zensurgeschäft einsteigen konnte.

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Sigmar Salzburg

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Sigmar Salzburg
12.11.2020 15.56
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Politisch korrekte Vokalisierung

Muslimischer Schüler (11) droht Lehrerin mit Enthauptung
bild.de 11.11.2020

Moslemischer Schüler droht Berliner Lehrerin mit Enthauptung
jungefreiheit.de 11.11.2020

Die arabische Schrift unterscheidet drei Vokale: a, i und u. Nur die langen Vokale werden geschrieben, während die kurzen ausnahmsweise und zu Lehrzwecken durch Vokalisierungsstrichlein angedeutet werden.

Je nach konsonantischer Umgebung und Dialekt können die Vokale gesprochen ganz unterschiedlich eingefärbt werden, so daß auch e, o oder ähnliche in der Sprache vorhanden sind.

Insofern ist das von den Deutschen gehörte „Moslem“ richtig, während „Muslim“ heute eher das Bemühen um politische Korrektheit widerspiegelt.

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Sigmar Salzburg
26.09.2020 07.58
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Nach Sexismus-Vorwurf gegen „Tichys Einblick“

Roland Tichy gibt Vorsitz von Ludwig-Erhard-Stiftung ab

Der Publizist Roland Tichy wird den Vorsitz der Ludwig-Erhard-Stiftung abgeben. Zuvor hatte es massive Kritik gegeben, ausgelöst durch einen Artikel in seinem Magazin „Tichys Einblick“, der als sexistisch eingestuft wurde. Mehrere Politiker distanzierten sich von der Stiftung, darunter auch Gesundheitsminister Spahn, Unionsfraktionsvize Linnemann und Staatsministerin Bär. [...] Bär hatte gegenüber dem Handelsblatt ihre Entscheidung so begründet: „Grund ist eine Publikation in dem Magazin ‚Tichys Einblick‘, die frauenverachtende und in höchstem Ausmaß sexistische Äußerungen gegenüber meiner Kollegin Sawsan Chebli enthält.“ In dem umstrittenen Text heißt es über Chebli: „Was spricht für Sawsan? (...) Befreundete Journalistinnen haben bislang nur den G-Punkt als Pluspunkt feststellen können in der Spezialdemokratischen Partei der alten Männer.“ [...]

Diese Nachricht wurde am 26.09.2020 im Programm Deutschlandfunk gesendet.

deutschlandfunk.de 26.9.2020 [rd. 800 Wörter]

Was für ein Zwerginnen- und Zwergenaufstand wegen eines sicher nicht unberechtigten Spotts: Früher war man weniger zimperlich: Ex-NRW-Minister Friedhelm Fahrtmann (SPD) zog in den 90ern über „Piepsmäuse“ her, die ihre Position nur erreicht hätten, „weil sie zwischen den Beinen anders aussehen als ich!“

Wiki: In dieser Zeit prägte er als strikter Gegner der Frauenquote den Begriff des „Tittensozialismus“, mit dem er die am Geschlecht, nicht an der persönlichen Eignung orientierte Zusammensetzung von Parteigremien sowie die krampfhaften Bemühungen um eine geschlechterneutrale Sprache kritisierte. Außerdem machte er sich wiederholt dafür stark, kriminelle Ausländer beschleunigt abzuschieben.
Ein echter alter Sozialdemokrat! Der Ex-VS-Chef Maaßen (CDU/Werteunion) kritisiert das maßlose Ungleichgewicht in der Bewertung politischer Äußerungen:
Hans-Georg Maaßen@HGMaassen· 26. Sept. 2020
Ein Redakteur bei Tichys Einblick verfasste einen als sexistisch kritisierten Beitrag in einem satirischen Monatsrückblick und H. Tichy wird dafür an den Pranger gestellt. 1/2 ... 2/2 ... Das jetzt entrüstete Establishment schwieg zB bei „Oma ist eine Umweltsau“ (WDR), Polizisten seien Müll (Taz). Keine Rüge, kein Rücktritt und kein Rausschmiss von Chefredakteur und Intendant; das nennt man doppelte Standards.

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Sigmar Salzburg
15.09.2020 12.40
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Aufregung auf Twitter

Komiker Somuncu entfacht Shitstorm

BERLIN. Der Komiker Serdar Somuncu hat durch einen Podcast mit dem Radio-Moderator und Kabarettisten Florian Schröder einen Sturm der Entrüstung hervorgerufen. „Serdar Somuncu ist stolz darauf, rassistische Begriffe zu verwenden und will es weiter tun. Was für ein Arschloch“, schrieb die ehemaligen Grünen-Politikerin und Frankfurter Stadtverordnete, Jutta Ditfurth, auf Twitter.

Der türkischstämmige Unterhaltungskünstler hatte zuvor in dem Format „Schroeder & Somuncu“ unter anderem gesagt: „Ob das ‘Zigeunerschnitzel’ heißt oder ‘Mohrenwirt’ ist mir egal. So lange es nicht unter Strafe steht, sage ich ‘Neger’.“ Somuncu äußerte sich zudem abfällig über die von ihm erwartete Kritik für seine Formulierungen in den sozialen Medien. Den betreffenden Ausschnitt hatte der Journalist Malcom Ohanwe auf Twitter verbreitet...

jungefreiheit.de 15.9.2020 (unreformiert erscheinend)

Und eine reporternde Gastarbeitertochter schließt sich im Jargon an:

Hatice Akyün@hatice_akyun (* 15.6.1969 in Akpınar, Türkei)
Der #Somuncu muss einfach mal wieder richtig durchgefickt werden, so unentspannt, wie der gerade ist.
Was für ein Zwergenaufstand um die einst völlig harmlosen, aber von den Correctness-Zirkeln tabuisierten Wörter!

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Sigmar Salzburg
12.09.2020 03.39
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Berliner Neusprech

In der Wochenzeitschrift „Junge Freiheit“ schreibt Felix Krautkrämer (in unreformierter Rechtschreibung) über den von Rot-Rot-Grün in Berlin beschlossenen Neusprech, der Orwells 1984-Phantasie alle Ehre machen würde. Wir zitieren nur die angeführten Ergebnisse:

Neue Berliner Fibel für Sprachgerechtigkeit
Wenn der Ausländer zum „Einwohnenden ohne deutsche Staatsbürgerschaft“ wird

Berlin ist dafür bekannt, daß nicht immer alles reibungslos funktioniert... Niemand reicht der Stadt das Wasser, wenn es gilt, die speziellsten Mikro-Sorgen der kleinsten Minderheit zum Standard für alle zu erheben. Die Strategie, die dahintersteckt, lautet: Wer sich mit Nebensächlichkeiten beschäftig, muß die wahren Probleme nicht angehen...

Von nun geht es in der Berliner Verwaltung vor allem darum, „respektvoll mit den Menschen in dieser Stadt kommunizieren zu können, unabhängig von ihrem Lebensalter, ihrem Geschlecht, ihrer sexuellen Identität, ihrer Religionszugehörigkeit oder Weltanschauung, ihrer Herkunft, ihrer Hautfarbe oder ihrer Behinderung“. Wie das in der Praxis aussehen soll, ist dem Leitfaden zu entnehmen.

Asylant“ / „Asylbewerber“ > „Schutzberechtigte“.

Ausländer“ > „Einwohnende ohne deutsche Staatsbürgerschaft“

Flüchtlinge“ > „geschützte Personen“.

illegale Migranten“ > „undokumentierte Migranten“,

Migranten“ > „Menschen mit Migrationsgeschichte / internationaler Geschichte“.

Einwanderung von Armutsflüchtlingen“ > „Arbeitseinwanderung“

Kopftuchträgerinnen“ > „Musliminnen“,

Geschlechtsumwandlungen“ > „Geschlechtsangleichungen“

früher ein Mann“ > „bei der Geburt als männlich eingeordnet“

geistig behindert“ > „Mensch mit Lernschwierigkeit“

schwarzfahren“ > „Fahren ohne gültigen Fahrschein“

anschwärzen“ > „melden“.

... nach ... jungefreiheit.de 10.9.2020
Kurz vor dem Ende der DDR fuhr meine Mutter mit einem alten Herrn nach Weimar. Bei der Ausreise mußte sich dieser noch einer schurigelnden Behandlung in der Grenzbaracke unterziehen. Vielleicht hatte er etwas Falsches zum „Reisen innerhalb Deutschlands“ gesagt. Jedenfalls ertönte plötzlich von drinnen ein Gebrülle: „Sie sind Ausländer! Sie sind Ausländer!“ und (mit einem Fußtritt?) wurde der alte Herr nach draußen befördert. Man stelle sich vor, der DDR-Grenzer hätte brüllen müssen: „Sie sind Nicht-Einwohnender*) ohne DDR-Staatsbürgerschaft! Sie sind Nicht-Einwohnender ohne DDR-Staatsbürgerschaft!“ Das ganze Erniedrigungsritual wäre in Lächerlichkeit verpufft.

*) Hier taucht das durch das Part. präs. vermieden geglaubte Maskulin-r wieder auf!


Nachtrag:

Juden in der AfD (JAfD) hat retweetet
Steinhoefel@Steinhoefel

„Vollidioten“ darf man in Berlin auch nicht mehr sagen. Es heißt jetzt „Mitmensch*Innen (m/w/d) mit rot-grünem Denkhintergrund“.
2:49 nachm. · 24. Sep. 2020 aus Hamburg

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Sigmar Salzburg
05.09.2020 19.48
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Bundesanstalt für politische Bildung

Von meiner verstorbenen Schwiegermutter erhielt ich des öfteren Hefte der Bundesanstalt für politische Bildung (bpb), z.B. über den Islam – keine Ahnung, die Leute. Das Institut ist wohl sehr regierungsnahe. Jetzt machte Akif Pirinçci auf eine neue Veröffentlichung aufmerksam:

Schriftenreihe (Bd. 10458)
Heimatlieder aus Deutschland
The Best Originals and Remixes of New German Folk

Diese CD enthält 18 deutsche Heimatlieder und Remixe aus Kuba, Portugal, Spanien, Marokko, Italien, Kroatien, Serbien, Griechenland, Türkei, Mosambik, Südkorea, Vietnam, Rumänien, Kamerun. Die Compilation zeigt die Vielfalt der in Deutschland eingewanderten Folklore.
7,00 € zzgl. Versandkosten (ab 1 kg Versandgewicht)

Inhalt
Tracklist:

1. La Caravane du Maghreb – Marhba
2. Gudrun Gut – Marhba (Remix)
3. Meşk – Heyder Heyder
4. Mark Ernestus – Moca ca la te (Remix)
5. Trio Fado – Toma dá la cá
6. Ricardo, Rafael y Pedro – Y tú, qué has hecho
7. Ulrich Schnauss – La Pagliarella (Remix)
8. Njamy Sitson – Ngaeh Nkuni
9. Guido Möbius – Milho Verde (Remix)
10.Matias Aguayo – Ay Linda Amiga (Remix)
11.Can Oral – Karavi Karavaki (Remix)
12.Symbiz Sound – Go Hyang yui Bom (Remix)
13.Quan Họ Chor Berlin – Con Duyen
14.Gudrun Gut – Projden kroz pasike (Remix)
15.Heide – E klî wält fijeltchen
16.Murat Tepeli – Adalardan bir yâr gelir bizlere (Remix)
17.Amigas Cantan – Ay linda amiga
18.Sandra Stupar und Dusica Gačić – Duni mi duni ladjane

Es handelt sich um eine Audio-CD. Laufzeit: 70:54
Booklet mit Liner Notes von Mark Terkessidis und Jochen Kühling (deutsch/englisch)
_______________________________________
Herausgeber: Jochen Kühling/Mark Terkessidis, Erscheinungsdatum: 24.08.2020, Erscheinungsort: Bonn, Bestellnummer: 10458
Akif Pirinçci macht sich gewohnt robust über das politische Schwindelinstitut lustig (in unreformierter Rechtschreibung):

https://der-kleine-akif.de/2020/09/01/bundeszentrale-der-vollidioten/

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Sigmar Salzburg
24.08.2020 13.37
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Witzemachen ist schon „Hassrede“

Boris Reitschuster meldet (23.8.2020):

Facebook hat mich wegen „Hassrede“ gesperrt für diesen Beitrag, der hier auf twitter noch online ist. Wenn so eine Frage Hassrede ist, wenn man dafür zensiert wird und den Mund verboten bekommt, was hat das noch mit Meinungsfreiheit zu tun? Die drehen völlig frei...

Hurra – Punktsieg an der Facebook-Front
[...]
Hier der Post, den die Zensoren von Facebook für Hassreden hielten und für den sie mich sperrten:

„Naive Frage: Nachdem jetzt selbst die Zigeuner-Soße umbenannt wurde in Paprika-Soße – was soll man aus dem „Zigeuner-Baron“ von J. Strauss und aus dem Lied „Lustig ist das Zigeuner-Leben“ machen? Paprika-Baron? Lustig ist das Paprika-Leben?
Fragen über Fragen in diesen Zeiten.“
Ich habe den Text von zwei Anwälten prüfen lassen, die beide zu dem Schluss kamen, dass er rechtlich einwandfrei ist und Facebook keine Grundlage für die Löschung hatte. Anders als viele annehmen ist der Konzern nämlich an die Grundrechte gebunden und kann nicht nach Belieben löschen...

... mehr bei Boris Reitschuster

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Sigmar Salzburg
17.08.2020 20.20
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Neuwörter und Neusprech

Übernommen von Sieglinde Baumerts Facebook:



Nicht alles trifft gut, aber manches doch! Das letztgenannte Zeugs mußte ich allerdings nachschlagen. Es ist mir bewußt nie in Reichweite gekommen.

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Sigmar Salzburg
09.08.2020 09.45
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Das N-Wort-Tabu

Der ehemalige Verfassungsschutzchef Hans-Georg Maaßen ist ein Beispiel dafür, wie das Urteilsvermögen durch Sozialisation getrübt werden kann. Das heute durch eine Pandemie der Tabuisierung aussprechlich gewordene Wort „Neger“ hatte im Deutschen 1965 noch keinen bösartigen Beiklang – anders als Maaßen jetzt meint, aus einem damaligen „Spiegel“-Artikel herauslesen zu dürfen.

Hans-Georg Maaßen@HGMaassen
7. Aug. 2020

Wer mit dem Spiegel aufwuchs, hätte Rassist werden können. „Negerführer und Friedensnobelpreisträger Martin Luther King.“ „Harlem, dem größten Neger-Kral der Welt.“ „Negerkinder und ausgewachsener Neger.“
Gewiß verband man mit dem N-Wort nicht die Vorstellung eines überintelligenten Menschenschlages und war froh, die US-Probleme nicht auch noch in Deutschland zu haben, aber die Tabuisierung der Bezeichnung setzte erst ein, als Maaßen ins Studentenalter kam. Der „Spiegel“ wagte die Überschrift „Der häßliche Neger“, aber die enthielt immer noch etwas Sozialkritik. „Der häßliche Jude“ war wohl damals schon unmöglich. Nur „den häßlichen Deutschen“ darf es bis heute geben.

Oder meint HGM gar nicht das „rassistische“ N-Wort, sondern eher den heute ungewohnt wahrheitsnahen Bericht im „Spiegel“ von 1965?

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