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Der GenderInnenwahnsinn
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Sigmar Salzburg
02.03.2011 10.25
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Folge des Gender-Wahnsinns

Kfz-Versicherung für Frauen wird teurer

Der Europäische Gerichtshof hat ein spektakuläres Urteil gefällt: Versicherer dürfen keine unterschiedlichen Tarife für Männer und Frauen anbieten, diese verstoßen gegen den Gleichheits-Grundsatz. Die Branche kündigt Beitrags-Erhöhungen an. Für Männer werden Renten-Policen teurer.

Luxemburg Versicherer in der Europäischen Union dürfen Frauen und Männern künftig keine unterschiedlichen Tarife mehr bei der privaten Renten-, Kranken- oder Autoversicherung berechnen. Das hat der Europäische Gerichtshof gestern entschieden. Die bislang übliche Berücksichtigung des Geschlechts als „Risikofaktor“ verstoße gegen den Gleichbehandlungsgrundsatz und die so genannte „Gender-Richtlinie“ der EU und sei deswegen ungültig, urteilten die Luxemburger Richter. Ab Ende 2012 müssen Versicherer nun einheitliche Unisex-Tarife anbieten. Eine Berufung ist nicht möglich…

rp-online.de 2.3.2010

Überhaupt – die angebliche Benachteiligung der Frauen und die daher gebotene „Gleichstellung“: Frauen gehen fünf Jahre früher in Rente und leben im Mittel acht Jahre länger, macht schon mal 13 Jahre Lebensvorteil. Hier verlange ich meine Gleichstellung.

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PL
25.02.2011 07.27
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„Man sitzt Jahre meist unbezahlt an irgendeinem Werk, von dem Doktorväter und -mütter meist immer wünschen, dass es noch üppiger ausfallen möge als es ohnehin schon ausfällt.“

SZ

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PL
19.02.2011 02.25
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Immer dann, wenn ich schlaflos bin, fallen mir Dinge ein, von denen mir während meinen schlimmsten Alpträumen nichts träumt, z.B. daß die einzige Aufgabe des deutschen Verteidigungsministers diese sein könnte: die Verteidigung seiner Ehre in Flachland Deutschland (nicht im bergigen Hindukusch).

Oh nein, ich irrte mich nicht in der Tür! In diesem Strang soll vom GenderInnenwahnsinn und dem aus ihm folgenden GenderInnenschwachsinn die Rede sein. Ich als neutraler Schweizer sollte doch diesen beiden zumindest gleichgültig gegenüberstehn, oder nicht?

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PL
18.02.2011 16.08
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Politisch korrekt dargestellt wurde das Mondschaf.

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Sigmar Salzburg
18.02.2011 10.35
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... mehr vom Mond

Der Mond ist aufgegangen – Kohl/Hildebrandt

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PL
17.02.2011 13.00
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Das „Abendlied“ in geschlechtsneutraler und gerechter Schreibung.

Ersetzungen: Aus „der“ und „die“ wird „das“, und aus „er“ wird „es“

Das Mond ist aufgegangen,
Das goldnen Stesnlein prangen
Am Himmel hell und klar;
Das Wald steht schwarz und schweiget,
Und aus den Wiesen steiget
Das weiße Nebel wundasbar.

Wie ist das Welt so stille,
Und in das Dämmrung Hülle
So traulich und so hold!
Als eine stille Kammes,
Wo ihr des Tages Jammes
Vesschlafen und vesgessen sollt.

u.s.w.

Auch „am“ (für „an dem“ ) könnte noch ersetzt werden.

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PL
15.02.2011 14.20
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Ich kannte ein Fräulein Herrmann. „Guten Morgen, Frau Herrmann!“, begrüßte ich sie an meinem ersten Arbeitstag, und sogleich begann sie mich zu verachten (denn sie hielt meine fröhliche Begrüßung für einen bösen Scherz). Erst heute, 38 Jahre danach, fällt mir ein wirklich böser Scherz ein, nämlich dieser: „Guten Morgen, Frau Weib!“

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Sigmar Salzburg
15.02.2011 13.08
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Einordnen unter Thorheit oder Genderschwachsinn?

[Aufgespießt bei „Schrift & Rede“:]

Wolfgang Wrase, 15.02.2011 um 03.58 Uhr
Der Rechtschreibduden hat dem Spagatprofessor eine Spagatprofessorin hinzugesellt.

Sigmar Salzburg, 15.02.2011 um 09.01 Uhr
... aber die Schrumpfgermanin fehlt!

Wolfgang Wrase, 15.02.2011 um 12.01 Uhr
sprachforschung.org 15.02.2011
Das ist skandalös, denn bei Google findet man keine Spagatprofessorinnen, aber Schrumpfgermaninnen. Zum Beispiel nennen sich eine Office-Anwenderin und eine eBay-Nutzerin so. Es gibt sogar einen Beleg aus einem SPIEGEL Special vom August 2006 über das Altern, der Artikel handelt vom Rassenwahn der NS-Zeit. Das Zitat stammt aus dieser dunklen Epoche:

Welchen Widerhall die Arbeit dieser Experten im Volke fand, illustriert eine im August 1934 veröffentlichte Heiratsanzeige aus dem „Völkischen Beobachter“: „SA-Scharführer, Anfang 30, blonder Vollgermane, kernig und erbgesund, sucht auf diesem Wege die Mutter seiner kommenden Kinder und Wahrerin seines Hortes. Selbe muß Garantin rassischer Vollwertigkeit kommender Geschlechter sein. Stattliche Blondine bevorzugt, nachgedunkelte Schrumpfgermanin unerwünscht.“

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PL
12.02.2011 21.06
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Mit einem Wort: Im Prinzip ist alles sch...egal. – Nur eine Frage hätte ich noch (um von den Moorleichen abzulenken): Nach welchen Kriterien werden die EntkleidungskünstlerInnen engagiert? nach Äußer- oder Innerlichkeiten?

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Sigmar Salzburg
12.02.2011 19.27
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Der Moorleich

Die Moorleiche von Windeby I (auch Kind von Windeby oder Junge von Windeby) ist die gut erhaltene Moorleiche eines etwa 11-jährigen Jungen aus dem 1. Jahrhundert, die im Jahre 1952 im Domslandmoor nahe der Ortschaft Windeby bei Eckernförde in Schleswig-Holstein gefunden wurde. Aufgrund unzulänglicher Geschlechtsbestimmungen und einer falschen Deutung des Fundensembles war diese Leiche viele Jahre als Mädchen von Windeby bekannt. Sie ist die bekannteste Moorleiche in Deutschland.

Heute befindet sich der Leichnam neben anderen Moorleichen in der Dauerausstellung des Schleswig-Holsteinischen Landesmuseums Schloss Gottorf. …

Um die Todesumstände der zunächst als weiblich angesehenen Moorleiche rankten sich viele Spekulationen und Theorien. Forscher gingen zunächst von einer Hinrichtung aus. Als Indizien dafür werden die ungewöhnliche Frisur, eine Augenbinde sowie die Handhaltung in der so genannten Feigenform aufgeführt. Die rechte Hand der Leiche soll bei der Auffindung emporgereckt und der Daumen zwischen Zeige- und Mittelfinger hindurch gestreckt gewesen sein. Das symbolisiert die so genannte Feigenhand, eine Gebärde, die in der Gegenwart sexuelle Aussagekraft hat. …

Der Archäologe Michael Gebühr bearbeitete ein weiteres Mal alle Dokumente zu dem Fund und widerlegte 1979 die Mär von der unsittlichen Missetäterin…. Der Forscher hat nachgewiesen, dass die betreffende Hand des Mädchens nach der Ausgrabung 1952 bei der Einlagerung verformt wurde. …
Die Feigenhand war in der Eisenzeit unbekannt, erst im Mittelalter entwickelte sich die obszöne Bedeutung…[?]

http://de.wikipedia.org/wiki/Moorleiche_von_Windeby_I

Ab und zu besuche ich noch meine(n) Vorläufer(in). Vor zehn Jahren waren meine Kinder ganz wild darauf.

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PL
12.02.2011 15.20
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„Das Motto: Leser fragen – die Chefredaktion antwortet.“

Ach, welch große, wirklich wehtuende, schmerzhafte und kaum auszuhaltende Ungerechtigkeit steckt in diesem Motto! – wurden doch die Leserinnen glattweg vergessen!

Sigmar wird dereinst in seinem patriarchalischen Sumpf versinken und, wenn sein Schicksal es will und der Zufall es veranlaßt, dereinst als Moorleiche ausgegraben werden. Die Analyse der ersten Gewebeprobe wird dann die politisch Korrekten auf sein moralisch-sittlich-verwerfliches Weltbild schließen lassen, womit sich eine zweite Gewebeprobe erübrigt.

Wer weiß heute, ob im zehnten Jahrtausend nach Christi Geburt noch irgendwo im Weltall von der mehrmals reformierten Rechtschreibreform die Rede sein wird? Vielleicht jemand, der sich dann im Forum Schrift & Rede schriftlich beredt zu Worte meldet?

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Sigmar Salzburg
12.02.2011 11.31
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Gender-Dingsbums

Das andere Geschlecht

Wir laden Sie, liebe Leserin, lieber Leser, zum Dialog ein. Sagen Sie uns Ihre Meinung! Das Motto: Leser fragen – die Chefredaktion antwortet.

[Auf die Frage einer Leserin:]

Liebe Frau Ludwig,

vielen Dank für Ihre Zuschrift.

Sie sprechen zwei Aspekte an, die irgendwie mit diesem, ähh, Gender-Dingsbums zu tun haben. Es geht um die Gleichberechtigung in der Sprache und im richtigen Leben. So weit, so gut, so wichtig. Früher wusste jeder: Männer sind anders. Frauen auch. Heute heißt es, politisch korrekt: Alle sind gleich. Im Neusprech nennt sich das „Gender Mainstreaming“.

Was damit gemeint ist, definiert das Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend so: „Gender Mainstreaming ist eine Strategie, um durchgängig sicherzustellen, dass Gleichstellung als Staatsaufgabe (Art. 3 Abs. 2 GG) insbesondere von allen Akteurinnen und Akteuren der öffentlichen Verwaltung verwirklicht wird. Mit Gender Mainstreaming wird im international anerkannten Sprachgebrauch die Optimierung des Verwaltungshandelns im Hinblick auf die systematische Beachtung der Lebenswirklichkeiten von Männern und von Frauen bei der Planung, Durchführung und Bewertung des eigenen Handelns bezeichnet. Wesentlich ist also die geschlechterdifferenzierte Folgenabschätzung.“ Alles klar?

[Es folgt eine Reihe weiterer, nicht immer zustimmungswürdiger Details:]

volksfreund.de 11.2.2011

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PL
09.02.2011 00.27
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Keines meiner sechs Kinder (Mirjam, Sara, David, Benjamin, Debora und Flora) macht den GenderInnenschwachsinn mit; sie schreiben ganz normal z.B. „Künstler“, und sie denken während des Schreibens auch an die „Künstlerinnen“, ohne dabei zu befürchten oder zu beabsichtigen, irgendwen zu diskriminieren.

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PL
08.02.2011 15.00
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Im unscheinbaren Wörtchen „wer“ steckt die Silbe „er“ – ein weiterer Grund, um sich als politisch Korrekter aufregen zu können. Ich schlage vor, das Wörtchen „er“ durchs geschlechtsneutrale Wörtchen „es“ zu ersetzen.

Dem GenderInnenwahnsinn gemäß müßte der obenstehenden Absatz wie folgt lauten:

„Im unscheinbaren Wörtchen „wes“ steckt die Silbe „es“ – ein weiteses Grund, um sich als politisch Korrektes aufregen zu können. Ich schlage vor, das Wörtchen „es“ durchs geschlechtsneutrale Wörtchen „es“ zu essetzen.“

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Sigmar Salzburg
08.02.2011 14.48
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Zur Erinnerung

Bibel in „gerechter Sprache” u.a.:

nachrichtenbrett.de 29.12.2006

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