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Forum > Rechtschreibforum
Ein Volk zu Schreibstümpern gemacht
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Sigmar Salzburg
18.11.2019 10.06
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Rechtschreib„reform“: ss nach kurzem Vokal !


Bild PI-NEWS

Von REALSATIRE | Kein Fake, sondern die reine Wahrheit. Die SPD in NRW hat sich zum Volkstrauertag bei der Kranzniederlegung erbarmungslos blamiert. Die Mülheimer GenossenInnen von Unterbezirk und Ratsfraktion ließen eine eigene Trauerschleife zu, auf der wörtlich stand: „Den Opfern von Krieg und Verschissmuss“ (Hervorhebung durch die Red.).

Natürlich hätte es „Faschismus“ heißen sollen und müssen. Aber deutsche Sprache, schwere Sprache. Offensichtlich merkte keiner der Genossen beim Niederlegen des Trauerbestecks den peinlichen Fehler oder verhinderte ihn. Auch Rodium Bakum nicht, Fraktionsvorstandsmitglied der SPD und gebürtiger Kiewer. Er vermutet Sabotage zum absichtlichen Schaden für die SPD. Diese hat sich inzwischen entschuldigt und den Fehler korrigiert, indem sie die Schleife abschnitt und textlich auf „Den Opfern von Krieg“ verkürzte...

Nicht auszuschließen ist auch, dass das Unwort unabsichtlich gewählt wurde, von wem auch immer. Auch hier stehen die Genossen im Soll. Denn schließlich ist die SPD lange Jahre bildungspolitisch verantwortlich in NRW. Man denke hier nur an den Irrweg „Schreiben nach Hören“...

pi-news.net 18.11.2019

Zwei Systemfehler in einem Wort: ss-„Reform“ und Schreiben nach „Gehör“. Aber selbst PI-News wagt nicht, als Ursache die auch dort meist unterwürfig befolgte Rechtschreib„reform“ der Altparteien zu benennen.

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Sigmar Salzburg
23.10.2019 07.02
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20 Jahre leichteres Schreiben

Mike (Maik?) Mohring wird bedroht.

tagesspiegel.de:
Thüringens CDU-Spitzenkandidat Mike Mohring hat eine rechtsextreme Morddrohung gegen ihn öffentlich gemacht. Er twitterte ein Foto von einer E-Mail, in der mit einem Mordanschlag auf ihn gedroht wird. Die Verfasser fordern, dass Mohring seinen Wahlkampf einstellt. Die Thüringer wählen am 27. Oktober einen neuen Landtag.
tagesspiegel.de 20.10.2019

Der Drohbriefschreiber, hier sein Text abgeschrieben und markiert, macht über dreißig Fehler, Wiederholungen und schiefe Kommasetzung eingeschlossen. Dazu kommt schiefes Deutsch. Bemerkenswert ist, daß die Rechtschreib„reform“ gerade solche Fehler nicht vermeiden hilft. Der großsprecherische Verfasser stellt sich auffällig als Urbild eines dummbratzigen Neonazis dar:

Von: staatsstreichorchster@hitler.rocks

Guten Tag Herr Mohring,
wie sie laut dem Titel schon wahrscheinlich schon bemerkt haben, ist ,dies keine gewöhnliche E-Mail.
Wir sind eine global vernetzte Gruppe von rechtsextremisten.
Wir nennen uns das „Staatsstreichorchester“, und wahrscheinlich haben sie schon von uns in der letzten Zeit etwas gehört.
Dies ist eine kleine Vorwarnung vion uns an sie ,da sie unser erstes Zielobjekt sein werden.
Geben sie den Wahlkampf auf ,in einem Tweet, den sie verfassen werden.
Werden sie auf diese Forderung nicht eingehen ,dann wird ihnen das selbe wie damals Frau Henriette Reker zustößen.
Sie haben bis Sonntag 12:00 Mittags Zeit, sich vom Wahlkampf mit einem Tweet zu distanzieren ,ansonsten werden wir gegenmaßnahmen treffen und auf sie jagd machen.
Wir werden sie versuchen, auf der nächsten öffentlichen Veranstaltung ,niederzustechen, und wenn das nicht gelingt ,dann werden sie mit einer Autobombe oder ähnliche_ hinterhältigen Attentate_ rechnen müssen.
Überlegen sie ganz gründlich ,welchen Weg sie als linksversiffter Heuchler einschlagen werden.
Dies ist eine Warnung, eine zweite wird es nicht geben.
Das erwartet all die Links- und Öko-Fotzen da draußen, wir werden euch zuerst versklaven und dann vernichten.

Sieg Heil und Heil Hitler!
Mit freundlichen Grüßen
Die Musiker des Staatsstreichorchesters
Björn Höcke kriegt auch Morddrohungen, sicher noch viel mehr als Mohring, aber er macht damit keine Mitleidswerbung und keine unausgesprochenen Unterstellungen gegen die linken Konkurrenten im Wahlkampf.

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Sigmar Salzburg
03.06.2019 12.32
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Nahles' Rücktritt in Ur-BILD-Sicht

Der Ex-BILD-Chef um 1990, Peter Bartels, nimmt anläßlich des Rücktritts von Andrea Nahles die Gelegenheit wahr, zu zeigen, daß BILD unter ihm nicht so viele Leser verloren hätte. Zugleich protzt er mit seinem enormen Trivialwissen:

Nahles weg, hat kein Zweck
Von PETER BARTELS

Ja,ja,ja,sie war wirklich mal hübsch. Sogar attraktiv. Wenn man so will. Lange her. Und sie wollte mit 18 Bundeskanzlerin werden. Oder Hausfrau. Das Kind hat sie schon. Den Bauerhof vom Ur-Oppa auch. Der Mann fehlt noch …

Kanzler*in kann Andrea Nahles nicht mehr werden. Nächste Woche ist sie nicht mal mehr SPD-Fraktions- oder Parteivorsitzende. Sogar das Bundestagsmandat will sie hinschmeissen.
[...]
bartels-news.de 2.6.2019
Orthographie-Analyse: 763 Wörter: 0 dass/daß; sonst. Reform-ss: 1 Einfluss; falsche Reform-ss: hinschmeissen, ausser, fleissig; traditionelle ß: gepaßt, häßlich, Meßdiener; F: „Doktorantin“ (Zitat?);

Hier sollen nur kurze Kostproben folgen:
… In zwei Wochen wird sie 49 und hat schon alle Träume hinter sich: Singen kann sie nicht – nur quietschen. Reden kann sie nicht – nur keifen: „Ab Montag gibt’s auf die Fresse!“ Sie meinte Merkel und die längst rotgrüne CDU. „Stunden“ später die Poskynese, der Kniefall ...
Ein Fachmann weiß viel über wenig, ein Journalist wenig über viel. Im äußersten Fall weiß der Fachidiot alles über nichts, der Journalist nichts über alles. Immerhin beschreibt Bartels singuläre Horizonte schon nach neuester Physik.
Nahles früheres SPD-Proletariat? Längst bei der AfD. Sogar der eigene SPD-Genosse Güllner köpfte die Genossen auf 12 Prozent runter; der Ereignishorizont der 5 Prozent-Hürde ist erreicht. Die physikalischen Gesetze von Einsteins gerade qua Foto bewiesenem Schwarzen Loch ziehen, wie Gott seit Big Bang befahl: Einmal drin, nie mehr raus. Hoffnungslos.
Andrea Nahles bezeichnet sich noch heute als Literaturwissenschaftlerin…
Nahles war eine der ersten Meßdienerinnen in der Vulkaneifel … Die erste Vorsitzende der SPD … Vier Jahre Arbeitsministerin, obwohl sie nie Arbeiten gelernt, nie einen Beruf erlernt hatte. Denn gleich nach dem Abi studierte sie Politik („Kanzlerin!“). Nach 10 (zehn!) Jahren (1999) „Magistra Artium“. Titel der Arbeit: „Die Funktion von Katastrophen im Serien-Liebesroman“. Gott, werden die Lore-Leserinnen aufgeatmet haben, als die „Doktorantin“ 2005, nach nur einem Jahr (1) die Arbeit an ihrer Promotion einstellte.
Das war zu der Zeit, als sie die schreibreformverzögernden Kultusminister rügte, obwohl sie selbst davon kaum mehr wußte, als daß man „Du“ kleinschreiben sollte. Ein Germanist hatte darauf unter dem Titel
„Frau Nahles vom SPD-Milchmädchenflügel“
geschrieben:
„Die Kandidatin für den stellvertretenden Parteivorsitz der SPD ist um ihren Sachverstand nicht eben zu beneiden“.

Dennoch „beschloß sie Politiker*in zu werden“, wie die ihr später vorgesetzte (lustlose) Physikerin und ein weiterer Vorgänger, den man wegen mangelnder Begabung nicht auf die Kunsthochschule gelassen hatte.

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Sigmar Salzburg
07.05.2019 10.26
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Allgemeine Verunsicherung oder „an die eigene Nase ...“

Polizeimeldung: Hanf essen Rechtschreibung auf
In Politik | Am 27. April 2019 | Von Sebastian Bartoschek

Am 26.04.2019 gegen 20:00 Uhr wurde der Polizei gemeldet, dass es in alten Kornspeichen in der Fabrikstraße in 17335 Strasburg brennen soll... Es brannte in der 8. Etage des ehemaligen Kornspeichen... Während der Löscharbeiten wurde auf der Etage eine Indore-Hanfplantage mit mehreren hundert Hanfpflanzen festgestellt ...
Wenn man Strasburg nur mit einfachem „s“ schreibt, und es nicht falsch ist, dann ist man in der „einzigen uckermärkischen Stadt Mecklenburg-Vorpommerns“ ...

Irgendwas brennt also in Strasburg, wie die Polizei selbst schreibt
ein ehemaliger Kornspeichen. (sic!)
Und eben jener Brand führt zur Entdeckung dessen, was wohl als das größte Drogendepot in Strasburg in die jüngere Geschichte eingehen wird, oder wie die Polizei sagt, eine
Indore-Hanfplantage (sic!).
... Ob die Aufregung über den Fund, der Konsum des_Selben oder eine geheimnisvolle dritte Erklärung für die Schreibfehler der Polizei verantwortlich ist, konnte derzeit noch nicht geklärt werden.

ruhrbarone.de 27.4.2019

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Sigmar Salzburg
22.03.2019 06.01
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Wir machen, wozu der Rechtschreibrat kein Geld hat:

„Reform“-Folgen-Forschung

Der Ex-BILD-Chef um 1990, Peter Bartels, hat solch ein Mitteilungsbedürfnis, daß er seine Textmengen wohl nicht mehr alle los wird. Daher hat er seit einiger Zeit sein eigenes/n „Blog“ (bartels-news.de). Nun zeigt es sich, daß er, bis auf die „Tarn-dass“ und einige neue Unsicherheiten, traditionell schreibt, z.B. zum letzten „Maischberger-Talg“:

EU-Maische
Tichy's EU: Was nicht geht, muß man verdoppeln!

Von PETER BARTELS
Staubsauger, die keinen Staub im Beutel haben dürfen … Gurken, die nicht krumm sein sollen … Balkan statt Briten … „Und was nicht geht in der EU muß man verdoppeln“ … Der „Größte“, den die SPD je hatte, verdreifachte sich sogar …

bartels-news.de 21.3.2019
1257 Wörter: 5 dass, sonstige Reform-ss: 1 muss [Zitat]; 1 Falsch-ss: ausser; 10 reformwidrige Traditions-ß: 4 muß, 1 müßte, 4 häßlich, Hauptschulabschluß: sonstig: Gurgen (Dialekt?)

Beim rechten Portal „PI-News“ fühlt sich Bartels jedoch genötigt, den gleichen Text ss-haltiger zu machen:
KRITIK ZUM MAISCHBERGER-TALK ÜBER „POPULISTEN“
Roland Tichy: Was nicht geht, muss man verdoppeln!
Die Maischberger-Runde vom 20.3.2019 zum Thema „Populisten gegen Europa: Ist der Brexit erst der Anfang?“

Von PETER BARTELS | Staubsauger, die keinen Staub im Beutel haben dürfen ...

pi-news.net 21.3.2019
1262 Wörter: 5 dass, 6 sonstige Reform-ss: 4 muss u.ä., 2 hässlich; Falsch-ss: ausser; 4 reformwidrige Traditions-ß: 2 muß, 2 häßlich, Hauptschulabschluß; sonstig: Gurgen (Dialekt?)

Den gleichen Druck, der Abschaffung der traditionellen Rechtschreibung nachzugeben, fühlte wohl auch Dr. Wolfgang Prabel *). Die „Deutschlandverteidiger“ von PI gehen anscheinend davon aus, daß die mit der „leichter erlernbaren“ Reformschreibung aufgewachsene jüngere Generation so dressiert ist, daß sie schon beim ersten Auftreten eines „daß“ oder „muß“ abschaltet und die Leseversuche einstellt.

*) Im letzten PI-Eintrag am 22.3. nun ohne ß-„Reformierung“!

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Sigmar Salzburg
05.02.2019 13.01
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Bald wird vor Gestern über Morgen sein!

Sonne lacht – Blende acht!

Am 05.02.2019 veröffentlicht

Alle Freunde von orientalischer Musik kamen Gestern beim „Antifaschistischen Mikrofon“ wieder voll auf ihre Kosten. Nachdem die letzte Demo ja ausgefallen ist, konnte Gestern trotz vieler Krankheitsfälle (siehe Video) die nächste Demo stattfinden...

Die Antifaschisten/MLPD-Demo nach wie vor aktiv an jeden 2. Montag im Monat, jeweils von c.a. 17.00 bis 17.30 Uhr auf der Leipziger Strasse.

https://www.youtube.com/watch?v=BdS9pmGgrWs&feature=youtu.be

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Sigmar Salzburg
13.01.2019 15.39
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Rechte Säuberungen

Felizitas Küble leitet den KOMM-MIT-Verlag und das Christoferuswerk in Münster. Sie schreibt im CHRISTLICHEN FORUM und wurde hier schon des öfteren wegen ihrer traditionellen Rechtschreibung erwähnt. Jetzt wurde dort ihr Bericht über die Rede Dr. Karlheinz Weißmanns, „evangelischer Theologe, Philosoph und Historiker“, zum Neuen Jahr veröffentlicht. Weißmann schreibt ebenso, jedenfalls in der „Jungen Freiheit“, in bewährter Weise. Der Bericht umfaßt etwa 960 Wörter.
Der Artikel endet mit den Worten:

Dr. Weißmann erinnerte an den deutsch-jüdischen Politiker Walter Rathenau, der nach dem Versailler Vertrag einen „flammenden Appell“ für den Zusammenhalt der Deutschen veröffentlicht habe. Seinem Schlußwort wolle er sich anschließen: „Sursum corda – Hoch die Herzen!“

Abschließend scherzte der Redner: „Das Büffet ist eröffnet – trinken Sie mindestens ein Glas auf das Wohl unseres Vaterlandes!
charismatismus.wordpress.com 12.1.2019
Der Text wird auch auf dem rechten Revoluzzer-Portal „PI-News” wiedergegeben. Aber dort mochte man der jüngeren Generation die schwer leserlichen „daß“ nicht zumuten und wechselte sie gegen „dass“ aus. Auch ein „paßt“ mußte dran glauben. Das „Schlußwort“ und der „befaßte“ Historiker entgingen jedoch der Säuberung.

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Sigmar Salzburg
11.01.2019 08.52
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„Angebliches Bekennerschreiben wird geprüft“

faktenfinder.tagesschau.de 10.1.19

Es wurde eiligst gelöscht und stand auf dem immer noch nicht voll verbotenen Antifa-PortalIndymedia“. Die Möglichkeiten, aus der Orthographie auf das „zuletzt gelesene Micky-Maus-Heft“ zu schließen, sind hier leider beschränkt. Trotz der bekannten Reformunterwürfigkeit der Antifa kommt hier eigentlich nur der Satz infrage:

„Magnitz, der gute Kontakte in die rechtsextreme und faschistische Szene hält und des öfteren* mit rassischtischen Äußerungen in Erscheinung tritt, darf in Bremen und anderswo keinen Fuß mehr fassen und gehört wie jeder andere Nazi mundtot gemacht.
Der Verfasser könnte vorher in „junge Welt“ oder „Konkret“ gelesen haben, oder einfach nur der Verunsicherung erlegen sein, die allgemein seit der Rechtschreib„reform“ verbreitet ist.

Ein weiteres, bis jetzt ungelöschtes Beifallsschreiben bestärkt allerdings die Untergrund-Armeen kryptisch in ihrem Tun:
indymedia.org 8.1.19 & nazi-watch 8.1.19

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Sigmar Salzburg
24.11.2018 06.44
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Zerspaltene Schreibnation

Da die von den Kultusministern mit Hilfe des Durchsetzungseifers der Medien errichtete Quasi-ss-Diktatur nun schon 20 Jahre dauert, bleibt es nicht aus, daß auch manche letzte Aufrechte aus dem einstig mehr als 80prozentigen Widerstand schwach werden und einzelne Signale der Unterwerfung aussenden. Man kann sie nicht eigentlich als Schreibstümper bezeichnen.

Nicolaus Fest, bis 2014 bis stellv. Chef von BamS, die von 2004-2006 bewährt kultiviert schrieb, läßt immer wieder mal vereinzelt antireformistische ß einfließen.

Peter Bartels, BILD-Chedredakteur um 1990, der im vorletzten Sommer bei PI-News einstieg, verwendete anfangs nur die Tarn-dass, und schrieb sonst frei Schnauze. Der beliebig herausgegriffene Artikel v. 2.8.2017
Stell Dir vor. es wird abgeschoben, und keiner geht weg zeigte folgenden Stand:

825 Wörter: 1 dass, sonst keine Reform-ss; zurzeit; traditionell: 2 muß, müßten, unfaßbar.

Burkhard Müller-Ullrich, der bekannte Feuilletonist, der sonst natürlich reformiert auftreten mußte, schrieb bei der „Achse des Guten“ immer noch in bewährter Weise. Sein letzter Artikel vom 21.5.2018 zeigt aber schon Spuren des (absichtlichen?) Verfalls:

641 Wörter: 0 dass; 2 Kulturausschuss, müssten, Abschuss; 2 daß, gewiß.

Daß er sonst ein Aufrechter geblieben ist, zeigt der Inhalt seiner Mitteilung:

Warum ich aus dem deutschen PEN austrat“.

Er trat aus, weil der einst für die Freiheit des Wortes eintretende PEN beim Vorlesetag der „Stiftung Lesen“, bei der Politiker in Schulen und Kitas Kindern aus Büchern vorlesen, den AfD-Vertretern die Vorleselizenz entziehen wollte...

Vielleicht wäre das aber auch zumindest in Berlin kein großer Schade gewesen, wo nach einer jüngsten Mitteilung von 103 Grundschulkindern in fünf Klassen nur noch eins von zu Hause aus deutsch spricht.

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Sigmar Salzburg
21.10.2018 07.25
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Nicolaus Fest:

Anschlag auf Deutschland – die europäische Einlagensicherung
In den Untertiteln:
„Letztlich zahlen dann wir für die Mißwirtschaft Italiens – das ist Draghis Plan.“
https://youtu.be/zy8x1oZLUtA

Nicolaus Fest (ehem. BILD) und Peter Bartels (ehem. BILD) „unterlaufen“ immer wieder solche ß-„Fehler“! Michael Klonovsky (ehem. FOCUS) passiert das nie. Sollte es doch nicht nur die übliche Reformstümperei sein?

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Sigmar Salzburg
19.09.2018 09.16
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Erstaunlich, ...

... Ex-BILD-Chef (um 1990) Peter Bartels hat gestern schon sechs Stunden vorher das exakte Ergebnis des Tauziehens um den nunmehrigen Ex-Verfassungsschutzchef Hans-Georg Maaßen vorausgesagt – vermutlich nach dem, was schon länger im Grokodeal-Sumpf ausgekungelt war.

Alle lagen richtig … Alle lagen falsch … Maaßen ist weg! Und doch da: Er wird in den Himmel auffahren!! Er wird befördert … wegbefördert: Der Verfassungsschutzpräsident wird Staatssekretär im Innenministerium. Heute Nachmittag wird die Frohe Botschaft verkündet. Das Wunder: Er wird sein eigener Chef. Natürlich unter dem Innenminister!
Bemerkenswert ist auch, wer sonst noch vorher eingeweiht war, um durch öffentlichen moralischen Druck das Ergebnis abzusichern:
Nur das Zentralkomitee der Medien wußte Bescheid, die hinlänglich bekannten Taktgeber der Politik in der Journaille: SÜDDEUTSCHE Alpenpravda, die taz-Beilage FAZ, der blinde SPIEGEL. Und BILD, natürlich. Und ebenso natürlich: Die Kanaillen der Glotze: ARD, ZDF, Phoenix. (pi-news 18.9.18) [! z.Zt. gestört!]

Orthographische Analyse des Bartels-Textes: 972 Wörter: 4 dass; 0 sonstige Reform-ss; GKS: 2 heute Nachmittag; traditionell: heute früh; 2 mußte, läßt, wußte... (BILD-Zitat „läßt“? Reformsabotage?)
Nach einer sicher geschönten Umfrage hat die Kanzlerin mit der Entfernung Maaßens aus dem Amt 40 Prozent der deutschen Wähler verprellt, gegen 53 Prozent der von den Medien herbeigeschriebenenen Zustimmung – um die Gunst von 91 Prozent der SPD-Wähler zu erlangen, die heute höchstens noch 20 Prozent der deutschen Wahlberechtigten ausmachen. Es könnte ein Pyrrhus-Sieg für die SPD-Frau Nahles werden. Für Seehofer auch, trotz der scheinbaren Beförderung von Maaßen.

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Sigmar Salzburg
02.09.2018 05.49
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Schreibstümper oder heimlicher Widerständler?

Nicolaus Fest 31. August um 13:21 ·

BILD schreibt heute, Zabel habe den Haftbefehl veröffentlicht, damit die Öffentlichkeit die harten Fakten kenne. Dass Zabel diesen Weg wählt, weil er den Medien zutiefst mißtraut, lässt BILD weg...

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Sigmar Salzburg
20.07.2018 06.14
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Gab es früher nie: Konfusion im selben Satz

Ihre Meinung zu: Putin springt Trump zur Seite

Am 19. Juli 2018 um 19:59 von zopf
Ergebnisse, großer Erfolg, wichtige Dinge, nützliche Abmachungen
Nun, das läßt ja genügend Raum für die wildesten Spekulationen, auf welche Überraschungen wir gefasst sein dürfen ...

https://meta.tagesschau.de/id/136321/putin-springt-trump-zur-seite

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Sigmar Salzburg
17.07.2018 08.09
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Kein Glück mit den neuen SS

Der Psychologe, Sektenkritiker und Tierrechtler Colin Goldner hat die Hinrichtung des japanischen Führers der AUM-Sekte, Shoko Asahara, zum Anlaß genommen, die Machenschaften und Ausbreitung dieser mörderischen Endzeit-Sekte zu schildern, die zunächst unter Ausnutzung der Religionsfreiheit in Japan staatliches Wohlwollen genoß:

23 Jahre nach Giftgas-Anschlag in der Tokyoter U-Bahn
Die nach dem Sieg der deutschen Schreibreformersekte auch beim „Humanistischen Pressedienst“ befolgte „Reform“ konnte unter dem Zeitdruck natürlich nicht perfekt umgesetzt werden:
3066 Wörter, „Reform“: 2 dass; genoss, fassten, musste, Bewusstsein, Nachlass, 4 Russland, traditionell: genoß, beschloß, 2 mußte[n], wußte, Prozeß, Rußland, Fitneßzentren [!], im geringsten, selbsthergestellter,
Nebenbei fällt auf, daß der„hpd“ sein Gewicht im übrigen auf Christentums- und „Rechts“kritik legt und die erste erfolgreiche tötungsbereite Großsekte höchstens in der Ferne angreift – während man seine Importversion in Deutschland eher verschont, weil es sonst „Rassismus“ wäre.

https://hpd.de/artikel/sekten-guru-shoko-asahara-hingerichtet-15784

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Sigmar Salzburg
16.06.2018 17.13
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Bartels Rache an BILD und Merkels Bevölkerungsreform?

Der Ex-BLD-Chef um 1990, Peter Bartels, könnte Symbolfigur für das durch die Rechtschreib„reform“ angerichtete ss-Chaos sein, wenn man nicht den Verdacht haben müßte, daß es nicht Unfähigkeit, sondern Rache ist, die ihn die nutzlose Beliebigkeit des „Herzstücks der Reform“ vorführen läßt:

SCHWARZER TAG IM REICHSTAG
Deutschland starb an einem Freitag …


16. Juni 2018
Von PETER BARTELS | So also hört es sich an, wenn einem Staat die Stunde schlägt. Es wird gelogen und betrogen – geheuchelt und gemeuchelt. Bis zuletzt. Die einen haben nichts gewußt, die anderen wollten nie was wissen. Und alle haben es nur gut gemein. Schuld? Immer die anderen …
“Die Letzten Tage von Rom”, bevor das Weltreich unterging, müssen ähnlich gewesen sein, wie die letzten Tage im Reichstag...

pi-news.net 16.6.2018

Analyse – 1004 Wörter, „Reform“: 1 dass, Fresssack, wässrig, falsch-ss: Füssen, ausserhalb, fleissig, traditionell: gewußt, mußte, müßten, läßt, bißchen
Das Bild hunderter anderer Bartels-Artikel, die wir analysiert haben, ist ähnlich. Nur das nichtsnutzig reformierte „dass“ ist nie „falsch“ geschrieben. „Bartels Breitseite“ im neuen Deutschland-Kurier ist aber wohl immer durch den „Korrektur“-Automaten gelaufen. Vielleicht hat er es deswegen dort auch nicht lange durchgehalten.

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