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Sigmar Salzburg
19.03.2017 09.49
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Auf dem Journalisten-Abwatsch-Blog ...

... „Journalistenwatch“ verwendet Max Erdinger standhaft die traditionelle Rechtschreibung:

Schon der deutsche Bundestag ist nichts als eine Ansammlung von verbeamteten Juristen und Lehrern, die für ihre politische (Un)tätigkeit freigestellt worden sind. Die deutsche Regierung besteht aus Parteifunktionären, die zum größten Teil noch nie mit etwas anderem als ihrem Mundwerk einen Euro gemacht haben.

Sehr verkürzt könnte man sagen, daß es sich bei der amerikanischen um eine Macherregierung handelt und bei der deutschen um eine Gesinnungs- und Bekenntnisregierung, die außer fordern, warnen und Zeichen setzen nicht viel zustande bringt.

Mit Andrea Nahles haben wir eine Arbeitsministerin, die noch nie in ihrem Leben mit produktiver Arbeit Geld verdient hat, mit Ursula von der Leyen eine Verteidigungsministerin, die bei Amtsantritt keinen blassen Dunst von militärischen Dienstgraden hatte. Bis heute ist nicht ganz klar, was die in der DDR sozialisierte Angela Merkel zur CDU gebracht hat. Weggefährten Merkels hätten sie eher bei der SPD oder bei den Grünen gesehen.

Die amerikanische Regierung arbeitet für das amerikanische Volk, die deutsche für ihre ideologischen Visionen. Es ist Altbundeskanzler Helmut Schmidt gewesen, der den Ratschlag äußerte, daß, wer Visionen hat, besser zum Arzt gehen sollte...

journalistenwatch.com/ 18.3.2017

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Sigmar Salzburg
13.03.2017 18.03
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Thüringischer AfD-Vorsitzender

Björn Höcke 13. März 2017

Holland schmeißt Türkenministerin raus!
[...] Richtig so! Während die deutsche Regierung zuläßt, daß Erdogan uns vor der ganzen Welt lächerlich macht, zeigt [zeigen] die Niederlande Selbstbehauptungswillen und schützt [schützen] die ihre Souveränität. [...]

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Sigmar Salzburg
13.03.2017 18.02
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Gudrun Eussners Schaf

12. März 2017
Der Karneval ist zu Ende


Liebe Freunde!
Meine Herrin schickt mich vor, weil sie angeblich keine Zeit hat, sie schreibe an einem Buch. Wer das glaubt! blök. Ich soll Euch sagen, daß Ihr aufhören könnt, Karneval zu feiern, auch wenn die türkische Regierung sich so aufführt, als wenn der Spaß noch nicht vorbei wäre.

weiterlesen…

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Sigmar Salzburg
28.01.2017 10.47
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Traditionell geschriebener Widerspruch

Der Vorsitzende der AfD-Fraktion im Thüringer Landtag, Björn Höcke, ist einer der wenigen bekannten Politiker, die es bisweilen noch wagen, offizielle Briefe in traditioneller ß-Schreibung zu verfassen. Er hatte an den Stiftungsdirektor der Gedenkstätte Buchenwald, Prof. Volkhard Knigge, folgenden Brief geschrieben (MDR Twitter):

Sehr geehrter Herr Professor Knigge,

ich beziehe mich auf das Schreiben Ihres Stellvertreters, Herr Lüttgenau, das ich als Ausladung von der offiziellen Gedenkveranstaltung am 27. Januar 2017 in Buchenwald verstehen muß. Ich gehe davon aus, daß die im Schreiben Ihres Stellvertreters zum Ausdruck gebrachte Meinung auch die Ihrige ist.

Ich toleriere Ihre Meinung zu meiner Person, obgleich ich sie für falsch halte. Sie sind allerdings nicht Herr meines Gedenkens. In den vergangenen Tagen habe ich wiederholt, und zuletzt am 25. Januar 2017 im Thüringer Landtag, darauf hingewiesen, daß ich das Holocaust-Mahnmal in Berlin nicht als Schande bezeichnet und das Gedenken an die Judenverfolgung niemals infrage gestellt habe.

Es steht Ihnen schlicht nicht zu, zu entscheiden, wer für ein Verfassungsorgan an dieser offiziellen Gedenkveranstaltung teilnimmt und wer nicht. Im Übrigen können Sie keine Haltung aussperren, die nicht existiert. Deswegen werde ich selbstverständlich zusammen mit einem Kollegen am 27. Januar ab 14:00 Uhr meiner Trauer um die Ermordung der deutschen und europäischen Juden Ausdruck verleihen.

Zur Klärung aller offenbar immer noch bestehenden Mißverständnisse biete ich Ihnen ein Gespräch unter vier Augen an. Ich würde mich freuen, wenn Sie mein Angebot annähmen.

In vorzüglicher Hochachtung

Björn Höcke

Vorsitzender der AfD-Fraktion im Thüringer Landtag
Hintergrund ist, daß Höcke wegen seiner angeblichen „Nazirede“ (Bild) und der dpa-Lüge „Höcke nennt Holocaust-Gedenken eine Schande“ ( FOCUS) von den Gedenkfeiern am 27. Januar ausgeschlossen wurde. Das Signal für die Hatz hatte Thomas Oppermann (SPD) gegeben: „Höcke ist ein Nazi“ – d.h. einer, der heimlich den Massenmord an den Juden gutheißt und öffentlich den Holocaust „relativiert“.

Jetzt setzt Spiegel Online die Denunziation fort:
Die KZ-Gedenkstätte Buchenwald hat Björn Höcke den Zutritt verwehrt. Ein Mitarbeiter stoppte den AfD-Politiker am Eingang.
Er fiel mit geschichtsrevisionistischen Reden auf, zuletzt sprach der Vorsitzende der thüringischen AfD, Björn Höcke, unter anderem davon, es müsse Schluss sein mit „dämlicher Bewältigungspolitik“.
spiegel.de 27.1.2017
Bekanntlich heißt „geschichtsrevisionistisch“ vor allem Holocaust-Leugnung, für einen Geschichtslehrer eine existenzvernichtende Anschuldigung. Mit „dämlicher Bewältigungspolitik“ ist aber wohl eher die Zwangsneurose gemeint, „wegen Auschwitz“ Millionen von „Flüchtlingen“ aus aller Welt aufnehmen zu müssen, von denen 70 Prozent nach der Menge der „verlorenen“ Ausweispapiere Asylbetrüger sein dürften.

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Sigmar Salzburg
04.01.2017 21.16
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Wo bleiben die 45 Millionen?

Vor zwei Monaten hatten wir schon über den Internet-Jugendfunk der Zwangsgebührensender berichtet, für den 45 Millionen Euro abgezweigt werden. Akif Pirinçci hat die tatsächlichen Kosten dieser Billigst-Produktionen abgeschätzt und mutmaßt, wem wohl das überschüssige Geld zugute kommt. Wir vermerken, daß Pirinçci weiterhin reformfrei veröffentlicht und dabei auch unauffällige Reformalbernheiten vermeidet, z.B.:

Im "Auf einen Kaffee mit Moritz Neumeier" verrät uns der in der Blüte seines Lebens stehende Moritz, daß er mit dem Rauchen aufgehört hätte. Warum? Damit er sich wie ein 60jähriger vorkommt, der nach 45 Jahren Quarzerei in einem heroischen Akt die Giftstengel drangegeben hat? Ein echter Anarcho-YouTuber mit jugendlichem Fuselbart würde sich vor laufender Kamera einen Schuß setzen. Das ist aber nur die Überleitung. Im weiteren mimt er den 70jährigen Apo-Opa vom Kreisverband der Grünen Olpe und meint, daß man afghanische Asylbetrüger auf gar keinen Fall wieder nach Haus schicken dürfe. Kein Wunder, daß zu Anne Will und Maybrit Illner immer die gleichen greisenhaften Pappnasen eingeladen werden; ein Unterscheidungsmerkmal der jungen Wilden zu ihnen ist nicht existent.

Bei "Fickt euch!" beantwortet Kristina Weitkamp „alle Fragen zum Thema Sex – offen und tabulos“, was eine glatte Lüge ist. Offenkundig hat die Gute den „Lehrplan Sexualerziehung für allgemeinbildende und berufliche Schulen in Hessen“ nicht gelesen, denn im Vergleich zu dieser Sperma- und Smegmakunde mit anschließendem Analverkehr mit Eseln taugen ihre Tips nicht einmal beim Blümchensex.
sezession.de 3.1.2017
Nebenbei fällt auf, daß Pirinçci sein Kiezdeutsch stark zurückgenommen hat und betont sachlich argumentiert.

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Sigmar Salzburg
01.01.2017 13.42
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Ein etwas anderer Neujahrsgruß

Zum neuen Jahr verschickt mein alter Freund Dietrich Bring, Goldschmied bei Hannnover, jedesmal eine eigenhändige Radierung. Seit einigen Jahren schreibt er drumherum Texte nachdenklichen oder skurrilen Charakters, diesmal „Die Stuhlgeschichte“ zum Bild eines Urmenschen mit seinem ersten gefertigten Stuhl:

„Ein Stuhl, was ist das schon; er war ein Gebrauchsgegenstand wie andere auch. Anders als das Rad, das gründlich erforscht war. Diverse Theorien machten seine Herkunft transparent. Doch beim Stuhl wurde nur gemutmaßt. Wie könnte es gewesen sein? Der homo erectus, eben noch Nomade, wollte es sich wahrscheinlich auch einmal gemütlich machen, nicht immer auf dem kalten Erdboden hocken, ein bißchen Komfort haben. Also bastelte er ein vierbeiniges Gestell, kniehoch, dem man später für rheumageplagte Hinterteile eine Lehne verpaßte...“
Die Geschichte endet mit den Worten:
„Wie das Alles weiterging, blieb im Dunkel der Geschichte verborgen. Bekannt ist nur, daß auch heute einige Völker auf dem Erdboden sitzen. Ob sie auch Stuhlbilder verehren, ist unbekannt.“
Dietrich versuchte es auch einmal mit dem Dass-Deutsch, gab es aber im nächsten Jahr wieder auf.

Ich kenne Dietrich Bring seit Anfang der Siebziger. 1975 schrieb ich über seine Arbeiten einen Artikel, der in einer Fachzeitschrift und im „Werkstattreport Hannover“ durch Walter Röhmhildt veröffentlicht wurde. 1976 erhielt er den Niedersächsischen Staatspreis für Kunsthandwerk. Wir haben uns lange nicht gesehen, hören aber mindestens einmal im Jahr voneinander. Jetzt trifft es ihn natürlich besonders, daß das Verständnis für Qualität in Kunst und Kultur seit den letzten Jahrzehnten kaum noch an die junge Generation weitergegeben wird.

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Sigmar Salzburg
07.12.2016 18.06
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Solidarität

Die „Bürgerrechtsbewegung Solidarität“ veröffentlicht in ihrer Internetausgabe durchgängig in deutscher Traditionsrechtschreibung. Näheres dazu habe ich noch nicht nachgelesen. Hier ein Artikel v. 3.12.2016:

Helga Zapp-Larouche
Kann die Null negativ sein? – Ja, wenn sie schwarz ist!
Rußland und China setzen auf Kreativität

Daß es in der Welt heute zwei völlig unterschiedliche Paradigmen gibt, die die Verhaltensweise von Nationen bestimmen, wird täglich offensichtlicher. Während in der transatlantischen Welt der Widerstand gegen das gescheiterte Paradigma der Globalisierung immer stärker wird und das Establishment um so verbissener daran festzuhalten versucht, setzen die Staaten, die mit der Neuen Seidenstraße kooperieren, immer klarer auf die Kreativität ihrer Bevölkerung und auf Kooperation für die gemeinsamen Ziele der Menschheit ...

Das Interesse der jungen Menschen für die nationale klassische Literatur, Kultur und Geschichte müsse geweckt werden, die Schulen müßten die Kreativität fördern, indem die Kinder lernen, unabhängig zu denken, sowohl selbständig als auch als Teil eines Teams zu arbeiten, ausgefallene Aufgaben zu bewältigen und Ziele zu formulieren und zu erreichen. Zwar sei die Begabtenförderung wichtig, aber grundsätzlich müsse die Erziehung auf dem Prinzip basieren, daß alle Kinder und Teenager begabt seien und Erfolge in der Wissenschaft, in kreativen Bereichen und im Leben erzielen können. Die Aufgabe des Staates sei es, ihre Talente zu fördern.

http://bueso.de/files/pdf/2016/20161121_hzl_schwarze_null.pdf

Herausgegeben von der Bürgerrechtsbewegung Solidarität, Bundesgeschäftsstelle, PF 221128, D-55050 Mainz
V.f.d.I.: Elke Fimmen, c/o BüSo, Postfach 221128, 55050 Mainz – Eigendruck im Selbstverlag, Dezember 2016


Wer ist die BüSo?
Seit ihrer Gründung 1992 ist die Partei Bürgerrechtsbewegung Solidarität (BüSo) die einzige Partei in Deutschland, die von Anfang an vor dem Zusammenbruch des spekulativen, globalisierten Weltfinanz- und wirtschaftssystems gewarnt und eine neue gerechte Weltwirtschaftsordnung gefordert hat. Die BüSo-Bundesvorsitzende Helga Zepp-LaRouche setzte zu diesem Zweck 1998 eine Kampagne zur Schaffung eines „Neuen Bretton Woods“-Systems in Gang, die zwischenzeitlich von vielen internationalen Persönlichkeiten unterstützt wurde...
http://bueso.de/programm


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Sigmar Salzburg
06.12.2016 15.32
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„Zuerst.de“ berichtet weiterhin bewährt:

Sarajevo. Ungarische Medien schlagen Alarm: im jugoslawischen Nachfolgestaat Bosnien-Herzegowina übernehmen Muslime und Araber die Kontrolle. Wie der öffentlich-rechtliche Nachrichtenkanal Hirado.hu jetzt berichtet, sind inzwischen ganze arabische Wohnsiedlungen entstanden...

Tatsächlich ist schon seit geraumer Zeit zu beobachten, daß arabische Käufer verstärkt Wochenendhäuser in Bosnien kaufen, hauptsächlich um die Stadt Ilidza. Zudem würden Unternehmensgründungen immer häufiger, da Ausländer nur auf diese Weise Immobilien in Bosnien erwerben können und da für „Unternehmer“ auch die Staatsbürgerschaft leichter erreichbar sei.

„Hrvatski Medijski Servis“, eine Zeitung der bosnischen Kroaten, berichtete, daß „die Araber ganze Dörfer in Bosnien aufkaufen“. Das Blatt zeigte auf, daß in den Dörfern und Vororten rund um Sarajevo vor allem Investoren aus Katar, Saudi-Arabien, Bahrain und Kuwait aktiv seien: Sie kauften Land und Häuser und bauten neue Straßen...
zuerst.de 5.12.2016

Dies Wochenmagazin soll auch am Kieler Hauptbahnhof erhältlich sein.

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Sigmar Salzburg
30.10.2016 13.13
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Richard P. Feynman

»Sie belieben wohl zu scherzen, Mr. Feynman!«
Abenteuer eines neugierigen Physikers

Piper München Zürich 1987, 10. Aufl. 2000
ISBN 3-492-21347-2
(noch in bewährter, heysefreier Rechtschreibung)

S. 449
Ich nahm mir auch außersinnliche Wahrnehmung und PSI-Phänomene vor, und der letzte Schrei auf diesem Gebiet war Uri Geller, ein Mann, der angeblich Schlüssel verbiegen kann, wenn er mit dem Finger an ihnen reibt. Auf seine Einladung hin ging ich zu ihm ins Hotel, um mir eine Vorführung sowohl in Gedankenlesen als auch in Schlüsselverbiegen anzusehen. Mit dem Gedankenlesen hatte er keinen Erfolg; ich schätze, niemand kann meine Gedanken lesen. Und als mein Sohn einen Schlüssel hielt und Geller daran rieb, tat sich auch nichts...

Doch dann fing ich an zu überlegen: Was gibt es dennoch, woran wir glauben? (Und dabei dachte ich an die Wunderheiler und wie leicht es gewesen wäre, sie zu überführen, wenn man darauf geachtet hätte, daß nichts wirklich funktionierte.) So kam ich auf Dinge, an die noch mehr Leute glauben, zum Beispiel, daß wir ein Wissen davon haben, wie wir erziehen sollen. Es gibt ganze Schulen in bezug auf Lesemethoden, Rechenmethoden und so weiter, aber wenn man achtgibt, sieht man, daß die Leistungen im Lesen weiter zurückgehen – oder kaum steigen –, und das, obwohl wir beständig eben diese Leute einsetzen, um die Methoden zu verbessern. Das ist auch so ein Wunderheilmittel, das nicht wirkt. Man müßte das untersuchen: Woher wissen sie eigentlich, ob ihre Methode wirkt?

(Originaltitel »Surely You're Joking Mr Feynman!«, New York 1985)

(Drei Jahre später gaben die deutschen Kultusminister dem Drängeln der Reformerlobby nach und beauftragten die Ausarbeitung von Schreibreformvorschlägen. Solche Aufträge dürfen bekanntlich nie nutzlose Mühe bleiben.)

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Sigmar Salzburg
04.10.2016 19.47
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Die jüdische Internet-Zeitschrift »haOlam« …

... läßt noch traditionelles Deutsch zu:

Gestrichen: Washington löscht Israel

Als am Freitag der in dieser Woche verstorbene Shimon Peres beigesetzt wurde, durfte auch Barack Hussein Obama sich mit einer Rede von dem Staatsmann verabschieden...

... Israel, jenes Land, dem Shimon Peres sein Leben widmete, scheint für den US-Präsidenten nicht zu existieren. Veröffentlichte das Weiße Haus am Freitag ein Manuskript seiner Trauerrede mit der Ortsangabe »Jerusalem, Israel«, folgte später eine »berichtigte« Version. Und in der wurde aus »Jerusalem, Israel« die Ortsangabe »Jerusalem, Israel«.

Hatte Barack Hussein Obama sich als Wahlkämpfer stets zu Israel bekannt und dazu, daß Jerusalem dessen »ungeteilte Hauptstadt« sei und auch bleiben werde, blieb das eine Erkenntnis, die der ins Amt Gewählte bzw. im Amt Bestätigte immer schnell wieder vergaß – wie übrigens auch seine Vorgänger.

Doch daß Jerusalem nichts mit Israel zu tun hat, daß es in einem unbekannten Niemandsland liegt, das behauptet wohl nur die Administration unter Barack Hussein Obama...

haolam.de 1.10.2016

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Sigmar Salzburg
24.09.2016 19.56
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Wissenschaft braucht kein Dass-Deutsch

Geometrie der Relativitätstheorie
Norbert Dragon

... Daß die gemessenen Polarisationswerte nicht den Bellschen Ungleichungen genügen, ist weltbilderschütternd. Messungen lesen nicht etwa vorhandene Eigenschaften ab; dann lägen die Ergebnisse aller Messungen fest und unterlägen den Bellschen Ungleichungen. Sondern Messungen stellen die Ergebnisse erst fest, die vorher nicht feststanden. Die Verletzung der Bellschen Ungleichung verbaut die gedankliche Ausflucht, jeder Meßwert stünde in jedem Einzelfall fest, nur die Ursache jedes Meßwertes sei unbekannt. In der Quantenphysik gibt es nicht für jedes Meßergebnis eine Ursache, sondern lediglich Ursachen für Wahrscheinlichkeiten von Meßergebnissen...

Dieser Text wurde mit LATEX2ε und der KOMA – Script-Klasse scrbook, am 26. Oktober 2015 gesetzt.

Prof. Dr. Norbert Dragon. Institut für Theoretische Physik Hannover

Ähnlich: Norbert Dragon
„Stichworte und Ergänzungen zu Mathematische Methoden der Physik“ (288 S.)
Dieser Text wurde mit LATEX2ε und der KOMA – Script-Klasse scrbook, am 30. Juli 2016 gesetzt.

Zu Bell u.ä. siehe dies.

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Sigmar Salzburg
09.09.2016 07.17
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Dr. Wolfgang Prabel

Berlin muß sauberer und sicherer werden

Mitten in Berlin setzen sich Leute hin und machen auf dem Gehweg ihr Geschäft. Michael Müller lobt die Sauberkeit in Berlin, aber Haufen und Eigenlob stinken.
von Wolfgang Prabel
[redaktionell gekürzt]

Berlin ist auch meine Hauptstadt, sie hängt finanziell am deutschen Tropf und Berlin hat eine Verpflichtung Deutschland in der Welt gut zu repräsentieren...

Zunächst: Berlin muß sauberer werden. Kürzlich war ich sehr erfreut, daß ich in Tempelhof gleich einen Stellplatz für mein Auto fand. Beim Aussteigen wäre meine Freundin in der Gradestraße fast in einen Kackhaufen getreten. Sie meinte es wäre Hundesch… War es aber nicht, denn unsere vierbeinigen Freunde nehmen kein Papier...

Berlin muß gegen Kriminelle vorgehen. Es sind zwar überwiegend Ausländer, die umgebracht oder verletzt werden – wie vor ein paar Tagen wieder am Kotti – was jedoch kein Grund ist, explodierende Gewalt zu tolerieren. Die Berliner Justiz muß durchgekärchert werden. Die Erfolge der Polizei dürfen durch die blinde Göttin Justizia nicht mehr zunichte gemacht werden...

Berlin muß realistischer werden. Der Crash zwischen ambitionierten Wünschen und der harten Realität ist beim Flughafenneubau zutage getreten...

Berlin muß effizienter werden. Die Zahl der Stadtbezirke wurde zwar stark reduziert. Das hat aber nichts genutzt, weil damit keine Reform der Zuständigkeiten einherging... Schluß mit den Mischkompetenzen! Der Bürger muß wissen, wer für was verantwortlich ist. Es kann auch nicht sein, daß die Bürger auf einfache Verwaltungsangelegenheiten wochenlang warten müssen.

Berlin muß sicherer werden. An Brennpunkten wie U- und S-Bahn, Parks und am Alex müssen mehr bewaffnete Streifen unterwegs sein. Frauen müssen sich auch nachts in öffentliche Verkehrsmittel trauen. Es darf kein Steuergeld mehr für Randalierer geben, die Autos anzünden. Bekannte Gewalttäter müssen aus dem öffentlichen Raum verbannt werden.

Berlin muß wissenschaftsfreundlicher werden. Für Orchideenfächer muß die Zahl der Studienplätze begrenzt werden und unwissenschaftliches Gendergesülze kann aus den Lehrplänen wieder verschwinden. Zumindest darf es dafür kein Steuergeld geben. Wissenschaft muß so betrieben werden, daß nicht vorher schon feststeht, was rauszukommen hat. Ergebnisoffen und durch Beweise fundiert. Wissenschaft ist systematisches Erkennen und nicht ein System sich gegenseitig stützender Unwahrheiten.

Bisher hat die GroKo aus SPD und CDU Berlin regiert... Solange Merkel die Parteilinie bestimmt, sind die christdemokratischen Politkastraten nicht wählbar!
freiewelt.net 8.9.2016

Dr. Wolfgang Prabel ist ein unabhängiger Denker, der in „Freie Welt“ und im eigenen „Prabels Blog“ veröffentlicht – immer in der bewährten Rechtschreibung. Laut Wikipedia ist er gegenwärtig für die AfD Bürgermeister in Mechelroda. Seinen politischen Werdegang deutet er in einer kurzen Notiz an: „Ich habe von 1990 bis 2004 für die CDU Plakate gehängt, 2009 für die FDP und bei der Landtagswahl 2014 für die AfD.“

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Sigmar Salzburg
02.09.2016 16.35
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Mal etwas Erfreuliches beim billigen Jakob ...

... äh – in Jakob Augsteins „Freitag“ (Blog). 16 Seiten bewährte Orthographie (außer Zitate)!

Nico Schulte-Ebbert *)
01.09.2016 | 09:05 1

Was soll ich können?
Arbeitsmarktentgeisterung – Der Geisteswissenschaftler im Zeitalter seiner berufstechnischen Verzichtbarkeit. Ein Erfahrungs- und Lagebericht

Ein Blog-Beitrag von Freitag-Community-Mitglied Nico Schulte-Ebbert [„Im ständigen Kampf mit der Lesbarkeit der Welt“]

„Hungerkünstler“ und Geisteswissenschaftler sind Spezialisten aus einer anderen Zeit
Bild: [KAFKA] Tom Hilton/Flickr: https://flic.kr/p/54KSXy

Soweit mich nicht die faszinierende Gedankenwelt Lichtenbergs fesselt, befängt mich das Problem, das mir die nächsten Monate stellen, von denen ich weder weiß, wie ich sie in noch außerhalb Deutschlands überstehen kann.
[...]

Daß Berufserfahrung mehr ist als nur praktische Fähigkeiten gesammelt zu haben, daß mit Berufserfahrung auch Expertenwissen angehäuft wird – und das über Jahrzehnte! –, wurde mir nie klarer als in dieser loriothaften Szene an einem spätsommerlichen Vormittag im Bürgerbüro. [...]

freitag.de 1.9.2016

*) Dr. Nico Schulte-Ebbert
Studium der Geologie und Paläontologie, später der Deutschen Philologie, Allgemeinen Sprachwissenschaft sowie der Neueren und Neuesten Geschichte an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster.

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Sigmar Salzburg
03.08.2016 07.44
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„Die Neue Ordnung“

Ein Blick in die Ausgabe Nr. 4/2016 August, Jahrgang 70, zeigt, daß die Zeitschrift weiterhin in der traditionellen Rechtschreibung erscheint und daß die Herausgeber trotz ihrer christlichen Ausrichtung nicht dem Anpassungseifer der Kirchen folgen.

Wikipedia hat notiert:
Die Neue Ordnung ist eine seit 1946 erscheinende christliche Zeitschrift mit sechs Ausgaben pro Jahr. Chefredakteur ist der römisch-katholische Sozialethiker und Dominikaner Wolfgang Ockenfels und Herausgeber das Institut für Gesellschaftswissenschaften Walberberg, dessen Vorsitzender er ist...
Zur Chefredaktion gehören heute Wolfgang Ockenfels, Wolfgang Hariolf Spindler sowie Bernd Kettern. Redaktionsassistenz sind Andrea Wieland und Hildegard Schramm...
Neben dem Chefredakteur Wolfgang Ockenfels und dem Orientalisten Hans-Peter Raddatz, die in jeder Ausgabe vertreten sind, schreibt eine Vielzahl von Autoren regelmäßig für Die Neue Ordnung ...

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Sigmar Salzburg
29.02.2016 23.44
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Bisweilen schreibt „haOlam“ noch traditionell deutsch:

Wenn deutsche Parlamentarier Israel besuchen:
Rechthaber
Man könnte, beabsichtigt man als deutscher Parlamentarier zu einer Reise nach Israel aufzubrechen, sich ein paar nichtssagende Phrasen ausdenken, etwa andeuten, daß man sich auf Begegnungen und Möglichkeiten freue, mit israelischen Politikern über aktuelle Fragen zu diskutieren, gegebenenfalls auch kontrovers, da die deutsche oder europäische nicht die israelische Perspektive sein müsse.

Man kann aber auch dafür sorgen, daß sich die Gastgeber schon vorher gehörig vorgeführt fühlen und fragen müssen, weshalb sie solche Gäste überhaupt noch empfangen sollen. Nicht der Auswärtige Ausschuß des Deutschen Bundestags scheint Israel zu besuchen, sondern ein parteiübergreifendes Strafkommando mit der Absicht, den israelischen Premier zu maßregeln...
haolam.de 29.2.2016

„haOlam“ kann auch ohne „Jährige“:

Horrorszene an einer Moskauer Metro-Station: Ein Kindermädchen hat einer 4jährigen den Kopf abgetrennt, hält ihn hoch und ruft „Alla huAkbar“.
haOlam.de 29.2.2016

Allahs Endung ist jedoch als Artikel nach hebräischer Art mißverstanden worden – wie in „haOlam“ (die Welt).

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