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Sigmar Salzburg
03.08.2016 07.44
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„Die Neue Ordnung“

Ein Blick in die Ausgabe Nr. 4/2016 August, Jahrgang 70, zeigt, daß die Zeitschrift weiterhin in der traditionellen Rechtschreibung erscheint und daß die Herausgeber trotz ihrer christlichen Ausrichtung nicht dem Anpassungseifer der Kirchen folgen.

Wikipedia hat notiert:
Die Neue Ordnung ist eine seit 1946 erscheinende christliche Zeitschrift mit sechs Ausgaben pro Jahr. Chefredakteur ist der römisch-katholische Sozialethiker und Dominikaner Wolfgang Ockenfels und Herausgeber das Institut für Gesellschaftswissenschaften Walberberg, dessen Vorsitzender er ist...
Zur Chefredaktion gehören heute Wolfgang Ockenfels, Wolfgang Hariolf Spindler sowie Bernd Kettern. Redaktionsassistenz sind Andrea Wieland und Hildegard Schramm...
Neben dem Chefredakteur Wolfgang Ockenfels und dem Orientalisten Hans-Peter Raddatz, die in jeder Ausgabe vertreten sind, schreibt eine Vielzahl von Autoren regelmäßig für Die Neue Ordnung ...

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Sigmar Salzburg
29.02.2016 23.44
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Bisweilen schreibt „haOlam“ noch traditionell deutsch:

Wenn deutsche Parlamentarier Israel besuchen:
Rechthaber
Man könnte, beabsichtigt man als deutscher Parlamentarier zu einer Reise nach Israel aufzubrechen, sich ein paar nichtssagende Phrasen ausdenken, etwa andeuten, daß man sich auf Begegnungen und Möglichkeiten freue, mit israelischen Politikern über aktuelle Fragen zu diskutieren, gegebenenfalls auch kontrovers, da die deutsche oder europäische nicht die israelische Perspektive sein müsse.

Man kann aber auch dafür sorgen, daß sich die Gastgeber schon vorher gehörig vorgeführt fühlen und fragen müssen, weshalb sie solche Gäste überhaupt noch empfangen sollen. Nicht der Auswärtige Ausschuß des Deutschen Bundestags scheint Israel zu besuchen, sondern ein parteiübergreifendes Strafkommando mit der Absicht, den israelischen Premier zu maßregeln...
haolam.de 29.2.2016

„haOlam“ kann auch ohne „Jährige“:

Horrorszene an einer Moskauer Metro-Station: Ein Kindermädchen hat einer 4jährigen den Kopf abgetrennt, hält ihn hoch und ruft „Alla huAkbar“.
haOlam.de 29.2.2016

Allahs Endung ist jedoch als Artikel nach hebräischer Art mißverstanden worden – wie in „haOlam“ (die Welt).

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Sigmar Salzburg
29.02.2016 16.06
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Burkhard Müller-Ullrich

28.02.2016

Dem ollen Rushdie sein ewiges Kopfgeld

Es gibt Nachrichten, die sind nicht eilig, da lassen sich die Agenturen Zeit. Salman Rushdie beispielsweise löst bei vielen Redakteuren bloß noch ein Gähnen aus. Dieser olle Schriftsteller mit seiner blöden Fatwa, so denken sie, hat der nicht allmählich genug Publicity gehabt? Wie lange sollen wir uns noch damit beschäftigen? 27 Jahre ist es her, daß der iranische Staatschef zu Rushdies Ermordung aufgerufen hat – und ist ihm etwas zugestoßen? Gewiß, sein japanischer Übersetzer wurde getötet, sein italienischer Übersetzer und sein norwegischer Verleger haben Attentate knapp überlebt, genauso wie sein türkischer Übersetzer, auf dessen Hotel ein Brandanschlag verübt wurde, bei dem 37 Menschen starben. Aber wir wollen und können diese alten Geschichten ja nicht ewig aufwärmen.

Deswegen haben unsere großen deutschen Presseagenturen bis jetzt darauf verzichtet, die neueste Erhöhung des auf Rushdie ausgesetzten Kopfgelds auch nur zu erwähnen. Pünktlich zum Jahrestag des vor 27 Jahren ergangenen staatlichen iranischen Mordbefehls wurde die Belohnung um 600 000 Dollar auf nunmehr knapp vier Millionen aufgestockt...

Weiter auf der Achse des Guten

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Sigmar Salzburg
27.09.2015 16.08
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Die Schutzgebiete der traditionellen Rechtschreibung schrumpfen

Vor einem Jahr begann in den letzten linken Zeitungen wie „junge Welt“, „Konkret“ und „Ossietzky“ der Abschuß der traditionellen „ß“, um sie durch die neuen genmanipulierten „ss“ zu ersetzen. Weitergehendes blieb aber meist aus:

Das Vorgehen ägyptischer Sicherheitskräfte im sogenannten Antiterrorkampf wird bereits seit langem misstrauisch beäugt... Auch seien Familien oft nur 48 Stunden im voraus über die bevorstehende Zerstörung ihrer Häuser informiert worden...jungewelt.de 25.9.2015

Auch der Linkaußen der SPD, Ralf Stegner lernte bei Twitter die „ss“ zu lieben, was aber kein großer Verlust ist. Schwerer wiegt, daß auch der Verleger Akif Pirinçcis, Andreas Lombard, nur noch selten die bewährte Rechtschreibung verwendet:

Die Überschrift lautet »Wie wir sterben wollen« – ganz im Stile der immer wieder auftauchenden Feuilletonfragen »Wie wollen wir …« leben, wohnen, Urlaub machen usw., die schon nervig genug sind, weil sie die Fiktion erzeugen, daß die Spannung von Wunsch und Wirklichkeit von vornherein ausgeklammert werden könnte ... Demnach sollen »wir« sterben wollen, indem wir uns töten oder töten lassen. Zum Glück ist aber auch dieses, dass wir einer solchen Ansage gehorchen mögen, zunächst nur ein unfrommer Wunsch.
die-entdeckung-des-eigenen.de

Pirinçci selbst hält eisern an der echten deutschen Rechtschreibung fest; allerdings bleibt auch seine Schreiberei nicht unberührt vom täglichen Großschrei(b)terror der Medien:

Ich übertreibe nicht, wenn ich sage, daß es in Afrika kaum eine Frau (wobei die Frau auch erst elf Jahre alt sein kann) gibt, die nicht vergewaltigt wurde. Die wenigen Frauen, die es von dort bis hierher schaffen, wollen deshalb von den Helfern als Erstes erfahren, wie oft in Deutschland vergewaltigt wird – damit sie sich darauf einstellen können. Für sie ist es etwas Normales; nur die landesübliche Frequenz hätten sie gern erfahren... Testosteron bewirkt im Übrigen noch eine andere Kleinigkeit beim Manne, die allerdings für einen wettbewerbsorienten Industriestandort wie Deutschland sehr ungelegen kommen dürfte. Zuviel davon, und die Konzentrationsfähigkeit geht rasant den Bach runter...
der-kleine-akif.de 23.9.2015

PS.: Lange werden solch freche Worte bei Facebook wohl nicht mehr geduldet werden. Es läuft alles auf eine Zensur hinaus, wie sie in Multikulturdiktaturen unvermeidlich ist:
> Es war ein Gespräch von Konzernchef zu Kanzlerin – doch das Tischmikrofon war an. Und so weiß die Öffentlichkeit nun: Facebook-Chef Zuckerberg will tatsächlich gegen Hasskommentare in seinem Netzwerk vorgehen.
spiegel.de 26.9.2015

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Sigmar Salzburg
05.07.2015 18.44
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Akif Pirinçci ...

... schreibt einen Glückwunsch in traditioneller Rechtschreibung – mit der erfreulichen Mitteilung, daß die Presse, die das Volk seit sechzehn Jahren untertänig mit den „neuen“ ss traktiert, wieder Verkaufseinbußen erlitten hätte:

GRATULIERE FRAUKE PETRY!

Mach’s besser, als der Alte. Und laß dich von der grün-links versifften Lügenpresse nicht in die Enge treiben von wegen Nazi und so. Das sind eh nur Witzfiguren, die bald komplett arbeitslos sind. Gestern sind die neuen Mediendaten veröffentlicht worden, und fast alle staatshörigen Publikationen, wirklich alle haben wieder dramatische Verkaufseinbußen erlitten, ihre Flagschiffe sogar 5 bis 10 Prozent! Gruner + Jahr entläßt 400 Grün-links-Versiffte und SPIEGEL 200. Halleluja und darauf einen Dujardin!

der-kleine-akif.de 5.7.2015

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Sigmar Salzburg
03.07.2015 05.01
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Christian Meier

Bei Sprachforschung.org hat Frank Daubner eingetragen:

Die „Historische Zeitschrift“, die in ihre Richtlinien schreibt: „In der Historischen Zeitschrift und ihren Beiheften werden die neuen Rechtschreibregeln nach den Richtlinien des „Duden“ verwendet. Wir bitten deshalb darum, die Beiträge in dieser orthographischen Form zu verfassen“, hat in ihrem neuesten Heft einen hundertseitigen Artikel Christian Meiers in klassischer Rechtschreibung erscheinen lassen (kommentarlos).
sprachforschung.org 1.7.2015

Siehe auch dies!

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Sigmar Salzburg
24.06.2015 11.03
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Aus der „Achse des Guten“

Die junge Welt erwähnte kürzlich wohlwollend die Absicht einer „Künstler“-Gruppe „für politische Schönheit“, aus dem Mittelmeer geborgene Tote demonstrativ vor Berliner Regierungsgebäuden zu beerdigen. Burkhard Müller-Ullrich hingegen fühlt sich davon abgestoßen:

Burkhard Müller-Ullrich 21.06.2015 22:15

Leichenspielscharen in Gräberlaune

Natürlich hat niemand im Ernst damit gerechnet, daß es einer wildgewordenen Künstlertruppe erlaubt sein werde, am Bundeskanzleramt mit Baggern vorzufahren, den Boden aufzustemmen und ein „Friedhofsfeld der Superlative“ anzulegen. Die Meldung, daß der geplante Leichenzug polizeilich verboten wurde, ist also keine. Bemerkenswert hingegen ist die Tatsache, daß 5000 Leute in Berlin ruckzuck zur Stelle sind, wenn es darum geht, auf grünen Wiesen Gräber zu errichten, und sich prima dabei finden...

Auch viele Journalisten sind darob ganz aus dem Totenhäuschen, stammeln was von Radikalität und Mut und gezielter Provokation und widmen der wildgewordenen Künstlertruppe Gehör, Druckzeilen und Sendezeit...

Im Mantel der Moral – es geht ja um die jeden Bürger überfordernde Flüchtlingsproblematik – reißen ein paar künstlerische Niemande die Macht an sich, über die letzten Dinge, die Transzendenz, den Leib, der mehr ist als ein Körper, zu befinden. Darin verrät sich die gleiche zynische Selbstgefälligkeit, mit der sich Attentäter herausnehmen, andere Menschen zu beschädigen, um eigene Ideen durchzusetzen. Kein Wunder, daß der Kopf der wildgewordenen Berliner Künstlertruppe die Kaufhausbrandstifter von 1968 Andreas Baader und Gudrun Ensslin „genial“ findet.

Ein Leser antwortete ...

Wolfgang Sunderbrink 22.06.2015
Es ist gut, daß diese schwachsinnige Aktion hier mit deutlichen Worten kritisiert wurde.

achgut.com 21.6.2015

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Sigmar Salzburg
03.06.2015 05.43
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Links, aber es darf noch klassisch geschrieben werden:

Zeitung vum
Lëtzebuerger Vollek


Gewalt in den eigenen vier Wänden
Im vergangenen Jahr mußte die Polizei 876 Mal einschreiten, 327 Mal wurden nach dem Prinzip »Wer schlägt, muß gehen« Wegweisungen ausgesprochen ...
zlv.lu 19.5.2015

Von der nationalen über die EU-Ebene bis hin zu den Gemeinden:
Kapitalistische Demokratie systematisch im Defizit
Es mutet wie ein Treppenwitz der Geschichte an, wenn Leute mit der UEL (»Union des Entreprises Luxembourgeoises«) und der Handelskammer im Rücken von einem »Demokratiedefizit« in Luxemburg sprechen. Damit ist allerdings nicht gemeint, daß ab dem 8. Juni in den Betrieben Räte der Beschäftigten und der Bevölkerung gebildet werden ...
Aber auch sonst ist es mit der Herrschaft (»Kratos«) des Volkes (»Demos«) nicht weit her: ist die Stimme abgegeben und die Kreuze auf dem Wahlzettel gemacht, ist der Einfluß des Volks für die restliche Legislaturperiode dahin...
zlv.lu 28.5.2015

Zeitung vum Lëtzebuerger Vollek
Boîte postale 403
L-4005 Esch-sur-Alzette

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Sigmar Salzburg
30.03.2015 20.20
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haOlam [„die Welt“]

Die linke jüdische Zeitung „haOlam.de“ (- „das Nachrichten- und Onlinemagazin für Politik, Kultur, Wirtschaft, Lifestyle und jüdisches Leben“) schreibt im Internet-Auftritt häufig in bewährter Rechtschreibung. Beispiele:

Hamas trainiert im besetzten Gazastreifen 17.000 Kindersoldaten
Die radikalislamistische Terrororganisation Hamas trainiert in dem von ihr besetzten Gazastreifen über 17.000 Kindersoldaten – und die Welt scheint es nicht weiter zu stören... Das Video dokumentiert, das die Lager der Hamas, in denen die Kinder mißbraucht und zu Terroristen gemacht werden, in Zusammenarbeit mit dem UNRWA betrieben würden...
haolam.de 30.3.2015

Kriegstreiber Abu Mazen:
... Die “Palästinenser” – ob nun in Gaza oder den umstrittenen Gebieten – handeln selbstbestimmt. Daß ihre “Führer” dabei ein ums andere Mal beweisen, unfähig zu sein, tatsächlich auch Verantwortung zu übernehmen, liegt eben gerade nicht an Israel, schon gar nicht an Benjamin Netanjahu. Der wollte, wurde ihm jedenfalls im Wahlkampf nachgesagt, sogar über den Status Jerusalems mit Abu Mazen verhandeln. Das Angebot wurde – nur einmal mehr – in Ramallah ignoriert, paßte es doch nicht zur auch in Sharm el-Sheikh wiederholten Klage über eine angebliche “Judaisierung” Jerusalems.
haolam.de 30.3.2015

Kommentar zu Widersprüchen in der Linkspartei:
Du bist Deutschland
... In einem Antrag vom 18. März fordert die Fraktion der Partei Die Linke, der Bundestag möge “Palästina” anerkennen... Nun ist es nicht so, daß deutsche Parlamentarier grundsätzlich etwas gegen “Palästina” hätten. Verwegen ist es jedoch anzunehmen, eine Anerkennung “Palästinas” an Israel vorbei könne einen “Friedensprozeß” wiederbeleben...
Im übrigen herrscht bezüglich der aktuellen offiziellen deutschen Position kein Handlungsbedarf...
haolam.de 26.3.2015

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Sigmar Salzburg
20.02.2015 20.46
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Roland Tichy (ohne KMK-SS)

16. Januar 2015
Was bedeutet der Fall des Euro-Wechselkurses zum Dollar und Franken?

7 Punkte zum Euro, nachdem die Schweiz ihn fallen läßt

Von Roland Tichy

1. Warum hat die Schweiz Euros gekauft?


Über 50 Prozent des Schweizer Exports gehen in die Eurozone. Seit Jahren wertet der Schweizer Franken auf. Das bedeutet: Eine deutscher Importeur, der Pillen, Chemikalien oder Maschinen aus der Schweiz nach Deutschland einführt, muß immer mehr Euros hinblättern, um die schweizer Produkte zu erhalten. Das schadet der Schweiz. Deshalb hat sie versucht, einen bestimmten Euro/Franken-Kurs zu stabilisieren. Immer, wenn der Franken noch teurer zu werden drohte, kaufte sie Euros und blätterte Franken hin. Mit dieser künstlichen Frankenschwemme hielt sie den Kurs in der aus ihrer Sicht angemessenen Relation.

2. Warum läßt die Schweiz den Euro fallen?

Doch diese Politik der Wechselkursstabilisierung scheitert immer wieder, wenn zu viel Billigwährung gegen die Hartwährung eingetauscht wird. Die Schweiz flutete die Welt geradezu mit Franken, um den Blech-Euro zu stabilisieren...
[...]
All das zeigt: die Euro-Krise beruhigt sich nicht, sie verschärft sich. Was sollten Sie hier sonst noch dazu lesen? Etwa Frank Schäffler zum neuesten Griechenland-Rettungspaket oder Roland Tichy zur Geldpolitik in der aktuellen Situation.

rolandtichy.de 16.2.2015

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Sigmar Salzburg
16.01.2015 11.35
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Bildungssyteme auf Abwegen

Regierung setzen, sechs!
Veröffentlicht am 8. Januar 2015 von buergerstimme in Bildung // 4 Kommentare

Die Bundesregierung hat festgestellt, daß es ihr nicht gelungen ist, die Anzahl der Menschen zu verringern, die entweder keinen vernünftigen Schulabschluß und damit in Folge auch keinen Berufsabschluß haben. Jetzt fordern einige der Politiker, daß es mehr Zusammenarbeit zwischen Bund und Ländern geben soll, was ja bisher verboten sei, wie im Grundgesetz zu lesen ist. Bildung ist Ländersache.

Ein Schelm wer Böses dabei denkt. Nein, natürlich soll die Statistik dadurch nicht besser manipuliert werden, was auf Bundesebene ja besser gelänge als durch lästige Landesgremien. Nun, das was bislang aus den Schulen entlassen wurde, ist in vielen Fällen auch nicht gerade das gelbe vom Ei. Vergleicht man die Rechen- und Schreibkünste heute mit denen der Schulabgänger vor dreißig oder vierzig Jahren, dann sträuben sich so manchem die Haare.

Es ist schon eine Katastrophe, wenn die Kids heute nicht mal mehr das Kleine Einmaleins, geschweige die simple Prozentrechnung beherrschen. Und dank der supertollen Rechtschreibreform vor bald zwanzig Jahren kann heute auch jeder beinahe schreiben, wie er will. Aber das ist es nicht allein. Erdkunde und Geschichte erreichen die jungen Menschen von heute ebenso kaum noch. Was interessiert schon Geschichte? Wir leben im Hier und Jetzt. Daß das Heute nicht ohne das Gestern denkbar ist und unwiderruflich miteinander verknüpft, ist den meisten völlig Wurst...

Also was wird diese Regierung machen? Richtig, sie wird Bildung zur Bundessache erklären, Statistiken fälschen und das Bildungsniveau senken. Schulfächer wie Erdkunde und Geschichte werden teilweise verschwinden, Biologie ersetzt durch Genderismus, und da sich Deutschland ja den Einwanderern anpaßt, anstatt umgekehrt, werden natürlich die Ansprüche an Schreib- und Lesefähigkeit völlig in den Keller gehen. Von deutscher Sprache und Ausdrucksfähigkeit, Satzstellung etc. kann man sich getrost verabschieden.
Ihr
Rainer Hill
buergerstimme.com 8.1.2015

Rainer Hill
Funktion: Autor bei Buergerstimme

Meine Intension ist es, den Herrschenden die Stirn zu bieten. Ich lehne mich gegen Ungerechtigkeit, Amtsmißbrauch und Manipulation des Menschen auf. Lange genug werden wir von unserer sogenannten Regierung an der Nase herumgeführt, belogen und betrogen. Mit meinen Beiträgen möchte ich die Leser/innen dazu ermuntern, die Informationen, die von den Mainstream-Medien verbreitet werden, kritisch zu betrachten und sich darüber hinaus im noch freien Internet zu informieren. Jede Medaille hat zwei Seiten, und der Mensch sollte seinen Verstand gebrauchen, sich seine eigene Meinung bilden. Die Freiheit ist des Menschen höchstes Gut! Wir haben uns und unseren Kindern gegenüber eine Verpflichtung. Verteidigen wir sie!
https://buergerstimme.com/Design2/das-team/

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Sigmar Salzburg
01.12.2014 13.53
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Burkhard Müller-Ullrich

Ramelow gibt sich die Ehre

… Wir müssen uns die Ehre aber auch wurstförmig vorstellen und weich genug, damit von ihr etwas abgeschnitten werden kann. Solche Ehrabschneidungen sind vor allem im politischen Geschäft ganz wichtig, denn in der Politik gibt es bekanntlich bloß zwei Verhaltensmodelle: Empörung und Ignoranz. Während die Ignoranz immer gegeben ist, kommt man zur gelegentlichen Empörung nur durch irgendeine Einwirkung von außen – seien es allgemeine Mißstände oder eben persönliche und möglichst ehrabschneidende Angriffe.
Natürlich reagieren die Politiker in dieser Hinsicht höchst unterschiedlich. Helmut Kohl zum Beispiel hatte so eine dicke Ehre, daß er noch sein Wort darauf gab, als sie bereits abgeschnitten war...

Achse des Guten 1.12.14

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Sigmar Salzburg
19.11.2014 15.30
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Arthur-Koestler-Preis 2014 der DGHS in Berlin verliehen

Ralph Giordano und der „Leitbegriff der Freiheit“

BERLIN. (hpd/dghs) Mit einer großen bewegenden Rede, die er als politisches Testament verstanden wissen will, hat sich der Publizist Dr. Ralph Giordano für die Verleihung des Arthur-Koestler-Preises 2014 bedankt.

Da der 91-Jährige aus gesundheitlichen Gründen nicht zum Festakt nach Berlin am 14. November hatte anreisen können, war der Text von DGHS-Ansprechpartner Jürgen Heise, einem früheren Vereinspräsidiums-Mitglied, vorgetragen worden. So las er unter anderem:

“Ich war dem Tod nicht nur einmal nahe (…). Wer seine Nähe gespürt hat, der kann gleichzeitig noch etwas anderes beglaubigen, die Erkenntnis, dass es nichts Kostbareres, nichts Großartigeres, nichts Schützenswürdigeres gibt, als das Leben, der allerhöchste Wert – das Leben! (…) Erst vor diesem Hintergrund wird erkennbar, wie grausam es sein muss, Leben zu beenden, wenn es keinen anderen Ausweg gibt. Was umso grausamer ist, wenn es sich dabei um den geliebtesten Menschen handelt. (…) Meine Frau stirbt am 9. Dezember 1984 (…) mit aktiver Sterbehilfe, in einer Situation, in der es nichts zu deuteln gab. (…)”
...
Human. Pressedienst 19.11.2014

Für die Lesung mußte Ralph Giordanos Text eigens konvertiert werden, denn das handkorrigierte Original ist in der heute kaum noch verständlichen alten Rechtschreibung verfaßt:

Dr.phil.hc. Ralph Giordano

Dankesrede zur Verleihung des „Arthur-Koestler-Sonderpreises 2014“ der „Deutschen Gesellschaft für Humanes Sterben“ am 14. November in Berlin
...
Ich war dem Tod nicht nur einmal nahe, aber hier war ich ihm am nahesten.

Doch wer seine Nähe spürt, der kann gleichzeitig noch etwas anderes beglaubigen: die Erkenntnis, daß es nichts Kostbareres, nichts Großartigeres, nichts Schützenswürdigeres gibt, als das L e b e n, der allerhöchste Wert – das Leben! ...

Erst vor diesem elementaren Hintergrund wird erkennbar, wie grausam es sein muß, mitzuhelfen, Leben zu beenden, wenn es keinen anderen Ausweg gibt. Was umso grausamer ist, wenn es sich dabei um den geliebtesten Menschen handelt...


Ralph Giordano: Dankesrede 14.11.2014 [pdf]

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Sigmar Salzburg
09.11.2014 17.24
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Michael Klonovsky in bewährter Orthographie?

Der sonst unscheinbare Blogwart Christoph Giesa nimmt sich Michael Klonovsky vor:

Dienstag, 4. November 2014
Rezension „Aphorismen und ähnliches“
Seit einiger Zeit beobachte ich nun schon das Treiben des Focus-Autors Michael Klonovsky, der sicherlich ein begabter Schreiber ist, mit seiner Meinung allerdings regelmäßig hart am rechten Abgrund entlang surft. Nun habe ich mir sein im September im Karolinger Verlag erschienenes Buch „Aphorismen und ähnliches“ angeschaut – und war überrascht, wie radikal sich Klonovsky dort äußert. Dass er gerade diese Woche sowieso im Brennpunkt steht, weil gerade ein Focus-Titel zum Islam erschienen ist, zu dem er den Hauptartikel verfasst hat – und der hier von Yassin Musharbash von der Zeit als ziemlich schwacher Journalismus entlarvt wurde – ist Zufall. Es wirft aber natürlich ein umso deutlicheres Licht auf den Autor. Und lässt Fragen an die Chefredaktion des Focus offen.

Die Zitate sind in traditioneller Rechtschreibung wiedergegeben, so daß die Hoffnung besteht, daß dies dem Original entspricht (Auswahl aus der Auswahl):

Die Demokratie, die Diktatur und die Monarchie

Man muß denjenigen mißtrauen, die von sich tönen, sie seien gute Demokraten, wo doch das einzig glaubwürdige Bekenntnis lauten würde: ich plädiere gerade deshalb für Demokratie, weil ich weiß, daß ich kein Demokrat bin.

Demokratie bedeutet, daß ein Mensch von leidlichem Geschmack immer und in jeder Sache überstimmt wird.

Die Grünen, die Juden, andere Minderheiten und die Gene

Damit die Trottel dieses Planeten ihre Trivialitäten endlich in Echtzeit austauschen können, mußte der technische Genius des Menschen einen erstaunlichen Höhenflug absolvieren.

Der größte Vorwurf, der sich gegen die Siegelbewahrer der Zeitgeistes vorbringen läßt, ist der, daß man sich beim Trauern um die ermordeten Juden inzwischen wie eine Hure vorkommt.

Die Begabungsunterschiede zwischen einzelnen Individuen vermag auch der entschiedenste Egalitarist nicht zu leugnen (er müßte sonst keiner sein), aber zwischen den Völkern und Rassen stellt sich durch das Walten wundersamer osmotischer Kräfte die völlige Befähigungsgleichheit ein.

Die Deutschen – und deren Ende

„Burn out“, das paßt allenfalls auf Dresden im Februar 1945.

Hat sich die Öffentlichkeit eines Landes erst einmal entlang der Kraftlinien des Ressentiments formiert, gewinnt eine Gruppe kontinuierlich desto größeren Einfluß, je mehr sie sich als diskriminiert darzustellen vermag.

Verbrechen, lehrt der bundesrepublikanische Katechismus, haben soziale Ursachen, sofern sich bei den Tätern keine rechte Gesinnung auftreiben lässt.

Michael Klonowsky
Aphorismen
und Ähnliches

125 Seiten, gebunden
ISBN 978 3 85418 159 0
EUR 18,90/CHF 27,50

karolinger.at

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Sigmar Salzburg
19.07.2014 09.59
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Urheberrecht

Karin Pfeiffer-Stolz hat in FreieWelt.net einen längeren Artikel zu diesem Thema veröffentlicht:

Das Urheberrecht: eigentümliche Gedanken zu einem unbewältigten Sachverhalt

Im Roman „Die Asche meiner Mutter“ erzählt der Autor Frank McCourt, wie er als kleiner Junge die Fäuste ballt, sobald jemand die Ballade des irischen Nationalhelden Roddy McCorley aufzusagen wagt. Der kleine Frank sieht die Worte als sein und seines Vaters Eigentum an.
„Geistiges Eigentum“, was muß man sich darunter vorstellen? Erinnerungen, Phantasien, Worte, Wissen? ...

Auch legalisierter Mißbrauch ist Mißbrauch
Eine große Gefahr droht durch die Macht der Gewohnheit. Bereits in der Schule ist es gängige Praxis, Textpassagen aus dem Internet abzuladen und als eigene Gedankenschöpfung zu präsentieren. Schließlich wird niemand mehr etwas dabei empfinden, jemand anderem aus einer puren Laune heraus das wegzunehmen, was man gerade braucht und selbst gerade oder überhaupt nicht zur Verfügung hat.

Eines ist inzwischen klar geworden: Die herkömmlichen Mittel des Eigentümerschutzes in bezug auf das geistige Gesamtwerk sind angesichts der technischen Möglichkeiten nur noch Makulatur. Sowohl Urheber geistiger Werke wie Gesetzgeber müssen völlig neue Wege beschreiten. Für alle Lebensbereiche gilt grundsätzlich, daß der massenhaft praktizierte Mißbrauch oder das täglich begangene Unrecht nichts an dessen unmoralischem Wesen ändert...

Ob in Zeiten des Internets ein wirkungsvoller Schutz geistigen Eigentums durchgesetzt werden kann, ist mehr als fraglich. Die hilflose Forderung, eine unmoralische Verhaltensweise allein deshalb für legal zu erklären, weil sie zur gängigen Praxis geworden ist, führt in eine Sackgasse. Diebstahl bleibt Diebstahl, auch wenn es ein Gesetz gäbe, das es ausdrücklich erlaubte, zu stehlen.

freiewelt.net 16.7.2014

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