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Sigmar Salzburg
07.07.2014 07.11
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Burkhard Müller-Ullrich ...

... schreibt in der „Achse des Guten“ tapfer weiter in normaldeutscher Rechtschreibung:

John Cage hat ein Orgelwerk komponiert, dessen Aufführung im Halberstädter Dom 639 Jahre dauern soll. Diese Fußball-WM gibt einen Vorgeschmack davon. Davon sind übrigens auch Menschen betroffen, die sich für Fußball überhaupt nicht interessieren. Denn die Durchdringungsquote des Fan-Fiebers im Volk befindet sich mittlerweile auf einem solchen Level, daß es selbst für große Eigenbrötler nahezu unmöglich ist, das globale Gewese um die Kickerei zu ignorieren...

Was jetzt noch fehlt, sind die Apostel der Entschleunigung. Das alte Schlagwort der Zivilisationskritik könnte ja auch beim neuen Endlosfußball zum Einsatz kommen. Aber ist Entschleunigung nicht bloß eine hübsche Entschuldigung für die, die sowieso ein bißchen langsam sind? Und Verlängerung ist ein anderes Wort für Scheitern.

achgut.com 4.7.2014

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Sigmar Salzburg
27.04.2014 09.58
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Angepaßte konservative Medien

Akif Pirinçci: Tanz auf dem Fischgrätparkett
von Andreas Lombard
Wer mit Stuck und Fischgrätparkett wohnt, sollte sich der professionellen Heuchelei ergeben oder einfach die Klappe halten


Wir freuen uns sehr, dass „Die Zeit“ in ihrer gestrigen Ausgabe einen Feuilleton-Aufmacher (sogar zweiseitig) bringt, in dem Stefan Willeke von seinen Gesprächen mit aufgebrachten Pirinçci-Anhängern berichtet („Wir Dummschwätzer?“). Sie nämlich hatten „Die Zeit“ mit Protesten gegen den Verriss des Buches „Deutschland von Sinnen“ durch Literaturchef Ijoma Mangold regelrecht bombardiert. Der Bericht über die Rundreise zu mehreren „Zeit“-Lesern ist sehr lesenswert, weil er ziemlich ungefiltert weit verbreitete Meinungen wiedergibt, die eben keineswegs alle „rechts“ sind...
ef-magazin.de 25.4.2014

Nanu, hatte man nicht eben etwas von Andreas Lombard in normaler Kulturrechtschreibung lesen können? Richtig, darauf wird auch verwiesen:

Dieser Artikel erschien zuerst auf der Internetseite Deutschland von Sinnen.

Selbst konservative oder gar als „neurechts“ gescholtene Magazine wandeln, um nicht aufzufallen, Autorenartikel in die „leichter lesbare“ Reformschreibung um oder muten gar dem Autor zu, es selber zu tun, wie wir es schon bei hpd u.ä. bemerken mußten. Auf der angegeben Seite steht alles noch in der traditionellen ß-Schreibung:

Wer mit Stuck und Fischgrätparkett wohnt, sollte sich der professionellen Heuchelei ergeben oder einfach die Klappe halten. – Über die richtigen Lehren aus den neuen Zeit-Artikeln zu Akif Pirinçcis Deutschland von Sinnen

von Verlagsleiter Andreas Lombard


Wir freuen uns sehr, daß Die Zeit in ihrer heute erschienenen Ausgabe einen Feuilleton-Aufmacher (sogar mit Umlauf) bringt, in dem Stefan Willeke von seinen Gesprächen mit aufgebrachten Pirinçci-Anhängern berichtet (»Wir Dummschwätzer?«). Sie nämlich hatten Die Zeit mit Protesten gegen den Verriß des Buches Deutschland von Sinnen durch Literaturchef Ijoma Mangold regelrecht bombardiert...
deutschland-von-sinnen.de 24.2.2014

Siehe auch: »Wir Dummschwätzer?« zeit.de 24.4.14

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Sigmar Salzburg
25.04.2014 19.04
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Es gibt sie noch, die guten Dinge

Von der Bürde des Kunze-Seins
Ausverkauftes Haus: Mehr als 400 Gäste wollten sehen, was Heinz Rudolf Kunze zu sagen hat...

Unglaubliche Produktivität

Seit 1981 hat der 57-Jährige 24 Studioalben veröffentlicht, 15 Bücher geschrieben, sieben Musicals vom Englischen ins Deutsche übersetzt, er schauspielert und lehrt als Dozent der Hochschule Osnabrück im Studiengang Popularmusik das Songschreiben und so weiter und so fort – eine Produktivität, die man mit ungläubigem Staunen betrachten muss. Die für Kunze selbst aber offenbar oft genug eine Bürde ist. „Unbedingt muß ich aufhören zu schreiben. Ich muß versuchen, einen Damm zu errichten gegen diese unentwegte Sucht, zu formulieren. Das ist doch sinnlos. Ich blute ja aus wie ein Schwein. Wer soll denn diese Textberge jemals sichten, geschweige denn lesen? Es ist einfach furchtbar, daß mir zu allem und jedem etwas einfällt. Nicht nur eine Sucht, ein Fluch ist das, jawohl.“, schreibt Kunze, mit der Autorität des Sprachmächtigen die Rechtschreibreform ignorierend. Die Sätze, die er am Mittwoch auch vorlas, legte er seiner Romanfigur Manteuffel in den Mund. Dass sie autobiografisch sind, ist aber nicht zu übersehen. Und nach dem Abend möchte man sagen: Gott sei Dank!
freiepresse.de 25.4.2014

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Sigmar Salzburg
01.04.2014 19.16
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Dedo Schwerin von Krosigk

... stellt sich in „FreieWelt“ vor:

Geboren 1933 in Berlin, ... Volljurist und beruflich bis 1996 in der Wissenschaftspolitik, der Wissenschaftsplanung, -förderung und -verwaltung tätig. Interessiert an der Erhaltung des Rechtsstaats, an der Erhaltung von Freiheit ... In einer Umwelt, die immer weitergehend von überflüssigen staatlichen Regelungen bestimmt wird.
freiewelt.net

Diese Einstellung zeigt er auch durch Verwendung der traditionellen Rechtschreibung:

Der Heiligenschein ist so falsch wie der Haarkranz
Die Bundesregierung hat sich für die inhaftierte, ehemalige Ministerpräsidentin der Ukraine, Julia Timoschenko, mit einer Leidenschaft eingesetzt, als gehe es darum, eine Heilige aus dem Martyrium der Haft zu befreien.
Jetzt redet die befreite Unschuld mit so ungeschminkter Deutlichkeit über ihre mörderischen Wünsche, daß man ihre Rückkehr in die Regierung der Ukraine als eine direkte Kriegserklärung an Rußland ansehen muß. Aus Haß und Rache und ohne Rücksicht auf die Folgen für die Ukraine, die leicht vorauszusehen sind.
freiewelt.net 26.3.2014

Der Willy-Brandt-Flughafen
Das hat Willy Brandt nicht verdient, daß sein Name mit diesem Flughafen verbunden und für diesen Flughafen mißbraucht wird, diesem Denkmal für Planlosigkeit, für chaotische Realisierung evidenter Fehlplanung, für voraussehbare und vorausgesehene Kostenexplosion, für Abwälzung der Verantwortung auf untergeordnete Instanzen, für rücksichtslose Schädigung beteiligter Kleinunternehmer, für die mangelnde Bereitschaft der Politik, Tatsachen zur Kenntnis zu nehmen und sich um Fakten zu kümmern, für Verlogenheit und politische Heuchelei...
freiewelt.net 10.1. 2013

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Sigmar Salzburg
12.10.2013 15.08
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Hochhuts Offener Brief

Frau Bundeskanzlerin, geben Sie Snowden Asyl!

Sehr verehrte Frau Bundeskanzlerin,

darf ich mir erlauben, an Sie die Petition zu richten, dem Amerikaner Edward Snowden Asyl zu geben! Sie wissen, gerät er in die Fänge der USA, erwartet ihn die Todesstrafe in Form von mindestens 30 Jahren Zuchthaus ...

War jedermann so überrascht wie erleichtert, daß Rußland ihn nicht ausliefert – daß plötzlich Herr Putin ihm den Maulkorb verordnet, zeigt nur, daß Rußland blieb, wie es immer war: an Wahrheit völlig desinteressiert ... Will Snowden noch den Mund aufmachen, muß er weg aus Moskau...
Keine Nation bleibt dauernd groß! Dies alles, Frau Merkel, wissen Sie wie ich und wie jeder.

Ein Beispiel noch: Als ich einem Jahrgänger sagte, ich würde Ihnen heute diese Bitte vortragen, sagte der: „Vergiß nicht, Snowden ist ein vereidigter Geheimdienstler! Er hat Verrat begangen.“ Ich entgegnete: „So einen hatten auch wir, Admiral Canaris, Hitlers Geheimdienst-Chef; auch der war vereidigt. Doch auch für den kam die Stunde der Entscheidung wie für Snowden, als er nämlich über das damals neutrale Spanien Frieden mit England und Amerika machen wollte.“ Wofür Hitler Canaris aufhängte.
[...]

faz.net 10.10.2013

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Sigmar Salzburg
28.05.2013 09.07
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Bewährt verfaßte Texte

Aus der Homepage von Prof. H. Dieter Zeh



Texte in deutscher Sprache

Wissenschaftliche Artikel, die unkonventionelle Meinungen oder Interpretationen außerhalb des akzeptierten Mainstreams vertreten, sind heute leider in deutschsprachigen Physikjournalen nahezu unpublizierbar. Ein Teil der hier präsentierten Texte wurde daher inzwischen zusammen mit zwei Originalartikeln in englischer Sprache in Buchform unter dem Gesamttitel Physik ohne Realität: Tiefsinn oder Wahnsinn? veröffentlicht (Springer-Verlag 2012). Einige der darin enthaltenen Kapitel sind hier in bereits leicht aktualisierter oder ergänzter Form zu finden, andere (insbesondere „Die sonderbare Geschichte von Teilchen und Wellen“) sind erst später entstanden – wie sich jeweils aus dem angegebenen Fertigstellungsdatum unter der Überschrift im Text ergibt.

• Wie Dekohärenz das Problem des quantenmechnischen Meßprozesses löst
• …
• Dekohärenz und andere Qantenmißverständnisse – Beitrag zum Didaktik-Workshop Karlsruhe 2009

[Die Texte sind tatsächlich in bewährter Rechtschreibung verfaßt:]

Wie Dekohärenz das Problem des quantenmechanischen Meßprozesses löst
*
H. Dieter Zeh
http://www.zehhd.de
April 2012 (zuletzt geändert: 15. Juli 2012)

… Der Denkfehler beruht auf einem Zirkelschluß, der daher rührt, daß der Begriff einer Dichtematrix nur zur Berechnung von „Erwartungswerten“ für lokale Messungen, also bereits unter Voraussetzung der probabilistischen Interpretation,berechtigt ist. Schon im Bellschen Experiment wäre eine Beschreibung der beiden Partner durch ihre jeweiligen reduzierten Dichtematrizen unzureichend. Um dieser „naiven“ Fehlinterpretation entgegenzutreten, habe ich in früheren Arbeiten wiederholt angemerkt, daß Dekohärenz für sich allein das Meßproblem der Quantentheorie nicht löst. Diese Bemerkung wird aber gern von Physikern mißbraucht, die entweder eine fundamentale Modifikation der Schrödingerdynamik durch stochastische Beiträge (einen Kollaps der Wellenfunktion) oder aber eine epistemische Interpretation der Wellenfunktion für erforderlich und richtig halten.
http://www.rzuser.uni-heidelberg.de/~as3/Messproblem.pdf

Nachtrag: Leider mußte ich feststellen, daß die Texte in „Physik ohne Realität“ vom Springer-Verlag (2012) in die „leichter lernbare“ Kultusministerschreibe übersetzt wurden.

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