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Rundfunkzwangsbeitrag
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Sigmar Salzburg
17.05.2016 15.50
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Das Zwangsgebühren-Argument des Internet-Zugangs

ARD und ZDF schwächeln im Internet
von Wolfgang Prabel
[in der richtigen deutschen Rechtschreibung]

Sieht tatsächlich jemand das öffentlich-rechtliche Fernsehen über das Internet?

Die Einführung der geräteunabhängigen GEZ-Gebühr wurde uns so begründet, daß Computerbesitzer die beiden zwangsfinanzierten Staatssender auch über das Internet sehen können. Ohne einen Fernseher zu besitzen. Aber sieht sich das öffentlich-rechtliche Fernsehen im Internet auch wirklich jemand an?

Am Pfingstsonntag war die meistgesehene ARD-Sendung die Tagesschau mit 5,83 Mio. Zusehern. Beim ZDF war es die Sendung „Liebe lebt weiter“ mit 5,13 Mio. Diese Zahlen hat uns das Quotenmeter von Meedia verraten.

Auf Sur.ly kann man wiederum die Internetnutzung der beiden Zwangssender ablesen. Über einen längeren Zeitraum hatte das ZDF 0,405 Mio Nutzer, das ARD gar nur 0,17 Mio täglich. In der vergleichbaren Sendezeit von 20 bis 22 Uhr sind es natürlich noch viel weniger.

Das bedeutet, daß das ZDF deutlich weniger als zu 5 % über das Internet konsumiert wird, das ARD-Programm nicht mal zu ganzen 2 %. Damit erweist sich das Zwangsgebühren-Argument des Internet-Zugangs zu den Staatsprogrammen als sehr schwach...

Wie abseitig die Gebührenpolitik ist, kann man daran ermessen, daß nicht einmal die Diktatoren Erich Honecker und Adolf Hitler (damals für den Volksempfänger) eine Zwangs-GEZ durchsetzten...

[Vollständiger Artikel unter freiewelt.net 15.5.2016]

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Sigmar Salzburg
12.05.2016 11.53
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Medienanstalt:

Bürger akzeptieren Rundfunkbeitrag von fast 20 Euro nicht

Der Vorstandsvorsitzende der Versammlung der Medienanstalt Sachsen-Anhalt hat eingeräumt, dass die Menschen nicht einsehen, warum sie einen Rundfunkbeitrag von fast 20 Euro zahlen sollen. Auf dem Medientreffpunkt Mitteldeutschland wurde auch über die geplante Erhöhung gesprochen.

Der CDU-Politiker Markus Kurze hat vor einem Akzeptanzproblem bei steigenden Rundfunkbeiträgen gewarnt. Die Bürger würden nicht oder nur sehr schwer einsehen, warum sie einen Beitrag von fast 20 Euro zahlen sollten...

Derzeit seien zwei Beträge im Gespräch, berichtete Matthias Knothe, Leiter der Stabstelle Medienpolitik in der Staatskanzlei Schleswig-Holstein: Der Vorschlag der KEF (Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten) zu einer Senkung oder die Beibehaltung des aktuellen Betrages...

Der Rundfunkbeitrag könnte ab dem Jahr 2021 auf 19,10 Euro im Monat beziehungsweise 229,20 Euro im Jahr steigen. Das hatte der KEF-Vorsitzende Heinz Fischer-Heidlberger im April 2016 erklärt...

golem.de 11.5.2016

Der Rundfunkbeitrag ist keine „Abgabe“, wie die Gerichte behaupten, sondern ein „Bußgeld“ – jedenfalls für Leute, die sich bewußt der staatskonformen Belaberung und Belustigung entziehen.

Ein Bußgeld wird unabhängig vom Einkommen erhoben. Fährt jemand 5km/h zu schnell durch eine Ortschaft, zahlt er 15 Euro. Bei einem Einkommen von 430 Euro sind das fast 4 Prozent seines Monatseinkommens, beim ZDF-Chef Bellut aber nur 0,05 Prozent. Ähnlich wirkt das Rundfunkzwangsgeld.

Die Lokführer-Gewerkschaft streikte vor einiger Zeit wochenlang für 5 Prozent Lohnerhöhung. Wie würde sie erst gegen eine Lohnminderung von bis zu 4 Prozent kämpfen!

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Sigmar Salzburg
21.04.2016 10.29
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Ein Austritt aus der Kirche ist möglich – nicht aber aus der Zwangsfunkgemeinde und aus dem Islam.

Während die alte Rundfunkgebühr millionenfach Ausnahmen zuließ, ist der neue Beitrag so schwer zu umgehen wie ein Bußgeldbescheid für zu schnelles Fahren und so allgegenwärtig wie die Mehrwertsteuer. Aus der Kirche kann man austreten – aus der Gemeinde der Beitragszahler nicht.
zeit.de 19.12.2012

Der Bundesvorsitzende der Türkischen Gemeinde in Deutschland, Gökay Sofuoglu, begrüßt die Forderungen aus der CSU nach einer Art Kirchensteuer für Muslime. ... „Zunächst müsste geklärt werden, wer alles zahlt.“ Denn so etwas wie die Mitgliedschaft in der Kirche – von der die Steuer abhängt – gebe es im Islam nicht. Auch ein Austritt aus dem Islam sei nicht vorgesehen...
derwesten.de 20.4.2016

Der Abfall vom Islam zieht allerdings die Todesstrafe nach sich, der Abfall vom Fernseh-Glauben vorerst nur Gefängnis.

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Sigmar Salzburg
16.04.2016 06.06
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Verfassungswidrige „Demokratieabgabe“

Um 1950 füllte der damalige NWDR seinen „Vollversorgungsauftrag“ voll gültig und ausreichend aus – für umgerechnet 1 Euro pro Monat!

Der NWDR* hatte damals etwa 3,5 Millionen angemeldete Hörer, das waren etwa 10 Prozent der Bevölkerung im Sendegebiet. Politiker, die auch den übrigen Nichthörern noch einen „Rundfunkbeitrag“ hätten abpressen wollen, wären gesteinigt worden. Die seitherige Ausweitung des „Vollversorgungsauftrags“ auf den achtzehnfachen Gebührenwert ist durch keinerlei Verfassungsauftrag definiert und gedeckt.

*) Nordwestdeutscher Rundfunk
__________________
Sigmar Salzburg

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Sigmar Salzburg
12.04.2016 12.10
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Neudeutsche Staatskleptokratie

GEZ: Frau Fischer will standhaft bleiben
Kein Radio- und kein Fernsehgerät:
84-jährige Löningerin wehrt sich gegen Rundfunkgebühren

Von Matthias Ellmann

Löningen. 84 Jahre ist Marta Fischer jetzt alt. Ein Radiogerät hat sie noch nie besessen, einen Fernseher auch nicht. Weder in ihrer früheren Heimat, einem kleinen Dorf bei Omsk, noch jetzt in Löningen. „Ich weiß nicht einmal, wie man so etwas bedient“, sagt Frau Fischer. Und doch soll sie Rundfunkgebühren zahlen. 17,50 Euro im Monat sind fällig, ob sie ein Empfangsgerät besitzt oder nicht. 600 Euro wurden widerwillig schon bezahlt, jetzt stehen wieder 210 Euro an. Doch dieses Mal verweigert sich Marta Fischer. Schlimmstenfalls, das weiß Tochter Lena Schwabauer, kann sogar eine sogenannte „Erzwingungshaft“ für säumige Gebührenzahler angeordnet werden: „Dann müssen sie meine Mutter abholen und ins Gefängnis werfen. Wir zahlen nicht für etwas, was sie gar nicht besitzt.“

Münsterländische Tageszeitung 12.4.2016

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Sigmar Salzburg
05.04.2016 05.16
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... und Spiegel Online kann nicht tendenzfrei berichten:

Die AfD-Politikerin Beatrix von Storch wollte ihre Rundfunkgebühren nicht bezahlen. Jetzt hat die GEZ ihr Konto gepfändet. Das gibt Storch https://twitter.com/Beatrix_vStorch/status/716974175215337475“ auf Twitter sogar selbst zu.
spiegel.de 5.4.2016

[Als ob sie das jemals geheimhalten wollte! Original:]

Beatrix von Storch ‏@Beatrix_vStorch 19 Std.Vor 19 Stunden
Nun ist es passiert. Die GEZ hat zugeschlagen- und mein Konto gepfändet. Am 1. April, wie ich gerade erfahre.... http://fb.me/3xc37DXs3

Siehe auch hier.

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Sigmar Salzburg
04.04.2016 16.59
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Die GEZ-Freibeuter-Regelung wird gewaltsam durchgesetzt

Unsere dreisten Länderregierungen haben im Komplott antidemokratisch die Rechtschreib„reform“ und die „Demokratie-Abgabe“ verbrochen. Letztere bewirkte die erste Verhaftung.

Die WELT berichtet:

Sieglinde Baumert weigert sich, für ARD und ZDF zu zahlen – wie viele. Aber sie ist die Erste, die dafür ins Gefängnis gegangen ist. Dort stößt sie auf Bewunderung

Ihr aktuelles Zimmer: spartanisch, Blick auf den Hof. Bett, Schreibtisch, kleines Radio mit Uhr. Keiner verlangt von ihr dafür Rundfunkgebühren. Denn Sieglinde Baumert ist vom Beitrag befreit ¹, seit 4. Februar 2016. An diesem Tag wurde die 46-Jährige aus dem thüringischen Geisa verhaftet und sitzt seither in Erzwingungshaft im Frauengefängnis der JVA Chemnitz, weil sie sich beharrlich weigert, ihre Haushaltsabgabe für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk zu leisten.

Die Sender wissen, wie bockig der Bürger ist. „4,5 Millionen Beitragskosten waren am Stichtag 31.12.2014 in Mahnverfahren oder Vollstreckung“, sagt Christian Greuel, Sprecher der Beitragskommunikation von ARD/ZDF/Deutschlandradio. Wie viele Beitragsverweigerer seien, würde aus Datenschutzgründen nicht erfasst. Nur einen Menschen hat die Verweigerung bis in die Zelle getrieben: Sieglinde Baumert.

Eine vom Gerichtsvollzieher geforderte Vermögensaufstellung hatte sie nicht unterzeichnet: „Mit meiner Unterschrift würde ich die Rechtmäßigkeit der Zwangsgebühren bestätigen. Das will ich nicht. Ich kann nicht verantworten, dass ich diesen Rundfunk mitfinanziere.“ Haft als Streik also. Kurios nur: Ihre Zelle fällt für ARD und ZDF unter Gemeinschaftsunterkünfte – und die sind beitragsfrei. „Im Gefängnis könnte ich den ganzen Tag umsonst¹ fernsehen“, spottet Sieglinde Baumert.

Der Weg von Sieglinde Baumert sei „der falsche“, findet Rechtsanwalt Sascha Giller von der Jenaer Kanzlei PWB. Er führt mit Kollegen gerade eine Klage gegen die Haushaltsabgabe, nachdem das Bundesverwaltungsgericht diese Ende Februar für rechtens erklärte. Nun soll das Bundesverfassungsgericht klären, ob der derzeitige Beitragseinzug einen Eingriff in die Grundrechte der Bürger darstellt...

Am 4. Februar traf der Gerichtsvollzieher sie dann an. Gegen 10.30 Uhr erschien er mit der Polizei im Metallbetrieb, in dem Baumert, Brüchen in ihrer Biografie geschuldet, einen Hilfsarbeiterjob ausübte. „Ich habe gerade Platinen bestückt, als der Anruf kam, ich solle ins Hauptgebäude kommen. Dort stand der Gerichtsvollzieher mit zwei Polizisten und hat mich gefragt, ob ich jetzt bereit wäre, eine Vermögensauskunft abzugeben. Als ich das erneut verweigerte, ging es ab zur Polizeiwache Bad Salzungen, von dort direkt in die Haftanstalt. Ohne Handschellen, trotzdem gab es perplexe und schockierte Gesichter.“ Nach der Verhaftung am Arbeitsplatz erhielt sie die Kündigung...

welt.de 3.4.2016

¹) Leider falsch, denn ihre Wohnung ist immer noch zwangsgebühren„pflichtig“.

PS: Siehe auch Achse des Guten 5.4.16

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Sigmar Salzburg
01.04.2016 07.41
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„Feinde im eigenen Land - was tun gegen den IS-Terror?“

Spiegel-Online berichtet über eine – wie üblich einseitig zusammengestellte – Diskussionsrunde im Staatsfernsehen:

Terrorismus-Talk bei Maybrit Illner
„Religion ist saugefährlich“

Was tun gegen die „hausgemachte“ islamistische Gewalt? Bei Illner ging es nicht nur um Europas Defizite, sondern auch sehr alltagsnahe Rezepte. Die Sendung im Check.
Zunächst der Rechtschreib-„Check“: Die Milliarden-Kosten für den Kulturbruch Rechtschreib„reform“ sind hier wieder zu besichtigen als nutzlose „dass“ und vier weitere reformierte „ss“. Ein „vereinfachtes“ Getto wurde nicht beachtet, ein „Recht“ wollte man richtiger kleinschreiben, traf damit aber doch wieder das Falsche. Auch in der Sendung selbst wurde die Rechtschreibung angesprochen:
Bosbach sprach von „bitteren Lehren“, womit konkret die desaströsen Defizite bei der Kooperation der Behörden und speziell beim Datenabgleich gemeint waren, wo nicht mal einheitliche Schreibweisen der Namen existieren.
Gemeint ist hier die unterschiedliche Transkription arabischer Laute in französischer, flämischer, englischer, deutscher und deutsch-orientalistischer Schreibweise wie schon beim Namen معمر القذافي „Muammar al Qaddhafi“ (Gaddafi, Qaddafi, Khaddafi oder Gheddafi, an die 100 Schreibvarianten).

Zur Sendung selbst: Es waren natürlich nur systemkonforme Diskutanten eingeladen. Religions- und Einwanderungskritiker waren nicht vertreten. Der mit SPD-Steigbügelhaltern zum ersten Ministerpräsidenten der umbenannten Mauermörder-Partei aufgestiegene Bodo Ramelow durfte dann zusammen mit einer Jesidin die Gleichstellung von islamischem Terror mit rechter Gewalt vornehmen. Tatsächlich ist aber letztere nur die erwartbare extreme Variante der natürlichen Abwehrhaltung der Bevölkerung, die es ohne die islamische Invasion nie gegeben hätte. Als politische Partei wäre der Islam aufgrund seiner koranisch-mörderischen „Gottesworte“ problemloser zu verbieten als die NPD. Eine falsche Definition von Religionsfreiheit verhindert das. Den Gipfel des Wahnwitzes lieferte mit Bodo Ramelow der Vertreter einer einst atheistischen, aber nun opportunistischen Partei:
„Religion darf nie ein Problem sein, sondern nur die Lösung.“
spiegel.de 1.4.2016
Insgesamt erweist sich einmal mehr, daß die zwangsgebührenfinanzierten Sender hauptsächlich dazu dienen, die natürliche Immunabwehr der Bevölkerung gegen die Masseninvasion fremder Völkerschaften und mittelalterlicher Ideologien auszuschalten.

NB. Akif Pirinçci entlarvt eben auf facebook (in anständiger deutscher Rechtschreibung), wie auch scheinbar harmlose öffentlich-rechtliche Blödelsendungen für die Volksverblödung eingesetzt werden.

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Sigmar Salzburg
21.03.2016 08.58
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Das Zwangsgebührenfernsehen ...

... läßt Bedrohliches gerne weg:

https://www.youtube.com/watch?v=MCbZKWB8WvA

... und manipuliert eine kollabierende Frau hinzu?

Gelenkte „Demokratie“.

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Sigmar Salzburg
17.03.2016 13.19
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Eklat wegen Rundfunkgebühr

Gegner der Zwangsabgabe provozieren Bundesrichter

Das Bundesverwaltungsgericht soll über die Zwangsabgabe entscheiden. Bereits am Freitag könnte das erste Urteil fallen. Doch zahllose Gegner der Rundfunkgebühr haben sich in Leipzig eingefunden – und machen ihrem Unmut im Verhandlungssaal Luft. Der Richter musste eingreifen.

Ist der Rundfunkbeitrag rechtmäßig? Genau das prüft das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig. Seit Mittwoch werden die ersten 14 Klagen gegen das aktuelle Beitragsmodell mündlich verhandelt. Die Kläger halten es für ungerecht und verfassungswidrig: Sie müssen den Beitrag bezahlen, obwohl sie gar kein Rundfunkgerät oder zumindest nur ein Radio besitzen.

Die Gegner der Zwangsabgabe erschienen am Mittwoch zahlreich im größten Saal des Bundesverwaltungsgerichts in Leipzig, die Stimmung kochte – und prompt kam es zum Eklat.

Richter muss zur Ordnung aufrufen

Wurden Argumente der Rundfunkanstalten vorgetragen, buhten die Gegner. Sprachen die Anwälte der Kläger, wurde hingegen laut geklatscht und gejubelt.
Schließlich musste der Vorsitzende Richter Werner Neumann zur Ordnung aufrufen, wie Medien berichten: „Wir sind hier in einem richterlichen Prozess und nicht in einer allgemeinen Bürgerversammlung“, mahnte er. „Das Gerichtsverfassungsgesetz sieht Bekundungen von Unmut oder Zustimmung nicht vor.“

Neumann wird sein Urteil voraussichtlich am Freitag verkünden. Ob ihn die lautstarke Begleitung der Verhandlung durch die Gebühren-Gegner überzeugt, ist mehr als fraglich. In den Vorinstanzen, darunter etliche Verwaltungsgerichte sowie das Oberverwaltungsgericht für Nordrhein-Westfalen in Münster und der Bayerische Verfassungsgerichtshof in München, waren sämtliche Klagen bisher erfolglos.

Am Ende wartet das Bundesverfassungsgericht

Auch mit der Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts wird noch nicht das letzte Wort gesprochen. Halten die Richter in Leipzig den Rundfunkbeitrag nicht für verfassungsgemäß, müsste sich anschließend das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe damit beschäftigen.

Auch im gegenteiligen Fall ist das denkbar: Bei einer Klageabweisung rechne er damit, dass es vors Verfassungsgericht geht, erläuterte der Klägeranwalt. „Aber das ist am Ende natürlich Sache der Mandanten.“

Im Juni sollen weitere acht Klagen verhandelt werden und dann noch einmal vier im vierten Quartal des Jahres. Bei diesen letzten geht es um den Rundfunkbeitrag in gewerblichen Betrieben. Die Verhandlungstermine dafür stehen allerdings noch nicht fest.

Sie zahlen einfach nicht – Millionen Deutsche verweigern die Zwangsabgabe

focus.de 17.3.2016

Nachtrag
Klagen abgelehnt
Bundesverwaltungsgericht erklärt Rundfunkbeitrag für rechtens

Das Bundesverwaltungsgericht hat den Rundfunkbeitrag für verfassungsgemäß erklärt. Ihr entsprechendes Urteil verkündeten die Richter am Freitag in Leipzig. Vor dem 6. Senat des Gerichts waren am Mittwoch und Donnerstag die ersten Klagen gegen das aktuelle Beitragsmodell mündlich verhandelt worden, das die privaten Kläger für ungerecht und verfassungswidrig halten...
focus.de 18.3.2016

Wahrscheinlich steht dann über dem schriftlichen Urteil „Im Namen des Volkes“, wie es auch über den Urteilen zur Rechtschreib„reform“ stand, obwohl damals nachgewiesenermaßen die Mehrheit des Volkes dagegen war – in der real existierenden parlamentarischen Parteiendiktatur.

Die Kläger können jetzt noch Verfassungsbeschwerde beim Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe einlegen. „Entschieden wird diese Frage letztlich vor dem Bundesverfassungsgericht“, sagte SWR-Justiziar Hermann Eicher schon vor der Entscheidung des Gerichts.
spiegel.de 18.3.2016

Von den Bundesverfassungsrichtern ist noch weniger Rechtsempfinden zu erwarten – wie sie schon mit der Absegnung der gesetzlosen Schülergeiselnahme zur Durchsetzung der Rechtschreib„reform“ bewiesen haben.

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Sigmar Salzburg
11.03.2016 09.56
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Die Marginalisierungstricks des Staatsfernsehens

In Sachsen-Anhalt nähern sich die Zustimmungswerte zur AfD 20 Prozent. Ist die einzige ernstzunehmende Opposition nicht mehr aus den Diskussionen im Zwangsgebührensender auszuschließen, so verfällt man darauf, eine zwölffache Übermacht von Gegnern aus allen Lagern einzuladen. Die parteiische ZDF-Moderatorin Maybrit Illner eingerechnet, bleiben der AfD-Vertreterin Frauke Petry somit nur 7 Prozent der Redezeit – die auch noch durch Wortabschneiden und Zwischenreden weiter vermindert wird, wie schon bei Maischberger praktiziert.

Bei Spiegel online bleibt dann von dem, was 80 Prozent der Deutschen bewegt, nur noch übrig:

... der engagierte katholische Sozialpädagoge aus Baden-Württemberg ließ die neben ihm auftauchende Frauke Petry mit ihrem bebend vorgetragenen Beharren auf Unterscheidung zwischen Asylbewerbern und „Wirtschaftsflüchtlingen“ einfach ins Leere laufen...

Katja Kipping [„jeder, der kommen will, soll kommen dürfen“stern] dementierte nicht ausdrücklich, dass sie für die Kanzlerin bete und warnte vor Rassismus infolge von Abstiegsängsten. Dann geriet sie mit Petry aneinander, die es einfach nicht fertigbrachte, sich richtig deutlich zu den mehr als tausend [?] Angriffen auf Flüchtlingsheime zu äußern...
spiegel.de 11.3.2016
Ein informatives Interview, das der Fernsehjournalist und Humanist Imad Karim mit Frauke Petry geführt hat, wurde bisher von keinem Fernsehsender übernommen: Facebook.

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Sigmar Salzburg
08.03.2016 04.35
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Wieder: Der staatliche Abzockfunk schließt die AfD aus

Kurz vor der Wahl in Sachsen-Anhalt versuchen CDU, SPD, Linke und Grüne im TV-Talk* zu punkten. Das gelingt ihnen kaum ...

In den Umfragen führt die CDU von Ministerpräsident Reiner Haseloff mit 31 Prozent. Sein Regierungspartner, die SPD, stürzt dagegen ab: Sie käme aktuell nur noch auf rund 15 Prozent – und liegt damit hinter der AfD mit 19 Prozent. Die Linken würden 21 Prozent erzielen. Die Grünen schafften mit 5,5 Prozent den Einzug in den Landtag, die FDP müsste mit 4,5 Prozent wieder draußen bleiben.

Besetzung: Die Spitzenkandidaten aller im Landtag vertretenen Parteien. Also Haseloff, Wulf Gallert von den Linken, Katrin Budde von der SPD und Claudia Dalbert von den Grünen. Außerdem im Studio: Moderatorin Anja Heyde und Bürgerreporter Stefan Bernschein. Er soll das Publikum befragen und Kommentare aus den sozialen Medien vorlesen. Die AfD, obwohl in den Umfragen drittstärkste Kraft, ist nicht eingeladen: Man wolle Bilanz ziehen über die vergangenen vier Jahre, sagt der MDR, „Ergebnisse aus Vorwahlumfragen sind ein nachrangiges Kriterium mit geringer Aussagekraft“.

spiegel.de 8.3.2016

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Sigmar Salzburg
02.03.2016 11.40
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Aus: Achse des Guten

Henryk M. Broder / 01.03.2016 /
Münchner-Runde: Claudia Roth lässt Henryk Broder ausladen

Letzten Freitag, kurz nach 14 Uhr, bekam ich eine mail vom Bayerischen Fernsehen. Annette Peter aus der Abteilung Innenpolitik und Zeitgeschehen/Redaktion Gespräche/„Münchner Runde wollte wissen, ob ich „im Lande wäre“ und eine „Meinung zur Situation in Europa“ hätte. [...] Ich sollte mich heute um 19.45 im Hauptstadtstudio der ARD einfinden, die Sendung würde um 20.15 Uhr aufgezeichnet werden, das Thema wäre:

Flüchtlingskrise: Schafft Merkel noch die Wende?
Mit folgenden Gästen: Gerd Müller, Claudia Roth, Dimitris Droutsas und Henryk M. Broder.

[...] ich freute mich darauf, Claudia Roth zu treffen, weil ich sie schon lange fragen wollte, warum sie neulich bei einer Demo mitgelaufen ist, auf der „Deutschland, du mieses Stück Scheiße!“ gerufen wurde. Ob so etwas mit ihrem Amt als Vizepräsidentin des Bundestages vereinbar wäre.

Eine halbe Stunde später meldete sich Frau Peter wieder. „Jetzt gibt es eine kleine Änderung bei uns, und daher meine Frage, könnten Sie auch nächste Woche zu uns nach München kommen, das wäre der 8. März in München. Es wäre sehr schön, wenn das klappen könnte, bitte mailen Sie mir, dann würde ich mich um ein schönes Hotel kümmern.“ [...]

Ich fragte nach. Ja, schrieb Frau Peter, „der Grund ist Frau Roth“. Und: „Leider weiß ich immer noch nicht, was zwischen Ihnen vorgefallen ist. Aber ich habe gestern verstanden, daß ich Sie nicht gemeinsam einladen kann. Das bedaure ich persönlich sehr.“ [...]

Heute Nachmittag, kurz nach 16 Uhr, meldete sich Frau Peter wieder: „Ich weiß Sie sind mir jetzt böse, aber ich kann leider auch nichts dafür, daß Sie heute abend nicht mehr geladen sind, ich hoffe immer noch darauf, dass Sie mir verzeihen, spätestens bis nächste Woche, wenn sie unser Gast sind. Humor ist immer überlebenswichtig.“

Ja, Humor ist, wenn man trotzdem lacht und Münchner Runde ist, wenn Claudia Roth bestimmt, wer teilnehmen darf.

achgut.com 1.3.2016

Ist Broder der AfD beigetreten?

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Sigmar Salzburg
25.02.2016 07.59
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Kritischer Medienbeobachter

24. Feb 2016 19:13

Gerade in den ZDF-Heute Nachrichten:

Nachrichtensprecherin nennt die Entscheidung des ungarischen Staatschefs Orban, einen Volksentscheid über die Aufnahme von illegalen Einwanderern durchzuführen, eine „europafeindliche Gemeinheit“

Das muß man sich auf der Zunge zergehen lassen,
sein Volk mitbestimmen zu lassen, also ein urdemokratisches Recht zu gewähren, ist nach Meinung unserer Zwangsgebühren finanzierten Lügen-Medien eine „europafeindliche Gemeinheit“!
Jeder weitere Kommentar erübrigt sich!

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Sigmar Salzburg
20.02.2016 07.17
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Umfrage zu Rundfunkgebühren

Große Mehrheit der Deutschen will für Öffentlich-Rechtliche nicht mehr zahlen

Die Mehrheit der Deutschen will nicht länger für öffentlich-rechtliches Fernsehen bezahlen. Fast 90 Prozent sprechen sich in einer Umfrage gegen die Rundfunkgebühren aus. Sie halten sie für nicht mehr zeitgemäß.
Nur jeder achte Deutsche (12,6 Prozent) ist für die Beibehaltung gebührenfinanzierter öffentlich-rechtlicher Rundfunkanstalten]. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung im INSA-Meinungstrend, die FOCUS Online vorliegt. Fast sieben von zehn Befragten (69,4 Prozent) halten Rundfunkgebühren demnach für nicht mehr zeitgemäß und sind für die Abschaffung der „Zwangsabgabe“.

Gegen die jetzige Form der Rundfunkgebühren sind vor allem Wähler der AfD (81,4 %), der FDP (78,8 %) und der Linken (76,4 %). Jeder Vierte (24,7 %) möchte nicht bezahlen, weil er die Berichterstattung für nicht neutral hält...

Gegen Rundfunkgebühren-Muffel wird als Zwangsmittel immer häufiger ein „Ventilwächter“ eingesetzt, der beim Autofahren die Reifenluft entweichen lässt...

focus.de 19.2.2016

Zur letzten Meldung der Vorschlag einer Grabinschrift von Götz Wiedenroth

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