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Theodor Ickler
20.02.2004 14.37
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Widerspruch

In dem Pamphlet "Änderungsumfang“ zitiert die Kommission ausdrücklich auch durcheinanderredend aus der Probestrecke des ÖWB und sagt dazu, dies sei einer der Fälle, wo nach den Vorstellungen der Kommission auch wieder zusammengeschrieben werden könne. Entweder haben die Verfasser des KMK-Papiers das nicht gewußt, oder die Kommissionäre verstehen, wie Herr Warse vermutet, wieder mal ihr eigenes Produkt nicht mehr.

Übrigens hat das Kommissionsmitglied Mechthild Dehn (sicher nicht als einzige) von dem Pamphlet offensichtlich nichts gewußt, sieht aber auch, wie sie mitteilt, keinen Grund, sich davon zu distanzieren (nachdem ich ihr die Unwahrheit der darin aufgestellten Behauptungen dargetan hatte).
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Th. Ickler

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Wolfgang Wrase
20.02.2004 13.20
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Re: Mißverständnis?

Zitat:
Ursprünglich eingetragen von Monika Grunert
... Pressemitteilung der KMK mit einer „handlichen“ Kurzfassung des 4. Berichts, aus der ich folgendes zitieren möchte: "... ebenso bleibt es bei der generellen Getrenntschreibung von ... allen Verbindungen mit Wörtern, die auf -einander enden.“
Das kam bei dieser Reform schon öfter vor, daß etwas anderes herauskam als das, was hier und da von den Reformern formuliert oder bekanntgegeben wurde. Schon im Regelwerk von 1996 gab es etliche Widersprüche innerhalb der Regeln und nicht zuletzt zwischen einzelnen Regeln und Wörterverzeichnis. Im vierten Bericht gibt es auch mehrere Passagen, die dafür sprechen (würden), daß ...einander + X künftig wieder zusammengeschrieben werden kann – oder soll? Wer weiß das schon so genau. Vor allem zeigt es sich nicht zum ersten Mal, daß die Reformer ihr eigenes Regelwerk nicht durchschauen. Dafür ist „Mißverständnis“ eigentlich ein zu freundlicher Ausdruck.

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Monika Grunert
20.02.2004 12.06
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Mißverständnis?

In diesem Forum http://won.mayn.de/rechtschreibreform/b-kmk-2004-02.html
steht eine Pressemitteilung der KMK mit einer „handlichen“ Kurzfassung des 4. Berichts, aus der ich folgendes zitieren möchte:

„Im Übrigen bleibt die Erweiterungs- bzw. Steigerungsprobe bei der Verbindung von Adjektiven und Verben erhalten, ebenso bleibt es bei der generellen Getrenntschreibung von Adjektiven mit den Endungen -ig, -isch und -lich sowie bei der Getrenntschreibung aller Verbindungen mit dem Wort sein und von allen Verbindungen mit Wörtern, die auf -einander enden."







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m.g.

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Wolfgang Wrase
17.02.2004 09.06
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Auch die Redakteure

Immerhin ist es ein Chefredakteur, der hier Herrn Riebe als Nervensäge loswerden und mit der neuen Rechtschreibung in angenehmer Ruhe leben will. Seine Formulierung spricht auch dafür, daß er sich dabei mit seinen Kollegen auf einer Linie sieht. – Ich bin übrigens davon abgekommen, in meinem persönlichen Umfeld gegen die Reform zu argumentieren. Die Leute müssen von selber draufkommen, was von der Reform zu halten ist. So bekomme ich am Ende mehr Zustimmung, als wenn ich versuche, auf die Meinung der anderen einzuwirken. Ich lasse sie in Ruhe in der Reformpfanne brutzeln, bis sie von selber gar sind.

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Karsten Bolz
17.02.2004 08.55
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Nicht die Redakteure!

Ich denke, daß es weniger die Redakteure sind, die eine Nichtumkehr zu verantworten haben. Verantwortlich sind viel mehr die Herausgeber, die von Sprache nun mal keine Ahnung haben. Diese werden von anderen Dingen gesteuert, Umsatz, „modernes“ Erscheinungsbild des Blattes usw. Auch finanzielle Verflechtungen mögen hier eine Rolle spielen. Wie Theodor Ickler einmal gesagt hat: die Debatte gehört eigentlich in den Wirtschaftsteil der Zeitungen und nicht in den Kulturteil.
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Karsten Bolz

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Wolfgang Wrase
17.02.2004 07.09
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Nervensäge = Reform

Das Sägen an den Nerven im Dienst einer guten Sache kann verschieden beurteilt werden: entweder im Sinne von „Steter Tropfen höhlt den Stein, nur zu!“ oder aber im Sinne von „Halt, kontraproduktiv!“. Grundsätzlich ist es leider so, daß die Nervensäge nun mal als aufdringlich und unsympathisch erlebt wird und damit oft auch ihr Anliegen.

Entscheidend ist meiner Meinung nach, ob die Redakteure in den Zeitungen noch einmal begreifen werden, daß die eigentliche Nervensäge hier die Reform ist (oder als Personen: Gerhard Augst & Freunde). Macht es ihnen wirklich nichts aus, sich zum tausendsten Mal zu fragen: „Wie schreibt man das jetzt?“ Tausendmal öfter als früher fragen zu müssen, was alt und was neu und was vom Neuen die Hausorthographie ist, ob Varianten gleichberechtigt sind oder welche Varianten im selben Text schon gewählt wurden?

Vielleicht kommen die SZ-Redakteure irgendwann noch auf den Trichter, wer hier eigentlich nervt: ein paar Reformer mit den Merkmalen Inkompetenz, Regulierungswahn und Unverschämtheit; und zwar nerven sie täglich etliche Millionen Deutschsprachige mit ihren überflüssigen Varianten, mit ihren anmaßenden neuen Normen und ihren unbrauchbaren Regelformulierungen. Aber vielleicht dauert es noch ein paar Jahre, bis die Chefredakteure bei der SZ und anderen Zeitungen das zu ahnen beginnen.

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Christoph Kukulies
16.02.2004 16.51
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Viele Sägen

Zitat:
Ursprünglich eingetragen von Reinhard Markner
Nervensägen sind „verzichtbar“.

Wenn viele sägen, fällt vielleicht noch ein Baum, die SZ, und bald der ganze Blätterwald.


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Christoph Kukulies

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Reinhard Markner
16.02.2004 16.22
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Nervensägen sind „verzichtbar“.

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Christoph Kukulies
16.02.2004 15.15
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Tretet endlich die Reform in die Tonne

Wer das SZ-Forum in den letzten Tagen verfolgt hat, der wird erlebt haben, wie man ein Forum durch schlafmützige Redakteure ausbremsen kann. Der unverzichtbare nimmermüde Kämpfer Manfred Riebe, immer wieder Motor auch in Zeiten, in denen man glaubte, alles stehe still, schickte gerade einen Auszug aus einem Irrläufer rund, der bezeichnend dafür ist, wie das Thema Rechtschreibreform immer noch in der SZ-Redaktion behandelt wird. Man kann die Redakteure sicher nicht alle über einen Kamm scheren, aber man sollte die Forumsredaktion vielleicht doch mal aus ihrem Dornröschenschlaf aufwecken, und signalisieren, daß das keine Art ist, ein Forum zu leiten.

Zizat:

Liebe Mitstreiter,

„der nervt schon seit tagen...“ stand auf der verwechselten
internen E-Mail der SZ-Chefredaktion über mich ... :-))

Damit ich nicht alleine nerve, sollten Sie es auch tun, um
die SZ-Nachtwächter aufzuwecken.

Mit freundlichen Grüßen
Manfred Riebe

--- HIER BEGINNT DIE WEITERGELEITETE NACHRICHT
------------------------------
Von: Helmut.Martin-Jung@sueddeutsche.de (Helmut
Martin-Jung)
Datum: 16.02.2004, 12:23:10
Betreff: Antwort: SZ-Diskussionsforen

Sehr geehrter Herr Riebe,

ich habe soeben eine Mail von Ihnen mit einer anderen
verwechselt, die
intern weiter geleitet werden sollte. Ich bitte für das
cVersehen um
Entschuldigung. In sachen Forum spreche ich die
Verantwortlichen an.

Mit freundlichen Grüßen


Helmut Martin-Jung
sueddeutsche.de
Chefredakteur
Rindermarkt 5
80331 München
Tel.: +49-89-2183-9720
======================================================

Ende Zitat.

Was nervt, ist das schleppende Tempo“, mit dem da „gearbeitet“ wird.

Bitte schauen Sie mal ins SZ-Forum. Viele schöne Beiträge. Ein besonderes Augenmerk verdient der Beitrag von Karsten Bolz, finde ich, „Tretet endlich die Reform in die Tonne“. Ihn sollten einige SZ-Redakteure einmal beherzigen und eine Palastrevolution anzetteln.

http://www.sueddeutsche.de/app/service/forum/postlist.php?Cat=&Board=Rechtschreibung

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Christoph Kukulies

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Alexej Davidov
16.02.2004 13.27
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wikipedia

Die Online-Enzyklopädie wikipedia enthält einen Eintrag über Kritik und Apologetik der Rechtschreibreform. Ein Eintrag, der sicherlich noch erweiterbar wäre. Einträge können übrigens von jedem beliebig verändert/erweitert werden.
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Alexej Davidov

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Alexej Davidov
12.02.2004 17.56
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Wäre es nicht eine gute Idee, anstatt hier ein eigenes Wörterbuch zu erstellen, das geballte Wissen der in diesem Forum anwesenden Deutschprofis in das Wikibook zu investieren? Wikipedia ist sehr populär und hat viele Benützer.

Wird das Wörterbuch auf dieser Site eigentlich noch gewartet? Es funktioniert schon seit Tagen nicht.
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Alexej Davidov

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meckes
09.02.2004 00.00
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Wikibooks - Projekt auf Wikipedia

Aus dem Einleitungstext:
„Das Wikibooks-Projekt hat sich zum Ziel gesetzt, ... kostenlose inhaltsoffene Lehrbücher und andere Lehrmaterialien zur Verfügung zu stellen.“

Bei den Lehrbüchern im Bereich 'Sprachen' gibt es u. a. das Projekt „Traditionsrechtschreibung“.

URL: http://wikibooks.org/wiki/Leitseite

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Sigmar Salzburg
08.02.2004 17.30
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Spiegelforum

Vor einem Jahr wurde das Spiegelforum zur Rechtschreibreform „archiviert“. Ich habe den zuständigen Herrn Theurich am 3.2.04 per Email gebeten, es angesichts der neuen Lage wiederaufleben zu lassen oder einen neuen Strang einzurichten. Da ich bisher keine Antwort erhalten habe, gehe ich davon aus, daß man dort keine Diskussionen mehr will. Vielleicht sollten es andere auch nochmal versuchen.
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Sigmar Salzburg

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Karl Eichholz
01.02.2004 18.21
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na was soll schon sein ...

na was soll schon sein, die wollten halt gerne herausfinden, ob es da noch Aktive gibt, die sich in den Rachen des Löwen wagen. Das wissen sie jetzt und dann brauchts ja soon Forum nicht mehr.

Oder hatten Sie die SZ etwa verdächtigt, es ginge ihr tatsächlich um das rechte in der Schreibung?

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mit herzlichen Grüßen
Karl Eichholz

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Christoph Kukulies
01.02.2004 11.46
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Wie Radio Eriwan

Versteht jemand, warum es im SZ-Forum nicht weitergeht? Ist der Moderator bei der Zensur eingeschlafen?
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Christoph Kukulies

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