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Sigmar Salzburg
17.11.2016 05.33
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Michael Klonovskys „Acta diurna“

16. November 2016
Der Berliner Kurier bildet auf seiner Titelseite groß Frank-Walter Steinmeier und klein daneben den amerikanischen Scheitan ab und schlagzeilt ganzseitig: „Guck mal, Trump: So geht Präsident!“
Acta diurna 16.11.2016

Dazu entwickelt Klonovsky einen fiktiven Dialog über Präsidentenwahlen in der besten aller deutschen Demokratien...

Gleichzeitig verbreitet Facebook (das ich nur verwende, weil eine Tochter eine Zeitlang kein Telefon hatte):

Vorgeschlagener Beitrag
Civey I Erfahre was Deutschland denkt
Gesponsert
·
Der beliebteste Kandidat der Deutschen, Frank-Walter Steinmeier, wird Bundespräsident.

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Sigmar Salzburg
15.11.2016 21.11
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Verspätet entdeckt bei Nicolaus Fest

Zeitungslektüre in einem Café. An den Rand der FAZ, die Margot Käßmanns „Nur leere Kirchen machen Angst vor vollen Moscheen“ zitiert, hat ein früherer Leser an den Rand gekritzelt: „Nur leere Köpfe haben Freude an der vollen Käßmann!“

nicolaus-fest.de 14.9.2015

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Sigmar Salzburg
12.11.2016 05.51
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Thüringen: Kein Verbot religiöser Symbole bei seinen Beamten

[Freigeist Weimar in traditioneller Rechtschreibung:]

WEIMAR. (fgw) Am 9. November 2016 vermeldeten die Thüringer Medien unisono diese Nachricht: „In Thüringen wird es auch künftig kein Verbot religiöser Symbole im öffentlichen Dienst geben. Die AfD-Abgeordneten scheiterten im Landtag in Erfurt endgültig mit einem entsprechenden Gesetzesentwurf. Alle anderen Parteien stimmten gegen die AfD-Initiative. Die Grünen-Abgeordnete Rothe-Beinlich sagte, jeder im Freistaat solle selbst entscheiden können, was er glaube und wie er seine Religion lebe. Die AfD hatte argumentiert, religiöse Symbole bei Polizisten, Juristen sowie Lehrern und Erziehern führten zu mehr gesellschaftlichen Konflikten.“ (Zitat: MDR Thüringen)

Das wirft Fragen auf: Zum einen verkündet hier eine Grünen-Abgeordnete, daß Religion Privatsache sei – ganz wie es Laizisten ja auch fordern. ABER: Genau dieser Grundsatz „Religion ist Privatsache“ wird von den frömmelnden Politikern von LINKE, SPD und GRÜNEN ansonsten mit allergrößter Vehemenz bekämpft.[...]

Dann wird der AfD vorgeworfen, mit einem solchen Antrag nur Populismus zu betreiben... Mehr bekommt der angeblich mündige Staatsbürger weder von der staatstragenden Politik noch von den vorgeblich unabhängigen „Informationsmedien“ zu erfahren. Na, klar, man kann mit etwas Mühe aber auf der Seite des Landtages schließlich selbst kundig werden. Und man findet hier die Drucksache 6/2543, den Entwurf für ein „Thüringer Neutralitätsgesetz“ (für die religiöse Unparteilichkeit des Staates). [...]

Dem kann der links-liberale Freigeist ohne jedwede Einschränkung zustimmen, denn es geht hier um kein Kopftuchverbot, sondern ganz allgemein „um das Verbannen religiöser Zeichen jeglicher Glaubensrichtungen im öffentlichen Dienst“.

Es wäre allerdings zu wünschen gewesen, daß ein solcher Gesetzesentwurf zur Umsetzung der verfassungsrechtlich gebotenen Trennung von Staat und Kirche(n)/Religionen und Weltanschauungen von der LINKEN oder einer anderen Partei mit liberalen oder sozialistischen Ursprüngen gekommen wäre.

Auch wenn der Kommentator kein Anhänger der AfD ist, so kann er eine solche Initiative nicht verdammen, sondern ausnahmsweise sie nur gutheißen. Leider!

Siegfried R. Krebs

freigeist-weimar.de 10.11.2016

Erst 2015 hat das Bundesverfassungsgericht das Kopftuchverbot für Lehrerinnen gekippt. Seither dürfen sie als wandelnde Litfaßsäulen in der Schule für den Islam werben. Dem haben Atheistinnen nichts entgegenzusetzen.

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Sigmar Salzburg
07.11.2016 07.29
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Sprachforschung.org

Kommentar von Theodor Ickler, verfaßt am 07.11.2016 um 06.52 Uhr
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=1164#33784
Büchner-Preisträger Marcel Beyer schreibt nichtreformiert, und so druckt die FAZ (7.11.16) seine Dankrede auch ab.

[Siehe auch hier und da.]

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Sigmar Salzburg
06.11.2016 05.36
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Acta diurna

Michael Klonovsky zitiert in seinen „Acta diurna“ v. 4. November die längere Leserzuschrift eines Rechtsanwalts (in der richtigen Rechtschreibung):

„ ... Im übrigen dürfte ein großer Teil der syrischen Männer sich vor dem Kriegsdienst in Sicherheit bringen wollen. Dieses Motiv haben Gerichte aber in der Vergangenheit nie anerkannt, auch nicht in den schlimmsten Diktaturen. Aber vielleicht können Merkel und Co. mit dieser 'Tour' Assad die Rekruten entziehen.... Ihre Vorstellungen – wenn ich sie richtig verstehe – entsprechen also durchaus der Rechtslage, nur bricht die Merkel-Regierung die Gesetze am laufenden Meter (vgl. nur Art 16a GG, 'sicherer Drittstaat').“
http://www.michael-klonovsky.de/acta-diurna
Verwandte mit Helfersyndrom bestätigen mir ungewollt diese Darstellung.

In „Acta diurna“ v. 5. November entdeckt Klonovsky die Umbenennung des Münchener „Völkerkundemuseums“ in „Museum Fünf Kontinente“. Solche politisch korrekten Albernheiten hatten wir hier schon aufgespießt.

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Sigmar Salzburg
01.11.2016 01.55
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Nicolaus Fest (Facebook)

Nicolaus Fest 31. Oktober 2016 ·
Rechtschreibreform, Gesamtschule, Abschaffung des dreistufigen Schulsystems, Bologna, Frühsexualisierung: Gibt es irgendeine Bildungsreform, die Bildungsniveau, Persönlichkeitsentwicklung und den Spaß am Lernen befördert hat?

Dieter Lenzen „Bologna-Reform ist ein Unfall mit Fahrerflucht“
Von Uwe Schmitt
Die Einführung der Bachelor- und Master-Studiengänge war vor allem ein Zugeständnis an die britische Politik
Der Präsident der Universität Hamburg, Dieter Lenzen, geht hart mit der Bologna-Reform ins Gericht. Bei Studenten fehle die Persönlichkeitsbildung. Er würde nicht erneut in Deutschland studieren...
welt.de 30.10.2016

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Sigmar Salzburg
20.10.2016 07.27
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Nicolaus Fest

[Youtube nachgeschrieben:]

… Heute beginne ich mit einem Witz, der aus einem einzigen Satz besteht: „Die ,Flüchtlinge‘ nehmen Ihnen nichts weg!“ Das wird immer wieder behauptet, zuletzt von Finanzminister Schäuble. Er meinte wörtlich, bisher hätte wegen der Flüchtlinge noch kein Deutscher auch nur einen Euro weniger bekommen.

[Ähnlich volksbetrügerisch hatte sich bereits Justizminister Heiko Maas in einer Fernsehdiskussion geäußert.]

Das ist ein typischer ,Schäuble‘. Zwar faktisch richtig, aber im Grunde eine bewußte Täuschung. Es ist etwa so, als würde man einem Menschen, dem Einbrecher gerade das Haus komplett ausräumen, darauf verweisen, daß er weiterhin seinen Lohn vom Arbeitgeber bekommt. Was hat das eine mit dem anderen zu tun? Nichts! Aber es wird so getan, als hätte das Einbruchsopfer keinen Verlust erlitten.

Bleiben wir bei Schäuble: Richtig ist: Die Deutschen bekommen weiterhin ihre Rente, ihr Arbeitslosengeld, und Kranken- und Pflegeversicherungen zahlen für Behandlungen. Aber gleichzeitig werden die deutschen Sozial- und Steuerkassen zugunsten der illegalen Migranten geplündert. So muß die Arbeitslosenversicherung beispielsweise für deren Schwimmkurse zahlen. Große Teile der Rücklagen der gesetzlichen Krankenkassen wurden abgezogen – ebenfalls für die Einwanderer, und der kommende Haushalt sieht 94 Milliarden Euro für diese Leute vor. 94 Milliarden – das ist der Preis für die „Willkommenskultur“...

https://youtu.be/5I4da6K60J8

Das übertrifft die Rechtschreib„reform“, einst vom Bund der Steuerzahler auf umgerechnet 25 Milliarden geschätzt, natürlich bei weitem. „Wenn es schon bei einem Reförmchen wie diesem zu solchen Reaktionen kommt, was soll dann erst geschehen, wenn es wirklich ernst wird mit Veränderungen in Deutschland?“ (Staatsminister Hans-Joachim Meyer 1998) – Nun haben wir sie, die Bevölkerungs„reform“...

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Sigmar Salzburg
15.10.2016 07.53
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Michael Klonovsky

Mondbeschienener 14. Oktober 2016

Frohe Kunde kommt aus dem Breisgau. Die Kommission zur Überprüfung der Freiburger Straßennamen hat ihren Abschlussbericht vorgelegt. Sie empfiehlt, zwölf Straßen umzubenennen. „Damit ist Freiburg die erste deutsche Stadt, die eine derartige, vollumfängliche Untersuchung aller Straßennamen initiiert hat“, strahlt die Badische Zeitung über die Größe und Herrlichkeit dieses Aufbruchs.

Getilgt werden sollen unter anderem die Hindenburgstraße und der Martin-Heidegger-Weg, denn man weiß ja, wohin die führen. Dann gibt es noch 15 Straßennamen der „Kategorie B“, die zwar „trotz dunkler Flecken in der Vita der Betroffenen“ nicht umbenannt, aber deren Schilder „mit kurzen Erläuterungen zur geschichtlichen Einordnung“ bevölkerungserzieherisch veredelt werden sollen. Zu dieser Kategorie der Halb- und Viertelbeschmutzten gehören Fichte, Theodor Körner, Richard Wagner, Richard Strauss und merkwürdigerweise auch Carl von Linné (hat er womöglich in seiner Fundamentalista Botanica afrikanische Pflanzen diskriminiert?).

So um 1918 nistete sich der Typus des habituellen Nazis im deutschen Volkscharakter ein, und trotz diverser Kuren bekommt unser armes, gebrechliches Land auf seine späten Tage diese Filzlaus nicht mehr los, weil sie sich ständig an neuen Stellen exponiert. Immer wollen unsere Habitatsnazis denunzieren, verfolgen, dingfest machen, löschen, flurbegradigen, umbenennen, Ordnung schaffen, Maßnahmen einleiten, den Konsens vollstrecken, endgültige Lösungen anstreben. Und dieser Typus wird in den Stürmen der nächsten Völkerwanderung nur zum Teil vergehen, der andere Teil wird konvertieren und im Namen des Propheten so gründlich, so systematisch missionieren und verfolgen, dass selbst radikale Muslime lauter kleine Kaabaklötzer staunen werden, mit welchen Strebern sie sich da eingelassen haben.

Was nun wiederum Heidegger und Wagner angeht, so ist es ziemlich gleichgültig, was heute akademische Tagelöhner und andere publizistische Gartenzwerge über sie befinden. In „tausend Jahren“ (B. Höcke), wenn niemand mehr weiß, was Deutschland war und wo der SC Freiburg spielte, werden sie einer der wenigen Gründe sein, warum in einigen Winkeln dieses Planeten noch ein paar geistvolle Menschen Deutsch lernen.

http://michael-klonovsky.de/acta-diurna

Siehe auch noch hier und da.

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Sigmar Salzburg
13.10.2016 08.37
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Heiteres bei den Humanisten

Nachdem das AfD-Bashing beim Humanistischen Pressedienst etwas nachläßt, mehr hoffentlich noch durch den Beitritt des Atheisten Nicolaus Fest, ist dort auch Raum für Heiteres. Der Psychologe und Menschenaffenfreund Dr. Colin Goldner schreibt (ausnahmsweise?) in fast perfekter traditioneller Rechtschreibung:

Der Kunstfurzer
Womöglich wäre Sigmund Freud nie auf eines der zentralen Dikten der Psychoanalyse gestossen, das der analen Fixierung, wäre er in Paris nicht einem gewissen Joseph Pujol begegnet. Vielleicht gäbe es überhaupt keine Psychoanalyse ohne diese Begegnung.


Pujol, ein Jahr jünger als Freud, stammte aus Marseille und war eigentlich gelernter Bäcker. Ein einzigartiges Talent indes, das ihm in die Wiege gelegt worden war, ließ ihn zum berühmtesten Varietékünstler seiner Zeit aufsteigen, zum gefeierten Star des Pariser Moulin Rouge mit Tagesgagen, die das Monatseinkommen eines französischen Ministerialdirektors weit überstiegen. Pujol war weltweit unter seinem Künstlernamen „Le Pétomane“ bekannt. Dieser Name leitete sich vom französischen Verb péter her, das soviel bedeutet wie furzen: Pujol war Kunstfurzer.

Während seines Militärdienstes hatte Pujol entdeckt, daß er durch willkürliche Kontraktion seiner Bauchmuskeln große Mengen Luft in seinen Enddarm einziehen und nach Belieben wieder ausströmen lassen konnte, wobei er durch Kontrolle der Anusmuskulatur Töne in verschiedener Höhe und Lautstärke zu produzieren vermochte. Er verfeinerte diese Fertigkeit durch fleißiges Üben, so daß es ihm letztlich gelang, einfache Melodien zu furzen...

hpd.de 12.10.2016lesenswert!

Vielleicht war der Artikel für die einst noch kultiviert schreibende „junge Welt“ verfaßt. Goldners aufschlußreicher Artikel Tierrecht und Religionskritik am nächsten Tag zeigt wieder Linientreue durch 25 angepaßte „dass“ und „miss-“ neben „mißratenen“ Umkehrschluß, anläßlich, läßt und muß.

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Sigmar Salzburg
11.10.2016 14.41
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Auf der „Achse des Guten“ ...

... verhackstückt Claudio Casula einen deutschschämigen Artikel in der „Zeit“:

Wider die unsägliche Deutschtümelei!

Während rechtspopulistische Panikmacher der Bevölkerung Angst vor Islamisierung und Terrorgefahr einreden, wendet sich Adrian Lobe auf ZEIT online heroisch gegen die wahre Gefahr, die unserem Land droht: die Deutschtümelei... Was für ein Glück, dass die Neubürger, die im Rahmen unserer Willkommenskultur unsere rückständige Lebensweise bereichern, da ein ganz anderes, fortschrittliches Rollenbild praktizieren!...

Unter Deutschomanen [™ Lamya Kaddor]

„Das Reaktionäre kleidet sich in popularisierte Kostüme“, weiß Adrian Lobe... „Dass Dirndl die Verniedlichungsform von Dirne ist, scheint die emanzipierte Frau nicht zu stören“, schreibt Lobe, und tatsächlich erschienen die meisten der schamlosen Frauenzimmer in dieser Tracht, ...
achgut.com 5.10.2016
„Dirne“ ist nur im Hochdeutschen eine abgesunkene Tante des Dirndls. In der bodenständigen Sprache bis nach Norddeutschland hat das Wort immer noch einen freundlichen Klang. Eine Restaurant-Bark „Seute Deern“ ziert nach langer Geschichte das Bremerhavener Schiffahrtsmuseum.

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Sigmar Salzburg
06.10.2016 12.00
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Nicolaus Fest

Nicolaus Fest 1 Std. ·

Liebe Freunde, Follower, Facebooker, mit dem heutigen Tag wechsel ich von der Publizistik in die Politik. Warum ich dies tue, warum ich mich zur AfD bekenne und welche Positionen ich vertrete, werde ich künftig in kurzen Video-Clips erläutern. Hier ist der erste: https://youtu.be/NocS3iTw7sE Aber wie immer Sie dazu stehen, ob sie ihn ‚liken‘ oder nicht: Bitte teilen Sie ihn. Denn das ist die Grundlage jeder Debatte – und im höheren Sinn jeder Demokratie! Danke!

[Siehe auch unseren ersten Eintrag zu Nicolaus Fest]

Nochmal:
1. https://youtu.be/NocS3iTw7sE
2. https://youtu.be/lQlbFqcBp3o

Die taz empört sich:
Die moralische Richtschnur früherer Zeit ist diesem verrohten Bürgertum abhanden gekommen – und die AfD ist ihr Sammelbecken. taz 6.10.2016
(Und welchem Sammelbecken ist die taz entstiegen?)

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Sigmar Salzburg
01.10.2016 09.21
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Freigeist Weimar

Ingrid Matthäus-Maier erhält den Ludwig-Feuerbach-Preis

WEIMAR. (fgw) Der Bund für Geistesfreiheit (bfg) Augsburg ehrt in diesem Jahr Ingrid Matthäus-Maier mit dem Ludwig-Feuerbach-Preis. Zum fünften Mal erhält damit eine prominente Persönlichkeit jenen Preis, der nach Ludwig Feuerbach benannt ist, dem bedeutendsten Philosophen und Religionskritiker Bayerns. Bisherige Preisträger waren Dr. Karlheinz Deschner (2001), Prof. Franz Buggle (2004), Prof. Norbert Hoerster (2008) und Herbert Steffen (2012). Die feierliche Preisverleihung findet am 1. Oktober 2016 im Rahmen einer Hauptversammlung des IBKA e.V. (Internationaler Bund der Konfessionslosen und Atheisten) statt.


[Anmerkung S. Salzburg: Dem Bund für Geistesfreiheit Augsburg bin ich für die Unterstützung meiner erfolgreichen Klage gegen den schleswig-holsteinischen Religionsersatzunterricht dankbar; deswegen meine besondere Aufmerksamkeit für dieses Ereignis. Für unser Forum ist dagegen bemerkenswert, daß die Laudatio im Original in der bewährten Rechtschreibung verfaßt und veröffentlicht wurde. Hier nur einige aufschlußreiche Sätze:]

Die Laudatio auf Frau Matthäus-Maier wird vom Weimarer Freigeist Siegfried R. Krebs gehalten, in der es u.a. heißt:

„Willst du Gutes tun, dann tue es für den Menschen“

Ingrid Matthäus-Maier, geborene Matthäus, wurde am 9. September 1945 in Werlte, gelegen im niedersächsischen Landkreis Emsland, geboren. Sie ist mit dem Mathematiker Robert Maier verheiratet, hat zwei Kinder und lebt seit vielen Jahren in Sankt Augustin/Nordrhein-Westfalen.

Nach dem Abitur 1965 in Duisburg absolvierte Ingrid Matthäus-Maier ein Studium der Rechtswissenschaft in Gießen und Münster, welches sie mit dem ersten und zweiten juristischen Staatsexamen beendete. Danach war sie bis 1976 als Verwaltungsrichterin in Münster tätig.
[...]

Im Jahre 1969 trat sie in die Jungdemokraten und die Freie Demokratische Partei (FDP) ein. 1972 wurde Ingrid Matthäus-Maier für ein Jahr Bundesvorsitzende der Jungdemokraten (sie war damit erste weibliche Vorsitzende eines deutschen politischen Jugendverbandes) und war von da an bis zu ihrem Rücktritt 1982 Mitglied im Bundesvorstand der FDP.

Gestatten Sie mir ab hier einige gelegentliche Abschweifungen, auch weil diese durchaus zum Thema gehören. Wenn es in Lexika mehrfach anklingt, daß Ingrid Matthäus-Maier die „erste weibliche in einem Amt“ gewesen ist, dann muß betont werden: Sie wurde dies nicht als Quoten-Frau, sondern einzig und allein aus eigener Kompetenz und eigenem Engagement heraus!

Eine andere Abschweifung: So wie Ingrid Matthäus-Maier im Jahre 1969 Mitglied der westdeutschen FDP geworden ist, so trat ich – ebenfalls im Norden, aber in Mecklenburg gebürtig, 1974 in die ostdeutsche Liberal-Demokratische Partei LDPD ein. Was sie und mich wohl parteimäßig verbindet: Wir verstanden und verstehen unter „liberal“ einen „Gesinnungsliberalismus“ oder wie man im 19. Jahrhundert anstelle von „liberal“ auch „freisinnig“ zu sagen pflegte.
[...]

Auch in ihrer Partei blieb Ingrid Matthäus-Maier auf einem wichtigen Politikfeld bis heute aktiv: Sie, die sich als Atheistin schon seit 1966, ich wiederhole: schon seit 1966, für eine radikale Entflechtung von Staat und Kirche im Sinne des Laizismus einsetzt, war 2010 Mitgründerin eines laizistischen Arbeitskreises innerhalb der SPD, der jedoch auf Ablehnung durch den Parteivorstand traf und immer noch trifft. *
[...]

Übrigens, die linken Laizisten hatten es formal wesentlich leichter als die der SPD, aber ansonsten werden sie überaus vehement bekämpft; man denke da nur an das Agieren eines Herrn Ramelow. Frau Matthäus-Maier wechselte aus nachvollziehbaren Gründen seinerzeit von der FDP zur SPD, ich als DDR-Liberal-Demokrat blieb lange parteilos, bis ich mich dann der neugebildeten LINKEN anschloß. Doch wegen zunehmender Klerikalisierung der offiziellen Parteipolitik verließ ich diese wieder.
[...]

Feuerbachs „Willst du Gutes tun, dann tue es für den Menschen“ ist nicht nur Postulat, sondern wird von unzähligen Menschen auch gelebt. Für Politiker gilt das leider nicht in jedem Falle. Der Politikerin Ingrid Matthäus-Maier kann aber ohne Abstriche bescheinigt werden, daß sie Feuerbach verstanden hat.

Aber gestatten Sie mir eine letzte Abschweifung. Es war ein Augsburger, Bertolt Brecht, der in seinem Gedicht „Die Teppichweber von Kujan Bulak“ schrieb: „Sie ehrten ihn, indem sie sich nützten. Sie hatten ihn also verstanden.“

Und so ehren wir Ingrid Matthäus-Maier nicht nur mit der Verleihung des Ludwig-Leuerbach-Preises, sondern wir ehren sie auch dadurch, daß wir uns die von ihr angestoßene politische Programmatik zu eigen machen und daß jeder in seinem Wirkungskreis für deren Realisierung eintritt.

(SRK)

freigeist-weimar.de 29.9.2016

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Sigmar Salzburg
30.09.2016 14.03
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Nicolaus Fest

Diesmal überwiegt in Nicolaus Fests Aussendung der herkömmliche ß-Gebrauch die „reformierte“ ss-Anwendung. „Dass“ und „frisst“ gegenüber stehen „Einfluß“, Prozeß“, „Mißwirtschaft“ und „Paßkontrollen“. Es scheint seine Art der Mißachtung der gewesenen multikultusministeriellen Betriebsamkeiten zu sein. Seine Beobachtung der Gegenwart ist dagegen deutlich entschiedener:

... Rund 70 Prozent der Wähler gaben ihre Stimme Parteien, die die Misere Berlins zu verantworten haben: GRÜNE, SPD, CDU und LINKE. Unter ihrer Herrschaft auf Landes- und Bezirksebene ist die Hauptstadt, wie selbst der linke Tagesspiegel inzwischen attestiert, zu einem failed state geworden, einem gescheiterten Gemeinwesen. Das Schulniveau ist miserabel, ebenso der Zustand der Straßen. Die S-Bahn stellt im Winter ihren Betrieb weitgehend ein, der Flughafen BER ist auch nach 10 Jahren Bau noch nicht im Betrieb; kriminelle Clans beherrschen große Gebiete, die Drogenszene frisst sich immer tiefer in einst geordnete Viertel; die Verwaltung funktioniert nur noch in Ansätzen, selbst einfachste Leistungen wie Auskünfte, Kfz-Umschreibungen oder Anmeldungen dauern Monate; die Einbruchskriminalität steigt von Jahr zu Jahr, seit der Einwanderung gewalttätiger Migrationsbanden auch die Übergriffe auf Frauen.

Doch all dies schert die Wähler wenig. Auch sie sind längst im Modus der Post-Demokratie. Dass demokratische Abstimmungen nur funktionieren, wenn die Wähler bereit sind, Mißwirtschaft zu bestrafen, scheint ihnen nicht bekannt. Tribalistische Solidarität, also die Wahl auch völlig unfähiger Verweser nur aus Gründen des richtigen Stallgeruchs, sind prä- oder postdemokratische Regressionen ins Clan-Wesen. Man wählt aus Loyalitätsbedürfnissen, nicht um Schaden vom Land, sich selbst oder seinen Nächsten abzuhalten. Für eine Demokratie ist das Gift, der Weg in afrikanische Verhältnisse...

nicolaus-fest.de 30.9.2016
Auch die übrigen Anmerkungen, hauptsächlich zum Zustand der Republik, sind lesenswert.

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Sigmar Salzburg
20.09.2016 09.52
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Nicolaus Fest ...

... übt vernichtende Kritik an der Effektivität des gesamten ministerialen Personals der Großen Koalition, z.B.:

Sigmar Gabriel hat lange gezögert, nun will er doch das Handelsabkommen CETA billigen – und damit, da amerikanische Firmen jederzeit Niederlassungen in Kanada gründen können, faktisch auch TTIP. Irgendwann möchten eben auch Sozialdemokraten bei der Ermächtigung zur Abschaffung zentraler rechtsstaatlicher Grundsätze mitmachen. Im Grunde entspricht der Richtungswechsel Gabriels auch seinem Vorgehen in der Vergütungsfrage für Windenergie: Links ankündigen, rechts handeln. Die absurd hohen Stromkosten muss der Verbraucher weiterhin zahlen – die sozialdemokratisch geführten Nord- und Ostseeländer werden ihren Einfluß schon geltend gemacht haben.
nicolaus-fest.de 20.9.2016

Nur Heiko Maas gesteht Fest (negative) Effektivität zu.

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Sigmar Salzburg
16.09.2016 10.42
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Bewährte Rechtschreibung bei Katholisches.Info

Die katholische Amtskirche ist in gewohnter Unterwürfigkeit der staatlichen Schnapsidee einer Rechtschreib„reform“ gefolgt und strickt alle ihre Schriften zu immensen Kosten in die neuen traditionsfeindlichen Schreibweisen um. Nur kleinere Gruppen verweigern die Unterwerfung. Dazu gehört auch Katholisches.Info – Magazin für Kirche und Kultur. Jetzt verbreitete das Magazin eine Meldung, die auch für Ungläubige und Gutmenschen von Interesse sein könnte:

Imam der Heiligen Moschee in Mekka: „Oh Allah, schenk den Dschihadisten auf der ganzen Welt den Sieg“

(Riad) Manche behaupten, der Islam sei eine Religion des Friedens, und die Dschihadisten seien nur durchgeknallte Randgruppen. Extremisten eben. Dieses vor allem im Westen von Nicht-Muslimen gehegte Wunschdenken wurde nun von Abdurrahman ibn Abdulaziz as-Sudais, dem Imam und Koranrezitator der „Heiligen Moschee“ von Mekka, richtiggestellt.

Abdurrahman ibn Abdulaziz as-Sudais ist nicht irgendein Imam, sondern der Imam der bedeutendsten Moschee des Islams, der al-Masdschid al-Harām, deren Innenhof die Kaaba birgt. Die Moschee, die Ziel der jährlichen Haddsch der Muslime aus aller Welt ist, erstreckt sich über ein Gelände von mehr als 35 Hektar und faßt mehr als 800.000 Menschen.

Der Salafist und Wahabit Imam Abdurrahman ibn Abdulaziz as-Sudais gilt sunnitischen Muslimen als einer der verläßlichsten und populärsten Interpreten des Korans.

Am vergangenen 4. September rief er muslimischen Pilgern aus Ägypten zu:

„Oh Allah, schenke Sieg, Ehre und Macht unsere Brüdern den Dschihadisten im Jemen, in Syrien, im Irak, auf der ganzen Welt. Laß sie triumphieren über die verräterischen Juden, die bösartigen Christen und die unzuverlässigen Heuchler.“

Das „Gebet“ von Iman Abdurrahman ibn Abdulaziz as-Sudais wurde vom ägyptischen Fernsehen al-Qahera Wal Nas in Direktübertragung ausgestrahlt.

katholisches.info 13.9.2016

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