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Unwichtige Geschichtsfälschungen
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Sigmar Salzburg
07.07.2011 09.59
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Mädchenkleider aus Vliestextilien [Papierkleider].

DDR-Mode: Ä Päschn For Fäschn

Auch für den Fall, dass Risse auftraten, hatte die „Junge Welt“ [im Mai 1968 ] einen Rat: „Wenn man von links einen Streifen durchsichtige Klebefolie über den Riss klebt, ist er von außen weder zu spüren noch zu sehen. Allerdings muss dieser 'Klebevorgang' nach jeder Wäsche wiederholt werden, da sich der Klebstoff durch das Wasser löst.“
spiegel.de 18.11.2009

Die „junge Welt” schreibt bis heute in anständiger traditioneller Rechtschreibung.

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Sigmar Salzburg
24.03.2011 16.40
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Schwindel mit dem Schwindel

Luther war voller Ironie gegenüber seinen Gegnern – aber er hatte auch Humor

… Zu den Beispielen für die satirische Seite von Luthers Humor zählt der Titel seiner Schrift »Wider Hans Worst« von 1541. Der antiprotestantische Herzog Heinrich von Braunschweig-Wolfenbüttel wird hier tatsächlich als »Hanswurst« apostrophiert: »Denn er ist ein trefflicher Mann, in der Heiligen Schrift geschickt, behende und bewandert – wie eine Kuh auf dem Nussbaum oder eine Sau auf der Harfe!« Das vielleicht schönste Beispiel für Luthers satirische Fähigkeiten bietet seine letzte gegen Kardinal Albrecht von Mainz gerichtete Schrift »Neue Zeitung vom Rhein« von 1542. Auf dessen Ankündigung hin, jährlich seine Reliquiensammlung in Mainz auszustellen, reagierte Luther ironisch: Es seien neue Partikel dort hinzugekommen, etwa drei Flammen vom brennenden Dornbusch, ein schönes Stück vom linken Horn des Mose, ein Rest von jener Flagge, mit der Christus das Totenreich geöffnet hätte, ein halber Flügel von dem Erzengel Gabriel und fünf glänzende Saiten von Davids Harfe. Sogar Albrecht selbst solle dem Heiligtum in seinem Testament ein Quäntchen von seinem treuen frommen Herzen und ein ganzes Lot von seiner wahrhaftigen Zunge vermacht haben...

sonntagsblatt 6.3.2011

Der Autor will wohl reformiert zitieren und hätte dazu das dumme „behände“ gebrauchen müssen. Das „Quäntchen“ ist aber trotzdem unzulässig, denn zum „Lot“ gehört notwendig das „Quentchen“. Muß denn Werner Thiede (oder sein Korrektor) auf den Reliquienschwindel auch noch den Rechtschreibschwindel draufsetzen?

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Sigmar Salzburg
01.03.2011 17.38
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Fallada ahnte die Schreibreform 50 Jahre voraus

Es sei das beste Buch über den deutschen Widerstand, urteilte der Auschwitz-Überlebende Primo Levi über Hans Falladas letzten Roman „Jeder stirbt für sich allein“. Dennoch geriet es schnell in Vergessenheit. Erst jetzt, mehr als 60 Jahre nach Falladas Tod, wurde der Roman wiederentdeckt und neu aufgelegt – und zwar so, wie von Fallada ursprünglich geschrieben. Jan Ehlert hat beide Fassungen gelesen…

... Vor allem die Tatsache, dass Fallada das Ehepaar, das bei ihm Otto und Anna Quangel heißt, als Mitläufer darstellt, die lange Zeit ebenfalls an Hitler geglaubt hatten, sah der Verlagsleiter des Aufbau-Verlags, Kurt Wilhelm, problematisch. Er schrieb daher an Fallada:

„Es ist vielleicht ganz gut, wenn wir die eine oder andere in Betracht kommende Stelle im Roman vor Drucklegung ausbügeln, denn man soll nicht unnötig den Rezensenten der Zeitungen zu einer billigen Kritik verhelfen.“

Doch das Schreiben erreichte Fallada nicht mehr. Er starb vor der Veröffentlichung in einer Entzugsklinik. Im Aufbau-Verlag erschien schließlich die gewünschte politisch geglättete Ausgabe. Das ursprüngliche Manuskript wurde jedoch aufbewahrt und jetzt erstmals veröffentlicht.

Darin befindet sich ein ganzes Kapitel zur Nazi-Vergangenheit von Anna Quangel, das bei der Überarbeitung herausgestrichen wurde.

Leseprobe:

Die Dame begrüßte Anna Quangel gebührend, aber nur mit einer lässigen Erhebung des Armes. „Heil Hitler!“ Ernst und genau korrigierte Anna Quangel durch ihr zackiges „Heil Hitler“ diese Nachlässigkeit. Sie empfand plötzlich eine tiefe Abneigung gegen dieses bildschöne Geschöpf, das doch nur ein Weibchen war und das nie Frau und Mutter werden würde, wie es Anna Quangel gewesen war und noch war. Sie hasste und verachtete die andere.

Jeder stirbt für sich allein

Fallada, Hans
Verlag: Aufbau, 704 Seiten
Preis: 19,95 €

ndr.de 28.2.2011

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Sigmar Salzburg
31.01.2011 16.04
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Stupedia

Rechte „Wissenschaft“

Bei der Recherche aus Anlaß der versuchten Buchveröffentlichung in diesem Forum stieß ich auf einen rechten Wikipedia-Klon. Kenntlich werden die Verfertiger meist beim Thema Einstein und Relativität. Mit solchen Leuten will man nichts zu tun haben. Schon die Rechtschreibung zeigt das unfähig Zusammengestoppelte des Textes:


[„Albert Einstein“] … Erst nach Abschluss der Kantonsschule in Aarau konnte er dann 1896 an der TH Zürich sein Studium aufnehmen … Zur Nachricht, daß seine Büste in die „Walhalla“ kommen sollte, feixte der in Neu York erscheinende jüdische „Aufbau“: …

[Link zu: „Schickse“] Die Machtjuden verlangen von den jeweiligen Regierungen im Westen, daß Hass auf Nichtjuden und Abscheu gegenüber nichtjüdischen Frauen vom Gesetzgeber geschützt werden sollen.

Plagiarismus – Albert Einstein eignete sich in seiner Schrift des Jahres 1905 über die „spezielle Relativität“ und E = mc² die Arbeiten mehrerer Wissenschaftler an…

[„Relativitätstheorie“] Es existieren mehrere Experimente, für die von den Anhängern der Relativitätstheorie behauptet wird, dass sie die Sätze der RT bestätigen, d.h. verifizieren.. …

Widerlegung der gesamten Relativitätstheorie
Es gelingt außerordentlich leicht, die RT mit ihren „hauseigenen“ Mitteln widerlegen zu können.

Ein geistesverwandtes Machwerk behauptete, Schöpfer der Relativitätstheorie sei der Physiker Hasenöhrl. Der Name ist dieser „Stupedia“-Enzyklopedie unbekannt, dafür werden Preston, Lorentz und Poincaré erwähnt, denen Teilerkenntnisse gelungen waren. Max Born wird als Zeuge für den Plagiatsvorwurf hingestellt. Unterschlagen wird natürlich dessen Einschätzung:

Einsteins allgemeine Relativitätstheorie „
erschien und erscheint mir auch heute noch als die größte Leistung menschlichen Denkens über die Natur, die erstaunlichste Vereinigung von philosophischer Tiefe, physikalischer Intuition und mathematischer Kunst. Ich bewundere sie wie ein Kunstwerk.“

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Sigmar Salzburg
13.12.2010 10.19
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Fälschungen heute und vor 3800 Jahren

Immer wieder stößt man auf unnötig unterwürfigen Anpassungseifer an den Reformunfug der Kultusminister. Zum Stichwort Lyrik oder besser Poeterey brachte heute bei Sprachforschung.org Theodor Ickler einen Kommentar:

»Unter dem Stichwort „Carpe diem“ findet man bei Wiki auch das bekannte Gedicht von Martin Opitz. Es ist auf Reformschreibung umgestellt, aber der Text ist in anderer Hinsicht so fehlerhaft wiedergegeben, daß sich gar keine ordentlichen Verse mehr ergeben – beim Altmeister der deutschen Poeterey eine Schande!«

Ich selbst habe gerade ähnliches feststellen müssen, weniger poetisch, aber doch literarisch: Um meinem eingerosteten Vokabelwissen etwas nachzuhelfen, rief ich die deutsche Übersetzung des Codex Hammurabi auf und fand:

Bei der Bearbeitung des vorliegenden sehr alten Textes wurden zur leichteren Lesbarkeit schwer verständliche Ausdrücke und Schreibweisen [!] in verständliches Deutsch übertragen, die wichtigsten Regeln der neuen Rechtschreibung wurden übernommen, die Satzzeichen wurden in der Regel belassen, um das Verständnis des Textzusammenhanges zu unterstützen. Der Text wurde jedoch inhaltlich nicht verändert oder gekürzt. Quelle: Dieser Textfassung liegt die Übersetzung von Hugo Grassmann, Altorientalische Texte zum alten Testament, Berlin 1926 [!], S. 380ff zu Grunde.

Wenn doch heute auch noch gelten würde, was der Herrscher -1750 im Epilog seiner Gesetzesstele verkündet hat:

Šumma awilum šu ana awatia ša ina naria ašturu …
»Gesetzt, dieser Mann hat meine Worte, die ich auf meine Tafel geschrieben habe, nicht geachtet,… das Recht, das ich gerichtet, getilgt, meine Worte verdreht, meine Darstellungen verändert … – der große Anu, der Vater der Götter, … möge ihm seinen königlichen Glanz wegnehmen, sein Zepter zerbrechen, sein Geschick verfluchen.«

Das galt für Regenten. Sonst heißt es bei drei Dutzend Vergehen:
awilum šu idak „dieser Mann wird getötet“

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Sigmar Salzburg
06.12.2010 20.34
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Mäßig hellsichtige Totalfälschung

"Gottschalk: Robbie holte Show aus dem Koma" – so überschrieb die Wiener Tageszeitung "Österreich“ einen Artikel über den Auftritt von Take That bei „Wetten, dass..?“ am Samstag. Nur: Bekanntlich wurde die Show abgebrochen, nachdem ein Wettkandidat sich beim Versuch, mit Sprungfedern über fahrende Autos zu springen, schwer verletzte. Take That waren als Showhöhepunkt geplant, doch zu ihrem Auftritt kam es nicht mehr. Besonders makaber an der Titelzeile des Blattes: Der Kandidat Samuel K. wurde am Sonntag in ein künstliches Koma versetzt. Sein Zustand gilt als kritisch.

spiegel.de 6.12.2010

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Sigmar Salzburg
03.12.2010 09.11
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Schizophrenie in Zitaten

In der orthographischen Wiedergabe von Zitaten bürgert sich eine neue Schizophrenie ein. Einige, besonders kurze, werden hemmungslos in die neue ss-Schreibung umgefälscht – wohl um die Leser nicht zu „verstören“. Daneben werden als historisches Kolorit altertümliche Schreibungen präsentiert – als Beispiel für die Veränderbarkeit von Rechtschreibung. (Der Gipfel ist dann die ss-reformierte mittelalterliche Schreibung, wie in den Kieler Nachrichten schon beobachtet.) Auch das „Neue Deutschland“ macht mit: Aus der Besprechung des Buches von Eckart Roloff: Göttliche Geistesblitze. Pfarrer und Priester als Erfinder und Entdecker. Wiley Verlag:

»Wie schad, dass ich kein Pfaffe bin./ Das wäre so mein Fach./ Ich bummelte durchs Leben hin/ Und dächt' nicht weiter nach.« So beschrieb einst Wilhelm Busch das, wie er meinte, beschauliche Leben der berufenen Diener Gottes.

… dass es nach der Erfindung des Buchdrucks wiederum ein Pfarrerssohn war, Johann Carolus, der 1605 in Straßburg mit der »Relation aller Fürnemmen und gedenckwürdigen Historien« die erste Wochenzeitung der Welt herausgab….

neues-deutschland.de 3.12.2010

wikisource Wie schad daß…

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Sigmar Salzburg
25.11.2010 18.27
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Unwichtige Grundgesetzfälschung?

Dr. Manfred Pohl

Offener Brief an die Bundesregierung, den Bundestag und das Bundesverfassungsgericht

Feststellung über die Fehlerhaftigkeit eines Verwaltungsaktes zum Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland


Die Textausgabe des Grundgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland vom Januar 2007 wurde durch Verwaltungsakt in die reformierte deutsche Rechtschreibung übertragen. Für diese Überarbeitung gibt es kein Gesetz, wie im Artikel 79 des Grundgesetzes festgelegt. Mit der Überarbeitung wurden im Text des Grundgesetzes 194 Änderungen in 79 Artikeln (entsprechend 43,6% aller Artikel) vorgenommen, für die es keine gesetzliche Grundlage gibt (Tabelle 1).

Im Artikel 79, Absätze 1 und 2 des Grundgesetzes ist festgelegt:
"(1) Das Grundgesetz kann nur durch ein Gesetz geändert werden, das den Wortlaut des Grundgesetzes ausdrücklich ändert oder ergänzt...
(2) Ein solches Gesetz bedarf der Zustimmung von zwei Dritteln der Mitglieder des Bundestages und zwei Dritteln der Stimmen des Bundesrates.“

Die Textausgabe des Grundgesetzes vom Januar 2007 ist somit eine Fälschung, sie ist ungültig.
[…]

gez.
Dr. Manfred Pohl
Robert-Koch-Straße 5
14547 Beelitz
http://home.arcor.de/unipohl/Spezial1.htm

Eine kleine Richtigstellung zur Aufstellung Dr. Pohls: „Hoheit“ ist, entgegen seiner Annahme, nicht in „Hohheit“ reformiert worden, obwohl dies neben „roh“, „Rohheit“ konsequent gewesen wäre.

Erwähnenswert sind besonders auch die Beiträge von
Bendicht Arni
in Dr. Pohls Auftritt.

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Sigmar Salzburg
14.11.2010 06.11
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Guido Knopp – Fälscher und Verharmloser

So blutig rächte sich Karl der Große an den Sachsen

VON PROF. GUIDO KNOPP

FOLGE 1: KARL DER GROSSE UND DIE SACHSEN

Er hat den Grundstein für das heutige Europa gelegt: Karl der Große …

Ein Herrscher, ein Reich, ein Glaube – dieser Gedanke geht auf Karl den Großen zurück. Doch ein brutaler Krieg trübt das Bild der Lichtgestalt. Im Osten des Reiches, dem späteren Deutschland, führt er 33 Jahre erbitterte Kämpfe gegen die Sachsen…

In Verden an der Aller wird Karl ein Exempel statuieren. Es ist eine Racheorgie: Nie wieder soll ein Sachse es wagen, sich gegen ihn zu erheben. Auf Karls Befehl werden wohl über tausend gefangene Sachsen hingerichtet – eine Tat, die über die Jahrhunderte einen Schatten auf das Bild des großen Frankenkönigs wirft.

Karl der Große schuf ein Fundament, das den Kontinent prägte. Deutsche und Franzosen betrachten ihn gleichermaßen als Stammvater.

Er ist gewiss der erste Europäer, an den heute jeder Politiker erinnern muss, wenn es um die Vereinigung Europas geht…

bild.de 13.11.2010

Guido Knopp betreibt nicht nur Fälschung von Schriftzeugnissen (hier und da dokumentiert), sondern auch Verharmlosung von Verbrechen der Vergangenheit. In allen überlieferten Quellen wird berichtet, daß Karl der Große 4500 Sachsen töten ließ (soviel wie Stalin 1940 Polen in Katyn). Wenn die Deutschen Karl als „Stammvater“ betrachten sollen, dann müßten die Israelis ...

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Sigmar Salzburg
12.10.2010 09.29
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Ralph Giordanos offener Brief an den Bundespräsidenten

Ralph Giordano ist ein Gegner der „Rechtschreibreform“ und läßt auch seine Bücher in bewährter Rechtschreibung erscheinen. Aber macht er vielleicht bei Briefen, die für die Veröffentlichung in den Medien bestimmt sind, Zugeständnisse? Die verfälschende Konvertierpraxis der Zeitungen läßt uns im unklaren:

… Was, Herr Bundespräsident, sind Salman Rushdies „Satanische Verse“ gegen diese Beschwörungen? Hier machen Muslime Schluss damit, die Verantwortlichkeit für die eigenen, selbstverursachten Übel und Missstände an „Europa“, den „Großen Satan USA“ oder den „Kleinen Satan Israel“ zu delegieren. … „Aber der Islam gehört inzwischen auch zu Deutschland“ – wirklich? … Nehmen Sie bitte zur Kenntnis, dass es nicht unbedrohlich ist, daran Zweifel zu äußern – ich weiß, wovon ich rede. Der Islam kennt die kritische Methode nicht. Deshalb wird Kritik stets mit Beleidigung gleichgesetzt. Was nicht heißt, daß es keine kritischen Muslime gibt. …
mvregio.de 12.10.2010

Der Inhalt ist bemerkenswert. Seine Diskussion überschreitet aber den Rahmen unseres Themas.

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Sigmar Salzburg
02.10.2010 06.11
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Theodor Ickler hat gerade entdeckt:

Auf der Website des Rechtschreibrates findet man folgende Zeile:

„Das amtliche Regelwerk lag 1995 als Beschlussvorlage vor.“

Der Ausdruck „amtliche Regelwerk“ ist eine anklickbare Adresse, aber wenn man dem folgt, gelangt man zur überarbeiteten Fassung von 2004. Das läuft tatsächlich auf eine Geschichtsfälschung hinaus.

sprachforschung.org 2.10.2010

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Sigmar Salzburg
19.09.2010 07.16
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Auch das gehört hierher

Th. Ickler schreibt bei sprachforschung.org:

19.09.2010
Geschichtspolitik?

Die Reformer vertuschen ihre Fehler
Ein Freund fragte mich kürzlich, wo man eigentlich das Regelwerk von 1996 findet, immerhin das mit Abstand wichtigste Dokument der ganzen Rechtschreibreform. Soweit ich sehe, verzichten IDS und Rechtschreibrat darauf, es zu dokumentieren, die „alte“ Rechtschreibung ist dort die zweimal reformierte von 2004. Oder habe ich etwas übersehen?

Die Regeln von 1996 findet man etwa hier:
http://www.ejustice.just.fgov.be/mopdf/1999/04/08_A1.pdf
- aber das hätte man nicht ohne weiteres erwartet.

http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=1339

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Sigmar Salzburg
17.09.2010 07.17
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Vereinfachten Ausgangsschrift

Prof. Icklers Leserbrief in der Süddeutschen:
sprachforschung.org 17.9.2010

Die dass-Schreibung ist wohl eine irreführende Fälschung der Redaktion.

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Sigmar Salzburg
17.09.2010 07.05
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Beim Spiegel ist kein Verlaß auf Quellenzitate

Das „Reichsbürgergesetz“ schuf Staatsbürger erster und zweiter Klasse, § 2 Absatz 1 besagte: „Reichsbürger ist nur der Staatsbürger deutschen und artverwandten Blutes, der durch sein Verhalten beweist, dass er gewillt ist, in Treue dem Deutschen Volk und Reich zu dienen.“

einestages.spiegel.de 17.9. 2010

Die Abbildung bei Wikipedia beweist die Fälschung.

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Sigmar Salzburg
16.09.2010 10.27
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Nur orthographische Fälschung der Vergangenheit?

LEUCHTREKLAME IN DER DDR

… Leipzig war eine der ersten Städte, in denen der neue Geist spürbar wurde. „Unsere Stadt muss als Handelsmetropole von Weltgeltung selbstverständlich ein modernes Gesicht haben, auch bei Nacht“, forderte die „Leipziger Volkszeitung“ 1955.
… Und für den Berliner Alexanderplatz plante die SED 1969 für sechs Millionen Mark die aufwändigste Werbeanlage der DDR. Die zehn Quadratmeter große Bildwand sollte pünktlich zum 20. Jahrestag der DDR fertig gestellt sein.

einestages.spiegel.de 16.9.2010

Auch noch: eine fertige Bildwand auf-wändig gestellt.

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