Willkommen Die 20 neuesten Beiträge im Forum
Fadensuche     Suche
Kennkarte ändern     Häufig gestellte Fragen   zu anderen Nutzern  kostenlose Anmeldung   Anfang  verabschieden
Jemandem diese Seite senden! Druckvoransicht zeigen
Forum > Dokumente
Unwichtige Geschichtsfälschungen
< voriges Leitthema     nächstes Leitthema >
Verfasser
Leitthema    Dieser Faden ist 16 Seiten lang:    1  2  3 · 9  10  11  12   13  14  15  16  Post New Thread     Post A Reply
Sigmar Salzburg
14.02.2010 20.11
Diesen Beitrag ansteuern
Es ist keinem zu trauen ...

12. Februar 2010, 16:11 Uhr
Dresdner Bombardierungs-Jahrestag
Aufmarsch der Geschichtsfälscher
Von Olaf Sundermeyer
6000 Rechtsextreme, 4000 Polizisten, viele Gegendemonstranten – Dresden steht ein heißes Wochenende bevor. … Zum 65. Mal gedenkt die Stadt an diesem Wochenende ihrer Bombardierung durch die Alliierten in der Nacht vom 13. auf den 14. Februar 1945 – und wieder werden Rechtsextremisten aus ganz Europa aufmarschieren, um den Trauertag für ihre Propaganda zu nutzen. … Wie 2009 machen diesmal überwiegend linke Demonstranten gegen die Rechtsextremisten mobil – verschiedene Initiativen haben bundesweit zu Gegenveranstaltungen aufgerufen, aber auch Dresdens Bürgermeisterin Helma Orosz will sich beteiligen. Die CDU-Politikerin ruft auf, eine Menschenkette zu bilden.
spiegel.de 12.2.10

[Wenn Politiker dazu aufrufen, einer unerwünschten Gruppe die Ausübung eines Grundrechtes (auf Demonstration) unmöglich zu machen, sogar gegen die Entscheidung eines Gerichtes, und den Erfolg auch noch feiern, dann ist es um das Recht schlecht bestellt.]
…..
Hauptziel der Neonazis ist es, Geschichtsrevisionismus zu betreiben. Sie wollen die Kriegsschuldfrage umkehren: Nicht die Deutschen sollen als Verursacher von Tod und Verderben da stehen, sondern die Feinde von einst, Briten, Amerikaner, Franzosen.
spiegel.de 12.2.10

[Und Hauptziel des herrschenden „Mainstreams“ ist es, ebenso verfälschend, die Verantwortung und Schuld für die militärisch sinnlose Vernichtung von Menschen und Kulturgütern in den letzten Kriegsmonaten auch noch auf die Nazis abzuschieben – als ob die Alliierten keine andere Wahl gehabt hätten:]

Der Jahrestag der Zerstörung sei in Dresden traditionell ein „stiller Tag der Trauer“, sagte Orosz. Es müsse aber auch daran erinnert werden, „wer den verdammten Krieg losgetreten hat“. Sie verwies darauf, dass ausgerechnet in der Kunst- und Kulturstadt Dresden bereits im März 1933 eine erste Bücherverbrennung stattgefunden hatte. …
focus.de 13.2.10

Die Alliierten hätten, ohne den nahen „Endsieg“ zu gefährden, auf diese Angriffe verzichten können, genauso wie sie auf die Zerstörung der kulturhistorisch wertvollen Städte wie Hildesheim, Nürnberg, Pforzheim hätten verzichten können. Bei letzterem kam am 23.2.1945 mein Großonkel mit seiner Tochter im Keller des Kaufhauses Luplow ums Leben. Wenige Jahre vorher war er als „Jude“ erniedrigend auf einem Handkarren von einer grölenden Nazihorde durch die Stadt gezogen worden. Auch sein Sohn, der im vorletzten Jahr im Alter von 95 Jahren starb, hatte gewiß keine Sympathien für die Nazis. Eines stand aber für ihn immer fest: Es waren menschenverachtende Terrorangriffe der „angloamerikanischen“ Bomberflotten, die den Tod brachten.

Daß solche klaren Worte heute unterdrückt werden, macht es den Neonazis erst möglich, diese Lücke zu besetzen.

Mit Klick die Kennkarte von Sigmar Salzburg ansehen    Suche weitere Einträge von Sigmar Salzburg        Edit/Delete Message    Reply w/Quote    IP: Notiz
Sigmar Salzburg
11.02.2010 08.51
Diesen Beitrag ansteuern
Freidenkerische Unterwerfung

Nicht nur die Kirchen haben sich willig der kultusministeriellen Schreibdiktatur unterworfen, sondern auch ihre erklärt unabhängigen Gegenspieler, die Freidenker, Humanistenverbände u.a.. Auch sie wollen ja für die indoktrinierte Jugend nicht „unleserlich“ schreiben. Dazu werden ebenso rücksichtslos alte Texte umgefälscht, wenn auch nicht fehlerfrei:

Folgen intensiver katholischer Mädchenerziehung

... Als theoretische Grundlage dieser Unterwerfungs-Sozialisation diente unter anderem das im deutschsprachigen Raum weit verbreitete Werk: „Lebenskunde. Angewandte Ideal-Pädagogik. Handbuch für Erzieher. Herausgegeben von einer Arbeitsgemeinschaft von Jugendseelsorgern“ das in den Jahren 1943 bis 1965 sechs Auflagen hatte. …
Dieses Praxishandbuch für katholische Pädagoginnen und Priester gibt systematische Anleitungen zur Indoktrination von Kindern. Die Kinder sollten dazu angehalten werden, Schweigen zu bewahren: …

Hier eine Maßregelungsvorlage, die Anwendung finden sollte bei einem „Verstoß des Kindes“:

Magda.
Unschickliches, grobes Benehmen.

... Also, ich habe dir schon angedeutet, dass du zu wenig fein seiest für ein Mädchen…. Der Schnee war ja verlockend, gewiß. Aber die Buben fanden es auch verlockend, euch zuzuschauen, wie ihr zwei euch im Schnee gewälzt und eingerieben habt, die Beine in die Höhe gestreckt und so geschrieen habt, dass es auffiel. Weißt du, was eine Frau mir gesagt hat über euer Lachen und Kreischen: Wollüstig war´s!

hpd 8.2.2010

http://hpd.de/node/8772?page=0,0

Mit Klick die Kennkarte von Sigmar Salzburg ansehen    Suche weitere Einträge von Sigmar Salzburg        Edit/Delete Message    Reply w/Quote    IP: Notiz
Sigmar Salzburg
09.02.2010 10.35
Diesen Beitrag ansteuern
Falsche Hoffnungen geweckt

Die in klassischer Rechtschreibung berichtende linke Zeitung „junge welt“ meldet:

Drei Geistliche kritisieren Dagdelen
In einem Brief an die Bundestagsabgeordnete Sevim Dagdelen (Die Linke) kritisierten drei evangelische Geistliche aus Nordrhein-Westfalen … am Donnerstag, daß die Abgeordnete nach der Rede des israelischen Präsidenten Schimon Peres am 27. Januar im Bundestag sitzen geblieben war....
Sevim Dagdelen antwortete der Pfarrerin und den Pfarrern am Freitag mit folgendem Brief:

Sie wissen, daß es nicht stimmt. Daß ich niemals den Opfern des Holocaust meinen Respekt verweigern würde und dies auch nicht getan habe im Bundestag. Daß ich mich selbstverständlich erhoben habe zu Ehren der Opfer, die dem deutschen Rassenwahn zum Opfer gefallen sind, als der Bundestag am 27. Januar im Beisein von Schimon Peres der Opfer des Nationalsozialismus gedachte. Mich des Antisemitismus zu bezichtigten, ist infam….
jungewelt.de 8.2.10

Leider muß der Leser hier die falsche Hoffnung schöpfen, eine Bundestagsabgeordnete zeige sich ebenso resistent gegenüber den Amtsanmaßungen der Kultusminister wie der Schriftsteller Feridun Zaimoglu mit ähnlichem „Migrationshintergrund“. Die Homepage beweist das Gegenteil:

Sehr geehrte Pfarrerin von Bremen,
sehr geehrter Pfarrer Schöps,
sehr geehrter Pfarrer Wessel,

Sie wissen, dass es nicht stimmt. Dass ich niemals den Opfern des Holocaust meinen Respekt verweigern würde und dies auch nicht getan habe im Bundestag. Dass ich mich selbstverständlich erhoben habe …

Sevim Dagdelen, 05.02.2010

sevimdagdelen.de

Mit Klick die Kennkarte von Sigmar Salzburg ansehen    Suche weitere Einträge von Sigmar Salzburg        Edit/Delete Message    Reply w/Quote    IP: Notiz
Sigmar Salzburg
05.02.2010 12.30
Diesen Beitrag ansteuern
„Neues Deutschland“ mal vorbildlich

Selten: Eine Zeitung kündigt an, bestimmte Texte nicht mehr fälschen zu wollen:

Von Jürgen Amendt
Wege durch Dschungel im Netz
Liebe Leserinnen und Leser, in der linken Spalte dieser Seite finden Sie ab heute eine neue Rubrik, die auf den ersten Blick etwas ungewöhnlich erscheinen mag: »Bildungsrauschen«. An dieser Stelle werden werden wir uns in Zukunft mit Bildungsdebatten in der Welt des Internets beschäftigen. …
Die neue Rubrik »Bildungsrauschen« will ein wenig Ordnung in diesen Dschungel bringen. Damit wollen wir einen Einblick in Diskussionen geben, die von Lehrern, Wissenschaftlern, Studenten, Eltern, Schülern und anderen auch nichtprofessionellen Textschreibern im Internet über Bildungsthemen geführt und die außerhalb des Netzes kaum wahrgenommen werden. Das können Beiträge eines Blogs, aber auch Leserkommentare der Online-Ausgabe einer Zeitungen sein. Nicht immer folgen die Beiträge dabei den gängigen Regeln deutscher Rechtschreibung. Wir verzichten aber bewusst auf Korrekturen, um die Authentizität der Texte zu erhalten.
neues-deutschland.de 5.2.10

P.S.:
Selber scheut sich ND aber auch nicht, bescheuert zu schreiben:

... Wie wird sich etwa die islamfeindliche Organisation »Pax Europa« verhalten, deren Berliner Landesvorsitzender, der CDU-Abgeordnete René Stadtkewitz, vor Kurzem mit Austritt drohte, weil er seine Ressentiments in der CDU nicht mehr vertreten sah? ...
neues-deutschland.de 5.2.10

Mit Klick die Kennkarte von Sigmar Salzburg ansehen    Suche weitere Einträge von Sigmar Salzburg        Edit/Delete Message    Reply w/Quote    IP: Notiz
Paul Lenz
31.01.2010 09.19
Diesen Beitrag ansteuern
Re: Re: … schreibliche Fälschungen …

Zitat:
Ursprünglich eingetragen von Norbert Lindenthal
Oh, wunderschönes Schloß, wer schließt Dich auf?
Welch schönes Bild: so manches „Schloß" scheint in der Tat noch übrig geblieben zu sein, von einer dicken Dornenhecke umgeben, wo die Zeit stehengeblieben ist.

Mit Klick die Kennkarte von Paul Lenz ansehen    An Paul Lenz schreiben   Suche weitere Einträge von Paul Lenz        Edit/Delete Message    Reply w/Quote    IP: Notiz
Norbert Lindenthal
31.01.2010 08.22
Diesen Beitrag ansteuern
Re: … schreibliche Fälschungen …

Zitat:
… logisches Denkvermögen schon eher.

Oh, wunderschönes Schloß, wer schließt Dich auf?
__________________
Norbert Lindenthal

Mit Klick die Kennkarte von Norbert Lindenthal ansehen    An Norbert Lindenthal schreiben   Suche weitere Einträge von Norbert Lindenthal        Edit/Delete Message    Reply w/Quote    IP: Notiz
Paul Lenz
31.01.2010 07.21
Diesen Beitrag ansteuern
Re: Unwichtige schreibliche Fälschungen …

Zitat:
Ursprünglich eingetragen von Sigmar Salzburg
Wieder bediente sich jemand hellseherisch der erst 55 Jahre später mit der „Rechtschreibreform“ eingeführten Heyse-ss/ß-Schreibung.

Dafür, dass ich mich bereits in der Grundschule darüber wunderte, warum man bei „küssen – Küsse – Kuss“ die Schreibweise wechseln soll, während man dies bei „grüßen – Grüße – Gruß" ja auch nicht tut, möchte ich keineswegs hellseherische Fähigkeiten beanspruchen; logisches Denkvermögen schon eher.

Mit Klick die Kennkarte von Paul Lenz ansehen    An Paul Lenz schreiben   Suche weitere Einträge von Paul Lenz        Edit/Delete Message    Reply w/Quote    IP: Notiz
Sigmar Salzburg
31.01.2010 06.39
Diesen Beitrag ansteuern
Wertlose Fälschung und Täuschung für Sammler

Aus der „Eßlinger Zeitung“:

„Lange schallt’s im Walde noch…“
ESSLINGEN: Comeback für Bildergeschichten-Klassiker – Esslinger Verlag J. F. Schreiber bringt erfolgreich Reprints der Lurchi-Sammelbände heraus

Stillsitzen und zig Paar Stiefel anprobieren müssen – ach, was war das Schuhekaufen als Kind doch öd und langweilig. Aber wenigstens von Salamander mussten die neuen Treter sein, denn da gab’s an der Kasse jedes Mal [„jedesmal“ verboten] ein neues Lurchi-Abenteuer. Die grünen Gratis-Heftchen mit den köstlichen Bildergeschichten, in rundlicher Schreibschrift und hübsch gereimt, waren für so manchen Grundschüler der allererste Lesestoff...

Die originalen Lurchi-Heftchen und -Bücher sind mittlerweile in Sammlerkreisen heiß begehrt und erzielen deftige Liebhaberpreise – die hochwertig aufgemachten Reprints des Bildergeschichten-Klassikers im Esslinger Verlag J. F. Schreiber sind dagegen auch für den kleineren Geldbeutel durchaus erschwinglich: „Lurchis Abenteuer. Das lustige Salamanderbuch“, die in drei Bänden erschienen sind, kosten je Band 12.90 Euro. Als Druckvorlagen dienten Original-Sammelbände, die eingescannt und – wo nötig – mit viel Fingerspitzengefühl behutsam modernisiert wurden: „Der Salamander-Schriftzug war ja ursprünglich rot eingefärbt, das haben wir verändert, wir wollen ja keine Schuhwerbung machen. Und wir haben den Text an die neue deutsche Rechtschreibung angepasst“, erläutert Annika Stein, die beim Esslinger Verlag für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist.

---
Mit Lurchi ist so mancher groß geworden, nicht nur Moderator Thomas Gottschalk, der mit dem Bekenntnis zitiert wird: „Ich verhehle nicht, die Welt hat sich auch mir durch die Lurchi-Heftchen erschlossen.“ Als im Jahr 2000 im Zuge einer umfassenden Modernisierung das Heft-Format geändert wurde und die Figuren einer Frischzellenkur unterzogen wurden, Lurchi plötzlich ohne Hut daherkam, zum Sunnyboy mutierte und pädagogisch-wertvolle Geschichtchen statt spannender Abenteuer erzählte, erhob sich ein Sturm der Entrüstung – die Fans wollten ihren alten Lurchi zurück. Salamander beugte sich dem Druck und gab Lurchi und Konsorten ihr gewohntes Erscheinungsbild zurück ...

Und häufig sitzen die anfänglichen Widersacher zum Schluss friedlich vereint um einen üppig gedeckten Tisch. Das Happy-End ist garantiert – und was wären die Lurchi-Geschichten ohne den Kult gewordenen, meist nur minimal variierten Schlusssatz: „Lange schallt‘s im Walde noch: Salamander lebe hoch!“

Eßlinger Zeitung 30.01.10

Mit Klick die Kennkarte von Sigmar Salzburg ansehen    Suche weitere Einträge von Sigmar Salzburg        Edit/Delete Message    Reply w/Quote    IP: Notiz
Sigmar Salzburg
27.01.2010 14.55
Diesen Beitrag ansteuern
Unwichtige schreibliche Fälschungen …

… erhalten das Wohlwollen der Politiker und der Medienmacher:

Wussten die deutschen Soldaten vom Holocaust? Ja, sagt [die spätere Richterin] Annette Schücking-Homeyer, die als Rot-Kreuz-Helferin ein Soldatenheim hinter der Ostfront leitete. Über den Judenmord sei ganz offen gesprochen worden …

SPIEGEL: Sie schreiben am 5. November 1941 an die Eltern: „Das, was Papa immer sagt, dass von Menschen, die ohne moralische Hemmungen sind, eine merkwürdige Luft ausgeht, ist wahr; ich kann jetzt die Menschen unterscheiden, man riecht bei vielen richtig Blut. Ach, was ist die Welt für ein großes Schlachthaus.“ Sie glaubten, die Mörder erkennen zu können? ...

einestages.spiegel.de 26.01.2010

Wieder bediente sich jemand hellseherisch der erst 55 Jahre später mit der „Rechtschreibreform“ eingeführten Heyse-ss/ß-Schreibung.

Mit Klick die Kennkarte von Sigmar Salzburg ansehen    Suche weitere Einträge von Sigmar Salzburg        Edit/Delete Message    Reply w/Quote    IP: Notiz
Paul Lenz
08.12.2009 20.02
Diesen Beitrag ansteuern
Re: Re: Re: Fälschung der Fälschung der ...

Zitat:
Ursprünglich eingetragen von Sigmar Salzburg
Neben Sachverstand kann man bei einem Mann der Innung natürlich auch Erfolgsneid und Standesdünkel vermuten. Näheres kann und will ich dazu nicht sagen.

Ich vermute eher folgendes: der Geigenbauer, von dem dieser Ausspruch kommt, bedient den Massenmarkt. Den muss es auch geben, denn niemand kauft seinem Kind eine Geige für 20.000 Euro für seine ersten Unterrichtsjahre. Wer für diesen Markt produziert, kann natürlich keine Zeit in Nachjustagen stecken.
Anders aber bei Spitzeninstrumenten. Karl Montag erzählte mir einmal, wie er bei einer Stradivari entdeckt hatte, dass die Zarge nachträglich um ein kleines Stückchen Holz verlängert worden war, weil der Meister es für nötig gehalten hatte, das Volumen zu vergrößern. Und es wird wohl niemand behaupten, Stradivari hätte an seinen Geigen „herumgebastelt“.
Was die Flasche Wein betrifft: bis 1983 wurde der Pastor mehrmals gewechselt, vielleicht ist das Versprechen dadurch in vergessenheit geraten.

Mit Klick die Kennkarte von Paul Lenz ansehen    An Paul Lenz schreiben   Suche weitere Einträge von Paul Lenz        Edit/Delete Message    Reply w/Quote    IP: Notiz
Sigmar Salzburg
08.12.2009 09.31
Diesen Beitrag ansteuern
Re: Re: Fälschung der Fälschung der ...

Zitat:
Ursprünglich eingetragen von Paul Lenz
Zitat:
Woher stammt dieser Satz? Welcher „echte Profi“ hat ihn ausgesprochen? ...
Paul Lenz

Moin, Herr Lenz!

Neben Sachverstand kann man bei einem Mann der Innung natürlich auch Erfolgsneid und Standesdünkel vermuten. Näheres kann und will ich dazu nicht sagen.

P.S.: In Bissendorf könnten wir uns begegnet sein, allerdings nicht in der Kirche. Nur einmal habe ich dort Anfang der 70er zu Heiligabend Laute gespielt, weil die Orgel ausgefallen war. Auf die versprochene Flasche Wein warte ich noch heute.

__________________
Sigmar Salzburg

Mit Klick die Kennkarte von Sigmar Salzburg ansehen    Suche weitere Einträge von Sigmar Salzburg        Edit/Delete Message    Reply w/Quote    IP: Notiz
Paul Lenz
07.12.2009 21.23
Diesen Beitrag ansteuern
Re: Fälschung der Fälschung der ...

Zitat:
(Die Sorgfalt, die Montag seinen Instrumenten angedeihen ließ – er nahm angeblich die Decke zwanzigmal ab, um immer noch Verbesserungen anzubringen – sahen echte Profis als ungeheure Bastelei an:„Wenn ich so arbeiten würde, könnte ich meinen Laden zumachen.“ Bei einem Meisterinstrument muß alles auf Anhieb stimmen, dann stimmt auch der Klang.)
Woher stammt dieser Satz? Welcher „echte Profi“ hat ihn ausgesprochen? Ich bin ein ehemaliger Freund von Karl Montag und kann mich über diese Aussage nur wundern.

Da dieses Thema nicht in dieses Forum gehört, würde ich eine persönliche Kontaktaufnahme begrüßen.

Paul Lenz

Mit Klick die Kennkarte von Paul Lenz ansehen    An Paul Lenz schreiben   Suche weitere Einträge von Paul Lenz        Edit/Delete Message    Reply w/Quote    IP: Notiz
Sigmar Salzburg
01.12.2009 07.32
Diesen Beitrag ansteuern
Quellenfälschung allgemein

Universitärer Schwindel um eine Fälschung des Religionsphantasten Joseph Smith von 1827:

Ausstellung „Das Buch Mormon als Quelle zur Erforschung präkolumbianischer Kulturen“
Unter dem Titel „Das Buch Mormon als Quelle zur Erforschung präkolumbianischer Kulturen in Mesoamerika“ zeigt die Universitäts- und Landesbibliothek im Schloss eine Ausstellung, die das Buch Mormon aus kulturhistorischer Perspektive betrachtet. Dieser Aspekt des Ur-Textes wird anhand zahlreicher Illustrationen und Texte aus den historischen Buchbeständen der ULB demonstriert und vertieft.
Uni-Bibliothek Darmstadt
05.11.2009

Wie wäre es mit einer Ausstellung in Mannheim
„Das amtliche Regelwerk als Quelle mittelalterlicher Schreibweisen“?

Mit Klick die Kennkarte von Sigmar Salzburg ansehen    Suche weitere Einträge von Sigmar Salzburg        Edit/Delete Message    Reply w/Quote    IP: Notiz
Sigmar Salzburg
13.11.2009 19.26
Diesen Beitrag ansteuern
Reform – staatlich programmierte Aufforderung zur Fälschung

Neues Heft aus dem Predigt-Nachlass von Pastor Kalbers

Menden. Er bleibt als Seelsorger geschätzt und unvergessen. Und Pastor Hans-Jürgen Kalbers († 5. Mai 2002) gibt mit seinem Wirken auch sieben Jahre nach seinem Tod noch viele Impulse und Anregungen. …

Auch diesmal galt für die Verantwortlichen: An den Predigtkonzepten ist redaktionell nichts verändert worden. Einzig die Rechtschreibung wurde den heute geltenden Regeln angepasst.

WAZ 12.11.09

Mit Klick die Kennkarte von Sigmar Salzburg ansehen    Suche weitere Einträge von Sigmar Salzburg        Edit/Delete Message    Reply w/Quote    IP: Notiz
Sigmar Salzburg
26.10.2009 09.18
Diesen Beitrag ansteuern
Hans Fallada

Ab sofort im Handel
Der achte Band der Bibliothek

Am Sonnabend ist der achte Band der Abendblatt-Bibliothek erschienen – Hans Falladas großartiges Buch "Wer einmal aus dem Blechnapf frisst" über das Scheitern einer Resozialisierung.
Das Buch gehört zur 20-bändigen Romanreihe, zusammengestellt von der Abendblatt-Kulturredaktion, gemeinsam mit dem Literaturkritiker Hellmuth Karasek. Jeder Band offenbart eine besondere Facette der Stadt – als Ort der Handlung des Buches oder dadurch, dass der Autor oder die Autorin selbst Teil der Geschichte Hamburgs wurde. ….
Hamburger Abendblatt

Der Titel läßt befürchten, daß der 1934 erschienene Roman („der besseren Lesbarkeit halber“) in die Reformschreibung umgefälscht wurde – unter Beihilfe Karaseks.

Mit Klick die Kennkarte von Sigmar Salzburg ansehen    Suche weitere Einträge von Sigmar Salzburg        Edit/Delete Message    Reply w/Quote    IP: Notiz
Alle Zeiten sind MEZ    Dieser Faden ist 16 Seiten lang:    1  2  3 · 9  10  11  12   13  14  15  16  Neuen Faden beginnen     antworten
Gehe zum Forum:
< voriges Leitthema     nächstes Leitthema >

Benutzungs-Regeln:
Wer kann im Forum lesen? Jeder Gast / jeder angemeldete Nutzer.
Wer kann ein neues Leitthema oder eine Antwort eintragen? Jeder angemeldete, eingewählte Nutzer.
Einträge können von ihrem Verfasser geändert oder auch gelöscht werden.
HTML-Kennungen beim Eintragen erlaubt? AN. Schnuten erlaubt? AN. vB-Kennungen erlaubt? AN. Bilder-Einbindung mit [IMG] erlaubt? AN.

Maßnahmen der Verwaltung:
Leitthema öffnen / schließen
Leitthema umziehen lassen
Leitthema löschen
Leitthema ändern

Herausgeber · Schreiben Sie uns · Forum

Technik von: vBulletin, Version 1.1.4 ©Jelsoft Enterprises Ltd. 2000. Rechtschreibung.com – Nachrichten zur Rechtschreibfrage