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Forum > Beispielsammlung über Sinn und Unsinn
Englisch, Anglisch und Njudeutsch
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Sigmar Salzburg
01.08.2008 17.29
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Wahnsinn

Wacken-Wahnsinn: Bangen! Moshen! Stagediven!
Hier rocken Omas, hier beben die Kuhweiden – hier wird ein ganzes Dorf zur Arena: Heavy-Metal-Fans feiern in Wacken ihr weltgrößtes Open-Air. SPIEGEL ONLINE zeigt das Best of des grotesken Konzertspektakels. mehr...

SPON 1.8.08

Und um was wird gebangt? Um Stejdsch-Diven oder ums Stejdschdaiwen? Alle Backs-tage?

... währenddessen exhumierten die „Reformer“ Schreibweisen des 19. Jahrhunderts!


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Sigmar Salzburg
03.07.2008 11.26
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Überflüssig

KALKULIER- KONTEST
Knacknüsse für Meister- Kopfrechner


Spiegel online 2.7.2008

Das Wort „Kontest“ gibt es nach Duden nicht, das englische „Contest“ wird auch erst in den Neuschreib-Duden erwähnt. Aber die Wichtigschwätzer und –schreiber wissen, daß man ein großes Anfangs-K verwenden darf! Kongratulations!

Weitere Beispiele für das überflüssige Wort:

Mitteldeutsche Zeitung – 1. Juli 2008
Der Verein Local Heroes veranstaltet mit dem gleichnamigen Wettbewerb den bundesweit größten Bandnachwuchs-Kontest.

Eichstätter Kurier – 22. Juni 2008
Etwa das bezaubernd arrangierte Basketball-Ballett, der Kontest zwischen Klerus und Kommunisten, den der Turnschuh tragende Trainer Don Camillo für sich ...

Tagesspiegel – 16. Juni 2008
Denn Gäste sind an einem Fußballabend wie diesem in etwa so notwendig wie Urs Meier beim endlosen Verbal-Hula-Hoop-Kontest zwischen Klopp und Kerner: Die ...

taz.de – 11. Juni 2008
Man fasst sich in den Schritt, klopft sich auf die Plauze und verhält sich allgemein so, als gelte es, einen Proleten-Kontest zu gewinnen. ...

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Sigmar Salzburg
13.06.2008 17.21
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Deutsche, verteidigt Eure Konfessionen!

Die Anglikanisierung durch englische Ausdrücke wie Event oder Meeting ist inzwischen zur Gewohnheit geworden, auch wenn sich 39 Prozent – vor allem Ältere – daran stören.

Die ZEIT online zur GfdS-Studie 13.06.2008
http://www.zeit.de/news/artikel/2008/06/13/2550437.xml

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Sigmar Salzburg
01.06.2008 05.48
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Einfalltslos?

Berlin – Der Zukunftskonvent der SPD neigt sich schon dem Ende zu, da fällt Generalsekretär Hubertus Heil noch ein letzter Motivationstrick ein. "Sprecht mir nach: Yes, we can" ruft Heil in die Nürnberger Messehalle, und brav stimmen einige Genossen ein: "Yes, we can. Yes, we can".
Mit dem Schlachtruf hat US-Präsidentschaftsbewerber Barack Obama die demokratische Partei in den USA revitalisiert.

Spiegel online 31.05.2008
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,556964,00.html

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Sigmar Salzburg
26.05.2008 05.14
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Mit Superdisain

Gerade gehört im ARD-Morgenmagazin:
Hotel Q!
Die Schreibweise blieb ein Rätsel, bis ein winziger Hinweis zu sehen war. Welcher Normalbürger aber kann dem Namen ansehen, daß er auf englisch auszusprechen ist: „Kju“. Dafür bemüht sich der Hotelführer um Verdeutschungen:

5-Sterne Hotels Berlin
Erstklass- und Luxushotels aus der Hauptstadt für Ihren ganz besonderen Aufenthalt in Berlin

Hotel Q! in Berlin


http://www.5-sterne-hotels-berlin.de/hotel-q!.html

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Sigmar Salzburg

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Sigmar Salzburg
28.03.2008 11.25
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Sickness

[…]
Ihr Lieblings-Zwiebelfischchen?
Sick: Ich habe mich besonders über die Rückübersetzung des berühmten Kennedy-Zitats „Ich bin ein Berliner“ ins Englische amüsiert, wie sie im Bordmagazin einer arabischen Fluggesellschaft zu finden war. Dort hieß es: „I am a Doughnut“.
[…]
Was hat Sie noch amüsiert?
Sick: Die Fahrschule, die einen Crashkurs anbietet. Crashkurse werden überall angeboten, aber wenn das eine Fahrschule macht, ist das schon besonders kurios.


mainpost 26.03.08
http://www.mainpost.de/nachrichten/kultur/Kultur;art3809,4410837

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Sigmar Salzburg
14.02.2008 06.47
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Englische Krankheit

Zwischen Kiel und Eckernförde – wo Plattdeutsch noch lebendig ist – hat die Kirchengemeinde eine Mannschaft aufgestellt, die Veranstaltungen vorbereitet (Kieler Nachrichten v. 12.02.08):

Die Gruppe ist verantwortlich für die Musik und die Predigt, organisiert ein Theaterstück zur Einstimmung und kümmert sich um einen themenbezogenen Snack im Anschluss.

Also, ein zwangloses Gespräch, sonst oft in hochdeutscher Aussprache „Schnack“ geschrieben. Die umgebenden Mitteilungen lassen aber schnell den Verdacht aufkommen, daß die Rechtschreibung hier an der Englischen Krankheit leidet und die Aussprache „Snäck“ (Imbiß) erwartet wird:

Zu einer „Party mit Gott“ lädt das Holy Date Team der Kirchengemeinde Gettorf für Freitag, 15. Februar, ein. …„Knocking on heavens door“ steht ebenso auf der Lieder-Liste [nicht Leader?] wie „Lauda to si“ … “Erst machen wir Brainstorming …“

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Sigmar Salzburg

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Sigmar Salzburg
29.01.2008 18.10
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Gerade in Kiel gesehen

BACK FACTORY

Einen Back-Shop („Arschladen“) kannte ich schon.
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Sigmar Salzburg

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Sigmar Salzburg
29.11.2007 10.50
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Missstresssituation

Zur „Misses Germany“ können Ehefrauen oder Mütter zwischen 29 und 38 Jahren gekürt werden, die so die Maßstäbe zur „Miss Germany“-Wahl nicht mehr erfüllen.
(Kieler Nachrichten v. 26.11.07)

„Misses“ ist sogar laut Neu-Doof-Duden der Plural von „Miss“.
Die gemeinte „Mrs.“ heißt ausgeschrieben „Mistress“.
Als F-Wort verzeichnet Langenscheidt dazu noch „Missis“.

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Sigmar Salzburg

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Sigmar Salzburg
26.08.2007 11.53
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Einfache Erklärung

Der südafrikanische Jazzkomponist Abdullah Ibrahim (Dollar Brand) heute morgen in ZDFdoku (mit dt. Untertiteln):

In den meisten Sprachen enthalten die Wörter für Liebe den Vokal „a“. Nur im Deutschen heißt es „Liebe“. Deshalb singen die Deutschen auch lieber englisch.
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Sigmar Salzburg

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Karl-Heinz Isleif
12.09.2005 21.21
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Nichts ersetzt die Muttersprache

Ein Beitrag wie frische Luft!

Karl-Heinz Isleif

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Sigmar Salzburg
12.09.2005 20.10
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Leserbrief, FAZ v 12.9.2005

Nichts ersetzt die Muttersprache
Zum Artikel „Verrückt“ (F.A.Z. vom 19. August): Mit Interesse habe ich den Artikel vom Protest gegen die verordnete Einführung des Englischen in der Wissenschaft zum Beispiel bei Antragsverfahren für sogenannte „Exzellenzcluster“ bei der Deutschen Forschungsgesellschaft (DFG) und dazu den kurzen Kommentar der Zeitung „Verrückt“ gelesen. Beidem stimme ich voll und ganz zu, also auch der Überschrift, die in solcher Form, wie ich als langjähriger Leser Ihrer Zeitung weiß, nicht leichtsinnig von der Redaktion gewählt worden ist.
Was ich auf Veranstaltungen an Reden und Referaten aus dem Munde deutscher Wissenschaftler gehört habe, ist oft ein mit Selbstbewußtsein vorgetragenes haarsträubendes Englisch gewesen, dem jegliche Geschliffenheit fehlte. Und dem soll nun abgeholfen werden, indem die Forschung auf englisch betrieben wird? Qualität von Lehre und Forschung werden notwendigerweise weiter sinken. Erfahrungen mit Studenten in Indien, die ihre Grundausbildung bis zum B.A. in einer der vielen indischen Landessprachen erhalten hatten, zeigten, daß sie so gut wie nie den Standard erreichten, den ihre Kommilitonen erzielten, die mit Englisch aufgewachsen waren. Soll es so der übergroßen Mehrheit der deutschen Studierenden ergehen?
Auch in meinem eigenen Bildungsweg habe ich die Probleme kennengelernt. Obgleich ich das Fach Anglistik wählte, mehr als anderthalb Jahrzehnte in angelsächsischen Ländern studierte, lehrte und forschte und in Oxford promovierte, blieben mir sprachlich große Bereiche des Lebens, der Wissenschaft und Technik im Englischen fremd, wobei unbescheiden erwähnt werden muß, daß ich mich nicht scheute, eine Reihe von Büchern und Aufsätzen auf englisch zu schreiben. Zu meinem Bedauern mußte ich vor vielen Jahren einmal die Bitte ausschlagen, den Söhnen Indira Gandhis Nachhilfeunterricht in Mathematik und Naturwissenschaften zu geben – weil mir schon die gewöhnliche und noch mehr die wissenschaftliche Begriffswelt auf jenen Gebieten unbekannt geblieben war.
Daß die DFG die jungen Forscher zwangsweise zu einem Weg auf englisch verweist, halte ich für höchst bedenklich, weil ein noch so gutes Englisch niemals die Muttersprache in den Wissenschaften ersetzen kann. Mir scheint es hier eine Parallele zur Politik zu geben: Versuchen nicht unsere Repräsentanten in Brüssel und anderswo bei ihren Reisen in die Welt mit ihrem angelernten Englisch zu brillieren? Wie wenig ihnen die deutsche Sprache wert ist, mag man dem Hin und Her in der Rechtschreibreform entnehmen. Diesem kümmerlichen „Vorbild“ scheinen die Bildungspolitiker und ihre ausführenden Organe und Institutionen zu folgen. Ausverkauf und Verschleudern der Werte der deutschen Sprache: ein Trauerspiel.
Professor Dr. phil. Johannes H. Voigt, D. Phil. (Oxon), Marbach am Neckar

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Sigmar Salzburg

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Detlef Lindenthal
05.05.2004 20.19
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Recht schön liegt es im Russischen:

rod: Sippe; Generation; grammatisches Geschlecht (naja, auch eine ziemliche Sammlung!)
roditj: gebären
rody: Geburt
roditelniza: Mutter (auch mat)
roditel: Vater (auch otjez)
roditeli: Eltern
roditsch: der Verwandte
rodnja: der/die Verwandte; die Verwandten
rodstwo: Verwandschaft(sgrad)
rodnoj: blutsverwandt
rodnoj brat: Bruder (im Ggs. zu brat: Bruder oder Vetter)
rodnoj jasyk: Muttersprache
rodom iz Moskwy: aus Moskau stammend
otkuda on rodom? Wo stammt er her?
rodonatschalnik: Ahnherr
rodoslownaja: Stammbaum
rodnik: Quelle
rodina: Heimat (’tschuldigung, dieses Wichtigste hatte ich vergessen!)

(y: offenes, stimmarmes i; z: stimmhaftes s)

Der große russische Wortschatz ist sauber zusammengesetzt und daher gut ableitbar.

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gestur
05.05.2004 10.04
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Alle romanischen Sprachen

erweisen sich hier als nationalistische Macho-Sprachen:
Heimat = Patria = Vaterland
Mensch = Mann

Im Polnischen ist Heimat = Vaterland

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Ruth Salber-Buchmüller
05.05.2004 08.43
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pays, l'homme, a la maison sagen gar nichts

Auch das Französiche hat kein
Wort für HEIMAT, MENSCH und auch
nicht für „mein Zuhause“, bezw.
zu Hause.
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Ruth Salber-Buchmueller

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