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Forum > Beispielsammlung über Sinn und Unsinn
Englisch, Anglisch und Njudeutsch
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Sigmar Salzburg
22.01.2014 07.29
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Barbara Hendricks will öffentliche Leichenschau ermöglichen

Berlin – Bei der kommenden Fußballweltmeisterschaft gibt es ein Zeitproblem, zumindest für die deutschen Fans. Knapp die Hälfte der 64 Begegnungen beginnt erst um 22 Uhr deutscher Zeit oder später – dann sollte aus Rücksicht auf die Anwohner von Fanmeilen eigentlich Nachtruhe herrschen. Bundesumweltministerin Barbara Hendricks will die nächtlichen Live-Übertragungen der Fußballspiele aus Brasilien dennoch mit einer Public-Viewing-Verordnung möglich machen.
spiegel.de 22.1.2014

Siehe auch hier, zu „Burning Barbara“ Bild 3.1.14.
Es fehlt nur noch die Verteilung von umweltfreundlichen „Body Bags
.

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Sigmar Salzburg
28.11.2013 06.57
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Zielloser „Uni-Versager“

Uni-Loser trifft Studien-Abbrecher:
„Die Uni hat mir beigebracht, Menschen zu demotivieren“

... Nico Semsrott ist der erfolgreichste Loser, den ich kenne. Nach dem Abitur erklagte er sich einen Studienplatz an der Uni Hamburg: Soziologie und Geschichte auf Bachelor. Nach sechs Wochen entschied er sich dann, sein Studium zu schmeißen.
spiegel.de 28.11.2013

Manche würden ja schreiben „Uni-Looser”, damit jeder merkt, daß es Englisch sein soll. Das könnte auch noch, wie im Fall „Ladys“, durch eine Rechtschreibkommission in den Rang einer „amtlichen“ Regelung erhoben werden.

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Sigmar Salzburg
27.10.2013 13.53
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Eindeutschungen: Es sind ja alles Fremdwörter

Eben fällt mir die kleine Schrift „Engleutsch nein danke“ des Arbeitskreises für Kultur und Geschichte, Wien, in die Hände, mit teilweise skurrilen Eindeutschungsvorschlägen. Davon ein andermal. Ich stolpere über:

Countertenor > Altist, Hochtenor; bei woerterfinden.de auch Männersopran

Warum nicht Kontratenor (v. ital. controtenore), der sogar von Wikipedia geduldet wird?

Alles sind ja von der mittelalterlichen Musik abstammende ursprünglich lateinische Bezeichungen in etwas veränderter Bedeutung: Tenor, der Stimmhalter (der textierte Cantus firmus), die Hochstimme (Altus) und der Contratenor, der meist dazwischen lag und die Gegenbewegung zum Tenor bildete. Darüber der Discantus (später supremus/soprano) oder früher das Triplum (heute noch im Englischen „treble“).

Die Stimmcharaktere der Kontratenöre sind recht unterschiedlich. 1982 plante ich in Bremen ein Programm mit Liedern und Lyrik der Shakespearezeit mit dem amerikanischen Schauspieler und Kontratenor Stephan Drakulich. Bei ihm hatte man den Eindruck eines fülligen Frauenalts. (Leider war er kein Vom-Blatt-Sänger, so daß die Proben aus Zeitmangel und wegen meines Fortzugs abgebrochen werden mußten. Wie er gleichzeitig an der Oper schwierige Partien von Strawinsky bewältigte, blieb mir schleierhaft.)

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Sigmar Salzburg
25.09.2013 15.37
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Grüner Infantilismus

Kretschmann sauer auf eigene Partei:
Baden-Württembergs Ministerpräsident schimpft über den Wahlkampf der Grünen. „Nehmen wir den 'Veggie-Day'. Da wird eine Bevormundung auch noch mit einem Anglizismus ausgedrückt und zugleich infantilisiert. Mit so etwas geht man den Leuten auf die Nerven“, sagt Kretschmann in der Zeit.

sueddeutsche.de 25.9.2013

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Sigmar Salzburg
10.09.2013 06.47
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Rechtschreibung auf der modernen Schiefertafel

Reto Helbling, Mitbegründer einer kleinen Privatschule in Wohlen, arbeitet schon lange mit Lern-Software. Seit einem Jahr benutzen seine Schüler neben Computern auch Tablets. Weil er keine geeignete Rechtschreib-App findet, entwirft Helbling zusammen mit den Schülern eine neue Software für das iPad...

Fabian aus der achten Klasse, zu Hause ein erfahrener Gamer, war von Anfang an mit dabei. Er hat sich eine Lern-App vorgestellt, die ihn am Schluss einer Übung mit einem Spiel belohnt. Doch diesen Wunsch konnte Helbling nicht berücksichtig_. Für ihn war Effizienz zentral: Eine App in einem klaren, eleganten Design und keine verspielte Fantasy-Welt...

Und so funktioniert die fertige Rechtschreib-App Wörter-Profi: Ein Schüler muss zuerst die Wörter erfassen, die er lernen möchte, dann kann er diese Wörter trainieren. Acht verschiedene Übungsarten stehen zur Verfügung, vom Abschreiben einer Vorlage in Spiegelschrift über ein Buchstaben-Durcheinander, das wieder geordnet werden muss bis zum Diktat eines Wortes ...

srf.ch 5.9.2013

Hier können wir nun den einmaligen Nutzen der Reform von „behende“ zu „behände“ erkennen – zu einem Signal dafür, daß es ein deutsches Wort ist. Die anglifizierten Schüler würden sonst im Diktat „behande“ schreiben – wie in „Handy“.

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Sigmar Salzburg
07.09.2013 09.07
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Biopic

Genialer Libido-Theoretiker, Phantast oder schlicht nicht ganz bei Trost? Im Biopic „Der Fall Wilhelm Reich“ spielt Klaus Maria Brandauer den umstrittensten Sexualpsychologen des 20. Jahrhunderts...
Doch einige von Reichs zweifelhafteren Theorien hat Svoboda unter den Tisch fallen lassen ... Dabei hätte Reich sich selbst bestimmt gern von allen möglichen Seiten beleuchtet gesehen. Selbst, wenn dabei herauskäme, dass er schlichtweg eine Schraube locker hatte.
spiegel.de 6.9.2013

Letzteres könnte auch auf die Konstrukteure „behänder“ Autos zutreffen. Ein „Biopic” (Filmbiographie) kannten sie noch nicht, denn das Wort tauchte erst (bei Spiegel online) im Jahre des Reformheils 1998 auf.

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Sigmar Salzburg
23.08.2013 06.51
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Nicht durch ein „Kontrollverfahren“?

Verfassungsschutz: Der Umgang mit Informationen soll durch ein neues Controlling-Verfahren effektiver werden... Die parlamentarische Kontrolle soll verstärkt werden. Auch bei den Verfassungsschutzämtern soll die Interkulturelle Kompetenz der Mitarbeiter verbessert werden.
spiegel.de 21.8.2013

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Sigmar Salzburg
21.08.2013 14.17
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Wer wird von AfD-Anhängern gelikt?

... Bei den AfD-Anhängern sind Facebookseiten mit den Themen Eurokritik und Forderungen nach mehr direkter Demokratie am beliebtesten... Auch auffällig: Persönlichkeiten wie Friedrich Merz, Karl-Theodor zu Guttenberg, Wolfgang Bosbach, Peter Gauweiler und Henryk M. Broder zählen zu den am häufigsten geliketen Persönlichkeiten...
wiwo.de 21.8.2013

Man liest immer häufiger Anglizismen-Schreibweisen wie „geliket“, aus dem natürlichen Gefühl heraus, daß das zweite „e“ erst die ai-Aussprache erzeugt (vergl. tin, tine). Der Shitstorm-Duden will aber nur „gut getimte“ Bälle. („Behende Gemsen“ sind Gift für Schüler, „schlecht zu handelnde Handys“ und „gut getunte“ Wagen dagegen nicht.) Hören wir, was ein Duden-Ass dazu zu sagen hat:

Nachgefragt
gelikt, geliket oder geliked?


Speziell aus der Facebook-Welt verbreitet sich der Anglizismus „liken“ auch im deutschen Netzjargon, wobei das Wort im engeren Sinn auf die „Gefällt mir“-Funktion der Plattform bezogen wird, im weiteren Sinn die Bedeutung „gut finden“ hat.

Frage:
Was die Rechtschreibung von „liken“ angeht, treten speziell bei der Partizipform Unsicherheiten auf: Haben wir etwas gelikt, geliket oder gar geliked? Analog zu zum Beispiel „gefakt“ oder „getunt“ würde ich zu „gelikt“ tendieren; hier wird aber häufig eingewendet, dass in dieser Form das Grundwort „like“ nur noch schlecht erkennbar ist.
Julian von Heyl, korrekturen.de

Antwort:
Für diesen und ähnliche Fälle gibt es keine amtlich vorgegebene Regel.
Der Duden hat sich dafür entschieden, der Einfachheit halber nach einem strikten Schema zu verfahren und bei Eindeutschungen dieser Art die für die deutschen Verben geltenden morphologischen Regeln auch dann anzuwenden, wenn ein im Hinblick auf die Aussprache irritierendes Schriftbild entsteht. Die Grundregel lautet für die Partizipien schwacher Verben: ge + Wortstamm + t. Bei „liken“ sehen wir als Wortstamm „lik“ an, was darauf zurückgeht, dass normalerweise der Stamm eines Wortes durch Abtrennung der Flexions- oder Wortbildungsendungen ermittelt wird (wie z. B. aus liking = lik + ing).
Nach diesem Muster haben wir schon eine Reihe von Festlegungen getroffen: neben „faken, gefakt“ und „tunen, getunt“ auch beispielsweise „canceln, gecancelt“, „timen, getimt“, „checken, gecheckt“ und „managen, gemanagt“. Und entsprechend empfehlen wir auch „gelikt“.
Es ist uns klar, dass man „gecheckt“ leichter akzeptieren kann als „gelikt“, aber wir halten es für eine entbehrliche Verkomplizierung, hier unterschiedliche Lösungen anzubieten.
Dr. Werner Scholze-Stubenrecht, Leiter der Dudenredaktion
korrekturen.de 25.1.13

Solch ein Ass, ehrlich abgefakt, will dafür auch noch gelickt werden.

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Sigmar Salzburg
08.08.2013 17.53
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Anschein von Weltläufigkeit

Natürlich lebt eine Sprache, und das heißt auch, sie verändert sich. Wir reden (und vor allem schreiben nach der noch immer umstrittenen Rechtschreibreform von 1998) anders als früher...

Es ist schon erstaunlich, was sich da inzwischen wie selbstverständlich eingenistet hat, und man kann sich durchaus die Frage stellen: Warum eigentlich? ...

»Das macht Sinn« ist ein schönes Beispiel für die Denkfaulheit, mit der bei uns angelsächsische Redewendungen einfach wörtlich übernommen werden. »It makes sense« bedeutet aber »Es ergibt einen Sinn«. Oder der inflationäre Gebrauch des Wortes »realisieren«: Im Deutschen bedeutet dies im Wortsinn nur »verwirklichen«, während »to realize« für »verstehen, begreifen, erkennen« steht.

Weltläufiges Imponiergehabe dagegen kommt zum Ausdruck, wenn statt vom Hausmeister vom »Facility Manager« die Rede ist oder der Betreuer wichtiger Kunden »Key Account Manager« genannt wird. Da ist es für die Klofrau zum »WC Manager« nicht mehr weit...

Man muss kein Sprachpurist sein, um über diese Entwicklung unserer so ausdrucksstarken und nuancenreichen Muttersprache Bedauern zu empfinden, denn sie wird nicht nur ärmer durch einen solch inflatorischen Gebrauch von Angli- und Amerikanismen. Sie verschludert dadurch auch zusehends. Dazu leisten nicht zuletzt Werbung und Medien einen erheblichen Beitrag. Mit anderen Worten: auch wir Journalisten. Wir sollten also Besserung geloben.

neues-deutschland.de 3.8.2013

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Sigmar Salzburg
18.07.2013 09.44
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Leserbrief zum WDR-Artikel

Bitte sprechen Sie Deutsch – Sänk you!

Inglaterra schrieb am 25.06.2013, 12:07 Uhr:
Ich lebe seit 13 Jahren in England und meine deutsche Sprache ist von daher auf einem Stand vor der Rechtschreibreform „eingefroren“. Wenn ich in den deutschen Nachrichtenseiten das Denglisch lese, kommt mir das Grausen. Warum heisst ein Komiker auf einmal „Comedian“ und ein Hubschrauber „Helikopter“ ? ...

wdr.de

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Sigmar Salzburg
06.07.2013 05.19
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Neudeutsche Wortbildung

CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt verwies am Rande der Eröffnung der Wahlkampfzentrale am Donnerstagabend darauf, dass die Union bereits in ihrem Wahlprogramm ein weicheres Wording bei dem Thema gewählt habe („Mindestspeicherfrist“ statt „Vorratsdatenspeicherung“) – in Absprache mit Angela Merkel (CDU).
spiegel.de 5.7.2013

Wieviel angenehmer wäre doch „Wortwahl“! Aber vielleicht wollte man das Wort „Wahl“ nicht wiederholen.

Die denglische Wichtigtuersprache verunstaltet die deutsche Wortbildung:
Wort – Wording; Drink – trinken; Hand – handeln (=händeln).
Bei letzterem haben Ä-Schreiber-Reform und Duden völlig versagt, denn ob ä oder a gesprochen werden muß, kann man nur raten.

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Sigmar Salzburg
05.07.2013 03.17
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Wir brauchen den ‘Shitstorm’ nicht!

Wutwelle nach tödlichen Schüssen auf Rottweiler
Ein Handyvideo aus Kalifornien sorgt weltweit für Empörung: Zu sehen ist, wie Polizisten auf offener Straße einen Hund erschießen, der seinem Herrchen gegen sie beistehen will.
spiegel.de 4.7.2013

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Sigmar Salzburg
23.06.2013 14.19
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Deutsche Sprache

Die Bahn will Anglizismen vermeiden

Handzettel statt Flyer und Service-Nummern statt Hotlines: Die Bahn will wieder Deutsch reden. Dafür erließ das Unternehmen neue Leitlinien für seine Mitarbeiter.

Die Deutsche Bahn will künftig Anglizismen vermeiden. Es solle möglichst durchgängig die deutsche Sprache verwendet werden, heißt es in neuen Leitlinien für die Mitarbeiter, berichtete die Welt am Sonntag. Ein Bahnsprecher bestätigte das.

Zudem wurde ein Glossar mit 2.200 verbreiteten Begriffen und ihren jeweiligen deutschen Entsprechungen erstellt. Die Regeln gelten sowohl für die Kommunikation nach außen als auch intern.

Bei bekannten Marken wie Call-a-Bike soll künftig eine deutsche Erläuterung wie „Das Mietrad-Angebot“ hinzugefügt werden. Auch mit der Rechtschreibung will die Bahn es genauer nehmen: Aus dem „ReiseZentrum“ wird das „Reisezentrum“ mit kleinem „z“ in der Mitte.    

Statt „Flyer“ solle es nun „Handzettel“ oder „Broschüre“ heißen. „Wir vermeiden Begriffe wie 'Highlights' für herausragende Leistungsaspekte, und 'Hotlines' wurden im Zuge dieses Prozesses zu 'Service-Nummern'", zitierte die Welt einen Bahnsprecher. Zuvor hatte das Unternehmen bereits die „Service Points“ in „DB Informationen“ umbenannt, die „Counter“ hießen wieder Schalter.

Im Jahr 2007 war der damalige Bahn-Chef Hartmut Mehdorn vom Verein Deutsche Sprache zum „Sprachpanscher des Jahres“ gekürt worden. Zur Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland hatte der Konzern viele Ansagen in Zügen auch auf Englisch formuliert. Vor allem die Abschiedsfloskel „Thank you for travelling with Deutsche Bahn!“ wurde zu einem Klassiker – in spöttischer Form sogar als Buchtitel „Senk ju vor träwelling“... 

zeit.de 23.6.2013

Reichlich spät alles! „Flyer“ und „Highlight“ haben „Handzettel“ und „Höhepunkt“ oder „Glanzleistung“ schon fast völlig verdrängt. Es fing nicht erst bei Mehdorn an. Schon vor vierzig Jahren mußte ich wöchentlich aus den IC-Lautsprechern hören: „Wie wellkamm ju in se Interßity ...“

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Sigmar Salzburg
05.06.2013 05.51
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SPIEGEL-Autor Peter Littger seziert Denglisch und Möchtegern-Englisch

„We have tricky and very offensive solutions.“ Übersetzt bedeutet das: „Wir haben halbwegs legale und total anstößige Lösungen.“ Der Dolmetscher erklärte, für ihn sei es nach 30 Jahren Berufserfahrung ein typisches Beispiel für die sprachlichen Dummheiten von Deutschen – von wichtigen Deutschen, die er überall treffe…
Apropos Box: Manager des globalen Medienkonzerns Bertelsmann erfanden vor ein paar Jahren die „Pink Box“; Frauen können sie abonnieren und erhalten jeden Monat neueste „Kosmetik- und Beautyprodukten“. Dumm nur, dass die „Pink Box“ in den USA „Muschi“ bedeutet – what a tricky and offensive solution!
spiegel.de 05.06.2013

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Sigmar Salzburg
25.05.2013 08.56
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Dumm-Denglisch bei Spiegel Online

Terrorwarnung vor Champions-League-Finale
Tausende Menschen wollen am Abend beim Public Viewing das Champions-League-Finale erleben. Doch jetzt gibt es eine Terrorwarnung …
spiegel.de 25.5.2013

Oder bahnt sich hier eine selbstbewahrheitende Prophezeiung an? In den USA bedeutet „public viewing“ die öffentliche Aufbahrung von Toten.

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