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Sigmar Salzburg
23.03.2017 09.52
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Willy Wimmer, wieder unredigiert und unreformiert

In der Turbulenz der Ereignisse durfte in der „Freien Welt“ wieder ein unreformierter Artikel von Willy Wimmer durchrutschen.

Wir müssen uns fragen, was eigentlich noch geschehen muß, eine mögliche Effizienz auch umsetzen zu können? Wieviele Zufallsopfer müssen noch ins Gras beißen ...
Nur einmal ist ein „dass“ in den Text hineingeraten:
Einer Führungskraft aus der Spitze des amerikanischen Außenministeriums war es Mitte der neunziger Jahre vorbehalten, den Takt für die Jahre bis heute zu geben. Die zentrale Erkenntnis war, dass man „Afghanen nicht kaufen, aber sehr wohl mieten könne“. Bei so viel Weisheit war es nicht verwunderlich, die Taliban als „unsere Jungs“ zu bezeichnen. So unrecht hatte diese Führungskraft jedenfalls nicht, denn seit den Taliban haben die Vereinigten Staaten den internationalen Terrorismus in einer Art „Franchising System“ auf solche Gebiete erstreckt, die es zu zerstören galt. Zu dieser Ansicht muß man jedenfalls gelangen, wenn die entsprechenden Äußerungen des leider verhinderten ersten Sicherheitsberaters von Präsident Trump, General Flynn, über den IS und seine amerikanischen Gründungsväter herangezogen werden.
Auch sonst ist Wimmer um unreformierte Auskünfte nicht verlegen:
Die Meldungen und Aussagen zu aktuellen Entwicklungen, die dem parteiübergreifenden Establishment nicht passen, sollen aus dem öffentlichen Erscheinungsbild verdrängt und gänzlich eliminiert werden. Man will unter sich und alleine mit seiner Meinung sein, nachdem über Jahre hinweg im Deutschen Bundestag modellartig unliebsame Ansichten über Frieden, Freiheit und Völkerrecht unter Verschluß gehalten werden konnten. Der ehemalige britische Premierminister Tony Blair ist allerdings der Säulenheilige der Europäischen Union dafür, daß seit dem völkerrechtswidrigen Krieg gegen die Bundesrepublik Jugoslawien Lügen zu Entfachung der Kriegsfurien amtliches Regierungshandeln geworden sind...

Um die seit Belgrad 1999 massiv betriebene Kriegspolitik aufrecht erhalten zu können, muß die europäische Bevölkerung dumm und ahnungslos gestellt werden, weil es sonst nicht mehr geht.
Die Flüchtigkeitsfehler am Ende zeigen, daß Wimmers Artikel in großer Eile verfaßt wurde.
Man wird sich vielleicht auf Täter und Hintermänner konzentrieren, die Blairs, Bushs und Obamas und vor allem Clintons werden weiter Vorträge halten. Die Herzkammer des ehemals freiheitlichen Westens – Westminster eben – wurde heute attakiert. Das hat uns alle im Selbstverständnis getroffen. Unsere Freiheit wird weiter stranguliert und zwar durch dienigen, die wir selbst gewählt haben.

freiewelt.net 22.3.2017
Wimmers Wahrheiten sind erwartungsgemäß allgemein wenig gegenwärtig.

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Sigmar Salzburg
01.03.2017 14.10
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Der frühere Staatsekretär Willy Wimmer ...

... wurde von uns wegen seiner Verwendung der bewährten Rechtschreibung in „Freie Welt“ sehr geschätzt. Jetzt aber beugt er sich oder wird gebeugt, hoffentlich nicht wegen unseres Hinweises. Seit dem 21.2. liest man:

Politisch kann man sagen, dass die NATO aktiv der „Charta von Paris“ aus dem November 1990 ... die Grundlage entzogen hat...
Aber das Gute schlägt immer noch durch:
Warum diese Dinge auf die Spitze gegenüber unserem russischen Nachbarn zu treiben, wenn die Lösung unserer Probleme eine grundsätzliche Veränderung der Verbindungsstrukturen ... geboten erscheinen läßt...
... oder wird mißverstanden
Jetzt weiss man wenigstens, wozu bestimmte politische Kräfte den Einsatz der Bundeswehr im Innern fordern.
Der Artikel am 26.2.2017 ...
Merkel schafft das „deutsche Volk“ ab
... schafft aber auch die gute alte Rechtschreibung ab. Die „neue“ erleichtert dafür einmalig:
Man muss in Berlin und Brüssel den Eindruck haben, dass sie jetzt über Trump mit seinen Friedensabsichten so herfallen, weil sie bei seinen Vorgängern alles mitgemacht haben.
Willy Wimmer, Jüchen
Jüchen, demnächst Wallfahrtsort wegen der hl. Annette ...

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Sigmar Salzburg
14.01.2017 11.21
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Willy Wimmer (CDU), ...

... ehem. Bundestagsabgeordneter und verteidigungspolitischer Sprecher der CDU/CSU sowie Staatssekretär im Verteidigungsministeriem, zeitw. Vizepräsident der OSZE, Kritiker der Versagerregierungen von 1998 bis jetzt, konnte in „Freie Welt“ wieder einen Artikel in bewährter Rechtschreibung veröffentlichen:

House of Trump

Man möchte den Streithähnen in Washington zurufen, daß es reicht. An Bigotterie sind die Auseinandersetzungen, die sich nach dem, was die Amerikaner als „Wahl“ zum Amt des Präsidenten bezeichnen, ohnehin nicht zu überbieten. [mehr]

... Zum Glück ging neben den dramatischen Abläufen in Washington völlig die Rede der deutschen Bundeskanzlerin in Brüssel anläßlich der Verleihung einer universitären Auszeichnung unter. Sie hat dort nicht mehr und nicht weniger angekündigt, daß die transatlantischen Beziehungen nicht immer auf dem traditionellen Niveau würden bleiben müssen...

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Sigmar Salzburg
03.01.2017 11.44
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Freie Welt – doch nicht ganz frei

Vor kurzem hatte ich erwähnt, daß Willy Wimmer in der „Freien Welt“ in seinem „Blog“ in der bewährten Rechtschreibung veröffentlicht. Am 20.Dezember 2016 schrieb er noch:

Es muß wieder Frieden und Völkerrecht her. Das geht nicht ohne die USA, die uns und die Welt in den letzten zwanzig Jahren ins Elend gestoßen haben. Der Umstand, daß sich mit dem neuen Präsidenten Trump etwas ändern könnte, wenn man seine öffentlichen Aussagen heranzieht, verursacht bei unserer eigenen Regierung eine gesteigerte Form von Politik-Panik.
Den nächsten Artikel eine Woche später haben er oder die Redakteure durch den ss-Konverter geschickt:
Die turbulenten Ereignisse des Jahres 2016 haben im Rückblick auch dazu beigetragen, Licht ins Dunkel der globalen geopolitischen Verstrickungen zu bringen, insbesondere was die zwielichtige Rolle der Vereinigten Staaten angeht. In meinen Büchern „Wiederkehr der Hasardeure“ und jüngst „Die Akte Moskau“ habe ich Entwicklungen zusammengefasst und gebe einen Ausblick auf das, was uns ab 2017 erwarten wird.
Ebenso hatte ich im Mai den unbekannten Redakteur(in) wl für seine Verwendung der herkömmlichen Rechtschreibung gelobt. Bald mußten wir feststellen, daß er oder sie auch eingenordet wurde – hoffentlich nicht durch unseren Hinweis.

Das Potemkinsche Dorf der „Reform“ besteht weiterhin aus vielen Fassaden mit nichts dahinter, wie es Stefan Aust schon in den Anfängen für den „Spiegel“ beschrieb – „kafkaesk“. Es wird nur nichts mehr hinterfragt. Bei den Diskutanten der freien Foren sieht man, sofern nicht die elektronische Korrektur eingeschaltet ist, immer noch bewährte Rechtschreibung, nicht selten aber auch verwirrt und deformiert. Die Unheilsschwadronen aus Schreibreformern, Kultusministern, sonstigen Versagerpolitikern, GEW und Medienmagnaten haben auf Jahrzehnte Unheil gestiftet.

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Sigmar Salzburg
12.12.2016 16.22
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„Blogger“ mit abweichender Orthographie in FW

Dr. Jörg Gerke, (AG bäuerliche Landwirtschaft e.V. – AbL) schreibt leicht reformramponiert:

Bob Dylan erhält den Literatur- Nobelpreis ...

Meistens fühlen sich Nobelpreisträger durch die Verleihung sehr geehrt.
Und so kommt es sehr selten vor, daß die Geehrten nicht zur Verleihung erscheinen.
Was ist bei Dylan anders, als bei Anderen?

Wer sich mit ihm befasst hat, kann über sein Verhalten nicht überrascht sein.
Dylan trat mit seinen Liedern ab 1962 in die Öffentlichkeit ... Aber danach war er nie eine Person großer politischer Bewegungen, vermutlich misstraute er diesen erheblich. Wenn er in seinen Lieder[n] im Weiteren politisch blieb, dann auf einer präzisen, konkreten Ebene.

Berühmt sein Lied – Like a rolling stone – als ein Lied über den persönlichen Abstieg der so weit geht, daß …you have nothing to conceal- du hast nichts mehr zu verbergen...
Dylan entzog sich schon sehr früh, Mitte der sechziger Jahre dem öffentlichen Politzirkus...

Und dazu passt, daß er sich auf einmalige Weise der Auszeichnung des Nobelkomitees entzieht und nicht erscheint...

Mir erscheint dagegen plausibel, daß sich Dylan nicht durch diese Ehrungsestablishment instrumentalisieren lassen will. Jedenfalls würde das genau zu ihm passen.

Und mit seinen eigenen Worten: It ain´t me babe- Ich bin es nicht.

freiewelt.net 12.12.2016
Der frühere CDU-Staatssekretär Willy Wimmer ist schreiblich wesentlich sicherer:
NATO: Die „postfaktische“ Ausgeburt

... Der ehemalige Bundeskanzler Gerhard Schröder hat im Frühsommer 2014 sich eindeutig dazu geäßert, daß er mit der Zustimmung zum Krieg gegen das Völkerrecht verstoßen habe. Dann gilt das durchgehend und schafft eine über den Tag und den Anlaß hinausgehende Kumpanie...

Wegen Aleppo fällt Herr Stei[n]meier bei der OSZE-Konferenz in Hamburg über die Russen und Iraner her. Er weiß doch genau, daß diese beiden Staaten für den Einsatz in Syrien auf der Seite der legitimen Regie[r]ung das Völkerrecht auf ihrer Seite haben...

Man ist gut beraten, zuerst an die Menschen in diesen leidgeprüften Gebieten zu denken und fein zu unterscheiden, was das internationale Recht erlaubt und unter keinen Umständen hinzunehmen bereit ist. Ja, es gibt im völkerstrafrechtlichen Sinne „Täter“.

Auch da sollte man an die denken, die uns in den Irak- Krieg oder nach Libyen reingelogen haben und wie Tony Blair EU-Europa dort vertreten, wo unsere Kriege unermeßliches Leid verursacht haben. Die regierungsamtliche Lüge frist sich durch unseren Staat, Erosion inklusive.

freiewelt.net 12.12.2016
Nur der Fehler im letzten Satz könnte Folge der „Reform“ sein, in die uns die Kultusminister und ihre Vordenker hineingelogen haben. Bezeichnenderweise sind die übrigen „Schreiberleichterungen“ so selten, daß sie in dieser Hinsicht auch nichts nützen können.

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Sigmar Salzburg
29.11.2016 07.02
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Willy Wimmer

Der frühere CDU-Staatssekretär Willy Wimmer, 33 Jahre Bundestag, 6 Jahre Vizepräsident der OSZE, schreibt in der „Freien Welt“ traditionell und gewohnt kritisch zur erneuten Kandidatur von Merkel. Wieder wird deutlich, daß oft nur die neuen „dass“ entscheiden, ob ein Text „lernerleichternd reformiert“ verfaßt ist:

Nach dem jetzigen Stand ist nichts so ungewiß wie der gestrige Versuch, Gewißheit durch Erklärung vorzugaukeln. Kommt es dabei darauf an, daß sich die übriggebliebenen Sozialdemokraten nun beeilen, jemanden als Alternativspitze ins Rennen zu schicken?...

Wie eine Ertrinkende auf der Suche nach dem imaginären Rettungsring hat die Bundeskanzlerin doch versucht, den lieben Herrn Kretschmann zum Bundespräsidenten zu machen, um genügend Kitt für die Wochen nach der nächsten Bundestagswahl zu haben. Die kleine Koalition zwischen Grün und Schwarz in Stuttgart war ja schon auf dieses Ziel angelegt. Aber die Grünen machen doch auf zwei Kernfeldern der deutschen Politik deutlich, daß sie eigentlich Merkels Partei sind, denn mit ihnen wird mittels Migranten die gezielte Veränderung des demographischen Aufbaus Deutschlands zur „Staatsraison“...

Bisher gab es bei der Partei „Die Linke“ ein Hauen und Stechen um die Frage, ob man als Preis für eine Regierungsbeteiligung bereit sein könnte, den NATO-Anforderungskatalog als Grundlage für eine deutsche Regierungsbeteiligung zu akzeptieren. Mitmachen bei NATO-Kriegen_ um S-Klasse-Limousinen fahren zu dürfen. Natürlich gibt es dabei Felsen in der linken Brandung: die brilliante Frau Dr. Wagenknecht oder Oskar Lafontaine, dem eigentlich das ganze Land dafür Abbitte leisten müßte, ihn 1999 nicht verstanden zu haben...

Eigentlich kommt es auf die CSU an. Nur diese Partei ist sach-und personalpoltisch in der Lage, innerhalb der CDU/CSU die " Stores“ gerade zu hängen und den verteufelten Eindruck zu korrigieren, daß die im Amt befindliche Bundeskanzlerin mindestens für staatspolitisch relevante Poltikfelder wie der Aufgabe des Rechtsstaates über die Migrationspolitik und den Endloskriegen mit deutscher Beteiligung ihre erneute Kandadatur für eine ganz andere Koalitionsformation angekündigt hat, bei der die CSU und weite Teile der CDU bei der eigenen Parteivorsitzenden nicht vorkommen. Da soll sich einer durchfinden?!

Willy Wimmer, 21. 11. 2016, Jüchen

freiewelt.net 21.11.2016

In diesem Text wird wieder deutlich: Die nutzlosen „dass“ und sonstigen neuen „ss“ sind der Nasenring, an dem das Volk zum Reform-Unsinn gezogen wird – ursprünglich, um vom übrigen Politik-Unsinn abzulenken. Der Ort „Jüchen“ erinnert nebenbei auch noch an eine weitere markante Unheilsgestalt der Rechtschreib„reform“.

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Sigmar Salzburg
21.11.2016 17.36
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Politikwissenschaftler ermutigt zu noch mehr »Eliten-Herrschaft«

Wenn Münkler das Volk für größtenteils dumm hält

Immer häufiger beklagen Bürger in Deutschland, dass sie vom politischen Betrieb nicht ernst genommen werden, mit ihren Sorgen und Nöten, und es letztlich eine wachsende Entfernung zwischen Parteien und Wählern gibt...

Unterstützung bekommen solche Ausgrenzungen der selbsternannten politischen Elite jetzt in einem unter deutschlandradiokultur.de zu lesenden Interview mit Herfried Münkler. Der 65-jährige Politikwissenschaftler lehrt an der Humboldt-Universität Berlin mit dem Schwerpunkt Politische Theorie und Ideengeschichte.

Münkler meint nämlich, ein geistiges Defizit anprangern zu müssen. Dieser behauptet, einigen Teilen des Volkes fehle ein bestimmtes Wissen über politische Prozesse. Daher müssten die »Eliten« dafür sorgen, mit ihrem Wissen diese Gruppe zu unterstützen.
freiewelt.net 21.11.2016 (Redaktion wl)

Damit sind wir wieder im 19. Jahrhundert, als ein preußischer Polizeiminister 1838 dem „beschränkten Untertanenverstand“ jegliches Urteilsvermögen absprach. So war das Volk im harmlosesten Fall auch 1998 nicht fähig zu entscheiden, ob es „daß“ oder besser „dass“ schreiben sollte und mußte daher ein Jahr später durch die Annullierung des schleswig-holsteinischen Volksentscheids auf den „rechten“ Weg gebracht werden. Der Redakteur „wl“, den wir vor kurzem wegen seiner Traditionschreibweisen belobigt hatten, ist inzwischen auch in der „Freien Welt“ eingenordet worden. Schade. – Genaugenommen ist mit der Münklerschen Denkweise echte Demokratie überhaupt nicht möglich.

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Sigmar Salzburg
29.09.2016 18.22
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Die standhafteste Redaktion in „Freie Welt“ ...

Illegale Wahlkampfgelder vom Gaddafi-Clan aus Libyen
Nicolas Sarkozy durch eine Donauleiche in Bedrängnis

von Redaktion (wl)
Der Gaddafi-Vertraute Shukri Ghanem wurde im April 2012 in Wien tot in der Donau gefunden. Jetzt fand sich von ihm ein Notizbuch, welches beinhaltet, daß in Größenordnung libysche Gelder 2007 nach Frankreich in Sarkozys Wahlkampf flossen.

Am 29. April 2012 fand die Polizei in Wien eine Leiche in der Donau. Was die Sache mysteriös machte, daß es sich beim Toten um Shukri Ghanem, einen der engsten Vertrauten des getöteten libyschen Machthabers Muammar al-Gaddafi handelte und die Todesumstände rätselhaft blieben....

Sarkozy soll sich demzufolge seinen Wahlkampf 2007 großzügig vom damaligen libyschen Staatschef Gaddafi finanzieren haben lassen. 6,5 Millionen Euro seien in diesem konkreten Fall geflossen. Laut der Notizen habe Sarkozy »sehr ungeduldig« auf die Überweisungen gewartet...

freiewelt.net 29.09.2016

Anfang März reiste der fliegende Philosoph [Bernard-Henri Lévy] nach Benghazi und traf sich dort mit den Gegnern von Ghadhafis Regime. Unverzüglich nahm Lévy den Telefonhörer zur Hand und rief Nicolas Sarkozy an. Der Denker versuchte den französischen Präsidenten von der Notwendigkeit einer militärischen Intervention zugunsten der Aufständischen zu überzeugen. Mit Erfolg.

tagesanzeiger.ch 31.6.2011

... und der anpaßbarste Falschspieler der „freien Welt“.
Siehe auch dies und das.


P.S. Gaddafi förderte auch in Deutschland – indirekt sogar die Talkshow-Nervensäge des Zwangsgebühren-Fernsehens, Lamya Kaddor: tichyseinblick.de 27.9.2016

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Sigmar Salzburg
21.09.2016 10.50
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Das kommunistische Schuldbekenntnis

A. Merkel hat angeblich Fehler im „Management“ der sog. Flüchtlingskrise zugegeben. Man merkt ihr dabei die Herkunft aus dem sozialistischen Vaterland an.

von Professor Adorján F. Kovács

Unter der kommunistischen Herrschaft war es üblich, öffentlich Fehler zuzugeben. Es handelte sich um eine Art Ritual. Man war von der Linie der Partei, die bekanntlich historisch immer recht hat, abgewichen. Zerknirscht erkannte der Delinquent seinen Irrtum und leistete Abbitte. Wenn er Glück hatte, konnte er sein Leben retten.

So erkannte der Komponist Schostakowitsch* (zwar nicht überzeugt, aber auf Druck Stalins) die „formalistischen“ Fehler seiner 4. Symphonie und rettete sich durch die Komposition der gängigeren 5. Symphonie als „praktischer Antwort eines Sowjetkünstlers auf gerechte Kritik“. Bucharin schrieb noch aus dem Gefängnis an seinen Mörder Stalin, dass er, obwohl ihm nichts bewußt sei, doch sicherlich Fehler begangen haben müsse.
[...]
Der ehemalige FDJ-Kader A. Merkel hat das Ritual gut gelernt. In ihrem Fall eher nicht auf Druck der Partei, sondern unter dem Druck der Realität bekennt sie, obwohl ihr keine bewußt sind, ihre Fehler. Daraus folgt nichts. Auch steht sie laut Adlatus P. Altmaier nicht vor einem menschlichen, sondern vor dem „Tribunal der Geschichte“ und die Geschichte hat immer recht. Wenn sie Glück hat, rettet sie ihr politisches Leben. Wenn nicht, fährt der Zug trotzdem in ihrer Richtung weiter...

freiewelt.net 20.9.2016

Prof. Kovács bemüht sich, unauffällig „reformiert“ zu schreiben, aber die gute alte Rechtschreibung schlägt immer wieder durch. Man bedenke: In ihrem Machbarkeitswahn haben die Kultusminister an die 80 Millionen Deutsche mit dieser „Reform“ belästigt. Zugegeben hat diesen Fehler (außer verklausuliert Hans Zehetmair) keiner. Für die anderen hat es Frau Wanka eher versehentlich ausgeplaudert ... aber der Zug fährt trotzdem in gleicher Richtung weiter...

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Sigmar Salzburg
07.09.2016 13.26
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Freie-Welt-Redakteur/in „wl“ immer unreformiert

Schwätzende Merkel vom Bundestagspräsidenten zur Ordnung gerufen
Lammert (CDU): »Frau Bundeskanzlerin, das muss so jetzt nicht sein«


Norbert Lammert (CDU) muß als Bundestagspräsident immer mal wieder jemanden zurechtweisen, wenn er als Abgeordneter gegen die allgemeinen Regeln und Gepflogenheiten im Parlament auffällig wird. Am Dienstag traf es bei der Hauhaltsdebatte sogar die Kanzlerin der eigenen Partei.

Als Gesine Lötzsch von der Linken ans Rednerpult trat, verließ Angela Merkel ihren Platz, ging zum CDU/CSU-Fraktionsvorsitzenden Volker Kauder hinüber und begann unbeirrt von der aktuellen Debatte ein auch die Geräuschkulisse vorne störendes Gespräch mit ihm.

Lammert war diese offensichtliche Disziplinlosigkeit zu viel und setzte dem ein schnelles Ende: »Einen Augenblick mal, Frau Kollegin«, unterbrach er Lötzsch in gewohnt nüchternem Ton. »Frau Bundeskanzlerin und Herr Kollege Kauder, das muß so jetzt nicht sein. Und wenn, dann muß es jedenfalls nicht vorne sein, ja? Okay.« ... Mehrere Abgeordnete klatschten Beifall für den Rüffel an die Kanzlerin.

freiewelt.net 7.9.2016

Die Titel allerdings schreibt wohl jemand anders.

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Sigmar Salzburg
05.06.2016 05.37
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Dr. Konrad Kustos

Von Merkel zum Mainstream
Der Niedergang kreiert eine neue, negative Elite


... Die naturgesetzliche Dialektik von bewahrenden Alten und drängenden Jungen hat der Niedergang in einen anti-evolutionären Brei verwandelt. Intuitiv erkennt man zunehmend, dass es für die Gesellschaft keine Zukunft gibt, und entwickelt eine Kultur scheinbaren, also virtuellen Fortschritts bei gleichzeitigem Bemühen um Stasis. Reale Probleme werden als unlösbar an die Seite geschoben, ignoriert und geleugnet, während virtuelle, weil virtuell lösbare Probleme erfunden werden.

Aus dem Ziel Gerechtigkeit wird so Gleichheit, aus Globalisierung wird Multikulti, aus Umweltzerstörung wird menschgemachter Klimawandel, aus zwischenmenschlichen Problemen wird Genderismus, aus Kulturverlust wird Rechtschreibreform, aus Postkapitalismus wird ein Kampf gegen Rechts und aus Kriegsgefahr wird Willkommenskultur.

freiewelt.net 4.6.2016

Anm.: „Konrad Kustos“ soll ein Pseudonym sein.

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Sigmar Salzburg
05.05.2016 04.54
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Autoren mit bewährter Rechtschreibung ...

... läßt die Internetzeitung „Freie Welt“ zu. Allerdings machen nur wenige Gebrauch davon, z.B.:

Wolfgang Prabel
Die Nahles-Rente ist riestern 2.0

Die Bundesministerin Nahles kann im Viereck springen. Was sie auch ausheckt: Die Rente muß von den wirtschaftlich Aktiven ausgeschwitzt werden. Weiterlesen
04.05.2016 | 20:51
Auch der Redakteur „wl“ schreibt (meist) traditionell deutsch:
Unter Vorbehalt von Nachbesserungen
Brüssel empfiehlt Visumfreiheit für Türkei

Trotz noch offener Auflagen erteilt die EU-Kommission die Empfehlung für eine Aufhebung der Visumpflicht für türkische Staatsbürger ab Ende Juni. Das geschieht unter dem Vorbehalt, daß sie noch an einigen Stellen Auflagen erfüllt. Weiterlesen
04.05.2016 | 13:00 | Redaktion (wl) |
Die zahlreichen fundamentalchristlichen Autoren dagegen wollen nicht auch noch durch traditionelle Orthographie auffallen und haben sich „angepasst“:
Holger Lahayne
Gottesgabe oder Fluch?
Oder: Muss ein Christ auf Alkohol verzichten?
Weiterlesen
04.05.2016 | 13:06 (1)
Immerhin läßt man auch offene Kritik zu – anders als die Vertreter der Geistesfreiheit beim „Humanistischen Pressedienst“:
Sigmar [Salzburg] 30.04.2016 – 07:52
Bei den „Humanisten“ (hpd) habe ich die AfD noch gegen den Vorwurf verteidigt, die Speerspitze christlicher Fundamentalisten zu sein. Die unzähligen gottvollen Artikel in der AfD-nahen „Freien Welt“ verunsichern mich nun aber...

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Sigmar Salzburg
07.04.2016 07.54
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Weitere Abschaffung von Deutschem

In der „Freien Welt“ wird bisweilen noch traditionelles Deutsch geschrieben, wie im Elsaß mancherorts noch altes Deutsch gesprochen wird. Doch beides ist gefährdet:

Neue Großregion in Frankreich heißt künftig »Grand Est«
Das Elsaß verschwindet

Nach der von der Pariser Zentralregierung verfügten Gebietsreform bilden in Frankreich seit Jahresbeginn Elsaß, Lothringen und Champagne-Ardenne eine neue Großregion...
von Redaktion (wl)

Die im Januar aus den französischen Regionen Elsaß, Lothringen und Champagne-Ardenne zusammengeschlossene größere Region soll zukünftig »Grand Est« (Großer Osten) heißen. Das ist das Ergebnis einer offiziellen Befragung unter der dort lebenden Bevölkerung, die vom 14. März bis zum 1. April 2016 statt. Jetzt verkündete Philippe Richert, Vorsitzender der Republikaner und Präsident der Region das Ergebnis...

Jetzt will Richert den neuen Namen am am 29. April 2016 bei der Regionalratssitzung vorstellen. Man geht davon aus, daß der Vorschlag dann auch angenommen wird. In weiteren Schritten müssen noch Staatsrat und Regierung in Paris zustimmen. Die Namensverkündung ist am 1. Oktober 2016 geplant.

Auch wenn das Ergebnis von 75 Prozent recht deutlich ist, gibt es ebenso deutliche Kritik am Namen »Grand Est«. Für viele war es aber der weniger häßliche Name. Zudem war »Grand Est« schon immer eine geläufige Bezeichnung für Ostfrankreich, damit auch für Regionen über Elsaß, Lothringen und Champagne-Ardenne hinaus.

Die französische Gebietsreform ist zugleich umstritten, denn der Zusammenschluß der drei Regionen wurde ohne jegliche Bürgerbeteiligung von oben herab in der Pariser Nationalversammlung beschlossen. Nicht einmal die Regionalregierungen wurden vorher angehört. Für ihr Vorgehen erhielt die französische Regierung eine Rüge des in Straßburg ansässigen Europarats.

Die regierenden Sozialisten wollen in den kommenden Jahren mit weniger und dafür größeren Verwaltungsgebieten Geld einsparen. Gerade aber die Elsässer fürchten mit dem Verlust der Eigenständigkeit einen Verlust ihre regionalen Kultur, des Dialekt und ihrer lokale Sonderrechte. Die Elsässer sprechen historisch vor allem alemannische Dialekte.

Allerdings setzt sich durch Einwanderung und durch Beschränkungen bei der Benutzung der alemannischen bzw. der hochdeutschen Sprache in der Region immer mehr das Französische durch. Etwa die Hälfte beherrscht noch mehr oder weniger das Elsässische, in den Dörfern mehr als in den Städten. Daher haben viele Elsässer Angst, daß sie in einer größeren Region noch mehr untergehen.

Der Elsaß bestand seit dem 8. Jahrhundert unter dem Namen als Verwaltungseinheit, bis 1254 als Teil des Herzogtums Schwaben, dann unter wechselnden Herrschaften, schließlich der Habsburger, welche 1648 im Westfälischen Frieden das Land an Frankreich abzutreten hatten. Nach dem Deutsch-Französischen Krieg fiel der Elsaß 1871 an das Deutsche Reich, bis es nach dem Versailler Vertrag 1918 zurück an Frankreich ging. Im Zweiten Weltkrieg zählte es zeitweise noch mal zum Deutschen Reich.

freiewelt.net 7.4.2016

Siehe auch hier.
NB: Ich kenne nur „das“ Elsaß

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Sigmar Salzburg
18.03.2016 19.10
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Wolfgang Prabel

Als die Affen ihre Bananen wählten
Heute vor 26 Jahren fand am 18.03.1990 die erste demokratische Wahl im Osten Deutschlands statt. Es war gleichzeitig die letzte Volkskammerwahl. [...]

Es war damals eigentlich egal, wer die Wahl gewinnt, nur die Partei des demokratischen Sozialismus als Lebensverlängerungspartei des bankrotten Systems durfte es nicht sein. Alle damaligen DDR-Parteien waren von der Staatssicherheit durchseucht und angeführt, die Christbolschewisten von Lothar de Maiziere, die SPD von Ibrahim Böhme, der Demokratische Aufbruch von Wolfgang Schnur, von der PDS schweigt des Sängers Höflichkeit, weil die immer gleich prozessiert, wenn jemand behauptet, sie habe etwas mit der Staatssicherheit zu tun. Auch die Grüne Partei der DDR war unterwandert. Falk Zimmermann, der Parteisprecher Henry Schramm, und der Finanzgeschäftsführer Mario Hamel kamen aus dem Sicherheitsapparat. [...]

Und dann war es soweit. Tatsächlich hatte die SED-PDS die Wahl deutlich verloren. Fast 84 % der Wähler hatten die übrigen Parteien gewählt. Ich hatte aus Neugier das Fernsehen angeschaltet, denn Internet gab es damals noch nicht. Nach fünf Minuten war mir klar, daß alles beim Alten bleibt, daß sich kaum etwas ändern würde. Es war wie eine kalte Dusche. Im Fernsehen gaben noch dieselben Ansager und Reporter den Ton an, wie am Abend zuvor. Und die taten so, als hätte Gysi die Wahl gewonnen. Wie die Ertrinkenden hingen die Medienonkels und -tanten an seinem eloquenten Mund, die Wahlgewinner wurden kaum beachtet.

Alles glich dem Wahlabend vor wenigen Tagen, als die zweistelligen Wahlgewinner Meuthen, Poggenburg und Junge in den Politikerrrunden ganz am Rand standen und mit der Befragung solange hingehalten wurden, bis alle Wahlverlierer sich teils mehrfach ausgekäst hatten. 2016 herrscht im Staatsfernsehen immer noch dasselbe System wie 1990. Damals vor 26 Jahren war der Schock über das Verhalten der Moderatoren jedoch tiefsitzender, weil es noch keinen Gewöhnungseffekt gab. [...]

1990 ist die Demokratisierung in die Hose gegangen. Mit der AfD gibt es jetzt den zweiten Versuch. Dieses Mal muß das Staatsfernsehen als erstes weg. Im Internetzeitalter ist eine die Wähler und den Verstand beleidigende elitäre Monopolstruktur sehr unzeitgemäß.

.freiewelt.net 18.3.2016

In der linken Spalte der „Freien Welt“ (Internetausgabe) tummeln sich konservative bis fundamentalchristliche Schreiber. Wolfgang Prabel ist meist der einzige, der sich der traditionellen Rechtschreibung bedient. In den Nachrichten taucht jetzt auch ein Redakteur (wl) auf, der aktuelle Nachrichten in bewährter Form bringt – ein Lichtblick.

PS.: In seinem Blog hat Prabel die Überschrift seines Aufsatzes entschärft:
Die elitären Monopolmedien sind nicht zeitgemäß.

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Sigmar Salzburg
15.02.2016 05.23
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Freie Rechtschreibung für freie Büger

Nächste Forderung von SPD-Ministern aufgrund hoher Zuwanderungszahlen...
von Redaktion (wl)

Einen Tag nach der Forderung von Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) von einer halben Milliarde Euro für Integrations- und Arneitsbeschaffungsmaßnahmen angesichts der hohen Asylbewerberzahlen will jetzt auch Bundesbauministerin Barbara Hendricks (SPD) pro Jahr 1,3 Milliarden Euro zusätzlich für Wohnungsbau und Stadtentwicklung.

Damit wolle sie »verhindern, daß es zu Konkurrenz zwischen Einheimischen und Flüchtlingen auf dem Wohnungsmarkt kommt«, erklärte die SPD-Politikerin. Es seien eine Milliarde Euro Bundesmittel zusätzlich für den sozialen Wohnungsbau und 300 Millionen für die soziale Stadtentwicklung notwendig, um die Aufgabe zu bewältigen.

freiewelt.net 12.2.2016

„Freie Welt“ scheint die einzige Internetzeitung zu sein, in der Redakteure ihre bevorzugte Rechtschreibung selbst wählen können.

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