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Sigmar Salzburg
07.09.2017 04.01
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Nicolaus Fest zu Bertelsmanns „Religionsmonitor“-Studien

Der Bertelsmann-Konzern und die Bertelsmann-Stiftung erstreben seit Jahrzehnten Macht und Einfluß im Bildungssektor und damit auch Macht über die deutschen Gehirne. Die Rechtschreib„reform“ war eines der großen Ziele, die dieser Konzern verfolgte. Man wollte einen Fuß in der Lexikon- und Schulbuch-Produktion zu haben und von der Ausgrenzung der „veralteten“ Literatur überhaupt profitieren.

Nachdem das traditionszerstörerische Dass-Deutsch weithin durchgesetzt ist, wendet sich Bertelsmann unter seiner bigotten Eignerin in „Religionsmonitor-Studien“ zunehmend der gutmenschlichen Überwältigung der Deutschen zu. Nicolaus Fest, bei BILD nicht mehr geduldeter religionsunabhängiger Islamkritiker, kämpft jetzt für die einzige Opposition gegen die Abschaffungs Deutschlands und versucht, die eingelullten Bundesbürger und närrischen Multikulti-Jubler auf den Boden der Wirklichkeit zurückzuholen:


Kommentar zur „Religionsmonitor“-Studie
Nicolaus Fest über Bertelsmann-Propaganda


https://youtu.be/2cFw6bUGtfk

Was ist noch sicher in dieser Welt? Die selbstverliebte Eitelkeit von FDP-Chef Lindner? Stimmt. Die Verachtung von Recht und Gesetz durch Frau Merkel? Leider ja. Aber genauso sicher ist: Wenn die Regierung Hilfe braucht, kommt die Bertelsmann-Stiftung mit einer Studie. Die wird mit viel Tam-Tam vorgestellt und deshalb berichten alle Medien. Chefin der Bertelsmann-Stiftung ist Liz Mohn und die gilt als enge Freundin von Frau Merkel.

Die Studien der Bertelsmann-Stiftung erklären Regen für Sonnenschein, Schwarz für Weiß und Krebs für eine Unterform von Gesundheit. Sie sind fachlich so dubios, dass die wissenschaftlichen Dienste des Bundestages sie nicht als ernstzunehmende Quelle betrachten, sondern als Propaganda.

Diese Woche erschien wieder so eine Studie – der sogenannte „Religionsmonitor“.

Schon die Einleitung strotzt vor Fehlern und ideologischen Verdrehungen: Der Islam – so heißt es dort – spiegele die traditionelle Vielfalt Europas. Falsch! Zur Tradition Europas gehört der Islam gerade nicht. Im Gegenteil hat sich Europa immer gegen diese rückständige Religion gewehrt.

Vielfalt, meinte diese Studie, sei grundsätzlich immer eine Bereicherung. Klar. Wer das so sieht, hält auch den Ku-Klux-Klan, Hooligans und die Gewalttäter von G-20 für bereichernd. Oder selbst die schlichten Bertelsmänner. Die nämlich lieben es ganz einfach: Schuld am schlechten Image der Muslime sind – Rechtspopulisten. Weil Rechtspopulisten nicht zwischen Islam und „fundamentalistischen Handlungsweisen“ unterscheiden.

Was Bertelsmann hier verschwurbelt „fundamentalistische Handlungsweisen“ nennt, sind Anschläge, Massenvergewaltigungen, Steinigungen, Mord an Homosexuellen, Mord an Juden, Mord an Ungläubigen, Frauenentrechtung, Entführungen von Kindern – alles im Namen Allahs. Aber für Bertelsmann sind das nur „Handlungsweisen“. Und das Kopftuch ist natürlich kein Symbol der Unterdrückung, der Unkenntlichmachung der Frau als Individuum im öffentlichen Raum, sondern „selbstbewusster Ausdruck des Glaubens“.

Die Ergebnisse der Studie sind es nicht wert, dass man ernsthaft darauf eingeht. Der Begriff „Parallelgesellschaft“ kommt nicht vor, das Kippen ganzer Stadtviertel ist so wenig Thema wie das Referendum der Deutsch-Türken für Erdogan und für den Umbau der Türkei in einen faschistischen Gottesstaat.

Stattdessen lesen wir: Die Schulleistungen der Muslime werden immer besser, obwohl immer mehr vorzeitig abgehen. Komisch. In den Arbeitsmarkt seien die Muslime gut integriert – die Agentur für Arbeit sagt aktuell genau das Gegenteil. Und 96 % der Muslime fühlen sich laut Bertelsmann „mit Deutschland verbunden“! Mit dem Deutschland des Grundgesetzes oder mit dem des Koran?

Immerhin sehen sich 40 Prozent der hier lebenden Muslime, also rund 2 Millionen, als „hochreligiös“. Ob diese Leute eventuell zu „fundamentalistischen Handlungsweisen“ neigen? Dazu sagt die „Studie“ leider nichts. Aber wir sollen uns ja auch an den Terror gewöhnen.

Wenn Sie das nicht wollen, wenn es mit der Gewöhnung an den Terror oder an „fundamentalistische Handlungsweisen“ nicht so recht klappen will, dann empfehle ich zweierlei: Lesen Sie nicht die Propaganda der Merkel-Freundin Liz Mohn. Und wählen Sie eine Partei, die Terrorismus Terrorismus nennt, und dagegen auch etwas tun wird. Eine Alternative gibt's.

[Siehe auch den Hinweis des SHEV auf die Kritik von Ferdinand Knauß in WIWO.]

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Sigmar Salzburg
01.08.2017 10.58
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Populismus-Studie

Bei hpd wurde unerwartet ein Kommentar von mir veröffentlicht. Leicht verbessert gebe ich ihn hier nochmal wieder:

Das Ziel des Millionen-Steuersparmodells „Bertelsmann-Stiftung“ ist es, Bürger und Staat in Bildungs-, Religions- und Demokratie-„Studien“ zu bertelsmann-nützlichem Verhalten anzuregen.

Während der Propagierung der Rechtschreib„reform“ wurde zudem die Achse Lis Mohn, Angela Merkel und Friede Springer deutlich. In der „Populismus“-Studie geht es unauffällig für Merkel gegen die AfD. Die verfängliche Vorsilbe „Rechts“ fehlt, jedoch soll eins der drei Erkennungsmerkmale von Populismus die Auffassung vom Volk „als grundsätzlich homogener Gruppe“ sein. Sonst hätte „populistisch“ auch „Reichtum für alle“, „Deutschland für alle“ oder „Ehe für alle“ sein können.

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Sigmar Salzburg
26.07.2017 14.33
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Wahlbeeinflussung durch Bertelsmann

Der Bertelsmann-Konzern leistet sich die Bertelsmann-Stiftung, um durch scheinbar selbstlose Hilfen, vor allem in der Bildungspolitik, seinem Machtstreben einen gutmenschlichen Anstrich zu geben. Die augenfälligste Betriebsamkeit in dieser Hinsicht war die eigensüchtige Förderung der nichtsnutzigen Rechtschreib„reform“, durch die die Achse Lis Mohn, Angela Merkel und Friede Springer ins breitere Bewußtsein drang, und die schließlich zum zweiten Umfall des Springer-Konzerns und zum Sieg der „Reform“ führte.

Jetzt greift die Stiftung wieder in die Politik ein, und zwar direkt in den Wahlkampf mit der völlig unwichtigen Frage: „Wie populistisch sind die Deutschen?“ Es geht natürlich zugunsten von Angela Merkel gegen die AfD. Dabei ist der Hauptgegenstand der Frage überhaupt nicht allgemein anerkannt definiert: Populismus.

Bertelsmann-Studie: Wie populistisch sind die Deutschen?

Neun Wochen vor der Bundestagswahl stellt die Bertelsmann-Stiftung eine Studie zu populistischen Einstellungen von Wählern und Nichtwählern in Deutschland vor. Ein Ergebnis: Deutsche sind weniger wütend als Amerikaner...

Populismus hat für die Forscher drei wesentliche Aspekte: Feindseligkeit gegenüber dem Establishment, der Glaube, daß „das Volk“ eine grundsätzlich homogene Gruppe sei und die Überzeugung, politische Führung sollte direkter Ausdruck des öffentlichen Willens sein. Die Studie ergab, daß 29,2 Prozent der potentiellen Wähler eindeutige Populisten sind. 33,9 Prozent sind demnach teils populistisch und 36,9 Prozent gar nicht populistisch eingestellt.

Obwohl eine knappe Mehrheit der Deutschen von der praktischen Umsetzung der Demokratie frustriert ist, gab es selbst unter den Hardcore-Populisten eine überwältigende Zustimmung zur Demokratie als politischem System...

Die Bertelsmann-Studie beschäftigte sich auch mit dem Thema, wie populistisch die sieben Parteien sind, die wahrscheinlich in den Bundestag einziehen. Auch da gibt es nur mäßigen Populismus. CDU/CSU und die Grünen schnitten als die am wenigsten populistischen Parteien ab und selbst die Linke war in ihrer Kritik am Establishment nicht besonders radikal.

Die einzige Ausnahme bildet die rechtspopulistische Alternative für Deutschland (AfD), mit ihrer beinahe monothematischen Ausrichtung gegen Flüchtlinge. Obwohl sie als euroskeptische Vereinigung startete, stellte die Studie fest, daß ihre Mitglieder kein großes Interesse mehr an der EU haben. Sie sind vielmehr fixiert auf das eine Thema: Flüchtlinge...

dw.com 25.7.2017
Ursprünglich meint „populistisch“ (von „populus“ Volk) wohl „auf die Interessen des Volkes eingehend“, dann „die Stimmungen des Volkes ausnutzend“ und schließlich, nachdem der Begriff ein -Ismus geworden ist, „opportunistisch das Volk gegen die wohltätige Regierung aufwiegeln“.

Zum ersten Mal stolperte ich über das Wort anläßlich der Rechtschreibreform:

Kaum war das (seit 2006 zugegebenermaßen) minderwertige und unnütze Machwerk von der geballten Macht der obersten 32 Kulturbanausen beschlossen worden, da erhob sich parlamentarischer und außerparlamentarischer Widerstand. Dem trat der KMK-Präsident Wernstedt am 21.2.1997 entgegen – ein Dokument der Verblendung:
Die Einführung der Neuregelung in den deutschen Schulen hat bereits begonnen. Ein Stopp wäre auch gegenüber den Schülerinnen und Schülern nicht zu verantworten. Ich glaube, daß hier von den Gegnern der Neuregelung zu Lasten der jungen Generation gegen notwendige Neuerungen, die das Erlernen des richtigen Schreibens erleichtern werden [erwiesener Unsinn! ], Front gemacht wird nach dem Motto: Warum sollen die Jungen es leichter haben als wir? Für diese Art von „Besitzstandsdenken“ habe ich kein Verständnis. Ich habe den Eindruck, daß die Initiative der Bundestagsabgeordneten aus rein populistischen Gründen erfolgt.
kmk.org 21.2.1997
Die Bedeutung von „populistisch“ ist hier: Die Länderregierungen – auf vier Jahre von Gottes Gnaden – haben eine weise Reform verordnet, aber das Volk mit seinem beschränktem Untertanenverstand will nicht folgen, und jeder, der das unterstützt, ist Populist.

Mit der Zunahme der Fehlleistungen der Regierungen Kohl, Schröder und Merkel bildete sich die „Alternative für Deutschland“ als einzige ernst zu nehmende Opposition heraus. Da man deren Vertreter und Anhänger nicht von vornherein als Nazis bezeichnen konnte, erfand man den Begriff „Rechtspopulisten“ und rückte sie in nie gekannter Dreistigkeit schon möglichst nahe heran:
„AfD an der Grenze zur Verfassungsfeindlichkeit“,
Kramp-Karrenbauer (CDU) lt. Welt v. 1.5.14

„... von Neonazis nicht mehr zu unterscheiden.“
Stegner (SPD) lt. Welt v. 26.10.15
Um das abfragen zu können, mußten die Studienleiter von Bertelsmann den Begriff „Populismus“ unauffällig etwas erweitern, nämlich um den Glauben seiner Vertreter, daß „das Volk eine grundsätzlich homogene Gruppe“ sei. Dann paßte der Vergleich mit den Amerikanern zwar nicht mehr richtig, aber man hatte die Völkischen und Rassisten an der Angel. Was Wunder, daß nun die Linken und Grünen kaum noch Populisten waren – als ob „aller Reichtum für Alle“, „Ehe für Alle“ oder „Deutschland für Alle“ gegenüber der entsprechenden Klientel nicht genauso populistisch wäre.

Schließlich sei noch das künstliche Erstaunen erwähnt, das die Politologen der Studie ergriff, als sie feststellten, daß die „Hardcore-Populisten“ mehrheitlich demokratisch gesinnt wären. Hatten sie noch nie davon gehört, daß die AfD für die direkte Demokratie nach Schweizer Vorbild eintritt?

Eine Empfehlung für die Altparteien-Versager haben die Bertelsmänner und -frauen aber noch: Die Mengen der unentwegt „Flüchtenden“ verborgen zu halten, dann würde der AfD ihr Haupthema entzogen. Danach handeln die Medien allerdings schon längst. Wenn man aber die Studie ernst nimmt, müßten bei der nächsten Wahl 30 Prozent für die AfD drin sein.


Nachtrag, Kritik-Empfehlung: sciencefiles.org 25.7.2017.

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Sigmar Salzburg
26.04.2016 17.25
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Gesellschaft für Bildung und Wissen

Veröffentlicht am 11.04.16
Stifter im Fokus
Ein Lebenszeichen der parlamentarischen Demokratie

Am 7. April ist eine große Anfrage der Piratenfraktion des Landtags zum Einfluß der Bertelsmann Stiftung an die Landesregierung in NRW ergangen. Damit leistet die Partei einen historisch mutigen Beitrag auch zur Aufklärung der Hintergründe der Bildungsreformen der letzten Jahrzehnte. Schon in der Anlage der Fragen wird deutlich, dass monatelange Recherchen im Hintergrund stattgefunden haben müssen, die es der Regierung schwer machen werden, sich aus der Affäre zu ziehen. Mit einem Wort: Wenn sie sich nicht dem Vorwurf von Lüge und Verschleierung aussetzen will, muss sie in einem beispiellosen Umfang Verflechtungen aufdecken, die dann der politischen und wissenschaftlichen Beurteilung zur Verfügung stehen werden.

http://bildung-wissen.eu/fachbeitraege/stifter-im-fokus.html
Große Anfrage 21 der Fraktion der PIRATEN
https://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/dokumentenarchiv/Dokument?Id=MMD16/11660

Mit besonderer Empfehlung des Schleswig-Holsteinischen Elternvereins SHEV:
Bitte unbedingt den gesamten Text lesen!

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Sigmar Salzburg
23.01.2016 11.14
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Internet-Zensur durch Bertelsmann?

Der Zwangsgebührensender Deutschlandfunk preist die Souveränität der Politiker im Umgang mit sogenanntem „Hatespeech“ im Netz:

22.01.2016
Hass im Netz
Wie Politiker zurückschlagen


„Arschloch mit Fliege“, „Dumpfbacke und Kartellknecht“, „Pervers und krank“. In den Sozialen Netzwerken gehen Angriffe gegen Politiker oft unter die Gürtellinie. Diese hier richten sich an Ralf Stegner (SPD), Bodo Ramelow (Linke) und Renate Künast (Grüne). Sie reagieren unterschiedlich – oft auch mit Humor.

[Der DLF vergißt zu erwähnen, daß „Arschloch mit Fliege“ zunächst nur SPD-interner Sprachgebrauch war. Stegner selbst hat diesen Ruf ausgebaut, indem er z.B. den Messerangriff eines irren Ex-V-Mannes auf OB Reker grundlos mit seinem Haßgegner zusammenbrachte: „Pegida hat mitgestochen“ ]

Mit der Flüchtlingsdebatte geht eine Flut an Hasskommentaren in den Sozialen Netzwerken hervor. Oft trifft es amtierende Politiker. Twitter und Facebook beteuern, zwar stärker gehen „Hatespeech“ vorzugehen. Doch viele Politiker haben einen eigenen Stil entwickelt, mit den Posts umzugehen...

[Viele dieser angeblichen „Haßreden“ sind an Stammtischen normaler Sprachgebrauch mit üblicher bildhafter Überzeichnung, die nur durch ihre Reichweite im Netz weite Verbreitung finden. Sogar CDU-Parlamentarier greifen darauf zurück:]

Tauber beschimpft User
[...]
Siegfried August Mussner Herr Tauber, verfügen Sie über nähere
Informationen wie lange die Kanzlerin schon unter Geisteskrankheit leidet?
Wenn ja, wie lang lässt man Merkel noch Politik gegen das deutsche Volk
machen?

Kaio Brunner wie kommen sie auf Geisteskrankheit?

Siegfried August Mussner Kaio Brunner entweder durch kritisches
Beobachten oder mittels googeln mit den Suchbegriffen: Merkel +
geisteskrank

Peter Tauber Sie sind ein Arschloch Siegfried August Mussner :-)

Rückendeckung versprach Politikern – und der übrigen Community – Facebook jüngst selbst. Das Unternehmen startete europaweit eine Kampagne gegen Hassreden. ...

deutschlandfunk.de 22.1.2016
...
Wie man hört, hat Facebook Deutschland vor kurzem den externen Dienstleister „Arvato“ damit beauftragt, Facebook von „Hasskommentaren“ zu säubern, nach Wikipedia
„ein international tätiger Outsourcing-Dienstleister. Das Unternehmen ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Bertelsmann SE & Co. KGaA ... Seinen Sitz hat das Unternehmen in der nordrhein-westfälischen Kreisstadt Gütersloh.

Damit schließt sich der Kreis. Bertelsmann war agressiver Förderer der Rechtschreib„reform“ und beeinflußt mit seinen Unterabteilungen und Stiftungen durch Expertisen aller Art die deutsche Kulturpolitik – bis hin zum unverlangt produzierten „Religions-Monitor“. Es besteht ein direkter Draht zur Bundeskanzlerin und zum Vatikan. Das Ziel ist offensichtlich die Schaffung einer bigotten, bunten Bertelsmann-„Community“, einer eingeebneten Gemeinschaft, in der das religiöse Klima zudem durch einen schein-europäisierten Islam weiter angeheizt wird.

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Sigmar Salzburg
09.10.2014 21.15
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Bertelsmanns Schäuble

Finanzminister Wolfgang Schäuble hat die „Alternative für Deutschland“ (AfD) erneut mit scharfen Worten angegriffen. Die Partei sei eine „Schande für Deutschland“, sagte der CDU-Politiker am Donnerstag bei einer Podiumsdiskussion am Rande der Herbsttagung von Internationalem Währungsfonds (IWF) und Weltbank in Washington. Die AfD schüre Vorurteile gegen Ausländer und Minderheiten. „Ich mag sie nicht, und sie mögen mich nicht“, so Schäuble bei der Veranstaltung des US-Ablegers der Bertelsmann Stiftung. Bereits im September hatte Schäuble die AfD mit den rechtsextremen Republikanern, die in den Neunzigerjahren erfolgreich waren, verglichen...

spiegel.de 9.10.2014

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Sigmar Salzburg
06.10.2014 08.19
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Bertelsmann übernimmt Gruner + Jahr vollständig

FAZ – Frankfurter Allgemeine Zeitung – ‎vor 38 Minuten‎

Der kriselnde Zeitschriftenverlag Gruner + Jahr gehört künftig komplett zu Bertelsmann. Europas größter Medienkonzern kauft der Familie Jahr ihre Minderheitsbeteiligung von 25,1 Prozent ab.

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Sigmar Salzburg
11.07.2014 09.58
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Bertelsmann macht wieder Politik

Die Pädagogin Bärbel Fischer kritisiert neue Aktivitäten:

Bertelsmann Stiftung fordert Ganztagsbildungsghettos
Nach Ansicht der Bertelsmann Stiftung fehlen an Deutschlands Schulen 2,8 Millionen Ganztagsplätze. Sie spricht sich für einen Rechtsanspruch aus und fordert gemeinsame Anstrengung von Bund und Ländern:

bertelsmann-stiftung.de

Dass der vollständige Ganztagesbetrieb von Kitas und Schulen weder in Frankreich noch in England oder Schweden besonders erfolgreich war, scheint die Bertelsmann Stiftung wenig zu interessieren, ebenso wie die Tatsache, dass die Bundesländer Bayern und Baden-Württemberg mit ihren Halbtagsschulen bundesweit am erfolgreichsten abschnitten.
Dagegen sieht die neueste Studie von Wissenschaftlern der Leopoldina für eine gesunde biologische, psychologische, linguistische und soziologische Entwicklung von Kindern eine gelungene, sensitive, störungsfreie, warme Bindung an die Eltern ( S. 71 ).

Zitat:

Je erfolgreicher die Entwicklung in den früheren Phasen war, umso größer ist auch das Potential für weiteres lebenslanges Lernen und damit nicht zuletzt auch für ein „erfolgreiches“ Altern.

Doch dieser Aspekt interessiert hierzulande nicht.

In der öffentlichen Diskussion sind diese grundlegenden Erkenntnisse bislang nicht hinreichend aufgenommen worden. Dies zeigt sich nicht zuletzt in den z.T. heftig geführten Debatten über die Ursachen individueller Unterschiede, mangelhafter Integration oder Bildungsungerechtigkeit. Viele der dabei vertretenen Thesen sind wissenschaftlich nicht haltbar. Würde man stärker die wissenschaftlich gesicherten Fakten berücksichtigen, so ließen sich die Debatten erheblich versachlichen und zielführende Maßnahmen vermutlich schneller und gewinnbringender umsetzen.

Stellungnahme Leopoldina pdf

freiewelt.net 7.7.2014

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Sigmar Salzburg
20.06.2014 19.03
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Deutschlands Kultur-Schattenregierung

Kehrtwende gegenüber Teheran? Graue Eminenz Liz Mohn lobt den Iran

Geschrieben von: Martin Müller-Mertens 19. Juni 2014

Der Vormarsch der salafistischen ISIS-Kämpfer im Irak scheint dem Westen massiv in die Knochen gefahren zu sein. Selbst ein taktisches Bündnis mit dem Iran liegt nun nicht mehr außerhalb der Gedankenwelt des politischen Berlins. Einen mehr als eindeutigen Hinweis auf eine derartige Wendung platzierte am Donnerstag die einflussreiche Bertelsmann-Stiftung.

Eigentlich hatte die Stiftung – unter dessen Ägide sich immer wieder gerne Politiker, Top-Entscheider und Edelfedern der Leitmedien für den ungezwungenen Gedankenabgleich einfinden – zum Thema Tunesien geladen. Dessen Übergangs-Premier Mehdi Jomaâ und Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) beehrten am Donnerstag die Repräsentanz des Medienkonzerns in Berlin.

Nach den Reden Jomaâs und Steinmeiers erhob sich jedoch die faktische Bertelsmann-Chefin Liz Mohn zu einem kurzen Publikumseinwurf – und erging sich in einem Lob des Iran. Eine Woche habe sie dort gerade geweilt – zu welchem Zweck auch immer – und war offenbar höchst überrascht über die Freiheiten der iranischen Frauen. In bunten Hosen, Sandalen und mit lackierten Fußnägeln spazierten die Perserinnen durch die Öffentlichkeit. Ja, selbst 65 Prozent der Taxifahrer seien Frauen.

Erstaunliche Worte aus dem Mund der Bertelsmann-Patriarchin und kolportierten Stichwortgeberin von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). Hausten im Iran nicht unlängst noch Rotten von Mullah-Hitlers, die ihre Frauen in die Steinzeit zwangen, wenn sie nicht gerade einen Atomkrieg vorbereiteten? Das scheint sich über Nacht geändert zu haben.

Auch Steinmeier nutzte seinen Besuch bei Bertelsmann zu einem kaum missverständlichen Angebot an Teheran. Es müsse verhindert werden, „dass sich die Gewalt auf irakischem Boden ausweitet in einen Stellvertreterkrieg der regionalen Mächte...“

Nun bleibt abzuwarten, welchen politischen Schwenk die neue Bewertung nach sich zieht. Zumindest Patriarchin Mohn – deren Wort im Kanzleramt wahrscheinlich größeres Gewicht hat, als das des Außenministers – dürfte sich kaum von ihrem Stuhl aufbemüht haben, um lediglich ein paar interessante Schnurren aus dem letzten Urlaub kundzutun...

compact-online.de 19.6.2014

Siehe auch dies.

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Sigmar Salzburg
26.06.2013 06.01
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Bertelsmann agitiert wieder

Studie der Bertelsmann-Stiftung: Deutschlands Schulsystem gibt Kindern wenig Chancen

Erstklässler (Archivbild): Elternhaus entscheidet schon über frühe Erfolge

Deutschlands Schulen bieten kaum Möglichkeiten für einen Aufstieg. Der Lernerfolg eines Kindes wird weiterhin von der sozialen Herkunft der Eltern geprägt. Das zeigt eine Studie der Bertelsmann-Stiftung, die alle 16 Bundesländer verglichen hat…
spiegel.de 24.6.2013

Wieder einmal betreibt die Bertelsmann-Stiftung Politik im eigenen Interesse, und der „Spiegel“, abhängig von Bertelsmann (deshalb auch kein Ausstieg aus der „Rechtschreibreform“,) druckt kritiklos deren Elaborate nach. Dabei ist eines klar: Kinder aus intakten Familien von Bildungsbürgern saugen schon bei den täglichen Tischgesprächen mehr Bildung auf als Kinder von Migrantenfamilien oder alleinerziehenden Müttern. Das läßt sich auch kaum ändern – es sei denn, die bessergestellten Kinder werden von ihren Familien getrennt, um diesen Vorsprung zu vermindern. Daher die ganze Schul- und Schreibreformierei:

Wenn der Ausbau der Ganztagsschulen in diesem Tempo weitergeht, dauert es laut Dräger [Vorstand der Bertelsmann-Stiftung] noch mehr als 50 Jahre, bis für alle Kinder genug Plätze vorhanden sind. „Dabei bietet gerade die gebundene Ganztagsschule gute Möglichkeiten, den Einfluss der sozialen Herkunft zu verringern.“

Aber nicht alle mit der Bildung Befaßten lassen sich von der Macht des Medienkonzerns und seiner Einflußagenten in Politik und Medienwirtschaft beeindrucken. Josef Kraus fand im Dezember 2012 deutliche Worte:

Über den Wert von Bertelsmann-„Studien“

Von Josef Kraus, Präsident des Deutschen Lehrerverbandes (DL)

Die bildungspolitische Debatte ist immer weniger orientiert an den Kriterien Rationalität und Ehrlichkeit, sondern immer mehr geprägt von Schreckensszenarien gewisser Organisationen und Stiftungen. Die jüngste „Meldung“ aus dem Hause Bertelsmann über angeblich jährlich nur 23.000 „Bildungsaufsteiger“ bei angeblich 50.000 „Bildungsabsteigern“ gehört zur letzteren Kategorie.

Damit solche Szenarien ihre Wirkung entfalten können, werden sie als „Studien“ und damit als „Wissenschaft“ verkauft. Wenn der Initiator einer solchen „Studie“ auch noch OECD oder Bertelsmann heißt, dann steht eine solche „Studie“ kurz vor der Heiligsprechung zur apokalyptischen Offenbarung.
Diese Art von Handwerk versteht die Bertelsmann Stiftung hervorragend – übrigens nicht nur im Bereich Bildungspolitik, sondern auch in den Bereichen Kommunalpolitik, Außenpolitik, Europapolitik, Wirtschaftspolitik, Sozialpolitik, Gesundheitspolitik usw. Auf all diesen Feldern sieht sich die Stiftung als „Reformwerkstatt“ und als „Politikberatung“.

Die Bertelsmann Stiftung verfügt über enorme Ressourcen. 1977 gegründet, hält sie mittelbar rund 77 Prozent der Aktien der Bertelsmann SE & Co. KGaA. Das erlaubt ihr nicht nur die Beschäftigung von über 300 Mitarbeitern, sondern größte mediale Verbreitung über die in ihrer Hand befindlichen Sender und Printmedien. Weil die Bertelsmann-Familie Mohn rund drei Viertel der Bertelsmann-Aktien auf die Stiftung übertragen hat, sparte sie obendrein vermutlich gut zwei Milliarden Erbschafts- und Schenkungssteuer. Die Bertelsmann Stiftung mit ihrem Jahresetat von rund 60 Millionen Euro und mit einem Gesamtvolumen aller ihrer Projekte seit 1977 in der Höhe von rund 800 Millionen Euro arbeitet so gesehen also de facto mit öffentlichem Geld, ohne dafür gegenüber einer Exekutive oder Judikative Rechenschaft ablegen zu müssen.

Besonders wirksam ist, dass zum Bertelsmann-Konzern die Sender RTL mit seinen verschiedenen Programmen und VOX sowie zahlreiche Printprodukte von Gruner und Jahr gehören, dass Bertelsmann ferner am Politikmagazin „Spiegel“ und an der „Financial Times Deutschland“ beteiligt ist. Über diese ausgedehnten medialen Möglichkeiten dringt Bertelsmann in viele Redaktionsstuben sowie in zahlreiche Politiker- und Ministerialbüros ein. Geadelt wird die Bertelsmann Stiftung bei ihren Auftritten und Kongressen von ehemaligen Bundespräsidenten sowie von amtierenden Regierungschefs und Ministern.
[…]
http://www.lehrerverband.de/aktuell_Dossier_Bertelsmannstudien_Dez_12.html

Josef Kraus bringt dazu einige Beispiele für das fragwürdige Wirken der Bertelsmann-Stiftung.

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Sigmar Salzburg
12.03.2013 07.42
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Porno und Rechtschreibreform

Softporno rettet Bertelsmann-Bilanz
70 Millionen Mal verkauften sich die Romane der „Fifty Shades“-Trilogie und steigerten so den Gewinn der Bertelsmann-Tochter Random House massiv.
spiegel.de 11.3.2013

Wie können wir also erklären, dass „Shades of Grey“ nicht nur so erfolgreich wurde – sondern das auch noch trotz seiner haarsträubenden literarischen Mängel?
spiegel.de 6.7.2012

Bertelsmann weiß eben Scheiße zu Geld zu machen:

Juli [1996] : Unterzeichnung einer „Gemeinsamen Absichtserklärung zur Neuregelung der deutschen
Rechtschreibung“ in Wien, als deutscher Vertreter unterzeichnen im Auftrag der Kultusminister der Präsident der KMK Reck und im Auftrag des Bundesinnenministeriums der Staatssekretär Lintner …

September [1996] In einer gemeinsamen Aktion von bbv und Bertelsmann werden 40.000 Exemplare des neuen Wörterbuchs von Bertelsmann Lexikon: Die neue deutsche Rechtschreibung an alle allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen geschickt.

In der Folge wird Bertelsmann neben Duden der zweite deutsche Wörterbuchverlag

Bertelsmann-Historie 2001

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Sigmar Salzburg
01.08.2012 17.23
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Strippenzieher am Werk

[Die Journalistin] Karin Leukefeld (junge Welt) nannte den früheren US-Botschafter in Israel und Libanon »Washingtons Umsturzexperten«. Sie berichtete auch, daß Wikileaks ein Konzept aus dem Jahr 2008 zum Sturz des syrischen Regimes enthüllte, das Bandar bin Sultan, Neffe des saudischen Königs Abdullah, ehemaliger Botschafter in den USA und saudischer Geheimdienstchef, gemeinsam mit Feltman verfaßt habe… Amnesty International liefert die Menschenrechts-Begleitmusik … So ist Suzanne Nossel seit November 2011 »Executive Director« bei Amnesty USA. Vorher war sie »Deputy Assistant« von Außenministerin Clinton und zuständig für den Kontakt zu internationalen Organisationen.… Vor dem Regierungsjob war Nossel für Human Rights Watch, Bertelsmann Media Worldwide und das Wall Street Journal tätig.

Ossietzky 14/12 (reformfrei)

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Sigmar Salzburg
11.03.2012 10.56
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Bertelsmann sieht Poten-t-ial ...

Bertelsmann Stiftung (Hrsg.)
Die Kunst des Reformierens
Konzeptionelle Uberlegungen zu einer
erfolgreichen Regierungsstrategie


Vorwort
… Wir hoffen, dass diese Studie einen kleinen Beitrag dazu leistet, dass Potential von strategischem Politikmanagement aufzuzeigen und es dadurch in Zukunft noch stärker in der politischen Praxis zu verankern.
Wir wünschen Ihnen eine anregende Lektüre.

Bertelsmann Stiftung pdf

(n. Hinweis v. Dr. U. Kliegis)

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Sigmar Salzburg
15.08.2011 05.21
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Ossietzky Ausgabe 15 erschienen

(In bewährter Rechtschreibung)

Bertelsmann übernimmt

Wie lassen sich SchülerInnen in den ersten Jahren nach dem Grundschulbesuch individuell fördern, damit sie den Einstieg in weiterführende Bildungswege schaffen? Zweifellos ein Problem, das bearbeitet werden muß. Und auf welche Weise kann man Lehrkräfte für diese Arbeit qualifizieren? Ebenfalls eine drängende Frage. Nun hat die zuständige Ministerin in der sozialdemokratisch-grünen Regierung des Landes Nordrhein-Westfalen die Lösung gefunden: Die Bertelsmann-Stiftung übernimmt die Aufgabe per Kooperationsvertrag. Mit dieser »Public-Private-Partnership« ist gesichert, daß Pädagogen und Jugendliche, in der Lehrerfortbildung wie im Unterricht, dem Weltbild sich einfügen, das die Bertelsmänner »unternehmerisch« nennen. Auch wird sich diese Art von Fortbildung wiederum unternehmerisch nutzen lassen.

Aus- und Fortbildung von Lehrerinnen und Lehrern als staatliche, demokratisch zu gestaltende Aufgabe? SPD und Grüne halten das offenbar für eine antiquierte Idee. Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft hat vor einiger Zeit davor gewarnt, der Bertelsmann-Stiftung öffentliche Aufgaben zu übertragen. Aber ein solches Votum muß eine grüne Schulministerin nicht kümmern – Gütersloh lockt.

Ließe sich die Zusammenarbeit zwischen der Landesregierung NRW und Bertelsmann, die sich schon unter der CDU-FDP-Koalition angebahnt hat, nicht administrativ rationalisieren? Die Güterloher könnten doch dem Schulministerium einen Fachmann ausleihen, der in Düsseldorf in der Funktion eines Staatssekretärs alles Notwendige erledigt, kostenfrei für das Land. Unternehmerisch ließen sich diese Ausgaben bei Bertelsmann in Gewinne verwandeln.
Marja Winken

Ossietzky 15

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Sigmar Salzburg
18.07.2011 17.14
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Darum wollte der Konzern die 'Reform'

igo: Zwei Millionen Lexika verkauft. Marktchance für Bertelsmann Lexikon Verlag / Sprachberatung per Internet. OWL-Online, Lokales von der Neuen Westfälischen, (6. Oktober 1998)

Als „Chance, endlich auf dem Markt der deutschen Wörterbücher Fuß zu fassen“ bezeichnet Christoph Hünermann, Mitglied der Verlagsleitung und Chefredakteur des Bertelsmann Lexikon Verlages, die Rechtschreibreform. […] Möglich sei diese „Einführung der Marktwirtschaft in das Ressort der deutsche Wörterbücher“ mit der Rechtschreibreform geworden.

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