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Sigmar Salzburg
14.06.2019 08.47
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Willy Wimmer schreibt doch weiter traditionell

Kehraus der CDU/CSU

Mit aufgestautem Vergnügen stürzt sich die deutsche Presse auf die CDU/CSU. Es geht um eine Frage, die sich nach der derzeitigen politischen Entwicklung nicht mehr stellt und nach aller Wahrscheinlichkeit nie mehr stellen wird. Dafür hat die verantwortungslose Politik der noch amtierenden Bundeskanzlerin gesorgt...

Ein führender deutscher Mediengewaltiger ließ sich in Zusammenhang mit einem ehemals führenden „grünen Khmer“ vor Jahr und Tag eindeutig dazu vernehmen. Wenn man der Ansicht in den großen Medienhäusern sei, daß die Zeit für ein Spitzenamt vorbei sei, würden die Schubladen geöffnet. Dann gebe es nur noch den Wettbewerb unter den Medienhäusern, wer den Fangschuß gesetzt habe...

Als Bismarck ging, wurde das Lotsenbild berühmt. Um im Bild des großen Deutschen zu bleiben, werden wir dann einen Rettungsring in einem Trümmerfeld vorfinden, wenn Frau Dr. Merkel gehen muß.

Willy Wimmer

freiewelt.net 13.6.2019

Wimmers letzter Artikel war wohl für Medien ohne Rechtschreibfreiheit gedacht. Er ist immer noch CDU-Mitglied, wird aber bei Wikipedia, weil er nicht mehr überall schreiben darf, mit Verschwörungstheoretikern in Verbindung gebracht.

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Sigmar Salzburg
05.06.2019 13.09
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Nanu – jetzt auch Willy Wimmer in Dass-Deutsch?

Willy Wimmer

6. Juni 1944, der direkte Weg von Versailles am 28. Juni 1919 an die Strände der Normandie
Fünfundsiebzig Jahre ist es her, dass im Westen des europäischen Kriegsschauplatzes die aus sowjetischer Sicht längst überfällige „zweite Front“ durch die Landung in der Normandie eröffnet werden konnte. Kein Wunder, dass sich Staats-und Regierungschefs aus der ganzen Welt dort versammeln werden. Es darf allerdings bezweifelt werden, neben den dem Anlass angemessenen Reden auch echte Konsequenzen aus dem damaligen mörderischen Geschehen zu ziehen...

Dennoch musste die Welt erleben, dieses Versprechen und die Verpflichtung aus der UN-Charta durch die USA als alleinige Supermacht deshalb gebrochen zu sehen, weil es in ihrem Interesse stand. Das war und ist eine verhängnisvolle Art und Weise, einen Schlußstrich zu ziehen und zivilisatorische Konsequenzen zu verleugnen.

Veröffentlicht: 05.06.2019, 11:49

freiewelt.net 5.6.2019


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Sigmar Salzburg
14.02.2019 09.00
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In der ersten Weltkrieg getaumelt

Willy Wimmer, zuletzt Verteidigungsstaatssekretär unter Helmut Kohl, ist immer gut für unkonventionelle Geschichtsbetrachtungen und ihre Lehren daraus. Er schreibt – unbeeindruckt von der nichtsnutzigen Schreib„reform“ :

Kommentar zur Konferenz in München zu dauerhaften Schaffung von Fluchtursachen, 15.-17. Februar 2019.

„Freunde gestern, Freunde heute, Freunde für immer...“

Diesen Funkspruch der Royal Navy sollte man sich in Erinnerung rufen, wenn sich an diesem Wochenende in München wieder diejenigen treffen, die den nächsten Krieg auf der sogenannten „Münchner Sicherheitskonferenz“ ausloten.

Das britische Geschwader ließ es sich kurz vor Ausbruch des Ersten Weltkrieges nicht nehmen, sich mit dem berüchtigt gewordenen Funkspruch von den kaiserlich deutschen Gastgebern anläßlich der Kieler Woche im Vorkrieg 1914 zu verabschieden. Wenige Wochen später schnappte die Hungerblockade gegen Österreich-Ungarn und das kaiserliche Deutschland, die Großbritannien neben der Kriegserklärung an Deutschland und seine Verbündeten verhängt hatte, gegen die sogenannten „Mittelmächte“ zu. Bis weit nach Kriegsende verursachte diese völker-und kriegsrechtswidrige Hungerblockade, die bereits Mitte des ersten Jahrzehntes in London ausgetüftelt worden war, Millionen Opfer auf deutscher und verbündeter Seite. Christopher Clark hat anläßlich des Gedenkens an den Ausbruch des Ersten Weltkrieges 1914 davon geschrieben, daß alle europäischen Mächte geradezu in den Ersten Weltkrieg getaumelt seien.

Im Erstaunen über diese Feststellung, die absolut dem widersprach, was in Deutschland durch das sehr spezielle Gedankengut eines Herrn Fritz Fischer zum historischen Mantra gehörte. blieb fast unentdeckt, was Christopher Clark seinerzeit mit dem Mantel des historischen Vergessen verdeckte: die britisch-französische Verantwortung für den Ausbruch des Ersten Weltkrieges. Es blieb des amerikanischen Präsidenten Trump überlassen, bei seinem ersten Besuch in Paris im Juli 2017 daran zu erinnern ...

freiewelt.net 13.2.2019
Den eifernden Deutschlandabschaffern und Schuldkultpriestern entzieht das eine wichtige Stütze ihres Daseins. Deswegen werden Clarks Erkenntnisse verharmlost und relativiert. Mein Geschichtslehrer hatte jedoch schon vor 62 Jahren Stimmen von Historikern und Politikern zitiert: „Wir sind einfach so in den Weltkrieg hineingeschlittert,“ bevor der genannte Fischer wieder alle Schuld auf die Deutschen abgeladen hat.

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Sigmar Salzburg
17.04.2018 06.58
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Da fehlt doch etwas?

Angela Merkel „befürwortet“ den Luftangriff der USA, Großbritanniens und Frankreichs auf syrische Einrichtungen.

Die Mehrheit der Deutschen gegen Luftschläge der westlichen Allianz
Das geht aus einer repräsentativen Umfrage von SPIEGEL ONLINE und dem Meinungsforschungsinstitut Civey hervor. Demnach lehnen 59,9 Prozent das Vorgehen der amerikanischen, britischen und französischen Regierungen ab oder eher ab. 30,8 Prozent der Befragten stimmen dem zu oder eher zu. 9,3 Prozent sind unentschieden.
spiegel.de 15.4.2018
Auch das eher AfD-nahe Publikum bei „Freie Welt“ kommentiert das, aber – fehlt da nicht etwas?
Ede Wachsam 16.04.2018 – 10:30
Ich nehme mal an, dass solche Umfrageergebnisse Niemand ernsthaft wundern, denn jeder Mensch der einigermaßen klar im Kopf ist, würde nach den Katastrophen der beiden Weltkriege im 20. JH immer gegen solche Kriegstreibereien sein und jeder Art von provozierten Angriffskriegen eine Absage erteilen.

Hätte man auch in anderen Fragen hier in Deutschland Volksabstimmungen durchgeführt, würden 70 – 80 % der Befragten gegen folgende uns aufoktroyierten Dinge votieren und damit eine klare Mehrheit der Bevölkerung diese folgenden Dinge ablehnen.

Gegen den Verbleib der US Atomwaffen in Deutschland nach 1990
Gegen den Verbleib der alliierten Streitkräfte nach 1990
Gegen den Verbleib Deutschlands in der NATO Nach dem 1. Angriffskrieg gegen Jugoslawien.
Gegen die Einführung des Euro
Gegen den Bruch der Maastricht Verträge (No Bail Out Klausel)
Gegen die Installierung des ESM
Gegen die EU als allein bestimmende Machtbasis über die Souveränität der europäischen Völker, durch die nicht demokratisch gewählten Kommissare.
Gegen die Vergesellschaftung der Staatschulden der EU Länder
Gegen die geplante Bankenunion
Gegen die EU Einlagensicherung
Gegen die geplante Abschaffung des Bargeldes
Gegen die Zwangsgebühren der vom Staat manipulierten Rundfunk und Fernsehanstalten,
Gegen die Einmischung der USA in das gesamte Informations- und Pressewesen.
Gegen die Öffnung der deutschen Grenzen für sog. Flüchtlinge ohne Prüfung der Asylberechtigung außerhalb unseres Landes.
Gegen die massive finanzielle Benachteiligung Biodeutscher Staatsbürger gegenüber den her gekarrten Migranten zu Lande, zu Wasser und in der Luft.
Gegen die schleichende Installation des Islam und die Behauptung der Islam gehöre zu Deutschland.
Gegen die Laxe Behandlung der kulturfremden Migranten bei ihren oft schwerstkriminellen Straftaten durch Polizei und Justiz.
Gegen die verschleierte Massenmigration und die EU gesteuerte Ansiedlung mittels Kopfprämien nicht asylberechtigter Invasoren in Deutschland.
Gegen die Zerrüttung der öffentlichen Ordnung und die parteiliche Massivbeeinflussung der Gerichtsbarkeit.
Gegen die Hetze bezüglich der Andersdenkenden Bevölkerung und deren Stigmatisierung als NAZIS.

freiewelt.net 16.4.2018
Tatsächlich fehlen da die hundert Umfragen, die zur Rechtschreib„reform“ im Laufe von 20 Jahren gemacht wurden und die eine durchgängige Ablehnung von 56 bis 89 seriösen Prozent ergeben haben.

Es ist eine Schande für die Konservativen, daß die meisten von ihnen zu Kreuze gekrochen sind. In „Freie Welt“ besteht nur noch Willy Wimmer in seinem Blog auf seiner bewährten Rechtschreibung.

Gestern konnte ich kurz in den Zeitschriftenladen des Kieler Hauptbahnhofs hineinsehen. Die traditionell druckenden „Junge Freiheit“ und „zuerst!“ waren erstaunlicherweise offen verkäuflich. Auch die „Titanic“ fehlte nicht. Die nur die ss-Tarnung verwendende „junge Welt“ ebenso.

Das „Compact-Magazin“ hat ein Sonderheft nur mit Akif Pirinçci herausgebracht – und seine gute alte Rechtschreibung total auf Dass-Deutsch umgestellt. Der Boykottierte wird froh gewesen sein, daß er überhaupt noch irgendwo veröffentlicht wird. So bringt das „neue“ Novischock-ss-Gift unsere bewährte Rechtschreibung um.

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Sigmar Salzburg
29.01.2018 11.06
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Willy Wimmer darf in „Freie Welt” wieder bewährt schreiben, ...

... dabei unterläuft ihm aber ein seltsamer Fehler:

Iran muß sich fragen, wie klein es sich machen soll, um in der kritischen Frage der Nuklearrüstung den israelisch-amerikanischen Vorstellungen zu genügen? Da können alle Partner des globalen Abkommens über die Nuklearfrage betonen, wie sie wollen, daß der Iran sich strickt an den Vertrag hält...
Nicht gefallen wird seine folgende Bemerkung denen, die davon leben, daß Deutschland im 20. Jahrhundert die Wurzel allen Übels gewesen sei:
In einer grandiosen Sendung der BBC wurde Aufschluß darüber gegeben, wie friedfertig das kaiserliche Deutschland vor dem gegen Berlin und Wien gerichteten Krieg des Jahres 1914 gewesen ist. Das deutsche Volk hat im November 1990 aufgeatmet, als in der Charta von Paris der Krieg aus Europa verbannt worden ist. Wer hat ihn zurückgebracht? Clinton und Albright, und daran sollte man sich erinnern...

freiewelt.net 29.1.2018

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Sigmar Salzburg
24.01.2018 11.38
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Willy Wimmer

Nach der Übernahme eines eigenen, aber anderweitig „reformierten“ Artikels schreibt der unter Kohl einflußreiche ehem. Staatssekretär Willy Wimmer in „Freie Welt“ wieder traditionell – und zu den GroKo-Sondierungen mit einer aufschlußreichen Nebenbemerkung:

Damit wird weder die rechtswidrige Lage für hunderttausende Migranten in Deutschland so in Angriff genommen, daß ein rechtskonformer Zustand in Deutschland wiederhergestellt wird. Noch wird der Massenmigration nach Deutschland, die sich seit der deutschen Wiedervereinigung massiv abgezeichnet hatte, ein Riegel vorgeschoben. Um diesen Riegel hatte sich bereits die Regierung Kohl/Kinkel gemüht. Übrigens in Übereinstimmung mit den Europäern in der Europäischen Gemeinschaft. Torpediert haben das seinerzeit die USA, arabische Staaten und Israel. Stattdessen gehen unter Führung des aus Bayern stammenden Vorsitzenden der EVP-Fraktion, Herrn Manfred Weber, die christdemokratischen Europa-Abgeordneten hin, und schaffen zusätzliche Möglichkeiten für einen unaufhaltsamen Strom von Migranten aus allen Teilen der Welt im wesentlichen nach Deutschland.
freiewelt.net 23.1.2018
Es ist bezeichnend, daß vor der Abschaffung Deutschlands die Feinheiten der deutschen Rechtschreibung abgeschafft wurden. Spätere Historiker werden darin verschränkte Ereignisse sehen. Auch bezeichnend ist, daß Wikipedia schreiben muß: „Außer in Internetmedien und Blogs ... werden Wimmers politische Auffassungen seit etwa 2005 fast nur noch in der regionalen Presse dargestellt...“

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Sigmar Salzburg
09.01.2018 15.30
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Aus „FREIE WELT“: Gastkommentar von Prof. Ulrich Kutschera

Frankfurter Geschlechter-Allerlei und natürliche Männlichkeit

Noch vor wenigen Jahren galt die »Frankfurter Allgemeine Zeitung« (FAZ) als konservatives Print- und Online-Medium, die u. a. von Ärzten, Professoren, Rechtsanwälten und anderen akademisch Gebildeten bevorzugt gelesen wurde. Zum Jahreswechsel 2017/18 ist aber ein weiterer Feuilleton-Artikel erschienen, der, falls dieser ernst gemeint war, erhebliche Zweifel an der Seriosität der FAZ aufkommen lässt. Auch »Der Spiegel« verbreitete am 5. Januar 2018 ähnliche Thesen.

Unter der Überschrift „Männer in der Krise: Die Abschaffung der Geschlechter“ (http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/maenner-in-der-krise-die-abschaffung-der-geschlechter-15365000.html) vertritt der Journalist und FAZ-Redakteur Harald Staun „erstaunliche“ Thesen. In der Zusammenfassung lesen wir „Die Geschlechterverhältnisse sind erschüttert, der Dualismus wankt. Das ist eine Chance, die üblichen Zuschreibungen durcheinander_zu_ bringen. Am Ende ist die ganze Männlichkeit nur ein ironischer Spleen.“ Da es sich hierbei um evolutionsbiologisch/physiologische Sachverhalte handelt, die von Herrn Staun infrage gestellt bzw. angegriffen werden, soll nachfolgend auf diese Behauptungen eingegangen werden.

Sexual-Dimorphismus und Inter-Personen

In aktuellen Fachbüchern, z. B. Das Gender-Paradoxon (Kutschera 2016) (http://www.spektrum.de/rezension/buchkritik-zu-das-gender-paradoxon/1414502), oder auch Adams Apfel und Evas Erbe (Meyer 2015) (http://blogs.faz.net/lesesaal/2015/09/25/axel-meyer-adams-apfel-und-evas-erbe-149/), wird unter Verweis auf die neueste Spezial-Literatur der Sexual-Dimorphismus des Menschen, d. h. die Tatsache, dass etwa 99 % aller Vertreter unserer Spezies eindeutig männlich bzw. weiblich sind, für Laien verständlich dargelegt. Wie kürzlich auf kath.net im Detail erörtert, gibt es zumindest bei Säugetieren seit Jahrmillionen nur zwei Geschlechter, die als Spermien-Produzenten (Männchen) bzw. Eizellen-Bereitstellerinnen mit Gebärfunktion (Weibchen) definiert sind – ein „drittes Geschlecht“ hat die Evolution im Verlaufe der letzten 542 Millionen Jahre (Beginn des Kambrium) nicht hervorgebracht (http://www.kath.net/news/61646). An dieser Schlussfolgerung ändert auch die Tatsache nichts, dass es in der Bevölkerung vereinzelt Menschen gibt, die aufgrund von Chromosomen-Anomalien (und weiterer vorgeburtlicher Entwicklungsprozesse, die nicht standardgemäß abgelaufen sind) „anders“ erscheinen. Diese als „Intersexuelle“ bezeichneten Personen, welche in der Regel steril sind und keineswegs in irgendeine Außenseiter-Ecke gedrängt (bzw. diskriminiert) werden dürfen, widerlegen keinesfalls die biologische Grundregel der nahezu perfekt evolutionär herausgebildeten Zweigeschlechtlichkeit der Biospezies Homo sapiens im Verwandtschaftskreis der Tetrapoda (d. h. Land-Wirbeltiere).

Das Butler’sche Hebammen-Gleichnis

Die Geschlechterverhältnisse sind in keiner Weise erschüttert, und der „Dualismus“ (d. h. die stammesgeschichtlich herausgebildete Mann-Frau-Dichotomie) ist auch nicht im Wanken. Eine Chance, „die üblichen Zuschreibungen“ zu vermengen, ist ebenfalls nirgendwo erkennbar. Wie u. a. im Gender-Paradoxon dargelegt, hat die US-Feministin Judith Butler (geb. 1956) mit ihrem widersinnigen „Hebammen-Gleichnis“ offensichtlich bis in die FAZ-Redaktion hinein gewirkt. Nach dieser Spielart der „Frau-gleich-Mann-Irrlehre“ (d. h. Gender-Dogmatik) basiert die Zweigeschlechtlichkeit auf „Zuschreibungen“, u. a. verdeutlicht nach dem folgenden Muster. Nachdem ein (vermeintlich geschlechtsneutral) geborenes Baby zur Welt gekommen ist, sagt die Hebamme bzw. der Arzt: „Es ist ein Mädchen bzw. Junge.“ Über diesen Butler’schen „Sprechakt“ soll dann, gemäß der Irrlehre des Gender-Urvaters John Money (1921–2006), nachgeburtlich die Zweigeschlechtlichkeit herausgebildet werden. Es ist bedauerlich, dass in der FAZ derart unsinnige, dem Kreationismus geistesverwandte Thesen, in verschlüsselter Form, beworben werden.

Auch die (angeblich) biologisch legitimierte „Männlichkeit“ wird in den oben zitierten Zeilen infrage gestellt. Empirische Fakten, wie z. B. die Tatsache, dass nahezu 90 % aller Gewaltdelikte weltweit von Männern verübt werden, die bekannter Weise einen mindestens 10fach höheren Level an Aggressions-Hormon (Testosteron) mit sich führen, werden ignoriert. Man könnte dieses „erstaunliche“ Pamphlet ignorieren, wäre es in einem weniger bedeutsamen Journal erschienen.

Gender-sensible Bettvorleger und gewaltbereite Übergriffler

Im Haupttext kommt der Autor dann indirekt auf die in Schweden eingeführte „Kopulations-Vereinbarung“ zu sprechen. Eheleute müssen in diesem feministischen Gender-Paradies ab 1. Juli 2018 vor jeder erotischen Handlung, die zu einer inneren Befruchtung (d. h. Sex-Akt) führen kann, einen Vertrag (ja/ja) abschließen. Interessanter Weise werden diese „Kopula-Genehmigungen“ (http://www.augsburger-allgemeine.de/panorama/Schweden-Partner-muessen-Sex-Genehmigung-einholen-id43589536.html) aber fast nur von Männern eingefordert, während Frauen einen staatlichen Erotik-Freibrief ausgestellt bekommen. Wo ist da die Geschlechter-Gleichheit? Einen Abschnitt weiter lesen wir mit Erstaunen von „Gewalt, die sich in sexuellen Übergriffen (gegen Frauen) entlädt.“ Der FAZ-Redakteur meint hier offensichtlich die im Wesentlichen von Männern aus afrikanisch-arabischen Ländern verübten aggressiven Angriffe auf deutsche Frauen, zusammengefasst in einer „Studie zur Gewalt durch Zuwanderer“ (https://www.welt.de/politik/deutschland/article172153774/Gewalt-durch-Zuwanderer-Polizeigewerkschaften-fordern-Konsequenzen.html). Diese Problematik wird derzeit unter der Rubrik „Getroffene Hunde bellen“ (http://www.freiewelt.net/nachricht/getroffene-hunde-bellen-10073165/) kontrovers diskutiert (Gender-Ideologen mögen die Frage beantworten: Wo sind die kriminellen Frauengruppen, die auf Männer-Jagd gehen?).

Aus evolutionsbiologischer Sicht entspricht weder das Gender-sensible (schwedische) „Bettvorleger-Verhalten“, noch der in der Regel religiös motivierte (afrikanische) „Krieg gegen deutsche Frauen“ der evolvierten Natur des Mannes. Wären unsere maskulinen Urahnen feminisierte Waschlappen bzw. gewalttätige Frauen-Jäger gewesen, hätte unsere Biospezies nicht die letzten 2 Millionen Jahre in unzähligen Generationen-Abfolgen überlebt – weder mit Unterwerfungs-Gebärden, noch Gewaltexzessen, kann „Mann“ einer Partnerin imponieren. Was „typische Frauen“ wollen, verbirgt sich hinter dem Schlagwort „Hypergamie-Prinzip“ (Details, s. Das Gender-Paradoxon, Kutschera 2016).

Frankfurter Geschlechter-Verwirrungen und die Folgen

Fazit: Die FAZ sollte nach diesem Exkurs in die feministische Gender-Welt wieder zu ihrer soliden naturwissenschaftlich fundierten Linie zurückkehren und ihre Leser über empirische Fakten (und belegte Theorien) informieren. Mit Esoterik, Moneyistischem Gender-Wirrwarr, und anderen sozialkonstruktivistischen Mutmaßungen wird die auf Naturwissenschaft und Technologie basierende deutsche Gesellschaft ihren weltweit anerkannten hohen Stellenwert nicht halten können. Ähnliches gilt auch für den Artikel im Spiegel (05.01.2018), wo geschrieben steht „Die alte, bipolare Welt, in der Männer noch Männer waren und Frauen nur Frauen, ist vorbei“ (https://magazin.spiegel.de/SP/2018/2/155098067/index.html?utm_source=spon&utm_campaign=centerpage). Artikel zur vermeintlichen „Abschaffung der Geschlechter“ und verwandter Themen stiften unter biowissenschaftlichen Laien Verwirrung und Unsicherheit; sie sind daher kontraproduktiv und schaden auf Dauer nicht nur dem Ansehen der FAZ (sowie dem Spiegel), sondern torpedieren auch den gesunden Menschenverstand.

Prof. Ulrich Kutschera ist ein in Deutschland und den USA tätiger Physiologe und Evolutionsbiologe (Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Ulrich_Kutschera).

YouTube-Kanal mit Videos zum Thema Evolution/Sex/Gender: http://www.youtube.com/user/evolutionsbiologenDE

Buchtipp
Das Gender-Paradoxon
Mann und Frau als evolvierte Menschentypen
Von Ulrich Kutschera
Taschenbuch, 440 Seiten
2016 Lit Verlag
ISBN 978-3-643-13297-0
Preis 25.60 EUR (Österreich)

freiewelt.net 9.1.2018

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Sigmar Salzburg
18.12.2017 08.43
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Willy Wimmer ...

... wirkte unter Helmut Kohl an wichtigen Schaltstellen der Politik. Jetzt hat er für ein Belgrader Magazin einen persönlichen Artikel geschrieben, den er auch in der „Freien Welt“ veröffentlicht hat – anders als dort üblich, in der bewährten traditionellen Rechtschreibung (mit kleinen Tippfehlern, er ist ja kein Automat).

Belgrade, mon amour ...

von Willy Wimmer

Das in Belgrad erscheinende Wochenmagazin „Pecat“ gab an diesem Wochenende seine Ausgabe Nr.500, ein Jubiläum also, heraus. Autoren dabei sind des serbische Ministerpräsident, der serbische Patriarch, ehemalige Ministerpräsidenten, ein berühmter Regisseur und wichtige Vertreter des Geisteslebens in Serbien. Als einziger Ausländer wurde ich um einen Beitrag gebeten. Dem bin ich deshalb nachgekommen, weil das europäische Elend mit dem ordinären Angriffskrieg 1999 gegen Jugoslawien seinen Anfang nahm, der Nahost-Konflikt eine der Kriegsursachen bei uns in Europa gewesen ist und die weltpolitische Auseinandersetzung in dieser Zeit wieder nach dem Balkan greift.

In der Geschichte mich vergraben, das will ich nicht. Einen Beitrag dazu leisten kann ich allerdings und werde mich auch dieser Aufgabe stellen. Sie war im übrigen sehr persönlich, denn meine Geschichte in Zusammenhang mit Jugoslawien begann mit einer besonderen Persönlichkeit...

Mit Helmut Kohl wäre ein Krieg nicht zu haben gewesen, also mußte er beseitigt werden, um den Krieg führen zu können.

Da soll einer sagen, daß Belgrad keine „eigene Größe“ im deutschen Schicksal sein würde. Wie wir es in rauhen Zeiten miteinander konnten, sollte sich während der gerade in Frankreich ablaufenden Fußball-Europameisterschaft zeigen...

Und es fing alles mit dem Krieg gegen eine Stadt an, die hell erleuchtet im Frieden das Ziel von NATO-Bombern wurde. Bill Clinton und Madelaine Albright haben den Krieg nach Europa zurückgebracht. In der Charta von Paris stand es anders.

Willy Wimmer
Staatssekretär des Bundesministers der Verteidigung a.D.

freiewelt.net 17.12.2017

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Sigmar Salzburg
14.11.2017 20.31
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Aus einem längeren Artikel von Vera Lengsfeld

Die alltägliche Unbildung in Deutschland

... Anabel Schunke hat kürzlich in einem sehr lesenswerten Artikel darauf hingewiesen, dass Deutschlands einzigste Ressource die Bildung ist. Seit Jahren schreiben sich Politiker Bildung auf ihre Wahlkampffahnen, drücken aber in der Praxis das Bildungsniveau stetig nach unten. Es machen immer mehr Schüler Abitur, aber das Abitur ist kaum noch so viel wert wie die Zehnklassenabschlüsse vergangener Jahrzehnte.

Die Regierung verweist mit arroganter Selbstgefälligkeit darauf, dass so viele Schulabgänger studierten wie nie zuvor. Nur können diese Studenten kaum noch fehlerfrei schreiben, was man nach der Reform der Reform der Rechtschreibreform aber nicht nur ihnen allein anlasten kann. Ich weigere mich auch konsequent, die Dreifachkonsonanten zu benutzen, sondern folge darin der alten Schreibweise.

Die Betriebswirtschaftsstudenten, die ich kennengelernt habe, können aber auch kaum multiplizieren und schon gar keine Brüche kürzen, was mein Vater, der nur die achte Klasse gemacht hatte, problemlos beherrschte...

freiewelt.net 14.11.2017

Vera Lengsfeld trat 2004 gegen die Rechtschreib„reform“ auf, ergab sich dann aber der Übermacht der „Fakten“.

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Sigmar Salzburg
24.10.2017 08.07
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Der einstige CDU-Staatssekretär schreibt weiterhin dass-deutsch-frei ...

... und bekennt sich immer offener als entschiedener Merkel-Gegner:

Schwarzer Steinbruch
von Willy Wimmer

Bislang war es schon ein Fall von politischem Masochismus, wenn ein CDU-Parteitag Frau Dr. Merkel zur Parteivorsitzenden wählte. In den letzten Jahren äußerte sich das besonders darin, daß die Parteitage medienmäßig auseinander_gefallen sind. Im Saal erfolgte ein Kotau nach dem anderen in Richtung Bundeskanzlerin. Draußen vor dem Tagungssaal wurde in die Kameras kritisiert, was das Zeug hielt...

Die CDU wurde nach Grundsätzen geführt, die weniger an Konrad Adenauer oder Helmut Kohl erinnerten, als an den „demokratischen Zentralismus nach Art der SED“. Besonderer Ausdruck dafür war der Umstand, alle möglicherweise mißliebigen Ansichten in der Provinz umgehend nach Berlin zu melden. Auf diese Art wurde ein System des „Mainstream-Faschismus“ der Meinungs-Einfalt in Übereinstimmung mit der Gesamt-Entwicklung in unserem Land etabliert...

Der Maastrichter Vertrag des Jahres 1992 hat sich als gigantischer „Müll-Schlucker“ für die demokratischen Rechte in Europa herausgestellt. Die in Bonn noch vorhandene Entscheidungskompetenz der deutschen Regierung wurde zum überwiegenden Teil an den „Lobby-und NGO-Moloch“ namens „Brüssel“ abgetreten. Von dort tönt es seit geraumer Zeit, daß die Nationalstaaten nicht mehr in der Lage sein würden, mit den Problemen der Zukunft fertig zu werden. Das wird zu einer Zeit verkündet, wo EU-Euopa krachend bei zwei Aufgaben gescheitert ist: der Migrationsentwicklung, es sei denn, daß dies eine bewußt angetrebte Entwicklung im Sinne der in Europa vorherrschenden „Soros-Dynamik“ gewesen ist...

Die absehbare und bewußt veranlaßte Migrationsentwicklung hat den deutschen und EU-europäischen Rechtsstaat außer Kraft gesetzt. Deutschland ist kein Einwanderungsland und auch nicht das Land der Zuwanderung. Die Kräfte, die unser Land im Würgegriff haben, wollen Deutschland sowohl zu dem einen als auch dem anderen durch eine faktische Entwicklung und nicht durch die einzig zur Verfügung stehende demokratische Methode, d. h. Änderung der Gesetze, machen. Die Bundeskanzlerin wird ihre „Jamaika-Verrenkungen“ ausschließlich an diesem Ziel festmachen. Sie hat putschmäßig das Land aufs Kreuz gelegt und selbst das Formelgeschwafel mit den politischen Windmühlen aus München hatte nur den einzigen Zweck, das rettende Ufer zur qualitativen Veränderung Deutschlands bei den „Grünen“ zu erreichen...

Willy Wimmer
CDU-MdB 1976-2009

freiewelt.net 19.10.2017

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Sigmar Salzburg
27.09.2017 12.47
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Willy Wimmer ...

... darf in „Freie Welt“ wieder unreformiert veröffentlichen:

Es geht ums Ganze in den nächsten vier Jahren, Wahl hin oder her

Werden wir weiter eine Funktion der amerikanischen Politik sein oder unsere Belange als Staat und deutsches Volk wahrnehmen können?


Diese Frage spitzt sich jetzt dramatisch zu. Sie wird am Beispiel Syrien deutlich. Da droht die Befriedung. Seit Jahrzehnten haben die Vereinigten Staaten alles unternommen, im Nahen und Mittleren Osten eine neue Landkarte zu zeichnen.* Tatkräftig unterstützt von israelischen Kräften. An der Spitze steht dabei der israelische Premierminister Nethanjahu. Er ist der weltweit einzige Staatschef, der die Tiraden des amerikanischen Präsidenten Trump gegen das gut verhandelte und wirksame Nuklearabkommen mit dem Iran auf allen Ebenen begrüßt. Im Fall Syrien hat man den Bürgerkrieg mit allen Kräften vor sechs Jahren losgetreten und ist nach dem Modell vorgegangen, das seit der Eroberung von Atlanta im amerikanischen Bürgerkrieg 1864 seitens der siegreichen Nordstaaten angewendet worden ist, so auch gegen den deutschen Kaiser Wilhelm II. In jüngster Zeit denkt man dabei an die Präsidenten Milosevic, Saddam Hussein, Ghaddafi in Libyen und letztlich Präsident Assad in Syrien. Da wird jemand zum politischen Untoten gemacht, damit der gelenkte Volkszorn im eigenen Land sich dagegen empören kann und alles bereit ist, mitzumachen. Wie ein „Christbaum“ *) bei den kulturverbreitenden Bombenangriffen während aller Kriege der Moderne...
Dann folgt eine Meinung, die wohl „mainstreamlich“ weniger erwünscht ist:
Niemand, der ernst genommen werden will, spricht heute mehr von einer deutsch/österreichisch-ungarischen Auslöse-Verantwortung für den Ersten Weltkrieg... Selbst die britschen Historiker, die bei uns in Zusammenhang mit dem Gedenken an den Ausbruch des Ersten Weltkrieges gefeiert wurden und auch sonst für ihre lichtvollen Erläuterungen unserer deutschen Geschichte mit Auszeichnungen behängt werden, haben alles ins historische Lot gerückt. Bis auf eines natürlich, nämlich die aus Großbritannien herrührende Gesamtverantwortung für die Inszenierung und schließlich den Ausbruch des Ersten Weltkrieges...

Willy Wimmer
Staatssekretär a.D.
Jüchen, 23. September 2017

freiewelt.net 24.9.2017

1128 Wörter: 3 daß, 3 Rußland, Abschluß, 2 muß, unermeßliche; Flüchtigkeitsfehler: asymetrisch, eingrifft, Flüchtinge, britschen, in den vor uns liegenden Amtszeit ...
Insgesamt zeigt sich wieder, daß die Rechtschreib„reform“ fast nur gegen die klassische ß-Schreibung wirkt – mithin ein völlig nichtsnutziger Kulturschurkenstreich der Altparteienvertreter war. – Geschrieben am Tag der deutschen Rechtschreibung, 27. September – 1998 Volksentscheid gegen die Rechtschreib„reform“ in Schleswig-Holstein.

*) „Christbaum“ – volkstümliche Bezeichnung des Pulks von Leuchtbomben an Fallschirmen, die im WKII bei Bombenangriffen in großer Höhe ausgesetzt wurden und die bis 10 Minuten lang die Bombenabwurfstelle markierten und erhellten. Den Angriff auf Breslau am 7.10.1944 habe ich so aus 70 km Entfernung vom Wohnzimmer aus sehen und hören können.

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Sigmar Salzburg
13.09.2017 12.15
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Der ehemalige CDU-Staatsekretär Willy Wimmer wieder...

... mit vernichtender Kritik und der richtigen Rechtschreibung in der „Freien Welt“:

Vergiftetes Lob vom „Economist“: Frau Dr. Merkel, die große Unvollendete

... Helmut Kohl mußte sich oft genug mit der alten Kapitalisten-Regel herumschlagen. Entweder neue Zahlen oder neue Gesichter, hielt man ihm vor. Und die noch im Amt befindliche Bundeskanzlerin? In Deutschland steht man derzeit vor einem Experiment, dessen Ausgang ungewiß zu sein scheint. Sollen diejenigen, die uns uns die heutigen Probleme erst eingebrockt haben, diejenigen sein, die diese Probleme auch lösen? Oder sind es jene Quacksalber, die ihren Verbleib im Amt nur dazu nutzen, das zu vollenden, was sie in die Wege geleitet haben?...*)

Die deutsche Öffentlichkeit wird eingesülzt und die Hof-Medien machen fleißig mit. Jetzt geht es wieder gegen Herrn Orban aus Budapest, weil der sein Land schützt. Die Polen und die Slowaken machen das auch. Warum sollen unsere Nachbarstaaten eigentlich die Folgen einer Politik tragen, die die deutsche Bundeskanzlerin eigenmächtig und ohne die Nachbarn zu fragen, umgesetzt hatte? ...

Zu keinem Zeitpunkt hat die Bundeskanzlerin vor dem Deutschen Bundestag dargelegt, was sie zu ihrer einsamen und für das Land extrem folgenreichen Entscheidung der schutzlosen Grenzen veranlaßt hatte. Was noch viele schlimmer ist: der Deutsche Bundestag wollte es auch nicht wissen. Viel wichtiger, als eine künftige Regierung am 24. September 2017 dürfte es sein, eine Opposition in den Deutschen Bundestag zu wählen, die diesen Namen auch verdient. Bei der Großen Koalition gibt es drei weitere Parteien, die nicht der Regierung angehören. Alle scharwenzeln um die Große Koalition herum, um auch noch in die Regierung zu kommen. Die Freiheit unserer Gesellschaft steht dadurch auf dem Spiel, denn Willfährigkeit ist zum deutschen Dauerzustand geworden...

freiewelt.net 12.9.2017

Hindern wir die Bundeskanzlerin, Martin Schulz und den schäbigen Berliner Rest daran, ihr „Werk” zu vollenden!

*) Hierauf könnte beängstigend passen, was Marcel Reich-Ranicki (1920 – 2013) zur Rechtschreib„reform“ sagte: Sie sei ein „nationales Unglück“. Er glaube aber nicht „daß jene, die die Verantwortung für diese Katastrophe tragen, fähig und befugt sind, das Ganze wieder in Ordnung zu bringen. Die Trottel und Missetäter haben ihre Unfähigkeit hinreichend bewiesen.

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Sigmar Salzburg
04.09.2017 09.49
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In Traditionsrechtschreibung:

Gastbeitrag von Prof. Dr. Johann Braun
Opposition in der gleichgeschalteten Gesellschaft


Wie man bis zum Überdruß hören kann, wiederholt die Geschichte sich nicht. Das ist freilich nur die halbe Wahrheit; denn strukturell gesehen wiederholen sich geschichtliche Situationen sehr wohl. Allerdings denken die Menschen häufig anders über das, was in einem solchen Fall zu tun ist. Diese Ambivalenz umfaßt sowohl die Möglichkeit, alte Fehler zu vermeiden, als auch die, sie zu wiederholen oder noch größere zu begehen. Um es besser machen zu können, muß man sich der parallelen Problematik indessen zunächst einmal bewußt sein. Das gilt auch für die Aufgaben unserer Zeit – unter anderem zum Beispiel für die Gestaltung der Politik für die nächsten Jahre und damit für die bevorstehende Bundestagswahl. [...]

Eine Studentengeneration wie in den 60er Jahren, die gegen dieses System massenhaft protestieren und abermals eine nennenswerte außerparlamentarische Opposition formieren würde, ist derzeit nicht in Sicht. Im Gegenteil, wer die verschiedenen Stufen betreuten Denkens durchlaufen hat, ist in der Regel so sehr zu einem Bestandteil dieses Systems geworden, daß die Regierung mit dem Slogan „Weiter so!“ derzeit gerade bei Jüngeren offene Türen einrennt. [...]

Ob es der Alternative für Deutschland unter solchen Bedingungen gelingen kann, die zur Fassade gewordene Demokratie durch eine Opposition, welche diesen Namen verdient, wieder zum Leben zu erwecken, weiß im Grunde niemand. Man kann so etwas im voraus auch nicht wissen, sondern nur aus mehr oder weniger guten Gründen hoffen.[...]

Für jeden, für den Worte wie Deutschland, Demokratie, Rechtsstaat und Europa noch etwas von ihrem früheren Klang behalten haben, kann daher nicht zweifelhaft sein, daß der Versuch, eine sich selbst legitimierende Kaste, die sich den Staat angeeignet hat, in die Schranken zu weisen, aller Mühen wert ist. Für den mündigen Bürger ist dieser Versuch bereits aus Gründen der Selbstachtung geboten. Die nächsten Wochen werden zeigen, wie das Verhältnis von mündigen Bürgern und sedierten Wahlschafen real beschaffen ist.

Prof. Dr. Johann Braun, Passau, den 31. 8. 2017

freiewelt.net 1.9.2017

Prof. Dr. Johann Braun, Jahrgang 1946, lehrt Zivilprozeßrecht, Bürgerliches Recht und Rechtsphilosophie an der Universität Passau...
Die „Freie Welt“ läßt also, anders als der linksdogmatische „Spiegel“, Texte in der bewährten Kulturrechtschreibung zu!


Dem Artikel ist ein Bild vorgeschaltet, das August Landmesser zeigt, wie er 1936 inmitten einer Menge von Heilsrufern den Hitlergruß verweigert.

1958 Wörter: 34 traditionelle ß, ebensolche Groß- und Kleinschreibung

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Sigmar Salzburg
22.08.2017 18.09
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Willy Wimmer

So ist das mit einem Vertrauensbruch

„Merkel sauer auf die Autobosse: ein Vertrauensbruch, der bleibt“: Bild-Online. Der alte deutsche Satz ist ganz einfach und gilt für jedermann, auch die noch amtierende Bundeskanzlerin: „Wer im Glashaus sitzt, soll nicht mit Steinen werfen!“

Der alte deutsche Satz ist ganz einfach und gilt für jedermann, auch die noch amtierende Bundeskanzlerin: „Wer im Glashaus sitzt, soll nicht mit Steinen werfen!“ Weite Teile des deutschen Volkes bewerten das, was die Bundeskanzlerin am Montag über die Bild-Zeitung den Autobossen versuchte ins jeweilige Stammbuch zu schreiben, als sehr treffende Beurteilung ihres eigenen Handelns oder Unterlassens in Zusammenhang mit rund 1, 5 Millionen Menschen, die seit dem Jahr 2015 sich in unserem Land aus den unterschiedlichsten Gründen aufhalten. Die Gründe kennen wir nicht so genau, weil die Frau Bundeskanzlerin am Wochenende des 4./5. September 2015 die Bundesrepublik Deutschland schutzlos gestellt hat und dies die Regierungsmehrheit im Deutschen Bundestag hat durchgehen lassen¹. Die Staatsbürgerinnen und Staatsbürger konnten sich seit Bestehen der Bundesrepublik Deutschland darauf verlassen, daß der Schutz Deutschlands und seiner Gesetze oberste Aufgabe einer jeden Bundesregierung sein würde. Das Staatsvolk und das sind nun einmal die Deutschen, hat den Anspruch darauf, durch die Staatsgewalt das Staatsgebiet geschützt zu wissen. Dieser Schutz fängt an der deutschen Grenze an, auch wenn der Schutz an die Außengrenze der Europäischen Union verlagert worden ist. Nichts und niemand hat die Bundeskanzlerin für ihr Vorgehen legitimiert. Es wird ein dauerhafter Schatten für das demokratische Verständnis des Deutschen Bundestages bedeuten, die Bundeskanzlerin und die Bundesregierung nicht zur Ordnung gerufen zu haben. Auch das vom Europäischen Gerichtshof in diesen Tagen postulierte Selbsteintrittsrecht bedeutet nichts anderes als den Hinweis auf normale gesetzgeberische Arbeit und kein Verhalten, das durch die staatliche Ordnung nicht legitimiert ist. Willkür gab es auf deutschem Staatsgebiet zum Schaden Deutschlands mehrfach im letzten Jahrhundert. Unser Staat hat sich aus gutem Grund vom Vorgehen dieser Art ferngehalten, bis zum Verhalten der Bundeskanzlerin an dem Wochenende im September 2015. Wer in diesem Zusammenhang bestehende Gesetze ändern will, auch wenn er Deutschland zum Freiwild von Menschen mit schlechten Absichten bewußt oder fahrlässig macht, muß die Gesetze ändern. Nur durch diesen Prozeß können die Staatsbürger feststellen, wie die Motivation derjenigen ist, die die bestehenden Gesetze geändert wissen wollen. Unser Staat beruht auf Vertrauen, auch auf das Vertrauen darin, das durch die Beachtung der Gesetze unser Deutschland und jeder einzelne geschützt wird. Wer durch sein Verhalten als Bundeskanzlerin zuläßt, daß wir von einer unbekannten Zahl von Menschen, die in unser Land gekommen sind, nicht wissen, warum sie hier bei uns sind, kann von Vertrauen nicht mehr gesprochen werden. Die Ereignisse seit 2015 zeigen das in aller Deutlichkeit. Das gilt nicht für den Diesel, das gilt für den demokratischen Staat.

Willy Wimmer, Staatssekretär a.D., Jüchen

freiewelt.net 22.8.2017

455 Wörter: 2 daß, bewußt, muß, Prozeß, zuläßt,

Fazit: Einwandfreie herkömmliche Rechtschreibung, ästhetisch und auch leicht erlernbar.
Prof. Peter Eisenberg:
„Innerlich gab es überhaupt keinen Grund, die deutsche Orthographie zu reformieren ...“

Mit der Reformbetriebsamkeit wollten die Politiker nur von ihrem zunehmend sichtbaren Versagen auf allen Gebieten ablenken. Unverständlich ist, daß andere „Freie-Welt-Blogger“ nicht darauf bestehen, auch die traditionelle deutsche Rechtschreibung zu verwenden. Aber so ist das mit der „gräulichen“ Gruppendynamik.

¹) ... und die „Opposition“ hat Beifall geklatscht – wie seinerzeit in Frankfurt, als das Kind Goethe das irdene Geschirr der Familie auf der Straße zerdepperte.

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Sigmar Salzburg
19.06.2017 09.27
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Willy Wimmer

Nach einigen Irritationen Anfang des Jahres ist Willy Wimmers Kolumne wieder in einwandfreier, bewährter Rechtschreibung gehalten. Die einstige bewährte Politik kommt auch wieder in die Erinnerung:

Mit Wehmut

Deutschland hat in einem kurzen Abstand Helmut Schmidt und nun Helmut Kohl verloren. Was bleibt unserem Vaterland? Ein Nachruf auf Helmut Kohl.

von Willy Wimmer

2006 unterschied sich als Jahr nicht von dem, was ich zuvor gesehen hatte... Zu jener Zeit trieb uns wieder einmal die Sorge um einen weiteren Krieg um, ein Krieg gegen den Iran. Mit Helmut Kohl als deutschem Bundeskanzler hätte es schon nicht den völkerrechtswidrigen Krieg gegen die Bundesrepublik Jugoslawien gegeben... Ich sagte ihm, daß nach meiner Einschätzung die Nation in der Stunde der Not – und das würde dieser Krieg bedeuten – zwei Persönlichkeiten vertrauen würde: Helmut Schmidt (mit dem er nicht redete) und er. Beide müßten sich in dieser Lage an die Nation wenden, und ich regte dazu an, daß ich das Gespräch mit seinem Amtsvorgänger suchen wolle, um das zu bewerkstelligen. Ohne jedes Zögern sagte er nur:“ Mach“.

... zwei Sätze, die Bundeskanzler Helmut Schmidt mir zum Schluß unseres ersten Gespräches mit auf den Weg gab, haben sich bei mir eingebrannt. Auch deshalb, weil ich das viele Jahre andauernde Schweigen zwischen beiden Persönlichkeiten kannte. „Sagen Sie bitte Ihrem Herrn Bundeskanzler, daß ich für Gespräche zur Verfügung stehe. Und sagen Sie ihm weiter, daß er bei der Wiedervereinigung alles richtig gemacht hat“...

Willy Wimmer, Staatssekretär a.D., 16. 6. 2017

freiewelt.net 18.6.2017

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