Notice: Undefined variable: goto in /home/www/rechtschreibung.com/html/Forum/showthread.php on line 3 Notice: Undefined variable: goto in /home/www/rechtschreibung.com/html/Forum/showthread.php on line 3 Forum - ss vs. ß
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Forum > Beispielsammlung über Sinn und Unsinn
ss vs. ß
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J.-M. Wagner
06.11.2003 17.06
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Schöne Grüsse von www.dasoertliche.de


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Jan-Martin Wagner

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J.-M. Wagner
23.10.2003 13.41
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Googlefight

bißchen vs. bisschen
– et le vainqueur est . . .

bißchen vs. bisschen
– and the winner is . . .

(Auch das führt zu nicht reproduzierbaren Ergebnissen; vgl. außerdem bisschen vs. bisschen.)
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Jan-Martin Wagner

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J.-M. Wagner
16.10.2003 12.46
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Spinnt Google?

Ich will das Vorkommen von „draußen“ und „draussen“ auf deutschen Internetseiten vergleichen, und habe vor ein paar Tagen zum einen nach »draußen -draussen«, zum anderen nach »draussen -draußen« gegoogelt. Es fanden sich ca. 939000mal „draußen“ und ca. 256000mal „draussen“. Heute steht es, je nach Uhrzeit der Anfrage, mal 900000 zu 977000 (ja, mehr mit „ss“), mal 1700000 zu 782000. Was ist da los?

In der einen Abfrage steht als zusätzliche Angabe noch "&btnG=Google+Suche“ mit drin, aber das scheint keinen Einfluß zu haben. Ich habe lediglich den Verdacht, daß die Suche etwas anderes liefert, wenn man die Begriffe in der anderen Reihenfolge eingibt, also etwa nach »-draussen draußen« suchen läßt. Ist jemand anderem bereits ein ähnlich seltsames Verhalten von Google aufgefallen?

Kennt jemand noch eine andere Suchmaschine, bei der man sowohl die Suche auf Seiten aus Deutschland einschränken als auch gezielt Wörter ausschließen kann?
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Jan-Martin Wagner

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Wolfgang Wrase
12.10.2003 03.27
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Weiter geht's

Weiterhin sei das Steuerungsprogramm, dass den Marschflugkörper sonst dicht an der Wasseroberfläche entlangleitet, auf Landbetrieb umgestellt worden.

Aus der Top-Geschichte von Spiegel Online zur atomaren Aufrüstung Israels:
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,269409,00.html

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Stephan Fleischhauer
22.09.2003 21.21
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Mir ist gerade etwas merkwürdiges passiert.
Gerhard Augst hatte ja in dem Interview mit Matthias Dräger erwähnt, daß Prof. Harald Marx eine Nachuntersuchung zum Thema der Fehlerträchtigkeit der ss-Schreibung gemacht hätte, die das Ergebnis der ersten Untersuchung in Frage stellt. Ich hatte Prof. Marx deswegen öfter zu erreichen verusucht, und er hatte sich auch einmal auf meinem Anrufbeantworter gemeldet. Letzte Woche hatte es endlich geklappt. Aber er legte auf, als er meinen Namen hörte. Seine Sekretärin auch. Ich hatte ihm noch per E-Mail mein Anliegen geschildert – daß ich gern wissen würde, ob und wo diese Nachuntersuchung veröffentlicht wurde – aber er hat nicht geantwortet.
Will es mal jemand anders versuchen?
Prof. Harald Marx
Erziehungswissenschaftliche Fakultät der Uni Leipzig
0341/9731-462 (am besten Donnerstags)
Sekretariat: -460
marx@rz.uni-leipzig.de

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J.-M. Wagner
16.09.2003 13.53
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Spass für zwei


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Jan-Martin Wagner

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Wolfgang Wrase
11.09.2003 15.24
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Das größte Problem bei ss/ß

... sollen die Dreifachbuchstaben sein (Esssaal)? Natürlich ist das ein deutlicher ästhetischer Nachteil, aber ich kann mich immer nur wundern, daß nicht vor allem die Fehlerhäufigkeit als der größte Nachteil der Reform in diesem Bereich angesehen wird! (Das soll doch der ganze Zweck der Übung sein, daß die Fehlerquellen reduziert werden!) Oder darüber, daß manche aufgrund theoretischer, unrealistischer Betrachtungen meinen, die Fehlerhäufigkeit werde langfristig zurückgehen. Das ist bisher nicht der Fall und wird sich auch nicht ändern. Mein „Lieblingsfehler“, der überall zunimmt und sich in professionellen Texten wie gesagt offensichtlich mehr als verzehnfacht hat – wieder ein aktuelles Beispiel:

das blonde Mädchen, dass gegen Umweltsünden protestiert

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,265167,00.html

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Stephan Fleischhauer
09.09.2003 19.26
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Lieber Herr Beesk,
die grundsätzliche Möglichkeit der Auflösung von ß zu ss (z.B. Schweizer Schreibung) beweist ja die „abgeschwächte orthographische Relevanz“ des ß. Das Hauptproblem sind eben die in der Tat häufigeren Dreifach-s, die auch bei folgendem Vokal nicht zu ss vereinfacht werden können.

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J.-M. Wagner
09.09.2003 16.56
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Re: Ligatur oder nicht

Zitat:
Ursprünglich eingetragen von Reinhard Markner
Bei der Diskussion um das ß sollte man immer beachten, Fraktur, Antiqua und Schreibschriften gesondert zu behandeln.
Übrigens ist sie hier nicht an der richtigen Stelle, denn wir befinden uns in der Forumsabteilung »Beispielsammlung«. (Als erster Weber dieses Fadens werde ich wohl darauf hinweisen dürfen.)
Alles weitere zur Diskussion um das ß in dem Faden „ss/ß-Schreibung und die Problematik der Vokallänge in regionalen Varianten“, in welchem Herr Beesk bereits Kopien seiner Beiträge untergebracht hat (und Herr Grunden ein Beispiel, das in den hiesigen Faden gehört).
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Jan-Martin Wagner

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Reinhard Markner
08.09.2003 10.51
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musß, imübrigen

Das ist allerdings reichlich versponnen.

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Martin Beesk
07.09.2003 21.12
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Zitat:
Ursprünglich eingetragen von Stephan Fleischhauer
Lieber Herr Beesk,
Sie müssen ja ein Anhänger der jetzigen ss-Schreibung sein. Das ß in „muß“ ist ja eigentlich sinnlos, wennt man es wirklich als Einzelbuchstaben betrachtet, der zudem durch sz ersetzbar ist.


Lieber Herr Fleischhauer,
ich musß gestehen, ich kann der jetzigen ss-Schreibung im Kern durchaus etwas abgewinnen (die Parallele „treffen, trifft, traf“ und „essen, isst, aß" finde ich durchaus nachvollziehbar und praktisch für Leser und Schreiber). Allerdings mit Bauchschmerzen in mehrerer Hinsicht. Zum einen, weil jetzt damit sehr häufig drei s aufeinanderstoßen, häufiger als bei andern Buchstaben (das hängt damit zusammen, daß im Deutschen s besonders oft und in vielfältiger Funktion am Wortende und -anfang gebraucht wird). Daher auch mein etwas ungewöhnlicher Einfall, weiterhin mit einer besonderen Regel die Funktion der „Schlusßbuchstabigkeit“ des ß zu erhalten: am Wortende statt ss sß zu schreiben, also z.B. „Nusßschale“, „Schlosßstraße“.
Zum anderen, weil die „Reform“ selbst nicht die „Einzelbuchstabigkeit“ des ß ernst nimmt und zuende (!) gedacht hat. Die Regelformulierungen orientieren sich nach wie vor an dem alten Mythos, daß ß ein Sonderfall der „s-Schreibung“ ist und führen sogar eine neue Sonderfunktion fürs ß ein, die dieses jetzt angeblich hat: es sei jetzt Dehnungszeichen, weil es nur noch nach langen Vokalen stehe. Daraus ergibt sich dann z.B. die hanebüchene Regelung, auch „dass“ und „miss-" zu schreiben. Das mißachtet aber die Tatsache, daß in „kleinen Wörtern“ und „Vorsilben“ (Präfixen) in der Regel unabhängig von der Kürze des Vokals nur der Einzelbuchstabe eines Konsonanten geschrieben wird („in“, „ab“, „um“). ß hat in Wörtern wie „Straße“ und „Fuß" nicht mehr oder weniger die Funktion, die Vokallänge zu kennzeichnen, als f oder k in „Strafe“ und „buk“. In all diesen Fällen wird die Vokallänge gerade nicht besonders gekennzeichnet; die Eindeutigkeit für den Leser entsteht nur dadurch, daß hier die bei Substantiven, Verben und Adjektiven notwendige Kennzeichnung kurzer Vokale durch die Konsonantenverdopplung (ss, ff, ck usw.) fehlt. Außerdem werden durch die Neuregelung auf diese Weise Schreibungen von geografischen Namen wie „Darß" und „Börßum“ zu Ausnahmen, was m.E. nicht einzusehen ist, und man darf auch nicht mehr „Pußta“ schreiben, was ich ebenso unsinnig finde.

Auch die traditionelle Regelung der ß-Schreibung ließe sich imübrigen (!) mit der „Einzelbuchstabigkeit“ des ß verbinden (wäre also nicht „sinnlos“). „muß", „Nuß" usw. folgen dann einer Sonderregel für Substantive, nämlich keine Konsonantenverdopplung bei ß am Wortende und vor Konsonanten anzuwenden, die sich an die oben genannte Sonderregel für „kleine Wörter“ (Funktionswörter) anlehnt, Konsonanten trotz kurzem Vokal am Wortende ebenfalls nicht doppelt darzustellen. Die Funktion der „Schlusßbuchstabigkeit“ wird ja durch die „Einzelbuchstabigkeit“ nicht ausgeschlossen, im Gegenteil. Gerade ß nur als Ligatur (wie fi oder fl) zu sehen, schwächt m.E. die orthografische Relevanz einer solchen Funktion. Ob und wie viele Ligaturen verwendet werden, hängt in der Regel von der jeweils verwendeten Schrift (Schriftart) ab und hat normalerweise keine grundlegende Relevanz für die Rechtschreibung oder gar das Erlernen einer Sprache. Wer (außer Buchsetzer) kennt schon die Regeln für den Gebrauch der Ligaturen fi und fl im Deutschen oder gar im Englischen?

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Martin Beesk, Berlin

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Reinhard Markner
07.09.2003 10.15
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Erst gesponnen, dann verwoben . . . richtig ?

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Walter Lachenmann
06.09.2003 17.43
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Weber und Spinner

Zitat:
Ursprünglich eingetragen von Reinhard Markner
(Als erster Weber dieses Fadens werde ich wohl darauf hinweisen dürfen.)


Als erster Spinner ...

hätte das natürlich heißen müssen, denn Fäden werden bekanntlich nicht gewoben, sondern gesponnen.


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Walter Lachenmann

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Reinhard Markner
06.09.2003 17.18
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Ligatur oder nicht

Herr Beesk hat recht mit dem Hinweis auf andere Buchstaben, die aus Ligaturen entstanden sind.
Was die Schrift der Berliner Straßenschilder angeht, so handelt es sich um eine Grotesk, die nicht nur die sz-Ligatur, sondern auch die tz-Ligatur der Fraktur aufgreift. Solche Schriften sollten modern und gleichzeitig deutsch wirken.
Bei der Diskussion um das ß sollte man immer beachten, Fraktur, Antiqua und Schreibschriften gesondert zu behandeln.
Übrigens ist sie hier nicht an der richtigen Stelle, denn wir befinden uns in der Forumsabteilung »Beispielsammlung«. (Als erster Weber dieses Fadens werde ich wohl darauf hinweisen dürfen.)

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Stephan Fleischhauer
06.09.2003 13.53
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Lieber Herr Beesk,
Sie müssen ja ein Anhänger der jetzigen ss-Schreibung sein. Das ß in „muß“ ist ja eigentlich sinnlos, wennt man es wirklich als Einzelbuchstaben betrachtet, der zudem durch sz ersetzbar ist.

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