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Schleswig-Holsteinischer Elternverein e.V.
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Kevin Kraus
08.02.2017 13.15
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Ulrich G. Kliegis an Eltern im SHEV

Den nachfolgenden Text hatte ich als Leserbrief an die Kieler Nachrichten geschickt. Der begrenzte Platz dort (und natürlich die redaktionelle Auswahl) bewirkten, daß mein Text in der themenbezogenen Auswahl am 7.2.2017 nicht dabei war. OK, passiert.

Damit es aber nicht rückstandsfrei versickert, stelle ich den Text hier zur Diskussion. Nach Gutdünken darf er gern (mit Nennung der Quelle und des Autors) weiterverbreitet werden.

Nach der Vorrede:

(Fast) alles richtig gemacht – oder: Wir brauchen eine Schulstrukturdebatte!

Es nötigt mir ehrlichen Respekt ab, daß die CDU ihre damalige Unterstützung für G8 jetzt als nachhaltige Fehlentscheidung einstuft. Umso mehr freue ich mich, daß die Abschaffung von G8, wie von der SPD-/Grünen-Landesregierung in Niedersachsen bereits im Jahr 2016 vollständig vollzogen, auch in SH in Aussicht gestellt wird.

Wenn die CDU nun auch noch die derzeit gültige Zwangseinschulung aller Sechsjährigen, unabhängig von deren Entwicklungsstand, aus dem Spiel nimmt, hat sie schon fast alles richtig gemacht.

Ein Bildungsgang zum Abitur an einer Gemeinschaftsschule, an der jetzt bis zum neunten Schuljahr fast nur auf Hauptschul-Anspruchsniveau, dann noch ein Jahr auf Realschulebene gelernt wird, kann trotz teurer Mini-Oberstufen nie die Inhalte vermitteln, die in einem gymnasialen Bildungsgang vom 5. Jahrgang an erfolgreich angeboten werden können.

Für die Gemeinschaftsschulen im Lande ist über eine Weiterentwicklung in Richtung Schulzentren mit begabungsgerecht und abschlußbezogen gefächerten Angeboten nachzudenken. Bildungsziele müssen, wie im Sport, Ziele bleiben, zu deren Erreichen man sich auch mal anstrengen muß. Es muß aber auch für die weniger schnell Lernenden erreichbare und respektable Ziele geben. Das gilt übrigens genauso für Schüler mit besonderem Förderungsbedarf.

Eine umfassende Schulstrukturdebatte ist daher notwendiger denn je – der Status quo ist nicht mehr tragfähig.

Gruß,
UK


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Kevin Kraus
07.02.2017 17.29
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Astrid Schulz an Eltern im SHEV

SH-SPD-Landesparteichef Ralf Stegner: „Wir werden sehen, wie lange die Entscheidung für die flächendeckende Einführung von G9 an Gymnasien hält.“ *Gute und verantwortungsvolle Bildungspolitik sehe anders aus.

https://www.welt.de/regionales/hamburg/article161824663/Merkel-und-Guenther-schwoeren-CDU-ein.html [05.02.2017]

Wolfgang Kuert meint

Für Herrn Stegner macht sein Genosse, der niedersächsische MP Weil, mit seiner Rückkehr zum G9 an Gymnasien dann offensichtlich *keine gute und verantwortungsvolle Bildungspolitik. Auch die Forderungen seiner Genossen aus Bayern und dem Saarland, das G9 dort schnellstmöglich wieder einzuführen, sind dann für Herrn Stegner offensichtlich *keine gute und verantwortungsvolle Bildungspolitik.


….und was wirklich dahinter steckt

Aber wie Schulsenator Ties Rabe wenden sich auch die anderen Fraktionen gegen eine neue Strukturreform, die viel Unruhe bringen würde. Und vor allem: Die längere Schulzeit gilt als Wettbewerbsvorteil der Stadtteilschulen, die durch leistungsbewusste Schüler gestärkt werden sollen. Gäbe es auch an Gymnasien wieder G9, würde man die Stadtteilschulen aber schwächen.

Auszug Hamburger Abendblatt, 14.12.2013


Niedersachsens Ministerpräsident Stefan Weil (SPD) / Im verkürzten Bildungsgang sieht er eine „Schlechterstellung“ der Gymnasien. Und er sieht nicht ein, warum er die Gymnasien „künstlich benachteiligen soll, nur um die Gesamtschulen zu fördern“.

Auszug tagesspiegel.de, 04.05.2014


Stoch sieht keinen Diskussionsbedarf, das neunjährige Gymnasium ist für ihn ein natürlicher Feind der ebenfalls neunjährigen Gemeinschaftsschule, dem Leuchtturmprojekt der sozialdemokratischen Bildungspolitik.

Auszug swp.de, 11.07.2014

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Kevin Kraus
06.02.2017 12.19
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Astrid Schulz an Eltern im SHEV

G8 oder G9?: Nord-CDU lehnt Rat von Angela Merkel ab

von Ralf Tiessen · 4. Februar 2017 · 17:50 Uhr

Landesparteitag der CDU in Neumünster: Bundeskanzlerin Angela Merkel sichert Daniel Günther im Wahlkampf ihre Unterstützung zu. Foto: Tiessen Bild vergrößern

Neumünster (ti) Wie erwartet hat die CDU ihren Landeschef Daniel Günther zum Spitzenkandidaten für die Landtagswahl am 7. Mai gewählt. Von den Delegierten erhielt er am Sonnabendnachmittag in Neumünster 89,6 Prozent der Stimmen.

Günther musste zudem ein wenig Kritik einstecken. So manch einer hielt das mit den Kreisverbänden zuvor nicht abgestimmte Vorpreschen in Sachen Langsam-Abi (G9) für falsch.

Angela Merkel, die sich in die Diskussion eigentlich nicht einmischen wollte, ließ trotzdem durchblicken, wofür sie steht. „Aus ehrwürdigem Respekt vor der Bildungskompetenz der Länder, halte ich mich da mal raus.“ Sie ergänzte ihre Aussage jedoch mit einem Blick auf ihre Schulzeit in der DDR. „Ich hab zwar in zwölf Jahren Abi gemacht, aber egal. Die Zeiten haben sich geändert.“

Nachdem Angela Merkel die Halle wieder verlassen hatte, trat der Ehrenvorsitzende Peter Harry Carstensen ans Rednerpult und stärkte Daniel Günther den Rücken. Er halte eine Rückkehr zu G9 für notwendig. Am Ende stimmte eine große Mehrheit für das Ziel der Nord-CDU, G9 künftig wieder zum Standard werden zu lassen, sollten sie die Regierung übernehmen.

http://www.boyens-medien.de/artikel/dithmarschen/daniel-guenther-lehnt-rat-von-angela-merkel-ab.html

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Astrid Schulz-Evers
Vorsitzende des Schleswig-Holsteinischen Elternvereins e.V.
Bürgermeister-Kinder-Str.9
24306 Plön am See

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Kevin Kraus
30.01.2017 10.04
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Astrid Schulz an Eltern im SHEV

Holocaust-Gedenk-Aktion an Gelsenkirchener Schule – warum es dabei Probleme gibt
Jürgen von Polier
am 26.01.2017 um 18:12 Uhr

Das Weiterbildungskolleg Emscher-Lippe in Gelsenkirchen beteiligt sich an einer Aktion, um der Opfer des Holocausts zu gedenken. Muslimische Schüler protestieren dagegen.

Gelsenkirchen. Es ist ein wichtiger Gedenktag, der jedes Jahr am 27. Januar weltweit begangen wird. Es ist der Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus. Am 27. Januar 1945 wurde das Konzentrationslager Auschwitz befreit.

Um an die Opfer des Holocausts zu erinnern, gibt es nun eine Aktion, an der sich auch das Weiterbildungskolleg Emscher-Lippe in Gelsenkirchen beteiligt.*

Selfie mit Schild als Geste der Erinnerung

Dabei sollen Menschen weltweit Selfies machen, während sie ein Schild mit der Aufschrift „I Remember“ („Ich erinnere mich“) oder auch „We Remember“ („Wir erinnern uns“) in die Kamera halten.

Hintergrund ist die Tatsache, dass es immer weniger lebende Zeitzeugen des Holocausts gibt.

Diese Aktion trifft auf dem Kolleg an der Middelicher Straße größtenteils auf Zustimmung, allerdings auch auf Kritik und Ablehnung.

Von 550 Studierenden haben 40 Prozent einen Migrationshintergrund. Viele Schüler kommen aus der Türkei, einige haben einen arabischen, der größte Teil einen muslimischen Hintergrund.

Absichtlich polarisieren


Florian Beer, Studienrat am Kolleg, hat vorgeschlagen, sich an der Aktion zu beteiligen: „Wir polarisieren damit natürlich“, sagt er. Wenn etwas vom Jüdischen Weltkongress komme, dann sei es an der Schule erfahrungsgemäß umstritten.

„Wir provozieren aber auch absichtlich, weil es immer wieder Aktionen an der Schule gab, die einen antisemitischen Beigeschmack hatten.“

Mehrere Zwischenfälle

Beispielsweise hätte an einer Tafel mal der Satz gestanden: „Fuck Israel, free Palestine“. Niemand wusste, wer ihn geschrieben hat.

Einen anderen Zwischenfall gab es, als das Kolleg als „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ ausgezeichnet worden ist. Dabei sei von einem Unbekannten Buttersäure im Eingang der Schule verteilt worden.

Auch offene Kritik

Kritik wird aber nicht nur anonym gezeigt, sondern im Umgang mit diesem Projekt auch sehr offen, sagt Beer. Als das Thema in den Klassen besprochen wurde, hätten einige muslimische Schüler offen gesagt, dass sie sich nicht an der Aktion beteiligen würden.

Einer von ihnen hätte gesagt, dass er das Foto gern machen kann, es aber auf gar keinen Fall im Internet veröffentlicht werden dürfe.

Angst vor der Community

Der Schüler hatte demnach Angst, erkannt zu werden, weil er in einem Essener Bezirk mit starker islamistischer Community lebt.


Andere hätten gesagt: „Warum immer die Juden? Es gibt schließlich auch andere Probleme auf der Welt“, über die man sprechen müsse. „Dieser Vorwurf der einseitigen Beschäftigung trifft aber nicht zu“, sagt Beer.

Mindestens ein Projekt im Jahr

Denn antirassistische Schulen müssen mindestens einmal im Jahr ein Projekt umsetzen, das sich mit dem Thema Diskriminierung beschäftigt.

Dabei würden vielfältige Themen behandelt. An der Schule arbeitet beispielsweise auch ein Mitglied des Zentralrats der Jesiden, das sich für die Jesiden in Syrien einsetzt.

Eine Frage der Menschlichkeit

Der Großteil der Studierenden trage die Holocaust-Gedenk-Aktion aber mit: Mehrere Schüler hätten sich beispielsweise trotz ihres muslimischen Hintergrundes sehr aktiv an der Schild-Aktion beteiligt und auch fotografieren lassen. „Für sie war es keine Frage des Glaubens, sondern der Menschlichkeit. Sie fanden das eine gute Sache“, sagt Beer.

Dass es auch negative Stimmen zu der Schilder-Aktion gibt, findet Schulleiter Günter Jahn gut und richtig. „Sie soll ja ein Nachdenken auslösen“, sagt er. „Dabei ist wichtig, dass sie auch Kritik auslöst. Das ist die Basis einer Diskussion.“

Außerdem sei es in gewissen Millieus eben gefordert, sich israelkritisch zu zeigen. Man müsse verstehen, dass Menschen sich dem Druck der Gruppe nicht entziehen und damit angreifbar machen wollen.

*Anmerkung der Redaktion: Dieser Artikel löste in sozialen Netzwerken ein starkes Echo aus. Dazu halten wir fest: Die im Text genannten Zitate und Fakten wurden vor der Veröffentlichung dieses Artikels seitens der Schulleitung und des Studienrats bei uns freigegeben.

http://www.derwesten.de/staedte/gelsenkirchen/muslimische-schueler-protestieren-gegen-holocaust-gedenk-aktion-auch-aus-angst-id209403921.html

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Astrid Schulz-Evers
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Kevin Kraus
25.01.2017 15.35
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Astrid Schulz an Eltern im SHEV

Opposition fordert neunjähriges Gymnasium

Stand: 23.01.2017

München (dpa/lby) – Angesichts einer überwältigenden Mehrheit unter den Eltern für eine Rückkehr zum neunjährigen Gymnasium erhöht die Opposition im Landtag den Druck auf die Staatsregierung. «Es muss endlich Schluss sein mit dem Herumgeeiere der CSU», sagte Fraktionschefin Margarete Bause am Montag in München. Nach zwei Jahren Verzögerung durch den verunglückten Reformversuch mit der «Mittelstufe plus» müsse Kultusminister Ludwig Spaenle (CSU) endlich eine Entscheidung treffen: für ein neues neunjähriges Gymnasium.

In einer Befragung der Mitglieder der Landes-Eltern-Vereinigung der Gymnasien in Bayern, an der mehr als 30 000 Eltern teilnahmen, hatten sich rund 80 Prozent für eine neunjährige Gymnasialzeit (G9) ausgesprochen. Eine «klarere Ohrfeige» für Spaenle und die Staatsregierung könne es eigentlich nicht geben, sagte Bause und versprach: «Wir werden Spaenle jetzt Beine machen.»

Die Grünen und auch die SPD bringen am Dienstag ihre Gesetzentwürfe zu für eine Rückkehr zum neunjährigen Gymnasium in den Landtag ein.
dpa-infocom GmbH

https://www.welt.de/regionales/bayern/article161435187/Opposition-fordert-neunjaehriges-Gymnasium.html

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Astrid Schulz-Evers
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Kevin Kraus
24.01.2017 06.26
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Astrid Schulz an Eltern im SHEV

Warum Intelligenz vom Aussterben bedroht ist
Von Julia Haase | Stand: 22.01.2017

Eine geistig degenerierte Welt, in der sich die Intelligenz selbst ausrottet: Willkommen in der Science-Fiction-Dystopie „Idiocracy“. Doch könnte diese Fiktion womöglich bald zur Realität werden?

Unsere Intelligenz liegt uns in den Genen. Oder nicht? Diese Frage beschäftigt die Genetik und Psychologie, seit es die wissenschaftlichen Disziplinen gibt. Und sie ist bis heute nicht wirklich geklärt. Unsere kognitiven Fähigkeiten sind zwar genetisch gesteuert, doch sie stehen im Wechselspiel mit uns umgebenden Umwelteinflüssen.

Nun die schlechte Nachricht zuerst: Die Gene, die festlegen, ob wir ein höheres Bildungsniveau erreichen oder nicht, sind in den letzten 80 Jahren zurückgegangen. Wissenschaftler vermuten, dass sich diese Gene in einer natürlichen Auslese befinden. Woran liegt der Schwund an „Bildungs-Genen“?

Menschen, die einen längeren Bildungsweg genießen oder denen Bildung wichtig ist, haben weniger Kinder. Das ist nicht nur ein demografischer Trend, sondern nun auch von isländischen Genetikern belegt. In einer Studie fanden die Biologen heraus, dass die Menschen, deren Erbanlagen zu einem gesteigerten Bildungsstand beitragen, weniger Kinder haben. Das bedeutet, dass diese Erbanlagen im Gen-Pool folglich weniger werden. Daraus resultierend stellte das Team einen Rückgang des IQ von etwa 0,04 Punkten pro Jahrzehnt fest. Werden alle genetischen Faktoren berücksichtigt, die mit der Bildung verknüpft sind, könnte sich diese Zahl sogar auf 0,3 IQ-Punkte pro Jahrzehnt erhöhen.


Es ist interessanterweise festzustellen, dass die genetischen Faktoren, die in Verbindung mit einer längeren Ausbildungszeit stehen, im Gen-Pool immer seltener werden.

Die Studie betont gleichzeitig: Gene, die für die Bildung zuständig sind, beeinflussen auch die Fruchtbarkeit. Diejenigen, die mehr „Bildungs-Gene“ hatten, neigten dazu, weniger Kinder zu haben. Das bedeutet, dass Personen, die genetisch prädestiniert sind, einen höheren Bildungsstand zu haben, auch dazu prädestiniert sind, weniger Kinder zu haben.

Die Forscher analysierten hierfür das Erbgut von mehr als 100.000 Personen, die in Island zwischen 1910 und 1990 geboren wurden, und verglichen es mit ihrem Bildungsniveau.
Sind intelligente Menschen vom Aussterben bedroht?

Um dir gleich die Angst zu nehmen: Das bedeutet nicht, dass die Menschheit immer dümmer wird. Es gibt Mechanismen, die den Schwund der Bildungs-Gene kompensieren. Immerhin haben mehr Menschen als je zuvor Zugang zu Bildung. Selbst, wenn weniger intelligente Menschen mehr Nachwuchs bekommen, könnten nicht-genetische Faktoren wie Schulen und Bildungseinrichtungen der Abwärtsspirale entgegenwirken. Wäre das jedoch nicht der Fall, könnten der Rückgang der Bildungs-Gene einen dramatischen Einfluss auf unsere Kultur haben, so die Forscher.

Wenn dieser Trend über viele Jahrhunderte andauert, könnten die Auswirkungen tief greifen.
Kari Stefansson , CEO der isländischen Genetik Firma deCODE

Die Studie belegt demnach das erste Mal, dass die Genetik in Bezug auf die Intelligenz zwar messbar ist, aber einen vergleichsweise geringen Einfluss auf unseren Bildungsstand hat. Denn obwohl unser Erbgut einen Rückgang an „Bildungs-Genen“ verzeichnet, steigt der durchschnittliche IQ in den Industrieländer kontinuierlich.

„Wenn wir die Verfügbarkeit und Qualität der Bildungsmöglichkeiten weiter verbessern, werden wir voraussichtlich auch weiterhin das Bildungsniveau der Gesellschaft insgesamt verbessern. Die Zeit wird zeigen, ob der Rückgang der genetischen Bildungsneigung einen erheblichen Einfluss auf die menschliche Gesellschaft haben wird“, schließt Stefansson ab.

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https://www.welt.de/kmpkt/article161299529/Warum-Intelligenz-vom-Aussterben-bedroht-ist.html

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Astrid Schulz-Evers
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Kevin Kraus
20.01.2017 03.34
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Astrid Schulz an Eltern im SHEV

SHZ, 19.1.17, E-Paper

An Sprach-Schulen eskaliert die Gewalt

Lehrer schreiben Brandbrief ans Schulamt / Streit zwischen Rumänen und Bulgaren

Neumünster/Kiel

Die Ereignisse überschlagen sich. Noch vor zwei Wochen teilte das Bildungsministerium auf Anfrage der CDU mit, dass es in Schulen, in denen ausländische Kinder Deutsch lernen (Daz-Klassen), keine Probleme gibt: Der obersten Schulaufsicht lägen „keine Hinweise auf Gewaltanwendungen oder Drohungen gegen Lehrer vor“.

Das gilt nicht mehr. Vor allem in Neumünster ist die Situation an einem DaZ-Zentrum – das ohnehin aufgelöst werden soll – eskaliert. Die Klassen werden nun auf andere Schulen verteilt – die aber „auf Grund ihrer Zusammensetzung auch Schwierigkeiten haben“, wie Schulrat Jan Stargardt einräumt.

In einem Brandbrief, dessen Existenz das Ministerium bestätigt, hatten Lehrer den Schulrat über unhaltbare Zustände unterrichtet. Sie beklagen, dass sie mit Tischen beworfen, beschimpft, beklaut und beleidigt werden. Einige Schüler – vorwiegend Rumänen und Bulgaren – seien eine Gefahr für jede Lehrkraft und „anarchische Zustände“ grenzten an Körperverletzung. Auch Mitschüler seien gefährdet. Ihnen würden gezielt Stifte ins Auge geworfen. Neuester Trend – jemanden ohne Vorwarnung die Treppe runterschubsen. Die Motivation gehe gegen null, die Teilnahme am Unterricht erfolge nur sporadisch. Auch Eltern haben sich massiv – mit Kampfhunden – in den Streit der Nationalitäten eingeschaltet und es kam auf dem Schulhof zu Massenschlägereien.


Die Lehrergewerkschaft GEW ist entsetzt. Die Zustände seien unhaltbar,
fast täglich sei die Polizei in der Schule.
„Die Lehrer dürfen nicht mit gesellschaftlichen Problemen allein gelassen werden, die durch die Zuwanderung entstehen“, erklärte GEW-Sprecher Bernd Schauer. Es sei allerhöchste Zeit, dass sich alle an einen Runden Tisch setzten: Lehrkräfte, Ministerium, Oberbürgermeister, Sozialer Dienst, Polizei und GEW. „Wir lösen keine Probleme, indem wir sie leugnen und den Kopf in den Sand stecken und

Maulkörbe
helfen nicht weiter“, ist Schauer überzeugt.

Volker Dornquast, der für die CDU die kleine Anfrage stellte, kündigte ein parlamentarisches Nachspiel an. Das Ministerium müsse schon am 3. Januar bei der Beantwortung seiner Anfrage von den Problemen gewusst haben. Es müsse „endlich Schluss sein mit dieser unerträglichen Schönrederei“. Verantwortlich für die Eskalation sei „die Wagenburgmentalität des Bildungsministeriums“. Sobald Lehrkräfte von Problemen berichteten, werde ihnen ein Maulkorb verpasst.

kim

http://www.shz.de/regionales/schleswig-holstein/mit-tischen-beworfen-und-beklaut-an-sprach-schulen-eskaliert-die-gewalt-id15876196.html
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Kevin Kraus
26.10.2016 18.35
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Schleswig-Holsteinischer Elternverein e.V. / G9 jetzt Schleswig-Holstein
26. Oktober 2016

G8 / G9 am Gymnasium – das läßt hoffen, dass auch bald SH (und der Landeselternbeirat der Gymnasien SH) dem Trend zur Rückkehr zu G9 am Gymnasium folgen wird: „Die Bürgerinitiative familiengerechte Schule und Bildung („G-ib-8“) forderte ein eindeutiges Bekenntnis zum neunjährigen Gymnasium...

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Kevin Kraus
12.09.2016 18.27
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Astrid Schulz an Eltern im SHEV

450 Jahre Johann-Heinrich-Voß-Schule

Aus dem Ostholsteinischen Anzeiger 10.9.16

„Quelle der Bildung in Ostholstein“

450 Jahre Johann-Heinrich-Voß-Schule: Eutiner Gymnasium feiert sein Jubiläum mit zahlreichen Gästen / Kulturfest zum Abschluss

Eutin

Auf 450 Jahre Schulbildung für die Stadt und das Umland blickt die Johann-Heinrich-Voß-Schule zurück. Eigentlich seien es sogar mehr als 700 Jahre, sagte Schulleiter Dr. Frithjof Löding gestern den Gästen aus Politik, Schullandschaft und Verbänden beim Festakt zum Jubiläum des Eutiner Gymnasiums. Ältester Gast war sicherlich Ernst Günter Prühs – Eutins Ehrenbürger und pensionierter Studienrat hat bereits 97 Sommerferien erlebt – wenn vielleicht auch nicht alle an der Voß-Schule.

Weit blickte Löding in seiner Rede zurück – ins Jahr 1309, als es erste schulische Ansätze (Lateinschule) im Kollegialstift in Eutin gab. Und Löding wies auf das „Geburtsdatum“ der Schule hin: Am 28. August 1566 ist in einer Urkunde die dauerhafte Besoldung eines Schulmeisters in Eutin erwähnt – der Grundstein für die spätere Gelehrtenschule, aus der die Voß-Schule hervorging.

In den Reden feierte sich die Schule selbst – oder ließ sich feiern: „Diese Schule ist die Quelle der Bildung in Ostholstein“, sagte Löding. Dr. Gabriele Romig vom Ministerium für Schule und Berufsbildung hob „das ausgeprägte Wir-Gefühl“ des Gymnasiums hervor. „Diese Schule ist ein lebendiges Haus des Lernens. Zwar keine heile Welt, aber hier wird ein vielseitiges Angebot gemacht und die Schüler können das Leben mitgestalten.“ Christian Petersen, Vorsitzender des Arbeitskreises Ost und selbst Schulleiter in Lübeck, unterstrich: „Hier wird Bewährtes bewahrt und Neues eingeführt, wenn es für gut befunden wurde.“

Bürgervorsteher Dieter Holst – vor 60 Jahren selbst ein Voß-Schüler – wies darauf hin, dass „450 Jahre Schule in Eutin nachwirken und Tradition Einfluss hat. Schüler, die diese Schule besuchen und besucht haben, können sich dieser Wirkung nicht entziehen“.

Professor Dr. Olaf Köller, Direktor des Leibniz-Instituts für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik an der Universität Kiel, referierte ausführlich über „Die Bedeutung des Gymnasiums“. Dabei ließ der empirische Bildungsforscher auch kritische Töne anklingen – allerdings allgemein auf das System Gymnasium bezogen. „ Von der Eliteanstalt zur Massenveranstaltung“ haben sich die Gymnasien gewandelt, so Köller. 1952 seien 80 Prozent eines Jahrgangs auf die Volksschule gegangen; 17 Prozent auf das Gymnasium. Heute erwerben teilweise 60 Prozent eines Jahrgangs die Hochschulreife. Großer Gewinner dieser „Bildungsexpansion sind die Mädchen“, sagte Köller.

Als Problemzone bliebe wiederum der Umstand, ob es den Gymnasien gelingt, die Schüler auf Studium, Beruf oder das Leben vorzubereiten. Nichtsdestotrotz schlussfolgerte Köller: „Das Gymnasium boomt – trotz oder wegen G8.“ Und da macht die Voß-Schule keine Ausnahme: Erst vor kurzem hatte Löding 80 neue Sextaner an der Schule begrüßt.


Der Festakt war aber nicht das einzige Ereignis, mit dem die Voß-Schule das Jubiläum feiert: Nach einem Sportfest, einem Sternlauf und einer Festschrift findet am 1. Dezember noch ein Kulturfest statt.

Alexander Steenbeck

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Kevin Kraus
02.09.2016 19.29
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Astrid Schulz an Eltern im SHEV

Salafistische Eltern – Staatsschutz warnt vor islamistischen „Hass-Kindern“

Veröffentlicht am 02.09.16 um 05:53 Uhr

[Bild © picture-alliance/dpa] Besucher einer Kundgebung des Salafistenpredigers Pierre Vogel 2013 in Frankfurt. Darunter waren auch Kinder.

Immer mehr Kinder geben in der Grundschule als Berufswunsch Dschihadist an. Frankfurts oberster Staatsschützer fordert: Notfalls müsse man salafistischen Eltern die Kinder wegnehmen. Der Kinderschutzbund warnt vor einem Religions-Rabatt bei solchen Entscheidungen.

Von Volker Siefert (hr-iNFO)

Mit ihren beiden Kindern im Schlepptau und einer Rohrbombe im Gepäck wird eine Mutter 2014 bei der Ausreise in den Dschihad geschnappt. Nun wartet sie auf ihren Prozess vor dem Landgericht Frankfurt. Seit die Frau aus der Untersuchungshaft entlassen ist, leben ihre Kinder wieder bei ihr.

Das ist einer von mehreren Fällen, in denen Wolfgang Trusheim eine neue Herausforderung für die Gesellschaft sieht. Der Leiter der Staatsschutz-Abteilung im Polizeipräsidium Frankfurt und seine Mitarbeiter beobachten bei ihrer Arbeit immer mehr Fälle sogenannter Hass-Kinder.

Diese Kinder werden nach Trusheims Darstellung von ihren Eltern von Kindesbeinen an zur Ablehnung aller „Ungläubigen“ und zu Hass auf die Gesellschaft erzogen. Spätestens in der Schule sei mit diesen Kindern fast nicht mehr umzugehen. Sie malten Kämpfer der Terrormiliz IS in Kampfmontur und fantasierten von ihrem zukünftigen Leben als Dschihadisten. „Sie bekommen zu Hause eingetrichtert, dass sie andere Kinder nicht akzeptieren sollen, weil sie Ungläubige seien“, sagte Trusheim zu hr-iNFO.

Polizist sieht Jugendämter in der Pflicht

Noch handelt es sich laut Trusheim um Einzelfälle. Aber der Staatsschützer warnt vor einem zunehmenden Problem. Weil salafistische Paare gemäß ihrer Ideologie viele Kinder wollten, werde die Zahl der Hass-Kinder in Zukunft steigen.


Der Polizist sieht die Jugendämter und Familiengerichte in der Pflicht, gegen solche Eltern vorzugehen. „Es kann nicht sein, dass Menschen, die versuchen, in den Dschihad auszureisen, ihre Kinder in Obhut behalten“, findet Trusheim. Im Zweifelsfall müssten die Behörden die Kinder aus solchen Familien herausholen. Seines Wissens gibt es in Frankfurt keinen Fall, in dem das geschehen ist.

Keine Auskunft von Sozialdezernentin

Die Zuständige in Frankfurts Stadtpolitik, Sozialdezernentin Daniela Birkenfeld (CDU), äußerte sich zu dem Thema nicht. Sie hat für ein Interview keine Zeit...

... weiterlesen unter: http://hessenschau.de/gesellschaft/staatsschutz-warnt-vor-islamistischen-hass-kindern,hasskinder-100.html

Quelle: hessenschau.de

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Astrid Schulz-Evers
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02.09.2016 06.56
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[SHEV] Noten? „Sitzenbbleiben“? – Die deutliche Mehrheit ist laut aktueller Umfrage dafür ...

DPhV begrüßt Ergebnisse der YouGov-Meinungsumfrage

Bundesländer, die Noten und Sitzenbleiben abschaffen, handeln gegen den Willen einer übergroßen Bevölkerungsmehrheit.

Als eindrucksvolles Votum gegen eine Abkehr vom Leistungsprinzip an unseren Schulen hat der Vorsitzende des Deutschen Philologenverbandes, Heinz-Peter Meidinger, die Ergebnisse der repräsentativen bundesweiten Meinungsumfrage von YouGov bezeichnet. Demnach halten 81 Prozent der Befragten die Beibehaltung des Sitzenbleibens für sinnvoll, 75 Prozent befürworten die Vergabe von Ziffernnoten an Schulen.


Bundesländer, die wie Hamburg das Sitzenbleiben in ganzen Jahrgangsstufen komplett abgeschafft haben bzw. wie in Schleswig-Holstein und Niedersachsen den Grundschulen ermöglichen, komplett auf Noten zu verzichten, handeln gegen den Willen der überwiegenden Mehrheit der Bevölkerung, gerade auch von Eltern und Schülern“,
betonte der Verbandschef in Berlin. Die Abschaffung von Noten und das Verbot des Sitzenbleibens in einzelnen Bundesländern suggeriere den Betroffenen, auch ohne vergleichende Leistungsbewertung und ohne das Erreichen von Standards könne man in der Schule und damit letztlich später auch im Leben erfolgreich sein. Das sei aber ein großer Irrtum, so der Vorsitzende.

„Zu einer erfolgreichen pädagogischen Arbeit gehört beides: Fördern und Fordern. Wer auf das Einfordern von Leistungen und Jahrgangsstufen-Standards verzichtet, der schadet den Zukunftschancen der Jugendlichen selbst am meisten!“, bekräftigte Meidinger.
Abschließend erinnerte der Verbandschef an eine vom DPhV vor einigen Jahren selbst in Auftrag gegebene Meinungsumfrage, wonach auch die große Mehrheit der vom Sitzenbleiben betroffenen Jugendlichen gegen ein Verbot des Sitzenbleibens ist, nicht zuletzt deshalb, weil sie das als zutiefst ungerecht empfinden gegenüber denjenigen, die sich in der Schule anstrengen.
Zudem habe 2004 die größte jemals in Deutschland durchgeführte Sitzenbleiber-Studie (RWE, Michael Fertig) ergeben, dass ein bedeutender Teil der Sitzenbleiber von der Wiederholung der Jahrgangsstufe profitiert und eine erheblich größere Chance hat, den erstrebten Schulabschluss zu erreichen als Nichtsitzenbleiber.


Von: Presse DPhV

http://www.dphv.de/aktuell/nachrichten/details/article/dphv-begruesst-ergebnisse-der-yougov-meinungsumfrage.html

https://yougov.de/news/2016/08/24/schule-grosse-mehrheit-fur-noten-und-sitzenbleiben/

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27.08.2016 05.46
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[SHEV] Aus Hamburg: Schulsenator Rabe – Burkas sind schon lange verboten


Behörde für Schule und Berufsbildung

Umgangsstil Schulsenator Ties Rabe: Kein verkrampfter Patriotismus an den Schulen

Burkas sind schon lange verboten, Fahnenappelle nicht nötig


26. August 2016 12:15 Uhr

Zur Forderung der CDU nach einem Burka-Verbot und einer Hymnen- und Fahnenpflicht an den Hamburger Schulen sagt Hamburgs Schulsenator Ties Rabe: „Die Debatte über das Burka-Verbot wundert mich. Das Burka-Verbot an den Hamburger Schulen habe ich bereits 2013 durchgesetzt. Denn ich sage sehr klar: Erziehungs- und Bildungsprozesse an unseren Schulen können nur dann erfolgreich gelingen, wenn Schüler und Lehrer ihr Gesicht zeigen. Erfolgreiche Kommunikation braucht Gesicht und Mimik.“

Rabe
weiter: „Überdies leuchtet es mir überhaupt nicht ein, warum junge Frauen ihre Individualität hinter einem Schleier verstecken müssen, während junge Männer das nicht tun. Die Erziehung zur Gleichberechtigung ist ausdrücklich im Hamburger Schulgesetz verankert – und wir nehmen das sehr ernst. Entsprechend konsequent gehen wir seit Jahren gegen die Burka vor. Bislang haben wir das Verbot gegenüber vier Schülerinnen ohne Abstriche durchgesetzt. So werden wir auch weiterhin handeln.

Etwas anderes ist es mit der Forderung, Schulen sollten morgens die deutsche National-Hymne abspielen und die deutsche Fahne hissen. Diese Tradition mag es in einigen Ländern geben. Aber in Deutschland wie in Hamburg haben wir seit langer Zeit einen gelassenen, entspannten und unaufgeregten Umgang mit unseren nationalen Symbolen entwickelt. Das hat unserem Land und unserer Stadt gut getan, und darauf können wir heute nach vielen Irrungen und Verfehlungen in der deutschen Geschichte stolz sein. Ich wünsche mir deshalb sehr, dass wir uns jetzt nicht durch Flüchtlingsdebatte einen verkrampften Patriotismus mit Fahnenappell und Hymnenzwang an den Schulen aufzwingen lassen, sondern unseren guten und unaufgeregten Umgangsstil beibehalten.“

26. August 2016 12:15 Uhr

http://www.hamburg.de/bsb/pressemitteilungen/6770682/2016-08-26-bsb-burka-patriotismus/


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Kevin Kraus
19.08.2016 12.23
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Astrid Schulz an Eltern im SHEV

Gesamtschulmanipulation der Bertelsmann-Stiftung

Unter dem Titel „Österreich ist reformunfähig“ berichtet Wolfgang Böhm in der Presse vom 18.8.2016 von einer kürzlich erschienenen Bertelsmann-Studie, der zufolge Österreich in Sachen Zukunftssicherheit der Politik auf Platz 16 von 41 untersuchten Staaten zu liegen kommt. Auf den ersten drei Plätzen liegen die skandinavischen Länder Schweden, Dänemark und Norwegen.

Er schreibt dazu: „Vor allem bei Generationsgerechtigkeit und Rente sowie in den Feldern Bildung und Integration muss Österreich noch deutlich zulegen. (…) Als Beispiel für Versäumnisse wird die Bildungspolitik genannt. (…) Ausdrücklich kritisieren die Studienautoren den ‚Widerstand der Konservativen und das Blockadepotenzial der Lehrergewerkschaft‘, die eine Reform verhindert haben. Schraad-Tischler verweist darauf, dass in Österreich noch immer eine Schule mit einer längeren gemeinsamen Eingangsphase verhindert werde, obwohl sich das Modell in vielen anderen Ländern längst bewährt habe.“

Nun scheint es so zu sein, dass der Bildung in dieser Bertelsmann-Studie breiter Raum eingeräumt wird. Also Grund genug, sich in dieser Thematik bei den Spitzenreitern umzusehen. Die letzte aktuelle PISA-Studie, die medial ständig als Bildungsgradmesser herangezogen wird, stammt aus dem Jahr 2012.

Dort finden wir bei den Ergebnissen folgende Reihung:

Österreich (Gesamtschule bis 10): Platz 18
Dänemark (Gesamtschule bis 16): Platz 22
Norwegen (Gesamtschule bis 16): Platz 30
Schweden (Gesamtschule bis 16): Platz 38

Viel kann also die Bildung im Bertelsmann-Ranking nicht wert sein, wenn der Spitzenreiter Schweden bei PISA 20 (!) Plätze hinter Österreich liegt. Es stellt sich die Frage, ob mit dieser angeblich seriösen Studie nicht eher Meinung in Richtung Gesamtschule transportiert werden soll. Man merkt die Absicht und ist verstimmt!

https://hofermatthias.wordpress.com/2016/08/18/gesamtschulmanipulation-der-bertelsmann-stiftung/

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Kevin Kraus
18.08.2016 15.52
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Astrid Schulz an Eltern im SHEV

[SHEV] „Die Lufthoheit über den Kinderbetten erobern“ – Die Kita-Pflicht als Kollateralschaden der Integration

• „Die Regierung will mit dem Ausbau der Ganztagsbetreuung eine 'kulturelle Revolution' erreichen. Wir wollen die Lufthoheit über unseren Kinderbetten erobern!" - in einem Interview mit dem Deutschlandfunk am 3.11.2002, zitiert u.a in Welt am Sonntag

Olaf Scholz (* 14. Juni 1958 in Osnabrück) ist ein deutscher Politiker der SPD und seit 2011 Erster Bürgermeister von Hamburg. Von 2007 bis 2009 war Scholz Bundesminister für Arbeit und Soziales. Seit 2009 ist er Landesvorsitzender der SPD Hamburg und stellvertretender Bundesvorsitzender.

https://de.wikipedia.org/wiki/Olaf_Scholz
https://de.wikiquote.org/wiki/Olaf_Scholz
______________________________________

Quentin Quencher 17.08.2016

Die Kita-Pflicht als Kollateralschaden der Integration

„Kindertagesstätten als Pflicht“ fordert Polizeigewerkschaftschef Rainer Wendt in seinem Buch, der ehemalige Neuköllner Bezirksbürgermeister Heinz Buschkowsky sagt ähnliches. So geht sie hin, die Freiheit. Folgen der Einwanderung zwingen dazu. Sozialistische Träume von der Entmündigung von Familien werden wahr.

Mit Blick auf die sich bildenden und sich gebildeten Parallelgesellschaften von Immigranten, hauptsächlich die von Muslimen, mögen diese alten feuchten sozialistischen Träume ja sogar sowas wie Kenntnisnahme und Reaktion auf die Wirklichkeit darstellen, was immerhin als Fortschritt erscheint im Vergleich zur Ausblendung der Wirklichkeit in vielen Medien oder bei den sogenannten Konservativen oder sogenannten Liberalen. Außerdem sind Wendts und Buschkowskys Forderungen sicher pragmatischer Natur und weniger ideologischer. Dennoch ist dieser Vorschlag zur Kindertagesstättenplicht nichts weiter als ein hilfloser Versuch eine Entwicklung aufzuhalten, die nicht aufzuhalten ist, wenn weiter Zuwachs in die Parallelgesellschaften erfolgt. Warum deshalb nicht gleich den Eltern die Kinder wegnehmen, so wie das Otto Ludwig Piffl (Horst Buchholz) im Video erklärt?

Halt! Hier mögen einige einwenden, diese Kindertagesstättenplicht betrifft doch nur die Immigranten, oder die die sich in in ihren ethnischen und religiösen Gemeinschaften abgekapselt haben. Schön wäre es, ginge dies. Ich stelle mir gerade einen Beamten vor, der an Hand einer Aktenlage entscheidet, ob ein Kind unter die Kindertagesstättenpflicht fällt. Ausschlaggebendes Kriterium ist dann vielleicht die Nationalität oder die Religion oder ein Sprachtest bei den Eltern. Das ergibt ein hervorragendes Beschäftigungsprogramm für Verwaltungen und Juristen. Dann doch besser die Kindertagesstättenplicht für alle. Familien haben sowieso zuviel Rechte und der Staat weiß eh besser wie Kinder erzogen werden sollen.

Das alte Lied: Der Staat weiß besser wie Kinder erzogen werden sollen


Gerne möchte ich glauben, dass diese kommunistischen Träume von der Schaffung neuer Menschen durch die Zerschlagung der Familien nicht Wirklichkeit werden. Als direkte Forderung würde es heute sicher mehr belächelt als bekämpft. Dennoch wird die Hintertür dafür geöffnet, wenn unter dem Vorwand Parallelgesellschaften verhindern zu wollen, deren Symptome mit Mitteln bekämpft werden, die mehr Kollateralschäden hervorrufen als Nutzen. Die Freiheit und die Familien werden geopfert für eine vermeintlich gute Sache. Ist so eine Kitapflicht erst mal installiert, wird sie Begehrlichkeiten von Ideologen wecken. Die der Kommunisten können wir vernachlässigen, die sind zu bedeutungslos geworden, aber wenn ich an die Grünen denke und deren Wunsch zur Umerziehung eines ganzen Volkes. Die werden sich eine solch geöffnete Tür nicht entgehen lassen und sich in den Kitas breit machen. Und nebenbei: Ob Wendt und Buschkowsky schon mal von dem Hormon Oxytocin, auch Kuschelhormon genannt, gehört haben? Hier ist es erklärt.

Wie denn aber verhindern, dass sich die Parallelgesellschaften weiter ausdehnen und verfestigen? Und wie soll die Integration den sonst gelingen? Ich habe keine Ahnung. Vielleicht erst mal dadurch, indem weitere Zuwanderung gestoppt wird, als erste Notmaßnahme sozusagen. Wenn wir so verfahren wie es Wendt und Buschkowsky in Bezug auf die Kinder fordern, werden wir bei dem Versuch den Flüchtlingen in Deutschland neue Wurzeln zu geben, unsere eigenen so beschädigen, dass am Ende keiner mehr welche hat. Dann lebe ich doch lieber mit der einen oder anderen Diaspora im Lande. Sie müssen ja nicht noch zusätzlich durch weitere Zuwanderung oder finanzielle Unterstützung in Form von Sozialleistungen gefördert werden.

Dieser Text ist zuerst erschienen auf Quentin Quenchers Blog Glitzerwasser hier

http://www.achgut.com/artikel/die_kita-pflicht_als_kollateralschaden_der_integration

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Kevin Kraus
28.07.2016 11.46
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Astrid Schulz an Eltern im SHEV

[SHEV] INKLUSION? Gilt nicht nur für BW! – GEW-Landeschefin: „Das, was derzeit stattfindet, hat den Begriff Inklusion nicht verdient...
Anmerkung: Mitverantwortlich für das Desaster ist aber auch die GEW – die vehement für die Einheitsschule und „Inklusion für alle“ eintritt!
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26.07.2016 (Aktualisiert 22:04 Uhr)
GEW-Landeschefin: Inklusion geht auf Kosten der Kinder

GEW-Landeschefin Doro Moritz.
Daniel Bockwoldt/Archiv
Heidelberg dpa Die Landesvorsitzende der Lehrergewerkschaft GEW, Doro Moritz, hat zum Ferienstart der Inklusion an den Schulen im Südwesten ein verheerendes Zeugnis aus.

„Das, was derzeit stattfindet, hat den Begriff Inklusion nicht verdient und geht auch auf Kosten der Kinder“, sagte Moritz der „Rhein-Neckar-Zeitung“ (Mittwoch). Aus den Schulen gebe es „nur negative Rückmeldungen“. Sowohl den allgemeinen als auch den Sonderschulen fehle Personal.

Das Argument der Landesregierung, Sonderpädagogen seien nicht verfügbar, wolle sie nicht gelten lassen: „Wir haben unsinnigerweise einen hohen Numerus Clausus für das Studium.“ Dieser liege zum Teil bei 1,9. Hilfreich wäre zudem ein Sonderstudiengang zur Weiterqualifizierung. „Aber dieser Weg wird ständig verschleppt“, so Moritz weiter.

http://www.schwaebische.de/region/baden-wuerttemberg_artikel,-GEW-Landeschefin-Inklusion-geht-auf-Kosten-der-Kinder-_arid,10497931.html

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