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Wikipedia
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Sigmar Salzburg
22.10.2016 04.02
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Th. Ickler bei Sprachforschung.org:

Wikipedia über die „Deutsche Sprachwelt“:

Die DSW erscheint in nicht mehr amtlicher Rechtschreibung von 1901.

Das ist eine Halbwahrheit und eine Gemeinheit. Formal galt zwar die amtliche Rechtschreibung von 1901 für die Schulen weiter bis zur Reform 1996. Es gab aber eine ebenfalls amtlich vorgesehene und gebilligte Weiterentwicklung der Schreibweisen, die der Duden aufnahm. Die DSW erscheint in der Rechtschreibung von 1995 und nicht in einer der seither vorgelegten Varianten einer anerkannt fehlerhaften und gegen den Mehrheitswillen durchgesetzen Reformschreibung.

Außerdem wäre auf den Sinn von „Amtlichkeit“ hinzuweisen gewesen: Verbindlichkeit für die Schulen. Die FAZ erscheint auch nicht in amtlicher Rechtschreibung.

sprachforschung.org 22.10.2016

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Sigmar Salzburg
12.09.2015 10.14
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„Wiki“ hawaiisch für „schnell“

Joschka Fischer
Polizeiakte gefunden

sueddeutsche.de 11. September 2015, 18:42 Uhr

Wikipedia ist schnell, wenn auch grammatisch schwach.
Brockhaus muß passen: Aktualisierung um 00:50 Uhr, 12. Sep. 2015:


Bei der Planung der Demonstration war unter Beteiligung Fischers der Einsatz von Molotowcocktails diskutiert worden. Nachermittlungen der Frankfurter Staatsanwaltschaft zu diesem Vorfall wurden 2001 durch den Umstand behindert, dass die Hessische Staatskanzlei unter SPD-Ministerpräsident Holger Börner von der Staatsschutzabteilung des Polizeipräsidiums Frankfurt alle Unterlagen über Fischer angefordert hatte, als dieser 1985 in Wiesbaden Umweltminister wurde, und seitdem über den Verbleib der Akten nichts bekannt war... Im September 2015 tauchte die, seit 1985, 30 Jahre¹ verschollene Polizeiakte Fischer in einen herrenlosen Koffer am Frankfurter Flughafen wieder auf. Das Schriftstück enthält Fotos, Fingerabdrücke und Daten und dokumentiert die Verstrickung Fischers in die linksradikale Szene.
https://de.wikipedia.org/wiki/Joschka_Fischer

¹) schwache Kommasetzung + für schwache Rechner 2015 minus 1985 ausgerechnet;
Fischer ist nicht nur polizei- sondern auch hierbekannt.

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Sigmar Salzburg
14.05.2015 17.56
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Neue Studie: Jährliche Bettelei täuscht – Wikipedia erstickt im Geld

Einmal im Jahr geht die Wikipedia auf Betteltour, und ihre Nutzer erhalten den Eindruck, dass finanzielle Unterstützung dringend notwendig sei, um die Online-Enzyklopädie am Leben zu erhalten. Doch dieser Eindruck täuscht. Tatsächlich werden nur die Mitglieder der Wikimedia-Foundation finanziell immer üppiger ausgestattet:

Few things seen on Wikipedia aggravate its users more than the annual fundraising banners. Yet millions of people continue to contribute, seeming to think that Wikipedia will „go offline“ if they aren't given more donations. […]

In der deutschen Wikimedia-Stiftung vernetzte man sich zügig mit der feministischen Fraktion, was dazu beitrug, dass in der Wikipedia bis heute massiv rufmörderische Einträge über die Männerbewegung und ihre Mitglieder online stehen. Ein Selbstbedienungsladen hilft dem anderen.
posted by Arne Hoffmann @ 8:20 vorm.

genderama,blogspot 13.5.2015

In ähnlicher Weise hat sich die deutsche Wikipedia mit den Propagandisten der Rechtschreib„reform“ verbündet und betreibt die Verfolgung Andersschreibender durch Aussperrung und Zwangsänderung ihrer Texte.

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Sigmar Salzburg
01.07.2014 17.23
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Wie relevant und glaubwürdig ist Wikipedia?

Theodor Ickler hatte vor einem halben Jahr gelästert:

Frau Beuschel-Menze (#2533) steht, wenn man dem Wikipedia-Eintrag folgt, kurz vor der Heiligsprechung.

„Sie verändert das Lernen in der Bundesrepublik Deutschland seit Mitte der 1980er Jahre grundlegend durch ihre Entwicklung der 5-Fächer-Lernbox aus Vollpappe.“

Diesen enormen Einfluß konnte sie ausüben, seit sie die Ranschburgsche Ähnlichkeitshemmung für sich entdeckte. So hat sie, wie man liest, Deutschland davor bewahrt, bei PISA noch schlechter abzuschneiden.

Ich hatte dazu recherchiert:

Der Wikipedia-Eintrag wurde lt. Versionsgeschichte am 7. Juni 2006 von einem „Frohmut“ angelegt, der auch über 30 Bearbeitungen vornahm. Der in dem Artikel erwähnte Ehemann Frohmut Menze wurde am 6. Februar 2013 von „Frohmut“ entfernt, der auch am 24. Mai 2011 die Vollpappen-Version eingefügt hat. – Alles sehr relevant entsprechend den Wikipedia-Normen!

Daß Leute in Wikipedia ihre eigene Heiligsprechung vorantreiben, ist sicher weitverbreitet. Die folgende, diesmal keiner Rechtschreibgröße, dürfte jedoch bei der zuständigen Institution der Kirche auf Widerstand stoßen:

Aus einer früheren Wikipedia-Version:

Dr. Berger ist heute im deutschsprachigen Raum der bedeutendste Vertreter der Neuthomismus. Seit 2003 ist er auch Herausgeber und Schriftleiter der von Wilhelm Schamoni begründeten Zeitschrift „Theologisches. Katholische Monatsschrift'“.

Auch nach der überarbeiteten Fassung muß man zu der Überzeugung kommen, daß wir Zeitgenossen des bedeutendsten lebenden Theologen römisch-schwulischer Konfusion sind. Manche meinen, daß der Artikel ausführlicher sei als der über Thomas Mann und daß Berger ihn hauptsächlich selber verfaßt habe.

Daran könnte etwas Wahres sein. Laut Wikipedia ist er der Herausgeber des „Internationalen Thomistischen Jahrbuchs Doctor Angelicus“. Der wichtigste Beiträger nannte sich laut Versionsgeschichte:


Benutzer: Doctor angelicus
„Doctor angelicus“ ist ein katholischer Theologe, der sich dem 2. Vatikanischen Konzil verpflichtet weiss und dankbar der beiden Konzilspäpste, Johannes XXIII. und Paul VI., gedenkt. Er beobachtet mit Interesse und Amusement gewisse benedicti, die zu wissen vorgeben, vor ihrer Geburt um '68 sei es dem katholischen Kosmos besser gegangen.

Auch ein anderer Anonymus mit einem griechischen Namen kommt zumindest als Schreibpartner in Frage.

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Sigmar Salzburg
17.06.2014 18.33
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Wikipedia-Manipulatoren

Neue Regeln:
Bezahlte Wikipedia-Autoren sollen sich outen


Wer Geld dafür bekommt, Wikipedia-Texte zu ändern, muss das künftig offenlegen. Die Regeländerung beim Online-Lexikon soll im Firmenauftrag geschönte Einträge verhindern. Im vergangenen Jahr hatte es Ärger wegen solcher Manipulationen gegeben.
spiegel.de 17.6.2014

Gilt das auch für bezahlte Löschtrolle? Die haben gute Chancen, in der Wikipedia-Nomenklatura aufzusteigen; nach Manfred Riebe:

Nodutschke alias Pavel Andreas Richter

Pavel Richter ist seit 1. August 2009 Geschäftsführer von Wikimedia-Deutschland. …

Einigen ist Pavel Richter bekannt als Wikipedia-Autor (Benutzer: Schreibvieh) http://de.wikipedia.org/wiki/Benutzer:Schreibvieh
Dort bekennt Benutzer:Schreibvieh: Ich war früher als Benutzer:Nodutschke in der Wikipedia aktiv...

Nodutschke war als bezahlter „freier Unternehmensberater“ vornehmlich destruktiv tätig und löschte professionell auch unter vielen anderen Pseudonymen. Konstruktive Artikelarbeit leistete er über viele Jahre hinweg nicht.

Der „freie Unternehmensberater“ bekannte, daß er von seinem Führungsoffizier pro gelöschter Zeile 50 Cent erhielt, später 67,5 Cent...

vrs-ev.de/forum 7.11.09

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Sigmar Salzburg
19.03.2014 11.25
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Ausgebürgerte Deutsche und „neuartige“ Deutsche

Truppen-Versorgung: US-Marine will Strom aus dem All zur Erde beamen

... Vor knapp hundert Jahren entwickelte der deutsche Physiker Hermann Oberth das Konzept des Kraftwerks im Weltall...
spiegel.de 18.3.2014

Davon hatte ich allerdings schon in meiner Kindheit gelesen. Nun muß ich mich von Wikipedia belehren lassen, daß Hermann Oberth gar kein deutscher Physiker war:

Hermann Julius Oberth (* 25. Juni 1894 in Hermannstadt, Siebenbürgen, Österreich-Ungarn; † 28. Dezember 1989 in Nürnberg) war ein siebenbürgischer Physiker und Raketenpionier.

2002 wurde die Akte „Oberth“ bei den Wikis angelegt. Am 23. Dezember 2004 war er noch „ein deutscher Physiker und Raumfahrtpionier.“ Dann wurde er ein „ein deutsch-österreichischer Physiker und Raketenpionier“. Erst am 1. Februar 2008 wird er „ein siebenbürgischer Physiker ...“(und Max Planck ein schleswig-holsteinischer Physiker?)

Dagegen kennen Spiegel und sicher auch Wikipedia keine derartigen Ausgrenzungen, wenn sich über die heute amtlich so genannten „neuartigen Rundfunkgeräte“ ein „neuartiger Deutscher“ vorstellt:


Ein Deutscher posiert in Syrien mit abgeschlagenen Köpfen und lässt das grausame Bild ins Internet stellen. Wie wird ein Paketzusteller und Familienvater aus Dinslaken zum fanatischen Gotteskrieger? Wie eine Trophäe hält der aus Dinslaken stammende Mustafa K. (24) einen abgetrennten Kopf mit seiner rechten Hand am Schopf. Dabei grinst er in die Kamera. Zu seinen Füßen liegt ein weiterer vom Rumpf abgeschnittener Schädel neben einem Torso mit abgetrennten Gliedmaßen. spiegel.de 27.2.14

Zur 800jährigen Geschichte Siebenbürgens schreibt Wikipedia übrigens noch:
Trotz der türkischen Oberhoheit blieb Siebenbürgen weiterhin ein christliches Land, in dem nie auch nur eine einzige Moschee errichtet wurde.

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Sigmar Salzburg
01.03.2014 08.07
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Aus der Arbeit der Tugendterroristen

Der Wikipedia-Denunziantenstadl gegen einen unangepaßten Kleinverleger:

Andreas Krause Landt (* 1963 in Hamburg, seit 2013 Andreas Lombard) ist ein deutscher Journalist und Verleger.
[...]
Am 30. Juli 2013 spricht sich Landt gegen eine Adoption von Kindern durch gleichgeschlechtliche Ehepaare aus

So etwas gehört allenfalls in eine Fußnote. Die Bezeichnung „Ehepaare“ ist (bewußt?) nicht gesetzeskonform. Ursprünglich sollte der Eintrag den Betroffenen sogar als „homophob“ an den Pranger stellen:

Version vom 30. Juli 2013, 16:34 Uhr (Bearbeiten) (rückgängig)
83.60.27.113 (Diskussion)
(→‎Leben)
Krause Landt erhielt 2007 den [[Gerhard-Löwenthal-Preis|Gerhard-Löwenthal-Preis für Journalisten]]. Zuletzt ist er mit homophioben Ansichten in die Oeffentlichkeit getreten [http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/politischesfeuilleton/2194939/], Deutschlandradio am 30. Juli 2013 (Die Kindern hoert der Spass auf: Zur Adoption in der Hono-Ehe)

(Schnelligkeit geht vor Rechtschreibung bei der Wiki-Stasi!)

Geä. 6.3.14

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Sigmar Salzburg
15.02.2014 17.40
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Die deutsche Wikipedia ist nur mit Vorsicht zu benutzen

Heute wird des 450. Geburtstages Galileo Galileis gedacht:

Spätestens bei der Umsiedlung nach Florenz trennte sich Galilei von Marina Gamba, seiner Haushälterin, mit der er drei Kinder hatte: Virginia (Ordensname: Maria Celeste; 1600–1634), Livia (Ordensname: Arcangela; 1601–1659) und Vincenzio (1606–1669).

Vincenzo or Vincenzio Gamba (1606–1649), later Vincenzo Galilei (1619), was the illegitimate son of Galileo Galilei (1564–1642) and his mistress Marina Gamba (1570–1612). Vincenzo was legitimated by his father in 1619.

Vincenzio Galilei (Padova, 21 agosto 1606 – Firenze, 16 maggio 1649) dopo Virginia e Livia fu il terzo e ultimo figlio di Galileo Galilei. Si interessò di meccanica e fu autore di versi d'amore.

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Sigmar Salzburg
25.11.2013 10.49
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Mehr Frauen gewünscht

Wikipedia sucht neue Autoren
Die Online-Enzyklopädie Wikipedia findet viele Nutzer, aber es mangelt an Autoren. Die Qualität der Artikel nimmt ab, der Frust nimmt zu. Auf der „WikiCon“ beraten Wikipedianer über die Zukunft ihres Projektes. Mehr Frauen und weniger Eigenvermarktung stehen auf der Agenda.


Schillernde Wikipedia-Szene: Exzellente Artikel, ehrenamtliches Engagement und kreative Gemeinschaft sind die eine Seite. Ständiger Frust, tiefe Kränkungen und persönliche Verletzungen die andere...

Allerdings sagen auch WikiCon-Teilnehmer, dass sie sich aus Angst vor Pöbeleien auf Nischenthemen konzentrieren, sich von politisch umstrittenen Themen fernhalten. Dies, aber auch Anonymität und Textlastigkeit der Wikipedia stoßen vor allem Frauen ab.

„Die Technik ist keine große Hürde für Frauen, sie kommen damit klar“, sagt Silvia Stieneker, die im Frauencomputerzentrum Berlin (FCZB) jeden Monat das Schreiben und Bearbeiten von Wikipedia-Artikeln unterstützt...

Der Sozialwissenschaftler Dirk Franke, Wikipedia-Aktiver der ersten Stunde, ist nun dabei, mit vielen anderen das Regelwerk für die Autoren so zu ändern, „dass man den PR-Leuten klar sagt, was geht und was nicht, dass Wikipedia-Artikel neutral sein müssen und dass alles belegt sein muss“ ...
„Als Vorstand von Wikimedia Deutschland finde ich es toll, dass sich die Community darum kümmert“, sagt Pavel Richter, der die Geschäfte des Vereins leitet, der hinter der Wikipedia steht...
n-tv.de 24.11.2013

Zu Pavel Richter siehe hier und dort. Auf Frauen dieses Strickmusters könnte man gerne verzichten. Michael Klonovsky sieht die Wikipedia politisch als linken Denunziantenstadl, wie er schon hier anklingen läßt:

Die „Rechtsextremismusforscher“ Martin Dietzsch und Anton Maegerle „verorten den von ihnen mit ‚Kettenhund’ betitelten Klonovsky ... in der Neuen Rechten“, kann man in Wikipedia lesen (dabei ist mir alles Neue ein Graus!). Der aparte Tiervergleich taucht auf der Seite mal auf, dann verschwindet er wieder, weil diese Gesinnungs-Paparazzi natürlich wissen, über wessen Geisteszustand er tatsächlich Auskunft gibt und ihn lieber weghaben wollen; er ist aber im Anmerkungsteil jederzeit abrufbar.
michael-klonovsky.de

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Sigmar Salzburg
05.10.2013 03.54
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Indoktrination vor Information bei Wikipedia

Eben lese ich in „Sprachforschung.org“:

Kommentar von Theodor Ickler, verfaßt am 04.10.2013 um 08.02 Uhr
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=1184#24174

Personenartikel beginnen bei Wikipedia oft mit einer abschließenden Be- und Verurteilung, was für ein Lexikon doch recht ungewöhnlich ist.

Max Wundt (* 29. Januar 1879 in Leipzig; † 31. Oktober 1963 in Tübingen) war ein antisemitischer und nationalsozialistischer deutscher Philosoph.
Erst dann folgen die biographischen Einzelheiten. [...]
______

Auch mir fiel auf, daß in Wikipedia des öfteren die Indoktrination über die Information gestellt wird. Über Prof. Gudewill, in dessen Seminar ich jahrelang mitgespielt habe, wird als einzig anscheinend Erwähnenswertes mitgeteilt:

Kurt Gudewill (* 3. Februar 1911 in Itzehoe; † 29. Juli 1995 in Kiel) war ein deutscher Musikwissenschaftler. [...]
… 1944 wurde er habilitiert, 1945 Dozent und 1952 außerplanmäßiger Professor für Musikwissenschaft.[1]

Gudewill war Mitglied (Nr. 166.492) der NSDAP vom 1. November 1929 bis 1. Oktober 1930 und erneut ab 1. Mai 1937 (Nr. 4.782.103). Er gehörte der SA seit 1933 an und war Tenorhornist im Musikzug der SA-Standarte 85 Dithmarschen.[2]

Kein Wort über seine wissenschaftlichen Leistungen und darüber, daß er jahrelang Präsident der Internationalen Heinrich-Schütz-Gesellschaft war.

Dafür erfuhr ich allerdings bei Wikipedia Entlastendes über einen anderen meiner Lehrer:


Gerhard Moritz Graubner (* 29. Januar 1899 in Dorpat, Estland; † 24. Juli 1970 in Hannover) war ein deutscher Architekt und Hochschullehrer.
Graubner war Schüler und später Assistent von Paul Bonatz und einer der bedeutendsten Vertreter der sog. Stuttgarter Schule. ...

Von 1940 bis 1967 war Graubner ordentlicher Professor für Entwerfen und Gebäudekunde an der Technischen Hochschule Hannover und wurde dort zu Unrecht von Kollegen denunziert...

Ich erinnere mich, daß damals verbreitet wurde, er habe im 3. Reich als „Architekt des Führers“ in SA-Uniform Vorlesungen gehalten.

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Sigmar Salzburg
15.07.2013 13.43
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Manipulator_innen bei Wikipedia

Arglos war ich bei meinem letzten intensiven Besuch bei Wikipedia auf eine Wikipedia-Aktivistin gestoßen, die mir bislang unbekannt war. Jetzt lese in der Internet-Ausgabe des Magazins „eigentümlich frei“ folgendes:

Nahezu alle großen bürgerlichen Zeitungen und Zeitschriften wie die „FAZ“, die „Welt“, die „Süddeutsche Zeitung“, das „Handelsblatt“, die „Neue Zürcher“ und der „Focus“ haben in den vergangenen Jahren über die Zeitschrift eigentümlich frei berichtet. Sie alle beschreiben ein radikalliberales oder libertäres Magazin. In der Internetenzyklopädie Wikipedia aber klingt das völlig anders. Warum?

Seit Oktober 2012 werden die Wikipedia-Einträge über die Zeitschrift eigentümlich frei und deren Herausgeber André F. Lichtschlag manipuliert...

Wer sich wehrt, macht sich in ihren Augen erst recht „verdächtig“. Prominente Gegenstimmen werden systematisch verschwiegen. Frieden hieß unter Stalin und Hitler der Krieg. Und „liberal“ schimpfen deren Adepten, die sich selbst hinter Wikipedia-Masken wie „Fiona Baine“, „San-Fran Farmer“ oder „Bürgerlicher Humanist“ verstecken, jetzt eben „nazinah“ oder „neurechts“. Dabei arbeiten sie womöglich nicht einmal zufällig mit den alten Mitteln der Stasi für Zersetzung.
http://eifrei.de/

Ein Blick zur Männergleichstellungsseite Wikimannia könnte ein wenig Licht in die Existenz dieser Dunkelmänner bzw. –frauen bringen: http://wikimannia.org/Fiona_Baine

Ansonsten siehe auch den Link zu Manfred Riebes Erfahrungsberichten in diesem Artikel.

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Sigmar Salzburg
12.07.2013 10.25
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Aus der Arbeit der Wikipedia-Autor*innen

Am 3. Juli 2012, 06:18 Uhr wurde von „Kartoffelkopf“ ein Eintrag über Anita Sarkeesian angelegt, und zwei Tage später stand schon zu lesen:

Version vom 5. Juli 2012, 21:19 Uhr
Anita Sarkeesian ist eine feministische Videobloggerin, die sich kritisch mit der Darstellung und Rolle der Frauen in den Medien befasst. Sie erfuhr internationale Beachtung in den Medien nachdem ihr Kickstarterprojekt „Tropes vs. Women in Video Games“ massive sexuelle und rassistische Beschimpfungen gegen ihre Person auslöste.

Etwa 200 Bearbeitungen erfolgten bis zur ...

Version vom 4. Juni 2013, 21:08 Uhr
Fiona Baine (Diskussion | Beiträge)
(→‎Leben: Titel ergänzt)

Anita Sarkeesian (* 1984 bei Toronto) ist eine in Kanada geborene feministische Medienkritikerin und Videobloggerin, die sich mit der Darstellung und Rolle von Frauen in der Populärkultur befasst. Sie erfuhr internationale Beachtung in den Medien, nachdem ihr Kickstarterprojekt „Tropes vs. Women in Video Games“ sexistische und rassistische Beschimpfungen gegen ihre Person ausgelöst hatte.

Dann hatte dieselbe Bearbeiterin wohl das Gefühl, sich „zeitgemäßer“ und in genauerem „Deutsch“ ausdrücken zu müssen, denn anscheinend wurde Frau Sarkeesian nur im Internet beschimpft:

Version vom 4. Juni 2013, 21:16 Uhr
Fiona Baine (Diskussion | Beiträge)
(genauer)

Anita Sarkeesian (* 1984 bei Toronto) ist eine in Kanada geborene feministische Medienkritikerin und Videobloggerin, die sich mit der Darstellung und Rolle von Frauen in der Populärkultur befasst. Sie erfuhr internationale Beachtung in den Medien, nachdem ihr Kickstarterprojekt „Tropes vs. Women in Video Games“ einen sexistischen und rassistischen Shitstorm gegen ihre Person ausgelöst hatte.

Genau einen Monat später erschien der neue ss-Reform-Duden, der den unappetitlichen „Shitstorm“ leichtfertig unter die achtbaren deutschen Wörter einreihte.

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Sigmar Salzburg
29.05.2013 13.02
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Schwindeleien auf Wikipedia

Diese Geschichten sind ein Witz
einestages.spiegel.de 29.5.2013

Oliver Klatt zählt zwanzig umfangreiche Schwindeleinträge in Wikipedia auf, die mitunter über Jahre unerkannt blieben. Ich selbst entdeckte 2005 im englischen Artikel über Lautenmusik, daß unter die berühmten Namen Dowland, Gaultier, Johann Sebastian Bach, Sylvius Leopold Weiss eine ganze Lautenistendynastie, Georg-Anton Sautscheck, Johann Joachim Sautschecl, Gotthold Ephraim Sautscheck und Konradin Aemilius Sautscheck, eingereiht war (vermutlich durch Roman Turovsky-Savchuk).

Schlimmer als solche Juxeinträge sind bei Wikipedia allerdings die orthographischen und politischen Korrektheiten, die von den herrschenden anonymen Einflußgruppen durchgesetzt werden.

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Sigmar Salzburg
12.02.2013 02.50
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Was alles im Wikipedia-Gedächtnisloch verschwindet!

Roger Herter (FDS-Seite) hat bei Wikipedia eine Beobachtung gemacht:

Im Wiki-Eintrag über Frau Wanka ist der Staatsräson-Ausspruch aus dem „Spiegel“, der dort seit 2006 samt Link zum Artikel seinen Platz hatte, gerade (10.Februar 2013) als „sinnlos“ und „irreführend“ gelöscht worden.

sprachforschung.org 12.2.2013

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Sigmar Salzburg
05.12.2012 08.23
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Manipulatoren bei Wikipedia

Pressefreiheit unter Beschuss

Dass Politiker versuchen, Berichterstattungen zu verhindern, ist längst nicht der einzige Angriff auf die Pressefreiheit in Deutschland. Dafür gibt es weit subtilere Methoden.
von Hans-Olaf Henkel

… Im Internet ist die Pressefreiheit besonders bedroht. Neuerdings ist Wikipedia das Schlachtfeld perfider Anschläge auf die Pressefreiheit. Ideologen geht es dabei nicht mehr nur um Einflussnahme auf Presseorgane, sondern um ihre Vernichtung. Zurzeit versuchen sie, das intellektuell anspruchsvolle, der Freiheit verpflichtete Magazin „Eigentümlich Frei“, über Manipulationen von Wikipedia sturmreif zu schießen. Es gehört zur toleranten Grundeinstellung dieses Blattes, welches weder „links“ noch „rechts“, sondern „liberal“ zu verorten ist, sich nicht nur mit Vertretern der politisch korrekten Mitte auseinanderzusetzen. Im „Ef“-Magazin kommen auch ganz Linke und ganz Rechte zu Wort. Es geht regelmäßig sowohl um politische als auch kulturelle Themen (FDP-Schäffler schreibt eine Kolumne über den Euro, ich eine über die Jazzmusik). Durch offensichtlich manipulierte und bewusst übergewichtete Verweise auf „rechte“ Autoren beziehungsweise Interviewpartner soll das Blatt von der liberalen in die rechtsradikale Ecke geschoben und damit aus dem Verkehr gezogen werden…

Hans-Olaf Henkel, geboren 1940 in Hamburg, ist Autor und Honorarprofessor an der Universität Mannheim. Bekannt wurde der langjährige IBM-Manager vor allem als Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI).

handelsblatt.com 29.10.2012

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