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Sigmar Salzburg
09.02.2017 05.37
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Die „gezielte Variantenführung”...

... ist ein Einbruchswerkzeug der Rechtschreib„reformer“. Nach dem Kriege eingebürgerte Bequemlichkeitsschreibungen wie „Fotograf“ und „Telefon“ für „Photograph“ und „Telephon“ werden auf ähnlich gebildete Wörter ausgedehnt und „empfohlen“, obwohl sie im wissenschaftlich maßgebenden englischen Sprachraum immer noch unverändert gebraucht werden:

„Ist das Universum eine Holografie?“
Unser dreidimensionales Universum könnte durch ein zweidimensionales Quantenfeld erschaffen sein und damit nur eine Art Holografie – so eine Theorie. Ob dieses Modell zu den Beobachtungsdaten passt, haben Physiker nun anhand der Messdaten des Planck-Satelliten überprüft. Ihr Fazit: Das Holografie-Modell steht bei der Beschreibung der Prozesse im frühen Kosmos dem Standardmodell kaum nach...

Das zurzeit gängige kosmologische Standardmodell, das sogenannte Lambda Cold Dark Matter Modell (ΛCDM), beschreibt zwar frühe Turbulenzen im Kosmos mit zwei seiner sechs Parameter – und kann die kosmische Inflation zumindest in Teilen beschreiben. Bewiesen ist aber auch dieses Modell bisher nicht...

„Das Holografie-Modell ist wie ein Rosetta-Stein, der zwischen den bekannten Quantenfeldtheorien ohne Gravitation und dem noch unerforschten Gebiet der Quantengravitation übersetzt“, erklärt Erstautor Niayesh Afshordi von der University of Waterloo. Dadurch könnte dieses Modell möglicherweise die Diskrepanzen zwischen Einsteins Allgemeiner Relativitätstheorie und den Phänomenen der Quantenphysik beseitigen – so jedenfalls die Hoffnung der Physiker... (University of Southampton, 01.02.2017 – NPO)

[„We test a class of holographic models for the very early Universe …“]

scinexx.de 1.2.2017
Ganz soweit wie die Skandinavier mit ihrem „Akvavit“ sind wir noch nicht. Sonst müßten wir auch „Kvantenteorie“ schreiben.– Die Vorstellung einer holographischen Welt stammt von David Bohm, um quantenphysikalische Effekte begreifbar zu machen.

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Sigmar Salzburg
16.11.2016 04.54
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Heinz Erhardt: Man schreibt sie mit „ph“– ich weiß

Spiegel online

Drohnenvideo zeigt [die] Größenunterschiede: Walmutter spielt mit Kalb und Delfin
Im Video heißt es dann groß:
EIN DELPHIN GESELLT SICH HINZU.
„Delfin“ war auch der Wunsch des Nazi-Erziehungsministers Rust. Eine völlig überflüssige „Reform“, wo doch die Anglophonen (Dudenempfehlung neu: „Anglofonen“) immer noch Dolphin und Telephone schreiben. So werden die Bequemlichkeitsschreibungen Telefon und Fotograf als Einbruchslücke in die bewährte ph-Schreibung benutzt – die sogenannte „gezielte Variantenführung“. Rust war schon beim „Filosofen“ angelangt. Da hat man die 96er-Reformaffen noch zurückgehalten.

Nebenbei: Die Beliebtheit von oft nichtigen Videos steigt, besonders bei „Focus“. Man kann so schön unentrinnbar Werbung einbauen. Will man dieses Video, wie angeboten, versenden, meldet das System aber, daß es das gar nicht gibt.

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Sigmar Salzburg
08.11.2016 14.23
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Titel zum Büchnerpreis

Polyfonie und Ferkeldeutsch
Neue Zürcher Zeitung-06.11.2016

„Polyfonie“ (dudenempfohlen) statt „Polyphonie“ ist für gebildete Musiker genauso banausisch wie (noch nicht reformiert) „Filosofie“ für „Philosophen“.

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Sigmar Salzburg
07.11.2016 08.37
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Feinfühlige Absicht oder reformierte Beliebigkeit?

Kulturstaatsministerin Monika Grütters lt. DR Kultur:
„Wir brauchen, davon bin ich überzeugt, die provozierenden Künstler, die verwegenen Denker. Wir brauchen die Utopien, die sie entwerfen, die Phantasie, die sie antreibt. Aber auch die Schärfe ihres Verstandes. Sie verhindern damit, das intellektuelle Trägheit, argumentative Fantasielosigkeit und ja, auch politische Bequemlichkeit die Demokratie einschläfern.“
deutschlandradiokultur.de 5.11.2016

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Sigmar Salzburg
13.09.2016 11.43
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Die reformistische Fehlerlösung

Delfin-Dame Delphi hat im Duisburger Zoo ein Jungtier zu Welt gebracht.
derwesten.de 25.12.2015

Jetzt ist „Delphin“-Schreiben kinderleicht:

Ostsee
Kinder schwimmen mit Delfin in Kieler Förde
In der Kieler Förde schwimmt ein Delfin – zum Entzücken der Badegäste. Die schwimmen mit dem zutraulichen Tier und begeben sich teilweise in Gefahr.

In Kiel zieht seit einigen Tagen ein Delfin Schaulustige an. Über die Schleuse Holtenau pendelt das Tier zwischen Förde und Nord-Ostsee-Kanal. Offenbar ist es sehr zutraulich: Berichten zufolge lässt sich der Delfin umarmen und zieht sogar Schwimmer an seiner Flosse durch das Wasser. „Der Delfin schleust munter hin und her“, sagte Matthias Visser vom Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt. Der Delfin mache den Eindruck, dass es ihm gut gehe. „Die Schifffahrt stört er nicht“, sagte Visser...
spiegel.de 13.9.16

Die Leser kommentierten z.Zt. achtmal mit „Delphin“ und achtmal mit „Delfin“ – die Einheit der deutschen Rechtschreibung macht Fortschritte.

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Sigmar Salzburg
01.12.2015 14.31
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Antifafilosofie und Blasfemieparagrafen

Jusos
Paragraf für Staatsverunglimpfung streichen

Bremen – Der Satz «Ey, Deutschland, du mieses Stück Scheiße», soll nach dem Willen des SPD-Nachwuchsverbandes Jusos bei Demonstrationen nicht mehr als Verunglimpfung des Staates geahndet werden. Bei ihrem Bundeskongress nahmen die Jusos nach kontroverser Debatte am Sonntag einen Antrag des Landesverbandes Sachsen mehrheitlich an, der diesen Satz wörtlich im Titel führt und die Streichung des Paragrafen 90a «Verunglimpfung des Staates» fordert.
welt.de 29.11.2015

Braucht es noch ein Gesetz gegen Gotteslästerung?
FDP-Chef Lindner sähe den Blasphemieparagrafen nach den Anschlägen in Paris gerne abgeschafft – als Signal der Meinungsfreiheit. CDU und SPD widersprechen. Die CSU will das Strafmaß sogar erhöhen.
welt.de 13.1.2015

FDP-Chef Lindner kontert Unions-Vorstoß,
Blasphemieparagraphen im Strafgesetzbuch zu verschärfen

huffingtonpost.de 13.1.2015

Pakistans Oberstes Gericht hat die Hinrichtung der Christin Asia Bibi aufgeschoben. Der Fall der wegen Blasphemie Verurteilten soll neu aufgerollt werden, Unterstützer hoffen nun auf einen Freispruch.
Gedemütigt soll Asia gekontert haben: “... Was hat Euer Prophet Mohammed getan, um die Menschheit zu retten?”
“Schwarze Gesetze” nennen Bürgerrechtler die Blasphemieparagraphen, die so viel Unheil im Land verbreiten...
tagesspiegel.de 22.7.2015

P.S. Die „Welt“ kann „Paragraph“ auch richtig:

Jusos fordern Aufhebung des Vermummungsverbots
... Das Vermummungsverbot wurde 1985 in Kraft gesetzt. Paragraph 17a verbietet es Demonstranten, „in einer Aufmachung (an der Veranstaltung teilzunehmen), die geeignet und den Umständen nach darauf gerichtet ist, die Feststellung der Identität zu verhindern“. Ein Verstoß kann mit einem Jahr Freiheitsstrafe oder einer Geldstrafe geahndet werden.
welt.de 28.11.2015

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Sigmar Salzburg
13.01.2015 18.54
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Polyfone Islamofobie?

Warum die Sachsen viel mit Arabern gemeinsam haben
Pegida-Anhänger schwören auf die Kultur des Abendlandes .... Nazis sind sie nicht, nur töricht. Eine Polemik.
Von Marko Martin
...
„Zivilisierte Menschen denken polyfon“
... Was weiß schon einer, dessen einziges Idiom Sächsisch ist, vom „Abendland“ und dessen lang währender schmerzlicher Transformation aus einem von Glaubenskriegen zerrissenen Territorium in eine (noch immer) blühende Landschaft, in welcher die Trennung zwischen Religion und Staat immer wieder aufs Neue justiert werden muss? [„wieder wieder“ oder „wieder aufs (wirklich) Neue“?]

Vielleicht sollte man ja deshalb jedes_Mal, wenn wieder von „Kultur“ als Kult des angeblich Eigentlichen die forsche Klippschulrede geht, zur schnellen Gegenwehr seinen Tucholsky entsichern: „Zivilisierte Menschen denken polyfon.“

welt.de 18.12.2014

Leserkommentare:

qedvor einem Monat
Nun ja, wenn wir schon bei Kultur sind: Tucholsky dachte noch polyphon und nicht polyfon, da zu seiner Zeit noch keine Rechtschreibreform an griechischen Begriffen rumgepantscht hatte.

ruediger1683vor einem Monat
So belegt der Autor in seinem dünkelhaften Gehabe doch insgesamt, wie
berechtigt die Anliegen der Demonstranten doch tatsächlich sind ...

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Sigmar Salzburg
11.08.2014 06.04
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Salzburger Festspiele

Anna Netrebko ist ein Ereignis. Sie singt Verdi golden strahlend. „Il trovatore“ spielt sich derweilen mit Farben und Gemälden...

„Herrlich“ und "fantastisch“ fand das der Komponist 1852 und war Feuer und Flamme, auch im tragischen Wortsinn: Denn das Schicksal nimmt seinen Lauf, lang bevor das Drama beginnt – mit der Zigeunerin Azucena, die versehentlich ihr eigenes Kind ins Feuer wirft.

Zum bloßen Nachspielen zu verwirrend und einfältig ist diese Oper. Was soll man heute damit? Es gibt Wege: in Brüssel vor einiger Zeit in die bedrängend klaustrophobische Erinnerungspsychologie, in Wien und Berlin in den knallbunten Comicstrip. ...

Alle Beteiligten, einschließlich der Trägerinnen und Träger der kleinen Rollen und des nicht immer ganz exakt koordinierten Wiener Staatsopernchors, durften zum Schluss in Jubel baden.
Salzburger Nachrichten

Von der „Reform“ protegiert soll das phantasielose „fantastisch“ die Alleinherrschaft in der Orthographie einnehmen, „klaustrophob“ kriegt jedoch keine f-Variante. Dagegen wird anstelle von „homophon“ im 24. Duden das kulturbanausische „homofon“ empfohlen. „Homophobie“ oder „Homofobie“, das wichtige Wort des Correctnesstheaters, gibt es überhaupt nicht.

Die „Zigeunerin Azucena“ erzeugt nun planungsgemäß Schnappatmung, kann aber immer noch nicht durch „Sintiza oder Roma Azucena“ ersetzt werden. Wie wäre es mit „Indianerin Azucena“ gemäß den erfolgreichen Verstümmelungen in Otfried Preußlers Büchern?

Die gendergemäße Verdoppelung der „Träger“ am Schluß Berichts gibt ihnen schließlich eine solche Wichtigkeit, daß man schon meint, lauter schwer arbeitende „Trägerinnen und Träger“ auf der Bühne zu sehen, „Kultur bewegt“.

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Sigmar Salzburg
22.03.2014 12.19
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Sexuelle und orthographische Vielfalt

[Die Mitarbeiter des BKA] hätten diesbezüglich auch keine konkrete Nachfrage beim zuständigen Referat zur Bekämpfung der Kinderpornografie gestellt, hieß es in einer Stellungnahme. Es bleibe daher korrekt, dass Edathy erstmals am 15. Oktober 2013 – also ein Jahr später – in Bezug auf ein kinderpornografisches Verfahren als Bundestagsabgeordneter identifiziert worden sei, erklärte das BKA. Edathy hatte nach Angaben der Staatsanwaltschaft im Internet Nacktaufnahmen Jugendlicher „im Grenzbereich“ zur Kinderpornographie bestellt.
focus.de 22.3.2014

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Sigmar Salzburg
20.03.2014 07.23
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Polifoni?

Theodor Ickler bemerkt in sprachforschung.org zu Recht:
Wenn die Dudenredaktion (falls es sie noch gibt) den Schreibbrauch beobachtete, würde sie feststellen, daß die von ihr empfohlene Schreibung Homofonie usw. nicht angenommen worden ist und geradezu exotisch wirkt. Unbegreiflich ist nach wie vor, warum der Rechtschreibrat und daher auch die Wörterbücher Symfonie nicht gelten lassen. Das ist dieselbe Verzagtheit wie bei den Porno- und anderen Grafen. Man führt das Projekt nicht zu Ende, weil dann seine ganze Lächerlichkeit offenbar würde.

Auch die gemiedene Polyfonie zeigt, daß die „Reform“ nur von einem kleinen Kreis von Kulturbanausen ausgeheckt wurde.

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Sigmar Salzburg
18.02.2014 11.41
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Die mißlungene Heilung des Volkes von Schreibfehlern ist ein Presse-Tabu ...

In Deutschland leben etwa 250.000 Männer mit pädophilen Neigungen... In so_genannten „Dunkelfeld-Ambulanzen“ sollen diese Männer behandelt werden... Das Strafgesetzbuch fasst im Paragraphen 176 „Kinderpornografie“ und „Sexueller Missbrauch von Kindern“ zusammen.
derwesten.de 17.2.2014

...die Heilung von Pädophilen darf noch diskutiert werden, aber Heilungsversuche an Homosexuellen gelten schon als Verbrechen.

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Sigmar Salzburg
06.11.2013 07.53
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Beschleunigte Sprachverarbeitung noch nach Jahrzehnten

Ältere Erwachsene, die im Kindesalter ein paar Jahre lang ein Instrument gespielt haben, sind schneller bei der Verarbeitung gehörter Sprache...
In der aktuellen Studie wollten die Forscher um Nina Kraus von der Northwestern University herausfinden, ob dieser positive Effekt an aktives Musizieren gebunden ist, oder ob das Gehirn nachhaltig von musikalischer Ausbildung profitieren kann. Sie führten dazu eine Untersuchung mit 44 gesunden Erwachsenen im Alter von 55 bis 76 Jahren durch. Ihnen wurde die Silbe „da“ vorgespielt, während sie über Elektroden mit einem Elektroenzephalografen verbunden waren...
wissenschaft.de 5.11.2013

Warum nicht „Elektroenzefallograf“? Das griechische „kephalé“ (Kopf) darin erkennt doch heute kaum noch jemand.

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Sigmar Salzburg
30.07.2013 14.05
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Watt ihr Volt

„Reform“: These, Antithese, Synthese

... Nur wenn der Soli 130 statt 13 Milliarden erbrächte, könnte er alle die
Phantasien bedienen, die er erweckt. Aber auch nicht für lange... [Sarrazin]
focus 29.07.2013

... Liebesbriefe mit wilden Fantasien: Das Innenleben von Beate Zschäpes
intimem Brieffreund...
focus.de 26.06.2013

Die jüngsten Cyber-Sex-Enthüllungen haben den New Yorker Bürgermeisterkandidaten Anthony Weiner zur Lachnummer gemacht... An anderer Stelle ließ er seiner Phantasie freien Lauf: „Ich betrete das Hotelzimmer, Du bist am Ende des Bettes, nackt und trägst diese fantastischen F...-mich-Schuhe...“
focus.de 30.7.2013

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Sigmar Salzburg
18.07.2013 08.31
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Klasse U-Boote

Bei der Suche mit Google nach „U-Boot-Klasse 212 A Dolfin“ wird man als erstes zu Wikipedia geführt:

Bei der Entwicklung der Klasse 212 A ergaben sich Synergieeffekte mit der seit 1986 laufenden Entwicklung von U-Booten der Dolphin-Klasse, die für die Israelische Marine gebaut wurden... Der Fertigungsbeginn für das Typboot startete am 1. Juli 1998 mit dem Einschalten der Spantenschweißmaschine durch den damaligen Bundesminister der Verteidigung Volker Rühe.

Der bald abgewählte Rühe, selbst zum U-Boot geworden, ermöglichte anschließend durch Sy-nergie (Neu-Duden) mit der SPD, im Norden die „Delfin“-Reform wieder in Kraft zu setzen. Von weiteren Folgen seines Wirkens hört man in unseren Qualitätszeitungen noch weniger:

Beim Angriff auf das Raketendepot im syrischen Hafen Latakia hat Israel erstmals seine U-Boot-Flotte eingesetzt, berichtet die Zeitung „The Sunday Times“... Die U-Boote der Dolphin-Klasse waren von Deutschland an Israel geliefert worden ...
de.ria.ru 14.7.2013

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Sigmar Salzburg
17.07.2013 05.52
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Die neuen F-Wörter

Bushido im Interview

FOCUS Online: Es wird Ihnen vorgeworfen, Mordfantasien zu hegen...

Bushido: ... Ich phantasiere darüber, dass Kay als bekennender Frauenheld und Playboy, als vermeintlich heterosexueller Mann in Berlin Analverkehr erleiden muss ...

[Und warum nicht „homofob“, wo doch der Kulturbanausen-Duden schon „homofon“ empfiehlt?:]

Bushido, sind Sie frauenfeindlich oder homophob?

Bushido: Was die Homophobie betrifft, muss man unterscheiden. Wenn ich an Arachnophobie leiden würde, dann würde ich ausrasten, sobald ich eine Spinne sehe. Und ja, ich bin arachnophob. Ich habe extreme Angst vor Spinnen oder Käfern. Wenn so etwas im Schlafzimmer rumkrabbelt, dann muss meine Frau das Tier entsorgen. Und wenn man mich jetzt fragt, ob ich homophob bin, dann bedeutet das für mich, ich müsste Angst vor homosexuellen Menschen haben, samt Angstschweiß, Gänsehaut, etc. Und genau das ist völliger Quatsch! Ich habe keine Angst vor Homosexuellen.

focus.de 16.72013

Bushido erkennt also – im Gegensatz zu Focus und dem „Mainstream“ – die falsche Verwendung des Wortes Phobie im Sinne von „Haß, Feindlichkeit“.
NB 8.8.14 Interessante Anmerkung zum Bushido-Deutsch.


Arachnophobie: Vor Jahren zeigte ich einer Arbeitskollegin eine winzige Spinne, die auf meinem Papier krabbelte: „Sieh mal das niedliche Tierchen.“ Ein Schrei von Angst und Entsetzen folgte. Nun wollte ich es wissen und malte bei nächster Gelegenheit eine gleiche Zeichnung auf ihr Papier – mit derselben Wirkung. Ich wollte es geheimhalten, aber andere Kollegen hatten es mitgekriegt und trieben ihren bösen Scherz mit dem Mädchen. Sie kam erst nach mehrmonatiger Therapie zurück.

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