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Der GenderInnenwahnsinn
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Sigmar Salzburg
14.09.2020 12.39
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„Weg vom alten, weißen Mann mit Bart“

Katholische Studierende Jugend gendert „Gott*“

KÖLN. Die Katholische Studierende Jugend (KSJ) will „Gott“ künftig nur noch mit Genderstern schreiben. Durch eine entsprechende Kampagne soll ein anderes Gottesbild vermittelt werden, „weg von dem strafenden, alten, weißen Mann mit Bart hin zu einer Gottes*vielfalt“, teilte die Organisation laut katholisch.de mit...

jungefreiheit.de 14.9.2020

Gott*, Gott_, Gott: – in der exakten Wissenschaft gilt doch seit langem: Gott†.

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Sigmar Salzburg
13.09.2020 19.25
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WDR: Gender 2.0 – generisches Femininum für Laschet?

Jetzt live Kommunalwahl in NRW – Zahlreiche Stichwahlen zeichnen sich ab

Es geht bei den Kommunalwahlen in Nordrhein-Westfalen um die Macht in den Rathäusern. Aber es ist auch ein politischer Stimmungstest in Corona-Zeiten. Alle Entwicklungen hier im Live-Ticker:

[Bild, Stimmzettel einwerfend]

Armin Laschet, Ministerpräsident von NRW, gibt ihre Stimme ab

www1.wdr.de 13.9.2020

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Sigmar Salzburg
19.08.2020 15.03
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Der Gender-Innenwahn wird Pandemie

Anläßlich der Rechtschreib„reform“ hatte das Bundesverfassungsgericht verfügt, daß dadurch nicht die Sprache verändert werden darf – aber dennoch hat sich kein Kultusminister gehindert gefühlt, dem „Rauhen“ sein „h“ zu streichen.

Nach etlichen „fortschrittlichen“ Städteverwaltungen wird nun im Zwangsgebühren-Funk die gesprochene Sprache selbst gröblich verstümmelt. Ein Gang zum kartellparteilich gewählten Verfassungsgericht erscheint aussichtsloser denn je, denn das wird sich hüten, dieses Fünkchen Unsinn zu zertreten, auch wenn es ein Großbrand werden sollte. Die „Junge Freiheit“ schreibt (in traditioneller Rechtschreibung):

Geschlechtersensible Sprache

Öffentlich-rechtlicher Radiosender spricht Gendersternchen

BERLIN. Der Jugendsender „Fritz“ wird als erster öffentlich-rechtlicher Radiosender in seinen Nachrichten künftig das sogenannte Gendersternchen mitsprechen. Die Redaktion habe sich nach mehreren Versuchen darauf verständigt, das Sternchen durch eine kurze Pause abzubilden, sagte Programmchefin Karen Schmied dem Evangelischen Pressedienst (epd).

Damit wolle der zum ARD-Verbund gehörende Sender sowohl alle Männer und Frauen wie auch Personen, die sich keinem der beiden Geschlechter zugehörig fühlen, mit einbeziehen.

Das Sprechen des Gendersterns sei anfangs zwar etwas ungewohnt gewesen und habe seltsam geklungen, erläuterte Schmied. Die Nachrichtenredaktion habe sich aber schnell daran gewöhnt. „Pro Satz soll es nicht zu viele Sternchen-Formulierungen geben, sonst klingt es zu verwirrend.“

Wunsch der Redakteure

Als Alternative würden die Nachrichtensprecher dann auf geschlechtsneutrale Worte wie „Studierende“ oder „Teilnehmende“ zurückgreifen. Den übrigen Moderatoren außerhalb der Nachrichtenredaktion sei es dagegen selbst überlassen, wie und ob sie in geschlechtergerechter Sprache formulierten.

Die Entscheidung des Senders erfolge auf Wunsch der Redakteure. „Wir haben eine sehr junge Redaktion zwischen Mitte 20 und Anfang 30. Für die Jüngeren ist Geschlechtergerechtigkeit in der Sprache ein großes Thema“, begründete Schmied die Neuerung. Die Redaktion wolle damit auch ein Zeichen für die Vielfalt der Lebenskonzepte setzen...

Unterdessen stößt die Petition der JUNGEN FREIHEIT gegen Gender-Sprache weiterhin auf große Zustimmung. Bis Freitag unterzeichneten fast 24.000 Personen den Appell gegen angeblich geschlechtergerechte Sprache.

jungefreiheit.de 19.8.2020
Wie vom Genderwahn Befallene auf den Gedanken kommen konnten, daß mit der sekundenkurzen Sprachhemmung auch aller übrigen von der Norm abweichenden Spielarten sexueller Ausprägung gedacht werden könnte, wird Vernünftigen wohl immer verborgen bleiben. Das buddhistische Om-Gesinge benötigt deutlich mehr Zeit, um an weniger zu denken.

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Sigmar Salzburg
19.08.2020 05.10
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Shlomo sapiens locutus est

Claudio Casula@shlomosapiens · 17. Aug. 2020

Ich kann Grüne nicht ernstnehmen, die nicht wenigstens vom „Pommes essen auf dem Bürgerinnen- und Bürgersteig“ sprechen.

[zu dem Gerede von Robert Habeck: https://twitter.com/i/status/1295040338420215808 ]

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Sigmar Salzburg
07.08.2020 07.58
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Meinungsfreiheit und Kinderrechte gelten nichts vor Gericht

Der Evolutionsbiologe Professor Ulrich Kutschera ist wegen angeblicher „Volksverhetzung“ und „Beleidigung“ durch zwei schwule Männer vor Gericht gezerrt worden. Vom ersten Vorwurf ist er am 3. August 2020 freigesprochen, im zweiten aber zu 6000 Euro Geldstrafe verurteilt worden. Unter dem Titel „Maulkorb für Professorenschaft“ schreibt er in „Freie Welt“:

Während der Gerichtsverhandlung — ein politischer Schauprozess — wurden alle von mir vorgetragenen biologischen Fakten ignoriert — weder das Generalthema „John Money und die Gender-Ideologie“, noch die genetische Verwandtschaft zwischen Eltern und leiblichen; Kindern, die Inzucht-Hemmung bei fehlendem genetischen Band, der negative Stiefelterneffekt, die übersteigerte Elternliebe (Pädophilie nach J.M.), und schon gar nicht das Kindeswohl wurden ernst genommen. Einzig und alleine die verletzten Gefühle von zwei schwulen Männern, als Zeugen geladen, deren Vorträge gewürdigt wurden, zählten. Gemeinsam mit 2 Asta-Funktionären argumentierten sie gegen mich.

Meine 6 Zeugen — fünf Professoren und ein Kinderarzt — wurden nicht eingeladen, deren eingereichte Schriften zur Unterstützung meiner Aussagen verworfen — das diene nicht der Wahrheitsfindung, wurde argumentiert.

Obwohl ich in Revision gehen werde und die Sache vor dem Landgericht neu bewerten lassen möchte ist der Schaden dieser nicht rechtskräftigen Verurteilung immens — Meine 5 Professorenkollegen, allesamt ausgewiesene Experten, wurden als „unwichtig“ entsorgt. Dafür durften sich 2 Asta-Studenten auslassen — meine Sachargumente wurden hingegen ignoriert — und zugunsten der linksgrünen Gender-Ideologie, die als neue Staatsreligion unangreifbar geworden ist, eingetauscht...

freiewelt.net 5.8.2020
Die Staatsgefälligkeit von Gerichtsentscheidungen haben wir selbst schon erleben müssen. Hier ist zweifellos grundgesetzwidrig eine Meinung verurteilt worden, nämlich die nicht unbegründete Meinung, daß durch die Freigabe des Adoptionsrechts für schwule Männerpaare der strafbaren Pädophilie weitere Wege eröffnet werden. Drei Wochen vorher war gerade ein solcher Fall in Berlin bekannt geworden, offensichtlich ohne daß das Gericht sich damit auseinandergesetzt hat.

Dafür erschien bei „Spiegel online“ offensichtlich zielgerichtet ein rührseliger Artikel über das Glück eines schwulen Männerpaares, unter Umgehung der deutschen Gesetze ein Kind für sich in den USA erzeugen zu lassen. Die widernatürlichen Begleitumstände und das Recht des Kindes auf natürliche Abstammung und Eltern wurden dabei ausgeblendet, konnten jedoch nicht ganz verborgen bleiben (nach Spiegel):
Die Tränen, sagt Tobias Devooght, liefen in dem Moment, als ihre Tochter zum ersten Mal schrie... Tobias und sein Mann Dennis Devooght weinten vor Freude und Erleichterung. Der 40-Jährige wuchs in einer Zeit auf, in der sich schwule Männer unter 18 Jahren noch strafbar machten, wenn sie miteinander Sex hatten...
Das hat nun mit der widergesetzlichen künstlichen Erzeugung von Kindern nichts zu tun. Aber unauffällig wird eine weitere Unmenschlichkeit erwähnt:
... Dann lernte er Tobias kennen. Der ehemalige Hochleistungstänzer, 31, kannte diese Hemmungen nicht. Er begann, sich zu informieren, und im Herbst 2016 stand für beide fest: Sie wollten in Kalifornien eine Eizellspenderin und eine Leihmutter suchen. Beides wird dort separat gehalten, damit sich die Leihmutter leichter von dem Säugling trennen kann.
Eine weitere Widernatürlichkeit hat der Bundesgerichtshof gegen die bestehenden Gesetze ermöglicht, nämlich, daß auch ein Mann als Mutter des Kindes gelten darf:
Eine Leihmutterschaft ist zwar hierzulande weiterhin verboten. Doch 2014 entschied der Bundesgerichtshof, zwei schwule Männer als rechtliche Eltern ihres von einer US-Leihmutter geborenen Kindes anzuerkennen... Weil Summer seine [Dennis] leibliche Tochter und er somit eindeutig der Vater ist, hat das Amt Dennis auf der Geburtsurkunde als Vater – und Tobias als "Mutter" – eingetragen.
Natürlich hat man für Bedenken schon eine Huren-Wissenschaft herangezogen, die das erwünschte Ergebnis liefert:
Aber kann die väterliche Liebe und Fürsorge reichen? ... „Ob ein Kind eine sichere Bindung aufbauen kann, hängt allein davon ab, wie feinfühlig die Eltern auf seine Bedürfnisse eingehen“, sagt Fabienne Becker-Stoll, Direktorin des Bayerischen Staatsinstituts für Frühpädagogik, die zu dem Thema forscht. „Wissenschaftler sind sich weltweit einig, dass das Geschlecht der Bezugsperson dafür keinerlei Rolle spiele...“
Für den Erhalt des Geschäftsmodells sind schon Vorräte angelegt worden:
In einer Kinderwunschklinik in Kalifornien liegt – befruchtet und eingefroren – noch ein knappes Dutzend weiterer Eizellen der Spenderin, mit deren Auswahl sie sich vor drei Jahren so schwertaten. Wenn alles klappt, soll die neue Leihmutter noch dieses Jahr mit dem zweiten Kind schwanger werden. Diesmal wird Tobias der leibliche Vater sein.

spiegel.de 12.7.2020
Das ist also die „Schöne Neue Welt“, die Professor Kutschera selbstverständlich ablehnt. Verurteilt worden ist er aber nun deswegen, weil er die Meinung vertritt, daß es unter diesen schwulen Paaren einige geben könnte, die die Kinder nur zum Zwecke des möglichen Mißbrauchs erzeugen oder adoptieren. Diese Meinung ist erst kürzlich in Berlin mit hoher Wahrscheinlichkeit bestätigt worden:
Dennis S. (38) ließ sich in Zypern ein Kind austragen, bezahlte dafür 60 000 Euro, holte es dann nach Deutschland – und missbrauchte es! ...

Aus der Urteilsverkündung: Es gebe „keinen Beweis, zu welchem Zweck er das Kind zeugte“, meint Richter Martin Mrosk: „Eine Variante ist, um das Kind sexuell zu missbrauchen.“ Der Vater selbst behauptet, „um Zweisamkeit mit einem Kind zu leben“. Sechs seiner Videos dokumentieren den sexuellen Missbrauch am Kind bis zur Körperverletzung. Auf zehn Videos gibt der Vater dem Kind sexuelle Anweisungen.

bz-berlin.de 6.7.2020.
Naturgemäß ist die kriminelle Absicht kaum nachzuweisen, aber sie liegt hier so nahe, daß sie fast schon als Tatsache gelten darf.

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Sigmar Salzburg
04.08.2020 09.35
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Kinderrechte spielen wieder keine Rolle

Die „Junge Freiheit“ berichtet (in unreformierter Rechtschreibung):

Von Vorwurf der Volksverhetzung freigesprochen
Beleidigung: Evolutionsbiologe wegen Äußerungen über Homosexuelle verurteilt

KASSEL. Der Evolutionsbiologe Ulrich Kutschera ist vom Kasseler Amtsgericht wegen Beleidigung zu einer Geldstrafe verurteilt worden. Der Richter sah es als erwiesen an, daß der Forscher in einem Interview 2017 Homosexuelle herabgewürdigt habe, berichtet die „Hessenschau“. Die Strafe beträgt 60 Tagessätze á 100 Euro. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Kutschera hatte 2017 in einem Interview über das Adoptionsrecht gleichgeschlechtlicher Paare gesagt: „Sollte das Adoptionsrecht für Mann-Mann- bzw. Frau-Frau-Erotikvereinigungen kommen, sehe ich staatlich geförderte Pädophilie und schwersten Kindesmißbrauch auf uns zukommen.“ ...

Der Richter erklärte laut „Hessenschau“, Kutschera habe mit seinen Äußerungen Werturteile gefällt. Als Beispiel nannte der Jurist Begriffe wie „Falschpolung“ oder die Aussage, bei Adoptionen sei ein „erhöhter Kindesmißbrauch“ wahrscheinlich. Auch angebliche Fakten zu präsentieren, helfe da nicht, da auch die Auswahl von Fakten eine Wertung darstelle...

jungefreiheit.de 4.8.2020
Die „Falsifizierung“ des Richterspruchs erfolgte bereits am 6. Juli mit der Verurteilung eines Kinderschänders, der die Befürchtung Kutscheras schon in die Tat umgesetzt hatte. Aber darum geht es gar nicht: Ein Kinderrecht ist, daß ein Waisenkind ein Recht auf die natürliche Paarung der Ersatzeltern haben muß. Und das sind Vater und Mutter. – Die Meinungsfreiheit, dieses Naturrecht auf drastische Weise einzufordern, darf der Richter nicht außer Kraft setzen, um den Homosexuellen zeitgeistunterwürfig gefällig zu sein.

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Sigmar Salzburg
03.08.2020 06.10
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Stauende am Stauende

In der neuen gender„gerechten“ Sprache will man nicht mehr die (meist) das Maskulinum anzeigende Endung „-er“ („Lehrer“) verwenden, sondern trickst mit dem Partizip Präsenz, um im Plural unbestimmt bleiben zu dürfen („die Lehrenden“). Im Singular muß wieder der Offenbarungseid geleistet werden („der oder die Lehrende“).

Artikellosigkeit macht die Sprache nicht mit; eine verfassungsrichterliche Neutralisierung („das Lehrende“) auch nicht. Letzteres dürfte auch „Lehr-Ende“ gelesen werden – meist aber wird diese Hilfskonstruktion für den im ABC fehlenden Buchstaben des Zäpfchenlautes weggelassen: „das Tauende“.

Im Hafen arbeitet „der Stauer“. Im Gender-Konstrukt heißt der Plural jetzt „die Stauer*innen“, gesprochen: „die Stauer-Innen“ oder eben „die Stauenden“. Stauenden sei gesagt: es gibt auch „Stau-Enden“ – im Autoverkehr.

Über solche, manchmal sogar listig absichtliche Irrtümer geht man meist lächelnd hinweg – wenn sie nicht von Leuten begangen werden, die heute fast schon als Ersatz-Juden wie in der Nazizeit angreifbar gemacht worden sind – AfD-Anhänger. Jeder kleinste Fehler wird zu einem „Mega-Fauxpas“ aufgeblasen (Merkur 30.7.20):

Da hat er sich wohl vertan

Mega-Fauxpas: AfD-Politiker beklagt „Gendergaga“ – und tritt ganz tief ins Fettnäpfchen


Von Franziska Schwarz

Im Streit um den Erhalt der Schönheit der deutschen Sprache hat ein AfD-Politiker jetzt den Duden hervorgeholt. Das ging nach hinten los.

• Gunnar Lindemann, AfD-Politiker im Berliner Abgeordnetenhaus, hält vom Gendern der Sprache nicht viel.
• Nun kritisierte er in dem Zusammenhang die Ausdrucksweise einer lokalen Hauptstadtzeitung.
• Er unterlag dabei aber offenbar einem Irrtum – streitet aber dennoch weiter.

Berlin – Sprache hat Macht. Über das Binnen-I oder die Abwandlung von etwa „Studenten“ (nur männlich) zu „Studierenden“ (schließt nicht nur den weiblichen Teil der Bevölkerung, sondern auch LGBT ein), wird sicherlich auch deshalb erbittert gestritten. Für die Kritiker bedeuten sie eine lästige Umstellung (ganz unabhängig davon, dass sie einen Versuch darstellen, weite Teile der Gesellschaft zumindest sprachlich zu integrieren). Zu ihnen gehört Gunnar Lindemann , der sich nun in der Debatte aber zum Gespött gemacht hat.

AfD-Politiker wütet über „täglichen Genderwahnsinn“ : „Links-grüne Ideologien“

Ein Tweet des Berliner AfD-Politikers hat nämlich ordentlich Schaum vorm Mund:
Der tägliche Genderwahnsinn: Jetzt werden sogar Fahrspuren gegendert. Wie wäre es mal mit der guten alten Duden-Rechtschreibung anstatt mit diesem links-grünen Ideologien liebe @bzberlin ? Dann verstehen Euch vielleicht auch die Leser wieder.< href=https://twitter.com/hashtag/zib2?src=hash&ref_src=twsrc%5Etfw>#zib2 #Gender #Gendergaga #twitch pic.twitter.com/4K6qJyBFrm

— Gunnar Lindemann MdA (@AfDLindemann) July 27, 2020
Lindemann erregte sich dabei über eine Schlagzeile der Berliner Zeitung (B.Z.) , die geschrieben hatte „Frau übersieht Fahrspurende und fährt in Baustelle“ . Sein selbst-kreierter Hashtag zu dem Thema: #Gendergaga . Der Gedankengang Lindemanns war beim Lesen vermutlich etwa so: „Warum schreiben die nicht einfach ‚Fahrspuren‘? Erst nehmen sie das Wort ‚Studenten‘ auseinander, und jetzt das. Die Linken und Grünen haben sie ja nicht alle...“

Allerdings meinte die B.Z. tatsächlich die „Fahrspur“ – und ihr Ende. Fahrspurende. Keine Gender-freundliche Form von Fahrspur.

„Genderwahnsinn“-AfD-Politiker holt den Duden hervor – „Gendergaga“ steht nicht in dem Sprach-Werk

Gut einen Tag später unterhalten sich auf Twitter schon mehr als 2800 Menschen über die Anekdote, über die die Tagesschau zuerst berichtete. Sie sorgt für massive Erheiterung – obwohl gegenderte Sprache für andere Politiker schon ernsthafte Konsequenzen hatte, wie es in dem Bericht heißt. Etwa für die Grünen-Politikerin Katrin Göring-Eckardt oder einen ÖVP-Politiker, die vermeintlich von „Kinderinnen“ sprachen – und deshalb einen Shitstorm über sich ergehen lassen mussten.

Hat Lindemann derweil eingesehen, dass er sich im Eifer des Gender-Gefechts verlesen hat? Scheint nicht so. Er retweetete inzwischen einen Post der AfD Berlin , der so lautet:...
Die #Gendergaga-Sprache muss weg.

Gebärende, Studierende, Zufußgehende, #Stauende, kein normaler Menschen spricht so.

Schluss mit der Verstümmelung unserer schönen Sprache. pic.twitter.com/M9Yqw936gV

— AfD Berlin (@AfDBerlin) July 28, 2020
„Stauende“ meint, ähnlich wie „Fahrspurende“, ein Stau-Ende, ist also nicht gegendert. Vielleicht würde es der AfD Berlin helfen, wenn mehr deutsche Wörter gekoppelt würden.

„Gendergaga“-Shitstorm: AfD-Politiker legt nach – „Wem das nicht gefällt, der suche sich ein anderes Land“ [...]

merkur.de 30.07-2020
Die Erregung der Frau Schwarz über die Erregung des Herrn Lindemann hält noch weiter an. Der Fettdruck wurde aus dem Original übernommen.

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Sigmar Salzburg
24.07.2020 06.29
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Die neue Wissenschafts-und Meinungsfreiheit

Am Dienstag begann der Prozeß gegen den Evolutionsbiologen Prof. Ulrich Kutschera. Die „Junge Freiheit“ berichtete vorab (in traditioneller Rechtschreibung):

Evolutionsbiologe Kutschera verteidigt Äußerungen über Homosexuelle

KASSEL. Der Evolutionsbiologe Ulrich Kutschera hat am Montag zu Beginn des Prozesses gegen ihn seine Äußerungen über Homosexuelle verteidigt. „Das Kindeswohl steht im Mittelpunkt meiner Aussagen“, sagte Kutschera laut der Nachrichtenagentur dpa vor dem Amtsgericht Kassel. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, unter dem Vorwand „biowissenschaftlicher Fakten“ Homosexuellen eine Neigung zum sexuellen Mißbrauch von Kindern zu attestieren.

Kutschera kündigte hingegen an, die Korrektheit seiner Darlegungen zu belegen. Die Staatsanwaltschaft ermittelt seit Juni 2019 wegen Volksverhetzung in Tateinheit mit Beleidigung und Verleumdunggegen den Biologen. Er hatte 2017 in einem Interview über das Adoptionsrecht gleichgeschlechtlicher Paare gesagt: „Sollte das Adoptionsrecht für Mann-Mann- bzw. Frau-Frau-Erotikvereinigungen kommen, sehe ich staatlich geförderte Pädophilie und schwersten Kindesmißbrauch auf uns zukommen.“[...]

jungefreiheit.de 20.7.2020
Der Zufall will es, daß die Befürchtungen Kutscheras vor zwei Wochen in einem besonders schlimmen Fall bestätigt wurden, wenn auch der Nachweis der geplanten Kindeserzeugung zu diesem Zwecke naturgemäß kaum gelingen kann. Die BZ-Berlin berichtete:
Seine abscheulichen Taten lassen sich nur schwer in Worte fassen: Dennis S. (38) ließ sich in Zypern ein Kind austragen, bezahlte dafür 60 000 Euro, holte es dann nach Deutschland – und missbrauchte es!

Jetzt das Urteil, das völlig fassungslos macht: Nur fünf Jahre Haft verhängte der Richter gegen Dennis S.!...

Aus der Urteilsverkündung: Es gebe „keinen Beweis, zu welchem Zweck er das Kind zeugte“, meint Richter Martin Mrosk: „Eine Variante ist, um das Kind sexuell zu missbrauchen.“ Der Vater selbst behauptet, „um Zweisamkeit mit einem Kind zu leben“. Sechs seiner Videos dokumentieren den sexuellen Missbrauch am Kind bis zur Körperverletzung. Auf zehn Videos gibt der Vater dem Kind sexuelle Anweisungen.

bz-berlin.de 6.7.2020.
Es ist zu hoffen, daß diese Tatsachen den nötigen Eindruck auf das Gericht machen.

Siehe auch dies und das.


Nachtrag:
Wegen seiner Aussagen über Homosexuelle ist der Kasseler Biologie-Professor Ulrich Kutschera zu einer Geldstrafe von 6000 Euro verurteilt worden. Das Amtsgericht Kassel sprach den 65-Jährigen wegen Beleidigung schuldig.
Kutscheras Äußerungen seien nicht durch die Freiheit der Wissenschaft gedeckt, sagte der Richter: „Es kommt auch auf den Zusammenhang an.“ So habe sich der Evolutionsbiologe in einem Interview geäußert und nicht in einer Vorlesung. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.
spiegel.de 3.8.2020

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Sigmar Salzburg
21.07.2020 19.12
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Fort mit dem Gender-Sprech!

Die Berliner Grünen-Politikerin Kristine Jaath erklärte vor Jahren schon dem BZ-Journalisten Gunnar Schupelius (bz-berlin.de 10.5.17), wie das neue diskriminierungsfreie Sprechen nach dem Gender-Stern oder Unterstrich mit hörbarem Stimmeinsatz zu erfolgen habe: „Lehrer*’innen“. Eine solche Gender-Norm hatte bereits vor zehn Jahren die Grüne Franza Drechsel in Jan Fleischhauers „Spiegel-TV“ (ab 7. Minute) vorgeführt.

Inzwischen wurde dieser „Gender-Stød“ von den Neusprech-Ideologen links von der AfD in zahlreichen Stadtparlamenten zur Vorschrift gemacht. Die Stadt Hannover weist ihre Mitarbeiter an: „Beim Vorlesen wird der Gender Star durch eine kurze Atempause gekennzeichnet.“

Diese Unsitte, man sollte es kaum glauben, wird auch vom öffentlich-rechtlichen Zwangsgebühren-Rundfunk ins Volk gepreßt, obwohl ihm, wie keinem anderen, die Pflege der Sprache obliegen sollte – siehe die eben erschienene „Deutsche Sprachwelt“ (Nr. 80).

In Schleswig-Holstein haben Kiel und Lübeck entsprechende Sprachvorschriften erlassen. Anders als bei der Rechtschreib„reform“ ist die CDU hier bereit, von Anfang an jeden Blödsinn mitzumachen. Eine matronige Kathja Rathje-Hoffmann (CDU) giftete im Parlament gegen den ablehnenden Dr. Frank Brodehl (AfD):

„Das ist moderne Kommunikation und moderne Sprache, der verweigern Sie sich leider. Was Sie da tun, das ist doch wirklich das Allerletzte, unerträglich, ein dümmliches Geschwätz, rückwärtsgewandt, was Sie da machen.“
Aber anders, als bei der Rechtschreib„reform“, sind in der CDU die Gegner dieses Unfugs schon außen vor und müssen nicht erst entmachtet werden (wie 1999 der CDU-Vorsitzende Würzbach durch Kayenburg und Rühe).

Dennoch: Tobias von der Heide, stellvertretender CDU-Landesvorsitzender, verurteilt die Gendersprache als „grundlegend falsch“. Eine Mehrheit der Deutschen lehne sie ab. Sie werde im links-grünen Lager verfochten. Die Verwaltung werde politisch instrumentalisiert.

Aber das ist Absicht: Merkel und Günther wollen den Schulterschluß mit Links-Grün, wie seit Thüringen offensichtlich.

https://www.facebook.com/AfD.Fraktion.Schleswig.Holstein/videos/1159211771104475

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Sigmar Salzburg

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Sigmar Salzburg
04.07.2020 04.55
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Gegen die Zwangsverstümmelung unserer Sprache

Eine Petition der in traditioneller Rechtschreibung erscheinenden „Jungen Freiheit“ fordert ein Ende der staatlichen Zwangsverstümmelung der deutschen Sprache nach dem „Gender-Prinzip“:

Binnen-I, Geschlechter-Sternchen und Innen-Pause

Petition fordert Ende der Gender-Sprache
03. Juli 2020

„Bürgerinnen und Bürger“, „Politikerinnen und Politiker“, „Lehrerinnen und Lehrer“, „Schülerinnen und Schüler“: Die politisch korrekte Ausdrucksweise, bei der ganz bewußt beide Geschlechter angesprochen werden, damit sich niemand diskriminiert fühlt, nimmt seit Jahren immer ausuferndere Formen an. Mittlerweile gibt es Anreden wie Profex (gendergerecht für Professor) oder das durch eine kurze Pause mitgesprochene Gender-Sternchen für Personen, die sich zu keinem der beiden Geschlechter zugehörig fühlen.



Unter dem Vorwand der „Geschlechtergerechtigkeit“ setzen Medien, Behörden, Bildungseinrichtungen und Kirchen immer öfter die Gender-Sprache durch, mit dem ein ideologischer Umerziehungsauftrag verbunden ist. Anne Will begrüßt in ihrer ARD-Talksendung den Präsidenten des „Bundes der Steuerzahler (Pause) innen“. Beim ZDF-„Heute Journal“ wurden kürzlich die Wehrbeauftragten der vergangenen Jahre abgebildet (alles Männer) mit der Bildunterschrift „Werbeauftragte*r“ und Moderator Claus Kleber spricht von „Künstler (Pause) innen“ – eine verbale Verneigung vor dem Gender-Sternchen.

Zurück zum bewährten Deutsch!

Die JUNGE FREIHEIT fordert nun in einer Petition ein Ende des sprachlichen Gender-Wahns. Die Redaktionen der öffentlich-rechtlichen Sender, Behörden, Bildungseinrichtungen und Kirchen sollen umgehend auf „Gender-Sprech“ verzichten und statt dessen zum bewährten Deutsch zurückkehren.

Die Unterschriften der Petition werden wir an die Intendanten von ARD und ZDF, den Deutschen Städtetag, die Bundesbildungsministerin, den Ratsvorsitzenden der EKD und den Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz weiterleiten.

Hier können Sie die Petition mitzeichnen!

jungefreiheit.de 3.7.2020
Daß man Anwesende mit „sehr geehrte Damen und Herren“ begrüßt, ist Höflichkeit – wenn man krampfhaft eine Anrede „liebe Mitmenscheninnen und Mitmenschen“ durchzusetzen versucht, um auf die (inzwischen schon wieder angezweifelte) Zweigeschlechtlichkeit der „Mensch*innenheit“ hinzuweisen, dann ist das Narretei. Aus „Fußgängern“ werden „Fußgängerinnen und Fußgänger“, unaussprechbar abgekürzt zu „Fußgänger*innen“, zur Entschärfung im Partizip Präsens „Zu Fuß Gehende“. Das Prinzip läßt sich aber nicht durchhalten, denn dann müßten „Zeuginnen und Zeugen“ zu „Zeugenden“ werden. Die Gendersprache ist der idiotischste Angriff auf unser Deutsch seit ihrem Bestehen. Er wird schon seit einem Vierteljahrhundert von den linken und feministischen Seilschaften in „unseren“ Parteien vorangetragen.

Nachtrag: Die Verhältnisse in Schleswig-Holstein –
Doppelzüngigkeit der einst konservativen CDU:

https://www.facebook.com/AfD.Fraktion.Schleswig.Holstein/videos/1159211771104475/

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Sigmar Salzburg
10.06.2020 06.44
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Entmachtung der Polizei, Entmachtung der Sprache

Gunnar Schupelius – Mein Ärger
Rot-Rot-Grün bereitet den nächsten Schlag gegen die Polizei vor ...

So heißt es in Artikel 1, § 14: „Jeder oder jede, der oder die ein persönliches Fehlverhalten einzelner Polizeidienstkräfte (…) behauptet, kann sich mit einer Beschwerde an den oder die Polizeibeauftragte(n) wenden.“ ...


Es genügt also die reine Behauptung, ein Polizist habe sich falsch verhalten, um ihn beim Polizeibeauftragten anzuzeigen. Und mehr noch: Man muss gar keinen bestimmten Beamten nennen, man kann auch einfach nur behaupten, allgemein von der Polizei benachteiligt worden zu sein. (Begründung, Artikel 1, Teil 3, § 14,1) ...
bz-berlin 08.06.2020

„Jeder“ hieß bis jetzt „jeder Mensch“. Jetzt soll es nur noch in Bedeutungsverengung „jeden Mann“ bezeichnen und durch „jede“ ergänzt werden müssen – ein Schlag gegen die Sprachökonomie. Nun müßte noch „jedes“ ergänzt werden, um dem närrischen Spruch unseres Verfassungsgerichts zum Drittgeschlecht gerecht zu werden. Irgendwann ist die deutsche Sprache so lächerlich, daß ihre Benutzer lieber ins Englische überwechseln. Das ist wohl auch ein Sinn des Ganzen.

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Sigmar Salzburg
20.05.2020 04.05
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Menschenkenntnis

Dem Gehirn erscheinen fremde Ethnien »bekannter« – Spektrum der Wissenschaft

Menschen anderer Ethnien können wir in der Regel schlechter unterscheiden. „Spektrum.de“ schreibt, in „Steinzeit-Reform-Orthographie“: „Das Phänomen ist seit Langem bekannt... Forscher konnten nun zeigen, wie sich das genau in der zuständigen Hirnregion widerspiegelt, die für die Gesichtserkennung verantwortlich ist. Sehen Menschen unterschiedliche Gesichter, wird diese Region stets aufs Neue aktiv.“

Kurz gesagt, bei fremden Ethnien („Rassen“?) kann das Gehirn nicht auf den schier unermeßlichen Vorrat an erlebten Gesichtern zurückgreifen und ordnet ihm einen vagen Mittelwert zu. Wie man aus anderen Untersuchungen weiß, kann aus Gesichtern durchaus, wenn auch mit großer Ungenauigkeit, auf den Charakter von Menschen geschlossen werden. Das ist bei fremdländischen Ethnien kaum noch möglich. Das Ergebnis sehen wir in den vielen gescheiterten Beziehungen insbesondere zwischen hereinströmenden Afrikanern und unseren jungen unbedarften Mädchen. Wie viele aus unserem Bekannten- und Verwandtenkreis mußten sich, mit einem Kind belastet, einen neuen seriösen Partner suchen. Und das ist heutzutage mehr als Glückssache.

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Sigmar Salzburg
13.05.2020 04.03
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Interessante Hinweise ...

... zu hirnanatomischen Ursachen von Zwangsvorstellungen, die hier bei uns schon einmal erwähnt wurden, finden sich hier bei Spektrum:

Neue Forschungen zur »Body Integrity Dysphoria«-Störung – Spektrum der Wissenschaft


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Sigmar Salzburg
28.02.2020 18.22
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bz-berlin.de

Gunnar Schupelius – Mein Ärger
Gender-Stern wird zum Nachteil für alle, die sich nicht anpassen


26. Februar 2020 19:08 Aktualisiert 19:08

Das Sonderschriftzeichen gehört nicht zur Rechtschreibung, ist in keiner Weise legitimiert und wird dennoch rücksichtslos durchgesetzt, meint Gunnar Schupelius.

Der sogenannte Gender-Stern ist ein Sonderzeichen, das in der Schriftsprache immer häufiger Verwendung findet. Er wird in ein Substantiv eingefügt und zwar vor der weiblichen Endung. Statt „Friseure und Friseurinnen“ schreibt man dann „Friseur*innen“. Diese Konstruktion soll signalisieren, dass nicht nur Männer und Frauen im Friseurberuf gemeint sind, sondern auch alle, die sich auf keines der beiden Geschlechter festlegen möchten.

Der Genderstern gehört nicht zur Rechtschreibung, er wurde von politischen Gruppen durchgesetzt. Die Grünen verpflichteten sich als ganze Partei, diese Schreibweise ausschließlich zu verwenden. Viele Bezirksämter- und Senatsverwaltungen haben ihren Schriftverkehr ebenfalls umgestellt.

Im vergangenen Sommer ordnete Schulsenatorin Sandra Scheeres schließlich an, dass der Stern nicht mehr als Fehler im Aufsatz angestrichen werden darf. An den Berliner Universitäten wird Druck auf die Studenten ausgeübt, ihre Schreibweise anzupassen. Wer es nicht tut, muss bereits mit Konsequenzen rechnen.

So erging es einer Studentin der Geisteswissenschaften, deren Arbeit abgewertet wurde, weil sie ohne Stern geschrieben war.
Ihr Name ist der B.Z. bekannt, sie möchte aber anonym bleiben, weil sie Sanktionen fürchtet. Die Anwendung des Gendersterns nimmt immer kompliziertere Formen an. Das Bezirksamt Lichtenberg zum Beispiel lädt zu einer „Frauen*woche im Frauen*märz“ ein. Da wird ein „Frauen*preis“ vergeben und eine „Frauen*party“ gefeiert.

Unterzeichnet wurde die Einladung vom Verein „Lesben Leben Familie“ (LesLeFam). Verantwortlich ist Constanze Körner. Wir fragten sie, warum auch das Substantiv „Frauen“ einen Stern bekommt. Sie verwies auf ihre Facebook-Seite. Dort steht, mit dem Stern würden „explizit auch alle nicht cis-gender-Frauen angesprochen“.

Wer sind Cis-gender-Frauen? Das sind Frauen, deren „eingetragenes Geschlecht mit dem Geschlecht ihrer individuellen Geschlechtsidentität übereinstimmt“. Hätte man also in der Einladung „Frauen“ ohne Stern geschrieben, wäre das eine Diskriminierung aller Nicht-Cis-Gender-Frauen gewesen.

Können Sie noch folgen? Das alles ist kaum noch nachvollziehbar. Wer sich als Frau definiert, kann sich doch auch ohne Stern angesprochen fühlen. Die Stern-Schreibweise hat ein Eigenleben entwickelt und trägt zunehmend absurde Züge. Das versteht niemand mehr und das hilft auch keinem.

bz-berlin.de 26.2.2020

Anmerkung: Schupelius wurde zum Neuen Jahr schon mal das Auto abgefackelt, weil er sich und seine Texte nicht dem grünlinken Gutmenschen-Diktat unterwerfen will.

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Sigmar Salzburg
15.02.2020 11.29
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Zeitgeistlicher Schwarzmarkt der Correctness- und Genderlinguistik

Das Ex-Linguistik- und Gender-„Professex“ der Berliner Humboldt-Universität, Lann Hornscheidt, ist wohl der schlagendste Beweis für die Dringlichkeit der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts, einer staatspolitischen Notlage durch Erfindung eines dritten Geschlechts abzuhelfen – obwohl die Doppelhelix der DNS eigentlich nur zwei Geschlechter zuläßt.

Bei der immer linksgrüner werdenden „Zeit“ durfte „ex“ nun einige feinsinnig durchdachte Regeln für den diskriminierungsfreien sprachlichen Umgang mit abweichenden Individuen und Ethnien ausbreiten. Aber schon am Anfang kann einem die Lust am Lesen dieser „tief_schürfenden“ Erkenntnisse vergehen:

Respektvoll zu sprechen, ist eine Form politischen Widerstands gegen zunehmend normalisierte rassistische Verhältnisse. Diskriminierungskritisch „sprachzuhandeln“ ist eine Strategie, die alle jederzeit anwenden können. Da Diskriminierungen so allgegenwärtig sind, können sie auch ständig verändert werden. Sie finden sich in hundert alltäglichen Situationen: Als beschädigend angesprochene Benennungen wie "Farbige" oder "Dunkelhäutige", das "N-Wort" oder das "Z-Wort" (für Sinti und Roma) werden dauernd wiederholt. Sie werden hingenommen in Zeitungen und Romanen.

Exotisierende Bilder und Skulpturen von Schwarzen Personen finden sich in Wohnzimmern. Die Beschreibung "Möbel im Kolonialstil" zeigt, wie unkritisch Kolonialismus noch heute besetzt ist. Diskriminierende Kinderlieder wie Drei Chinesen mit dem Kontrabass werden als deutsches Kulturgut verteidigt. Was dies für die so aufgerufene „Kultur“ heißt, wird nicht weiter reflektiert.

Rassistische Bemerkungen und Anrempelungen werden ignoriert, kleingeredet oder übergangen. Bei diskriminierenden Witzen wird mitgelacht. Rassistische Metaphern wie "Schwarzfahren" und "Schwarzsehen", "schwarzmalen" und "schwarze Schafe" bleiben unhinterfragt. Auf diese Weise werden rassistische Vorstellungen genährt und bestätigt, weitergeführt und fließen als subtile Gewalt ins eigene Leben ein.

zeit.de 14.2.2020
Seit 75 Jahren kenne ich einen weiteren Begriffskomplex, den ich noch nie mit Schwarzafrika in Verbindung gebracht habe: „Schwarzmarkt“, „Schwarzhandel“, „Schwarzhändler“.

Als 1945 im Wehrmachtslager bei Puttgarden/Fehmarn die letzten Hitlergrüße geübt und die letzten Soldaten verschwunden waren, hatte der Vater eines Spielkameraden plötzlich den Schlüssel zur dortigen Versorgungsbaracke und zog mit uns und einem Handwagen dorthin, um ihn mit Geschirr vollzuladen, es heimlich zu Hause zu horten und auf dem „Schwarzmarkt“ teuer zu verkaufen. Er war „Schwarzhändler“ geworden.

Nie wäre ich damals auf den Gedanken gekommen, daß er irgendwie mit „Negern“ handeln könnte. Die obigen Hornscheidt-Beispiele lassen doch daran zweifeln, ob „ex“ richtig tickt.

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