Willkommen Die 20 neuesten Beiträge im Forum
Fadensuche     Suche
Kennkarte ändern     Häufig gestellte Fragen   zu anderen Nutzern  kostenlose Anmeldung   Anfang  verabschieden
Jemandem diese Seite senden! Druckvoransicht zeigen
Forum > Menschen
Der GenderInnenwahnsinn
< voriges Leitthema     nächstes Leitthema >
Verfasser
Leitthema    Dieser Faden ist 23 Seiten lang:    1   2  3  4 · 10 · 20  21  22  23  Post New Thread     Post A Reply
Sigmar Salzburg
23.11.2020 16.03
Diesen Beitrag ansteuern
Die unausweichliche Zweigeschlechtlichkeit

Die Doppelhelix der Erbmoleküle ist die komplizierteste Mikrostruktur, die die Götter „Zufall“ und „Notwendigkeit“ im Weltall entstehen ließen. Die Zweigeschlechtlichkeit ist hier schon angelegt. Einzeller können nur Kopien ihrer selbst durch Teilung weitergeben. Allerdings tauschen Bakterien bisweilen „horizontal“ Gene aus.

Mehrzellern ist dies kaum möglich. Deshalb wird die Verbindung der einfädigen Gameten bis zum Entstehen eines neuen Individuums aufgespart. Sie stabilisiert die Information, auch wenn nur eins der beiden Gene funktioniert. Manche Gene werden unterdrückt, aber nicht ausgesondert, zum unvorhersehbaren Vorteil späterer Evolution.

Ein markierendes, eher zufälliges Gen bevorzugte wohl einst eine ergänzende Linie ohne diese Markierung, verringerte also Inzucht. Schließlich wandelte es sich zum bekannten Y-Chromosom. Seither gibt es die Zweigeschlechtlichkeit, mindestens seit 500 Millionen Jahren.

Sie führte schließlich durch Eigenzuchtwahl zur größten Artenvielfalt und zu den höchsten und trivialsten menschlichen Gefühlen. Daß aber ein Kind zwei Mütter oder gar zwei Väter haben könnte, ist hiernach offenkundig eine antiwissenschaftliche Begriffsfälschung, wie sie nur quasireligiöse Eiferer und Sektierer der Welt aufdrängen können.

__________________
Sigmar Salzburg

Mit Klick die Kennkarte von Sigmar Salzburg ansehen    Suche weitere Einträge von Sigmar Salzburg        Edit/Delete Message    Reply w/Quote    IP: Notiz
Peter Lüber
22.11.2020 22.35
Diesen Beitrag ansteuern

Ungarn: „Die Mutter ist eine Frau, der Vater ein Mann!“ Für die ARD ist das menschenfeindlich!

Quelle!

Mit Klick die Kennkarte von Peter Lüber ansehen    An Peter Lüber schreiben   Suche weitere Einträge von Peter Lüber        Edit/Delete Message    Reply w/Quote    IP: Notiz
Sigmar Salzburg
21.11.2020 11.14
Diesen Beitrag ansteuern
Birgit Kelle im Interview

Im Schatten der ausufernden Corona-Berichte erfolgt die Machtergreifung der Gendermafia im Zwangsgebührenfunk unauffällig, zielstrebig und vor allem gegen den Willen des Volkes – wie bei der Rechtschreib„reform“.

Der Einfall linker Schreibfuzzies, die feministische Doppelungssklaverei durch ein zusammengezogenes Neusprechwort mit Binnen-I, Unterstrich, Doppelpunkt oder Sternchen zu umgehen, soll nun auch in der gesprochenen Sprache als „Gender-Hicks“ hörbar werden. Der Demokratie-Abgabe-Funk ist schon beispielgebender Vorreiter in dieser Verschandelung unserer Sprache – ein Grund mehr zur Gebührenverweigerung.

Die Publizistin und Genderkritikerin Birgit Kelle zeigt in ihrem neuen Buch, daß das nur die Spitze des Eisberges ist. In England sei man schon viel weiter. Dort könne jeder nach Laune verlangen, amtlich dem anderen Geschlecht zugerechnet zu werden. Strafgefangene Männer, hochpotente Belästiger, hätten sich auf diese Weise schon in Frauengefängnisse eingeklagt.

Munter und eloquent berichtet Birgit Kelle im Interview mit der „Jungen Freiheit“ über den laufenden Nærr*innenzug:


https://youtu.be/7O-4ATPoCRg

jungefreiheit.de 20.11.2020 (JF-Text in Traditionsschreibung)

Mit Klick die Kennkarte von Sigmar Salzburg ansehen    Suche weitere Einträge von Sigmar Salzburg        Edit/Delete Message    Reply w/Quote    IP: Notiz
Peter Lüber
08.11.2020 20.03
Diesen Beitrag ansteuern

Gender-Begrüßung im Landtag: Klick!

Mit Klick die Kennkarte von Peter Lüber ansehen    An Peter Lüber schreiben   Suche weitere Einträge von Peter Lüber        Edit/Delete Message    Reply w/Quote    IP: Notiz
Sigmar Salzburg
05.11.2020 16.53
Diesen Beitrag ansteuern
Hallo, Peter!

Es ist nett, von Dir zu hören, und daß Du noch am Leben bist. Auch ich beschäftige mich lieber mit den Gesetzen der Physik und sehe die Auseinandersetzung mit Gender und Reform als Verschwendung von Lebenszeit, die einem von Wichtigtuern aufgedrängt wird.
__________________
Sigmar Salzburg

Mit Klick die Kennkarte von Sigmar Salzburg ansehen    Suche weitere Einträge von Sigmar Salzburg        Edit/Delete Message    Reply w/Quote    IP: Notiz
Peter Lüber
05.11.2020 12.32
Diesen Beitrag ansteuern

Irgendwann las ich irgendwo, daß die zwei menschlichen Geschlechter (nämlich männlich und weiblich) nur soziale Konstruktionen seien und keine biologischen Gegebenheiten.

Als friedfertiger und bodenständiger Bergbauernsohn und Vater von sechs Kindern (vier Töchtern und zwei Söhnen) hätte ich dem Verfasser oder der Verfasserin dieser ungeheuerlichen Verfälschung der Biologie gerne die geballte Faust in die Fresse geschlagen, um ihm oder ihr wenigstens die Gesetze der Physik spürbar zu erklären.

Mit Klick die Kennkarte von Peter Lüber ansehen    An Peter Lüber schreiben   Suche weitere Einträge von Peter Lüber        Edit/Delete Message    Reply w/Quote    IP: Notiz
Peter Lüber
05.11.2020 11.54
Diesen Beitrag ansteuern

Die Blödheit steht am Ende der Verblödung.

Um die schriftliche Verblödung der Leser zu beschleunigen schlage ich vor, sämtliche Silben „er“ aus allen Texten durch die Silben „blöd“ zu ersetzen.

Des von mir hochgeachteten Sigmar Salzburgs Beitrag würde alsdann wie folgt zu lesen sein:

Schon 1998 strebte das von dblöd SPD geschaffene (und bald wiedblöd abgeschaffte) „Frauenministblödium“ das damals noch nicht so genannte „Gendblödn“ an. Statt „dblöd Bürgblöd odblöd die Bürgblödin“ sollte man nun genblödisch-feminine Bezeichnungen wie „die Pblödson“ odblöd „die Lehrkraft“ bevorzugen.

Tatsächlich wird die Ungblödechtigkeit nur umgekehrt, weil eine Vblödmännlichungsendung für „Pblödson“ odblöd „Lehrkraft“ (noch) unüblich ist. Es bietet sich abblöd an, hiblödfür die Endung „-blöd“ hblödanzuziehen, nach dem Mustblöd „die Katze – dblöd Katblöd“.

Folgblödichtig müßte es maskulinistisch gblödecht heißen:

• „Eine Pblödson odblöd ein Pblödsonblöd ohne Pblödsonalausweis kann sich strafbar machen.“
• „Die Lehrkraft odblöd dblöd Lehrkraftblöd sollte angstfrei übblöd die Meinungsfreiheit sprechen können.“
• „Die Bewblödbblödin odblöd dblöd Bewblödbblödblöd auf diesen Lehrstuhl sollte eine Kapazität odblöd ein Kapazitätblöd auf dem Gebiet dblöd religiösen Be- und Enthauptungforschung sein.“

Gruß von Petblöd Lübblöd

Mit Klick die Kennkarte von Peter Lüber ansehen    An Peter Lüber schreiben   Suche weitere Einträge von Peter Lüber        Edit/Delete Message    Reply w/Quote    IP: Notiz
Sigmar Salzburg
04.11.2020 22.55
Diesen Beitrag ansteuern
Konsequente Gender-Gerechtigkeit für alle (Satire!)

Schon 1998 strebte das von der SPD geschaffene (und bald wieder abgeschaffte) „Frauenministerium“ das damals noch nicht so genannte „Gendern“ an. Statt „der Bürger oder die Bürgerin“ sollte man nun generisch-feminine Bezeichnungen wie „die Person“ oder „die Lehrkraft“ bevorzugen.

Tatsächlich wird die Ungerechtigkeit nur umgekehrt, weil eine Vermännlichungsendung für „Person“ oder „Lehrkraft“ (noch) unüblich ist. Es bietet sich aber an, hierfür die Endung „-er“ heranzuziehen, nach dem Muster „die Katze – der Kater“.

Folgerichtig müßte es maskulinistisch gerecht heißen:

• „Eine Person oder ein Personer ohne Personalausweis kann sich strafbar machen.“
• „Die Lehrkraft oder der Lehrkrafter sollte angstfrei über die Meinungsfreiheit sprechen können.“
• „Die Bewerberin oder der Bewerberer auf diesen Lehrstuhl sollte eine Kapazität oder ein Kapazitäter auf dem Gebiet der religiösen Be- und Enthauptungforschung sein.“

__________________
Sigmar Salzburg

Mit Klick die Kennkarte von Sigmar Salzburg ansehen    Suche weitere Einträge von Sigmar Salzburg        Edit/Delete Message    Reply w/Quote    IP: Notiz
Sigmar Salzburg
30.10.2020 08.27
Diesen Beitrag ansteuern
Doppelplus-ungutes „Deutsch“ im Deutschlandfunk

Ist das gendernde Stotter:innen-Deutsch beim Zwangsgebühren-Deutschlandfunk schon dringend erwünscht oder handelt es sich um die feministische Marotte der Kunsthistorikerin Julia Pelta Feldman?

Nach der kurzen, vom Ansager normal gesprochenen Einleitung kann man hören, wie die Dame ihren Schänder-Doppelpunkt (anstelle des Schänder-Sterns) im generischen Femininum penetrant als Glottishicks ausführt, was daran erinnern soll, daß es noch Männer und eine undefinierte Zahl anderer Geschlechter gibt.

Bildersturm und Gerechtigkeit
Warum unsere Denkmäler uns im Stich lassen

[Ansager] In diesem Beitrag setzt sich die Kunsthistorikerin Julia Pelta Feldman mit dem aktuellen Bildersturm auseinander. Mit Empathie und Geschichtssinn erklärt sie, warum unsere Denkmäler uns im Stich gelassen haben – und legt Alternativen vor, die sowohl unserer Vergangenheit als auch unserer Gegenwart gerecht werden könnten.
Feldmans Beitrag von 3587 Wörtern beginnt:
Es war der Sommer des Bildersturms. In den Vereinigten Staaten besprühten Demonstrant:innen Denkmäler der Konföderierten mit Graffiti und enthaupteten eine Statue von Christoph Kolumbus. In England wurde ein Bildnis des Sklavenhändlers und Wohltäters der Stadt Bristol Edward Colston in den Hafen geworfen, und die Polizei musste Winston Churchill gewidmete Denkmäler schützen. In Berlin, einer Stadt, die mit den Monumenten vieler Regime übersät ist, toben derweil Debatten über die Umbenennung von Straßen, in denen die koloniale Vergangenheit Deutschlands gefeiert wird. – Zu einem Zeitpunkt, da der sorgfältigen Rekonstruktion eines kaiserlichen Schlosses der letzte Schliff in Gestalt des Humboldt-Forums verliehen wird.
„Bildersturm“ ist der Begriff der Gegner:innen dieser Aktionen...
Eben hat man der eifernden SPD-Justizministerin nachgewiesen, zweideutige Gesetze im generischen Femininum produziert zu haben, da stottert Frau Feldmann den Hörern nervtötend das neuerfundene Doppelplusgenus vor – Goethe und Schiller würden sich im Grabe umdrehen:
Demonstrant:innen, Gegner:innen, Demonstrant:innen, Historiker:innen, Demonstrant:innen, Kolumbus‘ Verehrer:innen, Demonstrant:innen, Erb:innen, Bürger:innen, normale englische Bürger:innen, Künstler:innen und Architekt:innen, Zuschauer:innen, deutsche Bürger:innen
„Erb'innen“ wie „Erb'onkel“! Bei der Rechtschreib„reform“ hatte das Bundesverfassungsgericht noch ein Recht der Politik auf Sprachveränderung zurückgewiesen.

Auch sonst kommt Frau Feldmann auf skurrile Gedanken. Christoph Kolumbus, der tollkühne Entdecker Amerikas, habe kein Denkmal verdient, weil er das ganze Elend der dortigen Urbevölkerung heraufbeschworen habe. Dabei wußte er nicht einmal, was er entdeckt hatte. Sollen ihn jetzt die Hunderte von Millionen Europäer, Schwarzen und Asiaten verfluchen, weil er ihnen dort eine Heimat verschafft hat? Auch sonst macht Frau Feldman absurde Vorschläge, die sie eher in die Nähe der Aktionskünstler für „politische“ Schönheit rücken.
Es war falsch, dass die DDR das ursprüngliche Schloss abgerissen hat – doch die Zerstörung des Palastes der Republik hat nicht dazu gedient, diesen Fehler zu korrigieren. Daher möchte ich im Geiste des Gegendenkmals eine Lösung für diese leidenschaftlich geführte Debatte vorschlagen: Sobald das Berliner Schloss fertiggestellt ist, die letzte sandsteinerne Schriftrolle ihren Platz gefunden hat, schlage ich vor, es wieder dem Erdboden gleichzumachen.

Ich stelle mir den Abriss als öffentliches Ereignis vor, als einen Festtag für diejenigen, die sich gegen den Wiederaufbau des Schlosses ausgesprochen haben... Anschließend wird das Berliner Schloss wiederaufgebaut. Und wieder zerstört. Und so weiter.
Mein Vorschlag ist ein Gedankenexperiment...

deutschlandfunk.de 25.10.2020
Bei Karl Marx, dem Juden, sieht Feldman das Problem, daß er zu sehr Antisemit war. Das enthebt uns der Sorge, uns Gedanken über Denkmäler für unsere derzeitigen deutschen Geistes„größen“ zu machen. Viele von ihnen hassen die Deutschen mehr als Marx seine damaligen Artgenossen.

Mit Klick die Kennkarte von Sigmar Salzburg ansehen    Suche weitere Einträge von Sigmar Salzburg        Edit/Delete Message    Reply w/Quote    IP: Notiz
Sigmar Salzburg
23.10.2020 20.15
Diesen Beitrag ansteuern
Ersparnis von Werbezeit durch das neue Stotterstern-Deutsch

1997 schätzte die Bundesregierung die Kosten des vorgeschriebenen 56-buchstabigen Hinweistextes in der Fernseh-Arzneimittelwerbung auf 117,2 Mio. DM im Jahr. (DAZ13.07.1997):

„Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker“

Heute würde er, in gleicher Häufigkeit gesendet, umgerechnet (finanzen100.de 17.07.2017) und unter Berücksichtigung der 25jährigen Teuerung etwa 100 Mio. Euro kosten. Die gender„gerechte“ Erweiterung auf 84 Buchstaben würde dann 1,5fache Kosten, also 50 Mio. Euro mehr, verursachen:

„Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihre Ärztin oder Ihren Arzt, Ihre Apothekerin oder Ihren Apotheker.“

Durch Verwendung der neuen Stotterstern-Stammelsprache könnte der Zeitverlust teilweise wieder ausgeglichen werden:

„Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihre*n Ärzt*in oder Ihre*n Apotheker*in.“

Das in der üblichen affenartigen Geschwindigkeit gesprochen wäre dann aber der Tod der deutschen Sprache, wie wir sie kennen!

Mit Klick die Kennkarte von Sigmar Salzburg ansehen    Suche weitere Einträge von Sigmar Salzburg        Edit/Delete Message    Reply w/Quote    IP: Notiz
Sigmar Salzburg
20.10.2020 22.43
Diesen Beitrag ansteuern
Generisches Femininum?

Hausärzte in der Coronakrise

„Es ist absehbar, dass das System implodiert“

Wer meint, sich mit dem Coronavirus infiziert zu haben, meldet sich oft bei seiner Hausärztin. Wie gehen Praxen damit um? Der SPIEGEL hat bundesweit nachgefragt.
Aufgezeichnet von Nike Laurenz

Wer nun keine Hausärztin hat? Meine hat seit Anfang des Jahres aufgehört. Was nun? Nichts paßt mehr zusammen!

Mit Klick die Kennkarte von Sigmar Salzburg ansehen    Suche weitere Einträge von Sigmar Salzburg        Edit/Delete Message    Reply w/Quote    IP: Notiz
Sigmar Salzburg
19.10.2020 03.15
Diesen Beitrag ansteuern
Gendern vergiftet einfachste Wörter

BR zitiert SZ
Diskussion: SZ-Artikel über Pianist Igor Levit
KRITIK AN DER KRITIK
Am Freitagabend reagierte auch die Süddeutsche Zeitung auf die heftige Kritik am Artikel von Helmuth Mauró. ... Die Polemik als journalistische Form habe bei der Süddeutschen Zeitung eine lange Tradition, mitunter schieße diese Form aber über das Ziel hinaus. "Jeder und jede kann der Ansicht sein, das sei hier passiert.“
br-klassik.de 18.10.2020

Mit Klick die Kennkarte von Sigmar Salzburg ansehen    Suche weitere Einträge von Sigmar Salzburg        Edit/Delete Message    Reply w/Quote    IP: Notiz
Sigmar Salzburg
14.10.2020 14.02
Diesen Beitrag ansteuern
Eulenspiegel lebt

Satire: Genderwahn – die Dritte

Autor: Ralf Borowski 14. Oktober 2020

[Bild: Halbiert zusammengesetzte m/f-Klosymbole+„Gender/Neutral“]
Es ist nicht leicht, es allen Recht zu machen. --- © John / fotolia.com

Das Justizministerium hat einen Gesetzesentwurf erarbeitet, der erstmals durchgehend den „generischen Femininum“ nutzt. Für das Innenministerium ein Verstoß gegen das Grundgesetz.

In Zeiten sozialer Medien hat sich das ehemalige „Sommerloch“ der Printmedien auf das ganze Jahr ausgedehnt. Wie ist es sonst zu erklären, daß zwei wichtige Ministerien über Genderfragen streiten, welche die Duden-Redaktion zwischenzeitlich gelöst hat.

Vorauseilender Gehorsam?

Es könnte eine Form von vorauseilendem Gehorsams sein, in der Annahme, daß nach der Bundestagswahl 2021 eine schwarz-grüne Regierung gendermäßig durchgreift. Der Beweis für diese These: In der Rheinischen Post fordert die grüne Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt, die Koordinierung der Corona-Maßnahmen zur „Chefinnensache“ zu machen!

Wie alles begann

Kaum noch jemand erinnert sich an den ersten Ausbruch des Genderwahns, so selbstverständlich werden seine Auswirkungen inzwischen hingenommen. Nennt man aus Gleichstellungsgründen und um die real existierende männliche Vorherrschaft zu brechen jetzt beide Geschlechter, zum Beispiel „Fahrer und Fahrerin“ und wenn ja, in welcher korrekten Reihenfolge?

Genderneutrale Lösungsvarianten

Oder schreibt man genderneutral besser mit Tiefstrich „Fahrer_in“, oder mit Sternchen „Fahrer*in“? Fragen, die zu heftigen Diskussionen führten. Eine ganz innovative Lösung kam aus der Schweiz, wo sich tätigkeitsbezogene Bezeichnung[n] durchsetzten. Dort nehmen „Fahrende“ am Straßenverkehr teil. Die Duden-Redaktion hat den Streit inzwischen dankenswerterweise entschieden. Das Sternchen hat das Rennen gemacht und alle Schreibenden sind glücklich.

BMVg scheitert an Hauptfrau

Wäre da nicht das Verteidigungsministerium (BMVg), welches im Rahmen des Zeitgeistes für die Bundeswehr gerne genderneutrale Dienstränge einführen möchte, aber an der Komplexität der Materie scheitert.
Die Bezeichnungen „Gefreitin“ oder „Hauptfrau“ könnten zu Mißverständnissen führen. Und die genderneutrale Bezeichnung für „Panzergrenadier“ ist eine wirklich harte Nuss. Deshalb verschwand das Projekt erst einmal in der Schublade.

Insolvenzrecht ist Frauensache

Nun also der dritte Anlauf. Diesmal versucht sich das Bundesjustizministerium an der Herkulesaufgabe und legt, als echte Innovation, den ersten Gesetzentwurf in rein weiblicher Schreibweise vor. Es handelt sich um das „Gesetz zur Fortentwicklung des Sanierungs- und Insolvenzrechts“. In dem Referentenentwurf heißt es nur noch „Schuldnerin“ oder „Gläubigerin“. Auf Männer, in rein sprachlicher Form, wurde im Entwurf des Justizministeriums konsequent verzichtet.

BMI zeigt grammatikalische Kompetenz

Ein Sprecher des Innenministeriums stellte im Deutschlandfunk klar: Während das generische Maskulinum – die rein männliche Form – für beide Geschlechter gelte, sei das generische Femininum als Verwendung für beide Geschlechter sprachwissenschaftlich nicht anerkannt. Außerdem bestünde die Gefahr, das das neue Gesetz nur für Frauen gelte und damit verfassungswidrig sei.

Höchste Zeit also, dem Justizministerium einen Duden aus dem Jahr 2020 zu schenken, damit dort die neue Schreibweise bekannt wird. Eine gute Idee wäre auch, den „Leitfaden für die Formulierung von Rechtvorschriften“ an die neue Duden-Schreibweise anpassen, um zukünftig gendermäßige Differenzen zwischen den Ministerien zu vermeiden.

Ralf Borowski

Leitender Redakteur von JUDID Media. Mitglied im deutschen Fachjournalistenverband.

judid.de 14.10.2020

[Der Text ist wohl ein unkorrigierter Vorabzug. Wie wäre es außerdem mit Grenadieuse, Grenadiesse oder Grenadière?]

Mit Klick die Kennkarte von Sigmar Salzburg ansehen    Suche weitere Einträge von Sigmar Salzburg        Edit/Delete Message    Reply w/Quote    IP: Notiz
Sigmar Salzburg
13.10.2020 07.45
Diesen Beitrag ansteuern
Die Unterjubler*innen des Justizministeriums

Die Endung -er ist seit Urzeiten das Zeichen des Machers oder des Werkzeugs und grammatisch männlich – außer bei Schwester, Mutter und Leber. Im Englischen ist das grammatische und damit das biologische Geschlecht meist nicht mehr erkennbar („teacher“).

Dem Deutschen ist nun seine Genauigkeit zum Verhängnis geworden, bei einzelnen Machern das weibliche biologische Geschlecht durch die Nachsilbe „-in“ präzisieren zu können („Lehrerin“).

Daher verlangt die deutsche Gendermafia jetzt die Doppelnennung oder Neutralisierung aller Plurale, für die bisher das „generische“ Maskulinum galt – die maskuline Artbezeichnung ohne den Gedanken an das biologische Geschlecht.

Das SPD-geführte Bundesjustizministerium hat jetzt den Spieß umgedreht und versucht, uns ein nie dagewesenes „generisches Femininum“ unterzujubeln, lt. „Junge Freiheit“ (unreformiert schreibend, auch Zitate!):

Im ursprünglichen Entwurf sind Formulierungen vorgesehen wie: „§1 Absatz 2: Haftet für die Verbindlichkeiten einer Gesellschaft ohne Rechtspersönlichkeit keine natürliche Person als unmittelbare oder mittelbare Gesellschafterin, gilt Absatz 1 entsprechend für die Geschäftsleiterinnen der zur Geschäftsführung berufenen unmittelbaren oder mittelbaren Gesellschafterinnen.“

„Gesetzentwürfe müssen für jedermann verständlich sein“

Zuvor hatte bereits das Bundesinnenministerium unter der Leitung von Horst Seehofer (CSU) Widerspruch gegen den Gesetzestext in seiner ursprünglichen Form eingelegt. Ein Sprecher äußerte gegenüber der Bild-Zeitung: „Während das generische Maskulinum Frauen mit einschließt, ist ein generisches Femininum, also die Verwendung des weiblichen Begriffs zur Erfassung männlicher und weiblicher Personen, im vorliegenden Zusammenhang nicht anerkannt. Die Richtigkeit der Sprache muß insbesondere bei Gesetzestexten, auch im Hinblick auf die Rechtsförmlichkeit, gewährleistet sein.“

jungefreiheit.de 12.10.2020
Man sieht: die normabweichende Wortwahl erzeugt hier tatsächlich den fatalen Eindruck, als wären nur Frauen gemeint. Die Uni Leipzig ist schon mit ähnlichem Unsinn gescheitert: „Guten Tag, Herr Professorin!“

Mit Klick die Kennkarte von Sigmar Salzburg ansehen    Suche weitere Einträge von Sigmar Salzburg        Edit/Delete Message    Reply w/Quote    IP: Notiz
Sigmar Salzburg
10.10.2020 08.35
Diesen Beitrag ansteuern
Gender bei Maulwürfen?

Der Intersexualität bei Maulwürfen auf der Spur

Forscher haben das Genom des Iberischen Maulwurfs sequenziert und Grundlagen der Vermännlichung der weiblichen Tiere aufgedeckt.

Sie besitzen Eierstöcke, aber auch Testosteron bildendes Hodengewebe: Was hinter dieser Vermännlichung bei den Maulwurfs-Weibchen steckt, haben Forscher nun aufgedeckt. Demnach sorgten in der Entwicklungsgeschichte dieser Tiere Umstrukturierungen im Erbgut für den Effekt der Intersexualität. Dies geht aus Untersuchungen des nun sequenzierten Genoms der kuriosen Säuger hervor. Vermutlich vermittelt der hohe Testosteronspiegel den Maulwurfs-Damen eine Art Dopingeffekt bei ihrer Schwerstarbeit unter Tage.
[...]
„Unsere Befunde sind ein gutes Beispiel dafür, wie bedeutend die Organisation des Genoms für die Evolution ist“, sagt Lupiáñez. „Die Natur bedient sich aus dem vorhandenen Werkzeugkasten der Entwicklungsgene und ordnet sie nur neu an, um ein Merkmal wie die Intersexualität zu erzeugen. Andere Organsysteme und die Entwicklung werden dabei nicht beeinträchtigt“, so der Wissenschaftler. Co-Autor Stefan Mundlos vom MPIMG sagt dazu abschließend: „Es gab und gibt die Tendenz, intersexuelle Phänotypen als krankhafte Zustände zu charakterisieren. Unsere Studie zeigt, wie komplex die sexuelle Entwicklung ist und dass die Natur ein großes Spektrum an Zwischentypen hervorbringen kann“, so der Wissenschaftler.

Quelle: Max-Planck-Institut für molekulare Genetik, Fachartikel: Science, doi: 10.1126/science.aaz2582

wissenschaft.de 9.10.2020

Die Erklärungen zeigen, wie heutzutage Wissenschaftler bemüht sind, die zeitgeistliche Mode zu rechtfertigen, die die Möglichkeit eines gleichwertigen Austauschs der Geschlechter behauptet. Eine ursprünglich männliche Transfrau gleicht jedoch in ihrer körperlichen Leistungsfähigkeit immer noch einem Mann und könnte, anders als das Maulwurfsweibchen, nie Eizellen produzieren. Die neu geschaffenen Probleme zeigt der peinvoll versternte Text von „jetzt.de“:

Die republikanische Partei hat in den vergangenen Wochen in sechs US-Staaten Gesetzentwürfe eingereicht, die die Rechte von High-School-Schüler*innen einschränken sollen, die sich als trans identifizieren. Sollte das Gesetz umgesetzt werden, können trans Schüler*innen nicht mehr gegen das Geschlecht antreten, mit dem sie sich identifizieren... Die Verfasser*innen des Gesetzentwurfs befürchten, es könne keinen fairen Wettbewerb geben, wenn trans und cis Frauen in der gleichen Klasse gegeneinander antreten. Trans Frauen seien cis Frauen physisch überlegen bezüglich Muskelmasse, Lungenkapazität und Herzgröße. Als cis Mann oder cis Frau werden diejenigen bezeichnet, deren Geschlechtsidentität dem Geschlecht entspricht, das ihnen bei der Geburt zugewiesen wurde. Der Gesetzentwurf der Republikaner*innen in Tennessee sieht etwa vor, dass das Geschlecht in der Geburtsurkunde entscheidet, ob Schüler*innen am Frauen- oder Männersport teilnehmen...
jetzt.de 11.1.2020

Mit Klick die Kennkarte von Sigmar Salzburg ansehen    Suche weitere Einträge von Sigmar Salzburg        Edit/Delete Message    Reply w/Quote    IP: Notiz
Alle Zeiten sind MEZ    Dieser Faden ist 23 Seiten lang:    1   2  3  4 · 10 · 20  21  22  23  Neuen Faden beginnen     antworten
Gehe zum Forum:
< voriges Leitthema     nächstes Leitthema >

Benutzungs-Regeln:
Wer kann im Forum lesen? Jeder Gast / jeder angemeldete Nutzer.
Wer kann ein neues Leitthema oder eine Antwort eintragen? Jeder angemeldete, eingewählte Nutzer.
Einträge können von ihrem Verfasser geändert oder auch gelöscht werden.
HTML-Kennungen beim Eintragen erlaubt? AN. Schnuten erlaubt? AN. vB-Kennungen erlaubt? AN. Bilder-Einbindung mit [IMG] erlaubt? AN.

Maßnahmen der Verwaltung:
Leitthema öffnen / schließen
Leitthema umziehen lassen
Leitthema löschen
Leitthema ändern

Herausgeber · Schreiben Sie uns · Forum

Technik von: vBulletin, Version 1.1.4 ©Jelsoft Enterprises Ltd. 2000. Rechtschreibung.com – Nachrichten zur Rechtschreibfrage