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Nein zu Heyse 3
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Sigmar Salzburg
13.09.2019 09.44
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Beissangriffe auf die ss-Reform

An der Straßenbahnhaltestelle vor dem Berliner Hauptbahnhof (Mitte) nahm er ein fünfjähriges Kind hoch und biss ihm in die Wange. Jetzt steht Daniel K. (20) vor dem Berliner Landgericht. „Die Zahnabdrücke waren zwei Tage lang auf der Wange meiner Tochter zu sehen“, so Mutter Aileen D. (40) als Zeugin. Der Beißangriff ereignete sich am 15. März 2019 gegen 16.55 Uhr...
Der Mann aus Eritrea griff nicht zum ersten Mal willkürlich Fremde auf der Straße an...
bz-berlin.de 11.9.2019

Es scheint, daß sich besonders gerne Afrikaner mit psychischen Störungen auf den Weg nach Deutschland machen. – Gewarnt werden muß aber vor dem Lesen der gleichen Nachrichten bei Pi-News: Damit kann man sich seine reformierte Rechtschreibung verderben:

Nach dem Beissangriff kam Daniel K. in Untersuchungshaft... Aufgrund einer psychischen Erkrankung soll er nicht schuldfähig sein.
pi-news.net 13.9.2019

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Sigmar Salzburg
25.07.2019 19.52
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„Eszett nach Diphthong“

„Wegweißendes“ Bundesverfassungsgericht

LANDTAGSWAHL IN SACHSEN:
Bundesverfassungsgericht weißt Beschwerde der AfD ab


video_youtubeWELT NachrichtensenderGestern

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Sigmar Salzburg
23.07.2019 12.44
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Ewiges Elend nach dem Anschlag auf die Schreibtradition

Nordwestmecklenburg

Schilder in Klütz

Schilder mit „ß“ und „ss“ für Schloss Bothmer


Viele Wegweiser in der Stadt Klütz weisen auf Schloss Bothmer hin. Allerdings ist ein Teil der Schilder nach der alten Rechtschreibung mit „Schloß“ beschrieben und auf anderen Schildern steht „Schloss“.

[Bild] Rund um Schloss Bothmer in Klütz gibt es viele Schilder, die auf das Barockensemble oder auf dessen Parkplatz hinweisen. Darauf steht mal „Schloss“ wie links auf den Fahnen und mal „Schloß“ wie rechts auf dem Schild. Quelle: Malte Behnk

Klütz

Die Stadt Klütz hat sich in den vergangenen Jahren zum attraktiven Ausflugsziel gemausert. Nicht zuletzt die Sanierung und Eröffnung von Schloss Bothmer als Museum haben dazu beigetragen. Wer den Weg zum Barockensemble sucht, wird gut mit Schildern geleitet. Schon an der Autobahn 20 steht ein brauner Wegweiser an der Abfahrt Grevesmühlen. Doch sie unterscheiden sich in der Schreibweise. Auf vielen Schildern gibt es den Hinweis auf „Schloss Bothmer“. Einige Wegweiser sind aber mit „Schloß Bothmer“ beschriftet...

Mindestens ein Schild mit der Schreibweise mit „ß“ ist aber neu. Es steht direkt am großen Parkplatz am Anfang der Schloßstraße. Nur wenige Meter daneben steht eine große Fahne, die wiederum mit „Schloss Bothmer“ bedruckt ist. Wie es zu diesem neuen Schild in alter Schreibweise gekommen ist, lässt sich so leicht nicht ergründen.

„Bei uns heißt es Schloss Bothmer mit zwei s. Ursprünglich wurde in der Vergangenheit auch von Haus Bothmer gesprochen. Das ist richtig, weil es eigentlich ein Herrenhaus ist. Aber eine Namensgebung, wie bei einer Taufe, hat es nicht gegeben“, sagt Friederieke Drinkuth, Leiterin des Dezernats Schlossmanagements der Staatlichen Schlösser, Gärten und Kunstsammlungen Mecklenburg-Vorpommern.

[Bild] „Schloss“ steht auf allen Schildern und Fahnen, die zu Schloss Bothmer gehören. Quelle: Malte Behnk

Auch eine Anwaltskanzlei und ein Friseur in der Nähe von Schloss Bothmer haben die heutige Schreibweise bei ihren Schilder für die „Schloss-Kanzlei“ und für den „Schloss-Salon“ gewählt.

Die Schreibweise nach der alten Rechtschreibung wurde in Klütz allerdings auch schon bewusst gewählt. 2014 wurden an den Eingängen der Stadt breite Metallschilder aus Cortenstahl aufgestellt, die inzwischen eine rostige Oberfläche bekommen haben. Das war ebenso gewollt, wie die Inschrift „Schloßstadt Klütz“, die in das Metall geschnitten ist.

[Bild] Bei den 2014 aufgestellten Schildern aus Cortenstahl wurde bewusst die Schreibweise „Schloßstadt“ gewählt. Quelle: Malte Behnk

Bewusst hatten sich die Klützer damals für eine Schreibweise mit „ß“ bei der Bezeichnung „Schloßstadt“ entschieden. Nach langen Diskussionen in Ausschüssen und der Stadtvertretung war entschieden worden, dass die Schreibweise „Schlossstadt“ verwirren könnte und die alte Variante besser aussehe.

In dieser Diskussion wurde auch über den Namen „Schloßstraße“ gesprochen. Auch er sollte nach dem Willen der damaligen Kommunalpolitiker nicht verändert werden. Eine Erneuerung in der aktuellen Schreibweise hätte möglicherweise auch Aufwand für Anwohner der Straße bedeutet, die Ausweispapiere hätten ändern müssen.

Malte Behnk

ln-online.de 19.7.2014

__________________
Sigmar Salzburg

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Sigmar Salzburg
21.07.2019 13.30
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ASS-UROLOGIE

Die totale Verwirrung: am. „Ass“, eng. „Ass“ und neudt. „Ass“(Reform):

Aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Jean de La Fontaine gesammelt Fabeln aus einer Vielzahl von Quellen, sowohl westliche und östliche und passte sie in Französisch freien Versen.

https://de.qwerty.wiki/wiki/La_Fontaine%27s_Fables

Das Ass und seine Masters ( L'âne et ses maitres , VI.11)

Die Ass Tragen Relics ( L'âne portant des reliques , V.14)

Wohl eine Automatik-Übersetzung (ohne Warnung) von dieser Seite:
https://en.wikipedia.org/wiki/La_Fontaine%27s_Fables

Siehe auch dies!

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Sigmar Salzburg
03.06.2019 06.13
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Kein „French-Open-Ass“ der letzten Jahre hatte diesmal Erfolg

French Open

Die Teenies greifen nach dem Thron


Serena Williams: raus. Naomi Osaka: raus. Angelique Kerber: längst raus. Bei den French Open sind viele Spitzenspielerinnen ausgeschieden. Drei junge No-Names haben plötzlich Aussichten auf den Titel. Aus Paris berichtet Florian Merkel mehr...

Die dreimalige Grand-Slam-Siegerin und frühere Weltranglistenerste [Angelique Kerber] war mit lädiertem Knöchel angereist – und musste sich von der russischen French-Open-Debütantin Anastasia Potapowa, in der Weltrangliste an Position 81 geführt, über den Platz scheuchen lassen.

spiegel.de 2.6.2019

Seit der saudummen ss-„Reform“ (As zu Ass) darf man nicht mehr alles schreiben, was sonst mit Bindestrichen üblich war.
„Tennis-Ass“ Tatjana Kusnezowa (Onetz.de) ist aber anscheinend noch erlaubt.

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Sigmar Salzburg
28.01.2019 10.49
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Nasssiebung

In der Demokratischen Republik Kongo gewinnen Bergarbeiter aus dem Erdreich durch Nasssiebung und Schweretrennung Konzentrate mit bis zu 40 bis 45 % Tantalit.

https://de.wikipedia.org/wiki/Coltan

Das Wort Naßsiebung wurde in seiner „reformierten“ Form der Liste der sss-Greuel hinzugefügt.

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Sigmar Salzburg
27.01.2019 14.57
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Klonovkysch

Michael Klonovky hatte die Zeit, sich ein Interview mit einem US-Football-Spieler mit afrodeutschem Hintergrund anzusehen. Ein Spieler wurde kürzlich in den USA nach einem demonstrativen Protest-Niederknien „gegen Rassismus“ nicht mehr engagiert:

Wie groß sei das Problem mit den Einsteinschen Feldgleichungen [klonovskysch für „Rassentoleranz“] den USA?, lässt der smarte Staatsfunker nicht locker. „Haben Sie schon mal etwas erlebt?“
Ja, in der High school habe mal einer auf einem Foto bei snapchat das Affen-Emoji über sein Gesicht gesetzt. Das sei nicht schön gewesen, aber schon eine Weile her.

Ein As hat der Moderator noch im Ärmel: Viele sagten, es sei seit Donald Trump schlimmer geworden mit der Akzeptanz der Feldgleichungen – „sehen Sie das auch so?“

Equanimeous St. Brown: „Nein, für mich persönlich hat sich nichts geändert, mit Trump ist alles, wie es war.“

Wahrscheinlich werden sie ihn nicht mehr einladen ins ZDF.

(Das Gespräch zum Nachstaunen hier.) [Ab 12. Minute]

acta diurna 26.1 2019
Bemerkenswert ist, daß Klonovsky hier die sonst befolgte ss-Schreibung gemieden hat.

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Sigmar Salzburg
09.01.2019 11.55
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Hasssteigerung

Das Wort „Hasssteigerung“ wurde der Liste der sss-Greuel hinzugefügt.

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Sigmar Salzburg
28.12.2018 15.54
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Messskala, Messskandal

... wir haben schon eingesehen, dass das Minimum, das das Universum an Raum benötigt, nicht so einfach auszumachen ist, wie wir dachten; und wir haben eingesehen, dass dieses Minimum gegenüber unserer ursprünglich angesetzten Messskala extrem klein werden kann.
spektrum.de 27.12.2018

Messskandal an allen Fronten. Abgasskandal. Die Politik muss der Fahrzeugbranche endlich auf die Finger klopfen.
laermliga.ch 25.9.2015

„Messskala“ und „Messskandal“ wurden der Liste der sss-Greuel zugefügt.

PS: Die „Reformer“ wollten auch mal das Einheits-das. Man kann die entstehende Unsicherheit an diesem Text ahnen.

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Sigmar Salzburg
21.12.2018 07.44
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As oder Ass – das ist hier die Frage

Wie nur wenige Insider aus Presse, Bundestag und dem Auswärtigen Amt wussten, begleitete er [Petr Bystron] eine Delegationsreise, angeführt von [SPD-„Ass“] Heiko Maas. Speziell für den Hauptprotagonisten des verfassungswidrigen NetzDG ist der investigative Obmann im Auswärtigen Ausschuss ein Stachel im Fleisch, ein „Pain in the Ass“, aber auch für viele andere rot-grüne Politiker.
pi 20.12.2018

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Sigmar Salzburg
15.06.2018 06.09
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sss-Greuel

Die Henning-Kaufmann-Stiftung zur Pflege der Reinheit der deutschen Sprache wurde 1978 als Nachlassstiftung des Gymnasiallehrers und Namenforschers Dr. phil. Henning Kaufmann als gemeinnützige treuhänderische Stiftung begründet.

http://www.henning-kaufmann-stiftung.de/

Das Wort wurde in die entsprechende Liste aufgenommen.

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Sigmar Salzburg
24.05.2018 18.09
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Altertümlicher Misstand bei der Mißstandsbeschreibung

Interne Dokumente aufgetaucht
Bamf-Vorgesetzter drohte Josefa Schmid: „Wenn noch ein Bericht über Sie erscheint, dann ...“


Der Bamf-Skandal weitet sich aus: Interne Dokumente scheinen zu belegen, dass die Behörde die leitende Mitarbeiterin mundtot machen wollte, die die Misstände ans Licht brachte. Das Amt dementiert.

merkur.de 24.5.2018

Wie ich gerade gelernt habe, gab man um 1900 in gepflegter ß-loser Orthographie dem „Misstand“ den Vorzug vor der heutigen „Missstandsorthografie“.

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Sigmar Salzburg
09.05.2018 09.16
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Biß der „echten schwarz-roten Spinner“ ins gesunde Deutsch ...

Ein Engländer hat nach dem Biss einer „Falschen Schwarzen Witwe“ sein Bein verloren. Der Spinnenbiss hatte zu einer Blutvergiftung geführt – eine Amputation war unvermeidlich...
Bei einer Untersuchung wurden zwei Bissstellen an seinem Knöchel entdeckt.
heilpraxisnet.de 9.5.2018

Dass“ haben die meisten Deutschen nicht gewollt.

Zu „Bißstellen von Spinnen“ siehe dies!

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Sigmar Salzburg
20.04.2018 06.24
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Das Erbe der Achtundsechziger

Anläßlich des 50sten „Jubiläums“ führte die FAZ ein Interview mit einem Alt-68er, dem inzwischen zum emeritierten Professor aufgestiegenen (was denn sonst!) Soziologen mit dem so schön reformwidrigen Namen:

Wolfgang Eßbach im Gespräch : Achtundsechzig war das Ende einer Reformphase
Die Rechtschreib„reform“ soll ja auch eine Folge des Gesellschaftsveränderungsfurors sein, der sich schon 1973 mit der fast schon beschlossenen Radikalreform („der keiser im bot sit sich vom hei bedrot.“) beinahe durchgesetzt hätte.

25 Jahre später gelang den unentwegt konspirierenden Kleinschreibern der Coup mit der Einführung des „Dass-Deutsch“ nebst gesteigerter Groß- und Trennschreibpedanterie und weiteren Etümologeleien, die angeblich Erleichterungen bringen sollten, aber ähnlich den einstigen Schröpfköpfen der Quacksalber nur die Patienten schwächten.

Der Geßlerhut der „Reform“ waren die „neuen“ ss nach dem Philologen Heyse um 1800, und dabei überwiegend die „dass“, die absolut nichts „erleichterten“. Um es kurz zu machen: Das Interview faz.net 15.3.18 zeigt die völlige Nichtnutzigkeit der „Reform“. Analyse des Artikels:
1789 Wörter: 11 dass, 5 weitere Reform-ss;
traditionell beibehalten wurden: 5 ph, hierzulande
Besonders die von der FAZ in ihren Neuschrieb „geretteten“ 11 Wörter kommen nur selten zur Wirkung. Die Dass-Reform macht so etwa Zweidrittel der Gesamtreform-ss aus, ist also nur ein Mittel der Reformdurchsetzung zur schnellen Kontrolle der Unterwerfungsbereitschaft der Schreiber. Daher ist verständlich, daß die linke „junge Welt“, um der Dressur der jüngeren Generation Rechnung zu tragen und allen Vorhaltungen zu entgehen, seit 2014 nur in diesem Punkt der „Reform“ folgt – was den wenigsten auffällt. – Ohne die „ss“ hätte man die „Reform“ auch ganz bleiben lassen können. Wer will schon „behände Schlangen“, „gräuliche Hüte“ usw.

Jetzt war die Frage, wieweit das Dass-Deutsch sich auch beim eher konservativen bis rechten Publikum, beispielsweise den überwiegend reformiert schreibenden „PI-News“, durchgesetzt hat.

Der thematisch ähnliche Artikel selbst ist Heyse-neutral:
VON DER BUNDESREPUBLIK ZUR BUNTEN REPUBLIK
50 Jahre 1968, 50 Jahre Zerstörung

18. März 2018

Von LEO | 1968 konnten Kinder auf allen Grundschulen der Bundesrepublik schon in der ersten Klasse lesen und schreiben. 1968 konnte in der Bundesrepublik jeder seine freie Meinung sagen, sogar die Kommunisten...

1968 erhielten in der Bundesrepublik auch Arbeiterkinder in einer einfachen Wohngegend eine gute Schulausbildung, sogar auf der Grundschule. 50 Jahre später ist auf den Schulen der einfachen Wohngegend die Hölle los.

1968 war die Bundesrepublik eine verhältnismäßig egalitäre, nahezu klassenlose Gesellschaft...

1968 waren die Universitäten der Bundesrepublik geprägt vom freien Wettstreit der Gedanken. 50 Jahre später herrscht an den Hochschulen der geistige Muff von vor 1000 Jahren: einseitiger Dogmatismus, politische Indoktrination und eine allgemeine Kultur ängstlichen Mundhaltens, aus Angst vor der Religion...

1968 war die Bundesrepublik Deutschland ein weitgehend geordnetes, zivilisiertes, deutsches Land.

pi-news 18. März 2018
Es gab 247 Leserkommentare, sicher vorwiegend aus der Generation, die 1968 noch erlebt hat – also die bewährte Rechtschreibung gründlich erlernt hat. Man sieht, wie wirksam die quasi Zwangsmissionierung durch die Medien in die Rechtschreibung durchgeschlagen hat. Viele lassen auch anpassungswillig ihre Automaten machen. Analyse:
Im Text und 247 Leserkommentaren:
Reform: 57 dass, 61 Heyse-ss, traditionell: 14 daß, 17 trad. ß, 35 ss statt ß,
Fehler: Meissten, bissschen, Kaoss
Es ist offensichtlich, daß die von niemandem herbeigesehnte Heyse-ss-Reform die deutsche Rechtschreibung überwältigt und daß der übrige häßliche bis gemeingefährliche Reform-Unfug bedeutungslos bleibt, aber durch die neuen ss am Leben erhalten wird.

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Sigmar Salzburg
12.04.2018 13.54
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Jan Fleischhauers ß nach Langvokal und Diphthong

Zu den Vorfällen, die dem WDR-Korrespondenten zur Last gelegt werden, gehört die sogenannte „Doppelzimmeraffäre“. Vor Jahren hatte er einer Praktikantin weiß gemacht, sie müsse mit ihm aus Kostengründen ein Zimmer teilen: Der WDR erlaube wegen des Sparzwangs nur Doppelzimmer...
spiegel.de 12.4.2018

Ein Grund für die Erhöhung der Gebührenabpressung.

PS 14.4.: Der Fehler wurde verbessert.

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