Willkommen Die 20 neuesten Beiträge im Forum
Fadensuche     Suche
Kennkarte ändern     Häufig gestellte Fragen   zu anderen Nutzern  kostenlose Anmeldung   Anfang  verabschieden
Jemandem diese Seite senden! Druckvoransicht zeigen
Forum > Menschen
Der GenderInnenwahnsinn
< voriges Leitthema  
Verfasser
Leitthema    Dieser Faden ist 17 Seiten lang:    1   2  3  4 · 10 · 14  15  16  17  Post New Thread     Post A Reply
Sigmar Salzburg
20.02.2018 11.28
Diesen Beitrag ansteuern
Drittes Geschlecht?

Daniel Scholten („Deutsch für Dichter und Denker“), hat anläßlich des Urteils zur Geschlechtsbestimmung („Drittes Geschlecht“) ein Video produziert, in dem er einiges klarstellt und dem Bundesverfassungsgericht Schlampigkeit vorwirft. Er hat seinen Beitrag „Gattaca“ genannt, nach dem gleichnamigen dystopischen Film von 1997, der die Genmanipulation zum Thema macht. Scholten beschreibt – in bewährter Rechtschreibung und Prof. Ulrich Kutschera möglicherweise präzisierend – für Laien die genetischen Tatsachen und räumt mit der 60fachen „Geschlechtervielfalt“ der einschlägigen Ideologien und ihrer Verfechter auf:

SPRACHE Das Bundesverfassungsgericht hat den Gesetzgeber dazu verurteilt, das Personenstandsgesetz so abzuändern, daß für die Geschlechtsbestimmung jedes Neugeborenen künftig ein Gentest nötig wird. Wenn ein Kind nicht den euploiden Gonosomensatz XX-46 oder XY-46 aufweist, ist der Arzt verpflichtet, statt Mädchen oder Junge ein drittes Geschlecht einzutragen. Dabei sind fast alle nicht-euploiden Menschen im Genotyp und im Phänotyp eindeutig Frauen oder Männer. Dem Gericht ist entgangen, daß der Kläger gar nicht zu diesen Menschen, sondern zu einer winzigen Minderheit mit X0-XY-Mosaik gehört.
Dauer: 53 Minuten. Video herunterladen
Eine fachlich spezifische Darstellung aus dem Jahre 2004 findet sich hier.

Mit Klick die Kennkarte von Sigmar Salzburg ansehen    Suche weitere Einträge von Sigmar Salzburg        Edit/Delete Message    Reply w/Quote    IP: Notiz
Sigmar Salzburg
16.02.2018 16.51
Diesen Beitrag ansteuern
Gender und der Triumph der Medizin

Im Stillen erhofft, ist er nun im Stillen erfolgreicher als „sie“.
Spiegels Twenteenie-Magazin „bento“:

Nach Hormontherapie: Transfrau kann erstmals ihr Baby stillen
Es ist ein Meilenstein für Mütter, die als Männer geboren wurden.


Nun ist es Ärzten erstmals gelungen, einer jungen Transfrau [XY] den Wunsch zu erfüllen, ihr Kind stillen zu können.

Mit einer Hormontherapie konnte die Ärztin Tamar Reisman bei ihrer 30-jährigen Patientin [XY] die Milchbildung einleiten. Ihren Erfolg hat sie nun im Magazin „Transgender Health“ veröffentlicht. Es ist der erste dokumentiere Fall über eine geglückte Still-Therapie für Transmenschen.

Reisman arbeitet am Mt. Sinai Center for Transgender Medicine and Surgery in New York. Die Klinik ist auf Geschlechtsangleichungen spezialisiert.

In „Transgender Health“ verrät Reisman den Namen ihrer Patientin nicht. Nur so_viel: Das Baby hatte die Partnerin [XX] der 30-Jährigen [XY] zur Welt gebracht, sie wollte aber nicht stillen, die Transfrau hingegen schon. Tatsächlich konnte sie, nach der Therapie, dem Baby sechs Wochen lang die Brust geben...

Warum ist das wichtig?
Die Behandlung von Transgendern ist noch ein sehr junges Feld in der Medizin und wenig erforscht. „Medizinische Fragen, die Transmenschen betreffen, werden oft ignoriert“, sagt die Forscherin Madeleine Bair. (Romper)

• Dass eine Frau mit den biologischen Geschlechtsmerkmalen eines Mannes nun stillen kann, ist also ein großer Schritt in der Transgender-Medizin.
bento.de 16.2.2018

Also eine gleichgeschlechtliche Partnerschaft mit Hetero-Hintergrund. Bento verschweigt, daß „sie“ gar nicht die genetische „Mutter“ des Kindes sein kann, sondern, falls die Spermien von „ihm“ vor seiner freiwilligen Entmannung stammen, höchstens der Vater. Auch bei einer Uterus-Transplantation wäre das nicht anders. Aber Verwirrung ist das Ziel von Gender, obwohl die Launen der Natur schon verwirrend genug sind.

Meinem Schulkameraden G.R. wurde im Medizinstudium alljährlich ein Irrer vorgeführt, der sich für Napoleon hielt. Für den Auftritt bereitete er ein Jahr lang einen strategischen Vortrag vor, der ganz vernünftig gewesen sein soll. Vielleicht hätten „einbildungsangleichende“ Operationen ihm zu noch mehr Glück verhelfen können. Der Medizin ist bald nichts mehr unmöglich. Wahrscheinlich warten auch schon etliche „Führer“ auf ähnliche medizinische Großtaten.

Mit Klick die Kennkarte von Sigmar Salzburg ansehen    Suche weitere Einträge von Sigmar Salzburg        Edit/Delete Message    Reply w/Quote    IP: Notiz
Sigmar Salzburg
06.02.2018 08.15
Diesen Beitrag ansteuern
Sehnsucht nach 13 Geschlechtern?

Der Brauser Firefox erinnert einen neuerdings an Artikel, die man besucht hat, aber gar nicht wieder sehen möchte und schlägt welche vor, die man sonst nie lesen würde, z.B. vom „Thesen-Diez“ bei Spiegel Online:

Zum Tode von Ursula Le Guin ...
Sie definierte stets aufs Neue *, was es heißt, eine Frau zu sein. Die Werke der kürzlich verstorbenen Schriftstellerin Ursula K. Le Guin sind Feminismus in der Science-Fiction.


Eine Kolumne von Georg Diez

Der Widerstand der Worte also ist Ursula K. Le Guins poetischer Protest. Es ist ihre Form, sich gegen Apathie und Angst zu wehren und gegen Menschen, die alles so hinnehmen, wie es ihnen schon immer präsentiert wurde. Was also, wenn Sex und Liebe getrennt wären? Was also, wenn eine Ehe nicht aus zwei, sondern aus vier oder aus acht Partnern bestünde?

... in der literarischen Provinz, die dieses Deutschland ist, bevölkert von lauter Stipendienzwergen, kennt sie natürlich kaum jemand... Hier haust man noch in Schubladen, hier gibt es angestrengte Diskussionen über neue Romantik, alte Ästhetik und wahrscheinlich auch noch irgendwo über das Ware und Gute.
Zu loben ist, daß Diez nicht auch die anderen Möglichkeiten der reformierten Großschreibung wahrnimmt:
den Blick des anderen einzunehmen ... an die Verbindung von beidem zu erinnern ... von ihrem Vater, der als Anthropologe die Indianer [Correctness-Alarm!] Amerikas studierte... Der Körper war für sie der Anfang von allem ...
spiegel.de 28.1.2018
Nicht erkennbar wird, ob auch Diez der von der Evolution verpaßten Möglichkeit von menschlichen 13 Geschlechtern nach Art der Schleimpilze nachtrauert.

Mit Klick die Kennkarte von Sigmar Salzburg ansehen    Suche weitere Einträge von Sigmar Salzburg        Edit/Delete Message    Reply w/Quote    IP: Notiz
Sigmar Salzburg
06.01.2018 17.47
Diesen Beitrag ansteuern
Kommentar von Alexander Riebel

Kein Gender mehr, bitte!

Über die letzten deutschen Rechtschreibreformen kann niemand wirklich glücklich sein. Die Unsicherheit über die richtige Schreibweise hat nicht abgenommen, sondern erheblich zugenommen ...


... und die Genderschreibweise, wie sie an Universitäten verpflichtend geworden ist, reicht oft ins Absurde. Der neue Duden „Richtig gendern! Wie Sie angemessen und verständlich schreiben“ wird das Problem noch verschärfen, weil er neue Fakten schafft.

Die Grande Nation, unser Nachbarland, ist in den vergangenen Jahren anders damit umgegangen und hat zu einer großen Vernunft geführt. Der französische Premierminister Édouard Philippe hat die Genderschreibweise kürzlich verboten. Zumindest dürfen die Beamten so nicht mehr formulieren. Während Beamte und Studenten und Deutschland immer sensibler für Gender werden müssen, ist in Frankreich nun Schluss damit. Als Grund nannte der Premierminister Verständlichkeit und Klarheit, wonach sich die Adjektive wieder klassisch nach der männlichen Form richten, wenn mehrere Substantive in enger Folge benutzt werden. Philippe befindet sich mit seiner Regel ganz im Einklang mit der Akademie Française, die ebenfalls feministische Formen ablehnt. Die Akademie gibt in Frankreich den Standard für die Sprache vor. Denn nach welchen Regeln soll das tägliche Diktat stattfinden, das nun eingeführt wird? Der Premierminister will einfach verhindern, dass es jetzt zu Schreibweisen kommt, in denen die Geschlechter durch Pünktchen sichtbar werden, wie bei „les deputé·e·s“ oder bei „Français·e·s“. Das wäre eine Neutralisierung wie bei dem deutschen Wort StudentInnen. Auch die Académie Française will das nicht mitmachen und hält Sätze mit diesen Wörtern für unleserlich. Natürlich ist das Ziel, die Nivellierung der Geschlechter so auf den Punkt zu bringen; doch die Anrede Madame le président war in Frankreich eigentlich nie ein Problem, bis einige Feministinnen anders dachten.

Wie das Beispiel Frankreichs zeigt, ist es eine Frage des politischen Willens, welche Sprache benutzt wird. Hier weiß man, dass es sich bei der gender-dominierten Sprache letztlich um den Versuch handelt, das biologische Geschlecht in Frage zu stellen, indem man es für kulturell entstanden erklärt: man brauche ja nur die Sprache zu ändern, um in eine neue Wirklichkeit einzutreten. Welch ein Irrtum.

die-tagespost.de 3.1.2018

Mit Klick die Kennkarte von Sigmar Salzburg ansehen    Suche weitere Einträge von Sigmar Salzburg        Edit/Delete Message    Reply w/Quote    IP: Notiz
Sigmar Salzburg
04.01.2018 19.12
Diesen Beitrag ansteuern
Es gibt sie noch, die richterliche Vernunft!

Urteil zu Transsexualität

Vater kann nicht Mutter seiner Kinder werden

Ein Vater bleibt für sein Kind der Vater – auch wenn er sich zur Frau umwandeln lässt. Das hat der BGH in Karlsruhe entschieden.

Vor der Geschlechtsanpassung zur Frau hat ein Mann seinen Samen konservieren lassen – für das damit gezeugte Kind kann die Transsexuelle aber rechtlich nur der Vater, jedoch nicht die Mutter sein. Das hat jetzt ein Zivilsenat des Bundesgerichtshofes in Karlsruhe entschieden.

Mit dem am Donnerstag veröffentlichten Beschluss (vom 29. November 2017 – XII ZB 459/16) bestätigte der BGH eine Entscheidung des Berliner Kammergerichts. Die Lebenspartnerin der Transsexuellen hat das Kind laut Gericht im Juni 2015 geboren. Beim Standesamt wurde sie als Mutter des Kindes eingetragen. Der Wunsch der Transsexuellen, ebenfalls als Mutter eingetragen zu werden, wurde abgelehnt.

Der BGH folgte nun dieser Auffassung. Rechtliche Mutter sei abstammungsrechtlich nur die Frau, die das Kind geboren hat. Umgekehrt gelte, dass der „Fortpflanzungsbeitrag der Mann-zu-Frau-Transsexuellen durch Samenspende“ somit deren Vaterschaft begründe.

Die Karlsruher Richter erklärten, dass das Transsexuellengesetz sicher stelle, dass betroffenen Kindern trotz der rechtlichen Geschlechtsänderung eines Elternteils rechtlich immer ein Vater und eine Mutter zugewiesen werde. Eine Umwandlung ändere nichts an dem Rechtsverhältnis zwischen dem transsexuellen Elternteil und seinen auch später geborenen Kindern, heißt es in dem Beschluss. Das stehe im Einklang mit dem Grundgesetz.

t-online.de 4.1.2018

Die Gene sind eben letztlich doch das Entscheidende und nicht so unwichtig, wie manche meinen.

Mit Klick die Kennkarte von Sigmar Salzburg ansehen    Suche weitere Einträge von Sigmar Salzburg        Edit/Delete Message    Reply w/Quote    IP: Notiz
Sigmar Salzburg
20.12.2017 05.59
Diesen Beitrag ansteuern
Embryo war 24 Jahre eingefroren ...

Im Jahr 1992 haben Wissenschaftler in Amerika einen Embryo eingefroren, Anfang dieses Jahres wurde er einer jungen Frau in Tennessee eingepflanzt. Nun kam Emma Wren Gibson auf die Welt...

Emma Wren Gibson wurde am 25. November im US-Bundesstaat Tennessee geboren, sie war rund drei Kilo schwer und etwa 50 Zentimeter groß. Ihre Geburt sorgt nun in den USA und international für Schlagzeilen. Denn Emmas Mutter hatte sich Anfang des Jahres einen Embryo einpflanzen lassen – der bereits am 14. Oktober 1992 eingefroren wurde. Damit ist es der älteste gefrorene Embryo, der je zu einer erfolgreichen Geburt geführt habe, berichtet unter anderem der Sender CNN. Der bisherige Rekord lag demnach bei 20 Jahren.

Die Eltern waren den Angaben zufolge selbst überrascht, als sie vom Alter des Embryos erfuhren. Die Mutter, Tina Gibson, war zu dem Zeitpunkt gerade selbst 25 Jahre alt. „Dieser Embryo und ich, wir hätten beste Freunde sein können.“ ...

Laut CNN stammte der Embryo ursprünglich von einer anonymen Spenderin. Er sei so lange aufbewahrt worden, bis er von jemandem genutzt werden konnte, der selbst auf natürlichem Wege keine Kinder bekommen konnte. Er wurde am 13. März 2017 im National Embryo Donation Center in Knoxville aufgetaut und bei Gibson eingepflanzt.

spiegel.de 20.12.2017

Der Embryo, das kleine Mädchen, könnte auch die Schwester der hier „Mutter“ genannten Leihmutter sein, die nun das Kind der richtigen Mutter, der „anonymen Spenderin“, zur Welt gebracht hat. Der Weg zum „Entkorken“ nach „Brave New World“ ist nicht mehr weit. Zuvor aber muß noch das Problem der Männerschwangerschaft in den parlamentarisch beschlossenen „Männerehen“ gelöst werden. Da hat der kleine Zaunkönig („Wren“) noch Glück gehabt.

Mit Klick die Kennkarte von Sigmar Salzburg ansehen    Suche weitere Einträge von Sigmar Salzburg        Edit/Delete Message    Reply w/Quote    IP: Notiz
Sigmar Salzburg
19.12.2017 08.28
Diesen Beitrag ansteuern
Neues aus Gendergagagland

Nachschlagewerk soll beim richtigen »Gendern« helfen
von Redaktion (mk)

»Richtig gendern« heißt das Machwerk zweier Damen aus dem Hause Duden. Es soll dabei helfen, zukünftig »angemessen und verständlich« zu schreiben. Der Ratgeber diene als Unterstützung, um eine gendergerechte Sprache zu etablieren, wie sie die moderne Gesellschaft einforderte, steht in der Einleitung. Die Sprache sei die Grundlage jedes gesellschaftlichen Handelns und somit sei ihr Gebrauch auch ein entscheidender Faktor für die Realisierung von Gleichstellung.

Doch die beiden Autorinnen negieren auch einige Kreationen, die insbesondere aus dem politisch links-grünen Lager immer wieder fast schon mit Gewalt durchgedrückt werden sollen. Schrägstrichvarianten (Lehrer/in), das Binnen-I (LehrerIn) und andere Formen (Lehrer*In) werden von entscheidenden Institutionen oder sogar laut Gesetzesvorlagen negiert und sind somit nicht zulässig.

Allerdings ist dieses Gender-Gaga nicht auf Deutschland begrenzt. Durch das soziale Netzwerk Twitter geistert gerade ein Bild, dass sage und schreibe 32(!) unterschiedliche Geschlechter [Verb fehlt]. Mann und Frau sind noch nachvollziehbar; auch mit Zweigeschlechtlichkeit (bigender) respektive Geschlechtslosigkeit (androgyn) können sich die meisten Menschen anfreunden. Doch danach wird es leicht kompliziert und vor allem verwirrend.

Eine ganz besondere Variante der neuen Geschlechterwelt ist die des »fließenden Geschlechts« (genderfluid). Damit ist nicht etwa eine Krankheit mit Flüssigkeitsabsonderung gemeint, sondern der Träger dieses Geschlechts ist mit sich selbst im Unklaren darüber, wer oder was oder wie er sich just in diesem Moment fühlt und welchem Geschlecht er sich aktuell zugehörig fühlt. Das kann sich situationsbedingt ändern, auch mehrmals am Tag.

freiewelt.net 18.12.2017

Die Graphik mit den Gauner- …äh Gender-Zinken haben wir weggelassen.

Mit Klick die Kennkarte von Sigmar Salzburg ansehen    Suche weitere Einträge von Sigmar Salzburg        Edit/Delete Message    Reply w/Quote    IP: Notiz
Sigmar Salzburg
28.11.2017 20.56
Diesen Beitrag ansteuern
Gott und/oder Göttin

Nicolaus Fest
Dienstag, 28. November 2017 um 18:49

Endlich: Die schwedische Kirche kümmert sich um die drängenden Probleme des Landes...

Schwedische Kirche spricht von Gott künftig geschlechtsneutral
idea.de 26. November 2017

(Wie schön, daß mein alter Gedanke endlich Anerkennung findet, wenn auch reichlich radikal.)

Mit Klick die Kennkarte von Sigmar Salzburg ansehen    Suche weitere Einträge von Sigmar Salzburg        Edit/Delete Message    Reply w/Quote    IP: Notiz
Sigmar Salzburg
17.11.2017 07.57
Diesen Beitrag ansteuern
Jusos fordern Vielfalts-Pornos für Schulen

http://parteitag.spd-berlin.de/antraege/dirty-diaries-auch-in-deutschland/

Antrag 60/II/2017 „Dirty Diaries“ auch in Deutschland!

AntragstellerInnen:
Jusos LDK

Der Landesparteitag möge beschließen:
Der Bundesparteitag möge beschließen:
„Dirty Diaries“ auch in Deutschland!

Mainstream-Pornos zeigen in der Regel sexistische und rassistische Stereotype, in denen Konsens kein Thema ist und die bestimmten, „optimalen“ Körpertyp zum Standard erheben. In diesen Filmen wirkt Sex eher wie eine Performance oder Leistungssport: ...

Schweden hat mit den „Dirty Diaries“ dieses Problem in Angriff genommen. Die „Dirty Diaries“ sind eine feministische Pornosammlung, die 2009 vom staatlichen Schwedischen Filminstitut finanziert wurden und fernab vom standardisierten Mainstream-Porno Menschen und Sexualität in all ihrer Vielfalt zeigt.

Dieser feministische Porno beinhaltet mindestens die folgenden Aspekte:

• Regisseur*innen und Produzent*innen, die die Vielfalt der Gesellschaft abbilden
• Gute und gerechte Arbeitsbedingungen und Bezahlung
• Die Darstellung von Vielfalt an Körperformen, Geschlechtern, ethnischer Herkunft, Sexualität und Sexualpraktiken .[...]

Selbstverständlich kann die Einführung und die Verfügbarkeit von feministischen Pornos nicht eine grundsätzliche Reformierung des Sexualkundeunterrichts ersetzen, sondern lediglich ergänzen. Unterstützend fordern wir aber, dass im Sexualkundeunterricht an Schulen auf die Verfügbarkeit feministischer Pornos verwiesen wird.

Wir fordern, dass die angeführten Kanäle geprüft werden und die Förderung über die geeigneten Kanäle und in wirkungsvoller Höhe begonnen wird. [über GEZ?]

Wir fordern die Mitglieder der SPD-Bundestagsfraktion und der SPD-Fraktionen in den Landesparlamenten auf, entsprechend tätig zu werden.

Empfehlung der Antragskommission: Überweisung an: FA XII Kulturpolitik
(Kein Konsens)
Überweisen an: FA XII Kulturpolitik
PDF

Download (pdf)

[Bezeichnend für die linke Spießer-Vielfalt ist, daß Sexualität weiterhin unter „dirty“ eingeordnet wird – am meisten wohl das ganz normale Kindermachen.]

Mit Klick die Kennkarte von Sigmar Salzburg ansehen    Suche weitere Einträge von Sigmar Salzburg        Edit/Delete Message    Reply w/Quote    IP: Notiz
Sigmar Salzburg
14.11.2017 15.20
Diesen Beitrag ansteuern
Aus „FREIE WELT“: Gastkommentar von Prof. Dr. Ulrich Kutschera

Drittes Geschlecht? Biologische Fakten und postfaktische Fiktionen

Mit Verwunderung konnte man vor einigen Tagen in den Leitmedien, wie der FAZ, der Süddeutschen Zeitung, Der Spiegel usw. lesen, es gäbe demnächst ein „Drittes Geschlecht“, welches im Geburtenregister eingetragen werden darf. Diese Schlagzeilen vermitteln der Allgemeinbevölkerung den irrigen Eindruck, man hätte jetzt endlich die schon lange von Vertretern der Gender-Ideologie geforderte „Überwindung“ des binären „Mann-Frau-Denkens“ vollzogen – die sowieso nur sozial konstruierte Zweigeschlechtlichkeit sei jetzt um eine dritte Option erweitert, könnte man annehmen. In verschiedenen Kommentaren wurde bereits auf die Widersinnigkeit dieser Begriffsbildung und deren Implikationen hingewiesen. Nachfolgend möchte ich auf biologische Hintergründe eingehen, die leider in den o. g. Medien falsch dargestellt sind. Worum geht es hierbei?

Der Fall Vanja – weder Mann noch Frau?

Eine Person, genannt Vanja, die korrekt als „Intersexuelle“ gekennzeichnet ist, hat gefordert, eine positiv besetzte Bezeichnung ihrer subjektiv gefühlten Geschlechtsidentität, neben männlich-weiblich, eintragen lassen zu können – sie fühle sich weder als Mann noch als Frau. Wie die SZ berichtet, hat Vanja über eine Chromosomenanalyse erfahren, dass sie den Karyotyp 45 X0 trägt – korrekt dargestellt – sie verfügt über 44 Autosomen (A) und nur ein Geschlechtschromosom, somit 44 A X0, pro Körperzelle. Jeder Mensch trägt das Erbgut seiner Mutter und des Vaters im Genom (22 Autosomen, X von der Mutter, und 22 A, X oder Y vom Vater; doppelter Chromosomensatz pro Zelle). Fertile, ausgereifte Männer sind 44 A XY-, Frauen demgegenüber 44 A XX-Menschentypen, definiert als Spermien- bzw. Eizellen-Produzenten. Das ist der im Verlaufe der Evolution herausgebildete Sexual-Dimorphismus unserer Spezies, eine belegte Tatsache. Da etwa 99 % aller neugeborenen Babys eindeutig männlich oder weiblich sind, erkenntlich an den noch unreifen Kopulationsorganen Penis bzw. Vagina plus den o. g. Chromosomensätzen, funktioniert die zweigeschlechtliche Reproduktion, genannt sexuelle Fortpflanzung (Kurzform Sex), seit Jahrmillionen recht gut. Wir existieren, weil sich unsere heteronormalen Eltern sexuell fortgepflanzt haben: Innere Befruchtung, Spermien-Eizellen-Fusion, Zygote, Baby, Kind.

Turner-Syndrom: Klinische Daten für die Evolutionsforschung

Bei Vanja liegt eine Chromosomenanomalie vor, die ich in meinem Fachbuch Das Gender-Paradoxon, 2016 im Detail dargestellt habe – es handelt sich um eine Intersex-Frau, die das Turner-Syndrom aufweist. Diese natürliche genetische Variation kommt mit einer Häufigkeit von 1 zu 5000 Lebendgeburten in europäischen Populationen vor. Und da sind wir schon beim Punkt.

Nahezu 99 % der vorgeburtlich festgelegten 44 A X0-Turner-Föten werden vom Mutterkörper abgestoßen, Stichwort Fehlgeburt; die wenigen lebend Geborenen entwickeln sich dann später zu einem Mädchen. Während der Jugend treten typische Symptome, wie verdickter Hals, kleiner Wuchs oder geschwollene Füße auf. Oft kommen dann später Herz- und Skelettprobleme dazu; wegen dem mangelhaften Estrogen-Pegel – Ovarien bleiben unterentwickelt – sind die allermeisten Turner-Frauen, die keinen Menstruationszyklus ausbilden, fortpflanzungsunfähig, d. h. steril. In der Evolutionsforschung werden Menschen mit Turner-Syndrom analysiert, um den stammesgeschichtlichen Ursprung des Sexual-Dimorphismus, das Mann-Frau-Sein, d. h. die Ausbildung der beiden Geschlechter, zu verstehen (s. Crespi, B.: Turner syndrome and the evolution of human sexual dimorphism. Evolutionary Applications1, 449–461, 2009). In der klinischen Praxis versucht man, durch Estrogen-Ersatztherapien den betroffenen Turner-Frauen ein besseres Leben zu ermöglichen. Die AA X0-Turner-Personen werden als Intersex- Menschen bezeichnet, weil eine geschlechtliche Ausreifung zu einer fertilen, fortpflanzungsfähigen Frau, bedingt durch die Chromosomenanomalie, unterbleibt – ob man hier von einer Entwicklungsstörung oder einem evolutionären Design-Fehler sprechen sollte, ist eine Frage, die nicht diskutiert werden soll.

Weder Frau noch Mann – daher die juristische Kategorie Inter

Soviel zur Biologie – was folgt daraus? Der Person Vanja sollte man, bei gefühlter Inter-Geschlechtlichkeit, die Option einräumen, sich nicht als dem männlichen oder weiblichen Geschlecht zugehörig definieren zu müssen – ihr Körper produziert (wie alle 44 A X0-Personen) in jungen Jahren, weder Spermien (m), noch Eizellen (w). Neben den zwei Geschlechtern m & w – die Evolution hat im Verlaufe der letzten 500 Millionen Jahre kein weiteres Geschlecht hervorgebracht – sollte es daher die juristische Kategorie „Inter“ geben.

Fazit: Die in den Medien dargestellte Wundergeschichte vom vermeintlichen „Dritten Geschlecht“, verbunden mit dem Personenstandsrecht, sollte korrigiert werden. Es gibt Spermien und Eizellen, eine dritte Gameten-Form hat die Evolution in Jahrmillionen nicht hervorgebracht – daran ändert auch ein Beschluss des Bundesverfassungsgerichts nichts. Postfaktische Fiktionen, wie die hier dargelegte „Vanja-als-Drittes-Geschlecht-Story“, haben in einer auf Naturwissenschaft und Technologie basierenden Gesellschaft keinen Platz – sie passen gut in die Esoterik-Ecke, wo auch andere derartige Absurditäten (Homöopathie, Kreationismus etc.) ihre Daseinsberechtigung haben.

Übernahme des Artikels mit freundlicher Genehmigung von Prof. Dr. U. Kutschera.

Prof. Ulrich Kutschera ist international tätiger Evolutionsbiologe und Physiologe. Er ist Professor am Institut für Biologie der Universität Kassel, außerdem Visiting Scientist in Stanford/Kalifornien.


freiewelt.net 14.11.2017

Mit Klick die Kennkarte von Sigmar Salzburg ansehen    Suche weitere Einträge von Sigmar Salzburg        Edit/Delete Message    Reply w/Quote    IP: Notiz
Sigmar Salzburg
11.11.2017 02.05
Diesen Beitrag ansteuern
Früher Spießerfuhren – heute Genderfurien

Vor über fünfzig Jahren hatte ein Künstler ein Relief für die Göttinger Stadthalle oder Uni geschaffen. Die stilisiert im Stil der Zeit dargestellte nackte Menschenmenge wurde zu einem sittlichen Skandal aufgebauscht: Es sollen darunter auch kopulierende Paare zu sehen gewesen sein. Der Kölner katholische „Volkswartbund“ fuhr Busladungen von Empörten herbei, die das Kunstwerk betrachten, daran Anstoß nehmen und dann den Behörden melden sollten.

Überraschend – oder auch nicht – wirken die heutigen Gleichmacher- und Genderfurien noch spießiger als der damalige Volkswartbund.

Michael Klonovsky erinnert an kürzliche ähnlich absurde Fälle in Berlin und Göttingen:

Das Gedicht „avenidas“ von Eugen Gomringer, das auf der Fassade der Alice-Salomon-Hochschule in Hellersdorf steht, soll entfernt werden, weil der Asta und der Zeitgeist es so wollen, denn, so heißt es in einem offenen Brief, dieses Gedicht vertrete „eine klassische patriarchale Kunsttradition, in der Frauen* ausschließlich die schönen Musen sind, die männliche Künstler zu kreativen Taten inspirieren“ und erinnere „zudem unangenehm an sexuelle Belästigung, der Frauen* alltäglich ausgesetzt sind“ (ich habe keine Ahnung, was die Sternchen im Text bedeuten sollen, aber es scheint etwas eminent Bedeutendes zu sein). Zwar beschreibe Gomringer in seinem Gedicht „keineswegs Übergriffe oder sexualisierte Kommentare, und doch erinnert es unangenehm daran, dass wir uns als Frauen* nicht in die Öffentlichkeit begeben können, ohne für unser körperliches ,Frau*-Sein‘ bewundert zu werden. Eine Bewunderung, die häufig unangenehm ist, die zu Angst vor Übergriffen und das konkrete Erleben solcher führt.“ Wetten, dass diese Hochbegabten zugleich für die „Willkommenskultur“ trommeln?

Das 1953 verfasste Gedicht des bolivianisch-schweizerischen Schriftstellers ist lediglich eine puristische, minimalistische Beschreibung dessen, was ein Flaneur halt so sieht:

avenidas
avenidas y flores
flores
flores y mujeres
avenidas
avenidas y mujeres
avenidas y flores y mujeres y
un admirador


Blumen und Frauen in einem Atemzug! Sah ein Knab' ein Röslein stehn, wie? Na der soll nach Russland gehen mit seinen sexistischen Phantasien! ...

Oder, um wieder in die Gegenwart zu wechseln: In der Mensa der Uni Göttingen wurden jetzt nach Beschwerden bei der Gleichstellungsbeauftragten die Bilder der Ausstellung „Geschmackssache“ entfernt, angeblich waren sie „sexistisch“ und diskriminierend ohnehin, weil sie allzu perfekte Frauenkörper zeigten...

michael-klonovsky.de 9.11.2017 (Hervorhebung redaktionell)
Der frühe Fall aus den Fünfzigern oder Sechzigern findet sich anscheinend noch nicht im Internet. Dieses wirkt damit als Orwellsches Gedächnisloch – wie auch die mit der Rechtschreib„reform“ vernichteten Bücher.

Mit Klick die Kennkarte von Sigmar Salzburg ansehen    Suche weitere Einträge von Sigmar Salzburg        Edit/Delete Message    Reply w/Quote    IP: Notiz
Sigmar Salzburg
24.10.2017 15.33
Diesen Beitrag ansteuern
Die JF (in ungegenderter Rechtschreibung):

Briten wollen „schwangere Frauen“ durch „schwangere Menschen“ ersetzen

LONDON. Die britische Regierung will den Begriff „schwangere Frauen“ bei den Vereinten Nationen durch „schwangere Menschen“ ersetzen lassen. Damit sollen nach Auskunft des Außenministeriums die Rechte von Transgender-Schwangeren stärker berücksichtigt werden, berichtet die Times.

Der Änderungsvorschlag bezieht sich auf eine Menschenrechtsvereinbarung der Vereinten Nationen aus dem Jahr 1976. Diese schreibt den Schutz „schwangerer Frauen“ vor, darunter etwa das Verbot der Todesstrafe. Im Vereinigten Königreich sind bisher zwei Fälle von Transgender-Schwangerschaften bekannt geworden.

Kritik an dem Vorstoß aus dem Ministerium von Boris Johnson kommt von Feministinnen. Erneut versuche die Regierung Frauen „unerwähnbar“ zu machen, monierte die feministische Schriftstellerin Sarah Ditum. „Uns zu zwingen, jeden Verweis auf unser Geschlecht abzuschrubben aus Furcht, intolerant genannt zu werden, ist eine Beleidigung.“

jungefreiheit.de 24.10.2017

Wer eine ordentliche Schwangerschaft zustande bringt, ist biologisch eine Frau, auch wenn er das nicht hören mag. Soviel Wahrheit muß jeder aushalten können.

Mit Klick die Kennkarte von Sigmar Salzburg ansehen    Suche weitere Einträge von Sigmar Salzburg        Edit/Delete Message    Reply w/Quote    IP: Notiz
Sigmar Salzburg
10.10.2017 09.29
Diesen Beitrag ansteuern
Moderne Zeiten

Gerade in einem Video von Henryk M. Broder gehört (ungefähr):

Der Kanzler-Kandidat Martin Schulz stellt sich hin und zählt die Erfolge der SPD auf. „Wir haben die ,Ehe für alle‘ durchgesetzt!“ Tosender Beifall der Zuhörergemeinde. Wieviele betrifft das? 45000 eingetragene Partnerschaften. Wieviel Prozent der Gesamtbevölkerung sind das? [0,5 Promille] Wenn er hätte sagen können, wir haben die Kinderarmut verringert, das wäre etwas gewesen ...
Man sieht, was die propagandistische und mediale Volksverblödung bewirken kann. Vor 20 Jahren wäre ein solcher Begeisterungssturm undenkbar gewesen. Und es wird weiter daran gearbeitet. Vermutlich aus Anlaß des In-Kraft-Tretens des „Ehe-für-Alle“-Gesetzes hat der Twenteenie-Ableger von Spiegel Online, „bento“, der sonst gerne Kopftuch-Propaganda macht, auch schon die Verbindung von schwul und islamisch herbeischreibt, eine Eloge auf den „Analsex“ (deutsch „Arschfick“) verfaßt (wie schon früher hier und da).

Mit der Gleichstellung von Anus und Vagina muß natürlich auch das, was früher eine tragikomische Notmaßnahme organisch dazu nicht ausgestatteter Männer war, als bürgerlicher Normalfall dargestellt werden. „Vorreiter“ war hier allerdings schon die Fickfilm-Industrie, die durch Erweiterung auf Dreiloch-Spiele die Erlebnisvarianten steigern mußte – angesichts der totalen Verarmung an sonstiger Handlung seit den 70ern. Wie der Eintrag des SHEV zeigt, versucht jetzt sogar das Zwangsgebühren-Fernsehen, mit der „Entwicklung“ Schritt zu halten.

Mit Klick die Kennkarte von Sigmar Salzburg ansehen    Suche weitere Einträge von Sigmar Salzburg        Edit/Delete Message    Reply w/Quote    IP: Notiz
Sigmar Salzburg
08.09.2017 06.55
Diesen Beitrag ansteuern
Filmfestspiele in Venedig

Der Goldene Löwe für das beste Kleid geht an...
Neun Tage Filmfest sind vorbei, Zeit für eine Abstimmung über die zur Schau getragenen Roben. Mehr als 10.000 Bilder haben die Fotoagenturen geschickt.

spiegel.de 8.9.2017

Eine beruhigende Erkenntnis: Männer und Frauen sind dort noch deutlich zu unterscheiden. „Gender“ ist also nur etwas für das niedere, zu indoktrinierende Volk.

Mit Klick die Kennkarte von Sigmar Salzburg ansehen    Suche weitere Einträge von Sigmar Salzburg        Edit/Delete Message    Reply w/Quote    IP: Notiz
Sigmar Salzburg
13.08.2017 15.46
Diesen Beitrag ansteuern
Es geschehen noch Veröffentlichungs-Wunder bei hpd:

Es ging um diese Definition:
Sigmar Salzburg am 4. August 2017 – 10:29 Permanenter Link
Adelungsches Wörterbuch 1793: „Die Ehe ... Die gesetzmäßige Verbindung zweyer Personen beyderley Geschlechtes, Kinder mit einander zu zeugen und zu erziehen.“ (Spalte 1641)


Sigmar Salzburg am 12. August 2017 – 1:19 Permanenter Link

Sehr geehrte Redaktion, ich finde es nicht richtig, daß Sie die kurzgefaßte Erläuterung meiner Ablehnung der Umdefinition von „Ehe“ unter den Tisch fallen lassen wollen.

Ich hätte auch nichts mehr geschrieben, wenn nicht der Hartnäckigkeit von Herrn Kammermeier so breiter Raum eingeräumt worden wäre. Vielleicht findet nun der erweiterte Text Ihre Gnade:

Das Partnerschaftsgesetz war hinreichend. Für Sonderfälle hätte man noch das Adoptionsrecht zufügen können. Aber nein, man will in orwellscher Wortfalschmünzerei, daß das Volk nichts anderes mehr denken kann, als das ideologisch Erwünschte. Und das medial dressierte Volk ist angeblich nun auch glücklich, daß es das gekriegt hat. Aber selbst, wenn es nicht wollte, hätte man es ihm übergestülpt – wie anderen Fällen.

»Elton John und Neil Patrick Harris haben sich ihre Partner und Kinder geschnappt und machen gemeinsam Urlaub in Saint-Tropez. Sommerliche Fotos zeigen, wie die vier frischgebackenenen Väter ihre freien Tage genießen.« (Gala 5.8.2011)

Das Volk soll zwar nicht mehr an Jungfrauengeburten glauben, aber es für natürlich halten, daß es vier „frischgebackene Väter“ geben kann. Es soll sich daran gewöhnen, daß die sonst gendermäßig „sichtbar“ gemachten Frauen als Eizellen-Spenderinnen unsichtbar zu bleiben haben, daß die durch Spermamix besamten Eizellen von weiteren anonymen Leihmüttern ausgetragen werden und daß ihnen die Kinder gleich nach der Geburt entzogen werden, um keine Bindungen entstehen zu lassen. Das Naturrecht der Kinder auf eine oder ihre richtige Mutter wird ihnen verweigert – alles anscheinend auch unter dem Beifall etlicher „evolutionärer Humanisten“. Siehe auch http://hpd.de/artikel/10925

Ein früherer kritischer Text von mir hatte vor zweieinhalb Jahren leider nicht das Glück, veröffentlicht zu werden, obwohl oder gerade weil auch er recht treffend war.

P.S. Freiheit der Wissenschaft: Wie man hört, will man Prof. Kutschera, den hier verlinkten Gender- und Homo-Ehe-Kritiker, an der Uni Kassel verklagen (wegen Mißachtung des Genderglaubens?) ...

Mit Klick die Kennkarte von Sigmar Salzburg ansehen    Suche weitere Einträge von Sigmar Salzburg        Edit/Delete Message    Reply w/Quote    IP: Notiz
Alle Zeiten sind MEZ    Dieser Faden ist 17 Seiten lang:    1   2  3  4 · 10 · 14  15  16  17  Neuen Faden beginnen     antworten
Gehe zum Forum:
< voriges Leitthema  

Benutzungs-Regeln:
Wer kann im Forum lesen? Jeder Gast / jeder angemeldete Nutzer.
Wer kann ein neues Leitthema oder eine Antwort eintragen? Jeder angemeldete, eingewählte Nutzer.
Einträge können von ihrem Verfasser geändert oder auch gelöscht werden.
HTML-Kennungen beim Eintragen erlaubt? AN. Schnuten erlaubt? AN. vB-Kennungen erlaubt? AN. Bilder-Einbindung mit [IMG] erlaubt? AN.

Maßnahmen der Verwaltung:
Leitthema öffnen / schließen
Leitthema umziehen lassen
Leitthema löschen
Leitthema ändern

Herausgeber · Schreiben Sie uns · Forum

Technik von: vBulletin, Version 1.1.4 ©Jelsoft Enterprises Ltd. 2000. Rechtschreibung.com – Nachrichten zur Rechtschreibfrage