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Forum > Beispielsammlung über Sinn und Unsinn
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Sigmar Salzburg
13.04.2018 08.15
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Morbus gallmannii

Kurz vor dem Zusammenstoß legte sich der Mann mit dem Kind längs zwischen die Schienen. Der Lokführer bremste, konnte aber nicht verhindern, dass der Zug noch einige Meter über die Beiden hinwegrollte. Zeugen hielten den unverletzten 23-Jährigen anschließend bis zum Eintreffen der Polizei fest... Der kleine Junge kam mit Schürfwunden ins Krankenhaus. Die Familie wurde von Seelsorgern betreut.
focus.de 13.4.2018

Siehe auch dies. – Apropos Seelsorger: Sind „Gottes“ Wege wieder unerforschlich?

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Sigmar Salzburg
10.04.2018 18.19
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Reformmäßig hündisch hundsche Regeln geschrieben

Wer beachtet schon hundsche Regeln? Ich nicht, dachte ich vor aufgeschlagenem Buche – bis ich auf den Titel des Werkes blickte:

Duden Chemie, Duden Paetec Schulbuchverlag 2005.

Es handelte sich also um die bekannten Hundschen Regeln der Quantenphysik in der „leichter lern- und lesbaren“ Reformschreibung.

Diese den Namen doch gebührlicher hervorhebende Schreibung findet Google 10400mal – fast ausnahmslos in groß, sogar bei Wikipedia. Für die Krampfschreibung
Hund’sche Regel gibt es nur 414 Funde. Natürlich wimmelt es im Buch auch von so genanntenund aufwändigen Vorkommnissen, weil die neue ss-Schreibung allein ja nicht die „Reformbedürftigkeit“ der traditionellen Rechtschreibung demonstrieren kann. Aber eins ist nach den Neuregeln bestimmt falsch:

„Dalton bestimmte als erster die Masse von Atomen.“

Der fast hundertjährige Friedrich Hund hatte übrigens kurz vor seinem Tod 1997 auf einer Tagung die „jungen“ Spunde wie Carl Friedrich von Weizsäcker noch gewarnt, philosophische Schlüsse aus den Quantentheoremen zu ziehen: „Es ist noch zu früh!“

Ansonsten ist es nie zu spät, zur anständigen traditionellen Rechtschreibung zurückzukehren.

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Sigmar Salzburg
25.03.2018 08.34
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„Flüchtlinge“ – bald kommen die nächsten, ...

... aber auch das sind nicht unsere Nächsten!

Demonstrationen in Kandel : Eine Stadt in Geiselhaft

Die pfälzische Stadt ist zum Schauplatz von Aufmärschen von Rechtspopulisten und Gegendemonstrationen geworden. Auf der Strecke bleiben die Bewohner...

„Nach der letzten Demonstranten ist Kandel aufgewacht“, sagt Dietmar Muscheid, Vorsitzender des DGB Rheinland-Pfalz/Saarland. Da habe die Stadt ihre passive Haltung aufgegeben – angesichts der großen Zahl rechter Demonstranten. Etwa 4000 waren es, und 500 Gegendemonstranten. Dieses Mal wurden gleich drei Veranstaltungen angemeldet: Neben „Kandel ist überall“ der AfD-Politikerin Baum, demonstrieren auch „Wir sind Kandel“, das überparteiliche Aktionsbündnis, und die Kurfürstlich Kurpfälzische Antifa unter dem Motto „Rassismus ist kein Grund für Partys“...

[Bild „Unser Rheinland-Pfalz ist BUNT“]
Da kommen die Nächsten. Demonstranten für ein weltoffenes Kandel sammeln sich.

faz.net 24.3.2018
Komisch, immer wenn ich weltoffen höre, fallen mir die Rufe der Straßenjungs meiner Kindheit ein:
„Du hast den Arsch offen!“


In Flensburg demonstriert niemand, das Altparteienpack ist's zufrieden und alle Fragen bleiben offen.

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Sigmar Salzburg
17.03.2018 02.09
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Alberne Reformgroßschreibung – ungleiche Parallele

Macchiavelli
Um sein Ziel zu erreichen, sollte ein Fürst vor allem danach streben, von seinen Untertanen gefürchtet zu werden. Zwar sei es auch wünschenswert, geliebt zu werden, sagt der italienische Staatsphilosoph. Doch beides vertrage sich nicht miteinander, und Ersteres sei nun mal sicherer. Keinesfalls hat Machiavelli damit der Tyrannenherrschaft das Wort geredet.

buecher-wiki.de

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Sigmar Salzburg
01.03.2018 21.52
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Süddeutsche u.v.a.m.

Anja Karliczek – Merkels Überraschung im Kabinett ...
26.02.2018 – Als parlamentarische Geschäftsführerin war Anja Karliczek bislang nur Wenigen bekannt. Nun könnte die Westfälin bald Bildungsministerin sein.

Ob sie dann wohl den Mut hätte, sich für die Abschaffung der idiotischen Großschreibung des unbestimmten Zahlwortes einzusetzen? Der Wenige, die Wenige, die Wenigen...

„Wer vieles bringt, wird manchem etwas bringen“, heißt es im „Vorspiel auf dem Theater“ zu Goethes „Faust“. Hätte Goethe in unserer aktuellen [seit 1996 „reformierten“] Rechtschreibung geschrieben, wäre ihm durchaus freigestellt geblieben, ob er das unbestimmte Zahladjektiv vieles/Vieles hier nun groß- oder kleinschreibt (während er beim Pronomen manchem diese Wahl nicht gehabt hätte).
duden.de


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Sigmar Salzburg
21.02.2018 07.19
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SPON zurück zur vernünftigen Kleinschreibung?

Müller, vierter Parlamentarischer Geschäftsführer in der AfD-Bundestagsfraktion, war jüngst beim Holocaust-Gedenken im Bundestag aufgefallen, weil er während der Rede des Bundestagspräsidenten Wolfgang Schäuble nicht geklatscht hatte...
Und im übrigen, beeilte sich Baumann [AfD] zu beteuern, mit den Opfern des Holocausts „würden wir das [Bombenopfer und Vertreibungen] niemals auf eine Stufe“ stellen.
spiegel.de 20.2.2018

Im übrigen: Spiegels Sonder-IM Severin Weiland beobachtet die AfD – wie die spanische Inquisition seit dem 15. Jahrhundert die zum Christentum konvertierten Juden: Ob sie heimlich Schweinefleisch verschmähen. Die AfD soll auch klatschen, wenn der Partei wohlversteckt Nazi-Nähe unterstellt wird.

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Sigmar Salzburg
17.01.2018 06.48
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Neues von Theo Grunden

Unser alter Freund Theo Grunden hat in seinem Hamminkelner Lokalkompaß wieder etwas zur Rechtschreibung verfaßt – in bewährter Form, freundlich, unaufdringlich und unter Vermeidung der Reform-ss:


Euch und Ihnen Allen ein Friedvolles, Gesundes und Frohes Neues Jahr!

Hoppla, da stimmt doch etwas nicht! Oder sogar etwas mehr als nur etwas? Da hat es jemand offensichtlich mit der Großschreibung zu großzügig gehandhabt.
Das „Jahr“ (als Substantiv) und das „Ihnen“ (als Höflichkeitsanrede) schreibt man ohne Zweifel groß, aber Adjektive schrieb und schreibt man doch schon immer klein, ebenfalls das Pronomen „alle“ in all seinen Formen. Richtig wäre der im Titel ausgedrückte (und von mir inhaltlich ehrlich und herzlich) gemeinte Wunsch also so zu schreiben:

„Euch und Ihnen allen ein friedvolles, gesundes und frohes neues Jahr!“

Und das so schon seit Konrad Duden, der just heute vor 189 Jahren, am 3. Januar 1829, in Lackhausen (jetzt Wesel) geboren wurde.

Allerdings gibt es ja – nach der „Ent(bevoll)mächtigung“ des sich mit dem Namen des Vorgenannten schmückenden Verlags im Rahmen der Rechtschreibreform – inzwischen längst diesen nun bestimmenden Rat für deutsche Rechtschreibung. Und der hatte offenbar ein Einsehen mit all denjenigen Deutschschreibenden, die sich Jahr für Jahr ein frohes Neues Jahr wünschten, also für das Adjektiv neues die fehlerhafte Großschreibung bevorzugten. Aufgrund einer von ihm im letzten Jahr beschlossenen Neuregelung gilt das in diesen Tagen oft verschriftlichte Neue Jahr nun nicht mehr als Fehler, sondern ist als zweite richtige Möglichkeit neben dem weiterhin richtigen neuen Jahr gestattet. Wer's genau lesen möchte, kann das in § 63 (3) E4 der amtlichen Regelung tun, zum Beispiel hier.

Damit ist das neue/Neue Jahr (und mit ihm u.a. die mittlere/Mittlere Reife, das große/Große Latinum, die goldene/Goldene Hochzeit, das autogene/Autogene Training, der gelbe/Gelbe Sack) in die illustre Schar jener Adjektiv-Substantiv-Gebilde aufgenommen worden, die den Schreibenden schon seit längerem zwei Möglichkeiten zur freien Auswahl geben: rote/Rote Karte, gelbes/Gelbes Trikot, erste/Erste Hilfe, letzter/Letzter Wille, schwarzes/Schwarzes Brett.

Aber Vorsicht, diese Auswahlmöglichkeit ist nicht immer auf (vermeintlich) ähnliche Fälle übertragbar! Wenn Sie über das kommende, das bevorstehende, das laufende, das alte, das vergangene, das erfolgreiche, das beste Jahr schreiben, dann bleibt's beim kleinen Adjektiv. Und weiterhin auch bei der heiligen Messe, dem olympischen Feuer und der freiwilligen Feuerwehr. Wer weiß, wie lange noch („Kommt Zeit, kommt Rat“).

Was würde wohl das heutige Geburtstagskind dazu sagen?

Beitrag eingestellt von Theo Grunden aus Hamminkeln
am 03.01.2018

Franziskus Firla aus Mülheim an der Ruhr | 03.01.2018 | 16:25
Danke für die hilfreiche Information und ein frohes Neues!

Theo Grunden aus Hamminkeln | 03.01.2018 | 20:55
Franz, was Du da aufgezeigt hast, könnte auch einer der Gründe sein, die zur Großschreibung verleitet haben. Wenn das eigentliche Substantiv nämlich wegfällt, dann wird das Adjektiv davor substantiviert und damit richtiger- und berechtigterweise groß geschrieben. Vergleichbar etwa mit dem „kühlen Hellen“ oder dem „kleinen Schwarzen“.

Zur Weihnachtszeit amüsiert mich jedes Jahr dieses „O du Fröhliche“; da das dazugehörende Substantiv (Weihnachtszeit) erst weit dahinter auftaucht (je langsamer man singt, desto weiter) und beim Nennen des Titels auch nie „drankommt“, wird die Fröhliche halt vorsichtshalber substantiviert – und man stellt sich ein gutgelauntes weibliches Wesen vor.

Franziskus Firla aus Mülheim an der Ruhr | 03.01.2018 | 22:55
Genau, und die Zusammenziehung mit „Stille Nacht“ heißt dann: „Oh, stille mich, du Fröhliche!“

Theo Grunden aus Hamminkeln | 04.01.2018 | 09:31
Und wenn wir schon bei kontraktionsgenerierten Weihnachtsliedtitelvariationen sind: In den nächsten Tagen wird sicherlich aus den Liedern „Leise rieselt der Schnee“ und „O Tannenbaum“ die naheliegende Version „Leise rieselt der Tannenbaum“ hervorgehen.

Stefan Hoffmann aus Düsseldorf | 10.01.2018 | 15:13
Zur Erklärung, für diejenigen, die mit der deutschen Sprache eigentlich auskommen, aber das Fremdwortwissen noch ergänzen wollen :

Pronomen :
Pronomen (Plural Pronomina oder Pronomen; deutsch Fürwort) ist in der Grammatik die Bezeichnung für verschiedene Arten von Wörtern, die an der Stelle eines Nomens eintreten, beispielsweise er, mein oder welcher. Pronomen weisen die grammatischen Merkmale von Nomina auf (also Genus (Geschlecht), Numerus (Anzahl) und Kasus (Fall)), sie sind aber im Gegensatz zu normalen Nomina keine Inhaltswörter.

Substantiv :
Substantiv, in gleicher Bedeutung teilweise auch als Nomen, deutsch auch als Hauptwort, Dingwort, Gegenstandwort oder Namenwort bezeichnet, ist in der Grammatik eine Wortart, die zusammen mit dem Verb die fundamentalste Unterscheidung im Bereich der Wortarten ergibt.

Adjektiv:
Das Adjektiv (lateinisch [nomen] adiectivum, ad-iectivum nach altgriechisch epí-theton „das Hinzugefügte“[1]), Eigenschafts- oder Beiwort, in der Grundschule auch Wiewort (wie ist etwas?) genannt, ist in der Sprachwissenschaft die Wortart, welche die Beschaffenheit oder eine Beziehung eines (konkreten) Dinges, einer (abstrakten) Sache, eines Vorganges oder Zustandes usw. beschreibt.

lokalkompass.de 4.-10.1.2018

PS: Eigentlich suchte ich „70 Jahre Kultusministerkonferenz“ und „Rechtschreibreform“, fand aber dazu kein Sterbenswörtchen in der Presse und in den Selbstbelobigungen der Ministerien.

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Sigmar Salzburg
06.01.2018 10.50
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Wiki: Gleiches ungleich behandelt

Johann Adam Schall von Bell, SJ (chinesisch 湯若望 Tāng Ruòwàng; (1592- 1666), deutscher Jesuit am Hof des Kaisers von China.

... Die Koexistenz mit dem Konfuzianismus, die Beibehaltung der Ahnenverehrung bei christlich getauften Chinesen und auch die von den Jesuiten benutzte Gottesbezeichnung „Tianzhu“ (Tien tschu, 天主, Tiānzhǔ ‚Herr des Himmels‘) – dies und Weiteres stieß auf Widerspruch bei ebenfalls in Peking weilenden Dominikanern und Franziskanern, die nach Rom meldeten, dass die Jesuiten Irrlehren verbreiten würden.

Vergleiche „dies und anderes“.

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Sigmar Salzburg
07.12.2017 08.08
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Der von den Kleinschreibern verordnete Großschreibwahn

Zahlwörter, bestimmte und unbestimmte, werden traditionell klein geschrieben, außer wenn es sich um eine spezielle Gruppenbezeichnung handelt. Die kleinschreibgläubigen Rechtschreib„reformer“ auf der Suche nach „Reformbedarf“ behaupteten hier angebliche Vereinfachungsmöglichkeiten, hatten aber wohl eher im Hinterkopf, die Absurdität der Groß- und Kleinschreibung vorzuführen, die ja ihrer Meinung nach sowieso bei der nächsten „Reform“ fallen würde.

So wagte man nicht, „ein Bisschen“ und „ein Wenig“ vorzuschreiben, auch nicht ein völliges Verbot „der meisten“, aber ließ „die Meisten“ gemäß der neuen kryptischen Regel „groß bei Verdacht auf Substantiv“ zusätzlich zu. Es wurde also nur eine Grenzlinie verschoben und unkenntlicher gemacht. Der Gedanke, daß die Fehler weniger würden, wenn man zwei Möglichkeiten für richtig erklärt, hob sich dadurch auf, daß die „Schreibenden“ nun alles mögliche (oder Mögliche) für möglich hielten, auch „am Meisten“.

Fremde im eigenen Land – Wie geht es den Arabern in der Stadt?
Dabei gerät die Lage der Araber in Ostjerusalem oft aus dem Blick: Sie stellen heute rund 35 Prozent der Gesamtbevölkerung in Jerusalem. Die meisten von ihnen lehnen die israelische Besatzung ab. Nach israelischem Gesetz gelten sie, die seit Generationen in Jerusalem leben, nur als „Wohnberechtigte“, basierend auf dem israelischen Einreisegesetz von 1952.
Als Wohnberechtigte besitzen sie nur eine sogenannte Jerusalemer Ausweiskarte. Damit dürfen sie zwar in Israel arbeiten und leben, aber beispielsweise bei den nationalen Wahlen zur Knesset nicht abstimmen. Auch einen Reisepass haben die Wenigsten, stattdessen nur ein „Laissez-Passer-Dokument“, mit dem sie außer Landes reisen dürfen.
spiegel.de 6.12.2017
Reformverbildete spüren nicht mehr den Kategorienfehler, der dem „am Meisten“ ähnelt.

Zur Politik wollen wir lieber schweigen. Bemerkenswert ist, daß sich die israelischen Juden als Angehörige eines Volkes verstehen – das was man uns Deutschen auszutreiben will. Einstein dachte eher an eine „Schicksalsgemeinschaft“. Interessant ist auch die Tatsache, daß lange genug aufrechterhaltenes Unrecht zu Recht wird. Im Bewußtsein der Juden reichen jedoch zweitausend Jahre Ferne nicht aus, um ihnen ihr Heimatrecht am östlichen Mittelmeer zu nehmen. Willy Brandt genügten fünfundzwanzig Jahre, um der (echten) ostdeutschen Bevölkerung ungefragt ihre Heimatrechte zu verschleudern.

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Sigmar Salzburg
26.11.2017 13.18
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Anschlag auf Sufi-Moschee und Sufi-Volk beim Freitagsgebet

Was mag nun „das Schärfste“ gewesen sein, dem dieser Anschlag galt?

Bundeskanzlerin Angela Merkel kondolierte mit einem Telegramm und erklärte: «Ich verurteile diesen niederträchtigen Anschlag auf das Schärfste...»
welt.de 24.11.2017
Der letzte anständige Duden enthielt die lesefreundliche Empfehlung:
Adjektive und Partizipien, die der Form nach substantiviert sind, werden dennoch klein geschrieben, wenn sie durch ein bloßes Adjektiv, Partizip oder Adverb ersetzt werden können:... Er erschrak aufs äußerste ( = sehr).
Das ergibt aktuell: „Ich verurteile diesen Anschlag aufs schärfste ( = sehr)!“

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Sigmar Salzburg
18.11.2017 06.46
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Nur elf Lichtjahre entfernt
Forscher entdecken Planeten mit mildem Klima

17.11.2017, 17:54 Uhr | dru, AFP

Anhand der „Harps“-Daten fand das Astronomenteam heraus, dass Ross 128 b seinen Mutterstern 20 Mal enger umkreist als unsere Erde die Sonne. Trotz seiner Nähe zum Stern kommt auf dem Planeten nur 1,38 mal so viel Strahlung wie auf der Erde an. Dadurch lässt sich abschätzen, dass seine Temperatur zwischen minus 60 und plus 20 Grad Celsius liegt.
t-online.de 17.11.2017

Der Abstand der Erde von der Sonne beträgt rund 150 Millionen Kilometer. Wie groß wäre er, wenn er „1 Mal enger“ wäre, oder „2 Mal enger“? Gemeint ist natürlich ein Bahnradius von einem Zwanzigstel des Abstands Erde – Sonne: 0,05mal 150 Millionen = 7,5 Millionen Kilometer.

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Sigmar Salzburg
26.10.2017 11.53
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Saudumme „Reform“

Viele Besitzer manipulierter VW-Dieselautos haben sich dem umstrittenen Softwareupdate verweigert.
Die Ersten erhalten Stilllegungsbescheide.
spiegel.de 26.10.2017

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Sigmar Salzburg
11.10.2017 11.13
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Kein Wettlauf, keine Sieger

Wird der Tier-Stammbaum umgeschrieben?
Nicht die Schwämme, sondern die Rippenquallen spalteten sich als erste ab

Umwälzende Entdeckung: Entgegen bisheriger Annahme sind offenbar die Rippenquallen die Schwestergruppe aller anderen Tiere. Sie spalteten sich in der Evolution als erste vom Tier-Stammbaum ab – und nicht die Schwämme, wie bisher gedacht. Sollte sich dieses Ergebnis einer DNA-Studie bestätigen, müsste nicht nur der Stammbaum des Lebens umgeschrieben werden – auch die Evolution von Nerven und Muskeln verlief dann anders, wie die Forscher berichten.
scinexx.de 11.10.2017

Die „neuen“ ss sind die „Reform“. Die anderen albernen Änderungen werden nur befolgt, wenn der Korrekturautomat sie erkennt.

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Sigmar Salzburg
29.09.2017 17.32
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21 Jahre „Reform“:

Hypnotisch haftet der Humbug im Hirn.
BILD-Bericht über die Maischberger-Show.
Der „Zeit“-Chef zu Petry:


„Sie sind inzwischen eine Hassfigur“, hält ihr di Lorenzo vor. „Tut es Ihnen jetzt Leid, dass Sie Herrn Lucke weggebombt haben?“ Petry sibyllinisch: „Er hat selber gesagt, dass wir inhaltlich sehr nahe beieinander sind...“

bild.de 28.9.2017

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Sigmar Salzburg
29.09.2017 08.59
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„Reform“ im Ulkstadium

Demokratie im Endstadium

Hier spukt wieder der geheimnisvolle „Öftere“ der Rechtschreib„reform“:

Erbärmlich war das Bild, das der Bundestag in den letzten vier Jahren des Öfteren abgab – Ein Rückblick
preussische-allgemeine.de 22.9.2017

Es muß natürlich heißen:
Erbärmlich war das Bild, das der Bundestag in den letzten vier Jahren der Bundeskanzlerin abgab.

Als Entschuldigung kann nicht gelten, daß die „Preussische Allgemeine“ sich erst ab Juli 2009 zum Kriechsdienst gegen das herkömmliche Deutsch bereitfand. Die „junge Welt“ z.B. hat außer den „neuen SS“ keinen weiteren Reformblödsinn übernommen. Viele Leser merken das nicht einmal.

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