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Aus der Wissenschaft
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Sigmar Salzburg
15.11.2019 08.47
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„Wir seit 1984“

Der Spiegel-Journalist Jörg Römer beschreibt die Forschung des Jenaer Paläogenetikers Johannes Krause und ein Interview mit ihm im Rahmen der Spiegel-Serie „Wir seit '89“ – die dem schwindenden „Wir“-Gefühl im Osten aufhelfen soll. Die Serie hätte wohl besser „Wir seit 1984“ heißen sollen, denn sie will neben „Neusprech“ nach dem Muster von George Orwells Dystopie auch die Durchsetzung von „Neuschreib“ und „Neudenk“.

Es fängt schon mit der Überschrift an: „Ostdeutschland“ statt „Mitteldeutschland“ – die Auslöschung des Gedächtnisse an die Umvolkung und Abtrennung der deutschen Ostgebiete:

Spitzenforschung in Ostdeutschland
Herr der Knochen
Was Wolfsburg oder Stuttgart für den Autobau sind, ist Jena für die Wissenschaft. In der Stadt in Thüringen sind ein halbes Dutzend renommierte Institute heimisch – auch das von Genforscher Johannes Krause.


... Krause ist in Leinefelde in Thüringen geboren und forscht heute am Max-Planck-Institut für Menschheitsgeschichte in Jena. Das Labor des 39-Jährigen hat sich auf die Analyse alter DNA spezialisiert und schafft damit eine Kombination der Disziplinen Archäologie und Genetik. Es gehört weltweit zu einer Handvoll Einrichtungen, die regelmäßig für spektakuläre Forschungsergebnisse zur Menschheitsgeschichte sorgen.

... nach dem Abitur wollte er lieber „etwas mit Zukunft studieren“, auch in finanzieller Hinsicht. Archäologie klang eher nach dem Gegenteil, Genforschung dagegen vielversprechend. Also schrieb er sich für Biochemie ein. Es war der Beginn einer Blitzkarriere.

Sie begann in Leipzig bei Svante Pääbo, einem schwedischen Mediziner und Biologen. Schon während des Studiums zog es Krause an das Institut des Schweden, der als Gründervater der Archäogenetik gilt. ...

Dort arbeitet er an der Erforschung alter Erbsubstanz – sogenannter ancient DNA...

Die Erkenntnisse, die Krause und sein Team dabei aus alten Knochen ziehen, haben das Potenzial, ganze Generationen von Archäologen zu frustrieren. Ihre Analyse der menschlichen Erbsubstanz hat teils völlig neue Blicke auf die Vergangenheit ermöglicht und anerkannte Theorien über den Haufen geworfen...

Die Daten zeigen beispielsweise, wie sich vor Tausenden Jahren anatolische Bauern in Europa ausbreiteten – und die Landwirtschaft mitbrachten. Zuvor hatten manche Archäologen angenommen, dass sich die bis dahin in Europa lebenden Menschen ihre landwirtschaftliche Technik in Anatolien abgeschaut hatten. Nun zeigte sich, dass sich die Bevölkerung in einem langen Prozess mit den Einwanderern vermischt hatte. Genetisch tragen viele von uns Spuren dieser Menschen in sich.

„Wir sind alle Migranten“

Solche Erkenntnisse passen nicht jedem. Und schon gar nicht in Krauses Heimat Thüringen, in dem die AfD mit ihrem Rechtsaußen Björn Höcke bei den letzten Wahlen mehr Stimmen als die CDU erhielt und zweitstärkste Kraft wurde. Krause mischt sich auch in aktuelle Gesellschaftsdebatten ein und legt bei Diskussionen seine Daten auf den Tisch. Nach der Flüchtlingswelle vor einigen Jahren verkündete er, dass Migration schon vor Tausenden Jahren Teil der europäischen Kultur gewesen sei. „Wir sind alle Migranten“, war der Titel eines Interviews im SPIEGEL.

Erst kürzlich beteiligte er sich mit anderen Wissenschaftlern an der „Jenaer Erklärung“. Darin distanzierten sich Krause zusammen von dem aus Jena stammenden Evolutionsbiologen Ernst Haeckel und dem Begriff der Rasse. Haeckel hatte im 19. Jahrhunderts mit seiner Anordnung von Menschenrassen in einem Stammbaum zum Rassismus beigetragen...

spiegel.de 11.11.2019

1284 Wörter – „Reform“: 6 nichtsnutzige „dass“ statt daß, 1 „Prozess“ statt Prozeß, 1 „Potenzial“ statt Potential, 39-„Jährige“ statt 39jährige; traditionell: Handvoll, vielversprechend, 2 sogenannt, (Kosten dieser „Reform“ seit 1989 ca. 25 Mrd. Euro.)
Der Bericht dient nebenbei vor allem der Ausgrenzung derjenigen, denen eben von fast einem Viertel der thüringischen Wähler Vertrauen und Zustimmung geschenkt worden ist. Der Name Björn Höcke darf nicht fehlen.

Rechtzeitig vor der Wahl war die „Jenaer Erklärung“ der Anthropologen veröffentlicht worden, in der die Abschaffung des Wortes „Rasse“ gefordert wurde – eine Marotte der Genetiker seit Luigi Cavalli-Sforza. Wie dann der alle erschlagende Begriff des „Rassismus“ der linken Einheitsrassisten aufrechterhalten werden kann bleibt offen.

Der noch recht junge Prof. Johannes Krause hat der „Erhlärung“ zugestimmt, vielleicht sogar mitgewirkt. Hätte er das nicht, wären sicher die Zuschüsse für sein Institut gefährdet gewesen oder vielleicht sogar seine Stellung.

Daß der Begriff „Rasse“ heute wissenschaftlich nicht brauchbar ist, weil das menschliche Genom keine deutliche Abgrenzung zuläßt, besagt nicht, daß das Wort nicht nützlich ist. Wie sonst könnte man die Gleichbehandlung aller Staatsbürger nach dem Grundgesetz einfach ausdrücken?

GG 3.3 „Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden.“
Man hat ja sogar „die Würde des Menschen“ an den Anfang des Grundgesetzes gesetzt, obwohl der Begriff noch schlechter einzugrenzen ist.

In der Jenaer Erklärung wird der Begriff „Rasse“ für Haustiere zugelassen, weil durch menschliche Zuchtwahl ein einheitliches Genom erzeugt worden sei. Aber genau das nimmt die Forschung jetzt auch für die blonde Haarfarbe an – natürlich in freiwilliger Zuchtwahl.

Die „vermeintlichen“ menschlichen Rassen seien nur ein Zufallsprodukt der geographischen Gegebenheiten. Aber entstand nicht das „schottische Hochlandrind“ auch unter dem Zwang der geographischen Verhältnisse, mit geringer Nachhilfe der Züchter?

Krause hat 2010 die einstige Existenz des Denisova-Menschen in ein paar Milligramm seines Knochenmaterials entdeckt. Seither wissen wir, woher das Höhen-Gen der Tibeter stammt. Sind sie damit nicht eine besondere Rasse?

Die Anthropologen machen den Evolutionsbiologen Ernst Haeckel mit seiner Einteilung der Menschheit für den „Rassismus“ seit dem 19. Jahrhundert verantwortlich.

Nun, Kopernikus hatte um 1540 gemeint, die Planeten vollführten Kreisbahnen um die Sonne. Soll man nun nach Kepler, Newton und Einstein nicht mehr sagen dürfen, Planeten, Kometen und Asteroiden „umkreisen“ die Sonne?

Leider bestärkt Krause mit seinem Schlagwort „Wir sind alle Migranten“ auch die One-World- und Antirassisnus-Ideologen in ihrem irren Eifer, möglichst schnell die erwünschte Einheitsrasse herzustellen, in der es dann Rassenkonflikte nicht mehr geben könne.

Wanderungen, die vor 8000 Jahren im recht menschenleeren Europa möglich waren, können nicht mit den Unterwanderungen der heutigen Staaten durch Millionenheere verglichen werden. Damals wurden ganze Populationen verdrängt und ausgelöscht. Das als „Kultur Europas“ zu bezeichnen ist doch etwas gewagt.

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Sigmar Salzburg
08.11.2019 05.14
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BILD tut was für die Bildung ...

... aber kann die Vereinfachung gelingen?

Alltagsfrage
Um was geht es in Einsteins Relativitätstheorie?




Als limitierte Sonderausgabe gibt es jetzt eine restaurierte, großformatige Reproduktion von Einsteins Relativitätstheorie (Verlag Éditions des Saints Pères)Foto: Verlag Editions des Saints Peres / SP Books
Einsteins schöne, klare ß-lose Lateinschrift, wie sie neben der deutschen Kurrentschrift um 1915, meist als Zweitschrift, weitverbreitet war. Leider wird das verbundene Schönschreiben heute durch eifernde Erleichterungsideologen nach Möglichkeit abgeschafft.
veröffentlicht am 07.11.2019 – 17:00 Uhr

Es gilt als einer der größten Schätze der Wissenschaft: Das Originalmanuskript der Allgemeinen Relativitätstheorie von Albert Einstein (1879–1955) aus dem Jahr 1915 liegt geschützt in den Archiven der Universität Jerusalem.

Jetzt, 100 Jahre nachdem diese Theorie erstmals bestätigt wurde, gibt es eine restaurierte, großformatige Reproduktion des Manuskriptes als limitierte Sonderausgabe (1000 Stück, 100 Euro).

Aber um was geht es eigentlich in Einsteins Sensations-Werk?

Spezielle Relativitätstheorie

► Es begann 1905 mit der sogenannten Speziellen Relativitätstheorie. Einstein entdeckte: Die Zeit schreitet nicht immer gleich voran, sondern kann mal langsamer, mal schneller vergehen. Das Licht hingegen bewegt sich immer gleich schnell, mit der Lichtgeschwindigkeit von rund 300 000 km pro Sekunde.

Beispiel: Wenn man einen Lichtstrahl losschickt und ihm hinterherrennt, entfernt sich das Licht immer mit der gleichen Geschwindigkeit. Egal, wie schnell man rennt! Wenn sich also die Geschwindigkeit nicht ändert, müssen es Raum und Zeit tun.

Prof. Heinrich Päs (TU Dortmund): „Je schneller man sich bewegt, desto langsamer vergeht die persönliche Zeit. Sie wird gedehnt, während der Raum gestaucht wird.“
In Wirklichkeit geht es um die Perspektive, aus der nur heraus andere Bewegungszustände („bei Licht“) gesehen werden können – zwingender hier erklärt.
Deshalb würde in einem Raumschiff, das fast so schnell wie das Licht fliegt, die Zeit viel langsamer vergehen als auf der Erde.
Etwas „Gott“ und Aberglaube muß in BILD immer dabei sein. Einsteins Brief steht hier.
Lesen Sie auch
Genie zweifelt darin an Gott
Millionen-Rekordsumme für Brief von Einstein

Ein handgeschriebener Brief des Physik-Genies Albert Einstein ist für eine Rekordsumme von 2,6 Millionen Euro versteigert worden.

Parallelen zu Einstein
Ist es Zufall, dass Hawking am 14. März starb?

Schaut man sich seine Lebensdaten (Alter, Geburts- und Todestag) genau an, lassen sich beinah unheimliche kosmische Bezüge herstellen.
Allgemeine Relativitätstheorie

► Einsteins weiterführende Allgemeine Relativitätstheorie von 1915 erklärt: Die Masse krümmt den Raum.
Das wußte auch mein Stiefvater schon, aber er glaubte es nicht:
Prof. Päs: „Licht und massive Körper bewegen sich dann auf gekrümmten Bahnen.“

Beispiel: Der Mond bewegt sich um die Erde, weil der Raum gekrümmt ist – und nicht, weil die Erde ihn magisch anzieht.

bild.de 7.11.2019
Auch BILD folgt nicht mehr der bei „Spektrum“ noch krampfhaft aufrechterhaltenen „Reform“-Kleinschreibung „allgemeine Relativtätstheorie“.

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Sigmar Salzburg
07.11.2019 06.28
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Nichts davon blieb in den heutigen Affenarschzirkeln übrig!

Tübinger Professorin mit Weltsensation
Aufrechter Gang entwickelte sich im Allgäu


Prof. Dr. Madelaine Böhme (52) aus Tübingen hat einen spektakulären Fund gemacht. Uralte Knochen aus dem Allgäu. Sie beweisen: Der erste Menschenaffe, der aufrecht ging, lebte nicht in Afrika – sondern in Süddeutschland! Vor 12 Millionen Jahren! Er wird „Udo“ genannt...

Böhme und ihr Team entdeckten die Fossilien auf dem Gelände einer alten Ziegelei in Pforzen (Allgäu). Es waren 20 Knochen und Wirbel sowie der Unterkiefer eines Menschenaffen. Rund ein Meter groß, 31 Kilo schwer. Udos wissenschaftlicher Name: Danuvius guggenmosi – nach Hobby-Archäologe Siegfried Guggenmos, der die Fundstelle in den 70er Jahren entdeckte.

Die Forscherin: „Der Menschenaffe lebte mit einem Harem weiblicher Artgenossen die meiste Zeit auf Bäumen...“

Böhme untersuchte die Skelettteile, kam aus dem Staunen nicht heraus: „Die Form der Knochen verrät uns, dass Udo aufrecht auf zwei Beinen gehen konnte.“

Im Gegensatz zu anderen Menschenaffen musste sich Udo nicht mit den Armen auf dem Boden abstützen. Das klappte, weil er u.a. X-Beine, stabile Fußgelenke und eine S-förmige Wirbelsäule hatte – wie beim modernen Menschen.

Böhme: „Was uns überrascht hat, ist, dass die Merkmale der Knochen mehr denen des Menschen ähneln als denen von Menschenaffen.“...

▶︎ Böhme glaubt, dass sich der Mensch in Europa entwickelt hat. Die Forscherin: „Dieser Fund stellt die Geschichte der frühen menschlichen Evolution komplett auf den Kopf.“...

Übrigens: Menschenaffe Udo hat seinen Namen von Rocksänger Udo Lindenberg (73). Böhme: „Wir machten den Fund an Lindenbergs 70. Geburtstag. Seine Songs liefen an diesem Tag im Radio rauf und runter.“

bild.de 6.11.2019

Da wollte man wohl Donald Johanson mit seiner Urfrau „Lucy“ („... in the sky“, Beatles) Konkurrenz machen.

Der echte Udo hetzte zur Ordensverleihung durch den obersten Steinbutt-Fischfilet-Fan im Arschkriechgang gegen die AfD:
... die gleiche kalte Kotze (wie vor 80 jahren) schwappt ihnen wieder aus dem Mund...“.

Der berechtigte Spott des AfD-MdB Stefan Brandner, „Judaslohn“, erzeugte darauf bei den Altparteien-Zirkeln und Mitläufern ein künstliches „Antisemitismus“-Gekreische, das die Bedeutung des Wortes völlig verkennt. Hier bezeichnet es den Lohn in Gestalt eines billigen Blechs, für das der Empfänger das aufrecht gebliebene Restvolk verrät.

PS: Zu letzterem von Thorsten Hinz ein trefflicher Kommentar in der JF v. 5.11.19 in traditioneller Rechtschreibung.

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Sigmar Salzburg
14.06.2019 05.05
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Der vermeintliche freie Wille

Zum freien Willen haben sich viele geäußert. Erst kürzlich fiel mir die Physikerin Sabine Hossenfelder auf (Wiki):

Ihrer Ansicht nach ist freier Wille eine Illusion. Er sei durch keine Naturgesetze begründbar, da diese entweder deterministisch sind (auch in der Chaostheorie) mit Ausnahme der Quantenmechanik, die aber nur unsteuerbaren Zufall kennt. (Link: backreaction.blogspot.com 10.1. 2016)
Vermutlich hat sie recht. Willen gibt es nur in der selbstorganisierten Lebenswelt, das heißt, uns bekannt nur auf der Erde für etwa 2,5•1015kg Materie, nach Dr. Werner Brefeld.

Da er das sichtbare Universum auf 1053kg schätzt, die Biomasse der irdischen Lebewesen auf 2,5•1015kg und das Gewicht aller Menschen etwas hoch mit 4•1011 kg, dürfte man höchstens einem 4000000000000000000000000000000000000000000stel der Masse des Weltalls (den Menschen) einen geringen freien Willen zubilligen, während dem Rest der Biomasse nur eine evolutionär erworbene Lebenserhaltungsautomatik bleibt.

Aber auch diese geringe Möglichkeit eines freien Willens erweist sich als Illusion. Das Gehirn, der neuronale Rechner des Menschen, entscheidet außerhalb der Lebensbedürfnisse nur nach seiner genetischen Ausstattung, der sozialen Prägung und der erfahrenen Geschichte.

Der Zufallsgenerator Quantenmechanik dürfte dabei nur eine geringe Rolle spielen.

Siehe auch dies.

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Sigmar Salzburg
05.06.2019 11.59
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Das häßliche Universum?

Vor einem Monat erwähnte ich die Physikerin Sabine Hossenfelder mit ihrem Buch „Das hässliche Universum“, das weniger die Häßlichkeit des Kosmos beschreibt, als vielmehr die unzulänglichen Bemühungen der Wissenschaftler, mit vorgefaßten Meinungen an die Lösung noch offener Fragen heranzugehen, wobei Schönheitsvorstellungen eher hindernd wirken können. Eine Woche später wurde ein entsprechender Vortrag der Physikerin ins Internet gestellt.

Was läuft falsch in der gegenwärtigen Physik?
Am 14.05.2019 veröffentlicht
Vortrag an der Universität Stuttgart von Sabine Hossenfelder Frankfurt Institute for Advanced Studies.
https://www.youtube.com/watch?v=99hVAu1k6G8
Man merkt der Wissenschaftlerin ihre (neuschreibliche) „Frust-ration“ (Freud nannte sie noch „Versagung“) an, daß trotz wunderschöner Theorien und 3 Milliarden-Euro-Investitionen in den Genfer Speicherring LHC ab 2005 nur das seit 60 Jahren postulierte Higgs-Teilchen gefunden wurde. („Stuss-Reform“ bis 2006: 4,74 Mrd. €, danach zweistellig)

Interessant im Video ist auch der per Sprechschreiber mitlaufend verschriftete Text – „reformierte“ Totalkleinschreibung. Selbst schwierige Eigennamen sind anscheinend im Programm gespeichert, „Einstein“ wird aber meist zu „ein Stein“ aufgelöst, „Dirac“ zu „die Rack“. Dazu kommen die üblichen Verständnisfehler. „Tizian“ machen beide falsch: „Titian“.

Zum eigentlichen Inhalt vielleicht später etwas.

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Sigmar Salzburg
23.05.2019 04.32
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„Reform“ und Wissenschaft

Seit etwa zweihundert Jahren werden wissenschaftliche Texte nicht nur lateinisch, sondern auch auf deutsch verfaßt – sorgfältig in der damals üblichen Rechtschreibung, oft angelehnt an Adelung, und ab 1901 in der deutschen Einheitsrechtschreibung, mit oder ohne „ß“. So erschienen die bedeutendsten Arbeiten der theoretischen Physik des 20. Jahrhunderts zuerst auf deutsch.

Seit der Rechtschreib„reform“ ist das nicht mehr so, und die Texte lassen eine gewisse Verwirrung erkennen. Dies betrifft vor allem die Groß- und Kleinschreibung – während Physiker die „Messerwartung“ eher klaglos hinnehmen und die „erleichternden“ poetischen „Volksetümologien“ wie „behände“, „Quäntchen“ und „Tollpatsch“ in wissenschaftlichen Texten kaum vorkommen. Um meine Erwähnung Martin Kruskals abzusichern, suchte und fand ich folgenden Text:

Die Kruskal-Szekeres Koordinaten
Nachdem Einstein im November 1915 die Feldgleichung der Allgemeinen Relativitätstheorie publizierte, gelang es 1916 unter anderen Karl Schwarzschild, diese für nicht rotierende, ungeladene, sphärisch symmetrische Massen durch die sogenannte Schwarzschild-Metrik zu lösen. Diese Metrik ist am Schwarzschildradius singulär. Ein Problem, dessen Lösung erst Mitte der 1950er Jahre dem US-amerikanischen Mathematiker und Physiker Martin Kruskal gelang und 1959 von John Wheeler bekannt gemacht wurde. Neben anderen fand auch der australisch-ungarische Mathematiker George Szekeres 1961 unabhängig von Kruskal die so_genannte[n] Kruskal-Szekeres Koordinaten, um die Singularität zu beseitigen...

4 Diskussion der Interpretation
Obwohl die Schwarzschild-Raumzeit in Kruskal-Szekeres Koordinaten eine valide Lösung der Einsteingleichung darstellt, müssen die Interpretationen der Regionen II bis IV kritisch hinterfragt werden. Zum einen sind die Bereiche II und IV aus unserer Heimat, dem Bereich I, experimentell nicht zugänglich und die Region III, das „weiße Loch “, wurde nie beobachtet. Zum Anderen beschreibt die Schwarzschild-Raumzeit lediglich nicht rotierende, ungeladene, sphärisch symmetrische Massen, was die Anwendbarkeit der Lösung auf die Realität stark einschränkt. Nichts_desto_weniger lassen sich vor allem durch Abbildung 1 leicht Einblicke gewinnen, was sich jenseits des Ereignishorizonts befinden könnte. Leider wird dieser Konjunktiv bis auf weiteres bestehen bleiben.

uni-regensburg.de 11.11.2015
Nebenbei meine ich, daß ein einziges „Weißes Loch“ sehr wohl beobachtet wird, nämlich unser Weltall selbst in seiner Hintergrundstrahlung – als Zeuge des vermeintlichen „Urknalls“.

Dazu ein Witz: Ein Betrunkener stößt auf die Singularität einer Litfaßsäule, tastet sich einmal herum und ruft entsetzt: Hilfe, eingemauert!

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Sigmar Salzburg
11.05.2019 15.42
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„Schönheit in der theoretischen Physik“

In einem Einwurf dazu bei Sprachforschung.org erwähnte ich das Buch von Sabine Hossenfelder „Das hässliche Universum“. Jetzt fand ich die Rezension eines Autors Gerd:

Sabine Hossenfelder: Das häßliche Universum

Sabine Hossenfelder ist nicht irgendwer, sie ist Insiderin, ein[e] theoretische Physikerin, die ihr Fach und die Klaviatur der modernen Medien beherrscht...

Fachlich befasst sie sich mit (so formuliert es die Wiki) „Gravitation und Quantengravitation sowie Physik jenseits des Standardmodells“ und das merkt man dem Buch an, denn obwohl die Darstellung einer Sinnsuche, ist es durchsetzt von fachlichen Aspekten...

Worum geht es? Seit der Mensch denken kann, versucht er sich die Welt zu erklären. Die alten Griechen hatten ihre Modelle, die Religionen hatten sie und schließlich natürlich auch die moderne Wissenschaft, für die es Regeln gibt, die einzuhalten sind, wenn es gute Wissenschaft sein soll. Denkt man. Und denkt nicht oder nur selten daran, welche anderen Kriterien immer wieder, ex- und implizit verwendet werden: Schönheit, Einfachheit, Natürlichkeit…

So konstruierte beispielsweise Kepler sein Sonnensystem ursprünglich mit auf Kreisbahnen rotierenden Planeten in Abständen, die aus den platonischen Körpern ableitbar waren: es war einfach ein harmonisches, schönes, Modell. Mit dem Nachteil, daß die Überprüfung an der Realität zeigte, daß es nicht stimmte…

Einfachheit, Natürlichkeit, Schönheit – es sind Gesichtspunkte, die nicht naturwissenschaftlich sind, die von Menschen intuitiv verwendet werden. Ganz sicher ist vieles, was an Erkenntnissen gewonnen wurde, ’schön‘ so wie wir heute die schon erwähnten Maxwell-Gleichungen als ’schön‘ empfinden. Aber die Bedeutung der Begriffe wandelt sich im Lauf der Zeit, allein das schon schließt sie im Grunde aus. Nicht alles, was ‚wahr“ ist, muss auch schön sein – oder anders herum formuliert: ‚wahres‘ kann auch ‚häßlich‘ sein. Und ebenso gilt, daß nicht alles, was schön ist, auch wahr sein muss, dies ist der Knackpunkt, an dem Hossenfelder ansetzt...

Das blinde Vertrauen der theoretischen Physiker auf Schönheitskriterien und der daraus entstehende Mangel an Fortschritten offenbaren das Versagen der Wissenschaft, sich selbst zu korrigieren. Damit meint Hossenfelder u.a., daß die Trennung zwischen Philosophie und Physik nicht mehr beachtet wird, philosophische Kriterien zur Beurteilung physikalischer Gesetze herangezogen werden. Dies führt sie zu Fragen wie Sollten wir numerischen Zufälligkeiten überhaupt Aufmerksamkeit schenken oder: Haben wir Grund zu der Annahme, daß grundlegende Gesetze einfach sein sollten?...

Vielleicht befinden wir uns in der Grundlagenphysik in einer Sackgasse, weil wir die Grenzen dessen erreicht haben, was Menschen begreifen können.
Mit dieser aufrüttelnden Frage Hossenfelders, die ich hier einfach so stehen lasse, will ich es gut sein lassen mit dieser Vorstellung eines Buches, das mutig ist, denn es stellt begründete Fragen, die man nicht als Nebensächlichkeiten abtun kann...

Es ist ein persönliches Buch, in dem eine Physikerin ihr Tun hinterfragt, wissen will, ob sie überhaupt mit der Fragestellung, die sie untersucht, geerdet ist oder ob sie sich in ein wissenschaftliches Traumschloß begeben hat, in dem sie losgelöst von der Realität agiert. Deutlich zu spüren ist der Wunsch – und die Forderung! – an die Gemeinschaft der theoretischen Physiker, sich selbst und ihr Tun zu hinterfragen und auf Relevanz zu überprüfen.

radiergummi.wordpress.com 4.11.2018

Orthographie – 1805 Wörter: 1 dass (Zitat), sonst. Reform-ss: 3 muss, befasst, Messreihen; 14 daß, 4 häßlich, Traumschloß;
Es gibt Überlegungen, daß manche Theorien niemals überprüft werden können. Andere nähern sich vielleicht einer neuen Unschärferelation des möglichen Wissens...

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Sigmar Salzburg
10.05.2019 15.06
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Parteinahme mit gezinkten Karten

Wer auf dem Lande lebt, weiß seit Jahrzehnten, daß das Insektensterben und mithin das Vogelsterben Folge des tonnenweisen Besprühens der Felder und Wiesen mit Chemie und der intensiveren Nutzung der Acker- und Waldflächen ist.

Die menschengemachte Klimaveränderung, bei der es nur um Zehntel-Grade geht, hat hierbei den geringsten Anteil, würde zunächst sogar die Dezimierung der Insekten im Winter verringern und nur unmerklich subtropische Arten bevorzugen.

Schon vor Wochen fiel mir auf, daß der ZDF-Professor Harald Lesch, den ich sonst schätze, mit gezinkten Karten spielt und das Vogelsterben als unmittelbar bevorstehende Folge der Klimaerwärmung darstellt. Jetzt haben mir die Pi-News die Arbeit abgenommen, auf diese fragwürdige Parteinahme und Angstmache hinzuweisen:


Ein aktuelles Video zeigt Professor Lesch in einer Vorlesung am 15. Februar 2019 an der Technischen Hochschule Rosenheim. Er spricht mal wieder von einer „klimaskeptischen“ Partei, die „in vielen Teilen Deutschlands ganz ungeheure Gewinne erziehlt“. Da die Rede hier nicht von der FDP sein kann, spricht Lesch natürlich von der AfD. In der Rede bringt Lesch einige Sprüche, die den Wissenschaftler recht deutlich als politischen Agitator entlarven (ab Minute 11:38): „(…) Wenn man jetzt in diesen Tagen mal das Ohr aufmacht, dann können Sie hier und da sogar ein gewisses Vogelzwitschern hören. Noch können Sie das hören! Nächstes Jahr gibt es vielleicht gar keine mehr! (…) Wir sind so erbärmlich, dass unsere Kinder demonstrieren für ihre Zukunft. So erbärmlich ist dieses Land. (…)“

Es ist nur beispielhaft. Doch solche Vorlesungen sind genau der Punkt, wo Wissenschaftlichkeit aufhört – und wo Wahlkampf anfängt.

pi-news.net 9.5.2019

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Sigmar Salzburg
10.03.2019 07.03
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Eine feministische Fehlleistung zum Tag der Frau

Eine publiziersüchtige und babyfeindliche Lehrerin empfiehlt anhand einer ominösen Studie über die westlichen Industrienationen den Verzicht auf ein Kind. Damit könne man jährlich 58,6 Tonnen klimaschädliches CO2 (pro Kind) einsparen.

„Kinderfrei statt kinderlos“
Lehrerin schreibt Manifest gegen das Kinderkriegen

Kinder seien schlecht für die Umwelt: Die Lehrerin Verena Brunschweiger hält nichts vom Kinderkriegen – und tritt damit eine hitzige Debatte los. ...


Verena Brunschweiger beruft sich in ihrem Buch „Kinderfrei statt kinderlos – ein Manifest“ auf eine Studie zum CO2-Ausstoß. Demnach könne man jährlich 58,6 Tonnen CO2 einsparen, „wenn wir nur ein Kind weniger in die Welt setzen“, sagte sie im „Focus“-Interview.
In Deutschland beträgt die Reproduktions- bzw. Fertilitätsrate nur 1,4 Kinder pro Frau. Es wäre aber für die Volkserhaltung eine Fertilität von 2,1 Kindern pro Frau nötig. Das heißt, die Zahl der Deutschen schrumpft in einer Generation auf zwei Drittel, in zwei Generationen auf 44 Prozent.

Die Dame befürwortet aber den Verzicht auf ein weiteres Kind. Die Fertilitätsrate wäre dann 0,4 Kinder pro Frau. In einer Generation würden dann nur noch 20 Prozent Deutsche existieren, in zwei Generationen nur noch 4 Prozent – ein wahres Ausrottungsprogramm für die Deutschen.

Darauf wartet schon halb Afrika mit fast 7 Kindern pro Frau und einer Verfünffachung der Bevölkerung in 50 Jahren. Deswegen unterstützen unsere weitblickenden staatstragenden Parteien auch das laufende Bevölkerungsersatzprogramm – nichts wäre für sie ja schlimmer als „ihr“ Staat ohne Untertanen.
Aber auch philosophische Gründe seien entscheidend. In der SWR-Sendung „Nachtcafé" sagte Brunschweiger Mitte Februar, sie vertrete die Sichtweise: „Wenn wir jemanden zur Welt bringen, dann fügen wir ihm immer Leid zu. Insofern ist es das Beste für mein Kind, wenn ich es nicht bekomme.“

spiegel.de 8.3.2019
Die Küchenphilosophie der Frau Brunschweiger übersieht, daß die Evolution jedem fühlenden Wesen seit 550 Millionen Jahren mehr Leid zugefügt hat, als ein deutsches Kind unter normalen Umständen in seinem späteren Leben je erfahren wird. – Nebenbei kann man nachweisen, daß die Verminderung des Verbrauchs an Rind- und Schweinefleisch um die Hälfte – und damit auch vom CO2 und Methan seiner tierischen Erzeuger – den „Schaden“ mehr als ausgleichen könnte, den deutsche Babys bei uns angeblich verursachen.

Nachtrag 13.3.2019: „Spektrum“ brachte eine Kritik der ominösen Studie.

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Sigmar Salzburg
27.02.2019 14.00
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Die Allgegenwart von „Musik“

Wie sich Musik auf die Konzentration auswirkt

Sollte man bei geistiger Arbeit Musik hören – oder lenkt das ab? Ein Experiment von Psychologen kommt zu keiner eindeutigen Antwort: Es kommt auf die Tätigkeit an. Und auf die Persönlichkeit...


[Die Psychologen] Gonzalez und Aiello baten 142 Studentinnen und Studenten ins Labor und führten zunächst den „boredom proneness scale test“ durch. Mit diesem Test lässt sich bestimmen, wie viele neue Reize ein Mensch benötigt, um nicht in Langeweile zu verfallen. Davon ausgehend teilten die Psychologen ihr Probanden in zwei Gruppen, Gelangweilte (G) und Nichtgelangweilte (N).

Dann folgte das eigentliche Experiment, eine simple Aufgabe (den Buchstaben A in Texten markieren) und eine etwas schwierigere (erlernte Wortpaare vervollständigen). Beides mit und ohne Musikbegleitung, und wenn mit einer solchen, dann auch in verschiedenen Lautstärken und Komplexitätsgraden. Fazit: Die Leute aus der G-Gruppe schnitten bei den Tests grundsätzlich besser ab, aber die [ausgewählte Trivial-]Musik wirkte sich auf ihre Leistung eher hemmend aus. Bei der N-Gruppe war sie hingegen oft förderlich...

science.orf.at 26.2.2019

Die Interpretation der Versuchsergebnisse ist, wie in den psychologisch-neurologischen Weichwissenschaften zu erwarten, doch recht fragwürdig. Unser 1,3-kg-Neurocomputer verarbeitet die Außenreize und ihre Anforderungen in ganz unübersichtlicher Weise mit vielen Überschneidungen der Arbeitsbereiche. Manche schließen die gleichzeitige Nutzung aus, andere sind weitgehend unabhängig.

Behindern könnten sich Musik und Sprachverarbeitung oder Musik und Mathematik. Allerdings weiß ich von Mitstudenten, die sich zum Lösen mathematischer Probleme über Kopfhörer mit Rockmusik bedröhnen ließen. Ein mir bekannter Statiker dagegen verbot in seinem Büro jegliche Musik, weil er eine starke Zunahme der Fehler festgestellt hatte. Ich selbst konnte routinemäßige Zeichenarbeit mit leichter klassischer Musik angenehm verbinden, wurde jedoch von polyphonen oder tonal anspruchsvolleren Klängen abgelenkt. Trivialmusik habe ich nie ausprobiert.

Heutzutage können die meisten Menschen anscheinend nicht ohne akustische Hintergrundkulisse auskommen. Selbst Videos über Tiefseewesen oder Galaxienbewegungen im All müssen mit ektronischen Klängen unterlegt werden – eine unerschöpfliche Einnahmequelle für Bastler synthetischer Musik. Das geht soweit, daß man bei einigen Medien sogar meinte, die Videos der Überwachungskameras vom Überfall dreier Linksextremisten auf den AfD-Abgeordneten Frank Magnitz in einer Unterführung mit elektronischen Tropfsteinhöhlenklängen untermalen zu müssen.

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Sigmar Salzburg
13.02.2019 08.25
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Begabungen

Dem absoluten Gehör auf der Spur

Mozart hatte es, Beethoven und auch Johann Sebastian Bach – das absolute Gehör. Diese Fähigkeit ermöglicht es manchen Menschen, die Höhe eines gehörten Tones präzise zu identifizieren. Doch woher kommt diese Fähigkeit? Eine erste Antwort haben Forscher nun bei einem Blick in Musikergehirne gefunden. Denn deren Hirnaktivität enthüllte, dass nur bei Menschen mit absolutem Gehör ein signifikant größerer Teil des primären Hörzentrums für die Frequenzwahrnehmung zuständig ist. Das könnte darauf hindeuten, dass diese Fähigkeit zumindest zum Teil angeboren ist...

Blick ins Hörzentrum


Was aber verleiht manchen Menschen diese seltene Fähigkeit? „Das absolute Gehör ist mit einer Reihe von morphologischen Veränderungen im Gehirn verknüpft“, erklären Larissa McKetton und ihre Kollegen von der York University in Toronto. „Aber welche grundlegenden neuronalen Mechanismen dahinterstecken, war bisher nicht klar.“ Um dieser Frage auf den Grund zu gehen, führten die Forscher ein Experiment mit 61 Freiwilligen durch. Ein Drittel waren Musiker mit dem absolutem Gehör, 20 waren Musiker mit nur relativem Gehör und 20 weitere Probanden waren Laien ohne musikalisches Training. Alle Teilnehmer unterzogen sich einem Hirnscan mittels funktioneller Magnetresonanztomographie (fMRT). Während die Probanden in der „Röhre“ lagen, wurde ihnen eine Reihe von auf- oder absteigenden Tonfolgen vorgespielt. Anhand der Hirnscans konnten die Forscher mitverfolgen, welche Gehirnareale auf die verschiedenen Frequenzen der Töne ansprachen.

Es zeigte sich: Bei den Musikern mit nur relativem Gehör und den musikalischen Laien fiel die Reaktion des Gehirns sehr ähnlich aus: Bei beiden Probandengruppen leuchteten jeweils ähnliche Teile des primären Hörzentrums, sowie zwei angrenzender Areale der auditorischen Großhirnrinde auf. Anders bei den Musikern mit dem absoluten Gehör: Bei ihnen reagierte ein deutlich größerer Hirnbereich auf die Tonfolgen. „Anatomisch gesehen waren sowohl die primäre Hörrinde als auch der rostrale Bereich des auditiven Cortex bei den Musikern mit absolutem Gehör signifikant größer“, berichten McKetton und ihre Kollegen.

Größere Areale für die Frequenzverarbeitung

Nähere Analysen enthüllten auch, welche Funktion die vergrößerten Areale hatten: Wie Saiten, die bei bestimmten Tönen mitschwingen, reagierten Neuronen in diesen Bereichen auf bestimmte Frequenzen. Bei den Musikern mit absolutem Gehör waren diese internen Sensoren über einen besonders breiten Frequenzbereich verteilt und eng miteinander verknüpft, wie die Forscher herausfanden. Ihrer Ansicht nach könnte dies bedeuten, dass bei Menschen mit absolutem Gehör die für die Frequenzverarbeitung zuständige Neuronen enger zusammenarbeiten. Das wiederum könnte es erleichtern, die Frequenz einzelner Töne zu bestimmen. Insgesamt legen die Ergebnisse nahe, dass das absolute Gehör auf neuroanatomischen und funktionellen Unterschieden bei der Frequenzverarbeitung beruht.

wissenschaft.de 12.2.2019

Mit anderen Intelligenzleistungen wird es ähnlich sein. Davon zeugen mindestens 200 jüdische Nobelpreisträger ¹) gegenüber 1 bis 2 moslemischen seit 1901. Übrigens sagte mir ein Musiker, sein absolutes Gehör habe seine Mutter in der Kindheit trainiert. Es kann sich aber auch nur um ein Lernen der Bezeichnungen für die Tonhöhen gehandelt haben. Eine derart begabte Sängerin konnte allerdings nicht einen halben Ton tiefer vom Blatt singen, wie es meine altgestimmte Laute erforderlich gemacht hätte.

¹) meist Atheisten

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Sigmar Salzburg
30.01.2019 10.31
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Die Hirnforscher

Warum uns Musik glücklich macht

Wenn das richtige Lied im Radio läuft, kann uns das von jetzt auf gleich in gute Stimmung versetzen. Forscher haben nun die neurobiologischen Grundlagen dieser starken Wirkung von Musik untersucht. Ihre Experimente zeigen: Für die Hochgefühle ist in erster Linie der Botenstoff Dopamin verantwortlich. Seine Ausschüttung im Gehirn führt nicht nur dazu, dass uns Musikhören glücklich macht. Die Freisetzung des Glückshormons verursacht auch, dass wir es immer und immer wieder tun wollen.

... „Durch komplexe akustische oder visuelle Reize wie Musik und Kunstwerke Freude erfahren zu können, gehört zu den besonders faszinierenden Eigenschaften des Menschen“, schreiben Laura Ferreri von der Universität Barcelona und ihre Kollegen. Wie aber lässt sich dieses Phänomen erklären? Um das herauszufinden, haben die Wissenschaftler nun untersucht, was beim Musikhören im Gehirn passiert...

„Zum ersten Mal haben wir damit einen direkten Zusammenhang zwischen Dopamin, durch Musik ausgelöste Freude und Motivation belegt“, konstatieren die Forscher. „Ein Musikstück zu genießen, es wieder hören zu wollen und bereit zu sein, dafür Geld auszugeben – das alles hängt mit der Ausschüttung von Dopamin zusammen“, schließt Co-Autor Antoni Rodríguez Fornells.

wissenschaft.de 25.1.2019

Die Forscher haben eben nicht herausgefunden, was im Gehirn passiert. Sie können nicht erklären, warum mich der einfache Liedsatz von Josquin Desprez „In meinem Sinn“ zutieftst berührt und warum mich in den 50er-Jahren eine Gitarre-Adaption von John Dowlands „If my complaints“ (Piper's Galliard) so beeindruckt hat, daß ich nie wieder Gitarremusik des 19. Jahrhunderts gespielt habe.

Die Hirnforscher können auch nicht erklären, warum manche Disco mit überlauter Musik brechend voll ist, aber ich, frisch unbeweibt und neugierig, solchem Anbahnungsinstitut gleich nach dem Betreten mit Schrecken entfloh – sicher nicht nur, weil ich das Dröhnen als eine Fortsetzung meines Sprengstoffunfalls bei der Bundeswehr empfand.

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Sigmar Salzburg
31.12.2018 06.13
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Was ist Zeit?

Der Jahreswechsel regt an, darüber nachzudenken. Zeit entsteht durch das Nacheinander von Ereignissen. Man schätzt den Abstand nach evolutionär ererbtem Zeitgefühl. Messen kann man ihn nur durch gleichmäßig wiederkehrende Ereignisse. Den in Äquatorial-Afrika durch einen genetischen Unfall denkfähiger gewordenen Urmenschen wird der Tag als Zeiteinheit allmählich bewußt geworden sein. Für den auf die Nordhalbkugel der Erde ausgewanderten Teil wurde auch die Beachtung der Jahreszeiten lebensnotwendig, wie das Zählen der Tage auf Mammutknochen beweist.

Die Beobachtung der Bewegung der Gestirne erreicht, unterstützt durch die Erfindung der Schrift, in Sumerien und China einen ersten Höhepunkt. Die griechischen Philosophen beschäftigen sich ausgiebig mit dem Phänomen Zeit. Die Astronomen kommen durch Nachdenken und Nachrechnen auf die Kugelgestalt der Erde und den Verdacht, die Sonne könnte das Zentralgestirn der Planeten sein. Zugleich taucht die Hypothese auf, es könnte kleinstmögliche Teile der Materie geben.

Gegen Ende dieser etwa 900jährigen Epoche denkt auch der gott- und schreibsüchtige Augustinus von Hippo über die Zeit nach:

„Was also ist die Zeit? Wenn mich niemand danach fragt, weiß ich es. Wenn ich es einem erklären will, der danach fragt, weiß ich es nicht. “ (Augustinus Liber XI, Caput XIV)
Und er kommt auf einen vernünftigen Gedanken: Um die Zeit zu verstehen, muß das zeitliche Nacheinander in ein räumliches Nebeneinander umgewandelt werden, das beliebig abgegriffen werden kann. Anfänglich ging das durch eine Folge von Bildern, durch Schriftzeichen und schon immer durch die auch heute noch nicht verstandene Abspeicherung im Gehirn. Die sieht er natürlich geistlich, aber er kommt doch der Sache recht nahe. Der Physiktheoretiker Carlo Rovelli schreibt in seinem Buch „Die Ordnung der Zeit“:
Im Elften Buch, Kapitel 12 seiner Bekenntnisse stellt sich Augustinus Fragen nach der Natur der Zeit und präsentiert eine scharfsinnige Analyse unserer Möglichkeiten, Zeit wahrzunehmen (allerdings unterbrochen von missionarischen Deklamationen, die ich ziemlich lästig finde). Er stellt fest, dass wir uns stets in der Gegenwart befinden, weil die Vergangenheit vergangen und damit ebenso nichtexistent ist wie die Zukunft, die erst noch kommen muss... Hier und jetzt sind weder Vergangenheit noch Zukunft. Wo sind sie? Augustinus‘ Schlussfolgerung lautet, dass sie in uns liegen:
In dir, mein Geist, messe ich die Zeiten; entgegne mir nicht: Wieso das? Lass dich nicht durch die Menge deiner Vorurteile verwirren. In dir, ich sage es dir nochmals, messe ich die Zeiten; der Eindruck, den die vorübergehenden Dinge auf dich machen, bleibt auch, wenn sie vorübergegangen sind, und ihn messe ich, wenn ich die Zeiten messe. Es ist also entweder [der Geist] selber die Zeit, oder es ist nicht die Zeit, die ich messe.
Der Gedanke ist überzeugender, als er beim ersten Lesen erscheinen mag. Wir können sagen, dass wir die Zeitdauer mit einer Uhr messen. Aber dazu müssen wir die Uhr zu zwei verschieden Zeitpunkten ablesen. Das ist unmöglich, weil wir uns immer in einem einzigen, niemals in zwei Momenten finden. In der Gegenwart sehen wir nur Gegenwart. Wir können Dinge sehen, die wir als Spuren der Vergangenheit deuten, aber zwischen Spuren der Vergangenheit sehen und den Ablauf der Zeit wahrnehmen besteht ein grundlegender Unterschied. Und Augustinus erkennt, dass der Unterschied dieses Ursprungs, das Bewusstsein vom Vergehen der Zeit, in unserem Innern liegt. Er ist Teil des Geistes. Es sind Spuren, welche die Vergangenheit im Gehirn hinterlassen hat.

Augstinus‘ sehr schöne Erörterung stützt sich auf die Musik. Wenn wir eine Hymne hören, wird das Klangerlebnis von den vorangegangenen und den nachfolgenden Tönen erzeugt. Musik hat nur in der Zeit ihren Sinn, aber wenn wir zu jedem Moment in der Gegenwart stehen, wie können wir diesen Sinn dann erfassen? Dies sei deshalb so, bemerkt Augustinus, weil sich unser Bewusstsein auf das Gedächtnis gründet und auf die geistige Vorwegnahme gründet. Die Hymne oder ein Lied sind gleichsam in unserem Geist in einheitlicher Form präsent, zusammengehalten von etwas, das für uns die Zeit ist. Also ist das die Zeit: Sie liegt vollständig in der Gegenwart, in unserem Geist als Erinnerung und als Vorwegnahme.
In der Renaissance erhält das Nachdenken über die Zeit einen neuen Schub. Kopernikus entdeckt das heliozentrische System neu. Es wird durch Kepler 1609 und Newton 1679 einer mathematischen Berechnung zugänglich, wobei die Zeit eine wichtige Rolle spielt und Newton die gegenseitige Anziehungskraft aller Massen entdeckt. Olaf Römer erkennt 1676 die endliche Ausbreitungsgeschwindigkeit des Lichts an Zeitverzögerungen des beobachteten Umlaufs der Jupitermonde.

Die Erforschung des Elektromagnetismus seit dem 13. Jahrhundert gipfelte in Maxwells Gleichungen 1864. Der Versuch um 1890, die Erdbewegung (29 km/sec) in der Verringerung der Geschwindigkeit vorausgesandten Lichtes zu erkennen, scheitert: Wir sind selbst Bestandteil dieses heute als Raum von Feldern verstandenen Mediums.

Nach Einstein 1905 müssen Newtons Gesetze der Mechanik denen Maxwells angeglichen werden. Am besten geht man von der Vorstellung aus, alle Bewegung müßte letztlich auf eine Fortpflanzungsgeschwindigkeit von Energie zurückgeführt werden, die der Lichtgeschwindigkeit im Vakuum gleicht.

Die einfachste graphische Darstellung ist die einer waagrechten Raumachse und einer senkrechten Zeitachse, die einen ruhenden Punkt zu verschiedenen Zeiten symbolisiert (Minkowsky). Die Lichtgeschwindigkeit wird gleich eins gesetzt. Ein lichtschnell bewegter Punkt erscheint dann in der Graphik als eine um plusminus 45 Grad von der Senkrechten abweichende Linie.

Nun wird eine Schwingung eines ruhenden „Raum-Zeit-Atoms“ konstruiert: Vom Nullpunkt soll jetzt in beide Richtungen mit Lichtgeschwindigkeit je ein Wirkungspunkt ausgehen, beide sollen zur gleichen Zeit die Richtung wechseln und mit gleicher Geschwindigkeit auf der Zeitachse wieder zusammentreffen. Das Bild zeigt ein auf der Spitze stehendes Quadrat mit maximaler Breite, genauer Zeitdauer und einem definierten Flächeninhalt.

Will man nun ein sich langsam nach rechts bewegendes Teilchen darstellen, so muß die Zeitachse ein wenig nach rechts geneigt werden. Behandelt man den Flächeninhalt als Erhaltungsgröße, so liegt der neue Endpunkt auf einer Hyperbel, und das „Raum-Zeit-Atom“ wird ein flächengleiches Rechteck.

Ein weiterhin ruhender Beobachter stellt daran eine Verlangsamung der Schwingung fest und eine Abnahme der Breite, wenn er durch die äußeren Endpunkte die Parallelen zur bewegten Zeitachse zieht. Ein mitbewegter Beobachter, dessen Systeme gleichermaßen mitdeformiert werden, spürt davon nichts.

Vor allem hält er seine nun ungleichzeitig liegenden äußersten Umkehrpunkte für gleichzeitig. Die Verbindungsgerade zwischen den beiden Umkehrpunkten ist nun eine Linie oder, zweidimensional erweitert, eine Ebene der Gleichzeitigkeit des bewegten Systems. Es muß also nicht nur die Zeitachse, sondern auch die Raumachse (entgegengesetzt) gedreht werden.

Lichtsignale, die vom Anfang und Ende eines fahrenden Zuges vermeintlich gleichzeitig ausgesandt werden, kommen bei einem ruhenden Beobachter nicht gleichzeitig an. Wegen der hohen Lichtgeschwindigkeit oder besser Wirkungsgeschwindigkeit, denn in Materie kann das Licht durchaus abgebremst werden, sind diese Verhältnisse vor Einstein nicht erkannt worden.

Die Quantentheorie arbeitet mit einer Überlagerung ¹) verschiedener Räume von Gleichzeitigkeit, so daß am Ende Aufenthaltswahrscheinlichkeiten herauskommen können. Nach Rovelli u.a. zeigen die Naturgesetze im Kleinen keine Zeitrichtung. Die entsteht erst durch die Entropie, das heißt durch die zunehmende Gleichverteilung von Unordnung in Vielteilchensystemen.


¹) Steven Weinberg erwähnt, er habe einmal erfolglos versucht, von dem (merkwürdigen) Prinzip der linearen (additiven) Überlagerung in der Quantentheorie abzuweichen. Das zeigt n.m.M., daß die QT teilweise keine Wirklichkeit beschreibt.

Bearb. 1.9.19

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Sigmar Salzburg
18.12.2018 05.26
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„Künstliche Intelligenz“ denkt so dumm wie Affen!

[Symbolbild]
Die Erfahrungen dieses jungen Orang-Utans im Tanjung Puting National Park auf Borneo sind die Basis für Entscheidungen, die er später trifft. Damit unterscheidet sich das Planungsverhalten des Affen vom Menschen: das Tier denkt nicht. Anstatt mögliche Szenarien im Kopf durchzuspielen, lernt es assoziativ – ganz ähnlich wie Künstliche Intelligenz. Das fanden Forscher der Universität Stockholm heraus...
wissenschaft.de 29.11.2018

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Sigmar Salzburg
12.11.2018 06.13
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Neuer Glaube

„Gehirn-Supercomputer“ mit einer Million Prozessorkernen jetzt erstmals eingeschaltet

Nach 20 Jahren Konzeption und fast zwölf Jahren Konstruktion ist am Wochenende der weltgrößte neuromorphe Supercomputer erstmals eingeschaltet worden. Die Spinnaker (Spiking Neural Network Architecture) genannte Maschine verfügt über eine Million Prozessorkerne und kann mehr als 200 Millionen Aktionen pro Sekunde ausführen, wie die University of Manchester in einem entsprechenden Artikel schreibt...

Geplant ist langfristig, dass der neue Supercomputer eine Milliarde biologische Neuronen in Echtzeit simulieren kann. Diesem Ziel wähnen sich die Forscher jetzt einen Schritt näher. Allerdings entsprechen eine Milliarde Neuronen gerade einmal einem Prozent der Größe des menschlichen Gehirns. Dieses besteht laut den Forschern aus 100 Milliarden Neuronen, die über eine Billiarde Synapsen verbunden sind.

t3n.de 6.11.2018

Da die Beweisführung der Superrechner nicht mehr nachvollzogen werden kann, werden sie uns eines Tages „beweisen“, was wir glauben müssen.

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