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Forum > Beispielsammlung über Sinn und Unsinn
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Sigmar Salzburg
19.01.2020 16.50
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Groß statt klein:

Die Rache der verhinderten Kleinschreiber:

In Berlin hat die internationale Libyen-Konferenz begonnen. Der türkische Präsident Erdogan forderte den abtrünnigen General Haftar auf, als Erstes die Kämpfe einzustellen.

spiegel.de 19.1.2020

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Sigmar Salzburg
19.01.2020 16.15
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Der Nutzen der „Reform“ ist nicht beweisbar – aber ...?

Die Nichtexistenz Gottes ist beweisbar

... Trotz ihrer Fehlbarkeit ist Induktion in jedem Aspekt unseres Lebens unerlässlich, von der banalsten zur am Weitesten fortgeschrittenen Wissenschaft. Ohne Induktion wüssten wir praktisch gar nichts über die Welt, was nicht durch unsere Sinne unmittelbar erfahrbar ist. Also behalten wir die Induktion lieber ungeschminkt und benutzen sie, um Verneinungen und Bejahungen gleichermaßen anzuerkennen.

Man kann Nichtexistenz beweisen – zumindest insofern man überhaupt irgendetwas beweisen kann.

Quelle: Steven D. Hales. You can prove a negative. eSkeptic. 5. Dezember 2007
Übersetzung: Andreas Müller
hpd.de 15. Dez 2007

... aber ist die Großschreibung bei Verdacht auf Substantiv sinnvoll? – Die „Reform“ im Superlativ.

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Sigmar Salzburg
17.12.2019 10.13
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Dies wäre einer der wenigen Fälle, in denen ...

... die Schreib„reformer“ das Recht gehabt hätten, die Großschreibung von „Leid tun“ vorzuschreiben. Die galt in diesen Fällen sowieso schon (aus einem KZ-Wächterprozeß gegen einen 93jährigen):

Fast am Ende stellt [Richterin Anne] Meier-Göring [51] die Frage, die über dem ganzen Verfahren schwebt: „Herr D., Sie sagen, Sie haben nichts getan. Sie haben keine Schuld?“

Bruno D. rückt seinen Kopfhörer zurecht. „Ich habe keine Schuld. Ich habe niemandem direkt Leid angetan.“

spiegel.de 16.12.2019
Der Angeklagte hätte auch die Vorsilbe „an-“ weglassen dürfen, aber da wäre der Bedeutungsunterschied nur im Schriftlichen zu erkennen gewesen. Sonst setzt man zur Verdeutlichung gerne den unbestimmten Artikel vor das „Leid“.

Eine nötige Abschweifung:

Der Bericht vermeidet den Hinweis, daß der Angeklagte als erst 18jähriger nach bereits elf Jahren andauernder national-sozialistischer Indoktrination auf seinen Posten gestellt wurde. Ein sicheres Rechtsempfinden konnte bis dahin kaum entwickelt werden. Damals galt man auch erst mit 21 Jahren als volljährig.

Was für ein Unsinn von der Richterin, den Angeklagte zu fragen, was er damals gedacht habe. Es kann doch nur herauskommen, was er nach 75 Jahren rotierender Gedankenmühle gedacht haben könnte. Ein falsches Wort und er verbringt den bescheidenen Rest seines sonst wohl anständig geführten Lebens im Gefängnis.
Wann er verstanden habe, dass sich vor seinen Augen ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit abgespielt habe, will die Richterin nun wissen. „Ziemlich schnell“, antwortet Bruno D. Ob er daran gedacht habe, nicht mitzumachen? „Gedacht habe ich das. Aber was hätte ich tun sollen?“, fragt Bruno D. ... Die Richterin betont:.. Tatsächlich sei kein einziger Wachmann, der sich widersetzt habe, umgebracht worden.
Das behauptet die Richterin im nachhinein, aber wie kann ein Achtzehnjähriger auf einem Wachtturm inmitten einer gnadenlosen Umwelt da sicher sein?

Diese 60 Jahre verspäteten Prozesse dienen nicht der Wahrheits- und Rechtsfindung, sondern sie sind Schauprozesse zur Dressur der „Länger-hier-Lebenden“. Deshalb wurde die Verjährung für solche Fälle ausgehebelt. Das ist mit der heute gerne überstrapazierten „Menschenwürde“ nicht vereinbar.

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Sigmar Salzburg
05.12.2019 06.07
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Bombastische Großschreibung

„Wir waren schockiert, wie vielfältig die Korona der Sonne von Nahem aussieht“, sagt einer der Studienautoren Justin Kasper von der University of Michigan.

spiegel.de 5.12.2019

… und wir sind überrascht, wie einfältig, von ferne betrachtet, die Arbeit der 12 Reform-Kommissions- und 40 Schreibratsmitglieder und der 32 Länderrepräsentanten aussieht, die einen adverbialen Ausdruck großschreiben läßt, nur wenn er Spuren einer Deklination enthält – das Ergebnis einer krampfhaften Suche nach „Reformbedarf“.

Wieviel einfacher, angenehmer und logischer war doch die bairisch-preußische Regelung, die Konrad Duden schon 1882 übernommenen hatte: „Im Zweifelsfalle klein!“

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Sigmar Salzburg
08.11.2019 10.17
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Wir sehen beliebige Großschreibung

Mikroskop sieht Spin einzelner Atome
... Wissenschaftler haben das seit Langem bekannte Rastertunnelmikroskop derart weiterentwickelt, dass man damit den Spin einzelner Atome erfassen kann...
Rastertunnelmikroskope werden bisher vor allem dazu genutzt, die Anordnung der Atome in einem Material zu bestimmen...
Um auch deren Spin zu messen, hat das Team ... ein einzelnes Molekül an die Spitze eines Rastertunnelmikroskops gepackt, ...
Das Molekül enthielt unter anderem ein Nickelatom, dessen Eigenschaften die Forscher genau kennen...
spektrum.de 7.11.2019

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Sigmar Salzburg
04.11.2019 05.22
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Aus Eduard Engel: Sprich Deutsch!

4. Vom Verdeutschen

Den gewichtigsten Rat fürs Verdeutschen hat Lessing erteilt, als er Boden 1768 ›empfindsam‹ für sentimental (›Yoriks empfindsame Reise‹) empfahl mit dem Zusatz: › Wagen Sie es! Was die Leser fürs erste bei dem Worte noch nicht denken, mögen sie sich nach und nach dabei zu denken gewöhnen.‹ Der feine Purist Lessing hat damit alles in zwei Zeilen gesagt, was wir arme Nachfahren auf 20 Seiten sagen müssen, um besser verstanden zu werden; ...

gutenberg.spiegel.de 5

Lessings Original kenne ich nicht, aber ist es nicht unsäglich plump von den Kultusministern und den ihnen vorarbeitenden Schreib„reformern“, auf der Suche nach „Reformbedarf“ nun zur „Erleichterung“ aller Klippschüler die Großschreibung „fürs Erste“ vorzuschreiben?

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Sigmar Salzburg
13.10.2019 16.51
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Immer wieder lächerlich und lästig

Der Cherry Springs State Park im US-Bundesstaat Pennsylvania ist bei Wanderern und Wildlife-Fans beliebt. Doch Berühmtheit erlangte er wegen einer anderen Attraktion – dem spektakulären Nachthimmel. Als einer der Ersten [Parks] ist er 2008 zum Dark Sky Park erklärt worden.
spiegel.de 13.10.2019

Immer wieder lästig und lächerlich: Großschreibung, auch wenn der Bezug zu einem vorhergehenden Substantiv offensichtlich ist.

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Sigmar Salzburg
24.08.2019 18.55
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Die alles erleichternde „Reform“

Sigmar Salzburg, so profitieren Sie am Meisten von Ihren unbegrenzten VPN-Daten

Gestern 17:34 Uhr Von: Avira

Falsch – und hier?: „Am Meisten hat er Freude!“

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Sigmar Salzburg
03.07.2019 14.58
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Linksextremes Stümpern bei der Rechtschreibung

[HH] Achtung Nazi! Besuch bei Moritz Lahn
von: Antifa HH am: 30.06.2019 – 23:32
Themen:
Antifa

Am Freitag den 28.06.19 haben Antifaschist*innen den Nazi Moritz Lahn, Wohnhaft in der F.....strasse 14 in ....., besucht.

Vor seiner Wohnung wurde ein Redebeitrag verlesen, der seine Nachbar*innen darauf Aufmerksam machte, wer Moritz Lahn ist.

Moritz Lahn ist nicht nur aktiver Unterstützer der Alternative für Deutschland (AfD) in Hamburg. Er ist auch ein wichtiger Part bei der Organisation und Durchführung der Rechten sogenannten Merkel-muss-weg“ Demonstrationen der letzen Jahre. Dort treffen sich Holocaustleugner, rechte Burschenschaftler, Mitglieder der AfD sowie weitere Gewaltbereite Nazi-Schläger. Moritz Lahn, ehemaliges Bezirksvorstandsmitglied der AfD Hamburg-Nord und Gründungsmitglied des AfD-Landesverband Hamburg, übernimmt mit seinem Projekt «Nobel & Frei» die Medienarbeit der Partei. Neben Videoberichten von Landesparteitagen, Diskussionsveranstaltungen und parteinahen Aufmärschen werden in dem Format auch Videos der Hamburger «Merkel muss weg»-Aufmärsche veröffentlicht. So sorgt Lahn mit «Nobel & Frei», neben den vielen anderen rechten Bloggern, für die Verbreitung und Mobilisierung in rechten Kreisen.

In der gesamten Strasse wurden außerdem Plakate mit seinem Konterfei verklebt sowie Flugblätter verteilt.

Eines müssen sich die Rechten bewusst machen:

Auch wenn die „Merkel-muss-Weg“ Demonstationen erstmal nicht weiter stattfinden, werden wir keine Ruhe geben und zu euch Nachhause kommen. Wir werden die Rechten in Hamburg weiterhin aus der Deckung holen und dafür sorgen, das Sie sich nicht unerkannt in der Stadt bewegen können.

Es gibt kein Recht auf Nazipropaganda!

de.indymedia.org/node 30.6.2019

Siehe auch Matussek. Die nötigenden Drohungen der linken Kampftruppe sind jetzt wohl durch Sigmar Gabriel befeuert worden, siehe welt.de 27.6.2019

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Sigmar Salzburg
03.04.2019 05.15
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Von falschen und pellschen Gleichungen

Die reformerischen Nichtsnutze, die angetreten waren, die Deutschen mit der „gemäßigten“ Kleinschreibung zu beglücken, wurden in ihrem Furor durch die „Kultusministernden“ gebremst. Quasi aus Rache haben sie nun die unmäßige Großschreibung des Unwichtigen durchgesetzt („des Öfteren“).

Nur in dem Fall, in dem ein Eigenname oder ein mit solchem verbundener fester Begriff betroffen ist, wurde abweichend von der internationalen Praxis ( „a Lagrangian function“) die Kleinschreibung in die „Reform“ hineingemogelt. Das ist nur erträglich, wenn man „in der Art von ...“ sagen könnte: „die einsteinsche Summenkonvention“, „eine leschsche ZDF-Serie“.

Das populistische Wissenschaftsmagazin „Spektrum“ konserviert die Urreform von 1996, und der Astronom Florian Freistetter muß folgen:

x² – dy² = 1
Auf die Gleichung stößt man auch, wenn man das berühmte »Rinderproblem des Archimedes« lösen möchte – sie beschäftigte die Mathematiker aber bis in die Moderne hinein. Heute nennen wir sie die pellsche Gleichung, nach dem englischen Mathematiker John Pell, der mit der Sache jedoch überraschend wenig zu tun hat. Er arbeitete zwar mit diophantischen Gleichungen; doch die Aufgabe, die heute nach ihm benannte Gleichung zu lösen, stellte der Franzose Pierre de Fermat. Pell war nur der Übersetzer eines Buchs, in dem eine Lösung der Gleichung diskutiert wurde. Leonhard Euler sah ihn fälschlicherweise als Urheber dieser Lösung an, weswegen er ihr Pells Namen gab.
spektrum.de 31.3.2019
Die Schreibung „diophantisch“ ist üblich, aber auch nicht immer. Die „pellsche Gleichung“ läßt eher ein Adjektiv wie in „falsche Gleichung“ vermuten. Google findet fast ausschließlich „Pellsche Gleichung“, obwohl er es nun nicht verdient hat.

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Sigmar Salzburg
25.03.2019 21.44
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Mehr Großschreib-Tumoren durch die „Reform“

Süße Getränke als „Tumortreibstoff“

... Untersucht wurde Haushaltszucker in der Studie zwar nicht. Die Studienautoren halten es allerdings trotzdem für wahrscheinlich, dass auch dieser das Tumorwachstum ähnlich beschleunigen könnte wie Maissirup. „Saccharose ist schließlich ähnlich zusammengesetzt wie Isoglukose, also Maissirup“, so Cantley. Während Letzterer aus 45 Prozent Glukose und 55 Prozent Fruktose besteht, ist das Verhältnis bei Haushaltszucker 50 zu 50.
science.orf.at 21.3.2019

Zufällig sehe ich im Büchlein „Der nackte Kaiser“ (Leibniz-Verlag):

Bundesministerium für Unterricht, Wien: „Die Neuregelung ... bringt aber doch so viele Vereinfachungen und Verbesserungen – insbesondere in den so fehleranfälligen Bereichen Groß- und Kleinschreibung, s-Schreibung sowie Getrennt- und Zusammenschreibung...“
Tatsächlich wirkt die Reform des Öfteren als Humor-Treibstoff – aber nicht immer.

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Sigmar Salzburg
22.03.2019 04.33
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Systemfehler, Tippfehler oder Verdacht auf Substantiv?

Andere Untersuch[ung]en legten Nahe, dass Jack the Ripper eine Frau gewesen sein könnte. Nichts davon konnte je einer kritischen Begutachtung standhalten. „Die Frage nach der Identität von Jack the Ripper, wird ungeklärt bleiben, da bin ich sicher“, schlussfolgert Rutherford.
spiegel.de 20.3.2019

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Sigmar Salzburg
03.03.2019 16.37
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Die verhinderten Kleinschreibreformer brachten die Großschreibung des Unwichtigen

Mein Stiefvater beklagte in den fünfziger Jahren,
Albert Einstein habe den Bau der Atombombe befürwortet.

Im übrigen kritisierte er an der Einsteinschen Relativitätstheorie des öfteren folgendes:
1. Einstein habe „krumme Räume“ erfunden ...

... in Reformschreibung:
Im Übrigen kritisierte er an der einsteinschen Relativitätstheorie des Öfteren Folgendes:
1. Einstein habe „krumme Räume“ erfunden ...

Nun, zu dieser Zeit waren sich auch längst nicht alle Physiker sicher, ob an der Allgemeinen Relativitätstheorie etwas Wahres dran wäre.

Die Schrift „Hundert Autoren gegen Einstein“ von 1931 war übrigens um Sachlichkeit bemüht ...

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Sigmar Salzburg
06.02.2019 10.57
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DPA mit nietzschescher Großschreibung

Mehr Geld für Geringverdiener?
Warum nur Wenige Grundrente bekommen könnten

05.02.2019, 18:48 Uhr | dpa
t-online.de

[DPA bedient sich der Nietzscheschen Großschreibung, der auch die nichtsnutzigen Nieten der Rechtschreib„reform“ folgten:]

Alles das Wenigste und giebt keinen Begriff von der Distanz,... »ich schliesse Kreise um mich und heilige Grenzen; immer Wenigere steigen mit mir auf immer höhere Berge...«

... in der Wissenschaft des Öfteren ...

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Sigmar Salzburg
30.01.2019 14.53
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Fried in aller Bescheidenheit nur „der erste“

Jesus starb nicht am Kreuz

Johannes Fried: Goethe und vor allem Friedrich Schleiermacher waren tatsächlich von einem Scheintod überzeugt. Belegen konnten sie das nie. Ich stütze mich nun aber auf neue medizinische Erkenntnisse, die erst seit wenigen Jahrzehnten bekannt sind...

Natürlich habe ich mich von Experten beraten lassen, ich selbst bin ja kein Mediziner, sondern Historiker. Nur bin ich der erste, der unter diesem medizinischen Aspekt die Folgen der Kreuzigung Jesu betrachtet hat.

focus.de 30.1.2019

Interessante These, diesmal besser wissenschaftlich untermauert. Es ist aber fraglich, ob nicht Johannes oder seine Gewährsleute den Stich mit der Lanze hinzuerfunden haben, um Jesu Tod glaubhafter zu machen.

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