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Schleswig-Holsteinischer Elternverein e.V.
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Sigmar Salzburg
01.03.2020 06.56
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Zu SHEV „Keine Kinderrechte ins Grundgesetz“

Nicht nur linke Parteien, sondern auch eher linke „Zivilgesellschaften“ betreiben die Eintragung von „Kinderrechten“ ins Grundgesetz, z.B. die atheistische „Giordano Bruno Stiftung“ am 20. September 2019 (nach hpd):

Nicht nur Erwachsene haben ein Recht auf die freie Entfaltung ihrer Persönlichkeit
Kinderrechte ins Grundgesetz!


Von: Giordano Bruno Stiftung 20. Sep 2019

[...] Eigentlich gelten die in der Verfassung verankerten Grundrechte auch für Kinder und Jugendliche. Bislang aber tauchen sie in der Verfassung nicht ausdrücklich als Rechtssubjekte auf, sondern bloß als Rechtsobjekte, über die ihre Eltern Verfügungsgewalt haben. Dazu heißt es in Artikel 6 des Grundgesetzes: „Pflege und Erziehung der Kinder sind das natürliche Recht der Eltern und die zuvörderst ihnen obliegende Pflicht.“

„Diese Formulierung hat“, so der Vorstandssprecher der Giordano-Bruno-Stiftung Michael Schmidt-Salomon, „insbesondere bei streng religiösen Eltern den Eindruck verfestigt, sie könnten vollumfänglich über das Leben ihrer Kinder entscheiden, ohne Rücksichtnahme auf deren Interessen und Wünsche. Tragischerweise hat der deutsche Staat diese Fehleinschätzung immer wieder bestärkt – am gravierendsten wohl mit dem 2012 verabschiedeten Gesetz zur Knabenbeschneidung. Dank § 1631d BGB haben Eltern in Deutschland nun ein Anrecht darauf, die Vorhäute ihrer Söhne ohne medizinische Gründe amputieren zu lassen. Dass dies mit dem in der Verfassung garantierten Recht auf körperliche Unversehrtheit nicht in Einklang zu bringen ist, liegt auf der Hand.“ [...]

hpd 20.9.2019
Daß dieses Gesetz möglich wurde, liegt aber nicht an der mangelnden Berücksichtigung der Kinderrechte im Grundgesetz, sondern an der Dreistigkeit, mit der die religionshörigen Parteien sich über das Grundgesetz und die Menschenrechte hinweggesetzt haben. Es ist noch nicht einmal sicher, daß das Bundesverfassungsgericht, das ja nach den Wünschen der dominierenden Parteien zusammengesetzt wird, das beanstanden würde – womit wieder der Vorrang religiösen Aberglaubens vor den Menschrechten bekräftigt würde.

Die besonderen Kinderrechte kämen ohne nähere Definition ins Grundgesetz. Es obläge nun den vorherrschenden Parteien zu bestimmen, was die Rechte und das Wohl der Kinder seien.

Ein Beispiel wird uns seit 1996 vorgeführt: die Rechtschreib„reform“. Im Einklang mit dem Grundgesetz lernten die Kinder bis dahin in der Schule, was sie auch in der Erwachsenenwelt gebrauchen konnten. Dies wollte das Bundesverwaltungericht unter der Leitung von Dr. Norbert Niehues noch einmal bekräftigen. Das Urteil war angeblich schon ausgearbeitet und hätte der „Reform“ den Garaus gemacht. Dem kam aber das parteilich besetzte Bundesverfassungsgericht in einer anderen Klage zuvor und entschied in sehr fragwürdiger Argumentation, daß das Vorhaben des KMK genannten Minister-Komplotts mit der Verfassung vereinbar sei.

Nun wurden die Schulkinder mißbraucht, um nach den Ideen einer Kleinschreiber-Sekte die Rechtschreibung unseres 80-Millionen-Volkes gegen seinen Willen umzukrempeln – wobei das Ziel, die Kleinschreibung, noch nicht einmal erreicht wurde. Vielmehr wurde durch die Änderung der bewährten s-Schreibung und weitere mühsam hergesuchte Kinkerlitzchen eine Reformbedürftigkeit nur vorgetäuscht.

Den eigentlichen Umschwung bewirkten dann die Zeitungen, die – oft SPD-eigen oder -nahe (Presse-„Freiheit ist die Einsicht in die Notwendigkeit“ Fr.Engels) – auf die Schulschreibung umstellten und damit die fast flächendeckende Zwangsmissionierung der Bevölkerung übernahmen.

Man stelle sich nun vor, es wären im Grundgesetz besondere „Kinderrechte“ ausgewiesen gewesen. Dann hätten die Kultusminister ein Recht der Schulkinder auf beliebige Schreib-„Erleichterungen“ durch ebenso beliebige „Reformen“ behaupten können, um alle paar Jahre ein „Update“ durchzuführen – zur Freude der Verleger durchgängig die Schul- und Jugendbücher zu ersetzen und sie zugleich dem jeweils erwünschten Indoktrinationsziel anzupassen.


Geä. 2.3.20

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Kevin Kraus
29.02.2020 16.57
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Astrid Schulz an Eltern im SHEV

[SHEV] ELTERN / ERZIEHUNGSRECHT – Worum es bei der Aufnahme von „Kinderrechten“ in das Grundgesetz wirklich geht – „Lufthoheit über den Kinderbetten erobern“

epetitionen.bundestag.de
Petitionen: Petition 104010
Ablehnung des Gesetzentwurfs zur Verankerung der Kinderrechte im Grundgesetz vom 15.12.2019


Text der Petition

Mit der Petition wird gefordert, den Gesetzesentwurf zur Verankerung der Kinderrechte im Grundgesetz abzulehnen.

Begründung

„Kinderrechte im Grundgesetz!“ klingt sympathisch und harmlos. Ist es dies tatsächlich? Auch der „Bundesarbeitskreis Christlich – Demokratischer Juristen“ (BACDJ) hat sich in einem unionsinternen Gutachten kritisch mit der Frage „Kinderrechte“ im Grundgesetz befasst. Das Bundesverfassungsgericht hat bereits in einem Beschluss von 1968 festgehalten: „Das Kind ist ein Wesen mit eigener Menschenwürde und dem eigenen Recht auf Entfaltung seiner Persönlichkeit im Sinne der Art. 1 Abs. 1 und Art. 2 Abs. 1 GG“. Darauf aufbauend hat es später betont, dass unter der Geltung des Grundgesetzes jedes Kind über „ein Recht auf eine möglichst ungehinderte Entfaltung seiner Persönlichkeit und damit seiner Anlagen und Befähigungen“ verfügt.

Es gibt also keine verfassungsrechtliche Schutzlücke. Vielmehr schützt das Grundgesetz Kinder bereits heute in vorbildlicher Weise. Die Kinder sind unter der Geltung des Grundgesetzes kraft ihres Menschseins selbstverständlicher Träger der verfassungsrechtlich verbürgten Grundrechte. Art.6 Abs. 2 GG enthält den Grundsatz, dass Pflege und Erziehung der Kinder das natürliche Recht der Eltern und die zuvörderst ihnen obliegende Pflicht ist. Dieser Artikel enthält eine so genannte Institutsgarantie, die die Kindererziehung in der Familie unter verfassungsrechtlichen Schutz stellt.

Von den Befürwortern einer Verfassungsänderung wird angeführt, dass eine explizite Vorschrift, die die Sicherung der Rechte des Kindes zur Aufgabe der staatlichen Gemeinschaft machen würde, den Kindern mehr Schutz als bislang bieten würde. Man stützt sich auf Fälle von Kindesmissbrauch und Gewalt in Familien. Jedoch dort, wo Eltern bei der Kindererziehung versagen und dadurch das Kindeswohl in schwerwiegender Weise beeinträchtigen, ist der Staat – schon jetzt – nicht nur berechtigt, sondern auch dazu verpflichtet zu intervenieren.

Es obliegt dem Staat, die notwendigen Ressourcen auf der Grundlage der bereits bestehenden Grundgesetze zur Verfügung zu stellen, sodass eine lückenlose Aufklärung garantiert wird, um Kindesmissbrauch vorzubeugen.

Der Begriff „Kinderrechte“ lässt offen, wie diese Rechte genau definiert werden. Könnte die Politik zukünftig eigene Ziele, die die Kinder betreffen, einfach zu einem Kinderrecht erklären? Bei der Umsetzung müsste sie sich nur auf das neue Grundgesetz berufen. Ein Paradigmenwechsel könnte vielfältige Auswirkungen haben. Die Kette denkbarer Beispiele ist lang. Exemplarisch könnte, gestützt auf ein kindliches Recht auf Bildung, etwa einer staatlichen Kindergartenpflicht oder gar einer Krippenpflicht der verfassungsrechtliche Weg gebahnt werden. Auch denkbar wäre eine Einschränkung der freien Therapiewahl der Eltern für ihre Kinder.

Es war vermutlich im Sinne der Verfasser des Grundgesetzes, zukünftig Generationen vor dem erneuten Verlust von Freiheitsrechten zu schützen. Kinderrechte im Grundgesetz weisen allerdings die Tendenz auf, das Elternrecht zukünftig zulasten des staatlichen Bestimmungsrechts zu schmälern.

https://epetitionen.bundestag.de/content/petitionen/_2019/_12/_15/Petition_104010.html
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Weitere Informationen:

Hände weg vom Grundgesetz – 'Kinderrechte' sind gefährlich!
Gespeichert von Demo für Alle · Deutschland · Fre, 08.11.2019 – 14:15 Uhr
https://www.citizengo.org/de/fm/174970-haende-weg-vom-grundgesetz-kinderrechte-sind-gefaehrlich

Gesellschaftsumbau
Worum es bei der Aufnahme von „Kinderrechten” in das Grundgesetz wirklich geht
Von Klaus-Rüdiger Mai
So, 17. November 2019
Auszug:
Ein Blick auf die der Öffentlichkeit eher fremde Rechtsmethodik zeigt, dass es sich bei diesem Projekt nicht um die Stärkung von „Kinderrechten”, nicht um das Kindeswohl handelt, sondern um die Schwächung der Elternrechte, um den Angriff auf die Familie.
https://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/worum-es-bei-der-aufnahme-von-kinderrechten-in-das-grundgesetz-wirklich-geht/

Kinderrechte im GG: Entmündigung von Eltern – „Lufthoheit“ des Staates über den Kinderbetten
Von Josef Kraus
So, 29. Dezember 2019
https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/josef-kraus-lernen-und-bildung/kinderrechte-im-gg-entmuendigung-von-eltern-lufthoheit-des-staates-ueber-den-kinderbetten/

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Kevin Kraus
27.02.2020 17.14
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Astrid Schulz an Eltern im SHEV

[SHEV] INTEGRATION / AUSBILDUNG

Bundesverfassungsgericht – Presse – Kopftuchverbot für Rechtsreferendarinnen verfassungsgemäß
Pressemitteilung Nr. 13/2020 vom 27. Februar 2020


Beschluss vom 14. Januar 2020
2 BvR 1333/17

Mit heute veröffentlichtem Beschluss hat der Zweite Senat die Verfassungsbeschwerde einer hessischen Rechtsreferendarin gegen das Verbot, bei bestimmten dienstlichen Tätigkeiten ein Kopftuch zu tragen, zurückgewiesen. Danach ist die Entscheidung des Gesetzgebers für eine Pflicht, sich im Rechtsreferendariat in weltanschaulich-religiöser Hinsicht neutral zu verhalten, aus verfassungsrechtlicher Sicht zu respektieren. Zwar stellt diese Pflicht einen Eingriff in die Glaubensfreiheit und weitere Grundrechte der Beschwerdeführerin dar. Dieser ist aber gerechtfertigt. Als rechtfertigende Verfassungsgüter kommen die Grundsätze der weltanschaulich-religiösen Neutralität des Staates und der Funktionsfähigkeit der Rechtspflege sowie die negative Religionsfreiheit Dritter in Betracht. Hier kommt keiner der kollidierenden Rechtspositionen ein derart überwiegendes Gewicht zu, das dazu zwänge, der Beschwerdeführerin das Tragen religiöser Symbole im Gerichtssaal zu verbieten oder zu erlauben.

Sachverhalt: ... [siehe Link]

https://www.bundesverfassungsgericht.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2020/bvg20-013.html

RÜCKBLENDE:

https://www.welt.de/print/die_welt/politik/article149325521/Das-Kopftuch-ist-kein-Menschenrecht.html

https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2017-07/europaeischer-gerichtshof-menschenrechte-verschleierungsverbote-zulaessig

--
Astrid Schulz-Evers
Vorsitzende des Schleswig-Holsteinischen Elternvereins e.V.
Bürgermeister-Kinder-Str.9
24306 Plön am See

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Kevin Kraus
23.02.2020 15.03
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Astrid Schulz an Eltern im SHEV

[SHEV] Philologenverband SH:

Presseerklärung

31. Januar 2020
Philologenverband: Rechtschreibung bleibt wichtige Kulturtechnik – auch im Computerzeitalter
Finger: „Kretschmanns Relativierung ärgerlich und unverständlich“


Die Rechtschreibung ist und bleibt eine wichtige Kulturtechnik und eine wesentliche Grundvoraussetzung für schulischen Erfolg! Mit dieser Position reagiert der Philologenverband Schleswig-Holstein auf die jüngsten Einlassungen des baden-württembergischen Ministerpräsidenten Kretschmann (Bündnis 90 / Die Grünen), der die Bedeutung der Orthographie für Schülerinnen und Schüler relativiert und auf Rechtschreibprogramme im Zeitalter der Computer hingewiesen hatte.

„Diese Äußerung ist aus mehreren Gründen ärgerlich und unverständlich“, erklärte Jens Finger als Vorsitzender des Philologenverbands. Finger, der selbst Deutschlehrer ist, wunderte sich: „Kretschmann war vor seiner Regierungstätigkeit ein angesehener und erfahrener Lehrer am Gymnasium und sollte es deshalb eigentlich besser wissen.“ Die Fähigkeit, korrekt zu schreiben, sei eine unentbehrliche Kulturtechnik. Sie gering zu schätzen und Schülerinnen und Schülern zu vermitteln, auf sie komme es nicht mehr an, sei verantwortungslos. Ganz gleich, welchen Schulabschluss eine Schülerin oder ein Schüler erwirbt, sie bzw. er müsse damit rechnen, dass Arbeitgeber oder Hochschullehrer ein genaues Auge auf die Rechtschreibkompetenz der Bewerberinnen und Bewerber würfen.

Der Philologenverband erinnerte in diesem Zusammenhang an die vor wenigen Jahren verstorbene angesehene Bildungsexpertin und Berliner Schulsenatorin Hanna-Renate Laurien. Sie hatte seinerzeit die Beherrschung der Rechtschreibung – ganz unabhängig von beruflichen Notwendigkeiten – als einen „Ausdruck der Höflichkeit gegenüber dem Adressaten“ bezeichnet. „Dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen“, erklärte Jens Finger, der die schulpolitisch Verantwortlichen aufforderte, der Rechtschreiberziehung, aber auch der Rechtschreibbewertung weiterhin einen angemessenen Stellenwert innerhalb der schulischen Bildungsarbeit einzuräumen.

Jens Finger (1. Vorsitzender) · Walter Tetzloff (Pressesprecher)


Sehr geehrte Damen und Herren,
im Anhang erhalten Sie eine Presseerklärung des Verbandes zu Ihrer Information und weiteren Verwendung.
Diese und frühere Presseerklärungen können Sie auch im Internet nachlesen unter:

https://phv-sh.de/category/pressemitteilungen/

Mit freundlichen Grüßen
Inge Thomsen


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Kevin Kraus
14.12.2019 15.35
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Astrid Schulz an Eltern im SHEV

ln-online.de
So steht es um Gewalt an Schulen
9.12.19

An Schleswig-Holsteins Schulen ist es im Schuljahr 2018/19 zu 585 Gewaltvorfällen gekommen – zumindest wurden so viele geahndet und in der neuen Datenbank Gemon erfasst. Am Montag legte CDU-Bildungsministerin Karin Prien die erste Bilanz dazu vor.

In der Datenbank werden alle Gewaltvorfälle erfasst, in deren Folge Schüler zeitweise vom Unterricht ausgeschlossen worden sind oder ein Hausverbot etwa gegen Eltern erlassen wurde. Zuletzt war es etwa an der Grundschule in Süsel in Ostholstein zu solchen Taten gekommen. Seit August 2018 sind alle allgemein- und berufsbildenden Schulen verpflichtet, solche Vorfälle zu melden. Das sind derzeit 795 Schulen mit 368 097 Schülerinnen und Schülern und 28 633 Lehrkräften.

Auch Eltern wurden zu Tätern

Die 585 Meldungen stammten von 149 Schulen. Vier Schulen im Land sind besonders betroffen, haben jeweils 51, 33, 31 und 26 Fälle gemeldet. 117 Schulen meldeten nur ein bis vier Fälle. 555 Taten (95 Prozent) wurden von Schülerinnen und Schülern begangen, fünf von Eltern, eine Tat von einer Lehrkraft und 21 Taten von sogenannten „sonstigen Personen“. Somit wurden laut Datenbank-Kriterien 0,15 Prozent aller Schüler zu „Tätern“.

43,4 Prozent aller Fälle wurden von den Schulen als Körperverletzungen eingestuft, 19,0 Prozent als psychische Gewalt, 7,1 Prozent als Mobbing, 4,8 Prozent als Drohung über soziale Medien, 2,1 Prozent als Diebstahl oder Raub und 1,6 Prozent als Sexualdelikte. In 54 Fällen (9,2 Prozent) wurden Waffen wie Messer oder Schreckschusswaffen eingesetzt. In 21,7 Prozent aller Fälle wurde von der Schule die Polizei eingeschaltet, in 12,7 Prozent zudem Strafanzeige erstattet.

72,5 Prozent aller Meldungen von Gemeinschaftsschulen

Auffällig ist die hohe Belastung der Gemeinschaftsschulen. Sie werden von 25,9 Prozent der Schüler besucht, meldeten aber 72,5 Prozent aller Gewaltvorfälle. Die Berufsschulen meldeten 3,4 Prozent, die Förderschulen 4,6, die Gymnasien 5,1 und die Grundschulen 14,4 Prozent der Fälle.

492 oder 84,1 Prozent aller Taten wurden von Jungen – vor allem in den Klasse 5 bis 9 –, 62 oder 10,6 Prozent von Mädchen verübt. 17,9 Prozent aller Täterinnen und Täter waren DaZ-Schüler, sind also Kinder und Jugendliche nichtdeutscher Muttersprache, die gerade eine Sprachausbildung erhalten. Ihr Anteil an der Schülerschaft insgesamt liegt dabei nur bei 7,4 Prozent.

Stormarn meldet besonders wenige Vorfälle

Die regionalen Unterschiede bei den Gewalt-Meldungen sind groß. Aus Kiel stammen zum Beispiel 21,9 Prozent der Meldungen, obwohl dort nur neun Prozent aller Schüler zur Schule gehen. Auch im Kreis Segeberg ist die Quote mit 8,6 Prozent bei 3,6 Prozent aller Schüler hoch. Niedrig ist sie hingegen zum Beispiel im Kreis Stormarn mit 1,2 Prozent aller Meldungen bei 8,4 Prozent aller Schüler.

Die Daten könnten allerdings ohnehin keinen vollständigen Überblick über Gewaltvorfälle liefern, heißt es aus dem Ministerium. Das liege unter anderem daran, dass der Umgang von Schulen mit Gewaltvorfällen unterschiedlich sei. So gebe es zum Beispiel Schulen mit einer „Null-Toleranz-Politik“, an denen das Meldeaufkommen entsprechend hoch sei.

Gewalt an Grundschule in Süsel

Von Wolfram Hammer

https://www.ln-online.de/Nachrichten/Norddeutschland/Kiel-legt-Zahlen-vor-So-steht-es-um-Gewalt-an-Schulen-in-Schleswig-Holstein

--
Astrid Schulz-Evers
Vorsitzende des Schleswig-Holsteinischen Elternvereins e.V.
Bürgermeister-Kinder-Str.9
24306 Plön am See

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Kevin Kraus
13.10.2019 12.29
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Vom Facebook des S-H Elternvereins e.V.

Josef Kraus, Ehrenpräsident des Deutschen Lehrerverbandes: „Im Gegensatz zu Ländern etwa wie Österreich und Schweiz hat die deutsche Sprache in Deutschland aber immer noch keinen Verfassungsrang. Frage also: Warum schaffen es unsere verfassunggebenden Organe nicht, als neuen Absatz 3 im Artikel 22 des Grundgesetzes (GG) festzuhalten: „Die Sprache der Bundesrepublik ist deutsch.“ Warum scheitert ein solches Anliegen trotz entsprechender Parteitagsaufträge bereits an der CDU bzw. an Angela Merkel? Die Verankerung der deutschen Sprache im GG könnte jedenfalls helfen zu vermeiden, dass wir auch sprachlich immer mehr auf Parallelgesellschaften zustreben....“

[Gekürzt]

So, 13. Okt 2019
Wir können weder Englisch noch Deutsch
Bayern drängt die deutsche Sprache aus den Hochschulen hinaus


Von Josef Kraus

Sa, 12. Oktober 2019

„Academic pidgin English“ und „Bad Simple English (BSE)“ jetzt auch im Freistaat auf dem Vormarsch?

Man fasst es nicht: Bayern, ausgerechnet Bayern drängt die deutsche Sprache mehr und mehr aus dem Hochschulbetrieb hinaus. Nicht etwa um der bairischen Dialekte wegen, nein, sondern des Englischen wegen. Und das auch noch auf rechtlich wackeliger Basis.

Wie? Bayerns Wissenschaftsminister Bernd Sibler (CSU, 48) hat am 30. September 2019 die Präsidenten aller Hochschulen des Freistaates angeschrieben und ihnen folgendes ans Herz gelegt bzw. in Aussicht gestellt (das Schreiben liegt TE vor): Sibler will rein englischsprachige Bachelorstudiengänge jetzt ohne jede Einschränkung möglich machen. Er folgt damit artig seinem Chef, Ministerpräsident Markus Söder (CSU), der soeben verkündete, dass der technologische Bereich der Hochschulen komplett internationalisiert wird, indem entsprechende Studiengänge künftig durchweg englischsprachig sein sollen. Bislang waren rein englischsprachige Bachelorstudiengänge nur möglich, wenn es sich um einen sog. Zwillingstudiengang zu einem bereits bestehenden deutschsprachigen Bachelorstudiengang handelt. Sibler meint, die bisherige Regelung sei „nicht mehr zeitgemäß“ und bringe Wettbewerbsnachteile mit sich.

Dass eine jede nationale Sprache zugleich Wissenschafts- und Lehrsprache sein muss, wird damit beiseite gewischt. Durch die Verwendung der National-/Landesprache aber werden Wissen und Wissenschaft demokratisiert. Die Verwendung der Nationalsprache als Wissenschafts- und Lehrsprache ist insofern keine Frage des Nationalstolzes, sondern eine der Demokratie.

Nun aber stellt Sibler den Hochschulen Bayerns „anheim, bereits im Vorgriff auf die beabsichtigte Gesetzesänderung fremdsprachige Studiengänge auch im grundständigen Bereich einzuführen.“ Als Zugangsvoraussetzung, so Sibler, könnten bei den Studenten aber keine Fremdsprachenkenntnisse verlangt werden. Und weiter: „Insoweit muss zur Gesetzesänderung auf die Selbsteinschätzung der Studienbewerberinnen und -bewerber vertraut werden.“ Im Klartext heißt das: In die englischsprachigen Studiengänge können auch Leute gehen, die nicht einmal rudimentäres Englisch sprechen bzw. verstehen bzw. die sich dies allenfalls einbilden. Und das in einer Zeit, in der immer mehr Hochschulen Liftkurse für Studienanfänger einrichten müssen, weil diese nicht mehr an Wissen und Können mitbringen, was sie aus der Schule mitbringen müssten!

Zur rechtlichen Bewertung: Minister Sibler will ein Gesetz vorwegnehmen, das noch nicht einmal im Entwurf vorliegt und wohl (bzw. hoffentlich) nicht beschlossen wird. Dazu ist er nicht befugt. Er kann die Hochschulen nicht von der Verpflichtung befreien, die sie nach Gesetz und Verfassung haben. Wenn sie seiner „Erlaubnis“ folgen, handeln sie auf eigene Gefahr, und der Minister selbst verletzt seine Amtspflichten in der Rechtsaufsicht über die Hochschulen.

Aber zum Grundsätzlichen: Hier greift ein „Academic pidgin English“ um sich. „The language of good science is bad English.“ Das sagte einer der renommiertesten Anglisten in Deutschland, Ekkehard König. Manche Kritiker nennen es auch „Bad Simple English“ (BSE). Jedenfalls praktizieren Wissenschaft und Hochschule mehr und mehr die englische Sprache oder was sie dafür halten. [...]

Der Münchner Molekularimmunologe und ADAWIS-Initiator Prof. Ralph Mocikat hatte zudem eine kleine empirische Untersuchung angestellt. Es wurden insgesamt 14 Seminare mit ausschließlich deutschsprachigen Teilnehmern verfolgt und die Zahl der Diskussionsbeiträge durch die Teilnehmerzahl dividiert. Die Diskussion war hoch signifikant eingeschränkt (um den Divisor 6,3), wenn man gezwungen war, die Fremdsprache zu benutzen. Die Teilnehmer der untersuchten Seminare waren wohlgemerkt etablierte Wissenschaftler, die glaubten, das Englische zu beherrschen.[...]

Ansonsten rächt sich jetzt, dass es die staatstragenden Parteien nicht geschafft haben, die deutsche Sprache qua Grundgesetz verfassungsrechtlich zu verankern.
Im Gegensatz zu Ländern etwa wie Österreich und Schweiz hat die deutsche Sprache in Deutschland aber immer noch keinen Verfassungsrang. Frage also: Warum schaffen es unsere verfassunggebenden Organe nicht, als neuen Absatz 3 im Artikel 22 des Grundgesetzes (GG) festzuhalten: „Die Sprache der Bundesrepublik ist deutsch.“ Warum scheitert ein solches Anliegen trotz entsprechender Parteitagsaufträge bereits an der CDU bzw. an Angela Merkel? Die Verankerung der deutschen Sprache im GG könnte jedenfalls helfen zu vermeiden, dass wir auch sprachlich immer mehr auf Parallelgesellschaften zustreben. Und es wäre dies eine Stärkung der deutschen Sprache zumal in der Zeit nach dem Brexit, wenn es in der EU nur noch fünf Millionen englischsprachige „native speakers“ gibt.

tichyseinblick.de 12.10.2019

Lesermeinung:
Westerburg

Man merkt auch hier: Seitens der regierenden Politiker wird fleißig an der Abschaffung alles Deutschen gearbeitet. Und wenn an deutschen Unis Seminare über Goethe und Schiller – diese Titanen der deutschen Sprache – auf Englisch gehalten werden, dann ist das nicht nur eine absolute Pervertierung, sondern geradezu selbstzerstörerisch. Schon vor Jahren bezeichnete eine große britische Tageszeitig (ich glaube, es war die „Independent“) die Tatsache, dass an deutschen Unis (!) immer mehr auf Englisch gelehrt wird, als „linguistic submissiveness“, also als sprachliche Unterwürfigkeit. Was aber will man von einer Regierung erwarten, deren Vorsitzende a) die Fahne ihres eigenen Landes verächtlich zu Boden wirft und b) ihre eigene Sprache nicht beherrscht? Bitte mal darauf achten: Das einzige Verb, das M. beherrscht, ist „machen“. Bei M. wird alles „gemacht“ – auch wenn hierfür eigentlich ganz andere Verben vorgesehen sind. Mir stellen sich jedes Mal die Nackenhaare auf, wenn M. Sätze sagt wie „Wir machen eine Strategie“ oder „Wir machen einen Ausschuss“.

Jedenfalls wäre der oben angesprochene „Wissenschaftsminister“, der meines Erachtens – und zwar freundlich formuliert – eine absolute Fehlbesetzung ist, für eine solche Initiative unter Helmut Kohl noch „geradegerückt“ worden. [13.10.2019]

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Kevin Kraus
11.09.2019 13.30
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Schleswig-Holsteinischer Elternverein e.V. / G9 jetzt Schleswig-Holstein
10.09.19, 08:56

„Das Verwaltungsgericht Wiesbaden hat einen Eilantrag gegen den neuen staatlichen Islam-Unterricht in Hessen abgelehnt. Das Land ist somit nicht mehr auf einen Partner wie die umstrittene türkisch-islamische Union Ditib angewiesen,...“

Susanne Schröter
09.09.19, 22:40

Der „Zentralrat der Muslime in Deutschland“ (ZMD) hatte gegen die Entscheidung des hessischen Kultusministeriums geklagt. Ein Dachverband, der die Nachfolgeorganisation der grauen Wölfe, das „Islamische Zentrum Hamburg“, die zentrale Vorfeldorganisation der Mullahs in Deutschland und eine Reihe von Zentren und Vereinigungen versammelt, die der Muslimbruderschaft zugerechnet werden. Obwohl in diesem Fall nicht als Partner des Staates beteiligt, befürchtete der ZMD offenbar, dass dem politischen Islam eine zentrale Einflussmöglichkeit entzogen würde. Gut, dass das Verwaltungsgericht diesem Spiel einen Riegel vorgeschoben hat.

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Kevin Kraus
17.08.2019 04.35
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Kopftuch-Verweigerinnen wohl mit Kabel ausgepeitscht

Ingo Thor | Palma, Mallorca | 14.08.2019 10:44

Polizisten haben in Palma de Mallorca ein moslemisches Elternpaar festgenommen, das die eigenen Töchter malträtiert haben soll, weil die offenbar kein Kopftuch tragen wollten. Der Zugriff erfolgte nach Angaben der spanischen Nationalpolizei am Montag.

Lehrer einer öffentlichen Schule waren auf den Fall aufmerksam geworden und hatten die Ordnungshüter verständigt. Vor allem der Vater habe die 12 und 14 Jahre alten Mädchen wiederholt attackiert. Er soll sie mit einem Telefonkabel und mit einem Gürtel ausgepeitscht haben.

Die Familie stammt aus dem afrikanischen Staat Guinea. Dort ist die moslemische Religion anders als in anderen Ländern des Kontinentes relativ weit verbreitet.

mallorcamagazin.com 14.8.2019

https://www.facebook.com/SchleswigHolsteinischerElternverein/

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Sigmar Salzburg
25.06.2019 03.25
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Vor 20 Jahren unterwarf sich die deutsche Presse der Rechtschreib„reform“, ...

...die „Zeit“ etwas früher, die meisten am 1. August, der„ Schleswig-Holsteinische Zeitungsverlag“ nach der Annullierung des Volksentscheids durch das Kieler Parlament, vereinzelte andere auch erst Jahre später. Stefan Stirnemann ist es gelungen, das inzwischen ängstlich gemiedene Thema in Jakob Augsteins Wochenzeitung „Freitag“ unterzubringen. Wir dokumentieren den Text hier für den Schleswig-Holsteinischen Elternverein und verbliebene Interessierte dieser Seiten:

Die Bessere, Pardon, die bessere Schreibweise

Sprache
Zum Stand der Rechtschreibreform – zwanzig Jahren nach ihrer Einführung und etliche Kompromisse später

Stefan Stirnemann

Im weltweiten Netz geistert zu einer der schönsten Erscheinungen des Buchmarktes der folgende Eintrag herum: „Die andere Bibliothek (eigene Schreibweise: Die Andere Bibliothek) ist eine bibliophile Buchreihe.“ Hier versucht einer der vielen unsichtbaren Schreiber des Internets, amtstreu und dienstbeflissen die Neuregelung unserer Rechtschreibung anzuwenden, verbessert den Großbuchstaben zum kleinen und verbannt die Namensform, welche die Begründer der Reihe, Hans Magnus Enzensberger und Franz Greno, zehn Jahre vor der Rechtschreibreform wählten, in eine Klammer; die »eigene« Schreibweise wird zur eigentümlichen, d.h. sonderbaren, jetzt überholten und deswegen verbotenen.

Hätte der heutige Herausgeber der Anderen Bibliothek, Christian Döring, eine amtliche Lizenz einholen sollen, den Verlagsnamen weiter zu verwenden? Der Vorgang ist ein Symbol: Was als Vereinfachung behauptet wurde, sorgt noch nach zwanzig Jahren und etlichen Überarbeitungen für Verunsicherung, und noch immer werden reihenweise Ausdrucksmöglichkeiten und ganze Wörter unserer Sprache von Amtes wegen ausgeklammert.

Das Regelwerk selber, das vor zwölf Jahren vom Rat für Rechtschreibung als Kompromiss vorgelegt wurde, ist noch immer in Arbeit. Einen der Paragraphen, welche die Verwendung des großen Buchstabens darstellen sollen, hat der Rat aus dem Verkehr gezogen und an seine Stelle das vornehme lateinische „vacat“ gesetzt. Die Formel bedeutet an sich „es ist leer, es fehlt“, doch es fragt sich, was sie hier anzeigen soll: eine Problem im Aufbau der Regelung? Ratlosigkeit im Inhalt? Das Vorbereiten neuer Schreibbefehle?

An der Schwelle zur Öffentlichkeit

Die Grundfrage dieser sogenannten Reform finde ich von Christian Morgenstern angesprochen. Als der Dichter der Galgenlieder im Jahre 1906 für den Verlag Bruno Cassirer die Korrekturen von Robert Walsers Roman Geschwister Tanner las, schrieb er dem sieben Jahre jüngeren Schweizer: „Der Anfang Ihrer Arbeit machte auf mich, aus dem Privatgebiet des Handschriftlichen in die Öffentlichkeit des Drucks gerückt, einen schlechten Eindruck.“ So ist es, es gibt das Privatgebiet, wo jeder nur für sich schreibt: Einkaufszettel, Notizen, Tagebuch; wer in die Öffentlichkeit tritt, wer gedruckt werden möchte, muss sich an Vorgaben halten. Was aber dürfen diese Vorgaben betreffen, und wer gibt sie weiter? In Christian Morgenstern hatte Walser keinen Rechthaber und Befehlsgeber, sondern einen erfahrenen und gewissenhaften Berater. Heute ist es der Staat, der mit undurchdachten Vorgaben in die lebendige Entwicklung der Sprache und ihrer Ausdrucksmittel eingreift.

Was an der Schwelle zur Öffentlichkeit schiefgehen kann, zeige ich, wenn auch ungern, an einem Fehler, der mir selber unterlaufen ist. Vor einiger Zeit erschien in der Anderen Bibliothek der Jubiläumsband 400, der herrliche Roman Der Goldene Esel, den der römische Dichter Apuleius im zweiten Jahrhundert n. Chr. geschrieben hat. Apuleius, Erzähler und Sprachkünstler von Weltklasse, fand in August Rode, einem Zeitgenossen Goethes, den ebenbürtigen Übersetzer.

Rodes Übersetzung aber teilt das Schicksal aller noch so sorgfältig gedruckter Literatur, dass einige Wörter und Wendungen außer Gebrauch kommen und nicht mehr verstanden werden; so ist Rodes Text immer wieder angepasst worden. Ich nun musste die Überarbeitung prüfen, die der umsichtige und sachkundige Wilhelm Haupt vor fast fünfzig Jahren durchgeführt hatte. Ich las dazu auch die Erstausgabe von 1783 und stand insofern an der Schwelle zwischen dem Privatgebiet, zu dem eine vergangene Zeit geworden war, und unserer Öffentlichkeit. Ich stieß auf eine auffällige Wendung, welche Haupt hatte stehen lassen.

tausend Glück

Der Held des Romans, der junge Lucius, ist in gewissem Sinne ein Vorläufer Harry Potters und wird von seiner Geliebten versehentlich in einen Esel verzaubert, was unerhörte Abenteuer zur Folge hat. Vor diesem Missgeschick sagt der Gastgeber Milo, ein Geschäftsmann, dessen Frau eine Hexe ist, zu seinem jungen Gast: „Inzwischen wünsch` ich von Herzen, Herr Lucius, daß Ihnen tausend Glück begegnen und Ihre Reise höchst ersprießlich sein möge!“ Dieses „tausend Glück“ erinnerte mich an den „privat Mann“ der Erstausgabe, welcher bei Wilhelm Haupt wie heute üblich als Privatmann erscheint, und so hielt ich es für einen echten Einfall und Fund, hier das Wort Tausendglück einzusetzen, das ich im Deutschen Wörterbuch der Brüder Grimm aufgespürt hatte. Irrtum! Was hatte ich falsch gemacht?

Es fehlte mir die Geistesgegenwart, an die Wendung „tausend Dank“ zu denken. Und ich hatte offenbar übersehen, dass im Deutschen Wörterbuch neben „tausend Dank„ auch „tausend Segen, tausend Glück“ belegt und besprochen sind, – übersehen, obwohl ich das Buch dicht vor der Nase hatte. Folge meines Fehlers: Ich habe August Rode in diesem Falle seine Stimme genommen und eine Möglichkeit sich auszudrücken unter den Tisch gefegt, während doch das Gegenteil mein Ziel war.

Dem Sprachgefühl widersprechen

Die eigenen Fehler schaue ich mit mildem Auge an; ich halte mir jeweils zugute, dass ich es bin, der sie macht. Was sind die Fehler der Rechtschreibreformer? Sie ließen es an geistesgegenwärtigem Sprachbewusstsein fehlen, und sie versäumten es, unseren Sprachschatz zu mustern, den sie doch vor der Nase hatten: in Zeitungen, Literatur, Wörterbüchern. So stellten sie Regeln auf, die nichts mit der Sprachwirklichkeit zu tun haben und zu unvorhersehbaren Schreibweisen führen – bald groß, bald klein, bald getrennt, bald zusammen – , die, da sie dem Sprachgefühl widersprechen, nur von einem Korrekturprogramm angewendet werden können.

Werfen wir einen Blick auf die Sprachwirklichkeit. Erich Kästner schreibt in Notabene 45, seinem Tagebuch der letzten Kriegstage, von einem Versuch zu kochen, während die Stromzufuhr immer wieder ausgeschaltet wurde: „Die Wirtschafterin kämpfte in der Küche wie ein Löwe. Doch sie brachte die heißersehnten und heiß ersehnten Bratkartoffeln trotzdem nicht zustande.“ Wortspiele sind Spiele mit Wörtern, Wörter gehören ins Wörterbuch, sofern sie allgemein gebräuchlich sind.

Das Wort heißersehnt war zunächst verboten, wurde dann als angebliche Variante wieder erlaubt, die Dudenredaktion aber empfiehlt das getrennte „heiß ersehnt“ und nimmt uns damit nicht etwa nur ein Wort oder eine Ausdrucksmöglichkeit, sondern ein ganzes Muster der Wortbildung.

Louise Gottsched, die im Schatten ihres Mannes leben musste, des Sprach- und Literaturwissenschaftlers Johann Christoph Gottsched, hielt 1748 fest, dass die Zuständigkeit des „Orthographus“ begrenzt ist, „als welcher nicht bestimmet, wie die Wörter heißen und abgeändert werden: sondern nur bloß, wie man die einmal festgesetzten schreiben soll.“ Ob es Wörter wie heißersehnt, wiedersehen, fleischfressend gibt, hat nicht der Orthograf zu entscheiden. Der Stillehrer Eduard Engel schrieb einst: „Das beherrschende Gesetz der deutschen Sprache heißt Freiheit.“

Adverbien wie Pronomen

„Sie lebt, sie sprießt, sie wandelt sich unaufhörlich, und sie will nicht, sie soll nicht gemeistert, geknebelt, gehudelt, gebüttelt werden, am wenigsten von solchen, die sich durch kein eignes Sprachkunstwerk als Könner und Meister der Sprache erwiesen haben.“ Engel war im sogenannten Dritten Reich seiner jüdischen Herkunft wegen verboten und wurde, da rechtlich schutzlos, plagiiert. Gert Ueding wertete im Freitag seine „Deutsche Stilkunst“, die vor zwei Jahren in der Anderen Bibliothek neu aufgelegt wurde, als „das schönste und zugleich genaueste Porträt der deutschen Sprache, das wir besitzen“.

Nicht nur in der Wortbildung, auch beim Großbuchstaben gelten heute Regeln, die nichts taugen. Die alte Wendung »heute früh« lautet reformiert „heute Früh“. Soll man also auch schreiben: „heute ganz Früh“? Adverbien werden wie Pronomen herkömmlich klein geschrieben, und mit dem Kleinbuchstaben ist seit langem unser Sprachgefühl verbunden.

Die Großschreibungen der Neuregelung stammen aus dem tiefen 19. Jahrhundert (der Erstere, im Allgemeinen), und es fällt schwer zu verstehen, wie ein Rückschritt als Reform ausgegeben werden konnte. Bei Wendungen aus fremden Sprachen verlangt die Neuregelung das Wissen, ob der zweite Bestandteil ein Substantiv oder Adjektiv sei.

Im Andenken an Louise Gottsched

Falsch schreibt die Dudenredaktion nach dieser Regel „Perpetuum mobile“ und „Spiritus Rector“. Richtig wäre Perpetuum Mobile (das ewig Bewegliche) und Spiritus rector (der lenkende Geist). Anstatt mit kiloschweren Wörterbüchern und Grammatiken zu beweisen, dass mobile ein Substantiv und rector ein Adjektiv ist, erinnere ich an die herkömmliche und einfache Richtlinie, welche das Stemmen dicker Bücher unnötig macht; ihr folgend schreibt man jeweils das erste fremdsprachliche Wort groß und das zweite klein.

Es ist nicht nötig, die Fehlerliste fortzusetzen, denn es gibt Gesamturteile. Vor zwölf Jahren sagte Johanna Wanka, die Präsidentin der deutschen Kultusministerkonferenz: „Die Kultusminister wissen längst, dass die Rechtschreibreform falsch war. Aus Gründen der Staatsräson ist sie nicht zurückgenommen worden.“ Und vor einigen Monaten sagte Heinz-Peter Meidinger, Präsident des Deutschen Lehrerverbandes: „Wir hätten das ganze Unternehmen nicht gebraucht.“ Der Auftraggeber der Reform, die Kultusministerkonferenz, und die Schule, die Einrichtung, für die sie gedacht war, halten das Unternehmen für falsch oder unnötig. In Kernbereichen ist es mehr als unnötig oder einfach falsch, es schadet, und der Schaden trifft auch die Staatsräson, die man zu wahren wähnte.

Was ist zu tun? Der Kompromiss des Rates für Rechtschreibung besteht wesentlich darin, neben die reformierte Trennung (wohl bekannt) das herkömmliche Wort zu setzen (wohlbekannt). Nun muss endlich anerkannt werden, dass das grundsätzlich keine Varianten sind, die vertauscht werden können. Adverbien und Pronomen müssen wieder klein geschrieben werden; gute Zeitungen könnten damit anfangen. Verdient unsere Sprache nicht ein besseres Regelwerk? Wenn der Staat auf Vorgaben verzichtet und wenn ein erneuerter Rat für Rechtschreibung nur an die Sache, d. h. an die freie Sprache denkt, werden wir es haben. Dieses andere, Andere Regelwerk widmen wir dem Andenken an Louise Gottsched.

Stefan Stirnemann (* September 1960 in Aarau) ist ein Schweizer Gymnasiallehrer, Altphilologe und Übersetzer

freitag.de 9.6.2019

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Kevin Kraus
25.04.2019 15.57
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Astrid Schulz an Eltern im SHEV

Denk- und Sprechverbote: „Früher war die Universität ein Ort, der auf den Disput zwischen unterschiedlichen Meinungen, vorzugsweise radikal entgegengesetzten Positionen in ganz besonderer Weise stolz war. Heute scheint es der Ehrgeiz von Studenten und anderen zu werden, andere Meinungen als ihre allein „richtige“ von der Universität zu verbannen.“ (Text auf FB dazu)

Kesseltreiben gegen eine islamkritische Frankfurter Professorin

25.4.19, Josef Kraus

Wenn „Studierende“ und „diskriminierungskritische Pädagog*innen“ gegen ein Kopftuchverbot für Kinder stänkern.

Verfassungstext und Verfassungswirklichkeit sind in Deutschland längst zwei Paar Stiefel. Wir wissen das spätestens seit dem Spätsommer 2015. Nun hat diese Unterscheidung wieder mal die Universität Frankfurt erreicht. Dort gibt es ein Kesseltreiben gegen eine Professorin, die es sich „erlaubt“, am 8. Mai eine Konferenz zum Thema „Das islamische Kopftuch – Symbol der Würde oder der Unterdrückung?“ zu veranstalten.

Die angekündigte Konferenz ist hochkarätig besetzt. Organisiert und geleitet wird sie von Professor Dr. Susanne Schröter. Sie ist Direktorin des „Frankfurter Forschungszentrums Globaler Islam (FFGI)“ der Universität Frankfurt und bekannt als mutige Frau, die den Schalmeienklängen der Islamophilen nicht aufsitzt. Als Referenten für den 8. Mai hat sie unter anderem Alice Schwarzer, Gründerin und Herausgeberin der Frauenzeitschrift Emma, und Necla Kelek, Soziologin, Autorin und Vorstandsfrau TERRE DES FEMMES, vorgesehen. Schwarzer wird sprechen über das Thema „Von Teheran bis Neukölln. Der Siegeszug des politisierten Islam, nicht zuletzt dank einer falschen Toleranz“; Necla Kelek über das Thema „TERRE DES FEMMES Petition: Den Kopf frei haben. Kinderkopftuchverbot in der Schule und Ausbildungsstätten“.

Gewissen selbsternannten Vertretern der Alma Mater Frankfurt („Studierenden“) passt das gar nicht in den Kram. Sie posaunen hinaus: „Wir Studierenden …. sind schockiert, dass Prof. Dr. Susanne Schröter eine Konferenz … stattfinden lassen kann ….Wir können das nicht weiter dulden und fordern deshalb, dass die Veranstaltung ….. abgesagt wird und Prof. Dr. Susanne Schröter ihrer Position enthoben wird.“ Das Pamphlet endet ohne Rücksicht auf Interpunktion und ohne Rücksicht auf die Semantik des Begriffs Rassismus mit den Sätzen:
Für eine Universität an der Alle bedenkenlos studieren können! Kein Platz für Anti-Muslimischen Rassismus an unserer Uni!

So weit, so gut, so weit, so schlecht. Das Erbärmliche daran ist, dass diese „Studierenden“ (Studierberechtigte sind übrigens nicht immer Studierwillige und Studierbefähigte) indirekt Flankenschutz und Schützenhilfe von 114 „Erstunterzeichnern“ einer „migrationspädagogischen Stellungnahme“ gegen ein Kopftuchverbot bekommen. „Diskriminierungskritische Pädagog*innen“ haben dazu ein „Bekenntnis“ (sic!) von sich gegeben.

Eine Münze kleiner geht es nicht, und offenbar wird nicht nur das Abiturzeugnis inflationär verramscht, sondern auch der Titel „Professor“. Man muss den drohenden Gähnfaktor mal überwinden und die 114 Leute näher anschauen: 50 von den 114 kommen aus einer Fachhochschule (pardon: University of Applied Sciences), 11 von ihnen sind NGO-Aktivisten, inkl. Frank Bsirske, Vorsitzender der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft ver.di, sechs sind Exponenten einer Pädagogischen Hochschule, fünf einer katholischen oder evangelischen Hochschule. Nun ja!

Es ist jedenfalls sehr seltsam, was hier abläuft und welcher Provenienz respektive Gesinnung diese 114 „diskriminierungskritischen Pädagog*innen“ sind. Freiheit von Forschung und Lehre – das dürfte bei diesen Leuten allenfalls noch Verfassungstext, aber nicht mehr Verfassungswirklichkeit sein. Diese 114 sägen, weil sie zum größten Teil vom Steuerzahler alimentierte Professuren haben, jedenfalls am eigenen Ast, der da in Artikel 5, Absatz 3 des Grundgesetzes unter anderem lautet: „… Forschung und Lehre sind frei.“ Vermutlich gehört diese Art akademischer Elite aber nicht zu den Mitgliedern des Deutschen Hochschulverbandes (DHV), der sich vor kurzem zu Recht gegen „Denk- und Sprechverbote“ an Universitäten ausgesprochen und gefordert hat: „Die freie Debattenkultur muss verteidigt werden.

Zwei Pikanterien zum Schluss: Schirmherr der Konferenz ist der hessische Minister für Soziales und Integration Kai Klose. Er ist Vorsitzender der hessischen Grünen. Man darf gespannt sein, ob er eine schützende Hand über die Veranstaltung hält.
Oder ob dies seine grüne Co-Vorsitzende Angela Dorn tut, ist sie in Hessen doch Ministerin für Wissenschaft und Kunst. Und zweitens: Ausgerechnet der linke „FREITAG“ vom 24. April 2019 meint: „Wer noch nicht einmal bereit ist, seiner oder ihrer Meinung nach falsche Meinungen auszuhalten, der ist an einer Universität eindeutig am falschen Platz.“ Es kommt äußerst selten vor, dass man diesem Blatt beipflichten kann.

Und noch interessanter wäre zu erfahren, was unsere Allerobersten und offenbar schon den Vorruhestand Genießenden im Schloss Bellevue und im Kanzleramt von dieser Sache halten. Ob wieder mal Kapitulation angesagt ist? Wetten, dass wir von dieser Seite nichts wirklich „Hilfreiches“ vernehmen werden!

https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/josef-kraus-lernen-und-bildung/susanne-schroeter-kesseltreiben-gegen-eine-islamkritische-frankfurter-professorin/

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Astrid Schulz-Evers
Vorsitzende des Schleswig-Holsteinischen Elternvereins e.V.
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Kevin Kraus
06.04.2019 12.14
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Astrid Schulz an Eltern im SHEV

FAZ 4.4.19

Mündliche Schülerleistungen dominieren

Von Rainer Werner

Dem Schreiben hat diese Entwicklung der letzten Jahre nicht gut getan: Immer weniger Schüler konnten es ausreichend üben.

Immer noch schriftlich: Beim Abitur macht sich mangelnde Übung bemerkbar.

2016 sorgte eine Meldung für Aufsehen: Das Bundeskriminalamt konnte von 120 Stellen nur 62 besetzen, weil zu viele Bewerber trotz Abiturs beim Deutschtest durchgefallen waren. Der Test erfragt Kenntnisse in Rechtschreibung, Grammatik, Wortschatz und Sprachverständnis. Von der Polizei der Länder hört man ähnliche Klagen. Viele Bewerber fallen vor allem durch die Sport- und Rechtschreibprüfung. Können die jungen Menschen heute nicht mehr richtig schreiben?

Wir leben in einer Gesellschaft, in der ständig geredet wird. Überall sieht man Menschen telefonieren, sei es auf der Straße, im Café oder in der Straßenbahn. Alle Fernsehsender haben Gesprächsformate im Programm, in denen sich Menschen, die sich für Experten halten, über alle möglichen Themen unterhalten. Die Talkshow ist zum zweiten Wohnzimmer der Deutschen geworden. Für das Sprechen in diesem Gesprächskosmos gibt es keine Qualitätsmaßstäbe. Man darf reden, wie einem der Schnabel gewachsen ist. Die lockere Diktion, Umgangssprache inklusive, gilt als Ausweis von Authentizität. Der Linguist Gerhard Augst vertritt die These, dass sich in unserer Gesellschaft das Gesprochene als Standardsprache durchgesetzt habe, was es schwer mache, auf die Dominanz der Schriftsprache zu pochen. Dem Sprachwissenschaftler Peter Gallmann fiel auf, dass Kinder vor allem in Regionen, in denen es einen ausgeprägten Dialekt gibt (Bayern, Schwaben), die Rechtschreibung gut beherrschen. Weil sie wissen, dass gesprochene und geschriebene Sprache nicht dasselbe sind, lernen sie die Schriftsprache als eigenständiges sprachliches System. Im Rest der Republik schreiben Schüler, wie sie sprechen.

In der Schule drückt sich die Dominanz der gesellschaftlichen Redekultur im starken Gewicht des Mündlichen aus. n der Sekundarstufe I zählt in allen Fächern die mündliche Mitarbeit zur Hälfte, in den Grundkursen der gymnasialen Oberstufe zu zwei Dritteln. Die in allen Bundesländern eingeführte 5. Prüfungskomponente des Abiturs, eine Präsentationsprüfung, besteht zumeist nur aus einer mündlichen Leistung. Nur wenige Bundesländer verlangen zusätzlich noch eine Facharbeit. Die meisten Gymnasiasten punkten im Mündlichen: Sie sind eloquent und verfügen über einen differenzierten Wortschatz. Die Noten fallen entsprechend gut aus. Liest man hingegen von Schülern verfasste Texte, stellt man fest, dass ihre Qualität deutlich hinter der Qualität ihrer mündlichen Beiträge zurückbleiben. Wenn es auf logische Gedankenführung, den präzisen Ausdruck und schlüssig zu Ende geführte Sätze ankommt, versagen auffallend viele Schüler. Selbst bei Abiturienten kann man erleben, dass sie in Orthografie und Interpunktion nicht sicher sind. Diese Defizite lassen darauf schließen, dass Schüler zu wenig mit schriftlichen Aufgaben konfrontiert werden. Die Benennung der Fehler bei der Korrektur und die kritischen Randbemerkungen der Lehrkraft bleiben meistens ohne Folgen, weil den Schülern in der Regel nicht mehr zugemutet wird, von Aufsatz und Klausur eine Berichtigung anzufertigen.

Universitäten klagen darüber, dass den Erstsemestern trotz attestierter guter Schulabschlüsse die Grundlagenkompetenzen in der Sprache fehlen. Dazu gehört vor allem die Fähigkeit, einen Gedankengang klar, schlüssig, logisch und fehlerfrei zu formulieren.
Die Befragung von Studenten, die die Universität Konstanz jährlich durchführt, hat 2015 ergeben, dass mehr als 25 Prozent der Bachelorstudenten ihr Studium abbrechen. Neben der Doppelbelastung aus Studium und Job werden vor allem fachliche Mängel als Grund angegeben. 52 Prozent der Absolventen und 45 Prozent der Abbrecher gestehen ein, dass ihnen Kenntnisse und Techniken zum Verfassen akademischer Arbeiten fehlten. Die gymnasiale Oberstufe, und hier vor allem das Fach Deutsch, scheint dabei zu versagen, den Abiturienten das für ein erfolgreiches Studium nötige sprachliche Rüstzeug zu vermitteln.

[...]

Es ist Zeit für eine Schreiboffensive.

Der Autor unterrichtete an einem Berliner Gymnasium Deutsch und Geschichte.

[Artikel vollständig unter:]
https://edition.faz.net/faz-edition/politik/2019-04-04/e0cd38607f129a96aae86aecde7afafd/?GEPC=s9

https://guteschuleblog.wordpress.com/2019/04/05/muendliche-schuelerleistungen-dominieren/

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Kevin Kraus
25.03.2019 09.52
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Astrid Schulz an Eltern im SHEV

[SHEV] SPRACHE / INTEGRATION / DIGITALISIERUNG – Nach Rechtschreibreform und Gendersprache – die nächste Sprach-Verstümmelung ...

Deutschlandfunk Kultur – Lesart


21.03.2019 10:10 Uhr

URL dieser Seite: https://www.deutschlandfunkkultur.de/abbas-khider-ueber-deutsch-fuer-alle-alle-verben-muessen.1270.de.html?dram:article_id=444196

Abbas Khider über „Deutsch für alle“ – "
Alle Verben müssen untrennbar werden“


Abbas Khider im Gespräch mit Joachim Scholl

Abbas Khider kennt die Tücken des Deutschlernens: Er kam als Geflüchteter aus dem Irak.

Deutsch lernen im Erwachsenenalter ist schwer – und dem deutsch-irakischen Schriftsteller Abbas Khider dauert es zu lang. Er schlägt in „Deutsch für alle“ eine wagemutige Reform der deutschen Sprache vor. Eine Forderung: Die Umlaute müssen weg.

„Die deutsche Sprache ist tatsächlich ein Ungeheuer“, sagt der deutsch-irakische Schriftsteller Abbas Khider – und sieht Handlungsbedarf. Er schlägt in seinem neuen Buch „Deutsch für alle. Das endgültige Lehrbuch“ eine wagemutige Reform unserer Sprache vor.

Zuerst: Die Umlaute müssen weg. Abbas Khider macht im Gespräch mit Deutschlandfunk Kultur auf der Leipziger Buchmesse vor, wie schwer es ihm fällt, Worte wie „Mönch“ auszusprechen. Aber das sei nicht das einzige Problem. „In der deutschen Sprache gibt es Deklination und Verbflektion zugleich. Das heißt, ein deutscher Satz wird geknetet, geboxt – und geballert. Bis man einen deutschen Satz aussprechen kann, dafür braucht man drei Jahre!“

Abbas Khider macht in „Deutsch für alle“ Verbesserungsvorschläge, um in drei Wochen kommunizieren zu können. Denn: „Es gibt Menschen, die gezwungen sind, irgendwo in der Fremde zu leben, und dann müssen sie auch mit den Menschen kommunizieren. Ohne Sprachkenntnisse verpasst man das Leben, die Kultur und Mitmenschen.“

Zu viele Artikel, zu viele Ausnahmen

Er selbst ist im Irak geboren, saß unter Saddam Hussein im Gefängnis, flüchtete über afrikanische Länder schließlich nach Deutschland – das war vor gut 20 Jahren. Sein erstes Buch – auf Deutsch geschrieben – erschien 2008 unter dem Titel „Der falsche Inder“. Er kennt also die Tücken des Sprachenlernens.

Buchcover: Abbas Khider: „Deutsch für alle. Das endgültige Lehrbuch“ (Buchcover: Hanser Verlag, Foto: Deutschlandradio-Maurice Wojach)

Auch auf Artikelebene sieht er Reformbedarf. Aus „der, die, das“ macht Abbas Khider „de“. „Die Bayern machen das schon seit Jahrzehnten“, sagt Khider. „Es existiert schon in der deutschen Sprache.“ Man müsse zu viel auswendig lernen, um die deutsche Sprache zu sprechen.

Und: Unregelmäßige Verben müssen weg. Also statt „er schrieb“, „er schreibte“. „Ein Fremder fragt sich, warum nicht 'geht, gehte, gegeht'?“ , wundert sich Khider. Auch trennbare Verben stellten Nicht-Muttersprachler vor große Probleme:

„Warum heißt es: 'Das Kind steht auf'? Warum steht das 'auf' da? Warum trennen sich die Dinge in der deutschen Sprache? Ist es nicht genug, dass wir so viele Alleinerziehende in der Gesellschaft haben? Ich mache das für die Familie in der deutschen Gesellschaft: Alle Verben müssen untrennbar werden!“

Abbas Khider: Deutsch für alle. Das endgültige Lehrbuch
Hanser, München 2019
128 Seiten, 14 Euro

(cwu)

[https://www.deutschlandfunkkultur.de/leipziger-buchmesse-2019.2925.de.html]

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Kevin Kraus
15.03.2019 01.19
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[SHEV] SCHULPFLICHT / Schwänzen für das Klima? – Aus Bremerhaven: Schuldezernat empfiehlt Teilnahme an der Klima-Demo ...

Klimademo in Bremerhaven: Schule fällt am Freitag gleich ganz aus

Ein Meisterstück Bremer Realsatire: Das Bremerhavener Schuldezernat empfiehlt die Teilnahme an den Klimademos. Der Schuldezernent selbst nimmt dann auch noch gleich als Redner teil. Besonders beruhigend für lernwillige und nicht klimahysterische Schüler, Zitat: „Eine Pflicht zur Teilnahme gibt es aber nicht: Jugendliche, die nicht demonstrieren wollen, sollen in ihren Schulen eine Betreuung bekommen. Der Unterricht falle in dieser Zeit allerdings aus. “ Wie hieß es doch so schön in den „Zehn Geboten der sozialistischen Moral und Ethik“, die in der DDR auch für Schüler ab dem 15. Lebensjahr galten: „Du sollst gute Taten für den Sozialismus vollbringen, denn der Sozialismus führt zu einem besseren Leben für alle Werktätigen“.

Nachtrag der Redaktion: Ein Leser machte uns als Reaktion auf dieses Fundstück darauf aufmerksam, dass die Kaleidoskop-Schule in Jena in einem Rundschreiben darüber informierte, dass ihre Schüler die Möglichkeit haben, an der morgen um 12 Uhr stattfindenden örtlichen Klimademo teilzunehmen. „(B)egleitet von Pädagogen und ohne Konsequenzen in Form von Schulschwänzen befürchten zu müssen“, heißt es in dem Schreiben. Kinder ohne Fahrschein bekommen für die Fahrt zur Demo von der Schule einen Fahrausweis gestellt. Das ganze soll jedoch eine einmalige Initiative bleiben.

https://www.achgut.com/artikel/fundstueck_klimademo_in_bremerhaven_schule_faellt_am_freitag_gleich_ganz_au

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Kevin Kraus
06.03.2019 10.09
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Astrid Schulz an Eltern im SHEV

5.3.19

Politisch korrekter Fasching:
Hamburger Kita verbietet Indianer-Kostüme


Auch in der Narrenzeit ist nicht alles erlaubt. Zum Karneval ist im Rheinland längst eine Debatte über politisch korrekte Kostüme entbrannt – und die schwappt jetzt auch nach Hamburg.
In einer Elbkinder-Kita sind zum Fasching unter anderem Indianer-Kostüme verboten worden.

Nein, das ist kein Witz, sondern wirklich wahr. Die Faschings-Feier in der Kita Eulenstraße (Ottensen) fand am Montag ohne Kostüm-Klassiker statt. „Ich möchte Sie bitten, gemeinsam mit Ihren Kindern bei der Auswahl des Kostüms darauf zu achten, dass durch selbiges keine Stereotype bedient werden“ , hatte die Kita den Eltern im Vorfeld schriftlich mitgeteilt.

Heißt: Es sollen keine Vorurteile bedient werden. Dabei gehe es insbesondere um Faktoren wie Geschlecht, Hautfarbe und Kultur. So waren explizit auch Scheich-Verkleidungen verboten.

Fachartikel: Indianer gibt es nicht

„Wir achten im Kitaalltag sehr auf eine kultursensible, diskriminierungsfreie und vorurteilsbewusste Erziehung“, heißt es in dem Schreiben. Das Faschingsfest solle dabei keine Ausnahme sein. Zur ausführlichen Begründung verweist die Kita auf einen Fachartikel von „Kids aktuell“.

Demnach habe es Indianer als solche nie gegeben. „Der Begriff wurde im Zuge der Kolonialisierung Nord- und Südamerikas der damaligen Bevölkerung aufgezwungen und steht somit in Zusammenhang mit der brutalen Vernichtung großer Teile dieser Personengruppe“, heißt es im Beitrag.

Damals wie heute würde „die so benannten Gruppen und Stämme eine Vielzahl unterschiedlicher Bräuche, Sprachen, Trachten und alltäglicher Handlungen“ kennzeichnen. „Sie mit einem Überbegriff zu benennen, ergibt so viel Sinn, wie sich als ,Europäer‘ zu verkleiden und ein Kostüm mit Dirndl, Holzschuhen und Baskenmütze auszudenken“, steht in dem Artikel, der vom Familienministerium herausgegeben wurde. Federschmuck und Gesichtsbemalung sei schlicht „respektlos“.

Mädchen als Piratinnen, Jungs als Mehrjungmänner – das ist super

Auch dass sich Mädchen als Prinzessin und Jungs als Piraten verkleiden wird kritisiert. Mädchen als Piratinnen und Jungs als Mehrjungmänner finden die Autoren dagegen super – weil nicht „geschlechtsstereotyp“. Generell empfehlen sie Fabelwesen, Tiere etc. als „diskriminierungssensible Alternative“.

Nach MOPO-Informationen verzichtet aus gleichen Gründen eine andere Kita in Hamburg seit vergangenem Jahr komplett auf Kostüme. Stattdessen sollen die Kinder weiße T-Shirts mitbringen, die dann in der Kita bemalt werden. Nicht allen Eltern gefällt das – genauso wie in der Eulenstraße. Was sagt der Träger dort zur Faschings-Vorgabe?

„Einen sensiblen Umgang mit Stereotypen erwarten wir von allen unseren Kitas; wie sie das an Fasching einbeziehen, ist aber doch sehr unterschiedlich“, sagt Elbkinder-Sprecherin Katrin Geyer. Letztlich gehe es darum zu verhindern, dass Stereotype gewählt werden, die auf Rasse oder Zugehörigkeit zu einer ethnischen oder anderen Minderheit Bezug nehmen sowie zusätzlich negativ behaftet sind und damit für Teile der Eltern verletzend sein könnten.

Es gibt auch Eltern, die die Vorgaben gut finden

„Wenn man an früher durchaus übliche Verkleidungen als Afrikaner mit Baströckchen und Bananen als Kopfschmuck denkt, kann man die größere Vorsicht unserer Kitas sehr gut nachvollziehen“, so Geyer. Viele Eltern hätten sich für das sensible Verhalten bedankt.

Vom Karneval dürfe man zu Recht mehr Sensibilität einfordern, sagt auch der Kabarettist Fatih Çevikkollu, der sich in seinen Programmen häufig mit Integration befasst. Das Indianerkostüm hält er dennoch für in Ordnung, aber unkreativ. „Wenn jemand als Zahnpastatube geht – so etwas finde ich super“, sagt er.

Kommentar: Nicht noch mehr Verbote!

Es ist ja richtig: Auf die Gefühle von Minderheiten soll man Rücksicht nehmen. Aber welchem amerikanischen Ureinwohner tut es weh, wenn ein Kind in Ottensen mit Federschmuck Fasching feiert?

Im Denken und Empfinden von Kita-Kindern geht’s beim Verkleiden nicht um Diskriminierung, Vorurteile und Klischees. Es geht um Bewunderung, Fantasie und Rollenspiele. Ist es sinnvoll, diesen kindlichen Spieltrieb in diesem Ausmaß mit dem Regelwerk von „politisch korrekten Erziehern“ einzuschränken?

Es gehe darum, nachzudenken, welche Botschaften auch bei Fasching an Kinder weitergegeben werden, heißt es. Wie wär’s mit der hier: Lasst die Kinder Spaß haben!

Dieser Artikel wurde verfasst von Mike Schlink, Wiebke Bromberg

*Der Beitrag „Politisch korrekter Fasching: Hamburger Kita verbietet Indianer-Kostüme“ stammt von Mopo. Es gibt keine redaktionelle Prüfung durch FOCUS Online. Kontakt zum Verantwortlichen hier.

https://www.focus.de/familie/hamburg-politisch-korrekter-fasching-hamburger-kita-verbietet-indianer-kostueme_id_10408378.html

Astrid Schulz-Evers
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Kevin Kraus
11.02.2019 08.45
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Astrid Schulz an Eltern im SHEV

[SHEV] INTEGRATION? – Statt mehr deutsch? -„Integrationsrat“ fordert Türkisch statt Englisch in den Grundschulen...

9.2.19
Absolut antiintegrativ: Experten zerlegen Forderung nach Türkisch- statt Englischunterricht an Schulen

Die Forderung des nordrhein-westfälischen Integrationsrates, an Grundschulen Türkisch, Russisch oder Polnisch zu unterrichten, stößt vielerorts auf Kritik.

Die nordrhein-westfälische Schulministerin Yvonne Gebauer von der FDP etwa lehnt den Vorschlag ab. „Englisch ist und bleibt die zentrale Fremdsprache, die eine weltweite Kommunikation ermöglicht“ sagte sie am Freitag in Düsseldorf.

Gegenüber der "Bild" lehnte auch Josef Kraus, ehemaliger Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, den Vorstoß ab: „Das halte ich für völlig falsch. Das ist absolut antiintegrativ. Wenn wir wirklich Integration in Deutschland haben wollen, dann heißt die Forderung: Die Kinder müssen Deutsch lernen und nichts anderes. Wir bekommen sonst noch mehr Parallelgesellschaften.“

Teuteberg: „Wir brauchen eher mehr Deutschunterricht“

Dorothea Schäfer, Vorsitzende des Lehrerverbandes GEW in Nordrhein-Westfalen, sagte gegenüber dem WDR, der Vorstoß „spiele den falschen Leuten in die Hände.“

Für die migrationspolitische Sprecherin der FDP, Linda Teuteberg, geht „der Vorschlag am Notwendigen vorbei.“ Das sagte sie der „Bild“: „Wir brauchen eher mehr Deutschunterricht und Englisch als zweite Fremdsprache.“

Und auch TV-Journalistin Düzen Tekkal hält nichts von der Idee:

„Die Vermittlung der eigenen Herkunftssprache kann und soll über die Eltern erfolgen, an der schule wird aber Deutsch gesprochen.“


https://www.focus.de/familie/schule/absolut-antiintegrativ-experten-zerlegen-forderung-nach-tuerkisch-statt-englischunterricht-an-schulen_id_10301204.html

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