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Sigmar Salzburg
19.02.2021 07.36
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... America great again!

Mars-Rover Perseverance: Landung geglückt
Das Gefährt mit dem Namen Perseverance (»Beharrlichkeit«) hat sicher den Roten Planeten erreicht. Es ist die neunte Sonde, die die stolze Nation intakt auf dem Mars abgesetzt hat.
spektrum.de 18.2.2021

Analyse der Reform-Orthographie:
1047 Wörter: 1 Reform-dass; 10 weitere Reform-ss; (davon 6 „fluss“); GZS: empor fahren
Kosten der „Reform“ lt. Schätzung 1999 umgerechnet 25 Milliarden Euro.


2,5 Milliarden Dollar Kosten:
Nasa startet Donnerstag mit „Perseverance“ bislang ehrgeizigste Mars-Mission
Quelle: https://www.shz.de/29121957

Nun wollen wir aber nicht vergessen, wer als erster unser Sonnensystem und die Bewegung der Erde und der übrigen Planeten richtig erkannt und beschrieben hatte: Aristarch von Samos vor rd. 2250 Jahren. Hier noch einmal der entscheidende Text bei Archimedes (Psammites, Sandrechnung):

... Ἀρίσταρχος δὲ ὁ Σάμιος ὑποθέσιών τινῶν ἐξέδωκεν γραφάς, ἐν αἷς ἐκ τῶν ὑποκειμένων συμβαίνει τὸν κόσμον πολλαπλάσιον εἶμεν τοῦ νῦν εἰρημένου. Ὑποτίθεται γὰρ τὰ μὲν ἀπλανέα τῶν ἄστρων καὶ τὸν ἅλιον μένειν ἀκίνητον, τὰν δὲ γᾶν περιφέρεσθαι περὶ τὸν ἅλιον κατὰ κύκλου περιφέρειαν, ὅς ἐστιν ἐν μέσῳ τῷ δρόμῳ κείμενος, τὰν δὲ τῶν ἀπλανέων ἄστρων σφαῖραν περὶ τὸ αὐτὸ κέντρον τῷ ἁλίῳ κειμέναν τῷ μεγέθει τηλικαύταν εἶμεν, ὥστε τὸν κύκλον, καθ᾿ ὃν τὰν γᾶν ὑποτίθεται περιφέρεσθαι, τοιαύταν ἔχειν ἀναλογίαν ποτὶ τὰν τῶν ἀπλανέων ἀποστασίαν, οἵαν ἔχει τὸ κέντρον τᾶς σφαίρας ποτὶ τὰν ἐπιφάνειαν ...
In der erklärenden Verdeutschung von Johann Christian Sturm 1667:
Es hat aber Aristarchus von Samo / nachdem er die Schrifften derer Stern-Weisen durchſuchet und auf die Prob geſtellet / etliche Sätze in ſeinen Schriften hervorgegeben / aus welchen folget / daß die Gröſſe der Welt / die erſtbeſagte vielmal in ſich begreiffe. (c) Dann er ſetzet die Fix- oder Haft-Sterne / ſamt der Sonne als unbeweglich; die Erde aber als beweglich in einen Kreiß umb die Sonne / welche das Mittel ſolches Kreiſes beſitze. (d) Der Fix- oder Haft-Sternen aber ihren / umb der Sonnen Mittelpunct ausgespannten / Himmel beſchreibet er in ſolcher Gröſſe / daß der Erden Lauffkreiß / auf welchem ſie umb die Sonne bewegt werden solle / ſich nicht anderſt verhalte / als einer Kugel Mittel-punct gegen deroſelben Umbkreiß.
Die Sprache hat sich seither erkennbar verändert und notwendig auch die Schreibung. Seit 1901 bestand aber nicht die geringste Notwendigkeit, das Bewährte 1996 zu verändern. Heute werden wir wieder von veränderungswütigen Sekten heimgesucht – Viren eines untergangswilligen absterbenden Volkes.

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Sigmar Salzburg
17.02.2021 07.32
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Noch zu Euklid:

Goethe dichtete, ohne Darwin zu kennen:

Wär nicht das Auge sonnenhaft,
die Sonne könnt es nie erblicken...


Auf unserem halbtägig besonnten Planeten hat sich Leben entwickelt, und zwar auf der Grundlage der Kohlenstoff-Chemie. Leben heißt Stoffwechsel und Vermehrung mit Erbinformationen, zunächst von Einzellern. Schließlich bildeten sich mehrzellige Organismen, die sich bald in zwei Gruppen aufspalteten, die ortsfesten und die beweglichen. Letztere ernähren sich vorwiegend von verwertbaren Stoffen der ersteren, richteten sich aber auch gegen eigene Artgenossen. Zum Aufspüren und zur Abwehr entwickelten sich Sinnesorgane, deren Signale von einem neuronalen Rechner gedeutet werden, um die Bewegungsorgane zu steuern. Licht machte das Auge zum wichtigsten Sinnesorgan. Die Lichtausbreitung geschieht im allgemeinen geradlinig. Der Grund dafür sind nach Feynman die Überlagerungen der zeitlich verschieden eintreffenden Wellen, die den geradlinigen Eindruck erst schaffen. Diese Vorstellung ist evolutionär schon im Gehirn vorbereitet (a priori) und muß nur noch durch die Erfahrung bekräftigt werden.

Damit haben wir schon das erste Postulat oder Axiom Euklids (um -300): Es gibt gerade Linien mit einem Ausgangspunkt und einem Endpunkt. Das zweite Postulat Euklids besagt, daß die Länge der Strecke um einen beliebigen Teil verlängert oder verkürzt werden kann, was nichts anderes heißen soll, als daß eine Längeneinheit bei Verschiebung immer die gleiche Länge behält. Das dritte Postulat fordert, daß man um jeden Punkt einen Kreis (oder eine Kugel) mit einem gleichen Radius ziehen kann, also daß in der Fläche oder im Raum die Länge unabhängig von der Meßrichtung ist. Das vierte Postulat legt fest, daß Winkel im Raum, gleich in welcher Lage und Richtung, immer ihre Größe beibehalten, insbesondere, daß rechte Winkel immer gleich sind. Das sind Größen, die in anderer Form auch in der Physik die Vergleichbarkeit voneinander entfernter Größen ermöglichen und schließlich zu Erhaltungssätzen führen. Das fünfte Postulat oder Axiom besagt, daß es in der Ebene durch einen Punkt außerhalb einer Linie nur eine einzige gibt, die diese nicht schneidet, die Parallele. Läßt man dieses Postulat wegen seiner Einbeziehung der Unendlichkeit fallen, so ergibt sich eine Raumgeometrie, die lokal der euklidischen entspricht, in größerem Zusammenhang aber nicht mehr deckungsgleich ist. Das führte zur Erklärung der Schwerkraft nach Einstein, wobei die Lichtgeschwindigkeit als Konstante eine besondere Rolle spielt. Hier muß allerdings noch die Zeit einbezogen werden (zu diesem Eintrag).

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Sigmar Salzburg

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Sigmar Salzburg
03.02.2021 06.28
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Fressstrategien

Um an Land überleben zu können, brauchten die ersten Wirbeltiere, die aus dem Wasser kamen, nicht nur Beine statt Flossen und Lungen statt Kiemen. Auch ihre Art der Nahrungsaufnahme musste sich verändern. Fossilien des Urzeit-Fisches Tiktaalik zeigen nun, dass sich eine für das Landleben geeignete Fressstrategie schon im Wasser entwickelt hat. Statt wie die meisten Wasserbewohner die Beute nur anzusaugen – ein Vorgehen, das an Land nicht mehr funktioniert – konnte Tiktaalik auch Beiß- und Schnappbewegungen machen...

wissenschaft.de 2.2.2021

s.a. scinexx.de 14.1.2014

„Fressstrategie“ wurde der Liste der sss-Greuel hinzugefügt.

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Sigmar Salzburg
30.01.2021 11.45
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Von „behändem“ Fingerabzählen zu höherer Mathematik

1667 erschien in Nürnberg ein Werk des Archimedes (-287 bis -212) über die großen Zahlen: „Sandrechnung“ (Ψαμμίτης, Psammites) – in der deutschen Übersetzung des Mathematikers, Philologen und Pastors Johann Christian Sturm. Archimedes hatte ein System der Darstellung großer Zahlen entwickelt, das der heutigen wissenschaftlichen Anwendung von Zehnerpotenzen ähnelt. Dichterisch einleitend schwärmt Sturm, wie „behendt“ (reformdeutsch „behänd“) man damit rechnen könne. goobi.tib.eu

Archimedes gibt nun beispielhaft eine größtmögliche sinnvolle Zahl an. Dazu erwähnt er das heliozentrische System des Aristarch von Samos (-310 bis -230), das mindestens eines achtfachen Volumens bedarf, verglichen mit dem geozentrischen System, in dem man Sonne, Planeten und Fixsterne in etwa gleichem Abstand unterbringt. Kopernikus (1473-1543) soll das Werk, das 1544 in der Originalsprache gedruckt wurde, [lt. Wiki] nicht gekannt haben, obwohl er Aristarch im Autograph noch als Gewährsmann angibt. Gleichwohl dürften ihn auch die bekannten Texte bei Plutarch in die richtige Richtung gelenkt haben. Dort wird nämlich von der Hetze des Philosophen Kleanthes gegen den „Ketzer“ Aristarch berichtet, weil er die Erde nicht mehr als unbeweglichen Mittelpunkt des Weltalls ansehen wollte:

ἐπαγγείλῃς, ὥσπερ Ἀρίσταρχον ᾤετο δεῖν Κλεάνθης τὸν Σάμιον ἀσεβείας προσκαλεῖσθαι τοὺς Ἕλληνας ... Plutarch, s.a. Georg Linke 2010

Heute, 2230 Jahre nach Archimedes, wird wieder über einen großen Zahlensprung nachgedacht. Hielt man es in den fünfziger Jahren noch mit Einstein für möglich, daß das Weltall unbegrenzt, aber endlich sei (als Quartaner spekulierte ich, die gleiche Galaxie in entgegengesetzten Richtungen beobachten zu können), so machte 1963 die Entdeckung des Strahlungshintergrundes in einer Entfernung von 14 Milliarden Lichtjahren dem ein Ende. Die Analyse der minimalen Temperaturunterschiede gaben keinen Hinweis auf eine Raumkrümmung und führten zu der Vermutung, daß das Weltall gegenüber dem beobachtbaren Teil mindestens 150mal so groß sein müsse. (Prof. Dr. Gerd Ganteförs Vorlesung 14.7.2020 ab 1:20 h)

https://youtu.be/2rWiXFYqX9k
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Sigmar Salzburg

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Sigmar Salzburg
27.01.2021 07.21
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Die Harmonie der Welten

Fünf Planeten in harmonischem Tanz

... Die Analysen ergaben zudem, dass sich fünf dieser Planeten in Resonanz zueinander bewegen. Ihre Umlaufzeiten bilden eine der längsten bisher von Planetensystemen bekannten Resonanzketten. Nur der innerste Planet ist nicht an diesem harmonischen Tanz der Planeten beteiligt. Die anderen fünf folgen einem Rhythmus, bei dem ihre Umlaufzeiten im Verhältnis 18:9:6:4:3 stehen: Während der vom Stern [TOI-178] aus gesehen zweite Planet 18 Umläufe vollzieht, absolviert sein äußerer Nachbar neun Umläufe...
wissenschaft.de 26.1.2021

Musikalisch gesehen wären die Intervallschritte abwärts Oktave, Quinte, Quinte, Quarte. Das erinnert an Johannes Keplers Gedanken einer Weltenharmonie und Paul Hindemiths Kepler-Sinfonie „Harmonie der Welt“, deren Eingangsfanfare und Passacaglia (20:12) ähnliche Zahlenverhältnisse verwenden. Dagegen hält man heute die Bode-Titiussche Reihe unseres Planetensystems eher für ein Zufallsprodukt. Dafür bietet die Elektronenhülle der Atome eine, wenn auch kompliziertere Harmonie.

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Sigmar Salzburg
23.01.2021 06.37
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Empfehlung: Interview mit Karin Mölling in der NZZ

Die Neue Zürcher Zeitung brachte vor zwei Monaten ein Interview mit der Virologin Karin Mölling, em. Professorin der Universität Zürich, in der sie ihre Sicht der derzeitigen Virus-Epidemie darstellte. Sie ist optimistischer als vor acht Jahren bei Alexander Kluge, als sie sagte:„Die Viren, die helfen auch bei der Überbevölkerung... Die werden uns ausrotten, wenn wir zu viele sind“ – in „Die Supermacht der Viren“ (43. Minute) bei DCTP-TV. Heute meint sie zu den Corona-Viren: „Die werden uns nicht ausrotten.“ Das Wichtigste sei Abstand.

nzz.ch 23.11.2020

Im Gegensatz zum HIV-Virus, gegen das man auch nach 40 Jahren keinen Impfstoff gefunden habe, sei das neue Virus weniger veränderlich, so daß es schon mehrere gebe. Sie betonte, Viren seien schon immer Teil unserer Lebenswelt gewesen und selbst unser Genom bestehe zu fünfzig Prozent aus Viren. Nebenbei kritisierte sie Ausgangssperren und daß die Bevölkerung anfänglich zum Nähen nutzloser Masken angehalten wurde, statt ehrlich zu sagen, wir haben keine.

Inzwischen hat meine Familie auch eigene Erfahrung mit dem Virus. Unsere behinderte Tochter war in der zweiten Dezember-Hälfte infiziert, hat es aber mit leichtem Fieber und Husten überstanden. Leider kann sie sich telefonisch nicht mitteilen, und Besuche sind unterbunden. Eine Impfung soll frühestens im Herbst zugelassen werden. – Im Bekanntenkreis wurde bereits ein junger Mann geimpft. Er litt in den ersten Tagen unter starken Kopfschmerzen.
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Sigmar Salzburg

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Sigmar Salzburg
22.01.2021 11.18
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Zu: Lungenfisch-Genom: Einblicke in den Landgang

(Bild: Pixabay)
Der Australische Lungenfisch ist der nächste lebende Verwandte des Menschen bei den Fischen.

wissenschaft.de 19.1.2021

Vom griechischen Philosophen Anaximander (Milet ~-610~-547) wird überliefert (n. Hippolyt¹):

τόν δὲ ἄνθρωπον ἑτέρῳ ζῴῳ γεγονέναι, τουτέστι ἰχθύι παραπλήσιον κατ' ἀρχάς.

Der Mensch sei aus einem anderen Lebewesen entstanden, das heißt einem Fisch, und sei diesem anfänglich ähnlich gewesen.

Das rührt von seiner Vermutung her, alles Leben sei im Wasser entstanden – geniale Gedanken, 2400 Jahre vor Darwin.

¹) Refutatio omnium haeresium

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Sigmar Salzburg
19.01.2021 09.03
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SPIEGEL: Forschererfolg – in Kotzdeutsch serviert

Erbgut entschlüsselt
Das Geheimnis des Lungenfischs


Wissenschaftler sprechen von einem Durchbruch in der Evolutionsforschung: Erstmals konnten sie das Erbgut des Lungenfischs entschlüsseln. Das Wesen ist ein Verwandter der ersten Tiere, die an Land gingen.

18.01.2021, 19.16 Uhr – im Video gesprochen ab min. 1:04:

„... das Genom des Lungenfischs ist mit einer Größe von über 43 Milliarden DNA-Bausteinen 14mal größer als das des Menschen... Die Forscher^innen können nun die evolutionäre Position des Lungenfischs bestätigen: Die Lunge des Lungenfischs ist von gleicher Herkunft wie die der Landtiere, einschließlich des Menschen...

spiegel.de 18.1.2021

Das Gendergestotter einiger Grünaffen begann schon vor zehn Jahren und wird im künftig amtlichen Kiezhochdeutsch zum generischen Justizministerinnen-Femininum verschliffen sein.
Fack ju Göhte!

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Sigmar Salzburg
19.01.2021 05.32
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Selbst Google merkt etwas

1 Ergebnis (0,35 Sekunden)
Meintest du: „das Innenleben von Neutronensternen“

Helium-Klumpen im Atomkern – Experiment belegt Existenz ...
www.scinexx.de › news › technik › helium-klumpen-i...

vor 5 Stunden — Das könnte bestimmte Zerfallsformen erklären, aber auch das Innenbeben von Neutronensternen, wie die Forscher im Fachmagazin „Science“ ...

[Typischer Verständnisfehler von Sprechschreibern. Gleichzeitig garantieren diese Geräte ausnahmslos die ausschließliche Verwendung der „reformierten“ Schreibweise!]

Orig. Artikel: scinexx.de 19.1. 2021 > scinexx.de 27.5.2020

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Sigmar Salzburg
12.01.2021 11.17
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Die Messerwartung

Der Quantencomputer 900 ist auf den Messerwartungswert in Gleichung (14) (hierin) bei Block 340 konfiguriert, und gibt 〈DjPj〉 zurück, der anschließend auf dem Computer 800 angewendet wird. Ein klassischer Computer 800 stellt Eingabedaten für den Quantencomputer 900 bereit, um die Simulation durchzuführen. Der Quantencomputer 900 fragt die Messergebnisse ab, um den Erwartungswert 〈DjPj〉 zu schätzen. Das Messschema*) zum Ermitteln des Erwartungswertes wird im Folgenden im Zusammenhang mit den detaillierten Reduzierungen 3 erläutert...

https://patents.google.com/patent/DE112017002971T5/de

Bei spektrum.de 6.1.2021 sind die Konsequenzen der Erkenntnisse der Quantentheorie für Physik und Philosophie aufgeführt. Die konnte man allerdings schon vor 70 Jahren in einem Artikel „25 Jahre Quantentheorie“ im „Kosmos“ lesen – außer der damals noch umstrittenen „Verschränkung“. Demokrits geniale Atom-Idee muß nun wohl weiter auf das unmeßbare Chaos eines „ganzheitlichen“ Wellensalates zurückgeführt werden.

*) Messschema wurde der Liste der sss-Greuel hinzugefügt.

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Sigmar Salzburg
11.12.2020 14.59
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Reformistische Ver(w)irrungen

Im Fernsprechverkehr werden Einzelbuchstaben oft nicht deutlich genug verstanden. Daher verwendet man die Anfangsbuchstaben von vereinbarten Buchstabierwörtern, die notfalls auch sicher zu erraten sind. Diese Wörter sollen nun geändert werden (n. Tagesschau):

Im kommenden Herbst soll ... ein Reformvorschlag für eine neue normierte Buchstabiertabelle vorgelegt werden, für die voraussichtlich überwiegend Städtenamen verwendet werden sollen. Zeitgleich soll wieder die Weimarer Tabelle zum Einsatz kommen – und zwar so lange, bis die endgültige Reform im dritten Quartal 2022 in Kraft tritt.
tagesschau.de 3.12.2020
Daß für kurze Zeit nun statt „Nordpol“ wie vor der Nazizeit „Nathan“ für N verwendet werden soll, ist einer Marotte des „Gotteswissenschaftlers“ und Antisemitismusbeauftragten B-W zu verdanken, Dr. Michael Blume.

Der heute ungebräuchliche Name „Nathan“ würde die seit 70 Jahren eingefahrene Routine verwirren, auf die es allein im schnellen Sprechverkehr ankommt – um sogleich wieder reformiert zu werden. Aber der blauäugige Evangele Blume braucht diesen Mini-Erfolg für ein anderes Projekt:
Im Jahr 2021 leben Jüdinnen und Juden nachweislich seit 1700 Jahren auf dem Gebiet des heutigen Deutschlands: Ein Edikt des römischen Kaisers Konstantin von 321 erwähnt die Kölner jüdische Gemeinde. Es gilt als ältester Beleg jüdischen Lebens in Europa nördlich der Alpen. Die öffentlichkeitswirksame Vermittlung und die positive Akzentuierung von vielfältigem jüdischem Leben heute und der 1700-jährigen jüdischen Geschichte und Kultur auf dem Gebiet des heutigen Deutschlands soll im Zentrum dieses Festjahres stehen. Zugleich gilt es, dem wiederauflebenden Antisemitismus in Europa entgegenzuwirken.
Blume gendert artig „Jüdinnen und Juden“, dabei ist genetisch nachgewiesen, daß sich die ursprünglichen Westjuden ihre Frauen meist aus der Umgebung holten, so daß ihre Nachkommen nach der Halacha also eigentlich gar keine Juden sein können. FAZ 18.05.2002.

Der „wiederauflebende Antisemitismus“ ist Falschmünzerei. Echter „Antisemitismus“ ist praktisch erblich und hat sich seit der Nazizeit eher verringert. Dagegen ist die islamische Judenfeindlichkeit nicht „wiederaufgelebt“, sondern massenweise importiert.

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Sigmar Salzburg
17.11.2020 04.38
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Wellentheorien

Die große Grippewelle 2017/18 dauerte etwa 15 Wochen und bewirkte nach den Hochrechnungen des Robert-Koch-Instituts den vorzeitigen Tod von 25100 Menschen in Deutschland.

Die Merkel-Regierung rührte das nicht. Sie war noch mit der Flüchtlingswelle 2015/17 beschäftigt, die mit 2,5 Millionen reichlich Ersatz bot:



Wikimedia

Auffällig förderte man die „Heimsuchung“ in schon stärker islamisierten Teilen Deutschlands durch „Schutz Suchende“ (Reformschreibe 1996).

In der laufenden Covid-19-Welle wurde die Zahl der angeblichen Corona-Toten nach etwa 30 Wochen Dauer erst zur Hälfte erreicht, gestern mit 12547 – jetzt natürlich nur dank der Schutzmaßnahmen.

Segensreich für die Regierung ist nun, daß im maskierten Volk kaum noch jemand die weiterhin ungebremste Welle der „Schutz Suchenden“ wahrnimmt.

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Peter Lüber
15.11.2020 20.11
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Auch ich schreibe hier (wie man lesen kann) ein paar Zeilen zur derzeitigen „Pandemie“.

In der deutschen Wikipedia lese ich:

„Das Wort Pandemie geht zurück auf das altgriechische Substantiv πανδημία pandēmía, deutsch ‚das ganze Volk‘, das auch als Adjektiv πανδήμιος pandēmios, deutsch ‚im ganzen Volk [verbreitet]‘ existiert.[4] Beide Wörter setzen sich aus πᾶς pās, deutsch ‚all, ganz, jeder‘ (Neutrum πᾶν pān) sowie δῆμος dēmos, deutsch ‚Volk‘ zusammen.

Da sich die Endung -demie auf Menschen bezieht, sind in der Veterinärmedizin auch die Bezeichnungen Seuchenzug und Panzootie (von ζῷον zõon ‚lebendes Wesen, Lebewesen, Tier‘) statt Pandemie und ebenso Epizootie (von επί epí ‚auf‘) statt Epidemie üblich.“

Davon verstehe ich nichts. – Ich weiß jedoch, daß ich noch immer lebendig bin, allen familiären und nachbarlichen Kontakten zum Trotz. Und keiner meiner Familienangehörigen und Nachbarn verstarb deshalb, weil ich ihn mit dem Virus namens „Coronavirus 19“ infizierte.

Hier, in diesem Rechtschreibforum, schrieb und schreibe ich als politisch angeregter Volksetymologe; d.h. als einer, der die beiden Begriffe „Epidemie“ und „Pandemie“ im Begriff der „Volksverdummung“ zusammenfaßt.

Man schaue doch nur jenes Video an! – „Merkel: Glauben Sie nur den offiziellen Quellen!“

Ja, ich Ungläubiger behaupte, daß die medial verbreitete Verdummung des Volkes „Covid 19“ heißt.

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Sigmar Salzburg
15.11.2020 07.58
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Der „Sound“ von Corona

Unser Gehör und sein Gehirn bilden ein feinfühliges Erkennungssystem, das genetisch in jeder Zelle die Erfahrung von einer Milliarde Jahre Evolution in sich trägt. Mögen Katzen und Fledermäuse den Menschen im Hören übertreffen, so reichen sie doch nicht an dessen Analysefähigkeiten heran, deren er als sprechendes Wesen bedarf. In der Musik wird überdies eine irrationale Gefühlsfähigkeit gepflegt, die kultur- und intelligenzabhängig ist. Nun wollen Forscher mit Hilfe der sogenannten Künstlichen Intelligenz (KI) auch Krankheiten wie Covid 19 am Klang der Stimme erkennen.

„Künstliche Intelligenz“ ist allerdings eine größenwahnsinnige Bezeichnung für ein Gerät zur etwas schnelleren, sinnreichen Informationssammlung und Verarbeitung – vergleichbar mit dem Wunsch, ein schnelleres Auto auch als Ballettänzerin einsetzen zu wollen. Spiegel.de schreibt:

Covid-19 an der Stimme erkennen
Auf den Spuren des Corona-Sounds

Sprache verrät viel über den Menschen. Aber kann sie Krankheiten enthüllen, von denen wir noch gar nichts wissen? Forscher arbeiten daran, eine Covid-19-Erkrankung zu erhören.

Von Jörg Römer

Je nachdem, wie wir unsere Stimme einsetzen, verleiht sie Autorität, wirkt bedrohlich – manchmal offenbart sie dagegen Leiden und Verletzlichkeit. Sie ist das vielleicht sensibelste Instrument des Menschen.
Wenn uns jemand etwas erzählt, dann hören wir manchmal kleinste Nuancen heraus. Doch seit einiger Zeit machen uns dabei intelligente Maschinen Konkurrenz. Sie können lernen, sogar unterschwellige Botschaften zu erkennen, die wir vielleicht gar nicht senden wollten.
Heutzutage brauchen die KI-Forscher natürlich die Hilfe der alten und neuen Intelligenz-Großmacht China:
Die App ist sozusagen ein digitales Fernstethoskop – denn ein Arzt lauscht ja zuallererst auch auf abnormale Geräusche in den Atemwegen. Die Augsburger brauchten aber entsprechende Sprachproben von Infizierten. Dabei spielten dem KI-Spezialisten seine Kontakte nach China in die Hände, wo er an der Polytechnischen Universität Harbin eine Gastprofessur hat.

Im März, als das Virus in Wuhan wütete, boten chinesische Ärzte ihre Hilfe an. Sie ließen Patienten, die in den Krankenhäusern auf Testergebnisse warteten, ein paar Sätze in die App der Augsburger sprechen. Also sagen die Probanden brav Sätze wie "今天的天气是晴天“ – auf Deutsch: „Das Wetter heute ist sonnig.“

52 Sprachproben von unterschiedlich stark erkrankten Covid-Patienten kamen so zusammen, berichten die Forscher in einer Studie.

spiegel.de 14.11.2020
Der kleine Satz enthält dreimal das Wort „tiān“ (Himmel, Tag), in Pinyin: „jīntiān de tiānqì shì qíngtiān“. Dabei werden die altchinesisch ursprünglich selbständigen Wörter als neue zweisilbige Begriffe zusammengeschrieben, etwas holprig: Diesen Tag die Tagesluft ist Klartag. Die kommunistische Zeichen„reform“ hat hier nur dem Zeichen qì (Dampf, Luft, Gas) durch Fortlassen des Zeichens für „mĭ“, (kochend dampfender) Reis, die Balance genommen: 天氣.

Im Schreiben waren uns die Chinesen schon 2000 Jahre voraus, – in der „Reform“ 40 Jahre, ohne daß bei uns eine Not zur Nachahmung bestand.


Nachtrag 16.11.20: Ist es überhaupt angemessen, von künstlicher Intelligenz zu sprechen?
Prof. Wolf Singer: Auf keinen Fall. Ich würde diesen Systemen Intelligenz absprechen. Ihr Modell der Welt ist begrenzt auf das, was man ihnen gezeigt hat. Sie lernen nichts als Korrelationen und Kontingenzen. Um neue Ideen zu entwickeln, bräuchten sie assoziative Mechanismen.
hpd.de 13.11.2020.


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Sigmar Salzburg
26.10.2020 05.29
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Das 1-Malige und 1-Fache unterschlägt der Spiegel

Massensterben vor 252 Millionen Jahren

Die bisher letzte Klimaapokalypse – und was wir daraus lernen können


Ein enormer CO₂-Anstieg in der Atmosphäre löste einst ein großes Sterben aus. Forscher haben die Katastrophe rekonstruiert – und ziehen beunruhigende Rückschlüsse auf die aktuelle Klimakrise...

Die Ursachen für das Massensterben sind nach Erkenntnissen der Forscher gigantische vulkanische Aktivitäten im heutigen Sibirien. Durch die über mehrere Tausend Jahre andauernden Vulkaneruptionen wurden riesige Mengen an Kohlenstoff in die Luft geschleudert. Insgesamt seien so fast 360.000 Milliarden Tonnen CO₂ in die Atmosphäre gelangt, so die Studienautoren. „Das ist mehr als das 40-Fache der Menge an Kohlenstoff, die seit der industriellen Revolution verbrannt wurde, und auch der fossilen Brennstoffe, die noch im Boden liegen“, sagt Leitautorin Hana Jurikova vom Geomar-Zentrum in Kiel im Gespräch mit dem SPIEGEL...

„Wir können anhand dieses Massensterbens sehen, welche ökologischen Folgen ein galoppierender Treibhauseffekt hat.“...

Sicherlich könne man die damaligen Vulkanausbrüche nicht mit den heutigen menschengemachten Emissionen vergleichen, meint die Meeresbiologin Hana Jurikova. Die Mengen seien insgesamt viel geringer. Allerdings geschehe die Anreicherung von CO₂ in der Atmosphäre heute viel schneller als vor 250 Millionen Jahren...

Außerdem ähneln die beobachteten Folgen in der Studie den aktuellen Beobachtungen von Biologen und Klimaforschern: Bereits heute hat sich die Erde um rund einen Grad durchschnittlich erwärmt, und auch der ph-Wert im Meer ändert sich – das Wasser wird durch den CO₂-Eintrag aus der Atmosphäre saurer.

spiegel.de 21.10.2020

Andere Veröffentlichungen sehen das aber gänzlich anders:

Vor rund 90 Millionen Jahren wuchs im Westen der Antarktis ein artenreicher Regenwald ...

„Bis zu unserer Studie ging man davon aus, dass die globale Kohlendioxidkonzentration im Zeitalter der Kreide bei etwa 1000 parts per million (ppm) lag. In unseren Modellversuchen aber waren Werte von 1120 bis 1680 ppm notwendig, um die damaligen Temperaturen in der Antarktis zu erreichen“ erläutert Klages Kollege Gerrit Lohmann [heute gut 400 ppm]. Nur dann wäre der Treibhauseffekt stark genug gewesen, um das Klima selbst während einer vier Monate langen Polarnacht mild zu halten.

scinexx.de 2.4.2020 ... siehe auch hier

Vor dem Hintergrund des aktuellen Klimawandels interessieren sich Klimaforscher besonders für vergangene Warmzeiten. „Vor 52 Millionen Jahren war es in der Antarktis 50 bis 60 Grad wärmer als heute“, sagte der Paläoklimatologe Prof. Jörg Pross von der Universität Frankfurt. ... Die CO2-Konzentration sei mehr als doppelt so hoch gewesen wie heute.

abendblatt.de 2.9.2012 ... siehe auch dort

Mit der zwischeneiszeitlichen Klimaerwärmung kam die Natur bestens zurecht und entfaltete sich zu nie gekannter Fülle. Auch der Anstieg der Meeresspiegel war kein Schade. Die Bevölkerungsexplosion der Menschheit jedoch vernichtet zunehmend und unwiederbringlich die unermeßlich reiche Tier- und Pflanzenwelt und auch unser Lebensumfeld.

Die militanten Gutmensch*innen, Grün*innen und Friday-Futurist*innen wagen es nicht, diese Hauptursache des Elends zu benennen – es könnte ja „Rassismus“ sein. Dabei müßte die Bevölkerungzahl der Erde auf 2 Milliarden abgesenkt werden.

Covid 19 ist noch zu harmlos. Es muß erst schlimmer kommen. Aber auch danach bräuchte die Erde Millionen Jahre, um aus der Betonwüste wieder ein Paradies zu machen – dann aber ganz sicher ohne Menschen.

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