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Sigmar Salzburg
04.01.2023 15.13
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Liebespaar in »Romeo und Julia«-Film

Späte Klage wegen Nacktszene

Olivia Hussey und Leonard Whiting waren 1968 minderjährig, als sie von Regisseur Franco Zeffirelli [1923-2019] angewiesen wurden, eine Szene in »Romeo und Julia« nackt zu spielen. Nun haben die beiden das Filmstudio verklagt. Sie verlangen in der Klageschrift mehr als 500 Millionen US-Dollar ...

Whitings nackter Hintern und Husseys nackte Brüste sind in der Szene kurz zu sehen. Die Nacktszene wurde schon vor der Erstaufführung, bei der unter anderem Queen Elizabeth II. im Kino war, ausgiebig diskutiert. Die zeitgenössische Kritik beurteilte sie als »mit Diskretion gedreht«, sie wirke »in keiner Weise anstößig, allenfalls rührend«, so das »Hamburger Abendblatt«...

spiegel.de 4.1.2023

Natürlich ist das pure Geldschneiderei, vor allem auch der Anwälte. Die zweitwichtigsten Organe einer Frau zu tabuisieren ist eine Fehlleistung unserer Zivilisation. Im heißen Gürtel der Erde war so etwas unbekannt, bis Diktatoren diese Unsitte zur Anpassung an den Westen zwangsweise einführten. Eine Schande ist dabei auch die Diskussion, ob eine Mutter ihr hungriges Kind in der Öffentlichkeit stillen darf.

Dagegen sollten Jugendliche, die in den Schulen nach der Methode Tuider sexuell verbildet wurden, Schadenersatz vom Staat und der Gender-Professorin einklagen dürfen.

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Sigmar Salzburg
03.01.2023 06.37
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Zuletzt im Naturkundemuseum von Houston

Ägypten erhält fast 2700 Jahre alten Sarkophag-Deckel zurück

Fast drei Meter lang, 90 Zentimeter breit – und 2008 erst gestohlen, dann außer Landes geschafft: Ein Sarkophag-Deckel mit grünem Gesicht ist wieder in Ägypten. Der Außenminister persönlich kam zur Präsentation...

spiegel.de 2.2.2023

Nun, die Buchseiten des althochdeutschen Hildebrandsliedes sind „nur“ halb so alt und wurden 1945 von den USA gestohlen. Sie gelangten nach 1945 als „Kriegsbeute“ in die USA. Die letzte Seite kam erst 1972 wieder zurück nach Deutschland.

Die Benin-Bronzen dagegen wurden jetzt von unseren beiden dümmsten Politisierenden an einen Staat übergeben, der nicht der Rechtsnachfolger des alten Benin ist. Dabei übernahmen sie noch eifrig die Schuld für den kolonialen Raubzug, an dem Deutschland nicht beteiligt war.

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Sigmar Salzburg
23.11.2022 06.33
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Freunde deutscher Museumskultur haben wieder zugeschlagen

Die fast 500 Goldmünzen waren das prunkvolle Aushängeschild des Museums, nun sind sie weg: Unbekannte Einbrecher haben aus dem Kelten-Römer-Museum im oberbayerischen Manching den zwei Jahrtausende alten Goldschatz gestohlen.

Am frühen Dienstagmorgen sei in das Museum eingebrochen worden, sagte ein Sprecher des bayerischen Landeskriminalamts (LKA) in München. Die Vitrine mit dem Schatz sei aufgebrochen und das Gold komplett entwendet worden. „Es war klassisch, wie man es sich in einem schlechten Film vorstellt“, sagte der Sprecher. Wie die Täter die Alarmsysteme ausgeschaltet haben, ist noch unklar...

Unklar ist noch, ob es einen Zusammenhang zwischen dem Goldraub und einem Sabotageanschlag auf einen Technikraum der Telekom in Manching gibt. Einbrecher hatten dort kurz nach Mitternacht mehrere Glasfaserkabel durchtrennt. Die Folge: Bei 13.000 Haushalts- und Firmenkunden der Telekom in der Region fielen Internet und Telefon aus – und damit wohl auch die Alarmverbindung des Museums zur Polizei.

br.de 22.11.2022

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Sigmar Salzburg
09.11.2022 14.00
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Jetzt wird's ernst: Die Regierung will ein Volk in Kiffer-Trance

Christian Ströbele, der linksgrüne Mitgründer der K-Grüppchen-Sammelbewegung „Bündnis 90/Die Grünen“ von 1982 und verurteilte anwaltliche Kommunikator der RAF, popularisierte noch 20 Jahre später sein zweitwichtigstes Lebensziel: „Gebt das Hanf frei!“

[Wiki:]Tatsächlich ist der Ausspruch grammatikalisch inkorrekt. Hanf ist im Deutschen maskulin, dementsprechend hätte es „Gebt den Hanf frei!“ heißen müssen.
Sogleich wurde „Musica“, die abgewirtschaftete „lieblich Kunst*) früherer Jahrhunderte, im Reggae-Stil von Stefan Raab zur Durchsetzung dieser politischen Propaganda eingesetzt:
https://youtu.be/7mo1Vv8v_SQ
Weitere 20 Jahre später konnte sich Ströbele, nachdem das Bunte Kabinett die Macht errungen und die Hanffreigabe eingeleitet hatte, beruhigt zur letzten Ruhe begeben – ein grüner Pyrrhus-Sieg: (Die Welt 5.11.2022).
Zuletzt hatte Ströbele sich noch friedensbewegt zur Ukraine zu Wort gemeldet:
Am 1. Mai 2022 kritisierte Ströbele die Parteispitze der Grünen ... Er betonte, „bei dem Vorgehen, keine Waffen in Krisengebiete zu liefern“, handele „es sich um erprobte, international seit Jahrzehnten anerkannte und auch gute Grundsätze der Friedenspolitik“.
Bis dahin diente die linke „Friedensbewegung“ vor allem der Schwächung des „kapitalistischen“ Lagers. Sollte nun ihr Pazifismus ehrlicher gemeint sein?

*) Die musikalische Struktur hier mit geschriebenem Text:
https://www.youtube.com/watch?v=WjRubw_CE5w
Die Tripla (seconda pars im Sonett)... „Sie frischt das Herz, welchs leidet Schmerz ...“
müßte heute heißen: ... „Hanf stumpft das Hirn in hohler Stirn“

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Sigmar Salzburg
21.10.2022 16.40
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Verleihung des Deutschen Buchpreises:

Kaputte Politik, kaputte „Kultur“

19. Oktober 2022

Von WOLFGANG HÜBNER | Zweifellos war die diesjährige Verleihung des Deutschen Buchpreises an einen Mann, der sich als geschlechtslos empfindet, „Kim de l’Horizon“ nennt und ein Büchlein mit dem Titel „Blutbuch“ der literarischen Welt geschenkt hat, eine dumme dekadente Farce. Aber sie war kein peinlicher Ausrutscher in einem ansonsten intakten Kulturleben, sondern machte deren überaus maroden Zustand nur geradezu erfreulich kenntlich.

Dieser „Blutbuch“-Verfasser, der laut seiner Schreiberei gar nicht genug Männergeschlechtsteile in sich spüren kann, hat den Preis zugesprochen bekommen, weil er durchaus repräsentativ für eine von Steuergeldern hochsubventionierte, vollständig korrumpierte und korrupte Szene ist, deren Hauptbeschäftigung darin liegt, eine ehemalige Kulturnation in aller Welt als Ansammlung von „Buntlandirren“ lächerlich zu machen...

Bei der Verleihungszeremonie im Kaisersaal des Frankfurter Römers saßen ausschließlich Personen, die für sich in Anspruch nehmen, der geistigen und literarischen Elite zuzugehören. Ihr Beifall, ja Jubel bei der Bekanntgabe des Preisträgers, war nichts als das Eingeständnis tiefsten Elends und intellektuellem Selbsthasses....

Deutschland ist in jeder Beziehung ganz unten.

pi-news 19.10.2022

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Sigmar Salzburg
15.10.2022 05.07
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Kunstschwindel

Das Bild »192 Farben« von Gerhard Richter ist am Abend für 20,9 Millionen Euro in London versteigert worden. Das teilte eine Sprecherin des Auktionshauses Sotheby's in Köln mit. Der Schätzpreis des Bildes hatte bei 15 bis 21 Millionen Euro gelegen. Das 1966 in Düsseldorf entstandene Gemälde gilt als Schlüsselwerk des Malers, der einer der teuersten und einflussreichsten lebenden Künstler der Welt ist.

spiegel.de 14.10.2022

Solch schachbrettbunte Farbübungen haben wir im Architekturstudium anfang der 60er massenweise produziert. Welche „Werte“ wir doch damals schließlich entsorgen mußten!

Die Öko-Taliban dagegen achten nichts, nicht einmal van Goghs Bild mit den Symbolblumen der Ökobewegung.

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Sigmar Salzburg
04.10.2022 05.15
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»Nazipropaganda auf schmuddelige Art«

Baselitz fordert Entfernung eines NS-Gemäldes
Die Münchner Pinakothek der Moderne zeigt ein Werk der NS-Kunst in seiner Dauerausstellung. Georg Baselitz, einer der bedeutendsten deutschen Künstler, ist empört.

spiegel.de 3.10.2022

Ausgerechnet der Modernist, der sich mit dem Skandal um das Schmuddelbild „Lange Nacht im Eimer“ den Einstieg in den „modernen“ Kunstzirkus verschafft hat, beklagt sich über einen ähnlichen Konjunkturritter in der Nazizeit.

Nach Dürer ist die Aufgabe der Malerei, das Bild der Menschen zu bewahren und die Erzählungen der Bibel zu verbildlichen. Fotografie und Kino haben den Malern ihren Existenzgrundlage entzogen.

Prof. Georg Hoeltje (1906-1996), Kunsthistoriker, meinte in einer seiner Vorlesungen, man solle die Malerei als eine Art Sport weiter betreiben. Tatsächlich aber ist der Kunstbetrieb zu einem Wettbewerb von Gag-Spezialisten geworden.

Obwohl an meinen vier Wänden einige Bilder von Gegenwartskünstlern hängen, würde ich weder einen Baselitz noch einen Adolf Ziegler täglich vor Augen haben wollen.

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Sigmar Salzburg
06.06.2022 11.41
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„Bordesholmer Altar“

Geburtstag eines ungewöhnlichen Kunstwerks
05. Juni 2022

Karlheinz Weißmann

Mit dem Pfingstfest enden in Schleswig die Veranstaltungen aus Anlaß des 500. Jahrestags der Fertigstellung des „Bordesholmer Altars“. Sie haben die Existenz eines der ungewöhnlichsten und schönsten Kunstwerke Norddeutschlands wieder ins Gedächtnis gerufen. Die „Großtat“ (Horst Appuhn) des Holzbildhauers Hans Brüggemann erhebt sich auf einer Höhe von mehr als zwölfeinhalb Metern. In einem aufwendigen architektonischen Rahmen zeigt der Altar 392 aus Eiche geschnitzte Figuren. Zu seinen Besonderheiten zählt, daß er niemals farbig gefaßt wurde. Solche Monochromie war ein Stilmittel, das seit dem 15. Jahrhundert einige Künstler – der bekannteste dürfte Tilman Riemenschneider gewesen sein – anwendeten, und das dazu zwang, besonders sorgfältig und detailliert zu arbeiten und dem Material selbst alles an Ausdrucksmöglichkeiten abzugewinnen.

Bordesholmer Altar
Foto: Karlheinz Weißmann

Der Bordesholmer Altar war aber nicht nur in formaler Hinsicht, sondern auch im Hinblick auf das Bildprogramm ungewöhnlich. Sein Name erklärt sich daher, daß er ursprünglich durch Herzog Friedrich I. von Schleswig-Holstein, nachmals König von Dänemark und Norwegen, für die Kirche des Augustiner-Chorherrenstifts Bordesholm gedacht war und erst 1666 an den Dom in Schleswig kam...

... weiter in jungefreiheit.de 5.6.2022.

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Sigmar Salzburg
15.04.2022 08.07
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Gleichmacherei – ein sozialistisches Kulturprinzip

Der Klavier-Kabarettist Bodo Wartke überschreibt sein Programm vom letzten Dezember listig mit:

Black Keys Matter
– Mit Zwölftonmusik zu einer besseren Gesellschaft


Begleittext: Klassische Musik ist sehr europäisch geprägt. Als der Komponist Arnold Schönberg vor einhundert Jahren die Zwölftonmusik erfand, verhalf er allen Tasten auf dem Klavier zur Gleichberechtigung und befreite damit die Musik aus der Umklammerung des Quintenzirkels. Für das ungeschulte Ohr ist Zwölftonmusik jedoch nicht gerade eingängig. Genau das ändert Bodo Wartke in seinem Beitrag zur TEDxMünster. Er erklärt das Konzept der Zwölftonmusik, zeigt ihre revolutionäre Kraft und öffnet uns mit einem Augenzwinkern eine Tür zu dieser Musik.

https://youtu.be/g_foEjGwdmk
Um 1600 reifte die Erkenntnis, daß alle europäischen Tonarten der Musik annähernd mit einer gleichstufigen chromatischen Kompromißtonleiter von zwölf Tönen darstellbar sind – auf Kosten einer Reinheit vor allem der Terzen. Nach dieser erzwungenen Gleichheit aller Töne trat nach 1900 auch der Wunsch auf, die völlige Gleichheit ihrer Verwendung zu erzwingen.

Arnold Schönbergs Idee war nun die Vorschrift, daß alle zwölf Töne der Tonleiter erklungen sein mußten, bevor der erste Ton wiederverwendet werden durfte. In der Poesie hätte das etwa einer Vorschrift entsprochen, Gedichte nur in Kreuzworträtselform zuzulassen. Damit machte er jeden musikalischen Gedanken der letzten 3000 Jahre unmöglich, garantierte aber zunächst die absolute Neuheit – bis die Epigonen auch dieses Feld erobert hatten.

Ob Schönbergs Werk den erstrebten Ewigkeitswert in der Kunst erlangt hat, mag die Geschichte zeigen. Dabei war ihm der musikalische Sonderling Joseph Matthias Hauer mit der Zwölfton-Idee 1919 ein wenig zuvorgekommen. – Richard Strauss hatte schon 1896 in seiner sinfonischen Dichtung „Zarathustra“ für seine Fuge zur „Wissenschaft“ ein 12töniges Thema verwendet, allerdings mit der nach der Zwölfton-Ideologie frevelhaften Wiederholung der Töne C und G.

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Sigmar Salzburg
15.01.2022 18.35
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Taliban verbrennen öffentlich Musikinstrumente

In Afghanistan hat in sozialen Medien ein Videoclip für Aufsehen gesorgt, der militant-islamistische Taliban beim Verbrennen von Musikinstrumenten zeigen soll. In dem Clip ist zu sehen, wie die Islamisten zwei in der Nähe der Flammen stehende Musiker beleidigen. Die Künstler werden von einer umstehenden Menschenmenge ausgelacht und gefilmt. Die Taliban sehen das Musizieren als unislamisch an...

„Dieses Video dokumentiert die barbarische Haltung der Taliban gegenüber Musikern und Musik in Afghanistan, wo Musik verboten ist“, schrieb der im Exil lebende Gründer des Afghanischen Nationalinstituts für Musik Ahmad Sarmast zu den Aufnahmen bei Twitter.

welt.de 15.1.2022

Der historische Vordere Orient war einst Entstehungsort vieler Formen von Musikinstrumenten, vor allem auch von Streichinstrumenten. Die Taliban schaffen nun das, was Mohammed nie gelungen war.

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Sigmar Salzburg
13.01.2022 09.38
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Annette von Droste-Hülshoff

Der Literaturkritiker Marcel Reich-Ranicki (1920-2013) hatte angeekelt geäußert, er wolle die klassische deutsche Literatur nicht in Reformschreibung lesen. Dem würde er aber heute nicht entkommen – und schon gar nicht, wenn er einem der deutschen Zwangsgebührensender ausgeliefert wäre, zum Beispiel dem Deutschlandfunk:

Vor 225 Jahren geboren
Annette von Droste-Hülshoff – Vorbotin der Moderne

Zu Lebzeiten blieb das „Freifräulein“ kaum bekannt – doch ihre Gedichte und die Novelle „Die Judenbuche“ machten Annette von Droste-Hülshoff später zu einer der bedeutendsten deutschen Schriftstellerinnen des 19. Jahrhunderts. Vor 225 Jahren wurde sie geboren.
Von Christian Linder | 10.01.2022

... Droste zog [1826] in das gut vier Kilometer entfernte Rüschhaus, einem zum Landgut ausgebauten ehemaligen Bauernhof.
Ihr Wohnzimmer, zugleich das Arbeitszimmer, „Schneckenhäuschen“ genannt und Ort mancher „durchwachten Nacht“:

Vom Taue wach geküsst,
Das Dunkel fühl‘ ich kühl wie feinen Regen.
...

Nun muss ich sitzen so fein und klar,
Gleich einem artigen Kinde,
Und darf nur heimlich lösen mein Haar/ Und lassen es flattern im Winde!


Bis das artige Kind sich auf einmal radikalisierte: „so steht mein Entschluss fester als je, nie auf den Effekt zu arbeiten und unsre blasierte Zeit mit dem Rücken anzusehn.“

Lyrik Lost in Münsterland?
... Auch die Fremdheit der eigenen Person, – da genügte ein Blick in den Spiegel:

Es ist gewiss, du bist nicht Ich,
Ein fremdes Dasein,
… Voll fremden Leides, fremder Lust ...


... Nach ihrem Tod 1848 im Alter von 51 Jahren in Meersburg am Bodensee, wo sie die letzten Jahre bei ihrer Schwester lebte, dauerte es nicht einmal hundert Jahre, bis Annette von Droste-Hülshoff eine der – bis heute – meistgelesenen deutschen Schriftstellerinnen des 19. Jahrhunderts geworden war und begriffen wurde, dass sie mit ihrem magischen Realismus die Moderne angekündigt hatte.

deutschlandfunk.de 10.1.2022
Zu welchem „Wokuspokus“ der „woke“ deutsche Zwangskulturbetrieb noch fähig ist, konnte man schon vor zwei Jahren im Deutschlandfunk miterleben:
Droste-Festival auf Burg Hülshoff
„Wie weiblich muss eine Frau sein?“

Ein Kunstfestival auf Burg Hülshoff feiert Annette von Droste-Hülshoff als Vorreiterin des Feminismus. „Sie hat in ganz jungen Jahren schon damit begonnen, sich hinaus zu wagen mit Positionen, die unbequem waren“, sagte Kurator Jörg Albrecht im Dlf. Auf dem Programm steht unter anderem ein „klitorianisches Lesezimmer“.

Jörg Albrecht im Gespräch mit Änne Seidel | 03.07.2019
...
Seidel: ... Wer sind diese Erbinnen von Annette von Droste-Hülshoff?

Albrecht: Ich nehme mal die Beispiele, die wir jetzt heute bei der Eröffnung haben werden. Das sind zwei Eröffnungsrednerinnen, nämlich Eva Meyer und Sharon Dodua Otoo, die uns zwei Texte mitbringen werden, die unterschiedlicher gar nicht sein könnten. Sharon Dodua Otoo spricht eigentlich darüber, wie weiß das Erbe von Droste-Hülshoff auch ist. Sie als „Künstlerin of Colour“ beschäftigt sich natürlich sehr stark damit ...

Seidel: ... Sie laden zum Beispiel ein ins „klitorianische Lesezimmer“. Das ist doch jetzt schon ein gewagter Schritt von der praktizierenden Katholikin Annette von Droste-Hülshoff hin zu Veranstaltungen mit solchen Titeln, oder?

Albrecht: Ja, natürlich. Aber wir sind ja nun mal auch weiter, als vor 200 Jahren die Droste'sche Gesellschaft war ... Dieses „klitorianische Lesezimmer“ wird das machen. Es wird eine Rauminstallation sein, die – natürlich fiktiv – die beiden Teenager-Zimmer von Annette und ihrer Schwester Jenny rekonstruiert und da auf die Klitoris fokussiert und sagt: Was bedeutet so ein Geschlechtsorgan, ... Aber wie kann vielleicht so ein Organ selber auch lesen?...
.
„Wir benutzen gern das Gendersternchen“

Albrecht: ... Wir benutzen gern das Gendersternchen, und so ist es auch gemeint. Wir haben Leute im Festival, die nicht nur weiblich sind, und auch nicht Leute, die nur männlich sind, sondern auch Menschen dazwischen. Das ist wirklich wichtig zu wissen, dass es natürlich um alle Geschlechter geht. ... Gerade jetzt in Zeiten, in denen einige Gruppen der Gesellschaft auch wieder ganz weit zurück wollen, ist es doch ganz gut, entschieden nach vorne zu gucken und zu sagen: Ja, genau dahin wollte Annette von Droste-Hülshoff in ihrem Schaffen auch.

deutschlandfunk.de 3.7.2019
Eine zugelaufene Quotennegerin muß jetzt schon obligatorisch ihren Senf zu Droste-Hülshoff dazugeben – die „Neger“ vielleicht gerade mal sprichwörtlich kannte, wie sie in ihrer zierlichen Kurrentschrift vermuten läßt:
An August v. Haxthausen. – Rüschhaus 1841 Juli 20.

Lieber August!
Schreiben hätte ich längst sollen, das ist gewiß, und wenn ich einige Hoffnung auf ein günstiges Resultat hätte, so würde ich versuchen, mich weiß zu waschen; da ich es aber höchstens vom Mohren bis zum Neger bringen würde, gebe ich dieses ohne Weiteres auf und mich Deiner angeborenen Gnade gefangen...

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Sigmar Salzburg
11.01.2022 09.57
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Heinrich Schliemann

Am 6. Januar vor 200 Jahren wurde Heinrich Schliemann geboren. Er verwendete nach einer erfolgreichen Kaufmannskarriere sein Vermögen darauf, die Stätten der homerischen Geschichten aufzufinden, wie er sie in seiner Jugend kennengelernt hatte. Daniela Albat schreibt in „scinexx“:

Anfangs noch als Amateur belächelt, gilt Heinrich Schliemann heute als ein Pionier der modernen Archäologie und der wissenschaftlichen Grabungstechnik.
Daß sich Schliemann dabei in den Schichten irrte, ändert nichts an der Großartigkeit seiner Entdeckungen. Dazu zitiert die Autorin den Arzt und Anthropologen Rudolf Virchow (in seiner seit 1996 verfremdet erscheinen sollenden Orthographie):
„Es mag sein, daß seine Voraussetzungen zu kühn, ja willkürlich waren, daß das bezaubernde Gemälde der unsterblichen Dichtung seine Phantasie zu sehr bestrickte, aber dieser Fehler des Gemüts (…) enthielt doch auch das Geheimnis seines Erfolgs. (…) Noch heute würde die gebrannte Stadt in der Verborgenheit der Erde ruhen, wenn nicht die Phantasie den Spaten geleitet hätte“, formulierte einst sein Zeitgenosse Rudolf Virchow.

scinexx.de 10.1.2022
Noch vor kurzem wurde am Hügel Hisarlik ein Ring mit luwischen Schriftzeichen gefunden. In der Bronzezeit war Kleinasien von Völkerschaften indoeuropäischer Zunge besiedelt. Dann kolonisierten es die verwandten Griechen, und schließlich blieb es Teil des römischen Imperiums noch das ganze erste nachchristliche Jahrtausend – bis es die Türken an sich rissen. Schliemanns Geburtstag war daher für die zur neuen „Wokeness“ herabgesunkene „Zeit“ der Anlaß zur deutschen Selbstkasteiung, weil er einige Stücke abendländischer Kulturgeschichte an sich genommen hatte:
Heinrich Schliemann: Ein deutscher Held und Räuber

Der Hobby-Archäologe Heinrich Schliemann log, betrog und trickste – und schaffte, was niemand für möglich hielt: Er grub das antike Troja aus. Seine Funde nahm er einfach mit. Ein Porträt zum 200. Geburtstag

Von Moritz Aisslinger

Er hatte europäische Hochkulturen entdeckt und Goldschätze und Königsgräber und Troja. Er war rastlos gewesen und rücksichtslos und getrieben, einundzwanzigsprachig und kleinwüchsig und Halbwaise und unendlich reich. Ein glücklicher Mensch war er nicht gewesen. Und nun war er tot. Heinrich Schliemann lag am 4. Januar 1891 aufgebahrt in seiner Stadtvilla in Athen...

Staatsoberhäupter aus der ganzen Welt hatten kondoliert. Der Deutsche Kaiser Wilhelm II. hatte einen prachtvollen Kranz geschickt, im Namen des deutschen Volkes. Der griechische König und sein Kronprinz hielten Totenwache. Der Sarg wurde auf einen Wagen gelegt. Acht schwarze Pferde zogen den Leichnam zum Ersten Athener Stadtfriedhof...

zeit.de 6.1.2022
Sic transit gloria mundi, und wieder wurde ein großer Deutscher als schäbiger Kleinkrimineller und Räuber von Kulturgütern entlarvt.

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Sigmar Salzburg
29.12.2021 14.34
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Absolutes Gehör

Um 1980 besuchte Käte van Tricht, damals Organistin am Bremer Dom, eins unserer Konzerte und wunderte sich zum Schluß: „Im Programm steht Sinfonia in D-Dur, ich höre aber immer nur Des!“ Wir hatten alter Stimmung gespielt (Kammer-A 415 Hz), weil man die früheren Darmsaiten der Instrumente nicht so hoch ziehen konnte wie die heutigen stählernen.

Vor ein paar Jahren scheiterte ein Musikvorhaben am absoluten Gehör einer Sängerin, die nicht imstande war, Lieder vom Blatt zur Stimmung der Laute einen halben Ton tiefer abzusingen.

Der musikbegabte Physiker Max Planck habe ähnliche Schwierigkeiten gehabt, schreibt nun die FAZ. Damit leitet sie ihre weihnachtliche Erbauung ein und befaßt sich dann mit der wissenschaftlichen Untersuchung dieser Begabung:

Das absolute Gehör ist eine Gabe – und eine Last
( faz.net 24.12.2021).
Der Neurowissenschaftler Lutz Jäncke habe je 50 Absoluthörer, 50 Normalmusiker und 50 Laien radioencephalographisch untersuchen lassen und hirnorganische Funktionsunterschiede festgestellt.

Es verwundert dabei doch, daß eine zwei Jahre frühere ganz ähnliche Untersuchung von Larissa McKetton nicht erwähnt wird:
„Das absolute Gehör ist mit einer Reihe von morphologischen Veränderungen im Gehirn verknüpft“, erklären Larissa McKetton und ihre Kollegen von der York University in Toronto...

Um dieser Frage auf den Grund zu gehen, führten die Forscher ein Experiment mit 61 Freiwilligen durch. Ein Drittel waren Musiker mit dem absolutem Gehör, 20 waren Musiker mit nur relativem Gehör und 20 weitere Probanden waren Laien ohne musikalisches Training. Alle Teilnehmer unterzogen sich einem Hirnscan mittels funktioneller Magnetresonanztomographie (fMRT)... bei den Musikern mit dem absoluten Gehör ... reagierte ein deutlich größerer Hirnbereich auf die Tonfolgen.

„Anatomisch gesehen waren sowohl die primäre Hörrinde als auch der rostrale Bereich des auditiven Cortex bei den Musikern mit absolutem Gehör signifikant größer“, berichten McKetton und ihre Kollegen...

Larissa McKetton (York University, Toronto) et al., Journal of Neuroscience, doi: 10.1523/JNEUROSCI.1532-18.2019

wissenschaft.de 12.2.2019
Dennoch meint Lutz Jäncke, daß Wolfgang Amadeus Mozart und seine Schwester „Nannerl“ ihre Fähigkeiten hauptsächlich durch den eisernen Drill ihres Vaters erlangt hätten. Das glaube ich nicht. Wo keine Begabung ist, nützt auch der beste Drill nichts. Es müssen aber vom Absoluthörer in der Jugend die einzelnen Töne wie die Wörter einer Sprache erlernt werden. Wechselt man die Stimmhöhe, dann müssen sie aufs neue verinnerlicht werden.

Daß unter den ostasiatischen Tonsprachlern 50 Prozent Absoluthörer zu finden seien halte ich für übertrieben. Gewiß wird ihnen ihr für Tonhöhen feiner geübtes Gehör hilfreich sein. Aber nur der Nachweis organisch-neurologischer Verschränkung kann hier den letzten Beweis erbringen, daß sie nicht bloß die Psychologen mit ähnlichen Fertigkeiten überlisten.

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Sigmar Salzburg
24.12.2021 13.20
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Weihnachtsgrüße – wie vor fünf Jahren

Was vom Christentum bleibt, ist die Musik und das Kirchengeläut. Das sollte unter Kultur- und Denkmalschutz gestellt werden, auch wenn es fundamentalistischen Atheisten und Islamisten nicht gefällt. Seit dem Mittelalter erhielten die europäischen Kirchen große Glockengeläute. Berühmt war das Geläut zu Speyer, das auch den Komponisten Ludwig Senfl (1490-1543) zu einem tonmalerischen sechsstimmigen Satz anregte.



Der Text dazu lautete in der damaligen (ss-reformfreien) Rechtschreibung:

Das Geläut zu Speyer

[Primus discantus] Nun kumbt hierher all und helft mir einmal, in diesem Saal, wem’s Läuten g’fall’ und siecht an bald, treibt wenig G’schall, Gling, glang... Nit irret mich, sunst hör’ auf ich. Flux fu der dich. Gling, glang... Ich mag nicht läuten lang. Gling, glang... Bitt’ ich mir sag’, was ist für Tag, daß man so läut’. Gling, glang... Solch’s G’läut macht mich betör’n, ich mag mich selbst nit hörn. Schau’ eben auf, zeuch gleich mit auf. Gling, glang... Nun läut’ zam in Gottes Nam. Wer kommen will, darf G’läuts nit viel, mag hertreten ungebeten zue der Metten.

[Secundus discantus] Gling, glang... Laßt mehr angeh’n, da müeßt ihr zue mir herstehn, Gling, glang... Mit unsern Glocken laßt zammenlocken, ziecht unerschrocken. Gling, glang... Wiewohl zwar Andacht bloß Gott’sdienst ist groß geet über ’s G’läut’ am Kirchtag heut’. Gling, glang... Die Schuler kommen schon, Glocken brummen habt viel Singens, gilt Anbringens, so Pfarrer aufsteht, gen Opfer geht.

[Altus] Kumbt her all, kumbt her, und helft mir, Meßner. Ziecht an, ziecht an, wehr mag und kann. Zue dem Fest, tue das Best’. Drumb ich bitt’, spar euch nit. Jedermann soll hergon. Laßt aufgahn, nicht klagt’ an, noch nicht fliecht, ziecht an, ziecht, streckt die Arm’, macht euch warm. Gling, glang... So Hans und Paul, ziecht seid nit faul. Wie schnauft ihr mit dem Maul? Gling, glang... Nit ziecht so schnell, so klingt’s baß hell. So fein greift drein. Gling, glang, mar mir maun, bum... Nun läut’ zammen in Gott’s Namen, Wer will kummen, hat’s vernummen. An dem Fest heut’ hab’ wir lang g’läut. Mur maun.

[Tenor] Mur, maun... Nun kumbt, ihr Knaben all, greift an und läut’ einmal, daß Glockschall’. Mar mir mur maun... Streck’ an, streck’ an, was ein jeder mit der Macht kann. Mar mer mur maun, gling, glang... Seht zue mit und klenkt mit. Mur maun, gling glang... So läut’ guet Ding, daß’s tapfer kling’, Maus, her an Ring, das Opfer bring’, weil man das Amt singt. Mar mer mur maun.

[Tenor secundus] Mir, mur, maun... Ziecht an, lieben gesellen, die mit mir läuten wöllen. Mir, mur, maun, Nu zue diesem Fest tuet allsambt das Best’, nehmt hin Strick’ und Seil, zeicht an resch, mit Eil’. Mur maun... So tuet zammsteh’n, last’s wohl aufgeh’n, daß so viel zwen. Gling glang... Jan’s auch anfang’s. Jetzt klingt’s wohl und geht ganz recht. So, so mein Knecht. Mur maun... Hui, nun läut’ zusamm in Gottes Nam’. Wer kumbt, der kumbt, Hans, tue dich munter umb, daß Glock’ entbrumm und schau’ mit zue, daß’s Seil nit brechen tue. Mur maun...

[Bassus] Mur, maun, mur, maun, mur, maun, bom, mur, maun, bom; mur, maun, bom, mur, maun, bom, mur, maun, bom, mur; maun, bom, mur, maun, bom, mur, maun, bom, mur, maun; bom ...

Allen ein besinnliches Weihnachtsfest!

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Sigmar Salzburg
27.11.2021 06.03
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Verschüttete Prachtmeile in Luxor freigelegt

Die Sphinx-Parade

Sie ist 2700 Meter lang und von mehr als 1300 Statuen gesäumt: Die weltweit einzigartige Allee im oberägyptischen Luxor wird feierlich eröffnet – und soll helfen, den Tourismus im Land wiederzubeleben...

Luxor am rechten Nilufer, erbaut auf dem Gebiet der antiken Stadt Theben, ist Unesco-Weltkulturerbe und schon lang ein Touristenmagnet. Der um 1380 vor Christus erbaute Tempel zu Ehren der Gottheit Amun zählt zu den besterhaltenen Bauwerken, die das ägyptische Altertum zu bieten hat. Auf der linken Nilseite liegt in staubige Felsen gebettet das Tal der Könige und Königinnen. Der britische Archäologe Howard Carter hatte hier vor 100 Jahren das Grab Tutanchamuns entdeckt und damit sozusagen die Kronjuwelen der Ägyptologie...

Luxor hat nun eine Sehenswürdigkeit mehr. Die 2700 Meter lange Allee, die mehr als 1300 unterschiedlich gut erhaltene Sphinxen zählt, könnte sich zur neuen Hauptachse für Touristen entwickeln. Jahrzehnte lag sie verschüttet. Im alten Theben fand hier wohl die Prozession zum Opet-Fest statt, eine Feier der jährlichen Nil-Überschwemmung, die das Land erneuerte und wieder fruchtbar machte...

spiegel.de 26.11.2021

Als einer der ersten freute sich Hamed Abdel Samad über die neue Kulturattraktion. Er kann sich mit Recht als Nachfahre einer viertausendjährigen Kultur fühlen.

Kürzlich wurde nachgewiesen, daß die alten Ägypter genetisch eng verwandt mit den Völkern des Nahen Ostens waren, sie also eine Exklave Eurasiens auf afrikanischem Boden bildeten. Die Denunziation, daß die heutigen Hellhäutigeren von den Kreuzrittern abstammten, worunter Hamed in seiner Schulzeit gelitten haben will, ist also unbegründet. In seinem „fisbuk“-Auftritt ließ er seine Einstellung zum späteren „Kulturwandel“ in einer angehängten Karikatur durchblicken:




„Tal der Könige“ 230.000 Ergebnisse (Google)
„Tal der Könige und Königinnen“ 2.590 Ergebnisse
Hatschepsut ist wohl die einzige Regentin dort!

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