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Schleswig-Holsteinischer Elternverein e.V.
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Kevin Kraus
11.01.2018 11.19
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Astrid Schulz an Eltern im SHEV

[SHEV] INTEGRATION? – Kriminalitätsstudie: Islamistische Tendenzen im Klassenzimmer // Derzeit kommen Kinder aus IS-Gebieten ... Heute 16:23 Uhr

Kriminalitätsstudie: Islamistische Tendenzen im Klassenzimmer

Von Marcel Leubecher, Ricarda Breyton | Stand: 10.01.2018 07:52 Uhr

Bei einer Kriminalitätsstudie zeigt sich: Von rund 300 befragten muslimischen Schülern der neunten Klasse in Niedersachsen kann sich jeder Dritte von ihnen gut vorstellen, selbst für den Islam zu kämpfen und sein Leben zu riskieren.

Quelle: WELT/Christin Brauer
Bei einer Befragung in Niedersachsen befürworten acht Prozent der muslimischen Schüler die gewaltsame Ausbreitung der Terrormiliz Islamischer Staat. Einige zeigen sogar Sympathie für Terroranschläge.

Die brisante Erkenntnis versteckt sich in Kapitel 4, Unterpunkt 1. „Extremismus und fundamentalistischer Islamismus“ lautet die Zwischenüberschrift des wenige Seiten umfassenden Absatzes. Er ist Teil der in der vergangenen Woche veröffentlichten Studie zu Ursachen von Zuwanderkriminalität, die der Kriminalwissenschaftler Christian Pfeiffer leitete.

Pfeiffer, der im Auftrag des Bundesfamilienministeriums forschte, untersucht in seiner Arbeit vor allem den Zusammenhang von Gewalttaten und Zuwanderung. Darin berichten die Autoren unter anderem auch über bislang nicht öffentlich präsentierte Ergebnisse einer 2015 repräsentativ durchgeführten Schülerbefragung. Sie weist auf einen beachtlichen Anteil muslimischer Schülern hin, die islamisch motivierte Gewalt und Terror begrüßen.

Seit 1998 befragt das Kriminologische Forschungsinstitut Niedersachsen (KFN) regelmäßig niedersächsische Schüler zu Kriminalität – 2015 wurden erstmals auch Daten zu islamistischen Einstellungen erhoben. Befragt wurden 10.638 Jugendliche der neunten Jahrgangsstufe, 500 von ihnen gaben an, muslimischen Glaubens zu sein. Dabei nahmen nicht alle Muslime zu allen ihnen präsentierten Aussagen Stellung – rund 280 von ihnen gingen jeweils auf sie ein. Die Autoren verweisen darauf, dass die Gruppe vergleichsweise gering sei, dennoch halten sie die Ergebnisse für berichtenswert.

Jeder Dritte würde für den Islam kämpfen

Die Auswertung ergab: Jeder Dritte (29,9 Prozent) der muslimischen Schüler, die Angaben machten, kann sich „gut vorstellen, selbst für den Islam zu kämpfen und mein Leben zu riskieren“. Der Aussage „Die islamischen Gesetze der Scharia, nach denen zum Beispiel Ehebruch oder Homosexualität hart bestraft werden, sind viel besser als die deutschen Gesetze“ stimmten 27,4 Prozent zu.

Auffallend ist, dass in relevanter Größenordnung sogar die sunnitische Miliz Islamischer Staat (IS) und Terroranschläge begrüßt werden. So finden es 8,0 Prozent der antwortenden jungen Muslime richtig, dass ihre Glaubensbrüder im Nahen Osten versuchen, durch Krieg einen Islamischen Staat zu gründen; 3,8 Prozent bejahten gar den Satz: „Muslimen ist es erlaubt, ihre Ziele notfalls auch mit terroristischen Anschlägen zu erreichen.“ In der Zeit, zu der die Schüler befragt wurde, erlebte der IS gerade eine Hochphase.

Ein knappes Fünftel stimmte der Aussage zu: „Muslime werden auf der ganzen Welt unterdrückt; dagegen müssen sie sich mit Gewalt zur Wehr setzen“ (19,8 Prozent). Fast ebenso viele bejahten den Satz „Es ist die Pflicht jedes Muslims, Ungläubige zu bekämpfen und den Islam auf der ganzen Welt zu verbreiten“ (18,6 Prozent). Ein knappes Fünftel fand auch, dass „gegen die Feinde des Islams“ mit aller Härte vorgegangen werden müsse (17,7 Prozent). Tendenziell war die Zustimmung bei den männlichen Schülern etwas höher als bei den weiblichen – die Unterschiede waren aber nicht signifikant.

Nun können extremistische Einstellungen nicht direkt gemessen werden – Sozialforscher können lediglich Aussagen über Einstellungen möglichst repräsentativ erheben. So ist zum Beispiel denkbar, dass Schüler, die Gewalt begrüßen, dies in einer Befragung lieber für sich behalten. Es ist aber auch denkbar, dass Schüler in einem solchen Fragebogen besonders provokant wirken möchten und entgegen ihrer Intention radikale Ansichten ankreuzen.

Thomas Bliesener, Direktor des KFN, sagte dazu der WELT, in der Vergangenheit sei „in ähnlichen Schülerbefragungen eher ein Hang zur Übertreibung feststellbar“ gewesen. Laut dem Kriminologen dürfe man die Ergebnisse der Befragung also „nicht überbewerten, aber auch nicht herunterspielen“.

Auf die Frage der WELT, ob die Befragungsergebnisse aus dem Jahr 2015 den Sicherheits- und Kultusbehörden übermittelt wurden, oder ob diese auch erst in der vergangenen Woche durch die Veröffentlichung der Gewaltstudie davon erfahren habe, sagte Bliesener: „Die Befunde wurden schon verschiedentlich bei Seminaren diskutiert, auch im Beisein von Mitarbeitern der Sicherheitsbehörden.“

Niedersachsen setzt auf Prävention

Das Kultusministerium teilte auf Anfrage mit, die Studie derzeit „intensiv“ auszuwerten. „Die Präventionsarbeit genießt in Niedersachsen einen hohen Stellenwert“, sagte ein Sprecher. Man arbeite im schulischen Bereich „auf allen Ebenen“ daran, „Radikalisierungen im Vorfeld zu begegnen.“ Die von der KFN für die Studie befragten 500 Muslime stammten hauptsächlich vom Balkan, aus dem Libanon, Syrien, dem Iran, dem Irak und Pakistan. Die meisten, 289, waren türkischer Herkunft.

Für Türkeistämmige aller Altersgruppen gibt es auch eine repräsentative Studie. Das Exzellenzcluster „Religion und Politik“ der Universität Münster ließ für sie 2016 eine der bisher umfassendsten Befragungen türkischstämmiger Einwanderer über Integration und Religiosität durchführen.

Damals zeigte ein nicht geringer Anteil der Befragten Sympathie für islamistische Aussagen. Dem Satz „Muslime sollten die Rückkehr zu einer Gesellschaftsordnung wie zu Zeiten des Propheten Mohammeds anstreben“ stimmten in der von Emnid erhobenen Umfrage 32 Prozent „stark“ oder „eher“ zu. Ein beachtlicher Anteil, nämlich jeder Fünfte, teilte die Auffassung: „Die Bedrohung des Islam durch die westliche Welt rechtfertigt, dass Muslime sich mit Gewalt verteidigen.“


https://www.welt.de/politik/deutschland/article172327527/Kriminalitaetsstudie-Islamistische-Tendenzen-im-Klassenzimmer.html

--
Astrid Schulz-Evers
Vorsitzende des Schleswig-Holsteinischen Elternvereins e.V.
Bürgermeister-Kinder-Str.9
24306 Plön am See


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Kevin Kraus
08.01.2018 15.10
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Astrid Schulz an Eltern im SHEV

Altersfrage bei Flüchtlingen : Kinder mit Bärten

• Von Lydia Rosenfelder

• -Aktualisiert am 07.01.2018-14:59

Umstritten: In den vergangenen Tagen wurde heftig über die Altersprüfung von Flüchtlingen debattiert. Bild: Andreas Mueller

Ein 19 Jahre alter Junge gibt an, zwölf zu sein. Er geht zur Schule, dealt mit Drogen, verprügelt Mitschüler. Solche Extremfälle lassen sich jedoch verhindern.

Er hatte Bartwuchs, trug Anzüge und Parfum. Er war zwar nicht sehr groß, aber doch ein ausgewachsener Mann. In der Schule war allen klar, dass er nicht zwölf Jahre alt ist. Aber seine Familie hatte es im Asylverfahren so angegeben. Geburtsdatum 1. 12. 2004. Wahrscheinlicher war, dass er schon volljährig war. Am Nikolaustag im Jahr 2016 kam er zum ersten Mal zum Unterricht. Die Oberschule im Süden Berlins war seine sechste Station. Warum er so oft die Schule gewechselt habe, wurde er gefragt. Er sei oft umgezogen.

Schon am ersten Tag stürmte er mitten im Unterricht aus dem Klassenzimmer. Er war aggressiv, aber auch sehr manipulativ. Er berichtete von seinem „Schultrauma“: Bomben hätten seine Schule im irakischen Mossul getroffen. Er kam nur unregelmäßig zum Unterricht und nutzte die Schule, um Drogen zu verkaufen. Immer warteten Leute auf ihn, immer tauschte er etwas aus und ließ sich von den Lehrern nicht erwischen. Er war oft zugekokst, hatte Mädchen und drei Rechtsanwälte.

Das ging so weiter, bis der Krankenwagen vor der Schule stand.

Schlägerei.
Drei Schüler waren bereit, gegen Abbas R. auszusagen. Welche Waffen er stets mit in die Schule brachte zum Beispiel: Schlagring, Schlagstock, Elektroschockgerät, Messer und Pfefferspray. Wie er andere Schüler angegriffen hat. Die Zeugen waren auch Flüchtlinge, zwei afghanische Jungs und ein ägyptisches Mädchen. Abbas war nach der Schlägerei selbst verletzt und lag im Krankenhaus. Er saß mit dem Handy im Bett und drohte seinen Mitschülern, wollte sie von ihrer Zeugenaussage abbringen. Die gesamte Flüchtlingsklasse war wochenlang völlig aufgelöst, an Unterricht nicht zu denken.

Fast 100 Einträge in der Polizeiakte


Die Polizei kannte Abbas. Er hatte fast hundert Einträge. Darunter gewerblichen Drogenhandel und Körperverletzung. Polizisten kamen auch an die Schule. Ob er wirklich zwölf Jahre alt sei? Die Lehrer: Natürlich nicht. Aber wie alt war er? War er strafmündig, also mindestens vierzehn? Als er im Krankenhaus war, hätte man eine medizinische Altersbestimmung machen können. Hätte. Das Jugendamt, so heißt es, war nur dann hilfreich, wenn es um Schulmaterialien ging.

Abbas war dann nicht mehr an der Schule. Er machte ein Praktikum in einem Steakhouse. Dort wurde er im Mai 2017 gemeinsam mit seinem Vater festgenommen. Der Generalbundesanwalt teilte mit: Ihnen wird vorgeworfen, als Mitglieder des „Islamischen Staats“ im Irak Kriegsverbrechen begangen zu haben. Das wahre Alter von Abbas wurde medizinisch ermittelt. Er war volljährig.

Die extreme Geschichte von Abbas zeigt, wie in der Asylpolitik in Deutschland geltendes Recht außer Kraft gesetzt wird. Die Familie behauptete bei der Einreise einfach, Abbas sei 2004 geboren. Und das wurde so akzeptiert.
Das war im Jahr 2015 ... .

[... weiter bei faz.net:]

http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/altersfrage-bei-fluechtlingen-kinder-mit-baerten-15377977.html?printPagedArticle=true#pageIndex_0


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Kevin Kraus
07.01.2018 19.59
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Dr. Ulrich Kliegis an SHEV

Re: [SHEV] [G9-SH] Das liebe Geld.... Heute 11:55 Uhr
Von:
Ulrich G. Kliegis
An: Initiative G9-jetzt!
Kopie: eltern_in_sh@elternverein-sh.de


Moin,
rechnen wir mal weiter: Mit so vielen (und hoffentlich guten und mit sinnvollen
Aufgaben betreute) Lehrern werden unsere Kinder um einen Faktor X besser
ausgebildet, erzeugen so ein wesentlich (n^X) höheres Bruttosozialprodukt, woraus
über Steuern die Fehler der Vergangenheit, das immense Staatsdefizit, besser
getilgt werden kann, und es wird immer noch was übrigbleiben.

Was lernt uns das? (sic!)

Wir brauchen viel mehr BER. Oder denk ich da in die falsche Richtung?

Man muß immer mit dem besten rechnen – mit unserem Steuergeld.

Gruß, schönen Sonntag!

UK


Von: „Robert. Chr. Klein“ <...>
An: „Initiative G9-jetzt!“
Datum: Sun, 7 Jan 2018 01:30:21 +0100
Betreff: [G9-SH] Das liebe Geld....
Antwort an: „Initiative G9-jetzt!“

>
> Ich höre gerade in den Nachrichten: „Der Flughafen BER
> benötigt für seine Fertigstellung eine weitere Milliarde
> Euro.“ Rechnen wir mal grob: Mit dem Geld könnte man weit
> mehr als 2000 Lehrer für 10 Jahre bezahlen! Und wenn
> man noch weiter berechnet, dass diese rund ein Drittel des
> Gehalts als Steuern gleich wieder abgeben, wären
> davon noch einmal 666 zu finanzieren, von deren Steuern wieder
> 222 usw. Grob gerechnet bedeutet das3000
> Lehrerstellen für 10 Jahre oder1 BER-Baustelle für
> endlos. Diese Info nur für den Fall, dass noch jemand glaubt,
> Lehrermangel wäre eine Finanzierungsfrage. Viele GrüßeRobert
> Klein, Plön

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Sigmar Salzburg
29.12.2017 07.35
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Anmerkung zum Bericht von Josef Kraus:

Unter den zahlreichen Kommentaren bei TichysEinblick.de finden sich auch zwei, die direkt die Rechtschreib„reform“ ansprechen:

Kapitän Notaras
25.12.2017
„Dieser „Duden“ ist so überflüssig, wie es die Rechtschreibreform war.“
Hier bin ich dezidiert anderer Meinung. Die Rechtschreibreform war ein Verbrechen, das maßgeblich zur Schändung der Sprache beigetragen und den perversen Ideen der Gender-Sprachpantscher erst Tür und Tor geöffnet hat.
Sonst würden die meist allein stehenden (unverheirateten) Genderknallköppe nämlich ziemlich allein stehen.

Marco Mahlmann
27.12.2017
Nun, Herr Kraus, genauso, wie Sie nicht gendern, brauchen Sie auch die Rechtschreibreform nicht anzuwenden. Sie lehnen beides völlig zu Recht ab; dann lassen Sie auch beides. Spätestens jetzt als Pensionär verpflichtet Sie niemand mehr darauf.
Ich bin im aktiven Schuldienst und gendere nicht, was noch nirgendwo beanstandet wurde, und ich wende auch nicht die Rechtschreibreform an. Das macht zwar etwas Mühe, weil ich bestimmte Wörter und mit „daß“ eingeleitete Nebensätze vermeiden muß, aber diese Mühe ist mir die Sprache wert – anders als die Mühe, die ein Gendern machen würde. Dessen Sinn sehe ich partout nicht ein.
Vielleicht wird Kraus ja von Tichy auf die „Reform“ verpflichtet.

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Kevin Kraus
28.12.2017 10.45
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Astrid Schulz an Eltern im SHEV

[SHEV] Josef Kraus, Ehrenpräsident des Deutschen Lehrerverbandes: Neues Duden-Machwerk: „Richtig gendern“

Neues Duden-Machwerk: „Richtig gendern“
http://www.tichyseinblick.de/kolumnen/josef-kraus-lernen-und-bildung/neues-duden-machwerk-richtig-gendern/

Von Josef Kraus

Mo, 25. Dezember 2017

Albert Einstein wird folgender Spruch zugeschrieben: „Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.“ Nun, es war Einstein selbst, der bewiesen hat, dass das Weltall nicht unendlich ist. Also bleibt wahrlich nur noch die Unendlichkeit der Dummheit.

Bedurfte es dafür eines weiteren Beweises, so hat ihn soeben der Duden-Verlag mit einem neuen „Duden“ geliefert. Oder heißt er/sie/es jetzt die Duda, Dudin, Dud/in, DudIn, Dud-In, Dud_in, das Duden, das Dudix? Für 12 Euro sind 120 Seiten mit folgendem Titel zu haben: „Richtig gendern: Wie Sie angemessen und verständlich schreiben“. Die 120 Seiten Text verfasst haben – ganz und gar nicht gendergerecht tituliert – Anja Steinhauer („Autor“, sic!) und Gabriele Diewald (ebenfalls „Autor“).

Eingeführt wird der Nutzer der 120 Seiten mit dem Versprechen, dass er zukünftig „angemessen und verständlich“ schreiben könne und dass sich damit eine gendergerechte Sprache etabliere, wie sie die moderne Gesellschaft im Sinne einer Realisierung von Gleichstellung einfordere. Ja sogar das Grundgesetz wird bemüht – und zwar mit Artikel 3, Absatz 2: „Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.“ In kleinerer Münze geht es nicht. Allerdings erklären uns die Autorinnen nicht, was das mit Gendersprache zu tun hat.

Es folgen dann bereits in der Einleitung verheißungsvoll einige Fragen: „Gendern ist in vielen Institutionen und Firmen zum Standard geworden, aber wie macht man es richtig? Männer, Frauen und wie viele Geschlechter noch? Welche sprachlichen Möglichkeiten gibt es für das Gendern? Welche wähle ich für meine Institution, Firma, für meinen Text? Wie vermeide ich, dass der Text zu sperrig wird?“ Außerdem will der Band Hilfestellung leisten, damit ein Text durch die vielen Binnen-I, Sternchen und Unterstriche in und zwischen den Wörtern nicht »zu sperrig wird«. Getoppt wird der Band schließlich mit einen „Abriss über Geschichte und Funktion des Genderns“. Ein Verriss wäre wohl intellektuell anspruchsvoller gewesen.

Das „Neue Deutschland“, Ausgabe vom 16. Dezember 2017, ist begeistert: „Der Ratgeber ist dringend notwendig, denn die Zahl der Geschlechter hat zugenommen. Es gibt mittlerweile mindestens 32 Zuordnungen, vom einfachen Mann (Mann), Frau (Frau) und Bigender (also jene, die Mann und Frau in sich vereinen) über Transgender (Menschen, deren Geschlechtsidentität von der abweicht, die ihnen bei der Geburt aufgrund körperlicher Merkmale zugewiesen wurde) bis zu Demiboys und Demigirls (Personen, die sich teilweise als Mann/Junge oder Frau/Mädchen identifizieren, egal welches Geschlecht bei der Geburt bestimmt wurde). Es gibt zahlreiche Zwischenstufen; etwa mehrere Ausprägungen des »fließenden Geschlechts« (Genderfluid), bei denen sich das Geschlecht manchmal, sehr oft oder nur sehr selten ändert (auch mehrmals am Tag). Die Skala ist nach oben hin offen.“ Wow, jetzt wissen wir Bescheid! Allerdings reichen für 32 Geschlechter keine 120 Seiten gendersensiblen Sprachdiktats aus!

Franzosen nehmen ihre Sprache ernst


Premier Philippe macht Schluss mit der „gendersensiblen“ Sprache

Was ist von den 120 Seiten zu halten? Ganz einfach: Dieser „Duden“ ist so überflüssig, wie es die Rechtschreibreform war. Er ist das Machwerk einer an Orwell‘schen Neusprech erinnernden Sprachpolizei, die mittels Sprache Volkspädagogik inszeniert. Die Reaktionen des Bürgers „Normalo“ sind denn auch zutreffend. Zum Beispiel die Rezensionen, die Privatleute bei „amazon“ eingestellt haben: „Pedantische Scheinpräzisierung“, schreibt jemand. Oder ein anderer: „Pfui Teufel – und so etwas von einem angeblich renommierten Verlag. Geht’s noch?“ Oder: Das ist „sprachliche Autokratie aus den Echo-Räumen von Gender-Professuren.“ Oder sehr bodenständig: „DER Käse hat genauso wenig Männliches an sich wie DIE Wurst Weibliches an sich hat.“

In Frankreich hat man diesen Käse gerochen. Dort geht man massiv gegen eine gegenderte Sprache vor. Kompliment!

Und hier noch ein Lesetipp: Wer einen messerscharfen Anti-Gender-Duden lesen möchte, der besorge sich Tomas Kubeliks Buch “Genug gegendert! Eine Kritik der feministischen Sprache“. Der Autor dieses Bändchens hat anlässlich der Leipziger Buchmesse 2016 den mit 2.500 Euro dotierten Jürgen-Moll-Preis für verständliche Wissenschaft erhalten.
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Fußnote: Sorgte für Gelächter und etwas Spott in den sozialen Medien. Zwei Autorinnen als „Autor“. Stand heute noch so auf der Duden-Webseite: www.duden.de/Shop/Richtig-gendern
--

Astrid Schulz-Evers
Vorsitzende des Schleswig-Holsteinischen Elternvereins e.V.
Bürgermeister-Kinder-Str.9
24306 Plön am See

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Kevin Kraus
20.12.2017 18.32
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Astrid Schulz an Eltern im SHEV

Sogar die Muslim-Verbände kritisieren das Johanneum. In einer schriftlichen Stellungnahme schreibt der muslimische Landesverband: Die Schule habe eine Diskussion angestoßen, die „schnell zu einem Vorurteil gegenüber allen Muslimen“ führen kann.
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Lüneburger Gymnasium sagt Weihnachtsfeier nach Kritik von Muslimin ab

19. Dezember 2017 17:28 Uhr
Muslimische Schülerin beschwert sich: Lüneburger Gymnasium sagt Weihnachtsfeier ab

Übertriebene Rücksicht oder doch angemessen? Ein Lüneburger Gymnasium hat die Weihnachtsfeier im Unterricht abgesagt, weil sich eine muslimische Schülerin beschwert hatte – die Meinungen über die Entscheidung gehen auseinander.

Die Weihnachtsfeier am Johaneum in Lüneburg ist jetzt freiwillig und auf den Nachmittag verlegt

Aufregung im beschaulichen Lüneburg: Die Schulleitung des Johanneum-Gymnasiums hat die Weihnachtsfeier im Unterricht abgesagt. Grund ist die Beschwerde einer muslimischen Schülerin aus dem vergangenen Jahr, dass die christlichen Weihnachtslieder nicht mit ihrem Glauben vereinbar wären. Um dennoch eine Weihnachtsfeier zu haben, organisieren Schülervertreter eine Feier, die auf freiwilliger Basis am Nachmittag stattfindet, berichtet der „NDR“

„Es ist auch wirklich schwierig für die Schulleitung, einen Kompromiss einzugehen. Man möchte nicht nur eine Veranstaltung für Christen machen und andere Religionen ausgrenzen“, beschreibt Schulsprecherin Thurka Parathaman dem " NDR“ das Problem. Die Vorsitzende des Schulelternrats sagte demnach, die Verlegung auf den Nachmittag sei ein Kompromiss, mit dem sie leben könne.

Schüler reagieren mit Unverständnis auf abgesagte Weihnachtsfeier

Viele Schüler reagieren hingegen mit Unverständnis. Eine Schülerin sagte, man könne ja auch muslimische Lieder singen. Ein anderer sagte laut dem Bericht, dass da jetzt ein Problem sei, wo vorher gar keins war. Bei der Entscheidung beruft sich das Gymnasium auf das niedersächsische Schulgesetz. Dort heißt es, dass im Unterricht auf religiöse Überzeugungen zu achten sei und auf Empfindungen Andersdenkender Rücksicht genommen werden müsse. Auch im Musikunterricht würden keine religiösen Lieder gesungen, sagte der Leiter des Gymnasiums. Für eine weitere Stellungnahme war die Schule nicht zu erreichen.

Wäre es nach der Landesschulbehörde gegangen, hätte die Schule die Weihnachtsfeier nicht absagen müssen. Jede Schule könne selbst entscheiden, wie die Regelung umgesetzt werde. Der Paragraf im Schulgesetz sei kein Verbot, christliche Lieder zu singen. „Wenn eine Weihnachtsfeier verpflichtend stattfinden soll, dann raten wir den Schulen, dass religiöse Anteile maßvoll eingesetzt werden. Es darf also nicht den Charakter eines Gottesdienstes haben“, sagt Bianca Schuleich, Sprecher der Schulbehörde.

Verwunderung an anderen Lüneburgern Schulen

Es bleibt die Frage, warum nicht auch muslimische Schüler an einer christlichen Weihnachtsfeier teilnehmen können? An anderen Schulen in Lüneburg ist man verwundert. In der katholischen Grundschule in Lüneburg nehmen muslimische Schüler an der Weihnachtsfeier teil, sagte Schulleiter Patrick Schnüttgen. Muslimische Eltern hätten ihre Kinder teilweise bewusst an der Schule angemeldet, damit diese auch andere Kulturen und Religionen kennenlernen. Sogar die Muslim-Verbände kritisieren das Johanneum. In einer schriftlichen Stellungnahme schreibt der muslimische Landesverband: Die Schule habe eine Diskussion angestoßen, die „schnell zu einem Vorurteil gegenüber allen Muslimen“ führen kann.

https://www.stern.de/panorama/gesellschaft/muslimin-beschwert-sich--lueneburger-gymnasium-sagt-weihnachtsfeier-ab-7793376.html

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Kevin Kraus
18.12.2017 16.27
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Astrid Schulz an Eltern im SHEV

Katholisches Elitegymnasium stellt Lehrerin mit Kopftuch ein

http://www.tichyseinblick.de/kolumnen/josef-kraus-lernen-und-bildung/katholisches-elitegymnasium-stellt-muslimische-lehrerin-mit-kopftuch-ein/

Von Josef Kraus
Fr, 15. Dezember 2017

In Berlin hat ein Jesuitenpater und Leiter eines katholischen Gymnasiums mit der Einstellung einer Kopftuch tragenden muslimischen Lehrerin von sich reden gemacht. In Berlin, wo man – wie in fast allen deutschen Landen – Lehrerinnen hochoffiziell das Tragen eines Kopftuches an öffentlichen Schulen untersagt hat. Der Pater Tobias Zimmermann ist gebürtiger Münchner und Rektor des als elitär angesehenen und 1925 gegründeten Canisius-Kollegs in Berlin-Tiergarten. Namengeber der Schule ist übrigens der Hl. Petrus Canisius (1521 – 1597). Dieser war zu seiner Zeit Exponent der Gegenreformation.

Große Schlagzeilen hatte die Schule 2010: Der damalige Schulleiter Klaus Mertes deckte auf, dass es an seiner Schule in den 1970er/1980er Jahren Fälle von Missbrauch gegeben hatte; er gab damit einen maßgeblichen Anstoß dazu, dass viele andere Schulen (auch die Odenwaldschule) sich ihrer Vergangenheit stellen mussten. Das ist Geschichte, wenn auch eine mühsam aufgearbeitete.

Falsches Signal

Kind mit Kopftuch: Vorbereitung auf die WM 2022 in Katar?

Zurück zu Pater Zimmermann: Als Jesuit sieht er sich in der Tradition des Ordens „Societas Jesu“ (SJ), der 1534 von Ignatius von Loyola gegründet wurde und bald eine Macht darstellte. In den Jahrhunderten seither sind Jesuiten und deren Zöglinge nicht nur in der katholischen Kirche, sondern in der hohen Politik zu gestaltenden Kräften geworden. Papst Franziskus ist Jesuit. Und in der Europäischen Union geben bzw. gaben Jesuitenschüler maßgeblich den Ton an: Jean-Claude Juncker, José Manuel Barroso, Mario Draghi und Herman Van Rompuy. Schlaue Jungs – so wird das Kürzel SJ von Kennern übersetzt.

Nun macht das Canisius-Kolleg inmitten der stets virulenten Debatte um die Zugehörigkeit des Islams zu Deutschland in ganz anderer Hinsicht auf sich aufmerksam. Der seit 2011 amtierende Kolleg-Rektor Zimmermann hat eine Kopftuch tragende Lehrerin eingestellt. Wie der Zopf tragende Pater betont, nicht deshalb, weil ihm sonst Lehrer fehlten, sondern ganz bewusst. Den Wünschen der Berliner Grünen folgend, die dort noch umstritten sind?

In einem Interview mit der Tageszeitung „Die Welt“, Ausgabe vom 11. Dezember 2017, legt er seine Beweggründe dar. Auf die Frage der Journalistin Kathrin Spoerr, warum er diese Lehrerin eingestellt habe, antwortet er gleich zu Beginn der Interviews: „Warum nicht?“ Schlaue Jungs, siehe oben: eine Frage mit einer Gegenfrage beantworten. Aber der Pater wird dann doch konkreter: Er wollte mit dieser Entscheidung „einen Pflock einschlagen“, er wäre glücklich, wenn sein Handeln zum Anfang einer offenen Debatte würde, und es gefalle ihm, „wie da alle Klischees durcheinandergewirbelt“ würden.

Säkularisierung verwirklichen

Islamischer Religionsunterricht aktuell und grundsätzlich

Ob das Kopftuch ein Zeichen gelungener oder gescheiterter Integration sei, wird der Rektor gefragt. Seine Antwort: „Ich denke, es am Kopftuch festzumachen, ist albern.“ Bemerkenswert auch seine anderen Aussagen: Der Islam könne uns aus unserem Hochmut herausholen. An anderer Stelle freilich: „Was Muslime in Deutschland wollen, wissen wir ja nicht genau …“ Im übrigen gibt Jesuit Zimmermann den Relativierer: „Aber mir ist nicht nur an bestimmten Rezeptionen des Korans manches suspekt, sondern auch solchen des Katholizismus“. An „Rezeptionen“ also, nicht am Islam selbst. Den Begriff Leitkultur hält der Pater für „absurd“. Leitkultur sei eine Fiktion, meint er. Von der Trias Jerusalem/Athen/Rom als den tragenden ideellen Säulen europäischer Leitkultur hat der Theologe wohl noch nichts gehört.

Die Einstellung der Lehrerin bezeichnet Zimmermann zum Ende des Interviews als einen „Dienst, den wir Christen der Gesellschaft tun.“
Nachdem er zuvor gemeint hatte: „Wir haben, was Religion betrifft, ein Bildungsproblem. Und der Islam hilft uns da weiter.“ Das kommt einem vor wie Merkel. Hatte sie vor Jahresfrist auf einem Parteitag in Mecklenburg-Vorpommern nicht gesagt, ihre Partei müsse mehr Selbstbewusstsein im Umgang mit den christlichen Wurzeln pflegen? Konkret schlug sie damals vor, Liederzettel zu kopieren und jemanden aufzutreiben, der Blockflöte spielen kann.

Bei so viel Wahlverwandtschaft wird es höchste Zeit, dass Zimmermann im Kanzleramt empfangen wird. Und höchste Zeit für die Aushändigung eines Toleranzpreises.

--
Astrid Schulz-Evers
Vorsitzende des Schleswig-Holsteinischen Elternvereins e.V.
Bürgermeister-Kinder-Str.9
24306 Plön am See

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Sigmar Salzburg
15.12.2017 00.13
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Re: Astrid Schulz an Eltern im SHEV

Zitat:
Ursprünglich verfaßt von Peter Schmachthagen
... Der Hamburger Schulsenator Ties Rabe (SPD) hat inzwischen einen Kanon von 800 Wörtern verkündet, deren Schreibweise alle Viertklässler am Ende der Grundschule beherrschen müssen. Außerdem verbot er die Methode „Lesen durch Schreiben“, was bei einigen Eltern und Lehrern nicht ohne Widerspruch blieb. Doch wo die Einsicht fehlt, muss die Obrigkeit eingreifen...

Der Verfasser beschwört die höhere Einsicht der Obrigkeit gegenüber dem beschränkten Untertanenverstand. Nachtigall, ick hör dir trapsen!

Deswegen meinte doch die Politik, sich der „Reform“ unserer bewährten Rechtschreibung zuwenden und dazu unsere Schulkinder instrumentieren zu müssen. Schmachthagen unterschlägt wieder diesen Bruch in der Literatur- und Lesetradition und bauscht dafür die Reichen-Methode auf.

Ein aufgewecktes Kind braucht keine Anlauttabelle. Das ist ja wie chinesische Zeichen aufsuchen. Einmal gesehen, ausgesprochen und geschrieben, dann sitzt der Buchstabe – schneller als bei vielen Erwachsenen. Es muß alles nur noch durch Übung geläufig werden.

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Kevin Kraus
14.12.2017 12.00
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Meinung – Was Frau Bachmayer für Schwachsinn hält
12.12.17
Deutschstunde
Von Peter Schmachthagen

Nämlich die Methode „Lesen durch Schreiben“ als Anschlag auf die Schüler und die Rechtschreibung.

Zitieren wir Frau Bachmayer. Frau Bachmayer ist Mitte 30, Lehrerin und bloggt auf bild.de über ihren Schulalltag. Das heißt, Frau Bachmayer heißt gar nicht Frau Bachmayer. Sie benutzt dieses Pseudonym, weil sie ihren Job behalten und keinen Ärger mit ihrem Direktor, dem Kollegium und der GEW haben will. Aber ihre Geschichten sind echt, wird versichert, und ihre Beobachtungen lassen die Leser bei allem Unterhaltungswert betroffen über den Stand des deutschen Bildungswesens zurück.

Frau Bachmayer schreibt: „In den Klassenarbeiten wimmelt es nur so vor Rechtschreibfehlern. Selbst in meiner 10. Klasse können viele nicht mehr richtig schreiben. Und so sitze ich im Moment ewig an den Bewerbungsschreiben meiner Schüler, um diese zu korrigieren. Da steht dann zum Beispiel: 'Hallo Herrn Steffens, ich habe ihre Anzeige gelesen und möchte mich bei sie Bewerben da ich Großes interesse an Menschen und spaß beim umgang mit ihnen habe.' Rechtschreibung und Grammatik Sechs, setzen!“ Der Schüler hat es nicht anders gelernt, jedenfalls nicht in den ersten beiden Klassen der Grundschule, in der es geradezu als Mangel an Kreativität sowie Entfaltung der Schreiblust galt und teilweise immer noch gilt, richtig zu schreiben.

Die Kinder sollten ohne Regeln so drauflosschreiben, wie sie sprachen und hörten, und den Eltern wurde streng verboten einzugreifen. Dann stand da „Der fuks Leuft WEK“ oder „vadda hadd fädestelle“ (Pferdeställe), und das Kind wurde ob dieser Leistung gelobt, um ja nichts zu blockieren. Las die Lehrerin aber „Der Fuchs läuft weg“, gab es Ärger, weil hier offenbar völlig unkreativ die Mutter geholfen hatte. Ab der dritten Klasse soll dann regelgerecht geschrieben werden. Doch dann ist es für viele Schüler zu spät.

„Schreiben nach Gehör“ – eine ideologische Methode


Die weniger praktischen als ideologischen Methoden „Lesen durch Schreiben“ oder „Schreiben nach Gehör“ lassen sich nicht mehr umbiegen. Das merkt man spätestens, wenn ein Zehntklässler die Lehrstelle nicht bekommt, weil er sich für eine „Leerstelle“ beworben hat. Gegen Kreativität ist nichts einzuwenden, aber warum nicht gleich mit Regeln?

Es ist zwar schon 70 Jahre her, doch ich und die anderen Abc-Schützen waren damals begeistert und stolz, wenn wir ein Wort richtig gelernt hatten, und wir wollten voller Eifer und völlig ohne Frust und Blockade möglichst viele neue Wörter wie die Erwachsenen richtig schreiben. Das Gleiche erlebte ich mit meiner Tochter, und selbst meine Enkelin präsentiert glücklich und ohne Zwang, was sie schon alles wie Papa und Mama richtig machen kann. Natürlich kommt es dabei auf den Sprachhintergrund der einzelnen Familien an, aber ich vermag nicht einzusehen, dass einem kleinen Syrer geholfen ist, wenn er erst „fädestelle“ und zwei Jahre später „Pferdeställe“ lernen soll.

Rechtschreibung: Wo Einsicht fehlt, muss die Obrigkeit eingreifen

Stellen Sie sich vor, ein Fahrschüler sitzt zum ersten Mal hinter dem Steuer, und der Fahrlehrer sagt: „Junge, fahr los! Die Verkehrsregeln lernen wir später!“ Bei Rot halten? Rot ist die Zukunft, gib Gas! Rechtsverkehr? Links liegt die Wahrheit, rüber auf die andere Straßenseite! Es könnte sein, dass nach riesigem Blechschaden, Blaulicht und Krankenhaus die Straßenverkehrsordnung selbst von uneinsichtigen Pädagogen doch von Anfang an für die richtige Lösung gehalten wird.

Lesen wir weiter bei Frau Bachmayer, die (wie immer mehr Experten) die Methode „Schreiben nach Gehör“ für kläglich gescheitert hält: „Es wird also dringend Zeit, die Methode zu überdenken, damit nicht noch mehr Lehrkräfte auf diesen Schwachsinn abfahren. Unsere Kinder müssen wieder richtig lesen und schreiben lernen. Von Anfang an.“

Der Hamburger Schulsenator Ties Rabe (SPD) hat inzwischen einen Kanon von 800 Wörtern verkündet, deren Schreibweise alle Viertklässler am Ende der Grundschule beherrschen müssen. Außerdem verbot er die Methode „Lesen durch Schreiben“, was bei einigen Eltern und Lehrern nicht ohne Widerspruch blieb. Doch wo die Einsicht fehlt, muss die Obrigkeit eingreifen. Vielleicht bekommt unser Schüler dann ja doch noch seine Lehrstelle, selbst wenn Frau Bachmayer ein weinig bei der Bewerbung geholfen hat.

deutschstunde@t-online.de

https://www.abendblatt.de/meinung/article212811129/Was-Frau-Bachmayer-fuer-Schwachsinn-haelt.html

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Astrid Schulz-Evers
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Kevin Kraus
06.12.2017 15.03
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Astrid Schulz an Eltern im SHEV

[SHEV] DIGITALISIERUNG? – Prof. Johannes Naumann: Digitale Texte erfordern andere Lesekompetenz als gedruckte Texte
Diese spezifischen Anforderungen meistern Schülerinnen und Schüler in Deutschland deutlich weniger gut als das Lesen „traditioneller“ gedruckter Texte.
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Lesen im digitalen Medium geht anders
Prof. Johannes Naumann: Digitale Texte erfordern andere Lesekompetenz als gedruckte Texte – Kein direkter Zusammenhang mit der Verfügbarkeit von Computern

Veröffentlicht am: Montag, 04. Dezember 2017, 11:12 Uhr

FRANKFURT. Im Frühjahr 2018 steht mit der nächsten PISA-Erhebung zum dritten Mal ein umfassender Test der Lesekompetenz fünfzehnjähriger Schülerinnen und Schüler weltweit an.Prof. Johannes Naumann von der Goethe-Universität und PD Christine Sälzer (Technische Universität München) weisen im Vorfeld erstmals nach, dass sich die Fähigkeiten deutscher Schülerinnen und Schüler beim Lesen digitaler Texte nicht mit ihren Fähigkeiten beim Lesen gedruckter Texte decken.

Naumann und Sälzer haben den computerbasierten Teil in der PISA-Studie 2012 ausgewertet, als das Lesen digitaler Texte erstmals in Deutschland getestet wurde. Das Ergebnis erscheint im Dezember-Heft der „Zeitschrift für Erziehungswissenschaft“: Danach erfordert das Lesen digitaler Texte zum Teil andere Kompetenzen als das Lesen gedruckter Texte. Dabei handelt es sich in beiden Fällen um „Lesekompetenz“, aber die beiden Formen sind nicht deckungsgleich. Vielmehr stellt das Lesen digitaler Texte eine weitere, im gedruckten Format nicht erfasste Dimension der Lesekompetenz dar: Digitale Texte erfordern häufig in besonderem Maße und in einer für das digitale Medium spezifischen Form die selbstgesteuerte Auswahl und Bewertung von Textinformationen. Diese spezifischen Anforderungen meistern Schülerinnen und Schüler in Deutschland deutlich weniger gut als das Lesen „traditioneller“ gedruckter Texte. Wie beim Lesen gedruckter Texte besitzen Mädchen gegenüber Jungen auch beim Lesen digitaler Texte einen ausgeprägten Vorsprung.

Dabei hängt die Häufigkeit des Umgangs mit Computern und anderen digitalen Medien keineswegs stark damit zusammen, wie gut Jugendliche digitale Texte lesen und verstehen können. Dies war durchaus vermutet worden. Diese Vermutung hat sich jedoch nicht bestätigt: Die Verfügbarkeit digitaler Geräte und deren Gebrauch ist weniger relevant als erwartet; sie hängt sogar negativ mit der Lesekompetenz zusammen. Stattdessen zeigte sich, dass für eine gute digitale Lesekompetenz die Einstellungen der Schülerinnen und Schüler gegenüber Informations- und Kommunikationstechnologien besonders wichtig sind: Je mehr sich die Jugendlichen hier zutrauen, desto besser können sie digitale Texte lesen und verstehen.

Publikation: Naumann, J. & Sälzer, C. (2017). Digital reading proficiency in German 15-year olds: Evidence from PISA 2012. Zeitschrift für Erziehungswissenschaft, 20(4), 585-603. doi: 10.1007/s11618-017-0758-y

Informationen: Prof. Dr. Johannes Naumann, Institut für Allgemeine Erziehungswissenschaft, Fachbereich 04 Erziehungswissenschaften, Campus Bockenheim (Juridicum), 069 798 23001, j.naumann@em.uni-frankfurt.de, http://www.fb04.uni-frankfurt.de/eduquant

http://www.muk.uni-frankfurt.de/69495319/260?
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Re: [SHEV] [G9-SH] DIGITALISIERUNG? – Prof. Johannes Naumann: Digitale Texte erfordern andere Lesekompetenz als gedruckt ...
Von: Ulrich Kliegis 06.12.2017

> Dabei hängt die Häufigkeit des Umgangs mit Computern und anderen
> digitalen Medien keineswegs stark damit zusammen, wie gut
> Jugendliche digitale Texte lesen und verstehen können. Dies war
> durchaus vermutet worden. Diese Vermutung hat sich jedoch nicht
> bestätigt: Die Verfügbarkeit digitaler Geräte und deren Gebrauch ist
> weniger relevant als erwartet; sie hängt sogar negativ mit der
> Lesekompetenz zusammen. Stattdessen zeigte sich, dass für eine gute
> digitale Lesekompetenz die Einstellungen der Schülerinnen und
> Schüler gegenüber Informations- und Kommunikationstechnologien
> besonders wichtig sind: Je mehr sich die Jugendlichen hier zutrauen,
> desto besser können sie digitale Texte lesen und verstehen.


Das ist interessant – nun bin ich gespannt, ob dieses Selbstvertrauen auch mit der Fähigkeit und der Bereitschaft einhergeht, eigene Texte, sowohl im öffentlichen (vulgo Soziale Netze, was wiederum eine dieser unglücklichen, weil auf sprachlicher Inkompetenz beruhenden linearen Eindeutschungen ist) als auch im privaten Bereich zu schreiben.

Vor knapp zwanzig Jahren konnte ich im persönlichen Umfeld schon beobachten, daß die Schreibfehlerrate bei Grundschülern, die das Lesen (und konsequenterweise, wenn schon Blödsinn, dann richtig, auch das Schreiben) nach der Ganzwortmethode zu lernen hatten, was von Anfang an danebengehen mußte. 'Literatur' kommt vom lateinischen litera, der Buchstabe; sonst müßten wir uns eher mit Hieroglyphologie zu beschäftigen haben, was sich außer im alten Ägypten und in eigener Spielart bis heute im fernen Osten nicht hat durchsetzen können.

In dem Augenblick also, in dem die Kinder damals jedes Wort fingerfertig auf der Tastatur aus Buchstaben zusammenzusetzen hatten, gelang ihnen auch ohne Mühe die Translation zurück auf die Handschrift, und das oft sogar mit großer Erkenntnisfreude.

Man könnte nun wortspielerisch darüber sinnieren, daß digital ja nur wieder auf dem Weg über die englische Fachsprache die heute landläufige Bedeutung hat und dazu noch fälschlicherweise mit dem Opponenten analog kontrastiert. Da kräuseln sich dem Hobbyelektroniker die Augenwimpern... digitus, hier zahlen sich neun Jahre Latein an der Schule mal wieder voll aus, ist das lateinische Wort für Finger. An denen abgezählt, kommt man lustigerweise auch zum Zehnersystem (was da im angelsächsischen Raum schiefgegangen ist, weiß ich nicht). Soweit waren die ollen Römer mit ihrem Zahlensystem ja zwar auch schon, nur kannten sie keine Zahl Null. Die kam erst im Mittelalter aus dem arabischen Denkerraum zu uns und erschloß damit überhaupt erst die moderne Mathematik (und Physik und Chemie und und und).

Uups, nun bin ich mal wieder vom Thema abgekommen. Also: Schreib- und Lesekompetenz gehören zueinander, und spannend ist nun allemal die Frage, wie die vier Pole konventionelles Lesen und Schreiben und ihre elektronisch-medialen Varianten miteinander im kognitiven und reproduktiven Bereich verkettet und vernetzt sind. Dabei verdient das koordinierte Setzen und Wiedererkennen der Buchstaben in der richtigen Auswahl und Reihenfolge besonderes Augenmerk.

Daraus sollte die Pädagogik dann konkrete und förderliche Schlüsse ziehen.

Wie gut, daß Gutenberg den Buchstabensatz erfunden hat und nicht irgendwelche Ganzwortstempel.

Im Amerikanischen gibt es den sogenannten Ob-joke. Hier kommt einer zum Thema:
Als neulich der Erfinder der Autokorrektur gestorben war, las man in seiner Todesanzeige: 'Restaurant in piece!'

Weiter einen schönen Advent, und: Dranbleiben!
Gruß,
UK

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Kevin Kraus
04.12.2017 21.48
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Dr. Ulrich Kliegis an SHEV

04.12.2017 21:29 Uhr

Re: [SHEV] Medizin-NC: Sollte man auch ohne Einser-Abi Arzt werden dürfen?
Von:
Dr. Ulrich Kliegis

> Eine andere deutsche Besonderheit ist die Wartezeitquote. Sie wurde
> eingeführt, um das Grundrecht auf freie Berufswahl zu gewährleisten.
> Allerdings müssen die Bewerber aktuell sieben bis acht Jahre auf
> ihren Medizinstudienplatz warten. ...

Allein bei diesem Punkt wird der ganze bizarre Wahnsinn des Systems leitsymptomatisch deutlich. Jährlich kommen in Deutschland ca. 2.000 junge Leute nach aktuell über 8 Jahren Wartezeit nach dem Abitur endlich zu ihrem Wunschstudienplatz. Das sind Jahr für Jahr 16.000 fremdverschwendete Lebensjahre, die diese jungen Leute, die dann doch ganz überwiegend hervorragende Studien- und Lernleistungen und am Schluß auch noch sehr gute ärztliche Fähigkeiten vorweisen, ganz gewiß nicht zum eigenen Nutzen ins Gemeinwohl einbringen.

Um den Wahnsinn noch zu potenzieren, hat sich die KMK, übrigens ein total unkontrollierbares Gebilde in einem rechtsfreien Umfeld, nach dem 2. Weltkrieg von den Briten erstmals eingesetzt, um in dem jungen föderalen System, in dem die Bildungshoheit den Ländern zugesprochen wurde, wenigstens etwas Synchronität herzustellen, ausgedacht, daß diese jungen Leute in der Wartezeit auf diesen Studienplatz an keiner deutschen Hochschule studieren dürfen. Jedes Semester (z.B. i.S. eines studium generale, was ja noch sinnvoll wäre, oder z.B. Jura, um dann mit einer Doppelausbildung ein guter Rechtsmediziner zu werden) wird auf die Wartezeit angerechnet. Man kann fast dankbar sein, daß die Wartezeit dann nicht ggf. wieder bei Null beginnt.

Studieren diese jungen Leute in der Wartezeit aber im Ausland, z.B. werden in einigen neuen osteuropäischen EU-Ländern hervorragende vorklinische Studiengänge auf deutsch oder englisch angeboten, das Physikum ist nach deutscher Approbationsordnung gestaltet, dort erlangte Prüfungen werden immerhin hier regelmäßig anerkannt, steht ihnen unverhofft die nächste Hürde bevor: Obwohl sie bereits mindestens zwei Jahre Regelstudienzeit, durchgehend privat finanziert, mit Abschluß dieser Phase vorweisen können, wird ihnen der Zugang zum dann folgenden klinischen Teil des Medizinstudiums an deutschen Universitäten (mit einer rühmlichen Ausnahme (noch!), nein, sie ist nicht in SH) verwehrt. Sie müssen sich als formale Erstsemester wieder hinten anstellen.

Schlimmstenfalls heißt es dann also noch einmal zwei Jahre rumsitzen und warten, bis man nach Kalender dran ist.

Und dann sind da noch die Gemeinschaftsschul-Abiturzeugnisse. Ganze drei Jahre Unterricht nach gymnasialen, nein, sagen wir mal, schemenhaft einem gymnasialen Curriculum ähnelnden Ideen eines Lehrplans, denn nach 5 Jahren Unterricht auf unterem Hauptschulanspruchsniveau in der Gemeinschaftsschule und einem Jahr leidlichem Realschulanspruch kann von dem immer noch gültigen Maßstab der KMK, der für die Allgemeine Hochschulreife das Äquivalent von neun Jahren herkömmlichen gymnasialen Unterricht voraussetzt, wirklich keine Rede mehr sein.

Und 'echte' Gymnasiasten, die erkennen, daß das an ihrem genuinen Bildungsinstitut nicht so erfolgversprechend für sie selbst aussieht, wechseln dann gern mal zur Oberstufe in eine Gemeinschaftsschule. Dort sind sie dann die Kings, ohne sich (nach eigener Aussage, ich kenne eine Menge von diesen Hoffnungsträgern) sonderlich anzustrengen. Ein Einserabi ist dort dann ein Selbstgänger, und ihren fleißigen früheren Mitschülern zeigen sie dann eine lange Nase...

Die mehr oder weniger direkt verfügte Anweisung, das Werden der Gemeinschaftsschulen durch eine ausgesprochen großzügige Leistungsbewertung zu fördern, wird allenthalben willig durchgesetzt. Ovid hatte dafür das Bild eines bovinen Gehorsams...

Schulleiter, die solche Zeugnisse der Allgemeinen Hochschulreife unterzeichnen, machen sich eigentlich der Urkundenfälschung strafbar. Ganz konkret wird an allen Hochschulen, nicht nur in SH, z.B. über die in den letzten Jahren komplett abgestürzten Mathematik- und Rechtschreibkenntnisse der neuen Studienanfänger geklagt. Das ist ernstzunehmen, und man kann den Hochschulen nicht zumuten, den als nahezu prägenial eingestuften Abiturienten erstmal in einem Propädeutikum „the basics“ beizupulen. Das ist und bleibt die Aufgabe der Schulen.

Wenn schon nicht jeder Wunsch nach einem Medizinstudienplatz befriedigt werden kann, sind eigentlich nur zwei Wege denkbar:

a) der lange praktizierte österreichische Weg, nach dem zunächst mal fast jeder angenommen wird, nach zwei Semestern dann aber die Weiche gestellt wird. Die Grundsemester müßten dann sinnvollerweise auf andere Studiengänge, namentlich im Lehramt, anzurechnen sein.

b) eine einheitliche allgemeine Eingangsprüfung, z.B. nach Art des sog. Mainzer Medizinertests. Ein Test, der seit Jahren in Gebrauch ist und ein paar Prozentpunkte bei dem 'rats' race' um die Studienplätze bringt. Solide, fachbezogen, aber fachkenntnisvoraussetzungsfrei, der die mentale Leistungsfähigkeit der Aspiranten recht gut abbildet.

Eine Änderung ist jedenfalls unabdingbar, und das schnell.

Die Politik hat gegenüber der Gesellschaft die Pflicht und Bringeschuld, dafür zu sorgen, daß a) genügend Ärzte ausgebildet werden, und daß b) hierfür die am besten geeigneten die Chance erhalten, diesen Berufswunsch verwirklichen zu können.

Vielleicht zeigt unsere neue Bildungsministerin ja auch in der KMK mal ein deutliches Profil. Zu wünschen ist es allen jetzigen und zukünftigen Studienplatzanwärtern, ob nun für Medizin oder ein anderes NC-Fach.

Gruß,
UK
(im richtigen Leben Dr. med. ...)

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Kevin Kraus
04.12.2017 21.42
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Astrid Schulz an Eltern im SHEV

xing.com, 04.12.2017

Medizin-NC: Sollte man auch ohne Einser-Abi Arzt werden dürfen?


Das Karlsruher Bundesverfassungsgericht prüft derzeit, ob das aktuelle Zulassungsverfahren für Medizin mit dem Grundgesetz vereinbar ist. Wird das Urteil das deutsche Schulsystem verändern?

Wir brauchen mehr Tests, weniger Abitur, kürzere Wartezeiten

Prof. Dr. Wolfgang Hampe

Arbeitsgruppe Auswahlverfahren, UKE Hamburg


Medizinstudienplätze sind in Deutschland hart umkämpft – nur etwa jeder fünfte Bewerber bekommt einen. Sollen die knappen Plätze an Abiturienten mit exzellenten Noten vergeben werden, um sie für ihre Schulleistungen zu belohnen? Oder sollen diejenigen ausgesucht werden, die das Studium voraussichtlich am besten bestehen oder es zumindest nicht abbrechen? Am besten wäre es, wir könnten schon vor der Zulassung eine zuverlässige Prognose darüber treffen, welcher der meist noch im Teenageralter stehenden Bewerber später ein guter Arzt wird. Doch schon mit der Definition wird es schwierig: Soll es der kommunikative Hausarzt sein? Oder die Fachspezialistin, die perfekt auch seltene Krankheiten diagnostiziert? Oder die Leiterin eines Kliniklabors? Für jede Spezialisierung werden unterschiedliche Kompetenzen benötigt.

Abiturnote: gute Vorhersage, aber ungerecht

Einfacher ist die Vorhersage des Studienerfolgs. Die Noten in den Prüfungen lassen sich am zuverlässigsten durch die oft kritisierten Abiturnoten vorhersagen. Der Grund für ihre Zuverlässigkeit ist, dass sie ein Mittelwert aus vielen Einzelbewertungen durch unterschiedliche Lehrer sind, weshalb der Gesetzgeber die Universitäten auch verpflichtet, sie als wichtigstes Auswahlkriterium zu verwenden. Allerdings haben es die Bundesländer in den vergangenen Jahrzehnten nicht geschafft, die Schulsysteme und die Notenvergabe zu vereinheitlichen. So ist der Anteil der 1,0-Abiturienten in Thüringen etwa viermal so hoch wie in Niedersachsen, die Abiturientenquote in Hamburg mit knapp 60 Prozent fast doppelt so hoch wie in Bayern. Das führt dazu, dass sehr viel weniger Schüler aus Niedersachsen als aus Thüringen eine fürs Medizinstudium ausreichende Abiturnote haben. Eine Möglichkeit, diese Ungerechtigkeit zu minimieren, wäre eine Umrechnung der Abiturnote in einen Prozentrang, der von der Anzahl der Abiturienten und dem Notenspektrum im jeweiligen Bundesland abhängt.

Eine andere deutsche Besonderheit ist die Wartezeitquote. Sie wurde eingeführt, um das Grundrecht auf freie Berufswahl zu gewährleisten. Allerdings müssen die Bewerber aktuell sieben bis acht Jahre auf ihren Medizinstudienplatz warten. Während dieser langen Zeit schwinden ihre Chancen auf einen erfolgreichen Studienabschluss: Bis zu 40 Prozent von ihnen brechen das Studium ab, weit mehr als bei den direkt nach der Schule Zugelassenen. Das Bundesverfassungsgericht wird demnächst urteilen, ob diese Praxis verfassungskonform ist.

Bundeseinheitlicher Test und lokale, hoch strukturierte Interviews

Doch was wäre besser? Durch einen für alle Bewerber verpflichtenden Test könnte die Bedeutung der Abiturnote für die Auswahlentscheidung reduziert werden. In Deutschland kommen aktuell der TMS (Test für Medizinische Studiengänge) und der HAM-Nat (Hamburger Auswahlverfahren für Medizinische Studiengänge – Naturwissenschaftsteil) zum Einsatz. Eine Kombination aus beiden Tests, gemeinsam entwickelt von den Medizinuniversitäten, könnte die Vorhersage des Studienerfolgs verbessern.


Zusätzlich könnten die Universitäten psychosoziale Auswahlkriterien einsetzen. Klassische Interviews haben sich dabei als wenig aussagekräftig herausgestellt. In Hamburg führen wir multiple Mini-Interviews durch: In neun fünfminütigen Stationen müssen die Bewerber zum Beispiel mit Schauspielpatienten kommunizieren oder in einer Dreiergruppe gemeinsam Aufgaben bewältigen. Durch die Vielzahl an Bewertungen kann so der Studienerfolg im psychosozialen Bereich in gewissem Umfang vorhergesagt werden. Allerdings sind Interviewverfahren sehr aufwändig und teuer und nicht für Zehntausende Medizinbewerber der gebührenfreien staatlichen Universitäten durchführbar. Eine Vorauswahl etwa durch Abiturnote und einen bundeseinheitlichen Test könnte hier weiterhelfen.

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Astrid Schulz-Evers
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Kevin Kraus
03.12.2017 09.01
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Astrid Schulz an Eltern im SHEV

Elternbriefe in Simpeldeutsch – was bringt das?
Eine Basler Schule verschickt Elternbriefe nur noch in «Leichter Sprache», damit sie alle verstehen. Ist das sinnvoll? Dazu Linguistin Regula Schmidlin.


Statt Elternbriefe in die Muttersprache von ausländischen Eltern zu übersetzen, setzt die Primarschule Hirzbrunnen in Basel auf die Leichte Sprache, die ursprünglich für Menschen mit Lernschwierigkeiten konzipiert wurde. Offenbar soll das Beispiel Schule machen, wie Blick.ch gestern berichtete. Wir haben bei Linguistin Regula Schmidlin nachgefragt, wie sie diesen Einsatz der Leichten Sprache sieht.

Was halten Sie von der Massnahme der Basler Schule?
Ich verstehe gut, wenn die Schulen die Kommunikation mit den Eltern optimal und effizient gestalten wollen. Es ist nichts dagegen einzuwenden, wenn man sich in Texten um Verständlichkeit und Einfachheit bemüht, solange nicht der dargestellte Sachverhalt selbst vereinfacht wird. Die Massnahme, Elternbriefe konsequent in Leichte Sprache zu übersetzen, geht schon sehr weit. Allerdings muss die Verzweiflung über Inhalte, die bei den Eltern nicht ankommen, bei der betreffenden Schule gross gewesen sein. Ich kenne die Hintergründe allerdings nicht.

Ist es sinnvoll, dass offenbar alle Eltern – auch Nicht-Ausländer – Briefe nun in Leichter Sprache erhalten?
Nur bildungsfernen und fremdsprachigen Eltern die Briefe in Leichter Sprache zu schicken, den andern aber nicht, halte ich für noch problematischer. Nach welchen Kriterien sollen die Eltern ausgewählt werden, die die Briefe in Leichter Sprache bekommen? Eine Alternative wäre aber vielleicht, dem Brief, der in normaler Sprache geschrieben wird, eine möglichst einfache Zusammenfassung der Informationen anzufügen – für alle.

Besteht die Gefahr einer Nivellierung gegen unten?
Komplexe Sachverhalte können nicht immer einfach ausgedrückt werden. Eine verlustfreie Übersetzung von Normalsprache in Leichte Sprache ist nicht möglich. Darin sehe ich das grösste Problem. Wenn man etwa Nebensätze und ihre einleitenden Wörter (nachdem, obwohl etc.) weglässt, ist es kaum noch möglich, bestimmte Verhältnisse darzustellen. Es wäre vermessen, zu glauben, dass Menschen einen in Leichte Sprache überführten Text genau so verstehen, wie er in der Normalsprache gemeint war. Gesetzestexte verlustfrei in Leichte Sprache zu übersetzen, halte ich beispielsweise für unmöglich.

Wo sonst ist leichte Sprache sinnvoll, wo nicht?
Wir alle sind froh, wenn Beschriftungen in Flughäfen, Gebrauchsanweisungen, Waschanleitungen, Produktebeschreibungen, Montageanleitungen, Websites einfach und verständlich sind. Wenn die Kommunikation mit den Behörden verständlich genug ist, braucht es keine zusätzlichen Erklärungen. In dieser Hinsicht verstehe ich die Massnahme der Primarschule Hirzbrunnen gut. Damit werden die Behörden entlastet. Bei Menschen mit Lernschwierigkeiten und anderen kognitiven Einschränkungen kann Leichte Sprache zudem generell sinnvoll sein. Sie ermöglicht ihnen, an der Kommunikation stärker zu partizipieren. Die Normalsprache gerade im Bildungsbereich durch Leichte Sprache zu ersetzen, halte ich aber für heikel. Eher sollen den Lernenden Strategien vermittelt werden, wie das Textverständnis verbessert werden kann.

Wie funktioniert Leichte Sprache – linguistisch gesehen?
Man vermeidet zum Beispiel Genitivkonstruktionen, weil diese ganz unterschiedliche Dinge ausdrücken können, die der Leser aus dem Kontext erschliessen muss: Qualität – ein Mann mittleren Alters. Teil-Ganzes-Beziehung – die Hälfte des Lohns. Besitzverhältnis – das Haus meiner Eltern. Subjekt – das Lied des Komponisten. Objekt – der Komponist des Lieds. Man vermeidet auch Satzgefüge, also Nebensätze. Metaphern und Fremdwörter werden wenn möglich ebenfalls vermieden. Aus linguistischer Sicht ist das eigentlich problematisch, denn Metaphern können auch verständniserleichternd sein und Fremdwörter sind nicht per se schwierige Wörter.

Geht so auch Sprachschatz und Sprachraffinesse verloren, von dem Ausländer gerade profitieren könnten?
Absolut. Differenzierte und komplexe Sachverhalte können oft nicht anders als in einer komplexen Sprache ausgedrückt werden. Witz, Ironie, Rhythmus, Anspielungen, verschiedene Stilebenen – alles, was kompetente Leser attraktiv finden, wenn sie Texte lesen. Die Verständlichkeitsforschung konnte zeigen, dass Texte dann am besten verstanden werden, wenn sie einfach, kurz, klar gegliedert und attraktiv sind – den Leser direkt ansprechen.
Texte in Leichter Sprache wirken nun aber alles andere als attraktiv.
(Tages-Anzeiger)

Erstellt: 01.12.2017, 11:20 Uhr

Regula Schmidlin ist Professorin für Germanistik, Fachbereich Linguistik, an der Universität Freiburg.

https://bazonline.ch/kultur/diverses/leicht-verstaendliche-elternbriefe-fuer-die-regelschule/story/23347567
https://interaktiv.tagesanzeiger.ch/imageUpload/elternbrief/nachher.jpg
https://interaktiv.tagesanzeiger.ch/imageUpload/elternbrief/vorher.jpg

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Kevin Kraus
29.11.2017 11.45
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[SHEV] Josef Kraus, Ehrenpräsident des Deutschen Lehrerverbandes:

Wieder mal eine Pisa-Junk- und Fake-Studie
tichyseinblick.de
Von Josef Kraus
Mo, 27. November 2017

Die selbsternannte Bildungsmacht OECD kann es nicht lassen. Im Quartalstakt jagt sie „Studien“ und „Sonderauswertungen“ zu Pisa durch die Öffentlichkeit. Mal gibt es Tadel für die Deutschen, mal ein wenig Streicheleinheiten. Diesmal gibt es Streicheleinheiten, denn angeblich sind deutsche Schüler gut in Sachen Sozialkompetenz und „kollaborative Problemlösungskompetenz“: Platz 12 unter 52 beteiligten Ländern und Regionen nehmen sie ein, zumindest nicht ganz weit weg von den Siegern Singapur, Japan, Hongkong und Korea. Deutschland liegt etwa auf einer Höhe mit den USA, Großbritannien, Dänemark und vor Schweden, Norwegen, Frankreich.

Da atmen die deutschen Kultusminister auf und klopfen zuerst sich und dann den deutschen Schülern, vor allem den noch besser abschneidenden deutschen Schülerinnen auf die Schultern. Es habe sich gelohnt, im Unterricht immer mehr auf Gruppenarbeit zu setzen, so führende deutsche Bildungsminister. Und auch die deutsche Presse ist begeistert. Schließlich würden hier Fähigkeiten bewertet, auf die jedes Unternehmen großen Wert lege: die Teamarbeit. Denn die betrieblichen Prozesse würden ja immer komplexer, sodass sie ein einzelner Fachmann nicht bewältigen könne. Damit wurden Ressourcen gebündelt und Kosten gespart. Aha!
Dass die ganze Studie ein methodisches Artefakt ist, wie man in der empirischen Forschung sagt, interessiert niemanden. Man könnte diese neue Pisa-Studie auch als Junk und Fake bezeichnen. Denn „untersucht“ wurden gerade eben 1.900 fünfzehnjährige deutsche Schüler. Von rund 800.000 in dieser Altersgruppe. Getestet wurde das Ganze am Computer, mit Avataren wie in einem Computerspiel.Das sah dann so aus: Die Testanden bekamen am Computer Aufgaben gestellt, für deren Lösung sie mit „anderen“ zusammenarbeiten mussten; die „anderen“ wurden dabei von einem Programm simuliert. Freilich sind standardisierte Problemlösungssituationen schon ein Widerspruch in sich. Das eigentlich spannende in der Team-Arbeit aber – die notwendige Kooperation mit echten Menschen, die sich nicht normiert verhalten – wurde eliminiert durch Avatare. Das sei aber nötig gewesen, so OECD-Mann Andreas Schleicher, um die internationale Vergleichbarkeit zu gewährleisten.

Zudem betont Schleicher, dass „Abfragewissen“ dramatisch an Relevanz verliere, weil Google das besser könne. Was Schleicher allerdings vergessen hat: Wer kein Vorratswissen hat, wer nicht richtig schreiben kann, der kann auch nicht ordentlich googeln. Aber Schleicher hat als Trostpflaster für die pädagogisch ganz konservativ Gestrickten dann doch noch eine Uraltvision parat: Mehr Sportunterricht sei gut, denn der fördere den Teamgeist. Wer hätte das gedacht!

Aber vielleicht muss man das erst von der OECD und ihren Testfreunden untersuchen lassen, damit die millionenschwere Testindustrie am Laufen gehalten wird.

________________________________________
Josef Kraus war Oberstudiendirektor, Präsident des deutschen Lehrerverbands, wurde mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet und als „Titan der Bildungspolitik“ bezeichnet.

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Kevin Kraus
09.11.2017 20.13
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Oberverwaltungsgericht NRW:

Kein Anspruch auf Einführung islamischen Religionsunterrichts


9. November 2017

Der Zentralrat der Muslime in Deutschland e. V. und der Islamrat für die Bundesrepublik Deutschland e. V. haben keinen Anspruch gegen das Land Nordrhein-Westfalen auf allgemeine Einführung islamischen Religionsunterrichts an öffentlichen Schulen. Sie sind keine Religionsgemeinschaften im Sinne des Grundgesetzes. Das hat das Oberverwaltungsgericht durch Urteil vom heutigen Tag entschieden.

Die beiden klagenden Verbände erstreben diese Einführung als Ersatz für den provisorischen Islamunterricht, den das Land Nordrhein-Westfalen 2012 als Modellversuch eingeführt hat und der im Sommer 2019 endet. Von einem Religionsunterricht im Sinne des Grundgesetzes unterscheidet sich dieser Unterricht dadurch, dass nicht eine Religionsgemeinschaft seine Lehrinhalte bestimmt, sondern ein Beirat, der zur Hälfte aus Vertretern besteht, die das Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen im Einvernehmen mit den islamischen Organisationen in Nordrhein-Westfalen bestimmt.

Die Kriterien für die Einordnung eines auf mehreren Ebenen organisierten Dachverbandes als Teil einer Religionsgemeinschaft hatte das Bundesverwaltungsgericht bereits 2005 vorgegeben (BVerwG-Pressemitteilung Nr. 9/2005). Dazu gehört unter anderem, dass der Dachverband in seiner Satzung mit Sachautorität und -kompetenz für identitätsstiftende religiöse Aufgaben ausgestattet ist und die von ihm in Anspruch genommene religiöse Autorität in der gesamten Gemeinschaft bis hinunter zu den Moscheegemeinden reale Geltung hat. Diese Voraussetzung hat der Senat in Bezug auf beide klagenden Islamverbände verneint.

Das Oberverwaltungsgericht hat die Revision gegen das Urteil nicht zugelassen. Dagegen können die Kläger Nichtzulassungsbeschwerde erheben, über die das Bundesverwaltungsgericht entscheidet.

Aktenzeichen: 19 A 997/02 (I. Instanz: VG Düsseldorf 1 K 10519/98)

http://www.ovg.nrw.de/behoerde/presse/pressemitteilungen/50_171109/index.php

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