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Schwarzer Humor, Satire
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Sigmar Salzburg
12.01.2018 05.02
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Schon auf Grund gelaufen?

Auf dem Staatsschiff „Deutschland“ diskutiert man die Fahrtrichtung:

02:51 Uhr 12. Januar 2018 Lisa Caspari
17 Stunden Verhandlungen und noch gibt es kein Ergebnis. ... Nach wie vor gebe es die gleichen Streitpunkte, ist zu hören. Und das sind die „großen Brocken“ Finanz- und Flüchtlingspolitik, sowie die Finanzierung sozialpolitischer Ideen... zeit.de 12.1.2018
Auf einem „Spiegel“-Bild ist nebelhaft auch Ralf Stegner als Verhandlungsführer zu sehen. Bei Abbruch twittert er vielleicht wie im Sommer:
Ralf Stegner 18. August 2017 ·
Guten Morgen.
Wieder ein furchtbarer Terroranschlag. Mein Mitgefühl gilt den Opfern und ihren Familien und Freunden.
Die Demokratie darf vor dem Terrorismus niemals zurückweichen!
Für mich geht es nun in die Schlußkurve von den Shetlandinseln über das norwegische Bergen zurück nach Schleswig-Holstein.
Mein Musiktipp für Euch da draußen im digitalen Orbit ist von
Dougie MacLean – „Caledonia“
Schönen Freitag ;-)
https://youtu.be/wP8A9rtg0iI
Diesmal wäre sein Musiktip(p) „Narrenschiff“ von Reinhard Mey passender:
Soll die „Klabauterfrau“ die Fahrtrichtung der „Deutschland“ weiter bestimmen – oder lieber der 100-Prozent-Klabautermann? Oder noch schlimmer: beide?

8:52 „Durchbruch“? Gut für die AfD, schlimm für Deutschland!

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Sigmar Salzburg
29.12.2017 09.25
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Steven Weinberg in einem Beitrag zu Sokal’s Hoax

Weinberg nennt Sokals Titel: „Transgressing the Boundaries – Toward a Transformative Hermeneutics of Quantum Gravity“ und kommentiert ironisch:

A physicist friend of mine once said that in facing death, he drew some consolation from the reflection that he would never again have to look up the word „hermeneutic“ in the dictionary.
physics.nyu.edu 8.8.1996
Dabei erwähnt er naturgemäß auch die berühmte (als Jux gemeinte?) Piltdown-Fälschung. 1996 war zugleich das Jahr des Social Hoax „Rechtschreibreform“, den wir hier in einer Reihe mit weiteren historischen Übertölpelungen sehen.

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Detlef Lindenthal
06.12.2017 09.10
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Re: Schwarzer Humor der GroKo-Gegner ist Kunst!

Zitat:
Ursprünglich eingetragen von Sigmar Salzburg
Mit lebensgroßen Galgen

ca 1,20m lang

Also ein Fall von Lügenpresse. Sollen wir solche Meldungen auf
      http://afd.luegenpresse.de
veröffentlichen? (Mit Rechtschreibung und Schule haben sie nicht gar so viel zu tun.)
__________________
Detlef Lindenthal

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Sigmar Salzburg
06.12.2017 07.35
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Schwarzer Humor der GroKo-Gegner ist Kunst!

Mit lebensgroßen Galgen reserviert für Bundeskanzlerin Angela Merkel und Sigmar Gabriel hatten Pegida-Demonstranten in Dresden vor gut zwei Jahren die Öffentlichkeit verstört. Die Staatsanwälte der Stadt hatten jedoch keinen Anlass gesehen, die Sache vor Gericht zu bringen. Die Ermittlungen wurden nach kurzer Zeit wieder eingestellt.

Die nachsichtige Haltung der sächsischen Justiz hat jetzt einen Devotionalien-Händler ermuntert, ein kleines Geschäft mit den provokativen Symbolen aufzuziehen. Wie die „Süddeutsche Zeitung“ berichtet, stehen kleine Nachbildungen der Galgen zum Verkauf – für 15 Euro das Stück. Die Staatsanwaltschaft Chemnitz findet das in Ordnung. Die Galgen seien wegen ihrer vieldeutigen Botschaft als Kunst zu betrachten.

spiegel.de 6.12.2017 [fett original] Siehe auch Klonovsky 6.12.17

Pegida-Protest: Ist ein Galgen schlimmer als die Guillotine? – WELT
13.10.2015 – Auch dies eine eindeutige Androhung von Gewalt an die Adresse von Sigmar Gabriel. Pegida errichtet Galgen für Merkel und Gabriel ... Bachmann über den Galgen: „ca 1,20m lang, aus dünnen Latten (also kein Verstoß gegen Versammlungsauflagen), kann offensichtlich einhändig getragen werden ...

Orthographisch relevanter Nachtrag: Vor 224 Jahren waren Guillotinen sogar als Kinderspielzeug beliebt. Goethes Mutter schrieb, von Adelung noch unbeeindruckt, an ihren Sohn, der eine solche für seinen Stammhalter begehrte:

»den 23. December 1793. Lieber Sohn! Alles was ich dir zu gefallen thun kan, geschieht gern und macht mir selbst Freude – aber eine solche infame Mordmaschine zu kaufen – das thue ich um keinen preiß – wäre ich Obrigkeit die Verfertiger hätten an Halseißen gemußt ... «

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Sigmar Salzburg
19.11.2017 15.49
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Ein Werbe-Geck für Langenscheidt

Im Kölner Stadtanzeiger schreibt ein Lemm ganz unverklemmt:

Was für 1 Quatsch
Köln -
Was ist das nur für 1 Entscheidung vong Sinnhaftigkeit her? Auf „Smombie“ und „fly sein“ folgt also „I bims“ als „Jugendwort des Jahres“. Was natürlich schon grundlegend Unsinn ist, denn „I bims“ sind – und das sollten auch die Sprachpeniblen des Langenscheidt Verlags gemerkt haben – zwei Wörter. Übersetzt man „I bims“ von Internet zu Deutsch, kommt man sogar auf ganze drei: „Ich bin es“. Und doch: Nicht einmal die Bezeichnung „Jugendsatz des Jahres“ wäre angemessen für „I bims“. Vielmehr versuchte die Jury in diesem Jahr einem ganzen Sprachphänomen zu huldigen, eine rebellische Rechtschreibreform, geboren in sozialen Netzwerken. Dass es überhaupt so weit gekommen ist, liegt an Money Boy, einem österreichischen Rapper. Am 30. Juni 2014 twitterte er folgenden, noch wenig phänomenal anmutenden, Satz: „m1 ist steif von 1 sexy girl her“...
ksta.de 17.11.17
Das Ganze ist eine Gipfelleistung, die Goethe und Mozart früher eben noch nicht erreichen konnten. Die spätpubertäre Infantil-Ausgabe des „Spiegels“ für Twenteenies, „bento“, macht natürlich wieder einen Test daraus – anlaßlos mit Fotos eines Schwarzen (Neger) garniert, den meine Tochter mal niedlich fand:
„I bims“ – Nenn uns deine Jugendwörter und wir erraten dein wahres Alter
bento.de 17.11.2017
Meinen Testversuch kommentierte das System: „Egal, wie alt du bist, du hat keinen Humor!“ Das will ich nicht unbedingt widerlegen, aber ich finde das Frühstückseiergespräch von Brösel zwischen einem Europäer und einem Chinesen viel lustiger: „Eiweiß!“ „I gelb“ „I know!“ Dabei fällt mir ein, I bims seit Jahren chinesische Zeichen, vergesse aber mangels Gebrauch ebensoviele wie ich neu lerne.

Nachtrag: Das genannte Gespräch in anderer Version.

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Sigmar Salzburg
27.10.2017 07.29
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Das Schwein als Kotelett und Waffe

Schwein für Muslime: Putin bekommt Lachanfall
In einer trockenen Kabinettssitzung ... Tschakow schlug vor, dem deutschen Vorbild zu folgen und mehr Schweinefleisch nach Asien zu exportieren. „Angenommen Deutschland produziert 5.5 Millionen Tonnen Schweinefleisch im Jahr, drei Millionen davon werden exportiert. Nach China, Indonesien, Japan, Korea und so weiter“, sagte der Minister ... „Indonesien ist ein muslimisches Land, sie essen kein Schwein“, belehrte Putin lachend. Tschakow versuchte zunächst, sich nicht beirren zu lassen. Doch Putin konnte sich mittlerweile vor lauter Lachen nicht mehr beruhigen...
diepresse.com 20.10.2017

Koteletts am Flüchtlingsheim abgelegt
Barsinghausen. Das Schweinefleisch könnte als Zeichen gegen die muslimischen Flüchtlinge gemeint sein, die dort einziehen werden. Das Kommissariat Barsinghausen hat daher auch die Staatsschutzstelle eingeschaltet.
haz.de 21.4.2017

Wie hier schon erwähnt, entdeckte ich als zehnjähriger Leser in den „Lübecker Nachrichten“ den Druckfehler, daß in seinem Jud-Süß-Prozeß der Filmregisseur Veit Harlan „von Schweinwerfern angestrahlt“ wurde. Das bringt mich heute auf den Gedanken: Mit wieviel weniger Opfern hätte Aleppo vom „Islamischen Staat“ zurückerobert werden können, wenn dort anstelle von Granatwerfern Schweinwerfer eingesetzt worden wären!

P.S. „Reform“: Warum wird das deutsche „Rau(h)e“ amtlich verstümmelt, aber das französische schon teilverstümmelte Wort nicht auf das aussprachegerechte „Kotlett“ reduziert? War den beinchenhebenden Reformdackeln manche Reviermarkierung vorerst doch noch zu anrüchig?
Duden: Lautschrift: [kɔtˈlɛt] auch: [ˈkɔtlɛt] französisch côtelette, eigentlich = Rippchen

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Sigmar Salzburg
26.10.2017 05.45
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Sechs, sexier, sexistisch

Meine eifrig meist auf englisch oder spanisch „retweetende“ Namensvetterin verbreitete gerade:

Letztens an der Edeka-Kasse...
Typ: „Do you have a lighter?“
Kassierer: „A Leiter? We are not a Baumarkt.”
Twitter @binmitdabei … facebook.com/FrauenMitStil …
Das könnte der Reformdichter Hans Flachs noch verfeinern:
Typ*in: „Do you have an eyelighter?“
Kassierer*in: „Eileiter?? – Polizei!!!
Sexistisch-transfeindlicher Übergriff!”
Twitter @Mit-Glied ... facebook.com/FrauenMitStiel

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Sigmar Salzburg
16.10.2017 17.27
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Titanic „Satire“

Polizei ermittelt
Unfassbar: Satiremagazin ruft zum Mord an Kurz auf
Europäische Medien feiern ÖVP-Chef Sebastian Kurz als den österreichischen Macron, kommen zum Teil aus dem Schwärmen nicht mehr heraus. Ganz im Gegenteil das deutsche Satiremagazin „Titanic“, das den Bundeskanzler in spe in einem Posting auf Twitter mit einem jungen Hitler vergleicht und zum Mord an ihm aufruft! Die Polizei ermittelt.

„Endlich möglich: Baby-Hitler töten!“, heißt es auf dem Meme, das Montagmittag von dem Magazin auf Twitter gepostet wurde. Sofort zog der geschmacklose Tweet seine Runde auf Twitter...

"Das ist Aufruf zu einer Straftat"
So schrieb einer von ihnen: „Viele 'Linke' denken wirklich so – damit ist dann 'Satire' kein Scherz mehr, sondern Volksverhetzung.“

POLIZEI WIEN ✔ @LPDWien
Wir haben dies bereits an die zuständige Stelle weitergeleitet.
1:52 PM – Oct 16, 2017

krone.at 16.10.2017

Da sieht man mal, in welche Gefahr Frau Merkel sich begeben hätte, wenn sie nicht die 1,5 Millionen „Flüchtlinge“ ins Land gelassen hätte.

Schade um die einstmals originelle Satire-Zeitschrift. Aber selbst ihre gute alte Rechtschreibung ist nicht mehr ehrlich gemeint. Der Vordenker Sonneborn schreibt längst, wie auch die meisten anderen, heimlich und privat „reformiert“. Die letzte „Titanic“, die ich vor Jahren gekauft hatte, habe ich fast ungelesen in den Papiermüll geschmissen.

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Sigmar Salzburg
10.10.2017 18.09
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Das mühsame Brot der korrekten Kabarettisten

Kabarettist Günter Grünwald begeistert in Fischach mit seinem Programm „Deppenmagnet“

... Auf seine bekannten Charaktere Bonzo, Joe Waschl und Co. verzichtet er in seinem neuen Programm komplett. Nur der dauerbesoffene Hausmeister Bamberger darf einmal als AfD-Sympathisant so richtig überspitzt und politisch unkorrekt über Asylanten herziehen, „damit Sie mal wissen, wo der Hase den Pfeffer kauft“. Hier zeigt Grünwald sein feines Gespür für Satire und Ironie.

Auch bei der Rechtschreibreform mit Doppel-S und Scharf-S gibt es den Seitenhieb an die Rechtspopulisten: „Ach wieviel besser wäre es doch gewesen, wenn es im Dritten Reich kein ‚ss’ sondern nur ein ‚scharfes S’ gegeben hätte“.

Auch die ‚Ehe für alle’ wird thematisiert und ist ein Problem für einige sehr religiöse Menschen – denn Gott hat ja Adam und Eva geschaffen und nicht Adam und Stefan. Andererseits kann es doch nicht angehen, dass auf dem Land ein heterosexueller Friseur arbeitet.

Genial verarbeitet er gegen Ende noch schlechtes Fernsehen mit nervenden Kochsendungen und Dokumentationen über Swingerclubs mit „greisligen Besuchern“....

augsburger-allgemeine.de 7.10.2017

Der grün sozialisierte Grünwald verschweigt, daß die eher linke Rechtschreib„reform“ mehr SS in die deutsche Sprache brachte. Er läßt sich den Spaß entgehen, mit der „Ehe für alle“ nun statt der „First Lady“ den „First Männie“ schwuler Staatsoberhäupter an die Spitze zu bringen. Vor allem aber bleibt das weite Feld des phantasievollen Asylbetrugs unbeackert, um dafür mühsam einige politisch korrekte Witzeleien gegen „Rechts“ abzulassen. Eine Reform der linken Witzethik täte not.

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Sigmar Salzburg
24.09.2017 05.29
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Michael Klonovsky als Satiriker

https://youtu.be/gM8AsABuCuM

... aus seinen „Acta diurna“.

Weniger lustig, aber wichtig: Nicolaus Fest
https://youtu.be/tLqZs-4LGeg

... und (nicht AfD): Thorsten Schulte
https://youtu.be/kmzAy8Z-Shs

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Sigmar Salzburg
14.09.2017 13.39
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Martin Schulz: Mehr Zeit für Gerechtigkeit!

Götz Wiedenroth hilft uns wieder einmal mit einer Karikatur, eine Forderung des SPD-Kanzlerkandidaten besser zu verstehen:

„Zeit für mehr Gerechtigkeit“ meint einfach, dass es (an der) Zeit ist, für mehr Gerechtigkeit zu sorgen. „Mehr Zeit für Gerechtigkeit“, wie es stattdessen heißt (keiner weiß, warum), klingt dagegen jetzt schon nach einem Rohrkrepierer.
faz.net 24.5.2017
Es geht durchaus auch um drängende Probleme:
Die Stadt Berlin, besser gesagt die rot-rot-grüne Regierung, wird künftig für geschlechtergerechte, öffentliche Toiletten sorgen. Das „Toilettenkonzept für Berlin“ von Umweltsenatorin Regine Günther sieht nämlich Urinale für Frauen vor, da Pissoirs diskriminierend seien.

Ungerecht, wenn Männer im Stehen pinkeln

In dem Bericht ist unter dem Kapitel „Geschlechtergerechtigkeit“ nachzulesen, dass Pissoirs, beziehungsweise die damit verbundene Möglichkeit für Männer, im Stehen zu urinieren, diskriminierend gegenüber Frauen sei. Daher müsse nun auch Frauen auf öffentlichen Toiletten die Möglichkeit geboten werden, im Stehen zu urinieren. Jede Toilette bekommt künftig eigene „Urinale“.
Indes, die zeitliche und standesgemäße Benachteiligung der Frauen ist damit nicht vollständig beseitigt. Während Männer meist nur zwei Knöpfe öffnen, um ihrem Geschäft nachzugehen („Oh, wie praktisch!“ nach der Erstbeobachtung von Klein-Erna), müssen die Frauen erst ihren Schlüpfer (heute „Slip“) herunterziehen oder ganz aus ihrer Röhrenhose steigen.

Früher war natürlich alles besser. Da hatten die Marktfrauen unter ihren langen Röcken nichts an und stellten sich, wie berichtet wird, breitbeinig über die Gosse und ließen, um keinen Rohrkrepierer zu erleiden, einfach der Natur ihren Lauf – sogar während der Verhandlung mit Kunden.
Diese Urinale werden eigens vom italienischen Designer Matteo Thun entworfen. Die Kosten für die Anschaffung sind übrigens nirgends zu finden, auch im Bericht des Stadtsenats nicht.
unzensuriert.de 3.8.2017

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Sigmar Salzburg
31.08.2017 03.22
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Das „Stadium“ des Deutschs bei BILD

So lang ist ein Durchschnitts-Penis!
von: MONIKA KENNEDY

London – Welcher Mann hat nicht schon einmal sein bestes Stück gemessen? Jetzt gibt eine medizinische Studie an 15 000 Penissen Aufschluss auf das, was viele Menschen schon immer wissen wollten: Wie groß ist das Glied des Mannes im Durchschnitt?

Forscher des King’s College London (England) maßen 15 000 Penisse, dokumentierten deren Größen im erschlafften und erregten Zustand. Das Ergebnis ist aufschlussreich, wurde im Magazin BJU International in Oxford veröffentlicht.

Darin steht: Im entspannte[n] Stadium misst der Penis 9,14 Zentimetern, während das im angeregten Stadium bei 13,2 Zentimeter[n] liegt.


bild.de 31.8.2017

Falsch! Im „Durchschnitt“ ist ein Penis nur halb so lang!

(Wenn's nichts Neues mehr gibt: Monikas Alt-Nachrichten-Recycling.)

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Sigmar Salzburg
31.07.2017 08.03
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Der Affenarsch –

... ein wichtiger Signalgeber für alle Nachkriecher:
(aus einer schon etwas älteren Wissenschaftsmeldung)


Im Experiment bekamen Affen und Menschen ein Gesicht oder einen Hintern von Menschen oder Affen gezeigt. Danach mussten sie von zwei Fotos dasjenige auswählen, das ebenfalls vom zuvor gezeigten Individuum geschossen worden war. Die Schimpansen zeigten einen deutlichen Inversionseffekt [erschwerte Erkennung kopfstehend] vor allem bei farbigen Abbildungen. Offenbar, meinen die Forscher, verfügen die Schimpansen über ein ebenfalls hoch_spezialisiertes – und darum blitzschnelles – Erkennungssystem für die Kehrseite ihrer Artgenossen.

Aus evolutionsbiologischer Sicht mache das Sinn, meinen Kret und Tomonaga, und vermutlich lasse sich ein ähnlicher Effekt auch bei vielen anderen Primaten aufspüren. Sozial lebenden Tieren, die sich häufig auf alle[n] vieren fortbewegen, käme es sehr zugute, Gruppenmitglieder von hinten genauso gut wie von vorne zu erkennen. Beim Menschen sei dieses Spezialtalent entweder mit dem aufrechten Gang oder mit der Verbreitung von Kleidung aber offenbar verloren_gegangen. [?]

spektrum.de 7.12.2016

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Sigmar Salzburg
04.05.2017 10.10
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Schwarzer Humor zensiert

Eine Ausstellung des bekannten Karikaturisten Götz Wiedenroth, der auch die Rechtschreib„reform“¹ in einer großen Serie karikiert hat, ist unter fadenscheinigen Begründungen unterbunden worden:

Eine für den 16. Mai 2017 geplante Ausstellungseröffnung in Flensburg, Schleswig-Holstein, wurde von der Europa-Universiät Flensburg überraschend abgesagt. Die Ausstellung mit Karikaturen des Flensburger Künstlers Götz Wiedenroth zum Thema „Lügenpresse – Fake News“ sollte in einem für Kunstpräsentationszwecke vorgesehenen Raum („MODUL1“) der Europa-Universität Flensburg stattfinden und bis zum 27. Mai 2017 dauern.[...]

Wiedenroth selbst äußerte in einer Pressemitteilung [in unreformierter Rechtschreibung]:
„Die politische Korrektheit in Deutschland läßt auch hier ihre pluralistische Maske fallen und zeigt ihre wahre totalitäre, floskelspeiende Fratze...“
Ich verfolge Wiedenroths Arbeiten seit Jahren und habe bei aller Schärfe keinen Antisemitismus feststellen können. Diesen an erster Stelle zu nennen ist üble Verleumdung. Und die behauptete Islamfeindlichkeit ist nichts als berechtigte Abwehr gegen den Vormarsch der islamistischen Halsabschneider-Ideologie.

¹) https://sites.google.com/site/gwiedenroth/goetzwiedenrothkarikaturarchivuebersicht/rechtschreibreform

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Sigmar Salzburg
24.04.2017 12.57
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Die Linkspopolisten ...

... des Kölner „breiten“ Bündnisses demonstrieren für ein invasions- und arschoffeneres Deutschland – eine Steigerung von „Arsch huh, Zäng ussenander“ (Kölsch für Arsch hoch, Zähne auseinander), der Kampagne gegen „Rechts“ von 1992. Nicolaus Fest schreibt:

Nicolaus Fest 24. April 2017 ·
Arsch huh, wörtlich...

AntifaTaunus‏ @AntifaTaunus
Wir habens den #AfD Nazis gezeigt. #Kölnistbunt....gegen uns kommt ihr nicht an! #Koeln2204 #noafd


Die Bürgermeistersfrau von Crailsheim, die mit ihren breiten Arschbacken die Invasoren ihrer Stadt in die Flucht schlug, würde heute dagegen als „rechtspopulistisch“ diffamiert.

„Lectu mihi Mars!“ * *
https://youtu.be/sTRlabuB64s

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