Willkommen Die 20 neuesten Beiträge im Forum
Fadensuche     Suche
Kennkarte ändern     Häufig gestellte Fragen   zu anderen Nutzern  kostenlose Anmeldung   Anfang  verabschieden
Jemandem diese Seite senden! Druckvoransicht zeigen
Forum > Veranstaltungen
Schleswig-Holsteinischer Elternverein e.V.
< voriges Leitthema  
Verfasser
Leitthema    Dieser Faden ist 17 Seiten lang:    1   2  3  4 · 10 · 14  15  16  17  Post New Thread     Post A Reply
Kevin Kraus
25.04.2019 15.57
Diesen Beitrag ansteuern
Astrid Schulz an Eltern im SHEV

Denk- und Sprechverbote: „Früher war die Universität ein Ort, der auf den Disput zwischen unterschiedlichen Meinungen, vorzugsweise radikal entgegengesetzten Positionen in ganz besonderer Weise stolz war. Heute scheint es der Ehrgeiz von Studenten und anderen zu werden, andere Meinungen als ihre allein „richtige“ von der Universität zu verbannen.“ (Text auf FB dazu)

Kesseltreiben gegen eine islamkritische Frankfurter Professorin

25.4.19, Josef Kraus

Wenn „Studierende“ und „diskriminierungskritische Pädagog*innen“ gegen ein Kopftuchverbot für Kinder stänkern.

Verfassungstext und Verfassungswirklichkeit sind in Deutschland längst zwei Paar Stiefel. Wir wissen das spätestens seit dem Spätsommer 2015. Nun hat diese Unterscheidung wieder mal die Universität Frankfurt erreicht. Dort gibt es ein Kesseltreiben gegen eine Professorin, die es sich „erlaubt“, am 8. Mai eine Konferenz zum Thema „Das islamische Kopftuch – Symbol der Würde oder der Unterdrückung?“ zu veranstalten.

Die angekündigte Konferenz ist hochkarätig besetzt. Organisiert und geleitet wird sie von Professor Dr. Susanne Schröter. Sie ist Direktorin des „Frankfurter Forschungszentrums Globaler Islam (FFGI)“ der Universität Frankfurt und bekannt als mutige Frau, die den Schalmeienklängen der Islamophilen nicht aufsitzt. Als Referenten für den 8. Mai hat sie unter anderem Alice Schwarzer, Gründerin und Herausgeberin der Frauenzeitschrift Emma, und Necla Kelek, Soziologin, Autorin und Vorstandsfrau TERRE DES FEMMES, vorgesehen. Schwarzer wird sprechen über das Thema „Von Teheran bis Neukölln. Der Siegeszug des politisierten Islam, nicht zuletzt dank einer falschen Toleranz“; Necla Kelek über das Thema „TERRE DES FEMMES Petition: Den Kopf frei haben. Kinderkopftuchverbot in der Schule und Ausbildungsstätten“.

Gewissen selbsternannten Vertretern der Alma Mater Frankfurt („Studierenden“) passt das gar nicht in den Kram. Sie posaunen hinaus: „Wir Studierenden …. sind schockiert, dass Prof. Dr. Susanne Schröter eine Konferenz … stattfinden lassen kann ….Wir können das nicht weiter dulden und fordern deshalb, dass die Veranstaltung ….. abgesagt wird und Prof. Dr. Susanne Schröter ihrer Position enthoben wird.“ Das Pamphlet endet ohne Rücksicht auf Interpunktion und ohne Rücksicht auf die Semantik des Begriffs Rassismus mit den Sätzen:
Für eine Universität an der Alle bedenkenlos studieren können! Kein Platz für Anti-Muslimischen Rassismus an unserer Uni!

So weit, so gut, so weit, so schlecht. Das Erbärmliche daran ist, dass diese „Studierenden“ (Studierberechtigte sind übrigens nicht immer Studierwillige und Studierbefähigte) indirekt Flankenschutz und Schützenhilfe von 114 „Erstunterzeichnern“ einer „migrationspädagogischen Stellungnahme“ gegen ein Kopftuchverbot bekommen. „Diskriminierungskritische Pädagog*innen“ haben dazu ein „Bekenntnis“ (sic!) von sich gegeben.

Eine Münze kleiner geht es nicht, und offenbar wird nicht nur das Abiturzeugnis inflationär verramscht, sondern auch der Titel „Professor“. Man muss den drohenden Gähnfaktor mal überwinden und die 114 Leute näher anschauen: 50 von den 114 kommen aus einer Fachhochschule (pardon: University of Applied Sciences), 11 von ihnen sind NGO-Aktivisten, inkl. Frank Bsirske, Vorsitzender der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft ver.di, sechs sind Exponenten einer Pädagogischen Hochschule, fünf einer katholischen oder evangelischen Hochschule. Nun ja!

Es ist jedenfalls sehr seltsam, was hier abläuft und welcher Provenienz respektive Gesinnung diese 114 „diskriminierungskritischen Pädagog*innen“ sind. Freiheit von Forschung und Lehre – das dürfte bei diesen Leuten allenfalls noch Verfassungstext, aber nicht mehr Verfassungswirklichkeit sein. Diese 114 sägen, weil sie zum größten Teil vom Steuerzahler alimentierte Professuren haben, jedenfalls am eigenen Ast, der da in Artikel 5, Absatz 3 des Grundgesetzes unter anderem lautet: „… Forschung und Lehre sind frei.“ Vermutlich gehört diese Art akademischer Elite aber nicht zu den Mitgliedern des Deutschen Hochschulverbandes (DHV), der sich vor kurzem zu Recht gegen „Denk- und Sprechverbote“ an Universitäten ausgesprochen und gefordert hat: „Die freie Debattenkultur muss verteidigt werden.

Zwei Pikanterien zum Schluss: Schirmherr der Konferenz ist der hessische Minister für Soziales und Integration Kai Klose. Er ist Vorsitzender der hessischen Grünen. Man darf gespannt sein, ob er eine schützende Hand über die Veranstaltung hält.
Oder ob dies seine grüne Co-Vorsitzende Angela Dorn tut, ist sie in Hessen doch Ministerin für Wissenschaft und Kunst. Und zweitens: Ausgerechnet der linke „FREITAG“ vom 24. April 2019 meint: „Wer noch nicht einmal bereit ist, seiner oder ihrer Meinung nach falsche Meinungen auszuhalten, der ist an einer Universität eindeutig am falschen Platz.“ Es kommt äußerst selten vor, dass man diesem Blatt beipflichten kann.

Und noch interessanter wäre zu erfahren, was unsere Allerobersten und offenbar schon den Vorruhestand Genießenden im Schloss Bellevue und im Kanzleramt von dieser Sache halten. Ob wieder mal Kapitulation angesagt ist? Wetten, dass wir von dieser Seite nichts wirklich „Hilfreiches“ vernehmen werden!

https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/josef-kraus-lernen-und-bildung/susanne-schroeter-kesseltreiben-gegen-eine-islamkritische-frankfurter-professorin/

--
Astrid Schulz-Evers
Vorsitzende des Schleswig-Holsteinischen Elternvereins e.V.
Bürgermeister-Kinder-Str.9
24306 Plön am See

Mit Klick die Kennkarte von Kevin Kraus ansehen    Suche weitere Einträge von Kevin Kraus        Edit/Delete Message    Reply w/Quote    IP: Notiz
Kevin Kraus
06.04.2019 12.14
Diesen Beitrag ansteuern
Astrid Schulz an Eltern im SHEV

FAZ 4.4.19

Mündliche Schülerleistungen dominieren

Von Rainer Werner

Dem Schreiben hat diese Entwicklung der letzten Jahre nicht gut getan: Immer weniger Schüler konnten es ausreichend üben.

Immer noch schriftlich: Beim Abitur macht sich mangelnde Übung bemerkbar.

2016 sorgte eine Meldung für Aufsehen: Das Bundeskriminalamt konnte von 120 Stellen nur 62 besetzen, weil zu viele Bewerber trotz Abiturs beim Deutschtest durchgefallen waren. Der Test erfragt Kenntnisse in Rechtschreibung, Grammatik, Wortschatz und Sprachverständnis. Von der Polizei der Länder hört man ähnliche Klagen. Viele Bewerber fallen vor allem durch die Sport- und Rechtschreibprüfung. Können die jungen Menschen heute nicht mehr richtig schreiben?

Wir leben in einer Gesellschaft, in der ständig geredet wird. Überall sieht man Menschen telefonieren, sei es auf der Straße, im Café oder in der Straßenbahn. Alle Fernsehsender haben Gesprächsformate im Programm, in denen sich Menschen, die sich für Experten halten, über alle möglichen Themen unterhalten. Die Talkshow ist zum zweiten Wohnzimmer der Deutschen geworden. Für das Sprechen in diesem Gesprächskosmos gibt es keine Qualitätsmaßstäbe. Man darf reden, wie einem der Schnabel gewachsen ist. Die lockere Diktion, Umgangssprache inklusive, gilt als Ausweis von Authentizität. Der Linguist Gerhard Augst vertritt die These, dass sich in unserer Gesellschaft das Gesprochene als Standardsprache durchgesetzt habe, was es schwer mache, auf die Dominanz der Schriftsprache zu pochen. Dem Sprachwissenschaftler Peter Gallmann fiel auf, dass Kinder vor allem in Regionen, in denen es einen ausgeprägten Dialekt gibt (Bayern, Schwaben), die Rechtschreibung gut beherrschen. Weil sie wissen, dass gesprochene und geschriebene Sprache nicht dasselbe sind, lernen sie die Schriftsprache als eigenständiges sprachliches System. Im Rest der Republik schreiben Schüler, wie sie sprechen.

In der Schule drückt sich die Dominanz der gesellschaftlichen Redekultur im starken Gewicht des Mündlichen aus. n der Sekundarstufe I zählt in allen Fächern die mündliche Mitarbeit zur Hälfte, in den Grundkursen der gymnasialen Oberstufe zu zwei Dritteln. Die in allen Bundesländern eingeführte 5. Prüfungskomponente des Abiturs, eine Präsentationsprüfung, besteht zumeist nur aus einer mündlichen Leistung. Nur wenige Bundesländer verlangen zusätzlich noch eine Facharbeit. Die meisten Gymnasiasten punkten im Mündlichen: Sie sind eloquent und verfügen über einen differenzierten Wortschatz. Die Noten fallen entsprechend gut aus. Liest man hingegen von Schülern verfasste Texte, stellt man fest, dass ihre Qualität deutlich hinter der Qualität ihrer mündlichen Beiträge zurückbleiben. Wenn es auf logische Gedankenführung, den präzisen Ausdruck und schlüssig zu Ende geführte Sätze ankommt, versagen auffallend viele Schüler. Selbst bei Abiturienten kann man erleben, dass sie in Orthografie und Interpunktion nicht sicher sind. Diese Defizite lassen darauf schließen, dass Schüler zu wenig mit schriftlichen Aufgaben konfrontiert werden. Die Benennung der Fehler bei der Korrektur und die kritischen Randbemerkungen der Lehrkraft bleiben meistens ohne Folgen, weil den Schülern in der Regel nicht mehr zugemutet wird, von Aufsatz und Klausur eine Berichtigung anzufertigen.

Universitäten klagen darüber, dass den Erstsemestern trotz attestierter guter Schulabschlüsse die Grundlagenkompetenzen in der Sprache fehlen. Dazu gehört vor allem die Fähigkeit, einen Gedankengang klar, schlüssig, logisch und fehlerfrei zu formulieren.
Die Befragung von Studenten, die die Universität Konstanz jährlich durchführt, hat 2015 ergeben, dass mehr als 25 Prozent der Bachelorstudenten ihr Studium abbrechen. Neben der Doppelbelastung aus Studium und Job werden vor allem fachliche Mängel als Grund angegeben. 52 Prozent der Absolventen und 45 Prozent der Abbrecher gestehen ein, dass ihnen Kenntnisse und Techniken zum Verfassen akademischer Arbeiten fehlten. Die gymnasiale Oberstufe, und hier vor allem das Fach Deutsch, scheint dabei zu versagen, den Abiturienten das für ein erfolgreiches Studium nötige sprachliche Rüstzeug zu vermitteln.

[...]

Es ist Zeit für eine Schreiboffensive.

Der Autor unterrichtete an einem Berliner Gymnasium Deutsch und Geschichte.

[Artikel vollständig unter:]
https://edition.faz.net/faz-edition/politik/2019-04-04/e0cd38607f129a96aae86aecde7afafd/?GEPC=s9

https://guteschuleblog.wordpress.com/2019/04/05/muendliche-schuelerleistungen-dominieren/

--
Astrid Schulz-Evers
Vorsitzende des Schleswig-Holsteinischen Elternvereins e.V.
Bürgermeister-Kinder-Str.9
24306 Plön am See


Mit Klick die Kennkarte von Kevin Kraus ansehen    Suche weitere Einträge von Kevin Kraus        Edit/Delete Message    Reply w/Quote    IP: Notiz
Kevin Kraus
25.03.2019 09.52
Diesen Beitrag ansteuern
Astrid Schulz an Eltern im SHEV

[SHEV] SPRACHE / INTEGRATION / DIGITALISIERUNG – Nach Rechtschreibreform und Gendersprache – die nächste Sprach-Verstümmelung ...

Deutschlandfunk Kultur – Lesart


21.03.2019 10:10 Uhr

URL dieser Seite: https://www.deutschlandfunkkultur.de/abbas-khider-ueber-deutsch-fuer-alle-alle-verben-muessen.1270.de.html?dram:article_id=444196

Abbas Khider über „Deutsch für alle“ – "
Alle Verben müssen untrennbar werden“


Abbas Khider im Gespräch mit Joachim Scholl

Abbas Khider kennt die Tücken des Deutschlernens: Er kam als Geflüchteter aus dem Irak.

Deutsch lernen im Erwachsenenalter ist schwer – und dem deutsch-irakischen Schriftsteller Abbas Khider dauert es zu lang. Er schlägt in „Deutsch für alle“ eine wagemutige Reform der deutschen Sprache vor. Eine Forderung: Die Umlaute müssen weg.

„Die deutsche Sprache ist tatsächlich ein Ungeheuer“, sagt der deutsch-irakische Schriftsteller Abbas Khider – und sieht Handlungsbedarf. Er schlägt in seinem neuen Buch „Deutsch für alle. Das endgültige Lehrbuch“ eine wagemutige Reform unserer Sprache vor.

Zuerst: Die Umlaute müssen weg. Abbas Khider macht im Gespräch mit Deutschlandfunk Kultur auf der Leipziger Buchmesse vor, wie schwer es ihm fällt, Worte wie „Mönch“ auszusprechen. Aber das sei nicht das einzige Problem. „In der deutschen Sprache gibt es Deklination und Verbflektion zugleich. Das heißt, ein deutscher Satz wird geknetet, geboxt – und geballert. Bis man einen deutschen Satz aussprechen kann, dafür braucht man drei Jahre!“

Abbas Khider macht in „Deutsch für alle“ Verbesserungsvorschläge, um in drei Wochen kommunizieren zu können. Denn: „Es gibt Menschen, die gezwungen sind, irgendwo in der Fremde zu leben, und dann müssen sie auch mit den Menschen kommunizieren. Ohne Sprachkenntnisse verpasst man das Leben, die Kultur und Mitmenschen.“

Zu viele Artikel, zu viele Ausnahmen

Er selbst ist im Irak geboren, saß unter Saddam Hussein im Gefängnis, flüchtete über afrikanische Länder schließlich nach Deutschland – das war vor gut 20 Jahren. Sein erstes Buch – auf Deutsch geschrieben – erschien 2008 unter dem Titel „Der falsche Inder“. Er kennt also die Tücken des Sprachenlernens.

Buchcover: Abbas Khider: „Deutsch für alle. Das endgültige Lehrbuch“ (Buchcover: Hanser Verlag, Foto: Deutschlandradio-Maurice Wojach)

Auch auf Artikelebene sieht er Reformbedarf. Aus „der, die, das“ macht Abbas Khider „de“. „Die Bayern machen das schon seit Jahrzehnten“, sagt Khider. „Es existiert schon in der deutschen Sprache.“ Man müsse zu viel auswendig lernen, um die deutsche Sprache zu sprechen.

Und: Unregelmäßige Verben müssen weg. Also statt „er schrieb“, „er schreibte“. „Ein Fremder fragt sich, warum nicht 'geht, gehte, gegeht'?“ , wundert sich Khider. Auch trennbare Verben stellten Nicht-Muttersprachler vor große Probleme:

„Warum heißt es: 'Das Kind steht auf'? Warum steht das 'auf' da? Warum trennen sich die Dinge in der deutschen Sprache? Ist es nicht genug, dass wir so viele Alleinerziehende in der Gesellschaft haben? Ich mache das für die Familie in der deutschen Gesellschaft: Alle Verben müssen untrennbar werden!“

Abbas Khider: Deutsch für alle. Das endgültige Lehrbuch
Hanser, München 2019
128 Seiten, 14 Euro

(cwu)

[https://www.deutschlandfunkkultur.de/leipziger-buchmesse-2019.2925.de.html]

--
Astrid Schulz-Evers
Vorsitzende des Schleswig-Holsteinischen Elternvereins e.V.
Bürgermeister-Kinder-Str.9
24306 Plön am See

Mit Klick die Kennkarte von Kevin Kraus ansehen    Suche weitere Einträge von Kevin Kraus        Edit/Delete Message    Reply w/Quote    IP: Notiz
Kevin Kraus
15.03.2019 01.19
Diesen Beitrag ansteuern
Astrid Schulz an Eltern im SHEV

[SHEV] SCHULPFLICHT / Schwänzen für das Klima? – Aus Bremerhaven: Schuldezernat empfiehlt Teilnahme an der Klima-Demo ...

Klimademo in Bremerhaven: Schule fällt am Freitag gleich ganz aus

Ein Meisterstück Bremer Realsatire: Das Bremerhavener Schuldezernat empfiehlt die Teilnahme an den Klimademos. Der Schuldezernent selbst nimmt dann auch noch gleich als Redner teil. Besonders beruhigend für lernwillige und nicht klimahysterische Schüler, Zitat: „Eine Pflicht zur Teilnahme gibt es aber nicht: Jugendliche, die nicht demonstrieren wollen, sollen in ihren Schulen eine Betreuung bekommen. Der Unterricht falle in dieser Zeit allerdings aus. “ Wie hieß es doch so schön in den „Zehn Geboten der sozialistischen Moral und Ethik“, die in der DDR auch für Schüler ab dem 15. Lebensjahr galten: „Du sollst gute Taten für den Sozialismus vollbringen, denn der Sozialismus führt zu einem besseren Leben für alle Werktätigen“.

Nachtrag der Redaktion: Ein Leser machte uns als Reaktion auf dieses Fundstück darauf aufmerksam, dass die Kaleidoskop-Schule in Jena in einem Rundschreiben darüber informierte, dass ihre Schüler die Möglichkeit haben, an der morgen um 12 Uhr stattfindenden örtlichen Klimademo teilzunehmen. „(B)egleitet von Pädagogen und ohne Konsequenzen in Form von Schulschwänzen befürchten zu müssen“, heißt es in dem Schreiben. Kinder ohne Fahrschein bekommen für die Fahrt zur Demo von der Schule einen Fahrausweis gestellt. Das ganze soll jedoch eine einmalige Initiative bleiben.

https://www.achgut.com/artikel/fundstueck_klimademo_in_bremerhaven_schule_faellt_am_freitag_gleich_ganz_au

Mit Klick die Kennkarte von Kevin Kraus ansehen    Suche weitere Einträge von Kevin Kraus        Edit/Delete Message    Reply w/Quote    IP: Notiz
Kevin Kraus
06.03.2019 10.09
Diesen Beitrag ansteuern
Astrid Schulz an Eltern im SHEV

5.3.19

Politisch korrekter Fasching:
Hamburger Kita verbietet Indianer-Kostüme


Auch in der Narrenzeit ist nicht alles erlaubt. Zum Karneval ist im Rheinland längst eine Debatte über politisch korrekte Kostüme entbrannt – und die schwappt jetzt auch nach Hamburg.
In einer Elbkinder-Kita sind zum Fasching unter anderem Indianer-Kostüme verboten worden.

Nein, das ist kein Witz, sondern wirklich wahr. Die Faschings-Feier in der Kita Eulenstraße (Ottensen) fand am Montag ohne Kostüm-Klassiker statt. „Ich möchte Sie bitten, gemeinsam mit Ihren Kindern bei der Auswahl des Kostüms darauf zu achten, dass durch selbiges keine Stereotype bedient werden“ , hatte die Kita den Eltern im Vorfeld schriftlich mitgeteilt.

Heißt: Es sollen keine Vorurteile bedient werden. Dabei gehe es insbesondere um Faktoren wie Geschlecht, Hautfarbe und Kultur. So waren explizit auch Scheich-Verkleidungen verboten.

Fachartikel: Indianer gibt es nicht

„Wir achten im Kitaalltag sehr auf eine kultursensible, diskriminierungsfreie und vorurteilsbewusste Erziehung“, heißt es in dem Schreiben. Das Faschingsfest solle dabei keine Ausnahme sein. Zur ausführlichen Begründung verweist die Kita auf einen Fachartikel von „Kids aktuell“.

Demnach habe es Indianer als solche nie gegeben. „Der Begriff wurde im Zuge der Kolonialisierung Nord- und Südamerikas der damaligen Bevölkerung aufgezwungen und steht somit in Zusammenhang mit der brutalen Vernichtung großer Teile dieser Personengruppe“, heißt es im Beitrag.

Damals wie heute würde „die so benannten Gruppen und Stämme eine Vielzahl unterschiedlicher Bräuche, Sprachen, Trachten und alltäglicher Handlungen“ kennzeichnen. „Sie mit einem Überbegriff zu benennen, ergibt so viel Sinn, wie sich als ,Europäer‘ zu verkleiden und ein Kostüm mit Dirndl, Holzschuhen und Baskenmütze auszudenken“, steht in dem Artikel, der vom Familienministerium herausgegeben wurde. Federschmuck und Gesichtsbemalung sei schlicht „respektlos“.

Mädchen als Piratinnen, Jungs als Mehrjungmänner – das ist super

Auch dass sich Mädchen als Prinzessin und Jungs als Piraten verkleiden wird kritisiert. Mädchen als Piratinnen und Jungs als Mehrjungmänner finden die Autoren dagegen super – weil nicht „geschlechtsstereotyp“. Generell empfehlen sie Fabelwesen, Tiere etc. als „diskriminierungssensible Alternative“.

Nach MOPO-Informationen verzichtet aus gleichen Gründen eine andere Kita in Hamburg seit vergangenem Jahr komplett auf Kostüme. Stattdessen sollen die Kinder weiße T-Shirts mitbringen, die dann in der Kita bemalt werden. Nicht allen Eltern gefällt das – genauso wie in der Eulenstraße. Was sagt der Träger dort zur Faschings-Vorgabe?

„Einen sensiblen Umgang mit Stereotypen erwarten wir von allen unseren Kitas; wie sie das an Fasching einbeziehen, ist aber doch sehr unterschiedlich“, sagt Elbkinder-Sprecherin Katrin Geyer. Letztlich gehe es darum zu verhindern, dass Stereotype gewählt werden, die auf Rasse oder Zugehörigkeit zu einer ethnischen oder anderen Minderheit Bezug nehmen sowie zusätzlich negativ behaftet sind und damit für Teile der Eltern verletzend sein könnten.

Es gibt auch Eltern, die die Vorgaben gut finden

„Wenn man an früher durchaus übliche Verkleidungen als Afrikaner mit Baströckchen und Bananen als Kopfschmuck denkt, kann man die größere Vorsicht unserer Kitas sehr gut nachvollziehen“, so Geyer. Viele Eltern hätten sich für das sensible Verhalten bedankt.

Vom Karneval dürfe man zu Recht mehr Sensibilität einfordern, sagt auch der Kabarettist Fatih Çevikkollu, der sich in seinen Programmen häufig mit Integration befasst. Das Indianerkostüm hält er dennoch für in Ordnung, aber unkreativ. „Wenn jemand als Zahnpastatube geht – so etwas finde ich super“, sagt er.

Kommentar: Nicht noch mehr Verbote!

Es ist ja richtig: Auf die Gefühle von Minderheiten soll man Rücksicht nehmen. Aber welchem amerikanischen Ureinwohner tut es weh, wenn ein Kind in Ottensen mit Federschmuck Fasching feiert?

Im Denken und Empfinden von Kita-Kindern geht’s beim Verkleiden nicht um Diskriminierung, Vorurteile und Klischees. Es geht um Bewunderung, Fantasie und Rollenspiele. Ist es sinnvoll, diesen kindlichen Spieltrieb in diesem Ausmaß mit dem Regelwerk von „politisch korrekten Erziehern“ einzuschränken?

Es gehe darum, nachzudenken, welche Botschaften auch bei Fasching an Kinder weitergegeben werden, heißt es. Wie wär’s mit der hier: Lasst die Kinder Spaß haben!

Dieser Artikel wurde verfasst von Mike Schlink, Wiebke Bromberg

*Der Beitrag „Politisch korrekter Fasching: Hamburger Kita verbietet Indianer-Kostüme“ stammt von Mopo. Es gibt keine redaktionelle Prüfung durch FOCUS Online. Kontakt zum Verantwortlichen hier.

https://www.focus.de/familie/hamburg-politisch-korrekter-fasching-hamburger-kita-verbietet-indianer-kostueme_id_10408378.html

Astrid Schulz-Evers
Vorsitzende des Schleswig-Holsteinischen Elternvereins e.V.
Bürgermeister-Kinder-Str.9
24306 Plön am See


Mit Klick die Kennkarte von Kevin Kraus ansehen    Suche weitere Einträge von Kevin Kraus        Edit/Delete Message    Reply w/Quote    IP: Notiz
Kevin Kraus
11.02.2019 08.45
Diesen Beitrag ansteuern
Astrid Schulz an Eltern im SHEV

[SHEV] INTEGRATION? – Statt mehr deutsch? -„Integrationsrat“ fordert Türkisch statt Englisch in den Grundschulen...

9.2.19
Absolut antiintegrativ: Experten zerlegen Forderung nach Türkisch- statt Englischunterricht an Schulen

Die Forderung des nordrhein-westfälischen Integrationsrates, an Grundschulen Türkisch, Russisch oder Polnisch zu unterrichten, stößt vielerorts auf Kritik.

Die nordrhein-westfälische Schulministerin Yvonne Gebauer von der FDP etwa lehnt den Vorschlag ab. „Englisch ist und bleibt die zentrale Fremdsprache, die eine weltweite Kommunikation ermöglicht“ sagte sie am Freitag in Düsseldorf.

Gegenüber der "Bild" lehnte auch Josef Kraus, ehemaliger Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, den Vorstoß ab: „Das halte ich für völlig falsch. Das ist absolut antiintegrativ. Wenn wir wirklich Integration in Deutschland haben wollen, dann heißt die Forderung: Die Kinder müssen Deutsch lernen und nichts anderes. Wir bekommen sonst noch mehr Parallelgesellschaften.“

Teuteberg: „Wir brauchen eher mehr Deutschunterricht“

Dorothea Schäfer, Vorsitzende des Lehrerverbandes GEW in Nordrhein-Westfalen, sagte gegenüber dem WDR, der Vorstoß „spiele den falschen Leuten in die Hände.“

Für die migrationspolitische Sprecherin der FDP, Linda Teuteberg, geht „der Vorschlag am Notwendigen vorbei.“ Das sagte sie der „Bild“: „Wir brauchen eher mehr Deutschunterricht und Englisch als zweite Fremdsprache.“

Und auch TV-Journalistin Düzen Tekkal hält nichts von der Idee:

„Die Vermittlung der eigenen Herkunftssprache kann und soll über die Eltern erfolgen, an der schule wird aber Deutsch gesprochen.“


https://www.focus.de/familie/schule/absolut-antiintegrativ-experten-zerlegen-forderung-nach-tuerkisch-statt-englischunterricht-an-schulen_id_10301204.html

--
Astrid Schulz-Evers
Vorsitzende des Schleswig-Holsteinischen Elternvereins e.V.
Bürgermeister-Kinder-Str.9
24306 Plön am See

Mit Klick die Kennkarte von Kevin Kraus ansehen    Suche weitere Einträge von Kevin Kraus        Edit/Delete Message    Reply w/Quote    IP: Notiz
Kevin Kraus
04.02.2019 13.44
Diesen Beitrag ansteuern
Astrid Schulz an Eltern im SHEV

Es bedarf erst mal barrierefreier Toiletten in den Schulen und dann ist das Geschlecht egal, weil die normalerweise Unisextoiletten sind. Da die meistens dann nur mit einem Schlüssel aufgemacht werden können, sind es fast immer die saubersten Toiletten, die man finden kann. 😊
Von: Eltern_in_SH
Im Auftrag von Astrid Schulz
Gesendet: Sonntag, 3. Februar 2019 00:11
An: schleswig-Holsteinischer Elternverein e.V.
Betreff: [SHEV] GENDER / TOILETTEN – Josef Kraus, Ehrenpräsident des Deutschen Lehrerverbandes: Endlich ein neues Aufregerthema ...

...und außerdem bedarf es noch barrierefreier Toiletten (INKLUSION!) für alle Geschlechter-Varianten...?

ASE

_______________________________________

2.2.2019

Für 0,1 Prozent der Schüler (m/w/d) eine eigene Toilette?

Immerhin mischte sich der Verband Bildung und Erziehung Baden-Württemberg (VBE) recht bodenständig ein. Für die, die das „diverse“ Clo nutzen, würde es ein Spießrutenlaufen, sagt der VBE-Vorsitzende Gerhard Brander voraus.

Endlich hat diese „Bildungsnation“ ein neues Aufregerthema. Ehe OECD und Bertelsmann Stiftung die bundesdeutschen Medien mit einem neuen Alarmismus ob angeblich zu niedriger deutscher Abiturquoten in Panik versetzen, marschieren „Experten*innen“ in der Frage „Schultoiletten – divers oder unisex?“ auf.

Interessanterweise kommt der Anstoß aus Bayern.
Dort planen die Grundschulen in Taufkirchen, Garching und Pullach eigene Toiletten für „diverse“ Geschlechter, also für Grundschüler, die sich weder männlich noch weiblich identifizieren. TE berichtete bereits darüber.

Und schon stehen diverse (gemeint ist: uniform unterschiedlichste) „Expert*innen“ Gewehr bei Fuß. Munter geht es los: Diverse Toiletten oder Unisex-Toiletten? Das scheint hier die allerwichtigste Frage.

• Bei so einem Thema tritt denn auch die linke Lehrergewerkschaft GEW gerne auf den Plan. Für Dorothea Weniger von der GEW Bayern sind die neuen Toiletten vor allem ein Zeichen der Anerkennung, dass es ein drittes Geschlecht gibt. Nicht zuletzt werde mit eigenen Toiletten ein neues Denken in Gang gesetzt und Diskriminierung vorgebeugt.

• In Münchens Bildungsreferat befasst man/frau/divers sich derzeit eine „Arbeitsgemeinschaft dritte Option“ mit dem Thema und der Frage, wie Toiletten an Münchner Schulen künftig aussehen sollen.

• Die Psychologin Nora Gaupp vom Deutschen Jugendinstitut (DJI) meint: Wenn Kinder schon im Grundschulalter lernten, dass Mädchen und Junge nicht die einzige Option (!) sind, könne das dazu führen, dass Vorurteile abgebaut werden. Gaupp hält Sitz- und Steh-Toiletten für die deutlich praktikablere Lösung. „Die machen die Binarität von Frauen und Männern nicht mehr notwendig – und es ist auch baulich einfacher, wenn man einfach beide vorhandenen Toiletten zu solchen Toiletten umbaut.“ Das verstehe, wer mag.

• Die Gleichstellungsbeauftragte im Landratsamt München, Hanna Kollan, meint: „Die Umsetzung von Unisex-Toiletten ist ein wichtiger Schritt, damit gerade transsexuelle und intersexuelle Menschen diskriminierungsfreier leben können.“

• Auch das Kreisjugendreferat (KJR) mischt mit: Dort gibt es ein Referat Diversity. KJR-Frau Eliza Skowron dazu: „Wir machen Schulungen dazu, wir nutzen eine gendergerechte Sprache. Um das Ganze auch zu enttabuisieren.“

• Der Münchner Kinderpsychologe Klaus Neumann nennt das Thema ein „nice-to-have“-Thema. Ihm seien zwar keine ernstzunehmenden Studien bekannt, die nachweisen, dass bereits Grundschulkinder sich dieser Differenzierung der Geschlechter bewusst wären. Auch ließe sich Diskriminierung selbst bei mehr als drei Toiletten nicht aus der Welt schaffen. Praktischer und realistischer wären aus seiner Sicht Unisex-Toiletten.

• Als „schwieriges Thema“ bezeichnet Henrike Paede, stellvertretende Vorsitzende des Bayerischen Elternverbandes, die Diskussion. Gleichzeitig sieht Paede die dritten Toiletten als Chance, Erfahrungen darin zu sammeln, wie kleine Kinder mit dem Thema umgehen.

Schleswig-Holsteins Bildungsministerin Karin Prien (CDU) ist offen für den Vorschlag. Sollte in einer Schule die Frage nach einer dritten Toilette aufkommen, werde man dort mit dem Schulträger eine Lösung finden, meint sie. Prien weiter: „Wichtiger als die Toilettenfrage scheint mir guter pädagogisch-didaktischer Unterricht zum Geschlechter-Thema.“

Kritische Stimmen finden sich seltener. Immerhin mischte sich der Verband Bildung und Erziehung Baden-Württemberg (VBE) recht bodenständig ein. Für die, die das „diverse“ Clo nutzen, würde es ein Spießrutenlaufen, sagt der VBE-Vorsitzende Gerhard Brander voraus. „Das könnte zu einer Stigmatisierung führen.“ Richtig, denn das öffnet einem sexualisierten Mobbing Tür und Tor. Daran wird auch eine noch so gendersensible Erziehung nichts ändern.

Die „sozialen“ Netzwerke überschlagen sich jedenfalls. Sehr nüchtern schreibt ein/eine Nutzer*in (m/w/d?): „Wäre ich noch in der Schule, würde ich diese benutzen. Bei dem geringen Aufkommen des 3. Geschlechts, wie ich es vermute, wird es die sauberste Toilette sein.“

Im übrigen machen wir bitte mal auf halblang: Nach Experten-Meinung (Experten hier ohne Gänsefüßchen) sind es 0,1 Prozent, die sich nicht eindeutig männlich oder weiblich verorten. Rechnen wir weiter: Eine Grundschule hat durchschnittlich 300 Schüler (m/w/d). Diese statistisch durchschnittliche Grundschule muss ihre Schülerschaft also 3,3mal austauschen, bis sie eine(n) diverse(n) Schüler*in hat.

Was also bleibt? Es geht offenbar nicht um die Kinder, sondern es geht darum, das stille Örtchen zum Ort gender-ideologischer Gehirnwäsche zu machen.

https://www.tichyseinblick.de/meinungen/fuer-01-prozent-der-schueler-m-w-d-eine-eigene-toilette/

--
Astrid Schulz-Evers
Vorsitzende des Schleswig-Holsteinischen Elternvereins e.V.
Bürgermeister-Kinder-Str.9
24306 Plön am See


Mit Klick die Kennkarte von Kevin Kraus ansehen    Suche weitere Einträge von Kevin Kraus        Edit/Delete Message    Reply w/Quote    IP: Notiz
Kevin Kraus
29.01.2019 05.02
Diesen Beitrag ansteuern
Astrid Schulz an Eltern im SHEV

[SHEV] INTEGRATION / „ABITUR FÜR ALLE“? – 96% Muslime an Berliner Brennpunkt-Gymnasium – Nur 50 Prozent der Schüler haben gymnasiales Niveau ...


So kommt es, dass nur 50 Prozent der Schüler an Lehmanns Gymnasium tatsächlich gymnasiales Niveau haben.

[FOCUS] 27.1.19
96% Muslime: Berliner Schule kämpft für Integration unter schwierigsten Umständen

Staatliche Brennpunkt-Schule in Berlin-Wedding. Nahezu alle Schüler sind muslimisch und haben eine Zuwanderungsgeschichte. Drei Viertel der Kinder aus dem Einzugsgebiet sind auf staatliche Sozialleistungen angewiesen. Hier zeigt sich, wie schwierig die Umstände sind, unter denen erfolgreiche Integration gelingen muss – und gelingen kann.

Drei Mädchen mit Kopftuch überqueren eine Straße in Berlin-Wedding. Unflätige Botschaften aus der Dose verzieren die heruntergelassenen Rollläden der Nachbarschaft. Shisha-Bar und Schule liegen hier nur wenige Meter auseinander.

Schulleiter Volker Lehmann zupft seinen schwarzen Rollkragenpulli zurecht und steckt die Hände in die Hosentaschen. Es ist frisch. Seinen Besuchern zeigt er sein Diesterweg-Gymnasium aber gerne erstmal von außen. Schüler haben die Wände vor einiger Zeit kunstvoll verziert, um Graffiti-Schmierereien zu übermalen und Farbe in den grauen Blockbau-Kiez zu bringen. Nun steht das Projekt als Beleg dafür, wie die Schule mit viel Fleiß aus großen Problemen bewältigbare Herausforderungen macht.

96 Prozent der Schüler am Diesterweg-Gymnasium sind muslimisch, 93 Prozent haben eine Zuwanderungsgeschichte. 75 Prozent der Kinder aus dem Einzugsgebiet sind auf finanzielle Hilfe des Staates angewiesen.

Eine gesellschaftliche Minderheit ist hier in der Mehrheit. Das birgt kulturelles Konfliktpotential.


Da war mal ein Mädchen mit Kopftuch, 16 Jahre jung. Sie hatte einen festen Freund. In dem Alter eigentlich etwas ganz Nachvollziehbares. Für andere orthodoxe Muslima war sie deswegen aber Zielscheibe für verbale Schikane auf der Schultoilette. Das Mädchen sah sich gezwungen, das Gymnasium zu verlassen.

Kopftuchträgerin als Mephisto im Theater

Da war aber auch mal ein anderes Mädchen mit Kopftuch. Das trug roten Lippenstift und Teufelshörner. Dafür gab es Applaus. Sie spielte im Schultheater den Mephisto aus Johann Wolfgang von Goethes „Faust“. Lehmanns Augen leuchten, als er sich daran erinnert.

„So unterschiedlich wie wir Menschen sind, so unterschiedlich ist auch das Verhalten mit dem Kopftuch“, stellt der Schulleiter klar. Er und seine Lehrkräfte schaffen als Antwort darauf ein Umfeld der Toleranz und Akzeptanz. Acht Stunden Ganztagsschule können und sollen hier auch acht Stunden Freiheit sein.

So hat eine Lehrerin die schuleigene Halle blickdicht machen lassen, sodass die Schülerinnen im Sportunterricht die schwarzen geflochtenen Haare fliegen lassen können – wenn ihnen danach ist. Manche muslimische Mädchen legen ihr Kopftuch im Laufe der Schulzeit von sich aus ab. Oder sie entscheiden sich ganz bewusst dafür, es weiterhin zu tragen.

An Lehmanns Gymnasium vermischen sich derartige kulturelle Herausforderungen mit bildungspolitischen.

Kein Gymnasialniveau bei 50 Prozent der Siebtklässler

So entscheidet der Elternwille, ob ein Kind nach sechs Jahren Grundschule auf das Gymnasium oder die integrierte Sekundarschule wechselt. Gymnasium bedeutet Prestige und auch viele Eltern aus dem türkisch-arabischen Kulturkreis sehen den Besuch der bestmöglichen Schule als Grundvoraussetzung für den späteren Erfolg des Kindes an.

So kommt es, dass nur 50 Prozent der Schüler an Lehmanns Gymnasium tatsächlich gymnasiales Niveau haben. Berlinweit zählt die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie 30,2 Prozent Schüler nichtdeutscher Herkunftssprache im ersten Gymnasialjahr.

8.55 Uhr, Besuch in der Biologiestunde einer siebten Klasse. Gymnasialunterricht, wie er nicht sein sollte. Die Schüler melden sich kaum. Wenn sie sprechen, zelebrieren sie den „Sch“-Laut und eine undeutliche Sprechweise. Sie sollen einen Merksatz für die Vermehrung einer Bakterienpopulation formulieren und haben dafür 20 Minuten Zeit. Die zu verwendenden Fachbegriffe sind vorgegeben.

„Jeder Fachunterricht in den unteren Klassenstufen ist bei uns auch Deutschunterricht.
Sprachbildung ist hier das A und O“, flüstert Lehmann, der in der letzten Reihe des Klassenzimmers Platz genommen hat.

Die meisten Jugendlichen trauen sich anschließend zuerst nicht, ihren Satz vorzulesen. Der junge Referendar muss sie immer wieder dazu ermutigen. Die grammatikalischen Schwächen sind offensichtlich. Mal wird der Artikel falsch verwendet, mal das Verb falsch gebeugt, mal stimmt die Aussprache nicht. Der Referendar korrigiert geduldig jeden Fehler, wieder und wieder. Irgendwann ist die Stunde vorbei, ohne dass die eigentliche Aufgabe erfüllt worden wäre.

Politische Instrumente versagen

In den letzten sechs Jahren lag die Erfolgsquote in den Abiturjahrgängen am Diesterweg-Gymnasium fast immer bei etwa 96 Prozent. Die Durchschnittsnote pendelt zwischen 2,58 und 2,89. Angesichts der Umstände ein sehr respektables Ergebnis.

„Wir könnten unsere Gymnasiasten viel schneller an das Abitur heranführen, wenn nicht so viele von ihnen nicht gymnasial wären.
So arbeiten wir aber mit Kindern, die einen Misserfolg nach dem anderen erleben“, muss Lehmann resümieren. Darum ist die siebte Klasse des Gymnasiums auch ein Probejahr, in dem die Schüler genau beobachtet werden. Wer zu schlechte Noten bringt, wechselt in die achte Klasse der integrierten Sekundarschule, hat dann aber später immer noch die Chance, das Abitur zu machen.

Dennoch funktioniert das nicht immer. Auch am Diesterweg-Gymnasium gibt es frustrierte Schüler, die die achte Klasse nun bereits das dritte Mal wiederholen. Die Schule kann nichts tun, da die Jugendlichen eine gesicherte Aufenthaltsdauer von sechs Jahren in der Mittelstufe haben – eine Berliner Eigenheit. Die Eltern sind uneinsichtig. „Man kann ihnen nicht klar machen, dass das für das Kind eine absolute Katastrophe ist“, sagt Lehmann hadernd.

Viele arabisch- und türkischstämmige Eltern haben ein deutsches Gymnasium nie besucht, kennen sich dementsprechend mit den internen Abläufen nicht aus und halten sich lieber raus. Lehmann klagt darüber, dass die Eltern immer wieder der Schule gerne die „alleinige Verantwortung“ für den Bildungserfolg der Kinder übertragen.

Sie interessieren sich zu wenig, kennen in einigen Fällen nicht mal die Namen der Klassenlehrer. Dabei ist erwiesen, dass es die schulische Leistung des Kindes steigert, wenn Eltern aktiv nachfragen und dem Schulalltag einen Wert einräumen.

Muslimische Schülerschaft, kulturelle Homogenisierung

Problematisch ist darüber hinaus das soziale Umfeld. Es gibt am Diesterweg-Gymnasium zwar keine Probleme mit Gewalt, Mobbing oder Drogen wie an anderen Brennpunkt-Schulen. Dafür aber eine zunehmende Ghettoisierung im Kiez. In Wedding leben mehr als 86.000 Menschen, jeder Dritte kommt aus dem Ausland. Tendenz steigend.


Viele Kinder kommen so nicht raus aus ihrer nicht-deutschen kulturellen Prägung, sie bleiben weitgehend unter sich, konsumieren Medien aus der Heimat ihrer Eltern und sprechen lediglich in der Schule Deutsch. Für muslimische Eltern ist das Diesterweg-Gymnasium gerade wegen der religiösen Homogenität im Einzugsgebiet erste Wahl.


Lehmann und sein Team ermuntern die Eltern zwar immer wieder, Bildungs- und Freizeitangebote außerhalb der Schule für ihr Kind auch in anderen Stadtteilen zu nutzen. Doch das ist manchen muslimischen Eltern nicht recht. Sie wollen die Kontrolle über ihr Kind, es soll nicht über ihren eigenen Lebensradius hinausgehen. Veränderungen an diesem Modell oder pädagogische Tipps lehnen viele Elternteile schlicht ab, teils aus Stolz, teils aus Scham, teils aus kulturellen Gründen...

[...Redaktionell gekürzt K.K.]

https://www.focus.de/politik/deutschland/diesterweg-gymnasium-96-muslime-berliner-schule-kaempft-fuer-integration-unter-schwierigsten-umstaenden_id_10048130.html

--
Astrid Schulz-Evers
Vorsitzende des Schleswig-Holsteinischen Elternvereins e.V.
Bürgermeister-Kinder-Str.9
24306 Plön am See

Mit Klick die Kennkarte von Kevin Kraus ansehen    Suche weitere Einträge von Kevin Kraus        Edit/Delete Message    Reply w/Quote    IP: Notiz
Kevin Kraus
24.01.2019 14.32
Diesen Beitrag ansteuern
Astrid Schulz an Eltern im SHEV

[SHEV] GENDER / Kein APRILSCHERZ! – Josef Kraus, Ehrenpräsident des Deutschen Lehrerverbandes: Hannover setzt sich an die Spitze des Gender-Irrsinns ...

„Herr“ und „Frau“ werden abgeschafft
Hannover setzt sich an die Spitze des Gender-Irrsinns
23.1.19

Hannover hat sonst keine Probleme und deshalb werden Wähler zu Wählenden, Wählerverzeichnisse zu Wählendenverzeichnissen, Rednerpulte zu Redepulten, Rednerlisten zu Redelisten. Und es wird hochdeutsch gestottert.

Früher sagte man, das wahre, reine Hochdeutsche würde in Hannover gesprochen.
Das mag so gewesen sein, auch wenn die Stadt an der Leine keineswegs Erfinder (pardon: Erfinderin) der Hochsprache war, denn dazu lag sie zu weit nördlich der von Aachen über Kassel ans ehemalige Posen verlaufenden Benrather Linie. Südlich (!) dieser Linie ist nämlich ab etwa 600 nach Christus durch die sog. zweite Lautverschiebung (p > f, t > s, k > ch) das Hochdeutsche entstanden, nördlich das Niederdeutsche.

Wenn es denn schon nicht mehr mit dem 96er Fußball klappt (Platz 17, punktgleich mit dem Schlusslicht FC Nürnberg), und wenn es denn schon keine Cebit mehr gibt, dann will Niedersachsens Landeshauptstadt doch wenigstens und endgültig in die Sprachgeschichte eingehen. Man setzt sich jetzt ganz oben an die Spitze der hyperprogressiven, (de)konstruktivistischen sprachlichen Genderei.

Die städtische Verwaltung mit ihren rund 11.000 MitarbeiterInnen/Mitarbeiter_innen/Mitarbeiterixen/Mitarbeitenden/ Mitarbeiter*innen (oder so ähnlich) dürfen zukünftig nur noch geschlechtsneutrale Texte schreiben. Die Anreden „Herr“ und „Frau“ sollen vermieden werden. Verbindlich sei das, so Stefan Schostok (SPD), Hannovers Oberbürger*innenmeister*in (oder so ähnlich), assistiert von seiner Dezernent*innenkonferenz und einigen seiner besonders wichtigen kommunalen Abteilungen: Beauftragte für sexuelle und geschlechtliche Vielfalt; Referat für Frauen und Gleichstellung sowie Gesamtpersonalrat. Das Sprachdiktat gilt ab sofort schrittweise in E-Mails, Präsentationen, Broschüren, Presseartikeln, Drucksachen, Hausmitteilungen, Flyern, Briefen, Formularen und Rechtstexten. Es soll „ein wichtiges Signal und ein weiterer Schritt, alle Menschen unabhängig von ihrem Geschlecht anzusprechen,“ sein. Statt der Anrede „Herr“ und „Frau“ sollen andere Formen der Ansprache wie „Guten Tag“ oder „Liebe Gäste“ genutzt werden. (Warum übrigens nicht Gäst*innen?)

Erst in zweiter Linie, wenn eine solche Formulierung nicht möglich sei, wird der „Gender Star“ (Bürger*innen) eingesetzt. A Star Is Born! Ein shooting star, der hoffentlich das ist, was die Deutschen in ihrer Anglomanie nicht wissen: nämlich ein verglühender Komet. Statt mit „Liebe Kolleginnen und Kollegen“ sollen offizielle Schreiben des Betriebsrats an die Belegschaft des Hannoveraner Rathauses künftig mit „Liebe Kolleg*innen“ beginnen. Wörtlich heißt es darüber hinaus: Das Sternchen* zwischen der maskulinen und femininen Endung soll in der Schriftsprache als Darstellungsmittel aller sozialen Geschlechter und Geschlechtsidentitäten dienen und hebt gezielt den Geschlechterdualismus auf. Beim Vorlesen wird der „Gender Star“ durch eine kurze Atempause (vulgo: Stottern) gekennzeichnet. Er ersetzt das bisher verwendete Binnen-I.“ „Diskriminierungsfrei“ und „geschlechtergerecht“ nennt sich dieser Unfug.

Dann folgt noch eine Broschüre mit umwerfenden Beispielen auf vier Seiten: Dort werden Wähler zu Wählenden, Wählerverzeichnisse zu Wählendenverzeichnissen, Rednerpulte zu Redepulten, Rednerlisten zu Redelisten, Teilnehmerlisten zu Teilnahmelisten, Erziehungsberechtigte zu erziehungsberechtigten Personen,

Wir haben uns hier bei TE immer wieder mit den Verrücktheiten der Gender-Sprache befasst, zum Beispiel mit einem Gender-Duden oder mit der Genderei in der „Süddeutschen“.

Was das amtliche Hannover nunmehr bietet, ist jedenfalls eine Fortsetzung auf der an Peinlichkeiten nach unten offenen Richterskala. Die Talsohle scheint freilich noch lange nicht erreicht. Bei einer solchen Skala ist das eben so. Und so harren wir weiterer Geniestreiche der Genderidiologen, die mit mittlerweile in Deutschland mehr rund 220 Professuren mehr solche Stellen besetzen, als es sie in der Pharmazie (190) gibt. Klar doch, die Pharmazie hat ja mit Chemie, mit Tierversuchen usw. zu tun. Da ist die Gender-„Forschung“ schon um einiges korrekter.

Da lob ich mir die Franzosen; dort achtet man auf die eigene Sprache. Deshalb haben Macron und sein Ministerpräsident diesen Gender-Irrsinn gestoppt. Premierminister Édouard Philippe verfügte im November 2017 für alle Behörden, dass sie gendersensible Schreibweisen nicht mehr benutzen dürfen. Angesagt war dort bis dahin der gendergerechte „point médian“ – also ein Punkt zwischen dem Wortstamm, der männlichen und der weiblichen Form, zum Beispiel sollte für Abgeordnete „les deputé•e•s“ geschrieben werden, aus Wählern wurden „les électeur•rice•s“.

https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/josef-kraus-lernen-und-bildung/hannover-setzt-sich-an-die-spitze-des-gender-irrsinns/

Astrid Schulz-Evers
Vorsitzende des Schleswig-Holsteinischen Elternvereins e.V.
Bürgermeister-Kinder-Str.9
24306 Plön am See

Mit Klick die Kennkarte von Kevin Kraus ansehen    Suche weitere Einträge von Kevin Kraus        Edit/Delete Message    Reply w/Quote    IP: Notiz
Kevin Kraus
14.01.2019 12.47
Diesen Beitrag ansteuern
Astrid Schulz an Eltern im SHEV

[SHEV] INTEGRATION / POLITISCHE BILDUNG – Josef Kraus, Ehrenpräsident des Deutschen Lehrerverbandes: DiTiB-/ATIB-Sympathisantin ...

Die Kölner Konferenz erteilte denn auch Überlegungen für einen „deutschen Islam“ eine klare Absage – also einer Auslegung, die inhaltlich Grundgesetzkonform wäre. Die Schlusserklärung betonte: Regionale oder nationale Bezeichnungen „wie ‚deutscher Islam’, ‚französischer Islam’, ‚belgischer Islam’ oder ‚europäischer Islam’“ stünden „im Widerspruch zur Universalität des Islams, der alle Epochen und Orte zugleich erleuchtet“. Der Bundesbeauftragte Grübel stellte in der Welt dazu aber klar: „Der Islam, den die in Deutschland lebenden Muslime praktizieren, muss die deutschen Werte achten.“
________________________________________

Josef Kraus

CDU-Frau und DiTiB-/ATIB-Sympathisantin wird Vize der Bundeszentrale für politische Bildung

12.1.19
________________________________________

Wenn sich Cemile Giousouf für türkische Ultranationalisten und Islamisten als ideelle Anwältin zur Verfügung stellt, wenn sie dafür laut „taz“ „Türöffnerin“ ist, dann ist zu befürchten, dass sie in der bpb in diesem Sinne weiter agiert.

Es gibt wieder einmal eine reichlich seltsame Personalie zu berichten: Seit 7. Januar 2019 ist die höchst umstrittene ehemalige CDU-Bundestagsabgeordnete Cemile Giousouf (40) Vize-Chefin der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb). Angeblich sei die Stelle öffentlich ausgeschrieben gewesen. Eine entsprechende Bestätigung seitens der bpb gab es aber auf Anfrage von „NRW-direkt“ vom 11. Januar nicht. Selbst in CDU-Kreisen wurde die Ausschreibung dieser Stelle bis zuletzt bezweifelt.

Nun ist Giousouf also bpb-Vize – ausgerechnet in der bpb, die mit ihrem Präsidenten Thomas Krüger (SPD) für alles andere als für eine ausgewogene politische Bildung steht. Siehe etwa das von ihm unterstützte Gender Mainstreaming und seine Schlagseite im Kampf gegen (rechten) Populismus. Jetzt hat er eine Vize-Frau bekommen, die ihn im Kampf gegen Extremismus, also wohl auch gegen Islamismus, unterstützen soll. Aber kann sie das, will sie das?

Giousouf ist nach eigenen Angaben Muslimin und Politikwissenschaftlerin. Ihre Eltern stammen aus der Region Thrakien in Griechenland und gehören der dortigen türkischen Minderheit an. Giousouf ist in Deutschland geboren, sie wuchs aber als Kleinkind bei Verwandten in Westthrakien auf. Vermutlich als Quoten-Muslimin hat sie über das CDU-Ticket schnell Karriere in NRW gemacht, etwa von 2008 bis 2013 als Referentin in den NRW-Ministerien für Generationen, Familie, Frauen, Soziales und Integration bzw. für Arbeit, Integration und Soziales.

In die erste dieser Referententätigkeiten hatte sie 2008 der damalige Ressortchef Armin Laschet geholt. Und dann wurde sie 2013 urplötzlich Bundestagsabgeordnete. Laschet und der damalige CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe gehörten zu ihren Förderern, wollten sie doch die CDU „moderner“ machen. Die „taz“ bejubelte Giousouf als „Türöffnerin“. Das Gastspiel im Bundestag fand allerdings mit den Neuwahlen 2017 ein Ende. Also musste jetzt eine Anschlussverwendung her.

Als eine der obersten Vertreterinnen der politischen Bildung schleppt sie allerdings ein großes Päckchen fragwürdiger Vergangenheit mit sich. Deshalb hat die Personalie selbst in CDU-Kreisen kontroverse Diskussionen ausgelöst. Das Ansehen der bpb dürfe durch diese Personalie keinen Schaden nehmen, sagte etwa der CDU-Innenexperte und MdB Christoph de Vries (Hamburg).

Zufall oder Zusammenhang?

Die Sorgen des MdB de Vries lassen sich konkretisieren: Ihre Parlamentsarbeit begann Giousouf in Berlin mit einem Antrittsbesuch beim türkischen Botschafter. Es folgten Begegnungen mit umstrittenen türkischen Moschee-Gemeinden. Im Herbst 2014 wurde bekannt, dass sie eine Delegation der als antisemitisch geltenden und damals noch vom Verfassungsschutz beobachteten Islamischen Gemeinschaft Milli Görüs (IGMG) in der Hagener CDU-Kreisgeschäftsstelle empfangen hatte.

Dann folgten Bilder auf Facebook, die Giousouf in traditionell islamischer Frauenkleidung in der Hagener Moschee des Moschee-Verbandes DITIB zeigt. DiTiB (Diyanet İşleri Türk İslam Birliği) ist die Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion e. V., die der türkischen Religionsbehörde Diyanet und damit mehr oder weniger direkt Erdogan untersteht. Hinzu kam Giousoufs Auftritt vom November 2014 bei einer Veranstaltung der ATIB in Köln.

Die ATIB (Ayrupa Türk İslam Birliği, = europäischer islamisch-religiöser Dachverband) wird übrigens vom hessischen Verfassungsschutz dem Spektrum der türkisch-rechtsextremistischen Grauen Wölfe zugerechnet. Obwohl ihre Auftritte bei Veranstaltungen von oder mit Grauen Wölfen belegt sind, wies Giousouf die Vorwürfe als „an den Haaren herbeigezogenen Verschwörungstheorien“ zurück. Im Frühsommer 2017 mischte sie sich auf Bitten von DiTiB auch noch in eine Auseinandersetzung zwischen einem erfahrenen Religionslehrer der Realschule in Hohenlimburg und DiTib ein. Der Religionslehrer hatte in einer 10. Klasse Bibel und Koran miteinander verglichen und unter anderem kritikwürdige Koran-Textbausteine analysieren lassen.

Alles in allem: Wenn sich eine Cemile Giousouf für türkische Ultranationalisten und Islamisten als ideelle Anwältin zur Verfügung stellt, wenn sie dafür (siehe „taz“) „Türöffnerin“ ist, dann ist zu befürchten, dass sie in der bpb in diesem Sinne weiter agiert.

Und noch zwei Dinge am Rande: Der Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung ist in Besoldungsgruppe B6 eingestuft; das entspricht einem Grundgehalt von monatlich 9.876 Euro; der Vize-Posten ist in B3 eingestuft, das sind pro Monat 8.310 Euro.

Aufsichtsbehörde des bpb ist das Bundesministerium des Innern. Und dessen Chef heißt bekanntermaßen Horst Seehofer.

https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/josef-kraus-lernen-und-bildung/cdu-frau-und-ditib-atib-sympathisantin-wird-vize-der-bundeszentrale-fuer-politische-bildung/


Astrid Schulz-Evers
Vorsitzende des Schleswig-Holsteinischen Elternvereins e.V.
Bürgermeister-Kinder-Str.9
24306 Plön am See


Mit Klick die Kennkarte von Kevin Kraus ansehen    Suche weitere Einträge von Kevin Kraus        Edit/Delete Message    Reply w/Quote    IP: Notiz
Kevin Kraus
11.01.2019 14.42
Diesen Beitrag ansteuern
Astrid Schulz an Eltern im SHEV

[SHEV] FRÜHE BILDUNG? – Prof. Dr. Elsbeth Stern: Zweitsprache im Vorschulalter lernen bringt nichts

Zweitsprache im Vorschulalter mit Kursen lernen? Forscherin Stern: Bringt nichts
9.1.19

HAMBURG. Das Kind bereits im Kindergarten-Alter eine Zweitsprache erlernen lassen, bringt gar nichts, heißt es in der Zeitschrift «Eltern» (Ausgabe 02/2019). Das gilt zum Beispiel für zwei Nicht-Franzosen, die ihr Vorschulkind dreimal pro Woche eine Stunde Französisch lernen lassen.

Besser spielen …
Renommierte Lernforscherin: Prof. Elsbeth Stern.

Grund: Um eine Sprache gut zu beherrschen, müsse man sie über längere Zeit in 40 Prozent seiner Zeit gesprochen haben, so laut der Zürcher Lernforscherin Elsbeth Stern zufolge der aktuelle wissenschaftliche Stand.

Deshalb verhalte es sich auch ganz anders, wenn ein Elternteil Muttersprachler sei. Dann könnten Kinder selbstverständlich zweisprachig aufwachsen, da die Sprache in den Alltag integriert sei. Dieses Potenzial sollte man dann sogar nutzen, so Stern. dpa

https://www.news4teachers.de/2019/01/zweitsprache-im-vorschulalter-mit-kursen-lernen-forscherin-stern-bringt-nichts/

Astrid Schulz-Evers
Vorsitzende des Schleswig-Holsteinischen Elternvereins e.V.
Bürgermeister-Kinder-Str.9
24306 Plön am See

Mit Klick die Kennkarte von Kevin Kraus ansehen    Suche weitere Einträge von Kevin Kraus        Edit/Delete Message    Reply w/Quote    IP: Notiz
Kevin Kraus
10.12.2018 15.40
Diesen Beitrag ansteuern
Astrid Schulz an Eltern im SHEV

9.12.18
Geht’s noch infantiler?

Professorin will bereits Grundschulkinder wählen lassen

Wer das Wählen infantilisiert, degradiert es zum Kinderspiel. Wählen zu dürfen kann schließlich keine erzieherische oder gar politische Maßnahme sein. Das Wahlrecht soll nicht zur Reife hinführen, sondern das Wahlrecht setzt diese voraus.

Eigentlich, ja eigentlich ist nicht jedes als „professoral“ etikettierte Gerede der Rede wert. Schließlich hat der ehrwürdige Titel „Professor“ aufgrund der inflationären Vergabe dieses Titels sein Renommee längst verloren. Gelegentlich aber muss man „professorale“ Ergüsse aufgreifen, weil sie irgendwie Symptom einer um sich greifenden Parallelwelt an den Hochschulen dieser Bildungsrepublik, ja Symptom einer Infantilisierung vermeintlicher Wissenschaft und zugleich Symptom einer Infantilisierung dieses Landes sind.

Worum geht es diesmal? An der Hochschule für angewandte Wissenschaften Coburg (Nordbayern) mit ihren rund 5.500 Studenten gibt es eine Professorin für internationale soziale Arbeit und Menschenrechte namens Prof. Dr. Claudia Lohrenscheit. Über ihre Vita ist wenig bekannt. Ihr Schrifttum freilich ist ausufernd, aber ziemlich monothematisch, es dreht sich aber immer um die gleichen Themen: Gender, Diversity, sexuelle Selbstbestimmung. Bei der Hans-Böckler-Stiftung und bei der Rosa-Luxemburg-Stiftung ist sie gern gesehene Gastreferentin und Autorin. So weit so gut.

Nun hat sich Frau Professorin am Nikolaustag 2018 in einem Interview mit der Pressestelle der Hochschule Coburg mal wieder wegweisend geäußert. Dass sie den Widerstand vieler demokratischer Regierungen und vieler Menschen in Deutschland gegen den UN-Migrationspakt als „verstörend“ empfindet, na ja!

Aber jetzt kommt es: Einen konkreten Handlungsbedarf sieht sie bei der Absicherung der Mitspracherechte von Kindern im Grundgesetz. Dazu gibt sie folgendes von sich: „… Und wenn Kinder und Jugendliche ein abgesichertes Mitspracherecht bekämen. So könnten sie von klein auf lernen, was Demokratie heißt. Warum sollen zum Beispiel nicht schon Grundschüler wählen dürfen? Das Wahlrecht muss doch nicht zwingend an das Alter gebunden sein. Das ist eine willkürlich gesetzte Grenze, über die wir noch einmal nachdenken könnten …“ (Siehe https://idw-online.de/de/news707503)

Wow!... weiterlesen bei:
https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/josef-kraus-lernen-und-bildung/professorin-will-bereits-grundschulkinder-waehlen-lassen/

Mit Klick die Kennkarte von Kevin Kraus ansehen    Suche weitere Einträge von Kevin Kraus        Edit/Delete Message    Reply w/Quote    IP: Notiz
Kevin Kraus
06.12.2018 17.29
Diesen Beitrag ansteuern
Astrid Schulz an Eltern im SHEV

Am 06.12.2018 um 17:52 schrieb Heidger Brandt:

Hallo Frau Schulz-Ewers,
anbei mein Leserbrief zum Thema Digitalisierung der Bildung, wie er in der Frankfurter Rundschau abgedruckt wurde.
Dieser macht in der Variante deutlich, dass es beim Digitalpakt gar nicht um Bildung, sondern im ersten Schritt um ein weiteres, auf Dauer angelegtes gigantisches Subventions- bzw. Umverteilungsprogramm für Konzerne und die dahinter stehenden Profiteure geht.
Vielleicht ist diese Blickrichtung auf die politischen Entscheidungen, die ja u.a. auch bei der Klima-Energiepolitik – ebenfalls unter Ausblendung der Folgen – maßgeblich ist, für den einen oder anderen hilfreich.
Viele Grüße,
Heidger Brandt


Subvention der IT-Konzerne

Zu: „Digitalpakt vor dem Aus“, FR-Politik vom 4. Dezember

Wer sich intensiver mit der Digitalisierung von Unterricht bzw. dem „Digitalpakt“ beschäftigt, muss über den Eifer erschrecken, mit dem Bundesregierung und Bundestag die Grundgesetzänderung durchdrücken wollen. Ohne die Öffentlichkeit detailliert über die Inhalte und die nachfolgenden horrenden Kosten zu informieren, soll übers Knie gebrochen werden, was wo anders schon lange gescheitert ist: Bereits 2007 wurde über den „Laptop-Bann“ an US-Schulen berichtet: Schulen, die ihren Unterricht auf Laptops und Lernsoftwareprogramme umgestellt und von der IT-Branche und der Politik mit Preisen überschüttet wurden, schlossen die Computer wieder weg und kehrten zu den alten, lehrergeführten Unterrichtsmethoden mit Kreidetafel, Büchern und Stiften zurück, weil das Gegenteil von dem eintrat, was die Konzerne, u.a. Bertelsmann, versprochen hatten.

Im letzten Jahr wurden auch in Australien die für 2,4 Milliarden Dollar angeschafften Laptops wieder eingesammelt, weil die Schüler/innen alles mögliche damit gemacht haben – nur nicht gelernt. Andreas Schleicher, Direktor des Direktorats für Bildung der OECD, räumte in einem Interview ein: „Wir müssen es als Realität betrachten, dass Technologie in unseren Schulen mehr schadet als nützt“.

Mittlerweile belegen zahlreiche Studien nicht nur den fehlenden Nutzen von Computern im Unterricht, sondern auch, dass die Bildungserfolge durch den Ersatz des Lehrers durch Lernsoftwareprogramme deutlich geringer ausfallen. Besonderes Aufsehen erzeugte jüngst eine deutsche Studie, die belegt, dass per Computer unterrichtete Grundschulkinder in Mathematik und Naturwissenschaften „statistisch signifikant niedrigere Kompetenzen aufwiesen als jene Grundschulkinder, die seltener als einmal pro Woche Computer im Unterricht nutzten“. Dennoch forderten die Auftraggeber der Studie, die Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw) und der von ihr eingerichtete „Aktionsrat Bildung“, Schulen müssen digitaler werden. Begründet wurde dies mit eben dieser Studie, deren zentrale Aussage ins Gegenteil verkehrt wurde. Auch nach der Aufdeckung des „Irrtums“ beharrten sie auf der Notwendigkeit der Digitalisierung.

Tatsächlich geht es um ein Milliarden schweres Subventionsprogramm für die IT-Konzerne durch die Steuerzahler und auf Kosten der Zukunftschancen derjenigen, denen vorgeblich zu einer besseren Bildung verholfen werden soll. In der Realität erweist sich der „Digitalpakt“ als Teufelspakt. An die gewählten „Volksvertreter“ stellt sich einmal mehr die Frage, wessen Interessen hier eigentlich verfolgt werden?

Heidger Brandt, Emkendorf


--
Astrid Schulz-Evers
Vorsitzende des Schleswig-Holsteinischen Elternvereins e.V.
Bürgermeister-Kinder-Str.9
24306 Plön am See

Mit Klick die Kennkarte von Kevin Kraus ansehen    Suche weitere Einträge von Kevin Kraus        Edit/Delete Message    Reply w/Quote    IP: Notiz
Kevin Kraus
05.12.2018 13.13
Diesen Beitrag ansteuern
Astrid Schulz an Eltern im SHEV

3.12.18 faz.net
Kommentar zum Digitalpakt: Die Länder sind keine Erfüllungsgehilfen
Frankfurter Allgemeine Zeitung GmbH, Dr. Heike Schmoll
________________________________________

Stimmten die Länder einer Grundgesetzänderung für den Digitalpakt zu, könnte der Bund künftig die Schwerpunkte der Schulpolitik bestimmen. An der aktuellen Situation sind die Länder dabei nicht unschuldig.
Die Ministerpräsidenten aus Hessen, Baden-Württemberg, Bayern, Nordrhein-Westfalen, Schleswig-Holstein und Sachsen haben recht, sich der Zustimmung zur Verfassungsänderung zu verweigern. Stimmen sie zu, kann der Bund künftig die Schwerpunkte der Schulpolitik bestimmen, weil er die Steuerung der Investitionen in der Hand hat. Den Ländern bliebe nur noch, die Schwerpunkte des Bundes hälftig gegenzufinanzieren. Damit wären die Kultusministerien der Länder nichts anderes als die Erfüllungsgehilfen eines keineswegs kompetenteren Bundesbildungsministeriums.

Allerdings haben die Länder auch einiges dafür getan, das Misstrauen des Bundes zu schüren. Hätten sie die Bafög-Mittel tatsächlich in die Hochschulen investiert, sähen sich die wütenden Haushalter des Bundes nicht genötigt, die Verwendung der Bundesmittel besser zu sichern. Wenn die Länder derartige Eingriffe von Bundesseite verhindern wollen, können sie nicht nur auf die Mehrwertsteuerpunkte mit einem Freibrief für deren Verwendung dringen, sondern müssen zügig Staatsverträge vereinbaren.

https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/hoch-schule/kommentar-zum-digitalpakt-laender-sind-keine-erfuellungsgehilfen-15921267.html

--
Astrid Schulz-Evers
Vorsitzende des Schleswig-Holsteinischen Elternvereins e.V.
Bürgermeister-Kinder-Str.9
24306 Plön am See

Mit Klick die Kennkarte von Kevin Kraus ansehen    Suche weitere Einträge von Kevin Kraus        Edit/Delete Message    Reply w/Quote    IP: Notiz
Kevin Kraus
26.11.2018 11.01
Diesen Beitrag ansteuern
Astrid Schulz an Eltern im SHEV

[SHEV] LEHRER / NEUTRALITÄT?

Lehrergewerkschaften streiten sich

10:00 21.11.2018
Anti-AfD-Plakat – Lehrergewerkschaften streiten sich

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) greift auf Plakaten den Philologenverband an, die Interessengemeinschaft der Gymnasiallehrer. Dieser lade die AfD auf Podien ein und mache Rassisten salonfähig. Solche Plakate hängen seit Montag in Lehrerzimmern. Der Philologenverband ist empört.
Von Christian Hiersemenzel

In manchem Lehrerzimmer Schleswig-Holsteins herrscht seit Montag dicke Luft: Die GEW wirft den Kollegen vom Philologenverband vor, die AfD hoffähig zu machen.

Die Plakate hängen in etwa 300 Lehrerzimmern des Landes am Schwarzen Brett. „Die AfD: Ein gern gesehener Gast beim Philologenverband?“, fragt die GEW darauf provokant und ruft die Kolleginnen und Kollegen auf, „nicht weiterhin die rassistische AfD salonfähig“ zu machen. Beim Philologenverband spricht man von böswilliger Unterstellung.

GEW: „Die AfD ist keine normale Partei“

Stein des Anstoßes sind für die GEW zwei Vorgänge: Zum Jahreskongress im März hatten die Philologen nicht nur die bildungspolitischen Fraktionssprecher von CDU, SPD, Grünen, FDP und SSW um ein Grußwort gebeten, sondern auch von den Rechtspopulisten. Und bei der Jahrestagung der Oberstudiendirektoren im Oktober saß auf dem Diskussionspodium in Rendsburg neben Bildungsministerin Karin Prien (CDU) und den Sprechern Tobias Loose (CDU) und Anita Klahn (FDP) auch AfD-Mann Frank Brodehl. SPD und SSW hatten abgesagt.

„Wir wundern uns über die Kollegen sehr“, sagte GEW-Landesgeschäftsführer Bernd Schauer gestern. „Der Philologenverband tut so, als wäre die AfD eine normale Partei. Aber das ist nicht der Fall. Es ist eine Partei mit rassistischen Inhalten.“ Darauf wolle man nachdrücklich hinweisen.

Finger: „Plakate sind infam und dumm“

Philologenverband-Chef Jens Finger wies die Plakat-Aktion als „infam und dumm“ zurück. „Ob es uns nun gefällt oder nicht: Die AfD ist eine im Bundestag und in mittlerweile allen Landesparlamenten vertretene Partei“, erwiderte er. Ihre Vertreter würden von nahezu allen gesellschaftlich relevanten Organisationen und Verbänden eingeladen. „Darin drückt sich Respekt vor Wahlergebnissen aus, nicht aber eine inhaltliche Nähe zur AfD.“ Indem die GEW diese unterstelle, bediene sie sich genau der populistischen Methoden, die sie kritisiere. „Die Schülerinnen und Schüler, die von Autoren dieses Plakates unterrichtet werden, sind zu bedauern.“

2019 wird der Hauptpersonalrat im Bildungsministerium neu gewählt. Vier Sitze sind den Gymnasien vorbehalten, und von diesen stellt der Philologenverband derzeit drei, die GEW einen. Ob ein zeitlicher Zusammenhang bestehe? Schauer: „Vor einem Jahr hätten wir uns genauso verhalten.“

http://www.kn-online.de/Nachrichten/Schleswig-Holstein/Lehrergewerkschaften-streiten-sich-um-Anti-AfD-Plakat

--
Astrid Schulz-Evers
Vorsitzende des Schleswig-Holsteinischen Elternvereins e.V.
Bürgermeister-Kinder-Str.9
24306 Plön am See

Mit Klick die Kennkarte von Kevin Kraus ansehen    Suche weitere Einträge von Kevin Kraus        Edit/Delete Message    Reply w/Quote    IP: Notiz
Alle Zeiten sind MEZ    Dieser Faden ist 17 Seiten lang:    1   2  3  4 · 10 · 14  15  16  17  Neuen Faden beginnen     antworten
Gehe zum Forum:
< voriges Leitthema  

Benutzungs-Regeln:
Wer kann im Forum lesen? Jeder Gast / jeder angemeldete Nutzer.
Wer kann ein neues Leitthema oder eine Antwort eintragen? Jeder angemeldete, eingewählte Nutzer.
Einträge können von ihrem Verfasser geändert oder auch gelöscht werden.
HTML-Kennungen beim Eintragen erlaubt? AN. Schnuten erlaubt? AN. vB-Kennungen erlaubt? AN. Bilder-Einbindung mit [IMG] erlaubt? AN.

Maßnahmen der Verwaltung:
Leitthema öffnen / schließen
Leitthema umziehen lassen
Leitthema löschen
Leitthema ändern

Herausgeber · Schreiben Sie uns · Forum

Technik von: vBulletin, Version 1.1.4 ©Jelsoft Enterprises Ltd. 2000. Rechtschreibung.com – Nachrichten zur Rechtschreibfrage