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Kirchen und Religion
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Sigmar Salzburg
16.03.2017 20.39
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Die Kirchensteuerregelung der Isländer ...

... ähnelt ungemein der GEZ-Haushaltszwangsabgabe unserer dreisten Landespolitiker. Man zahlt, auch wenn man die Segnungen der Fernsehbelaberung oder hier der Religion ablehnt. Das ist der alte Traum auch unserer Religiösen, damit sich der Austritt aus der Kirche nicht lohnen soll. Daher entwickelte sich in Island eine kleine Spaßsekte zur Wiederbelebung der sumerischen Religion, Selbstbezeichnung „Zuisten“ (von sum. „zu“ wissen?¹), zu einer findigen Steuerrückholgemeinde. Hpd-Autor Klaus Ungerer schreibt:

Ausgeglaubt: Religion der Kirchensteuerrückzahlung am Ende

Vor zwei Jahren erlebte sie einen beispiellosen Boom und bereicherte die Nachrichtenschlagzeilen weltweit. Jetzt ist die Glaubensgemeinschaft der Zuisten in Island am Ende.

Am Anfang war der Glaube an alte sumerische Götter. Ihnen zu huldigen, hatten sich im kleinen Island über dreitausend Menschen zusammen_gefunden – ungefähr ein Prozent der Inselbewohner. Ihrer religiösen Erweckung voraus ging eine landesweite Debatte über die dortige Kirchensteuer, das "Sóknargjald": Auf Island zieht der Staat Geld ein und weist es derjenigen weltanschaulichen Gruppierung zu, für die der zahlende Mitbürger registriert ist. Wer sich nirgends zugehörig fühlt, zahlt trotzdem. Das Geld geht dann an staatliche Einrichtungen...

Auf Island den Glauben zu wechseln ist einfach, ein Klick auf einer staatliche Website genügt. Am Ende des Jahres waren die Zuisten zu einer der stärksten Religionsgemeinschaften des Landes geworden, ja, sie hatten nach Mitgliederanzahl sogar den Glauben an die alten nordischen Götter überflügelt...

Die Finanzbehörden ließen wissen, sie würden die zurückgezahlte Glaubenssteuer als Einkommen anrechnen, also wiederum besteuern. Zudem ... hat dieser Tage nun ein Gericht auf Island entschieden: ... Den Zuisten sei der Status als Religion abzuerkennen...

Ganz lesen bei hpd.de 15.3.2017

In Deutschland verhindert die einseitig interpretierte Religionsfreiheit, daß die GEZ-Gebührenfreiheit von religiös genutzten Räumen auch für Gläubige der Pastafari-Religion durchgesetzt werden kann.

¹) Nachtrag – tatsächlich (engl. Wiki): The name „Zuism“ originates from the Sumerian verb zu meaning „to know“, and also refers to the thunder-bird god of wisdom, Zû, servant of Enlil.

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Sigmar Salzburg
21.02.2017 11.51
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Integration in Berlin

Wie Willkommenskultur und Wirklichkeit auseinander_ klaffen

Berlin -
So viele Koranverse wie am Donnerstagmittag sind im Abgeordnetenhaus noch nie in so kurzer Zeit hintereinander verlesen worden. Es geht um den Islamkunde-Unterricht an Schulen. Die AfD hatte gefordert, dass bestimmte Koranverse aus dem Unterricht verschwinden, weil sie nicht mit dem Grundgesetz vereinbar sind. Der Antrag wird abgelehnt, mit überwältigender Mehrheit.

... Rechtlich nicht möglich und populistisch zudem sei dieser Antrag. Einige Abgeordnete zeigen anhand von Bibel-Zitaten aus dem Alten Testament, dass auch dort von Mord und Totschlag an Andersgläubigen und Kindern die Rede war. Zuvor hat der AfD-Abgeordnete Gottfried Curio den Antrag mit martialischen Koranzitaten gegen Ungläubige begründet.

Hinterher im kleineren Kreis räumen Abgeordnete von SPD und Grünen ein, dass man eigentlich gar nicht genau wisse, was im Islamkunde-Unterricht derzeit so alles passiert. ...

berliner-zeitung.de 17.2.2017

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Sigmar Salzburg
10.02.2017 11.47
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Der staatlich-religiöse Komplex

Hinweis auf Artikel beim Humanistischen Pressedienst:

Kommentar zum Berliner Kopftuchurteil
Mehr Fragen als Antworten
Gestern fällte eine Richterin am Landesarbeitsgericht Berlin ein erstaunliches Urteil: Eine Bewerberin, die sich auf eine Stelle als Grundschullehrerin bewarb und aufgrund des Berliner Neutralitätsgesetzes wegen ihres muslimischen Kopftuchs abgelehnt wurde, fühlte sich diskriminiert und klagte. Die Richterin gab der Klägerin Recht und teilte im gleichen Atemzuge mit, dass das Berliner Neutralitätsgesetz nicht zu beanstanden sei.
Mehr → Von Frank Nicolai / Evelin Frerk

Soll der Taufschein Nachbarskinder entzweien?
Acht Jahre ist es her, dass sich der Bonner Stadtrat mit den Aufnahmekriterien der städtischen Grundschulen beschäftigen musste. Allgemein herrschte großes Unverständnis darüber, dass Kinder nicht gemeinsam mit ihren Kindergartenfreunden und Nachbarskindern in die gleiche Grundschule gehen durften, weil sie die falsche Religion hatten oder ungetauft waren.
Mehr → Von Max Ehlers

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Sigmar Salzburg
31.01.2017 12.38
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Dokumentierte Inkompetenz der Kultusministerkonferenz

Die „Forschungsgruppe Weltanschaungen in Deutschland“ (fowid) hat eine „Auswertung zum Religionsunterricht“ der Kultusministerkonferenz unter die Lupe genommen. Offensichtlich haben die Kultusminister eine objektive neutrale Untersuchung nicht angestrebt:

Religionsunterricht in Deutschland 2015/2016

Zum ersten Mal in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland legt die Kultusministerkonferenz der Bundesländer (KMK) eine Auswertung zum Religionsunterricht 2015/16 in Deutschland vor. Dieser Bericht dokumentiert, wie lückenhaft, voreingenommen und weltanschaulich einseitig die Kultusminister der Länder Daten zum religions- und weltanschaulichen Schulunterricht erheben und öffentlich verbreiten.

Von Carsten Frerk

Erstens. Nach der detaillierten Dokumentation der KMK (Dokumentation Nr. 211 – Dezember 2016 Schüler, Klassen, Lehrer und Absolventen der Schulen 2006 bis 2015) gab es 2015 in Deutschland insgesamt 10.831.676 Schüler.
Die Auswertung zum Religionsunterricht erfasst für die Primar- und die Sekundarstufe I insgesamt 6.445.256 Schüler. Das heißt, dass 4.386.420 Schüler (= 40,5 Prozent aller Schüler) in dieser Auswertung nicht erfasst sind.
[...]
Eine Begründung oder methodische Erläuterung, warum nur 60 Prozent der Schüler dargestellt werden, gibt es in der Auswertung nicht. Insofern steht der Titel der Publikation: „Auswertung Religionsunterricht Schuljahr 2015/16“ im Widerspruch zu seinem Untertitel: „Teilnehmende Schülerinnen und Schüler allgemeinbildender Schulen in öffentlicher Trägerschaft nach Schularten (aufgegliedert nach Religionsunterrichten, Ethik und weiteren Ersatzunterrichten) für den Primar- und Sekundarbereich.“

Das eröffnet Überlegungen, warum das so gehandhabt wurde? Ist der Religionsunterricht bei den Schülern der Sekundarstufe II weniger gefragt und würden sich die Teilnehmerzahlen entsprechend verringern, wenn man sie mit erfasst? Diese Schüler sind weitestgehend älter als 14 Jahre alt und können sich selber vom Religionsunterricht abmelden. Würde bei der Berücksichtigung der Sekundarstufe II und den Berufsschulen der Anteil des evangelischen und des katholischen Religionsunterrichts, der in der Auswertung mit 64,23 Prozent dargestellt wird, auf unter 50 Prozentpunkte sinken? Zumindest würde das für das Land Berlin zutreffen (siehe Übersicht im Anhang).

[An dieser Stelle steht eine Untersuchung in 7 Punkten dazu. ]

Fazit: Die Auswertung ist in ihren Zuordnungen von einer Auffassung bestimmt, die nur den drei abrahamitischen Religionen eine Berechtigung zuspricht, alles andere wird unter „Sonstiges“ oder „Ersatz“ oder „Sonstiger Ersatz“ abgewertet. Wie die Rechtslage aussieht, ist den Verfassern der Auswertung zudem entweder unbekannt oder ist ihnen gleichgültig. Wenn die Kultusministerkonferenz ihre Inkompetenz in Fragen des Religions- und Weltanschauungsunterrichts der Länder unter Beweis stellen wollte, dann ist das gelungen.

fowid.de 30.1.2017 ... [Rotmarkierung S.S.]

PS: Meine eigenen Erfahrungen mit dem „Sonstigen Ersatz“ habe ich hier beschrieben. Der Bericht wurde ursprünglich in Schleswig-Holstein bei „GeZeiten.shz.de“ veröffentlicht. Da er dort nicht mehr frei zugänglich ist, habe ich ihn bei dasz.de noch einmal eingesetzt.

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Sigmar Salzburg
26.01.2017 12.08
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Ausstieg aus Aufklärung und Wissenschaft

Charles Darwin fliegt aus türkischen Lehrplänen

Säkularismus und Atheismus werden als Krankheit eingestuft – Für die Regierungskritiker ein weiterer Beweis dafür, dass das Land islamisiert werden soll


Istanbul – „Säkularismus“, „Wiedergeburt“ und „Atheismus“ sollen in Religionsbüchern als „problematische Überzeugungen“ und als „Krankheiten“ eingestuft werden. Die Evolutionstheorie von Charles Darwin muss aus den gymnasialen Lehrplänen gestrichen werden. Der Gründer der laizistischen Republik, Mustafa Kemal Atatürk, soll immer mehr aus den Unterrichtsinhalten verschwinden. Diese Neuerungen in den türkischen Lehrplänen kündigte nun Bildungsminister Ismet Yilmaz an. Zwar handelt es sich noch um Vorschläge, doch geht es nach dem Willen des Bildungsministeriums, soll das Maßnahmenpaket bereits ab Februar in Kraft treten. [...]

Um die Evolutionstheorie gab es immer wieder Ärger in der Türkei. 2009 etwa wurde auf Anordnung des staatlichen Wissenschaftsrates in der Fachzeitschrift „Bilim ve Teknik“ – zu deutsch: „Wissenschaft und Technik“ – die Veröffentlichung eines Artikels über Darwin gestoppt. Die Herausgeberin wurde entlassen, nachdem sie das Titelblatt der März-Ausgabe der vor 150 Jahren veröffentlichten Evolutionstheorie Darwins gewidmet hatte. (Von Cigdem Akyol/APA, 24. 1. 2017)

derstandard.at 24.1.2017

Wie der vorhergehende Artikel zeigt, greift der Arm der türkischen Religionsbehörde bis nach Deutschland.

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Sigmar Salzburg
13.01.2017 10.35
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Deutscher Islamverband

DITIB gibt Spionage zu

... Der Generalsekretär des größten deutschen Islamverbands, Bekir Alboğa, gab heute zu, „einige wenige Imame“ hätten im Auftrag des türkischen Religionspräsidiums [Diyanet] in Deutschland spioniert. Alboğa sprach von einer Panne und bedauerte sie. Fakt ist aber, dass es keine Panne sein kann. Denn die Imame sind türkische Staatsbeamte und müssen Anweisungen aus Ankara befolgen...

Die DITIB ist laut ihrer Satzung ein Ableger des Diyanet und wird von Ankara aus gesteuert. Der Deutschlandfunk hatte diese in der Satzung verankerte Verbindung aufgedeckt. Dem Bundesinnenministerium ist diese Tatsache bekannt. Ihm liegen auch Dokumente vor, die die Spionagetätigkeit der Imame belegen. Sie würden von den Sicherheitsbehörden derzeit noch geprüft, hieß es auf Anfrage.

deutschlandfunk.de 12.1.2017

Die Hauptaufgabe der türkischen Staatsbeamten ist sicher nicht die Spionage, sondern die Förderung der Kolonisierung Deutschlands durch Moscheebetrieb und Islamunterricht.

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Sigmar Salzburg
10.01.2017 11.31
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Muslimische Mädchen müssen zum Schwimmunterricht

Heute hat der Europäische Menschenrechtsgerichtshof in Straßburg eine wegweisende Grundsatzentscheidung getroffen: Der Staat hat das Recht, die Religionsfreiheit einzuschränken.

Konkret ging es um eine Schweizer Schule, die zwei muslimische Mädchen (9 & 11) zum Schwimmunterricht verpflichten wollte – wohlgemerkt mit Zugeständnissen wie Burkini und separater Umkleide, um den religiösen Gefühlen Rechnung zu tragen. Dennoch lehnten die Eltern ab. Daraufhin verhängte die Schule ein Bußgeld über 325 Euro je Schülerin. Die Eltern klagten sich erfolglos durch die Instanzen bis hoch zum Europäischen Menschenrechtsgerichtshof.

Dort beschloss man einstimmig: „Der Staat hat das Recht, die Religionsfreiheit in diesem Falle einzuschränken, um zu garantieren, dass die Schülerinnen am Sportunterricht teilnehmen. Schule spielt im Prozess der sozialen Integration eine „herausgehobene Rolle“, besonders für Kinder mit Migrationshintergrund. Es ist im Interesse der Kinder, an allen Bildungs- und Erziehungsangeboten der Schule teilzunehmen. Dieses gesamtgesellschaftliche Interesse wiegt schwerer, als die persönlichen religiösen Vorstellungen der Familie.“

Quelle: Petry 10.1.2017

Es ist zu hoffen, daß irgendwann auch ein höheres Gericht die aus persönlichen religiösen Gründen betriebene Knabenverstümmelung verbietet.

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Sigmar Salzburg
21.12.2016 10.24
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„Gottlos“ ist nicht wertelos – und noch weniger: verbrecherisch.

Dr. Frauke Petry 20.12.2016

Liebe Landsleute,
...
Diese Terroristen sind gottlose Menschen.
Wir legen gerade an so einem traurigen Tag nicht den geringsten Wert darauf, Recht zu behalten.

Vorsicht, Frau Petry! Diese Terroristen sind meist besonders „gottvolle“ Menschen – sagt hier ein zeitlebens Gottloser. (20.12.16 – 10:57)

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Sigmar Salzburg
15.11.2016 08.59
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Innenminister verbietet Salafisten-Verein

Nach einer mehr als einjährigen Vorbereitungsphase hat das Bundesinnenministerium am Dienstagmorgen den islamistischen Verein „Die wahre Religion“ des Hasspredigers Ibrahim Abou Nagie verboten.
spiegel.de 15.11.2016

Wir kennen ihn schon von seinem kind- und korangemäßen Islamunterricht.

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Sigmar Salzburg
29.10.2016 04.18
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Neuer Gesetzentwurf

Maas will Kinderehen NICHT verbieten!

Berlin – In Deutschland leben 1475 verheiratete Kinder und Jugendliche, in 361 Fällen sind die Betroffenen jünger als 14 Jahre. Jetzt hat Bundesjustizminister Heiko Maas (50) einen neuen Gesetzentwurf vorgelegt. Doch verbieten will der Sozialdemokrat Kinderehen völlig überraschend NICHT.

Eigentlich war es der Plan der Bundesregierung, dass im Ausland geschlossene Kinderehen in Deutschland annuliert werden. „Zwangsehen dürfen wir nicht dulden, sondern müssen entsprechende Schutzmechanismen für die Betroffenen noch umfänglicher in Gang setzen“, hatte Maas noch auf der Seite des Justizministeriums geschrieben. Der Koalitionspartner CDU hatte ein eindeutiges Verbot gefordert.

Jetzt die überraschende Wende! Kinderehen sollen künftig nur von Gerichten aufgelöst werden, wenn das Kindeswohl des minderjährigen Ehepartners gefährdet sei.

Irrsinnige Folge: Nach dem neuen Entwurf müsste etwa ein 13-jähriges Mädchen vor Gericht gegen ihren Ehemann aussagen, dass ihr Kindeswohl gefährdet ist. Sollten sich weder das Kind noch das Jugendamt über die Eheschließung beschweren, wird die Ehe faktisch für gültig erklärt.

Der Union geht der Gesetzentwurf daher auch nicht weit genug!

bild.de 29.10.2016

Demnächst in der fünften Klasse: „Mein Ehemann erlaubt mir keinen Schwimmunterricht, al-hamdu li-(A)llah wa li SPD!“

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Sigmar Salzburg
26.10.2016 16.35
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Religiöse Indoktrination an Schulen

Schüler fehlt bei Besuch in Moschee – Eltern sollen Strafe zahlen

Eltern verweigerten die Teilnahme ihres Sohnes an einer Moschee-Besichtigung – jetzt werden sie zur Kasse gebeten.

Rendsburg | Ein Streit zwischen den Eltern eines Kronwerk-Schülers und dem Rendsburger Gymnasium droht vor Gericht zu enden. Anlass ist ein Kurzbesuch der Klasse des 13-Jährigen in der benachbarten Moschee im Frühsommer. Der Siebtklässler war dem Schulausflug im Juni aus weltanschaulichen Gründen ferngeblieben. Seine Eltern gehören keiner Glaubensgemeinschaft an und befürchteten eine „religiöse Indoktrination“ ihres ebenfalls konfessionslosen Kindes. Niemand könne gegen seinen freien Willen zum Betreten eines Sakralbaus gezwungen werden, argumentieren sie...

Der Kreis Dithmarschen als für Rendsburg zuständige Bußgeldstelle leitete ein Ordnungswidrigkeitenverfahren ein. Der Vater und die Mutter des 13-Jährigen wurden aufgefordert, jeweils 150 Euro Strafe zu zahlen. Sie legten Einspruch gegen den Bußgeldbescheid ein. Jetzt liegt der Fall bei der Staatsanwaltschaft in Itzehoe....

„Rein informative Schulveranstaltung“?

... Unterdessen kursiert der „Rendsburger Schulschwänzer-Fall“ seit Wochenbeginn im Internet. Mit einer „Verteidigerschrift für die breite Öffentlichkeit“ macht Alexander Heumann, nach eigenen Angaben Fachanwalt für Familienrecht und Verteidiger der Eltern, auf die Position seiner Mandanten aufmerksam...

shz.de 25.10.2016

Die „Informationsveranstaltung“ zum Schulthema „Der Orient – Machtfaktoren Wasser und Erdöl“ sollte dazu benutzt werden, um den Islam von Staats wegen ins Bewußtsein der Schüler zu integrieren. Religiöse Rituale und Pracht- und Machtentfaltung ohne (in den Schulen ohnehin verbotene) kritische Auseinandersetzung können in dem Alter durchaus indoktrinierend und missionierend wirken. Unterdessen werden der Anwalt und sein Verein wegen der „von ihm behaupteten“ (Focus „angeblichen“) „schleichenden Islamisierung Europas“ als „rechts“ entlarvt.

Nachtrag 27.10.: Näheres in „Junge Freiheit“ (in traditioneller Orthographie).
Zur Darstellung im Zwangsgebührensender NDR siehe mmnews.de.
Die Links-Atheisten des hpd schweigen bisher – wegen des Rechts-Anwalts?

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Sigmar Salzburg
14.10.2016 07.50
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Verfahren gegen Hamed Abdel-Samad eingestellt

Hamed Abdel-Samad
11. Oktober um 15:53 ·

Anfang des Jahres wurde ich wegen meines Buches „Mohamed. Eine Abrechnung“* angeklagt. „Volksverhetzung“ lautete die Beschuldigung, weil ich Mohamed „Massenmörder“ und „krankhaft“ nannte *. Heute bekam ich die Nachricht, dass die Berliner Staatsanwaltschaft das Verfahren eingestellt hat. Der Staatsanwalt las mein Buch und fand darin keine Anhaltspunkte für Volksverhetzung. Ich darf also Mohamed weiterhin so nennen! Jeder soll es eigentlich dürfen! Aber wenn jemand den Propheten kritisiert wird man von allen Seiten genötigt, von seiner Kritik abzurücken: radikale Muslime wollen einen umbringen, andere schicken Drohungen und Schmähbriefe, andere versuchen es durch die Justiz, moderate Muslime erpressen den Kritiker mit ihren verletzten Gefühlen, Linksliberale reden vom Wasser auf die Mühlen der Rechten. Andere versuchen es mit persönlichen Angriffen und Diffamierungen. Viele Kritiker werden müde und hören tatsächlich auf oder werden milder. Ich nicht!

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Sigmar Salzburg
05.10.2016 18.33
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»Lieferservice sucht Pizza-Pfarrer«

Eine Kleinanzeige auf ebay sorgt seit einigen Tagen für Erheiterung [nicht nur] unter Christen.

Berlin (kath.net/pl) „Lieferservice sucht Pizza Pfarrer oder Pizza Pfarrerin“. Diese Kleinanzeige auf ebay sorgt seit einigen Tagen für Erheiterung unter Christen und zieht humorvolle Bemerkungen nach sich, wie etwa die Frage, ob Bewerber zölibatär leben müssen.

Der Schreibfehler – gemeint war wohl ein Pizza-(Aus-)Fahrer – lässt sich allerdings kaum mehr nur durch fehlende Grundkenntnis der deutschen Rechtschreibung erklären. Vielmehr fragt man sich, ob diesem Pizza-Service in Berlin-Neuköln die Grundkenntnisse über christliche Geistliche möglicherweise schon völlig abhanden gekommen sind.

Richtig an dem Begriff „Pizza-Pfarrer oder Pizza-Pfarrerin“ (wir schreiben dies nun in korrekterer Orthographie) ist allerdings: Auch die Geistlichen haben ein bekanntes Produkt, das sie eingeladen sind, treu an die Menschen auszuliefern. Schlampiger Lieferservice oder gar eigenmächtiges Abändern des Produktes ohne Absprache mit der Ursprungspizzeria würden die eigene Trademark verfälschen und die Pizzeria womöglich in Grund und Boden wirtschaften...

kath.net 5.10.2016


Gut, daß das fromme Portal darauf hinweist. Der besondere Eifer, mit dem die kirchlichen Institutionen der Reform-Schnapsidee der Kultusminister gefolgt sind, hat nicht nur die Kirchen Millionen gekostet, und wenn sich nicht der ebenso fromme damalige Kultusminister Zehetmair todesmutig dem bösen Geist des Modernismus entgegengestellt hätte, wäre am Ende noch der Heilige Vater kleingeschrieben und seiner Trademark beraubt worden.

Dennoch sind neben den „gräulichen Götzen“ ganze ss- und sss-Regimenter ins kirchliche Leben einmarschiert: Missstände wie Messsimulationen, Messstipendien, Schlusssätze von Basssolo-Kantaten, Schlusssteine von Glaube und Kirchen, die Bissspuren des Fehlerteufels und schließlich die „Füße, die behände sind, Schaden zu tun“ (Spr 6,18)

Vergessen wir aber auch nicht, daß die Reformer noch weitergehende Pläne hatten. Sonst wären aus den Pizza-Fahrern auch noch Pitza-Pfarrer geworden.

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Sigmar Salzburg
21.09.2016 09.10
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Religionsunterricht in Luxemburg abgeschafft

Ab dem neuen Schuljahr findet an Gymnasien in Luxemburg kein Religionsunterricht mehr statt. Mit der Abschaffung des Religionsunterrichts wird die Trennung von Kirche und Staat weiter vorangetrieben.

An den luxemburgischen Gymnasien wird es im neuen Schuljahr keinen Religionsunterricht mehr geben. Das Fach wurde für die rund 40.000 Schüler der Sekundarstufe durch die Fächer Leben und Gesellschaft ersetzt. [...] Trotz Widerstand hielt Bildungsminister Claude Meisch (DP – Demokratische Partei) an den Plänen der luxemburgischen Regierungskoalition von Liberalen, Sozialdemokraten und Grünen unter Ministerpräsident Xavier Bettel (DP) fest. Die Einführung des neuen Werteunterrichtes an Gymnasien sei ein »Meilenstein in der Geschichte von Luxemburgs Schulsystem«, so Bildungsminister Meisch laut lessentiel.lu

Der Luxemburgische Erzbischof Jean-Claude Hollerich bezeichnete die Reform als »Missachtung der Demokratie«. Islamwissenschaftler Michael Kiefer monierte gegenüber der Zeit, dass die Präventionsstrategie gegen Islamismus in der Schule stattfinden müsse. Im Religionsunterricht würden die Schüler einen »vernunftbasierten Umgang mit dem Koran erlernen, eine hinterfragende Auseinandersetzung mit den Glaubensinhalten, die auf Mündigkeit zielt«. Die sein [Dies sei] eine hervorragende Immunisierung gegen Radikalität, so die Einschätzung des Islamwissenschaftlers. [...]
metropolico.org 20.9.2016

Zum letzteren: Der Islamwissenschaftler meint also, der Islam sei wie ein Virus, der den Schulkindern eingeimpft werden soll, nachdem seine gefährlichen Eigenschaften abgeschwächt worden seien. Dadurch wirke er, wie bei der Schluckimpfung gegen Kinderlähmung, immunisierend. Es gibt aber auch genügend Fehlschläge.– Polio ist zum Glück in Europa so gut wie ausgerottet.

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Sigmar Salzburg
19.09.2016 16.30
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Präsident der Internationalen Vereinigung der Exorzisten gestorben

Der ehemalige Priester und Kirchenrechtsprofessor Horst Herrmann schreibt zum Tod des bekanntesten katholischen Teufelsaustreibers:

Roms berühmtester Exorzist starb am Freitag im Alter von 91 Jahren. Pater Gabriele Amorth hat 70.000 kirchenoffizielle Teufelsaustreibungen vorgenommen. Offenbar gab es Bedarf. Er rede täglich mit dem Satan, sagte dieser Priester einmal.

Amorth wurde 1986 von Papst Johannes Paul II. zum amtlichen Exorzisten berufen. Weltweit bekannt wurde er durch zahlreiche Bücher und Interviews. Er brachte darin etwa Yoga und „Harry Potter“ mit dem Teufel in Verbindung. 1990 gründete er die internationale Vereinigung der Exorzisten, die der Vatikan offiziell anerkannte. Heute will es mal wieder keiner gewesen sein. Doch innerhalb der katholischen Kirche ist allenfalls die Praxis der Teufelsaustreibungen, nicht aber die Existenz des Teufels selbst umstritten...

Bis heute gilt intensive Abwehr und Ablehnung des Christentums oder der Kirche als ein Beweis für Besessenheit. Und eben diese muß einem politisch missliebigen Menschen ausgetrieben werden...

hpd.de 19.9.2016

Heutzutage ist der Teufel längst säkularisiert und auch im Trivialen tätig, unter anderem als Schreib- und Druckfehlerteufel. Zu seiner Bekämpfung gründeten die Kultusminister eigens eine Exorzistenkommission, später erweitert zum „Rat für Rechtschreibung“. Geschickt, wie der Teufel nun mal ist, übertölpelte er die Kultusminister, einer „Neuregelung“ der deutschen Rechtschreibung zuzustimmen. Das trieb ihm zahllose neue Opfer zu, besonders auch in der Kirche.

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