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Kirchen und Religion
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Sigmar Salzburg
22.05.2018 06.02
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Ist der Ramadan wichtiger?

Kirchen und Regierung übertreffen sich gegenseitig in der Islam-Umarmung:

Alice Weidel 21. Mai 2018 lustig. Verblödet 😂
schwaebische.de
Pfarrer trägt aus Protest gegen Weidel Kopftuch in der Messe.

Alice Weidel 21. Mai 2018

+++Bundesregierung: Gute Wünsche zum Ramadan – nicht aber zu Pfingsten!+++

Wenn muslimische Feiertage beginnen, dann ist auf die Bundesregierung Verlass. So wünschte sie den Muslimen in Deutschland über Facebook bereits Anfang der Woche einen „gesegneten und friedvollen Ramadan“. Nun hätte man erwartet, dass den Deutschen auch anlässlich des Pfingstfestes „gesegnete und friedvolle“ Wünsche entgegengebracht würden, doch: Fehlanzeige. Während man den Ramadan feiert, als gehöre er zu Deutschland, werden christliche und kulturelle Traditionen derer, die schon länger hier leben, nahezu vollständig ignoriert!
Nun, schon vor über hundert Jahren gab es skurrile Pastoren und wurde der pfingstliche Geist nicht mehr so ernst genommen. Mein Stiefvater (baltischer Uradel) besaß ein baltisches Anekdotenbuch, in dem erzählt wurde:

Ein Pastor wollte seine Pfingstpredigt bildhaft untermalen, indem der Küster an verabredeter Stelle eine Taube aus einem Holzkasten aufflattern lassen sollte. Als dann an der Stelle der Pastor dramatisch ausrief, „Heiliger Geist, erscheine!“ kam der Küster atemlos angelaufen und stammelte in (inzwischen ausgestorbenem) baltischem Platt: „Herr Pastor, Herr Pastor, den Heiljen Jeist hett de Katt opfreten!“

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Sigmar Salzburg
11.05.2018 12.52
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„Gegen den neuen Antisemitismus“

In Deutschland wurde, wohl mit Absicht, kaum etwas bekannt vom französischen Manifest „Gegen den neuen Antisemitismus“, in dem auch eine Änderung oder Streichung von Koranversen gefordert wurde. Dr. Gudrun Eussner, die in Frankreich lebt, schreibt darüber Genaueres (in bewährter Rechtschreibung):

Verfaßt wurde das Manifeste „Contre le nouvel antisémitisme“ von einem "Kollektiv" unter der Leitung von Philippe Val, des ehemaligen Direktors von "Charlie Hebdo", und veröffentlicht wurde es samt mehr als 250 Unterschriften in Le Parisien, am 21./22. April 2018.

Man muß nicht eigens erwähnen, daß Philippe Val vom Islam keine Ahnung hat, ich vermerke es aber trotzdem. Unter den Unterzeichnern findet man Intellektuelle, Künstler und Vertreter verschiedener Religionen, unter anderem den für den Islam nicht repräsentativen Imam Hassen Chalghoumi, sowie einige politische Schwergewichte. Es signieren Nicolas Sarkozy, der ehemalige Staatspräsident, drei ehemalige Premierminister, nämlich Jean-Pierre Raffarin, Manuel Valls und Bernard Cazeneuve, der ehemalige Oberbürgermeister von Paris Bertrand Delanoë sowie zahlreiche Abgeordnete verschiedener politischer Richtungen...

Von den Künstlern einmal abgesehen, Charles Aznavour, Gérard Dépardieu, Françoise Hardy et al. sind alle anderen, Politiker, Intellektuelle, offizielle Vertreter der Religionen, sämtlich für den in Frankreich wütenden Haß auf Juden verantwortlich. Es sind diejenigen, über die man in den Medien liest, sie „warnten“ vor Antisemitismus, „Islamophobie“, radikalem „Islamismus“, vor nicht näher definiertem Terror und vor Generalverdacht, unter den man Muslime nicht stellen dürfte. Keiner der Unterzeichner benennt den Islam als Ursache des angeblich neuen Antisemitismus, der stattdessen als Haß und Verachtung der Juden seit 1400 Jahren vom Koran vorgeschrieben ist. Wenn man die „gewissen haßerfüllten Abschnitte des Koran“ umdeutet oder sie gar streicht, ist vom Islam nichts mehr übrig als falsch verstandene Versatzstücke aus der Bibel...
eussner.blogspot.de 23.4.2018
Allerdings sind die Bibel und ihr Gott auch nicht viel besser, nur geht es dort meist um legendäre Taten unter dem Einfluß althebräischer Gottespropaganda, die Jesus vielleicht abgelehnt hätte. Der von Mohammed erdichtete Koran soll jedoch vollständig ewiggültiges „Gottes“-Wort sein.

In einem Update erwähnt Eussner:
Es geht nicht, ohne die Verbindung zum deutschen Antisemitismus herzustellen. Angela Merkel erzählt den Israelis tatsächlich, daß sich der arabische Judenhaß „zu Vorfällen der extremen Rechten fügt“. Man muß es sich vorstellen! Kaum ein Tag vergeht, an dem Muslime in Deutschland nicht in Worten und Taten ihren Judenhaß bekunden, aber die Bundeskanzlerin sieht den Antisemitismus der Neo-Nazis als Kern des Problems. So entledigt sie sich ihrer Verantwortung.
Merkel schließt sich also der dummdreisten, aber politisch korrekten Taktik an, die islamische Judenfeindschaft hinter den fast ausgestorbenen deutschen Antisemiten verschwinden zu lassen. Solche habe ich seit fast dreißig Jahren nicht mehr kennengelernt.

Siehe auch orf.at 8.5.2018


Erg. 12.5.18

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Sigmar Salzburg
25.04.2018 07.28
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Deutschland wieder auf dem Weg zum „Gottesstaat“

MÜNCHEN. Die bayerische Staatregierung hat beschlossen, im Eingang aller staatlichen Behörden im Freistaat künftig Kruzifixe anzubringen...

Bei seiner Regierungserklärung vergangene Woche hatte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) gefordert, daß jeder, der in Bayern lebe, sich auch an die hiesigen Sitten und Gebräuche halten müsse. Er wolle daher ein Zeichen setzen und in allen Behörden des Freistaats Bayern „nicht Kreuze abhängen, sondern überall sichtbar anbringen. Das ist unsere Prägung, und wir wollen, daß diese Prägung auch erhalten bleibt.“

jungefreiheit.de 24.4.2018 (reformfrei)

1995 fällte das Bundesverfassungsgericht das „Kruzifixurteil“, das die religiöse Indoktrination mittels christlichem Kreuz in den Schulklassen verbot. Der damalige bayerische Kultusminister Zehetmair kämpfte so verbissen dagegen an, daß ihm der gleichzeitig laufende Unfug der Rechtschreib„reform“ völlig entging und sein PressesprecherBertelsmann-Schmid“ unbehelligt die Übernahme durch Bayern als erstes Bundesland verkünden konnte.

Nun zahlt sich die auch von den scheinheiligen Kirchen geförderte Aufheizung der religiösen Klimas durch die Islamisierung derart aus, daß sogar säkulare öffentliche Gebäude, soweit sie bisher davon verschont waren, demonstrativ mit einem Kreuz „geschmückt“ werden sollen. (Unfeinere setzen auf den Abwehrzauber von Schweinekoteletts.) Die AfD, im Westen ohnehin mit leicht fundamentalchristlicher Schlagseite, konnte da nur zustimmen, um nicht wieder Wähler an die CSU zu verlieren.

Es wird nun versucht, das Kreuz als säkulares Symbol der Kultur Europas darzustellen, so wie der Ex-Verfassungsrichter di Fabio auch einen „Gott der Atheisten“ erfand, um ihn, glücklicherweise erfolglos, in die schleswig-holsteinische Verfassung zu schleusen. Tatsache ist, daß der Glaube an einen göttlichen Strippenzieher mit der Zunahme des Wissens über die Welt natürlicherweise abnimmt.

Im Westen hängen dem noch etwa zwei Drittel taufscheinmäßig an, im Osten höchstens ein Drittel. Eine gewisse verbleibende Zahl von „Kulturchristen“ ist wünschenswert, die sich um die Erhaltung der alten Kirchen und ihre alte Musik sorgt.

Auf den Islam jedoch könnten wir vorteilhaft verzichten, aber gerade auf dieses Menschenreservoir sind die Kirchen, die Eine-Welt-Ideologen und die Wirtschaftsmagnaten (auch von CDU/CSU) zur Machterhaltung verfallen. Der Blick auf dessen Prozente in den Schulklassen zeigt deutlich, daß die Gesellschaftsveränderer, aber letztlich auch wir alle, in der Zukunft „den Kürzeren“ ziehen werden, wenn der religiösen und ethnischen Überwältigung Deutschlands nicht umgehend Einhalt geboten wird.

PS.: Nach der Bayern-Wahl werden vielleicht die Kreuze wieder abgehängt, um die Moslems nicht zu beleidigen, oder Halbmonde dazugehängt.

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Sigmar Salzburg
19.04.2018 09.50
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Moschee-Kindergarten erzieht Islamkrieger für Mitteleuropa

[„Religionsfreiheit“ – Bericht hpd]
Türkischer Militarismus in Deutschland und Österreich
Wenn die Ditib Kinder Krieg spielen läßt


Kinder in Soldatenuniformen, die mit türkischen Fahnen eine Kriegsszene nachspielen, waren in etlichen Ditib-Moscheen Deutschlands und Österreichs zu sehen...

[Zitat Michalowsky, LINKE] „... In einem Facebookeintrag heißt es: 'Nächstes Wochenende bei der Ditib Moschee in Gladbeck: Ein sehr interessantes Theaterstück aus der selben Epoche: Wie deutsche Schiffe unter türkischer Flagge russische Häfen bombardieren. Und die Türkei in den Krieg zwingen.' Mitglieder des Gladbecker Ditib-Moscheevereins bestätigen das.“
... Und – wie in solchen Fällen immer – wußte die Zentrale Ditib-Gemeinde in Köln von nichts. Sie verschickte lediglich eine Pressemitteilung aus der vergangenen Woche, in der sie die Vorfälle in Herford kritisierte. Nachfragen beantwortete die Ditib-Zentrale nicht. Offen ließ die DITIB-Zentrale auch, ob sie zu den Propaganda-Veranstaltungen am 18. März motiviert hat und ob sie im Vorfeld über die Inhalte Bescheid wusste.

hpd.de 19.4.2018

Die Linken betonen den „Militarismus“, denn den Islam kritisieren wäre ja „Rassismus“.

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Sigmar Salzburg
18.03.2018 07.35
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Meineide lieber ohne „Gott“, Engelchen!

Stephan Paetow bei Tichy:

Die neue Umweltministerin Svenja Schulze leistete ihren Amtseid ohne „so wahr mir Gott helfe“. Das muss man verstehen, bei Klima und Umwelt kann der Herrgott beim besten Willen nichts machen, da helfen nur die Grünen. Warum Katarina Barley und Olaf Scholz auf „so wahr mir Gott helfe“ verzichteten? Die haben nach einem Meineid mehr Angst vor der Strafe des Herrn als vor der des Wählers …

tichyseinblick.de 18.3.2018

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Sigmar Salzburg
09.02.2018 12.22
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Kinderrechte

Am 12. Dezember 2012 wurde das „Gesetz zur Beschneidung des männlichen Kindes“ (§ 1631d BGB) gegen die Menschenrechte unter dem moralischen Druck der Religionslobby vom Bundestag beschlossen. Andere Länder wollen sich dem nicht unterwerfen. Kirchenvertreter, die das eigentlich ja nicht betrifft, agitieren dagegen. Es scheint, daß sie sich schon jetzt mit der künftigen moslemischen Mehrheit gutstellen wollen. Der Humanistische Pressedienst berichtet:

Kardinal Marx kritisiert Island wegen Verbot der Knabenbeschneidung
Von: Jan Weber 8. Feb 2018

In einer am Dienstagabend in Brüssel veröffentlichten Erklärung forderte der Präsident der EU-Bischofskommission COMECE, Kardinal Marx, die EU auf, diese „Bedrohung der Grundrechte“ zu verhindern. Denn schließlich sei der Gesetzentwurf „ein gefährlicher Angriff auf die Religionsfreiheit“.

Hintergrund seiner Empörung ist, dass isländische Parlamentsmitglieder einen Gesetzentwurf vorgelegt haben, in dem eine Freiheitsstrafe von bis zu sechs Jahren für Personen vorgesehen ist, die einem Kind einen körperlichen Schaden oder eine sonstige gesundheitliche Beeinträchtigung durch „das ganzheitliche oder teilweise Entfernen von Sexualorganen“ zufügt...

Echte Wissenschaften haben sehr wohl und sehr viele Argumente, die gegen die Beschneidung von Minderjährigen sprechen. ...

Schlimmer ist jedoch, dass er den Isländern (und auch den Dänen, die er aber nicht erwähnt) unterstellt, aus niederen Beweggründen gegen Juden und Muslimen zu agieren...

Doch gut, wissen wir doch, dass Kinderrechte der katholischen Kirche generell ziemlich gleichgültig waren und sind: Die tausendfachen Mißbrauchsfälle zeigen es. Und ausgerechnet eine solche Institution spielt sich hier als Bewahrer der Grundrechte auf?

hpd.de 8.2.2018
Martin Krauss denkt in der Jüdischen Allgemeinen noch simpler:
Wer mag, kann aber immerhin einen kleinen Trost in der unfassbar ahnungslosen Bettelei [der AfD] ums Geliebtwerden erkennen: Sie geschieht aus schlechtem Gewissen; tief in ihrem Innern wissen sie, dass eine Partei, die Schoa-Leugner in ihren Reihen halten, die Rituale wie Brit Mila und Schächten kriminalisieren und die die Wehrmacht rehabilitieren möchte, keinen Anspruch darauf hat, anders als antisemitisch genannt zu werden...
juedische-allgemeine.de 8.2.2018
Einstein glaubte nicht an „Gott“. Aber glaubte er deswegen vielleicht um so mehr an die von „Gott“ befohlene Beschneidung, um nicht antisemitisch genannt zu werden? Wir wissen es nicht.

Siehe auch dies.

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Sigmar Salzburg
03.02.2018 21.07
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WISSENSCHAFT IST NEUTRAL, ABER_GLAUBENSWISSENSCHAFT NICHT

Humboldt-Universität in Berlin : Hinabgestiegen in das Reich der Theologie

Die Errichtung des Instituts für Islamische Theologie an der HU ist inzwischen durch den im vergangenen Herbst unterzeichneten Hochschulvertrag zwischen dem Senat und der HU besiegelt. Die neue Einrichtung, so heißt es darin, solle bekenntnisgebundene Studiengänge anbieten und insbesondere Theologinnen und Theologen sowie Lehrkräfte ausbilden. Bei Entscheidungen der HU, die das muslimische Bekenntnis betreffen, solle ein Beirat „im verfassungsrechtlich gebotenen Umfang“ einbezogen werden. Für die Errichtung des Instituts erhält die HU aus Landesmitteln bis zum Jahr 2022 insgesamt rund 14 Millionen Euro. In diesem Zeitraum soll die HU überdies mit einem „überzeugenden Konzept“ zusätzliche Fördermittel beim Bundesbildungsministerium einwerben, um ein Zentrum für Islamische Studien zu errichten...

faz.net 1.2.2018

Annette Schavan, Botschafterin beim Vatikan und Ex-Bildungsministerin, fordert ein großes Zentrum für katholische Theologie an der HU. Sie will sechs bis acht Professuren ...( tagesspiegel.de 23.4.2017)
Als „Wort zum Sonntag“ bietet sich hier der Brief an, den einer der größten und tiefdenkendsten Wissenschaftler am Ende seines Lebens an einen jüdischen Philosophen geschrieben hat – Albert Einstein. Einzelne Teile daraus sind in unserem Form schon zitiert worden, hier folgt die korrigierte Version nach dem Faksimile auf Richard Dawkins Net:

Princeton, 3.1. 54

Lieber Herr Gutkind!

Angefeuert durch wiederholte Anregung Brouwers habe ich in den letzten Tagen viel gelesen in Ihrem Buche, für dessen Sendung ich Ihnen sehr danke. Was mir dabei besonders auffiel war dies. Wir sind einander inbezug auf die faktische Einstellung zum Leben und zur menschlichen Gemeinschaft weitgehend ähnlich: über-persönliches Ideal mit dem Streben nach Befreiung von ich-zentrierten Wünschen, Streben nach Verschönerung und Veredelung des Daseins mit Betonung des rein Menschlichen, wobei das leblose Ding nur als Mittel anzusehen ist, dem keine beherrschende Funktion eingeräumt werden darf. (Diese Einstellung ist es besonders, die uns als ein echt „unamerican attitude“ verbindet.)

Trotzdem hätte ich mich ohne Brouwers Ermunterung nie dazu gebracht, mich irgendwie eingehend mit Ihrem Buche zu befassen, weil es in einer für mich unzugänglichen Sprache geschrieben ist. Das Wort Gott ist für mich nichts als Ausdruck und Produkt menschlicher Schwächen, die Bibel eine Sammlung ehrwürdiger aber doch reichlich primitiver Legenden. Keine noch so feinsinnige Auslegung kann (für mich) etwas daran ändern. Diese verfeinerten Auslegungen sind naturgemäss höchst mannigfaltig und haben so gut wie nichts mit dem Urtext zu schaffen. Für mich ist die unverfälschte jüdische Religion wie alle anderen Religionen eine Incarnation des primitiven Aberglaubens. Und das jüdische Volk, zu dem ich gerne gehöre und mit dessen Mentalität ich tief verwachsen bin, hat für mich doch keine andersartige Dignität als alle anderen Völker. Soweit meine Erfahrung reicht ist es auch um nichts besser als andere menschliche Gruppen wenn es auch durch Mangel an Macht gegen die schlimmsten Auswüchse gesichert ist. Sonst kann ich nichts „Auserwähltes“ an ihm wahrnehmen.

Überhaupt empfinde ich es schmerzlich, dass Sie eine privilegierte Stellung beanspruchen und sie durch zwei Mauern des Stolzes zu verteidigen suchen, eine äussere als Mensch und eine innere als Jude. Als Mensch beanspruchen Sie gewissermassen einen Dispens von der sonst acceptierten Kausalität, als Jude ein Privileg für Monotheismus. Aber eine begrenzte Kausalität ist überhaupt keine Kausalität mehr, wie wohl zuerst unser wunderbarer Spinoza mit aller Schärfe erkannt hat. Und die animistische Auffassung der Naturreligionen wird im Prinzip durch Monopolisierung nicht aufgehoben. Durch solche Mauern können wir nur zu einer gewissen Selbsttäuschung gelangen; aber unsere moralischen Bemühungen werden durch sie nicht gefördert. Eher das Gegenteil.

Nachdem ich Ihnen nun ganz offen unsere Differenzen in den intellektuellen Überzeugungen ausgesprochen habe, ist es mir doch klar, dass wir uns im Wesentlichen ganz nahe stehen, nämlich in den Bewertungen menschlichen Verhaltens. Das Trennende ist nur intellektuelles Beiwerk oder die „Rationalisierung“ in Freud'scher Sprache. Deshalb denke ich, dass wir uns recht wohl verstehen würden, wenn wir uns über konkrete Dinge unterhielten.

Mit freundlichem Dank und besten Wünschen,
Ihr A. Einstein

richarddawkins.net

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Sigmar Salzburg
26.01.2018 09.46
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Der Papst gegen Lügenmeldungen

Die „Junge Freiheit“ (in KuMist-freier Rechtschreibung) berichtet, der Papst habe sich gegen „Fake News“ gewandt. Gerade der, der einer Religionsgemeinschaft vorsteht, die fast ausschließlich auf „Fake News“ beruht:

BERLIN. Papst Franziskus hat Journalisten dazu aufgefordert, sich gegen die Verbreitung von „Fake News“ zu stellen. „Keine Desinformation ist harmlos“, warnte er in einer am Mittwoch veröffentlichten Botschaft zum katholischen Mediensonntag.
„Fake News“ seien ein Zeichen von intoleranten und übersensiblen Einstellungen und bürgten die Gefahr einer zunehmenden Verbreitung von Arroganz und Haß, fügte er hinzu. Deshalb könne sich niemand der Verantwortung entziehen, solchen Unwahrheiten entgegenzutreten.
Bereits in der Bibel habe es „Fake News“ gegeben, verdeutlichte er unter Hinweis auf den Sündenfall, bei dem Eva im Paradies unter Verdrehung von Tatsachen bewegt worden sei, vom Baum der Erkenntnis zu essen. Dabei handele es sich um die „Strategie der schlauen Schlange“.
jungefreiheit.de 26.1.2018
Schon die Sündenfallgeschichte ist ein Beispiel für umgefälschte altorientalische Märchen. Das zieht sich hin bis zu Jesu Geburtslegende, an der vermutlich kein einziges wahres Wort ist, und Jesu Auferstehungsgeschichte, auf der das gesamte Christentum beruht. Der Papst selbst wirkt eifrig an der Verfälschung mit, etwa als er sich gegen die Übersetzung im Vaterunser „und führe uns nicht in Versuchung“ wandte. Ein Vater täte so etwas nicht.

Dabei hat Jesus auf aramäisch wahrscheinlich genau das gelehrt: „we la tahlan l’nesyuna“. Jedenfalls ist das griechische „καὶ μὴ εἰσενέγκῃς ἡμᾶς εἰς πειρασμόν“ nie angezweifelt worden, ebensowenig wie die mit „Gottes“ Hilfe in Latein erstellte Übersetzung „et ne nos inducas in tentationem“. In anderen zeitgenössischen Übersetzungen sehen wir, daß die Kopten kein eigenes Wort für „Versuchung“ gefunden hatten und das griechische „pirasmos“ benutzten. Die Goten dagegen sagten: „Jah ni briggais uns in fraistubnjai“, die „Versuchung“, die noch im schwedischen „frestelse“ erkennbar sein soll.

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Sigmar Salzburg
25.10.2017 16.38
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Nicht vergessen – erstmals bundesweit:

Reformationstag am 31. Oktober
Im Jahr 2017 jährt sich zum 500. Mal Martin Luthers Thesenanschlag an die Tür der Schlosskirche zu Wittenberg. Aufgrund dieses Jubiläums sprach sich die Ministerpräsidentenkonferenz im Dezember 2012 dafür aus, den Reformationstag 2017 bundesweit als gesetzlichen Feiertag zu begehen. Nach und nach stimmten die einzelnen Landtage über diesen Vorschlag ab. Zur Freude der Arbeitnehmer willigten alle Länder ein, sodass im Kalender 2017 nun ein zusätzlicher, bundesweiter Feiertag verzeichnet ist.
http://www.kalender-2017.net/reformationstag/

Sonderbar: Im Osten gibt es kaum 30 Prozent Bürger, die ernsthaft die Kirchenspaltung feiern müßten. Aber gönnen wir ihnen den freien Tag. Vielleicht wollte man auch vor der Einführung islamischer Feiertage die Reconquista vollenden. Weitblickender wäre es aber gewesen, den internationalen Gedenktag einer wirklichen geistigen Befreiung anzuerkennen:

Internationaler Darwin-Tag 2018
Weltweit am 12. Februar 2018

Der Darwin-Tag ist ein weltweit gefeierter Gedenktag und wird jährlich am 12. Februar, dem Geburtstag Charles Darwins, begangen. Der Darwin-Tag versteht sich als Hommage an Darwins Beitrag zur Wissenschaft. Er soll der Öffentlichkeit auch generell die Naturwissenschaften näherbringen („promote public education about science“) und die Naturwissenschaften und die Menschheit feiern.

Der erste Darwin-Tag wurde am 22. April 1995 an der Universität Stanford begangen, als Donald Johanson, der Entdecker von Lucy, einen Vortrag über Darwin und den Ursprung des Menschen hielt. In den Folgejahren wurde die Veranstaltung am oder um den 12. Februar abgehalten, weitere Universitäten folgten mit ähnlichen Veranstaltungen.
http://www.kleiner-kalender.de

http://caliban.mpipz.mpg.de/darwin/arten/high/IMG_4000.html

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Sigmar Salzburg
01.08.2017 09.27
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Spartipps: Spareripps?

Heute macht es sich Ex-BILD-Chef Bartels leicht, indem er von seinem Ex-BILD-Chef-Kollegen Tiedje einen Text abschreibt – der natürlich etliche Korrekturautomaten durchlaufen hat:

TOLERANZ BEWEISEN
Dessous für Suleika
1. August 2017

Von PETER BARTELS | Hier ausnahmsweise mal ein Kleines Stück von Hans-Hermann Tiedje, meinem „Ex“ von BILD anno dunnemals … Hat er für „Euro am Sonntag“ geschrieben… Und ist einfach herrlich. Sogar „glänzend“, wie er einst manchmal zu sagen pflegte. Viel Spaß!!

Die folgende Geschichte aus dem Internet können Sie glauben oder nicht. Harry Miller jr., Sportreporter in Quebec, soll sich aufgeregt haben: „Mich ärgert, dass viele meiner Freunde gegen den Bau einer neuen Moschee in Montreal sind. Jeder Kanadier sollte Toleranz gegenüber jedermann üben, unabhängig von dessen religiöser Bindung. Die Moschee sollte unbedingt gebaut werden – insbesondere auch, um beiderseitig Toleranz zu üben.“

Harry Miller jr. ergänzte dies um folgende Klarstellung: „Ich schlage zudem vor, neben der Moschee zwei Nachtclubs zu etablieren. Dadurch könnten auch die Moscheebesucher ihre Toleranz demonstrieren. Einer der Clubs – für Schwule – sollte „Hot Cowboys“ heißen. Der andere – ein Striptease-Etablissement, „Sexy Dollhouse“. Daneben könnte man eine Metzgerei für Schweinefleischspezialitäten einrichten, daran angrenzend ein Freilichtgrill. Hier könnten, vielleicht unter dem Namen „Holy Trinity“, Sparerips gereicht werden.

Auf der gegenüberliegenden Straßenseite wäre ein idealer Platz für ein Dessousgeschäft, Namensvorschlag „Suleika“. Orientalisch aussehende junge Damen könnten gegebenenfalls im Schaufenster Lingerie-Mode vorführen. Dazu würde gut passen ein Schnapsladen, mit dem Namen „Cheers“, in dem man kräftig einen heben kann. Direkt nebenan wäre der passende Platz für einen Infostand zur Verteilung von Verfassungstexten.“

Harry Miller jr. zum Schluss: „Mit diesem Umfeld könnten Muslime dazu ermutigt werden, ihrerseits die Toleranz zu zeigen, die sie von uns einfordern.“

Ich finde die Gedanken von Harry Miller jr. zukunftsweisend. Ich glaube, er hat recht. Was meinen Sie?

(Der Beitrag von Hans-Hermann Tiedje erschien zuerst bei „Euro am Sonntag“, Ausgabe 30/17)

pi 1.8.2017

Tatsächlich steht im anglovielfältigen ß-Spar-Duden „Spareribs“, wo es doch nach Reformlogik „Speerripps“ heißen müßte.

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Sigmar Salzburg
22.06.2017 06.52
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Joachim Kahl zu Luther

Dragan Pavlovic berichtet im „Humanistischen Pressedienst“ in leicht defekter traditioneller Orthographie über ein Seminar von Joachim Kahl zu Luther.

Der marburger Philosoph Dr. Dr. Joachim Kahl ist bekannt für seine humanistisch orientierte Religionskritik – aufgeregtem Anti-Theismus erteilt er eine Absage. Der Autor des Best- und Longsellers „Das Elend des Christentums“ nimmt trotz aller Rücksicht kein Blatt vor den Mund und wußte durch eine ausgewogene Einordnung und Kritik der Bedeutung Martin Luthers zu überzeugen...

Luthers Verdienst läge in der Subjektivierung des Gottesbegriffes – zu finden im großen Katechismus, einer von ihm verfaßten Lehrschrift, in seiner Erläuterung zum ersten Gebot: „Gott ist dass, woran Du Dein Herz hängst”. Diese radikale Subjektivierung des Gottesglaubens trüge den Keim der Säkularisierung in sich. Das Gott so ins Innere gezogen werde, erlaubte z.B. Ludwig Feuerbach in seiner Hauptschrift seinen Atheismus auf Martin Luther zu gründen.
Meine Beobachtung ist, daß viele linke Pastoren in Wahrheit Atheisten sind, die „den Herrn“ nicht „Gott“, sondern einem sozialistischen Revolutionär gleichsetzen.
Wenn jeder sein eigener Priester sein kann kommt man vielleicht früher oder später auf die Frage – brauche ich überhaupt Gott? ... Durch diese Haltung entsteht eine Steigerung des Selbstwertgefühls durch eine Art „Gottesgeburt im Inneren“ bis hin zur Unbeugsamkeit mit Fanatismus und Starrsinn. Das zeige sich auch im Erwählungs- und Wahrheitsbewußtsein Luthers.
Kahl vermeidet die bei hpd verbreitete Neigung, Luther als Ur-Nazi und Antisemiten darzustellen – schließlich führte der Reformator als ehemaliger Augustiner-Mönch nur die theologische Verdammung des „heiligen“ Augustinus fort:
Zu recht wird Luthers Antijudaismus kritisiert, allerdings ist dieser Antijudaismus im Christentum fest verankert, also nichts genuin lutherisches. Martin Luther stellt hier nur den Gipfel einer schrecklichen Tradition dar.
So kann Luther auch nicht als Vorbild für die Reformierung des Islam empfohlen werden, wie z.B. mein Arabischlehrer meinte.
Was bleibt heute von Luther? Im Rahmen der Feiern zum Lutherjahr findet man bei der Evangelischen Kirche Deutschlands eine Selbstbanalisierung durch den Verkauf von Luthersocken, Luther-Playmobil-Figuren und – für kurze Zeit – von Lutherkondomen. Anders als die Evangelische Kirche Deutschlands hält Kahl die durch Luther angestossene Reformation nicht für ein „Tor zur Neuzeit“, dies sei eine grobe Überschätzung. Die Reformation war allenfalls ein Geburtshelfer. Luther sei eine Figur des Übergangs, der Protestantismus nur eine Etappe in der Religionsgeschichte.

hpd.de 21.6.2017
Die „Käßmannisierung“ des Protestantismus dürfte nun seine Überlebensfähigkeit gegenüber den Islam auch stark vermindern.

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Sigmar Salzburg
26.05.2017 09.07
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Merkels Kirchentag als Wahlkampf

Schlachter-Bibel-Werbung auf Facebook:
Leben ohne Gott – Sinnlos
Wir folgen unseren Herrn und Gott Jesus Christus!

Roland Tichy:
Zu viele deutsche Medien sind zu rot-grünen Umerziehungslagern verkommen. ... Obama ist Gott, und wer gegen die Frauenquote ist, schändet auch Migranten am Arbeitsplatz...
zeit.de 2012/48

... Hat „Gott“ jetzt zu Merkel gefunden oder umgekehrt?

Der staatszerbombende Friedensnobelpreisträger hilft der volkszerstörenden Gutmenschin.

Ergänzt 29.5.17

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Sigmar Salzburg
02.05.2017 17.20
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Katharina Szabo schrieb auf der „Achse des Guten“:

Kopftuch für alle Frauen, Zweitfrau für alle Männer

... Der österreichische Bundespräsident Alexander Van der Bellen sorgte mit einer derartigen Drohung am Dienstagabend für Aufregung. Wörtlich sagte er (hier ab Minute 2:50): „Und wenn das so weitergeht, bei dieser tatsächlich um sich greifenden Islamophobie, wird noch der Tag kommen, wo wir alle Frauen bitten müssen, ein Kopftuch zu tragen. Alle, als Solidarität gegenüber jenen, die es aus religiösen Gründen tun.“ ...

Jetzt müssen auch Männer Solidarität zeigen

Wäre das fair? Könnte man nicht auch die Männer bestrafen, indem man sie zwingt, Buße zu tun und künftig die Sitten islamischer Länder anzunehmen? Er könnte etwa sagen: „Und wenn das so weitergeht, bei dieser tatsächlich um sich greifenden Islamophobie, wird noch der Tag kommen, wo wir alle Männer bitten müssen, eine minderjährige Zweitfrau zu ehelichen. Alle, als Solidarität gegenüber jenen, die es aus religiösen Gründen tun.“ ...

Leserinnenbrief:
Gabriele Kremmel / 27.04.2017
Keine Sorge, Frau Szabo: Hunde wie Bellen beißen nicht.

achgut.com 27.4.2017

Ob nun wohl demnächst die arabische Boulevard-Presse über die mißlungene „Integration“ einer Hadija Shafir in einen österreichischen Millionärs-Harem berichtet?

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Sigmar Salzburg
20.04.2017 06.27
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KACK ...

... so nennt sich die Kölner Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen natürlich nicht, sondern nur „ACK“ – obwohl sie sich dem Kackscheisse-Denken der Linksextremisten stark annähert. Die „Junge Freiheit“ schreibt – in der (auch von den Kirchen gemeuchelten) traditionellen Rechtschreibung:

Die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) in Köln macht gegen den AfD-Parteitag am kommenden Wochenende in der Domstadt mobil. Unter dem Motto „Unser Kreuz hat keine Haken“ wollen sich Leiter der darin organisierten Gemeinden mit Redebeiträgen an der Demonstration gegen den Parteitag beteiligen, zu denen das linksradikale Bündnis „Köln stellt sich quer“ aufruft.
Damit unterstellen die Kirchen der AfD, daß die Partei irgend etwas mit dem Hakenkreuz zu tun hat – eine üble Denunziation: „Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten.“ Gerade die Kirchen müssen sich da hervortun. Sie haben noch 1944 für den „Führer“ beten lassen – und fünf Jahre danach für eine „Christliche Partei“, gemeint war die CDU Adenauers. Wie sich das alles gleicht:
Mit Fürbitten, die am Sonntag in Kölner Kirchen verlesen werden, soll zudem gegen die AfD gebetet werden. Darin heißt es: „Barmherziger Gott, wir leben aus deiner Zusage, daß jeder Mensch kostbar ist. Der Regenbogen, den du in die Wolken gesetzt hast, der österliche Bund des Friedens und der Versöhnung kennen keine Grenzen. Und doch erleben wir Menschenverachtung, Nationalismus und Intoleranz. Menschen werden als ‘Fremde’ ausgegrenzt. Gib uns Kraft, die Würde jedes Einzelnen zu achten. Erneuere und stärke uns alle durch den österlichen Blick des Friedens aufeinander.“

jungefreiheit.de 19.4.2017
Während die christlichen Kirchengemeinden in den islamischen Ländern drangsaliert bis abgeschlachtet werden, biedern sich die hiesigen Kirchen dem Islam an, wohl in der Hoffnung, bei der Machtübernahme glimpflicher davonzukommen. Vielleicht freuen sie sich auch über das zuströmende Bekehrungsgut: Jetzt schon lassen sich Asylbetrüger massenweise taufen, damit sie nicht zurückgeschickt werden können, weil ihnen im Islam dafür die Todesstrafe droht.

Es ist unglaublich, daß eine kleine Partei von der linken und kirchlichen Propaganda zu einer Nazi-Partei umgedichtet wird, obwohl sie nichts anderes fordert, als Vernunft bei der Einwanderungspolitik, nämlich das, was die Kanzler Schmidt und Kohl schon 1982 wollten.

Jede demokratische Partei hat das Recht und die Pflicht, gesetzlich vorgeschriebene Parteiversammlungen abzuhalten. Wenn jetzt zu einer pogromartigen Störung und Behinderung aufgerufen wird, dann hätte der Staat die Pflicht, eine 1000-Meter Bannmeile um den Versammlungsort zu errichten. Daß das nicht geschieht, beweist einmal mehr, daß wir in einer Ochlokratie leben, in einer linken Pöbeldiktatur.

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Sigmar Salzburg
17.04.2017 06.40
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Scientology und Islam

Die sich selbst so nennende „Scientology Church“ ist in den USA eine anerkannte Religionsgemeinschaft, nicht jedoch in der Bundesrepublik. Hier wird diese Neusekte, die auf den Sciencefiction-Autor Ron Hubbard zurückgeht, vom bayerischen Verfassungsschutz beobachtet. Zweifellos hat sie wichtige Merkmale einer Religion: Gegründet auf unbeweisbare Phantasien wird Macht angestrebt, zunächst über die Gläubigen, meist auch ihre materielle Ausplünderung. Obwohl über einen Moralkodex bei Scientology wenig bekannt ist, gibt es dort wohl keinen Mordkatalog gegen Abtrünnige und Andersdenkende. Dennoch herrscht in München helle Aufregung:

Verfassungsschutz ermittelt im Münchner Haus der Kunst
Ein bekennender Scientologe soll die Personalverwaltung des Museums leiten – und ist selbst nicht einmal dort angestellt. „Uns ist mehr als bewusst, wie ernst die Lage ist“, sagt der zuständige Minister...

Der bayerische Verfassungsschutz untersucht inzwischen, wie aktiv Scientologen im Haus der Kunst sind. Er warnt allgemein davor, dass die Organisation Firmen und Behörden unterwandern wolle, indem Mitglieder Schlüsselpositionen etwa in der Personalverwaltung besetzen, um dann Scientology-Gedankengut weiter verbreiten zu können. Bewerber für den öffentlichen Dienst müssen seit 1996 angeben, ob sie Scientology-Mitglied sind. Gegebenenfalls werden sie auf ihre Verfassungstreue hin geprüft.

sueddeutsche.de 1.3.2017 und sueddeutsche.de 3.3.2017
Eine ganz andere Behandlung erfährt eine bekannte Großsekte, die in ihrem Moralkodex ausdrücklich Andersdenkende und Abtrünnige zur Ermordung ausschreibt, die aber dennoch „zu Deutschland“ gehören soll. Daß sie die Institutionen unterwandert, wird ausdrücklich von den herrschenden Parteien begrüßt und gefördert, so der Bau von „Gottes“-Häusern, die Unterweisung von Schülern und der Aufstieg in hohe Regierungspositionen. Die Namen Özoguz und Chebli sagen alles. Die Wochenzeitung „Die Zeit“, die voraneilend schon die Rechtschreib„reform“ durchpreßte, tut sich auch hierin hervor. Nicolaus Fest wurde vom ZEIT.online-Chef eingeladen, seinen Standpunkt zu erläutern, der Essay dann aber abgelehnt. Er „verstoße gegen fundamentale Werte, für die wir stehen“. Daraus hier nur ein kleiner Absatz:
Es gibt keine denkbare Trennung zwischen Islam und Islamismus. Der bereits erwähnte Islamforscher Tilman Nagel hat diese Erkenntnis schon vor vielen Jahren klar ausgesprochen. Daher nur ein Beispiel: Als Strafe für außerehelichen Geschlechtsverkehr bestimmt die 4. Sure, die Frau ins Haus zu sperren und verhungern zu lassen, sofern nicht Allah einen anderen Weg finde. In der islamischen Wirklichkeit ist dieser ‚andere Weg’ die Steinigung. Das Verhungern-Lassen dauert einfach zu lange. In jedem Fall steht auf außerehelichen Geschlechtsverkehr für Frauen zwingend die Todesstrafe, und zwar laut Koran. Die Tötung ist also keine radikale, salafistische oder an den Haaren herbeigezogene Interpretation des Koran, sondern dessen wörtliche Anwendung. Wer Frauen für ihre Liebe tötet oder Dieben die Hände abhackt (Sure 5, 38), ist kein Islamist – sondern ein Muslim, der den Worten des Koran folgt. Wo also liegt die Grenze zwischen Islam und Islamismus?

nicolaus-fest.de 17.4.2017
Nebenbei: Die AfD steht in Thüringen – „trotz“ Höcke – nach den letzten Umfragen bei 19 Prozent Zustimmung (letzte Wahl 10 Prozent). Im Osten sieht man eben nach dem Westen und was man verlieren kann, während die Westler von Politik und Medien dreißig Jahre länger entsprechend indoktriniert und eingeschläfert wurden.

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