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Kirchen und Religion
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Sigmar Salzburg
12.12.2018 12.50
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Robert Spaemann mit 91 Jahren gestorben

Der katholische Philosoph Spaemann war ein Vertreter der „Naturrechtslehre“, die alles Geschehen als von der Natur („Gott“?) ziel- und zweckgerichtet vorgegeben ansieht. Auch der deutsche Papst Benedikt XVI. berief sich darauf. Wir begegneten Spaemann im Zusammenhang mit Religion bei den Themen Blasphemie, Kindererziehung und natürlich seinem „grammatikalischen“ Gottesbeweis. Hier die wichtigsten Sätze daraus:

Ich möchte das was ich meine, daß nämlich Wahrheit Gott voraussetzt, an einem letzten Beispiel verdeutlichen, an einem Gottesbeweis, der sozusagen nietzscheresistent ist, einem Gottesbeweis aus der Grammatik, genauer aus dem sogenannten Futurum exactum. Das Futurum exactum, das zweite Futur, ist für uns denknotwendig mit dem Präsens verbunden. Von etwas sagen, es sei jetzt, ist gleichbedeutend damit zu sagen, es sei in Zukunft gewesen. In diesem Sinne ist jede Wahrheit ewig... .

Der Satz: „In ferner Zukunft wird es nicht mehr wahr sein, daß wir heute abend hier zusammen waren“ ist Unsinn. Er läßt sich nicht denken... Wenn gegenwärtige Wirklichkeit einmal nicht mehr gewesen sein wird, dann ist sie gar nicht wirklich. Wer das Futurum exactum beseitigt, beseitigt das Präsens. Aber noch einmal: Von welcher Art ist diese Wirklichkeit des Vergangenen, das ewige Wahrsein jeder Wahrheit? Die einzige Antwort kann lauten: Wir müssen ein Bewußtsein denken, in dem alles, was geschieht, aufgehoben ist, ein absolutes Bewußtsein...

Geschehenes kann verziehen, es kann nicht ungeschehen gemacht werden. Wenn es Wirklichkeit gibt, dann ist das Futurum exactum unausweichlich, und mit ihm das Postulat des wirklichen Gottes. „Ich fürchte“, so schrieb Nietzsche, „wir werden Gott nicht los, weil wir noch an die Grammatik glauben.“ Aber wir können nicht umhin, an die Grammatik zu glauben. Auch Nietzsche konnte nur schreiben, was er schrieb, weil er das, was er sagen wollte, der Grammatik anvertraute.

welt.de 26.03.2005
(Der Artikel wurde während der kurzen Rückkehrphase des Springer-Konzerns zur traditionellen Kulturrechtschreibung veröffentlicht.)

Der Gedanke, daß Informationen nicht verlorengehen, ist auch Quantenphysikern nicht fremd. Deswegen spekulieren manche, die Schwarzschildsphäre eines Schwarzen Lochs könnte zweidimensional die Informationen hereinfallender Materie speichern. Andere nehmen bei „Delayed-Choice-Experimenten“ eine Auslöschung der Vergangenheit an. Die futuristische Exaktheit der Hypothese „Gott“ nützt da wohl kaum.

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Sigmar Salzburg
04.12.2018 18.48
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Islamkonferenz – schöne neudeutsche Welt

Im Vordergrund drei Migrationshintergründige – gejagt von wem?(BILD):

Gleich in den ersten Reihen saßen gestern drei Islam-Kritiker, die rund um die Uhr Polizeischutz brauchen und um ihr Leben fürchten müssen:

Rechtsanwältin und Moschee-Gründerin Seyran Ates (55, zwei Leibwächter im direkten Umfeld), der deutsch-israelische Extremismus-Experte Ahmad Mansour (42, zwei Leibwächter direkt neben sich) und der deutsch-ägyptische Politologe Hamed Abel-Samad (46, auch zwei Leibwächter neben sich).

Weitere Personenschützer sichern den Raum, die Türen. Selbst auf dem Weg zur Toilette werden die Islam-Kritiker begleitet.

Ates wendet sich an Seehofer, spricht für alle drei: „Wir sind nur hier, weil uns 15 LKA-Beamte beschützen.“

bild.de 28.11.2018

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Sigmar Salzburg
25.11.2018 07.30
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Zeichensetzung

Warum die deutschen Bischöfe ein Zeichen gegen Rassismus setzen
„Für Fremdenfeindlichkeit ist in unserer Kirche kein Platz“

Mit einem Preis will die Deutsche Bischofskonferenz gegen Rassismus vorgehen und „den Guten danken“. Im Interview spricht der Jury-Vorsitzende, Erzbischof Stefan Heße, über die Hintergründe der Ausschreibung und den Weg zur Integration.

DOMRADIO.DE: Der katholische Preis gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus soll im kommenden Jahr zum dritten Mal verliehen werden – und das in einer Zeit, in der eine rechtsextreme Partei im Bundestag sitzt. Was für ein Zeichen wollen Sie setzen? ...

Erzbischof Stefan Heße (Vorsitzender der Migrations-Kommission der Deutschen Bischofskonferenz: Wir wollen mit diesem Preis deutlich machen, ... dass für Fremdenfeindlichkeit und Rassismus in unserer Kirche kein Platz ist...

domradio.de 8.10.2018

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Sigmar Salzburg
25.11.2018 06.47
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Die böse „Fremdenfeindlichkeit“

Ureinwohner töten Amerikaner mit Pfeilen
Missionierung unerwünscht

„Mein Name ist John“, soll er gerufen haben, „Ich liebe Euch und Jesus liebt Euch.“ Doch der Missionierungsversuch auf einer Insel im indischen Ozean endete tödlich für John Allen Chau. Der 26-jährige US-Amerikaner starb im Pfeilhagel der Eingeborenen.


Der Mann, der sich selbst als Anhänger der evangelikalen Gruppierung „The Way“ bezeichnete, hatte sich für seine Verkündigung die Insel North Sentinel ausgesucht. Sie gehört zu den Andamanen, einer Inselgruppe vor Myanmar... Die indische Regierung hat Besuchern per Gesetz verboten, sich der Insel weiter als auf drei Seemeilen zu nähern. Die Vorschrift soll die Kultur der Eingeborenen bewahren und sie vor Infektionskrankheiten schützen.

Von derlei Überlegungen ließ sich der Missionar offenbar nicht aufhalten...

hpd.de 23.11.2018

► Die Sentinelesen sind circa 165 Zentimeter groß und erscheinen auf Fotos ausgesprochen gesund und kräftig – im Gegensatz zu den Stämmen auf Nachbarinseln, denen die Briten einst die „Zivilisation“ bringen wollte[n] und die seither unter Infektionskrankheiten, Alkoholismus und sexueller Ausbeutung leiden – oder auch komplett ausgelöscht sind.

bild.de 24.11.2018

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Sigmar Salzburg
16.11.2018 07.47
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Humanismus und „Humanisten“

Der Begriff „Humanismus“ wird gegenwärtig von etlichen intellektuellen Bewegungen annektiert. Dazu gehört die „Giordano-Bruno-Stiftung“ (GBS), 2004 gegründet, die das Nachrichten-Portal „Humanistischer Pressedienst“ betreibt. Dort sammeln sich vor allem Religions- und Kirchenfeinde, Linke aller Schattierungen, Internationalisten, Antirassisten, Reform- und Gendergläubige. Widerstand gegen die islamische Masseneinwanderung gilt dort als „Rassismus“, daher die schon erwähnte Kriegserklärung des Politologen Armin Pfahl-Traughber an die AfD.

Könnte ein Freidenker, der eine Islamisierung wie in Birmingham ( https://youtu.be/7ttutdbLRZ8 ) nicht möchte, Verständnis bei der GBS finden? Nein: Einem etwas arglosen „Marvin“ wurde geraten, sich doch gleich der NPD anzuschließen. Daher wurde auch meine Frage dort nicht veröffentlicht:

Marvin scheint sich zum Humanismus zu bekennen. Gehört dazu auch ein Bekenntnis zu (Zitat:) „Masseneinwanderung, Überfremdung, Islamisierung ... “?
Zitat Hans Trutnau:» >>> ENTDEUTSCHUNG!
'Umvolkung' fehlte da noch – und der Eindruck, dass da lediglich 'Juden' durch Fremde / Muslime ersetzt wurde. Das ist subtile Volksverhetzung...
Wäre ich in der hpd-Moderation, hätte sich Marvin schon längst eine dauerhafte, mindestens aber eine 4-Wochen-Sperre eingefangen: Hetze gehört abgestellt.«
Trotz Entschärfung meiner Zuschrift wurde nun ich wortlos ausgesperrt. – Der Chefdenker der GBS, Michael Schmidt-Salomon, bewirbt gerade eine Menschenrechtstagung mit dem Slogan: „Weltbürger statt Reichsbürger“. Sollen sich die unkontaktierten Völkchen in Amazonien und Asien nun auch migrierend aufmachen, um wohlig unterzugehen im avisierten, subsaharisch dominierten Einheitsstaat „Ameurasika“ der Weltbürgerphantasten?

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Sigmar Salzburg
11.11.2018 18.31
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Rauhes Klima in der Vorzeige-Moschee

rbb-exklusiv: Zusammenarbeit mit Ditib geplatzt
Deradikalisierungsprojekt in Sehitlik-Moschee gescheitert


Eine Mitarbeiterin eines Deradikalisierungsprojektes für muslimische Jugendliche wird in der Berliner Sehitlik-Moschee bedrängt und anschließend hinausgeworfen. Es ist das Ende des bundesweit letzten Projekts in diesem Bereich, an dem Ditib beteiligt war...
Das Klima in der einstigen Vorzeige-Moschee wurde immer rauer, der Einfluss des aus der Türkei gesteuerten Moschee-Dachverbandes Ditib immer stärker.

rbb24.de 8.11.2018

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Sigmar Salzburg
04.11.2018 17.30
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Wieder ein Fall für den Islam-Unterricht

Die 51jährige pakistanische Christin, genannt Asia Bibi, Mutter von fünf Kindern, wurde 2010 wegen „Gotteslästerung“ zum Tode verurteilt. Sie habe den „Propheten“ Mohammed dadurch beleidigt, daß sie nur Jesus als wahren Propheten anerkenne. Seither saß sie im Gefängnis.

Ein Gouverneur und ein Minister, die das Blasphemiegesetz abschaffen wollten, wurden 2011 unter dem Beifall von hunderten Imamen ermordet.

Jetzt wurde Asia nach neun Jahren Gefängnis freigesprochen, Sogleich rotteten sich furchterregende Massen von Islam-Irren zusammen, die die Regierung dazu erpreßten, einer Revision des Urteils zuzustimmen. Der Anwalt des Opfers ist schon ins Ausland geflüchtet.

Im deutschen Islamunterricht könnte man nun darüber diskutieren, warum der Islam nicht zu Deutschland gehören kann – und warum wir den Unterricht durch einen humanistischen Pflicht-Ethik-Unterricht ersetzen müssen.

Aktuell siehe tagesspiegel.de und PI; Nachtrag spiegel.de 6.11.2018

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Sigmar Salzburg
03.11.2018 06.39
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15teilige Heimholung Khashoggis?

Erdogan ist sich sicher: Der Mordbefehl gegen Khashoggi kam von höchster Stelle:

Yet there are other, no less significant questions whose answers will contribute to our understanding of this deplorable act. Where is Khashoggi’s body? Who is the “local collaborator” to whom Saudi officials claimed to have handed over Khashoggi’s remains? Who gave the order to kill this kind soul? Unfortunately, the Saudi authorities have refused to answer those questions.

We know the perpetrators are among the 18 suspects detained in Saudi Arabia. We also know those individuals came to carry out their orders: Kill Khashoggi and leave. Finally, we know the order to kill Khashoggi came from the highest levels of the Saudi government.

washingtonpost.com 2.11.2018
Die „Hüter des Glaubens und der Heiligen Stätten”, Vertreter des saudischen „Königshauses“, dessen Vorfahren noch vor wenigen Generationen Kameltreiberscheichs waren, haben korangemäß einen Unruhestifter verstümmeln, töten und vermutlich zerteilen lassen. Ein Bericht vermutete schon vor Wochen 15 Teile, nach der Kopfzahl der Mördertruppe, um dann damit „abzuhauen“, wie spiegel.de flapsig übersetzt.

Dennoch soll bei uns nicht der Hauch des Zweifels am Recht dieses Religionskonstrukts auf Akzeptanz und Verehrungswürdigkeit aufkommen, wie Nicolaus Fest in seinem Video-Beitrag
https://www.youtube.com/watch?v=55SfwPs8Pls
am Urteil des Europäischen Gerichtshofes festmacht: Er hat untersagt, Mohammed (nach heutigen Maßstäben) einen Kinderschänder zu nennen, als er mit einer Neunjährigen (9-Jährigen?) die Ehe „vollzog“.

Fest hat wieder in die Untertitel seines Videos ein „bißchen“*) alte Rechtschreibung hineingemogelt – um auch uns zum Zitieren zu animieren?


*) PI „korrigiert“ reformbeflissen.

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Sigmar Salzburg
23.10.2018 16.00
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Die Geburt der Staatskirche

Siegfried R. Krebs (Freigeist Weimar) bespricht ausführlich (in traditioneller Rechtschreibung) das Buch von

Rolf Bergmeier
Machtkampf. Die Geburt der Staatskirche.

Vom Sieg des Katholizismus und den Folgen für Europa. 280 S. m.Abb. Taschenbuch. Alibri-Verlag. Aschaffenburg 2018. 16,00 Euro. ISBN 978-3-86569-292-4

WEIMAR. (fgw) Von der vorherrschenden Geschichtsschreibung West- und Mitteleuropas bewußt verschwiegen bzw. in seiner Bedeutung kleingeredet wird ein Erlaß des römischen Kaisers Theodosius (347-394). Am 28. Februar des Jahres 380 dekretierte dieser weltliche Herrscher (seit 379) mit „Cunctos Populos“ zum einen die Verknüpfung von Staat und „christ-katholischer“ Kirche und zum anderen verbot er alle anderen christlichen Jesus-Bewegungen als „ketzerisch“.

freigeist-weimar.de 3.10.2018
Man lasse sich vom Lesen des Buches nicht durch das dort verwendete Dass-Deutsch abschrecken. Der Rezensent zitiert den Text gewohnheitsmäßig in bewährter Rechtschreibung:
Zum Erlaß vom 28. Februar 380 ergänzt Bergmeier in der Einleitung: „Cunctos populos eröffnet einen Reigen von mehr als sechzig Erlassen, in den Gott, Kirche, Staat und Kultur untrennbar miteinander verbunden werden und die Dominanz der katholischen Religion in allen Phasen des Daseins verordnet wird. (...) Der Erlaß wird tiefgreifende Spaltungen und Zerwürfnisse provozieren, Religionskriege entfesseln, Kreuzzüge heiligen und Kulturen vernichten. (...) Davon spricht dieses Buch: Wie ein römischer Kaiser in einer zerstückelten Religionslandschaft eine [allein von ihm selbst; SRK] ausgewählte Religion zur machtvollsten der Welt aufsteigen läßt. Wie eine Allianz aus Thron und Altar den Menschen beherrscht und bis in die Schlafzimmer hinein dirigiert..." (S. 8)
Angesichts der schrumpfenden, beim Islam Rückhalt und Blutzufuhr suchenden Fast-noch-Staatskirchen ist dies ein wichtiges Buch.

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Sigmar Salzburg
19.10.2018 05.05
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Schöner Stoff für den Islam-Unterricht:

Die IS- und Islam-konforme Zerstückelung von Unheil(فَسَادًا)stiftern nach Koran-Sure 5,33:

Die Zeitung [Yeni Safak] hatte bereits berichtet, dass auf angeblichen Audioaufnahmen der Ermordung auch Todesdrohungen gegen den saudischen Konsul Mohammed al-Otaibi zu hören seien. Der habe protestiert, als ein Experte begonnen habe, mit einer mitgebrachten Knochensäge den noch lebenden Reporter auf dem Privatschreibtisch des Konsuls zu zerteilen...

Unterdessen hat ein wichtiger saudischer Geistlicher [Dr. Mohamed Saidi] dazu aufgefordert, zur Königsfamilie zu stehen, egal ob sie verantwortlich sei für die Tötung Khashoggis oder nicht...

t-online.de 18.10.2018Anlaß: Diese Texte lt. BILD 18.10.18?

Das alles hat natürlich nichts mit dem Islam zu tun.


21.10.18 : Zusammenfassung in bild.de und bild.de 17.10.18.

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Sigmar Salzburg
31.08.2018 12.40
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Religion und Philosophie – gleichrangig, aber nicht gleich gefördert

Mit Urteil des Oberverwaltungsgerichts Schleswig vom 7. Dezember 2001 hatte ich erstritten, daß meine und andere konfessionfreie Kinder nicht während des Religionsunterrichts in einen beliebigen anderen Unterricht (praktisch „strafweise“) gestopft werden dürfen, sondern einen gleichwertigen Philosophie- oder Ethikunterricht erhalten und falls nicht möglich, frei bekommen müssen. (Der mühsame Weg zum Gerichtsentscheid hier).

Das Angebot an Philosophieunterricht wurde daraufhin lustlos und dürftig verbessert – bei einem Konfessionlosen-Anteil von 45 Prozent in S-H! Das hat den Südschleswigschen Wählerverband (SSW) jetzt zu einer parlamentarischen Initiative veranlaßt. Für die Erstkläßler bis zum 4. Schuljahr wurde erst 2010 vom Bildungsministerium überhaupt ein Unterricht beschlossen. Aber erst jetzt ist eine einzige dafür ausgebildete junge Lehrerin eingestellt worden:


SHZ.de 27.8.18

Dorfschule in Kuddewörde :
Erste studierte Grundschullehrerin für Philosophie in SH

Friederike Kielimann ist seit diesem Schuljahr Schleswig-Holsteins erste studierte Grundschullehrerin für Philosophie.


Kuddewörde | Wann ist die Zeit zu Ende? Können Steine sterben? Warum sind Tiere auf der Welt? Solch große Fragen hat Friederike Kielimann schon häufiger mit kleinen Leuten diskutiert – „und das mit Erfolg“, wie die 26-Jährige berichtet. „So neugierig, wie Kinder von ihrer Natur sind, passt es absolut zu dem Fach“, hat sie festgestellt. Die junge Frau ist die erste, die in Schleswig-Holstein ein Lehramtsstudium für Philosophie an der Grundschule abgeschlossen hat. Vor den Sommerferien hat sie ihr Referendariat im Kieler Stadtteil Russee absolviert. Nun ist sie in der Dorfschule von Kuddewörde im Kreis Herzogtum Lauenburg angestellt – und landesweit die einzige reguläre Lehrerin mit diesem Ausbildungsweg.

Dabei ist der Bedarf an Nachahmern riesig. Seit dem Schuljahr 2011/12 hat das Land neben den weiterführenden auch Grundschulen per Erlass verpflichtet, Philosophie als Ersatz für Religion anzubieten, wenn Eltern keinen konfessionellen Unterricht wünschen. Problem nur: In den Lehrerkollegien war keiner darauf vorbereitet. 188 Grundschullehrkräfte mit anderen Fächern haben sich seitdem am Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen (IQSH) für Philosophie weitergebildet. „Damit ist bereits eine Menge erreicht worden“, sagt die zuständige IQSH-Studienleiterin Monika Krah-Schulte. Dennoch: Ihrer Einschätzung nach fehlen rund 200 weitere Pädagogen, die mindestens eine Basis-Qualifikation – oder besser noch ein Studium in Philosophie – haben. Denn, so die Rechnung Krah-Schultes: Im Land gibt es rund 400 Grundschulen. Bisher ist laut Krah-Schulte nur noch ein Weiterbildungs-Kurs sicher. Ob es weitergehe, entscheide sich in Verhandlungen mit dem Kultusministerium im Herbst.

Künftige Kollegen studieren in Flensburg

An der Europa-Universität Flensburg (EUF), der einzigen Hochschule für das Grundschullehramt im Land, sind aktuell acht Studierende im Master-Studiengang Grundschullehramt mit der Fachrichtung Philosophie eingeschrieben. [...]

Familie, Gerechtigkeit und das Ich

Natürlich werden mit Zweit- oder Viertklässlern noch keine bedeutungsschweren Texte großer Philosophen analysiert. Aber Standpunkte mancher Geistesgröße bringt Kielimann, anonymisiert und mündlich, schon in ihren Stunden unter.[...]

Mehr Philosophie: Politik macht Druck

Der SSW macht Druck für mehr Philosophieunterricht. Seine Fraktion hat einen Beschlussantrag für den Landtag vorgelegt, der die Landesregierung auffordert „sicherzustellen, dass ab dem Schuljahr 2019/2020 in jeder öffentlichen Schule, in der Religionsunterricht erteilt wird, parallel auch Unterricht in Philosophie als gleichwertiger Unterricht angeboten wird“. Zugleich solle an den Schulen rechtzeitig auf die Wahlfreiheit zwischen Religion und Philosophie hingewiesen werden. Das ist zwar bereits jetzt geltende Rechtslage. Kurz vor den Sommerferien hatte jedoch die Antwort des Bildungsministeriums auf eine Kleine Anfrage des SSW zutage gebracht, dass an 715 Schulen evangelischer Religionsunterricht angeboten wird, jedoch nur an 314 Philosophie.

Autor: Frank Jung

https://www.shz.de/regionales/schleswig-holstein/erste-studierte-grundschullehrerin-fuer-philosophie-in-sh-id20840062.html

Nachtrag: Inzwischen fand dazu eine Landtagssitzung statt. Ich habe am 7.9. bei hpd kommentiert:

Die Bildungsministerin Karin Prien schwindelt wieder mit dem Böckenförde-Diktum, das angeblich eine ethisch-religiöse Grundlage des Staates erfordere und unterschlägt dabei die Fortsetzung, daß „sich die Freiheit ... von innen her, aus der moralischen Substanz des einzelnen und der Homogenität der Gesellschaft, reguliert...“ (also nicht durch eine vielfältige und islamische Masseneinwanderung), und daß der säkulare Staat nicht „in jenen Totalitätsanspruch zurückzufallen“ versucht sein dürfe, „aus dem er in den konfessionellen Bürgerkriegen herausgeführt hat.“ Das spricht eher gegen eine religiöse Fundierung und für eine vernunftgemäße Ethik.

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Sigmar Salzburg
13.08.2018 12.37
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Frühsexualisierung im Islam

Nicolaus Fest „teilt“ ein Video mit den Worten:

Nicolaus Fest hat ein Video geteilt. 11. August um 12:35
Sollte man gesehen haben. Aber schon jetzt klar: Kritik an den päderastischen Traditionen des Islam ist „Vulgärrationalismus“ (Navid Kermani).
Zur Erläuterung: Kermani läßt seine Bücher und Texte in traditioneller Rechtschreibung erscheinen, propagiert aber zugleich seinen Islam. „Vulgärrationalismus“ nannte er das Kölner Urteil gegen die Beschneidung (vom Bundestag sogleich per Gesetz entkräftet). Und peinlich: Bei der Verleihung des Friedenspreises des Buchhandels forderte er die Teilnehmer zum gemeinsamen Gebet auf.

Das Video, das Fest hier weiterverbreitet, stammt vom australischen Imam Tawhidi, der versucht, durch offene Kritik der dunklen Seiten des Islams diesen und sich selbst akzeptabler zu machen, vielleicht sogar ehrlich gemeint. Darin zitiert er aus einem Werk des iranischen Ayatollah Khomeini die islamische Lehre zum Sex mit kleinen Mädchen, wie ihn auch Mohammed „gepflegt“ haben soll.

https://www.facebook.com/sichertmartin/videos/1704957816467111/?hc_ref=ARQAg9FX5pIgRhLF00F1P1UJaL_v3v6I7ERNPaARN6agIlRVSg2yoEbnt1qHw8yYn4o

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Sigmar Salzburg
07.08.2018 05.47
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„Vaterunser“ durch „Refugees welcome“ ersetzt

Beatrix von Storch 3. August um 18:00 ·

Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und SPD-Mitglied, Heinrich Bedford-Strohm, ist einer der größten Cheerleader der Willkommenskultur in Deutschland.

Bei ihm hat „Refugees welcome“ praktisch das „Vaterunser“ ersetzt.

Was Bedford-Strohm auf der Trauerfeier der von einem marokkanischen Fahrer ermordeten Studentin Sophia L. sagte, möchte ich nicht kommentieren. Das spricht für sich.

Quelle zum Bild: Passauer Neue Presse, S. 2, Ausgabe vom 02.08.

https://jungefreiheit.de/…/ekd-chef-verurteilt-hasskomment…/

Lieber tot als mißtrauisch sein.

Hamed Abdel Samad sieht klarer als Bedford-Strohm ...
https://gloria.tv/video/78dCvyF9f8pTC41ZsRqcsLFPU
... und mein Arabischlehrer.

Apropos Vaterunser: Selbst das ist, wie vieles im Christentum, fragwürdig überliefert. Mitten im Herbeibeschwören höherer Dinge – „Gott“, sein Reich, sein Wille, Schuld, Vergebung, Kraft, Herrlichkeit, Ewigkeit – soll die Sorge um das „täglich Brot“ stehen, wo Jesus zugleich gepredigt hat: „Seht die Vögel unter dem Himmel, sie säen nicht, sie ernten nicht ... und euer himmlischer Vater nähret sie doch“ (Mat. 6,33).

Alles hängt in der griechischen Urschrift an dem Zusatz „epiousios“ (ἐπιούσιος) zu Brot (artos), ein sonst im Griechischen unbekanntes Wort. Hieronymus übersetzt „panem nostrum supersubstantialem“ (überwesentlich), andere „cotidianum“ (täglich). Die etwa gleichzeitige gotische Übersetzung sagt „hlaif unsarana þana sinteinan“, nach Adelung „das immer seyende“.

Das aramäische „lachma“ bedeutete für Jesus vielleicht, wie auch im Abendmahl, an sich schon „ewige gottgegebene Nahrung“, und die griechischen Interpreten versuchten, das mit einem Zusatz zu verdeutlichen.

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Sigmar Salzburg
18.07.2018 07.09
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Aus Michael Klonovskys „Acta diurna“

Es geht voran, sogar in Sachsen-Anhalt:

„Zu den Richtlinien eines halal-konformen Schlachtvorganges gehört auch, dass bei jedem einzelnen Tier der Name Allahs erwähnt wird. Im Rahmen der Massentierproduktion reicht es nach Aussagen diverser islamischer Zertifizierungsstellen aber aus, beim Starten der maschinellen Halal-Schlachtung von Geflügel, den Namen Allahs anzurufen.

'Der Startschalter der maschinellen Halal-Schlachtung darf bei jedem Neustart, auch nach kurzen Pausen, nur von den muslimischen Mitarbeitern getätigt werden', heißt es in den Vorschriften des Europäischen Zertifizierungsinstitutes (EHZ). 'Dabei muss der Name Allahs vom zuständigen muslimischen Mitarbeiter wiederholt werden. Die Tiere, die der maschinellen Halal-Schlachtung entkommen sind, müssen per Hand von Muslimen nachgeschlachtet werden. Hierbei muss für jedes Tier Allah angerufen werden.' Im Schlachthof Möckern sind dafür insgesamt sechs muslimische Mitarbeiter angestellt.“ (Mehr hier.)

michael-klonovsky.de 17.7.2018

Man kann sich vorstellen, daß mich als lebenslang gott- und fleischlos lebenden Pazifisten ein geheimes Grauen vor der Zukunft Deutschlands packt.

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Sigmar Salzburg
14.07.2018 05.21
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Die Wahrheit und nichts als die Wahrheit

Der Autor Jörg Metes hat zu diesem Forum eine Zeitlang beigetragen. Berühmt wurde er durch seinen für Dieter Hallervorden verfaßten Sketch:

Das perfekte Verbrechen nach der Rechtschreibreform.
Aber auch sonst hat er seine Ablehnung der „Reform“ kundgetan: an Suhrkamp, Fundstücke u.a. Nach dem Teilsieg der Reformer mußte sich auch Metes dem neuen ss-System unterwerfen.

Nun ist mir seine umfangreiche Untersuchung der Kontroverse Necla Kelek/Lamya Kaddor vom 17.12.2017 untergekommen, in der eine allgemeine Äußerung der Islamkritikerin Necla Kelek zur Sexualnot von Männern und der Abhilfe durch Sex mit Tieren (Sodomie) umgefälscht wurde zur Aussage, daß die Sodomie im Islam üblich sei. In den „Ruhrbaronen“ schreibt er:
Lamya Kaddor stalkt Necla Kelek:
Das Prinzip der gefühlten Wahrheit

... Es war der 16. Juli 2010, und Necla Kelek sagte es in einem Interview mit dem ZDF...
Es folgt eine akribische Untersuchung mit dem Fazit:
Um Männer und Tiere aber oder gar um ein irgendwie besonderes Verhältnis muslimischer Männer zu Tieren ging es nicht. Und nie und nimmer hat Necla Kelek, wie von jetzt an immer wieder zu lesen sein wird, Muslimen hier „kollektiv Sodomie unterstellt“ .

Sie wissen nicht, was sie reden, doch es will ja auch kaum jemand wissen.
Wie wir wissen, hat Henryk M. Broder der Islam„wissenschaftlerin“ Lamya Kaddor „genuine Dummheit“ nachgesagt. Hier sehen wir sie am Beginn einer gar nicht so „Stillen Post“, die die Islamkritikerin Kelek fast vernichtet hätte:
Wo es bei Kelek um Männer und Frauen aus Sicht des Islam ging, geht es in Kaddors Bearbeitung jetzt um Männer und Tiere, und zwar aus Keleks angeblich eigener Sicht. Es geht jetzt sogar speziell um – eben dieses Wort hat Kaddor hinzugefügt – „muslimische“ Männer und Tiere.

Es ist der 21. Juli 2010, das Gerücht ist in der Welt, und Lamya Kaddor wird von nun an dafür sorgen, dass es auch in der Welt bleibt.

ruhrbarone.de 17.12.2017
Analyse der Rechtschreibung: 5263 Wörter – „Reform“: 38 dass, 36 andere Reform-ss: 2 Anlass, 14 muss, 1 müssten, 2 bewusst, 6 lässt, Hasspredigerin, ...; irgendetwas Ähnliches, Ähnliches; traditionell: Phantasie, die nächsten, der nächste, der übernächste, der einzige, das einzige, als einzige, im wesentlichen ...

Die ss/ß-Regel nach Heyse ist die eigentliche „Reform“. Je nach Schreibstil sind bis zu 50 Prozent der „neuen“ Wörter „dass“ statt „daß“, was für ihre Erkennung als Konjunktion nicht den geringsten Vorteil bietet. Die übrigen Reformbasteleien werden im ss-Sog von den Automaten dann mehr oder weniger systematisch hinzugeferkelt.

Interessant ist noch, wer sich alles an der „Stillen Post“ der Zitatverfälschung beteiligt hat:


Lamya Kaddor (Islam-„Wissenschaftlerin“), Till-Reimer Stoldt von der (Welt), Daniel Bax (taz), Jakob Augstein (Spiegel), Naime Cakir, Christoph Wagenseil, Hilal Sezgin, Serkan Tören (FDP), Christoph Heinlein, „Clearproof“, Ali Bas (Grüne), Aiman Mazyek, Thorsten Gerald Schneiders (Lamya Kaddors Ehemann), Cem Özdemir (Grüne), em. Prof. Wolfgang Benz (Kenntnisse aus Wikipedia), em. Prof. Klaus J. Bade, Kübra Gümüsay, Khola Maryam Hübsch, Ruprecht Polenz (ZDF), Raphael Rauch (ZDF, SRF), Philosoph Georg Cavallar (Wien).

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