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Kirchen und Religion
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Sigmar Salzburg
10.04.2021 09.06
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Anschlag auf die Geistesfreiheit!

Petition gelöscht:

Petition gestartet
Europas Freiheit schützen – Politischen Islam stoppen!

Von:
Ingo Eitelbach / Ute Lefelmann-Petersen

30. Mär 2021
„Europas Freiheit schützen – Politischen Islam stoppen!“ lautet der Titel einer Petition, die von Menschen unterschiedlicher politischer Präferenz verfasst wurde. Was sie vereint, ist das gemeinsame Ziel, die offene Gesellschaft in Europa zu schützen. Zu den Erstunterzeichnern der Petition zählen unter anderem Michael Schmidt-Salomon, Mina Ahadi, Susanne Schröter und Christa Stolle.

hpd.de 30.3.2021

Hier kann man die Petition bei change.org unterzeichnen.

Hinweis: Die Petition wurde von change.org am 06.04.2021 wegen Hassrede gesperrt. Gegen die Entscheidung wurde von den Petenten Widerspruch eingelegt, über den derzeit noch nicht entschieden ist. (hpd-Redaktion, 09.04.2021)

Näheres auch bei Michael Stürzenberger

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Sigmar Salzburg
08.04.2021 10.18
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Alle Religion ist relativ!

Ist »Salvator Mundi« doch nicht von Leonardo?

Das Bild »Salvator Mundi« gilt als Spitzentrophäe der Kunstwelt. Doch wer hat es gemalt? Eine neue TV-Dokumentation will widerlegen, dass es Leonardo da Vinci war.

»Salvator Mundi« gilt als das teuerste Gemälde der Welt. Das Werk, dessen lateinischer Titel »Erlöser (oder Heiland) der Welt« bedeutet, war im Jahr 2017 vom Auktionshaus Christie's in New York für 450 Millionen Dollar (nach heutigem Wert: 373 Millionen Euro) versteigert worden. Seit der Auktion wurde es nicht mehr öffentlich ausgestellt. Der geheime Käufer soll der saudi-arabische Kronprinz Mohammed bin Salman gewesen sein – was Riad allerdings bis heute dementiert.

spiegel.de 8.4.2021

Welch ein Glück, daß der wirkliche Jesus nicht einem wie MBS in die Hände gefallen war. Sonst müßte heute in jeder Kirche eine Knochensäge angebetet werden.

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Sigmar Salzburg
07.04.2021 05.00
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Der war gut!

Hans Küng, der große Leugner der Unfehlbarkeit des Papstes, ist verstorben.

Die Eitelkeit Küngs war so sprichwörtlich, dass es dazu einen Witz in verschiedenen Varianten gab. Eine geht so: Drei Kardinäle stehen eines Tages an der Tür von Küngs Haus in Tübingen. Er macht auf, und sie sagen ihm: »Es ist entschieden: Du wirst Papst!« Küng zögert einen Augenblick. Dann sagt er: »Danke, nein, dann bin ich ja nicht mehr unfehlbar.«

spiegel.de 7.4.2021

Auch bei uns kam Küng bisweilen vor.

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Sigmar Salzburg
07.03.2021 17.52
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Ein Sieg der Aufklärung und Vernunft

Das religiöse Einsperren oder Beschneiden von Frauen ist in der Schweiz kaum verbreitet. Es sei also völlig unnötig, daß dies von der Verfassung verboten wird: Das ist die Logik der feministischen Spiegel-Journalistin, einer Sächsin, die den Fall der Mauer kaum noch mitgekriegt hat und nun jeden Multikulti-Unsinn propagiert:

Schweizer stimmen für »Burkaverbot«
Ein Sieg der Ignoranz


Ein Kommentar von Charlotte Theile, Zürich

Auch manche Linke stimmten in der Schweiz für das Verhüllungsverbot. Das Ergebnis ist verheerende Symbolpolitik gegen Muslime: Es stärkt eingewanderte Frauen nicht – und könnte zu Radikalisierung führen.

Rund 52 Prozent der schweizerischen Stimmberechtigten stimmten für ein Verhüllungsverbot in der Verfassung.

... Die Initiative richtete sich in erster Linie gegen den islamischen Gesichtsschleier, den Nikab – auch dieser ist in der Schweiz kaum verbreitet. Nur etwa 30 Frauen, größtenteils Konvertitinnen, tragen ihn. Doch es ging in dieser Abstimmung nie wirklich um diese Frauen. Es ging ums Prinzip: um Identitätspolitik von rechts...

Ihr knapper Sieg ist ein Sieg der Ignoranz.

spiegel.de 7.3.2021
Niemals in der Geschichte der aufgeklärten Menschheit wurden Frauen so in ein Stoffgefängnis eingesperrt wie in der frauenfeindlichen Religionssekte Mohammeds. Die Abstimmung ist ein Sieg der Vernunft – auch gegen die närrischen Konvertitinnen, die als 150prozentige mit ihrem neuen Glauben protzen und der weiteren Islamisierung den Weg bereiten wollen.– Die schärfsten Gegnerinnen der Verhüllung leben übrigens in den islamischen Zwangsstaaten.

Nachtrag:
Der [volksinitiative] Verein, das Egerkinger Komitee, ist rechtskonservativ und will nach eigenem Bekunden eine Islamisierung der Schweiz verhindern. Gegner warfen dem Verein vor, er fördere damit antiislamischen Rassismus...
t-online.de 7.3.2021
Wenn lt. Spiegel größtenteils schweizerische Konvertitinnen den Niqab tragen, ist der Vorwurf des „antiislamischen Rassismus“ absurd – eine falschmünzerische Wortschöpfung zur Verstärkung seiner Kampfkraft.

Autoritätsanbeter und Radikalliberale beschwören nun die Schädlichkeit von Volksentscheiden.

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Sigmar Salzburg
25.02.2021 08.57
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Endgültiger Islamunterricht in Bayern:

In rund 350 Schulen in Bayern wird es vom kommenden Schuljahr an ein Wahlpflichtfach „Islamischer Unterricht“ geben. Das Kabinett beschloss am Dienstag in München die Überführung des bisherigen landesweiten Modellversuchs in ein reguläres Schulfach, berichtet hierzu die Welt...

Dass Söder nichts anderes ist, als ein bayerischer Dampfplauderer, der den Bürgern des Freistaates gerade das auftischt, was ihm politisch weiterzuhelfen scheint, beweißt der Möchte-gern-Kanzler nicht nur durch seine jüngste 180-Grad-Wende, den islamischen Unterricht an Bayerns Schulen zu etablieren...(SB)

journalistenwatch.com 25.2.2021

Sure 5:33

إِنَّمَا جَزَاءُ الَّذِينَ يُحَارِبُونَ اللَّهَ وَرَسُولَهُ وَيَسْعَوْنَ فِي الأَرْضِ فَسَادًا أَنْ يُقَتَّلُوا أَوْ يُصَلَّبُوا أَوْ تُقَطَّعَ أَيْدِيهِمْ وَأَرْجُلُهُمْ مِنْ خِلافٍ أَوْ يُنْفَوْا مِنَ الأَرْضِ

„Diejenigen, die gegen Gott und Seinen Gesandten kämpfen und auf Erden Unheil stiften, sollen getötet oder gekreuzigt werden; [man soll] ihnen Arm und Bein wechselseitig abschneiden, oder sie des Landes verweisen.“ (n. al-Azhar-Uni)

Vorbildliches Hand- und Fußabhacken in brit.-islam. Schulbüchern:


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Sigmar Salzburg
05.02.2021 19.17
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Moderne Exorzismen

Als die FAZ noch „Kirchenzeitung“ war, sah ihr damaliger Vatikan-Korrespondent Heinz-Joachim Fischer in der Inquisition eine Art Verfassungsschutz. Heute ist davon vor allem der Teufelsglaube übriggeblieben:

Papst Franziskus hat die Katholiken eindringlich vor jeglicher Kontaktaufnahme mit Satan gewarnt. Denn wer sich mit ihm einlässt, sei verloren. Teufelsaustreibungen gibt es darum heute immer noch – auch in der katholischen Kirche.
deutschlandfunknova.de 13.12.2017
Der Glaube an den Unaussprechlichen lebt heutzutage eher säkularisiert weiter. Wer einen Teufelsnamen dreimal ausspricht, wird aus der menschlichen Gemeinschaft ausgeschlossen: Es soll gar nicht so einfach sein, aus „Facebook“ auszutreten. Michael Klonovsky hat einen sicheren Weg gefunden:
Apropos und damit es nicht in Vergessenheit gerät bzw. damit es die noch nicht so lange hier Mitlesenden auch erfahren: Ich habe vor einiger Zeit meine mir recht lästig gewordene (und gar nicht von mir eingerichtete, aber das führt jetzt zu weit) Facebook-Seite vaporisiert, indem ich dort dreimal nacheinander „Martin Sellner” hinschrieb – beim dritten Mal tatsächlich nur den bloßen Namen. Der Vorgang gehört eigentlich in die Rubrik Aufbewahren für alle Zeit.
klonovsky.de 5.2.2021
Merkels Muttischutz- und Exorzistenkommandos werden also mit Milliarden ausgestattet, um grunzgesetzkonform solche Teufelsbraten wie Martin Sellner mit seinem identitären Greenpeace nur durch „Beobachtung“ auf kleinem Feuer zu grillen – bis zur „Vaporisation“ ins mediale Nichts.

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Sigmar Salzburg
04.01.2021 07.59
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Kommt bald der Gebetsteppich-Schnelldienst ...

... für islamische Polizeibeamte? Haben wir demnächst „Polizei-Imame“?

Das emsige Wirken des multikulturellen „Gotteswissenschaftlers“ Michael Blume im grünlichen Baden-Württemberg:

... Auch vor abgeschotteten Digital-Jugendgruppen wie den sog.”Samuel Youngsters” des von seiner Kirche gefeuerten Verschwörungspredigers Samuel Eckert habe ich öffentlich gewarnt.

Dagegen erfreulich – eine weitere meiner Empfehlungen wurde umgesetzt und mit Schneur Trebnik und Moshe Flomenmann werden morgen die ersten beiden Polizeirabbiner*) ihren Dienst für Baden-Württemberg vor allem in der Aus- und Fortbildung der Kolleginnen und Kollegen antreten.

Nach Israel und den USA ist Deutschland damit das dritte Land mit auch jüdischer Polizeiseelsorge – und ich bin zuversichtlich, dass weitere Bundesländer unserem Vorbild folgen werden.

Veröffentlicht von Michael Blume
https://scilogs.spektrum.de/natur-des-glaubens/

Dr. Michael Blume studierte Religions- und Politikwissenschaft & promovierte über Religion in der Hirn- und Evolutionsforschung. Uni-Dozent, Wissenschaftsblogger & christlich-islamischer Familienvater, Buchautor,...

scilogs.spektrum.de 31.12.2020
Der evangelikale Sauberkeit ausstrahlende Blume vertritt als Beauftragter der grünen Landesregierung auch nur eine (staatlich anerkannte) Form der Religiotifizierung des öffentlichen Lebens – unter Verdrängung der unerwünschten Aberglaubenskonkurrenz..

*) Die Zahl der Islamgläubigen übertrifft die Zahl der Juden in Deutschland inzwischen um mindestens das Fünfzigfache!

So ganz neu ist die Polizei-Seelsorge übrigens nicht:


Eva-Maria Agster ist die erste evangelische Polizeipfarrerin in Baden-Württemberg. Nach zwei Männern in diesem 1962 von der Evangelischen Landeskirche eingerichteten Amt ist sie die erste Frau. Zwischen 15 Bewerbern fiel die Entscheidung, und die Wahl der 49-jährigen wird die Landeskirche nicht reuen.
Schwäbische Allgemeine 22.8.2000

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Peter Lüber
09.12.2020 18.47
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Als Ministrant mußte ich einen mir unverständlichen, aber auswendiggelernten lateinischen Satz sprechen; nämlich diesen: „Ad Deum, qui laetificat juventutem meam.“ Da ich sehr musikalisch veranlagt bin (das heißt: ich kann sogar den Morgengesang der Amselmännchen nachmachen), lernte ich einen angeblich bedeutungsvollen Satz akustisch naturgetreu sprechen. – Dies geschah zu einer Zeit, als man über mich zurecht ausrufend hätte behaupten können: „Er ist schon am Anfang ans Ende seines Lateins angelangt!“

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Sigmar Salzburg
08.12.2020 07.13
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An Peter Lüber

Lieber Peter, vielen Dank für die heiter-ironische Schilderung Deiner Erlebnisse mit den Schweizer Vorweihnachtsgestalten. Meine erste Begegnung mit einem leibhaftigen Weihnachtsmann hatte ich hier schon erwähnt. Deine Belobigung meiner Wenigkeit muß ich allerdings etwas dämpfen: Ich bin in allem Dilettant geblieben, auch wo es zum Broterwerb gereicht hatte.
__________________
Sigmar Salzburg

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Peter Lüber
06.12.2020 19.25
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Re: Zum Nikolaustag am 2. Advent

Lieber Sigmar!

Als von seinen Eltern erzkatholisch zu erziehender innerschwyzer Bergbauernbub stand ich vor dem Samichlaus. Hinter ihm stand der Schmutzli, der mit seiner eisernen Kette rasselte und mir mit der Fitze drohte. Der prunkvoll gewandete Samichlaus las mir aus seinem Buch die von mir begangenen Nachlässigkeiten und Unzulässigkeiten vor, während der Schmutzli mit seinen Stiefeln auf den frischgeblochten, nach Bohnerwchs riechenden Stubenboden stampfte.

Zum Dank für meine Nachlässigkeiten und Unzulässigkeiten gab mir der Schmutzli (nicht der Samichlaus!) einen prallgefülltes Säckli in die Hände, darin sich Baumnüsse und spanische Nüßli befanden; auch Schweizer Schoggi und Läbchüechli mit Zuckerguß. Ach, noch zwei oder drei Mandarinli befanden sich im Säckli, die allein meinem Gaumen munden sollten.

Die mir vom Samichlaus vorgehaltenen Nachlässigkeiten und Unzulässigkeiten waren folgende:

Das Fallenlassen eines schweren Käselaibs beim Verladen auf das Fuhrwerk.
Das Betreten des Zimmers meiner Eltern, währendem sie sich für ihren Nachwuchs sorgten.
Das Versäumnis, während eines furchtbaren Gewitters das Gatter nicht richtig verschlossen zu haben.
Das neugierige Schauen unter den Rock eines gleichaltrigen weiblichen menschlichen Wesens – was nur diesem selbst oder dessen Beichtvater bekannt gewesen sein dürfte: Denn ich erkannte ihn an seiner Stimme: Er war der Samichlaus!

Ich weiß, daß Du, lieber Sigmar, im Unterschied zu mir, vieler Sprachen mächtig bist, und daß Du Dir über meine Unkenntnis anderer Sprachen bewußt bist. Nur um der Verständlichkeit willen der vielen Schreiber, die sich in diesem einst vielbesuchten Internetforum wortgewaltig und mit viel Sachverstand zur Rechtschreibreform meldeten, aber aus mir unerfindlichen Gründen verstummten, übersetze ich die oben zu lesenden Helvetismen ins Hochdeutsche („Hochdütschi“):

„Samichlaus“ = „St. Nikolaus“
„Schmutzli“ = „Knecht Ruprecht“
„Fitze“ = „Rute“
„geblocht“ = „gewichst“, „gebohnert“ (hat nichts mit dem reformierten Schweizer Politiker und Industriellen Christoph Blocher zu tun)
„Schoggi“ = „Schokolade“
„Läbchüechli“ = „Lebküchlein“
„Baumnüsse“ = „Wallnüsse“
„spanische Nüssli“ = „Erdnüßchen“
„Mandarinli“ = „Mandarinen“
„Säckli“ = „Säcklein“

Dich herzlich grüßend

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Sigmar Salzburg
06.12.2020 12.27
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Zum Nikolaustag am 2. Advent

Gefunden auf hpd:

Kulturkampf um Nikolaus und Weihnachtsmann

Christoph Horst

Seit Jahren wirbt das Bonifatiuswerk aus Paderborn für eine „Weihnachtsmannfreie Zone“. Man will damit einen Kulturkampf zwischen Nikolaus und Weihnachtsmann reaktivieren, den die katholische Kirche bereits seit Jahrzehnten führt.

Noch vor einigen Jahren wurden im Dezember an staatlichen katholischen Bekenntnisschulen in NRW Logos mit einem durchgestrichenen Weihnachtsmann an die Eingangstüren geklebt, was allerdings von den meisten Schülern und Eltern als generelles Weihnachtsverbot missverstanden wurde. Also ist man dazu übergegangen, eine Popularisierung des Nikolaus' in den Vordergrund zu stellen. Schlecht nachgeredet wird dem Weihnachtsmann dabei noch immer und viele Aktivisten sind sich nicht zu schade, ihn als Erfindung der Coca-Cola-Company darzustellen. Das ist schnell widerlegt durch einen Blick in alte Kinderliederbücher: „Morgen kommt der Weihnachtsmann“ von Hoffmann von Fallersleben wurde 1835 geschrieben, also 57 Jahre vor der Gründung von Coca-Cola.

Weihnachtsmann vs. Nikolaus
Zwei unterschiedliche Vorlagen mischen sich in der heute verbreiteten weihnachtlichen Figur eines alten Mannes mit weißem Rauschebart und rotem Mantel. Die eine ist der christliche Heilige „Nikolaus von Myra“, der im 4. Jahrhundert lebte und dessen Gedenktag am 6. Dezember begangen wird – dem „Nikolaustag“. Die andere ist der „Weihnachtsmann“, der als Figur selbst bereits unterschiedliche Traditionen und nicht-christliche Vorstellungen diverser Volksglauben in sich vereinigt.
Der Kampf der katholischen Kirche gegen den Weihnachtsmann ist alt: schon 1951 wurde in Dijon eine Puppe des Weihnachtsmanns von katholischen Kindergruppen aufgeknüpft und verbrannt, da er für eine Paganisierung des Weihnachtsfests verantwortlich gemacht wurde. Nachzulesen ist dieses Ereignis bei dem Sozialanthropologen Claude Lévi-Strauss ...

hpd.de zum 6.12.2020

Da bin ich ja doch beruhigt, daß der Weihnachtsmann nicht von Coca Cola erfunden wurde. Vielleicht sollte man aber noch über ultimative Weihnachtsmannbeweise nachdenken, wie ich es versucht habe.

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Sigmar Salzburg
28.11.2020 08.57
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Hamed Abdel-Samad

Die Neue Zürcher Zeitung“ ist heute für die Bundesbürger fast das, was das „Westfernsehen“ für die einstigen DDR-Bürger war. Hamed Abdel Samad darf dort ungezwungen die Islamverbände kritisieren. Hier nur kurze Auszüge, die auch die Schulpolitik betreffen.

Die Islamverbände erzählen den Politikern Märchen

Der politische Islam arbeitet in Europa mit der gleichen Taktik, die den Islamisten in der Türkei zur Macht verholfen hat: Schleichend unterwandern Islamisten die staatlichen Strukturen.

Hamed Abdel-Samad

...

Was macht die Deutsche Islamkonferenz?

Die Marxloh-Moschee, die uns damals als Wunder der Integration verkauft wurde, war nur eine Mogelpackung und eine Verschwendung von Steuergeldern. Ähnlich ist es mit der Deutschen Islamkonferenz. Viel Geld wurde in Projekte gesteckt in der Hoffnung, dass die Islamverbände sich vom Einfluss des Auslands lösen ...

Die Islamverbände wollten aber nur Themen behandeln, die ihnen Einfluss und Geld bringen. Sie wollen Förderung für die Ausbildung von Imamen, für Islamunterricht, Seelsorge sowie einen eigenen islamischen Wohlfahrtsverband ähnlich der Diakonie...

Ich schlug vor, Schulprojekte zu Themen wie Antisemitismus unter jungen Muslimen oder Islamismus in der Schule durchzuführen, was die Verbände ablehnten, weil sie nicht zugeben wollen, dass der Islam solche Probleme hat...

Alle meine Vorschläge in der Islamkonferenz wurden nicht berücksichtigt.

Weshalb ich ausgetreten bin

Bei der jüngsten öffentlichen Sitzung der Islamkonferenz ist etwas passiert, was bei mir das Fass zum Überlaufen brachte: Ich betrete den Konferenzraum, begleitet von sieben Polizeibeamten. Seyran Ateş und Ahmad Mansour sind von jeweils fünf Polizisten begleitet, weil wir Islamkritiker in Deutschland regelmässig Morddrohungen von islamistischer Seite erhalten.

Plötzlich kommt eine (vom Staat für ihre Verdienste um die Integration ausgezeichnete) Vertreterin dieser Islamverbände auf mich zu und fragt, was wir da für eine Show abzögen. Sie fasst mich an der Schulter und fragt, ob ich Angst vor ihr hätte oder ob meine Beamten sie jetzt wegschubsen würden. Sie bekommt von den anwesenden Muslimen dafür einen tobenden Applaus. Die staatlichen Vertreter bleiben stumm...

Nach den Anschlägen von Paris, Nizza, Dresden und Wien hätte ich von der Islamkonferenz erwartet, dass das Thema Terror auf der Tagesordnung der Sitzung von vor einer Woche steht. Doch der Innenminister Horst Seehofer redete nur über die Imam-Ausbildung in Osnabrück ...

Ich will nicht länger als Feigenblatt für eine Konferenz dienen, die den politischen Islam hofiert und kritische Stimmen nur als Alibi benutzt, um Vielfalt innerhalb der Konferenz vorzutäuschen. Diese Stimmen werden nämlich nicht wirklich gehört. Deswegen habe ich letzte Woche meinen endgültigen Rücktritt aus der Islamkonferenz erklärt. Denn dieses Forum fördert weder die Integration, noch bekämpft es die Radikalisierung. Vielmehr ermächtigt es die Feinde des Staates und der offenen Gesellschaft. Das ist keine Integrationspolitik, sondern Selbstaufgabe.

Hamed Abdel-Samad ist ein deutsch-ägyptischer Politikwissenschafter und Autor. Gerade ist von ihm im Deutschen Taschenbuch-Verlag, München, erschienen: «Aus Liebe zu Deutschland. Ein Warnruf».

nzz.ch 25.11.2020

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Sigmar Salzburg
25.11.2020 12.44
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Aus Obamas Memoiren in der FAZ

Als ihn sein Wahlkampfmanager David Axelrod erstmals den (später epochalen) Slogan „Yes, we can“ in einem TV-Spot sagen lässt, findet Obama das kitschig. Erst Michelle überzeugt ihn vom Gegenteil. Den saudischen König fragt Obama, wie er denn mit zwölf Ehefrauen zurechtkommt. Die Antwort: „Sehr schlecht. . . . Es ist komplizierter als die Politik im Nahen Osten.“

faz.net 24.11.2020

Wieder lernt man dazu: „Gott“ ließ also neben Mohammed auch dem saudischen König eine Sonderoffenbarung zukommen, die es ihm erlaubte, mehr als vier Frauen zu ehelichen. Oder hat Mohammed diese Sonderrechte für alle Nachfolger erstritten?

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Sigmar Salzburg
24.11.2020 05.24
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Imamausbildung in Deutschland

Während die Landespolitiker*innen Serap Güler und Karin Prien schwärmen:„Gerade Imame könnten wichtige Verbündete werden.“ ( welt.de 20.11.20), nimmt der emeritierte Göttinger Orientalist Tilman Nagel Stellung zur Herauslösung der Imamausbildung aus den deutschen Universitäten und ihrer Vereinnahmung durch die Islamverbände (auf Steuerzahlerkosten). Hier ein stark gekürzter Auszug („Junge Freiheit“ in traditioneller Rechtschreibung, Farbauszeichnung RS.com)

Bewußte Abgrenzung

Tilman Nagel

Als mehrere Personen im Begriff standen, sich seiner Religion anzuschließen beziehungsweise nach Medina zu kommen, um sich in seine Truppen einzureihen, soll Mohammed ihnen gegenüber folgenden Grundsatz bekräftigt haben: „Die Islamannahme schneidet alles ab, was vorher war! Die Hedschra schneidet alles ab, was vorher war!“ Alles, was aus islamischer Sicht als Verfehlung gegen die von ihm verkündete Botschaft und deren Siegeszug gegolten haben mochte, war mit diesem Schritt vor „Allah und seinem Gesandten“ getilgt.

Mit dem Übertritt zum Islam befindet sich der Gläubige nicht nur in einem neuen System von Werten und Alltagsregelungen, sondern auch in einem Gemeinwesen anderer Art. [...]

Die Zugehörigkeit zum Islam begründet die Pflicht, nicht nur den Glaubensgenossen gegenüber ein Höchstmaß an Solidarität zu zeigen, sondern sich auch bewußt von allem Nichtislamischen und von den Menschen loszusagen, deren Lebenszuschnitt hiervon bestimmt ist. Muslimische Gelehrte erörtern dieses Thema in aller Breite. In den einschlägigen Handbüchern kann man das nachlesen.

Der Islam sehnt den weltweiten Triumph herbei
[...]
Den weltweiten Triumph des Islams herbeizuführen ist eine im islamischen Denken und Schrifttum allgegenwärtige und niemals in Frage gestellte Wunschvorstellung. [...]

Koran legitimiert gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit

Viele Male betont Mohammed im Koran, daß seine Botschaft mit der Ratio des Menschen übereinstimme. [...] Der Islam sei die Religion des Verstandes schlechthin und deswegen allen religiösen wie säkularen Systemen überlegen; er sei die Daseinsordnung für die Menschheit in ihrem Reifestadium. Ihr anzugehören bedeutet, vorbehaltlos dem Propheten zu folgen, wird den Muslimen in Sure 8, Vers 20 bis 23, eingeschärft; wer sich dem entziehe, sei wie das Vieh, dem der Verstand abgeht.

Man möchte von „gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit“ sprechen, einem Begriff, der der von Herrn Seehofer jüngst eingesetzten Fahndungsgruppe „Islamophobie“ geläufig sein dürfte, wenn auch unter anderen Vorzeichen. Aus durch den Koran und die Prophetenüberlieferung legitimierten Aussagen dieser Art, die das islamische Schrifttum in erheblicher Dichte durchziehen, resultiert eine schroffe Abwertung nichtislamischer Menschen und nichtislamischer Zivilisation und Politik.

Auch eine deutsche Imamausbildung wird den Islamismus erhalten

In der Geschichte hat sie sich seit frühester Zeit zum Beispiel in den Bestimmungen niedergeschlagen, denen Nichtmuslime im Bereich islamischer Macht unterworfen waren und sind. Desgleichen findet sie sich in der Verweigerung eines ernsthaften, auch die eigene Position hinterfragenden Dialogs „auf Augenhöhe“ mit Andersgläubigen oder mit Verfechtern einer freiheitlich-demokratischen Staatsidee.

Weswegen eine in Verbindung mit den Islamverbänden in Gang gesetzte Imamausbildung, die sich doch auf das islamische Schrifttum stützen wird, diesem Mangel entgegenwirken soll, erschließt sich dem nüchternen Beobachter nicht. Jedenfalls wird sie den islamischen Boden, in dem der „Islamismus“ wurzelt, fruchtbar erhalten.

————————————

Prof. Dr. Tilman Nagel ist emeritierter Islamwissenschaftler der Universität Göttingen und gilt als einer der bedeutendsten Orientalisten Deutschlands.

jungefreiheit.de 21.11.2020

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Sigmar Salzburg
10.11.2020 18.28
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Austtritt aus der Islamkonferenz

Hamed Abdel-Samad
10. Nov. 2020, 12:28

Sehr geehrter Herr Innenminister Horst Seehofer,

hiermit trete ich aus der deutschen Islamkonferenz (DIK) zurück. Als ich vor 10 Jahren in dieses Forum eingeladen wurde, hatte ich die Hoffnung, Teil eines ehrlichen Dialogs über den Islam in Deutschland zu werden. Doch seit dieser Zeit konnten die Islamverbände alle kritischen Themen, die die kritischen Stimmen auf den Tisch gebracht haben, wie etwa das Thema Radikalisierung von jungen Muslimen oder die Stellung der Frau, aus der Tagesordnung verbannen. Am Ende blieben nur die Themen, die für die orthodoxen Verbände, nicht für die Gesamtgesellschaft, von Relevanz sind, wie Imamausbildung, Islamunterricht und muslimische Seelsorge. Mir wurde klar, dass die Verbände nur Geld vom Staat wollten, und dass der Staat nicht einmal wusste, was er von den Verbänden will!

Ich stellte fest, dass die staatlichen Vertreter ebenfalls keine kritischen Stimmen wirklich hören wollen. Man hat uns eingeladen, um der Öffentlichkeit zu zeigen, dass alle Stimmen im Forum vorhanden sind. Doch die Realität ist: Der Staat biedert sich an den Vertretern des politischen Islam in dieser Konferenz an und ignoriert alle Warnungen und Vorschlägen der kritischen Stimmen. Bei der letzten öffentlichen Sitzung erklärte der DITIB-Chef, dass er Absolventen der Fakultäten für islamische Theologie der deutschen Universitäten nicht als Imame einstellen würde, weil diese die DITIB-Standards nicht erfüllen würden. Ich habe danach erwartet, dass die anwesenden Vertreter des Staates sich über diese Arroganz empören, doch dies ist nicht passiert. Stattdessen unterstützt der Staat nun, dass die DITIB und andere Vereine selbst ihre Imame ausbilden und zwar auf Kosten der Steuerzahler.

Nein, ich mache nicht mehr mit. Denn die DITIB-Standards sind: Loyalität zu Erdogan und zum türkischen Nationalismus.

Ja, lieber Herr Innenminister, ich mache auch die Islamkonferenz für die politische Aufwertung von DITIB und dem Zentralrat der Muslime verantwortlich, und somit für den Aufbau von Erdogan-Kult und die Stärkung des politischen Islam mitverantwortlich! Und ich halte die Unterstützung dieser Vereine nicht [nur] für Veruntreuung von Staatsgeldern, sondern auch für eine Gefahr für die Innere Sicherheit.

Deshalb nehme ich weder an der heutigen Sitzung noch an zukünftigen Sitzungen der Islamkonferenz teil und ziehe mich endgültig zurück.

Wir haben Sie oft gewarnt, unsere Warnung wurde nicht gehört. Nun tragen Sie die ganze Verantwortung alleine!

[behutsam erg. S.S.]

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