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Sigmar Salzburg
26.06.2017 04.18
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Belle Lettres

Deutsch für Dichter und Denker

Quirin Schroll hat eine Gruppe geteilt.
25. Juni 2017
Zum Genitiv von Wörtern auf -ismus, z. B. Extremismus: Heißt es ›des Extremismus‹ oder ›des Extremismuses‹? Letzteres hört sich in meinen Ohren richtig an, bei ersterem klingt es wie in ›Sieg des System‹.

Daniel Scholten Bei Erbwörtern mit Ausgang auf -s wird im Genitiv eine ganze Silbe angehängt: des Haus-es. Das ist nur so, weil das -s stammhaft ist und keine Endung.

Bei Wörtern mit lateinischem und griechischem Ausgang auf -s müßte der Ausgang im deutschen eigentlich auch stammhaft sein: des Kommunismus-es. So ist es zum Beispiel bei isländisch sag∙a oder Geys∙ir. Das werden die isländischen Endungen des Nominativ Singulars im Deutschen als Teil des Stamms behandelt: im Plural deshalb Sagas, Gesire.

Bei den klassischen Sprachen wollte man in den vergangenen Jahrhunderten allerdings authentisch sein. Das hat das Wissen aus dem Verstand verhindert, daß an die lateinische Nominativendung noch eine deutsche Kasusendung angefügt wird.

Weil solche Wörter häufig sind, wollte man sie nicht dauernd mit Apostroph schreiben: des Kommunismus’ → des Kommunismus.

25. Juni 2017

Wie man sieht, hält sich Scholten weiterhin an die seit über einem Jahrhundert klassische deutsche Rechtschreibung. In der angekündigten zweiten Auflage seines E-Book „Denksport Deutsch“ werden die „Verhältnisse“ das leider wieder verhindern.

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Sigmar Salzburg
11.06.2017 18.06
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Aus Klonovskys Acta diurna

7. Juni 2017
[2. Absatz]

Ein Bekannter schickt mir einen Link zur ZDF-Sendung „Was nun Frau Merkel?“ vom 13. November 2015 (hier). Darin fällt ein Satz, der für meine Begriffe außerhalb der linksextremen Szene nicht hinreichend Beachtung gefunden hat. Die Kanzlerin sagt: „Ich kämpfe für meinen Plan, (...) aus Illegalität Legalität zu machen“ (ab Min. 29,50). Eine in mehrerlei Hinsicht bemerkenswerte Aussage. [...]

Wie sehr sich die Kanzlerin um die Deutschen und deren Probleme schert, kann man am Ende der Sendung studieren, wo sie mit Zuschauerfragen konfrontiert wird. Mit keinen Satz geht sie auf die Nöte der einheimischen Geringverdiener und Kleinrentner ein, die den Stoß der von ihr losgetretenen Masseneinwanderung auffangen müssen. Umstandslos ist sie mit ihren Antworten wieder bei den Problemen der Welt und der gebotenen Alimentierung derer, die noch nicht so lange hier sind. – Immer wieder die Frage: Wer wählt so was?

PS: Leserin *** hat sich den Tort angetan, Merkels Äußerungen, auf die ich hier anspielte, exakt zu stenotypieren:

Moderatorin verliest die Frage einer Bürgerin:
„Frau Merkel, Sie sagen, Deutschland schafft das finanziell. Aber warum wird dann nicht Geld für marode Schulen und Kindergärten verwendet, wieso müssen die Gemeinden jeden Cent zweimal umdrehen, und warum bekomme ich, wenn ich in ein paar Jahren nach 45 Arbeitsjahren im Gesundheitswesen in Rente gehe, kaum 700 Euro? Mir wird schlecht, wenn ich daran denke.“

Frau Dr. Merkels Antwort:
„Ich sag ihr erst mal, dass äh, sie natürlich Sorgen hat wie viele Menschen in Deutschland, und diese Sorgen werden wir natürlich nicht vergessen, wir haben heute zum Beispiel 'ne Pflegereform verabschiedet im Deutschen Bundestag, die den … die gesamte Pflegeleistung verbessert, den Pflege-Begriff auch auf Demenzkranke ausweitet … das sind alles Schritte, die wir machen müssen, weil ich weiß, dass es wirklich nicht jedem in unserem Land gut geht. Unbeschadet dessen isses aber auch so, dass es auch unser Prinzip ist, Menschen in Not zu helfen und … jetzt geht’s ja um die Angst. Die Angst, dass wir's vielleicht finanziell nicht stemmen; ich glaube, wir sind im Augenblick gut aufgestellt, wir konnten jetzt sogar wieder einen Haushalt verabschieden, ähm der keine neuen Schulden aufnimmt, jedenfalls im Bereinigungs … des Haushaltsausschusses, s'war gestern so … und jetzt geht es um die richtige Integration … und da, glaub' ich, haben wir in der Vergangenheit Fehler gemacht, die vielleicht auch manche Sorgen der Menschen jetzt hervorbringen; wir haben bei den Gastarbeitern nicht sofort Sprachkurse gemacht, nicht sofort Integrationskurse, und ich sag ihr ähm auch ganz klar: Wer zu uns kommt, muss sich auch an unsere Regeln halten … manche denken auch, wird das dann mit der Gleichberechtigung von Mann und Frau weiter klappen, da muss man von Anfang an auch klare Zeichen setzen.“

Moderatorin: „Sagen Sie ihr auch: Es wird nicht ohne Opfer gehen? Viele meinen doch, wenn man … wir sozusagen so viel Geld haben, wenn wir's zusätzlich stemmen können … aber wird es ohne Opfer gehen? Müssen Sie da nicht ein klares Wort an die Bürger richten?“

Frau Dr. Merkels Antwort:
„Nein, dieses Denken in Opfern finde ich auch falsch. Es wird eine Anstrengung sein, es wird an einigen Stellen auch eine große Bereicherung für uns sein, es wird vielleicht auch ähm uns neue Erfahrungen bringen. Wir müssen's richtig anstellen, es gibt uns große Aufgaben auf, da will ich überhaupt nicht drumrumreden, aber wenn wir das auch gut machen, dann wird die Demokratie und dann wird das, was uns auszeichnet, und warum Menschen gerne in Deutschland leben, vielleicht auch über unsere europäischen Grenzen hinaus Akzeptanz bekommen – das ist auch ein Prinzip … und dann haben wir vielleicht weniger Kriege, und dann haben wir vielleicht weniger Leid auf der Welt.“

Nach dem Drama des Dritten Reichs und mit jenem ursächlich verbunden, folgt das Satyrspiel, nach der Explosion die Implosion; eine stammelnde, sabbelnde, in einem Deutsch, für das es in einer vernünftigen Schule Stockschläge gesetzt hätte, technokratisches Bla-Bla-Bla absondernde Führerin – Fremden-Führerin – gibt eine der ehemals bedeutendsten Kulturnationen der Invadierung und Ausplünderung preis und darf sich dabei einer nicht unbedingt allgemeinen, aber zum Wahlsieg hinreichenden Zustimmung eines neurotisierten, schicksalsergebenen, auf ein schlechtes Gewissen in Permanenz dressierten Bevölkerungsvolkes sowie eines verlässlich siegheilbrüllenden Escortdienstes der Medien gewiss sein. Was für ein gestörtes, was für ein dummes, was für ein närrisches, was für ein lustiges Land.

Michael Klonovsky 7. Juni 2017

(Fettdruck redaktionell)

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Sigmar Salzburg
05.06.2017 03.48
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Wille zur Traditionsschreibung?

Das „berüchtigte“ Internet-Portal „PI-News“ nähert sich in Optik und Personal der „Bildzeitung“. Seit Juni ist der frühere BILD-Chefredakteur Peter Bartels mit eingestiegen. Der erste Text läßt hoffen:

Gegen Mitternacht BILD: “Großeinsatz auf London Bridge ++ Terror-Anschlag in London?“ Der SPIEGEL? Vergeßt es. Viele Stunden später BILD am Sonntag? „Überall liegen Körper“. (Körper, keine blutüberströmten Menschen) ... Der Mann (Jude) hatte in der Nacht am Ring in einen Wutanfall gewettert, nachdem er 90.000 Fans ohne Musik nach Hause schicken mußte: „Der Islam ist nicht meine Scheisse!!“ ... !!“ (Seine Suada stand auf PI-NEWS…) Zehntausende riefen auf Facebook begeistert Bravo. Aber bei Lieberberg, der mal beim SPIEGEL war und eigentlich sowieso ein „Linker“ ist, konnte man das Gesockse-Lob, das garantiert und mindestens AfD sein mußte, sooo natürlich nicht stehen lassen, klaro... Natürlich ahnen sie nicht, dass sie mit dieser Beschwichtigungs-Gebetsmühle die nächsten Moslem-Massen-Morde vorbereiten helfen. Allahu Akbar!!
pi-news.net 4.6.2017
Aber nein, vielleicht steckt dahinter kein Wille, sondern die Gewohntheit, die unzureichende Reformroutine durch Korrekturautomaten anpassen zu lassen – wie bei dem ebenfalls ehemaligen stellv. BamS-Chefredakteur Nicolaus Fest.

Nachtrag: Der Beitrag „...von der Leyen” vom 6.6.17 setzt die konfuse ss-Anwendung fort: 510 Wörter, 6 traditionelle „ß“, 3 ss-reformierte Wörter, zuzüglich 5 nichtnutzige „dass“, eine falsche ss-Schreibung nach Langvokal – unbedingt beibehalten! Dergleichen unterminiert die „Reform“ und zeigt, wie nichtsnutzig sie war und ist.

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Sigmar Salzburg
04.06.2017 04.39
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Aus Michael Klonovkys „Acta diurna“ vom 2. Juni 2017

Als die europäischen Länder mit dem schlimmen Deutschland inmitten noch autoritär, patriarchalisch, jedes auf seine Weise grau und allesamt praktisch ewiggestrig waren, mussten die jungen Menschen, wenn sie ihren Familienkäfigen abends einmal entfliehen wollten, mit den Eltern, Tanten und Gouvernanten zu Konzerten, in Opernhäuser oder ins Theater gehen, wo ihre unverdorbenen Gehirne mit Seitenthemen, Fugen, Passacaglien und Doppeldominant-Septakkorden geschulmeistert, mit Terzetten, Jamben und Stabreimen geschurigelt, wo ihre zarten Seelen in die spanischen Stiefel der Hochkultur geschnürt wurden. Das ist gottlob vorbei. Ungefähr um das Jahr 1968 begann die westliche Jugend aufzumucken und den alten Trödel abzuräumen. Wo früher peinlich befrackte Virtuosen ihre Instrumente notzüchtigten und Mimen mit sogenannten Klassikertexten groß taten, standen nun halbnackte, mit Drogen aufs Köstlichste zugedröhnte junge Männer auf der Bühne und zerstrümmerten grölend ihre Instrumente (sowie später ihre Hotelzimmer), aus Protest gegen das Establishment und seine bedrückenden kulturellen Konventionen natürlich, umjohlt von endlich freiem Volk, das auf freiem Grunde höchste Augenblicke genoss und sich tags darauf zuweilen sogar daran erinnern konnte. Befreite Maler kippten ihre Farbe über die Leinwand oder verspritzten gleich Blut an die Wände der Galerien, kühne Regisseure befreiten Antigone, Gretchen und Ophelia von ihren Kleidern, ihrem Anstand und ließen sie auf die Bühne kacken. Alles wendete sich zum Guten, Wahren und Schönen.

Heute, im besten Deutschland, das es jemals gab, umgeben vom besten Europa, das je existierte, und vom Süden her sanft überspült von den besten Menschen, die je einem Kontinent geschenkt wurden, ist die Jugend inzwischen auch von den letzten Konventionen befreit, weshalb sie, außer gegen „rechts“, im Grunde gegen nichts mehr protestieren muss und sich in vollendeter Zwanglosigkeit vergnügen kann. Zum Beispiel auf den Konzerten der Ariana Grande oder der Eagles of Death Metal.

michael-klonovsky.de 2.6.2017

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Sigmar Salzburg
31.05.2017 06.36
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PI-news

Die Betreiber relaxten nicht, sondern relaunchten fünf
Tage lang ihr Seite. Eine Diskutantin wünschte sich:

Bernhardine, on 24. Mai 2017 at 23:45 said:
Die 10 PI-Gebote zu Christi Himmlfahrt
1. Machen keine großspurigen Versprechungen/Ankündigungen.
2. Kupfern nicht bei anderen, was Technik u. Layout betrifft, ab.
3. Wir wollen nicht alles haben, was es gibt.
4. Neues ist nicht per se gut: wir bleiben bei der Alten Rechtschreibung...
Wohl ziemlich erfolglos.

Auch sonst distanzieren wir uns maasvoll von dortigen Äußerungen.

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Sigmar Salzburg
27.05.2017 11.20
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Willy Wimmer

... hat im „Blog“ von „Freie Welt“ kurz nacheinander zwei interessante Artikel veröffentlicht, beide in einwandfreier traditioneller Rechtschreibung:

Warum noch wählen? Bundestagswahl als Plebiszit über staatszerstörerische Migrationspolitik?

freiewelt.net 24.5.2017

Schlag nach bei Shakespeare-Trump und Obama on tour

freiewelt.net 22.5.2017

Nur einmal ist ihm die hypertrophe Großschreibung der „Reform“ unterlaufen:

William Shakespeare, dem wir das berühmte Lied aus dem Musical „Kiss me Kate“ mit dem Refrain „Schlag nach bei Shakespeare“ verdanken können, weil er der literarische Meister aller menschlichen Abgründe genannt werden muß. Er kannte das heutige politische Washington nicht, aber scheint noch im Nachhinein das einzige Wesen zu sein, das die Dimension der Abläufe in Washington zu begreifen in der Lage sein dürfte.

https://de.wikipedia.org/wiki/Willy_Wimmer

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Sigmar Salzburg
29.04.2017 10.42
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CONSERVO

Peter Helmes, Jahrgang 1943, langjähriger konservativer CDU- und Wirtschaftsfunktionär, betreibt das „Blog“ Conservo. Er schreibt ausnahmslos in der bewährten Rechtschreibung. Der älteste dort auffindbare Text stammt von 2010:

Guttenberg: Neustart für die Union?
Veröffentlicht am 30. Juli 2010 von conservo

Ein beschwörender Appell!
Es war eigentlich ein schöner Tag im Mai 1970. Aber dichter Nebel hatte sich über Deutschland gelegt. Willy Brandt & Genossen waren dabei, die deutschen Ostgebiete zu verkaufen, das Deutschlandkonzept des Westens aufzugeben und sich der sowjetischen Hemisphäre anzunähern. „Wandel durch Annäherung“ hieß das Konzept, das Egon Bahr für die SPD und Willy Brandt ausgearbeitet hatte. Ein Mann jedoch hatte den sozialistischen Träumen im deutschen Bundestag ein klares Nein entgegengeschleudert: Karl Theodor Freiherr von und zu Guttenberg. ...

Trotz Guttenbergs Warnungen ermöglichten die deutschen Wähler jedoch am 28. September 1969 eine sozialliberale Koalition, die den Verzicht auf die deutschen Ostgebiete durch die „Ostverträge“ zu verantworten hatte. In der besagten Bundestagssitzung an einem Mittwoch im Mai 1979 rechnete der von Muskelschwund schwer gezeichnete zu Guttenberg mit der Ostpolitik Brandts, Bahrs und Wehners in einer großen Rede ab, seiner letzten bedeutenden Rede. Er zeigte auf, welche Brücken es in der Politik geben kann und wo es für ihn keine mehr gibt – ein beschwörender Appell aus Vaterlandsliebe...

Nur der Zyniker Herbert Wehner verspottete ihn, infam und taktlos, in einem Zwischenruf an seine Kollegen: „Gebt ihm mildernde Umstände!“ Später sagte zu Guttenberg über seine Rede: „Das war das Mindeste, was ich für mein Vaterland tun konnte.“ 1972 stimmte er mit wenigen anderen Unionspolitikern gegen den „Grundlagenvertrag“. Zu dieser Sitzung mußte er auf einer Bahre ins Plenum gebracht werden. Wenige Tage später verstarb er...

conservo.wordpress.com 30.7.2010
Im letzten Jahr führte Peter Helmes einen aphoristisch schreibenden Gast ein, wobei schon in der Überschrift das Elend der mutwillig herbeigeführten Spaltung Deutschlands in der Rechtschreibung deutlich wurde:

Weilers Wahrheit: Wenn Du weißt, daß Du in Deutschland bist….
Veröffentlicht am 28. Oktober 2016 von conservo

Eine klasse Feder

Liebe Leser,
conservo bemüht sich stets, neue und kompetente Gastkommentatoren zu finden, die vor allem in der Lage sein sollten, mit innerem Abstand den Lauf der Zeit zu betrachten. Ein wenig philosophisches Nachdenken tut uns allen gut. Zu der Reihe bedeutender Kolumnisten (häufig von Facebook gesperrt) kommt ab heute ein neuer Autor, der kritische, auf den Punkt gebrachte Artikel schreibt: Michael Weilers.

Warum gerade er? Mich fasziniert seine Gabe, in kurzen, prägnanten Sätzen ein Problem darzustellen und zu „besprechen“. Und das in einem feinen Deutsch, das man heute auch bei renommierten Autoren leider oft vergeblich sucht. (Langjährige Leser meiner Kommentare wissen um meine Kritik und Bemühungen, zu einem sauberen Deutsch zurückzufinden.) Auch von daher ein Lob vorab für Michael Weilers.

Heute beginnen wir die Serie „Weilers Wahrheit“ stil- und themengerecht mit seiner „Betrachtung“ über Deutschland. Ich wünsche Ihnen eine anregende Lektüre:

Weilers Wahrheit: Du weißt, dass Du in Deutschland bist, wenn…

von Michael Weilers

Du weißt, dass du in Deutschland bist, wenn zwar die Straßenschilder alle deutsch beschriftet sind, aber wenn du mal eine Adresse suchst, niemand mehr auf der Straße ist, der Deutsch versteht...

conservo.wordpress.com 28.10.2016

Weilers Wahrheit: Du weißt, dass Du in Deutschland bist (Folge 4).
Veröffentlicht am 27. April 2017 von conservo

von Michael Weilers

Du weißt, dass Du in Deutschland bist, wenn Du als Deutscher ruck-zuck wegen Volksverhetzung verurteilt wirst, weil Du angeblich Ausländer fremdenfeindlich beleidigt hast, die Gerichte es allerdings für legitim halten, wenn Ausländer das deutsche Volk als Köterrasse bezeichnen.

Du weißt, dass Du in Deutschland bist, wenn der SPD-Kanzlerkandidat die AfD als eine Schande für Deutschland bezeichnet, er es allerdings keineswegs als Schande empfindet, mit einer Partei zu koalieren, deren Mitglieder mit Crystal-Meth erwischt werden, pädophile Einschläge haben, oder auf Demos mitlaufen, bei denen „Deutschland verrecke“ skandiert wird.
...
conservo 27.4.2017
Ich war nun versucht zuschreiben: »Du weißt, daß Du in Deutschland bist, weil nun fast alle „Dass-Deutsch“ schreiben ...« Aber mich beruhigt, daß Peter Helmes auch heute noch unreformiert schreibt:
Gelungene Meinungsmanipulation: Trump und die Erschießung eines Schwarzen
Veröffentlicht am 29. April 2017 von conservo

von Peter Helmes

Medien machen Politik, statt sie darzustellen Über gefälschte Zitate, gefälschte Namen, falsch wiedergegebene Tatbestände usw. habe ich auf diesem Forum schon so oft berichten müssen, daß ich mit dem Zählen kaum nachkomme...
conservo 29.4.2017
Es ist anzunehmen, daß Peter Helmes auch einige Fürsprecher im Parlament hatte, die 2004 für die traditionelle Orthographie eintraten, Bundestagspräsident Norbert Lammert, Erika Steinbach, Vera Lengsfeld ... ja sogar Angela Merkel hatte sich für eine „einheitliche deutsche Rechtschreibung“ eingesetzt, wobei sie natürlich bei Bedarf die „neue“ gemeint haben konnte. Das kleine Häuflein ist aber dann schnell fahnenflüchtig geworden.

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Sigmar Salzburg
25.04.2017 13.57
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Nicolaus Fest …

… hat neben seinem Wahlkampfeinsatz noch Zeit gefunden, seinen „Blog” weiterzuführen – in gewohnter ss/ß-Mixtur. Interessant sind aber folgende Beobachtungen:

In NRW plakatiert die CDU mit dem Slogan „Ich fühl mich hier nicht mehr sicher. Warum tun die nichts?“, darunter als sogenannter ‚Abbinder’: „Uns reicht’s! Wir wählen CDU.“ Es ist die Strategie der De-Thematisierung, hier schon vor einigen Monaten prognostiziert, ergänzt um Unverfrorenheit...

In vielen Zeitungen zu lesen: Die Kölner Demonstrationen seien Ausdruck einer lebendigen Zivilgesellschaft. Das ist richtig, und gerade deshalb bedenklich. Denn ‚Zivilgesellschaft’ steht fast immer für demokratisch nicht-legitimierte, sich selbst als fortschrittlich oder humanitär betrachtende Organisationen wie Kirchen, Amnesty International, ProAsyl oder die Bertelsmann Stiftung. Gemein ist allen diesen – neudeutsch – ‚NGOs’ ihr erheblicher, verfassungsrechtlich bedenklicher Einfluß auf die Politik. ‚Zivilgesellschaft’ ist ein Etikett linksgrüner Lobbyisten, die zudem – anders als die Lobbyverbände von Wirtschaft oder Berufsgruppen – für ihre korrumpierende Einfluß nahme oft noch bezuschusst werden. Anders als vielfach behauptet, ist die Zivilgesellschaft keine Stütze des zivischen, des bürgerlichen Gemeinwesens, sondern ihr Feind...

Vor einigen Wochen fragte mich Mariam Lau von der ZEIT, ob ich für ein Interview zur Verfügung stände. Ich lehnte ab... Dass die Leser der Hamburger ZEIT in ihrer pfeffersäckigen Sedierung ohnehin für jede Politik verloren sind, sagte ich nicht; aber sie werden gewiß auch dann noch SPD oder Grüne wählen, wenn diese sich offen zum Kalifat bekennen... Nun hat Frau Lau ein Gespräch mit dem Berliner Historiker Jörg Baberowski geführt, das alle Vorbehalte bestätigt. Baberowski wird seit Monaten von einer trotzkistischen Splittergruppe verfolgt und öffentlich denunziert – unter Beihilfe einer feigen Universitätsleitung...

nicolaus-fest.de 25.4.2017

Siehe dazu auch dies.

Fett redaktionell.

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Sigmar Salzburg
17.04.2017 08.16
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Freie Welt

Willy Wimmer hat wieder bei „Freie Welt” einen guten Artikel in bester herkömmlicher Rechtschreibung abgeliefert. Das Thema dürfte interessieren:

Pyongyang-fernöstlicher Albtraum

Ein Hornissen-Nest ist nichts dagegen, was sich auf der koreanischen Halbinsel zeigt. Rußland. Japan, China und Taiwan (mit exzellent zu nennenden Beziehungen zu Nordkorea) und schließlich beide Staaten auf der koreanischen Halbinsel sind angesprochen, wenn Washington Pyongyang auf die Hörner nehmen sollte...

freiewelt.net 13.4.2017

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Sigmar Salzburg
15.04.2017 09.02
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Nicolaus Fest, ...

... BILD-Vertriebener seit fast drei Jahren wegen vorsichtiger Kritik am Islam, ist jetzt Kandidat für die AfD in Berlin. In seiner letzten Video-Botschaft spießt er Merkels an Flüchtlingshelfer gerichteten Satz auf: „Wir haben uns in der Kolonialzeit an Afrika versündigt!“ Im mitlaufenden Text schimmert vereinzelt die gute alte Rechtschreibung durch:

... Afrika hatte weder Tee, noch Porzellan, noch Seide. Was es hatte, waren Krankheiten: Malaria, Diphtherie, Dengue-Fieber, Schlafkrankheit, Cholera, usw. Vor der Erfindung von Impfungen und Penicillin waren die für Europäer meistens tödlich. Keiner, der bei Vernunft war, wollte nach Afrika. Warum kam es dennoch zur Kolonialisierung? Im wesentlichen aufgrund einer der großen Leistungen der westlichen Kultur: Weil man den Sklavenhandel abschaffen wollte. Darauf hatten sich 1809 die wichtigen europäischen Mächte geeinigt, beim Wiener Kongress 1814 wurde dies noch einmal bestätigt...

Also: Die Kolonialisierung Afrikas beruhte, bei allen furchtbaren Dingen, die dort geschehen sein mögen, auf einer tief humanen Idee: Dem Kampf gegen die Sklaverei. Das steht außer Frage. Aber statt diese Wahrheiten zu betonen, erzählt die Kanzlerin Stuß. Sie übernimmt die Geschichtsklitterung linksextremer Gruppierungen, die im Kolonialismus nur eine Form der Ausbeutung sehen. Aber das war er in Afrika gerade nicht. Warum macht das die Kanzlerin? ...

https://youtu.be/io1WkjjTk9I
Nun, da sollte man von Fest selbst hören.

Der ehemaligen FDJ-Funktionärin Merkel wurde eben als Kleinkind und Pastorentochter eine marxistisch-leninistische Version des Christentums eingeflößt. Interessant ist, daß Fest sich gegen ihren „Schuldkult“ wendet – und genau das tut, was er Björn Höcke auf anderer Schiene vorwirft. Leider fehlt es einigen Führungspersonen der AfD an „Mut zur Wahrheit“, oder auch Einsicht, souverän damit umzugehen.

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Sigmar Salzburg
06.04.2017 12.57
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Michael Klonovsky in seinen „Acta diurna“

[... über die Kompetenz von Wählern und zu Wählenden]

In den nämlichen Kontext passt ein Weihnachtsquiz des Economist von 1994, das ich in den Acta schon einmal aus der unverdienten Vergessenheit hervorgekramt habe (am 8. Oktober 2015). Die Zeitschrift hatte 1984 Fragen zur künftigen Wirtschaftsentwicklung an vier Finanzminister von OECD-Staaten, vier Oxford-Studenten, vier Vorstände multinationaler Unternehmen und vier Londoner Müllkutscher geschickt; zehn Jahre später erfolgte die Auswertung.

Die Manager hatten das reale Wachstum und die Inflationsrate am besten vorhergesagt, die Müllmänner den Ölpreis und die Parität des Pfunds. Zwei Müllmänner und zwei Vorstände hatten die Frage richtig beantwortet, wann das Sozialprodukt pro Kopf in Singapur höher als in Australien sein werde. Im Gesamtergebnis schnitten Vorstände und Müllmänner am besten ab, die Finanzminister am schlechtesten. Sie hatten aber womöglich nur Pech, weil keine Politikwissenschaftler am Quiz teilnehmen durften.

michael-klonovsky.de 6.4.2017

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Sigmar Salzburg
06.04.2017 06.04
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Geld und mehr

BLOG von Norbert Häring

IWF berät Regierungen, wie sie die Bevölkerung täuschen und geschmeidig Bargeld abschaffen können

Der Internationale Währungsfond (IMF) in Washington hat ein Arbeitspapier zur Bargeldbeseitigung (de-cashing) veröffentlicht. In den Schlussfolgerungen stehen Ratschläge, wie Regierungen den Widerstand der Bevölkerung unterlaufen und sie über ihre wahren Absichten täuschen können.

In “The Macroeconomics of De-Cashing”, empfiehlt IWF-Analyst Alexei Kireyev in seinen Schlussfolgerungen den Regierungen, die Bargeld beseitigen wollen, mit harmlos erscheinenden Schritten anzufangen. Man könne zum Beispiel mit der Abschaffung von großen Geldscheinen und Obergrenzen für Barzahlungen beginnen. Es sei vorzuziehen, den Privatsektor mit harmlos erscheinenden Umstellungen vorzuschicken, wie etwa dem Bezahlen von Kaffee mit dem Mobiltelefon. Direkte staatliche Eingriffe würden angesichts der Vorliebe der Menschen für Bargeld stärker hinterfragt und die Leute könnten stichhaltige Gegenargumente vorbringen. Nötig sei aus diesem Grund auch ein gezieltes Öffentlichkeitsprogramm um Misstrauen bezüglich der Bargeldbeseitigung abzubauen, insbesondere, dass die Regierungen durch die Bargeldbeseitigung alle Aspekte des Lebens der Menschen kontrollieren wollen, einschließlich wofür sie ihr Geld ausgeben, oder das Misstrauen dass es darum gehe, die persönlichen Ersparnisse in den Bankensektor zu zwingen. Der Bargeld-Beseitigungsprozess werde besser vorankommen, wenn auf individuellen Vorteilen und Kosten-Nutzen-Abwägung abgestellt werde...

Für die konkreten englischen Zitate lesen Sie bitte im IWF-Papier insbesondere die Textziffern 18, 52, 53 und 56 oder die englische Variante dieses Blog-Artikels.

norberthaering.de 5.4.2017

Man vergleiche das mit den Übertölpelungstaktiken, die in diesem Forum behandelt wurden. Die staatliche Kontrolle wird total sein – auch für die Ärmsten.

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Sigmar Salzburg
04.04.2017 03.28
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Michael Klonovsky

1. April 2017

Eine große deutsche Zeitung lud zu einem Symposion und schönen Gespräch zum Thema Populismus und mich als Quotenpopulisten dazu.

[Es folgt die Beschreibung von Leuten und Themen des ersten Tages in Klonovskys verhäkeltem Stil. Und dann ...]

Für den zweiten Tag war sogar eine leibhaftige SPD-Generalsekretärin angekündigt. Vorstellig wurde aber nur eine ihr aufs Haar gleichende aparte Sprechpuppe, die zwischen Rassismusvorwurf, Bürgernähebeteuerung und der ersten Standardabweichungen auf der Glockenkurve der Intelligenzverteilung ihr Biwak aufschlug. Sie verkündete, das Engagement gegen jede totalitäre, homophobe, die Rechte der Frauen einschränkende Bestrebung gehöre „zur DNA der SPD“. Als getreuer Nathanael fragte ich: „Sind Sie etwa islamophob?“ Das sei doch wohl eine Provokation, versetzte die Maid. Ich hätte zurückfragen sollen, ob sie etwas gegen Provokationen habe, riet Freund *** später, aber wo denkt dieser Schelm hin, eine Dame provoziert man doch nicht, nicht einmal eine aufziehbare, man sagt: Madame, ce pays nous ennuie, sowohl Baudelaire als auch Ihren ergebenen Diener am Konferenztische, und wer sich auf der „Titanic“ langweilt, muss ein Rettungsboot haben, woraus Sie folgern dürfen, dass ich... – aber wir wollen von schönen Dingen reden, von Weinfesten und Listenplätzen, von Martin Schulz und Doktor Spalanzani. Doch schon war meine Olimpia entschwebt, zur nächsten Tagung und auf der Suche nach noch mehr Bürgernähe

acta-diurna 1.4.2017

Nicolaus Fest weiß (3. März), daß es ein „'Populismus'-Kongreß der FAZ“ war.

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Sigmar Salzburg
13.03.2017 22.25
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Auf der Achse:

Burkhard Müller-Ullrich

Knieende Frau im Oval Office

Es sieht ganz danach aus, als hätte Donald Trump endgültig gewonnen. Oder sagen wir mal vorsichtiger: als hätte er das Schlimmste überstanden. Denn offensichtlich gehen seinen Feinden allmählich die Argumente aus. Jetzt stürzen sie sich auf seine Pressefrau und haben Schnappatmung, weil die im Oval Office auf dem Sofa kniend ein Handyfoto von einer erlauchten Professorenrunde machte. Genau dabei wurde sie fotografiert, und dieses Bild von der Entstehung eines Bildes dient zahllosen Journalisten als Beweis einer unerhörten Stillosigkeit.

Wer in seinem Leben ein paar Pressekonferenzen absolviert hat, weiß, daß Journalisten generell der Berufsstand mit den schlechtesten Manieren und der häßlichsten Kleidung sind. Mag der Anlaß noch so feierlich und offiziell sein, die Medienvertreter erscheinen in Blue-Jeans und Reißverschlußjacke. Insbesondere Fotografen steigen über Tische und Bänke oder kriechen während der entscheidenden Momente einer Zeremonie über den Boden, um ihren heiligen Berichterstattungsauftrag zu erfüllen.

Dass sich deutsche Journalisten über Kelly Conways Sofa-Foto-Foto ganz besonders echauffieren, liegt vermutlich daran, daß die Deutschen in Sachen Chic und Schicklichkeit bekanntermaßen Weltruf genießen...

achgut.com 3.3.2017

Burkhard Müller-Ullrich, unter den Stammautoren der „Achse“ wohl das letzte Bollwerk der kultivierten Rechtschreibung, tappt auch mal in die ss-Falle – oder, was wahrscheinlicher ist, wurde von den allenthalben lauernden Korrekturautomaten übertölpelt. – Interessant ist auch das Wort „knieen“. Konrad Duden 1880 und der am Usus orientierte Ickler 2000 lassen das logische doppelte „e“ zu, aber auch die einfache Variante, während der vor- und nachreformistische Duden nur „knien“ erlauben will.

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Sigmar Salzburg
05.03.2017 10.21
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Daß Dr. Wolfgang Prabel ...

... ein unangepaßter Denker ist, erkennt man oft schon in der Einleitung seiner Texte am „daß“. Aber sie zeigen auch, daß er ein genauer und kritischer Beobachter ist. Hier folgen Hinweise auf seine letzten Veröffentlichungen in „Prabels Blog“, die zudem von gut ausgewählten Symbolbildern begleitet werden:

Merkel als Störenfried
4. März 2017
Die deutsche Lügenpresse und das Zwangsfernsehen regen sich gerade über den Umstand auf, daß die Türkei Wahlkampf in Deutschland macht. Ist diese Aufregung berechtigt? Worum geht es eigentlich? Türkenpräsident Erdogan will die Verfassung ändern und mehr Macht erhalten. Dazu braucht weiterlesen →

Die neue Armut kotzt mich an
4. März 2017
Meine Großmutter bekam genau 50 Mark Rente. Eine Tüte Äpfel kostete damals eine Mark, ein Dreipfundbrot 78 Pfennige und ein Stück Butter 2,50 Mark. Ihr Überleben funktionierte, weil sie in unsere Familie eingebunden war. 1961 bekamen wir einen Garten mit weiterlesen →

Flocken wird populär
3. März 2017
In Norddeutschland wird die Demokratie mit Füßen getreten. Denn unliebsamen Abgeordneten wird wegen Nickeligkeiten das Mikro abgestellt oder sie werden aus dem Parlament geworfen. Es waren zwei SPD-Parlamentspräsidenten, die vergessen haben, wie die SPD während des Sozialistengesetzes 1878 bis 1890 weiterlesen →

Fantasia triumphierte schon einmal über Fakten
2. März 2017
Wir leben in einer postfaktischen Zeit. Das bedeutet, daß Tatsachen und Naturgesetze in der Politik keine Rolle mehr spielen, sondern daß es nach dem uneingeschränkten Willen der oberen Zehntausend geht. Daß in Talkshows und in der Regierungspraxis der obersten Ebene weiterlesen →

Das Recht wird zum Spielball
1. März 2017
Kein Mensch in der Regierung kümmert sich um die Einhaltung gesetzlicher Normen. Nur bei der GEZ gibt es noch Strafverfolgung. Vor Jahren wurde auf Drängeln der Grünen der Tierschutz ins Grundgesetz aufgenommen. Nach vielen Jahren Widerstand ließ sich die CDU weiterlesen →

Hexerei ist das Problem und keine Lösung
28. Februar 2017
Die Qualitätspresse berichtet: Irgendwelche Hexen wollen Donald Trump mit einem Fluch belegen. Wie albern! Zaubereien gehen fast immer nach hinten los. Zuletzt in „Hensel und Gretel – Hexenjäger“. Gemma Arterton trennte der Hexe Famke Janssen den Kopf mit einer Schaufel weiterlesen →

Schulz ist ein Entertainer wie Schröder
27. Februar 2017
AfD, Linke und Grüne rätseln gerade herum, ob ihr derzeitiges Umfragetief mit Spitzbart, Bauch und Brille zu tun hat. Oder bei der AfD mit Höcke oder bei den Grünen mit dem Verbot von „Fuchs-du-hast-die-Gans-gestohlen“. Es spielt auch ein anderes weltpolitisches weiterlesen →

Heute wird nach Mainz zurückgelacht
26. Februar 2017
Die Mainzer Betz, Reichow und Schmidt haben am Freitag bei „Mainz wie es stinkt und kracht“ ganz schön gegen Dunkeldeutschland ausgeteilt. Insbesondere das Heimatland der Küstenbarbie – Mecklenburg – Vorpommern – und Dresden sind wieder schlecht weggekommen. Im „Nahen Osten“ weiterlesen →

Helau von einer braunen Kanalratte
25. Februar 2017
Eigentlich war die Narretei erfunden worden, um legal oder zumindest halblegal mal gegen die Obrigkeit austeilen zu dürfen. Oder zumindest gewogene Kritik zu üben. Selbst in der Honecker-Zeit wurde man wegen gemäßigter Pointen nicht gleich aus der Bütt verhaftet. Der weiterlesen →

Islam und Kernkraft
23. Februar 2017
Wenn man die Lügenmedien gewohnheitsmäßig konsumiert, ergibt sich zwingend der Eindruck, daß die friedliche Nutzung der Kernkraft gefährlicher sei, als der Islam. Das widerspricht leider den Statistiken. Beim Kraftwerksunfall in Tschernobyl gab es zahlreiche Opfer. Das Tschernobyl-Forum – angeführt von weiterlesen →

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