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Unwichtige Geschichtsfälschungen
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Sigmar Salzburg
10.11.2017 06.56
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Lutz Rathenow bei Spiegel Online, 9.11.2017:

Das mit Harald Hauswald 1987 in einem Münchner Verlag veröffentlichte Buch „Ost-Berlin – die andere Seite einer Stadt“ war trotz oder wegen seines Verbotes in der DDR auch ein Beispiel von hellsichtiger DDR-Verdrängung. O-Ton:

„Natürlich ist das Ding pervers, aber es zeigt seine Krankheit und verbirgt sie nicht verklemmt. Der Verlust dieses Bauwerks würde das Leben hier ärmer machen. Und wenn nur die Wut darauf abhandenkäme. Und nicht nur die ist es. Die Mauer als Motor, der permanent Spannung erzeugt. Im Moment der Trennung waren beide Teile am Auseinanderfallen, sodass die Mauer sie zusammenfügte. Ein Reißverschluss. Der Kitt von Ganzberlin.“
spiegel.de 9.11.2017

Veranstaltungsplakat „Ost-Berlin – die andere Seite einer Stadt“: Ankündigung einer Vernissage mit Lutz Rathenow und Fotos von Harald Hauswald am 24. Mai 1987 in der Galerie der Umwelt-Bibliothek Berlin.
Quelle: Robert-Havemann-Gesellschaft
jugendopposition.de

Wurde die Rechtschreibung schon 2005 „angepasst“?:
Zwei Jahre vor dem Mauerfall erschien das Buch „Ost-Berlin – die andere Seite einer Stadt“ von dem Berliner Schriftsteller Lutz Rathenow und dem Fotografen Harald Hauswald – und wurde von den DDR-Behörden wegen „versuchter Gruppenbildung“ verboten. Jetzt haben die Autoren ihr Buch vollständig überarbeitet und durch bisher nicht veröffentlichte Fotos ergänzt..

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Sigmar Salzburg
22.10.2017 07.08
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Kriminalistische Konfusionen durch die Rechtschreib„reform“

Man gibt sich Mühe bei Spiegels, alles richtig wiederzugeben, aber nachzuprüfen, ob es gelungen ist, dafür sind 39 Cent doch (verboten:) zuviel. Unsere Rubrik wirkt:

AUS DEM SPIEGEL
Ausgabe 43/2017

Verbrechen
„Ich habe Franziska in einem Fass verpackt und das Fass zugeschweißt“

24 Jahre lang versteckt ein Mann die Leiche seiner Frau, konserviert in Katzenstreu in einer Garage. Trotzdem kann er nicht verurteilt werden. Wie ist das möglich?


Von Maik Großekathöfer

„An die Polizei. In diesem Fass ist die Leiche meiner ehemaligen Frau Franziska Sander, geb 4.8.65.“

So beginnt, in kalter Klarheit, der Brief, den Jens K. (Namen geändert) auf das Fass gelegt hat, in dem er seit 24 Jahren seine tote Frau verwahrt. Der Verfasser spricht seinen Adressaten direkt an, die Polizei, er hat sie längst erwartet. Den Brief schrieb er vor mehr als zehn Jahren, mit Kugelschreiber auf kariertem Papier.

Jens K. fährt fort: „Sie hat sich am 10.2.1992 selbst das Leben genommen. Sie hat sich mit Paketband an einem Haken in unserer damaligen Wohnung erhängt. Ich habe sie trotz ihrer ständigen Depressionen sehr geliebt, habe den Wunsch verspürt ihr zu folgen.“

Der Brief, drei gefaltete Seiten, steckt unter einem Stück Pappe, das K. auf das Fass geklebt hat, auf das Grab seiner Frau. Neben dem Schreiben stehen in großer Schrift die Worte "Faß enthält LEICHE“ auf der Pappe, darunter das Wort „Polizei“ und ein Pfeil, der zum Brief zeigt.

Der schwarze Marker, den K. für diesen überdeutlichen Hinweis benutzt hat, liegt noch auf dem Fass, als die Ermittler alles finden.

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„Verbrechen „Ich habe Franziska in einem Fass verpackt und das Fass zugeschweißt““

spiegel.de 22.10.2017
Wie „erleichtert“ muß sich der Mann gefühlt haben, wenige Jahre nach dem Vorfall das Wort „Faß“ mit ss schreiben zu dürfen. Aber hatte er die Pappe nicht danach beschrieben?

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Sigmar Salzburg
15.08.2017 14.29
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„Reform“ nach Heyse schon 1945 in der Nordwest Zeitung?

Der 19jährige Hochstapler Willi Herold findet in den letzten Kriegstagen 1945 die Uniform eines Hauptmanns der Luftwaffe, übernimmt so verkleidet die Macht in einem Lager im Emsland und läßt 168 Menschen hinrichten – die Nazi-Version des Hauptmanns von Köpenick.

Herold schlägt sich nach Wilhelmshaven durch. Dort nehmen ihn britische Marinesoldaten am 23. Mai 1945 fest, weil er einen Laib Brot gestohlen hat. Doch das britische Militärgericht findet seine Identität heraus, am 16. August 1946 beginnt in Oldenburg der Kriegsverbrecherprozess.

„Man hat oft die Groteske skizziert, dass wir auch einen Briefkasten mit erhobenem Arm grüßen würden, wenn man es uns befohlen hätte. Wir haben oft darüber gelacht. Wir hätten es nicht tun sollen“, schreibt ein Journalist der „Nordwest Zeitung“ zum Prozessauftakt. Willi Herold wird zum Tode verurteilt – am 14. November werden der „Henker vom Emsland“ und fünf seiner Helfer in Wolfenbüttel mit dem Fallbeil hingerichtet.
spiegel.de/einestages 14.8.2017
Spiegel Online übernimmt die orthographische Fälschung ins Heyse-ss-System von irgendeiner anderen Veröffentlichung.

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Sigmar Salzburg
05.08.2017 10.12
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Vera Lengsfeld warnt ...

... daß sich Europa in eine ähnlich explosive Situation hineinmanövriert, wie es Stefan Zweig für die Zeit kurz vor dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs beschrieben hat:

Fatale Ähnlichkeiten mit der Welt von gestern

Der österreichische Schriftsteller Stefan Zweig hat kurz vor seinem Freitod ein Buch geschrieben, das uns in beklemmender Weise den Spiegel vorhält. Wer es liest, muss feststellen, wie verzweifelt wenig aus den verhängnisvollen Fehlern, die Europa im vergangenen Jahrhundert zweimal ins Unglück gestürzt haben, gelernt wurde.

Zum dritten Mal ist sind Politik und Medien dabei, sich als Gesellschaftsklempner zu betätigen und am noch lebenden Körper Europas eine Vivisektion durchzuführen. Das dritte Gesellschaftsexperiment ist die gewaltsame Umwandlung der historischen Vielfalt unseres Kontinents in eine multikulturelle Einöde. Mit Hilfe einer Masseneinwanderung von Menschen aus vormodernen Kulturen soll eine „Superkultur“ anstelle der europäischen Kulturen entstehen.
Leider ließ Frau Lengsfeld ihren ss-Deutsch-Automaten den Text bearbeiten, so daß auch alle Zitate Zweigs in der Rechtschreibung der Gesellschaftsklempner von 1996 erscheinen:
„Wir aber, die wir noch die Welt der individuellen Freiheit gekannt, wir wissen und können bezeugen, dass Europa sich einstmals sorglos freute seines kaleidoskopischen Farbenspiels. Und wir erschaudern, wie verschattet, verdunkelt, versklavt, verkerkert unsere Welt dank ihrer selbstmörderischen Wut geworden ist.“...

„Wenn man ruhig überlegend fragt, warum Europa 1914 in den Krieg ging, findet man keinen einzigen Grund vernünftiger Art, nicht einmal einen Anlass“.

„Jeder Einzelne erlebte eine Steigerung seines Ichs nicht mehr isoliert, sondern als Teil einer Masse, seine sonst unbeachtete Person hatte einen Sinn bekommen.“¹ Es herrschte „das Verlangen, die bewussten Urtriebe, die ‚Unlust an der Kultur‘, die alten Blutinstinkte“ auszuleben.
Es begann damit, daß ab 1999 plötzlich alle Texte umgewandelt wurden. Man fragte sich, wie schon Stefan Zweig ...
„ob ich wahnsinnig sei unter all den Klugen oder grauenhaft wach, inmitten ihrer Trunkenheit“.

Es war in den ersten Kriegswochen unmöglich, ein ernsthaftes Gespräch zu führen. Es ist, als ob Zweig die Situation von Deutschland und Europa 2015-2017 beschriebe...
Wer 2015 etwas gegen den offensichtlich gesetzwidrigen Irrsinn unserer Regierung sagte, wurde gnadenlos zerrissen.
Nach einer langen Friedensperiode ist das „Friedensprojekt“ der Eurokraten dabei, Europa einem neuen Krieg auszuliefern. Diesmal wird es aller Voraussicht nach kein konventioneller Krieg sein, sondern eine Art Bürgerkrieg der „Neubürger“ gegen die, die „schon länger hier leben“...

„Die Russen, die Deutschen, die Spanier, sie alle wissen nicht mehr, wie viel Freiheit und Freude der herzlos gefräßige Popanz des ‚Staates‘ ihnen aus dem Mark der innersten Seele gezogen.“

Stefan Zweigs zeitloses Werk kann als Warnung davor gelesen werden.

Stefan Zweig „Die Welt von gestern“

vera-lengsfeld.de 4.8.2017
Schade, daß Frau Lengsfeld die Zitate umgefälscht hat, obwohl ihr Link auf ein anständig gedrucktes Taschenbuch weist und auch gutenberg.spiegel.de den richtigen Text anzeigt. Fürchtete Frau Lengsfeld, die schon umdressierten Leser zu verstören?

¹) Wie die Rechtschreibbastler: Nach unbeachteten 100 Jahren plötzlich im Mittelpunkt der Gesellschaft!

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Sigmar Salzburg
03.08.2017 14.09
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1996er Heyse-System schon 1941?

Hitlers Panzergeneral rettete sich in ein Irrenhaus ...

Zu Weihnachten 1941 übernahm Schmidt die 2. Panzerarmee als Oberbefehlshaber – rund 200.000 Soldaten. Zusätzlich trug er nun die Verantwortung für mehrere Hunderttausend sowjetische Zivilisten, die im Gebiet seiner Truppen lebten. Schon als Chef des Armeekorps, also mit ganz überwiegend direkt frontbezogenen Aufgaben, hatte Schmidt gegen den berüchtigten „Kommissarbefehl“ protestiert: „Als Sofortmaßnahme muss der Schießerlass für politische Kommissare fallen“, schrieb er in einer Denkschrift im September 1941.

welt.de 16.7.2017

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Sigmar Salzburg
24.03.2017 21.14
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Spiegel online zu Walsers Neunzigstem

Wenn der Kulturredakteur des Spiegel (oder sein Korrekturautomat) alle alten Zitate in die „neue“ Rechtschreibung umsetzt, ist es Zitatenfälschung. Wenn er „schrieb“ o.ä. dazusetzt, werden daraus Lügenfälschungen:

Martin Walser und seine Kritiker
Ein bisschen hinrichten
Sein Zerwürfnis mit Marcel Reich-Ranicki ist legendär – aber Martin Walser hatte nie ein einfaches Verhältnis zur Literaturkritik. Erinnerungen von Volker Hage zum 90. Geburtstag des Schriftstellers.


Freitag, 24.03.2017 17:04 Uhr

Es begann mit einem Leserbrief. Er schickte ihn im Februar 1964 von Friedrichshafen nach Hamburg. Das Thema: Marcel Reich-Ranicki, der zuvor im SPIEGEL ordentlich gerupft worden war... Mit Mitte dreißig, in seinem Leserbrief, war der emporstrebende Schriftsteller kämpferischer gestimmt. „Der blinde, einsträngige Indikativ ist sein bevorzugter Modus“, schrieb er dem SPIEGEL: „Urteilen, aburteilen und ein bisschen hinrichten.“
Spiegel-Lüge: Selbstverständlich hatte Walser „ein bißchen hinrichten“ geschrieben.
Über Rudolf Augstein, den er schon 1947 kannte und mit dem er später befreundet war, äußerte Walser sich erstmals 1987 im SPIEGEL. Den „Erfinder eines Hamburger Nachrichtenmagazins“ behandelte er nicht ohne Spott („Immer wieder kriegt er es hin, dass seine Sätze strahlen wie aus dem allerbesten Latein übersetzt“)...
In Walsers Laudatio steht natürlich im Original geschrieben:
Immer wieder kriegt er es hin, daß seine Sätze strahlen wie aus dem allerbesten Latein übersetzt. Einmal murmelt er eher schwermütig, der Publizist dürfe eigentlich gar nicht daran denken, "daß Cicero den Catilina erledigen, nicht aber Cäsar und dessen Alleinherrschaft verhindern konnte“. (Spiegel 8/1987)
Weiter in Spiegel-Neudeutsch:
Immer wieder wurde dabei Walsers Sprachkraft bewundert und das künstlerische Ergebnis bemängelt. Walsers auf „Halbzeit“ folgender Roman „Das Einhorn“, hieß es 1966, sei „so eloquent, dass es kaum noch auszuhalten ist. Der Roman selbst hält es nicht aus.“
Natürlich wurde wieder „nur“ ein „daß“ umgefälscht:
Walsers neuer Roman „Das Einhorn“, eine Art zweite „Halbzeit“, ist so eloquent, daß es kaum noch auszuhalten ist. Der Roman selbst hält es nicht aus. Gewiß, auch hier gibt es wieder Preziosen der Formulierkunst (Spiegel 37/1966)
In der Zeit des Wiedervereinigungs- und Rechtschreibumbruchs traten seltsam widersprüchliche Positionen zutage: Grass als Gegner der Wiedervereinigung blieb auch Gegner der Rechtschreib„reform“, während Walser trotz seiner Freude über die Wiedervereinigung schließlich Mitläufer der orthographischen Spalter wurde.
Tatsächlich war es ein gründliches, ein grundsätzliches Gespräch über Deutschland und die Rolle der deutschen Intellektuellen – die standen, wie Günter Grass, in jenen Tagen zu einem großen Teil der Wiedervereinigung skeptisch gegenüber. Walser dagegen erklärte, "dass für mich die Entwicklung, die jetzt zur Einigung geführt hat, das schönste Politische ist, was ich in meinem Leben erfahren habe“,
Walsers Rede wurde jedoch richtig so wiedergegeben:
WALSER: Also erst einmal muß ich wirklich deutlich sagen, daß für mich die Entwicklung, die jetzt zur Einigung geführt hat, das schönste Politische ist...(Spiegel 41/1990)
Auch hier kann sich der Kulturredakteur damit herausreden, daß er die Worte Walsers ja so gehört habe:
„Ich kenne keinen Schriftsteller, der lieber nach seinen politischen Auftritten beurteilt werden möchte als nach seinen Romanen“, sagte er fünf Jahre später zu mir, als ich für den SPIEGEL mit ihm sprach. „Die Forderung, dass bei einem Schriftsteller die Weltveränderungsbotschaft dabei sein müsse, ist eher eine Art von Gesellschaftsspiel.“
Im Spiegel kurz vor Beginn der Reformkatastrophe 1995 steht es jedoch so:
Walser: Ich kenne keinen Schriftsteller, der lieber nach seinen politischen Auftritten beurteilt werden möchte als nach seinen Romanen. Die Forderung, daß bei einem Schriftsteller die Weltveränderungsbotschaft dabeisein müsse, ist eher eine Art von Gesellschaftsspiel. (Spiegel 4.9.1995)
Das „Treffen an Goethes Geburtstag“ fand dann in Walsers Wohnort mit dem reformresistenten Namen Nußdorf statt, der nun reformlogisch „Nuusdorf“ auszusprechen wäre. Hier haben die nichtsnutzigen Politiker ihr Weltveränderungs-Gesellschaftsspiel nicht zuende zu spielen gewagt.
Dieses Treffen im August 1995 verdankte sich weniger einem aktuellen Anlass als einer alten Verabredung zwischen uns. Mein erster Besuch in Nußdorf am Bodensee, die erste persönliche Begegnung mit Walser, hatte genau zehn Jahre zuvor stattgefunden... ( spiegel.de 24.3.2017)
Man kann nun einwenden, daß hier sichtbar wird, wie harmlos das ganze „Reförmchen“ sei. Gerade das penetrante Dass-Deutsch zeigt aber, wie sinnlos dieser herostratische Anschlag auf die seit 600, 400 und 200 Jahren gewachsene Rechtschreibung war, in dem eine Handvoll Wichtigtuer und Politkasper hundert Millionen Deutschsprachige am Nasenring mitgezogen haben. Jetzt soll niemand mehr an die gute Tradition erinnert werden.

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Sigmar Salzburg
21.02.2017 21.46
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Zeitzeugen des Hungerwinters 1946/47

Und dann brach über Europa einer der strengsten Winter des 20. Jahrhunderts herein. Zwischen November 1946 und März 1947 sanken die Temperaturen auf bis zu minus 20 Grad. Die Elbe war komplett vereist, der Rhein auf einer Länge von 60 Kilometern. Damit war die Binnenschifffahrt lahmgelegt – die Versorgung mit Rohstoffen und Nahrung kollabierte.

Erst kommt das Fressen, dann die Moral

„Jeder besaß das nackte Leben und außerdem, was ihm gerade unter die Hände geriet. Kohlen, Holz, Baumaterialien. Jeder hätte mit Recht jeden des Diebstahls bezichtigen können. Wer in einer zerstörten Großstadt nicht erfror, musste sein Holz oder seine Kohlen gestohlen haben, und wer nicht verhungerte, musste auf irgendeine gesetzwidrige Weise sich Nahrung verschafft oder verschafft haben lassen.“

So beschrieb der aus Köln stammende Schriftsteller Heinrich Böll den Alltag im zweiten Nachkriegswinter: die Deutschen als „Gesellschaft von Besitzlosen und potenziellen Dieben“ im täglichen Überlebenskampf.

spiegel.de 20.2.2017

So hat es Heinrich Böll (1917-1985) natürlich nicht beschrieben. Er verwendete entweder die bewährte Duden-Rechtschreibung von 1901 oder die ß-lose, wie sie vielfach bei Lateinschrift üblich war.

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Sigmar Salzburg
05.02.2017 06.53
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Selbsterkenntnis!

Die Mitarbeiter im Krisenstab des Kanzleramts sind aufgewühlt. Sie haben ein Video vor sich, mit einem Mann in Unterhemd und Hose, er hat dunkle Ringe unter den Augen. Er hält ein Pappschild vor dem Bauch, auf dem steht: „Gefangener der R.A.F.“ Der Mann ist Hanns Martin Schleyer, Arbeitgeberpräsident, entführt von der Roten Armee Fraktion (RAF).


Dieser Artikel ist aus dem SPIEGEL
Heft 1/2017
70 Jahre SPIEGEL
Wut kann man sich erarbeiten




„Der Mann auf dem Bildschirm wirkte wie in Trance“, schreibt der SPIEGEL in seiner Titelgeschichte vom 12. September 1977. „Mit schleppenden, anscheinend von Drogen gehemmten Bewegungen blätterte (Schleyer -Red.) in der 'Stuttgarter Zeitung' und las mit erschöpfter Stimme außenpolitische Nachrichten vor. Er schien unverletzt, und auch Spuren von Misshandlungen waren nicht zu erkennen, aber im verfallenen Gesicht spiegelte sich das ganze Elend des Gefangenen.“ Der damalige CDU-Chef Helmut Kohl wird an jenem Tag sagen, es sei das Erschütterndste gewesen, was er je in seinem Leben gesehen habe.
Eine Geisel in ihrem Unglück, vorgeführt als Machtdemonstration: Man wird das später in noch viel grausamerem Maße bei den Terroristen des „Islamischen Staats“ erleben. Damals, im Deutschen Herbst, wirkt es wie ein Schock, es erschüttert die Bundesrepublik zutiefst.

spiegel.de 30.12.2016
Spiegel 12.9.1977

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Sigmar Salzburg
09.01.2017 13.38
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Eine sonderbare „Abschrift“ bei SPON

Das erste Urteil: Todesstrafe. Das zweite: Todesstrafe. Das dritte: Todesstrafe.
„Mir blieb die Luft weg“, erinnert sich Jörn-Ulrich Brödel und die Fassungslosigkeit lässt seine Stimme noch Jahrzehnte später beben...

14. September 1950, Urteilsverkündung gegen 15 Angeklagte vor dem sowjetischen Militärtribunal in Weimar. Alles war perfekt arrangiert am Ende dieses Willkürprozesses ohne Verteidiger...

Nur zwei Stühle neben ihm war soeben sein Freund Hans-Joachim Näther zum Tode verurteilt worden...

Jahrzehntelang wusste er nicht, ob seine Freunde noch lebten. Erst nach dem Zerfall der Sowjetunion gab es die traurige Gewissheit, bestätigt durch Moskauer Archivbelege: Alle Todesurteile waren ausgeführt worden. Deshalb kramt Brödel jetzt aus einem Ordner eine eng bedruckte Seite hervor: Es ist die Abschrift des letzten Flugblattentwurfs der Widerstandsgruppe, verfasst im Februar 1950. Eindringlich wird darin die antiamerikanische Hass-Propaganda der DDR kritisiert.

„Versteht ihr das nicht? Hassen dürft ihr! Hassen müsst ihr! Hassen ist euch eine nationale Aufgabe geworden. …Wie gro ß artig die Idee, den Hass gener ö s in eine Richtung lenken zu wollen. …Mit Hass begann es schon einmal. Das Resultat war der Krieg von vorgestern, die Toten von gestern.“

Brödel ist sicher: Dies sind Näthers Worte, auch wenn sich das nicht mehr eindeutig nachweisen lässt. Stil und Duktus passten, sagt er. Für ihn ist der Text ein Vermächtnis seines Freundes. Und eine Warnung an die Gegenwart.

spiegel.de/einestages 9.1.2017

Gibt die „Abschrift“ das Original wieder? Von wann ist sie? 1950? 1996? Das Heyse ss/ß-System deutet auf 1996. Das Original könnte 1950 in Normaldeutsch, in ß-freier Schreibung oder Großschrift verfaßt gewesen sein. Auch die wohl bewußt angedeuteten Leerschritte geben zu denken.

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Sigmar Salzburg
04.01.2017 09.34
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Die Kaffee-Kantate von Johann Sebastian Bach ...

... wurde vermutlich um 1735 in Leipzig im Zimmermannschen Kaffeehaus durch Bach selbst uraufgeführt. Das Gebäude wurde 1943 zerstört.

Bei der Suche nach dem Text kann man auf die schweizerische Rezension des Büchleins „Ey, wie schmeckt der Coffee süße“ stoßen, die es ß-los beschreibt, aber die Verse in der reformierten deutschen Rechtschreibung wiedergibt. Die Ausgabe der Bachgesellschaft von 1879 verwendete den ß-freien Antiqua-Stich.

Zum Glück kann man in wikisource die Original-Dichtung von Christian Friedrich Henrici („Picander“) finden und feststellen, daß auch er den seit 600 Jahren bewährten ß-Gebrauch (allerdings nach Gehör) gepflegt hat, der nun von den kulturbanausischen Kultusministern beschnitten wurde. Die letzten beiden Verse finden sich nur in Bachs Kantate und können in der Handschrift des Komponisten eingesehen werden:

9. Recitativo

Nun geht und sucht der alte Schlendrian,
Wie er vor seine Tochter Ließgen
Bald einen Mann verschaffen kann;
Doch, Ließgen streuet heimlich aus:
Kein Freier komm mir in das Hauß,
Er hab es mir denn selbst versprochen
Und rück es auch der Ehestiftung ein,
Daß mir erlaubet möge sein,
Den Coffe, wenn ich will, zu kochen.
Jeder kann sich überzeugen, daß auch Bach keine „dass“ geschrieben hat. Die alles durchdringende Heyse-ss-Regel ist ein „Hattrick“ – der „Geßlerhut“, um die „Reform“ überall sichtbar durchzusetzen.

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Sigmar Salzburg
16.10.2016 05.40
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Hauptmann von Köpenick

Der Schuster Wilhelm Voigt verkleidete sich 1906 als Hauptmann, besetzte das Rathaus von Köpenick und türmte mit der Stadtkasse. Preußens Armee: blamiert. Der dreiste Gauner: über Nacht ein Medienstar, weltweit...

In seiner 1909 veröffentlichten Autobiografie versuchte sich Voigt eine weiße Weste zu verpassen und erklärte, der Finanzwart habe ihn gebeten, das Geld mitzunehmen: „Ich war ganz erstaunt darüber, denn ich hatte mit keinem Worte und mit keiner Silbe geäußert, dass ich die Kasse übernehmen wollte. Sie wäre ohne diese Übergabe ruhig in Köpenick geblieben.“ Dass diese Behauptung nicht stimmte, konnte der Historiker Winfried Löschburg in seinem 1978 erschienenen Buch „Ohne Glanz und Gloria“ anhand offizieller Dokumente nachweisen.

spiegel.de/einestages 14.10.2016

Daß das „dass“ falsch ist, kann man nachlesen: „Wie ich Hauptmann von Köpenick wurde: Mein Lebensbild von Wilhelm Voigt“ Hofenberger Sonderausgabe und gutenberg.spiegel.de. Seltsamerweise zeigt Google den Spiegel-Artikel auch noch mit richtigem „daß“ an.

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Sigmar Salzburg
01.09.2016 12.03
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Ein Gedicht der 13jährigen Angela Kasner/Merkel?

Seit einiger Zeit geistert ein angebliches Jugendgedicht Angela Merkels durchs Internet, das in der Zeitschrift des Kommunistischen Jugendverbandes 1967 abgedruckt gewesen sein soll:

Revolution von Oben

Ernst Thälmann, schreite du voran,
ich lieb‘ den Sozialismus,
drum steh ich hier nun meinen Mann,
weil Revanchismus weg muss.

Schon lange will das rote Heer
den Feind eliminieren.
Ich brauch‘ hierfür kein Schießgewehr –
ich werd‘ ihn infiltrieren!

Ich werd Chef der BRD,
– der Klassenfeind wird’s hassen! –
und folg‘ dem Plan der SED,
sie pleitegeh’n zu lassen!“

Angela Merkel


Veröffentlicht [angeblich] in der Zeitschrift „Frösi“, September 1967
(wieder entdeckt von P.Miehlke im „Eulenspiegel“ 4/12)
alles-schallundrauch Febr. 16

Der Kenner sieht natürlich sofort, daß die Fälschung aus der Zeit nach 1996 stammt wegen „muss“/„Schießgewehr“ und sogar nach 2006 wegen „pleitegehen“. Der Name „Merkel“ war 1967 nicht voraussehbar. Dagegen ist die Gendrifizierung „ich stehe meine Frau“ auch heute noch unüblich und wurde gemieden. Der Beitrag ist wohl tatsächlich als Satire gemeint gewesen.

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Sigmar Salzburg
29.08.2016 12.31
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„Die Erde wächst nicht mit“

Dieses Buch Martin Neuffers wurde bei uns hier und da schon erwähnt. Nicolaus Fest zitiert daraus in seiner neuesten Aussendung, allerdings konvertiert in das Reform-Dass-Deutsch, das 1982 so gut wie unbekannt war – siehe auch die Kurzfassung bei Spiegel.de 19.4.82. Hat Fest den Text aus einer unsicheren Quelle abgerufen oder hatte er einen Korrektur-Automaten eingeschaltet?:

Martin Neuffer, einst NDR-Intendant und Oberstadtdirektor von Hannover, veröffentlichte 1982 unter dem Titel „Die Erde wächst nicht mit“ seine Gedanken zur absehbaren Überbevölkerung und Migration. Darin finden sich bemerkenswerte Sätze:

– „Die reichen Länder (…) werden Minenfelder legen, Todeszäune und Hundelaufgehege bauen. Die DDR wird endlich eine lukrative Exportindustrie in Grenzsicherungssystemen entwickeln können.“

– „In Wirklichkeit handelt es sich (bei der Einwanderung kulturfremder Menschen) gar nicht um Einwanderung, sondern um eine Art friedlicher Landnahme.“

– „Alles deutet darauf hin, dass solche Wanderungen insgesamt weit mehr Probleme schaffen, als sie lösen – und das nicht nur vorübergehend, sondern über lange geschichtliche Zeiträume.“

– „Andererseits führt die gutgemeinte Integrationspolitik der Bundesrepublik zu oft untragbaren Belastungen für deutsche Kinder und Lehrer.“

– „Politische Auseinandersetzungen radikaler Ausländergruppen, besonders der Türken, führen zu zusätzlichen Krawallen und zur Beeinträchtigung der Sicherheit und des Friedens auf den Straßen und Plätzen unserer Städte. Die Gruppen exportieren die heimischen Konflikte nach Deutschland und tragen sie hier mit aller Rücksichtslosigkeit aus. Sie wenden sich dabei immer stärker und immer radikaler auch gegen die deutsche Polizei.“

– „Die schwerwiegendsten Probleme sind bei den Türken entstanden. (…) Die Verlagerung des türkischen Bevölkerungswachstums in die Bundesrepublik ist (…) ein gemeingefährlicher Unfug.“

– „Die Gefahr, dass alle Integrationsbemühungen völlig illusorisch werden und dass sich zugleich eine Art türkisch-islamisches Subproletariat bildet, liegt auf der Hand.“

– Das bedeutet, dass auch das Asylrecht neu geregelt werden muss. (…) Es ist eine Illusion zu glauben, die Bundesrepublik könne in dieser Lage die Grenzen für alle Asylanten der Erde weit offen halten.“
Neuffer galt innerhalb der SPD als links. Und auch der SPIEGEL unter seinem damaligen „Im-Zweifel-links“-Herausgeber Rudolf Augstein hatte mit dem Abdruck dieser Analyse offensichtlich keinerlei Probleme.

nicolaus-fest.de 29.8.2016

P.S.: Auch der erste Teil des Festschen Textes ist lesenswert:

Wer auf die großen Projekte der letzten Jahrzehnte schaut, findet überall den Einfluß dieses sozialwissenschaftlichen Optimierungswahns. Ob Rechtschreib- und Bildungsreform, ob Vegetarismus, Windkraft, Umweltschutz, Inklusion und Gendertum, ob Feinstaub oder das indoktrinäre Gerede von Deutschland als einem Einwanderungsland – immer ging es um angebliche Verbesserungen der Gesellschaft ...

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Sigmar Salzburg
07.06.2016 12.06
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Aus Fritz Walters Erinnerungen an Ernst Willimowski

Es waren magische Momente: Bei der WM 1938 traf Ernst Willimowski viermal für Polen gegen Brasilien. Bald darauf spielte er für Deutschland – und trug unter Sepp Herberger das Trikot mit dem Hakenkreuz. Von Diethelm Blecking und Daniel Huhn

Wieder geriet Willimowski ins Blickfeld von Sepp Herberger und debütierte 1941 in der deutschen Nationalmannschaft gegen Rumänien. „Er hatte keine Nerven, war eiskalt“, schrieb Mitspieler Fritz Walter in seiner Autobiografie, „für mich der größte aller Torjäger, ein Wunder im Ausnutzen von Chancen. Er erzielte mehr Tore, als er Chancen hatte.“

Fritz Walter erinnert sich ebenso an den „Willimowski der dritten Halbzeit“ und widmete ihm ein ganzes Kapitel unter dem Titel „Schlitzohrs lustige Streiche“. Nach dem Spiel Deutschland-Schweiz 1942 gelang es den Mannschaftskameraden nur mit Mühe, den lebensfrohen Wunderstürmer zum Frühstück zu holen: „Alles Rütteln und Schütteln blieb zwecklos. Als wir ihm die Bettdecke wegzogen, sahen wir, dass er noch Hemd und Krawatte anhatte. Schlitzohr musste aus Freude über seine vier Tore einen Tropfen mehr getrunken haben, als ihm guttat!“

spiegel.de/einestages 6.6.2016

Fritz Walters Veröffentlichungen enden 1968.

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Sigmar Salzburg
03.02.2016 07.12
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Ass-History

Wenige Jahre nach der Sputnik-Mission und Juri Gagarins Erstflug schrieb die Sowjetunion 1966 erneut Raumfahrtgeschichte. Eine Sonde landete weich auf der narbigen Oberfläche des Mondes. Vorangegangen war eine schmerzhafte Serie von Misserfolgen.

Das Neue Deutschland zur Landung
Bild: Staatsbibliothek Berlin

„Zum ersten Male ist es gelungen, ein Gebilde von Menschenhand, einen Kundschafter menschlichen Erkenntnisdrangs nach wohlberechnetem Flug durch das Weltall sicher auf den Mond zu bringen. Es war das Land Lenins, dass diese kolumbische Leistung vollbrachte.“ So verkündete die wichtigste Tageszeitung der DDR, das Neue Deutschland, am 4. Februar 1966 die erste weiche Landung eines Raumfahrzeugs auf dem Mond. "Gewiß, neue und noch kühnere Taten werden folgen. Doch in den Geschichtsbüchern der Zukunft wird zu lesen sein: Am 3. Februar 1966 hat die Sowjetunion einen wichtigen Pfeiler zu der Brücke gesetzt, die den ersten Menschen sicher zum Monde trug. Wir sind glücklich, mit dem Land in engster Freundschaft verbunden zu sein, dass solche Leistungen vollbringt.“
heise.de 3.2.2016

Im beigegebenen Faksimile ist beide Male ein richtiges „das“ zu lesen, das anscheinend übereifrig linientreu und falsch durch ein „dass“ der Ass-Reform ersetzt wurde.

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