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Forum > Beispielsammlung über Sinn und Unsinn
Politisch korrekte Sprache
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Sigmar Salzburg
24.05.2018 08.03
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Der als Antifaschismus getarnte Faschismus

taz 2005: Autorin Bettina Pfeil widmet sich der Geschichte seiner [Shylocks] fast unbekannten Nachfahren, vor allem ihrem dramatischstem Kapitel: der Shoa... Das Schmählied, das eine Venezianerin singt – genauso, wie es ihr als Kind hinterherkrakeelt wurde. Die Geschichte des Barbesitzers, der noch vor dem Inkrafttreten der Rassegesetze „Zutritt für Hunde und Juden verboten“ an den Eingang schrieb...
taz.de 20.4.2005

Die Volksverhetzung lebt auch in Deutschland wieder auf, jetzt getarnt als Antifaschismus, in der undefinierten Beschilderung „Kein Ort für Neonazis“ (AfD eingeschlossen?) von der Amadeu/Kahane-Stiftung, als erpreßtes Bewirtungs- und Vermietungsverbot für AfD-Versammlungen und jetzt als symbolisches Zugreiseverbot vom „Künstler“-Kollektiv Zentrum für politische Schönheit – das schon früher auch im linkslastigen „Humanistischen Pressedienst“ so gepriesen wurde, daß die Bundeskanzlerin aus Angst „vor unschönen Bildern“ einige Wochen später die Grenzen öffnen ließ.


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Sigmar Salzburg
19.05.2018 13.28
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Nachtrag zu „Focus“

Die Volksverblödung durch das „Fakten, Fakten, Fakten“-Blatt geht weiter:

Nach Islam-Hetze von AfD-Chefin:
Muslima erklärt, wie sie deutschen Wohlstand sichert

Weidels Äußerungen zeugt für die [islamische] Unternehmerin [und „Hessin“ Sara Naggar] vor allem von Unwissenheit: „Wenn sie sich mit der Geschichte Deutschlands auskennen würde, wüsste sie, dass die Muslime Deutschland mit aufgebaut haben,“ erklärt sie.
focus.de 18.5.2018
Ich kann Frau Naggar versichern, daß ich zwischen 1955 und 1965 viele deutsche Städte gesehen habe, die alle bestens (wieder)aufgebaut waren. Helmut Kohl wollte 1982 vorteilhaft die Hälfte der seit Anfang 1962 eingeströmten 1,5 Millionen türkischen Gastarbeiter nach Hause schicken. Das wurde wohl vergessen, als die Wiedervereinigung überraschend möglich wurde und Kohl sich ebenso überraschend islamisch versippt fand.

Frau Naggar hat naturgemäß keine Ahnung, sollte damit aber nicht noch die Islamisierungs-Lobby bedienen. Michael Klonovski hat die Zeit auch nicht miterlebt, aber er hat sich über diese Geschichte Deutschlands gründlich belesen.

Nebenbei: Ihr islamischer Verhüllungsschlabberlook gehört auch nicht zu Deutschland.

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Sigmar Salzburg
19.05.2018 10.32
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Schäuble rügt das korrekte Nennen von Tatsachen

Focus gebraucht wieder das Wort „hetzen“ und hetzt damit gegen unbestreitbare Tatsachenfeststellungen der AfD-Abgeordneten Weidel:

Weidel hetzt gegen „Kopftuchmädchen“ – Buh-Rufe und Rüffel von Schäuble
9.01 Uhr: ... Zunächst spricht Alice Weidel für die AfD-Fraktion. ... An die Adresse der Bundesregierung sagt Weidel: „Sie wollen Ihr eigenes Volk zusammenstellen.“ ...
9.08 Uhr: „Burkas, Kopftuchmädchen und alimentierte Messermänner“ würden im Lande bestimmen, wo es langgeht, so Weidel. Empörung in allen Fraktionen – außer der AfD. „Dieses Land wird von Idioten regiert“, schließt Weidel. Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble rüffelt die AfD-Fraktionsvorsitzende: „Sie haben in Ihrer Rede die Formulierung 'Kopftuchmädchen' verwendet. Damit diskriminieren Sie alle Mädchen, die ein Kopftuch tragen“, betont er.
focus.de 16.5.2016
Alice Weidel hatte wörtlich gesagt:
„Doch, ich kann Ihnen sagen, Burkas, Kopftuchmädchen und alimentierte Messer-Männer und sonstige Taugenichtse werden unseren Wohlstand, das Wirtschaftswachstum und vor allem den Sozialstaat nicht sichern.“
Die Frauen werden hier nicht diskriminiert, sondern vielmehr als Objekte oder Opfer der islamischen Religionsdressur kenntlich gemacht. Sie sollen ihre Unterwerfung unter die Religion dauerhaft spüren und verinnerlichen, sich ohne Tuch „gottlos“ vorkommen, als Ehefrau dem Manne untertan sein und wieder „Kopftuchmädchen“ produzieren. Zugleich erwartet man von ihnen das Reklamelaufen für den Islam – mit erleichterter Kontrolle ihres öffentlichen Verhaltens durch ihre Glaubens„brüder“. Und wenn sie nicht spuren, droht Ehrenmord.

Daß sie damit nicht voll einsatzfähige, integrierte Mitglieder unseres Gemeinwesens werden, sondern eher Islam-U-Boote, ist unbestreitbar. Obwohl die Mädchen eigentlich erst mit der Pubertät ihr Haar verhüllen sollen, legen viele Imame und Eltern Wert darauf, daß schon Vierjährige das Kopftuch tragen, damit sie es als Körperteil empfinden und bei seinem Fehlen Schamgefühl entwickeln. Die frühkindliche Prägung eines ähnlichen Tabus hat ein Soziologe für einen afrikanischen Negerstamm beschrieben: Dort gilt der weibliche Hintern als Schamteil, und wenn die Frauen nackt überrascht werden, werfen sie sich auf den Rücken. Die Burka ist nun die absurde Überspitzung solch ethnoreligiöser Scham- und Unterwerfungsdressur, die keinesfalls nach Europa gehört.

Aus Kiel wurde mir berichtet, daß dort sogar Schülerinnen mit Burka im Bus fahren und sorgsam Abstand zu Ungläubigen halten. Bei genügender Anzahl von Kopftuchmädchen ist auch auf dem Schulhof keine Integration erkennbar, sondern sie bleiben unter sich und reden selbstausgegrenzt in ihrer Sprache miteinander.

Wenn der nun etwas senile Inzuchtsverhinderer und einstige Spendenkofferträger Schäuble trotz dieser Tatsachen aus Haß gegen die AfD die Abgeordnete Weidel mit einer Rüge überzieht, so sei ihm gesagt: Nicht Weidel diskriminiert die „Kopftuchmädchen“, sondern eine unsinnige religiöse Lebensdiktatur tut alles, um ihre erwünschte Ausgrenzung sichtbar zu machen und aufrechtzuerhalten.


PS. Adorján F. Kovács hat in freiewelt.net 17.5.2018 noch auf andere Aspekte zum Thema hingewiesen.

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Sigmar Salzburg
18.05.2018 09.43
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„Correctiv“ für politisch korrekte Berichterstattung

Die Gesellschaft für deutsche Sprache hatte festgestellt, daß „Mohammed“ in Bremen inzwischen der häufigste Jungenname für Neugeborene sei. Aber erst, als die „Junge Freiheit“ das aufgriff, trat die Gruppe „Correctiv“ – auch für Maas-mäßige „Hass- und Fake-News“-Kontrolle bei Facebook aktiv – in Aktion und lieferte einen „Faktencheck“. Es gelang ihr aber nicht nur nicht, diese Behauptung zu widerlegen, sondern sie deckte unfreiwillig auf, daß die Bremer Standesämter verschleiernd zählen, indem sie jede Schreibvariante getrennt aufführen:

Echtjetzt

Faktencheck: Ist Mohammed der beliebteste Vorname in Bremen?

Die Standesämter Bremen und die Gesellschaft für deutsche Sprache kommen zu abweichenden Ergebnissen bei den beliebtesten Vornamen für Neugeborene.
Die Seite „jungefreiheit.de” schreibt, Mohammed sei der beliebteste Jungenvorname 2017 in Bremen. Die Innenbehörde Bremen widerspricht. Wer hat recht?
„In Bremen hat erstmals ein arabischer Name die Spitzenposition auf der Rangliste der beliebtesten Vornamen erobert. Mohammed war 2017 zusammen mit Leon der am häufigsten ausgesuchte Name in dem Bundesland”, schreibt die Seite „jungefreiheit.de” und beruft sich auf Zahlen der Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS). Die Innenbehörde Bremen erklärt dagegen auf Nachfrage von EchtJetzt: „Mohamed war in 2017 nicht der beliebteste Vorname für Jungen in Bremen.

Wie kommt es zu den unterschiedlichen Aussagen – und welche stimmt?

83 Mal – so oft wurde im Jahr 2017 Mohammed in Bremen als Name für Jungen vergeben. Ob der Name an erster Stelle steht, oder nur Zweit- oder Drittname ist, macht in der Auswertung der Gesellschaft für deutsche Sprache keinen Unterschied. Insgesamt kamen in Bremen im letzten Jahr 5317 Jungen zur Welt. Für ihre Berechnungen der beliebtesten Vornamen im Bundesland Bremen zieht die Gesellschaft für deutsche Sprache die Daten aus drei Standesämtern zusammen: Bremerhaven, Bremen-Nord und Bremen-Mitte. Das Ergebnis: Mohammed landete, genau wie Leon, mit 83 Mal, auf dem ersten Platz.

Bei der Innenbehörde Bremen kommt man jedoch zu anderen Ergebnissen. „In den Standesämtern Bremerhaven, Bremen-Nord und Bremen-Mitte befindet sich der Name Mohamed oder Varianten des Namens nicht unter den Top 25”, schreibt Nesrin Kök-Evcil von der Innenbehörde Bremen. Stattdessen fänden sich dort auf dem jeweils ersten Platz der drei Standesämter die Namen Ben (Bremerhaven), Paul (Bremen-Nord) und Leon (Bremen-Mitte).

Der Grund ist eine andere Zählweise der Namen. „In den Standesämtern erfolgt die Namensauswertung nach der exakten Schreibweise”, erklärt Kök-Evcil von der Inne[n]behörde.

Die Gesellschaft für deutsche Sprache berücksichtigt dagegen auch den „phonetischen Aspekt”. „Lautet ein Name gleich, wird er zusammengefasst”, sagt Frauke Rüdenbusch von der Gesellschaft für deutsche Sprache. In dieser Form untersuche man die Vornamen schon seit Beginn der Auswertung. „Sophie und Sofie sind für uns ein Name”, nennt Rüdenbusch als Beispiel. Genauso verfahre man deshalb auch mit dem Namen Mohammed. Insgesamt sieben Varianten des Namen fasse man für die Auswertung zusammen. Das seien die Varianten: Mohammed, Mohamed, Muhammed, Muhamed, Mohammad, Mohamad und Muhammet.

correctiv.org 11.5.2018
Das ist natürlich sinnvoll, besonders, da es sich um Übertragungen aus der vokallosen arabischen Schrift oder den Dialekten verschiedener Ethnien handelt. Auch das Verdopplungszeichen (Taschdid ّ _ ) wird im Original meist nicht gesetzt. In Wirklichkeit geht es aber nicht um Orthographie, sondern um das Bekenntnis, das dahinter steht. Umgekehrt würde niemand behaupten wollen, hinter den unzähligen Transkriptionsvarianten des Namens Qaddhāfī (قذافي ) stünden ebensoviele verschiedene Personen.

Übrigens lt. Wikipedia: Förderer von Correctiv sind neben der Brost-Stiftung ... u. a. die Rudolf Augstein Stiftung, die Bundeszentrale für politische Bildung [unter dem Innenministerium] und Google. Nach einem Bericht des Handelsblatts erhielt Correctiv 2017 eine Spende der Open Society Foundations des US-Milliardärs George Soros von über 100.000 €. Gefördert werden soll der Kampf gegen sogenannte Fake News.

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Sigmar Salzburg
04.05.2018 05.50
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Die „politisch korrekte Sprache“ ...

... soll Wörter auszumerzen, damit bestimmte Dinge nicht mehr gesagt und schließlich auch nicht mehr gedacht werden können. George Orwell hat das in seiner Dystopie „1984“ eindringlich dargestellt. Ergänzt wird diese Gehirnwäsche durch die genau entgegengesetzte Taktik, ständig Gedankenverbindungen zwischen Erscheinungen herzustellen, die nichts miteinander zu tun haben. Eine beliebte Denkfigur ist es, den Gegnern der islamischen Invasion genau denselben halsabschneiderischen Geist zu unterstellen, der die wortgetreuen Nachfolger Mohammeds im „Islamischen Staat“ beflügelt. Ein perfider Vertreter dieser Demagogie ist Raed Saleh, laut Wikipedia bekennender Moslem:

Berliner SPD-Fraktionschef Raed Saleh sagt: Die Islamhasser von heute sind die Antisemiten von morgen

Wenn sich die AfD jetzt als großer Beschützer der jüdischen Mitbürger aufspielt, zeitgleich aber einen revisionistischen Scharfmacher wie Björn Höcke in ihren Reihen duldet, dann ist das verlogen. Wenn die Dresdner Pegida-Marschierer angeblich das christlich-jüdische Abendland verteidigen wollen, auf ihrer Demo aber nationalsozialistische Konzentrationslager verherrlicht werden, dann ist das verlogen. Es ist verlogen, heuchlerisch und gefährlich.

Deswegen sage ich ganz klar: Die Islamhasser von heute sind die Antisemiten von morgen. Durchschaut haben das als Erste unsere jüdischen Mitbürger, was ich immer wieder in Gesprächen höre. Wir dürfen dieses falsche Spiel nicht mitmachen. Genauso wenig dürfen wir Antisemitismus unter Flüchtlingen dulden. Bei uns gilt: Null-Toleranz gegenüber den Intoleranten – wer offen gegen Juden, Homosexuelle, Ausländer, gegen Moslems oder die Angehörigen anderer Religionen hetzt, der bekommt die Härte des Gesetzes zu spüren. Und zwar – hoffentlich – massiv.

tagesspiegel.de 30.4.2018
SPD-Fraktionschef mißachtet anscheinend auch bewußt die Unterlassungserklärungen, die Akif Pirinçci wegen der heimtückischen Umfälschung seiner einzigen Rede bei Pegida in der Lügenpresse erzwungen hat. – Mit Saleh haben die Kanzler Schmidt und Kohl 1982 offensichtlich ein kleines smartes Islam-U-Boot ins Land gelassen, gerade als sie die Fehlentwicklung erkannten, aber nicht imstande waren, ihre richtigen Gedanken auch umzusetzen.

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Sigmar Salzburg
19.04.2018 18.53
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Ausrottungsphantasien eines „Gut Deutschen“

Ein Gastwirt im hessischen Heuchelheim bei Gießen kündigte auf diese Weise einen Vertrag mit AfD-Mitgliedern. Man sieht, daß die fünfzigjährige Antifa-Gehirnwäsche irreparable Schäden verursacht hat, selbst wenn der Typ sich als konservativ ansieht:

Kündigung von den von Ihnen
reservierten Räumlichkeiten

Sehr geehrter Herr XXX
wie Ihnen mitgeteilt werden wir in unseren Räumen keine Veranstaltungen von radikalen Parteien wie der AfD dulden!

Sie haben uns erst auf Anfrage mitgeteilt, dass es sich um die AfD handelt! Solange diese Partei ekelerregende Menschen wie von Storch und Höcke beheimatet, solange muss jeder „Gute Deutsche“ dafür sorgen, dass diese Nazi-Weisheiten nicht unter die Menschen gebracht wird! Diese Partei schadet unserem Land im Ausland und unseren Kindern! Es ist ein Virus, der hoffentlich bald völlig ausgerottet ist! Herr XXX, bei Ihnen tut es mir Leid zu hören, dass Sie SPD-Mitglied waren! Ich glaube ein Willy Brandt hat mit Höcke nichts gemeinsam!

Der eine ist ein Friedensstifter gewesen, der andere ein „Bombenleger“ mit dem Worte. Wenn Sie Kinder oder Enkel haben, ersparen Sie denen eine Welt mit so bösen Kreaturen!
Mit freundlichen Grüßen

XY
11.4.18
Heuchelheim
Wie man sieht, ist der altparteilich erpreßte Blödsinn des „Leid tuns“ beim Schreiber immer noch fest verinnerlicht, obwohl längst zurückgenommen. – Deutschland ist wieder gespalten, nicht nur orthographisch, sondern vor allem wegen der „Zuwanderung“. Eine echte Demokratie muß alle Standpunkte zwischen „keiner darf rein“ und „jeder darf rein“ zulassen. Daß die indoktrinierten Gutmenschen nur die letzte Meinung tolerieren, zeigt wie krank unsere Demokratie ist.

1982 gab es in der SPD Willy Brandts und Helmut Schmidts noch eine freie Diskussion, wie das eben zitierte Buch Martin Neuffers beweist.

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Sigmar Salzburg
18.04.2018 19.07
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Politische Korrektheit

Die noch in deutscher Kulturrechtschreibung erscheinende „Junge Freiheit“ schreibt:

Zuckowski beklagt „Maulkorb“ wegen gendersensibler Sprache

HAMBURG. Der Liedermacher Rolf Zuckowski hat den Gebrauch von gendersensibler Sprache an Bildungseinrichtungen kritisiert. „Ich bin jetzt 70 Jahre alt und sorge mich um die Zukunft meiner Lieder“, sagte Zuckowski im Interview mit der Zeit. Er befürchtet, wegen der gendersensiblen Sprache an Schulen und Kindergärten könnten seine Lieder aus diesen Einrichtungen bald verschwinden.

„An Schulen verändert sich die Sprache gerade stark: Man spricht vielerorts nur noch gegendert, sagt ‘Schülerinnen und Schüler’, ‚Lehrerinnen und Lehrer’.“ Man könne Kindern nur noch schwer erklären, warum Liedersprache anders klinge.

Gehören bei „Freunden“ die Mädchen dazu?

In einem Geburtstagslied Zuckowskis heißt es etwa: „Alle deine Freunde freuen sich mit dir“. Dazu Zuckowksi: „In den Schulen könnte man bald fragen: ‘Freunde? Sind da die Mädchen nicht drin?’“ Er könne seine Lieder „nicht ändern in die Sprache, die man in der Schulszene nun benutzt“.

Manche Verse könnten heute nicht mehr entstehen. „Ich würde eine Art Maulkorb spüren“, klagte der Künstler, der mit rund 20 Millionen verkaufter CDs einer der beliebtesten Kinderliederinterpreten Deutschlands ist. (tb)

jungefreiheit.de 18.4.2018

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Sigmar Salzburg
18.04.2018 04.23
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Correctness verhindert Correctnessdiskussion

Nach umstrittenem Tweet
MDR sagt Sendung zu „politischer Korrektheit“ ab

Der MDR Sachsen wollte über Sprachtabus diskutieren – und löste vorab mit einer provokativen Frage Kritik aus. Zwei Gäste sagten ihre Teilnahme ab. Nun wurde die Radiosendung gestrichen.


Die Diskussion hätte am Dienstagabend um 20 Uhr beginnen sollen. Eingeladen hatte der MDR Sachsen, er wollte eigenen Angaben zufolge mit vier Gästen darüber sprechen, warum „politische Korrektheit“ zur „Kampfzone“ geworden ist, es sollte um „moralische Normen und Tabus in der Sprache und deren Verletzung“ gehen. Doch so weit kam es nicht: Der Sender sagte die Ausgabe der Radiosendung „Dienstags direkt“ ab.

Hintergrund ist massive Kritik, die der MDR Sachsen mit seiner Programmankündigung für die Diskussionsrunde ausgelöst hatte. Via Twitter fragte die Redaktion: „Darf man heute noch 'Neger' sagen?“

Darüber hätten die Rechtspopulistin Frauke Petry und der konservative Publizist Peter Hahne mit der Linken-Politikerin Kerstin Köditz und dem Soziologen Robert Feustel diskutieren sollen. Nach dem Ankündigungstweet sagten Köditz und Feustel ihre Teilnahme an der Sendung allerdings ab.
[...]
Bereits zuvor hatte der MDR Sachsen bei Twitter um Entschuldigung für „die rhetorisch gemeinte Einstiegsfrage unseres Tweets“ gebeten. „Wir haben mit der Überspitzung die Gefühle vieler verletzt.“

spiegel.de 18.4.2018

Man wollte auch Frau Petry gegen ihre ehemalige Partei aus dem Nichts holen. Es geschieht nichts ohne Absicht. Siehe auch dies.

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Sigmar Salzburg
05.04.2018 09.29
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Die Segenswirkung der Beschneidung ...

... von Geschlechtsteilen der Kinder und Jugendlichen ist ein verbreiteter Aberglaube, der meist religiös begründet wird. Aus Afrika und dem moslemischen Teil Asiens kommt die besonders widerwärtige Sitte der Beschneidung von Mädchen. Menschenrechtsorganisationen laufen Sturm dagegen...

Doch für den muslimischen Londoner Bürgermeister Sadiq Khan ist das »Hate Speech«... Die Frage einer ehemaligen Muslima pakistanischer Abstammung, ob das britische Gesetz mit voller Kraft zur Geltung komme, wenn jemand mit einem Messer die Vagina seiner Tochter beschneidet, hat Sadiq Khan als Beispiel für »Hate Speech« vorgelesen. Und das, obwohl jährlich Tausende junger Mädchen afrikanischer und nahöstlicher Abstammung auch in Großbritannien beschnitten werden...
freiewelt.net 4.4.2017
Dankenswerterweise hat der „Humanistische Pressedienst“, der sich sonst darum sorgt, daß am Karfreitag nicht getanzt werden darf oder daß Pegida den Islam zu wenig mag, einem Kritiker des Beschneidungsunwesens Raum gegeben:
Die weibliche Genitalverstümmelung hat auch etwas mit dem Islam zu tun

Welche Rolle spielt der Islam bei der weiblichen Genitalverstümmelung (FGM)? Und welche politische Reaktionen sind notwendig? Über diese und andere Fragen sprach der hpd mit Thomas von der Osten-Sacken, Geschäftsführer der Menschenrechtsorganisation WADI.

hpd: Erst vor kurzem wurde in Somaliland eine Fatwa zur weiblichen Genitalverstümmelung erlassen. Sie kritisieren diese Verlautbarung. Wieso?

Osten-Sacken: Die Fatwa ist international begrüßt worden, weil sie sich angeblich gegen Genitalverstümmelung bei Mädchen richtet. Nur handelt es sich dabei ganz offensichtlich um ein großes Missverständnis. Denn auf der einen Seite wird das Wegschneiden aller äußeren Geschlechtsmerkmale verurteilt, auf der anderen Seite wird aber erklärt, dass das Verstümmeln der Klitoris oder der Klitorisvorhaut vorgeschrieben und auch gut sei. Es sei keine „Verstümmelung“, die man selbst ja auch ablehne, sondern eine „Beschneidung“, wie sie auch bei Jungen praktiziert werde. Damit gehen gewisse muslimische Organisationen seit einiger Zeit in die Offensive, indem sie argumentieren, dass es sich dabei nur um einen „kleinen Schnitt“ handelt, der medizinisch kein Problem sei...
Weiter bei hpd.de 27.3.2018
2012 machte der Bundestag den Kotau vor der Religion, indem er Beschneidungen – gegen das Menschenrecht auf Unverletzlichkeit des Körpers – gesetzlich zuließ. Mit zunehmender Islamisierung dürften dann auch bald Hände abgehackt werden und schließlich auch Köpfe. Die Jugendgruppe der AfD hatte ein Beschneidungsverbot ins Parteiprogramm bringen wollen. Wegen der drohenden Antisemitismus-Denunziation wurde das aber fallengelassen.

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Sigmar Salzburg
31.03.2018 08.23
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An die Torfköppe von „Welt“, SPD und FDP:

Ein Kopftuch ist kein „Rassemerkmal“!

Ralf Stegner‏@Ralf_Stegner 30. März 2018

Das sehen ja hoffentlich alle demokratischen Parteien so. Rassismus darf nirgendwo geduldet werden!
[WELT] Rassismus im Wahlkampf
FDP verteidigt Kandidatin mit Kopftuch gegen Hass im Netz
Eine muslimische Kandidatin der FDP zur Kommunalwahl in Schleswig Holstein wird im Internet heftig angefeindet, weil sie Kopftuch trägt. Parteivize Kubicki nimmt sie mit deutlichen Worten in Schutz.
welt.de 29.3.2018
Ahmet Refii Dener:
Voller Stolz teilt eine Mittelschule in Şırnak, in Ostanatolien, über die Presse und Social-Media Konten, wie sie den Schülerinnen der Schule ‚Schals‘ verteilt haben. Sogar hier nennt man das Kind nicht beim Namen. Es soll soft und allmählich den Kindern suggeriert werden. Statt ‚Kopftücher‘ sagt man hierbei ‚Schals’ dazu. Diese sind am 1. März vom örtlichen Vertreter und Direktor für Bildungsangelegenheiten des Bildungsministeriums sogar verteilt worden ... Wer das Kopftuch in der Türkei nicht trägt, wird den Kürzeren ziehen. Das betrifft auch die Ehemänner dieser Frauen. Heute ist das in einfachen Jobs schon fast die Regel, dass man den Mann fragt, ob seine Frau Kopftuchträgerin ist. Ich kenne Männer aus meinem Umfeld, die beim Vorstellungsgespräch gelogen haben, aber ab dem Tag danach die Ehefrauen Kopftuch trugen.
www.go2tr.de 28.3.2018
Dieser Druck breitet sich auch schon bei uns in den islamisierten Gegenden aus. Man vermutet, daß die FDP sich nun von den Moslems soviel Stimmen holen will, wie sie an die AfD verliert.

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Sigmar Salzburg
17.02.2018 05.46
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„Kameltreibergesellschaft“

Der AfD-Vorsitzende Prof. Jörg Meuthen hat eine intelligente und angriffslustige Aschermittwochsrede gehalten. Die Presse entrüstet sich aber lieber über den „Kameltreiber“-Anwurf André Poggenburgs (AfD) gegen einen Deutschtürken in einer gleichen Rede.

Der Grund dieses Ausfalls wird kaum genannt: Die Einmischung in deutsche Belange, nämlich ob die Regierung ein „Heimatministerium“ einrichten darf. Ein Zwergenaufstand folgte, Rassismusvorwürfe, Volksverhetzungsanzeigen, Seine Graue Eminenz Steinmeier geißelte, die AfD-Spitze rügte – während die Deutschen die „Köterrasse“ eines anderen Beutegermanen klaglos hinzunehmen hatten.

Ich erinnere mich, daß wir im ersten Semester 1961 an der TH Hannover einen kleinen Syrer hatten mit der ständigen Rede „was kann ich dafür, daß mein Vater Millionär ist“. Deswegen studierte er in Deutschland, obwohl er mit dem Lineal keine zwei Punkte durch eine Linie verbinden konnte. Bei uns hieß er immer „der kleine Kameltreiber“, ohne daß es allzu böse gemeint war.¹)

Nun gibt es im türkischen Teil des ehemaligen osmanischen Reichs keine Kameltreiber mehr. Gemeint ist da wohl eher die seit 1961 mitimportierte aufdringliche religiöse Ideologie:

2001 ... entschied das nordrheinwestfälische Oberverwaltungsgericht, eine muslimische Schülerin der zehnten Klasse dürfe einer Klassenfahrt fernbleiben... Die Einschätzung war grundsätzlich verheerend, weil sie die Regeln – tatsächlich – einer Kameltreibergesellschaft in der Moderne akzeptierte. Denn wenige Jahre zuvor hatte ein islamisches Rechtsgutachten als „Kamel-Fatwa“ Eingang in die Fachliteratur gefunden. Erstellt hat es der damalige Vorsitzende der Islamischen Religionsgemeinschaft Hessen, Amir Zaidan. Der befand, eine Muslimin dürfe sich ohne einen männlichen Blutsverwandten nur maximal 81 Kilometer von der ehelichen oder elterlichen Wohnung entfernen. Das nämlich ist die Entfernung, die eine Kamelkarawane zu Zeiten des Propheten Mohammed innerhalb von 24 Stunden zurücklegen konnte.
spiegel.de 23.3.2007
... aus der Spiegel-Ausgabe „Die stille Islamisierung“ – eine Offenheit, die heute im unterwürfig-korrekten Deutschland nicht mehr möglich ist. Die „genuin dummeT-Online-Kolumnistin Kaddor freut es, wenn jetzt sogar Feindlichkeitsverbote in die Koalitionsvereinbarungen geschrieben werden, nachdem der penetrante Böhmermann weit Schlimmeres im Staatsfunk von sich geben durfte – unter dem Namen Satire.

¹) Sein Familienname war auch noch بَدَوِيّ – badawi „Beduine, Nomade“.

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Sigmar Salzburg
13.02.2018 19.06
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Bombenhagel auf Dresden im Februar 1945

Im Bombenhagel am 13. und 14. Februar 1945 wurde Dresden in Schutt und Asche gelegt. Britische und amerikanische Bomber verwandelten die Altstadt in ein Trümmerfeld...
dnn.de 13.2.2018

Es darf in dem Bericht nicht fehlen, daß Dresden angeblich eine Hochburg der Nazis gewesen sei, ein strategisch wichtiger Verkehrsknotenpunkt und Standort von Rüstungsbetrieben. – Galt das aber auch für den kulturhistorisch überragenden barocken Stadtkern? Es ging wohl eher um das „Moral Bombing“, der sinnlosen Verbreitung von Schrecken. Ansonsten siehe meinen Beitrag von vor sechs Jahren.

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Sigmar Salzburg
09.02.2018 16.03
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Schwierige Verschrottung des Schulzzuges

Genau ein Jahr ist es her: Mit dem SPD-Wahlkampf-Videospiel „Schulzzug – The Game“ konnte man politische Gegner umfahren, darunter die damals schwangere Frauke Petry. Einer der Ideenschmiede, mit Fliege: ein nicht ganz Dichter, der dann doch noch Dichter wurde:

Ralf Stegner ‏@Ralf_Stegner 10. Feb. 2017

Merkel schweigt und Horsti grollt
doch der Schulzzug weiter rollt
Nach Berlin in voller Fahrt
#jetztistschulz – der Mann mit Bart.
Nachdem der 100-Prozent-Schulzzug auf der Fahrt „ohne Bremsen ins Kanzleramt“ nun entgleist war, hatte der biedere Kieler AfD-Fraktionsvorsitzende Jörg Nobis getwittert, in der Meinung, der Schulzschrottzug gehöre als Schrott in den Hochofen: Er sei für Neuwahlen, und ...
„Afd 16% und SPD 16% und Mutti weg … Dann fahren wir gemeinsam den #schulzzug in den Hochofen.“
Da schlugen aber die blinden Hunde der Berufs-Nazi-Riecher an, und dpa und „Welt“ entblödeten sich nicht, den ganzen Blödsinn, der nun verzapft wurde, akribisch aufzuzeichnen:
Landtagsvizepräsident Rasmus Andresen (Grüne) zeigte Nobis wegen Volksverhetzung an.

„Die provozierenden Äußerungen des AfD-Abgeordneten Jörg Nobis stellen bewusst gedankliche Verknüpfungen dar, die politisch völlig inakzeptabel sind“, sagte Landtagspräsident Klaus Schlie (CDU).

„Das ist ein ekelhafter, volksverhetzender und menschenverachtender Tweet“, kommentierte SPD-Fraktionschef Ralf Stegner. „Leider kennen wir das von Herrn Nobis und seiner Rechtspartei nicht anders.“ Auf Twitter ergänzte er: „Die juristische Bearbeitung des Vorgangs folgt.“

CDU-Fraktionsvorsitzende Tobias Koch wurde deutlich: „Erneut zeigt die AfD ihr wahres Gesicht und äußert sich geschmacklos und menschenverachtend“, sagte er. „Das ist absolut inakzeptabel und sollte nicht ohne Folgen bleiben.“

Er habe Nobis wegen Volksverhetzung angezeigt, teilte Parlamentsvizepräsident Rasmus Andresen (Grüne) mit. Landtagspräsident Schlie sagte, er halte die rechtlichen Schritte Andresens für richtig. „Solche Äußerungen müssen rechtlich und politisch mit allen Mitteln bekämpft werden und Konsequenzen haben“, begründete dieser auf Facebook seine Anzeige. „Auch wenn dies Provokationen sind, die das Ziel haben, Aufmerksamkeit zu erzielen, können solche klar rechtsnationalen Aussagen nicht unwidersprochen im Raum bleiben.“

Grünen-Fraktionschefin Eka von Kalben, zeigte sich zutiefst schockiert. „Solche Wortbilder sind nicht akzeptabel.“

Weit jenseits der Grenzen des Anstands fasele Nobis davon, Menschen in den Ofen zu fahren, kritisierte Grünen-Landeschef Steffen Regis. „Unter anständigen Politiker*innen wäre hierfür ein Rücktritt fällig. Bei der AfD gehören solche menschenverachtenden Aussagen zum Kern ihrer Parteiidentität.“

Und der SPD-Abgeordnete Martin Habersaat erklärte: „Der AfD-Fraktionsvorsitzende Nobis will Martin Schulz „in den Hochofen“ fahren“. Solche Äußerungen seien kein Versehen und keine harmlose Provokation. „Sie sind Kern faschistischer Kultur.“

„Immer wieder werden von Vertretern der AfD völlig inakzeptable und hetzerische Äußerungen platziert, die sich eindeutig an die Nazi-Diktion der 30er und 40er Jahre anlehnen“, sagte der Innenpolitiker Jan Marcus Rossa. „Reagiert die Öffentlichkeit dann – wie von der AfD offenbar gewünscht – mit Empörung, werden die Äußerungen wortreich interpretiert und Aussagen relativiert.“ Dies lasse man der AfD nicht durchgehen.

„Die Äußerungen ihres Fraktionsvorsitzenden lassen keine andere Schlussfolgerung zu, als dass die AfD insgesamt eine radikale, rassistische und demokratiefeindliche Partei ist, die in unserer Gesellschaft keinen Platz haben sollte“, sagte Rossa. Auch Nobis sei die Bedeutung seiner Worte sehr bewusst gewesen. „Er muss sich fragen lassen, ob er ein Brandstifter sein will.“

welt.de 9.2.2018
Auf den Bericht in der „Welt“ gab es nicht abreißend drei Stunden lang Minute für Minute Leserkommentare, die das Gezeter der Altparteien durchweg lächerlich und inkompetent fanden. Als Schiffsingenieur kennt Nobis die Verarbeitung von Großschrott, während seine Gegner auf Nazi-Phantasien beschränkt sind – und schon stellt Wikipedia den Fall parteiisch dar.

PS: Die Google-Suche nach „Hochofen“ ergibt jetzt obenan „Nobis“ und den Titel in Spiegels Analfap-Magazin „bento: »AfD-Politiker will Martin Schulz in den „Hochofen“ schicken«.

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Sigmar Salzburg
02.02.2018 06.00
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Aus einem Artikel des früheren UN-Mitarbeiters Toni Stadler in der NZZ

Rassismus und politische Korrektheit

Die Ablehnung von Andersheit ist nicht einfach ein Charakterfehler schlecht erzogener Rechtswähler. Sprechverbote allein sind da wenig hilfreich.

... Mein erster Chef beim UNDP war Koreaner, der zweite Japaner, der dritte ein afrikakritischer Togolese. Die 1986 in New York noch üblichen Sprüche über anderes Aussehen oder Akzente galten im Uno-Gebäude als unfein. Das «schwarze Schaf» und jede Redensart, die als verletzend hätte empfunden werden können, wurden mit missbilligenden Blicken sanft ausgerottet.

Und statt zu sagen, in islamischen Schulen werde dem Glauben mehr Zeit eingeräumt als dem kritischen Denken, schwieg man.

Das konfliktscheue Reden im gemischten Management war ein Fortschritt mit Nebenwirkungen: Es führte dazu, dass weisse und japanische Vorgesetzte aus Angst vor der Rassismus- oder Kolonialismuskeule es nur in Extremfällen wagten, den Kollegen des Afrikabüros oder der Nahostabteilung professionelle Mängel vorzuwerfen. Es half nichts, zu wissen, dass die meisten arabischen Länder viel länger durch das Osmanische Reich kolonisiert waren, welches den Handel mit schwarzen Sklaven so intensiv und so brutal betrieb wie der Westen. Unsere Kollegen, die an Ivy-League-Universitäten ausgebildeten Söhne und Töchter afrikanischer Chefs und arabischer Scheichs, sahen sich noch vierzig Jahre nach der Unabhängigkeit als Opfer, mit uns als Tätern.

Als ich im Entwicklungskomitee (DAC) der OECD zu arbeiten begann, hatte das konfliktscheue Reden die Entwicklungsdebatte erreicht. Sich im DAC des Neokolonialismus oder des Rassismus verdächtig zu machen, war karriereschädigend. Oft näherte sich das konfliktscheue Reden dem Surrealen. Jeder der dreissig Delegierten kannte die Probleme armer Länder, pardon, «Partnerländer», unterfinanzierte Schulen, Vernachlässigung der Mint-Fächer, unqualifizierte Minister, Clanwirtschaft, fehlender Rechtsstaat, Korruption, doch Regierungen direkt zu kritisieren, glich einer diplomatischen Todsünde...

Statt konkret zu sagen, was an der Governance in Burkina Faso mangelhaft sei, hiess es, es gebe dort «Raum für Verbesserungen». Statt zu sagen, Auslandhilfe habe wegen der gleichzeitigen Bevölkerungszunahme in der Sahelzone nichts erreicht, hiess es, «die Demografie und das Kulturelle dort bleiben eine Herausforderung». Statt zu sagen, der Mangel an Fortschritt in vielen Teilen Afrikas sei auch die Folge einer konzeptlosen Kindererziehung, die Selbstverantwortung und Leistungswillen kleinschreibt, hiess es, die Geber müssten eben die Bildungsbudgets besser finanzieren. Und statt zu sagen, in islamischen Schulen werde dem Glauben mehr Zeit eingeräumt als dem kritischen Denken, schwieg man. Probleme, die nicht benannt werden dürfen, bleiben ungelöst. Ein guter Teil des Misserfolgs der internationalen Zusammenarbeit in Afrika und in arabischen Ländern hat damit zu tun, dass weder die Vertreter der Weltbank noch die der Uno oder der Entwicklungsagenturen mit den Eliten Klartext sprechen.

Mit der politischen Korrektheit wurde das konfliktscheue Reden auch auf anderen Gebieten trendig. Dass dieses gestelzte Wort kurz nach der Wende die Welt eroberte, lag am Zeitgeist. Die Auflösung der Sowjetunion galt im Westen als Sieg des Liberalismus und der Marktwirtschaft. Im Vakuum, kreiert durch das «Ende der Geschichte», breitete sich im Englischen ein Reden nach Regeln aus, das niemanden auf der Welt ausschloss und alle einschloss, die sich modische T-Shirts und Mobiltelefone leisten konnten.

Politische Korrektheit als Ideologie

Politische Korrektheit wurde so zur Ideologie der Globalisierung. Vom Europa links der Mitte beflissen aufgenommen, dehnte sich die korrekte Sprechgewohnheit auf Gender, Alter, Rasse aus. Das Resultat nach fünfundzwanzig Jahren geschönter Wirklichkeit ist lamentabel...

Toni Stadler, Historiker und Buchautor, arbeitete 25 Jahre bei IKRK, Uno, OECD und EDA/Deza in Asien, dem Nahen Osten und Afrika.

nzz.ch 1.2.2018

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Sigmar Salzburg
25.01.2018 15.50
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… avenidas y flores y mujeres y un admirador

Es geht eigentlich nur um das letzte Wort im Gedicht Gomringers:

Wikipedia: 2011 vergab die Alice Salomon Hochschule Berlin den Alice Salomon Poetik Preis 2011 an Eugen Gomringer. Aus diesem Anlass brachte die Hochschule sein Gedicht avenidas an einer Fassade an [nachdem sie unterwürfig die Zustimmung des Dichters erbeten hatte]. 2017 äußerte der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) Kritik an der Wandgestaltung mit dem Gedichttext, da dieser Frauen herabsetze.
Der Studentenausschuß besteht offensichtlich aus jungen Leuten, deren seelisches Empfinden und reales Urteilsvermögen durch mindestens zwanzig Jahre Feminismus-, Gender- und sonstige „Reform“-Indoktrination verkümmert ist. Auf der „Achse“ schreibt Peter Grimm:
Schon vor Monaten hatten eifrige Tugendwächter unter den Studenten der Alice-Salomon-Hochschule in Berlin den Ungeist der hauseigenen Fassadeninschrift entlarvt. Doch zuerst wurden sie – wie so manch andere Tugendwächter auch – nicht ernst genug genommen. Der Dichter, Eugen Gomringer, war schließlich bekannt und über jeden Verdacht falscher Gesinnung erhaben. Das Deutsche PEN-Zentrum und der Kulturrat forderten den Erhalt der Lyrik an der Fassade und auch in der internationalen Kulturwelt sorgte der Fall für Aufsehen.

Es mag viele kopfschüttelnde Beobachter gegeben haben, die die Eiferer belächelten und darauf vertrauten, dass kunstsinnige Professoren und die doch sicher kulturbeflissene Leitung der Hochschule einen solch barbarischen Akt der Lyrik-Zensur nicht zulassen würden. Doch offenbar wiegt die Angst schwerer, eventuell von Aktivisten als Sexist, als vorsätzlicher Saboteur an der politischen Korrektheit oder gar als Rechter gebrandmarkt und angeprangert zu werden. So muss man die Meldung wohl deuten, nach der der Akademische Senat mehrheitlich beschloss, das Gedicht zu entfernen.
achgut.com
Wieder ein Sieg der Kulturbanausen und Ideologen über Kunst und Kultur. Wenn man bedenkt, daß fast die gesamte nichtgeistliche Lieddichtung des Mittelalters und der Renaissance der Bewunderung von Frauen galt ....
Frauen würden mit den Zeilen zum Objekt männlicher Bewunderung degradiert, beklagte der AStA. Weiter heißt es zum Gedicht: »Es reproduziere nicht nur eine klassische patriarchale Kunsttradition, es erinnere zudem unangenehm an sexuelle Belästigung, der Frauen alltäglich ausgesetzt seien – gerade auch am U-Bahnhof Hellersdorf und dem Alice-Salomon-Platz.«
Dem hielt der heute 93jährige „Frauenbelästiger“ entgegen:
»Mir kommt es vor, wie der Vorgang einer Säuberung. Da wird etwas weggesäubert durch eine andere Ideologie, die das verdrängen soll. Und darüber muss man reden, ob das gerechtfertigt ist.« Gender-Sprache und politische Korrektheit hätten damals keine Rolle gespielt, als er »Avenidas« verfasste.
freiewelt.net 24.1.2018
Siehe auch hier schon vor zweieinhalb Monaten.

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