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Forum > Beispielsammlung über Sinn und Unsinn
Politisch korrekte Sprache
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Sigmar Salzburg
14.10.2018 14.03
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Italiens Innenminister Salvini verbannt Flüchtlinge aus Riace

Das italienische Dorf Riace gilt als Beispiel für gelungene Integration. Doch der Regierung passt das offenbar nicht: Zuerst wurde der Bürgermeister festgenommen. Jetzt ordnet Innenminister Salvini an, die Geflüchteten abzutransportieren.

spiegel.de 14.10.2018

Wie ist das möglich, wenn sie doch schon geflüchtet sind?

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Sigmar Salzburg
21.07.2018 09.48
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Das obskure „Framing“

Die hier schon des öfteren genannte, in den USA tätige Linguistin Elisabeth Wehling gibt im „Tagesspiegel“ wieder Tips, wie Politiker und Zeitungsleute ihre Opfer durch geeignet gewählte Begriffe besser einwickeln können und wie bildkräftige Wortprägungen unerwünschter Meinungsführer erkannt, gemieden oder umfunktioniert werden sollten:

Wie kann denn beispielsweise ein Grünen-Politiker für mehr Steuern sein, also Steuern als positiv befinden, aber den sehr negativen Begriff „Steuerlast“ verwenden? ... Ich selbst sehe Steuern positiv, spreche im Alltag von „Steuerverantwortung“. Wir sollten alle möglichst so sprechen, wie wir die Welt meinen.
Sollte also der Jungunternehmer, den ich vor einiger Zeit traf, lieber sagen: „Die Steuerverantwortung hemmt die Konsolidierung meines Betriebs“? – Natürlich muß heute alles mit „Gehirnscannern“ bewiesen werden, was früher das sprachliche Feingefühl wußte:
Wir wussten: Wenn das Gehirn Worte wie „ekelhaft“ oder „abstoßend“ hört, simuliert es tatsächlich Ekel. Es werden die gleichen Gehirnregionen aktiviert, wie wenn jemand Bilder von eiternden Wunden sieht. Bei dem Satz „Steuererleichterungen sind eine abstoßende Idee“ hat dann das Gehirn bei den konservativen Probanden mehr Ekel simuliert als bei den progressiven.
Das korrektifizierte Wort „Geflüchtete(r)“ anstelle von „Flüchtling“ wird diesmal nicht erwähnt, aber Wehling möchte wieder die bildhafte „Flüchtlingswelle“ mit einem Tabu belegen:
In der Politik ist zum Beispiel oft die Rede von einer „Flüchtlingswelle“. Dann ruft das Gehirn das Konzept von „Flüchtling“ und „Welle“ auf. Eine Welle ist groß und bedrohlich. Jeder von uns ist wohl schon einmal von einer Welle umgehauen worden. Die Menschen, die zu uns kommen, werden so automatisch als eine Bedrohung gedacht, die eine Abschottung nahelegt...

tagesspiegel 16.7.2018
Der hier ersehnte Euphemismus ist ja längst gang und gäbe, wenn nicht mehr von „Flüchtlingen“, sondern von „Schutzsuchenden“ (reformistisch „Schutz Suchenden“) gesprochen wird – was die Gegenseite inzwischen karikierend verwendet, weil der Manipulationswille dieser Wortbildung zu offensichtlich ist.

Das Wehling-Interview wurde unter die Überschrift „Asyltourismus“ gestellt. Auch diese bildhafte Wortbildung soll tabuisiert werden, obwohl sie meistens trifft:

2013 hatte der Kapitän der Cap Anamour 37 Neger aus dem Mittelmeer gefischt, von denen 36 wieder in ihre Dörfer zurückkehren mußten und nur einer als asylberechtigt anerkannt wurde.

Dennoch wird bei „Spiegels“ unter dem Titel „EU-Rettungsmission im Mittelmeer gestoppt“ 11mal vom Flüchten und 15mal vom Retten gesprochen. Wenn das nicht Mitleids-Manipulation für Hasardeure ist, die eine Vollversorgung in Europa anstreben – am liebsten im schuldkomplexbehafteten und erlösungssüchtigen Deutschland!

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Sigmar Salzburg
20.07.2018 06.32
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Feine Nase: Antisemiten wittern Juden – Amadeusse wittern Antisemiten

Xavier Naidoo darf nicht Antisemit genannt werden

Öffentlich hatte eine Referentin der Amadeu-Antonio-Stiftung Xavier Naidoo als „Antisemiten“ bezeichnet. Dagegen zog der Sänger vor Gericht – und bekam nun recht...
Die Beklagte hatte dargelegt, dass Naidoo in seinen Liedtexten auch antisemitische Codes und Chiffren verwende. Diese seien ihm nicht bekannt, hielt der Musiker dagegen.

spiegel.de 17.07.2018

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Sigmar Salzburg
06.06.2018 11.53
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Wer sind hier die Demagogen?

„Wir Juristen können alles,“ sagte mir vor Jahren ein befreundeter hoher Ministerialbeamter.

In der Tat: Die Richter am Bundesverfassungsgericht konnten 1998 den Kultusministern den umfangreich rabulistisch abgesicherten Freibrief zur Schüler-Geiselnahme ausstellen, um eine mehrheitlich im Volk abgelehnte Rechtschreib„reform“ durchzusetzen.

Der ehemalige Bundesrichter Thomas Fischer kann es auch. Er betrieb lange bei Zeit online eine Kolumne „Fischer im Recht“, in der er rechthaberisch und populistisch seine Rechtsauffassung unter das Volk brachte. Jetzt hat er bei Spiegel online einen neuen Abnehmer seiner Texte gefunden, weil es gegen die AfD geht:

Die Staatsanwaltschaft Mühlhausen hat das Strafverfahren gegen Herrn Dr. Alexander Gauland aus Potsdam wegen Volksverhetzung am 14.5.2018 eingestellt, weil Anlass zur Erhebung einer öffentlichen Anklage nicht bestehe (§ 170 Abs. 2 StPO). Das ist für den Beschuldigten ein schönes Ergebnis, für die Anzeigeerstatter – zu denen ich selbst gehöre – nicht...
spiegel.de 3.6.2018
Dennoch kann Fischer nun angeblich nachweisen, daß Gauland mit seinem Ausspruch gegen die türkischstämmige damalige Integrationsministerin Aydan Özoguz, „... wir werden sie dann auch, Gott sei Dank, in Anatolien entsorgen können", eigentlich eine bis zu fünfjährige Gefängnisstrafe wegen Volksverhetzung hätte bekommen müssen. Das wäre ein Glanzpunkt jeder Meinungsdiktatur.

In Wirklichkeit handelt es sich aber eine irreale Redefigur, ähnlich wie „Scher dich zum Teufel“, die nach der Gesetzeslage noch weniger in die Tat umgesetzt werden könnte.

Tatsächlich hätte es Grund genug gegeben, Özoguz zum Teufel zu jagen, denn sie diente entgegen ihrem Amtseid nicht dem deutschen Volk, sondern seiner Unterwanderung mit ihren Artverwandten und im Interesse ihrer Moslembrüder.

Jetzt wird Alexander Gauland wieder als Nazi-Verharmloser dargestellt. Weil es um die AfD-Jugend ging, sei hier die Wiedergabe der Analisten des Spiegel-Jugendmagazins „bento“ zitiert (Hervorhebungen original):
AfD-Chef verharmlost erneut die Nazi-Zeit

Alexander Gauland ist Vollprofi. Seit Jahren nutzt er die Medien, um Aufmerksamkeit für die rechten Positionen der AfD zu gewinnen. Jetzt hat er es wieder geschafft, wohl auch mit diesem Artikel: Beim Bundeskongress der AfD-Jugendorganisation „Junge Alternative“ (JA) in Thüringen sagte er:

Hitler und die Nationalsozialisten sind nur ein Vogelschiss in 1000 Jahren erfolgreicher deutscher Geschichte.

Davor hatte sich der AfD-Chef in seiner Rede zur Verantwortung für den Nationalsozialismus bekannt: „Ja, wir bekennen uns zur Verantwortung für die zwölf Jahre.“
Kurz darauf kam jedoch das „aber“ – in Form des oben genannten Zitates.
Die Äußerungen Gaulands sind ein Eklat. Wer eine Diktatur, die einen Weltkrieg mit 60 bis 70 Millionen Toten (bpb) und industriellen Massenmord zu verantworten hat, als „Vogelschiss“ bezeichnet, will nicht diskutieren, sondern provozieren und spalten.

bento.de 2.6.2018
Man bemerke die übliche Demagogie in Lügen-Presse und -Funk: Der mißverständliche Satz mit dem Vogelschiß wird hervorgehoben zuerst genannt und dann, wenn überhaupt, die vorausgegangene Einleitung erwähnt, die deutlich macht, daß es sich um eine Zeitdauerangabe handelt, d.h. um ein Prozent der bekannten, sonst weithin „ruhmreichen“ deutschen Geschichte.

Daß Gauland, vielleicht unbedacht, ein nichtiges, abstoßendes Wort wählte, hängt sicher mit seiner Verachtung sowohl des Naziregimes als auch der Deutschlandabschaffer zusammen, die die „zwölf Jahre“ seit Jahrzehnten als Hebel benutzen, um das Land, wie wir es kennen, aus Rache für Hitler und im Interesse der eigenen Ideologie endgültig zu beseitigen – und die dazu die natürliche Immunabwehr im Volk gegen seine eigene Auflösung zu unterminieren suchen.

Der geheime Massenmord an den Juden vernichtete in den letzten sechs Jahren des Naziregimes etwa ein Prozent der europäischen Bevölkerung. Das erscheint uns heute unvergleichlich. Aber zum 2000sten Jahr nach der Schlacht im Teutoburger Wald schrieb der Chefredakteur des „Magazins G/Geschichte“, Christian Pantle, in „Focus“ zur Vorgeschichte unter der Überschrift:
Cäsars Völkermord
Cäsar zog mit 50 000 Legionären quer durch das heutige Frankreich und griff etappenweise einen Stamm nach dem anderen an... Manche Stämme ließ er nahezu komplett ausrotten oder in die Sklaverei verkaufen. 55 vor Christus gerieten die germanischen Usipeter und Tenkterer in sein Blickfeld...
„Als sie am Zusammenfluss der Maas und des Rheins ankamen, sahen sie keine Fluchtmöglichkeit mehr. Da sehr viele von ihnen bereits getötet worden waren, warfen sich die Übrigen in den Fluss. Von Furcht, Erschöpfung und der reißenden Strömung überwältigt, starben auch sie. Unsere Soldaten blieben alle am Leben, und nur sehr wenige waren verwundet.“
Mit einigen lapidaren Sätzen schildert Cäsar hier ein Verbrechen von ungeheuerer Dimension. Er selbst spricht von 430000 Feinden – Frauen und Kinder sind hier eingeschlossen –, und die Römer töteten praktisch alle. Auch wenn diese Zahlenangabe sicherlich übertrieben ist, beschreibt sie einen Massenmord von einem Ausmaß, wie es ihn in der Menschheitsgeschichte nur selten gab. Die meisten Opfer waren wehrlos, und dass die Legionen fast keine Verluste hatten, belegt dies nur eindrucksvoll.

focus.de 16.3.2009
Selbst wenn man nur die Hälfte der Opferzahl für wahr hält, wäre das immer noch ein Prozent der damals lebenden europäischen Bevölkerung nur bei dieser Mordaktion. In den Schulgeschichtsbüchern wird das, wenn überhaupt, allenfalls mit einem Satz abgehandelt. Damit soll nicht gesagt sein, daß wir es mit der Shoah, dem modisch Holocaust genannten Verbrechen, genauso machen sollten.

PS. In der Gauland-Rede ( hier) nimmt sich im Zusammenhang der künstliche Affenaufstand um den „Vogelschiß“ noch lächerlicher aus, als er es sowieso schon ist.

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Sigmar Salzburg
27.05.2018 05.12
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Geistesfreiheit bei den Freigeistigen

Sind die Deutschen eine Parallelgesellschaft?

Angela Merkel sagt: Der Islam gehört zu Deutschland. Rund 70 Prozent der Deutschen behaupten das Gegenteil und sagen, der Islam gehört nicht zu Deutschland. Nur 19 Prozent sehen das wie die Bundeskanzlerin. Dies ist das Ergebnis einer aktuellen repräsentativen Umfrage, die das Meinungsforschungsinstitut YouGov für den TV-Sender SAT.1 erhoben hat.
focus.de 4.10.2016
Kürzlich berichtete das linke „Bollwerk der Geistesfreiheit“, der „Humanistische Pressedienst“ (hpd), über den Vortrag eines klugen, durch eine Fatwa für vogelfrei erklärten Islamkritikers:
Hamed Abdel-Samad:
„Wir müssen auch abweichende Meinungen zulassen“
Der Politologe und Islamkritiker Hamed Abdel-Samad sprach an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz über sein neues Buch „Integration. Ein Protokoll des Scheiterns“. Nach einem kurzen Vortrag stellte sich der Autor einer emotional und kontrovers geführten Debatte...
Genüßlich zitiert das Atheistenportal die Abfuhr für die AfD:
Auf die Frage eines bekennenden AfD-Sympathisanten, ob es denn keine Partei wie die AfD bräuchte, um dem politischen Islam in Deutschland entgegenzuwirken, betonte Abdel-Samad, dass die AfD, ähnlich wie die deutschen Islamverbände, nur ihre eigene Parallelgesellschaft bewerbe und somit nicht konstruktiv zur Problemlösung beitrage. Dennoch sei es wichtig, die Meinungsfreiheit ernst zu nehmen und auch abweichende Meinungen zuzulassen. „Sonst wird es gefährlich!“, mahnte Abdel-Samad.

hpd.de 9.5.2018
Letzteres nahmen die „Humanisten“ dann doch nicht so ernst, denn meine abweichende Meinung zur Darstellung der Deutschen als „Parallelgesellschaft“ wurde schlicht unterschlagen...

Am Freitag traf ich nun Imad Karim und befragte ihn zu seinem Kritikerkollegen. Seine Antwort war:
„Ich liebe ihn – aber er muß das so sagen, denn der Staat sorgt für seinen Personenschutz!“
PS: Karim – für hpd-Autoren anscheinend persona non grata.

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Sigmar Salzburg
24.05.2018 08.03
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Der als Antifaschismus getarnte Faschismus

taz 2005: Autorin Bettina Pfeil widmet sich der Geschichte seiner [Shylocks] fast unbekannten Nachfahren, vor allem ihrem dramatischstem Kapitel: der Shoa... Das Schmählied, das eine Venezianerin singt – genauso, wie es ihr als Kind hinterherkrakeelt wurde. Die Geschichte des Barbesitzers, der noch vor dem Inkrafttreten der Rassegesetze „Zutritt für Hunde und Juden verboten“ an den Eingang schrieb...
taz.de 20.4.2005

Die Volksverhetzung lebt auch in Deutschland wieder auf, jetzt getarnt als Antifaschismus, in der undefinierten Beschilderung „Kein Ort für Neonazis“ (AfD eingeschlossen?) von der Amadeu/Kahane-Stiftung, als erpreßtes Bewirtungs- und Vermietungsverbot für AfD-Versammlungen und jetzt als symbolisches Zugreiseverbot vom „Künstler“-Kollektiv Zentrum für politische Schönheit – das schon früher auch im linkslastigen „Humanistischen Pressedienst“ so gepriesen wurde, daß die Bundeskanzlerin aus Angst „vor unschönen Bildern“ einige Wochen später die Grenzen öffnen ließ.


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Sigmar Salzburg
19.05.2018 13.28
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Nachtrag zu „Focus“

Die Volksverblödung durch das „Fakten, Fakten, Fakten“-Blatt geht weiter:

Nach Islam-Hetze von AfD-Chefin:
Muslima erklärt, wie sie deutschen Wohlstand sichert

Weidels Äußerungen zeugt für die [islamische] Unternehmerin [und „Hessin“ Sara Naggar] vor allem von Unwissenheit: „Wenn sie sich mit der Geschichte Deutschlands auskennen würde, wüsste sie, dass die Muslime Deutschland mit aufgebaut haben,“ erklärt sie.
focus.de 18.5.2018
Ich kann Frau Naggar versichern, daß ich zwischen 1955 und 1965 viele deutsche Städte gesehen habe, die alle bestens (wieder)aufgebaut waren. Helmut Kohl wollte 1982 vorteilhaft die Hälfte der seit Anfang 1962 eingeströmten 1,5 Millionen türkischen Gastarbeiter nach Hause schicken. Das wurde wohl vergessen, als die Wiedervereinigung überraschend möglich wurde und Kohl sich ebenso überraschend islamisch versippt fand.

Frau Naggar hat naturgemäß keine Ahnung, sollte damit aber nicht noch die Islamisierungs-Lobby bedienen. Michael Klonovski hat die Zeit auch nicht miterlebt, aber er hat sich über diese Geschichte Deutschlands gründlich belesen.

Nebenbei: Ihr islamischer Verhüllungsschlabberlook gehört auch nicht zu Deutschland.

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Sigmar Salzburg
19.05.2018 10.32
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Schäuble rügt das korrekte Nennen von Tatsachen

Focus gebraucht wieder das Wort „hetzen“ und hetzt damit gegen unbestreitbare Tatsachenfeststellungen der AfD-Abgeordneten Weidel:

Weidel hetzt gegen „Kopftuchmädchen“ – Buh-Rufe und Rüffel von Schäuble
9.01 Uhr: ... Zunächst spricht Alice Weidel für die AfD-Fraktion. ... An die Adresse der Bundesregierung sagt Weidel: „Sie wollen Ihr eigenes Volk zusammenstellen.“ ...
9.08 Uhr: „Burkas, Kopftuchmädchen und alimentierte Messermänner“ würden im Lande bestimmen, wo es langgeht, so Weidel. Empörung in allen Fraktionen – außer der AfD. „Dieses Land wird von Idioten regiert“, schließt Weidel. Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble rüffelt die AfD-Fraktionsvorsitzende: „Sie haben in Ihrer Rede die Formulierung 'Kopftuchmädchen' verwendet. Damit diskriminieren Sie alle Mädchen, die ein Kopftuch tragen“, betont er.
focus.de 16.5.2016
Alice Weidel hatte wörtlich gesagt:
„Doch, ich kann Ihnen sagen, Burkas, Kopftuchmädchen und alimentierte Messer-Männer und sonstige Taugenichtse werden unseren Wohlstand, das Wirtschaftswachstum und vor allem den Sozialstaat nicht sichern.“
Die Frauen werden hier nicht diskriminiert, sondern vielmehr als Objekte oder Opfer der islamischen Religionsdressur kenntlich gemacht. Sie sollen ihre Unterwerfung unter die Religion dauerhaft spüren und verinnerlichen, sich ohne Tuch „gottlos“ vorkommen, als Ehefrau dem Manne untertan sein und wieder „Kopftuchmädchen“ produzieren. Zugleich erwartet man von ihnen das Reklamelaufen für den Islam – mit erleichterter Kontrolle ihres öffentlichen Verhaltens durch ihre Glaubens„brüder“. Und wenn sie nicht spuren, droht Ehrenmord.

Daß sie damit nicht voll einsatzfähige, integrierte Mitglieder unseres Gemeinwesens werden, sondern eher Islam-U-Boote, ist unbestreitbar. Obwohl die Mädchen eigentlich erst mit der Pubertät ihr Haar verhüllen sollen, legen viele Imame und Eltern Wert darauf, daß schon Vierjährige das Kopftuch tragen, damit sie es als Körperteil empfinden und bei seinem Fehlen Schamgefühl entwickeln. Die frühkindliche Prägung eines ähnlichen Tabus hat ein Soziologe für einen afrikanischen Negerstamm beschrieben: Dort gilt der weibliche Hintern als Schamteil, und wenn die Frauen nackt überrascht werden, werfen sie sich auf den Rücken. Die Burka ist nun die absurde Überspitzung solch ethnoreligiöser Scham- und Unterwerfungsdressur, die keinesfalls nach Europa gehört.

Aus Kiel wurde mir berichtet, daß dort sogar Schülerinnen mit Burka im Bus fahren und sorgsam Abstand zu Ungläubigen halten. Bei genügender Anzahl von Kopftuchmädchen ist auch auf dem Schulhof keine Integration erkennbar, sondern sie bleiben unter sich und reden selbstausgegrenzt in ihrer Sprache miteinander.

Wenn der nun etwas senile Inzuchtsverhinderer und einstige Spendenkofferträger Schäuble trotz dieser Tatsachen aus Haß gegen die AfD die Abgeordnete Weidel mit einer Rüge überzieht, so sei ihm gesagt: Nicht Weidel diskriminiert die „Kopftuchmädchen“, sondern eine unsinnige religiöse Lebensdiktatur tut alles, um ihre erwünschte Ausgrenzung sichtbar zu machen und aufrechtzuerhalten.


PS. Adorján F. Kovács hat in freiewelt.net 17.5.2018 noch auf andere Aspekte zum Thema hingewiesen.

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Sigmar Salzburg
18.05.2018 09.43
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„Correctiv“ für politisch korrekte Berichterstattung

Die Gesellschaft für deutsche Sprache hatte festgestellt, daß „Mohammed“ in Bremen inzwischen der häufigste Jungenname für Neugeborene sei. Aber erst, als die „Junge Freiheit“ das aufgriff, trat die Gruppe „Correctiv“ – auch für Maas-mäßige „Hass- und Fake-News“-Kontrolle bei Facebook aktiv – in Aktion und lieferte einen „Faktencheck“. Es gelang ihr aber nicht nur nicht, diese Behauptung zu widerlegen, sondern sie deckte unfreiwillig auf, daß die Bremer Standesämter verschleiernd zählen, indem sie jede Schreibvariante getrennt aufführen:

Echtjetzt

Faktencheck: Ist Mohammed der beliebteste Vorname in Bremen?

Die Standesämter Bremen und die Gesellschaft für deutsche Sprache kommen zu abweichenden Ergebnissen bei den beliebtesten Vornamen für Neugeborene.
Die Seite „jungefreiheit.de” schreibt, Mohammed sei der beliebteste Jungenvorname 2017 in Bremen. Die Innenbehörde Bremen widerspricht. Wer hat recht?
„In Bremen hat erstmals ein arabischer Name die Spitzenposition auf der Rangliste der beliebtesten Vornamen erobert. Mohammed war 2017 zusammen mit Leon der am häufigsten ausgesuchte Name in dem Bundesland”, schreibt die Seite „jungefreiheit.de” und beruft sich auf Zahlen der Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS). Die Innenbehörde Bremen erklärt dagegen auf Nachfrage von EchtJetzt: „Mohamed war in 2017 nicht der beliebteste Vorname für Jungen in Bremen.

Wie kommt es zu den unterschiedlichen Aussagen – und welche stimmt?

83 Mal – so oft wurde im Jahr 2017 Mohammed in Bremen als Name für Jungen vergeben. Ob der Name an erster Stelle steht, oder nur Zweit- oder Drittname ist, macht in der Auswertung der Gesellschaft für deutsche Sprache keinen Unterschied. Insgesamt kamen in Bremen im letzten Jahr 5317 Jungen zur Welt. Für ihre Berechnungen der beliebtesten Vornamen im Bundesland Bremen zieht die Gesellschaft für deutsche Sprache die Daten aus drei Standesämtern zusammen: Bremerhaven, Bremen-Nord und Bremen-Mitte. Das Ergebnis: Mohammed landete, genau wie Leon, mit 83 Mal, auf dem ersten Platz.

Bei der Innenbehörde Bremen kommt man jedoch zu anderen Ergebnissen. „In den Standesämtern Bremerhaven, Bremen-Nord und Bremen-Mitte befindet sich der Name Mohamed oder Varianten des Namens nicht unter den Top 25”, schreibt Nesrin Kök-Evcil von der Innenbehörde Bremen. Stattdessen fänden sich dort auf dem jeweils ersten Platz der drei Standesämter die Namen Ben (Bremerhaven), Paul (Bremen-Nord) und Leon (Bremen-Mitte).

Der Grund ist eine andere Zählweise der Namen. „In den Standesämtern erfolgt die Namensauswertung nach der exakten Schreibweise”, erklärt Kök-Evcil von der Inne[n]behörde.

Die Gesellschaft für deutsche Sprache berücksichtigt dagegen auch den „phonetischen Aspekt”. „Lautet ein Name gleich, wird er zusammengefasst”, sagt Frauke Rüdenbusch von der Gesellschaft für deutsche Sprache. In dieser Form untersuche man die Vornamen schon seit Beginn der Auswertung. „Sophie und Sofie sind für uns ein Name”, nennt Rüdenbusch als Beispiel. Genauso verfahre man deshalb auch mit dem Namen Mohammed. Insgesamt sieben Varianten des Namen fasse man für die Auswertung zusammen. Das seien die Varianten: Mohammed, Mohamed, Muhammed, Muhamed, Mohammad, Mohamad und Muhammet.

correctiv.org 11.5.2018
Das ist natürlich sinnvoll, besonders, da es sich um Übertragungen aus der vokallosen arabischen Schrift oder den Dialekten verschiedener Ethnien handelt. Auch das Verdopplungszeichen (Taschdid ّ _ ) wird im Original meist nicht gesetzt. In Wirklichkeit geht es aber nicht um Orthographie, sondern um das Bekenntnis, das dahinter steht. Umgekehrt würde niemand behaupten wollen, hinter den unzähligen Transkriptionsvarianten des Namens Qaddhāfī (قذافي ) stünden ebensoviele verschiedene Personen.

Übrigens lt. Wikipedia: Förderer von Correctiv sind neben der Brost-Stiftung ... u. a. die Rudolf Augstein Stiftung, die Bundeszentrale für politische Bildung [unter dem Innenministerium] und Google. Nach einem Bericht des Handelsblatts erhielt Correctiv 2017 eine Spende der Open Society Foundations des US-Milliardärs George Soros von über 100.000 €. Gefördert werden soll der Kampf gegen sogenannte Fake News.

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Sigmar Salzburg
04.05.2018 05.50
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Die „politisch korrekte Sprache“ ...

... soll Wörter auszumerzen, damit bestimmte Dinge nicht mehr gesagt und schließlich auch nicht mehr gedacht werden können. George Orwell hat das in seiner Dystopie „1984“ eindringlich dargestellt. Ergänzt wird diese Gehirnwäsche durch die genau entgegengesetzte Taktik, ständig Gedankenverbindungen zwischen Erscheinungen herzustellen, die nichts miteinander zu tun haben. Eine beliebte Denkfigur ist es, den Gegnern der islamischen Invasion genau denselben halsabschneiderischen Geist zu unterstellen, der die wortgetreuen Nachfolger Mohammeds im „Islamischen Staat“ beflügelt. Ein perfider Vertreter dieser Demagogie ist Raed Saleh, laut Wikipedia bekennender Moslem:

Berliner SPD-Fraktionschef Raed Saleh sagt: Die Islamhasser von heute sind die Antisemiten von morgen

Wenn sich die AfD jetzt als großer Beschützer der jüdischen Mitbürger aufspielt, zeitgleich aber einen revisionistischen Scharfmacher wie Björn Höcke in ihren Reihen duldet, dann ist das verlogen. Wenn die Dresdner Pegida-Marschierer angeblich das christlich-jüdische Abendland verteidigen wollen, auf ihrer Demo aber nationalsozialistische Konzentrationslager verherrlicht werden, dann ist das verlogen. Es ist verlogen, heuchlerisch und gefährlich.

Deswegen sage ich ganz klar: Die Islamhasser von heute sind die Antisemiten von morgen. Durchschaut haben das als Erste unsere jüdischen Mitbürger, was ich immer wieder in Gesprächen höre. Wir dürfen dieses falsche Spiel nicht mitmachen. Genauso wenig dürfen wir Antisemitismus unter Flüchtlingen dulden. Bei uns gilt: Null-Toleranz gegenüber den Intoleranten – wer offen gegen Juden, Homosexuelle, Ausländer, gegen Moslems oder die Angehörigen anderer Religionen hetzt, der bekommt die Härte des Gesetzes zu spüren. Und zwar – hoffentlich – massiv.

tagesspiegel.de 30.4.2018
SPD-Fraktionschef mißachtet anscheinend auch bewußt die Unterlassungserklärungen, die Akif Pirinçci wegen der heimtückischen Umfälschung seiner einzigen Rede bei Pegida in der Lügenpresse erzwungen hat. – Mit Saleh haben die Kanzler Schmidt und Kohl 1982 offensichtlich ein kleines smartes Islam-U-Boot ins Land gelassen, gerade als sie die Fehlentwicklung erkannten, aber nicht imstande waren, ihre richtigen Gedanken auch umzusetzen.

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Sigmar Salzburg
19.04.2018 18.53
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Ausrottungsphantasien eines „Gut Deutschen“

Ein Gastwirt im hessischen Heuchelheim bei Gießen kündigte auf diese Weise einen Vertrag mit AfD-Mitgliedern. Man sieht, daß die fünfzigjährige Antifa-Gehirnwäsche irreparable Schäden verursacht hat, selbst wenn der Typ sich als konservativ ansieht:

Kündigung von den von Ihnen
reservierten Räumlichkeiten

Sehr geehrter Herr XXX
wie Ihnen mitgeteilt werden wir in unseren Räumen keine Veranstaltungen von radikalen Parteien wie der AfD dulden!

Sie haben uns erst auf Anfrage mitgeteilt, dass es sich um die AfD handelt! Solange diese Partei ekelerregende Menschen wie von Storch und Höcke beheimatet, solange muss jeder „Gute Deutsche“ dafür sorgen, dass diese Nazi-Weisheiten nicht unter die Menschen gebracht wird! Diese Partei schadet unserem Land im Ausland und unseren Kindern! Es ist ein Virus, der hoffentlich bald völlig ausgerottet ist! Herr XXX, bei Ihnen tut es mir Leid zu hören, dass Sie SPD-Mitglied waren! Ich glaube ein Willy Brandt hat mit Höcke nichts gemeinsam!

Der eine ist ein Friedensstifter gewesen, der andere ein „Bombenleger“ mit dem Worte. Wenn Sie Kinder oder Enkel haben, ersparen Sie denen eine Welt mit so bösen Kreaturen!
Mit freundlichen Grüßen

XY
11.4.18
Heuchelheim
Wie man sieht, ist der altparteilich erpreßte Blödsinn des „Leid tuns“ beim Schreiber immer noch fest verinnerlicht, obwohl längst zurückgenommen. – Deutschland ist wieder gespalten, nicht nur orthographisch, sondern vor allem wegen der „Zuwanderung“. Eine echte Demokratie muß alle Standpunkte zwischen „keiner darf rein“ und „jeder darf rein“ zulassen. Daß die indoktrinierten Gutmenschen nur die letzte Meinung tolerieren, zeigt wie krank unsere Demokratie ist.

1982 gab es in der SPD Willy Brandts und Helmut Schmidts noch eine freie Diskussion, wie das eben zitierte Buch Martin Neuffers beweist.

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Sigmar Salzburg
18.04.2018 19.07
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Politische Korrektheit

Die noch in deutscher Kulturrechtschreibung erscheinende „Junge Freiheit“ schreibt:

Zuckowski beklagt „Maulkorb“ wegen gendersensibler Sprache

HAMBURG. Der Liedermacher Rolf Zuckowski hat den Gebrauch von gendersensibler Sprache an Bildungseinrichtungen kritisiert. „Ich bin jetzt 70 Jahre alt und sorge mich um die Zukunft meiner Lieder“, sagte Zuckowski im Interview mit der Zeit. Er befürchtet, wegen der gendersensiblen Sprache an Schulen und Kindergärten könnten seine Lieder aus diesen Einrichtungen bald verschwinden.

„An Schulen verändert sich die Sprache gerade stark: Man spricht vielerorts nur noch gegendert, sagt ‘Schülerinnen und Schüler’, ‚Lehrerinnen und Lehrer’.“ Man könne Kindern nur noch schwer erklären, warum Liedersprache anders klinge.

Gehören bei „Freunden“ die Mädchen dazu?

In einem Geburtstagslied Zuckowskis heißt es etwa: „Alle deine Freunde freuen sich mit dir“. Dazu Zuckowksi: „In den Schulen könnte man bald fragen: ‘Freunde? Sind da die Mädchen nicht drin?’“ Er könne seine Lieder „nicht ändern in die Sprache, die man in der Schulszene nun benutzt“.

Manche Verse könnten heute nicht mehr entstehen. „Ich würde eine Art Maulkorb spüren“, klagte der Künstler, der mit rund 20 Millionen verkaufter CDs einer der beliebtesten Kinderliederinterpreten Deutschlands ist. (tb)

jungefreiheit.de 18.4.2018

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Sigmar Salzburg
18.04.2018 04.23
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Correctness verhindert Correctnessdiskussion

Nach umstrittenem Tweet
MDR sagt Sendung zu „politischer Korrektheit“ ab

Der MDR Sachsen wollte über Sprachtabus diskutieren – und löste vorab mit einer provokativen Frage Kritik aus. Zwei Gäste sagten ihre Teilnahme ab. Nun wurde die Radiosendung gestrichen.


Die Diskussion hätte am Dienstagabend um 20 Uhr beginnen sollen. Eingeladen hatte der MDR Sachsen, er wollte eigenen Angaben zufolge mit vier Gästen darüber sprechen, warum „politische Korrektheit“ zur „Kampfzone“ geworden ist, es sollte um „moralische Normen und Tabus in der Sprache und deren Verletzung“ gehen. Doch so weit kam es nicht: Der Sender sagte die Ausgabe der Radiosendung „Dienstags direkt“ ab.

Hintergrund ist massive Kritik, die der MDR Sachsen mit seiner Programmankündigung für die Diskussionsrunde ausgelöst hatte. Via Twitter fragte die Redaktion: „Darf man heute noch 'Neger' sagen?“

Darüber hätten die Rechtspopulistin Frauke Petry und der konservative Publizist Peter Hahne mit der Linken-Politikerin Kerstin Köditz und dem Soziologen Robert Feustel diskutieren sollen. Nach dem Ankündigungstweet sagten Köditz und Feustel ihre Teilnahme an der Sendung allerdings ab.
[...]
Bereits zuvor hatte der MDR Sachsen bei Twitter um Entschuldigung für „die rhetorisch gemeinte Einstiegsfrage unseres Tweets“ gebeten. „Wir haben mit der Überspitzung die Gefühle vieler verletzt.“

spiegel.de 18.4.2018

Man wollte auch Frau Petry gegen ihre ehemalige Partei aus dem Nichts holen. Es geschieht nichts ohne Absicht. Siehe auch dies.

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Sigmar Salzburg
05.04.2018 09.29
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Die Segenswirkung der Beschneidung ...

... von Geschlechtsteilen der Kinder und Jugendlichen ist ein verbreiteter Aberglaube, der meist religiös begründet wird. Aus Afrika und dem moslemischen Teil Asiens kommt die besonders widerwärtige Sitte der Beschneidung von Mädchen. Menschenrechtsorganisationen laufen Sturm dagegen...

Doch für den muslimischen Londoner Bürgermeister Sadiq Khan ist das »Hate Speech«... Die Frage einer ehemaligen Muslima pakistanischer Abstammung, ob das britische Gesetz mit voller Kraft zur Geltung komme, wenn jemand mit einem Messer die Vagina seiner Tochter beschneidet, hat Sadiq Khan als Beispiel für »Hate Speech« vorgelesen. Und das, obwohl jährlich Tausende junger Mädchen afrikanischer und nahöstlicher Abstammung auch in Großbritannien beschnitten werden...
freiewelt.net 4.4.2017
Dankenswerterweise hat der „Humanistische Pressedienst“, der sich sonst darum sorgt, daß am Karfreitag nicht getanzt werden darf oder daß Pegida den Islam zu wenig mag, einem Kritiker des Beschneidungsunwesens Raum gegeben:
Die weibliche Genitalverstümmelung hat auch etwas mit dem Islam zu tun

Welche Rolle spielt der Islam bei der weiblichen Genitalverstümmelung (FGM)? Und welche politische Reaktionen sind notwendig? Über diese und andere Fragen sprach der hpd mit Thomas von der Osten-Sacken, Geschäftsführer der Menschenrechtsorganisation WADI.

hpd: Erst vor kurzem wurde in Somaliland eine Fatwa zur weiblichen Genitalverstümmelung erlassen. Sie kritisieren diese Verlautbarung. Wieso?

Osten-Sacken: Die Fatwa ist international begrüßt worden, weil sie sich angeblich gegen Genitalverstümmelung bei Mädchen richtet. Nur handelt es sich dabei ganz offensichtlich um ein großes Missverständnis. Denn auf der einen Seite wird das Wegschneiden aller äußeren Geschlechtsmerkmale verurteilt, auf der anderen Seite wird aber erklärt, dass das Verstümmeln der Klitoris oder der Klitorisvorhaut vorgeschrieben und auch gut sei. Es sei keine „Verstümmelung“, die man selbst ja auch ablehne, sondern eine „Beschneidung“, wie sie auch bei Jungen praktiziert werde. Damit gehen gewisse muslimische Organisationen seit einiger Zeit in die Offensive, indem sie argumentieren, dass es sich dabei nur um einen „kleinen Schnitt“ handelt, der medizinisch kein Problem sei...
Weiter bei hpd.de 27.3.2018
2012 machte der Bundestag den Kotau vor der Religion, indem er Beschneidungen – gegen das Menschenrecht auf Unverletzlichkeit des Körpers – gesetzlich zuließ. Mit zunehmender Islamisierung dürften dann auch bald Hände abgehackt werden und schließlich auch Köpfe. Die Jugendgruppe der AfD hatte ein Beschneidungsverbot ins Parteiprogramm bringen wollen. Wegen der drohenden Antisemitismus-Denunziation wurde das aber fallengelassen.

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Sigmar Salzburg
31.03.2018 08.23
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An die Torfköppe von „Welt“, SPD und FDP:

Ein Kopftuch ist kein „Rassemerkmal“!

Ralf Stegner‏@Ralf_Stegner 30. März 2018

Das sehen ja hoffentlich alle demokratischen Parteien so. Rassismus darf nirgendwo geduldet werden!
[WELT] Rassismus im Wahlkampf
FDP verteidigt Kandidatin mit Kopftuch gegen Hass im Netz
Eine muslimische Kandidatin der FDP zur Kommunalwahl in Schleswig Holstein wird im Internet heftig angefeindet, weil sie Kopftuch trägt. Parteivize Kubicki nimmt sie mit deutlichen Worten in Schutz.
welt.de 29.3.2018
Ahmet Refii Dener:
Voller Stolz teilt eine Mittelschule in Şırnak, in Ostanatolien, über die Presse und Social-Media Konten, wie sie den Schülerinnen der Schule ‚Schals‘ verteilt haben. Sogar hier nennt man das Kind nicht beim Namen. Es soll soft und allmählich den Kindern suggeriert werden. Statt ‚Kopftücher‘ sagt man hierbei ‚Schals’ dazu. Diese sind am 1. März vom örtlichen Vertreter und Direktor für Bildungsangelegenheiten des Bildungsministeriums sogar verteilt worden ... Wer das Kopftuch in der Türkei nicht trägt, wird den Kürzeren ziehen. Das betrifft auch die Ehemänner dieser Frauen. Heute ist das in einfachen Jobs schon fast die Regel, dass man den Mann fragt, ob seine Frau Kopftuchträgerin ist. Ich kenne Männer aus meinem Umfeld, die beim Vorstellungsgespräch gelogen haben, aber ab dem Tag danach die Ehefrauen Kopftuch trugen.
www.go2tr.de 28.3.2018
Dieser Druck breitet sich auch schon bei uns in den islamisierten Gegenden aus. Man vermutet, daß die FDP sich nun von den Moslems soviel Stimmen holen will, wie sie an die AfD verliert.

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