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Unwichtige Geschichtsfälschungen
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Sigmar Salzburg
10.02.2009 08.49
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BRIEFSCHREIBER THOMAS BERNHARD

Der SPIEGEL rezensiert ein neues Hörbuch, das den Briefwechsel zwischen dem Verleger Unseld und dem Dramatiker Thomas Bernhard wiedergibt:
„Holzhacken ist mir lieber als Schreiben“

Gute Geschäfte zu machen, das gab Bernhard kokett zu, sei für ihn „wenigstens so schön ... wie Schreiben“. Als sich sein Roman „Verstörung“ 1968 zum Ladenhüter entwickelte, stichelte er gegen Unseld: "Dass ein so großer und so guter Verlag wie der Ihre aber nicht mehr als 1800 Exemplare verkaufen hat können, ist so absurd, dass das kein Mensch glaubt, wenn ich das sagte. Denn selbst wenn ich ganz allein mit meinem Rucksack durchs Land ginge, verkaufte ich in vier Wochen sicher mehr.“ … Als Unseld nur 2000 Mark zahlen wollte, drohte er subtil: „Ich brauche etwas zum Leben, also: Wenn ich nichts habe, muss ich, wie jeder andere Mensch auch, arbeiten gehen. Dagegen habe ich nichts, im Gegenteil: Holzhacken oder Ähnliches ist mir die längste Zeit lieber als Schreiben, aber dann kann ich auch nicht daran denken, den Roman, an dem ich arbeite, weiterzubringen und so fort.“ Unseld beugte sich.
Spiegel online 9.2.09

Ein Blick in zugängliche Facsimiles von Originalbriefen des Dichters zeigt: Selbstverständlich verwendete er handschriftlich wie auch maschinenschriftlich unsere übliche traditionelle Rechtschreibung. In seltenen Fällen, wo wohl die ß-Type fehlte, fndet man die ß-lose Schreibung. Das Heyse-System, das vor 1900 einige Jahre in Österreich propagiert wurde, benutzte er nicht. Für die Spiegelfälscher bleibt nur die Behauptung, sie hätten die Texte nach Gehör aufgeschrieben. Wie es in der Suhrkamp-Ausgabe selbst gehandhabt wird, ist nicht ersichtlich.

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Sigmar Salzburg
30.01.2009 07.51
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Kannibalisches

Eine Ära ging zu Ende und mit ihr das Interesse an Rezepten wie jenen des Briten John Keogh. Bei „Schwindel“ empfahl der 1754 verstorbene Prediger beispielsweise pulverisiertes menschliches Herz. Dosis und Art der Anwendung: „Ein Quäntchen am Morgen – auf nüchternen Magen.“
http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,604175,00.html

Das Original (in Latein oder Manx? – der ausgestorbenen Sprache der Insel Man) liegt uns nicht vor. Gemeint ist aber zweifellos die kleinste Gewichtseinheit Quent(chen), deren Kenntnis durch die verdummende „Rechtschreibreform“ ausgelöscht werden soll.

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Sigmar Salzburg
08.04.2008 11.57
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Hellsichtiger IM kennt die „Reform“ schon 1989

Mit einer „Erklärung“ vom 6. November 1989 endet die Akte „Schubert“: Der IM entpflichte sich schriftlich vom Stasi-Dienst, kurz zuvor hatte er den Führungsoffizier noch um Hilfe beim Kauf eines Autos gebeten. S. kündigte seine Übersiedlung „in die BRD“ an und stellte doch vage eine Rückkehr in Aussicht. Die Erklärung – drei Tage vor dem Mauerfall – endet mit dem Satz: „Falls Sie eines Tages alle Minister, die diese innen- und außenpolitische Schande auf dieses Volk gebracht haben, hinter Schloss und Riegel bringen, bin ich der Erste, der wiederkommt.“

Spiegel online 7.4.2008

http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,546044-2,00.html

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Sigmar Salzburg
21.03.2008 23.47
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Gefunden bei Google News

„Mein liebes Tagebuch“
sueddeutsche.de – 20. März 2008
... ob Liebesbeichte oder Frontbericht: In ihrer Summe gewähren diese Texte, die wir in originaler Rechtschreibung und Zeichensetzung abdrucken, ...


[Wenn auch der Hinweis auf die originale Schreibung nur noch bei Google auffindbar ist, berechtigt die Praxis doch zu Hoffnungen.]

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Sigmar Salzburg

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Sigmar Salzburg
08.03.2008 20.36
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Gesteuerte Nachlässigkeit?

Am 28.Oktober 1717 verordnet der König von Preußen die allgemeine Schulpflicht:

„Wir vernehmen missfällig und wird verschiedentlich von denen Inspectoren und Predigern bey Uns geklaget, dass die Eltern, absonderlich auf dem Lande, in Schickung ihrer Kinder zur Schule sich sehr säumig erzeigen, und dadurch die arme Jugend in grosse Unwissenheit, so wohl was das lesen, schreiben und rechnen betrifft, als auch in denen zu ihrem Heyl und Seligkeit dienenden höchstnötigen Stücken auffwachsen laßen..“

http://www.preussen-chronik.de/_/episoden/002390_jsp.html

Ein Vergleich mit einem Faksimile-Text zeigt, daß wieder nach Laune einige alte Schreibweisen als skurrile Zeitzeugnisse beibehalten wurden, andere jedoch geändert, vor allem aber die herkömmlichen ß durch „neue“ ss ersetzt. Daß dies nicht ein blinder „Heyse“-Korrekturautomat erzeugt hat, lassen die Ausnahmen „grosse“ und „laßen“ vermuten:

„Wir vernehmen mißfällig und wird verſchiedentlich von denen Inſpectoren und Predigern bey Uns geklaget, daß die Eltern, abſonderlich auf dem Lande, in Schickung ihrer Kinder zur Schule ſich ſehr ſäumig erzeigen, und dadurch die arme Jugend in groſſe Unwiſſenheit, ſo wohl was das leſen, schreiben und rechnen betrifft, als auch in denen zu ihrem Heyl und Seeligkeit dienenden höchſtnötigen Stücken auffwachſen laßen..“

__________________
Sigmar Salzburg

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Norbert Lindenthal
04.03.2008 10.01
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sehr lange Verweise

Zitat:
Ursprünglich eingetragen von Sigmar Salzburg
…Bandwurm-Links…

Bandwurmklickverweise können wie folgt angegeben werden:

<a href=Bandwurmklickverweis>Lesbarer Teil</a>
Der Stöberer zeigt dann
Lesbarer Teil.
Somit: Zitat Grimmelshausen

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Sigmar Salzburg
04.03.2008 07.12
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Zitat:
Ursprünglich eingetragen von glasreiniger
Man findet diese Quelle übrigens mit ...
Bandwurm-Links können hier anscheinend nicht verkürzt oder mit Zeilenumbruch angegeben werden. Um Monsterbildbreiten zu vermeiden, hatte ich auf diese Angabe verzichtet. Manchmal behelfe ich mich damit, nur den ersten Teil als Netzziel anzugeben und das Folgende in den nächsten Zeilen zu ergänzen.
__________________
Sigmar Salzburg

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glasreiniger
03.03.2008 18.47
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Zitat:
Ursprünglich eingetragen von Sigmar Salzburg
Zitat:
Ursprünglich eingetragen von Christoph Kukulies
(... im Originaltext steht „interessirt“ – mit Doppel-s).

Meine Quelle schreibt innerhalb des Frakturtextes „interesirt“ in Antiqua, wie damals üblich – glaubwürdig, aber eben kein Faksimile. Nur dies könnte Gewißheit geben.


Man findet diese Quelle übrigens mit http://books.google.de/books?id=ZLYJ6-vCi64C& pg=PA312&lpg=PA312& dq=zuvor+hatte+ich+die+verkehrte+art+der+welt+wenig+beobachtet& source=web&ots=_xJfIB27Kn&sig=qgdomLicib95xSZZ2MGfYNQog94&hl=de#PPA312,M1


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Gruß vom Techniker ... Machen Sie es doch folgendermaßen, und beiden Seiten ist gedient:
http://books.google.de/books?id=ZLYJ6-vCi64C...
also nach diesem Muster:
<a href=meine-ganz-lange-anschrift.de/weiter/Pfad?Sendgroesze1=111&Sendgroesze2=222>Kurzanschrift.de</a>


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Sigmar Salzburg
03.03.2008 12.49
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Zitat:
Ursprünglich eingetragen von Christoph Kukulies
(... im Originaltext steht „interessirt“ – mit Doppel-s).

Meine Quelle schreibt innerhalb des Frakturtextes „interesirt“ in Antiqua, wie damals üblich – glaubwürdig, aber eben kein Faksimile. Nur dies könnte Gewißheit geben.
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Sigmar Salzburg

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Christoph Kukulies
03.03.2008 10.23
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Re: Auf nichts ist Verlaß

Zitat:
Ursprünglich eingetragen von Sigmar Salzburg
SÖLDNER IM DREISSIGJÄHRIGEN KRIEG
Handwerker des Todes

„Zuvor hatte ich die verkehrte Art der Welt wenig beobachtet und noch weniger, dass ich selbst mit interessirt wäre.“ Er nimmt sich vor, dem Beispiel des Autors zu folgen und die Torheiten der menschlichen Existenz genau zu studieren, „um meinen wenigen Verstand zu schärpffen“ und darüber spotten, lachen oder weinen zu können.

Spiegel online 2.3.2008

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,535469,00.html

Das Grimmelshausen-Zitat folgt dem inzwischen verbreiteten Verfälschungsmuster: Die Eigentümlichkeiten der alten Schreibweisen werden als Zeitkolorit übernommen, unrefomierte Schluß-ß, vor allem „daß“, aber werden den Lesern vorenthalten.
Im fraglichen Text heißt es richtig: … daß ich selbst mit interesirt wäre;


Ich glaube, daß da Textfilter gnadenlos, ob historischer Text oder nicht, ihr Werk tun, gesteuert von minder begnadeten Schreibkräften.

(Übrigens, Herr Salzburg, im Originaltext steht „interessirt“ – mit Doppel-s).



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Christoph Kukulies

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Sigmar Salzburg
03.03.2008 08.49
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Auf nichts ist Verlaß

SÖLDNER IM DREISSIGJÄHRIGEN KRIEG
Handwerker des Todes

„Zuvor hatte ich die verkehrte Art der Welt wenig beobachtet und noch weniger, dass ich selbst mit interessirt wäre.“ Er nimmt sich vor, dem Beispiel des Autors zu folgen und die Torheiten der menschlichen Existenz genau zu studieren, „um meinen wenigen Verstand zu schärpffen“ und darüber spotten, lachen oder weinen zu können.

Spiegel online 2.3.2008

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,535469,00.html

Das Grimmelshausen-Zitat folgt dem inzwischen verbreiteten Verfälschungsmuster: Die Eigentümlichkeiten der alten Schreibweisen werden als Zeitkolorit übernommen, unrefomierte Schluß-ß, vor allem „daß“, aber werden den Lesern vorenthalten.
Im fraglichen Text heißt es richtig: … daß ich selbst mit interesirt wäre;

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Sigmar Salzburg

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Sigmar Salzburg
28.02.2008 08.55
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Wikipedia Online-Lexikon

Die Wikipedia-Neuschreib-Stasi verfolgt jeden, der es wagt, Wörter in die traditionelle Rechtschreibung zu ändern. Umgekehrt ist man gegenüber Quellenverfälschungen großzügig. Die SPIEGEL-Darstellung in „75 Jahre Reichtagsbrand“ ...

Der Kampf gegen die Alleintäterthese ist heute im Bereich des Obskurantismus angekommen. … Aus diesem Umfeld kommt womöglich auch der umfängliche, aber wenig erhellende Eintrag zum Reichstagsbrand bei Wikipedia.

... führt zu Paul Carell (eigentlich Paul Karl Schmidt).

Es wird ein Schmidt-Text v. 27.Mai 1944 zitiert mit der ausdrücklichen Quellenangabe „Nürnberger Dokument Dokument NG-2424, Bundesarchiv, Außenstelle Ludwigsburg“. Ein Vergleich mit dem gleichen Text in anderen Zitaten läßt folgende Verfälschungen vermuten (fett):

„Die geplante Aktion [gegen die Budapester Juden] wird in ihrem Ausmaß große Aufmerksamkeit erregen und Anlass zu einer heftigen Reaktion bilden. Die Gegner werden schreien und von Menschenjagd usw. sprechen und unter Verwendung von Gräuelberichten die eigene Stimmung bei den Neutralen aufzuputschen versuchen. Ich möchte deshalb anregen, ob man diesen Dingen nicht vorbeugen sollte dadurch, dass man äußere Anlässe und Begründungen für die Aktion schafft, z.B. Sprengstofffunde in jüdischen Vereinshäusern und Synagogen, Sabotageorganisationen, Umsturzpläne, Überfälle auf Polizisten, Devisenschiebungen großen Stils mit dem Ziel der Untergrabung des ungarischen Wirtschaftsgefüges. Der Schlussstein unter eine solche Aktion müsste ein besonders krasser Fall sein, an dem man dann die Großrazzia aufhängt.“

Lediglich das letzte „müsste“ scheint original zu sein.

http://de.wikipedia.org/wiki/Paul_Carell

__________________
Sigmar Salzburg

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Sigmar Salzburg
10.02.2008 11.54
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DDR-Nostalgie

Rote Liste: „Sie werden plaziert!“
War es Stollberg oder Wernigerode? Oder Ilsenburg? Wir waren im Harz unterwegs. Mittag war schon vorüber, als wir in ein Restaurant einkehren wollten, um etwas zu essen. Ein Schild im Windfang verwehrte uns den Zutritt: „Sie werden plaziert!“
Auch wenn die Schreibweise des Verbs aus heutiger Sicht merkwürdig anmutet, sie war korrekt. An eine Rechtschreibreform dachte damals niemand, schon gar nicht, wenn der Magen knurrte. Das fehlende „t“ wurde im Geiste mitgesprochen, es verlieh dem Spruch eine zusätzliche Schärfe. Sie werden platt-ziert!

Das klang wie eine Drohung. Die mit Zaun und Splitterminen gesicherte Grenze war nah und allgegenwärtig, im Zug, beim Spaziergang im Wald, selbst bei einem Restaurantbesuch. Halt! Keinen Schritt weiter, oder Sie werden erschossen! …

[„Amtliche Rechtschreibung“ soll heute ähnlich wirken!]

Frank Quilitzsch: Weißt du noch? Ein Sammelsurium der Dinge, die wir vermissen.
Aufbau Taschenbuch Verlag, Berlin, 221 Seiten mit Vignetten von Nel, 7.95 Euro

Thüringische Landeszeitung 07.02.2008

http://www.tlz.de/tlz/tlz.kultur.
volltext.php?kennung=on3tlzTRETreNational39484&zulieferer=
tlz&kategorie=TRE&rubrik=Treffpunkt®ion=National&auftritt=TLZ&dbserver=1

Viele kannten noch die originalere Schreibweise „placieren“ – und bei „spazieren“ wurde und wird auch kein „t“ vermißt.

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Sigmar Salzburg
02.02.2008 14.50
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Hauptsache „dass“

Wieder ein Beispiel für die ss-Afferei:
Ein alter Artikel aus der Zeitschrift „Laute & Gitarre“ von 1979
wird völlig unnötig „angepasst“, indem (fast) nur die „daß“ gegen „dass“ ausgetauscht werden.
Auch Freunde der alten Kultur können kulturlos sein.

http://www.johannes-klier.de/Publikationen/Fachartikel/FA_8/hauptteil_fa_8.html

In den Kieler Nachrichten erschien vor Jahren ein ganzer Fortsetzungsroman in dieser Weise.

__________________
Sigmar Salzburg

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Sigmar Salzburg
02.02.2008 14.07
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Goscinny / Uderzo

Asterix bei den Olympischen Spielen

Erschienen 02/2008
Ehapa Verlag, Köln 48 Seiten / € 5,00
„Asterix bei den Olympischen Spielen“ – Moment, gab es den Comic nicht schon mal?
[…]
Aber das Heute hat auch sein Gutes. Heute ist die Schrift größer, was die schwächelnde Sehstärke mit Erleichterung feststellen wird. Das füllt sogar die Sprechblasen harmonischer aus. Dazu sind viele Soundwords und Ausrufe nun in ansehlichem Handlettering. Aktuelle Rechtschreibung ist ebenfalls enthalten und nur Freunde der Reichsmark werden sich an diesem Detail stören …

http://www.parnass.scram.de/comicdetail.php?nr=2382

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