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Sigmar Salzburg
13.12.2012 18.03
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Hans Krieger

(gefunden in Ossietzky 25/2012)

Mensch und Tier

Im Ton des von Enkeln umringten Großvaters reimt Hans Krieger auf jedes Tier, das ihm begegnet, ein Gedicht, mal belehrend, mal auch moralisierend, meist vergnüglich, gelegentlich gern ein bißchen albern, aber immer sowohl tier- als auch menschenfreundlich, allerdings oft erschrocken über Menschen, die sich so wenig menschlich verhalten, daß es die Tiere graust. Das liest sich zum Beispiel so: »Ein Wolf, ganz gegen die Natur, / studierte mal Literatur. / Er las in Märchen, Fabeln, Sagen, / wie grausam Wölfe Menschen plagen. / Er las in Philosophentexten, / daß meist der Mensch an seinem Nächsten / so mörderisch und wölfisch handle, / als ob er sich zum Wolf verwandle. / Der Wolf springt auf und ruft entsetzt: / »Wie schlimm wird gegen uns gehetzt! / So böse sind wir Wölfe nicht, / es ist der Mensch der Bösewicht! ...« Die Ansprache des Wolfes endet mit dem Zeilenpaar: »... und wenn man Menschen Wölfe nennt, / ist’s für den Mensch ein Kompliment.«

Unter der Überschrift »Meise« bekennt der Autor: »Hab‘ ich immer noch kein Handy, / halt‘ mich still auf meine Weise, / ist es klar: Ich bin nicht trendy, / also hab‘ ich eine Meise. // Wenn ich mich des Fleischs enthalte, / lieber vegetarisch speise, / hör‘ ich sagen: »Schau, der Alte, / gell, der spinnt, der hat ‘ne Meise.« // Wenn ich noch auf Sozialismus / hoffe und den Markt nicht preise, / fehlt es mir an Realismus, / und es heißt: Der hat ‘ne Meise.« Kurz: Der Autor erweist sich als Menschenkenner und Vernunftmensch.
E. S.

Hans Krieger: »Das Asphalt-Zebra – Animalphabetische Verse«, Zeichnungen von Christine Rieck-Sonntag, Oreos-Verlag, 135 Seiten, 16,80 €

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Sigmar Salzburg
07.12.2012 21.50
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Ralph Dohrmann

Ralph Dohrmann hat in seinem Debüt „Kronhardt“ einen passiven Helden geschaffen – und einen Roman, der auf 900 Seiten die Entwicklung Deutschlands nach 1945 aufblättert.

Erleben wir eine Renaissance der großen Romane des vorigen Jahrhunderts? Oder sind diese umfangreichen Werke der Versuch, der Schnelllebigkeit unserer Zeit etwas entgegegenzusetzen? Wollen sie die Leser zur Langsamkeit verführen?

Im Fall von „Kronhardt“ ist jedenfalls der Bezug zu einem großen Roman augenfällig. Wie in Thomas Manns „Buddenbrooks“ geht es auch in „Kronhardt“ um eine wohlhabende hanseatische Familie. Hier wie dort werden die Beziehungsgeflechte der Familienmitglieder analysiert. Aber nicht nur das Thema, auch die Art des Schreibens stellt Bezüge her. „Kronhardt“ ist in drei Teile gegliedert, wobei schon die Anlage des ersten Teils – eine durchgehend chronologische Darstellung ohne zeitliche Brüche – retro wirkt. Zudem ist das Buch in alter Rechtschreibung verfasst…

Dohrmann hat für diesen Roman ein Schreibstipendium erhalten. Im Nebenerwerb wäre diese Arbeit wohl kaum zu bewältigen gewesen und zwar nicht nur wegen des Umfangs. Der Autor hat an seinem Text gefeilt und geschmiedet, bis er zu dem wurde, was er ist. Jedes Bild, jede Naturstimmung wird in neue, ungewohnte, aber durchwegs treffende Worte gekleidet. Alles in allem ein wunderbares Buch, das einen ob der schieren Sprachmacht des Autors einsaugt und erst auf der letzten Seite wieder ausspuckt. Ein Buch für Menschen, die sich Zeit nehmen.

Ralph Dohrmann
Kronhardt
Ullstein Verlag
928 Seiten
24,99 Euro

Die Presse 8.12.2012

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Sigmar Salzburg
17.09.2012 19.12
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Aktuell in Kulturrechtschreibung:

Peter Sloterdijk
Zeilen und Tage
Notizen 2008 – 2011
Suhrkamp 2012

Walter Kempowski
Wenn das man gut geht!
Aufzeichnungen 1956 – 1970
Knaus 2012

Ernst Augustin
Robinsons blaues Haus
Roman
C.H.Beck 2012

Adolf Muschg
Löwenstern
Roman
C.H.Beck 2012

Gerhard Henschel
Abenteuerroman
Hoffman und Campe 2012

Cees Noteboom
Briefe an Poseidon
Suhrkamp 2012

Frank Schulz
Onno Viets und der Irre von Kiez
Galiani Berlin 2012

Anna Katharina Hahn
Am Schwarzen Berg
Suhrkamp 2012

Günter Grass
Vatertag
Steidl 2012

Seneca
Von der Gelassenheit
Neu übersetzt von Bernhard Zimmermann
dtv/C.H.Beck 2010/2012
„Nicht ist so bitter, daß ein gefaßtes Herz
keinen Trost fände.“


Ronald Dworkin
Gerechtigkeit für Igel
Aus dem Amerikanischen
von Robert Celicates und Eva Engels
Suhrkamp 2012
„Das tiefgründigste rechtsphilosophische Buch
der Saison“ (The Times)

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Sigmar Salzburg
16.09.2012 20.49
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Hans-Peter Schwarz

Helmut Kohl. Eine politische Biografie

DVA, München.
900 S., 34,99 €

Die Reformierung … war mit ihm nicht zu haben: Der Zeithistoriker Hans-Peter Schwarz (Jg. 1934) ist Emeritus der Universität Bonn und hat Standardwerke über die Geschichte der Bundesrepublik vorgelegt.

Alles in allem aber stellt das Buch, das in einer Prosa von gezügelter Eleganz und in alter Rechtschreibung verfasst ist, eine höchst gelungene Gesamtwürdigung dar, die ohne immensen Fleiß nicht zustande gekommen wäre. „Wahrhaftigkeit, Empathie und zugleich kritische Distanz“, schreibt Schwarz im Nachwort, seien die Grundsätze, denen er sich verpflichtet sehe; und nicht ohne Ironie – die als leiser Unterton das ganze Buch durchzieht – nennt er sich, der lange in Bonn lebte und Kohl aus der Nähe erlebt hat, in Analogie zum Hauptstadtjournalisten einen „Hauptstadtprofessor“.

Welt.de 3.9.2012

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Sigmar Salzburg
11.09.2012 12.55
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Theodor Fontane

Die Reisetagebücher,
hg. von Gotthard Erler und Christine Hehle,
958 S., geb., 48 €.

Ellernklipp,
hg. von Christine Hehle und Christina Salmen,
232 S., geb., 22 €.
Beide Bände in der Großen Brandenburger Ausgabe
des Aufbau Verlages.

… Einige dieser Notizbücher sind, wenngleich unzulänglich ediert, schon früher in unterschiedlichen Publikationen gedruckt worden, fünf lagen bislang unveröffentlicht im Archiv und kommen erst jetzt in einem umfangreichen Band ans Licht, der sämtliche Reisetagebücher Fontanes bündelt. Die respektable Sammlung komplettiert die Tagebuchabteilung in der Großen Brandenburger Ausgabe, die 1994 mit den Journalen der Jahre 1852 bis 1858 und 1866 bis 1898 eröffnet wurde…

Hier ist wieder ein Band, den man in früheren Editionen nicht findet. Die Vorzüge der Großen Brandenburger Ausgabe offenbaren sich ein weiteres Mal: der Text konsequent und buchstabengenau nach den Handschriften gedruckt (was in heutigen, der modernen Rechtschreibung angepassten Leseausgaben längst keine Selbstverständlichkeit mehr ist), dazu ein Kommentar, der über das Übliche weit hinausgeht und in den »Reisetagebüchern« die Hälfte des Umfangs (in der soeben ausgelieferten Mordgeschichte »Ellernklipp« fast die Hälfte) beansprucht…

neues-deutschland.de 11.9.2012

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Sigmar Salzburg
10.09.2012 19.29
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Christian Lehnert

Aufkommender Atem
Gedichte


Suhrkamp 2011
Gebunden, 99 Seiten
ISBN: 978-3-518-42273-1

»Das Blasse mein ich, das im Licht verschwindet,
in Wachschlaf fällt, und eingehüllt, vergessen
am Grund liegt, wartet, weil ein Fisch sich windet,
weil Krebse wachsen und sich stumm zerfressen,
weil langsam eine warme Sandform bricht,
das Wartende aus Tod und Leben, weich
und sprachlos, wie es von dem Anfang spricht
und daß ein Atemzug für immer reicht.«


Siehe auch tageswoche.ch 10.9.2012

«Vorfrühling», das erste Gedicht im Band «Aufkommender Atem» (erschienen 2011) ist, wie die andern Gedichte des Bandes, nach traditioneller Art gereimt. Auch der Umgang mit Syntax und Orthografie entspricht den herkömmlichen Regeln …

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Sigmar Salzburg
21.08.2012 18.58
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Durs Grünbein

Koloß im Nebel – Gedichte
Suhrkamp, Berlin. 227 S., 25 Euro
ISBN 978-3518423165)

Leseprobe:

Regression mit Buffalo Bill

Laub muß schon liegen, gehärtet zu Blech und gerollt
In Tausenden Ausschußformen, verworfene Produktion,
Auf die dann der Regen fällt eines Oktobermorgens…

In der Welt erschien ein Verriß von Fritz J. Raddatz, der selbst einmal Goethe zum Bahnhof gebracht hat: „Durs Grünbein – die dichtende Luftnummer. Die Deutschen halten Helmut Schmidt für einen großen Kanzler und Durs Grünbein für einen großen Dichter.“ „Plauderpoeme – mal schnoddrig, mal pseudotiefsinnig, mal bildungstouristisch.“ In der Welt werden natürlich nur Stellen ohne Traditions-ß vorgeführt, und selbst der Titel des Gedichtbandes wird reformiert.

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Sigmar Salzburg
15.08.2012 08.06
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Hyam Maccoby

Der Mythenschmied
Paulus und die Erfindung des Christentums

Hrsg. u. Übers. von Fritz Erik Hoevels.
270 S. brosch. 2. erw. Aufl. Ahriman-Verlag.
Freiburg. 19,80 Euro. ISBN 978-3-89484-605-3

Das Buch wurde am 6.8.12 besprochen bei Freigeist-Weimar.de

Der kenntnisreiche Autor (1924-2004) klärt etliche Verworrenheiten des Paulus-Krimis auf. Angenehm überrascht die herkömmliche Rechtschreibung.

P.S. Anders als die deutsche Wikipedia gibt die englische ausführlichen Bericht zum Autor:
Hyam Maccoby (1924–2004) was a British Jewish scholar and dramatist specializing in the study of the Jewish and Christian religious tradition. His grandfather and namesake was Rabbi Hyam (or „Chaim“) Maccoby (1858–1916), better known as the „Kamenitzer Maggid,“ a passionate religious Zionist and advocate of vegetarianism and animal welfare...


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Sigmar Salzburg
06.07.2012 16.13
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Alexander Walter

Das Buch ist als Abschlußarbeit im Fach Kommunikationsdesign an der Hochschule Mannheim (Fakultät für Gestaltung) zum Sommersemesterende des Jahres 2011, im 100. Todesjahr von Konrad Duden, entstanden. Bei Interesse kann das Buch als bibliophiles Exemplar oder als PDF-Datei angefordert werden.

Bestellbar via E-Mail an alexander.walter@rechtschreibsiegel.

rechtschreibsiegel.de

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Sigmar Salzburg
06.07.2012 08.37
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Thomas Böhme

101 Asservate –
Alter Worte Welt

Connewitzer Verlagsbuchhandlung Peter Hinke
Leipzig 2012, gebunden, 136 Seiten, 18 Euro

Rominte van Thiel schreibt in der „Deutschen Sprachwelt“ (48/2012):

Es ist ein wahrer Wortschatz. Der Leipziger Dichter Thomas Böhme hat 101 Wörter, die manchem alt oder veraltet vorkommen mögen, für sich und seine Leser aufbewahrt, weswegen er sie „101 Asservate“ nennt… So taucht der Leser in die im Buch zwar alphabetisch geordnete, aber poetische Welt von Aberwitz, Anfechtung, Chaiselongue über Stelldichein und Unterpfand bis Zipperlein ein…

Das Buch ist schön gebunden, typographisch ansprechend, mit Anspielungen an das „Alte“, überdies in traditioneller Rechtschreibung: ein Lesevergnügen für den, der gern Wörtern nachspürt.

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Sigmar Salzburg
04.04.2012 16.46
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Reformlose Qualität

Beim Blättern in den Buchhandlungen läßt sich nicht leugnen: Der orthographische ss-Staat und die Diktatur der Mediokratie bauen ihre erdrückende Macht aus, so daß auch viele ernstzunehmende Autoren sich der „Macht des Faktischen“ beugen. Dennoch findet man immer wieder neuere Werke, die in anständiger traditioneller Rechtschreibung veröffentlich sind:

Uwe Tellkamp
Die Uhr
Edition Eichthal 2010

Siegfried Lenz
Die Maske
Hoffmann und Campe 2011

Walter Boehlich
(1921-2006)
Die Antwort ist das Unglück der Frage
Ausgewählte Schriften (704 Seiten)
S. Fischer 2011

Hans-Jürgen Hinrichs
Peter Sloterdijk
Die Kunst des Philosophierens
Hanser 2011

Ilija Trojanow
EisTau
Hanser 2011

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Sigmar Salzburg
06.02.2012 10.10
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Manfred Pohl

Die Urknallhypothese, ein Hindernis für die kosmologische Forschung.
Der Irrglaube vom Anfang und vom Ende des Universums.

Remscheid: Re-Di-Roma-Verlag, 2011, 177 S.,
ISBN 978-3-86870-353-5 – rediroma-verlag.de

(In bewährter klassischer Qualitätsorthographie.)

NB. Zweifel an der scheinbar erfolgreichen Urknallhypothese muten heute exotisch an. In der Wissenschaft gibt es jedoch kein Evangelium. Entscheidend für den Nutzen einer Theorie ist ausschließlich die widerspruchsfreie Erklärungsstärke.

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Sigmar Salzburg
04.02.2012 08.05
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Harald Haarmann

Weltgeschichte der Sprachen
Verlag C. H. Beck, München 2006
(in bewährter Rechtschreibung)

Nach Hinweis von Manfred Riemer bei Sprachforschung.org

Die vorhergehenden Bücher, wie „Kleines Lexikon der Sprachen“ (Beck 2001) und „Universalgeschichte der Schrift“ (Campus 1990) sind, wie ich sehe, auch reformfrei veröffentlicht.

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Sigmar Salzburg
27.12.2011 12.47
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Joseph von Eichendorff

Gedichte
Fischer Taschenbuch Verlag 2010
395 Seiten in traditioneller Rechtschreibung

Und als der Frühling weit und breit
Von neuem schien und schwärmte,
Da tat dem Knab ’s Vöglein leid,
Daß es kein Strahl erwärmte.

(Im Anhang 10 Seiten Biographisches nach Kindlers Literatur Lexikon 2009 – in Reformistdeutsch.)

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Sigmar Salzburg
13.12.2011 11.56
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Josef Kraus

Bildung
geht nur mit Anstrengung

Wie wir wieder eine Bildungsnation werden können
Classicus-Verlag 2011
9,90 EUR
Rezension hier.
Lieferbar über libri.de

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