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Sigmar Salzburg
16.11.2017 21.16
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Joachim Nikolaus Steinhöfel

Laut Grundgesetz findet eine Zensur in Deutschland nicht statt. Dennoch haben die versagenden Altparteien einen Weg gefunden, Unerwünschtes zu unterbinden, indem sie die Zensur an Privatunternehmen auslagern, die nebenbei auch noch ihre eigene Correctness-Agenda verfolgen. Auf der „Achse des Guten“ klagt der Anwalt Joachim Nikolaus Steinhöfel am 16.11.2017:

Wie Facebook seine Grundidee gegen die Wand fährt

Um einer Person bei Facebook zu folgen, muss man nicht zwangsläufig mit ihr befreundet sein – abonnieren genügt. Man erhält dann die Postings, die der Abonnierte „öffentlich“, also nicht nur für seine „Freunde“ oder einen beliebigen anderen, beschränkten Empfängerkreis zugänglich macht.
Steinhöfel beobachtet nun, daß Facebook automatisch Abonnenten herausfiltert, vermutlich in vorauseilendem Gehorsam und aus Angst vor den Maas-Stasi-Gesetzen:
Würde das Unternehmen hier lediglich Fake-Profile löschen oder solche, die mißbräuchlich genutzt werden (Spam, Pornografie, Bots usw.), wäre das völlig legitim. Aber dies erklärt nicht den Verlust von 25 Prozent der Abonnenten, den auch andere Personen mit ähnlich hoher Zahl von Followern zu beklagen haben. Es waren keine 5.000 Fake-Profile unter den Abonnenten! Nicht annähernd.

Facebook lässt seit der Verabschiedung des verfassungswidrigen* Netzwerkdurchsetzungsgesetzes (Netz-DG) maschinelle Säuberungswellen durch das Netz laufen. Dies hat das Unternehmen selber eingeräumt. Im August zitierte die Bild-Zeitung eine Konzernsprecherin wie folgt:

„Facebook bemüht sich seit Langem, sowohl die Erstellung gefälschter Accounts zu verhindern als auch gefälschte Konten zu identifizieren und zu entfernen. Dank technischer Fortschritte können wir besser gegen manuell erstellte Fake-Profile vorgehen und nutzen neue Analysetechniken wie Machine Learning, um weitere Formen von Missbrauch zu erkennen und zu unterbinden.“

„Machine Learning“ als „neue Analysetechnik“ verkaufen zu wollen ist schon ein sehr gewagter Versuch, die maschinelle und massenhafte Vernichtung von Profilen als Errungenschaft verkaufen zu wollen. Aus Angst vor politischem Druck und den völlig unverhältnismässigen Strafdrohungen des Netz-DG (bis zu 50.0 Millonen Euro drohen dem Unternehmen aber auch seinen leitenden Angestellten, wenn man beim Löschen das Plansoll nicht erfüllt)....
Mehr auf der Achse v. 16.11.2017.

Nachtrag: Siehe auch Steinhöfel in „Junge Freiheit“ Säuberungswellen 17.11.2017, hier ohne „Reform“-ss:
Aus den „Sondierungsgesprächen“ von Union, Grünen und FDP dringt derweil die gemeinsame Position nach außen, man wolle „das Netzwerkdurchsetzungsgesetz durch eine Neuregelung weiterentwickeln“. Ein Gesetz, das FDP-Chef Lindner kurz vor der Bundestagswahl in einem Interview mit dem Autor „aus mehreren Gründen für falsch“, für „verfassungswidrig“ und „eine große Gefahr für die Meinungsfreiheit“ bezeichnete. Ein solches Gesetz kann man nicht weiterentwickeln...

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Sigmar Salzburg
15.11.2017 10.42
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Achse des Guten

Henryk M. Broder läßt sich durch Ralf Stegner zu poetisch-satirischen Höchstleistungen anspornen:

... Stegner, der den Charme eines Pitbulls mit der Ausstrahlung einer defekten Grubenlampe verbindet, leidet an einer Krankheit, die besonders oft im Politiker-Milieu vorkommt: Logorrhoe, eine Art von verbaler Inkontinenz. Und weil er das Wasser nicht halten kann, twittert er im Minutentakt ...
Am 7. November 2017, um 22.15 Uhr setzte Stegner einen Tweet zu Ehren des amerikanischen Präsidenten ab: „Heute vor einem Jahr wurde Trump zum US-Präsidenten gewählt, der Aufschneider, Sexist, Rassist und intellektueller Tiefflieger in einem ist.“ Dann nahm Stegner noch einen Möwenschiss zu sich, stieg in sein doppelt gefedertes Bettchen und wälzte sich gleich in Morpheus‘ Armen.

Präsident Trump aber war mehr als ungehalten, nachdem ihm der Tweet vorgelegt wurde. „Who, the fuck, is this moron?“ soll er gerufen haben. Und als er sich wieder beruhigt hatte, ließ er seinen Secretary of Defense, James Mattis, genannt „Mad Dog“, kommen und brüllte ihn an: „We will never liberate these bastards again, let them eat their own shit!“, worauf Mattis Haltung annahm, salutierte und ausrief: „Bet your[n] ass, Mr. President!“
Dank der erleichternden deutsch-denglischen Reformen kann der polyglotte Leser nun leicht erraten, was gemeint ist: „Herr Präsident, Sie sind’n Ass!“

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Sigmar Salzburg
04.11.2017 13.00
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Kiezdeutsch bald Amtssprache der Polizei?

Als wir vor zwanzig Jahren die Verbindung mit Berliner Initiativen gegen die Rechtschreib„reform“ suchten, hörten wir auch Klagen:

„Das Interesse an gutem Deutsch in den linksdominierten und türkisierten Stadtteilen ist gering. Es wird ja verbreitet, daß gerade die „Reform“ Ausländern das Schreiben erleichtert. Hier geht alles den Bach hinunter.“
Heute sind die Kinder, die bis heute nicht schwimmen gelernt haben, Polizeischüler mit Migrationshintergrund, denn man will den hier etwas länger Lebenden auf Augenhöhe begegnen. Nicolaus Fest, der vor drei Jahren wegen islamkritischer Äußerungen bei BILD hinausgeworfen wurde und jetzt für die AfD arbeitet, hat die Problematik zusammengefaßt:
Nicolaus Fest zu Berliner Polizei, Multikulti und Staatsversagen
3. November 2017

Am Dienstag tauchte der Mitschnitt eines Berliner Polizeiausbilders auf. Was er sagt, ist dramatisch: Viele der angehenden Polizisten, und zwar vor allem jene mit muslimischem Hintergrund, kämen nicht regelmäßig zum Unterricht. Ihr Verhalten sei aggressiv, frech und respektlos, besonders gegenüber Frauen. Deutsch beherrschten sie weder in Schrift noch Sprache, mancher schliefe im Unterricht. Und dann, wortwörtlich: „Das wird ’ne Zwei-Klassen-Polizei, die nur korrupt sein wird. Das sind keine Kollegen, das ist der Feind. Das ist der Feind in unseren Reihen.“
(Weiter im Video von Dr. Nicolaus Fest)
Und laut Focus:
Michael Knape, der an der Akademie mehrere Jahre leitender Prüfer war, bestätigt diese Tendenz gegenüber FOCUS Online. Das Problem habe in den vergangenen fünf, sechs Jahren immer weiter zugenommen. „Ich kenne eine ganze Reihe von Dozenten und Fachausbildern, die mir von immer raueren Sitten berichtet haben...“
focus.de 3.11.2017
Die wesentliche Integrationsmaßnahme, die den Politikern dazu in den letzten zwanzig Jahren einfiel, war wohl die Umpolung des Deutschen mittels „ss“-Gift und begleitender kulturbanausischer Entschärfung des „Rauhen“.

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Sigmar Salzburg
24.10.2017 05.32
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Acta diurna

Michael Klonovsky:

Wer heutzutage in einer politischen Debatte den Begriff „Nazi“ gegen wen auch immer ins Feld führt, ist aus ethischer Sicht ein Lump, aus historischer Sicht ein Verharmloser, aus intellektueller Sicht eine Null.

Acta diurna 23.10.2017
(unter dem Verriß von Sibylle Bergs Gewaltaufruf)
Und wer fällt uns dazu als erstes ein:
Thomas Oppermann (SPD)
„Höcke ist ein Nazi“
Stand: 19.01.2017 10:51 Uhr
sowie Tagesschau und BILD

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Sigmar Salzburg
17.10.2017 09.53
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Michael Klonovsky …

… solidarisierte sich auf seiner Acta-diurna-Seite mit einem Aufruf gegen die organisatorische und brachiale Einschränkung der Meinungsfreiheit auf der Buchmesse:

Charta 2017

Die Vorkommnisse auf der diesjährigen Frankfurter Buchmesse machen deutlich, wie widersprüchlich es in unserem Land zugeht: wie unter dem Begriff der Toleranz Intoleranz gelebt, wie zum scheinbaren Schutz der Demokratie die Meinungsfreiheit ausgehöhlt wird.

Wenn ein Branchen-Dachverband wie der Börsenverein des Deutschen Buchhandels, der Buchhandlungen und Verlage vereint, darüber befindet, was als Meinung innerhalb des Gesinnungskorridors akzeptiert wird und was nicht, wenn gar zu »aktiver Auseinandersetzung« mit missliebigen Verlagen unter Nennung ihrer Standnummer aufgerufen wird und diese dann im »Kampf gegen Rechts« beschädigt und ausgeräumt werden – dann ist unsere Gesellschaft nicht mehr weit von einer Gesinnungsdiktatur entfernt.

Die Vorkommnisse auf der Frankfurter Buchmesse, auf der Stände von Verlagen, deren programmatische Ausrichtung der Börsenverein vorab als nicht gutzuheißendes »Gedankengut« deklarierte, zerstört wurden, passen nicht zu einer offenen und toleranten Gesellschaft und sind eines freien Geisteslebens unwürdig. Die Erstunterzeichner der Charta 2017 wehren sich entschieden gegen jede ideologische Einflussnahme, mit der die Freiheit der Kunst beschnitten wird.

Wehret den Anfängen – für gelebte Meinungsfreiheit, für ein demokratisches Miteinander, für respektvolle Auseinandersetzungen!

Dresden, den 14. Oktober 2017

https://www.michael-klonovsky.de/acta-diurna/item/674-17-oktober-2017

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Sigmar Salzburg
11.10.2017 09.36
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Willy Wimmer in „Freie Welt“

Der einstige CDU-Staatssekretär Willy Wimmer schreibt mit aller Verachtung, die der Anstand zuläßt, gegen Merkel und Seehofer – in der bewährten, von Presse und Politik ausgegrenzten deutschen Rechtschreibung:

Migrations-Mogelpackung der Marke Merkel/Seehofer
Man muß die Pressekonferenz Merkel/Seehofer in Sachen staatlichem Kontrollverlust nicht abwarten, um die Mogelpackung in Sachen Migration festzustellen. Dazu gehört nur das in Berlin mögliche Maß an Unverschämtheit, das den Menschen als Lösung der anstehenden Fragen zu verkaufen. Merkel und Seehofer hatten eines als Ziel. Die Rechtswidrigkeit ihres Verhaltens aus dem Herbst 2015, das Land an seinen Grenzen schutzlos zu stellen und das eigene Maulheldentum zu kaschieren. Sie haben sich das fein ausgedacht. Das deutsche Volk soll den Preis bezahlen...
freiewelt.net 9.10.2017
289 Wörter: 1 daß, 2 muß,

Legalisierte staatliche Ohnmacht-man kennt sein Land nicht wieder
... Das System bekam allerdings Risse, die sich zu Abgründen für den Staat als solchen auftun. Die mehr als eine Million Migranten, die seit Jahren in unser Land gekommen sind, haben es vorgemacht. Man muß sich nur auf den Weg über die deutsche Grenze machen und schon kapituliert der vielgerühmte deutsche Rechtsstaat vor Unverfrorenheit. Am Reichstag in Berlin sollte der noch im Amt befindliche Bundestagspräsident Prof. Dr. Norbert Lammert die Inschrift: „Dem Deutschen Volke“ abhängen und durch den Ausspruch ersetzen lassen:“Da kann man nix machen“. Lange Zeit geisterte der Begriff von der „Bananen-Republik Deutschland“ um den Globus. Es ist schlimmer, als je gedacht. Der Staat hat ohne Not seine Substanz aufgegeben und sich der Willkür interessierter Gruppen zur Durchsetzung ihrer Interessen auf deutschem Territorium ergeben.
freiewelt.net 10.10.2017
452 Wörter: 1 daß, 5 andere trad. ß, „neue“ ss: keine; Flüchtigkeiten: 3; mögliche Erleichterung durch die „Reform“: keine.
Merkel und Seehofer genehmigten sich jetzt den Import von 200000 „Flüchtlingen“ jährlich, die Bevölkerung einer mittleren Großstadt. Der angekündigte Familiennachzug macht die Million schnell voll, in zehn Jahren also 10 Millionen. Da alles unverbindlich ist, könnte nach dem Maß von 2015 die weitere „Umvolkung“ in zehn Jahren auch 60 Millionen nach Deutschland hereinspülen. Merkel ist der Obama-Friedens-Nobelpreis jetzt schon sicher.

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Sigmar Salzburg
09.10.2017 03.53
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Nicolaus Fest …

… verbreitete gestern über Facebook den Schlußteil der „Pariser Erklärung“ einer Gruppe konservativer Geisteswissenschaftler zur Erhaltung Europas – als Europa der Vaterländer und der europäischen Kultur auch für die Zukunft. Die deutsche Fassung des Textes ist sinnvollerweise in der deutschen Kulturrechtschreibung gehalten – bis auf die reformierte „Phantasterei“ des ersten Satzes:

Nicolaus Fest 8. Oktober 2017
„Wir fordern alle Europäer auf, uns bei der Ablehnung der Fantasterei einer multikulturellen Welt ohne Grenzen zu unterstützen. Wir lieben unsere Heimatländer zu Recht und wollen unseren Kindern das weitergeben, was wir selbst als unser nationales Erbe empfangen haben. Als Europäer haben wir auch ein gemeinsames Erbe, und dieses Erbe fordert von uns, gemeinsam und in Frieden in einem Europa der Vaterländer zu leben. Laßt uns unsere nationale Souveränität erneuern und die Würde einer geteilten politischen Verantwortung wiederfinden, für Europas Zukunft.“
Deutscher Unterzeichner ist der katholische Philosoph Robert Spaemann. Daher überrascht es nicht, daß die Geistesheroen das Rezept für die Gesundung Europas in einer Rechristianisierung sehen. Damit rufen sie allerdings den entschiedenen Widerstand derjenigen hervor, die schon lange das skurrile christliche Glaubenssystem hinter sich gelassen haben und dennoch humanistische europäische Werte leben.

Selbst Spaemann ist ja nicht so besonders überzeugend mit seiner Gotteszucht und seinen Gottesbeweisen (Welt). Ob der Atheist Fest das übersehen hat? Sicher wird er auch nicht der Verharmlosung der islamischen Invasion zustimmen, die manche Kirchenobere schon als Bereitstellung von Hilfstruppen gegen den Unglauben mißverstehen.


Geä. 10.10.17

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Sigmar Salzburg
26.09.2017 04.26
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Acta diurna

Michael Klonovsky berichtet süffisant über den erlebten Wahlabend in Berlin und ist stolz auf seinen angerichteten „Metaphernsalat“. Uns interessiert auch noch seine modifizierte Rechtschreibung neben den Tarn-ss.

25. September 2017

Wahlabendsplitter. Ankunft zur 18 Uhr-Runde im Wahlstudio der ARD. Jörg Meuthen ist als erster da und nimmt auf dem meterlangen Sofa im Akklimatisierungs- und Warmmachbereich vor dem Sendestudio Platz. Später treffen Kauder, Oppermann, Kubicki, Dietmar Bartsch und Anton Hofreiter ein. Man kennt sich, grüßt sich, plaudert miteinander, aus den Augenwinkeln den Uruk [Tolkien] auf dem Sofa musternd und eine Distanz von exakt vierzehneinhalb Fuß haltend...

Frau Miosga bittet vor die Kameras, Oppermann geht voran, bedeutet Meuthen mit einer durchaus charmanten Geste, sich einzureihen, und gibt ihm die Hand, Bartsch und Kubicki tun es ihm nach. Mit sichtlichem Widerwillen (er kann doch zwei Gesichter!) fügt sich auch Kauder ins Unvermeidliche, Hofreiter hat Glück oder lässt sich absichtlich so weit zurückfallen, dass er den Unreinen nicht nach hier einstweilen noch geltenden, jedoch bald täglich neu auszuhandelnden* Konditionen begrüßen muss....

Vor dem Club, in dem die AfD ihre Wahlparty veranstaltet, sammeln sich die ersten sogenannten Gegendemonstranten. Als wir zum zweiten Mal zum ARD-Hauptstadtstudio, zur sogenannten Elefantenrunde fahren, wälzt sich bereits auf der anderen Straßenseite der vorwiegend schwarze Lindwurm in Gegenrichtung auf die AfD-Party zu. „Ganz! – Berlin! – hasst die AfD!“ skandieren die Marschierer....

Der Fahrer ist mit ins Wartezimmer gekommen, bedient sich bei den Häppchen, spricht die hiermit geflügelten Worte: „Das ist das Beste, was ich jemals für meine Gebühren* bekommen habe“, und trollt sich, seinen Wagen zu bewachen. Im Vorzimmer wird Katja Kipping für die Sendung geschminkt; mannhaft unterdrücke ich das indiskrete Verlangen, ein Händi-Foto von ihr zu machen...

Wie schön Frau Kipping immer von "Geflüchteten"* spricht! Wie lange mag solch eine Dressur dauern? ...

Mit ermüdlicher Beharrlichkeit werfen die Etablierten-Vertreter Jörg Meuthen die angeblichen und tatsächlichen rassistischen Entgleisungen von AfD-Mitgliedern vor. Es handelt sich dabei übrigens stets um Worte, während die Rechtsbrüche der Kanzlerin konkrete Taten sind ...

Einige der geschäftig in den Gängen umhereilenden öffentlich-rechtlichen Angestellten heben im unbeobachteten Moment den Daumen, als sie Meuthen hinausgehen sehen. Offenbar hasst doch nicht ganz Berlin die AfD...

Als die Lebensgefährtin von Meuthen mit ihrer siebenjährigen Tochter, eskortiert von Security und Polizei, zum benachbarten Hotel läuft, werden sie von einem breiten gesellschaftlichen Bündnis* beschimpft und attackiert. Das Kind ist danach völlig verstört.

Später bricht Meuthen selbst auf, ebenfalls von einem uniformierten Kordon geschützt, und der Mob rastet völlig aus. Pfiffe, Schreie, besessene, wutverzerrte Gesichter – ein Goya-Capriccio anno 2017. Die Kobolde rennen neben dem Oppositionstrüppchen her, brüllen „Nazis raus!“, „Haut ab!“, „AfD – Rassistenpack!“ und ähnliche Urworte orphisch; einige versuchen, in den Kordon zu drängen.

Man sieht staunend und betroffen: Manche dieser Bakchen würden den AfD-Vorsitzenden gern zerreißen, ihn auf dem Altar ihres perversen Antifaschismus, der längst dem Original zum Verwechseln ähnlich sieht, dem Götzen der Diversity, Vielfalt, Buntheit und Menschenfreundlichkeit zum Opfer bringen. Der Kampf gegen die vermeintlichen Nazis bringt lauter neue echte hervor...

Am Rande: Wieviel Courage erfordert es, sich gegen die AfD zu „bekennen“? Null. Welche Gefahr droht bei einer Demo gegen „rechts“? Keine. Was aber gewinnt man? Ein gutes Gewissen, „zivilgesellschaftliche“ Anerkennung, Aufstieg auf der Tugendskala, „Sinn“, Lob vom Parteisekretär, ggfs. Kohle von Frau Schwesig, ggfs. Sündenablass, in jedem Fall Herdenbehagen. Es ist pures Wellness...

acta-diurna 25.9.2017
Es folgt Klonovskys Sicht auf den Fall Petry.

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Sigmar Salzburg
10.09.2017 06.52
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Halbheiten

Werden wir beobachtet? Ich dachte, die Linken denken an „Wichtigeres“ als an die Rechtschreib„reform“.

Seit Wochen wurde ich auf Facebook überschwemmt mit Beiträgen der Plattform „Politik und Zeitgeschehen“, in der die Halbstalinistin Sarah Wagenknecht, in weißen Tüll gewandet, als wandelnde Unschuld vorgeführt wird. Nun wollte ich meinen Spott aus neuem Anlaß wiederholen und stelle fest, der Link ist ausgeknippst:

„Der von dir angeklickte Link ist abgelaufen oder die Seite ist nur für eine Zielgruppe sichtbar, in der du nicht enthalten bist.“
Zu gerne wäre ich auf ihre Diffamierung Björn Höckes als „Halbnazi“ eingegangen.

„Nazi“ ist nach dem Sprachgebrauch seit 1945 ein uneinsichtiger Hitleranhänger, der die Abschaffung der Demokratie, die Eroberungszüge im Osten und die Ermordung von 6 Millionen Juden nach Bedarf rechtfertigt oder leugnet. Ein „Halbnazi“ wäre dann einer, der mit der Ermordung von 3 Millionen schon zufrieden ist. Allerdings bezeichnen Linke inzwischen jeden Andersdenkenden als „Nazi“.

Umgekehrt leugnet Sarah Wagenknecht den Zusammenhang der stalinistischen Verbrechen mit dem Ziel der kommunistischen Weltrevolution. Die seien nur „im Namen des Kommunismus“ begangen worden, wie Jan Fleischhauer scharfsichtig bemerkt hat. Wie sich doch die Apologeten ähneln!

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Sigmar Salzburg
19.08.2017 11.53
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Prabels Blog – Merkels Wahlkampf im Osten

Ihr Wahlkampfteam ist so abenteuerlich gekleidet, wie sie selbst. Das Promotion-Team einer Schnapsfirma sieht fast genauso aus. Komische schräge Strohhütchen und Nikkis mit hart peinlichen Sprüchen wie: „voll muttiviert“. Ich wär mit sowas lieber im Erdboden versunken, aber Merkels Helfer sind schmerzfrei... Sie selbst war wieder wie üblich in einen unvorteilhaften Hosenanzug gekleidet, nachdem sie sich in Bayreuth anläßlich einer XXL-Musikdarbietung auf harten Holzstühlen in eine Art Leberwurstpelle gezwängt hatte.

prabelsblog.de 17.8.2017 (in der richtigen Rechtschreibung)

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Sigmar Salzburg
16.08.2017 04.17
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Michael Klonovsky schreibt gestern ...

..., treffsicher wie immer, in einem längeren Pamphlet:

... Schulz’ Problem ist, dass er Merkel von links nicht kritisieren kann und von rechts nicht darf. Der gesamte Flurschaden, den diese Frau angerichtet hat – der Verfall der inneren Sicherheit, die Isolation Deutschlands in Europa, die Spannungen sowohl mit Putin als auch mit Trump, die Verschwendung von jährlich mindestens zweistelligen Milliardensummen für sogenannte Flüchtlinge und Asylforderer, für eine utopische, von praktisch allen Experten für gescheitert erklärten Energiewende sowie für die Alimentierung südeuropäischer Pleitestaaten –, all das hat die SPD als Koalitionspartner ja munter mitgetragen. Wie soll sich der Konkurrent da von Merkel absetzen?

Für die Linksschickeria in den Medien, Stiftungen und NGOs ist Merkel, die „Ikone des Westens“, wie die Welt schleimte, inzwischen in jene messianische Rolle geschlüpft, die vorher Barack Obama spielen durfte. Dass sie keine zwei geraden Sätze sprechen kann, schadet ihr nicht, sondern gilt als „authentisch“; man glaubt einfach nicht, dass jemand mit dermaßen schlechter Rhetorik betrügen könnte. Auch in diesem Punkt hat Schulz keine Chance...

michael-klonovsky.de 15.8.2017

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Sigmar Salzburg
05.08.2017 05.11
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Der Humanistische Pressedienst ...

... veröffentlichte einen offenen Brief der linken iranischen Menschenrechtlerin Mina Ahadi gegen das „rassistische und rechtsextremistische“ Portal Pi-News, wobei die AfD und die Identitären gleich mit eingeschlossen wurden. Es sei ihre Warnung vor hiesigen Islamvereinen unberechtigt vereinnahmt worden. Ich habe dazu bemerkt:

Sigmar Salzburg am 3. August 2017 – 6:44 Permanenter Link
Die „universellen Menschenrechte“ begründen noch kein Einwanderungsrecht für jeden. Soweit ich sehe, wollen PI, AfD und Identitäre genau die Ideologie fernhalten, vor der Frau Ahadi geflohen ist.
Eine Religion, deren höchstes erdachtes Idol ewigwährend den Tod für Andersdenkende fordert, dürfte sogar verboten werden.
Außerdem sollte Frau Ahadi überdenken, ob es angemessen ist, die Ablehnung der parlamentarischen Wortumfälschung „Ehe“ mit der islamischen Mordtheologie gleichzustellen.
Ein linksdoofer Kommentar war voraussehbar:
Andreas Birkigt am 3. August 2017 – 17:56 Permanenter Link
„Wortumfälschung“?
Was genau wollen Sie eigentlich sagen, außer, dass Sie ein neurechter Schwurbler sind?
Solcher Antifa-Denke ist mit Vernunft wohl nicht beizukommen:
Sigmar Salzburg am 4. August 2017 – 10:29 Permanenter Link
Adelungsches Wörterbuch 1793: „Die Ehe ... Die gesetzmäßige Verbindung zweyer Personen beyderley Geschlechtes, Kinder mit einander zu zeugen und zu erziehen.“ (Spalte 1641)

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Sigmar Salzburg
09.07.2017 03.19
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Achse des Guten

Henryk M. Broder / 08.07.2017 / 12:14 /

Dumm, dümmer, Stegner
Wann immer in diesem unseren Lande etwas passiert, das die nützlichen Idioten der gesellschaftlichen Nivellierung irritiert, ihre Selbstgefälligkeit und Selbstgerechtigkeit in Frage stellt, sind sie nicht über die Tat entsetzt, sondern machen sich Sorgen um deren mögliche Folgen. Ob das, was passiert ist, dazu angetan wäre, Vorurteile zu schüren und die Fremdenfeindlichkeit zu befördern. [...]

Ralf Stegner, der charismatische Landes- und Fraktionsvorsitzende der SPD in Schleswig-Holstein und einer der stellvertretenden Vorsitzendes der Bundes-SPD, denkt auch gerne um zwei Ecken. Seine Spezialität ist es, jede Niederlage der SPD zu einem Sieg oder der Chance auf einen Sieg umzudeuten. Und er twittert alle Naslang neue Wasserstandsmeldungen über seinen Gemütszustand. Heute früh über die Autonomen-Performance in Hamburg und was daraus folgen könnte.

Am Ende profitiert von Gewalt politische Rechte, deren Ziel es ist, das zu diskreditieren, wofür friedliche Globalisierungskritiker kämpfen! Gewalttäter von Hamburg werden möglicherweise zweifelhaftes Verdienst haben, Rechtsruck verursacht zu haben,der Köln in den Schatten stellt!
Bingo. Und Ralf Stegner stellt alles in den Schatten, wofür die SPD den Namen Sonderbare Partei Deutschlands trägt.

achgut.com 8.7.2017 (Link im Text präzisiert)

Uns interessiert natürlich mehr, warum die Reformisten die herkömmliche Schreibung „alle nase[n]lang, alle naslang“ (feste Wendung, im Zweifelsfall klein) nicht analog ihrer „Zeit lang“ zu „Nas lang“ reformiert haben. Es blieb unreformiert. Broder erfindet, nicht unlogisch, die „Naslang“, man findet aber auch „alle Nas‘ lang“.

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Sigmar Salzburg
02.07.2017 11.36
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Prabels Blog

Der Ingenieur Dr. Wolfgang Prabel verschmäht weiterhin die wunderbaren „Erleichterungen“ der Rechtschreib„reform“. (Video-Links hinzugefügt):

Eine Partei ist eine Partei, nicht mehr
Veröffentlicht am 26. Juni 2017 von Wolfgang Prabel

... Wer die Welt wirklich ändern will muß mehr in Kultur und Medien, als in Parteipolitik investieren. Es kommt nicht nur auf die Zahl der Sitze von Parteien an. Es kommt darauf an, wer kampagnenfähig ist und in der Alltagskultur verankert ist. Es kommt auch darauf an, wer mehr Moral hat. Ich meine nicht Moralin...

Derzeit entstehen gerade zwei wunderbare Medien. Aus der Nummer Eins der alternativen Nachrichtenportale, aus PI News, wird eine richtige Konkurrenz zur Bildzeitung. Und Jouwatch hat sich mit Metropolico zusammengefunden, mit bemerkenswerten Synergieeffekten. Das Fingernagelmassaker von Erfurt und das Parteitagsvideo mit MP Kretschmann hätten ohne die neue Plattform nicht so große Verbreitung und so starken Widerhall gefunden. Breitbart wird wohl vor der Bundestagswahl nicht kommen, aber das ist angesichts der eigenen Anstrengungen auch nicht mehr nötig. Auch wenn die AfD bei der Bundestagswahl keine 50 % bekommen sollte: Mit Kampagnen und Aktionen des Umfelds wird viel bewegt werden.

prabelsblog.de 26.6.2017
Prabel spielt auf den ehemaligen BILD-Chef Peter Bartels an, der jetzt in BILD-Schreibe „PI“ unsicher macht – jedenfalls was die Rechtschreibung betrifft, auch wieder in seinem neuen Text:
KAMPF UM DEN TOTEN KOHL
Merkel und die Schwarze Witwe: Es war eine schöne Beerdigung…
991 Wörter: 2 dass; – 2 falsche neue ss: ausserdem, grosse; – traditionelle ß: mißmutig, 2 mußte, muß, biß; – falsches Groß/Klein: Du, Dich, etwas wunderbares.

Er sollte unbedingt dabei bleiben – als Denkmal, was die Politiker mit ihrem Reformarschbefehl angerichtet haben.

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Sigmar Salzburg
26.06.2017 04.18
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Belle Lettres

Deutsch für Dichter und Denker

Quirin Schroll hat eine Gruppe geteilt.
25. Juni 2017
Zum Genitiv von Wörtern auf -ismus, z. B. Extremismus: Heißt es ›des Extremismus‹ oder ›des Extremismuses‹? Letzteres hört sich in meinen Ohren richtig an, bei ersterem klingt es wie in ›Sieg des System‹.

Daniel Scholten Bei Erbwörtern mit Ausgang auf -s wird im Genitiv eine ganze Silbe angehängt: des Haus-es. Das ist nur so, weil das -s stammhaft ist und keine Endung.

Bei Wörtern mit lateinischem und griechischem Ausgang auf -s müßte der Ausgang im deutschen eigentlich auch stammhaft sein: des Kommunismus-es. So ist es zum Beispiel bei isländisch sag∙a oder Geys∙ir. Das werden die isländischen Endungen des Nominativ Singulars im Deutschen als Teil des Stamms behandelt: im Plural deshalb Sagas, Gesire.

Bei den klassischen Sprachen wollte man in den vergangenen Jahrhunderten allerdings authentisch sein. Das hat das Wissen aus dem Verstand verhindert, daß an die lateinische Nominativendung noch eine deutsche Kasusendung angefügt wird.

Weil solche Wörter häufig sind, wollte man sie nicht dauernd mit Apostroph schreiben: des Kommunismus’ → des Kommunismus.

25. Juni 2017

Wie man sieht, hält sich Scholten weiterhin an die seit über einem Jahrhundert klassische deutsche Rechtschreibung. In der angekündigten zweiten Auflage seines E-Book „Denksport Deutsch“ werden die „Verhältnisse“ das leider wieder verhindern.

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