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Ein Volk zu Schreibstümpern gemacht
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Sigmar Salzburg
17.12.2017 06.12
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Patriot – mit Dass-Tarnung?

Der ehemalige BILD-Chef Peter Bartels berichtet bei PI-News in seiner spöttisch-robusten Schreibe über eine wichtige Rede im Bundestag:

Alexander Gauland, AfD, fegte jetzt im Reichstag die Welcome-Trümmer auf den Kehrichthaufen deutscher Neu-Geschichte (siehe Video oben):

“6,6 Millionen Türken, Libanesen und Nafris … Allein 2,2 Millionen aus Afrika … 1 Million „Flüchtlinge“, die seit zwei Jahren auf persönliche Selfie-Einladung Merkels immer noch mehr werden … 300.000 von ihnen klagen sich zur Zeit “auf Dauer” in Deutschlands Soziaslsysteme ein…

Merkels Minister de Misere zahlt sogar Verurteilten (Vergewaltigern, Schlägern, Räubern und IS-Kriegsheimkehrern) 5000 bis 10.000 Euro Rückkehrprämien, wenn sie sich erbarmen, sich freiwillig im Luxuscharter in die längst friedliche Heimat fliegen lassen … 400 Milliarden Euro haben diese Migranten Deutschland bist jetzt gekostet … Gaulands bitteres Fazit: Ja, Menschen können illegal sein … Wir müssen zurück zum Rechtsstaat!”
Es ist kaum zu fassen: Zum erstenmal seit langem erhebt sich die Stimme einer echten Opposition gegen Merkels Einwickel-Politik der vollendeten Tatsachen. Natürlich stürzt sich die geballte Phalanx der Deutschland-Abschaffer und Gutmenschen-Mafia auf den Redner – auch die falsche Fuffzigerin der Linken, Ulla Jelpke.

Wir aber haben hier eine andere Altlast der Altparteien-Poltik zu untersuchen: Die Folgen der Rechtschreib„reform“: Peter Bartels schreibt wie die meisten, die es noch richtig gelernt haben, meint aber wohl, sich mit etwas „Dass-Deutsch“ tarnen zu müssen. Die Statistik sagt über Bartels Text:
959 Wörter: 1 dass, sonst. Reform-ss: Fresszulage; falsche Reform-ss: schiessen; traditionell: bißchen, wußte, 4 muß, mußte, falsche GKS: Dank, Sechs
In einem ähnelte die Bundestagssitzung der Kieler Landtagssitzung vom 15. September 1999, in der der Volksaufstand gegen die Rechtschreib„reform“ niedergeschlagen wurde. Der Drang zum Freßnapf spielte wieder eine Rolle:
Es ist spät geworden im Reichstag, und die GRÜNE Claudia aus “Schweinedeutschland” mault: Frau Vize-Präsidentin haben Hunger… Doch die GRÜNE Matrone mit dem Mondgesicht muß der immer weiter keifenden Meute von CDU, CSU, SPD erst mit Knecht Ruprecht drohen, bis sie wirklich langsam aufhören, weiter die Luft grün, rot und schwarz zu leimen. Einer allerdings muß noch:
... und hier produzierte die CSU noch ein Eigentor mit dem Bild, Europa brauche „ein neues Herz“:
Alois Karl, CSU, sagte allen Ernstes: Der erste Mensch, dem man in Kapstadt ein fremdes Herz einpflanzte, habe danach noch 16 Jahre gelebt …’
Peter Bartels korrigiert trocken:
Der erste Herzpatient von Prof. Barnard hieß Louis Washkansky. Er überlebte die OP 18 Tage …

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Sigmar Salzburg
15.12.2017 15.04
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Schleswig-Holsteins Bildungsministerin Prien: „Die AfD banalisiert den Holocaust“

Die neue schleswig-holsteinische CDU-Bildungsministerin Karin Prien nutzt die gegenwärtigen moslemischen Judenhaß-Demonstrationen, um der „Alternative für Deutschland“ gleichrangig Antisemitismus zu unterstellen. Die wenigsten Leser des Huffington-Post-Interviews sind damit einverstanden.

Wir wollen an den Entgegnungen zunächst nur den Zustand der Rechtschreibung untersuchen, wie er sich 18 Jahre nach dem Kieler Altparteien-Komplott zur Vernichtung des Volksentscheids gegen die Rechtschreib„reform“ darstellt (rot: „Reform“, Fehler, fehlende Kommas; grün: evtl. Schweizer Schreibung; blau: traditionell und Links; eckige Klammer: notwendige Ergänzung oder Komma zuviel.)

Angelika Ferstl
Frau hat einen Sündenbock in Form der AFD, der für die Massenmigration aller Judenhasser[,] den Kopf hinhalten soll, gefunden. Das dieser Antisemitismus sich dermassen verschärft, sprich offen ausgelebt wird, ist einer sich längst etablierten Ignoranz[,] gegenüber aller[n] bestehenden Probleme[n] dieses Landes[,] zuzuschreiben...
12. Dezember 2017 12:41

Maurice Au
Welch ein Schwachsinn, der hier über die Afd und seine Wähler wieder verbreitet wird...Die Afd provozierte und [sagte] bereits bei den vorausgegangenen Landtagswahlen in Sachen Migration aus muslimischen Ländern sagte, dass Juden eigentlich froh darüber sein müßten, das es die Afd gibt! ...
12. Dezember 2017 13:28

Feli Aslan
Tut mir Leid, der Antisemitismus wird bereits durch islamophile Linke enttabuisiert. Von der AfD haben sie weniger zu befürchten als von den sogenannten Flüchtlingen hier in Deutschland, ein großer Teil von ihnen mit dem IS-Sympathisierende Islamisten.
12. Dezember 2017 13:52

Gabriele Krause
Da verbrennen Moslems und eingefleischte Judenhasser Israelflaggen am Brandenburger Tor. Aber die Gefahr kommt natürlich von der AFD. Ich frage mich manchmal (inzwischen immer öfter), das die Tatsache, dass unsere aufgezwungenen Gäste permanent negativ auffallen, bewußt negiert wird.
12. Dezember 2017 14:48

Manfred Siegel ·
Fachhochschule Braunschweig-Wolfen

Ich habe schon darauf gewartet, dass endlich jemand die steile Kurve bekommt, die antisemitischen Vorkommnisse in Berlin, Nürnberg und Düsseldorf der AfD in die Schuhe zu schieben. Alles zwar ziemlich weit her_geholt, aber nach dem Motto: „Irgendwas wird schon irgen[d]wo hängenbleiben“, kann man es ja einfach einmal `raus posaunen.
12. Dezember 2017 15:07

Kerstin Marten
... Dass KZ-Besuche mit der Schulklasse bei heutigen Schülern nur noch begrenzte Betroffenheit auslösen, liegt nicht zuletzt daran, dass sie kaum noch vom 'Tätervolk' abstammen. Es hat ja durchaus etwas Bemühtes an sich, wenn man Kinder nach Auschwitz fährt, deren Eltern und Verwandte ihnen zuhause einbleuen, dass man die Juden ins Meer treiben und die Deutschen als sittenlose Ungläubige betrachten solle. Die 'Friedenserziehung' des deutschen Schulwesens zeigt hier am krassesten, was für eine Münchhausiade die Schulbehörden und deren politische Führungskader aufzuführen imstande sind.
12. Dezember 2017 18:16

Ronald Fanselow ·
Studio- und Aufnahmeleitung bei TGM Berlin
Ich würde eher sagen, Teile der Sozialdemokraten, der Grünen und die komplette Linkspartei haben durch ihre kritische Haltung gegenüber dem Staat Israel den Antisemitismus in Deutschland wieder salonfähig gemacht. Und was, bitteschön, hat die AFD bei aller berechtigten Kritik mit mit dem Judenhaß der muslimischen Migranten zu tun?
12. Dezember 2017 20:43

Manfred Baumann ·
Halb Ost, halb West

Als Jüdin kennt sie ihre klaren Feinde. Als gleichgeschaltete Politikerin der Merkel-CDU muß sie aber pflichtgemäß auf die AfD einhauen, obwohl die gerade ihr natürlicher Verbündeter ist. Das hat schon was von Schizophrenie.
13. Dezember 2017 00:02

Peter Kaspar
"Denkmal der Schande"
Wo Höcke Recht hat, [hat] er Recht. Die Shoa war, ist und bleibt eine Schande, die der Nationalsozialismas Deutschlan[d] beschert hat. Ich vermisse andere Schandmäler: Opfer der Inquisition, des Kommunismus, der Kolonialisierung der 3. Welt, Vernichtung der Indianer und so weiter. Deutschland bekennt sich als einziges Land zu seinen Schandtaten (da hat Herr Höcke recht, wenn er es vielleicht anders meinte (Freudsche Versprechr)).
13. Dezember 2017 12:51

Web Fred
Natürlich' muß den heranwachsenden Generationen schon beizeiten ein schlechtes Gewissen eingetrichtert werden, obwohl die nun rein gar nichts für die Verbrechen der Politiker aus den 30er und 40ern können, aber bekanntlich lassen sich so traumatisierte Kinder besser für die Ideologien der Roten, Grünen, schwarzen und gelben mißbrauchen.... Afd sei Dank, dass diesen falschen Fuffzigern das Handwerk gelegt wird!!!!!
14. Dezember 2017 00:43

Ralph Weber ·
Arbeitet bei Pensioniert/Im Ruhestand
'Die' AfD, 'die' Deutschen, 'die' Franzosen, 'die' Amerikaner ... usf. Derart Verallgemeinerungen sind unsachlich. Es gibt immer 'welche', 'einige', 'manche' – auch 'Deutsche', 'Amerikaner', 'Franzosen' etc. OHNE Artikel, Demonstrativpronom. Sollte eine „Bildungsministerin“ eigentlich wissen.
14. Dezember 2017
Die Bildungsministerin läßt sich im Interview mit der antideutschen Huffington Post als „eine der wenigen jüdischen Politikerinnen in Deutschland“ darstellen. Sie ist aber mit zwei jüdischen Großvätern nach halachischem Recht keine Jüdin, nach Mendel höchstens zu einem Viertel und hat nach eigenem Bekenntnis mit der Religion nichts am Hut:
„Ich gehe mit meiner jüdischen Herkunft nicht hausieren“, sagt die 50-Jährige ... Sie definiere sich auch nicht als Jüdin und sei nicht religiös, so Prien. Nach Auschwitz gebe es keine Religion, das sei in ihrer Kindheit eine prägende Aussage gewesen.
Es geht um die gegenwärtigen moslemischen Vernichtungsdemonstrationen gegen Israel und die Juden. Frau Prien jedoch benutzt diese vor allem, um die AfD als mitursächlich zu brandmarken:
Auch den Einfluss der Rechtspopulisten nennt Prien als Ursache für den wachsenden Antisemitismus... „Der unverhohlene Geschichtsrevisionismus, der von der AfD betrieben wird, führt dazu, dass man vermeintlich wieder fast alles sagen kann. Ob das nun das Leugnen des Holocaust ist. Gaulands Stolz über die Soldaten des Zweiten Weltkriegs. Oder Höckes Schwadroniererei über das “Denkmal der Schande”*. Damit versucht die AfD, die Shoa, das größte Menschheitsverbrechen, kleinzureden und zu banalisieren. ... Antisemitismus mit undifferenzierter Islamfeindlichkeit bekämpfen zu wollen, ist wie Feuer mit Benzin zu löschen.“
Frau Prien mogelt hier noch das strafbare Leugnen des Holocaust hinein. Da ihr von seiten der AfD kein Antisemitismus widerfährt, muß das an deren Tarnung liegen:
Sowohl in der Hamburger Bürgerschaft, der ich lange angehörte, als auch in Schleswig-Holstein tritt die AfD eher als Wolf im Schafspelz auf. Antisemtische Äußerungen fallen dort nicht. Dennoch nehme ich einen latenten Rassismus wahr, der sich immer an Flüchtlingsthemen festmacht.

huffingtonpost.de 12.12.2017
Die Ablehnung moslemischer Masseneinwanderung ist also „Rassismus“. Frau Prien benutzt die Methode Merkel, den Linken ihre Themen zu nehmen, und ihr Gewicht als „Jüdin“, um der AfD größtmöglich zu schaden.

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Sigmar Salzburg
24.11.2017 14.14
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Schreibfähigkeiten unserer Teenies

„Und Jungs sind Idioten“
Dieser Schlussmach-Brief lässt kaum Fragen offen


Berlin – Irgendwann ist auch mal Schluss: Mit einem quasi allumfassenden Brief hat ein Mädchen ihren Freund in den Wind geschossen. Ein Foto des Schreibens, Verfasserin und Empfänger sind leider unbekannt, kursiert im Netz.
Und der Brief lässt kaum Schlussmach-Gründe aus – dafür Zeichensetzung und Rechtschreibung fast gänzlich. Hier die unverfälschte Version...

Du kannst nicht damit umgehen das ich jetzt mal sage das Schluss ist ich zwinge dich nicht mit mir befreundet zu sein du denkst du hast unendlich spielraum aber nein irgentwann ist auch mal schluss du weist echt nicht dass mann so nicht mit Mädchen umgeht weil du ein Junge bist und Jungs sind idioten. Ich verstell mich nicht mehr und damit musst du umgehen.
Noch irgendwelche Fragen?
mopo 23.11.2017

85 Wörter, mind. 22 Fehler: 13 Zeichensetzung, 4 Groß- u. Kleinschreibung, 2 dass/ß Fehler, 1 s-Fehler (weißt), 1 falsche Verdoppelung (mann), irgent-; (6mal Höflichkeit, wird aber nicht mehr gelehrt).

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Sigmar Salzburg
21.11.2017 11.30
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Hilfe der Hilflosen



Das „Eurotelcafe“ in Hannover bietet per Aushang Hilfe bei Bewerbungen und Kündigungen an. Jedoch hätte der Anbieter bei der Anzeige besser selbst Hilfe in Anspruch nehmen sollen. Denn auf diesen Aushang wird wohl niemand reagieren, der sich nach Erfolg sehnt.

focus.de 20.11.2017

Migrant? Nicht unbedingt, siehe DDR 1959:
Der Hauptmann verdankte seinen Dienstgrad einem Übersoll an Spitzelei. Er sagte: „Genosse Generalmajor, Ihr Wagen wartet auf Ihnen.“ spiegel.de 22.7.1959 (angenehm: daß, aufs neue usw.)


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Sigmar Salzburg
14.11.2017 09.29
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Hat Karl Lagerfeld recht?

Darüber entbrannte die Diskussion in der französischen und Empörung in der deutschen Presse:

Karl Lagerfeld dérape sur les juifs et les migrants
Dans l'émission „Salut les Terriens“ diffusée le samedi 11 novembre sur C8, le couturier allemand a critiqué la politique migratoire de la chancelière Angela Merkel ...

„Je vais dire une horreur. On ne peut pas, même s'il y a des décennies entre (les deux événements, ndlr), tuer des millions de juifs pour faire venir des millions de leurs pires ennemis après“.
nicematin.com 13.11.2017
FOCUS betitelt die Meldung so:
Rundfunkaufsicht prüft Rüge
Karl Lagerfeld: Mode-Zar nennt Flüchtlinge „Feinde der Juden“

focus.de 13.11.2017
Am selben Tag gab es dazu bei Focus 54 fast ausnahmlos zustimmende Leserzuschriften. Das ergab die Gelegenheit, anstelle des „Rates für Rechtschreibung“, der seiner Aufgabe nicht gerecht wird, den Gebrauch der reformierten, meist grammatisch falschen Großschreibung „Recht haben“ zu untersuchen:
54 Leserzuschriften

11mal „Recht haben“, darunter „er hat vollkommen Recht“, „er hat so was von Recht“ (2mal),. „wie Recht er hat“,

12mal „recht haben“, darunter „Lagerfeld hat vollkomen recht“, „hat gar nicht so unrecht“.
Bekanntlich haben sich die Kultusminister so aus der Affäre gezogen, daß sie die richtige Kleinschreibung nicht mehr als Fehler bezeichnen. Trotzdem entstehen durch die gleichzeitig zugelassene „erleichternde“ Großschreibung schlimme grammatische Fehler – hier bis 50 Prozent. Früher, in der reformlosen Zeit, waren es gewiß nie mehr als 5 Prozent.

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Sigmar Salzburg
31.10.2017 16.08
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Immer wieder frappierend auch nach 18 Jahren …

... das Durch- und Nebeneinander sich ausschließender Schreibweisen:

Wer sich wundert, warum sich Kardinal Marx und Bischof Bedford-Strohm vehement für „Flüchtlinge“, aber wenig für ihre verfolgten, mit dem Tod bedrohten Glaubensbrüder einsetzen, dem ist vielleicht nicht bewußt, dass sich Caritas und Diakonie seit Beginn der Flüchtlingskrise im Jahre 2015 eine goldene Nase verdienen... Von Gastautor Wolfgang Schimank
vera-lengsfeld.de 30.10.2017

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Sigmar Salzburg
17.10.2017 04.07
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Vielfältiger Mißbrauch

Ein Spiegel-Online-Leser kommentiert den Artikel über die Wortmeldung Woody Allens zum Weinstein-Skandal. Die Zuschrift ist auch inhaltlich bemerkenswert:

I.T. gestern, 17:55 Uhr
17. Rattenschwanz
Ganz so neu ist das Thema der „Besetzungscouch“ ja nicht. Ich denke, hier werden noch einige Namen genannt werden, vielleicht auch ausserhalb Hollywoods, und vielleicht kommt auch Trumps unsägliches Verhalten noch einmal zur Sprache. Die Gefahr einer Hexenjagd besteht natürlich, nicht umsonst entschuldigen sich jetzt bereits Nichtwisser dafür, nichts mitbekommen zu haben. ... Ich habe auch nicht mitbekommen, dass der Schulleiter meiner katholischen Fachschule seine Kinder sexuell missbrauchte. Er hielt seine Jüngste väterlich im Arm, als er unsere Klasse zur Abschlussfahrt nach Rom freundlich zuwinkte. Die jüngste, durch deren Mißbrauchfotos er dann wenige Jahre später aufflog, weil ein Fotolaborant aufmerksam war. ... Wir sollten uns jetzt nicht über nur das „Babylon Hoolywood“ empören, oder über die abgehobenen Stars. Diese Art von Mißbrauch findet überall und hier und jetzt statt! In großen und kleinen Firmen, in Familien, bei meinen Freunden, in unserem Alltag, egal in welchem Land wir leben. ... Das Thema ist Machtmißbrauch, dagegen müssen wir kämpfen. Überall und immer!
Siehe Focus von 1996, dem Jahr 1 der Rechtschreib„reform“. Daß deren kultusministerielle Durchsetzung auch eine Art Mißbrauch von Schulkindern gegen den Volkswillen war, wird heute gerne verschwiegen, nachdem die meisten nun, sichtlich „erleichtert“ schreibend, zu Kreuze gekrochen sind.

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Sigmar Salzburg
16.10.2017 06.38
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Aufforderung zu genauer Wortwahl in konfuser s-Schreibung

what be must must be 16. Oktober 2017 at 07:44

Ich möchte hier wenigstens einmal die von den MSM regelmässig und bewußt in irreführender Weise gebrauchten Begriffe „Messerstecherei“ und „Schiesserei“ vom Kopf auf die Füsse stellen: eine „Messerstecherei“ ist ein Vorfall, in dem zwei oder mehrere Personen mit Messern aufeinander losgehen, genauso ist es mit einer „ Schiesserei“: es braucht immer zwei beteiligte und entsprechend bewaffnete Gruppen (mindestens je eine Person). Keine „Messerstecherei“ ist es, wenn ein Mann plötzlich anfängt, völlig überraschten und nichtsahnenden Leuten seinen Zachel in die Nieren oder den Bauch zu rammen, ebensowenig ist es keine „Schiesserei“, wildfremde Leute vorsätzlich mit seiner Glock abzuknallen.
So, das „musste“ mal raus!

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Sigmar Salzburg
27.09.2017 21.03
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Minimal-„Reform“

Weil die meisten Beiträger in den rechten Pi-News ohne Netz und doppelten Boden, sprich ohne Automatenkorrektur, schreiben, kann man dort die Verheerungen, die die Rechtschreib„reform“ angerichtet hat, am besten studieren. Das haben wir am ehemaligen BILD-Redakteur Bartels schon durchgeführt. Jetzt fiel ein anscheinend langjährigerSchreiber mit dem Pseudonym „Selberdenker“ auf, der meist gut durchdachte Texte schreibt, Ausschnitt:

Im Kern haben Höcke und Gauland genau die richtigen Dinge angesprochen – vielleicht in der Leidenschaft mit mißverständlichen Worten, die bewußt mißverstanden wurden, weil ihre Stoßrichtung neu, ja fast schon revolutionär ist. Letztlich ist es aber das, was die AfD diskutieren und mit verändern muß, was die Seele der Partei ausmacht und was ihre Gegner unbedingt verhindern möchten: Ein gesundes, ausgewogenes Geschichtsbewußtsein der heutigen Deutschen, das, neben den 12 unseeligen Jahren der totalitären und massenmörderischen Herrschaft des Nationalsozialismus, auch das Positive, das Würdevolle der langen Deutschen Geschichte wieder zuläßt...
pi-news.net 27.9.2017

834 Wörter: 12 dass, mißverständlich, bewußt, mißverstanden, 2 muß, Geschichtsbewußtsein, zuläßt, Mißtrauen, sonst. Fehler: unseeligen
Wer hätte erwartet, daß der Verfasser in diesem Text bis zum Schluß noch 12 neue „dass“ unterbringt? Vielleicht ist es der minimale Bückling vor der „Reform“, vielleicht nur Tarnung, vielleicht die Bearbeitung eines anderweitig in einer kultivierten Publikation verwendeten Materials.

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Sigmar Salzburg
18.09.2017 09.00
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17. September 1999

Rechtschreibputsch in Schleswig-Holstein:
Die Altparteien annullieren gemeinsam den Volksentscheid
gegen die Rechtschreib„reform“.

Heute schwätzen sie wieder viel von Demokratie und agitieren gegen Parteien,
die für Volksentscheide nach Schweizer Vorbild eintreten.

Josef Kraus hat am 17. September in „Tichys Einblick“ vielleicht nicht an dieses Datum vor 18 Jahren gedacht, wir aber schon:



Schlechter geht immer
Wenn Schlechtschreibung – pädagogisch verbrämt – zur Reform geadelt wird

Von Josef Kraus
So, 17. September 2017

Generationen von Schülern habt ihr Reformer als Versuchskaninchen missbraucht und ins Nirwana Schlechtschreibung geführt. Vor allem aber habt ihr Klassenkämpfer so die Kinder aus sozial schwächeren Schichten in deren Herkunftsmilieus eingesperrt.

Nun wird öffentlich mal wieder über die nachlassenden Rechtschreibleistungen unserer Kinder lamentiert. Zu Recht! Aber dem verworrenen Bündel an Ursachen für das Schreibdesaster nähert man sich – wenn überhaupt – nur mit spitzen Fingern. Denn nach deren realem oder gar nur epigonalem Marsch durch die Institutionen wollen es zu viele „Bildungs“-Politiker und „Bildungs“-Forscher nicht so genau wissen, was die Hintergründe sind. Ja, es hat eine Menge mit den 1968ern und den aus ihnen hervorgegangenen pseudo-soziologischen und pseudo-pädagogischen Discountprofessuren zu tun. Schlechtschreibung ist keine Reform.

„Herrschaftsinstrument“ Rechtschreibung

1968: Damals erklärte man die Rechtschreibung zum „Herrschaftsinstrument“, das es im Interesse der Schaffung einer klassenlosen Gesellschaft zu zertrümmern gelte. Ganz gefangen in der Denke dieser Leute, wurden – in manchen deutschen Ländern radikaler, in anderen verhaltender – Diktate und Noten für die Rechtschreibung abgeschafft. Der Wortschatz, den ein Zehnjähriger aktiv beherrschen sollte, wurde von 1.100 auf 700 Wörter reduziert. Statt sie zusammenhängende Sätze basteln zu lassen, werden den Kindern heute bis in höhere Klassen „Lernstandtests“ abverlangt, in denen sie nur noch Textlücken zustöpseln bzw. richtige/falsche Antworten ankreuzen müssen. Der Deutschunterricht wurde in der Grundschule zulasten eines völlig nutz- und erfolglosen „Frühenglisch“ verkürzt. Selbst in höheren Jahrgangsstufen der Gymnasien gibt es pro Schulwoche oft nur noch drei Stunden Deutsch. Reform? Schlechtschreibung.

Mit den größten Flurschaden hat die Methode „Schreiben nach Gehör“ (verklausuliert: „phonetische Schreibung“) angerichtet. [...]

Ja, und dann kam noch die Rechtschreib-Reform: Diese wurde nicht nach sprachlogischen Kriterien inszeniert, sondern sie war orientiert an der Frage, wie Schüler weniger Fehler machen könnten. Rechtschreibung wurde solchermaßen infantilisiert und zum Kniefall vor der fortschreitenden Analphabetisierung der Gesellschaft. Schlechtschreibung. [...]

Die Folgen kann man tagtäglich besichtigen, immer häufiger auch wissenschaftlich-statistisch belegt. Sehr aufschlussreich ist etwa die Untersuchung von Wolfgang Steinig aus dem Jahr 2009. (Titel: „Schreiben von Kindern im diachronen Vergleich. Texte von Viertklässlern aus den Jahren 1972 und 2002“) Der Autor hatte zusammen mit Co-Autoren eine Längsschnittstudie durchgeführt. Darin verglichen sie anhand eines identischen Textes von 100 Wörtern die Fehlerhäufigkeit von Viertklässlern im Jahr 1972 mit der Fehlerhäufigkeit von Viertklässlern des Jahres 2002. Ergebnis: Im gleichen Text machten die Schüler im Jahr 1972 im Schnitt 6,9 Fehler, im Jahr 2002 12,2 Fehler [...]

Form und Inhalt

Wolfgang Steinig hat soeben die Ergebnisse einer interessanten Umfrage vorgelegt (Titel: „Grundschulkulturen: Pädagogik – Didaktik – Politik“). Er hatte im Frühjahr 2015 eine bundesweite Umfrage an Grundschulen gestartet. Eine der erschreckendsten Erkenntnisse: Nur ein knappes Drittel (31 Prozent) der Grundschulen gibt an, dass man dort relativ viel Wert auf Rechtschreibung lege. [...]

Das habt Ihr nun davon, liebe Reformer. Generationen von Schülern habt Ihr als Versuchskaninchen missbraucht und ins Schlechtschreib-Nirwana geführt. Vor allem aber habt Ihr als wahrhaft große Klassenkämpfer damit gerade die Kinder aus sozial schwächeren Schichten in deren Herkunftsmilieus eingesperrt. Tolle Reform. Wenn Ihr wenigstens einen Rest an lernpsychologischem Verstand gehabt hättet, dann hättet Ihr gewusst: In allen menschlichen Bereichen ist es ist leichter, etwas gleich richtig zu lernen, anstatt es erst falsch zu lernen und dann umlernen zu müssen.
________________________________________
Josef Kraus war Oberstudiendirektor, Präsident des deutschen Lehrerverbands, wurde mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet und als „Titan der Bildungspolitik“ bezeichnet. Er hat Bestseller zu Bildungsthemen verfasst und sein jüngstes Werk Wie man eine Bildungsnation an die Wand fährt erhalten Sie in unserem Shop: http://www.tichyseinblick.shop.

tichyseinblick.de 17.September 2017


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Sigmar Salzburg
03.09.2017 05.10
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Wahlbeeinflussende Nachrichten-Furze von Spiegel Online

Der hier und da schon erwähnte Fall des als „Flüchtling“ anerkannten Bundeswehroffiziers Franco A. wird von „Spiegel Online“ nun damit aufgebauscht, daß er mit einem AfD-Mitglied T. befreundet gewesen sein soll. Die Ex-Schröder-Gattin -Köpf verbreitet diese aufregende Nachricht, die sogleich von Ralf Stegner (AfD =„Parasiten“) „retweetet“ wird. SPON-Leser entzweien sich darüber – auch orthographisch:

Clausibel gestern, 08:48 Uhr
21. Mitglied einer Terrorzelle
Ja was nun? T. ist „Mitglied einer rechten Terrorzelle“, aber der BGH „sieht keinen hinreichenden Tatverdacht“ gegen ihn. Und: „Die Entscheidung des BGH macht deutlich, dass es erhebliche Zweifel an den Vorwürfen gegen Franco A. und die Gruppe um ihm gibt.“ Das einzige, was man T. also noch vorwerfen kann, ist, dass er AfD-Mitglied ist. Wie tief kann der deutsche Journalismus noch sinken?

paddy1208 gestern, 10:32 Uhr
130. Wußte gar nicht dass AFD....
Anhänger den Spiegel lesen und kommentieren, natürlich nur zu Ihrem Vorteil, ein schändlicher Versuch die Entgleisungen ihrer Mitglieder hier als Wahlkampagne darzustellen.

Klapperschlange gestern, 13:08 Uhr
208.
[Zitat von andreas13053anzeigen...]
Der riesengroße Unterschied dabei ist, dass all die von Ihnen mit recht beklagten Mißstände durch keine Partei im Bundestag zu verantworten ist. Sehr wohl jedoch gehen die Mauertoten und die zu unrecht Verfolgten in der DDR auf den SED-Staat zurück, deren Nachfolger satt und bequem seit 27 Jahren (!!!) sehr gute Diäten beziehen.

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Sigmar Salzburg
01.09.2017 08.16
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Politisch „korrektes“ Schlachten und Schreiben

Der Psychologe, Religionsgegner und Tierrechtler Colin Goldner (*1953) schreibt gelegentlich im Humanistischen Pressedienst. Verdienstvoll ist seine Entzauberung des Buddhismus und sein Einsatz für die Rechte der Menschenaffen. Vermutlich teile ich die meisten seiner Ansichten. Aber als gelernter Linker muß er „atavistische“ Prägungen wie Traditionsgefühl und Heimatliebe bekämpfen und ständig in der Angst leben, mit abweichenden Äußerungen als „Rechter“ (v)erkannt zu werden. Jetzt hat er (in unkorrekter Reformschreibung) das „korrekte“ Schlachten im Islam aufs Korn genommen und leitet seine Gedanken ein (auf einer Atheisten-Seite!):

Wer den Islam kritisch sieht hierzulande, gerät schnell in den Verdacht, verkappter Rassist oder Fremdenhasser zu sein. Ungeachtet möglicher Berechtigung der Kritik wird der Kritiker kurzerhand der „Islamophobie“ geziehen und in eine Ecke gestellt mit Rechtspopulisten und „Meine-Heimat-gehört-mir!“-Stammtischparolenplärrern.
Was berechtigt den Psychologen dazu, Heimatverteidiger als „Stammtischparolenplärrer“ abzuwerten? Wie er aus seiner Tierrechtsarbeit wissen dürfte, ist die Revierverteidigung ein Grundprinzip allen tierischen und damit auch menschlichen Lebens, seit es selbstbestimmungsfähige, ortsunabhängige Wesen gibt. Nur die Linken wollen dies, nicht uneigennützig, der Welt aberziehen – so auch Heimatgefühl und bewährte Traditionen, um dem „Fortschritt“ zu huldigen. Manche Linke (und Rechte) demonstrieren dazu aber auch die „Unwichtigkeit“, z.B. der Rechtschreibung, wobei die Entscheidung zwischen „dass“ und „daß“ den Grundwillen bestimmt. – Goldner bemüht sich ums „Dass-Deutsch“:
Auch wenn in den sogenannten Hadithen, den Erzählungen also über den Propheten Mohammed, diesem eine gewisse Barmherzigkeit Tieren gegenüber nachgesagt wird und er gar seinen Schwiegersohn Ali einmal aufgefordert haben soll, sich vierzig Tage lang des Fleischessens zu enthalten, ist dem Islam jeder tierfreundliche oder gar tierschützerische Gedanke fremd. Daran ändert auch die vielzitierte Geschichte nichts, dass Mohammed seine Reisegefährten einmal gerügt haben soll, dass sie einen Ameisenhaufen angezündet hatten...

Ayatollah Khomeini etwa, von 1979 bis 1989 Präsident der Islamischen Republik Iran, dekretierte in seinem 1980 erschienen „Buch der Ehe“ (Tahrir Al-Wasilah): „Ein Tier, mit dem man Geschlechtsverkehr hatte, sollte geschlachtet und verbrannt werden, wenn es von der Sorte ist, welche man für gewöhnlich isst, so wie das Schaf, die Kuh oder das Kamel...“

Das viertägige Islamische Opferfest mit der arabischen Bezeichnung Eid al-Adha (türk.: Kurban Bayramı) beginnt jedes Jahr am 10. Tag des islamischen Monats Dhu-I-Hiddscha... Allein während dieses bedeutendsten Festes der muslimischen Welt werden jährlich hunderte Millionen (!) Tiere geschächtet: Richtung Mekka gehalten wird ein Gebet über sie gesprochen – „bismillah“ (=„im Namen Gottes“) – , dann wird ihnen ohne vorherige Betäubung, sprich: bei vollem Bewusstsein und Schmerzempfinden, mit einem Messer die Kehle durchgeschnitten.

Hintergrund der rituellen Massenschlachtungen ist die in Sure 37, 99-113 beschriebene Geschichte des Propheten Ibrahim, der bereit ist, Allah als Treuebeweis seinen Sohn Ismael zu opfern. (Das biblische Pendant ist die Erzählung von Abraham und Isaak aus 1.Mose 22, 1-19.) Kurz bevor Ibrahim seinem Sohn die Kehle durchschneidet, schickt Allah seinen Erzengel Jibra'il (=Gabriel), der ihm mitteilt, seine gezeigte Bereitschaft zu absolutem Gehorsam genüge; er könne seinen Sohn am Leben lassen. Zugleich läßt er einen Widder um die Ecke kommen, den Ibrahim stattdessen tötet und Allah zum Opfer darbringt. Im Gedenken an diese Güte und Barmherzigkeit Allahs sind Muslime gehalten, zum Opferfest ein Tier zu schächten (bzw. von einem der hierzulande lizenzierten Halal-Metzger schächten zu lassen, die, obgleich betäubungsloses Schlachten in Deutschland seit 1995 nicht mehr erlaubt ist, aus Gründen der Religions- und Glaubensfreiheit Ausnahmegenehmigungen erhalten; regelmäßig werden zur Schächtung vorgesehene Tiere auch ins Ausland verbracht, dort nach rituellen Vorgaben getötet und anschließend als Halal-Fleisch wieder nach Deutschland eingeführt.)

Ein Drittel des „geopferten“ Tieres behält traditionell die jeweilige Familie zum Verzehr, ein weiteres wird an Freunde oder Verwandte verschenkt und das dritte geht an Bedürftige der muslimischen Gemeinde. (Betont werden muß an dieser Stelle, dass es durchaus auch gläubige Muslime gibt, die das Opferfest ohne Tieropfer zu feiern wissen, manche sogar vegan.) ...

Biblischen Berichten zufolge seien anläßlich der Einweihung des Tempels Salomons nicht weniger als „tausend Farren = Stiere, tausend Widder und tausend Lämmer“ geopfert worden, dazu „zwölf Ziegenböcke nach der Zahl der Stämme Israels“... Könnte Eid al-Adha nicht auch gefeiert werden – sofern man den bedingungslosen Gehorsam einem Gott gegenüber, der die Schlachtung des eigenen Sohnes verlangt, überhaupt feiern muß –, ohne die rituelle und insofern gänzlich sinnlose Massenmetzgerei?

Oder stellt mich allein solche Frage schon in eine rechte und fremdenfeindliche Ecke?

hpd.de 31.8.2017

1252 Wörter: 5 dass, sonstige neue ss: isst, Bewusstsein; traditionell: 2 läßt, anläßlich, muß
Bei rechtzeitiger politischer Einsicht hätte es heute weder einen fünfzigjährigen Integrationskampf noch den zwanzigjährigen Schreibreformkrampf geben müssen.

Siehe auch hier und (Nachtrag) hier.

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Sigmar Salzburg
21.08.2017 07.58
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Unsere Reformfolgenforschungsstelle berichtet:

Ex-BILD-Chef Peter Bartels hat wieder BILD-mäßig zugeschlagen:

TEUERSTER PENSIONÄR-PRÄSIDENT ALLER ZEITEN
Gauck und das „goldene“ Klo

20. August 2017

So ein Gold-Klo wie hier bei Guggenheim in NY hat Gauck natürlich nicht, die Kosten für seinen Lokus im Reichstag sind aber ähnlich goldig...

Von PETER BARTELS | Gauck hat sich gern als „DDR-Revolutionär“ streicheln lassen. Obwohl er nie einer war, es „so richtig“ auch nie behauptete, aber gern hörte. Er wurde trotzdem Präsident. Sogar der erste mit „First Freundin“. Jetzt enthüllt der SPIEGEL (die WamS plappert milde nach): Er ist der teuerste Pensionär-Präsident aller Zeiten …

Als unser aller Heino Anfang der 70er den Lokus in seinem Bad in Ülpenich mit Goldbronze umrandete, johlte die Journaille so was wie: Heino sch … auf einem goldenen Klo. So banal beschreibt der SPIEGEL das Pensionärs-Pissoir von Joachim Gauck natürlich nicht. Obwohl es (mit den übrigen Umbauten selbstredend) für 52.000 Euro geradezu vergoldet wurde. Aber dafür kann der Kleine Mann jetzt auch die Tür abschliessen. Was bei der Tür nebenan zur Gemeinschaftstoilette natürlich nicht ging. Man gauckt sich ja sonst nichts…

Gauck kassiert schlappe 250.000 Euro im Jahr

Sein junger Büroleiter (vorher Bundespräsidialamt) mußte ja auch vom Ministerialrat zum Ministerialdirigenten (hat nix mit Musik zu tun!) befördert werden. Was eine Gehaltserhöhung von 1500 Euro macht (Hallo Rentner, liest Du mit?!!). Nunmehr „verdient“ der junge Mann knapp 10.000 Euro monatlich (Besoldungsgruppe 6). Sein ebenso junger Stellvertreter bekommt „nur“ B3, macht trotzdem noch um die 8000 Pfeifen, pardon, Herr Schäufele, EURO, natürlich. Der SPIEGEL mäkelt (zurecht): ...

Alt-Kanzler und Alt-Präsident sollten künftig gleich behandelt werden, dass heißt: gleich üppig.

Seufz! Pastoren wie Gauck verdienten in der DDR anfangs 250 Mark. Nach 20 Jahren gabs 680 Mark. Plus 75 Mark Kindergeld. Alles Ostmark, natürlich. Und der Kaffee im Osten war fünfmal teurer als im Westen. Klärchen, dass da Nachholbedarf für Pastor Gauck ist…

pi-news.net 20.8.2017

665 Wörter: 4 dass, sonst. Reform-ss: 0; falsche ss: abschliessen; traditionell: mußte, 2 muß, Schloß Bellevue; sonst. falsch: zurecht, Recht hat ...
Hier seien noch die Forschungsergebnisse für den bisherigen August nachgetragen:

1.8.2017 /konfetti-bayern-sheriff-schiesst-tief-terror-ueberall-rechter-terror/
904 Wörter: 5 dass, 0 Heyse-ss: falsches ss: ausser; traditionell: muß;

2.8.2017 /stell-dir-vor-es-wird-abgeschoben-und-keiner-geht-weg/
825 Wörter: 1 dass, keine Reform-ss; zurzeit; traditionell: 2 muß, müßten, unfaßbar,

3.8.2017/diesel-gate-merkel-gerettet-deutschland-verloren/
986 Wörter: 0 dass, Missbrauch, Donaudampfschifffahrtsgesellschaft; falsche ss: ausserdem, grosse; traditionell: selbsternannten, mißmutig, Fluß, muß,

5.8.2017 /die-unendliche-afd-geschichte/
1024 Wörter: 2 dass, falsche ss: fliesse, grossen, ausser, Scheisse, traditionell: Schluß, muß, bißchen, mußten, verpaßt,

9.8.2017 /erste-liberale-moschee-gipfeltreffen-auf-socken/
917 Wörter: 5 dass, Anlass; falsche ss: weisses, weisse, weissen; trad.: mußten, weiß; bis vor kurzem, engl sch: Inshallah ...

11.8.2017 /berlin-jubelt-al-gore-laesst-die-welt-wieder-untergehen/
832 Wörter: 2 dass; falsche ss: Hosenscheisser; traditionell: läßt, 2 muß; sonst. Fehler: Selbst Schuld.

14.8.2017 /haushaltsplan-2018-schaeuble-zahlt-bis-uns-die-finger-bluten/
903 Wörter: 5 dass, 1 sonst. Reform-ss: Zuschuss; falsche Reform-ss: weisse, grössere, Aussengrenzen, 2 ausser, traditionell: 2 läßt, müßten, muß, paßt, sonst. durch zu blättern, eigen[en] in Petto.

15.8.2017 /gewalt-terror-sex-attacken-die-wahre-angst-der-deutschen/
842 Wörter: 12 dass, Presswurst; Schreckschuss; platziert, jeder Zweite, jeder Vierte; falsche ss: bescheisst, trad.: muß, gefaßt, müßte,

17.8.2017 /die-macht-und-die-erbaermlichkeit/
854 Wörter: kein dass! keine neuen ss! Trad.: mußten, muß,

Für den Zugriff auf die Originalartikel muß vor die Überschriften http://www.pi-news.net gesetzt werden.

Heute sind Profischreiber ohne Korrekturautomaten meist völlig aufgeschmissen.

Siehe auch: Fehlervermeidung war das Ziel der „Reform“.

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Sigmar Salzburg
02.08.2017 13.25
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Weitere Ergebnisse der Reformkatastrophenforschung

Der nichtsnutzige „Rat für deutsche Rechtschreibung“, gegründet zum Einfangen der Reformaussteiger FAZ und BILD/WELT, betreibt „Reformdurchsetzungsforschung“ und beobachtet die Effektivität der Korrekturautomaten der Medien.

Wir von der Bürgerinitiative beobachten die tatsächlichen Folgen der Rechtschreib„reform“ bei Autoren, die einmal richtig schreiben konnten – wie zu Beispiel dem ehemaligen BILD-Chefredakteur Peter Bartels, der nun ohne Netz und doppelten Boden bei PI-NEWS gegen die weitere Abschaffung Deutschlands kämpft.

(Herr Bartels, bitte nicht gekränkt sein, weiter so! Sie sollten weiterhin der lebende Beweis bleiben für die Unfähigkeit unserer Politiker, sinnvolle Reformen zu erkennen und durchzuführen!)


19.6.2017 /juden-nazis-moslems-wie-augstein-sich-selbst-entlarvt/
1002 Wörter: 10 dass, 5 weitere Reform-ss, traditionell: läßt, laßt, Einfluß

20.6.2017 /kein-deutscher-staatsakt-fuer-den-kanzler-der-einheit/
846 Wörter: 4 neue ss, davon 2 dass; falsche ss: ausserdem, weisse; läßt, mußte, falsch „zurecht “; zurück_gehen, zurück zu erobern,

21.6.2017 /abschiebungen-die-luege-wird-immer-groesser-und-immer-leiser
630 Wörter: 1 dass, 1 Schifffahrt; „Ihr Minister”

22.6.2015 /im-namen-des-vaters-des-sohnes-und-der-heiligen-witwe/
1055 Wörter: 8 Reform-ss, davon 6 dass; 2 falsche draussen, grosse, 2 liessen: läßt, 2 muß, 2 mußte, Tschüß, Kohl’s Deutschland,

27.6.2017 /pirincci-bystron-karim-sind-diese-3-migranten-die-letzten-deutschen/
980 Wörter: 2 dass, gehasst; fleissig, 2 mußte, wußten

24.6.2017 /kretschmann-gruene-mainstream-von-maeusen-und-menschen/
803 Wörter: 5 ss, 1 unfaßbar

1.7.2017 /kaum-da-gleich-kasse-f-reunde-d-er-p-enunse/
618 Wörter: 4 dass, Russland; falsches ausserdem, BESCHLIEEN, müßten

2.7.2017 /merkel-und-die-schwarze-witwe-es-war-eine-schoene-beerdigung/
991 Wörter: 2 dass, 2 falsche neue ss: ausserdem, grosse; traditionelle ß: mißmutig, 2 mußte, mußte, biß; Du, Dich, etwas wunderbares.

3.7.2017 /ist-der-ruf-erst-ruiniert-grapschts-sichs-voellig-ungeniert-f-d-p/
798 Wörter: 3 nichtsnutzige dass, 1 Zuschuss; falsche neue ss: Weiss, entschliessen; unkonventionell: wieviele; traditionell: 2 muß, vermißt; Schwarz auf Weiss. Schwarz auf Grün auf Gelb;

5.7.2017 /journalist-oder-tagesschau-wer-geht-mit-wem-ins-gericht/
962 Wörter: 2 dass; Anlass, missachtet; äusserst, weisser Bluse; wußten; auf Arabisch,

7.7.2017 /welcome-to-hell-wir-lieben-euch-doch-alle/
831 Wörter:1 dass, 1 goss; traditionell: häßliche, 2 muß; im übrigen; der Andere, die Links sind,

11.7.2017 /blomes-dialektische-nebelkerze/
899 Wörter: 1 dass, 2 Hass; falsch-ss: anzuschliessen; traditionell: läßt, müßten, muß; Links und Rechts,

18.7.2017 /jetzt-spricht-das-koeniglich-bayerische-amtsgericht/
456 Wörter: 2 dass,

20.7.2017 /retten-sie-deutschland/
905 Wörter: „reformiert“: 2 dass, Nuss; traditionell: wußten, paßte, muß, müßten, im übrigen, soviel, hierzulande; „falsch reformiert“: Weisskopf-Adler, aussen, Weiss, weissblau,

21.7.2017 /sensation-bild-wieder-auf-dem-weg-nach-oben/
966 Wörter: 0 dass, 3 „neue“ ss, falsche neue ss: grossen; traditionell: Schluß, 2 muß, wußten,

25.7.2017 /bild-oder-die-hoffnung-stirbt-immer-zuletzt/
688 Wörter: 4 dass; falsche ss: weisse;

26.7.2017 /merkels-schosshuendchen-und-die-wahrheit-aus-der-schweiz/
863 Wörter: 6 dass; falsche ss: heissen, hinreisst, weiss ; bewährt: mußten, muß, 3 läßt, müßt, wißt; da hat der ... sogar Recht: am Wahrscheinlichsten ist,

28.7.2017 /pegida-die-kleine-kneipe-die-antifa-und-die-spd/
890 Wörter: 1 dass, falsche ss: weissblau, grösser, 2 grosse, regelmässig; bewährt: paßt, verpißt, muß, Spaghetti,

29.7.2017 /klatsche-csu-komoedienstadel-wird-vom-richter-abgewatscht/
672 Wörter: bewährt: mißratenen, paßte.

31.7.2017 /bei-allah-haeuptling-rote-socke-moerder-moslems-abschieben/
792 Wörter: 7 dass, falsche ss: 2 schliessen, ausserdem; traditionell: müßte, läßt, muß, verpaßt.

Für den Zugriff auf die Originalartikel muß vor die Überschriften http://www.pi-news.net gesetzt werden.

Heute sind die bürgerlichen Normalschreiber ohne Korrekturautomaten hilflos und die jungen Generationen desorientierter denn je.

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Sigmar Salzburg
20.07.2017 10.09
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HaOlam

Schockierende Studie des AJC:
An Berlins Schulen eskalieren Islamismus und Antisemitismus


... Bei der Untersuchung hatte man in Kooperation mit dem „Landesinstitut für Schule und Medien in Berlin Brandenburg“ Lehrkräfte aus 21 Schulen in acht Berliner Bezirken im Sekundarbereich befragt. Darunter waren Schulen mit einem hohen Anteil von Schülerinnen und Schülern mit türkischem oder arabischem Migrationshintergrund – aber auch Schulen in sehr bürgerlichen Gegenden.

Darüberhinaus berichten Lehrer, daß sich Schüler auch schon als „islamische Moralwächter“ betätigen und andere Schüler kontrollieren bzw. unter Druck setzen und „maßregeln“. Zum zunehmenden Einfluß radiakler Moscheen und Koranschulen heißt es beim rbb unter Bezug auf die AJC-Studie:

In der AJC-Befragung berichtet ein Lehrer, dass er seit 15 Jahren beobachte, dass einige Schüler regelmäßig die Berliner Al Nur-Moschee besuchen: „Wir fragen uns, wie geschickt die Gehirnwäsche ablaufen muss, damit die Schüler so schnell so antiwestlich, so antiamerikanisch sowieso, aber auch antisemitisch werden. Wir müssen da mit aller Kraft dagegensteuern – und es gelingt uns auch bei einigen, aber nicht bei allen.“ [S.13]

Das die Zustände in Berlin keine Ausnahme oder kein „Einzelfall“ sind, macht der Vorsitzende von Honestly Concerned, Sacha Stawski, auf Facebook in einem Kommentar zur Studie klar, in dem von vergleichbaren Zuständen etwa an Schulen in Frankfurt berichtet.

Link zum Thema: Download der AJC Studie (296,52 KB)

haolam.de 20.7.2017

432 Wörter: 3 dass, 1 muss (zitiert), 1 falsches das; traditionell: 1 daß, Einfluß; 3x Flüchtigkeit.

Die alten Juden, die mitunter in HaOlam geschrieben haben und noch einwandfreies traditionelles Deutsch beherrschten, werden weniger.

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