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Sigmar Salzburg
15.06.2018 18.51
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Michael Klonovsky

Starkdeutsch oder Taste verwechselt?

Damals wie heute golt und galt der Kampf dem wieder drohenden „Faschismus“, dem einzig wirklich fruchtbar gebliebenen deutschen Schoß, und damals wie heute bekam jeder dieses Stigma verpasst, der sich gegen die Politik des Regimes aussprach.

In einem der letzten regierungstreuen Kommentare des Neuen Deutschland schrieb im Oktober 1989 irgendeine Funktionärin, egal was passieren werde, die Kommunisten hätten stets recht und ihre Gegner stets unrecht gehabt, heute liest man diesen Satz in unzähligen Variationen täglich von taz bis Zeit. Buhr heißt heute Habermas und ist sogar intelligenter geworden (kann aber schlechter schreiben), Karl-Eduard nennt sich Heribert und einmal in der Woche Jakob...

michael-klonovsky.de 14.6.2018

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Sigmar Salzburg
10.06.2018 09.56
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Acta diurna

Michael Klonovsky nimmt das „doublethink“ der Altparteien aufs Korn:

8. Juni 2018
... Unsere Claudi Roth, Vizepräsidentin des Bundestags und als solche bisweilen Sitzungsleiterin, bekommt den Moduswechsel zwischen richtigen und falschen toten Juden spontan nicht hin; tote Juden waren ja bislang eigentlich immer ein grüner Trumpf gegen „rechts“, wie gleichgültig sie einem auch sonst sein mochten, und nun wollten diese rechten Feuerteufel & Schwefelbuben ausgerechnet an einem Tag, an dem sie, die Claudi bzw. Bunti Roth, präsidiert, eine Schweigeminute für den Einzelfall jener Susanna F. einlegen, die bei einem interkulturellen Missverständnis unglücklich zu Tode kam. Die Rechten wollten eine tote Jüdin ins-tru-men-ta-li-sieren! Nicht mit Claudi! …
michael-klonovsky.de 8.6.2018
Grün-Roth nimmt dem AfD-Abgeordneten Thomas Seitz kurzerhand die restliche Redezeit und teilt sie dem folgenden SPD-Redner zu. 2015 hatte sie jedoch selbst den Bundestag instrumentalisiert durch ein Gedenken für tote Boots„flüchtlinge“, für die im Gegensatz zu heute in Deutschland nun wirklich niemand etwas konnte, https://youtu.be/Hr32Y0L9VgQ?t=28 (22.4.2015) – um die Bundesmarine für Schleuserdienste einzuspannen.

Die Silbentrennung „ins-tru-men-ta-li-sieren“ ist natürlich unangenehmer Neuschrieb; – lat. in + struere (bauen, ordnen) + instr. Infix -men-; Wortgrenze noch deutlich im ital. „strumento“!– geä. 15.6.18


Nachtrag 15.6.18; Tichy-Leser mcb ergänzt zu Causa Claudia Roth:
... Hier kann man das amtliches Protokoll der Tagesordnung zur 99. Sitzung des Deutschen Bundestages am Mittwoch, dem 22.04.2015 einsehen:
https://www.bundestag.de/dokumente/protokolle/amtlicheprotokolle/2015/ap18099/371230
Eine Schweigeminute stand NICHT auf der Tagesordnung! CR hat also genau gegen das verstoßen, wofür sie die AfD gemaßregelt hat...

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Sigmar Salzburg
30.05.2018 18.09
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Thomas Mann

In Michael Klonovskys Acta Diurna zu lesen:

30. Mai 2018

„Da Sie meine Stimme hören wollen, beeile ich mich, zu erklären, daß ich mich auf die Seite der Opponenten gegen diese geplante Verarmung, Verhässlichung und Verundeutlichung des deutschen Schriftbildes stelle. (...) Mich stößt die Brutalität ab, die darin liegt, über die etymologische Geschichte der Worte rücksichtslos hinwegzugehen.“

Thomas Mann im Juni 1954 zu Bestrebungen, die deutsche Orthographie zu vereinfachen, aber das „Gendersternchen“ noch nicht ansatzweise ahnend.

https://www.michael-klonovsky.de/acta-diurna/item/866-30-mai-2018
Nun, ob Klonovsky die originale Orthographie Manns wiedergibt, ist fraglich. Aber auch die folgende ist nicht sicher. Das Zitat stammt aus einer Schweizer Zeitung und steht hier am Anfang des Pamphlets eines bekannten SZ-Feuilletonisten gegen den Widerstand der Dichter (nach fds-sprachforschung.de 3.1.2007):
SZ vom 12.10.1996:
Wo waren die Dichter in den letzten Jahren?
'Frankfurter Erklärung' wider die Rechtschreibreform weist einige Absonderlichkeiten auf


Von Hermann Unterstöger

München, 11. Oktober – 'Da Sie meine Stimme hören wollen, beeile ich mich, zu erklären, daß ich mich auf die Seite der Opponenten gegen die geplante Verarmung, Verhäßlichung und Verundeutlichung des deutschen Schriftbildes stelle.' Wer spricht da? Siegfried Lenz? Walter Kempowski? Roger Willemsen? Nein, es ist Thomas Mann, der da spricht. Sein Text erschien am 25. Juni 1954 in der Züricher Weltwoche, und zwar als schnelle Reaktion auf eine damals zu gewärtigende Rechtschreibreform, die unter dem Titel 'Stuttgarter Empfehlungen' in die Geschichte der nicht verwirklichten Vorhaben einging. Manns Statement trug zum Scheitern des Unternehmens nicht unwesentlich bei, und manch einer wird das Geschehen so interpretiert haben, daß das Deutsche bei unseren Dichtern gottlob in besten Händen ist...

http://www.fds-sprachforschung.de/ickler/index.php?show=news&id=762
Im Alter kam dem Reformfan Unterstöger dann doch noch die Weisheit, wie er in seiner Süddeutschen widerwillig zugeben mußte:
Die Reform ging aus wie das Hornberger Schießen, nur dass die Flurschäden gewaltig waren. Als noch gefochten wurde, schrieb ein Germanist [Reinhard Markner hier ] einmal ins Internet: 'Lange nichts gelesen von Unterstöger, und das war auch gut so.' Was habe ich mich seinerzeit geärgert! Dabei hatte der Mann ja so recht.
(Aus: „Hermann Unterstöger findet die Rechtschreibreform toll“)
(sueddeutsche.de 17.11.2012 ... gesperrt!)
Den kommentierten Artikel haben wir hier ... gespeichert.

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Sigmar Salzburg
29.05.2018 12.35
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Haß dem Haß

Mit Hass gegen den Hass – DIE ACHSE DES GUTEN.ACHGUT.COM
Soso, „Ganz Berlin hasst die AfD“ – um so den Hass zu stoppen.

Sabine Schönfelder / 29.05.2018
Die Amadeu-Antonio- Stiftung haßt die AFD für ihren Haß und die Antifa Hamburgs zertrümmert Wohnbezirke für den Weltfrieden ...
P.S. Eigentlich ist es ein sprachlich-logischer Rohrkrepierer: Unter dem „Hashtag“ #StopptDenHass zitieren Kahane & Co.: „Ganz Berlin hasst die AfD“ – man könnte meinen: mahnend. Es folgt aber der Jubelruf, daß noch mehr Haß zu erwarten sei. Echten Haß sehe ich nicht bei der AfD, sondern bei Frau Anetta Kahane, die Deutschland haßt, wo es „weiß“ geblieben ist, und das nun ändern will.

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Sigmar Salzburg
22.05.2018 21.01
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Laokoon

Theodor Ickler, 20.5.2018: „Daß Demagogen (heute sagt man Populisten) einen Staat zugrunde richten, kommt immer wieder vor... Besonnene Menschen machen sich an die Lösung des Problems*, aber allzu viele ziehen es vor, erst mal alles (das ganze „System“) kurz und klein zu schlagen. Hierher gehören die Überfremdungs-Hochrechnungen.“

Wie diese? – Timeo Danaos virides et dona humana ferentes.

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Sigmar Salzburg
16.05.2018 05.14
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Dass-Deutsch-Konvertiten bei PI

Beim islamfeindlichen Portal Pi-News schreiben die meisten Leser, aber auch etliche Verfasser der Hauptartikel, ohne Netz, doppelten Boden und Automatenkorrektur, sind daher interessante Beobachtungsobjekte zur Erforschung der Durchsetzung der Rechtschreib„reform“. Leute mit journalistischem Anspruch schreiben „reformiert“, denn sie wollen verbreitet werden. Schließlich gibt es wichtigeres als die „Reform“. Etliche andere verwenden die neuen ss-Regeln – oft möglicherweise bewußt chaotisch. Nur die nutzloseste Errungenschaft, das „dass“, wird meist streng befolgt:

VON DEN MAINSTREAM-MEDIEN TOTGESCHWIEGEN
AfD verklagt Merkel vor dem Verfassungsgericht

15. Mai 2018
Wenn Sie als Kneipenwirt ein paar Tische und Stühle auf eine geeignete Fläche vor ihrem Lokal aufstellen wollen, müssen Sie das schriftlich beantragen und bekommen dann vom Ordnungsamt einen schriftlichen Bescheid mit einer ganzen Latte von Auflagen, gegen den Sie wiederum schriftlich Widerspruch einlegen können, wenn ihnen daran etwas missfällt. Das_selbe gilt, wenn Sie in der Fußgängerzone für ein paar Stunden einen Informationsstand über die bedrohten Habitate der gemeinen Bettwanze betreiben oder als fliegender Händler an der Haustüre Schnürsenkel verkaufen wollen.

... im Dezember 2015 [genügte] eine mündliche (!) Anordnung des damaligen Bundesinnenminister[s,] um die Grenzen unseres Landes für jeden zu öffnen, der in der Lage war, das Zauberwort „Asyl“ zu stammeln. Unklare Herkunft? Keine Ausweispapiere? Identität nicht feststellbar? Egal, das A-Wort genügt, um nicht nur Einlaß zu erhalten, sondern auch eine lebenslange, leistungslose Alimentierung...

Dieser unglaubliche Vorgang wurde zur Realität dank einer Kanzlerin, die aus ihrer Sozialisierung in einem Unrechtsstaat offensichtlich den Glauben verinnerlicht hat, dass auf der obersten Sprosse der Hackordnung das Wort des Souveräns [besser: „Machthabers“ – „Souverän“ ist das Volk!] über Recht und Gesetz steht.

Das Schlimme ist, diese telefonische Anordnung ist nach wie vor in Kraft. Der neue Bundesinnenmister Seehofer, der diese Situation einmal „Herrschaft des Unrechts“ bezeichnet hatte, wäre jetzt ohne weiteres in der Lage, diesen Zustand zu beenden. Natürlich müßte er sich dabei mit Merkel anlegen, doch diese Auseinandersetzung könnte die Kanzlerin nie gewinnen...

Daher verschlägt es einem den Atem, wenn diese Partei in ihrem Strategiepapier für den Landtagswahlkampf folgendes von sich gibt:

„Die AfD ist ein Feind von allem, für das Bayern steht (…) Wir sind entschlossen, die AfD als zutiefst unbayerisch zu bekämpfen (…) Die AfD sind Feinde Bayerns“...

Nun muß sich also Merkel unter dem Aktenzeichen 2 BvE 1/18 vor Deutschlands höchstem Gericht verantworten. In einem Rechtsstaat ist die Regierung dazu verpflichtet und berufen, nach Recht und Gesetz zu handeln, nicht aber dieses in Teilen ohne ein entsprechendes Gesetzgebungsverfahren willkürlich außer Kraft zu setzen. Da die Kanzlerin jedoch genau Letzteres getan hat, ohne den als Verfassungsorgan allein zuständigen Bundestag überhaupt nur zu befragen, geschweige denn, die ihm als Gesetzgeber allein zuständige Entscheidung zu überlassen, hat sie nach mehreren dazu erstellten Gutachten die Verfassung gebrochen... Schon allein deshalb muß man der Verfassungsklage der AfD Fraktion gegen die Kanzlerin einen hohen Nachrichtenwert zubilligen. Trotzdem wurde sie von den Mainstream Medien unisono totgeschwiegen...
pi-news.net 15.5.2018

787 Wörter: 1 dass, 1 missfällt; GKS: Letzteres, gemeine Bettwanze; GZS: das selbe (wäre reformgemäß großzuschreiben); – traditionell: 0 daß, Einlaß, müßte, 2 muß, GKS ohne weiteres, folgendes
Der Verfasser wird hier nicht genannt. Aber auch jetzt noch gibt es bei PI radikale Reform-Konvertiten. Der Anonymus „kewil“, auch bei Wikipedia noch nicht enttarnt, vollzog erst vor kurzem den Kotau vor der „Reform“. – Im übrigen: Wie man bei der Rechtschreib„reform“ gesehen hat, ist vom Verfassungsgericht nicht allzuviel zu erwarten. Siehe auch dies und das.

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Sigmar Salzburg
14.05.2018 09.46
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Michael Klonovskys Acta Diurna

Zum 200. Geburtstag von Karl Marx wurde in Trier eine von den chinesischen Kommunisten gestiftete Statue des atheistischen Religionsstifters enthüllt. Dagegen erhoben sich Proteste, weil seine Ideologie 100 Millionen Menschen das Leben gekostet habe. Sarah Wagenknecht trat dem entgegen mit dem Vergleich (laut Klonovsky):

„Wenn jeder für das verantwortlich wäre, was in seinem Namen geschieht, dürfte Jesus Christus heute in keiner Kirche mehr hängen.“* Wer Marx zum Vordenker autoritärer Systeme erkläre, so die Linken-Frontfrau, könne seine Aufsätze nie gelesen haben. „Marx hat an keiner Stelle eine verstaatlichte Planwirtschaft gefordert. Sein Ziel war Demokratie.“
... aber offensichtlich eine Demokratie, die erst möglich werden sollte, nachdem alle nichtmarxistischen Demokraten totgeschlagen waren – so wie Linke heute noch die Solidarität von »Antifaschisten und Demokraten« beschwören, aber eben nicht alle Demokraten meinen. Michael Klonovsky, der sieben Jahre länger als Sarah Wagenknecht die marxistische Indoktrination genossen hat, entgegnet in seinen Acta Diurna:
Als ein Mensch, der Marxens „Aufsätze“ noch in einem Weltwinkel gelesen hat, wo sie religiöse Doktrin waren, im deutschen Gottesstaat der Atheisten, muss ich sacht widersprechen, und zwar mit Marx-Zitaten:
„Zwischen der kapitalistischen und der kommunistischen Gesellschaft liegt die Periode der revolutionären Umwandlung der einen in die andre. Der entspricht auch eine politische Übergangsperiode, deren Staat nichts andres sein kann als die revolutionäre Diktatur des Proletariats.“ („Kritik des Gothaer Programms“)

„Die Kommunisten verschmähen es, ihre Ansichten und Absichten zu verheimlichen. Sie erklären es offen, daß ihre Zwecke nur erreicht werden können durch den gewaltsamen Umsturz aller bisherigen Gesellschaftsordnung.“ („Manifest der Kommunistischen Partei“)

„Nachdem z.B. die irdische Familie als das Geheimnis der heiligen Familie entdeckt ist, muß nun erstere selbst theoretisch und praktisch vernichtet werden.“ („Thesen über Feuerbach“)

„Nur bei einer Ordnung der Dinge, wo es keine Klassen und keinen Klassengegensatz gibt, werden die gesellschaftlichen Evolutionen aufhören, politische Revolutionen zu sein. Bis dahin wird am Vorabend jeder allgemeinen Neugestaltung der Gesellschaft das letzte Wort der sozialen Wissenschaft stets lauten: ‚Kampf oder Tod; blutiger Krieg oder das Nichts. So ist die Frage unerbittlich gestellt.’" („Das Elend der Philosophie“; das finale Zitat stammt pikanterweise von George Sand.)

"...der Kannibalismus der Kontrerevolution selbst wird die Völker überzeugen, daß es nur ein Mittel gibt, die mörderischen Todeswehen der alten Gesellschaft, die blutigen Geburtswehen der neuen Gesellschaft abzukürzen, zu vereinfachen, zu konzentrieren, nur ein Mittel – den revolutionären Terrorismus.“ („Sieg der Konterrevolution zu Wien“, Neue Rheinische Zeitung vom 7. November 1848)
Marx’ Wirkungsgeschichte mit jener von Jesus in einen Atemzug zu bringen, scheint mir etwas degoutant angesichts der doch ziemlich divergierenden Grundmotive: hier die Liebe zu allen Gotteskindern, dort ein infernalischer Hass auf wahrlich alles und jeden, den eigenen Vater, die Juden, die Slawen, das, um ein bisschen aus den Briefen zu zitieren,
„Fabrikantengesindel“, die „Hunde von Demokraten und liberalen Lumpen“, die „Hunde von Parlamentskretins“, „all das Gesindel aus Berlin, Mark oder Pommern“, den „Menschendreck“ und „Menschenkehricht“ (eine Marxsche, auch von mir in Gedanken gern gebrauchte Lieblingsvokabel),

den „jüdischen Nigger“ Lasalle, dessen „Zudringlichkeit“ „niggerhaft“ sei, das „Rindvieh“ Wilhelm Liebknecht, den „Scheißkerl“ Freiligrath, das „muskowitische Vieh“ Bakunin.

Die Franzosen „brauchen Prügel“; Deutschland sei „die dümmste Nation unter dem Sonnenlicht“ (wohl wahr, wohl wahr); „ohne Keile von außen ist mit diesen Hunden nichts anzufangen“. Juden? „Viel Juden und Flöhe hier.“ Kroaten und Tschechen? „Lumpengesindel“. Russen? „Hunde“; „Im russischen Vokabularium existiert das Wort Ehre nicht.“

Das Publikum? „Ich dehne diesen Band („Das Kapital“ – M.K.) mehr aus, da die deutschen Hunde den Wert der Bücher nach dem Kubikinhalt schätzen.“ Die Internationale Arbeiter-Assoziation? „Lumpengesindel“. Das Proletariat? „Komplettere Esel als diese Arbeiter gibt es wohl nicht . . ., schlimm, daß mit solchen Leuten Weltgeschichte gemacht werden soll.“ Humanismus? „Phrase“. Parlamentarismus? „Demokratische Pißjauche“.

michael-klonovsky.de 13.5.2018
Man sieht, der Vergleich mit Jesus ist reichlich danebengegriffen. Eher ähnelt Marx den alttestamentarischen Propheten. Am nächsten aber kommt er dem selbsternannten Propheten Mohammed, nur daß er selbst nie dessen Macht erreichte, selber kein Kriegsherr wurde, und nicht in Reichtum, sondern im Elend endete. Aber er lieferte vielen die Legitimation für ihre vernichtende Machtausübung: Lenin, Stalin, Mao, Pol Pot ... Daß ein gesellschaftlicher Wandel auch friedlich, ohne Gewalt und Blutvergießen möglich sein könnte, ist ihm wohl nicht in den Kopf gekommen. Aber wir sehen doch, daß sogar die Abschaffung Deutschlands (noch) friedlich vonstatten geht – wenn auch undemokratisch...

Marxsche Rechtschreibung wohl original. Formatierung der Zitate redaktionell.


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Sigmar Salzburg
10.05.2018 11.48
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Michael Klonovskys Acta Diurna ...

In einem Kurzinterview unterzieht sich Grünen-Vorsitzende Robert Habeck der allseits beliebten Schlagfertigkeitsnachweisübung, auf ein paar hingeworfene Begriffe spontane Assoziationen zu formulieren, also zu offenbaren, was einem in diesem Falle eben Grünen spontan durch die Rübe rauscht, wenn die Pawlowschen Lämpchen aufleuchten. [...]

„Volksverräter.“
„Ist’n Nazi-Begriff.“

Na ja, nicht ganz, den Begriff gab es schon im deutschen Vormärz, er kam folglich, wie die Nazis auch, bei denen wir nun endlich angelangt sind, von links. Marx und Engels haben Alphonse de Lamartine so genannt, Georg Büchner hat das Wort verwendet, und Rosa Luxemburg herzte die Sozialdemokraten im Mai 1916 mit den Worten, sie seien eine „Rotte von Volksverrätern“.

Aber die Antwort entfuhr ihm sozusagen mehrstufig, der eigentlich Clou folgt erst:

"Es gibt kein Volk, und es gibt deswegen auch keinen Verrat am Volk. Das ist ein böser Satz, um Menschen auszugrenzen und zu stigmatisieren.“

Man merkt es an der Wortwahl: Diese Figur ist in der Zeitgeistbrühe gegart wie ein Karpfen im Wurzelsud. Die Bemerkung, es gebe kein Volk, entstammt freilich der Nouvelle Cousine. Deswegen ist nämlich die AfD-Forderung nach Volksabstimmungen Quatsch. Aber gibt es dann auch keine Volksverhetzung? Und warum steht über dem Reichs- bzw. Bundestag „Dem deutschen Volke“, und das auch noch in Versalien?

Habeck ist seit 2012 stellvertretender schleswig-holsteinischer Ministerpräsident und Minister für Energiewende (sic!), Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume – 2017 fielen die „ländlichen Räume“ weg und wurden mehr als vollwertig durch „Natur und Digitalisierung“ ersetzt, wie überhaupt die Digitalisierung seit Merkel zur zweiten Natur der Deutschen geworden ist –, das heißt, er hat zweimal den folgenden Amtseid geleistet: „Ich schwöre: Ich werde meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seine Freiheit verteidigen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden“ etc. pp. Und nun teilt er uns en passant mit, dass er einen Meineid geschworen hat? Es gibt den Souverän gar nicht! "Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus" (Art. 20,2 GG)? Blödsinn! „Sie wird vom Volke in Wahlen und Abstimmungen und durch besondere Organe der Gesetzgebung, der vollziehenden Gewalt und der Rechtsprechung ausgeübt“ (20,4)? Geht doch gar nicht! Und es wäre Ausgrenzung aller anderen.

Ich hege freilich den Verdacht, dass unsere grüne Granate nur das deutsche Volk meint, zumindest kann ich mir nicht vorstellen, dass er beispielsweise dem jüdischen Volk abspricht, eines zu sein, von den stolzen Arabern oder den fidelen Afghanen zu schweigen. Und die schwarzen Völker erst!

Apropos: Bei Grünen-Chef Robert Habeck läuft übrigens zuhause Rap-Musik, sagte er dem Musikmagazin Rolling Stone, schreibt die Welt. Bei Familie Habeck bestimmen nämlich die drei Söhne das Musikprogramm. „Zuhause ist jetzt oft Trap Music angesagt, das ist gechillter Hip-Hop“, erklärte er. „Das läuft bei uns den ganzen Tag, durch die Jungs wird das ganze Haus mit schwarzer Partymusik beschallt.“ Das einzige Problem: „Man darf als Grüner nicht auf die Texte achten.“ Auch auf die eigenen nicht! „Ich bin mit U2, Talking Heads und Philipp Boa aufgewachsen. Aber Musik hat sich ja weiterentwickelt“, sagt Habeck.

Klar. Von Palestrina über Bach und Mahler zu U2 und hinauf zum Rap. Und mittendrin, als bunter, gut beschallter Hohlraum ohne Volk, der Grüne H.

michael-klonovsky.de 9.5.2018

Fett redaktionell. Siehe auch dies.
NB: Von der „Weiterentwicklung“ der Musik erfuhr auch ich nur, als mir meine schwarzbraune Nichte schrieb, sie sei jetzt Fan der „Torking Heads".

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Sigmar Salzburg
06.05.2018 17.02
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Nicolaus Fest am 5. Mai 2018

* * *

Alle hacken auf Facebook und Twitter rum, hier mal ein Lob: Ich hatte kürzlich auf Facebook einen meiner Artikel für den Deutschlandkurier verlinkt (https://www.deutschland-kurier.org/eine-schande-fuer-deutschland-islamistischer-judenhass-eskaliert/), in dem ich unter Hinweis auf einige Suren, in denen Juden als Schweine und Affen bezeichnet werden, zu dem Fazit kam: Wenn man, wie viele Linke, ‚Rassismus’ als ‚gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit’ betrachte, sei Allah ein antisemitischer Rassist. Denn was im Koran stehe, seien bekanntlich dessen eigene, unverfälschte Worte.

Da meine Facebook-Einträge automatisch von Twitter übernommen werden, landeten sie dort, und natürlich beschwerten sich irgendwelche Jünger des rassistischen Antisemiten. Nun schrieb mir Twitter, sie hätten „den gemeldeten Inhalt untersucht und keinen Verstoß gegen die Twitter-Regeln oder Gesetze feststellen“ können.“ Bei aller Kritik: Mehr Sinn für Wahrheit und freie Meinung als mancher Handlanger der deutschen Regierung haben amerikanische Firmen immer noch!
* * *

Treffen mit Henryk Broder. Der tägliche Irrsinn, derzeit vor allem die immer wilderen Reaktionen auf die Gemeinsame Erklärung, sei zwar deprimierend, belustige aber auch durch seine Dreistigkeit. Tatsächlich seien nun viele Medien das, was die Leute von Pegida schon früher skandiert hatten: Lügenpresse. „Lückenpresse“, die Sprachschöpfung Michael Klonovskys, die das bewusste Auslassen oder Verschweigen umriß, fasse es nicht mehr.

Leider nur zu wahr. Wer behauptet, von einer rechtswidrigen Einwanderung könne keine Rede sein, will weder Artikel 16 a Grundgesetz noch § 18 II Asylgesetz zur Kenntnis nehmen. Aus beiden Vorschriften ergibt sich eindeutig, dass Leute aus allen angrenzenden Ländern unverzüglich an der Grenze abzuweisen sind – ohne Prüfung etwaiger Asylgründen. Daher dürfen sie auch nicht, wie derzeit üblich, in deutsche Auffanglager gebracht werden. Die Praxis der Bundespolizei, die auf Anweisung des Innenministers handelt, also Horst Seehofers und zuvor Thomas de Maizières, ist ein klarer Rechtsbruch. Und Dieter Mohr von ‚Titel, Thesen, Temperamente’, Caroline Fetscher vom Tagesspiegel, die Schriftstellerin und angebliche Juristin Juli Zeh im NDR und viele andere belügen offen ihrer Leser, Zuschauer, Zuhörer, wenn sie frech das Gegenteil behaupten.

Das gelte es, so Broder, festzuhalten: Jede Lüge, jeden verleumderischen Tweet, jede Verharmlosung, Beschönigung, Kleinrednerei der Lage. Irgendwann werde man all das brauchen.

Am Ende ein schönes Versprechen: Bei seinem nächsten Treffen mit Springer-Chef Döpfner wolle er ihn fragen, ob angesichts des muslimischen Anti-Semitismus, der von mir in meinem einst inkriminierten BILD-am-SONNTAG-Kommentar vorhergesagt wurde und den nun auch BILD konstatiert, nicht ein deutlicher Nachschlag zu meiner Abfindung fällig sei. So anstandshalber. Broder ist vermutlich der einzige, der solche Versprechen lustvoll hält.
* * *

nicolaus-fest.de 5.5.2018 ... Zur causa BamS und WamS siehe dies und das.

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Sigmar Salzburg
06.05.2018 08.04
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Aus Klonovskys Acta Diurna

Dass ein Comedian oder ein Conférencier, der sich an die Seite der Herrschenden stellt, selber ein Witz ist, jedenfalls eine Peinlichkeit, muss hier nicht weiter ausgeführt werden. Ich ertrage die BRD-Kabarettisten ebensowenig wie weiland jene der DDR, wobei Letztere zuweilen wenigstens zugaben, nicht komisch sein zu dürfen; in der Berliner „Diestel“, wohin mich eine Hausnachbarin kraft ihres Lächelns und ihres unglaublich grazilen Ganges geschleppt hatte, sagte einer der Staatskasper: „Hoffen Sie nicht darauf, dass Sie hier an den falschen Stellen lachen können. Wir haben nämlich keine falschen Stellen im Programm. Dafür haben die richtigen Stellen schon gesorgt.“

michael-klonovsky.de 3.5.2018

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Sigmar Salzburg
23.04.2018 09.29
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Gudrun Eussner

Gudrun Eussner schreibt (in traditioneller Orthographie) über das Unwort „Holocaust“ und wie es von Politikern und Meinungsmachern benutzt wird, um dem Begriff die Direktwirkung zu nehmen und um es, wie ich es sehe, für andere und geschichtliche Mordaktionen gegen die Juden unanwendbar zu machen.

Der angeblich neue Antisemitismus

Mathias Döpfner und die sieben Riesen

Das „staatstragende Dröhnen“ in allen Reden zu Israel zeigt, daß die Redner nicht nur im Handeln, sondern auch im Gedenken Zwerge sind. Mathias Döpfner ist einer von ihnen...

Ahnungslos, als wenn er noch nie über eine Straße in Berlin gegangen wäre, bezeichnet er den seit 1400 Jahren im Islam fest verankerten Judenhaß als „neuen Antisemitismus“. Wenn man nur die ersten beiden Koransuren liest, die erste, eine Mekka-Sure mit sieben, und die zweite, die erste Medina-Sure, mit 286 Versen, von der vorletzten, der Medina-Sure 9, mit 120 Versen, nicht zu reden, weiß man, daß es um den Muslimen vorgeschriebenen Judenhaß geht, daß man im Zusammenhang mit Aktivitäten und Operationen von Muslimen nicht von „Antisemitismus“ reden kann. Es gibt keinen „neuen Antisemitismus“ von Muslimen.

Der Judenhaß der Muslime aber soll von Politik und Medien verschwiegen werden, darum wird er in einen unzugänglichen, nicht zutreffenden Begriff eingeschlossen. [...]

Remember – Zachor – Sich Erinnern

Was heißt das für den „Holocaust“?

Mittels dieser wohlfeilen Vokabel, die in unserer deutschen Sprache nicht vorkommt, stehlen wir uns aus der Verantwortung. Ein altes Duden-Fremdwörterbuch, von 1966, das mir ansonsten immer noch gute Dienste leistet, kennt den mit „Holo“ zusammengesetzten Begriff noch nicht, in einem neueren Duden der Rechtschreibung aber kommt er selbstverständlich als deutsches Wort vor: "(griech.) Tötung einer großen Zahl von Menschen, bes. der Juden während des Nationalsozialismus“. Der Holocaust ist zum deutschen Begriff mutiert.

Gabriele Yonan schreibt dazu:
„Das neudeutsche Lehnwort 'Holocaust' ist eine Zusammensetzung aus griechisch 'holos' in der Bedeutung 'ganz, total' und dem lateinischen Verbaladjektiv 'caustos' – 'angebrannt' (griech. 'kaio' – brennen).“ Im Mittelalter heiße das Wort „Brandopfer darbringen“, seit dem 17. Jahrhundert bezeichne es den „Feuertod von Menschen“.

„In seiner heutigen Bedeutung läßt sich das Wort 'Holocaust' mit 'Massenvernichtung' übersetzen, bleibt aber ohne Subjektbenennung neutral. Die einmalige Katastrophe der Vernichtung der Juden während der Herrschaft des Nationalsozialismus, die viel umfassender war als nur ein 'Feuertod vieler Personen', ist in dem Wort somit nicht enthalten. [...]

Das althebräische 'ha-shoa' bedeutet dagegen 'Heimsuchung, Vernichtung, Katastrophe' (vgl. AT Jes.10,3), hier bilden Wort und Wortsinn eine Einheit.“ (1)
Ha-shoa ist ein Begriff, den die Juden gebrauchen, und dessen Gebrauch sich für uns nicht ziemt.

Die „erstaunliche Ausschließlichkeit“, mit der bei uns Holocaust mit Judenvernichtung übersetzt wird, ist nicht so erstaunlich, wenn wir bedenken, daß eine Massenvernichtung von Menschen in dieser Form bei uns noch nicht vorkam, handelt es sich doch um sechs Millionen ermordeter Juden. Es ist also für uns Deutsche angemessen, „Holocaust“ mit „Judenvernichtung“ zu übersetzen, man möchte sagen rückzuübersetzen, den Originalzustand wieder herzustellen und sich endlich damit auseinanderzusetzen.

Stattdessen wollen deutsche Dichter und Denker, den Holocaust mit „k“ schreiben und ihn so dem Deutschen aneignen. Etwas Abstruseres gab es wohl selten. So stehlen wir uns immer weiter aus der Verantwortung, bis die Spur nicht mehr zurückzuverfolgen ist – was die Absicht sein dürfte.

Das Holocaust-Mahnmal in Berlin könnte man sich getrost sparen, denn wir Deutschen verbinden mit dem Begriff Holocaust nichts. Auf diesem Grundstück in bester Lage hätte anderes besser Platz gehabt. Die Errichtung eines Bankgebäudes wäre ehrlicher gewesen, aber das hätte der Stimmungslage der ins Jüdische diffundierten Frau Lea Rosh nicht entsprochen: „Dem Holocaust der Nationalsozialisten ein Mahnmal zu setzen, machte sich Lea Rosh zur Lebensaufgabe“. (2)
[...]

Die Sprache entlarvt – die Sprache verbirgt.

11. Juni 2002 – ergänzt um den von Lea Rosh im Vernichtungslager Belzec entwendeten Backenzahn, am 1. März 2006

(1) Eine sprachhistorische Ergänzung zum Begriff 'HOLOCAUST', von Gabriele Yonan (1989)
(2) „Geschmacklos und anmaßend“, von Ayhan Bakirdögen, Die Welt, 13. Mai 2005

[...]
eussner.blogspot.de 21.4.2018
Ich erinnere mich, wie verwirrt ich war, als plötzlich das Wort „Holocaust“ von der Presse, von der Unterhaltungs- und der Bewältigungsindustrie in unser Deutsch gepreßt wurde. Mit meinen bescheidenen Griechischkenntnissen konnte ich mir keinen Reim darauf machen. Inzwischen glaube ich, daß damit frühere Morde zur Bedeutungslosigkeit schrumpfen sollen, die in ähnlichem Geiste, aber mit primitiverer Handarbeit ausgeführt wurden.

PS: Über Dr. Gudrun Eussner weiß ich fast nichts, außer daß sie früher in dem Blatt „Kalaschnikow“ geschrieben haben soll und daß ihre Artikel durchweg israelfreundlich sind.

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Sigmar Salzburg
19.04.2018 06.36
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Michael Klonovsky ...

... stellt eine Quiz-Frage

Wer hat's geschrieben?

„Es ist eine Illusion, zu meinen, die Bundesrepublik könne ihre Grenzen für alle Asylanten der Erde weit offen halten. Sie könnte es schon nicht annähernd für die unübersehbare Masse der echten politischen Flüchtlinge. Sie wäre aber auch überhaupt nicht in der Lage, zwischen echten und den Fluten der unechten Asylsuchenden zu unterscheiden. Eine solche Unterscheidung verlöre von einem bestimmten Punkt an auch jeden Sinn.

Natürlich müssen wir helfen – sogar bis an die Grenzen unserer Leistungsfähigkeit und unter großen eigenen Opfern. Aber unser kleines Land kann nicht zur Zuflucht aller Bedrängten der Erde werden. Es bleibt uns keine andere Wahl, als das Asylrecht drastisch einzuschränken. Damit sollte aber nicht so lange gewartet werden, bis die ersten Millionen schon hier sind und die Binnenprobleme bereits eine unlösbare Größenordnung erreicht haben. Wir müssen die Frage unverzüglich diskutieren und entscheiden. Eine Beschränkung des Asylrechts auf Bürger europäischer Länder könnte zum Beispiel als sachgerecht ins Auge gefaßt werden.“

Die Antwort hier.

An einem einzigen Buchstaben sieht man, daß ein vorausschauender Politiker diese Worte schon vor Jahrzehnten geschrieben hat. Fünf Jahre danach beschlossen die Kultusminister, dem Drängen der Kleinschreibersekte nachzugeben und unter Ausschluß der Kleinschreibung die Ausarbeitung einer alles erleichternden Rechtschreibreform zu beauftragen, um das dringendste Problem der Deutschen zu beheben.

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Sigmar Salzburg
24.03.2018 14.08
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PRABELS BLOG

Dr. Wolfgang Prabel pflegt auf seinem „Blog“ die bewährte deutsche Rechtschreibung, die selbst bei der AfD selten verteidigt wird.

Heute zeigt er Hitler mit dem „Pussy-Hat“ der Feministendemo gegen Trump und zitiert eine Meldung aus dem Jahr 1922, wie die bayerische Regierung den „Flüchtling“ Hitler los werden wollte. Das scheiterte aber an demokratischen Skrupeln der SPD: prabelsblog.de 24.3.2018

Witzig ist auch das angefügte Animationsvideo, in dem ein geläutert wiederkehrender Hitler nun zum Antirassisten geworden ist, der für die Multikultur eintritt. Aber auch damit kann er sein altes Anliegen gegenüber den Juden verwirklichen.


https://youtu.be/zUE_bkyXPb0

Die Untertitel der deutschen Version sind in bewährter Rechtschreibung verfaßt, deren genaue Kenntnis allerdings schon etwas verblaßt scheint: „außgerechnet!“

Selbstverständlich distanzieren wir uns von allem, was an dem Video an Beanstandenswertem gefunden werden könnte.

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Sigmar Salzburg
21.03.2018 09.44
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Acta Diurna (Klonovsky)

Der Musikethnologe Lars-Christian Koch wird Sammlungsdirektor am Berliner Humboldt-Forum. „Ein weiterer weißer Europäer an der Spitze von Deutschlands wichtigstem Kulturprojekt – das ist kein gutes Signal“, kommentiert in erfrischend rassistischer Offenheit der Süddeutsche Beobachter. Vielleicht geht jetzt ein Ruck durch die verbliebenen weißen Abonnenten des Hochqualitätsblattes?

michael-klonovsky.de 20.3.2018

Wie man hört, soll der „Beobachter“ Jörg Häntzschel aus der Antifa- und Antirassisten-Brutstätte „taz“ stammen – wie Deniz Yücel, Severin Weiland und zahlreiche andere, die inzwischen in die deutsche „Qualitätspresse“ eingesickert sind.

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Sigmar Salzburg
13.03.2018 05.19
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Sprachforschung.org

Prof. Theodor Ickler sagt es wieder:

Die Geiselnahme an den Schülern war der entscheidende Schachzug. Als die Rechtschreibreform hoch umstritten war und fast allgemein abgelehnt wurde, stellten die Zeitungen blitzartig um mit der Begründung, die Schulen schrieben schon nach den neuen Regeln. Danach stand die Kritik auf hoffnungslosem Posten. Der unvermeidliche innere Verfall der Neuschreibung sorgte zwar noch für kostspielige Revisionen, aber es ist ja üblich, schlechtem Geld gutes hinterherzuwerfen: „Ein Zurück kann es nicht geben.“

sprachforschung.org 13.3.2018

Siehe auch „Umfragen zur Rechtschreibreform 1995 – 2015“.

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